Canon EF 28-135mm f3.5-5.6 IS USM Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 02/1998
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Erfahrungsbericht von kevin2
Tolles Allround-Zoom
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Canon war mehrere Jahre lang der einzige Hersteller von Objektiven, der in einige Modelle einen "Image Stabilizer" (IS, Bildstabilisator) einbaute. Erst kürzlich hat Nikon als erster Mitbewerber ein Tele-Zoomobjektiv mit ähnlicher Technik (dort unter dem Namen "Vibration Reduction" (VR) angeboten) im Programm. Canons 28-135mm-Zoom ist seit 1998 auf dem Markt und wird meist für einen Preis von um 600 € angeboten (in Sonderangeboten auch mal knapp über 500 €).
Zuerst zu den allgemeinen optischen und mechanischen Eigenschaften. Der Brennweitenbereich von 28 (Weitwinkel) bis 135 mm (mittleres Teleobjektiv) ist ideal geeignet für Fotoexkursionen mit leichtem Gepäck. Mit einem Gewicht von knapp über einem Pfund ist es nicht unbedingt ein Leichtgewicht, man erspart sich aber meist die Mitnahme weiterer Objektive. Es bietet eine vernünftige optische Qualität, die sich nicht mit den besten (und teuersten) Zooms messen kann, die typische Billigware wie die in preiswerten Sets angebotenen 28-80-mm-Zooms weit in den Schatten stellt. Die Lichtstärke gleitet von 3,5 bei 28 mm bis zu 5,6 bei 135 mm -- ein typischer und praxisgerechter Wert für ein solches Zoom.
Das Objektiv bietet einen Ultraschallmotor (USM). Der hat nicht nur den Vorteil, nahezu lautlos scharfzustellen, er lässt auch den manuellen Eingriff in den Fokussiervorgang ohne vorheriges Umschalten auf manuellen Betrieb zu. Der Fokussierring ist etwas schmal geraten, läuft jedoch sauber ohne Spiel und lässt eine recht präzise Scharfstellung zu.
Der Knüller dieses Objektivs ist jedoch der Bildstabilisator. Dieser soll dafür sorgen, dass minimale Bewegungen des Fotografen beim Halten der Kamera ausgeglichen werden. Ein Sensor erfasst diese Zitterbewegungen und steuert ein bewegliches Linsenglied so, dass diese Bewegungen eliminiert werden. Das Ergebnis soll laut Canon die Möglichkeit sein, zwei Stufen längere Belichtungszeiten als normal aus der Hand schießen zu können.
Im Normalfall geht man davon aus, dass man beim Fotografieren aus der Hand keine längere Verschlusszeit wählen darf als den Umkehrwert der Brennweite, um sich keine Verwacklungsunschärfe einzuhandeln. Für die Telesetllung von 135 mm sollte man etwa 1/125 Sekunde keinesfalls unterschreiten (und auch diese Zeit ist schon etwas für eine sehr ruhige Hand). Die IS-Technik erlaubt in diesem Beispiel, bis zu 1/30 Sekunde zu wählen. In der Praxis ist da sogar mehr drin, ich habe schon mit 1/8 Sekunde bei 135 mm fotografiert und damit wirklich scharfe Fotos gemacht.
Meiner Meinung nach bekämpft Canon mit diesem Objektiv (und seinen Verwandten, die bis auf eine Ausnahme im Profibereich zu finden sind, auch preislich) sehr erfolgreich eine der häufigsten Fehlerquellen vieler Fotografen, die wie ich zu faul sind, vom Stativ zu fotografieren.
Der Bildstabilisator macht sich übrigens bemerkbar durch ein minimal spür- und kaum hörbares Betriebsgeräusch. Nur wenn man sich konzentriert, merkt man etwas von dessen Arbeit. Außerdem profitiert natürlich auch das Sucherbild, denn der Bildstabilisator wirkt sich auch darauf aus.
Die Bedienung ist, wie man es von einem Objektiv erwartet, denkbar einfach. Es gibt einen griffigen und gut laufenden Brennweitenring, den schon geschilderten schmalen Fokussierring sowie je einen Umschalter für Autofokus / manuellen Betrieb sowie zum Abschalten des Bildstabilisators (empfohlen beim Betrieb vom Stativ aus).
Minuspunkt: eine Streulichtblende ist nicht im Preis enthalten und kostet rund 30 € extra. Das Objektiv besitzt außerdem ein 72-mm-Filtergewinde, so dass für diese Linse ein Polfilter schon eine echte Investition darstellt.
