Hallo ihr Lieben! Heute stelle ich euch das Drama ,,...denn sie wissen nicht, was sie tun“ vor, mit James Dean und Natalie Wood in den Hauptrollen.
Der Plot:
Jim ist der totale Außenseiter und kommt auch andauernd mit dem Gesetz in Konflikt. Eines Abends, als er wieder einmal sturzbetrunken auf der Straße liegt, nimmt ihn die Polizei mit auf Polizeipräsidium. Dort macht Jim eine riesige Show, spuckt große Töne und versucht das Ganze ins Lächerliche zu ziehen. Peinlich wird es jedoch, als seine Eltern aufs Präsidium kommen, um ihren betrunkenen Sohn abzuholen. Sie entschuldigen die Sache damit, dass sie in letzter Zeit viel umgezogen sind und Jim dadurch ein bisschen verwirrt sei und Jim ab und zu mal einen tränke um seine Sorgen vergessen zu können.
Die Wahrheit ist, dass Jim seine Familie in den letzten Städten immer den guten Ruf versaut und sich in der Schule ständig geprügelt hat, sodass sie wegen ihm, ihrer Meinung nach, umziehen mussten. Jim denkt nur: ,,Wie kann aus einem etwas Vernünftiges werden, wenn man in so einem Zirkus lebt?“
Am darauf folgenden Morgen ist Jim sehr nervös, es ist sein erster Schultag in der neuen Stadt. Er schaut aus dem Fenster und da fällt ihm ein hübsches Mädchen in einem grünen Mantel auf. Jim glaubt, sie schon einmal gesehen zu haben und geht aus dem Haus und spricht sie an. Sie heißt Judy und geht mit ihm in eine Klasse. Als er ihr anbietet, sie zur Schule zu fahren, lehnt sie ab, da ihre ,,Freunde“ sie schon abholen.
Dieses Mal versucht Jim so gut es geht in der Schule aufzupassen, doch er gerät schon direkt am Anfang in Konflikte mit Judys Freunden. Judys Freund Buzz ist der Anführer der Gang. Nach der Schule belagern sie alle gemeinsam Jims Auto und zerstechen ihm einen Reifen. Anschließend bedroht Buzz ihn mit einem Messer und drängt ihn damit in eine Ecke. Schnell zückt auch Jim sein Messer und er gewinnt den Kampf, indem er Buzz sein Messer aus der Hand schlägt. Das lässt Buzz natürlich nicht lange auf sich sitzen und verlangt eine Revanche...
Meine Meinung:
Jim hat es wirklich nicht leicht. Ich stelle es mir schrecklich vor, wenn ich jedes Jahr neu umziehen und all meine Freunde wieder vergessen müsste. Das viele Umziehen kann ja nun wirklich nicht ausschließlich an Jims Benehmen gelegen haben. An diesem Beispiel sieht man, welche Denkweise die Leute damals in den fünfziger Jahren hatten. Es ging darum, in allen Dingen gut zu sein und gut dazustehen und wenn man dann nun solch einen Sohn hat, der sich prügelt und betrinkt, schädigt das den Ruf natürlich. Aus heutiger Sicht ist dieses Thema schon nicht mehr aktuell, weil die Jugendlichen eh das machen, wozu sie gerade Lust haben und die Eltern sich nur noch bedingt um ihr Ansehen im Wohnort oder der Stadt kümmern. Es ist manchen vielmehr egal, was die anderen Leute von ihnen denken und von daher finde ich, hat sich schon im Gegensatz zu heute viel verändert.
Judy fand ich zu anfangs richtig
unehrlich, weil sie, wenn sie mit Jim alleine war, immer sehr nett und aufgeschlossen war und sobald Buzz mit seinen Kumpanen auftaucht, spielte sie den Mitläufer. So etwas mag ich ja ganz und gar nicht, wenn jemand nur um in der Gruppe angesehen zu sein, jemanden mit fertig macht, obwohl man diesen jemanden eigentlich doch ganz gerne mag. Aber zum Glück ändert sie sich ja zur Mitte des Filmes hin und steht zu Jim.
