Korfu Testbericht

Korfu
ab 126,50
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003

5 Sterne
(4)
4 Sterne
(4)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(0)

Erfahrungsbericht von ecke5

Acharavi und Acharavi Beach

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Fäht man von der Hauptstadt Corfu ( Kerkyra ) norwärts immer an der Küste entlang erreicht man nach ca. 40 Minuten den Ort Acharavi. Die Zeit ist mit dem Auto gemessen, nicht mit dem Transferbus. Für letzteres muss man schon mehr Zeit einplanen. Unser Transfer zum Hotel hatte 90 Minuten gedauert. Dies liegt ja gewöhnlich daran, dass der Bus verschiedene Ferienorte ansteuert und die Urlauber am Hotel absetzt.

Acharavi liegt an der Nordküste. Für alle Badelustigen sei gleich gesagt, dass sich an der Küste ein ca. 10 km langer Sand- und Kiesstrand ersteckt. Das Wasser fällt flach ab und der Strand ist somit also bestens für Familien mit Kindern geeignet. Wem das Sonnenbaden alleine nicht ausreicht, der findet am langen Strand zahlreiche Tavernen und ein paar Wassersportmöglichkeiten vor. Hervorheben möchte ich hier die Wassertretboote und das ... nun wie nennt man das? Jedenfalls ist ein Boot und daran hängt in der Luft ein Mensch und fliegt sozusagen übers Meer. Der Stand läd zu Spaziergängen ein. Da der Strand jedoch an einigen Stellen etwas steinig ist, sollte man Badeschuhe dabei haben.
Vom Strand aus führen viele Wege und kleine Stassen in den Ortskern. Dieser ist geprägt von einer langen, grossen Hauptstrasse . Rechts und links davon sind zahlreiche Geschäfte, Tavernen, Reiseanbieter und Autovermietungen.
Zu den Autovermietungen möchte ich folgendes erwähnen. Man findet neben zahlreichen regionalen Anbietern noch die weltweit bekannten Firmen Herzt und Europcar. Beide haben in Acharavi eine Niederlassungsstelle. Aus eigenen Erfahrungen kann ich jedoch Herzt NICHT empfehlen. Dazu möchte ich allerdings nicht mehr schreiben, die Erfahrungen sind einen eigenen Beitrag wert.
Wer einen Motorroller oder ein Motorrad ausleihen möchte, der wird in Acharavi die Qual der Wahl finden.
Genauso sieht es mit den Tavernen aus. Ich habe sie nicht gezählt, es sind aber wirklich sehr viele. Und wie nicht anders zu erwarten schmeckt es überall vorzüglich und die Preise sind verglichen mit Deutschland durchaus angenehm.

Acharavi ist in meinen Augen ein Tourismuszentrum. Einstmals ein kleines Dorf hat es sich inzwischen voll auf den Tourismus eingestellt. Ursprüngliches ist kaum noch zu finden. Wer dies, genauso wie wir sucht, hat von Acharavi aus zahlreiche Möglichkeiten dies zu erkundigen. Gute Verkehrsbedingungen ins Landesinnere, zu den Ost- und Westküsten lassen das Urlaubsherz höher schlagen. Allerdings möchte ich anmerken, wer das die Strassen gerade ins Landesinnere äussert Kurvenreich und schmal sind. Dies sollte man unbedingt beachten.
Wer nicht mit einem Mietfahrzeug ( oh, wie schade ) die Insel erkundigen möchte, der hat daneben noch Möglichkeiten Exkursionen zu buchen. Zum einem natürlich über den gebuchten Reiseveranstalter, zum anderen auch duch viele vor Ort ansässige Reiseunternehmen. Die ortsansässigen sind meinst preisgünstiger und keineswegs schlechter.

In Acharavi hat man die Möglichkeit einen sogenannten Pauschalurlaub zu buchen. Andererseits in hat Acharavi auch zahlreiche kleine Pensionen und Appartmens die einen induviduellen Urlaub mit Selbstversorgung möglich macht. Zahlreiche Supermärke machen dies möglich.

Wer jedoch ein Hotel mit einem gewissen Kofort bevorzugt, der findet neben zahlreichen kleineren Hotels 2 grosse Hotels der Mittelklasse. Zum einem das Ionian Princess und zum anderem das Acharavi Beach. Wir hatten das Acharavi Beach gebucht und ich möchte auf dieses Hotel eingehen. Es ist in meinem Augen das grösste in dem Ort.

