Tipps & Tricks zum Fotografieren Testbericht

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Erfahrungsbericht von vaueff

Meine Sammlung für Foto-Tipps

Pro:

Viele Tipps

Kontra:

Viel zu lesen (aber auch zu lernen)

Empfehlung:

Ja

Fotografieren ist schon so eine Art Volkssport. Und trotzdem werden hier wohl so viele Fehler gemacht wie sonst nirgends. In diesem bericht geht es um Grundlagen des Fotografierens, um Zubehör und einige Tipps und Tricks. Vieles kann sowohl mit Kompaktkameras (Sucherkameras) wie mit Spiegelreflexkameras umgesetzt werden, Einige andere funktionieren nur mit Spiegelreflextechnik.

1 Grundlagen

Brennweite und Bildwinkel:

Ein Begriff, der wohl in jedem zweiten Satz im Bezug auf Kameras fällt ist die „Brennweite“. Wer schon einmal mit einer Lupe die Sonne gebündelt hat kennt das Prinzip. Das Licht wird gebündelt und durch die Linse auf dem Film abgebildet. Die Brennweite ist de Abstand, in dem eine Linse ein unendlich weit entferntes Objekt scharf abbildet. Ein Objektiv mit 50 Millimetern Brennweite ist also keinesfalls 50 Millimeter lang sondern produziert einen Abstand von 50 Millimetern zwischen Brenneben, der Linse also und dem Film.
Je kürzer die Brennweite desto größer wird der Bildwinkel. Ein Objektiv mit sehr kurzer Brennweite kann einen Bildwinkel von 180 Grad aufnehmen. Eine sehr lange Brennweite dagegen hat einen Bildwinkel von etwa zwei Grad. Die Objektive werden aufgrund ihrer Brennweite in verschiedene Kategorien unterteilt. Folgende Tabelle hilft bei der Einteilung:
7,5 bis 17 Millimeter: Fischauge (ca. 180 bis 100 Grad)
17 bis 20 Millimeter: Superweitwinkel (ca. 100 bis 90 Grad)
20 bis 70 Millimeter: Weitwinkel (ca. 90 bis 34 Grad)
70 bis 300 Millimeter: Tele (ca. 34 bis 8 Grad)
300 bis 1200 Millimeter: Supertele (ca. 2 bis 8 Grad)
Die Aufteilung ist unter Fachleuten eher umstritten, 50 Millimeter stellt die „Normalbrennweite“ dar, für viele beginnt der Telebereich erst bei 135 Millimetern und der Weitwinkel erst bei unter 50. Für unsere Zwecke sollte die obige grobe Aufteilung ausreichen.
Am gebräuchlichsten sind Objektive für Spiegelreflexkameras liegen zwischen 28 und 300 Millimetern. In Sucherkameras sind meist Objektive zwischen 35 und 140 Millimetern eingebaut. Dies sind im Gegensatz zu Spiegelreflexkameras nicht auswechselbar.

Lichtstärke (Blende)

Der zweite Begriff, der beim Fotografieren immer wieder fällt ist die Lichtstärke, die in direktem Zusammenhang mit der Blende steht. Grundsätzlich ist folgender Merksatz wichtig: Je kleiner die Blendenzahl, desto größer die Lichtstärke und desto größer die Öffnung der Blende.
Die Blende geht von der (theoretischen) Blendenzahl 1 bis zur Blende 22.
Bei „normalen“ Objektiven beginnt die Blende im Weitwinkelbereich bei 3,5. Bei der Blendenzahl 3,5 ist das Loch weitgehend geöffnet. Dadurch kommt sehr viel Licht durch das Objektiv auf den Film. Beim Weg des Lichts durch das Objektiv geht Lichtintensität verloren. Je länger die Brennweite, desto größer muss also die Linse sein, um wiederum genügend Licht durchzulassen. Aus diesem Grund sind professionelle Teleobjektive besonders groß, Teleobjektive für den Hobbygebrauch sind viel kleiner, haben dafür jedoch nur eine reduzierte Lichtstärke, also eine Blendenzahl von etwa 5,6 bis 8.
Die Lichtstärke ist vor allem dann wichtig, wenn Aufnahmen bei schlechtem Wetter oder im Halbdunkeln ohne Blitz gemacht werden sollen.
Die große Lichtstärke ist aber kein „Allheilmittel“. Denn mit der Blendenzahl ist noch eine weitere Eigenschaft verbunden:
Die Schärfentiefe und Tiefenschärfe, die darüber entscheiden, welche Teile auf dem Bild Scharf sind und welche nicht.

