Mazda 323 Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2011
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Summe aller Bewertungen
- Fahreigenschaften:
- Fahrkomfort:
- Platzangebot:
- Zuverlässigkeit:
Erfahrungsbericht von Sina02
°*°dURCH wALD uND fELD...°*°
Pro:
bequem, zuverlässig, gutes Fahrverhalten
Kontra:
Keine Ahnung
Empfehlung:
Ja
Vor 1 Jahr haben mein Freund und ich dieses Auto geschenkt bekommen und nach dem Testjahr möchte ich mein Ergebnis präsentieren:
Kurz vorweg: Ich arbeite als Versicherungskauffrau und verbringe die Hälfte des Tages im Auto. In dem Jahr bin ich rund 50.000km gefahren.
Übersicht:
1. Karosserie und Motor
2. Fahrwerk und Technik
3. Innenausstattung und Fahrgefühl
4. Schwachstellen
5. Fazit
---
1. Karosserie und Motor
Nun ja er sieht wirklich nicht berauschend aus – um nicht zu sagen langweilig & unauffällig. Doch mit ein paar Aufklebern und einer ansprechenden Lackierung (nicht so ein grau wie unser hat) kann er schon wieder auffallen.
Rost? Fehlanzeige! Trotz des stattlichen Alters von 14 Jahren finden wir keinen Rost an den Radkästen oder Türen. Lediglich auf der Motorhaube – dort wo Steinschläge sind – hat sich etwas Rost gebildet.
Die Radaufhängungen – so sagte mir ein befreundeter TÜV-Prüfer – seien absolut ohne Verschleiß, was bei dem Alter nun nicht mehr so normal ist.
Die Fußbremse ist äußerst solide, der einzige Makel ist, wenn die Trommelbremsen hinten verschmutzen sie dann etwas schief ziehen. Aber das Wunder der Technik beseitigt auch dies schnell: Einfach mal reinigen!
Ganz wichtig ist das regelmäßige Überprüfen des Kühlwassers, genau wie beim Öl, denn auf 1.000 km hat er ca. einen Viertelliter Öl verbraucht. Aber verloren hat er nie welches. Die Triebwerke waren echt staubtrocken.
2. Fahrwerk und Technik
Auch hier wieder keine Anzeichen von Rost. Alle Bleche sind fantastisch vor Korrosion geschützt. Das hatte sich auf die noch straffen Sitze weniger ausgewirkt, obwohl die Polsterung sonst schnell vor dem Gewicht von Wohlstandseuropäern kapituliert.
Die Mitnehmerscheibe der Kupplung verschleißt zügig, dem Stress des Stadtverkehrs ist sie nicht wirklich gewachsen.
Auch das Fahrwerk zeigt sich erdverbunden, verheimlicht die Bodenbeschaffenheit nur widerwillig. Unter Beladung schlägt es durch und untergräbt so die Fahrstabilität.
3. Innenausstattung und Fahrgefühl
Sehr spärlich ist das gute Stück ausgestattet. Ein Radio ist enthalten, die original Boxen taugen jedoch nichts – jedenfalls nicht wenn man auf der Autobahn mit 160 fährt und laut Punk hören möchte kommt nur noch ein klägliches blechernes Geräusch, so dass ich lieber ohne Musik fahre.
Ansonsten ist viel Platz um Dinge zu verstauen oder um auch mal 3 – 4 Nächte darin zu schlafen. Der Kofferraum ist gigantisch groß. Selbst mit 4 Personen auf einen Wochentrip zu fahren wird da kein Problem.
Das Auto ist relativ laut. Auf der Autobahn merkt man, dass es ein wahres Schiff ist.
Bei einer Geschwindigkeit von 160 km/h bekommt man es so langsam mit der Angst zu tun dass einem die Fenster rausfliegen so sehr wackeln sie.
Aber auf Landstraßen macht es tierisch Spaß zu fahren. Kleinere Schlaglöcher merkt man fast gar nicht, Unebenheiten meistert er gut.
4. Schwachstellen
Unsere Vorgänger mussten mit Bedauern feststellen, dass die Batterie im Schnitt etwas über 3 Jahre hält. mit
Die Türdichtungen bestehen aus sehr weichem, aber wenig verschleißfestem Gummi. Resultat: Undicht werdende Stellen lassen die Windgeräusche mit der Zeit stark ansteigen
Das Kühlsystem kann Wasser verlieren, das Ergebnis sind durchgebrannte Zylinderkopfdichtungen oder gar gerissene Köpfe
Sitze sind eher für japanische Leichtgewichte konstruiert, unter normannischen Kleiderschränken verschleißt die Polsterung ziemlich schnell. Deshalb empfehlen sich, falls man das Auto doch mal verkaufen möchte, Schonbezüge.
5. Fazit
Der Kompakt-Japaner 323 gehört zu den Musterknaben beim TÜV. Selbst unser altes Modell überzeugt mit stabiler Radaufhängung, intakter Lenkanlage und standfesten Bremsscheiben. Lediglich einmal eine defekte Schlussleuchte und unzureichende Handbremswirkung notierten die Prüfer häufiger. Ärgerlich, aber für die Sicherheit unbedeutend sind ausfransende Türdichtungen.
