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In My Skin
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Testberichte In My Skin

 (DVD) Drama
3.0 von 5
Platz 1065 in der Kategorie "Dramen".
Bewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3.0 von 5
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In My Skin Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3.0 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (4/4).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Ehrliche, dramatische Charakterstudie
  • mal was 'anders'
  • Die Darstellung, Marina de Van
Nachteile/Kritik
  • Schwermütig und nicht leicht zugänglich, vielen vielleicht zu blutig
  • ZU 'anders'?
  • Fehlende Story, DVD Ausstattung und Bildqualität
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Realjackass

Selbstverstümmelung als Akt der Autoerotik

ein Testbericht von 2007-04-02 10:50:27 vom 02.04.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: Ehrliche, dramatische Charakterstudie...
Nachteile/Kritik: Schwermütig und nicht leicht zugänglich, vielen vielleicht zu blutig
Mit "In My Skin" möchte ich heute wieder einmal einen Film fernab des Mainstreams besprechen, der zwar bislang noch keinen umwerfenden Bekanntheitsgrad genießt, im Fankreis ganz spezieller Filme aber durchaus schon auf sich reden machen konnte. Wieso das Selbstverstümmelungs-Drama aber hinter meinen Erwartungen zurückblieb, wird der folgende Bericht klären.




++++++++
+STORY+
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Ei nes Nachts passiert der mitten im Leben stehenden Analystin Esther (Marina de Van) etwas Seltsames: Nach einer Party torkelt sie in der Dunkelheit über eine Baustelle und fügt sich dabei eine leichte Fleischwunde am Bein zu. Zu ihrer eigenen Überraschung spürt Esther kaum Schmerzen, im Gegenteil. Die Wunde öffnet eine neue, bislang unbekannte Bewusstseinsebene in Esther. Immer wieder schneidet sie die verheilende Wunde auf, beschäftigt sich fortan mit der Verletzbarkeit ihres Körpers und beginnt, sich auch anderweitig zu verstümmeln. Vor ihrem Freund Vincent (Laurent Lucas), mit dem Esther schon seit langem Pläne für ein gemeinsames Haus schmiedet, kann sie ihren Hang zur Selbstverletzung nur schwerlich geheim halten. Immer öfter drängt es sie dazu, ihre Haut mit spitzen Gegenständen zu öffnen, was in ihrem Umfeld nicht auf Verständnis stößt und sie immer mehr in die Isolation treibt...




++++++++++++++++
+DATEN ZUM FILM+
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Originaltitel: Dans ma peau
Herstellungsland: Frankreich
Erscheinungsjahr: 2002
Laufzeit: FSK 16
Freigabe: ca. 90 Min.

Regie: Marina de Van
Buch: Marina de Van
Produzent: Laurence Farenc
Kamera: Pierre Barougier
Schnitt: Mike Fromentin
Originalmusik: Esbjorn Svensson
Casting: Brigitte Moidon

Darsteller:
Marina de Van.....Esther
Laurent Lucas.....Vincent
Léa Drucker.....Sandrine
Thibault de Montalembert.....Daniel
Dominique Reymond.....La cliente
Bernard Alane.....Le client
Marc Rioufol.....Henri
uvm.




+++++++++++++++++ ++++++
+BEZUGSMÖGLICHKEITEN+
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"Dans ma peau", so der Originaltitel des Films, erschien bei uns im Vertrieb des Labels I-ON New Media und hat ungeschnitten eine Freigabe ab 16 Jahren. Jeder, der sich für das Werk interessiert, kann bei dieser Veröffentlichung bedenkenlos zugreifen, denn qualitätstechnisch befindet sich der noch recht aktuelle Streifen auf einem 1A Niveau. Auch die Extras sind ausreichend vorhanden: Neben dem Kurzfilm "ALIAS" gibt es noch den Originaltrailer zu "In My Skin" und 10 weiteren Streifen, zum Beispiel "Survive Style", "Deepwater" oder "Cup of my Blood" zu sehen.




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+KRITIK+
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Die Thematik des selbstverletzenden Verhaltens (SVV) ist ein durchaus heißes Eisen, da viele Menschen davon betroffen sind. Die Betrafung des eigenen Körpers aufgrund von Borderline und darin mündenden Autoaggressionen oder in Folge von starken Depressionen und Minderwertigkeitsgefühlen ist ein aktuelles Thema, unter dem viele Menschen leiden. Dennoch gibt es erstaunlich wenig Filme darüber, von allzu selbstzweckhaften Splatterproduktionen à la "Guinea Pig: He Never Dies" natürlich mal abgesehen. Nun nahm sich die heute 35 jährige Französin Marina de Van im Jahr 2003 des Ganzen an und schuf als Drehbuchautorin, Regisseurin und Hauptdarstellerin zugleich den Film "Dans ma peau" oder auch "In My Skin", der die Selbstverstümmelungs-Obsession einer mit beiden Beinen im Leben stehenden Frau zum Thema hat. de Van war auch zuvor schon als Regisseurin aktiv, konnte aber mit keiner ihrer Produktionen für viel Bekanntheit sorgen, sondern machte sich eher als Schauspielerin einen Namen.

