Sozialamt Testbericht

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Erfahrungsbericht von NineW

Sozialamt - es war echt ein Erlebnis für sich

Pro:

keine Ahnung

Kontra:

der Ton mit dem ich angesprochen wurde

Empfehlung:

Nein

Für mich war es so schon schlimm genug,dass ich diese Hilfe in Anspruch nehmen musste,denn ich gehe gerne arbeiten in meinem Beruf(Verkäuferin) und eigentlich ist es mir auch sogar peinlich gewesen diese Hilfe vorübergehend in Anspruch nehmen zu müssen.
Nur was sollte ich machen? Ich hatte ja Arbeit,wurde gekündigt,aus einen unsinnigem Grund(das ist aber ne andere Geschichte) und Arbeitslosengeld oder Arbeitslosenhilfe wurden abgelehnt,da ich nicht 2 Jahre durchgehend davor gearbeitet habe.
Irgendwie musste ich ja über die Runden kommen und ich habe ja auch noch 2 Katzen,die kann ich ja auch nicht verhungern lassen.
Natürlich bemühte ich mich wieder Arbeit zu finden,nur selbst wenn Berlin eine so grosse Stadt ist,so einfach ist es auch hier nicht,grade in meiner Branche.
Nungut,dass nur am Rande bemerkt,auf jeden Fall passierte folgendes:

Das erste Mal als ich da war,war alles ok,ich hatte mir den den Antrag geholt und mir wurde eine Liste gegeben auf der draufstand,was ich beim nächsten Mal an Papieren alles mitbringen sollte.
Ok, in der nächsten Woche,Sozialamt die 2te ,ich hatte alles an Papieren zusammen.......dachte ich zumindest.
Ich also hin, Nummer gezogen,bin auch relativ früh drangekommen,noch immer alles ok.
Die gute Frau (deren Namen ich leider vergessen habe) hat auch alles akzeptiert,bis es um einen Zettel vom Arbeitsamt ging,auf dem draufsteht,wann ich mich da wieder melden muss.Den brauchen sie auf dem Sozialamt um sicher zu gehen das ich auch arbeitslos gemeldet bin.
Ich muss dazusagen,ich war extra davor nochmal auf dem Arbeitsamt,da mir vorher schon gesagt wurde,dass ich den brauche,aber es wurde mir falsch erklärt.Das Arbeitsamt sagte mir, dass Schriftstück auf dem draufsteht das ich keinerlei Leistungen erhalten würde (weder Arbeitslosengeld noch Arbeitslosenhilfe) ,würde genügen und mehr bräuchte ich nicht.
Natürlich war ich auch im Besitz eines solchen Schriftstückes,aber wenn mir keiner sagt ich soll das auch mitnehmen,woher soll ich das denn wissen?????
Ausserdem wurde mir auf dem Arbeitsamt mitgeteilt,wenn denn dem Sozialamt irgendetwas fehlt,möge doch bitte jemand anrufen.
Naja,hin und her,ich hatte das auch versucht der Frau auf dem Sozialamt mitzuteilen,aber sie liess mich nicht mal ausreden und unterstellte mir dann noch,ich wäre nicht auf dem Arbeitsamt gewesen.
Ich habe es hingenommen,ich kann ja verstehen,dass den Leuten vom Sozialamt viel erzählt wird,aber ich denke,der Ton macht immernoch die Musik.
Noch schlimmer war,dass ich höflich nachfragte,ob ich das Schriftstück denn am selben Tag noch dorthinbringen könnte,worauf mir barsch geantwortet wurde,dies ginge nicht.
Um 12 Uhr wäre dort ja Feierabend und sie hätten ja soviel zu tun.
Dann fragte ich,da ja nur Mo,Di und Donnerstag geöffnet ist,ob ich denn trotzdem ,auch wenn eigentlich Donnerstag nur für Berufstätige und Erstantragssteller ist am Donnerstag das Schriftstück nachreichen könnte,ich brauche ja auch dringend das Geld,aber da wurde mir erklärt, wieder in pampigem Ton,ich wisse doch das sei nur für Berufstätige und Erstantragssteller und ich müsse schon bis Montag warten.
So nach dem Motto,tja haben sie halt Pech gehabt.
Fand ich echt etwas übertrieben.

Wie gesagt,ich nehme ja viel hin,aber ich habe mich so über den Ton der Frau geärgert.
Ich meine ich weiss mit welchen Menschen das Sozialamt täglich zu tun hat und das sie auch sehr vielbeschäftigt sind.
Nur habe ich nicht auch das Recht darauf,behandelt zu werden wie ein Mensch?????
Ihr könnt mir glauben,ich war wirklich freundlich und höflich,da kann ich das doch aber auch von der Gegenseite erwarten oder etwa nicht?

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