Kreuzzug in Jeans (DVD)

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Produktbeschreibung

Kreuzzug in Jeans (DVD)

EAN 4048317358021
gelistet seit 04/2010

Film / Kino-Daten

Altersfreigabe (FSK) 12 Jahre
Darsteller Joe Flynn , Stephanie Leonidas , Emily Watson
Genre Abenteuer; Fantasy
Kategorie Spielfilm
Land / Jahr Belgien; Deutschland; Großbritannien; Luxemburg; Niederlande; Ungarn; USA; 2007
Originaltitel Crusade
Regie Ben Sombogaart

Video / DVD-Daten

Anbieter (Label) Ascot Elite (MFA Video)
Auslieferung 17.04.2008
Bildverhältnis 16:9
EAN-Code 4048317358021
Mehrkanalton Dolby Digital 5.1
Sprache Deutsch DD 5.1
System DVD
Ton-System Dolby Surround
Vertrieb Ascot Elite

Tests und Erfahrungsberichte

  • Jeansman und der Troubadour aus der Schachtel

    Pro:

    Soundtrack, süße Idee, Joe Flynn, Kulisse, Regiearbeit

    Kontra:

    manche Schauspieler sind sehr flach, Storymacken

    Empfehlung:

    Ja

    Manchmal muss es auch mal holländisch sein und daher der neueste Filmbericht von mir, mit dem Titel "Kreuzzug in Jeans"


    Inhalt:
    Dolf Vega spielt in der U17 der holländischen Fußballjugend und schafft es ganz allein, sein Team aus der EM zu schmeißen, da er einfach keinen Teamgeist beweisen kann. Aber wozu hat man denn eine Mutter, die ein super Hightechlabor zur Verfügung hat und Experimente mit der Zeit macht. Da bekommt man ja quasi schon eine zweite Chance durch die Zeit zu gehen um seine Niederlage in einen Sieg zu verwandeln.
    Doch was ist das, hat man etwa nicht richtig aufgepasst wie die Maschine funktioniert, und ist obendrein mit den Forschungen in Quantenphysik doch nicht so gut, wenn man erst 15 Jahre alt ist? Mag sein, aber auf jeden Fall, gibt unser Genie bei der Frage nach der Zeit in die er möchte, einfach dummerweise noch einmal das Passwort der Mutter ein, bevor der Wachmann ihn erwischen kann. Das ist aber dummerweise dann der Zeitpunkt 12.07.1212. Ähm, ja, da ist man natürlich wenn es um das Fußballstadion in Speyer geht ein wenig verlassen, denn das bestand zu diesem Zeitpunkt einfach nur aus einem Wald. Aber immerhin im dem Wald sind freundliche Ureinwohner, die wiedermal zeigen, dass auch deutsche Urvölker gar nicht so nett sind wie man immer denkt. Macht aber nichts, denn der semi-militante Flügel der Kreuzzüge ist auch da. Der sogenannte Kinderkreuzzug.
    Eigentlich furchtbar nette Leute, würden sie nicht dauernd von Buße labern, verhungern, an Krankheiten sterben oder in irgendwelchen misslichen Lagen gleich sterben. Das kann ja einfach nicht so weitergehen. Da muss was gemacht werden, und prompt nach dem Dolf seinen Rückflug in die Zukunft verpasst hat erklärt er sich auch bereit, dem Treck ein wenig mit Rat und Tat beiseite zu stehen.
    Das schöne ist auch, dass der Junge einfach für sein Alter unglaublich clever ist und zu einer fabelhaften Mischung aus MacGyver (Woher wohl?!?!), Doktor McCoy (Star Trek) und William Wallace (Braveheart) mutiert.
    So lebt der Treck also weiterhin glücklich und christlich vor sich hin, bis immer mehr komische Ereignisse sich häufen. Immer öfter scheint Gottes weg doch ein wenig habgieriger zu sein und vor allem mordlüsterner als man denkt.
    Wieder ein Problem für "Jeansman" der nun bewaffnet mit einem Ipod das 13 Jahrhundert a la Cluedo heimsucht. Wer ist verdächtig, wer hat Vorteile und wer brachte den alten Major im Wohnzimmer mit einer Klavierseite um? Tausende Fragen häufen sich in so einem jungen Gehirn, bis tatsächlich eine spontane Pubertät sich einstellt und das Gehirn ordentlich durchbläst. Es war natürlich der Anführer Mönch des Trecks, der den Auserwählten immer wie eine Marionette lenkt. Klar, klingt logisch.
    Somit kann es endlich zu einem Duell kommen, wo man bei dem krassen Altersunterschied von 800 Jahren nun mal wirklich davon ausgehen kann, dass hier niemand von irgendwem der Vater ist. Aber was will der Mönch in Wirklichkeit und wieso geht man nach Genua (Westen) wenn man eigentlich nach Jerusalem (Osten) will. Die Lage spitzt sich zu und vor allem muss auch die Geschichte selbst sich noch erfüllen. Kommt Dolf wirklich wieder nach Hause?
    Stab:
    Regie: Ben Sombogaart
    (Twin Sisters, das Taschenmesser, the boy who stoped talking, mein Vater wohnt in Rio)

