Am vergangenen Wochenende habe ich mich einmal im Real-Markt Bremen umgeschaut, der im riesigen Weserpark untergebracht ist.
Gleich zu Beginn meiner Anreise begann das erste grosse Problem: die Parkplatzsuche! Obwohl es im Weserpark eine Unmenge an Parkplätzen gibt, waren sie fast alle bereits belegt, aber nach gut 10 Minuten habe ich endlich einen guten Platz für mein Fahrzeug gefunden.
Die Auswahl
Bei Eintritt in den Real-Markt fiel mir sofort auf, daß der Real-Markt ja so ziemlich alles hatte, was man so benötigt. Allerdings wenn man etwas spezielles sucht, wird amn schnell an die Grenzen des Real-Marktes stossen. Meistens führen sie es dann nicht oder es ist gerade ausverkauft. Der Realmarkt hat zwar ein grosses Artikelspektrum, aber innerhalb eines Produktspektrums sind doch einige Lücken aufzufinden.
Als Beispiel möchte ich hier z.B. das Produkt Wasserkocher ansprechen. Ich suche hier einen neuen Wasserkocher, der über eine Heizplatte verfügt und nicht über einen Tauchsieder. Real hat zwar gut 20 verschiedene Modelle im Angebot, aber einen vernünftigen Wasserkocher habe ich leider nicht gefunden.
Die Suche
Wenn man im Real-Markt nach etwas bestimmten sucht, wird man erst einmal von der Grösse erschlagen. Ich habe mich hier sehr schlecht zurechtgefunden und habe die Artikel, die mich interessierten erst nach langer Suche gefunden. Ein Wegweiser, wo der Kunde hier nun die jeweiligen Artikel findet, wäre hier unerlässlich, denn gerade für Kunden, die vielleicht nicht so oft bei Real einkaufen, ist es sehr schwer, die richtigen Produkte zu finden.
Der Preis
Die Kaufentscheidung für ein bestimmtes Produkt ist für mich in erster Linie der Preis. Und dieser Preis ist bei Real leider nicht immer der billigste. Der grosse Vorteil des Real-Marktes ist eben, daß der Kunde eine sehr grosse Auswahl zur Verfügung hat und er findet hier sowohl Food- als auch Non-Food-Artikel.
Der Parkplatz
Mein erster Besuch beim Real-Markt im Bremer Weserpark begann wie oben schon beschrieben mit der Parkplatzsuche und diese Parkplatzsuche ist gerade zu Hauptverkehrszeiten wie z.B. am Samstagmorgen äusserst schwierig, aber in den meisten Fällen findet man dann doch einen freien Parkplatz, denn der Parkplatz im Weserpark ist für viele verschiedenen Geschäfte konzipiert und ein freier Parkplatz sollte eigentlich immer zu finden sein. Allerdings sind dann auch längere Fußwege in Kauf zu nehmen.
Die Kasse
Da ich am Samstagmittag mich im Real-Markt eingefunden hatte, ging es auch irgendwann an den Kassenbereich und als erstes war ich positiv überrascht von Leuchten über den Kassen. Denn hier sind drei Leuchten angebracht mit der Aufschrift "Geöffnet", "Letzter Kunde" und "Geschlossen". Dies habe ich vorher eigentlich noch in keinem anderen Markt gesehen, aber ich finde es eine gute Idee, die bestimmt auch beim Kunden gut ankommt.
Mein Fazit
Der Real-Markt im Bremer Weserpark hat sicherlich eine Riesenauswahl aber leider sind die Artikel meines Erachtens etwas unübersichtlich angeordnet und man findet sehr schlecht etwas wieder.
Aber der grosse Vorteil ist eben, daß man hier alles in einem Markt gebündelt hat, was man vorher nur in vielen verschiedenen Geschäften vorfand.
Alles in allem gesehen kann ich den Real-Markt ganz gut weiterempfehlen, auch
wenn ich mit der Auswahl nicht ganz zufrieden bin, aber der Real-Markt kann ja auch nicht alle Artikel im Sortiment haben.
...
In Berlin ist real in fast allen größeren Einkaufspassagen vertreten. Und so gehe auch ich öfter bei Real einkaufen, da ich nicht die Zeit habe, fünf unterschiedliche Märkte nach den preiswertesten Angeboten abzugrasen. Also habe ich real im Schillerparkcenter zu meiner Hauptanlaufstelle auserkoren. Warum blieb ich bisher bei Real und warum gibt es doch einige Mängel?
