-Zwei Spiele in einem (wegen der verschieden Charakterperspektiven).
-Schwierigkeitsgrad kann man selbst bestimmen.
-Vielfältige Waffen durch die Möglichkeit diese beim Schmied aufzurüsten
Nachteile/Kritik
Verworrene Story + teils unlogische Dialoge + keine enge Bindung zu Handlung u. Hauptfigur. Probleme bei Kollisionsabfrage + unübersichtliche Echtzeitkämpfe. Größtenteils kinderleicht + unfaire Bossgegner.
deutsche Übersetzung ist grauenhaft, unausgewogener Schwierigkeitsgrad
Es gibt kein Kontra...
Sword Of Mana Game Boy Advance Spiel am günstigsten bei:
ein Testbericht von denjuandemarco2007-06-07 18:48:28vom 07.06.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Großer Name + Fantasyatmosphäre + Kulleraugenoptik + Soundtrack. Hochleveln bis zum Abwinken + etliche Nebenaufträge + Sammeltrieb....Nachteile/Kritik: Verworrene Story + teils unlogische Dialoge + keine enge Bindung zu Handlung u. Hauptfigur. Probleme bei Kollisionsabfrage + unübersichtliche Echtzeitkämpfe. Größtenteils kinderleicht + unfaire Bossgegner.
Wieder einmal haben wir es mit einem hervorragenden Beispiel zu tun, wie schwer sich die sogenannten Fachmedien mit der genauen Bezeichnung des Spielgenres bei einem Titel tun, so zweifellos geschehen im Fall von „Sword of Mana“ für den Gameboy Advance von Nintendo. Nein, weit entfernt ist die Behauptung von jeglicher Klugscheixxerei oder ähnlichen Profilierungsgelüsten, es entspricht einfach der Wahrheit, dass man dieses Fantasy-Abenteuer definitiv nicht als Rollenspiel bezeichnen kann. Basta. Aus die Maus. Oder was auch immer. Lediglich das Aufleveln der Charaktere durch die in Kämpfen gewonnene Erfahrung kann doch nicht wirklich ein 100%ig überzeugender Indikator im Hinblick darauf sein, dass es sich um ein RPG handele. Mitnichten. Ein weiteres gutes Beispiel (gehen wir einmal ein gutes Stück zurück in der Videospielhistorie) liefert „Secret of Mana“, was nur ansatzweise, aber nicht wirklich einem Rollenspiel entsprach, sondern vielmehr einem mit zarten RPG-Elementen versehenen Actionadventure. Zudem ist die Story an sich viel zu dünn, deutlich zu oberflächlich gestrickt und spielt insgesamt eine eher nebensächliche Rolle, vielmehr das Niederknüppeln der Feinde eindeutig den Schwerpunkt bildet: ein weiteres klares Anzeichen für ein Actionadventure. Nein, dies ist keine Haarspalterei, sondern einfach Fakt.
Blick zurück nicht(!) im Zorn
Nein, falsch gedacht! „Sword of Mana“ ist definitiv kein Nachfolger des ebengenannten berühmten SNES-Hits „Secret of Mana“ von 1993, aber fast. Seiken Densetsu (so die japanische Fassung) ist das Vorbild und nicht etwas Seiken Densetsu 2 (das war nämlich Secret of Mana!): die europäische Pal-Fassung von SD2 heißt im Übrigen „Mystic Quest“ und kam 1991 als Spiel für den alten Ur-Gameboy auf unseren Markt. Kenner der Szene erinnern sich dann auch noch an „Legend of Mana“ für die alte Playstation aus dem Jahre 1999, welches uns allerdings lediglich als Importversion erreichte und mit einem ungewöhnlichen Grafikstil in Aquarell und einer erstaunlich zerhackstückten Story aufwartete. Egal. Ordentlich verwirrt? Sehr schön.
