Green, John Eine wie Alaska Testbericht
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- Handlung:
- Niveau:
- Unterhaltungswert:
- Spannung:
- Humor:
- Stil:
Erfahrungsbericht von Cinnamon
Wunderschönes Buch von einem talentierten Autor!
Pro:
Spannung, interessante Charaktere, wichtige Fragen werden Jugendlichen nahe gebracht
Kontra:
Möglicher schlechter Einfluss auf Jüngere
Empfehlung:
Ja
Es handelt von Miles Leben, dem Leben seiner Freunde und seiner Liebe zu Alaska und den ersten Kontakten mit Drogen und Sexualität von Miles Freundeskreis. Die Geschichte spielt in einem Internat in Alabama und umfasst den Zeitraum von 'Einhundertsechsunddreißig Tage vorher' - 'Einhundertsechunddreißig Tage danach'. Als ich die "Vorher-Kapitel" gelesen habe, habe ich mich immer gefragt: "Vor was?". Diese Frage, die sich wohl jeder Leser stellt, und die das Buch spannend macht, löst sich ungefähr in der Mitte des Buches. Danach, in den "Danach-Kapiteln" gilt es der Jugendgruppe, die Antwort auf eine Frage herauszufinden und mit ihrer Trauer fertig zu werden. Die Gefühle der Charaktere und die jeweils verschiedenen Arten, mit diesen umzugehen, sind in diesen Kapiteln sehr gut beschieben worden. Wie man in dem Buch erfährt, ist Alaska ein Bücherwurm. Sie hat in ihrem Lieblingsbuch, 'Der General in seinem Labyrinth', gelesen, dass Simon Bolivars letzte Worte "Wie kommen ich bloß aus diesem Labyrinth heraus?" waren. Seit dem beschäftigt sich Alaska sehr stark mit den Fragen: "Was ist das Labyrinth?" und "Wie kommen wir heraus?". Das hat mich auch zum intensiven Nachdenken angeregt. Der philosophische Touch des Buches gefällt mir besonders gut, es ist nicht oberflächlich geschrieben, es beschäftigt sich mit Fragen, die Menschen sich stellen.
Ich habe mich von Anfang an in die Charaktere des Buches und John Greens Art, diese so wohl in ihrer Person, als auch äußerlich zu beschreiben, verliebt! Vorallem Alaska Young hat es mir angetan. Das Buch handelt von ihr und den Geheimnissen um sie und ihre Familie, in die sie sich zu hüllen versucht. Es fällt dem Leser nicht schwer, sich in die Lage von Miles, der die Geschichte zurückblickend aus der Ich-Perspektive erzählt, zu versetzen und sich mit dem Jungen zu identifizieren, es fällt dem Leser nicht schwer, sich die Umgebung vorzustellen und ich hatte beim Lesen sofort ein Bild von der, wie oftmals beschrieben, schönen Alaska im Kopf. John Green versucht uns die Charaktere nahe zu bringen, was ihm, meiner Meinung nach, mehr als gelungen ist. Genau aus diesem Grund würde ich es allerdings, obwohl es Kindern und Jugendlichen ab 12 empfohlen wird, niemals einem 12jährigen geben. Im empfand das Buch teilweise als drogenverherrlichend und ich halte es für keine gute Idee, wenn 12jährige ein Buch lesen, in dem 16jährige, trotz Verbot, rauchen und trinken.
Allgemein ist es aber eines, der schönsten Bücher, die ich jemals gelesen habe, es hat mich zu nachdenken angeregt. Obwohl es teilweise ernste Themen anspricht, lockert John Green die Geschichte durch viel Witz und interessante Charaktere auf. Ich hoffe, ich habe mit diesem Text jemanden dazu angeregt, das Buch zu lesen. Meiner Meinung nach lohnt es sich auf jeden Fall!
19 Bewertungen, 6 Kommentare
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19.01.2012, 09:41 Uhr von Miraculix1967
Bewertung: sehr hilfreichMorgendliche Grüße Nr. 1 für heute aus dem gallischen Dorf Miraculix1967
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04.01.2012, 21:45 Uhr von goat
Bewertung: sehr hilfreichEinen schönen Abend wünsche ich Dir.
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04.01.2012, 11:44 Uhr von [email protected]
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße v. Simone
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04.01.2012, 11:08 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichEinen lieben Gruß von der KATJA
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04.01.2012, 10:14 Uhr von enteenteente2
Bewertung: sehr hilfreichVersuch am Besten noch ein bisschen Struktur in den Bericht zu bringen, zum Beispiel mit Zwischen Überschriften. Sonst aber ein sehr schöner Bericht.
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04.01.2012, 05:07 Uhr von Dennus
Bewertung: sehr hilfreichEin toller Bericht :) - Liebe Grüße von mir ;D!
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