Acharavi Beach Resort

Es liegt direkt am oben erwähneten Strand. Und wenn ich schreibe DIREKT, dann ist das auch so.
Das Hotel besteht aus mehreren Gebäuden. Diese sind eingebettet in eine schöne Gartenanlage.
Zum Hotel gehören eine 24 Stunden Rezeption, eine urig gemütliche Terasse, eine Bar ( in der Hotelhalle ), ein Restaurant und ein Swimmgingpool. Für die Kinder gibt es einen kleinen Nichtschwimmerpool, einen Spielplatz und natürlich viel Sand zum buddeln.
Es gibt verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten.
Doppelzimmer ( auch mit einem Zustellbett für ein Kind ), Doppelzimmer zur Alleinbenutzung und Appartments. Die Appartments haben ein zusätzliches Schlafzimmer und sind für 4 Personen geeignet.
Alle Zimmer sind mit Telefon, Sat-TV, Kühlschrank ( im Sommer sehr nützlich ), Musikanlage, Dusche, Bad, Balkon bzw. Terasse und Klimaanlage ausgestattet. Anmerken möchte ich, dass die Zimmer etwas klein sind.
Gereingt wird täglich, Wäschewechsel aller 3 Tage.
Für etwas spotliche Betätigung sorgt ein Tennishartplatz und 2 Tischtennisplatten ( steht in keinem Katalog ). Mitnehmen muss man weder Schläger noch Ball. Beides kann man kostenlos an der Rezeption ausleihen. Tischtennis ist gratis, Tennis gegen Gebühr.
Weiterhin gegen Gebühr sind die Sonnenliegen und Sonnenschirme. Diese kosten 300 Drachmen ( ca. 2 DM ) pro Tag.
Und wer am Pool oder Strand Durst oder Hunger bekommt, der kann sich an der Poolbar etwas holen.
So, das war der allgemeine Teil hierzu. Nun noch mein Eindruck.
Die angebotene Halbpension ist vorzüglich. Ein grosses Kompliment für die leckeren und abwechslungsreichen Speisen. Ich habe 3 Kg zugenommen! Frühstück und auch Abendbrot werden in Büffetform angeboten. Allerdings sollte man beachten, dass das Abendbrot erst ab 19.30 Uhr eingenommen werden kann.
Sofern man einen Mietwagen hat, stehen hierfür Parkplätze zur Verfügung.
Die Hotelanlage selber macht einen ruhigen und gepflegten Eindruck. Und das Personal ist freundlich und bei Problemen sehr behilflich.
Die Preise für Snacks und Getränke sind etwas hoch. So kostet eine kleine Tasse Kaffee ( wirklich klein! ) 700 Drachmen.
Der Swimmingpool ist für die grösse des Hotels zu klein. Und auch das Sportangebot ist eher dürftig.

Fazit

Acharavi und das Acharavi Baech ist stehen für einen gelungenen Urlaub. Egal ob für Ruhesuchende oder Unternehmungslustige. Ob für Singles oder Familien. Es ist bestens geeignet seinen Urlaub nach seinen Vorstellungen zu gestallten.


Euer hhffan


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-13 21:05:41 mit dem Titel Knoblauch, Bier und Meer

Na Du? Auch schon im neuen Reisekatalog geblättert? Keine Ahnung wo es hingehen soll im nächsten Urlaub? Oder doch? Ah, Griechenland...... Korfu.........da war ich schon. Wie`s war? Nun lies selber:

Korfu gehört zu den Ionischen Inseln und erstreckt sich über gerade mal 592m2. Kreta, die grösste griechische Insel, hat dagegen 8261m". Daran sieht man schon, dass Korfu eine eher kleinere Insel ist.

Die meisten Besucher oder Urlauber werden wohl genauso wie wir im Reisebüro eine Pauschalreise buchen und die Anfahrt per Flugzeug wählen. Die bekannten Fluggesellschaften wie Condor oder LTU fliegen von allen etwas grösseren Flughäfen Deutschlands meist im Direktflug ohne Zwischenlandung nach Korfu. Geflogen wird entsprechend des Besucherverkehrers meist von April- Oktober.

Also setzten wir uns gemeinsam in den virtuellen Fliegen und starten los.

Nach ca. 120 Flugminuten blicken wir aus dem kleinen Guckloch und erblicken unter uns die Adria. Rechts von uns die Küste da, das ist nicht Korfu, das ist Albanien. Korfu liegt ganz nah an diesem Staat und so schauen wir den Piloten über die Schulter und entdecken nach ein paar weiteren Flugminuten eine Insel, genau am Mittelmeereingang.
Entsprechend des Landeanfluges erblicken wir die ersten grünen Eindrücke der Insel. Noch eine kleine Schleife und wir landen auf dem Flughafen Korfu ( Kerkira ).