Square Enix, sozusagen die Rollenspiel-Päpste des Videospiel-Universums, nahmen sich dieses Abenteuers an, welches schließlich (das schreibe ich nun aber wirklich zum letzten Mal!) zu einem Actionadventure „mutierte“. Wie so oft in diesem Genre kommen Freunde des gepflegten Multiplayerspaßes nicht zum Zuge, wir haben es ausschließlich mit einem Soloabenteuer zu tun. Typisch auch, dass wir es mit einem Videospiel in Kulleraugenoptik zu tun, eher süß als furchterregend bzw. wenig erwachsen sehen Freund und Feind aus. Knallbunt ist es dafür allemal und – ganz objektiv gesehen – nett anzuschauen ist es auf jeden Fall. Eines gleich an dieser Stelle vorweg: mit einem echten Meilenstein haben wir es bei „Sword of Mana“ leider nicht zu tun, noch nicht einmal mit einem Hit, ein allenfalls leicht überdurchschnittliches Spielvergnügen bietet sich uns letztlich hier... und das ist dann doch (mindestens) etwas ernüchternd. Von der Klasse eines „Secret of Mana“ beispielsweise meilenweit, ja möglicherweise sogar Lichtjahre entfernt. Aber trotzdem ist dieser GBA-Titel nicht direkt schlecht, nein, aber eben nur ganz ordentlich.
Mana ist alles
Oder so ähnlich. Ein mächtiger Baum, der in Wahrheit die Managöttin darstellen soll und über unsere Welt wacht. Für gute Dinge kreiert und (natürlich) für böse Zwecke missbraucht, wie so oft. Ein böser Herrscher wollte
einst ganz schrecklich böse Dinge mit der Macht der Manakräfte anstellen, aber drei tapfere Ritter stellten sich diesem entgegen und konnten ihn netterweise noch rechtzeitig entsorgen. Der Sohn eines jener drei Ritter war leider Gottes vom Bösen besessen und trat somit ironischerweise in die Fußstapfen jenes finsteren Herrschers und brachte in der Folgezeit Schrecken über das Land. Er erlangte Kenntnis davon, dass eine Angehörige des legendären Manavolkes existierte, brachte den Konsul des Reiches nebst Gattin um, konnte dies aber zum Glück im Hinblick auf die Kinder nicht in die Tat umsetzen. Die beiden Kinder wurden getrennt und richtig: es handelt sich um die beiden Protagonisten dieses Abenteuers, die wir in der Folgezeit kennen lernen dürfen, vorausgesetzt, dass wir dieses Spiel auch wirklich zweimal durchspielen.
Feinde zum Knuddeln
Oder etwa nicht? Schwabbelige Geisterwesen, umherhüpfende Pflanzen oder durch die Gegend eiernde Ritter: nicht wirklich angsteinflößend, denke ich. Dafür gibt es immerhin die zwei eben genannten Hauptcharaktere (Männlein oder Weiblein), so dass sich für den eingefleischten Fan ein zweimaliges Durchspielen tatsächlich lohnen könnte. Die Handlungen der beiden Protagonisten sind nicht identisch, sondern ergänzen sich vielmehr gegenseitig, so dass Ihr die Story aus teils grundverschiedenen Blickwinkeln verfolgen könnt. Selbstverständlich existiert wieder einmal ein oberböser Megafiesling, obengenannter Scherge, der Angst und Schrecken über das ganze Land verbreiten will bzw. damit bereits angefangen hat und wir sind es natürlich, welche diesem Treiben schnellstmöglich Einhalt gebieten müssen, wollen wir unsere Welt vor dem Untergang bewahren. Nach unzähligen Kämpfen mit den Monstern greifen wir schließlich auf das mächtige Mana-Schwert zurück und dürfen im Lauf der Zeit eine bemerkenswerte Anzahl an Nebenmissionen absolvieren, welche zweifelsohne in der Lage sind, für Abwechslung zu sorgen. Als Hobbyhandwerker oder auch Mixer legen wir zudem auf Wunsch Hand an die unterschiedlichsten Gegenstände und Ausrüstungsgegenstände (inklusive Waffen) an und werten diese im Erfolgsfall nicht unerheblich auf.
