Radwege Testbericht

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Erfahrungsbericht von einsims

Eine Radtour in den Odenwald

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Begonnen habe wir unsere Tour von Mannheim aus.

Quer durch den Käfertaler Wald ging es nach Viernheim. Von dort weiter nach Weinheim. Ein gute Strecke zum Einfahren, bevor die Berge kommen.

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Weinheim ( 135 m )

Weinheim an der Bergstraße liegt am Rand des Odenwalds.
Man sollte sich unbedingt die historische Altstadt ansehen mit dem Rathaus, einem aus drei Teilen bestehenden Schloss . Bei sonnigen Wetter kann man sich auf dem Marktplatz zu einem Plausch bei einer Vesper treffen. Außerdem lohnt sich eine kleine Pause im Gerberbachviertel mit der Judengasse.
Etwas mehr Zeit sollten man dann schon im Exotenpark verbringen.
Der Name stammt von der Art der Gehölze, die man hier findet. Bäume aus Amerika wurden hier waldmäßig angepflanzt. Auf mehreren Rundwanderwege, die man ohne Anstrengung abgehen kann, bekommt man einen guten Eindruck des Parks.
Auch die Freunde des Mittelalters kommen auf ihre Kosten. Die Reste der Stadtbefestigung mit dem Rotem Turm laden zu einer Besichtigung ein. Außerdem kann man im Heimatmuseum etwas von der Geschichte der Stadt Weinheim erfahren.

Tipp:
Mehr Informationen im Verkehrsverein, Bahnhofstraße 15
Telefon 06201/991117

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Mit dem Rad ging es dann durch das Gorxheimer Tal über Trösel nach Abtsteinach. Schon hier ging es los mit den Anstiegen. Im kleinsten Gang auf unserem Mountainbike bewältigten wir diese Tortur ganz ordentlich. Weiter nach Wald-Michelbach führte unser Weg weiter aufwärts.

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Wald-Michelbach ( 346 m )

Bevor man nach Wald-Michelbach kommt, durchfährt man den Ortsteil Siedelsbrunn. Hier gibt es ein beheiztes Waldschwimmbad und ein schönes Wildgehege, das uns eine Pause wert war.
Einen Blick ist auf jeden Fall die ehemalige Wehrkirche wert, die um das Jahr 1200 erbaut wurde, sowie das Heimatmuseum im Alten Rathaus.

Tipp:
Mehr Informationen im Verkehrsverein, In der Gass 17
Telefon 06207/401

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Der Höhenunterschied von Weinheim nach Wald-Michelbach von ca. 200 m hört sich eigentlich nicht viel an. Doch für Hobbyradfahrer, die wir sind und immer bleiben werden, ist dies besonders auf ein solang gezogenen Strecke schon ein bisschen anstrengend. Doch der Höhepunkt, hier nun zweideutig, war noch nicht erreicht. Die höchste Gemeinde im Odenwald stand uns noch bevor. Über Affolterbach ging es nach Beerfelden.

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Beerfelden ( 427 m )

Auch in der höchstgelegenen Gemeinde im Odenwald, bis 530 m , gibt es etwas zu sehen, an der man eine Pause, die auch nötig ist, einlegt.
Einer der größten noch erhaltenen Galgen aus dem Jahre 1597 hinterlässt einen zweifelhaften Eindruck, den dieser war sehr häufig in Gebrauch. Und wenn man an die Rechtssprechung dieser Zeit denkt, kann man sich vorstellen, wie oft Unschuldige nur nach Verleugnungen hier gerichtet wurden.
Leider hatten wir nicht die Zeit, auch die Burgruine Freienstein aus dem 12. Jahrhundert im Ortteil Gammelsbach zu besichtigen.
Bei unserem kurzen Aufenthalt im Verkehrsbüro konnten wir uns auch über weitere Attraktionen dieser Gemeinde informieren. Dies scheint ein Paradies für Wanderer zu sein. Über 300 km markierte Wanderwege gibt es in diesem Gebiet.

Tipp:
Mehr Informationen im Verkehrsverein, Metzkeil 1
Telefon 06068/2071

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Endlich geht es abwärts. Auf der Bundesstraße 45 rasen wir Richtung Eberbach. Erfrischt durch den Fahrtwind erholen wir uns wieder langsam. Bei dieser Abfahrt hatten wir stellenweise Geschwindigkeiten von 70 km/h auf unserem Tachometer abgelesen.
Das wurde uns dann doch zu schnell und benutzten unsere Bremsen.
Trotz Helm kann man dieser Geschwindigkeit bei einen Sturz sich schwer verletzen. Und so ging es ein bisschen langsamer, aber angenehmer Richtung Neckar, der uns fast den Rest unserer Tour begleitete.

