The Legend of Gingko
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Testberichte The Legend of Gingko

 (DVD) Fantasyfilm
3.0 von 5
Platz 161 in der Kategorie "Fantasyfilme".
Bewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3.0 von 5
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The Legend of Gingko Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3.0 von 5
von 50% aller Autoren empfohlen (1/2).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • schöne Story, tolle Besetzung
Nachteile/Kritik
  • zu wenig DVD-Features
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Kamui

Ein Mädchen namens Vee...

ein Testbericht von 2003-05-16 16:10:29 vom 16.05.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: schöne Story, tolle Besetzung...
Nachteile/Kritik: zu wenig DVD-Features
Über das Thema Hongkong Movies kann man sich streiten! Entweder man liebt sie oder man hasst sie! Ein dazwischen gibt es meiner Meinung nach nicht. Ich gehöre zu der Seite die die HK-Movies lieben. Ich werde euch nun nach und nach mit meinen absoluten Lieblingen vertraut machen. Den Anfang macht "The Legend of Gingko" zu dem ich per zufall gekommen bin. Aber dazu später mehr.....fangen wir mit der Story an.

***Story***

Vor langer Zeit lebten 2 Völker. Die Hawks und die Volcanos...beide leben am Fuße des heiligen Berges. Eines Tagen beschlossen die Hawks die Herrschaft über das ganze Land an sich zu reißen und die Volcanos zu vernichten. Doch der heilige Berg der von den Volcanos verehrt wird beschützt die Volcanos und bestrafte die Hawks. Zur Strafe mussten sie heimatlos durchs Land irren...Jahrhunderte vergehen bis sie ihre Chance wieder bekommen ihre alte Macht wieder zu erlangen um sich an die Volcanos zu rächen. Laut einer alten Weissagung sollten sie schon bald die Gelegenheit dazu haben...denn wenn zur Zeit des schwarzen Mondes ein Kindmit dem Namen "Vee" auf die Welt kommt, wird dieses Kind mit seiner Seele das himmlische Schwert, was aus Knochen und Blut tausender Menschen entstand erwecken können.

Nun ist diese Zeit nah...doch der Erzeuger des Kindes der dem Stamm der Volcanos angehört rettet das Kind bevor es geopfert werden kann und bringt es zu seinem Stamm. Erst nehmen sie das Kind auf und Vee wächst zu einem wunderschönen Mädchen heran....doch dann als der heilige Berg erwacht...hat selbst der Stamm der Volcanos nur eine Chance damit sie überleben.....Vee zu opfern....

***Schauspieler und Produzent****

Produzent: Kang Je-Gyu
Kim Suk-Hoon
Sul Kyung-Goo
Choi Jin-Sil
Kim Yoon-Jin
& Lee Mi-Sook

***Die DVD***

Sprachen:

Deutsch (DTS, 5.1 & 2.0)
Koreanisch (2.0)

Untertitel:

Deutsch

DVD-Typ: 9
Ländercode: 2
Länge des Films: 117min
Altersfreigabe: 18Jahren

***Extras***

Die Extras auf dieser DVD sind umwerfend! Man wird mit einem Logo konfrontiert wo draufsteht "Einfach mehr drauf". Man erwartet dann die Mörder-Austattung...ich komme ins Menü und was darf ich sehen?

- Original Koreanischer Trailer

Weitere Trailer:

- The Ring (Die Japanische Fassung)
- The Heart of the Warrior (Der Film sieht doch mal interessant aus ^^)
- Titus
- Dagon
- Arachnid
- Sleepless

umwerfend was? So ne DVD-Austattung habe ich mir schon immer gewünscht....deshalb gibt es einen Punkt Abzug....

***Soundqualität***

Da ist für jeden was dabei...wer natürlich DTS hat, hat den besten Klang ist klar (oder verwechsel ich da jetzt was? ^^). Ich auf jeden Fall hab nur 5.1 doch bin voll zufrieden. Der Sound ist Glasklar und man merkt schon wo ein Effekt herkommt. Selbst im Koreanischen (in dieser Sprache schau ich den Film am meißten weil ich die Original Stimmen besser find aber dazu später auch mehr) 2.0 hat man noch das Gefühl mittendrin zu stehen.

Die Musik an sich wurde im koreanischen Original gehalten und somit kann man einen tollen Soundtrack erwarten.

***Bildqualität***

Natürlich das was man von einer DVD erwartet. Klares Bild ohne Schnee und ohne Flimmern...was will man mehr? Also ich war mit der Qualität des Bildes voll zufrieden..da hab ich schon weitaus schlimmeres gesehen.

