Russland: Moskau Testbericht
ab 14,59 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Erfahrungsbericht von Schlingel62
AUFBRUCHSTIMMUNG IN MOSKAU
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vorwort
*******
„Moskau, Moskau“ sag ich nur, denn als wir im September 2000 einige Wochen in Russland unterwegs waren sang ich immer wieder den Hit von Dschinghis Khan . Bei der Tour lernten wir zunächst in aller Kürze Moskau als überaus freundliche Stadt kennen.
Höhepunkte/Interessantes in und um Moskau:
******************************************
Was diese Individualreise betrifft, reservierten wir in Moskau Plätze in dem Jugendgästehaus „Travellers Guesthose“ und hatten bereits ein Ticket für die Transsibirische Eisenbahn in der Tasche. Das „Travellers Guesthouse“ ist besonders für Rucksackreisende geeignet (E-mail: [email protected]). Hier treffen sich Reisende aus der ganzen Welt und tauschen Informationen aus. Für uns ging es zunächst vom Flughafen mit dem Taxi zu unserer Unterkunft. Bereits hier empfingen uns freundliche Menschen, trotz des Tatsache, dass von uns kaum Russischkenntnisse vorhanden waren funktionierte die Verständigung.
Die Zarenherrschaft und die sozialistische Revolution haben Moskau geprägt. Jetzt wandelt die Stadt erneut ihr Gesicht. So erlebt die Stadt zur Zeit eine Wandlung der seinesgleichen sucht. Eine richtige Aufbruchstimmung ist zu spüren. Neue Clubs, Labels und Mode-Atelliers schießen wie Pilze aus dem Boden. Die Generation der Dreißig- und Vierzigjährigen geht ihren eigenen, verblüffend „russischen Weg.
Bereits am Abend machten wir uns auf den Weg, erste Eindrücke von der Stadt zu sammeln. Die Stadt leuchtet ganz einfach. Im Licht der Reklamewände, im Sandsteinton von Stalins Prachtpalästen. Vieles spielt sich hier auf der Straße ab. Die Menschen flanieren in der warmen Abendluft auf dem Roten Platz und auf den Boulevards. Für uns ein unerwartet heiteres Moskau, bei dem uns die Menschen stets mit einem Lächeln begegneten. Bei unseren Vorbereitungen zu dieser Tour stiessen wir immer wieder auf eine Flut sich widersprechender Warnungen. Letztendlich kochen auch die „Mokauer“ nur mit Wasser und mit einer gewissen Geduld und den passenden Souvenirs aus dem Westen, läuft alles wie am „Schnürchen.
Die touristischen Highlights standen natürlich im Mittelpunkt. Roter Platz, Lenin Mausoleum, Kreml, Sperlingsberge, Sommerresidenz des Zaren sowie der Fernsehturm, der kurz zuvor noch brannte, waren nur einige denen wir einen Besuch abstatteten.
Der Roten Platz mit der Basilius Kathedrale trägt seinen Namen im doppelten Sinn, denn „Krasnaja“ heisst rot, aber es hieß im Altrussischen auch schön. Der 60.000 Quadratmeter große Platz ist an einer Seite begrenzt durch die roten Mauern des Kremls mit dem angrenzenden Lenin-Mausoleum, und an der gegenüberliegenden Seite vom Kaufhaus GUM. Besonders beeindruckend ist es den Roten Platz in der Schweinwerferbeleuchtung am Abend zu sehen.
Gleich in der Nähe ist der Manegenplatz mit dem Alexandergarten. Pünktlich zu den Feierlichkeiten zur 850 Jahr Feier im September 1997 war alles fertig. Er wirkt etwas wie ein russisches Disneyland und trifft nicht jedermanns Geschmack. Kurz und bündig: alles etwas kitschig.
Einen schönen Ausflug unternahmen wir nicht nur zum Sperlingsberg , von hier aus hat man einen tollen Ausblick über die Stadt, sondern auch nach „Kolomenskoje“. Oberhalb einer Flußschleife der Moskwa liegt in einem weiten Park die ehemalige Sommerresidenz des Zaren. Hier ist auch ein Freilichtmuseum mit alten Holzbauten entstanden.