Temperaturen
==============

Wir sind da und spüren die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut. Im Frühling liegen die Temperatuen zwischen 20- 28 Grad, im Sommer klettert das Thermometer auf über 30 Grad und der Herbst hält Temperaturen von ca. 20- 25 bereit. Bei meiner reelen Reise im Oktober waren zwischen 25-28 Grad, wobei diese Temperaturen über dem allgemeinem Durchschnitt lagen.
Der Frühherbst ist eine ideale Reisezeit. Die Temperaturen sind angenehm warm und auch die Wassertemperaturen laden noch mit ca. 25 Grad zum Baden ein.

Übernachtung
==============

Übernachtungmöglichkeiten gibt es in Korfu viele. Von der einfachen Pension bis zum Komporthotel hat Korfu alles zu bieten. Auch Apartments oder Ferienwohnungen sind buchbar. Die meisten Hotels findet man an der Süd- und Nordküste. Oft in Standnähe oder auch direkt am Strand ziehen diese sich meist, leider, durch ganze Ortschaften- kilometerweit- hin. Ich hab dafür einen Ausdruck, ich nenne das Bettenhochburg.
Wir besuchen den Ort Acharavi und stellen fest, dass hier ein Hotel am anderen steht. Wer dies nicht mag, der sollte dies unbedingt beachten. Der Kilometerweite, aber schmale Sandstrand lässt erahnen, dass Sonnenhungrige hier im Sommer wie die Heringe liegen. Bei meiner Reise im Oktober war dies Gott sei Dank nicht mehr der Fall.

Mietwagen
=============

Wir beziehen unser gebuchtes Hotel und haben 2 Möglichkeiten. Entweder haben wir schon in Deutschland einen Mietwagen gebucht und wenn nicht, dann greifen wir zur Möglichkeit Nummer 2 und besorgen uns einen. Bitte ganz legal, es gibt in Korfu unzählige Autovermietstationen. Auch die international bekannten Vermieter Europcar und Herzt haben einige Zweigstellen auf Korfu. Die Preise sind durchschnittlich und ein Preis- und Qualitätsvergleich lohnt! Ich möchte dazu anraten, ein eher kleines und wenn möglich schmales Auto zu mieten. Warum? Nun gehen wir auf Entdeckertour, gleich wird bewusst warum!

Entdeckertour
============

Entlang der grossen Küstenstrasse, welche von Süden- Lefkimmi bis in den Nordwesten- Sidari führt kommen wir recht gut zurecht. Die Strasse ist zwar an manchen Stellen sehr kurvenreich und etwas schmal, aber diese lässt sich doch recht gut passieren.
Anders siehts im Landesinneren aus.
Ich steige aus und streike! Entlang von sehr, sehr schmalen Strassen- immer schön an Bergklippen lang- sehen wir zwar beeindruckende Lanschaftsbilder, aber geübt sollte man doch schon sein. Gerade in den kleinen Bergdörfern passt bei Gegenverkehr kein Blatt mehr zwischen 2 Autos. Und wenn man dann noch neben sich den Abgrund spührt, dann sollte man höhentauglich sein. Und jetzt denkt man bestimmt an meine Worte, ein kleines Auto zunehmen.

Neben der Möglichkeit die Insel mit dem Mietauto zu entdecken, kann man entweder über den Reiseveranstalter oder auch über ortsansässige Reiseunternehmen Ausflüge buchen.
Und so sollten wir nun auch endlich loslegen. Wir beginnen mit einem Ausflug in die Hauptstadt Korfu ( Kerkyra ).

Kerkyra
-----------------
Die Stadt war 400 Jahre unter venezianischen Einfluss. Man bekommt den Eindruck eher in Italien anstatt in Griechenland zu sein.
Eingebettet zwischen der alten und neuen Festung liegt die Altstadt. Hier herrscht reges Treiben und in den vielen, kleinen Gassen kann man sich schon verlaufen. In jeder Gasse ist mindestens ein kleines Strassencafe und zumindest eines sollte man besuchen und ein Glas des guten griechischen Bieres geniessen. Dabei schaut man dem regen reiben zu, lauscht dem Vogelgezwitscher, welches von jedem 5. Fenster kommt. An den Fenstern hängen überall Käfige in denen Wellensittiche sitzen.