"In My Skin" betreibt keineswegs oberflächlichen Ekel-Voyerismus, sondern geht in seiner Darstellungsweise im wahrsten Sinne unter die Haut. Marina de Van konfrontiert ihr Publikum mit einem Drama, einem blutigen in der Tat, das zum Nachdenken verleitet und nicht einfach so nebenbei gesehen werden kann. Es ist die Frage nach dem Warum, die hier über allem im Raum schwebt und den ganzen Film über nicht beantwortet wird. Man erfährt nicht, wieso sich eine gutaussehende, die Karriereleiter nach oben kletternde Frau derart selbst verletzt und verstümmelt. Es wird allgemein nicht viel erklärt, die Kunst ist es vielmehr, sich die Antworten aus dem Ungesprochenen zu suchen, zwischen den Zeilen zu lesen. "In My Skin" kann nur dann funktionieren, wenn man ihn nicht als Ekelmarathon oder stumpfe Blutorgie betrachtet, denn ein solches Werk abzuliefern war sicherlich nicht die Intention Marina de Van's.

In erster Linie ist der Streifen eine Charakterstudie erster Güte, die einem unvermittelt eine etwa 30 jährige Frau präsentiert und in deren Gefühlswelt eintauchen lässt. Wir erfahren über Esther nur das Nötigste. Sie scheint ein Workaholic zu sein, die Tag und Nacht für ihre Arbeit lebt, welche viel von ihr fordert. Ihr Lebensabschnittsgefährte Vincent ist beruflich erfolgreich und gutaussehend, findet aber keinen Zugang zu Esther. Die Beziehung der Beiden scheint eher körperlicher, als platonischer Natur zu sein. So lässt sich nur erahnen, was Esther dazu treibt, nach ihrer Beinverletzung einen Wundenfetisch zu entwickeln, der sie in eine völlig neue Welt einführt. Blut und Schmerzen scheinen Esther zu befreien und zu erregen, wie eine Droge zur Abhängigkeit zu verleiten. So verletzt sich Esther immer häufiger und heftiger, in einer eindrucksvollen Szene des Films sogar mit Messer und Gabel still und heimlich während eines Geschäftsessens.

"In My Skin" ist durchaus keine leichte Angelegenheit für den Zuschauer, will dies aber auch garnicht sein. Wer sich ein reines Splattermovie erhofft, darf sich nach einem anderen Film umsehen, denn Marina de Van's Werk lebt nie vom Effekt allein. Zugegeben: Es ist schon recht heftig, wenn Esther Stücke aus ihrem Fleisch herausschneidet, ihr eigenes Blut erregt auf dem ganzen Körper verteilt oder sich immer wieder spitze Gegenstände in die Haut sticht. Zur selbstzweckhaften Effektparade verkommt der Film aber nie. Selbst dann nicht, wenn sich Esther ein Stück eigene Haut konservieren lässt und sich angeregt an diesem reibt.

Der Film ist viel zu ruhig und überlegt, um als Horrorfilm durchzugehen, es passiert im kompletten Filmverlauf beinahe Nichts, was Spannung aufbauen würde. Der Streifen lebt von der zentralen Figur Esther, die in vielen Facetten beleuchtet wird, letztendlich aber immer noch ein Rätsel bleibt. Geklärt wird das Warum letztendlich nicht, man kann sich nur selbst damit befassen und die Frage individuell für sich beantworten. Für viele ist "In My Skin" deshalb auch nur ein langweiliges, undurchschaubares Stück Film, und diese kritischen Stimmen kann man durchaus verstehen. "In My Skin" ist wohl nur für ein kleines Publikum geeignet und dürfte insbesondere Mainstream-Konsumenten schwer im Magen liegen. Nicht nur wegen den reichlich blutigen Szenen, sondern vor allem aufgrund der belastenden, schwermütigen Inszenierung. Szenen aus Esther's Alltag vermischen sich immer mehr mit puren Selbstzerstörungsorgien, die irgendwann in ein Fragen aufwerfendes, nicht ganz eindeutiges Ende hineinlaufen.

Die Obsession zur Verunstaltung des eigenen Körpers, der Bestrafung des eigenen Fleisches, wird von "In My Skin" in überzeugenden Bildern festgehalten. Der Streifen wirkt durch ein glanzvolles Intro und eine edle Optik absolut nicht wie ein auf Blut ausgelegtes B-Movie. Stilmittel wie Splitscreens und dergleichen runden das Ganze ab.
Marina de Van hat die richtige Entscheidung getroffen, sich neben der Inszenierung des Films auch für die Hauptrolle zu verantworten, denn ihre Darstellung der Esther überzeugt auf ganzer Linie. de Van agiert nicht oscarverdächtig, doch sie bringt die Frau, die ihre Neigung zur Selbstverstümmelung entdeckt, glaubhaft rüber, spielt nicht over the top, sondern stets ruhig und bedacht. Während sie sich mit spitzen Gegenständen Schmerzen zufügt ruht die Kamera oftmals statisch auf Marina de Van's Gesicht und dabei ist ihre Mimik so real, dass man den Schmerz, den sie spüren muss, schon beinahe selbst fühlen kann.