Erfahrung durch Praxis
Echtzeit ist hier das Zauberwort und dies dürfte nicht jedem von uns schmecken. Demzufolge hektisch laufen die Aufeinandertreffen mit den Gegnern ab und unübersichtlich wird es dabei leider auch. Was angesichts der (nach dem ersten Viertel des Abenteuers) voraussichtlichen Harmlosigkeit der Monster nicht weiter tragisch ist, doch dazu später mehr. Typisch für die Mana-Reihe ist, dass Schwert, Speer, Bogen, Axt, Handschuh etc. manchen Monstern ganz und gar nicht schmecken und andere wiederum fast völlig kalt lassen, soll heißen: jede Monsterart und gegen ganz bestimmte Waffen besonders empfindlich oder eben nicht, was auch ziemlich schnell herausgefunden sein dürfte. Durch die gewohnt elegante Benutzerführung lassen sich die Waffen in Windeseile wechseln,
Gleiches gilt hinsichtlich der im Laufe der Zeit stattlichen Anzahl an Magiezauber, die primär den Elementarkräften (Wind, Wasser, Feuer, Erde) zuzuordnen sind. Wichtig dabei: nur stete Übung macht den Meister und dies ist hier bei „Sword of Mana“ keineswegs ein hohler Spruch oder eine 08/15-Phrase, sondern Tatsache: ambitionierte Genre-Veteranen verbringen eine halbe Ewigkeit damit, sämtliche Fertigkeiten in punkto Waffen und Zaubersprüche der Geister bis an das Maximum zu bringen... um dann erstaunt ja fast schon entsetzt festzustellen, dass der Schwierigkeitsgrad anscheinend viel zu niedrig angesetzt worden ist! Ein Punkt, der ausschließlich Genre-Anfängern zugute kommt, denke ich. Fakt ist: die viel zu geringen Anforderungen führen nach wenigen Spielstunden zu einem chronischen (und berechtigten!) Unterschätzen der Gegner und früher oder später vermehrt zu ausgiebigen Gähnattacken. Ausnahmen bestätigen praktisch die Regel und auf diese treffen wir oft bei den Bossen: diese sind häufig extrem robust, verfügen über mächtige Attacken und verhalten sich unfair.
Gut ist wenigstens, dass wir fast nie alleine unterwegs sind, unsere Hauptfigur trifft auf einige Weggefährten, die des Öfteren mit in den Kampf ziehen. Schlecht ist, dass diese Gefährten wenig intelligent agieren und dies ist eigentlich noch geschmeichelt. „Selten dämlich“ trifft es da schon deutlich eher. Womit sie mit der überwiegenden Mehrheit der CPU-Gegner dann auch gleich etwas gemeinsam haben...
Lohnt sich die Mühe?
Interessant ist zum Glück wenigstens die Möglichkeiten der Entwicklung des Charakters: sechs unterschiedliche Gattungen sind es, die uns zur Auswahl stehen bzw. drei zu Beginn (Dieb, Weiser, Krieger), die sich zum Waffenmeister, Erzmagier oder Paladin weiterbilden lassen. Verdeckt werden kann dadurch aber nur schwerlich, dass sich unser Held bzw. unsere Heldin nur einmal einem Klassenwechsel unterziehen dürfen, ansonsten heißt es einzig und allein, sein Hauptaugenmerk auf das Ausbauen der Fähigkeiten im Umgang mit den Waffen und Geistermagien zu richten. Letztlich sind es die Erkundungstouren im Hinblick auf das Aufspüren wichtiger Spezialgegenstände, das Absolvieren von Nebenaufträgen und das Hochleveln des Charakters, was uns beider Stange hält. Die Story an sich ist relativ flach und dazu auch noch zuweilen nicht nachvollziehbar, die Dialoge nicht immer besonders tiefgängig und die Identifikation mit der Heldenfigur auch nicht gerade extrem hoch.
