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Yakumo QuickStick DVB-T
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Yakumo QuickStick DVB-T

 TV-Karte / DVB-T / DVB-S
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Bewertung: Kundenbewertung 3,20 / 5,00 (3.2 von 5)

Yakumo QuickStick DVB-T gebraucht & neu

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Yakumo QuickStick DVB-T Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,20 / 5,00 (3.2 von 5)
von 50% aller Autoren empfohlen (1/2).
Bewertungsverteilung:
Bildqualität:  ausgezeichnet
Klang:  gut
Vorteile
  • guter Empfang, tolle Bild - und Tonqualität, Problemlos unter Windows XP . . .
  • klein, leichte Installation, preiswert
Nachteile/Kritik
  • . . . leider nicht unter Vista, schlechte Verarbeitung, wenig Funktionen, schwache Antenne, unbrauchbare Fernbedienung
  • schlechte Antenne, schlechte Fernbedienung
enzo

DVB-T-->Fernsehen immer dabei?

ein Testbericht von 2007-07-04 14:57:30 vom 04.07.2007
Empfehlung:
Vorteile: guter Empfang, tolle Bild - und Tonqualität, Problemlos unter Windows XP . . ....
Nachteile/Kritik:  . . . leider nicht unter Vista, schlechte Verarbeitung, wenig Funktionen, schwache Antenne, unbrauchbare Fernbedienung
Hallo!
Heute möchte ich euch von meinem Yakumo Quickstick DVB-T berichten, welchen ich benutze, um digitales Fernsehen zu schauen.

---Was ist DVB-T---
Neben DVB-C(able) und DVB-S(atellite) ist DVB-T(erristical) eine der drei Möglichkeiten, um digitales Fernsehen zu empfangen. Die Fernsehsignale werden dabei, wie bei der älteren analogen Technik, von Masten ausgesendet. Deshalb benötigt man, um überhaupt DVB-T empfangen zu können, eine Antenne. Je nach Signalstärke reicht eine einfache Stabantenne (in Kerngebieten), im Randbereich ist allerdings meistens eine aktive Antenne mit Verstärker vonnöten.
Um die digitalen Signale wiederzugeben, müssen diese zuvor für den Fernseher "übersetzt" werden. Dies übernimmt bei einem normalen Fernseher ein Decoder, für PCs gibt es dafür spezielle TV Karten oder USB Sticks.

---Kaufentscheidung---
Auch ich benutze meinem Computer, um Fern zusehen, früher allerdings noch mit einer alten analogen Karte. Dessen Bildqualität war allerdings, je nach Sender, sehr schlecht und so beschloss ich Anfang 2007 mir einen DVB-T Stick zu kaufen. Es sollte ein externer USB-Stick sein, da ich nur so das Gerät auch für meinen Laptop hätte benutzen können.
Meine Wahl fiel schlussendlich auf den Yakumo Quickstick DVB-T, den ich bei Amazon für 40€ gekauft habe.

---Lieferumfang---
- der DVB-T Stick
- Stab-Antenne
- Antennenkabel-Konverter
- Fernbedienung
- USB-Verlängerung
- Handbuch
- Treiber CD
- Registrierkarte

---Technische Daten (Übersicht)---
Videoauflösung: 720x576 (max.)
Eingangsdatenrate: 31,67 Mbits/s (max.)
Videodecoding: MPEG2 Software Decoder
Videobitrate: CBR und VBR
Bildformate: 4:3, 16:9
Audio-Dekodierung: MPEG Layer 1+2
Eingangsfrequenzbereich: 174-230 MHz, 470-862 MHz
Kanalbandbreite: 6, 7, 8 MHz
Videotext, EPG, Untertitel

---Hardwareanforderungen---
- Pentium 3 800 MHz oder Höher
- 128 MB Speicher
- Soundkarte
- Windows 2000+XP; DirectX9; Windows Media Player 7.0

---Aussehen---
Der 8x2,6x1,4 cm große Stick ist komplett in silbern gehalten, auf der Oberseite ist ein Aufkleber mit dem Yakumo- und DVB-T Logo angebracht, genauso wie eine Status-LED. Auf der Unterseite ist ebenfalls ein Aufkleber, auf dem die Registriernummer steht.