Steuer: 170 €
Verbrauch: 10 – 15l
Versicherung: Haftpflicht: Typ Kl. 17, Teilkasko: Typ Kl. 11, Vollkasko/Teilkasko Typ Kl. 15
Kurz vorweg: Ich arbeite als Versicherungskauffrau und verbringe die Hälfte des Tages im Auto. In dem Jahr bin ich rund 50.000km gefahren.
Übersicht:
1. Karosserie und Motor
2. Fahrwerk und Technik
3. Innenausstattung und Fahrgefühl
4. Schwachstellen
5. Fazit
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1. Karosserie und Motor
Nun ja er sieht wirklich nicht berauschend aus – um nicht zu sagen langweilig & unauffällig. Doch mit ein paar Aufklebern und einer ansprechenden Lackierung (nicht so ein grau wie unser hat) kann er schon wieder auffallen.
Rost? Fehlanzeige! Trotz des stattlichen Alters von 14 Jahren finden wir keinen Rost an den Radkästen oder Türen. Lediglich auf der Motorhaube – dort wo Steinschläge sind – hat sich etwas Rost gebildet.
Die Radaufhängungen – so sagte mir ein befreundeter TÜV-Prüfer – seien absolut ohne Verschleiß, was bei dem Alter nun nicht mehr so normal ist.
Die Fußbremse ist äußerst solide, der einzige Makel ist, wenn die Trommelbremsen hinten verschmutzen sie dann etwas schief ziehen. Aber das Wunder der Technik beseitigt auch dies schnell: Einfach mal reinigen!
Ganz wichtig ist das regelmäßige Überprüfen des Kühlwassers, genau wie beim Öl, denn auf 1.000 km hat er ca. einen Viertelliter Öl verbraucht. Aber verloren hat er nie welches. Die Triebwerke waren echt staubtrocken.
2. Fahrwerk und Technik
Auch hier wieder keine Anzeichen von Rost. Alle Bleche sind fantastisch vor Korrosion geschützt. Das hatte sich auf die noch straffen Sitze weniger ausgewirkt, obwohl die Polsterung sonst schnell vor dem Gewicht von Wohlstandseuropäern kapituliert.
Die Mitnehmerscheibe der Kupplung verschleißt zügig, dem Stress des Stadtverkehrs ist sie nicht wirklich gewachsen.
Auch das Fahrwerk zeigt sich erdverbunden, verheimlicht die Bodenbeschaffenheit nur widerwillig. Unter Beladung schlägt es durch und untergräbt so die Fahrstabilität.
3. Innenausstattung und Fahrgefühl
Sehr spärlich ist das gute Stück ausgestattet. Ein Radio ist enthalten, die original Boxen taugen jedoch nichts – jedenfalls nicht wenn man auf der Autobahn mit 160 fährt und laut Punk hören möchte kommt nur noch ein klägliches blechernes Geräusch, so dass ich lieber ohne Musik fahre.
Ansonsten ist viel Platz um Dinge zu verstauen oder um auch mal 3 – 4 Nächte darin zu schlafen. Der Kofferraum ist gigantisch groß. Selbst mit 4 Personen auf einen Wochentrip zu fahren wird da kein Problem.
Das Auto ist relativ laut. Auf der Autobahn merkt man, dass es ein wahres Schiff ist.
Bei einer Geschwindigkeit von 160 km/h bekommt man es so langsam mit der Angst zu tun dass einem die Fenster rausfliegen so sehr wackeln sie.
Aber auf Landstraßen macht es tierisch Spaß zu fahren. Kleinere Schlaglöcher merkt man fast gar nicht, Unebenheiten meistert er gut.
4. Schwachstellen
Unsere Vorgänger mussten mit Bedauern feststellen, dass die Batterie im Schnitt etwas über 3 Jahre hält. mit
Die Türdichtungen bestehen aus sehr weichem, aber wenig verschleißfestem Gummi. Resultat: Undicht werdende Stellen lassen die Windgeräusche mit der Zeit stark ansteigen
Das Kühlsystem kann Wasser verlieren, das Ergebnis sind durchgebrannte Zylinderkopfdichtungen oder gar gerissene Köpfe
Sitze sind eher für japanische Leichtgewichte konstruiert, unter normannischen Kleiderschränken verschleißt die Polsterung ziemlich schnell. Deshalb empfehlen sich, falls man das Auto doch mal verkaufen möchte, Schonbezüge.
5. Fazit
Der Kompakt-Japaner 323 gehört zu den Musterknaben beim TÜV. Selbst unser altes Modell überzeugt mit stabiler Radaufhängung, intakter Lenkanlage und standfesten Bremsscheiben. Lediglich einmal eine defekte Schlussleuchte und unzureichende Handbremswirkung notierten die Prüfer häufiger. Ärgerlich, aber für die Sicherheit unbedeutend sind ausfransende Türdichtungen.
Steuer: 170 €
Verbrauch: 10 – 15l
Versicherung: Haftpflicht: Typ Kl. 17, Teilkasko: Typ Kl. 11, Vollkasko/Teilkasko Typ Kl. 15
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