Die Frage taucht aber immer wieder (und dies zum ersten Mal leider auch schon recht früh!) auf, ob die mehrstündige Mühe denn wirklich den Output bewirkt, den man sich anfänglich versprach? Eher nicht. Warum ewig nach wichtigen Items suchen, den Umgang mit Schwert oder Bogen bzw. die Erdzaubersprüche bis zur Perfektion bringen, wenn sich praktisch sämtliche Gegner auch mit halber Kraft von der Bildfläche fegen ließen? Warum die dollsten Tötungswerkzeuge kreieren, wenn auch die Normalversion für den Grossteil der Feinde ausreichen würde? Weswegen unbedingt die x-te Expedition unternehmen, um an zusätzlicher Erfahrung zu gewinnen, wenn auch das Erreichen eines wesentlich geringeren Level letztlich völlig ausreichen würde? Ein bisschen erinnerte mich „Sword of Mana“ (zumindest in diesem Punkt!) an die GBA-Version von „Shining Force“, welches ich auch mit hochgesteckten Erwartungen anspielte, das gesamte Abenteuer aber schließlich leider viel zu leicht ausfiel und ich eigentlich nur noch aus eigenem Ehrgeiz meine Charaktere pushte, aber nicht, weil dies unbedingt erforderlich gewesen wäre. So gilt für beide GBA-Spiele, dass ich über die größtenteils chronische Unterforderung heftig stolperte und mein anfängliche Euphorie blitzartig verflog. Ein netter Spielspaß ja, doch ein faszinierendes Spielerlebnis? Nein.
Kleine Macken obendrauf
Als wenn diese enttäuschenden Aspekte nicht schon genug gewesen wären (die allerdings erst nach cirka drei bis fünf Spielstunden endgültig ersichtlich werden!), so entdeckt auch das ungeübte Auge den ein oder anderen mehr oder weniger heftigen Ruckler und eine auf Dauer nervig ungenaue Steuerung. Insbesondere die Kollisionsabfrage lässt hierbei zu wünschen übrig, was dazu führt, dass wir des Öfteren fünf- oder sechsmal auf das feindliche (Knuddel-)Monster eindreschen, um es dann erst zu erwischen. Das ist zwar grundsätzlich egal, da wir ohnehin Herr (oder Frau) der Lage sind und uns die Feinde in der Regel hoffnungslos unterlegen sind und sich unsere Blessuren schnell wieder heilen lassen, doch Sinn der Sache kann dies natürlich nicht sein. Mängel sowohl bei der Story, der Spieltechnik als auch im Gameplay können folglich nicht zu einer Spitzenwertung führen.
Dichte Atmosphäre?
Jein. Ein knallbuntes Design, niedliche Kulleraugenfiguren, leuchtende Farben bei der Gestaltung der Spielumgebung und nette Spezialeffekte beim Zaubern sind ja völlig in Ordnung, doch mehr Grafikpower als die bei einem sehr guten Supernintendo-Spiel dürfen wir nicht erwarten. Die Ruckler zwischendurch sprach ich bereits an und das Leveldesign könnte ab und an einen Schuss Abwechslung ruhig vertragen. Schließlich sind mir die Gegner oft zu klein ausgefallen und herausragende Animationen sind eher eine Seltenheit. Für ein Gameboy-Advance-Spiel aber noch alles im grünen Bereich. Der Sound ist einen Tick besser und gefällt durch teils beschwingte, teils melancholische Melodien und auch die Kampfgeräusche gehen in Ordnung, gemessen an dem, was wir von einem GBA-Titel in dieser Hinsicht erwarten dürfen. Besonders die etwas schwereren Stücke mit düsteren Klängen sind mir angenehm in Erinnerung geblieben, das ein oder andere Highlight konnte ich tatsächlich ausmachen.
Urteil
Anfangs in freudiger Erwartung, dann angesichts der knallbunten Optik und der akustischen Untermalung in anfänglicher Euphorie und schließlich von Stunde zu Stunde mit einem deutlichen Rückgang an Spielfreude, so oder so ähnlich lässt sich die Gefühlskurve beschreiben, die ich beim Durchspielen von „Sword of Mana“ durchlebte. Am Meisten nervte der total unausgewogene Schwierigkeitsgrad mit 95% selten dämlichen Feinden (Weggefährten inklusive!) und 5% unfairen Bossen, die völlig unverhältnismäßig agierten. Dazu die merkwürdig verschachtelte Story, die zu uninspiriert wirkenden Figuren mit ihren wenig tiefgängigen Dialogen und die Macken bei der Steuerung... ich hatte mir definitiv mehr erhofft. 20 bis 40 Stunden Spielzeit (je nach Interesse an den Nebenaufträgen) sind auch nicht wahnsinnig viel. Summa summarum bleibt zu konstatieren, dass „Sword of Mana“ ein nettes Actionadventure darstellt, was aber noch nicht einmal ansatzweise die Klasse von Secret of Mana (SNES) oder Legend of Mana (PS) erreicht, wohl aber das uralte Mystic Quest (GB) toppen kann. Trotz meiner Empfehlung, zu der ich mich letztlich durchringen konnte, bleibt ein unbefriedigendes Gefühl zurück: beim Erblicken des Abspanns war ich somit eher erleichtert, dass ich es schließlich brav zu Ende gebracht hatte. Viel mehr nicht.
