Käuflich erworben habe ich die Blockflöte im Dezember 2000 - in unserer hiesigen Musikschule, die auch
einen Musikalienhandel betreiben.
Bevor mein Sohn eingeschult wurde, ging er zur musikalischen Früherziehung. Ich, als Mutter wollte unbedingt,
dass er Noten lesen kann bevor er in die Schule kommt und auch mit Musikinstrumenten vertraut ist. Aus diesem Grund geht er seit fast 10 Jahren zur Musikschule.
Anmerken möchte ich hier ... ich habe ihn natürlich damals nicht dazu gezwungen und auch heute nicht. Er geht immer noch gerne zur Musikschule. Und - irgendwie ... kennt er es ja auch nicht anders.
Meine ganz persönliche Meinung ist, dass Kinder, die zur Musikschule gehen oder überhaupt musizieren, es einfacher in der Schule haben.
Meine ehemalige Kollegin hat vor Jahren, einen Artikel in DER ZEIT gelesen, dass irgendwelche amerikanische
Wissenschaftler heraus gefunden haben, dass Kinder, die Musik machen, es einfacher im Fach: Mathematik
haben. Diese Aussage kann ich unterschreiben ... mein Sohn ist mit 1 durch die Grundschule gerauscht und heute
auf dem Gymnasium ist er auch ein hervorragender Schüler. (Gott sei Dank, kann ich nur sagen - mit seinen schulischen Leistungen habe ich bis heute keine Probleme)
Es kann natürlich Zufall sein ... oder auch nicht. Ich - habe die Schule nie gemocht und war nur eine durchschnittliche Schülerin.
Nun denn, nachdem er ein paar Monate die musikalische Früherziehung absolviert hat - wurde er (bzw. seine Gruppe) an die Flöte ran geführt.
(Mein Neffe z.B. ging auch zur musikalischen Früherziehung, wollte aber auf keinen Fall danach mit der Flöte weiter machen ... das war ihm zu mädchenhaft, war sein Argument damals. Er hat dann mit Gitarrenunterricht seine Musikschule fortgeführt - die Schulleitung war aber eigentlich dagegen. Naja, er hat ca. 1 Jahr Gitarre gespielt und dann war Schluss mit der Musikschule - ich glaube sein Vater war dagegen. Er sollte Torwart werden und das ist er dann auch geworden. Ein Erstklassiger - übrigens)
Uns Eltern - wurde die Roessler Blockflöte empfohlen. Die ich dann auch dort gekauft habe. Sie hat damals
85,00 DM gekostet. Das fand ich ganz schön teuer. Aber was tut man nicht alles, für die lieben Kleinen.
Es gibt auch noch andere Hersteller, aber wie gesagt, unsere Musikschule arbeitet mit Roessler.
Die Blockflöte hat eine lange Geschichte. Anfangs war sie nur ein einfaches Holzrohr; mit der Zeit wurde sie verbessert.
Die Blockflöte ist eine Längsflöte, die zur Gruppe der Holzblasinstrumente gehört. Zur Tonerzeugung enthält ihr Kopf einen hölzernen Block, der nur eine enge Spalte (Kernspalt) frei lässt. Da ihr Mundstück beim Spielen in den Mund genommen wird, zählt sie zu den Schnabelflöten.
Wer ist Roessler Flötenbau?
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Firmengeschichte:
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Im Jahre 1948 gründete Heinz Rössler die Firma Roessler-Blockflötenbau in Weddingstedt bei Heide (Schleswig-Holstein). Schon einige Jahre später war die Nachfrage nach den handgefertigten Instrumenten so groß, dass der Betrieb sich ständig vergrößerte.
Anfang der 60er Jahre bereicherte der Bau qualitativ sehr hochwertiger Instrumente die reichhaltige Produktpalette. Nach historischen Vorbildern wurden Holzblas-Instrumente nachgebaut, zum Beispiel Alt-Blockflöten nach J. W. Oberlender (1681-1763) oder D-Tenöre nach J.
C. Denner (1655 - 1707). Neben den Nachbauten trat Heinz Roessler auch als Erfinder in Erscheinung. Ihm verdanken wir den Knickbass und seinem Sohn Ulf Roessler den Knicktenor.
Nach Abschluss des Studiums trat der jetzige Firmeninhaber Ulf Rössler 1976 in den Familienbetrieb ein. Das Programm umfasst eine breite Palette an Blockflöten: Von Schulflöten aus Obsthölzern über Meister- bis zu Soloinstrumenten aus exotischen Hölzern, von der kleinen Sopranino bis zum großen Subbass. Auch Sonderanfertigungen sind nach Absprache möglich.
