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Testberichte Mimic

 (DVD) Horrorfilm
3.0 von 5
Platz 304 in der Kategorie "Horrorfilme".
Bewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3.0 von 5
Meinungen:
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Mimic Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3.0 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • eigentlich ganz spannend
  • spannend, gutes Tempo, gute Darsteller
Nachteile/Kritik
  • die DVD ist auf Videoniveau
  • Ton und Bild haben Schwankungen, etwas platte Story
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Mimic - nachäffen

ein Testbericht von 2012-02-08 07:46:28 vom 08.02.2012
Empfehlung: ja
Vorteile: spannend, gutes Tempo, gute Darsteller...
Nachteile/Kritik: Ton und Bild haben Schwankungen, etwas platte Story
Eigentlich schaue ich selten DVDs. Ich hänge nicht so gern vor dem Fernseher. Doch bei dieser Kälte finde ich es recht entspannend. Unter meinen noch gesehenen Filme, habe ich nun endlich „Mimic“ geschaut



Der Covertext
Dr. Susan Tyler und Dr. Peter Mann, zwei junge Wissenschaftler, retten New York mit Hilfe eines genetischen Experiments vor einer tödlichen Epidemie. Doch drei Jahre später droht erneut Gefahr: Die Gen-Manipulation hatte fatale Folgen... Jetzt ist der gefährlichste Jäger unterwegs, die Menschheit auszulöschen.



Angaben zur DVD
Darsteller: Mira Sorvino, Jeremy Northam, Josh Brolin
Regisseur(e): Guillermo Del Toro
Komponist: Marco Beltrami
Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 - 1.66:1
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: VCL
Erscheinungstermin: 1. März 1999
Produktionsjahr: 1997
Spieldauer: 102 Minuten



Die Story
Der Titel verrät eigentlich wenig über den Inhalt des Films. Mimic heißt aus dem Englischen: nachäffen, nachahmen. Darunter kann man sich natürlich viel unter Vorstellen. Mir wäre wohl zu erst eine Komödie in den Sinn gekommen. Doch das Cover- Bild verrät, dass es sich hier um einen Horrorfilm handelt.

Die Story ist eigentlich schnell erzählt. Eine Seuche, die durch Kakerlaken übertragen wird, lässt fast alle Kinder unter 12 Jahre sterben. Dr. Susan Tyler und Dr. Peter Mann finden durch Genmanipulation ein Gegenmittel. - 3 Jahre später sterben und verschwinden plötzlich Menschen auf rätselhafte Art. Wieder kommen die beiden Ärzte, inzwischen verheiratet, auf die Spur der Ursache. Die manipulierten Kakerlaken sind keinesfalls ausgerottet worden, sondern sie sind mutiert. Sie sind zu riesigen, Menschen großen Monstern geworden, die Nahrung brauchen. Ein autistischer Junge, namens Chuy, erkennt sofort, dass etwas nicht stimmt. Er erkennt an den Schritten, dass diese Wesen anders sind. Die Wesen imitieren den Menschen und bleiben so im Dunkeln fast unerkannt.

Bei der Jagd nach den Monstern geht es ab in den Untergrund. In den Schächten und den leeren Wagons kommt es zu einem grausamen Debakel. Ein Kampf ums überleben.



Meine Meinung zum Film
Die Story ist etwas weit hergeholt, aber deswegen nicht schlecht. Am Rande der Geschichte will der Film uns wohl auch darauf aufmerksam machen, wie gefährlich das Eingreifen in die Evolution ist. Doch kommen diese Gedanken erst, wenn überhaupt, nach dem Sehen auf.

Die Größe der Monsterkalerlaken und ihr aufrechter Gang haben mich persönlich gestört. Das ist einfach zu unglaubwürdig, besonders wenn man bedenkt, das sie diese Größe in drei Jahren erreicht haben sollen. Der kurze Erklärungsversuch von Susan Tyler hat die Sache nicht glaubwürdiger gemacht. Als Zuschauer muss man sich entscheiden, um dies nun zu blödsinnig ist oder ob man es mit dem Wissen, dass es sich ja nur um eine Story handelt, einfach so hinnimmt.Ich habe die zweite Möglichkeit genommen.

Die Figuren (Personen) finde ich recht sympathisch. Es gibt keinen Superhelden. Die Schauspieler geben eine gute Darstellung. Die Angst und Furcht in ihren Gesichtern, springen teilweise richtig über. Mir sind die Darsteller zwar nicht bekannt, aber gerade das fand ich gut. So habe ich mich auf alle Figuren gleich konzentriert.

An Spannung und Aktion bietet der Film recht viel. Die Story hält sich nicht unnötig an Nebensächlichkeiten auf. Im Gegenteil, ist hat sehr viel Tempo. Die Jagd in den U-Bahn Schächten ist schon beeindruckend. Die dunklen Bilder jagen einem schon das Grauen ein. Intelligent sind die Schreckensmomente eingefädelt. Mir blieb so manches Mal der Atem stocken. Und zwei bis drei Mal jagte ein Schreck sogar durch meine Glieder.