++++++
+FAZIT+
++++++

Eine leichte Angelegenheit ist "In My Skin" definitiv nicht, doch das ist auch gut so. Ob allerdings ein Zugang zu dem schwermütigen und erschütternden Werk gefunden werden kann ist eine subjektive Frage, denn Filme wie dieser werden von jedem anders aufgefasst. Wer sich für derartige Streifen öffnen kann und ihnen nicht kritisch gegenübersteht, der wird mit "In My Skin" eine blutige Charakterstudie erleben, wie es sie heutzutage viel zu selten gibt. Ehrlich und nicht auf den bloßen Effekt aus. Ein Meisterwerk hat Marina de Van hiermit aber dennoch nicht abgeliefert. Unterhaltsam im eigentlichen Sinn ist der Film nicht und in geselliger Runde wäre er wohl der optimale Stimmungskiller. Dennoch spricht nichts dagegen, sich "In My Skin" zumindest mal auszuleihen.

So vergebe ich am Ende 6 von 10 Punkten und eine Empfehlung.

Mfg
Realjackass
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
evafl
evafl, 02.04.2007
9834 9835 9834 9835 9834 sh! lg Eva 9834 9835 9834 9835 9834
crashtestdummie
crashtestdummie, 02.04.2007
uuuhhhhhhhhhhh neee, nix für mich. Toller Bericht! LG
Sabate
Sabate, 13.05.2007
Gruss aus Berlin und einen schönen Sonntag...Todd
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LilithIbi

Seelenfalles einschneidende Erlebnisse....

ein Testbericht von 2010-02-07 14:19:41 vom 07.02.2010
Empfehlung: ja
Schlussendlich konnte ich es doch nicht lassen, mir für etwas mehr als 5 EUR den recht verstörenden Film

==In my skin==

anzueignen. Zwar waren meine Bedenken recht groß, nicht zuletzt weil der Film mal wieder aus good old Frankreich stammte, sondern vorrangig aufgrund dessen, was ich zuvor seitens Badsonja über dieses Machwerk erfuhr.
So wirklich überzeugt davon, mir tatsächlich 94 Minuten lang ansehen zu sollen, wie eine Frau an sich herumschnippelt, war ich offen gestanden nicht. Was soll ich sagen... die Neugierde hat mal wieder den Sieg errungen.

Die _story ist im Grunde nichtmal eine wirkliche; vielmehr geht es darum, dass die erfolgreiche Esther (Marina de Van) während einer Party im Garten stolpert und sich anschließend darüber wundert, dass sie überhaupt nicht gespürt hat, wie schwer sie sich dortig verletzt hat. Der Arzt wie auch Esthers Freunde erklären jenes als eine Art „Schockzustand“; doch als Esther nicht umhin kommt, sich immer wieder weiter und (viel) heftiger zu verletzen ist klar, dass das ganze alles andere als auf einen Schock zurückzuführen ist.

==In der Umsetzung==
wird stellenweise klar, was in etwa in Esther vor sich geht. Anfänglich nimmt der Zuschauer Teil an einer Szenerie, in der Esther sich aufgrund einer unbedachten Äußerung von ihrem Freund derartig zurückgesetzt fühlt, dass der ein oder andere hier bereits hellhörig wird.
Als Esther in ihrer Firma befördert wird, fühlt sich ihre Freundin, die über eine längere Berufserfahrung verfügt, übergangen, was der Verbindung der beiden Frauen nicht gerade förderlich ist. Bei einem Geschäftsessen wird bildhaft ausgedrückt, wie wenig Esther ihren Körper als Teil ihrer Selbst spürt: in einer Bildeinstellung sieht man ihren Unterarm quasi als abgetrenntes (allerdings unblutiges) Element auf dem Tisch liegen. Dass Esther allerdings in eben jenem Restaurant beginnt, sich mit Messer und Gabel regelrecht zu bearbeiten, dürfte vielen Zuschauern eine nicht unmerkliche Übelkeit bescheren.