Schärfentiefe

Neben der Brennweite ist die Schärfentiefe einer der am meisten gebrauchten Begriffe in der Fotografie.
Wenn wir ein Objekt anschauen, dann tastet das Auge dieses Objekt ständig ab, es misst dabei exakt die Entfernung. Dabei sehen wir alles, was in einer anderen Entfernung, also näher dran oder weiter weg ist, unscharf. Das Auge kann sich aber unermüdlich und blitzschnell an verschiedene Entfernungen anpassen, wir haben den Eindruck, dass wir alles scharf sehen. Unser Gehirn verarbeitet die Bilder so, dass sich ein abgerundetes, scheinbar durchgehend scharfes Bild ergibt.
Die Kamera kann das nicht. Sie kann sich nur auf einen Wert einstellen. Der Autofokus macht das selbst, meistens stellt er sich auf die Mitte des Sucherfeldes scharf. Manuelle Objektive müssen selbst auf das gewünschte Objekt scharf gestellt werden. Das Bild kann daher nur eine einzige Scharfstellung ablichten. Fast so wie ein einziger Augenblick, wenn wir die Augen nur ganz kurz auf und wieder zu machen.
Nun gibt es aber Bilder, in denen alles Scharf zu sein scheint. Also von dem Baum im Vordergrund bis zu den Bergen weit im Hintergrund. Eigentlich geht das ja nicht. Es ist eine optische Täuschung:
In der Ebene, die von der Kamera anvisiert wird, soll das Bild scharf wiedergegeben werden. Nehmen wir den Baum nochmals. Dieser wird scharf eingestellt. Alles davor und dahinter ist demnach eigentlich unscharf. Die Bildpunkte , die vom Baum aufgenommen werden, werden exakt auf dem Film wiedergegeben. Objekte davor oder danach entwickeln immer größere Punkte, sogar Scheiben auf dem Film. Dadurch wird das Bild unscharf.
Unser Auge hat aber eine Auflösungsgrenze. Das bedeutet, wir können nicht wie ein Mikroskop beliebig vergrößern (Auch ein Mikroskop ha natürlich eine Grenze). Diese Scheiben sind also, wenn sie klein genug sind für unser Auge immer noch Punkte. Auf diesem Weg sind Objekte vor und nach dem Baum also eigentlich unscharf (zum Beispiel unter dem Mikroskop). Für unser Auge aber nicht. Wenn das Bild also etwa auf Postergröße vergrößert wird und eine sehr große Entfernung zwischen dem Baum und dem Hintergrund liegt können wir diese Unschärfe sehen. Natürlich hat dies auch mit der möglichen Auflösung des Films zu tun (mehr dazu in einer anderen Ausgabe).
Der Bereich, in dem unser Auge das Bild noch als scharf betrachtet kann selbst ausgewählt werden. Dieser Bereich hängt damit zusammen, wie groß das Lichtbündel ist, das auf den Film geworfen wird. Dieses Lichtbündel wird von der Blende gesteuert. Die Blende ist die Bezeichnung für die Öffnung des „Lochs“ im Objektiv (im ersten Teil beschrieben). Zur Erinnerung: Blende 1,4 ist praktisch ganz offen, Blende 32 fast geschlossen.
Je kleiner das „Loch“, desto gebündelter ist das Licht und dadurch wird der Bereich vor und nach dem Baum, der noch als „kleines Scheibchen“ dargestellt wird vergrößert, bei Blende 32 können wir also die Alpen weit im Hintergrund noch sehen. Bei Blende 1,4 sehen wir die Berge nur noch sehr verschwommen. Fazit: Je größer die Blendenzahl (32), desto größer ist die Schärfentiefe.
Der Einfluss der Brennweite auf die Schärfentiefe ist folgendermaßen:
Bei einem Objektiv von 50 Millimeter Brennweite ist die Öffnung bei Blende 2,8 noch relativ klein. Bei einer Brennweite von 300 Millimetern dagegen muss die Öffnung schon ziemlich groß sein, um eine Blende 2,8 zu bekommen. Bei Aufnahmen vom gleichen Standort ist es umso schwieriger, einen großen Bereich scharf zu stellen, je größer die Brennweite wird. Deshalb ist es eigentlich nur mit einem Weitwinkelobjektiv möglich, möglichst viel von vorne bis hinten scharf zu stellen.
Für ein Portraitbild etwa, bei dem der Hintergrund völlig unscharf sein soll (dadurch wird das Portrait imposanter), gibt es also zwei Möglichkeiten: Entweder mit dem Teleobjektiv mit der längsten Brennweite und der kleinstmöglichen Blendenzahl (5,6) so nah ran wie Möglich (normalerweise ca. 1,5 Meter) oder mit einem Weitwinkelobjektiv und einer großen Blende (1,4) sehr nach ran.
Wenn der Hintergrund ein Haus, eine Landschaft noch scharf sein soll, dann mit einem Weitwinkelobjektiv und hoher Blendenzahl (5,6 bis 6,7 beim Haus, bis 32 bei Landschaften) fotografieren. Aber Vorsicht: Je größer die Blendenzahl, also bei kleiner Öffnung braucht es sehr viel Licht, da ja nur eine kleine Öffnung Licht auf den Film lässt.