Angebot:
Ein positiver Aspekt von Real ist die große Angebotsbreite. Man findet sowohl Kleidung, Textilien, Computer, Autozubehör, Papierwaren und technische Geräte als auch sämtliche Waren des täglichen Bedarfs. Meist befindet sich am Eingang die Obstabteilung, gefolgt von Süßwaren, Frischwaren, Frostwaren und Milchwaren. Waren aus den Neuen Bundesländern sind vertreten, jedoch nicht so umfangreich wie beispielsweise bei Kaufland.
Die Preisauszeichnung der Waren ist in Ordnung, Fehletikettierungen sind selten.
Preise:
Meist befinden sich die Preise oberhalb gewohnter Discount-Preise. Das ist besonders bei Obst und Gemüse sowie Milcherzeugnissen auffällig. Bei Obst und Gemüse ist die Angebotsvielfalt sehr groß, jedoch zu Stoßzeiten ausgedünnt und wenig einladend.
Interessant sind rote Fähnchen in den Regalen, die den Kunden sofort auf Sonderangebote aufmerksam machen, ohne dass er groß suchen muss.
Leider wurde auch die Euro-Umstellung für Preissteigerungen missbraucht.
Kundenfreundlichkeit:
Das Personal im Markt und an den Kassen ist freundlich und zuvorkommend. Allerdings ist das Antreffen eines Angestellten im Markt selber fast aussichtslos.
Die Wartezeiten an den Kassen sind in Ordnung und im üblichen Rahmen. Gut finde ich die Möglichkeit, neben Bargeld und EC-Karte auch mit der Visa-Card bezahlen zu können.
Rabattsystem:
Real ist dem Rabattsystem Payback angeschlossen. Je Euro Umsatz bekommt man einen Punkt, was einem Rabatt von 1 % entspricht. Gutgeschriebene Paybackpunkte werden neuerdings auf dem Kassenzettel ausgewiesen.
Kritikpunkte:
In Sonderzeiten wie Weihnachten oder vor anderen Feiertagen ist ein Vorankommen im Markt kaum möglich, da Sonder-Warenständer den zu sehr Weg einengen. Auch ist die Personalbesetzung an der Information zu schwach, so dass hier oft mit zu langen Wartezeiten gerechnet werden muss.
ein Testbericht von jabberwocky6662002-03-01 23:03:46vom 01.03.2002Empfehlung: ja
1.) REAL allgemein
2.) REAL Filderstadt
3.) 1. Regel: Kassenzettel kontrollieren
4.) 2. Regel: Haltbarkeitsdatum kontrollieren
5.) 3. Regel: Auf Ladenschlußzeiten achten
6.) 4. Regel: Alternativen haben
7.) 5. Regel: Traue Deinen Augen nicht
8.) 6. Regel: Beschweren hilft weiter
9.) Fazit
1.) REAL allgemein
REAL entstand 1992 aus dem Zusammenschluß mehrerer kleinerer SB-Warenhäuser (z.B. divi, basar, Continent, real-kauf, massa, BLV, Meister) und gehört zur Metro AG, dem zweitgrößten Handelskonzern in Europa. REAL versteht sich als SB-Warenhaus, man kann dort also nicht nur Lebensmittel erstehen, sondern auch viele weitere Dinge
wie Kleidung, Schuhe, Haushaltsgeräte und -artikel, KFZ-Zubehör, Elektrogeräte und Spielwaren. In Deutschland gibt es ca. 250 REAL-Filialen, weitere 24 Filialen befinden sich in Polen, 6 in der Türkei. Weltweit beschäftigt REAL ca. 52.000 Mitarbeiter.
2.) REAL Filderstadt
Der REAL-Markt in Filderstadt wurde vor ca. einem Jahr eröffnet. An den Markt angegliedert sind Filialen des örtlichen Bäckers, ein Blumenladen, eine Metzgerei, ein Zeitschriftenladen, ein Laden mit griechischen Spezialitäten sowie ein China-Restaurant (mit tollem Blick auf den Flughafen Stuttgart).