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Gelungenes Remake - aber nicht besser als das Original
ein Testbericht von Magickatrin2007-01-26 19:05:39vom 26.01.2007Empfehlung: ja
Vorteile: nette Grafik, 2 spielbare Charaktere, Wiederspielwert...Nachteile/Kritik: deutsche Übersetzung ist grauenhaft, unausgewogener Schwierigkeitsgrad
In erster Linie dreht sich natürlich alles um die Macht des Mana-Baumes bzw. der Mana-Göttin. Man macht sich mit seinem jungen Held auf den Weg, um den Tod von Mutter und Vater zu rächen. Das ist eigentlich schon der ganze Hindergrund der Geschichte. Dennoch wird die Story sehr schön erzählt. Mitunter sind die Dialoge recht lang, also dem Lesen von Bildschirmtexten sollte man auf jeden Fall bei diesem Spiel nicht ganz abgeneigt sein.
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Grafik:
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Die Grafik hat mich auf Anhieb ziemlich begeistert. Sie besitzt noch immer den typischen Stil, alles sieht irgendwie niedlich aus. Die Umgebungen sind sehr stimmungsvoll und die Charaktere sind ebenfalls sehr gut. Man erkennt das Original Secret of Mana sofort wieder finde ich, obwohl die Grafikqualität gehörig verbessert wurde und auch die Schauplätze etwas verändert wurden. Auf jeden Fall ist die Grafik rundum gelungen und wirklich nett anzuschauen.
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Sound:
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Hat man irgendwann mal Mystic Quest gespielt, dann wird man die Melodien sofort wiedererkennen. Auf dem GBA klingt das Ganze natürlich deutlich besser. Auf jeden Fall finde ich den Sound richtig gut, er passt einfach zum Spiel und der jeweiligen Situation.
Also ich fand die Steuerung von Mystic Quest auf dem alten Game Boy erheblich besser. In Sword of Mana hatte ich öfter mal Probleme während der Kämpfe, eine Taste mal zu lang oder zu kurz gedrückt kann hier schon fatale folgen haben. Auch die Übersicht in den Menü-Bildschirmen hat mir nicht so recht zugesagt.
Mystic Quest für den Game Boy und Secret of Mana für das SNES habe ich früher einfach geliebt. Und ich glaube Mystic Quest war damals auch das erste Action-Rollenspiel was ich gespielt habe. Inzwischen ist das eher nicht mehr mein bevorzugtes Spielegenre. Aber als ich ein Video zum Spiel Sword of Mana sah war mein Interesse sofort geweckt...auch ja, all die Erinnerungen an frühere Zeiten...Dummerweise hatte ich damals keinen GBA und somit hat es noch eine ganze Weile gedauert bis ich schließlich doch noch in den Genuss des Spiels kam.
Im Grunde kann man Sword of Mana als grafisch aufgemotztes Remake bezeichnen. Vom Grundprinzip ist es noch immer wie der Klassiker, aber es ist keine 1:1 Umsetzung, sondern es gibt diverse Änderungen. Angefangen bei der Story, die in den Grundzügen die altbekannte Handlung aus Mystic Quest erzählt. Aber im Remake ist die Story etwas ausführlicher finde ich, was natürlich als positiv anzusehen ist. Schlecht dagegen finde ich die deutschen Übersetzungen, manches klingt etwas seltsam und einige Dialoge sind einfach völlig daneben. Und warum der aus Mystic Quest bekannte Dark Lord nun plötzlich Schattenherrscher heißt kann ich auch nicht so recht verstehen, klingt für mich irgendwie total bescheuert.
Eine weitere Neuerung ist das man sich entscheiden kann, ob man das Mädchen oder den Jungen spielt. Wodurch sich stellenweise ein paar Änderungen im Spiel ergeben und so ein nochmaliges Durchspielen durchaus seinen Reiz hat.