---Verarbeitung---
Das Gerät wirkt relativ billig: Das Plastikgehäuse macht keinen besonders stabilen Eindruck, und der USB-Anschluss verbiegt sich extrem leicht, hier ist besondere Vorsicht von Nöten. Dasselbe gilt auf der anderen Seite des Sticks, bei dem Antennenkabel-Konverter. Auch festgesteckt im USB-Anschluss wackelt das Gerät noch relativ stark.

---Installation---
Das Einrichten des DVB-T Sticks war kein Problem: Natürlich muss der Stick in einen USB-Port eingesteckt und über den Konverter mit der Antenne verbunden werden.
Daraufhin legt man die Treiber CD ein und installiert das auf der CD befindliche Programm. Der Treiber sollte besser direkt von der Yakumo-Seite heruntergeladen werden, da dieser deutlich aktueller ist (so ist die Empfangsleistung mit neueren Treibern besser). Die ganze Prozedur ist auch noch mal gut im Handbuch erläutert, was aber eigentlich nicht benötigt wird.
So weit so gut: Dies ist allerdings nur der Installationsablauf für Windows XP, welches auf meinem Laptop läuft, für Windows Vista ist die Installationsprozedur weitaus umständlicher (mehr dazu folgt im getrennten Abschnitt).

---Das Programm---
Das auf der CD mitgelieferte Fernsehprogramm DVB-Tplayer bringt nur knapp 4 MB auf die Waage, trotzdem wird einiges geboten.
Nach einem Klick auf das Programm-Icon öffnet sich das etwas altbacken wirkende Control Panel, mit dem sich alle wichtigen Funktionen steuern lassen.
Zentral im Panel befindet sich das von z.B. DVD-Playern bekannte Kreismenü, welches die wichtigsten Funktionen der Software (etwa Recording oder Pause) steuert.
Gleich links daneben informieren Anzeigen den Zuschauer über das ausgewählte Programm, die Lautstärke und die Aufnahmezeit. Ganz wichtig sind auch noch die Signalstärke- und Qualität: Beide Balken sollten möglichst hoch sein, also im grünen Bereich, um die optimale Bildqualität zu sichern.
Links neben dem Kreismenü ist ein Ziffernfeld, mit dem sich natürlich der TV-Kanal auswählen lässt. Es ist ebenfalls möglich die Kanäle einfach durchschalten, auch kann man hier zwischen zwei Kanälen schnell hin- und herwechseln.
In der Leiste darunter kann man den Videotext anzeigen lassen, genauso wie eine Programmliste (welche ich persönlich viel besser finde als das Ziffernfeld), um den Kanal zu wählen. Die einzelnen Kanallisten lassen sich hier per Knopfdruck auch noch mal schnell wechseln. Auch das aktivieren der TimeShift-Funktion ist hier möglich, genauso wie der EPG-Service. Mit einem Klick auf den Schraubenschlüssel öffnet sich außerdem noch das Options-Menü.
Alle Funktionen lassen sich außerdem noch starten, indem man einen Rechtsklick auf das Control Panel macht, dann werden alle Befehle nochmal (unübersichtlich) in einem Menü zusammengefasst.