Die Devise des Teams heißt auch heute noch: Sie arbeiten mit den Kriterien Intonationslinie, Druckkennlinie, praktischem Spiel im technischen Bereich sowie Ansprache, Klangfarbe, Dynamik und Lautstärke und außerdem guter Intonation im spielerischen Bereich. Alle ROESSLER Blockflöten tragen diese "Handschrift" und sind namentlich urheberrechtlich geschützt.
Produktinformation:
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Mit viel Liebe und Sachverstand fertigt das versierte Team die Instrumente in reiner Handarbeit vom urwüchsigen Stamm bis hin zum hochwertigen Liebhaberstück, - in der heutigen schnelllebigen, industrialisierten Zeit eine echte Rarität. Eine Roesslerflöte ist nicht nur eine Flöte, sondern ein Stück Lebensqualität für den musisch begabten Menschen, der Qualität zu schätzen weiß.
Alle Instrumente sind warm bei mittlerem Anblasdruck gestimmt (Stimmung a - 442 bei modernen Instrumenten, Stimmung a- 415 bei verschiedenen Instrumenten historischer Bauweise). Stimmungsänderungen sind individuell möglich.
Diese Flöte besteht aus 2 Teilen: einem Kopfstück und einem Mittelstück. Diese beiden Teile werden zusammen gesetzt - leicht drehend - zum Spielen / und zum Reinigen wieder getrennt. Die Länge beträgt ca. 31 cm. Am Mittelstück befinden sich die Grifflöcher. Auf der "Rückseite vom Mittelstück" ist das Daumenloch.
In der Flötenverpackung war auch noch eine Grifftabelle enthalten.
Pflegeanleitung:
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Eine neue Blockflöte sollte in den ersten 14 Tagen nicht länger als eine halbe Stunde gespielt werden. Nachdem Spielen wird das Instrument mit einem geeigneten Wischer innen getrocknet, auseinander genommen und in einem luftdurchlässigen Behälter aufbewahrt.
Große Temperaturunterschiede bekommen Holz-Blockflöten schlecht. Bitte niemals eine kalte Flöte anblasen. Sie kann zerspringen. Mit Körperwärme auf Zimmertemperatur bringen.
Bei normaler Beanspruchung genügt es, die Innenbohrung des Instruments einmal in halben Jahr mit einem speziellen Blockflötenöl auszuwischen. Bei besonders häufigem Gebrauch kann dies alle 3 Monate geschehen.
Wird die Blockflöte einmal heiser, bedeckt man das Labium mit der Hand und bläst kräftig durch. Auf keinen Fall den Finger ins Labium stecken. Die Schneide ist hoch empfindlich und kann ausbrechen.
Ich kann mich noch gut erinnern, dass er immer nach dem Spielen seine Flöte gereinigt hat. Es durfte auch niemand auf seiner Flöte spielen oder sie ausprobieren - da war er ganz pingelich.
Zum Flötenunterricht gab es Unterrichtsmaterial: Mein Sohn hat damals mit dem Heft: Der Flötenvogel - angefangen.
Das Heft musste natürlich auch noch gekauft werden. Ich bin der Meinung, es hat so an die 16,00 DM gekostet.
Fakt ist: Mein Sohn hat sehr gern auf der Roessler Flöte gespielt und wenn Aufführungen von den Kindern in der Musikschule waren, und man sieht sein Kind auf der Bühne ... ich war schon stolz wie Oskar.
Allerdings waren im Flötenunterricht nur 2 Jungen und 9 Mädchen. Das ist ihm allerdings gar nicht so aufgefallen, dass er fast der einzige Junge war.
Ich weiß nun die Daten nicht mehr ganz genau, aber ich glaube, er hat ca. 2 Jahre geflötet. Dann hatte er keine Lust mehr auf die Flöte.
Dann ging es weiter mit Keyboard und bis heute mit Klavierunterricht.
Ich werde noch berichten .
Fazit:
Die Roessler Blockflöte kann ich auf jeden Fall empfehlen. Wir haben sie heute noch. Sie ist weder angerissen noch abgeschabt. Sie sieht genauso aus, wie ich sie vor ca. 10 Jahren gekauft habe. Qualität zahlt sich doch aus.
Ich wollte sie auch schon mal verkaufen, aber mein Sohn wollte das auf keinen Fall.
Durch diesen Bericht hat er sie nun wieder in seinem Zimmer liegen und spielt auch ab und an darauf.
Wenn Euch irgendwas fehlt im Bericht - bitte Info geben - damit ich es evtl. nachtragen kann.
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