Lustig finde ich die Szene, in der Jims Vater zu Hause den verweichlichten Hausmann spielt und in Schürze gekleidet seiner Frau das Frühstück ans Bett bringen will und dabei das Tablett fallen lässt und die ganze Suppe auf dem Boden liegt. Ich denke nämlich, dass dies eine kleine Schlüsselszene ist, die zeigt, wie die Situation hinter geschlossenen Türen bei Jim abläuft. Seine Mutter und seine Großmutter sind die zwei Damen, die über alles und jenes im Haushalt bestimmen und seine Vater hat fast gar nichts zu sagen. Die eigentlich Vaterrolle besitzt nämlich Jim und genau das könnte auch der Grund für sein raues Verhalten sein, dass ab und zu immer durchdringt. Sein Vater steht ihm vielmehr als Berater in allen Lebenslagen zur Seite, aber wenn es darauf ankommt, gibt er feige auf und verteidigt seinen Sohn nicht, sodass die Mutter und die Großmutter wie immer in allen Dingen das letzte Wort haben! Tragisch, nicht war?
Der Film zeigt doch sehr deutlich, dass sich an dem Verhalten der Jugendlichen, damals, so wie auch heute, nicht viel verändert hat. Da können meine Eltern mir noch so viel erzählen, dass sie ja so brav früher gewesen sind und nie etwas Falsches gemacht haben, ab heute glaube ich ihnen kein Wort mehr! Vielleicht geben sie es ja nicht zu, weil sie uns schützen wollen oder weil sie ihr Antlitz des Vorbildes nicht verlieren wollen oder weil es ihnen einfach peinlich ist. Wer weiß? Auf jeden Fall wirkt der Film für mich sehr überzeugend und deshalb gebe ich ihm 5 Sterne.
Darsteller: James Dean alias Jim,
Natalie Wood alias Judy,
Corey Allen alias Buzz.
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...denn sie wissen nicht, was sie tun
ein Testbericht von Lucky1302010-10-19 10:28:08vom 19.10.2010Empfehlung: ja
Vorteile: s. Bericht...Nachteile/Kritik: Nichts
mein heutiger Bericht handelt mal wieder von einem „alten Schinken“. Doch neben Musicals, mag ich eben auch andere alten Klassiker und nebenbei bin ich auch noch ein James Dean, seit ich ihn vor ca. 35 Jahren das erste Mal im Fernsehen gesehen habe.
Damals hatte ich keine Ahnung, dass dieser süße Typ schon seit 1955 Tod war, denn zu der Zeit hatte meine Generation ja nur die Bravo als Informationsquelle…
Als am 29. Oktober 1955 in New York die feierliche Premiere von Rebel without a cause (Denn sie wissen nicht, was sie tun) stattfand, war James Dean nur wenige Wochen zuvor (am 30. September) bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Ein Schicksal, dass ihm im Film erspart geblieben war:
FILMINHALT:
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Jim Stark hat ständig Probleme mit seinem Leben und fühlt sich von seinen Eltern unverstanden. Als Antwort auf seine häufigen „peinlichen“ Auftritte ziehen diese ständig mit ihm in eine neue Stadt, wo sie niemand kennt. An seiner neuen Schule bekommt Jim wieder schnell Probleme mit der dortigen Jugendbande bei der auch das Mädchen Judy aus Jims Nachbarschaft immer rumhängt. Anführer Buzz versucht Jim zu provozieren, nennt ihn Hasenfuss und es kommt zur legendären Szene einer Messerstecherei. Nachdem Jim sich aber gut verteidigt, fordert Buzz ihn zu einem s.g. „Hasenfußrennen“ auf.