Auf einer Verkaufsfläche von 8.300 m² (Erdgeschoß Lebensmittel 4.500 m², 1. Stock Non-Food mit 3.800 m²) findet man ein breites Produktsortiment von ca. 60.000 Artikeln, das fast keine Wünsche offen läßt. Alleine das Obstsortiment umfaßt ca. 250 verschiedene Sorten. Ein absolutes Highlight ist die Fischtheke, in der es Unmengen an Fisch zu humanen Preisen gibt. Kurz vor Ladenschluß werden die Preise der leicht verderblichen Ware halbiert, so daß man sich günstig mit edlen Filets (Wels, Hai, Schwertfisch u.v.a.) eindecken kann.
Der Markt selbst ist in der Regel sehr geräumig (außer bei Sonderaktionen), an den meisten Stellen können problemlos 3 Einkaufswagen nebeneinander stehen.
Ein Manko ist das begrenzte Parkplatzangebot. Zwar gibt es vor dem Markt ca. 100 Stellplätze sowie eine Tiefgarage mit weiteren ca. 800 Stellplätzen, doch zwischen 17.00 Uhr und 20.00 Uhr bzw. Samstags reicht dieses Angebot nicht aus, da der Markt sehr stark frequentiert wird. Zu diesen Zeiten sollte man ca. 10 – 15 Minuten zur Parkplatzsuche einkalkulieren.
Service wird bei REAL großgeschrieben. So findet man z.B. an einigen Stellen des Marktes Ruhezonen, an denen man sich im Sitzen etwas entspannen kann und sich aus dem aufgestellten Wasserspender bedienen kann. Fleisch, Wurst, Käse, Fisch und Backwaren problemlos vorbestellt werden. Wer seine Einkäufe noch als Geschenk verpacken will, kann dies ebenfalls tun. Nach dem Einkauf kann man sich sogar kostenlos ein Taxi rufen lassen.
Wo viel Licht ist, ist leider auch Schatten, daher jetzt 6 Regeln für den Einkauf bei REAL, die auf bereits gemachten Erfahrungen basieren:
3.) 1. Regel: Kassenzettel kontrollieren
Die Kontrolle der Kassenzettel läßt man oft außer acht, da man sich blind auf die Unfehlbarkeit der Scanner an den Kassen verläßt. Um ehrlich zu sein, wäre mir bei eingescannten Preisen auch noch nie ein Fehler aufgefallen. Nun hatten wir jedoch neben vielen anderen Artikeln auch einen Kasten sauren Sprudel erworben, den die Kassiererin manuell eingab. Als wir schon zu Hause waren, warf Frau Jabberwocky einen zufälligen Blick auf den Kassenzettel und mußte feststellen, daß statt des Kasten Sprudels ein Kasten Cola in Pet-Flaschen berechnet wurde, was immerhin eine Differenz zu unseren Ungunsten von ca. DM 20.- ergab. Da nachträgliche Reklamationen verständlicherweise nicht anerkannt werden, sollte man den Bon also immer gleich kontrollieren.
4.) 2. Regel: Haltbarkeitsdatum kontrollieren
Wir haben an der Frischetheke ein paar Packungen Tzatziki erworben. Beim Einräumen in den Kühlschrank mußten wir feststellen, daß das Verfallsdatum bereits seit 3 Tagen überschritten war und die Ware somit wirklich nichts mehr im Frischeregal zu suchen hatte. Somit wanderten die Packungen statt in den Kühlschrank gleich in den Müll.
5.) 3. Regel: Auf Ladenschlußzeiten achten
Wir hatten uns zwei Schlafanzüge rausgesucht, die zwar ein verschiedenes Muster hatten, ansonsten jedoch identisch waren. An der Kasse wurde bemerkt, daß der Strichcode an einer Verpackung fehlte. Die Kassiererin rief in der entsprechenden Abteilung zwecks Preisanfrage an, erreichte dort jedoch niemanden mehr (es war Samstag, 16:03 Uhr...). Also wurde uns mitgeteilt, daß wir den Schlafanzug doch beim nächsten Mal kaufen sollten. Nach einem kurzen Disput über Kundenservice mit der Dame an der Kasse bat ich darum, den Geschäftsführer sprechen zu können. Ersatzweise kam eine freundliche Dame, die tatsächlich einen der herumstehenden Angestellten dazu bemüßigen konnte, kurz nach dem Preis zu schauen. Als Trost für eine ärgerliche Viertelstunde bekamen wir dann sogar eine Piccolo-Flasche Sekt.