Das Ende ist mal wieder her vorsehbar. Langsam kündigt es sich an. Aber nimmt der Spannung wenig. Etwas erschöpft, war ich dann aber auch froh, dass ich die dunklen Schächte verlassen durfte.



Meine Meinung zur DVD
Leider haben mich die Bild- und Tonqualität weniger überzeugt. Hin und wieder musste ich Schachstellen mit der Fernbedienung ausgleichen. Einige Szenen waren so duster, dass ich kaum etwas erkennen konnte. Wenn ich die Helligkeit erhöhte, kam es häufig vor, dass die nächste Szene nun zu blass war. Das hat mich bei der Spannung sehr gestört.

Ähnlich ist es mit der Tonwiedergabe. Zum größten Teil ist ist klar und kräftig. Doch dann kommen Momente, das kann man das Gesprochene nicht klar verstehen. Es wird nicht lauter oder leiser, nur unverständlich und ohne Höhen und Tiefen.

Das Bonusmaterial ist nicht erwähnenswert. Es gibt ein paar Hintergrunfinfos, die mich aber nicht interessierten. Es es gibt ein paar Trailer und ein paar Produktionsnotizen. Untertitel und eine Sprachauswahl sind nicht dabei.



Mein Fazit
Ich will den Film nicht zu hoch loben, denn ich habe ja nicht so viele Vergleiche. Doch es war ein guter Genuss mit einigen heftigen Schrecken. Über die Story muss man einfach hinweg sehen. Der Film spricht eher mit seinem Bildern und dem Tempo. Als gute Unterhaltung kann ich ihn wohl ruhig empfehlen. Ob ich ihn mir ein zweites Mal anschaue, glaube ich eher nicht. Einmal langt.

Der Durchschnittspreis liegt bei € 8,-- im Internet.

Ich glaube mit 3 Sternen werde ich der DVD und dem Film gerecht. Er ist recht spannend, temporeich und die Schauspieler überzeugen. Die Story ist etwas platt. Leider lässt die DVD etwas zu wünschen übrig.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
giselamaria
giselamaria, 08.02.2012
uhi, sowas guckst du :- - prima beschrieben! - LG gisela
Befamous
Befamous, 08.02.2012
Ein gutes Tempo im Film holt schon viel raus. LG Vanessa :
sigrid9979
sigrid9979, 08.02.2012
Einen wunder schönen Tag wünsche ich
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Netter Monsterhorror ohne Originalität

ein Testbericht von 2008-08-20 21:10:37 vom 20.08.2008
Empfehlung: ja
Vorteile: eigentlich ganz spannend...
Nachteile/Kritik: die DVD ist auf Videoniveau
Neben allerlei übernatürlichen Wesen, die die Horrorfilmlandschaft bevölkern, wie Zombies, Vampire, Werwölfe oder Mumien gibt es noch eine andere, häufig benutzte Art von Monstern, nämlich mutierte Insekten. Um genau solche geht es auch im, 1997 entstandenen Hollywood-Debut des Mexikaners Guillermo del Toro. Da ich durch Pan’s Labyrinth, Blade 2 und den bereits von mir vorgestellten Devil’s Backbone auf die Werke des Regisseurs aufmerksam geworden bin, habe ich mir auch diesen Film gekauft.

New York ist in den Klauen der sogenannten Strickler-Krankheit gefangen. Sie befällt nur Kinder und führt meistens zum Tod, oder hinterlässt Lähmungen der Beine. Seit 2 Jahren breitet sich die Krankheit in Manhatten aus. Es gibt weder einen Impfstoff noch ein Heilmittel. Die Krankheit wird scheinbar durch Kakerlaken übertragen und die gibt es in New York wie Sand am Meer. Die letzte Rettung scheint Dr. Susan Tyler (Mira Sorvino) zu sein. Sie ist Insektenforscherin und es gelingt ihr, Termiten mit Gottesanbeterinnen zu paaren und genetisch so zu verändern, dass sie ein für Kakerlaken giftiges Sekret absondern. Ohne lange zu Fackeln werden die „Judas Züchtung“ genannten Tierchen ausgesetzt und siehe da, alle Kakerlaken sterben und die Krankheit verschwindet.

Ein guter Plan, nur klappen muss er.....

Nach dieser Einleitung machen wir einen Sprung drei Jahre nach vorne, jetzt. In einer düsteren und regnerischen Nacht flieht ein Asiatischer Opa vor einem ziemlich großen, irgendwie merkwürdigen Mann, der ihn auf das Dach eines Hauses jagd, von dem der Opa dann herunterfällt. Gegenüber dem Haus wohnt Chewie (nein, nicht der wandelnde Bettvorleger aus Star Wars), ein kleiner Junge, der autistisch veranlagt zu sein scheint. Er beobachtet den Sturz und auch, wie der Opa anschließend vom Verfolger in die Kanalisation gezogen wird....