Überhaupt und generell ist „In my Skin“ nichts für zarte Gemüter: man mag noch fasziniert-angewidert auf die Darbietungen schauen, in denen Ester sich ganze Hautstücke aus dem Körper beißt und / oder schneidet, um jene schlussendlich sogar teilweise zu verzehren ~ doch im großen und ganzen betrachtet gehe ich davon aus, dass manch einem die diversen Großaufnahmen dann doch zu viel werden.
Und genau damit schießt sich „In my Skin“ auch wieder ins Abseits. Viel zu viel Gewicht wurde hier meiner Ansicht nach darauf gelegt, zu zeigen, was der Mensch sich selbst antun kann. Zwar mag man nun sagen, dass es ja in der Tat Menschen gibt, die genau so und nicht anders agieren bzw. reagieren ~ und doch fehlt hier ganz einfach eine Art Erklärungspalette. Ansatzweise kann jener Zuschauer, der mit den „Spielarten“ der Selbstverstümmelung und vor allen den Hintergründen vertraut ist, nachvollziehen, was in Esther vor sich geht, was die einzelnen Attacken ausgelöst haben mag.... alle anderen dürften heillos überfordert sein.
Nicht zu unterschätzen zudem die Möglichkeit, dass „In my skin“ quasi als Splatterfilm behandelt werden könnte: Fans von „Blut und noch mehr Blut“ Filmchen, die sich Reihen wie „Saw“ lediglich aufgrund der darin enthaltenen Foltersequenzen angucken, werden hier sicherlich ihren gewissen Reiz finden können.
Auf dem DVD-Text erfolgt die Beschreibung „Kino, das definitiv einen Blick lohnt und in dieser Form wohl nur aus Frankreich kommen kann“ ~ eine Beschreibung somit, die ich in nicht löblicher Weise recht geben mag, eben weil sie mich absolut in meinem diesbezüglichen Vorurteil bestätigt. Aus Frankreich kommen in der Tat die merkwürdigsten Sachen; sprich: im Ansatz ist der Film keinesfalls schlecht, die Idee sogar nahezu großartig... doch die Umsetzung macht beinahe alles löbliche zunichte.
Während ich in der ersten Filmhälfte noch ganz angetan, weil gebannt-gespannt war und irgendwo auch etwas tiefgründiges vorfinden konnte, konnte ich über alles weitere einfach nur noch den Kopf schütteln bzw. nahezu fassungslos meinen Blick abwenden. Fassungslos auch der Umstand, wie eindringlich hier eigentlich dargestellt wurde, dass die meisten Mitmenschen furchtbar leicht zu täuschen sind. Oder jene Selbstverstümmelung ihnen einfach egal ist; sie nicht wissen, wie sie damit umgehen, darauf reagieren sollen und kurzerhand entschließen, nichts denkwürdiges bemerkt zu haben.
Dass jener Umstand dank der nachfolgenden Konzentration auf möglichst eindringlich-blutrünstige Szenen beinahe komplett unterging, kreide ich „In my skin“ mehr als dick an, doppelt und dreifach vielmehr.

==Summa summarum==
erklärt sich die Kategorie „Drama, Horror“ an für sich mit der Umsetzung selbst: es ist in der Tat ein Drama, Horror fast, wie ein Machwerk, welches unabstreitbar zur Aufklärung hätte beitragen können, an die Wand gefahren wurde, wenn auch an die gut gepolsterte.

Der Ausgang des Filmes ist darüber hinaus absolut nichtssagend, führt zu nichts, sagt nichts und hinterlässt nichts außer einem mutmaßlichen „spätestens jetzt sollte aber jemand etwas bemerken“ Gedanken.
Marina de Van, die zugleich Drehbuchautorin wie auch Darstellerin war, ist scheinbar dafür berühmt, in sog. „Kultfilmen“ von Francois Ozon aufzutreten ~ ich schätze, irgendwo daran wird es liegen, dass „In my skin“ anno dazumal als „abendfüllend“ angesehen wurde.

Ich persönlich schließe mich da eher Badsonjas Meinung an und kann mir somit kaum vorstellen, dass der Film wirklich Chancen hat auf große Zustimmung zu treffen. Darüber, dass innerhalb der DVD Hülle der (in meinen Augen grottenschlechte) Film „Calvaire“ beworben wird, kann ich mich hingegen schon wieder amüsieren ~ vermutlich hätte mir das bereits sagen sollen, dass beide Filmbeiträge in die Schublade „gute Idee, miese Umsetzung“ gehören.

Ergo des Ergos:
den Umstand, dass die DVD fast überall für gerade mal 2 EUR verscherbelt wird, sollte man ruhig einmal für aussagekräftig halten.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Bunny84
Bunny84, 07.02.2010
Klasse Bericht. Ich wünsche dir einen schönen Abend. Lg Bunny84
PS: Freue mich über Gegenlesungen
Hot_Rider
Hot_Rider, 07.02.2010
Gruß von Teresa und Markus !