Noch am selben Abend trifft sich Jim mit Buzz und der Bande an einer Steilküste zur Mutprobe, bei der die beiden Hitzköpfe mit gestohlenen Autos auf eine Klippe zurasen. Wer zuerst aus dem Auto springt, ist der Feigling. Während Jim es rechtzeitig schafft in letzter Sekunde aus dem Auto zu springen, bleibt Buzz mit dem Jackenärmel am Türgriff hängen und stürzt in die Tiefe. Der Schock bei allen Beteiligten sitzt tief…
Als aber die Bande vermutet, dass Jim sie bei der Polizei verpfiffen hat, versteckt sich Jim zusammen mit Judy und dem sensiblen Plato in einer leer stehenden Villa, die ihm Plato am Abend vorher bereits gezeigt hatte. Jim und Judy gestehen sich in der Villa ihre Liebe und haben keine Ahnung das Plato eine Pistole von zu Hause mitgebracht hat.
Doch dann werden die drei von der Bande aufgespürt und Plato verwundet damit ein Bandenmitglied. Er flüchtet in ein Planetarium und Jim folgt ihm dorthin, bevor das Gebäude von der Polizei umstellt wird. Jim gewinnt sein Vertrauen, entfernt unbemerkt die Patronen aus der Pistole und es gelingt ihm Plato zur Aufgabe zu überreden. Doch als Plato vor die Tür des tritt sehen die Polizisten nur einen jungen Mann mit Pistole in seiner Hand…
JAMES BYRON DEAN:
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Wurde am 8. Februar 1931 in Marion, Indiana/USA geboren. Er erhielt den Zweit-Namen vom berühmte Romantiker Lord Byron, dem Lieblingsdichter seiner Mutter. Zu ihr hatte er immer ein ungewöhnlich enges Verhältnis, doch als er 9 Jahre alt war, starb sie mit nur 29 Jahren an Gebärmutterkrebs. Sein Vater gab ihn danach in die Obhut seiner Großmutter und seiner Tante väterlicherseits, weil zum Militärdienst nach Europa geschickt wurde.
Beide ermutigten Dean zu zeichnen, zu malen, mit Ton zu modellieren und in der Schule nahm er bereits Schauspielunterricht
und spielte schon mit 10 Jahren dort seine erste Hauptrolle.
1951 bekam er eine Nebenrolle in seinem ersten Kinofilm, in „Seemann, pass auf!“, einer Komödie mit Jerry Lewis und Dean Martin in den Hauptrollen. Es folgten viele weitere kleine Auftritte am Theater, in Filmen oder Fernsehserien, bis ihm 1955 sein Durchbruch als Cal in „Jenseits von Eden gelang.
Danach folgte „…denn sie wissen nicht was sie tun“ und „Giganten“.
Am letzten Drehtag von Giganten, dem 30. September 1955, wollte Jimmy mit seinem Porsche Spyder zu einem Autorennen nach Salinas, Kalifornien fahren und hatte unterwegs seinen tödlichen Unfall. Am 9. Okt. Wurde er auf dem Park Cemetery in Fairmount begraben.
Film-Daten:
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Originaltitel: Rebel without a Cause
Land / Jahr: USA 1955
Genre: Drama
Kategorie: Spielfilm
Drehbuch: Stewart Stern
Regie: Nicholas Ray
Musik: Leonard Rosenman
Darsteller: James Dean , Natalie Wood , Dennis Hopper, Sal Mineo
Bonusmaterial: Kapitel- / Szenenanwahl, Original Kinotrailer, Probeaufnahmen; Kostümaufnahmen; 16 nicht verwendete Szenen; Hinter den Kulissen
Hintergründe:
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Der Film basiert auf einer, im Original gleichnamigen, soziologischen Studie, die Dr. Robert Lindner erstellt hatte. Erst acht Jahre nach dem Verkauf der Rechte an das Filmstudio entdeckte Ray ihr Potenzial sowie in James Dean die perfekte Projektionsfläche der jugendlichen Bedürfnisse. Das erste Mal wurden diese von den Filmmachern ernst genommen.
