Severin KA 5953

Produktbeschreibung

Severin KA 5953

EAN 4008146595301
gelistet seit 03/2005
Hersteller Severin, http://www.severin.de
severin-elektrogeraete-gmbh
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Allgemeine Informationen

Espressomaschinen-Typ Traditionell
Gehäusematerial Kunststoff
Gewicht keine Angabe
Kaffeepad-, Kapselsystem nicht vorhanden
Maße (H x B x T) keine Angabe
Stromverbrauch (Betrieb) keine Angabe

Ausstattung

Abnehmbarer Wassertank keine Angabe
Betriebsanzeige keine Angabe
Heißwasserdüse keine Angabe
Infodisplay nicht vorhanden
Integriertes Mahlwerk nicht vorhanden
Tropfverschluss keine Angabe
Überdruckschutz keine Angabe
Überhitzungsschutz keine Angabe
Wasserfilter nicht vorhanden
Wasserstandsanzeige keine Angabe

Funktionen

Abschaltautomatik keine Angabe
Aromawahl keine Angabe
Automatische Entkalkung keine Angabe
Cappuccinatore keine Angabe
Milchaufschäumer vorhanden
Tassenwärmer nicht vorhanden
Zeitschaltuhr nicht vorhanden

Technik

Boilerdruck-Manometer keine Angabe
Drucksystem Dampfdruck
Fassungsvermögen des Bohnenbehälters nicht vorhanden
Fassungsvermögen des Wassertanks keine Angabe
Getränkearten keine Angabe
Kannenart Glaskanne
Portionierung keine Angabe
Pumpendruck keine Angabe

Tests und Erfahrungsberichte

  • Billig.

    • Qualität & Verarbeitung:  gut
    • Handhabung & Komfort:  durchschnittlich
    • Reinigung:  durchschnittlich
    • Design:  sehr gut
    • Besitzen Sie das Produkt?:  ja

    Pro:

    günstig und erstaunlich gut

    Kontra:

    hier und da Kleinigkeiten

    Empfehlung:

    Ja

    Erfahrungsbericht zu:

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    Severin KA 5953
    (Espressoautomat)

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    "Billig."


    Espresso - ich liebe ihn.
    Aber nur, wenn er gut zubereitet wurde und eine ansehnliche, starke Cremahaube trägt. So eine Haube, die Zucker erst nach ein paar Augenblicken durchsinken ließe... würde man ihn darauf streuen.
    Aber woher bekommt man einen guten Espresso, wenn man nicht gerade in eine renommierte Cafe-Bar geht bzw. seinem Lieblingsitaliener einen Besuch abstattet?

    Espressomaschine kaufen, lautet dann die Devise.

    Allerdings: Wie man weiß, sind Espressomaschinen nicht gerade billig, vor allem nicht jene, die alles so wunderbar komfortabel und vollautomatisch leisten...
    Da ich mir eine solche auf keinen Fall leisten konnte, hielt ich also Ausschau nach einer der günstigeren Varianten, nach einer Siebträgermaschine.
    Bei Siebträgermaschinen muss man leider ziemlich viel mit der Hand verrichten. Man muss den Espresso in den Siebträger füllen, festdrücken, dann das Ding wieder in die Maschine zurückfummeln, etc. Aber gut, wenn dabei dann im Endeffekt ein leckeres Ergebnis herauskommt, soll mir keine Mühe zuviel sein. Dachte ich zumindest.

    Und so ergab es sich, dass ich eines Tages in einem virtuellen Warenhaus die Espressomaschine "Severin KA 5953" erblickte - und mich ein wenig in sie verliebte... in ihre Form... in ihre verheißungsvolle Ausstrahlung... in das unausgesprochene Versprechen, mit ihr köstlichen Espresso genießen zu können...


    - ZUM PREIS
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    von nur knapp 40 Euro wurde sie dann meins.

    Ich fand das seinerzeit, vor etwa zwei Jahren, sehr, sehr günstig.

    Und vor allem fand ich


    - DAS AUSSEHEN
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    der Maschine ultracool.

    Ganz in Schwarz mit ein paar Chromteilchen wirkte sie luxuriös und edel.
    Dem aber nicht genug: Ihre Form war so anders... so spacig!
    Wie soll man sie beschreiben? Sie kam nicht als öder Kompaktklotz daher, sondern als innovative Konstruktion mit zwei türmchenartigen Hauben.
    Solch ein Design hatte ich zuvor noch nie bei einer Siebträgermaschine gesehen. Optisch gesehen hatte mich die Maschine also bereits erobert, noch bevor ich auch nur einen Espresso damit zubereitet hatte.