Gegenlesung wäre cool ...DANKE !
cleo1
cleo1, 07.02.2010
Sh Bericht. Freue mich immer über Gegenlesungen. LG cleo1
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heliopolis

Schon mal das eigene Fleisch gekostet?

ein Testbericht von 2010-02-01 17:30:04 vom 01.02.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: Die Darstellung, Marina de Van...
Nachteile/Kritik: Fehlende Story, DVD Ausstattung und Bildqualität
Selbstverstümmelung ist ein Thema, das tatsächlich immer mehr Bedeutung in der Öffentlichkeit findet. Ich habe mir mal von einer Person erklären lassen, die an der Borderline Krankheit leidet, was denn so faszinierend daran sein soll, dem eigenen Körper Schmerzen zu bereiten. Es dient eigentlich nur dazu, dem seelischen Schmerz ein Ventil zu verschaffen, das man nur damit erreicht, die Haut zu öffnen. Natürlich gibt es verschiedene Abstufungen von Borderline. Die Bekannteste mag wohl das Ritzen sein. "In my Skin" bietet dem Zuschauer jedoch Eindrücke, die schon tiefer unter die Haut gehen.

Das Spiel mit der eigenen Haut

Esthers Leben hat sich durch eine Fleischwunde ziemlich verändert. Seltsam, dass sie den tiefen Schnitt erst gar nicht bemerkt hat. Als sie sich dann aber doch entschließt, einen Arzt aufzusuchen, ist dieser auch sichtlich irritiert, dass Esther nicht gemerkt hat, als sie sich den Schnitt zugezogen hat, da die Wunde wirklich sehr tief und lang ist.
Esther fäng an, die Wunde immer wieder zu öffnen und findet daran einen gewissen Reiz. Sie freut sich über den Anblick ihres Blutes und beginnt ein neues Bewußtsein zu ihrem Körper aufzubauen. Doch irgendwann reicht ihr das Öffnen der Wunde nicht mehr aus. Sie muss sich neue Verletzungen zufügen und beginnt tatsächlich, sich im Höchsten Grade selbst zu verstümmeln. Sie schneidet Hautfetzen aus ihrem Körper und bewahrt diese in ihrem Geldbeutel auf, um sich später mit den Hautstückchen zu erregen. Es nimmt seinen Lauf und auch ihr Lebensgefährte kann sie nicht mehr von diesem Weg der Selbstzerstörung abbringen.
Worin liegt nur dieser Reiz

Der Mittelpunkt dieser Geschichte ist ganz klar Esther. Und obwohl das Hauptaugenmerk auf dieser Frau ruht, erfahren wir doch nur sehr wenig von ihr. Was mich eigentlich schon etwas verärgert hat, da man ja immer nach dem "Warum" frägt und dann doch keine Antwort erhält. So kann man Esther dabei beobachten, wie sie mit ihren Fleischwunden spielt und sich an ihrer raus geschnittenen Haut erfreut. Nun wäre es wirklich gelogen, wenn ich sagen würde, ein großartiges Kino für die Augen. Denn unterm Strich sind die meisten Szenen einfach nur eklig, blutig und gehen wirklich unter die Haut.
Und sonst geschieht eigentlich nichts. Was mich irgendwie ziemlich verwundert hat, da der Film 94 Minuten gedauert hat. Man bekommt einfach nur die Szenen der Verstümmelung zu sehen und nur wenige Male einen Einblick in das Leben von Esther. Als Esther dann auch noch anfängt, Stücke aus ihrem Körper zu Beißen, hat sich meine Faszination doch schnell zu Unglauben und Ablehnung geändert.

Ich bin der Meinung, wenn man solch ein großes Thema der "Selbstverstümmelung" anschlägt, sollte man zumindest auch eine Erklärung abgeben, was diese Frau dazu getrieben hat. Aber das darf sich jeder wohl selbst zusammen reimen. Esther hat wohl einfach Gefallen daran gefunden, ihre Haut zu öffnen und ist wohl mit dem Fluch belegt worden, ihren eigenen Körper nicht zu spüren. Die Dialoge, die hier ziemliche Mangelware sind, finden meist nur zwischen Esther`s Lebengefährten oder einer Freundin, die eigentlich gar keine ist, statt. Manches wirkt sehr unecht und aufgesetzt und irgendwie auch ziemlich steif. Das liegt aber wohl an den deutschen Synchronsprechern. Es geht hier wohl aber auch nicht um Dialoge und eine spannende Story, sondern einfach nur um die Verstümmelung ansich. So werden Wunden dann auch in Großaufnahme zu sehen sein und wie Esther ihre Haut bearbeitet.
Daten zum Film
Titel: In my Skin

Regie: Marina de Van
Genre: Das lässt sich meiner Meinung nach nicht so wirklich zuordnen. Obwohl Horror und Drama angegeben ist, kann ich mich für keines der Genres entscheiden und bezeichne so einen Film eher als "Viele Szenen einer Verstümmelung"!

