J. F. Brems Spätburgunder

Produktbeschreibung

J. F. Brems Spätburgunder

gelistet seit 07/2011

Tests und Erfahrungsberichte

  • Weinproben von LIDL (54) PFALZ 2010 Spätburgunder QUALITÄTSWEIN Halbtrocken

    Pro:

    - schöne rote Weinfarbtöne - leicht vollmundig-fruchtig und süffig - mäßiger Preis mit nicht ganz schlechter Qualität - bekömmlich

    Kontra:

    - kein typischer Geschmack nach Spätburgunderwein - seltsamer mandelähnlicher Geschmack - kaum stimmungsanregend - macht trunken - schlechter Geschmack zu verschiedenen Essen

    Empfehlung:

    Ja

    WEINPROBEN VON LIDL
    Dieser Bericht ist Teil 54 einer Serie zu Weinen von LIDL, von mir.

    2010 Spätburgunder Halbtrocken
    Dieser Rotwein ist von der Weinsorte Spätburgunder. Er ist ein Qualitätswein mit deutscher Herkunft mit der Vorbewertung Halbtrocken. Halbtrocken bedeutet für diesen Wein etwas mehr Süße als trockener Wein. Der Wein kommt aus dem deutschen Weinanbaugebiet:Pfalz.
    Die Weinflasche hat Dreiviertel-Liter-Inhalt, einen künstlichen Korken und zwölf Prozent Alkoholgehalt. Der Preis war 1,99 Euro.

    Das Weinflascheetikett beschreibt den Wein als gehaltvoll samtig. Er soll ein feines Mandelaroma mit angenehmen Gerbstoffen haben - hervorgerufen durch schonende Weinverarbeitung. Der Wein soll genossen werden zu Fleisch, Lamm und Wild sowie Pasta und milder Käse und weiter in geselliger Runde. Die empfohlene Serviertemperatur ist vierzehn Grad Celsius bis achtzehn Grad Celsius.

    Zur Weinprobe, für die der Wein leicht gekühlt bis mäßig gekühlt serviert wurde. Der Wein hat eine schöne Farbe wie rotes Herbstlaub; finde ich. Der erste Geschmack ist leicht, wenig süffig, unauffällig vollmundig und dünn mit etwas Säuerlichkeit. Der Wein ist etwas bitter im Abgang. Nach zehn Minuten Warten bei offenen Wein gibt sich der Wein mit fruchtig-säuerlichen Geschmack und mandelähnlichen Geschmack im Abgang. Dabei fällt die Farbe auf, die nach den zehn Minuten Wartezeit zu schönes Rubinrot gewechselt hat. Zu dem Essen Hähnchenfilet-Steak mit Erbsen-Möhren-Gemüse und gekochten Salzkartoffeln war der Wein wie folgt. Zu dem Mischgemüse gab sich der Wein unbeeindruckt, zu den Kartoffeln gab es nur mandelsüßen Geschmack (fast ohne Aroma) und zu dem Steak war der Wein sehr säuerlich mit sehr bitteren Nachgeschmack - wenig dazupassend. Der Wein macht trunken, ist weitgehend bekömmlich und steigert die Stimmung nur wenig.

    Zu den Herstellerversprechen:
    Dieser Wein ist etwas samtig und für die dünne Beschaffenheit gehaltvoll. Das Mandelaroma war gut zu schmecken und die angenehmen Gerbstoffe, die dazugehören sollen. Zu Hähnchenfleisch passte der Wein nur wenig. Zu Pasta und milden Käse und in geselliger Runde passt der Wein bestimmt gut. Die empfohlene Serviertemperatur sollte eher bei vierzehn Grad Celsius sein, damit der Wein nicht zu gewöhnlich schmeckt. Die Herstellerangaben beschreiben den Wein nicht schlecht.

    Urteil: Ein dünner, leicht vollmundig-fruchtiger und leicht süffiger Rotwein von der Weinsorte Spätburgunder. Die Farbtöne gefallen bestimmt den Weintrinker. Der Preis ist richtig und die Qualität des Weins nicht ganz schlecht. Zu verschiedenen Essen schmeckte der Wein nur schlecht. Zum einmaligen Probieren geeignet!

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    Zu der Herstellung eines Rotwein:
    Zuerst werden rote Weintrauben geerntet und gepresst. Dann wird alles daraus vergoren. Von den Weinbeerenschalen kommt der rote Farbton des Weines.