Als nächstes lernen wir Peter (Jeremy Northam) kennen, den Ehemann von Susan. Dieser ist beim einer Art Hygienepolizei beschäftigt und muss mit seinem Partner Josh (Josh Brolin) in genau dem uns inzwischen bekannten Haus mit dem hohen Dach, welches sich als eine Art Kirche herausstellt, eine Gruppe illegaler Einwanderer untersuchen. Hierbei treffen die beiden auch auf seltsame, an der Decke klebende Exkremente. Susan bekommt inzwischen von zwei Jungen eine Käfersammlung zum Kauf angeboten. Darunter auch ein noch lebendiger Riesenkäfer, der, wie sich schnell herausstellt, der Judas-Züchtung angehören muss. Bevor Susan den Käfer jedoch näher untersuchen kann, wird er durch den uns bereits bekannten großen Mann entwendet....

Inzwischen folgt der autistische Junge heimlich dem Käfermann in die Kirche und wird dort angegriffen. Als sein Vater ihn am nächsten Morgen nicht im Bett findet, kommt ihm der Gedanke an die Kirche und er geht dort hinein, um seinen Jungen zu suchen.

Nachdem der schreckliche Verdacht bestätigt wird, die eigentlich nicht fortpflanzungsfähige Judas-Züchtung habe durch Mutation überlebt, machen sich Susan, Peter, Josh und der unfreiwillig dazu gestoßene Polizist Leonard (Charles S. Dutton) auf, die Schächte der New Yorker U-Bahn zu erkunden. Denn dort haben die beiden Bengel den Käfer gefunden. Dort treffen sie auch auf den Vater des Jungen. Nach diversen Verstrickungen befindet sich das Team in uralten U-Bahnschächten in der Falle, umgeben von riesigen Käfern, und scheinbar ohne Möglichkeit zur Flucht....

Ob das wohl gut geht?


Leider ist die DVD technisch gesehen so ziemlich das schlechteste, was ich auf diesem Medium bisher bewundern durfte. Die unter dem VCL Label erschienene DVD hat ein grottenschlechtes Bild. Schon beim ersten Bild wird klar, dass einfach von einer Leinwand abgefilmt wurde. Entsprechend sind die Farben blass, das Bild sehr matt, unscharf und verschwommen und wabert manchmal richtiggehend herum. Außerdem zieht es dauernd Streifen. Ein echtes Ärgernis, zumal der Film meist im Dunkeln spielt und man manchmal kaum etwas erkennen kann. Trotz des fetten „Widescreen“ Schriftzuges auf dem Cover ist das Format nur 1:1,66 und entspricht damit auch nicht dem Original. Der Ton hingegen ist (leider nur) in Deutsch DD 5.1 und klingt ganz ordentlich. Ab 16 Freigegeben und mit einer Laufzeit von 102 min. ist die Scheibe ungeschnitten. Extras sind, bis auf ein paar Hintergrundinfos auch keine zu finden.

Der Film selber ist eigentlich ganz spannend, wenn man auch keinerlei Überraschungen zu erwarten hat. Del Toro lässt uns auch nicht lange im Dunkeln tappen, denn schon in der ersten Szene nach dem Vorspann ist uns klar, womit wir es zu tun haben. Gleich am Anfang bekommen die beiden Jungen (und wir) eine kleine Nachhilfestunde in Insektenkunde und damit ist dann auch dem letzten klar, wie man die Viecher los wird. Die Monstereffekte sind ziemlich gut gemacht. Blut gibt es wenig zu sehen, sondern meistens eklige Schleimorgien. Leider fängt del Toro, besonders am Anfang, dauernd irgendwelche Handlungsstränge an, die er dann einfach fallen lässt. So taucht die Sache mit den Illegalen am Anfang einfach nicht mehr auf. Auch mit der Zeichnung der Figuren macht er sich keine große Mühe, so erfahren wir zwar vom bisher nicht erfüllten Kinderwunsch von Susan und Peter, die Charaktere bleiben aber trotzdem blass. Die Leistungen der Mimen sind ok, auch wenn man keine Spitzenleistungen erwarten sollte. Der Soundtrack ist klassisch und bewegt sich irgendwo zwischen Hellraiser und Alien.

Hätte der Mexikaner die Monster nicht gleich zu Beginn eingeführt und sich mit der teilweise Alien-artigen Stimmung etwas mehr Mühe gegeben, wäre der Film aber sicher um einiges besser geworden. So bleibt ein Monstergrusler, der sicher geeignet ist, einem einen langweiligen Abend zu verschönern, der aber auch nicht unbedingt ins Repertoir eines Filmfreundes gehört. Bei der DVD-Qualität rate ich aber, sich den Streifen im Fernsehen anzuschauen, denn der Kauf ist rausgeschmissenes Geld.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
ingoa09
ingoa09, 21.08.2008
Sehr gut berichtet!
Einen schönen Tag noch!
Ingo
MasterSirTobi
MasterSirTobi, 30.08.2008
Hat mir geholfen der Bericht. SH und LG
Volker111
Volker111, 20.08.2008
relativ ausführlich im Vergleich -
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