Erfahrungsbericht von 1nvincible_1986
Halle Berry einmal Oben-Ohne
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nicht nur die US-Filmindustrie reagiert auf das Entsetzen, das sich nach dem Anschlag in aller Welt breitgemacht hat. Auch in Europa zeichnen sich Auswirkungen auf die Entertainment-Industrie ab. So wurde der neue John Travolta-Film \"Passwort: Swordfish\" (original: \"Operation Swordfish\") von einigen britischen Leinwänden verbannt. Der Grund dafür? Verschiedenste Actionsequenzen aus dem Film zeigen Terror, Blut und Polizeiwagen, die in die Luft gehen. Zuviel des Guten. Kein Wunder, hier sind ja auch knallharte Terroristen am Werk. Näheres dazu im nächsten Punkt. (Kommentar des Redakteurs: Finanzielle Einbußen hat AOL Time Warner nicht befürchten müssen: \"Passwort: Swordfish\" startete in Großbritannien bereits am 27. Juli - was wieder einmal beweist, dass die Österreicher als letzte drankommen - und hat sich mit einem Plus von USD 10 Millionen in der Tasche sowieso rentiert) In Österreich war Passwort: Swordfish seinerzeit der meistbesuchteste Kinofilm.
INHALT:
John Travolta ist ein B-Schauspieler? Könnte man eigentlich behaupten. Nach Misserfolgen à la \"Battlefield Earth\" (wo Johnny als Alien rumläuft) oder \"Lucky Numbers\" braucht ein vom Unglück verfolgter Schauspieler wieder einen Erfolg. Und dieser trägt den Namen \"Passwort: Swordfish\".
Travolta\'s Vorstellung vom wahren \"Battlefield\":
Nach der üblichen 10-minütigen Werbung läuft der Film ab. Am Anfang spricht der Multimillionär und Gangsterboss Gabriel Shear (John Travolta) über einen Film: \"Hundstage\" - und er diskutiert mit Einsatzleiter Agent Roberts (Don Cheadle ) und einem Antiterrorkommando die Möglichkeit, dass der Coup für die Bankräuber möglicherweise erfolgreich ausgegangen wäre, wenn sie als Beweis ihrer Entschlossenheit und Härte frühzeitig eine Geisel erschossen hätten. Gabriel ist genau dazu bereit und befindet sich in der gleichen Situation: Als er von seinem Tisch im Café aufsteht und cool über die Straße auf die Bank zugeht, in der er und sein kleine Elitetruppe vor kurzer Zeit ein Dutzend Geiseln genommen haben lassen die FBI-Männer Gabriel passieren, denn er trägt eine Auslöser in seiner Hand, der per Knopfdruck die Geiseln, welche in Sprengstoff \"verpackt\" sind, in die Luft jagen kann. Doch es gibt ein paar Fehler in der Organisation: Einen der Geiselnehmer vor dem Bankeingang trifft die Kugel eines Scharfschützen; ein Soldat will eine Geisel in Sicherheit zerren. Nun löst Gabriel den Zündmechanismus der Bombe aus. Man wird nun Zeuge einer sensationellen Explosion, die man in der Filmwelt noch nie gesehen hat, aufgenommen in einer Kamerafahrt in Slow Motion und mit immensem Technikeinsatz: Die Kamera wandert in Kreisform um die Stelle des Geschehens, und man sieht in Zeitlupe wie Polizeiwagen sich überschlagen, FBI-Agenten von den Reißnägeln der Bombe niedergeschlagen werden, wie Lädenschaufenster klirrend auseinanderfallen. Was übrigbleibt ist ein Battlefield :), besser gesagt ein Schlachtfeld.