2 Mitzieheffekte

Mitziehen ohne Blitz:

Vor allem in Motorsportaufnahmen ist dieser Effekt sehr beliebt und sehr gebräuchlich. Der Effekt hat die Auswirkung, dass der Hintergrund mitgezogen ist, also Streifen zieht und nur das sich bewegende Objekt. Ein Rennwagen, ein Radfahrer oder Eisschnellläufer eignet sich besonders gut für diesen Effekt. Grundlegend aber alles, was sich schnell bewegt. Mit etwas Übung funktioniert es auch mit Spaziergängern oder mit Skatern, ob auf Inline Skates oder Skateboard.
Das Mitziehen funktioniert so: Am Tag funktioniert es mit einem Film mit 100 ISO am besten. Die Blendenzahl sollte möglichst so hoch gewählt werden, dass die Belichtungszeit bei etwa einem 1/60 Sekunden liegt. Wer eine ruhige Hand hat kann es auch mit 1/30 Sekunde versuchen. Es kommt ganz darauf an, wie schnell das Objekt ist, das fotografiert werden soll. Ein Formel 1 Rennwagen ist sicherlich so schnell, das sogar 1/120 Sekunde reichen würde. Wichtig: Je näher man am Objekt ist, desto deutlicher wird der Effekt. Also möglichst ein Weitwinkel Objektiv benutzen. Teleobjektive sind für dieses Vorhaben ziemlich unmöglich.
Nun sind vielleicht einige Übungsläufe notwendig, um die Geschwindigkeit richtig einzuschätzen. Es ist wichtig, dass der gedachte Mittelpunkt des Objekts (der Helm eines Motorradfahrers, ein Schriftzug auf einem Rennwagen oder eine Stelle auf der Jacke) während der gesamten Bewegung in der Mitte der Linse bleibt. Daher sollte man versuchen, die Bewegung des Objekts schon vor dem Drücken des Auslösers mitzuverfolgen. Nach dem Auslösen nicht vergessen, die Bewegung beizubehalten. Wenn der Verschluss wieder aufgeht sollten die beiden Mittelpunkte immer noch überein stimmen.

Verziehen des Objekts

Die Einstellungen von Zeit und Blende bleiben gleich. Nur wird die Kamera diesmal nicht bewegt. Am besten sollte die Kamera auf einem Stativ stehen. Nun sollte genau dann ausgelöst werden, wenn das Objekt durch das Bild rauscht. Der Hintergrund (Zuschauer bei einem Rennen oder Landschaft) wird scharf dargestellt. Das Objekt rast durch das Foto.

Mitziehen oder Verziehen mit Blitz:

Bei dieser Technik funktioniert eigentlich alles so als ob kein Blitz dabei wäre. Wichtig: Es geht um Effekte bei Tag, nicht bei Nacht. Der Blitz wird zum aufhellen benutzt. Das bewirkt, dass zum Beispiel beim Mitziehen die Speichen am Motorrad oder an einem Fahrrad sichtbar sind und nicht verzogen. Achtung: Einige Kameras lassen es nicht zu, die Belichtungszeit und Blende einzustellen und gleichzeitig zu Blitzen. In diesem Fall sollte auf die Manuelle Einstellung umgeschaltet werden. Einige Kameras haben sogar die Einstellungsmöglichkeit, den Blitz auf den ersten oder zweiten Verschlussvorhang zu synchronisieren. Das bedeutet: Auf dem ersten Verschlussvorhang löst der Blitz aus, sofort wenn der Vorhang aufgeht. Je nach eingestellter Zeit bleibt der Vorhang dann noch weiter offen. Dabei wird das Objekt verzogen. Beim Verziehen bewirkt das Blitzen, dass das Objekt anfangs noch scharf ist, im weiteren Verlauf aber verzieht. So kann man einen Radfahrer etwa „Geschwindigkeitsstreifen“ verpassen, wenn man auf den zweiten Vorhang blitzt. Zur Erklärung: zuerst geht der Vorhang auf, das Objekt bewegt sich durch das Bild und wird, kurz bevor der Vorhang zu geht noch mit dem Blitz angeleuchtet. Durch das Blitzen kommt mehr licht auf das Objekt und der „Eindruck“ auf dem Film wird stärker und deutlicher sichtbar.

Die Mitzieh- und Verzieheffekte brauchen etwas Übung, vor allem um die Kamera ruhig zu halten. Am besten geht es zum probieren an einer stark befahrenen Straße oder vielleicht bei einem Radrennen, Leichtathletikwettkampf oder Eishockeymatch. Jedoch sollte darauf geachtet werden, das nur geblitzt wird, wenn dadurch keine Gefährdung entsteht. Gerade an der Straße oder bei einem wichtigen Wettkampf sollte der Blitz nicht benutzt werden. Besonders eindrucksvoll werden Skatefotos und vor allem hat das „Model“ auch noch ein paar Erinnerungen an das Shooting.