    Dolf Vega: Joe Flynn
    (Holby City (serie), Murder in Suburbia (serie))
    Jenne: Stephanie Leonidas
    (Dracula, Empire, Revelations - Die letzte Offenbarung: Zeichen und Wunder, Holby City, Mirror Mask)

    Mary Vega: Emily Watson
    (Geliebte Lügen, Equilibrium, der Boxer, die Asche meiner Mutter, Breaking the Waves)
    Anselmus: Michael Culkin
    (Empire, Holby City, Cold & Dark, the Hours, ein perfekter Ehemann, das fünfte Element)

    Thaddeus: Benno Fürmann
    (die Nibelungen, der Krieger und die Kaiserin, Nackt, Anatomie, Mein Haus in Umbrien)
    Vick: Ryan Winsley
    (Henry VIII, the great Ecstasy of Robert Carmichael)

    Carlous: Jake Kedge
    (Casuality)
    Carlo Bennatti: Herbert Knaup
    (die Sieger, Lola rennt, Nirgendwo in Afrika, die Braut, Hamlet X, 15 Minuten Armut)

    Dr. Lawerence: Udo Kier
    (Andy Warhols Dracula/ Frankenstein, Halloween(07), Dogville, Doomsdayer, Blade, Spy Games)
    Nicholas: Robert Timmins
    (der Prinz und der Bettelknabe, Casualtiy)

    Maria: Amy Jankins
    (Debut)

    Technische Daten:
    Herstellungsland: Belgien, Deutschland, Luxemburg, Niederlande (2006)
    Original Titel: Kruistocht in spijkerbroek
    Alternativtitel: Croisade en jeans, La Crusade in Jeans
    Laufzeit: ca. 125min
    Altersfreigabe: FSK 12
    Bildformat: 2,35:1


    Kritik:
    *Story*
    Die Story ist wirklich mal eine süße Idee, die es auch auf jeden Fall wert war verfilmt zu werden. Klar es ist phantastisch und sicherlich mit ein paar Ungereimtheiten gespickt, aber dennoch merkt man da die wirkliche Natur des Films. Eine Geschichte zu erzählen.
    Schön ist dabei besonders, dass auf viel unsinnigen Schnickschnack gar nicht erst eingegangen wird, sondern alles so stehen gelassen wird wie es eben einfach am besten in die Geschichte passt. Warum nicht einem Jugendlichen zutrauen, dass er all die Gefahren und Probleme eines Kreuzzugs überwindet und nebenbei Scharlach, Hunger und Kälte besiegt. Das eben der göttliche Funke, den man in diesem Film beschreiben will und der manchmal eben doch nur durch das bessere Wissen eines Anderen erklärt werden kann, bzw. tatsächlich wohl manchmal die Kinder begleitet. Daher für mich eine sehr gelungene Geschichte, die zwar Ecken und Kanten hat, die aber wie in einem Bild von Claude Monet im Gesamtbild unglaublich schön ist und vor allem auch endlich mal wieder bewegend.

    *Regie*
    Meiner Meinung nach eine sehr gute und durchaus überzeugende Arbeit des Regisseurs, da er nicht nur Atmosphäre erzeugen konnte, sondern es auch schaffte, mit wenig Aufwand, eine Welt zu erschaffen, die dem 13. Jahrhundert entspricht. Ebenso muss man hervorheben, dass ihm anscheinend die Arbeit mit Kindern sehr liegt, da diese einfach natürlich und überzeugend wirken. Es ist auch schön zu sehen, wie der Film als Gesamtbild wirkt und welche Message er herüberbringen will, die meist in anderen Filmen so Kitsch beladen ist, dass es ein Grausen ist weiter zuzusehen. Der Film wurde somit leicht verständlich für Kinder, und für alle die mehr sehen wollen, sicherlich ein Vergnügen.