Aber ganz gleich für welchen Charakter man sich entscheidet, ein Übel hat man dabei stets zu ertragen: die unheimlich dumme KI des jeweils anderen Charakters. Es ist zwar schon lange her das ich Mystic Quest gespielt habe, aber
an so was kann ich mich da eigentlich nicht erinnern. In Zusammenhang mit der minderbemittelten KI des Mitstreiters fällt eine Änderung gleich doppelt ins Gewicht. Zu jeder Zeit speichern kann man nun nämlich nicht mehr. Vielmehr findet man in den Leveln Mana-Statuen verteilt an denen man seinen Spielstand sichern kann. Das bedeutet leider auch das man nach einem Game Over immer am letzten Speicherpunkt neu startet. Und das kann manchmal sehr nervig sein.
Wie schon in Mystic Quest, so laufen auch in Sword of Mana die Kämpfe in Echtzeit ab, was ich persönlich auch sehr gut finde. Nach und nach kann man sich mit neuen Waffen ausrüsten und lernt natürlich auch den Umgang mit Magie. Das Erfahrungssystem ist dabei das man Waffen und Energie im Laufe der Zeit effektsicher einsetzen kann, je öfter man von etwas Gebrauch macht desto mehr verbessern sich die Werte. Abgesehen davon werden natürlich auch die verschieden Charaktereigenschaften stetig verbessert. Etwas seltsam funktioniert der Erwerb neuer Ausrüstungsgegenstände. Hierfür müssen nun nämlich bestimmte Objekte gesammelt werden.
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Preis:
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Der Neupreis des Spiels liegt bei knapp 40,- Euro.
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Fazit:
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Di eses Spiel macht es mir verdammt schwer eine Bewertung abzugeben. Einerseits hat es mir viel Spaß gemacht nach ein paar Jahren mal wieder ein solches Spiel einzulegen, weil ich seinerzeit Mystic Quest einfach so mochte. Grafik und Sound sind sehr stimmig und die Atmosphäre dadurch auch gut. Zunichte macht dann aber diese an und für sich tolle Atmosphäre das Lesen der grauenhaften, deutschen Dialoge. Und leider gibt es beim Gameplay auch ein paar Dinge die ich als recht störend empfunden habe. Eine Empfehlung ist Sword of Mana aber auf jeden Fall wert denke ich. Im direkten Vergleich schneidet aber Mystic Quest noch immer besser ab finde ich.
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ein Testbericht von MasterDeniz2006-02-18 13:06:52vom 18.02.2006Empfehlung: ja
Vorteile: siehe Testbericht...Nachteile/Kritik: -
Hallo liebe Yopianer,
mit Sword of Mana präsentiert Sqare ein aufgepepptes Remake von Seiken Densetu füf Den GBA . Es ist jedoch nivht nur eine lieblose 1:1 Umsetzung , nein es ist ein echt krasses Game mit eigener Story und etwas veränderten Gameplay . So können auch Kenner des Vorbilds ohne Bedenken zu greifen.
STORY:
Die Story gestaltet sich als eher simpel und sso könnt ihr entweder in der Rolle eins männlichen Helden spielen oder einer Heldin. Beide ziehen gegen den Schattenherrscher Dark lord in den Kampf . Dark Lord will nämlich alle
Bewohner des Manareiches venichten um seine grausame4n Pläne zu verwirklichen.Die beiden Storylines sind eng verstrickt unterscheiden sich doch mit einigen Events
GAMEPLAY:
Der männl. Charcter kann besser mit Waffen und physischen Attacken umgehen und unsere Heldin besticht mit magischen kRäften. Das Gameplay besteht großteils aus wilden Hack n slay schlachten. Aber die werden durch kleine Rätseln und teils witzigen Dialoge aufgeheitert.Im laufe des Spiels könnt ihr verschiedene Waffen finden und in eurem Kaktushaus schmieden ! Weiters kannst du verschiedene Manageister finden mit dennen du Kombos machen kannst. Auch kannst du verschiedene KLASSEN ERREICHEN aber das hängt von deinem Level ab. Die Käümpfe laufen großteils flüssig ab sind aber teilweise frustrierend.Und euer Comp. gesteuerter Kamarad kämpft in den meisten Fällen zimlich schwach.