Schmackhafte Aufnahmeprüfung:
Nach dieser fulminanten Ouvertüre entblättert sich die Story, mit einem Rückblick auf die letzten Tage vor dem Geschehen. Gabriel, ein Mensch von unwiderstehlicher Ausstrahlung, will nähmlich seine sehr eigenwillige Version von Patriotismus finanzieren und muss zu diesem Zweck unbedingt in die Swordfish-Welt eindringen. Denn wenn ihm dies gelingt, stehen ihm Milliarden an illegalen Regierungsgeldern zur Verfügung. Doch um an diese Quelle heranzukommen, braucht Gabriel einen Superhacker wie Stanley, der auch die kompliziertesten Sicherheitssysteme der Welt wie eine Nussschale knackt. Gabriel und seine schöne Partnerin Ginger ködern Stanley nun mit dem Versprechen, seinen einzigen Wunsch zu erfüllen: ihm zu ermöglichen, dass er mit Holly (Camryn Grimes), seiner wegem dem Sorgerecht weggenommenen Tochter, ein neues Leben beginnen kann. Als Startbonus gibt es USD 100000. Natürlich unverbindlich. Nach einer \"Aufnahmeprüfung\" ist Stanley im Club. Agent Roberts gefällt es gar nicht, dass nun ein Stanley Jobson in Los Angeles auftaucht. Stanley entgegnet ihm aber mit einer Fluchtjagd, und als er dann anschließend gefasst wird, erfährt er, dass die Polizei sich nur bei ihm \"erkundigen\" wollte, was er hier mache. Ferien, was sonst?
Gabriel\'s wahres \"Ich\":
John Travolta (\"Sie können ihn nicht finden, er findet Sie\") regt als ultimativer Bösewicht, so kalt wie die Leiche, welche er im im Weinkeller in einer Tiefkühltruhe aufbewahrt, zum nachsichtigen Schmunzeln an. Es wird unter anderem eine Verfolgungsjagd durchgeführt, in der er eine Hightech-Maschinenpistole zusammensteckt, und aus dem mit 100 km/h fahrendem Cabriolet (welches eine Einzelanfertugung ist) erbarmungslos in die Frontschutzscheiben der verfolgenden SUVs des FBIs schießt, und so die lästigen Gesetzeshüter los wird. Bestimmt wird sich nun so mancher fragen, wie hoch der Betrag der Begierde ist, der nun bereits einige Menschenopfer gefordert hat: 9,5 Milliarden Dollar sind sein Begehr, wie auch Stanley nun erfährt. Die eigentliche Operation wird von einem korrupten Senator geleitet, der aber alles wegen verschiedenster Probleme die ganze Sache abblasen will. Gabriel denkt aber nicht daran, jetzt, nachdem er mittels Stanley, die Milliarden abcashen will, aufzugeben. Dann bleibt eben mehr vom Kuchen übrig (nachdem nun der liebe Senator während dem Fischen niedergestreckt wird), und Stanley wird seine mickrige Million bekommen, um vor Gericht das Sorgerecht seiner Tochter zu erlangen, da ihm nicht einmal erlaubt ist, sie zu sehen.
Der Plan und seine Folgen:
Nachdem Stanley auf einem einzigartigem Multi-Monitor-System eine Methode entwickelt hat, die Verschlüsselung des Swordfish-Netzwerks zu überwinden, erfährt er, dass Gabriel nicht einfach vorhat, per Internet die Milliarden zu überweisen, sondern via einer Guerilla-Einheit eine staatliche Bank zu überfallen, und um direkt von dort aus das Geld auf seine Konten zu überweisen. Stanley gelingt ein Fluchtversuch, denn Maschinengewehre und Überfälle sind nichts für ihn und eilt zum Haus seiner Ex-Frau, um seine Tochter Holly zu holen. Gabriel lässt dies kalt, denn den Wurm, der zum Überweisen des Geldbetrages notwendig ist hat er sowieso auf CD gebrannt bekommen. Stanley wird aber von einem Blutbad empfangen: sämtliche Bewohner bzw. \"Angestellte\" (in diesem Haus sind \"erotische Filmchen\" gedreht worden) dieses Hauses sind ermordet worden. Stanley befürchtet Schlimmstes, findet aber nicht seine Tochter unter den Opfern. Gabriel hat sie, und hat auch das Blutbad mit seinen \"Kämpfern\" angerichtet. Und dieser befindet sich gerade bei seinem \"Banküberfall\".