Die beiden Festungen sind ein beliebter Urlaubermagnet, wobei die neue Festung noch etwas mehr besucht wird. Beide Festungen bieten einen gigantischen Ausblick auf die Stadt Korfu, das Meer und die Insel. Zumindest eine der beiden Festungen sollte man gesehen oder besser besucht haben.
Auf der alten Festung befindet sich die Georgskirche, auf der neuen eine Zitadelle.
Beide Festungen stammten aus dem 16. Jahrhundert und wurden durch die Venezianer errichtet.

Von der Altstadt aus, erreicht man in 2 Gehminuten den Hafen. Einmal entlang schlendern und die Schiffe und Fähren betrachten sollte man schon. Im übrigen befindet sich zwischen dem Hafen und der Altstadt ein grosser Parkplatz. Aufrund der zentralen Lage ideal seinen fahrbahren Untersatz dort abzustellen.

In Kerkyra findet man noch das Archäologische, Byzantinische, Asiatische und Banknotenmuseeum. Da ich selber diese Museen nicht besucht habe, kann ich diese nur erwähnen.

Etwas ausserhalb von Korfu- Stadt liegt Achillion. Hier steht das kleine Schloss der Kaiserin Sissi. Das Schloss selber ist nur auf der unteren Etagge zur Besichtung frei gegeben. Hier findet man alte Möbel und Gemälde aus Sissis Zeit. Um das Schloss ist ein kleiner, aber feiner Park gebaut. Von der Terasse des Schlosses aus bietet einem ein einmaliger Ausblick auf die Stadt Korfu und den Flughafen.
Der allerdings sehr hohe Eintrittspreis trübt den Ausblick. Ich fand diesen nicht angemessen, sondern deutlich zu hoch.

Verlassen wir Korfu und fahren wir weiter auf der Küstenstrasse in den Süden.

Süden Korfus
----------------------
Die Besiedlung nimmt im Süden deutlich ab. Der grösste und vielleicht auch einzigste See von Korfu liegt westlich der Küstenstrasse bei Linia. Der 5 km. lange und 1 km breite See ist nur durch einen Sandstreifen vom Mittelmeer getrennt. Ein Abstecher den man sich nicht entgehen lassen sollte. In Lefkimmi endet die Küstenstrasse und will man zum südlichsten Zipfel, so gehts auf einer im Reiseatlas gelb gekennzeichneten Strasse weiter. Diese ist durchaus als gut zu bezeichnen, allerdings kann man sich den Weg fast sparen.
Man kommt nach ca. 5 km nach Kavos und kann hier doch einmal andere Urlauber der Europäischen Union sehen. Gemeint ist damit, dass dieser Ort fest in englischer Urlaubshand ist. Und was die Deutschen ( schäm mich ) teilweise mit Mallorca gemacht haben, dass gleiche tun die Engländer hier. Ohrenbetäubender Lärm, Bier in Massen, Sport in Form von Fernsehern in den Tavernen und wo ist die griechische Küche geblieben? Da steht doch Fish und Chips auf der Speisekarte! Nee, ein Ausflug den man sich sparen kann. Ein positives hatte das ganze. Wir deutschen Exoten fragten doch nach griechischem Essen! Ein dickes Lächeln stand dem Kellner auf dem Gesicht und wir bekammen unser Essen noch vor allen anderen.
Also sehen wir doch zu, dass wir von diesem Ort verschwinden.
Da es südlicher kaum geht ( es folgt das Mittelmeer) , fahren wir zurück nach Mittelkorfu.

Mittelkorfu
--------------------
Wir übergeben das Auto dem besten Fahrer und machen uns in die Bergwelt von Korfu auf. Wie schon Eingangs erwähnt, sind die Strasse äusserst eng, kurvenreich und abwechselnd rechts und links der Abgrund. Dies sollte aber nicht daran hintern, die einzigartige Landschaft zu sehen. Von zahlreichen Aussichtspunkten hat man einen wunderschönen Blick in die Täler und auf das Meer. Gerade wenn es leicht zu dunkeln anfängt und das Meer durch die untergehende Sonne glitzert, dann wird wohl jeder Korku lieben lernen.
Pantokrator, der höchste Berg Korfus, ist über eine Asphaltstrasse erreichbar. Nun, im Reiseführer stand noch: "Gut Ausgebaut". Klar kommt man hoch und sollte man auch. Der Weg durch die Bergdörfer dorthin ist das engste und kurvenreichste, was ich bisher gesehen habe. Dazu kommen noch steile Strassen. Man darf sich von der Entfernung nicht täuschen lassen. Ich glaube, wir haben für die paar Kilometer fast eine Stunde gebraucht. Ist man aber dann doch oben, dann haut einem die Aussicht um. Ich hab mich erst mal gesetzt. Zum einem schlackerten mir die Kniee nach der Fahrt, zum anderen ist die Aussich Atemberaubend!!
Fährt man von Keryra ins Landesinnere Richtung Nord-Westen, dann kommt man durch viele landschaftlich reizvolle Bergdörfer. Die Einwohner in dieser Gegend bieten gerade in dieser Region Erzeugnisse aus der eigenen Produktion an. Hierzu zählen Wein, Olivenöl, Oliven, Kunsthandwerk und der auf Korfu beliebte Kumquat. Kumquat ist ein süsser Likör welcher aus Kumetat? hergestellt wird und super lecker ist. Wer Interesse hat, das eine oder andere mitzubringen, der sollte bei den netten Einwohnern vorbeischauen. Zum einem kommt man mit Land und Leute in Berührung, zum anderen sind die Erzeugnisse sehr, sehr gut und preiswert allemale.