    *Kamera*
    Da merkt man den starken Einfluss der holländischen Kameraführung, die doch sehr amerikanisch angehaucht ist. Unzählige rasante Kamerafahrten, wundervolle Panoramafahrten und perfekt gesetzte kurze Actionsequenzen sprechen auch sehr deutlich dafür, dass man diesen Film für ein internationales Kino gefertigt hat, dass zwar trotz der fehlenden Action- bzw. Gewaltüberladung gut unterhalten sein will. Man kann hier auch locker mit filmischen Werken wie "Narnja" und "Herr der Ringe" mithalten, die Kameratechnisch auf demselben Niveau liegen. Aus meiner Sicht durchaus gelungen und szenisch perfekt umgesetzt.

    *Schauspieler*
    Joe Flynn alias Dolf Vega ist durchaus eine sehr gelungene Besetzung, da man hier jemand fand, der einerseits den Ehrgeiz an den Tag legt, um die tausenden Kinder am Leben zu erhalten, und obendrein wirklich so voller Trauer sein kann, wenn auch nur en Kind stirbt. Für mich steht zweifellos fest, dass wenn der Junge noch an ordentliche Rollen herankommt, eine große Karriere vor sich hat. Prima Leistung!

    Stephanie Leonidas ist im Prinzip auch eine recht gute Besetzung, wenn man darüber hinweg sieht, dass sie einfach körperlich zu jung wirkt,(trotz der 23 Jahre) um diese ernste Rolle zu spielen. Es fehlt ihr auch einfach an den markanten Gesichtszügen, die man zweifellos hätte, wenn man all das schon erlebt hätte, dass diese Figur schon in jungen Jahren erlebte. Daher leider einfach der Rolle im wahrsten Sinne des Wortes nicht gewachsen.
    Emily Watson kommt leider wie viele Schauspieler in dem Film ein wenig zu kurz, was aber auch verständlich ist, da sie die Geschichte ja nur in der Zukunft Zuhause in einem Geschichtsbuch mit verfolgen kann. Ebenso kurz hat es auch Udo Kier und Herbert Knaup erwischt, die ebenfalls nur kurz erscheinen und intervenieren, bis sie wieder für längere Zeit im Film verschwinden. Dennoch von allen Dreien die gewohnte ordentliche Arbeit.

    Benno Fürmann ist dafür leider dieses Mal wirklich untergegangen, da man ihm die mystische Rolle aufdrückte, die in dem Film einfach zu weit weg vom Geschehen ist, als das die Charaktertiefe auffallen würde. Er wirkt eher wie ein distanzierter Zuschauer, als der wahre Erzähler der Geschichte, der später die Bilder für das Buch gezeichnet hat, die der Mutter helfen zu verstehen, was ihr Sohn da gerade macht.
    Leider total flach wirkt auch Michael Culkin als Anselmus, da er einfach nicht den bösen Mensch hervorheben kann, der er eigentlich ist. Es fehlt an großen Möglichkeiten und dann obendrein noch an der richtigen Mimik, die für eine so tiefgründige Rolle von Nöten gewesen wäre.

    So wird eben dieser Film hauptsächlich von seinen sehr guten Jungdarstellern getragen, die meiner Meinung nach mal zeigen, was in Hollywood fehlt. Der Nachwuchs ist auch voller Talente.

    *Soundtrack*
    Der Soundtrack ist einerseits eine sehr gelungene Spielerei die beide Zeiten verbinden soll und andererseits auch eine sehr stimmige und vor Allem gut inszenierte Ergänzung zum Film. Genial ist hierbei aber ganz besonders die Idee, den Ipod des Junges als "Troubadour in einer Schachtel" zu verkaufen, der erst einmal als Teufelswerk abgetan wird, aber mit der richtigen Musik von Queen dazu beiträgt, dass in einer Nacht das Wunder von Rottweil entsteht. Mit "we will rock you" 10000 Leib Brot backen hat schon was 
    Was aber auch gigantisch ist, sind die eher versteckten Themen, die den Zuschauer an spannenden Stellen mitreißen und vor allem die Atmosphäre noch voluminöser gestalten als sie allein durch die Bilder schön wären.


    *Kulisse*
    Hier muss man sich einfach eingestehen, dass die Filmemacher brillant gearbeitet haben. Allein durch die Tatsache, dass man den Film im Rahmen des Mittelalters meist in der Natur hielt, ist eine geniale Idee. Man umgeht so einfach Fehler und spart Unmengen an Kosten wenn es darum geht Städte nachzubauen. Man beschreibt so viel mehr auch das Geschehen von außerhalb der Städte und kann so auch darstellen, wie die Menschen damals auf den Kreuzzug reagierten. Und was ist nicht die bester Kulisse der Welt, wenn nicht die Natur. (Ok im Herr der Ringe war es dann irgendwann auch mal zu viel Landschaft *g*)

Kreuzzug in Jeans (DVD) im Vergleich