Schauspieler: Marina de Van, Laurent Lucas, Léa Drucker, Thibault de Montalembert, Dominique Reymond, Bernard Alane, Marc Rioufol, François Lamotte, Adrien de Van, Alain Rimoux, Thomas de Van. Die Schauspieler fügen sich wohl ihrer Rolle und wirken eigentlich auch authentisch, wenn die deutschen Synchronsprecher nicht so stumpf und blechern wären. In Französisch klingt der Film einfach mehr nach Drama. Aber ich kann ja kein Französisch. Sprachlich meine ich jetzt .. :)
Extras: Der Film bietet jede Menge Trailer. Dazu auch noch einen Kurzfilm, der nicht wirklich sehenswert ist. Ein Musikvideo findet sich auch noch unter den Extras und der Trailer des Filmes. Die Ausstattung fällt eher mau aus und mich hätten da doch weitere Eindrücke zum Film interessiert, wie Hinter den Kulissen oder was die Drehbuchautorin dazu bewegt hat, sich solch einem Thema anzunehmen.

FSK: Ab 16 Jahre
DVD eben: Hier wird der Unterschied zur Blu Ray doch ziemlich eindeutig. Unscharf wirkt der Hintergrund und man sieht dem Film auf jeden Fall an, dass er schon einige Jährchen auf dem Buckel hat. Der Ton ist auch ziemlich unter dem Durchschnitt, wobei es hier keine große Geräuschkulisse gibt.

Minuten: 94 Minuten ( Uncut )

Mein Fazit

Ja, die Franzosen halten mal so richtig drauf, wenn’s eklig wird. Für Liebhaber dieses Genres "Verstümmelung" wohl ein Muss. Ein Anderer wird sich mit Abscheu abwenden. Der Film, wenn man ihn als solches bezeichnet, wohl eher die Darstellung, sucht sich wohl Seinesgleichen. Mir persönlich hat einfach die Geschichte hinter der Selbstverstümmelung gefehlt. Da der "Film" wohl sehr speziell ist, wird er auch nur wenig Zuspruch der Masse finden. Das muss sich wohl auch jeder selbst überlegen, ob man die Magensäfte unter Kontrolle hat und sich dieses "Werk" ansehen kann.
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Kommentare
senora
senora, 01.02.2010
Wann wird die Sonne sich wieder blicken lassen ? Bei dir hoffentlich bald. LG
cleo1
cleo1, 01.02.2010
Schöner Bericht. Einen schönen Montag noch und LG cleo1
Jack100
Jack100, 31.03.2010
Danke für das Lesen meines Berichtes. Viele Grüße
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Selbstverzehr und seine Folgen

ein Testbericht von 2010-01-23 12:33:10 vom 23.01.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: mal was 'anders'...
Nachteile/Kritik: ZU 'anders'?
Filmkritik zu:

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IN MY SKIN
(DVD)

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“Selbstverzehr und seine Folgen“


Kein leichtes Thema hat sich die Französin Marina de Van für ihren ersten abendfüllenden Spielfilm „In my skin“ aus dem Jahre 2002 ausgesucht. Vielmehr konfrontiert der 94-minütige Streifen, dessen Originaltitel „Dans ma peau“ (also: „In meiner Haut“) heißt, seine Zuschauer mit einem buchstäblich ‚hautnahen’ Sujet, das auf viele derart verstörend wirken mag, dass sie es kaum reflektieren, geschweige denn ansehen möchten. Die Rede ist vom Thema Selbstverletzung.

De Van, Drehbuchautorin, Regisseurin und auch Hauptdarstellerin von „In my skin“, spielt Esther, eine Frau um die 30, die mit beiden Beinen im Leben steht und ambitionierte Karriereziele verfolgt. Dank engagierter Nachtarbeit läuft es beruflich gut – Esther bekommt die höher dotierte Stelle, auf die sie so hart hingearbeitet hat. Und auch privat scheint alles im Lot. Ihr attraktiver Freund Vincent (Laurent Lucas) trägt sie auf Händen und freut sich ganz offensichtlich darauf, dank der besser bezahlten Position nun endlich mit Esther zusammenziehen zu können.
Dennoch gerät Esthers Leben fortan komplett aus den Fugen. Die Veränderung fängt an jenem Abend an, an dem sie auf einer Feier unbeabsichtigt einige scharfe Metallteile streift und erst Stunden später zufällig entdeckt, dass sie sich dabei einen tiefen Schnitt am Bein zugezogen hat.
Die Wunde, die Esther zunächst noch zögerlich von einem Arzt versorgen lässt, bzw. ihre Schmerzunempfindlichkeit, welche sich erst durch diese Verletzung offenbart, übt eine immer stärker werdende Faszination auf sie auf. Während Esther zu Anfang lediglich wiederholt den als störend empfundenen Verband entfernt, beginnt sie irgendwann, die Wunde neu aufzuschlitzen und an diesem Habitus Befriedigung zu finden. Schließlich dehnt sie das selbstverletzende Verhalten (SSV) auf ihren gesamten Körper aus und entwickelt Lust daran, sich auf diese Art selbst zu spüren und zu schmecken.
Weder Vincent noch Esthers Freunde können sich mit der immer offensichtlicher werdenden Autoaggressivität der jungen Frau arrangieren und machen ihr stattdessen wiederholt Vorhaltungen. Dies führt dazu, dass Esther immer öfter in die Isolation flieht, um sich in Ruhe dem ‚Genuss’ ihres eigenen Körpers widmen zu können.