***Eigene Meinung***

Wie gesagt ich liebe HK-Movies! Sie haben dieses Gewisse etwas was man in den meisten amerikanischen Filmen vermisst. In den deutschen sowieso (Sorry ich mag keine deutschen Filme....ausnahmen gibt es aber eher selten). Selbst in den härtesten HK-Movies ist noch was anspruchsvolles drin das man auch am Ende des Filmes über die Thematik nachdenkt..was in den meisten US-Filmen nicht der Fall ist. Hauptsache es wird geballert und gemordet. Somit haben die HK-Movies bei mir einen dicken Pluspunkt.

So ist es auch bei diesem Film...so Fantasy-Mäßig die Story sein mag...so wird man doch am Ende des Filmes merken das der Film doch uns wieder eine Botschaft überreichen will. Wo wir gerade am Ende sind...wer den Film schon gesehen hat und gerne RGP´s spielt wird sich doch am Abschluss Bild wie in einem Spiel vorkommen oder? *lol* Diese Szene wo man den Baum sieht,die Blätter fallen und im Vordergrund das Schwert im Boden steckt hat mich an so manche RPG´s aus der SNES Zeit erinnert. ^^

Auf jeden Fall hat mir der Film wie so jeder HK-Movie gefallen. Es gibt eigentlich keinen HK-Movie der mir nicht gefällt deshalb würde es mir schwer fallen wenn mich jemand nach meinem Lieblings HK-Movie fragen würde...denn da hätte ich gleich 3 ^^ Die "A Chinese Ghost Story" Reihe falls die jemand kennt. Meiner Meinung nach der beste 3Teiler der jemals auf dieser Welt rauskam.

Achja was mir negativ auffiel! Die Firma die den Film hierin Deutschland vertreibt heißt e-m-s...mit dem tollen beitext "Einfach mehr drauf"...also da hab ich schon weitaus bessere DVD-Austattung gesehen...nur ein paar Kinotrailer sind keine tolle DVD-Austattung heutzutage...aber nun gut...jedem das seine. Lassen wir sie mal weiter schweben in ihrer Traum-Welt ^^

***Fazit***

HK Fans werden sicher schon zugeschlagen haben. Neulinge...weiß nicht ob sie sich den Film anschauen sollten....der absolute Brüller ist er nicht! Für Fans auf jeden Fall ein Muss aber für Leute die sich mit HK-Movies noch nicht beschäftigt haben würde ich den Film vielleicht nicht empfehlen...ok die Geschmäcker sind eh verschieden..vielleicht wird einer von den Film zum HK-Fan aber bei mir war der auslöser wirklich erst die "A Chinese Ghost Story" Reihe obwohl ich schon viele HK Filme kenne...vielleicht sollte man damit anfangen.....wer aber eine Vieothek in der nähe hat der diesen Film im Angebot hat sollte sich "The Legend of Gingko" auf jeden Fall mal anschauen...aber ich glaube auch ein Preis von 14.99Euro ist zu verschmerzen falls der Film einen nicht gefallen haben sollte...

In diesem Sinne...ich freue mich auf eure Kommentare und vielleicht eure Meinungen falls ihr den Film schon kennt.

Euer Kamui
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kool_Kat

Gute Zeiten, archaische Zeiten !

ein Testbericht von 2003-02-21 11:46:20 vom 21.02.2003
Empfehlung: nein
Filmkritik

Der Name deutet es bereits an, episch soll es in THE LEGEND OF GINGKO zugehen, episch und, wie wir gleich im Vorspann erfahren, nationalmythisch. Von zwei Völkern ist dort die Rede, den Hawks und den Volcanos, deren Schicksale im völkisch-historischen Sinne vom Gott eines heiligen Berges gelenkt werden. Hierbei haben die Hawks, ein elend böse gezeichnetes Grüppchen, als vom eigenen Land und Boden Vertriebene klar den kürzeren gezogen, wohingegen es sich die Volcanos, ganz klar auch die Sympathieträger des Films, ganz heimelig einrichten durften. Doch noch besteht Hoffnung für die Hawks, spricht doch die Prophezeiung davon, dass der Fluch, der über ihnen liegt, gebrochen werden kann. Und zwar dann, wenn - Samenraub ist auch in archaischen Zeiten groß in Mode - dem König der Volcanos von der Königin der Hawks ein Kind abgerungen werden kann und dieses während einer Mondfinsternis im Tempel der Hawks geopfert wird. Dann springe die Seele des Kindes auf das "Schwert des Himmels" über, mit welchem nicht nur der Gott des heiligen Berges besiegt, sondern auch der Fluch gebannt und zusätzlich die Volcanos auch noch ausgelöscht werden können. Ganz so glatt geht das natürlich nicht über die Bühne, denn der Säugling, die kleine Vee, wird während des Zeremoniells in letzter Sekunde von ihrem Vater gerettet und in einem Dorf vorm Zugriff der Hawks versteckt. Jahre später, Vee ist mittlerweile zu einer jungen Frau heranwachsen, geben die Hawks natürlich noch immer keine Ruhe: eine neue Mondfinsternis naht, die Klauen werden erneut ausgestreckt. Dass sich gleich zwei der jungen Volcanokämpfer in Vee verlieben, dass Vee zudem durch einen selbstgewählten Opfertod die Volcanos retten könnte, macht die Sache zunehmend verstrickter - das Schicksal der beiden Völker lässt sich nur im Schicksal der Liebenden fortschreiben.