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Eberbach ( 131 m )

Eberbach am Neckar gelegen war in früherer Zeit eine freie Reichstadt und somit in der Stauferzeit ein Zentrum des Handels.
Heute ist Eberbach aber eher durch seinen Kurbetrieb mit ihren Heilquellen bekannt. Freunde von Fachwerkhäusern kommen in der Altstadt auf ihre Kosten. Ein Besuch im Hotel zum Karpfen rentiert sich für geschichtsinteressierte Besucher. Teile der Eberbacher Geschichte werden dort in Malereinen erzählt. Außerdem kann man sich bei einem Getränk in der Umgebung von wunderschönen Fachwerkhäusern erholen und entspannen. Wer noch Zeit hat, begibt sich zur Burgruine, die auch aus dem 12. Jahrhundert stammt.
Wie in fast jeder Stadt gibt es auch in Eberbach ein Stadtmuseum. Untergebracht ist es im Altem Rathaus. Imposant sind auch die Stadtmauern mit ihren vier Stadttürmen.

Tipp:
Mehr Informationen in der Touristinformation, Kellereistr. 32-34
Telefon 06271/4899

Empfehlenswert sind außerdem der Haspelturm mit einem Zinnfigurenkabinett, sowie der Pulverturm mit einer alten Turmuhr.

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Endlich auf ebenen Terrain fahren wir am Neckar entlang.
Die B 37 verlassend machen wir die Schleife des Neckars mit, um nach Hirschhorn zu gelangen. In Hirschhorn kommen wir nochmals nach Hessen, nachdem wir kurz vor Eberbach wieder in Baden-Württemberg waren. Schon bei der Ankunft sieht man das Wahrzeichen des kleinen Städtchen, nämlich die Burg Hirschhorn, ebenfalls aus dem 12. Jahrhundert. Wer die schöne Aussicht auf das Neckartal genießen will, kommt bestimmt auf der Burgterrasse auf seinen Genuss, das heute zu einem Hotel und Restaurant gehört.
Auch hier, gibt es Stadtmauern, die den mittelalterlichen Stadtkern umgeben.

Tipp:
Mehr Informationen im Verkehrsamt, Alleeweg 2
Telefon 06272/1742

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Und weiter geht es nun am Neckar entlang Richtung Heimat, do das Ziel ist noch weit und wir konnten uns noch einige schöne Sachen ansehen, obwohl wir wirklich langsam müde wurden. Trotzdem erreichten wir Neckarsteinach. Neckarsteinach würde ich die umzingelte Stadt nennen. Den nicht weniger als 4 Burgruinen gibt es rund um diese Stadt. Wahrzeichen ist das Schwalbennest, die aus dem 13. Jahrhundert stammende Ruine Schadeck. Die älteste Burg stammt jedoch aus dem 11. Jahrhundert ist die Hinterburg , die man als Aussichtsplattform benutzen kann. Gleichzeitig ist Sie auch die älteste Ruine auf unserer bisherigen Tour.

Tipp:
Mehr Informationen im Verkehrsamt, Hauptstraße 7
Telefon 06229/92000

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Sozusagen ab Neckarsteinach beginnt unsere langgezogener, langsamer, Schlussspurt Richtung Mannheim. Daher lassen wir Neckargemünd sprichwörtlich links liegen und halten uns auch nicht mehr in Heidelberg auf. Um Heidelberg zu besuchen, braucht man eh mehr Zeit. Doch nun wollten wir nur noch nach Hause.
Bis jetzt ging auch alles gut auf unserer Tour und erreichten die ersten Stadtteile von Mannheim. Doch im Stadtteil Vogelstang ereilte ein großes Malheur. Mein Reifen platzte und dummerweise hatte ich keinen Ersatzschlauch dabei. Doch in meinem großen Pech hatte ich dennoch Glück. In Vogelstang feierte gerade eine Fahrradwerkstadt im Hof ein Fest, welch wunderbarer Zufall.
Die Mechaniker reparierten Gott sei Dank mein Fahrrad. So konnte ich noch bei Würstchen und kühlen Getränke auf mein Rad warten.

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Endlich zu Hause angekommen zeigte mein Tachometer eine Strecke von 180 Km an. Für mich eine gewaltige Leistung und Anlass genug, wieder einmal eine solche Gewalttour zu starten, nur etwas besser vorbereitet.

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Alle Angabe von Telefonnummer entnahm ich den verschiedenen Prospekten, daher kann ich keine Gewähr dafür geben.

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Ps.
Wer diese Tour nachfahren will, sollte an den Fahrradhelm denken!!

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