GRAFIK:
Die ist sehr schön ausgefallen und ist auf hohen Niveau hat aber teilweise mit leichten Slowdowns zu kämpfen. Leider sind die Licht effekte etwas mager ausgefallen aber euer Character weiß zu gefallen.
MUSIK:
Die musikalische Untermahlung ist sehr schön anzuhören und nervt nie.Die schönen Melodien fügen sich immer angenehm ins Spielgeschehen und versüßen somit euren Spielspaß.
Spieldauer:
Insgesamt ein gutes Spiel an dem man dank 128Mbit Modulgröße längere Zeit zu knabbern haben wird. Und für den Kaufpreis mit so einer langen Spielzeit ist es einen Kauf auf jeden Fall Wert!
Grafik:90%
Sound :87%
Story :70%
Futures : 70 %
Insgesamt :88%
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ein Testbericht von melles2005-07-03 19:45:57vom 03.07.2005Empfehlung: ja
Vorteile: -Zwei Spiele in einem (wegen der verschieden Charakterperspektiven).
-Schwierigkeitsgrad kann man selbst bestimmen.
-Vielfältige Waffen durch die Möglichkeit diese beim Schmied aufzurüsten
...Nachteile/Kritik: Es gibt kein Kontra...
Bei diesem Rollenspiel hat man zwei Hauptpersonen (einen Jungen und ein Mädchen), zwischen denen man sich am Anfang entscheiden muß. Je nachdem, welche Person man wählt, ändert sich die Story ein wenig, da die beiden eine unterschiedliche Geschichte haben. Im Laufe des Spiels treffen die beiden mehrmals aufeinander, schließen sich zusammen und gehen wieder getrennte Wege. Man hat also quasi zwei Spiele zum Preis von einem.
Wer Secret of Mana für den SNES kennt, wird einige bekannte Charaktere wiederfinden (Pogopuschel, Bogenratten...).
Die Grafik im Allgemeinen ist sehr "knuffig" gehalten. Sogar die Gegner
sehen zum Knuddeln aus.
Waffen, Magie und Gegenstände werden über ein Ringmenü gesteuert, was zu Anfang etwas gewöhnungsbedürftig ist. Man kommt aber schnell damit klar.
Die Waffen, die man im Laufe des Spiels findet, kann man durch Erfahrungspunkte auf höhere Levels bringen, wodurch sie stärker werden. Außerdem kann man sie beim Schmied zu stärkeren Waffen aufrüsten (sie haben dann z.B. Feuerschaden...).
Magie kann man ebenfalls durch Erfahrungswerte verbessern.
Man selbst erhält durch Kämpfe Erfahrungspunkte und kann beim Levelanstieg selbst entscheiden, welche Fähigkeiten man verbessern will (Magie, Kampf, Defensive...).
Falls die Gegner zu schwierig werden, kann man solange Schwächere bekämpfen, bis man einige Level höher ist und die Schweren schafft. Man bestimmt den Schwierigkeitsgrad so also selbst.
Die Story:
Der Schattenherrscher will die Macht des Mana-Baums an sich reissen. Die Aufgabe des Spielers ist, den Mana-Baum zu finden und die Macht zu verteidigen. Auf der Reise trifft man viele verschiedene Charaktere, mit denen man sich anfreundet und an deren Seite man gegen den Schattenherrscher kämpft. Nebenbei gibt es noch einige kleine Quests, die für den Spielverlauf eher unbedeutend sind, bei denen man jedoch zusätzlich ein paar Goldmünzen verdienen kann (oder auch nur einigen Leuten helfen).
Fazit:
Ein sehr gutes Spiel. Durch die Möglichkeit zwischen zwei Personen auszuwählen, kann man das Spiel zweimal durchspielen und erfährt so noch einiges mehr von der Hintergrundstory. Auch beim zweiten Mal durchspielen ist das Spiel noch interessant, da man einiges Neues erfährt.
Kosten:
Zwischen 20 und 40 Euro Neupreis
Erhältlich ist das Spiel in Geschäften, die Game Boy Spiele und Zubehör verkaufen oder in einigen Internet Shops (ebay, amazon, ...).
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