    - DIE FEATURES
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    der Maschine lassen sich kurz und knapp wie folgt skizzieren:

    - Siebträger-Maschine,
    - ca. 800 Watt,
    - Fassungsvermögen: bis 4 Tassen,
    - 350 ml Wassertank,
    - Heißwasser-/Dampfdüse,
    - Espresso-Glaskanne,
    - abnehmbare Tropfschale,
    - Kabelaufwicklung.


    - DIE BEDIENUNG
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    der Maschine ist - wie für Siebträgermaschinen üblich - erst einmal ziemlich kompliziert und gewöhnungsbedürftig. Die Bedienungsanleitung, die hierzu ein wenig karg, aber dennoch verständlich gehalten ist, kann einem die Praxis des Siebträger-Einrastens auch nicht ins Blut spritzen, deshalb hilft nur: Übung, Übung, Übung.
    Dass man vor allem Hochgenuss aber erst einmal Wasser in den Tank hinten am Gerät und dieses durch die Plastikmaschine (die aber wirklich ziemlich hochwertig und stabil erscheint) jagen muss, möchte ich nicht vorenthalten. Am besten macht man es gleich dreimal, damit sich bloß kein Plastikgeschmack unter die Espressonote mischt.
    Dann kann es losgehen mit der eigentlichen Prozedur: Wiederum füllt man hinten Wasser in den Tank und vorn Kaffeemehl in den Siebträger und lässt den Boiler dann ordentlich aufbruzzeln.
    Wenn der Akt des Espressoeinfüllens + Plattdrückens, Siebträger-Einhebelns und Wasseraufkochens erst einmal getan ist, hat man die meiste Arbeit endlich hinter sich und kann sich auf den heiß austretenden Espresso freuen, welcher direkt in die mitgelieferte Glaskanne fließen kann und - zumidest auf den ersten Blick - erstaunlich cremahaltig wirkt.

    Was ich leider überhaupt nicht gebacken bekomme, ist die Bedienung der Heißwasser bzw. Aufschaumdüse. Okay, für heißes Wasser ist sie einfach zu nutzen, aber leider gelingt mir das Aufschäumen von Milch damit nicht (was mir aber auch vor einigen Jahren bei einer anderen Maschine bereits nicht gelang, insofern kann es einfach an meinem Unvermögen liegen).


    - DER GESCHMACK
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    des Espressos ist erstaunlich zufriedenstellend.
    Ich hatte früher schon einmal eine Siebträgermaschine, die nur eine unzumutbare schwarze Plörre ausgab und welche ich deshalb sofort wieder zurückschickte. Im Gegensatz dazu schmeckt der Espresso dieser Maschine richtig aromatisch und cremig, intensiv, aber nicht bitter (was allerdings auch ein Ergebnis der ausgewählten Espressomarke sein kann).
    Die Crema ist zwar keinsfalls so superstabil, wie ich mir das wünschen würde, aber immerhin ist überhaupt eine da.
    Möchte ich mir einen Cappuccino oder einen Latte Macchiato zubereiten, benötige ich aber leider noch zusätzliches Equipment, da ich wie gesagt der Aufschaumdüse nicht Herrin zu werden vermag. Das ist schon ein wenig störend, da man ja nicht extra mehrere Geräte anschmeißen möchte, um ein einzige Getränk zuzubereiten.


    - DIE REINIGUNG
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    der Maschine sollte nach jedem abgeschlossenen Brühvorgang erfolgen. Der Aufwand hält sich einigermaßen in Grenzen. Das mitgelieferte Kännchen ist schnell sauber gespült. Die Reinigung in der Spülmaschine erscheint mir etwas zu waghalsig, ich möchte da nichts riskieren und noch länger Freude am Kännchen haben.
    Ähnlich geht es mit dem Siebträger. Diesen klopfe ich nach dem Abkühlen ordentlich aus und fummle dann nachher nochmal mit Küchenrolle darin herum, damit später beim Durchspülen bloß nicht zuviel Kaffeemehl im Abfluss landet. Wehret den Anfängen einer möglichen Verstopfung und eines Überlaufens!
    Die Heißwasserdüse, die abnehmbar ist, kann man entsprechend einfach reinigen, mit einem Tuch, mit etwas Wasser, mit viel Liebe.


    - MEIN FAZIT
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    lautet:

    Es handelt sich bei der Severin KA 5953 um eine erstaunlich leistungsstarke Espressomaschine im untersten Preissegment.
    Sie schafft es, einen ordentlichen Espresso zuzubereiten, obschon dafür auch ganz schön viel Handarbeit notwendig ist.
    Leider ist die Bedienung der Aufschaumdüse nicht ultra-narrensicher und das Gesamt-Herumgefummel insgesamt gesehen etwas lästig, so dass ich der Maschine insgesamt einen Punkt abziehe.

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    (c) Eminencia / Divalein, 2008

Severin KA 5953 im Vergleich

Hersteller Severin severin-elektrogeraete-gmbh
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