---Sendersuchlauf---
Eins vorweg: Mit der mitgelieferten Stabantenne (die fällt leider immer um, der Saugnapf ist zu schwach) konnte ich keinen zufriedenstellenden Empfang erreichen (ich wohne immerhin ca. 45 km vom nächsten Sendemast in Dortmund entfernt), weshalb ich mir noch eine aktive Antenne mit Verstärker dazugekauft habe.
Das Ergebnis war am Anfang des Jahres trotzdem ernüchternd: Zwar waren mit der stärkeren Antenne der Empfang von allen öffentlich-rechtlichen Sender möglich, private Sender waren allerdings, wenn überhaupt, nur ruckelnd oder mit Tonstörungen verfügbar. Davon enttäuscht flog der Yakumo Quickstick DVB-T erstmal in die Ecke.
Vor einer Woche wurde ich durch die Meldung, dass DVB-T nun auch in Münster aktiviert werden sollte, wieder an den Yakumo Stick erinnert. Zwar ist Münster ähnlich weit entfernt von meinem Wohnort wie Dortmund, allerdings ist die Gegend deutlich ebener, so dass die Signale (nach meine Theorie) besser durchkommen.
Offenbar hatte sich in dem halben Jahr wirklich etwas getan: Zwar war von Münster nichts zu empfangen, allerdings war der Empfang von Dortmund deutlich besser: Alle Programme wurden schon beim ersten Suchlauf gefunden, Bedingung ist, das die Antenne erhöht (z.B. im ersten Stock) und nahe eines Fensters angebracht ist.
Deshalb habe ich die Antenne direkt unter dem Dach befestigt, da von dort sowieso alle Fernsehanschlüsse ausgehen.
So liegt die Empfangsstärke- und Qualität im grünen Bereich, Ruckeln, Tonhänger oder Klötzchen treten, wenn überhaupt, nur noch sehr selten auf. Das gilt sowohl für die öffentlich-rechtlichen als auch für die privaten Sender.

---Bild- und Tonqualität---
Hier kann ich nicht viel beanstanden. Das Bild ist natürlich deutlich besser als mit dem alten analogen Anschluss, aber immer abhängig von der Bandbreite des jeweiligen Senders. Das heißt, dass die Bildqualität der meisten öffentlich rechtlichen Sendern etwas besser ist als das der Privatsender.
Außerdem ist das Bild recht scharf, bei schnellen Bewegungen oder Lauftexten neigt der Quickstick aber doch etwas zur Unschärfe, dies liegt aber wohl eher an den Sendern, welche teilweise mit zu wenig Bandbreite ausgestrahlt werden. Klötzchen bilden sich nur selten und falls es doch mal passiert verbleiben sie nur deutlich weniger als eine Sekunde auf dem Bildschirm.
Auch mit der Tonqualität bin ich sehr zufrieden. Wo bei meiner alten analogen TV-Karte stets ein leichtes Rauschen zu hören war ist jetzt mit dem Quickstick ein glasklarer Klang.

---Prozessorauslastung---
Ich habe mit meinem Laptop (Pentium M1,73 GHz, 1GB RAM, Mobility Radeon X700) eine recht niedrige CPU-Auslastung von etwa 20 Prozent, wenn man etwas aufnimmt oder die TimeShift Funktion benutzt steigt die Belastung leicht auf 30 Prozent an. Trotzdem ist es noch möglich mit dem Laptop weiterzuarbeiten, selbst wenn man nebenbei etwas aufnimmt.

---Funktionen---
Besonders umfangreich sind die zusätzlichen Funktionen nicht und das meiste gehört inzwischen zur Selbstverständlichkeit: Aufnehmen kann man mit jeder TV-Karte, das selbe gilt mittlerweile auch fast immer für die TimeShift Funktion, bei der man das aktuelle TV-Programm unterbrechen kann, um es später an dem Punkt weitergucken zu können. Der Videotext ist ebenfalls integriert, dieser wird getrennt vom TV-Programm in einem neuen Fenster geöffnet. Immerhin funktionieren all diese Extras ohne Probleme, es gibt weder Abstürze noch andere Störungen.
Erwähnenswert ist noch die Multi-Kanal-Vorschau, wie der Name schon sagt werden hier mehrere Programme gleichzeitig auf dem Bildschirm dargestellt, von denen man dann eines auswählen kann. Mir erscheint die Funktion allerdings noch nicht besonders ausgereift, so dauert es bei mir über eine Minute bis neun Sender geladen wurden, auch laufen die Sender nur eine kurze Zeit weiter, sobald der nächste Sender geladen wird frieren die restlichen ein.
Nett ist natürlich die EPF-Funktion, eine Art von digitaler Programmzeitschrift. Im Vergleich zu anderer TV-Software (z.B. Bonavista) wirkt diese allerdings etwas umständlich und bietet nur wenige Funktionen. So lässt sich im oberen Bereich des Fensters der Tag auswählen. Darunter muss man im linken Bereich den TV-Kanal anklicken. Im Menü wird dann der Programmplan für den jeweiligen Tag angezeigt. Ein Klick auf die jeweilige Sendung zeigt dann auf der rechten Seite eine kurze Beschreibung an. Was ich nervig finde: Wenn man die Informationen zu einem anderen Kanal anzeigen lassen möchte, muss auch der aktuell laufende TV-Kanal dorthin umgeschaltet werden. Nützlich wäre auch noch gewesen, wen man alle Programmpläne nebeneinander hätte anzeigen können, um alle Sendungen auf einen Blick zu haben.
Mit den Beschreibungen bin ich auch unzufrieden: Zu den Informationen fehlen mir Bewertungen für z.B. Filme, das Genre, die Schauspieler oder auch die FSK Bewertung, welche z.B. für Eltern hilfreich zum Auswählen von Sendungen für ihre Kinder wäre.
Die Frage, ob man all diese fehlenden Funktionen von einem so günstigem Stick erwarten kann bleibt von mir aber unbeantwortet. Immerhin muss man für Fremdsoftware von anderen Herstellern (wie das bereits oben erwähnte Bonavista) noch einmal Geld bezahlen. Die Software vom Yakumo Quickstick ist hingegen völlig kostenlos-da muss man wohl Abstriche machen.