3 Langzeitbelichtungen

Dieser Effekt sorgt dafür, dass vor allem Nachtaufnahmen sehr eindrucksvoll aussehen. Mit einer richtigen Langzeitbelichtung lassen sich bis zu 30 Sekunden (und mehr) auf einem Bild festhalten.

Voraussetzungen für eine Langzeitbelichtung

Grundsätzlich funktioniert eine Langzeitbelichtung natürlich nur mit einer Kamera, die diese Einstellung erlaubt. Dazu muss sich die Belichtungszeit frei wählen lassen. Üblicherweise sind es Einstellungen bis 30 Sekunden und die „Bulb“ Funktion. „Bulb“ bedeutet wörtlich übersetzt „Zwiebel“ oder „Knolle“, beim Fotografieren steht der Begriff aber dafür, dass der Verschlussvorhang so lange geöffnet bleibt, wie der Auslöser gedrückt ist. Die Langzeitbelichtung ist normalerweise nur bei Spiegelreflexkameras ab der Mittelklasse eingebaut. Eine kostengünstige Alternative: Gebrauchte Manuellfokus Kameras können fast immer Langzeitbelichten.
Ein Stativ ist für Langzeitbelichtungen sehr sinnvoll. Natürlich tut es auch ein Geländer, eine Treppe oder ähnliches aber eines ist sicher. Niemand kann 30 Sekunden „aus der Hand“ halten. Natürlich ist es künstlerisch interessant, die Bilder gekonnt zu „verwackeln“, darum geht es hier aber nicht.
Einige Kameras bieten eine Fernbedienung, welche verhindert, dass durch das Drücken des Auslösers (vor allem in der Bulb“ Funktion) das Bild verwackelt. Fernauslöser sind nicht besonders teuer und vor allem bei alten Kameras fast immer anschließbar.
Der Film sollte je nach Objekt zwischen 100 und 800 ASA liegen. 100 ASA sind bei Bildern sinnvoll, auf denen noch relativ viel Licht vorhanden ist, zum Beispiel eine hell beleuchtete Fußgängerzone oder eine stark befahrene Straße. Je weniger Licht, desto höher die ASA Zahl. Einen Sonnenuntergang (bei dem die Sonne schon untergegangen ist) oder einen Strand bei Mondschein fotografiert man am besten mit 800 ASA.

Langzeitbelichten

Übung macht den Meister. Das gilt auch bei diesem Teilgebiet der Fotografie. Man sollte sich eine Position aussuchen, bei der das Stativ sicher und ruhig steht. Ein Holzboden, wie zum Beispiel ein Steg am Hafen ist ungeeignet. Der Fotoapparat darf sich praktisch nicht bewegen. (Vorsicht mit sehr leichten Kameras bei starkem Wind).
Nun muss man sich vorstellen, dass alles, was in der eingestellten Zeit durchs Bild huscht auch nachher auf dem Film ist. Allerdings verringert sich auch die Stärke, mit der das Objekt auf den Film „eingebrannt“ wird. Ein Auto, dass also innerhalb von 30 Sekunden durch das Bild fährt, ist später eigentlich nicht sichtbar, nur die Lichter sind zu sehen und zwar werden diese wie eine Linie durch das ganze Bild gezogen. Dabei sollte vermieden werden, dass ein Auto gerade auf die Kamera zufährt, da so nur zwei Punkte zu sehen wären. Fährt das Auto allerdings quer durchs Bild sind zuerst die Fronscheinwerfer als weiße Linien und später die Brems- und Rückleuchten als rote Linien zu sehen. Zum Üben eignet sich eine Autobahnbrücke, hier sind Vorder- und Rücklichter gleichzeitig zu sehen.
Eine Fußgängerzone hat Abends einen ganz eigenen Reiz. Die Lampen werden, da sie fest stehen enorm verstärkt und sehen bei ca. 20 bis 30 Sekunden aus wie Sterne. Das Licht reicht in einer Fußgängerzone normalerweise aus, um auch Passanten hell genug zu beleuchten, die dann als „Linie“ durch das Bild wandern, ein sehr interessanter Effekt. Leuchtschriften dagegen können unter Umständen so stark überbelichtet werden, dass die Schrift nicht mehr lesbar ist.
Besonders interessant ist die Kombination aus beiden Effekten, bewegten und stehenden Leuchtquellen also. Auf dem Bild sind nachher aber nur die Objekte zu sehen, die lange genug belichtet sind. Man könnte also durchaus bei einer 30 Sekunden Belichtung durch das Bild laufen, wenn man dabei nicht von einer Lichtquelle angestrahlt wird, ist man später auf dem Bild nicht oder nur als Schatten zu sehen (vielleicht auch ein Interessanter Effekt).
Die Blende sollte etwa bei 5,6 bis 8 Eingestellt werden. Bei Kameras mit Belichtungsmesser kann man erst einmal testen, wie lange die Belichtungszeit sein müsste. Diesen Wert sollte man auf jeden Fall überschreiten (Manuellmodus einschalten).