Das grundlegend symptomatische Problem von LEGEND OF GINGKO: man verlässt sich auf die reine Behauptung der epischen Erzählung, formuliert diese aber zu keiner Stelle konsistent oder atmosphärisch dicht aus. Zwar veranstaltet man allerlei Hokuspokus - ein paar Pyroeffekte, eine bedeutungsschwangere Ansprache und Rede nach der nächsten, allerdings von eben jener Sorte, wie man sie aus den trashigen He-Man-Hörspielen kennt, und ähnliches -, doch fehlt diesem die Stringenz und die atmosphärische wie narrartive Dichte, die das Gefüge zusammenzuhalten vermag. So richtig glauben möchte man die vorgebliche Dramatik des Geschehens eigentlich nicht, zu distanziert steht man dazu dem Gezeigten gegenüber. Nicht zuletzt auch aufgrund des äußerst schlichten Drehbuches, das weder dramaturgische Rhythmik noch narrative Kohärenz aufzubauen versteht. Zu offensichtlich bleibt die bloße Behauptung der ganz, ganz großen Oper, vielmehr schwelgt der Film, vor allem mit seiner schicksalshaften Liebesgeschichte, in den Manierismen der Seifenoper.

Eine Seifenoper im Conan-Format ist das, so kann man es eigentlich stehen lassen, die aber leider noch nicht mal mit besonders auffälligen Schauwerten, in diesem Genre überlebenswichtig und somit durchaus einer eigenen Betrachtung wert, in die Durchschnittlichkeit hinüber gerettet werden kann. So sind die Choreographien der zugegebenermaßen recht zahlreichen Kampfsequenzen bestenfalls zweitklassig. Der Versuch, diese Sequenzen mittels eines dynamischen Schnitts wilder und beeindruckender zu gestalten, ging leider stark zulasten der Übersichtlichkeit. So bleibt vor allem ein wirrer Menschenknoten, der sich am Ende in Sieger und Besiegte auflöst - zu wenig also, um beeindruckt zu sein oder sich wenigstens am Geschick der Handwerkskunst zu erfreuen. Ähnliches gilt für die gelegentlich verwendeten CGI-Effekte, die qualitativ dem "state of the art" des auch in diesem Budget-Bereichs technisch Machbaren eine Generation hinterher hinken und ferner die Erzählung auch nicht sonderlich bereichern. Die Schauspieler tun ihr übriges, um die Seifenoper glaubhaft aufrecht zu erhalten.

LEGEND OF GINGKO bleibt somit im besten Falle ein B-Movie, das jedoch für echten und sympathischen B-Charme zu ernsthaft bleibt, zu sehr vom eigenen Anliegen und Können überzeugt ist, als "billigerer A-Movie" aber ebenfalls nicht zu überzeugen weiß. Eisenharte Genre-Fans mögen diesem Film vielleicht wohlwollender gegenüber stehen, alle anderen haben ihn schneller vergessen als gesehen.

Zur DVD

Die DVD, erschienen und vertrieben von EMS, ist qualitativ grundsolide und in diesem Rahmen überzeugend. Bild und Ton entsprechen gängigen Standards und lassen eigentlich kaum Wünsche offen, wenngleich für Hi-Tech-Freaks etwas mehr Auswahl an Tonformaten für den Originalton - dieser liegt nur im Dolby Digital 2.0 Format vor - wünschenswert gewesen wäre. Die deutsche Synchronisation wird wahlweise in DD2.0, DD5.1 oder DTS präsentiert.

Ansonsten ist die DVD eher mager ausgestattet - ein Originaltrailer sowie Werbetrailer zu anderen DVDs aus dem Hause EMS müssen als Dreingaben ausreichen.

Thomas Groh, 2003

The Legend Of Gingko
( Danjeogbiyeonsu )
Korea, 2000
Regie: Je-Hyeon Park
Drehbuch: - ( ?? )
Kamera: Yeong-Cheol Kim
Darsteller: Seok-Hun Kim, Kyeong-Gu Seol, Jin-Shi Choi, Yoon-Jin Kim, Mi-Suk Lee

Internet Moviedatabase:
http://us.imdb.com/Details?0297071


Disclaimer:
Diese Kritik erschien zuerst auf der Website der kulturwissenschaftlichen Filmzeitschrift "F.LM - Texte zum Film", zu finden unter http://www.f-lm.de
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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