Besonders zu empfehlen ist nicht nur ein Besuch des Kreml, sondern auch einmal die Moskauer U-Bahn auf eigene Faust zu erkunden. Dieses öffentliche Transsportmittel nutzen wir um zu fast allen Sehenswürdigkeiten zu kommen. Bei einer Rundfahrt bietet sich die Ringlinie (Kolzewaja Linija) an. Das Aussteigen lohnt sich an der Kosomolskaja. In einem mächtigen Stuckgewölbe sind Gemälde barocker historischer Szenen zu sehen. Glasfenster zaubern Tageslicht in die Tiefen der Metro. Sie wurde 1935 mit 13 Stationen eröffnet und wird gerühmt die schnellste und billigste U-Bahn der Welt zu sein. Auf mehr als 200 km durchzieht die Metro mit ihren inzwischen über 100 Stationen das Moskauer Stadtgebiet. In der „Tschas Pik“, der Stoßzeit verkehren die Bahnen sogar alle 30 Sekunden.
Mit der U-Bahn machten wir uns am vierten Tag auf den Weg zum Jaroslawer Bahnhof. Was dann alles bei der Tour mit der Transsibirischen Eisenbahn passiert ist und wie wir letztendlich dann doch noch nach Ulan-Bator gekommen sind, davon wird man an andere Stelle irgendwann man etwas lesen können
FAZIT:
******
Die Moskauer „kochen auch nur mit Wasser“. Ich kann die Stadt nur weiterempfehlen, von Gefährlichkeit war zumindestens bei unserem Besuch keine Spur zu spüren. So hab ich vor wieder zu kommen, dann werde ich wahrscheinlich in einem der vielen guten Hotels am Roten Platz übernachten, das hab ich mir vorgenommen.
Viel Spass wünscht und „Truschba“, das heisst auf deutsch „Freundschaft“ in Moskau
wünscht allen
Schlingel62
*******
„Moskau, Moskau“ sag ich nur, denn als wir im September 2000 einige Wochen in Russland unterwegs waren sang ich immer wieder den Hit von Dschinghis Khan . Bei der Tour lernten wir zunächst in aller Kürze Moskau als überaus freundliche Stadt kennen.
Höhepunkte/Interessantes in und um Moskau:
******************************************
Was diese Individualreise betrifft, reservierten wir in Moskau Plätze in dem Jugendgästehaus „Travellers Guesthose“ und hatten bereits ein Ticket für die Transsibirische Eisenbahn in der Tasche. Das „Travellers Guesthouse“ ist besonders für Rucksackreisende geeignet (E-mail: [email protected]). Hier treffen sich Reisende aus der ganzen Welt und tauschen Informationen aus. Für uns ging es zunächst vom Flughafen mit dem Taxi zu unserer Unterkunft. Bereits hier empfingen uns freundliche Menschen, trotz des Tatsache, dass von uns kaum Russischkenntnisse vorhanden waren funktionierte die Verständigung.
Die Zarenherrschaft und die sozialistische Revolution haben Moskau geprägt. Jetzt wandelt die Stadt erneut ihr Gesicht. So erlebt die Stadt zur Zeit eine Wandlung der seinesgleichen sucht. Eine richtige Aufbruchstimmung ist zu spüren. Neue Clubs, Labels und Mode-Atelliers schießen wie Pilze aus dem Boden. Die Generation der Dreißig- und Vierzigjährigen geht ihren eigenen, verblüffend „russischen Weg.
Bereits am Abend machten wir uns auf den Weg, erste Eindrücke von der Stadt zu sammeln. Die Stadt leuchtet ganz einfach. Im Licht der Reklamewände, im Sandsteinton von Stalins Prachtpalästen. Vieles spielt sich hier auf der Straße ab. Die Menschen flanieren in der warmen Abendluft auf dem Roten Platz und auf den Boulevards. Für uns ein unerwartet heiteres Moskau, bei dem uns die Menschen stets mit einem Lächeln begegneten. Bei unseren Vorbereitungen zu dieser Tour stiessen wir immer wieder auf eine Flut sich widersprechender Warnungen. Letztendlich kochen auch die „Mokauer“ nur mit Wasser und mit einer gewissen Geduld und den passenden Souvenirs aus dem Westen, läuft alles wie am „Schnürchen.
