Tower of London Testbericht

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  • Angebot:  viel
  • Zustand der Einrichtung:  gut
  • Sauberkeit:  sehr gut
  • Preis-Leistungs-Verhältnis:  gut
  • Information & Kundenservice:  gut
  • Familientauglichkeit:  durchschnittlich
  • Behindertenfreundlichkeit:  schlecht
  • Empfehlenswert:  ja

Erfahrungsbericht von YOURFRIEND

YOURFRIEND WIRD ENDLICH MILLIONÄR !!!!!!!!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo liebe Leser!


Vorwort:
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Wenn man in London ist kommt man natürlich nicht drum herum den berüchtigten Tower of London zu besuchen. Und so stand natürlich auch der Tower auf unserem Terminkalender. Man kann den Besuch im Tower gleich mit einem Besuch des Museums in der Tower Bridge verbinden. Denn am anderen Ende der weltbekannten Tower Bridge befindet sich der Tower of London.


THE TOWER OF LONDON :
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Eigentlich weiß ich jetzt gar nicht so recht wo ich überhaupt anfangen soll. Ich denke ich fange mal bei der Geschichte des Towers an. Bevor der Tower gebaut wurde, gab es schon einige Festungen der Römer an dieser Stelle. Im Jahre 1066 ließ Wilhiam the Conqueror ein Holzfort an dieser Stelle erbauen. Der Sinn dieses Fort war einen sicheren Wohnsitz zu haben, da er als Normanne bei der englischen Bevölkerung nicht gerade beliebt war. 12 Jahre später wurde dann der bekannteste Teil des Tower of London erbaut, nämlich der White Tower.


Was einem sofort auffällt wenn man die ganze Festungsanlage betrachtet ist, dass nicht alles im selben Zeitraum erbaut wurde. Das merkt man schon daran, dass oft sehr unterschiedliche Steine verwendet wurden. So wurden zum Beispiel für den Bau des White Towers Steine aus der Normandie herübergeschifft, da man glaubte die Steine wären besser :-) Alle nachfolgenden Herrscher haben die Festung immer erweitert. Deshalb sieht er auch sehr unterschiedlich aus. Der White Tower ist heute so eine Art Museum. Hier kann man zum Beispiel die Entwicklung der Rüstung betrachten. Anfangs sahen die ja echt ulkig aus. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man sich da groß bewegen konnte. Die haben sogar ihr Geschäft in der Rüstung verrichtet, da sie ja nicht so leicht herauskamen.


Ich habe mich auch immer gefragt, für was die Pferde auch eine Rüstung bekamen. Seit dem Besuch beim Tower weiß ich es :-) Wenn das Pferd tot war, war der Soldat eigentlich auch wertlos, da er mit der Rüstung am Leibe ja nicht so einfach davonlaufen konnte. Dann kann man sich im White Tower natürlich auch noch die unterschiedlichsten Waffen betrachten. Es gibt also sehr viel zu sehen im White Tower.


Und wenn man dann schon einmal im Tower ist muss man sich natürlich auch die Kronjuwelen betrachten. Die weltberühmten britischen Kronjuwelen werden schon seit dem 14. Jahrhundert im Tower aufbewahrt. Bevor man aber zu den Kronjuwelen kommt muss man sich erst einmal eine Weile anstellen, da oft ein großer Andrang ist. Wenn man dann im Gebäude ist muss man sich auch erst durch ein paar andere Räumlichkeiten kämpfen, bis man schon die riesigen Tresortüren erblickt. Ich habe mich schon gefreut die Kronjuwelen fotografieren zu können, aber das war dann leider nicht. Das Fotografieren und Filmen der Kronjuwelen ist strengstens verboten, und da achten einige Sicherheitsbeamten auch sehr genau darauf. Hat mich schon ein bisschen enttäuscht, dass ich die Klunker nicht fotografieren konnte.