Der englische Originalname des Filmtitels, Rebel without a cause, lässt sich wortwörtlich mit „Rebell ohne Grund“ übersetzen. Die deutsche Übersetzung: … denn sie wissen nicht was sie tun ist auf eine Textpassage in der Bibel zurückzuführen.
Auszeichnungen:
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Der Film erhielt 1956 drei Oscar-Nominierungen:
- Sal Mineo in der Kategorie Bester Nebendarsteller,
- Natalie Wood in der Kategorie Beste Nebendarstellerin,
- Nicholas Ray für die beste Originalstory für einen Film.
Im selben Jahr erhielt James Dean den französischen Étoile de Cristal als bester ausländischer Darsteller. Ferner wurde Nicholas Rays Film 1957 mit zwei Nominierungen bei den britischen BAFTA-Awards berücksichtigt (Bester Film und James Dean als Bester ausländischer Darsteller). Natalie Wood erhielt den Golden Globe Award als Beste Nachwuchsdarstellerin.
1957 bekam er sogar den goldenen Bravo Otto verliehen!
Im Jahr 1990 wurde „… denn sie wissen nicht, was sie tun“ in das National Film Registry aufgenommen, ein Verzeichnis US-amerikanischer Filme, die als besonders erhaltenswert angesehen werden.
Meine Meinung:
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Das Thema des Films finde ich ehrlich gesagt, gar nicht mal so veraltet, denn auch wenn der Film heute doch recht überholt wirkt, so versuchen in jeder Generation die Jugendlichen immer wieder auszubrechen, aufzufallen oder die Aufmerksamkeit und Liebe ihrer Eltern zu erlangen. Somit wird hier eine immer wiederkehrende Problematik behandelt, die zwar dem üblichen Hollywood-Klischee entspricht, aber ein richtungsweisendes Werk, im Genre des "Jugendlichen-Rebellen-Films" begründete.
Das Bildmaterial ist erstaunlich gut erhalten und die Farben sind gut erkennbar, wahrscheinlich wurde hier nachgebessert. Bei den dunkleren (Nacht-) Szenen schwächelt die Auflösung zwar etwas, aber man darf auch nicht das Alter des Materials vergessen! Insgesamt kann sich das Bildmaterial jedenfalls sehen lassen.
Der Ton ist nun nicht gerade das Surround-Erlebnis, aber für Mono ganz gut abgemischt. Von der Musik sollte man allerdings nicht zu viel erwarten, denn es handelt sich hierbei nur um eine klassische Untermalung.
Übrigens wurden dem Film böse Kräfte nachgesagt, denn nicht nur James Dean starb sehr früh, sondern auch Natalie Wood und Sal Mineo teilten sein Schicksal eines frühen und unnatürlichen Todes. Sal Mineo wurde 1976 im Alter von 37 Jahren ermordet und Natalie Wood ertrank 1981 im Alter von 43 Jahren bei einem Yachtausflug.
Vor einigen Jahren wurden anlässlich seines Todestages, die Filme im September immer mal wieder ausgestrahlt, doch leider kann man sie wenn überhaupt nur noch in den dritten Programmen, ganz spät sehen.
Solltet Ihr als Lust auf „alte Zeiten“ mit originalen Autos, Klamotten usw. haben, kann ich Euch diesen Film wirklich empfehlen.
Ansonsten bedanke ich mich fürs Lesen und Bewerten und veröffentliche diesen Bericht auch auf anderen Plattformen!
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giselamaria, 24.10.2010
ein Klassiker, den JEDER mindestens einmal gesehen hat, auch Leute, die nach dem Tod von James Dean geboren sind, z.b. meine Töchter :- - LG gisela
Hedwig_2010, 14.02.2011
Dass Deine Berichte sehr oft bw sind, weißt Du gewiß selber. Leider habe ich pro Tag nur 5 davon. Liebe Grüße
Lanch999, 19.10.2010
Ein guter Bericht! LG von Lanch999
Meine Berichte freuen sich auf deinen Besuch! :D