4 Der richtige Film

Der richtige Film entscheidet immer darüber, ob das Bild „wirkt“ oder nicht. Der Handel bietet Filme von 25 ASA bis 3200 ASA. So unterschiedlich wie die Preise und natürlich das Anwendungsgebiet. Filme können aber noch viel mehr wie das, was auf der Packung steht.

Welcher Film für welche Gelegenheit?

Verschiedene Filmhersteller
versuchen, mit Piktogrammen auf den Filmen deutlich zu machen, für welche Anwendung welcher Film gut ist. Und eigentlich ist es gar nicht so schwer den richtigen Film zu verwenden. Zur Information vorab: Je höher die ASA Zahl desto empfindlicher ist der Film. ASA 25 steht demnach für extrem helle Umgebungen, also etwa einem spanischen Strand zur Mittagszeit oder beim Fotografen im Studio. Dagegen kann ein Film mit ASA 3200 schon Infrarotstrahlung aufnehmen. Auf der Packung wird sogar darauf hingewiesen, dass man den Film nicht in der Nähe von Atomkraftwerken oder Röntgenapparaten wie am Flughafen bei sich tragen soll geschweige den benutzen.
Am gängigsten und am günstigsten sind Filme mit 100, 200 und 400 ASA. Meist gibt es diese im „Ferien Pack“ oder im „Multipack“, entweder alle mit der gleichen Empfindlichkeit oder als Set für alle Gelegenheiten. Bei gutem Wetter (auch bei großer Helligkeit) eignet sich der 100 ASA Film am besten. Wenn die Sonne schon nicht mehr so stark scheint ist ein Film mit 200 ASA angebracht. Der Unterschied zwischen beiden Filmen ist aber relativ gering. Gegen Abend, etwa bei einem Sonnenuntergang kommt dann der 400 ASA Film zum Einsatz. Dieser Film ist auch bei Innenaufnahmen mit Blitz zu empfehlen.
Ein Film mit 800 ASA kann da auch schon mal bei dunkleren Verhältnissen ohne Blitz verwendet werden. Der 1600 ASA Film kann sogar verwendet werden, wenn nur eine kleine Lichtquelle, eine Zimmerlampe etwa, Licht spendet. Wem das noch nicht reicht, der kann mit dem 3200 ASA Film Aufnahmen bei Kerzenschein machen.

Blende und ASA

Wie in den vorherigen Kapiteln beschrieben spielt die Blende eine große Rolle für die Belichtungszeit und entscheidet darüber, ob genügend Licht auf den Film trifft. Je kleine die Blendenzahl desto mehr Licht kommt auf den Film und daher kann bei Blende 2,8 und einem 400 ASA Film ein besseres Ergebnis erzielt werden als mit einer Blende 5,6 bei einem 800 ASA Film. Das bedeutet aber auch, dass man mit einem Lichtstarken Objektiv nicht unbedingt auf eine höhere ASA Zahl zurückgreifen muss.

Tricks nicht nur zum Geldsparen

Filme mit hoher Lichtempfindlichkeit kosten viel Geld. Bis zu 800 ASA sind die Kosten noch vertretbar, was darüber hinaus geht ist meist sehr teuer. Da kann Abhilfe geschaffen werden. Was viele Fotogeschäfte verschweigen (warum nur?) ist, dass sich etwa ein Film mit 800 ASA ganz einfach auf 1250 bis 1600 ASA „pushen“ lässt. Bei einem 400 ASA Film geht das bis zu 800, ein 100 oder 200 ASA Film sollte nicht gepusht werden. Mit diesem einfachen Trick lassen sich einige Märker einsparen, auch wenn Hersteller und Fotohändler eher davon abraten. Diese plädieren immer auf die Qualitätsverluste.

Qualitätsunterschiede

Wenn ein Film gepusht wird, spricht man oft davon, dass man „das Korn sieht“. Das macht sich dadurch bemerkbar, dass schwarze Flächen nicht ganz schwarz sind und etwas „gesprenkelt“ aussehen. Dies kann je nach Filmmarke auch ohne das „pushen“ passieren. Üblicherweise werden vor allem in Profikreisen die 800 ASA Filme gepusht. Das liegt daran, dass sie billiger sind als 1600 ASA Filme und die ganz hohe Lichtempfindlichkeit nicht unbedingt notwendig ist. Der 800er Film bietet dann eben genügend Spielraum noch oben, um in einer Extremsituation doch noch etwas herauszukitzeln. Oft haben die Bilder dann einen Rotstich.
Die Qualität der Filme wurde in den vergangenen Jahren immer weiter verbessert. Ein 800er Film hat heute eine feinere Körnung wie ein 400er Film vor einigen Jahren. Damals war es überhaupt nicht ratsam, solche Experimente zu machen und von dieser Zeit stammen wohl auch noch die Bedenken der Fotohändler.
Bei Abzügen auf 10 mal 15 Zentimeter merkt man heute praktisch keinen Unterschied zwischen 800 und 100. Erst bei extremen Vergrößerungen ist „das Korn“ zu sehen. Das Korn bei einem 25 ASA Film ist entsprechend feiner. Daher werden diese Filme vorwiegend im Studio benutzt. Auch Diafilme haben oft nur 25 ASA, da sie naturgemäß sehr vergrößert werden.

