Sozialamt Testbericht

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Erfahrungsbericht von stein-becker

... erst, wenn alles da ist ...!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Ich war noch in Ausbildung, als ich mit meiner Tochter schwanger wurde. Ich konnte die Ausbildung unterbrechen und habe mich an das Sozialamt gewandt. Zum Glück habe ich mich schon vorher bei ProFamilia erkundigt, welche Möglichkeiten finanzieller Unterstützung ich in Anspruch nehmen kann. Da wurde ich auf Babyerstausstattung aufmerksam gemacht. So konnte ich wenigstens schon sagen, dass ich diese Ausstattung beantragen möchte. Nun begann die ganze Rennerei erst.

Nach den allgemeine Dingen wie Einkommensnachweis, Barvermögen, Sparkonten, Miet- und Stromvertrag musste ich auch noch ein Schreiben meiner Eltern bringen, in dem diese bescheinigen, dass ich keinerlei finanzielle Unterstützung von ihnen erhalte (wohnte zu dieser Zeit 250km von ihnen entfernt).
Meine Ausbildung fand hauptsächlich an einer Schule statt und so mußte ich auch noch einen Ablehnungsbescheid von Bafög bringen. Dazu musste ich erstmal einen Antrag stellen, welches ich sofort erledigte. Vorher sagte man mir, könnte über die Erstausstattung nicht entschieden werden.

Normalerweise sollte diese Erstausstattung zu Beginn des 7. Schwangerschaftsmonat (bei mir eigentlich November) ausgezahlt werden, damit man noch dringend benötigte Dinge (Bett, Schrank usw.) kaufen kann. Ich bekam das Geld aber letztendlich erst zum Geburtstermin meiner Tochter.
Grund dafür war dann aber der Bafögantrag, da der Sachbearbeiter angeblich in Urlaub war, wurde mein Antrag eben nicht bearbeitet. Auf Anfragen hiess es dann, man könne auch nicht schneller machen, das wäre nun mal so.

Zum Schluß muss ich noch sagen, dass von Anfang an eigentlich feststand, dass ich kein Bafög bekommen würde. Zum Glück haben mir meine Bekannten und Verwandten viele Dinge für das Baby schon vor der Geburt zukommen lassen, so war die Kleine wenigstens versorgt.

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