Tatsächlich geht die spezielle Form der Autoerotik, die „In my skin“ aufzeigt, weit über das für Autoaggressivität wohl am Meisten bekannte „Ritzen“ hinaus. Am Anfang manipuliert Esther lediglich die Heilung ihrer Wunde und verhindert, dass ihre Haut wieder zusammenwächst. Warum Esther so vorgeht, wird dem Zuschauer nicht erklärt. Zunächst sieht es so aus, als störe sie sich nur am voluminösen Verband. Aber spätestens dann, wenn sie sich an ihrem Arbeitsplatz an eine ungesehene Stelle zurückzieht, um ihre Beinwunde bewusst zu malträtieren, mangelt es dem Betrachter an einer offensichtlichen Rechtfertigung für dieses Vorgehen, das sich später immer weiter steigert und Esther zwecks Selbstverletzung zu Messer, Gabel und Werkzeug greifen lässt.

Auch wenn sich die Protagonistin zu keinem Zeitpunkt näher über die konkreten Gründe ihres SSVs äußert, gewährt der Film genügend Raum für Spekulationen, dass Esther möglicherweise aufgrund des immensen Drucks am Arbeitsplatz oder der enger werdenden Beziehung zu ihrem Freund Vincent die Neuentdeckung ihres Körpers als Fluchtraum entdeckt.
So fällt auf, dass Esther beispielsweise im Kontext von stressigen Berufssituationen zur Manipulation ihrer Wunde übergeht und darin anscheinend derartig viel Erleichterung findet, dass sie nach vollzogener ‚Tat’ entspannt weiterarbeiten kann.
Ihre Beziehung zu Vincent erscheint hingegen bis zum Zeitpunkt ihres beruflichen Aufstiegs harmonisch, wenn auch etwas lose. Die Beförderung führt dazu, dass die beiden näher zusammenrücken, gleichwohl wie daraus resultiert, dass Esther angespannter und anfälliger für autoaggressive Ausbrüche wird.
Mit dem SSV seiner Freundin kann Vincent allerdings nicht umgehen, trägt sich stattdessen mit permanenter Besorgnis um die Gesundheit Esthers und drückt dies sowohl in Wort als auch Tat aus.
Dies wiederum führt dazu, dass sich Esther bedrängt und überwacht fühlt. Um der Kontrolle Vincents zu entgehen, entzieht sie sich ihm immer mehr, versteckt das ‚gedeihende’, Lust schaffende Verhältnis zu ihrem Körper wie einen neuen Liebhaber und sucht schließlich die Isolation.

Doch trotz dieser möglichen Interpretation des Geschehens, bleibt der Zugang zu „In my skin“ sicherlich insbesondere für Menschen, die mit SSV keine Erfahrungen haben, außerordentlich schwer. So intensiv wie Esther mit ihrem Körper spielt und so sehr sie es genießt, sich zu schneiden oder sogar Teile ihrer Haut zu extrahieren, so schwierig ist es für den unbeteiligten Zuschauer, ihre Lust an der Selbstzerschneidung nachzuvollziehen.

Stattdessen wirkt der Film insbesondere für eher zartbesaitete Gemüter an manchen Stellen geradezu unerträglich explizit, wenn nicht sogar abstoßend, wohl auch deshalb, weil es vielfach kaum verständlich ist, dass sich eine derart attraktive und erfolgreiche Frau wie Esther immer mehr entstellt und dies auch noch genießt.

Dennoch kann „In my skin“, wie vielerorts als solcher beworben, keinesfalls als Horrorfilm durchgehen, da hierfür weder Schockeffekte noch Spannungsmomente vorhanden sind.
Vielmehr scheint es sich bei dem Spielfilm um ein ruhiges Drama zu handeln, das selbst dann, wenn Esther ihre schweren Anfälle des SSVs durchlebt, unerwartet still und leise bleibt. Lediglich ihre Lust tritt in den Momenten der genüsslichen Selbstzerschneidung als lautestes Geräusch hervor, eben dann, wenn sie ekstatisch bis zum (Blut)Erguss ihre Wunde manipuliert und sich dann gierig ihren eigenen Lebenssaft einverleibt.

Verstärkende Soundeffekte sucht man in „In my skin“ sowieso generell vergebens und auch Musik ist nur vereinzelt gestreut. So deutet bereits die ruhige Musik, die während der Eingangssequenz mit den Credits gespielt wird, das stille Wesen des Films an, ebenso wie dieselben unaufdringlichen Klänge auch während des Abspanns gespielt werden.