Die touristischen Highlights standen natürlich im Mittelpunkt. Roter Platz, Lenin Mausoleum, Kreml, Sperlingsberge, Sommerresidenz des Zaren sowie der Fernsehturm, der kurz zuvor noch brannte, waren nur einige denen wir einen Besuch abstatteten.
Der Roten Platz mit der Basilius Kathedrale trägt seinen Namen im doppelten Sinn, denn „Krasnaja“ heisst rot, aber es hieß im Altrussischen auch schön. Der 60.000 Quadratmeter große Platz ist an einer Seite begrenzt durch die roten Mauern des Kremls mit dem angrenzenden Lenin-Mausoleum, und an der gegenüberliegenden Seite vom Kaufhaus GUM. Besonders beeindruckend ist es den Roten Platz in der Schweinwerferbeleuchtung am Abend zu sehen.
Gleich in der Nähe ist der Manegenplatz mit dem Alexandergarten. Pünktlich zu den Feierlichkeiten zur 850 Jahr Feier im September 1997 war alles fertig. Er wirkt etwas wie ein russisches Disneyland und trifft nicht jedermanns Geschmack. Kurz und bündig: alles etwas kitschig.
Einen schönen Ausflug unternahmen wir nicht nur zum Sperlingsberg , von hier aus hat man einen tollen Ausblick über die Stadt, sondern auch nach „Kolomenskoje“. Oberhalb einer Flußschleife der Moskwa liegt in einem weiten Park die ehemalige Sommerresidenz des Zaren. Hier ist auch ein Freilichtmuseum mit alten Holzbauten entstanden.
Besonders zu empfehlen ist nicht nur ein Besuch des Kreml, sondern auch einmal die Moskauer U-Bahn auf eigene Faust zu erkunden. Dieses öffentliche Transsportmittel nutzen wir um zu fast allen Sehenswürdigkeiten zu kommen. Bei einer Rundfahrt bietet sich die Ringlinie (Kolzewaja Linija) an. Das Aussteigen lohnt sich an der Kosomolskaja. In einem mächtigen Stuckgewölbe sind Gemälde barocker historischer Szenen zu sehen. Glasfenster zaubern Tageslicht in die Tiefen der Metro. Sie wurde 1935 mit 13 Stationen eröffnet und wird gerühmt die schnellste und billigste U-Bahn der Welt zu sein. Auf mehr als 200 km durchzieht die Metro mit ihren inzwischen über 100 Stationen das Moskauer Stadtgebiet. In der „Tschas Pik“, der Stoßzeit verkehren die Bahnen sogar alle 30 Sekunden.
Mit der U-Bahn machten wir uns am vierten Tag auf den Weg zum Jaroslawer Bahnhof. Was dann alles bei der Tour mit der Transsibirischen Eisenbahn passiert ist und wie wir letztendlich dann doch noch nach Ulan-Bator gekommen sind, davon wird man an andere Stelle irgendwann man etwas lesen können
FAZIT:
******
Die Moskauer „kochen auch nur mit Wasser“. Ich kann die Stadt nur weiterempfehlen, von Gefährlichkeit war zumindestens bei unserem Besuch keine Spur zu spüren. So hab ich vor wieder zu kommen, dann werde ich wahrscheinlich in einem der vielen guten Hotels am Roten Platz übernachten, das hab ich mir vorgenommen.
Viel Spass wünscht und „Truschba“, das heisst auf deutsch „Freundschaft“ in Moskau
wünscht allen
Schlingel62
18 Bewertungen, 1 Kommentar
-
19.11.2002, 12:13 Uhr von susperia
Bewertung: sehr hilfreichWie immer ein toller Bericht! Würde auch so gerne überall hinreisen, wenn ich nicht so panische Angst vorm Fliegen hätte. Bye Deine susperia
Bewerten / Kommentar schreiben