Der Abschied:
Der Rückblick ist ab dieser Stelle beendet, von nun an geht es mit der Zeitlupen-Explosion weiter. Gabriel, der den flüchtigen Mitarbeiter schon erwartet hat, befiehlt ihm, den Wurm von einem Bank-PC aus einzuschleusen. Gesagt, getan. Stanley und seine Tochter, welche Gabriel mitgenommen hat, können das Gebäude verlassen. Doch Gabriel öffnet seinen Mund mit seinem teuflischen Gesichtsausdruck um dann Standley mitzuteilen: \"Ach Stanley ... Gute Arbeit.\" Noch 3 Meter bis zum Ausgang. Plötzlich hört man Piep-Töne eines PCs, und als Gabriel auf den Monitor blickt, sieht er, wie die überwiesenen Milliarden wieder von seinen Konten verschwinden. Stanley kann Holly noch schnell aus der Ausgangstür schubsen, wo sie auch gleich von einem FBI-Agenten in Sicherheit gebracht wird, Stanley jedoch wird von Gabriel\'s Leuten zurückgehalten. Er verrät ihm, dass das Geld nicht auf einmal überwiesen wird, sondern stets ein Teil des Betrages, und das alle paar Jahre. Da Gabriel der Vorschlag Stanley\'s, nämlich dass Stanley ihm alle paar Jahre sagt, wann und wo er das Geld überwiesen bekommt, durchaus nicht gefällt, zwingt er ihn, in 60 Sekunden diesen \"Fehler\" zu korrigieren. Als Zuckerl wird auch noch Ginger an einen Strick gehängt. Stanley ist entsetzt und aufgeregt zugleich, denn dieses Unterfangen könnte eine Schuhnummer zu groß für ihn sein. Schlauerweise hatte er sich bei seinem Wurm eine Art \"Hintertür\" eingebaut, und programmiert ihn um, und Gabriel sieht, wie die Milliarden wieder brav auf seine Konten wandern. Aber das Unterfangen ist noch nicht vollendet.
Der fliegende Bus:
Gabriels Leute und alle Geiseln werden nun in einen Bus transportiert, der zum Flughafen fahren sollte, damit Gabriel dort ein Flugzeug besteigen kann. Aber er hat natürlich etwas anderes im Sinne. Der Busfahrer durchbricht die Staßensperren, daraufhin \"befindet sich der Bus nicht mehr auf dem Weg\". Das zu Recht, da er von einem Cargo-Helikopter mittels 4 Stahlseilen in die Luft getragen wird (siehe Screenshots). Agent Roberts und seine Einheit verfolgend den Helikopter unterdessen mit Blick nach oben auf den Straßen. Unglücklicherweise reißt ein Stahlseil, nachdem der Bus durch ein Werbeschild gekracht ist, unmittelbar danach das 2., und der Bus ist nun senkrecht in die Luft geneigt, einige Geiseln und \"Terroristen\" fallen durch die Heckscheibe in die Tiefe. Der Pilot des Helikopers kann den Bus auf einem Wolkenkratzer (wieder in Normalposition) landen. Dort wartet ein Hubschrauber für Gabriel und seine Angestellten. Nach einer kalten Verabschiedung zwischen Gabriel und Stanley wird letzterer zurückgelassen, und der Hubschrauber macht sich zum Abheben bereit. Stanley erinnert sich an den Raketenwerfer, der auch auf den Bus geladen wurde. In den Bus hinein und vorbei an den geschockten Geiseln holt er jenen, und steckt ihn zusammen. Von Wut erfüllt verlässt er nun wieder den Bus und peilt den bereits abegehobenen Helikopter an. Hinter sich hört er bereits die Stimmen der FBI-Agenten, welche den Wolkenkratzer umstellt haben. Stanley drückt ab. Der Hubschrauber explodiert, alle denken, das Unheil sei vorüber.