6.) 4. Regel: Alternativen haben
Samstags lädt Jabber gerne Gäste ein und bekocht diese nach allen Regeln der Kunst. So sollte es auch am 17.11.2001 geschehen. Zu diesem Zweck deckte ich mich an der Fischtheke mit ca. 1,5 Kilogramm Welsfilet ein. Dies sollte laut Haltbarkeitsdatum noch bis zum 19.11.2001 genießbar sein und sah auch sehr ansprechend aus. Leider hielt der Geruch nicht, was das Aussehen versprach – der Fisch stank zum Himmel! Statt Waller ala Jabber gab es dann Pizza-Express ala Inder....
7.) 5. Regel: Traue Deinen Augen nicht
24.11.2001: Weihnachtstrubel bei REAL. Vor den Kassen schier endlose Schlangen. Nachdem wir ca. 15 Minuten in der Schlange zu Kasse 8 verbracht hatten, kam die Kasse endlich in Sicht. Am Zigarettenständer hing ein Zettel im DIN A4 Format, auf dem zu lesen stand, daß man um Verständnis bäte, daß an Kasse 8 derzeit keine Zahlungen mit der EC-Card durchgeführt werden könnten. Unser Verständnis war zwar groß, unsere Barreserven leider jedoch weniger. Also haben wir uns fluchend auf den Rückweg gemacht, was auch für die anderen Leute hinter uns viel Ungemach bedeutete, da ausgerechnet die Gänge vor den Kassen so eng sind, daß keine zwei Einkaufswagen nebeneinander passen. Nachdem wir dann weitere 15 Minuten in der Schlange vor Kasse 7 verbrachten, konnten wir endlich bezahlen. Während wir dies getan haben, mußten wir miterleben, wie an Kasse 8 ein anderer Kunde ohne Probleme mit seiner EC-Card bezahlen konnte. Die Kassiererin an Kasse 8 hatte nur vergessen, das Schild nach Behebung der Störung wieder zu entfernen....
8.) 6. Regel: Beschweren hilft weiter
Eigentlich wäre jeder dieser Punkte für mich zu nichtig, als daß ich darum großartig Aufhebens machen würde. Nachdem es mich jedoch nun mehrfach hintereinander getroffen hat, wurde es mir zu bunt und ich entschloß mich zu diesem Bericht. Da mir noch einige informelle Daten fehlten, wand ich mich an REAL und ließ in meiner Anfrage auch gleich meinen Unmut anklingen. Auf Nachfrage teilte ich dann noch obige Kritikpunkte mit. Bereits am nächsten Tag erhielt ich einen Anruf des Geschäftsführers des Marktes in Filderstadt, der sich wortreich bei mir entschuldigte und mich bat, bei meinem nächsten Besuch doch einmal bei ihm vorbeizuschauen. Dies ist mittlerweile geschehen, was mir nebst einer erneuten Entschuldigung auch einen Warengutschein in Höhe von DM 50.- einbrachte. REAL zeigt sich um seine Kunden sehr bemüht und ist bestrebt, eventuelle Mißstände auszumerzen.
9.) Fazit
Für mich ist der REAL erste Wahl, auch wenn ich nun einige Reinfälle in Folge hatte (die ich teilweise durch mehr Umsicht hätte verhindern können). Das Warenangebot ist riesig, die Qualität in der Regel hoch und die Produkte sind (mit kleinen Einschränkungen) immer frisch. Der gesamte Laden ist geräumig, hell und übersichtlich. Natürlich kann man auch mal Erlebnisse wie oben geschildert haben, doch das ist in dieser Branche wohl bei keinem Anbieter auszuschließen.
Albatros, 06.08.2002
Ich kaufe auch schon eine ganze Weile bei Real ein. Kleinere Miszliggeschicke wie in Deinem Fall habe ich auch schon erlebt. Ich staune allerdings, daszlig Du mit Piccolo und Warengutschein bedacht wurdest. Beim naumlchsten Mal, werde ich mich wohl a
Sunny21, 03.03.2002
ich hab im real,- in KL auch immer Reklamationen mit dem Kassenzettel mal sind es quotnurquot 50 Cent mal ein paar uros -finde tut sich fast bei JEDEN Einkauf etwas
DERWUNDERBARE, 22.04.2002
Leider gibt es bei uns kein Real in der Naumlhe. Schade eigentlich, weil ich relativ gerne da einkaufe, nicht zuletzt wegen den Payback-Punkten...