---Fernbedienung---
Da ich meine Microsoft MCE 2005 besitze habe ich die mitgelieferte Fernbedienung nur für diesen Bericht getestet.
Mit der Fernbedienung kann man die wichtigsten Funktionen auch von der Couch aus bedienen, z.B. Programmwechsel oder die Lautstärke ändern. Das war es dann aber auch schon, um die anderen Funktionen des Quicksticks zu benutzen muss man wieder aufstehen und zum PC laufen. Gerade die TimeShift-Funktion wäre auf der Fernbedienung nützlich gewesen, deshalb kann ich die Fernbedienung zur dauerhaften Benutzung nicht empfehlen.
Dazu kommt noch, dass sie, aufgrund der geringen Abmessungen, nur schlecht in der Hand liegt, auch die Tasten lassen sich nur schwammig drücken. Zudem muss ich technisch bemängeln, dass die Fernbedienung nicht besonders zuverlässig ist, man muss schon genau auf den Quickstick "zielen", damit dieser die Anweisungen umsetzt. Ab spätestens drei Meter Entfernung reicht die Leistung der Fernbedienung schlichtweg nicht mehr aus, um den USB Stick zu erreichen.

---Windows Vista---
Ein weiterer Negativpunkt ist die Kompatibilität mit Windows Vista. Da ich erst seit kurzem das neue Betriebssystem auf meinem PC einsetze, waren zum Kaufzeitpunkt die Probleme noch nicht absehbar.
Das fängt schon bei der Installation an. Da Yakumo insolvent ist entwickeln sie keine neuen Treiber für Microsofts neues Betriebssystem. Zwar kann man versuchen, einen Treiber von USB-DVB-T Sticks anderer Hersteller zu installieren, was bei mir geklappt hat, allerdings funktioniert die mitgelieferte TV-Software auch nicht mehr, ebenso wenig wie die im Media Center vorhandene TV-Funktion . Deshalb ist man auf Fremdsoftware angewiesen.
Leider arbeitet der Yakumo Quickstick so alles andere als stabil: Mit Bonavista gibt es riesige Probleme beim Programmstart, in ca. der Hälfte der Starts kann ich meinem PC nur einen Bluescreen entlocken, wenn das Programm dann doch mal startet, ist die Empfangsleistung deutlich schlechter als unter Windows XP, schuld sind die veralteten Treiber.
Ob Yakumo doch noch mal ein Treiber-Update für den Quickstick macht steht in den Sternen: Der Stick ist schon recht alt, außerdem ist Yakumo pleite, die Chancen dazu stehen also recht schlecht.

---Preis-Leistung---
Der Yakumo Quickstick kostet im Moment ca. 40€, andere DVB-T Sticks von z.B. Terratec oder Hauppauge kosten genauso viel, mit dem Vorteil für deren Sticks, dass man mit kompletten Windows Vista Support rechnen kann.

