VW New Beetle Testbericht

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Abbildung beispielhaft
ab 28,30
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
Summe aller Bewertungen
  • Fahreigenschaften:  sehr gut
  • Fahrkomfort:  sehr gut
  • Platzangebot:  durchschnittlich
  • Zuverlässigkeit:  sehr gut

Erfahrungsbericht von ceros

Nie wieder deutsches Auto

Pro:

Image, Aussehen

Kontra:

Qualität, Service, Preise

Empfehlung:

Nein

Ich hab den Beetle leihweise für eine Woche gehabt und schildere hier meine Erfahrungen.

Zur Info: Das Auto ist 3 Jahre alt, hat aber nur 20.000 km.

Tag 1:
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Ich steige ein, stelle fest, dass der Sitz für mich falsch eingestellt ist. Mit meinen langen Beinen und meinem Hang zum höher sitzen finde ich auch nach längerem hin und her keine richtige Position. Vielleicht stört mich auch nur die weit entfernte Windschutzscheibe.
Das Anlassen des Motors, leicht und schnell. Dieselgeräusch, aber nicht störend. Gang rein und los. Junge, Junge, das Auto geht ab wie Schmidt\'s Katze. Selbst bei 50 km/h im 5. Gang noch zügiges Beschleunigen. Großes Lob an die Spritzigkeit. Nach 30 Kilometern Landstraße sehe ich, dass sich die Tanknadel deutlich bewegt hat, entweder kleiner Tank oder großer Durst.

Tag 2:
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Kurz nach dem Losfahren ein blaues Warnlämchen am Tacho. Könnte was mit der Kühlerflüssigkeit sein. Schnell den Besitzer des Autos über Handy angerufen: Entwarnung. Das Lämpchen zeigt, dass die Kühlerwassertemperatur noch nicht Betriebswerte erreicht hat. Wozu muss ich das als Fahrer wissen? Komisch.
Nach weiteren 10 km geht plötzlich ein gelbes Warnlämchen an. Irgendwas mit gelbem Ausrufezeichen und Pfeil drum rum. Indianerangriff? Möchte nicht schon wieder anrufen. Fahre vorsichtshalber bei der nächsten Werkstatt vorbei und frage nach. Diagnose: ESP hat ausgelöst, weil ich zu schnell in die Kurve gefahren wäre. Meine Antwort: Ich war auf einer geraden Landstrasse, als das Lämpchen anging. Merkwürdig.

Tag 3:
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Fahre gerade los, da leuchtet das Ausrufezeichen schon wieder. Ich versuche es zu ignorieren, gelingt mir auch. Regen und Dunkelheit, freue mich über ein Dach über dem Kopf. Plötzlich wird das Auto langsamer. Das Gaspedal reagiert nicht mehr. Der Motor scheint bei 100 km/h plötzlich aus zu sein. Die Tachonadel sinkt, die Tankanzeige ist gleich ganz auf Null gefallen. Ich rolle auf den nächsten Waldweg, verfluche deutsche Autos und starte den Motor neu. Läuft tadellos an und ich kann weiterfahren, direkt in die Werkstatt.
Nach 7 Stunden der erlösende Anruf: Der Fehler wurde nicht gefunden, aber dafür ein anderer. Die Fehlersuche kostet schon mal 150 Euro. Es wurde festgestellt, dass der Querbeschleunigungssensor kaputt ist. Wird für schlappe 800 Euro sofort ausgetauscht. Sofort heisst, dass es am nächsten Tag gleich als erstes gemacht werden soll. Die Suche nach dem Fehler für den Motor-Ausstieg wird dann anschließend gemacht.
Ich verfluche deutsche Autos noch mehr.

Tag 4 bis 5:
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Ich sitze in meinem eigenen Japaner-Auto, das noch keine Werkstatt von innen gesehen hat. Freue mich, wieder ein echtes Auto zu fahren und schwöre mir: \"NIE MEHR EIN DEUTSCHES AUTO\".

P.S. Ich habe diese Geschichte vielen Leuten erzählt und jeder VW-, Audi-, Opel-Fahrer konnte ähnliche Erlebnisse berichten. Einzig die Mazda-, Mitsubishi-, Nissan-, Toyota-Fahrer. Sie reagieren mit zuckenden Schultern und der Frage, was denn ein Warnlämpchen sei und warum so was aufleuchtet.
Viele herzliche Grüße nach Japan!!!

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