Der für ein Amateurobjektiv nicht geringe Preis ist damit voll gerechtfertigt, eine dicke Empfehlung.
Zusatztipp: wer sich ein neues Spiegelreflexsystem zulegen möchte und insgesamt gut 1000 € ausgeben kann, sollte die Canon EOS 30 (oder 33) mit diesem Zoom in die ganz enge Wahl ziehen.
Zuerst zu den allgemeinen optischen und mechanischen Eigenschaften. Der Brennweitenbereich von 28 (Weitwinkel) bis 135 mm (mittleres Teleobjektiv) ist ideal geeignet für Fotoexkursionen mit leichtem Gepäck. Mit einem Gewicht von knapp über einem Pfund ist es nicht unbedingt ein Leichtgewicht, man erspart sich aber meist die Mitnahme weiterer Objektive. Es bietet eine vernünftige optische Qualität, die sich nicht mit den besten (und teuersten) Zooms messen kann, die typische Billigware wie die in preiswerten Sets angebotenen 28-80-mm-Zooms weit in den Schatten stellt. Die Lichtstärke gleitet von 3,5 bei 28 mm bis zu 5,6 bei 135 mm -- ein typischer und praxisgerechter Wert für ein solches Zoom.
Das Objektiv bietet einen Ultraschallmotor (USM). Der hat nicht nur den Vorteil, nahezu lautlos scharfzustellen, er lässt auch den manuellen Eingriff in den Fokussiervorgang ohne vorheriges Umschalten auf manuellen Betrieb zu. Der Fokussierring ist etwas schmal geraten, läuft jedoch sauber ohne Spiel und lässt eine recht präzise Scharfstellung zu.
Der Knüller dieses Objektivs ist jedoch der Bildstabilisator. Dieser soll dafür sorgen, dass minimale Bewegungen des Fotografen beim Halten der Kamera ausgeglichen werden. Ein Sensor erfasst diese Zitterbewegungen und steuert ein bewegliches Linsenglied so, dass diese Bewegungen eliminiert werden. Das Ergebnis soll laut Canon die Möglichkeit sein, zwei Stufen längere Belichtungszeiten als normal aus der Hand schießen zu können.
Im Normalfall geht man davon aus, dass man beim Fotografieren aus der Hand keine längere Verschlusszeit wählen darf als den Umkehrwert der Brennweite, um sich keine Verwacklungsunschärfe einzuhandeln. Für die Telesetllung von 135 mm sollte man etwa 1/125 Sekunde keinesfalls unterschreiten (und auch diese Zeit ist schon etwas für eine sehr ruhige Hand). Die IS-Technik erlaubt in diesem Beispiel, bis zu 1/30 Sekunde zu wählen. In der Praxis ist da sogar mehr drin, ich habe schon mit 1/8 Sekunde bei 135 mm fotografiert und damit wirklich scharfe Fotos gemacht.
Meiner Meinung nach bekämpft Canon mit diesem Objektiv (und seinen Verwandten, die bis auf eine Ausnahme im Profibereich zu finden sind, auch preislich) sehr erfolgreich eine der häufigsten Fehlerquellen vieler Fotografen, die wie ich zu faul sind, vom Stativ zu fotografieren.
Der Bildstabilisator macht sich übrigens bemerkbar durch ein minimal spür- und kaum hörbares Betriebsgeräusch. Nur wenn man sich konzentriert, merkt man etwas von dessen Arbeit. Außerdem profitiert natürlich auch das Sucherbild, denn der Bildstabilisator wirkt sich auch darauf aus.
Die Bedienung ist, wie man es von einem Objektiv erwartet, denkbar einfach. Es gibt einen griffigen und gut laufenden Brennweitenring, den schon geschilderten schmalen Fokussierring sowie je einen Umschalter für Autofokus / manuellen Betrieb sowie zum Abschalten des Bildstabilisators (empfohlen beim Betrieb vom Stativ aus).
Minuspunkt: eine Streulichtblende ist nicht im Preis enthalten und kostet rund 30 € extra. Das Objektiv besitzt außerdem ein 72-mm-Filtergewinde, so dass für diese Linse ein Polfilter schon eine echte Investition darstellt.
Der für ein Amateurobjektiv nicht geringe Preis ist damit voll gerechtfertigt, eine dicke Empfehlung.
Zusatztipp: wer sich ein neues Spiegelreflexsystem zulegen möchte und insgesamt gut 1000 € ausgeben kann, sollte die Canon EOS 30 (oder 33) mit diesem Zoom in die ganz enge Wahl ziehen.
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