Ähnlich verhält es sich auch mit den Bildern von „In my skin“. Zwar gibt es durchaus die eine oder andere Aufnahme von offener oder extrahierter Haut, doch hat es sich der Film nicht zur Hauptaufgabe gemacht, mit diesen Szenen zu protzen. Stattdessen sehen wir meist nur andeutungsweise, wie Esther ihr Fleisch offen legt.
Während der Zuschauer das Treiben der jungen Frau wahrscheinlich automatisch als destruktiven und damit negativen Akt werten mag, fungiert die Kamera lediglich als wertfreier Beobachter, der ausschließlich den von Esther lustvoll erlebten Moment einfängt und keine verstärkenden Effekte hinzuaddiert.

Was „In my skin“ letzten Endes aussagen will, ist sicherlich Ansichtssache und bedarf zwecks Wertung nicht unbedingt eines Interpretationsversuchs. Auch unklar ist, wie die doch recht unklare und für viele Zuschauer sicherlich unbefriedigende Schlusssequenz des Films zu deuten ist.
Doch selbst wenn man den Film nur als ‚Ausschnitt aus einem Leben’ betrachtet, muss man ihm auf jeden Fall anrechnen, dass er mit überzeugenden Darstellern, allen voran der fast schauerlich überzeugend spielenden Hauptactrice de Van, nachvollziehbaren Dialogen und klaren Bildern aufwartet. Lediglich die Synchronisation scheint hier und da ein wenig deplatziert, was die Gesamtwirkung des Films aber nicht schmälert.

Und wie wirkt „In my skin“ alles in allem? – Äußert verstörend, weil er den Zuschauer mit einem Verhalten konfrontiert, das sich trotz der weitgehend aufgeklärten Gegenwart einfach nicht ‚schickt’, weil es destruktiv und damit, so oft die Annahme, auch gefährlich und besorgniserregend ist und darüber hinaus auch das Bild der rundum perfekten, ultraästhetischen Karrierefrau Schnitt für Schnitt zerstört.

Und so bleibt zu schlussfolgern:

„In my skin“ ist ein beeindruckender, aber auch verstörender Film, der insbesondere durch dokumentierende Aufnahmen und eine geradezu schmerzhaft realistisch agierende Hauptdarstellerin auffällt und beeindruckt, aber eben auch entsetzt.

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DVD:

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Ich habe die DVD von WVG Medien GmbH zum Schnäppchenpreis von 3,90 Euro erworben und damit, wie ich finde, einen sehr guten Fang gemacht.

Denn die Scheibe bietet neben der sehr klaren deutschen Tonfassung auch die originale französische Version mit recht scharfen, kontrastreichen Bildern und ein ansehnlich animiertes Menü, das die verstörend gefährliche Atmosphäre des Films bereits im Vorfeld einfängt, sowie ein paar Extras.

Hiervon sind die – teilweise – recht interessanten Trailer für andere Filme sowie das Musikvideo und der Trailer zu „In my skin“ als sehenswert zu erwähnen.

Besonders eindrucksvoll anzusehen ist allerdings der ebenfalls auf der Disc vorhandene französischsprachige Kurzfilm „Alias“, der mit Untertiteln daherkommt. Dieses Werk stammt, soweit ich weiß, ebenfalls von Marina de Van. Allerdings führte sie, nachdem sie das Drehbuch schrieb, hierbei ‚nur’ die Regie und betätigte sich nicht als Darstellerin. Nichtsdestotrotz ist der, wie ich finde, recht anspruchsvolle Kurzfilm, der sich anscheinend dem Thema ‚gespaltene Persönlichkeit’ widmet, ein bereichernde Zugabe, die man nicht verpassen sollte.

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(c) Eminencia / Divalein, 2010
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Kommentare
topfmops
topfmops, 23.01.2010
Auf der Frontseite von yopi habe ich diesen sauguten Beitrag von Ihnen gefunden.
Dennoch bleibt die Handlungsweise für mich - auch oder gerade als Teil der Erotik - unverständlich und nicht empfehlenswert.
Wer an Schmerzunempfindlichkeit leidet, wie kann der- oder diejenige Lust empfinden bei Selbstverstümmelung??
Aber die Geschmäcker sind nun mal verschieden!!
giselamaria
giselamaria, 23.01.2010
das hast du außerordentlich gut beschrieben!! Ich meine den Film. -.
Aber ich denke, solche Filme informieren einfach auch mal die Leute, die meisten wissen gar nicht, dass es sowas gibt. - Ich hatte beruflich damit schon vor über 20 Jahren Kontakt, damals war es noch gar nicht bekannt, d.h. nur in Fachkreisen...
LG Gisela
heliopolis
heliopolis, 23.01.2010
ui.. also den hol ich mir gleich .. wirklich verstörend, aber genau richtig für mich .. :
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