5 \"Pushen\"

Die Filmhersteller überschlagen sich geradezu mit Meldungen über noch bessere, genauere und echtere Farben. Die Schwarz/Weiß Fotografie ist sehr selten geworden, jedoch nicht aus der Mode gekommen. Im Gegenteil. Je mehr Farbe in die Filme kommt desto beliebter wird der Ruf „Back to the roots“, Schwarz/Weiß ist etwas besonderes.

Unterschied zwischen S/W und Farbfilmen

Der wohl größte Unterschied zwischen Farbfilm und Schwarz/Weiß Film liegt offen auf der Hand. Und genau hier liegen die größten Probleme, denn knallige Farben erscheinen auf einem Schwarz/Weiß Film nun einmal grau. Dies ist dann auch gleichzeitig einer der Vorteile von S/W Filmen: Sie haben eine sehr große Spanne an Grautönen, die gekonnt eingesetzt den Eindruck von lebendigen Farben vermitteln.

Pushbarkeit

S/W Filme lassen sich hervorragend pushen. Die Technik wurde bereits im Kapitel 5 erklärt, es ging darum, einen Film mit einer höheren ASA Zahl zu belicht als der Film eigentlich hat. S/W Filme sind in dieser Beziehung sehr gutmütig. Ein 400 ASA Film lässt sich je nach Hersteller bis 1600 ASA pushen, ein 1600er Film kann nahezu Problemlos einen 3200er Film simulieren. Dies ist auf der einen Seite bei schlechten Lichtverhältnissen wichtig, auf der anderen Seite wenn man eine Grobkörnigkeit erreichen will. Wie auch bei den Farbfilmen wird das Korn je höher die ASA Zahl eingestellt wurde, immer gröber.

Entwickeln

Im Gegensatz zu Farbfilmen lassen sich S/W Filme recht einfach und mit kostengünstiger Ausrüstung selbst entwickeln. Im Falle, dass man diese Möglichkeit hat, sollte man darauf achten, wie viel länger ein Film entwickelt werden muss, wenn die ASA Zahl verändert wurde. In der Regel handelt es sich hierbei um eine oder zwei Minuten. Es hängt auch ganz von der Temperatur des Entwicklers ab. Eine Entwicklungstabelle mit den entsprechenden Filmen steht normalerweise auf der Rückseite der Entwicklerflasche. Eine Tabelle befindet sich auch auf der Innenseite der Kartonverpackung von S/W Filmen.
Wer keine Möglichkeit hat, die Filme selbst zu entwickeln muss im Fotogeschäft unbedingt angeben, mit wie viel ASA der Film belichtet wurde, damit sich das Labor entsprechend darauf einstellen kann. Am besten ist es, ein Labor auszuwählen, das noch selbst entwickelt, das ist sicherer, auch wenn es vielleicht etwas mehr kostet. Man kann sich auch eine Tabelle mit den Entwicklungszeiten beim Fotogeschäft besorgen, um zu wissen, was man dem Film zutrauen darf (je nach dem welchen Entwickler das Fotogeschäft benutzt sind nicht alle Grenzfälle möglich).
So kann ein normaler 400 ASA S/W Film durchaus mit 800 ASA belichtet werden, ohne dass sich etwas bei der Entwicklungszeit ändert. Man kann also auch auf einem Film hin- und herstellen.

Künstlerischer Effekt

Hier gibt es (fast) keine Grenzen. Mit S/W Filmen kann man sehr viel mit Licht arbeiten. Spärliches Licht schafft eine mystische, dunkle Stimmung, ein stark überbelichtetes Bild erzeugt eine eher gespenstische Stimmung, wenn Umrisse nur noch schemenhaft zu sehen sind. Portraitaufnahmen können gruselig oder romantisch betont werden. Durch die Reduzierung auf Schwarz, Weiß und die Graustufen dazwischen reagiert der S/W Film „ehrlicher“ auf Lichteinflüsse, gerade im Grenzbereich. Das heißt aber nicht, dass es einfacher ist, Schwarz-Weiß aufnahmen zu schießen. Die ersten Versuche können schon mal in die Hose gehen, nicht entmutigen lassen.