Man kann sich dann die Kronjuwelen aus nächster nähe betrachten. Mich trennte lediglich eine Panzerglasscheibe von den Kronjuwelen. Meine Chance reich zu werden ;-) Das lustige ist aber, man kann nicht neben den Juwelen stehen bleiben und sie betrachten, sonder man muss sich auf ein Rollband stellen :-) Ich war aber dann doch sehr beeindruckt als ich die ganzen Kronen und Zepter bestaunen durfte. Es sind schließlich auch die größten Diamanten in den Kronjuwelen verarbeitet. Zu den Juwelen gibt es auch ein paar Gesichten. Zum Beispiel wollte Queen Victoria nicht die alte 2kg schwere Krone tragen und ließ sich deshalb eine eigene Krone anfertigen. Und das ist echt lustig, wenn man die sieht, denn das ist eigentlich mehr ein Krönchen, also ziemlich klein. Dafür nur aus Diamanten gefertigt.


Nach dem Besuch bei den Kronjuwelen haben wir uns natürlich auch die Raben angesehen. Denn es gibt eine kleine Legende um die Raben im Tower. Eines Tages hat man Karl II gewarnt, dass das britische Empire untergeht, wenn es keine Raben mehr im Tower gibt. Deshalb hat er eine eigene Zucht aufgezogen. Und so gibt es bis heute Raben, die auch alle einen Namen haben. Ich sah schon wieder meine Chance, das Britische Empire zu stürzen ;-)


Der Tower dürfte aber auch für seine zahlreichen Hinrichtungen bekannt sein. So haben wir natürlich auch den Bloody Tower besucht. Hier habe ich dann auch die Räume des Sir Walter Ralegh sehe können, der 13 Jahre im Tower inhaftiert war, da er nicht zum König stand. Eines Tages fragte Ralegh den König, ob er mit auf eine Expedition darf. Der König erlaubte im die Teilnahme der Reise unter einer Bedingung. Er musste dem König einen Schatz mitbringen. Ralegh hat dem König dann auch einen Schatz mitgenommen würde danach aber hingerichtet. Ich muss aber sagen, dass Sir Walter Ralegh sehr konfortabel gelebt hat.


Im Tower wurden sehr viele Leute hingerichtet. Hier wurden auch oft andere Mitglieder der Köngisfamilie hingerichtet um an die Macht zu kommen usw. Zum Beispiel wurden auch zwei Frauden Heinrich VIII hingerichtet. Eine weitere bekannte Einrichtung dürfte das Traiteros Gate sein. Das war der Anschluss an die Themse. Da es zu gefährlich war die Gefangenen auf normalen Straßen hin und her zu transportieren wurden die Gefangenen ausschließlich auf der Themse hin und her transportiert.


Im Tower gibt es aber noch viel mehr zu sehen. Wir haben uns natürlich nicht alles angeschaut, da das viel zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Zum Beispiel kann man noch das Infantriemuseum besuchen. Oder den kleinen Zoo, den es im Tower zu bestaunen gibt. Da die Könige von anderen Herrschern oft Tiere als Gastgeschenke bekommen haben wurde irgendwann im Tower ein kleiner Zoo angelegt. Aber um alles zu sehen würde man wohl einen ganzen Tag brauchen.


Auffallen war auch, dass der Tower sehr gut auf Besucher eingestellt ist. So gibt es zum Beispiel auch Wechselstuben in denen man sein Gelt umtauschen kann. Toiletten sind auch zur Genüge vorhanden, natürlich auch für Behinderte. Des weiteren gibt es auch einige Shops in denen man sich alles mögliche kaufen kann. Hauptsache man hat sinnlos sein Geld ausgegeben :-)


Fazit:
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Ich kann einen Besuch im Tower nur empfehlen! Die Preise sind meiner Meinung nach in Ordnung. Erwachsene zahlen 11,30 GBP, Schüler und Studenten 8,50 GBP, Kinder zwischen 5 und 15 Jahren 7,50 GBP und Kinder unter 5 Jahren dürfen kostenlos in den Tower. Die Preise hören sich zwar im ersten Moment etwas hoch an, aber dafür gibt es auch sehr viel zu sehen.


Wie gesagt muss man meiner Meinung nach einfach in den Tower, schon alleine wegen der Kronjuwelen, auch wenn man sie jetzt nicht fotografieren darf, man sollte sie dennoch gesehen haben. Daneben gibt es noch so viele anderen Dinge zu bestauen, dass sich ein Besuch auf alle Fälle lohnt. Den Tower zu erreichen ist auch gar kein Problem, denn es gibt ganz in der Nähe eine U-Bahn Haltestation.


Danke fürs lesen!


Schöne Grüße, euer Benjamin


Alias


YOURFRIEND

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