---Fazit---
Das Fazit fällt zwiespältig aus: Zwar bietet der Yakumo Quickstick neben der guten Empfangsleistung eine tolle Bild- und Tonqualität und auch alle Zusatzfunktionen funktionieren absolut problemlos. Jedoch muss man dem Stick auch einige negative Punkte anrechnen (schlechte Verarbeitung, veraltete Software, schwache Antenne, unausgereifte Fernbedienung). Zudem sollte nicht außer acht gelassen werden, dass der Stick unter Windows Vista nicht zufriedenstellend funktioniert. Da in Zukunft immer mehr Nutzer auf dieses Betriebssystem setzen werden gibt es von mir keine Kaufempfehlung, aber immer noch drei Sterne, da der Quickstick unter Windows XP anstandslos funktioniert.

Ganz wichtig: Bitte prüft vor dem Kauf eines DVB-T Gerätes, ob DVB-T bei euch verfügbar ist, möglich ist das unter http://www.ueberallfernsehen.de

Ich hoffe euch hat mein Bericht bei der Kaufentscheidung weitergeholfen und nun viel Spaß beim bewerten und kommentieren.

Viele Grüße
Hendrik

Dieser Bericht ist am 17.6.2007 bereits bei ciao unter meinem Account-Namen "radinho" erschienen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
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Kommentare
campino
campino, 05.07.2007
sh lg Andrea
NancyNoack
NancyNoack, 04.07.2007
SH
morla
morla, 04.07.2007
l.g. petra
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MSVFan

Der (fast) Alleskönner...

ein Testbericht von 2006-04-17 03:01:54 vom 17.04.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: klein, leichte Installation, preiswert...
Nachteile/Kritik: schlechte Antenne, schlechte Fernbedienung
Heute schreibe ich seit langem mal wieder einen Testbericht für yopi. Ich habe mir vor einiger Zeit den Yakumo Quickstick gekauft und nach einigem Testen will ich jetzt meine Erfahrungen mitteilen.

++Packungsinhalt++
---------------- ------------

Neben dem eigentlichen USB-Stick bekommt man beim Yakumo Quickstick eine 74 Seiten starke Kurzanleitung in 5 Sprachen geliefert. Desweiteren ist eine Fernbedienung (+Batterie), ein USB-Verlängerungskabel und eine Antenne mit Saugnapffuß enthalten.
Selbstverständlich wird auch eine CD mit Treibern und der TV-Software gleich mitgeliefert.

++Installation++
--------------- -------

Ich hatte mit der Installation meines Sticks unter Windows XP SP2 keinerlei Probleme. Quickstick in den USB-Port gesteckt, Treiber und Programm von der CD installiert und der Stick war soweit erkannt und fertig eingerichtet. Habe aber auch schon gehört, dass es durchaus zu Problemen kommen kann. Hierbei ist http://forum.yakumo.de/german/ eine große Hilfe.

++Einrichtung++
----------------------


Nun ging es an die Einrichtung des TV-Programms und ab da tat sich bei mir gar nichts mehr. Mitten in der Innenstadt meldete mein Programm mit der mitgelieferten Antenne immer ein "schwaches Signal". Nur wenn ich mit der Antenne auf das Dach stieg (dank USB-Verlängerung und Dachwohnung möglich) bekam ich ein leicht ruckelndes Bild. Somit musste ich in den nächsten Elektromarkt laufen und mir eine Zimmerantenne mit Verstärker kaufen. Ich benutze den Stick jetzt mit einer 36db-Zimmerantenne und schon beim ersten Suchlauf fand er plötzlich alle Sender. Ist aber mit Sicherheit eine Standortfrage, ob man evtl. sogar mit der mitgelieferten Antenne zurecht kommt.