6 Makrofotografie

Mit der Makrofotografie lassen sich kleine, unscheinbare Objekte so darstellen, dass man sie teilweise gar nicht mehr erkennt. Sie lässt uns jedoch auch in Welten vordringen, die normalerweise unseren Augen normalerweise verborgen bleiben.

Technische Voraussetzung:

Nun, ohne Makro Objektiv ist es sehr schwierig Makroaufnahmen zu machen. Makroobjektive unterscheiden sich nicht all zu sehr von „normalen Objektiven“, sie haben meistens eine Bezeichnung „Macro“ auf dem Objektiv selbst. Um diese Funktion einzuschalten muss oft irgend ein Schalter am Objektiv betätigt werden, dann lässt sich der Ring auch etwas weiter drehen. Wie die Makrofunktion eingeschaltet wird ist bei jedem Objektiv und Hersteller etwas anders.
Für einige Objektive gibt es auch Makroaufsätze oder Makroringer, die den Abstand zwischen Linse und Film eines „normalen“ Objektivs so verändern, dass es zum Makroobjektiv wird.

Das Objekt:

Ist die Funktion eingeschaltet oder der Adapter eingesetzt kann es losgehen: Als Objekt sollte man sich für den Anfang nicht auf die Suche nach einem besonderen Objekt begeben, ganz normale Dinge aus der direkten Umgebung sind schon genug. Zum üben ist eigentlich jedes Objekt richtig und gut. Die Oberfläche eines Stücks Holz, ein Salzstreuer oder die eigene Hand erscheinen unter dem Makroobjektiv ganz anders und heben Details stark hervor.

Spiel mit der Blende:

Auch in diesem Bereich der Fotografie kann die Blende sehr viel ausmachen. Mit einer kleinen Blendenzahl wird alles in unmittelbarer vor und nach dem anfokussierten Bereich stark unscharf, dadurch wird eine besondere Wirkung geschaffen, das eigentliche Objekt wird besonders hervorgehoben. Macht man die Blende dagegen zu, also eine hohe Blendenzahl, dann kann eine „kleine Welt“ auf einmal ganz groß werden.

Blitz:

Da das Objekt bei der Makrofotografie sehr nah an der Linse ist, ist ein herkömmlicher Blitz nahezu wirkungslos, er würde „über sein Ziel hinausschießen“. Daher gibt es sogenannte „Ringblitze“, die direkt rings um das Objektiv aufgesetzt werden. So wird genau dort geblitzt, wo das Licht hin soll. Es geht aber auch billiger: Mit einer oder mehreren Taschenlampen, Tischlampen oder Halogen Spots direkt auf das Objekt gerichtet ist die Wirkung die gleiche, nur nicht besonders variabel.

7 Doppelbelichtung

Wie bekommt man Oma dazu, auf dem Eifelturm zu balancieren oder wie schafft man es, Elvis Presley auf Familienfoto zu bitten? Am Computer sind solche Fotomontagen schon lange kein Problem mehr, aber auch als es noch keine Computer gab haben Fotografen ganz ohne Schere und Kleber Personen auf Bildern zusammengestellt, die sonst nie zusammen gekommen wären. Das Zauberwort heißt Doppelbelichtung.

Die meisten älteren Fotoapparate haben die Möglichkeit, gewollt Doppelbelichtungen zu fotografieren. Bei den neueren elektronischen Modellen gehört diese Funktion schon eher zur Sonderausstattung aber selbst wenn die Kamera da nicht weiter kann, gibt es ganz einfache Abhilfe: Einfach den belichteten Film noch einmal einlegen. Bei dieser Variante empfiehlt es sich aber beim ersten Durchgang die Motive aufzuschreiben und eventuell sogar eine kleine Skizze dazu zu machen.
Ganz interessant sind Bilder, auf denen sich das Modell selbst den Arm über die Schultern legt. Also stellt man das Model in ein Drittel des Bildausschnitts und macht ein Foto. Am besten ist es, die Kamera auf ein Stativ zu stellen, um später die exakte Position wieder zu finden. Auf dem Stativ wird auch verhindert, dass sich die Kamera bewegt, denn dadurch würde der Hintergrund bei der zweiten Aufnahme nicht mehr identisch mit dem ersten Bild sein. Nun stell sich das Modell „neben“ sich selbst, also etwa in das nebenanliegende Drittel des Bildes und tut so, als läge es den Arm um eine imaginäre Person. Noch einmal Abdrücken und mit etwas Glück hat das Experiment geklappt.

In den künstlerischen Bereich geht es zum Beispiel dann, wenn man einen schon einmal belichteten Film wie etwa aus dem letzten Urlaub blind noch einmal benutzt. Klar, manchmal passiert das auch ohne dass man es will, aber man darf gespannt darauf sein, welche interessanten Motive heraus kommen.