Allgemeines
------------------------
Auf Korfu sind ( ausser in der Haupstadt ) Museen ganz spärlich. Auch findet man keine grossartigen Ausgrabungsstätten wie man es vielleicht von Kreta her kennt. Korfu ist eher ein landschaftlich reizvolles Fleckchen Erde.

Essen und Trinken
===============

Den Kalorienzählern und Knoblauchfürchtenden sag ich ganz offen: Bleibt zu Hause. Korfu bietet eine sehr schmackhafte Küche. Oben auf dem Speiseplan stehen natürlich Olivenöl und Knoblauch. Natürlich nicht pur, sondern als Zutaten.
Wer die griechische Küche liebt, der ist hier genau richtig.
Ob es die einfachen Spagettis mit Olivenöl und Knoblauch sind oder frischer Fisch. Korfu hält ein breites Speisenangebot bereit. Auf keiner Speisekarte fehlen die typisch griechischen Gerichte wie: Salat mit Fetakäse, Kalamaris, Gyros in unzähligen Varianten und Mousakka.
Und dann die Weine. Ein MUSS für jeden Weintrinker und für mich natürlich das Mythosbier. Das Bier ist nicht so herb und sollte mal wie Coke bei 3 Grad probiert werden. Man nimmt ein Glas aus der Tiefkühltruhe und gibt wiederrum gut gekühltes Mythosbier hinein. Oh, welch Bierfreude.
Und bitte vergesst die olle deutsche Tischkultur. In Korfu nimmt man sich Zeit zum Essen mit. Kein liebloses hinuntergewürge der Speisen, nein man geniesst in aller Ruhe!

Meine Empfehlung/Fazit
=====================

Korfu ist eine eher beschauliche Insel, die in der Lanschaft ihre Reize hat. Wohl was für Naturverbundene und Romantiker. Wer im Urlaub sehr viele Besichtigungen machen möchte, dem empfehle ich eher Kreta.
Neben der Landschaft bietet Korfu kilometerlange Strände, welche an der Ost- und Nordküste flach abfallen und somit auch für Familien mit Kindern geeignet sind.
Die Einwohner Korfus sind ein aufgeschlossenes, sehr kinderliebes und freundliches Völkchen. Was für mich auch immer sehr wichtig ist, es gibt kaum Kriminalität, man kann sich sicher überall hinbegeben und kann sich der Hilfe der Einwohner sicher sein. Egal ob man nach dem Weg fragt oder ein anderes Problem hat.
Mir hat es auf Korfu gefallen. Allerdings bin ich wahrscheinlich von Kreta etwas zu sehr verwöhnt gewesen. Im Vergleich schneidet Kreta vorallem wegen der unzähligen Museen, Kloster und Ausgrabungsstätten besser ab. Auch, weil im Sommer Korfu leider einer Bettenhochburg gleicht.
Darum sollte man eher die Monate September oder Oktober für eine Reise vorziehen.

Ich hoffe mit meinen Ausführungen die Wahl des nächsten Urlaubs erleichtern zu können. Für Fragen stehe ich bereit.

Euer Ecke5

24 Bewertungen, 3 Kommentare

  • trilli7

    15.03.2002, 07:04 Uhr von trilli7
    Bewertung: sehr hilfreich

    lol so spaet noch auf ;-) gute nacht, schalf schoen. mfg trilli7

  • SevenN8s

    13.03.2002, 23:19 Uhr von SevenN8s
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr verlockend...*g*...aber ich bleib bei meiner Auswahl...Bin nun mal ein Türkei-Fan! :) Gruß, Seven

  • fuchseline

    13.03.2002, 22:07 Uhr von fuchseline
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr ausführlich uns gut geschrieben. man liest sich! CU