++Ausstattung++
-----------------------

Neben den bereits angesprochenen Problemen mit der beigelegten Antenne ist ein weiteres Manko der Saugnapffuß, der zu dieser gehört. Selbst auf sauberen Glasscheiben dauert es maximal 5 Minuten, bis die Antenne sich selbständig macht und herunterfällt. Ein sicherer Platz ist also unumgänglich und die Antenne kann leider nirgendwo an der Wand vernünftig angebracht werden.
Auch die Fernbedienung kann man eigentlich sofort wegwerfen. Ab 2 Metern Entfernung funktioniert diese aufgrund Infrarot nicht mehr und auch in dieser Entfernung muss man schon sehr genau zielen. Ich habe die Antenne beiseite gelegt und stehe zum Kanalwechsel lieber auf.
Natürlich verfügt der Quickstick über eine Videotextfunktion und über den Electronic Program Guide ist sowohl eine "Fernsehzeitung" immer zur Hand, zum anderen lassen sich Sendungen darüber unproblematisch aufnehmen.
Ein super Feature ist das Timeshifting, das zeitversetzte Anschauen einer Fernsehsendung. Also beim Gang zum Kühlschrank einfach auf Timeshift drücken, danach Wiedergabe und man verpasst keine Sekunde trotz neuen Biers.

Die weiteren (wichtigen) Spezifikationen entnehme ich der Packungsrückseite:

Schnittstelle: USB 2.0
Video-Auflösungen: 720 × 576 (max.)
Eingangsdatenrate: bis zu 31,67 Mbit/s
Videodecoding: MPEG 2 software decoder
Videobitrate: CBR und VBR, 12 Mbps (abhängig von der PC-Ausstattung)
Bildformat: 4:3, 16:9
Teletext
1000 EPG-Programme (maximal)
Programmspeicher: Mindestens 21 (regionsabhängig)
Updatefähig
Audio-De kodierung: MPEG Layer 1 und Layer 2
Kanalbandbreite: 6, 7, 8 MHz

++Anforderungen++
------------------------ ---

Laut Anleitung benötigt der Yakumo Quickstick mindestens einen P3 800 Mhz. Beim Speicher werden 128MB benötigt. Das Betriebssystem sollte Windows 2000 SP4 oder Windows XP SP1 sein.
Auf meinem P4 mit 3,2Ghz und 1GB Ram läuft der Quickstick wirklich hervorragend und ich habe beim Fernsehschauen eine durchschnittliche Prozessorauslastung von knapp 20%. Bei schwächeren Rechnern könnte ich mir vorstellen, dass dieses um einiges höher ist und das Ausführen anderer Anwendungen neben dem TV-Programm schwierig werden könnte.
Erwähnen sollte man auch, dass der DVB-T Stick USB 2.0 benötigt. USB 1.1 ist für die großen Datenmengen, die gesendet werden zu langsam.

++Preis++
--------------

Ich habe den USB-Stick für rund 50€ bei Ebay ersteigert. Inzwischen gibt es in Versandhäusern und im Einzelhandel ähnliche Preise, bei Ebay dürften die Preise schon weiter gefallen sein. Interessant ist evtl. auch die neue Hybridvariante, die neben DVB-T Programmen auch die alten analogen empfängt.

++Fazit++
-------------

Nach 4 Monaten Nutzung des Sticks bin ich bis auf kleine Schönheitsfehler restlos begeistert. Wer Fernsehen in gestochen scharfer Qualität schauen und vor allem digital aufnehmen will, ohne dabei einen DVD-Rekorder zu kaufen, dem kann ich nur zum Yakumo Quickstick raten. Hat man den kleinen Alleskönner erstmal eingerichtet steht dem Fernsehvergnügen nichts mehr im Wege. Ob zu Hause oder beim Zelten.
Ich hoffe, mein Erfahrungsbericht hilft ein bisschen bei eurer Entscheidung.

P.S. Diesen Bericht habe ich bereits bei Ciao.de veröffentlicht.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
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Bildqualität:Bildqualität von Yakumo QuickStick DVB-T  TV-Karte / DVB-T / DVB-S: 5,0 ausgezeichnet
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Kommentare
Annna13
Annna13, 17.04.2006
sh
JustOliver
JustOliver, 17.04.2006
sh
SeriousError
SeriousError, 17.04.2006
Ein quotsehr hilfreichquot von mir für diesen tollen Beitrag. :o Gruß SeriousError!
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Produktbeschreibung Yakumo QuickStick DVB-T

Technische Daten und Produkteigenschaften
TV Tuner DVB-T extern USB
Allgemeine Informationen Yakumo QuickStick DVB-T
gelistet seit: 13.02.2006
Hersteller: Yakumo
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