8. Spiegeleffekte

Wenn Fotomotiven der richtige Kick fehlt, kann der Trick mit der Spiegelung weiter helfen. Spiegel gibt es praktisch überall: Flüsse und Seen, eine Regenpfütze, Schaufensterscheiben, Autorückspiegel oder Glastische sind immer willkommene Helfer für aussagekräftige Bilder.

Besonders beliebt bei Fans der Spiegeleffekte sind Südseehäfen, wenn sich abends der tiefblaue Himmel im ruhigen Wasser spiegelt und auch einige Straßenlampen als Spiegelbild im Wasser leuchten. Das idyllische Bild wird gerade durch diesen Effekt erst so richtig interessant.
Um aus diesem klassischen Bereich auszubrechen muss man mit offenen Augen durchs Leben gehen.

Zum Beispiel in der Stadt: Hier gibt es so viele Spiegelflächen wie sonst wohl nirgends. Nach einem Regen gibt es viele Pfützen, die, wenn man tief genug mit der Kamera runter geht, das reelle Bild spiegeln. Teilt man das Bild so auf, dass das Spiegelbild die Hälfte des Bildes bedeckt, erhält man eine interessante Ansicht. Das Motiv selbst braucht nicht besonders attraktiv zu sein, eine herkömmliche Straßenszene reicht schon völlig aus, da der Effekt dadurch viel mehr in den Vordergrund gerückt wird.
Der Picadilly Circus bei Nacht ist eine der am meisten fotografierten Sehenswürdigkeiten Londons. Im Sommer ist es schon schwer, sich einen Weg durch die Massen von fotografierenden Touristen zu bahnen. Am Ende hat jeder, sofern wenigstens der richtige Film benutzt wurde, das gleich Bild, wie an jedem Stand mit Postkarten auch zu bekommen. Ganz anders dagegen, wenn man einfach das Spiegelbild der Leuchtreklame auf dem glänzenden Lack eines schwarzen - und meist auf Hochglanz polierten - Taxis abfotografiert. Dieses Bild gibt es sicher nicht als Postkarte.
Aufnahmen mit Wasser als Spiegel können gerade dann einen besonderen Touch bekommen, wenn das Wasser nicht still steht. Einige leichte Wellen verzerren das Spiegelbild und schaffen so eine besondere Spannung. Das gilt auch dann, wenn sich die Sonne im Wasser spiegelt und dadurch einige Teile des Bildes überbelichtet sind.

9 Crossentwickeln

Motiv zu langweilig? Dann hilft die Crossentwicklung für den etwas psychedelischen Kick im Bild. Extreme Farben, steile Gradation, Fotogeschäfte schütteln den Kopf und doch: Profis wie Amateure greifen immer wieder auf diesen ganz besonderen Effekt zurück.

Man nehme: Einen Diafilm, eine Kamera und los geht’s. Fotografieren wie immer, aber immer auf der Suche nach vielen bunten Farben. Denn beim Entwickeln des Diafilms im C41 Bad, also dem Entwickler für Negativfilme, werden die Farben anfangen das, zu machen, was sie wollen. Nur nicht das, was sie sollen.
Das stimmt natürlich nicht ganz, denn jeder Diafilm hat seine eigene Charakteristik. Ob Magenta, grelles oder völlig reduziertes Grün, eine Anleitung, welche Film welche Charakteristika hat gibt es kaum. Verschiedene Fotomagazine veröffentlichen Tests mit Diafilmen, wenig Infos gibt’s dagegen erfahrungsgemäß beim Händler, dafür viel Kopfschütteln. Es braucht auch etwas Überzeugungsarbeit, den Fotohändler davon zu überzeugen, den Diafilm in den normalen C41 Entwicklungsautomat zu stecken. „Das wird nicht“ ist die übliche Reaktion. Einige Entwicklungsautomaten lassen Diafilme erst gar nicht zu. Dann hilft es, einen normalen Negativfilm in den Schacht zu legen, bis der Automat den Strichcode gelesen hat. Danach kommt wieder der Diafilm in den Automat. Aber Vorsicht: Es dürfen nicht zu viele Diafilme im C41 Bad entwickelt werden, da sonst die Chemie Schaden nimmt, das könnte vielleicht auch ganz lustige Effekte geben, aber man sollte es nicht unbedingt darauf ankommen lassen. Man kann dagegen auch Filme ins externe Labor schicken lassen, mit dem Vermerk: „Crossentwicklung“. Dann bekommt man auch gleich Abzüge von dem Experiment, denn ein Sofortentwicklungsautomat kann den crossentwickelten Diafilm sicher nicht lesen.
Wenn man den Diafilm beim fotografier zusätzlich etwas pusht , steigert sich die Härte und Farbigkeit noch mal etwas, wobei das auch wieder auf den Film ankommt. Ausprobieren statt studiern ist die Devise

(c) vaueff !!

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