Vermeintlicher Tod:
Stanley betrachtet später mit Agent Roberts die Leiche Gabriels im Leichenschauhaus, und Stanley glaubt sich zu erinnern, dass Gabriel mit einigen Komplizen, über eine Nottreppe und nicht mit dem Helikopter geflüchtet ist. Ihm kann es egal sein, und er verrät sein Geheimnis nicht. Er hat schließlich seine Tochter, das war ihm am Wichtigsten. In einer kleinen Endsequenz erfährt man schließlich noch, wie Gabriels \"Antiterrororganisation\" einen Gegenanschlag (nachdem eine US-Botschaft in den Erdboden gestampft wurde) auf ein Schiff verübt, welchen er selber und seine Geliebte Ginger von einem Motorboot aus betrachtet. Beide haben eine neue Frisur, Gewänder und Sonnenbrillen auf. So schnell kann man eben sein Aussehen und seine Identität ändern.
FAZIT:
Warner Bros. ist mit diesem Film endlich wieder ein cooler Actionfilm gelungen, der nebenbei auch noch nie dagewesene Special Effects verwendet.
Nicht nur Leute, die harte Action sehen wollen, sollten sich diesen Film geben. John Travolta ist hartherziger und teuflischer denn je. Und die Extra-Gage für die Oben-Ohne Szene der Oscar-Preisträgerin Halle Berry macht sich ebenfalls bezahlt.
Hinweis: Diesen Bericht habe ich auch auf ciao.com (wo ich als \"hello2k3\" hobbymäßig tätig bin) veröffentlicht. Für Fragen zum Film selbst stehe ich jederzeit zur Verfügung.
INHALT:
John Travolta ist ein B-Schauspieler? Könnte man eigentlich behaupten. Nach Misserfolgen à la \"Battlefield Earth\" (wo Johnny als Alien rumläuft) oder \"Lucky Numbers\" braucht ein vom Unglück verfolgter Schauspieler wieder einen Erfolg. Und dieser trägt den Namen \"Passwort: Swordfish\".
Travolta\'s Vorstellung vom wahren \"Battlefield\":
Nach der üblichen 10-minütigen Werbung läuft der Film ab. Am Anfang spricht der Multimillionär und Gangsterboss Gabriel Shear (John Travolta) über einen Film: \"Hundstage\" - und er diskutiert mit Einsatzleiter Agent Roberts (Don Cheadle ) und einem Antiterrorkommando die Möglichkeit, dass der Coup für die Bankräuber möglicherweise erfolgreich ausgegangen wäre, wenn sie als Beweis ihrer Entschlossenheit und Härte frühzeitig eine Geisel erschossen hätten. Gabriel ist genau dazu bereit und befindet sich in der gleichen Situation: Als er von seinem Tisch im Café aufsteht und cool über die Straße auf die Bank zugeht, in der er und sein kleine Elitetruppe vor kurzer Zeit ein Dutzend Geiseln genommen haben lassen die FBI-Männer Gabriel passieren, denn er trägt eine Auslöser in seiner Hand, der per Knopfdruck die Geiseln, welche in Sprengstoff \"verpackt\" sind, in die Luft jagen kann. Doch es gibt ein paar Fehler in der Organisation: Einen der Geiselnehmer vor dem Bankeingang trifft die Kugel eines Scharfschützen; ein Soldat will eine Geisel in Sicherheit zerren. Nun löst Gabriel den Zündmechanismus der Bombe aus. Man wird nun Zeuge einer sensationellen Explosion, die man in der Filmwelt noch nie gesehen hat, aufgenommen in einer Kamerafahrt in Slow Motion und mit immensem Technikeinsatz: Die Kamera wandert in Kreisform um die Stelle des Geschehens, und man sieht in Zeitlupe wie Polizeiwagen sich überschlagen, FBI-Agenten von den Reißnägeln der Bombe niedergeschlagen werden, wie Lädenschaufenster klirrend auseinanderfallen. Was übrigbleibt ist ein Battlefield :), besser gesagt ein Schlachtfeld.
Schmackhafte Aufnahmeprüfung:
Nach dieser fulminanten Ouvertüre entblättert sich die Story, mit einem Rückblick auf die letzten Tage vor dem Geschehen. Gabriel, ein Mensch von unwiderstehlicher Ausstrahlung, will nähmlich seine sehr eigenwillige Version von Patriotismus finanzieren und muss zu diesem Zweck unbedingt in die Swordfish-Welt eindringen. Denn wenn ihm dies gelingt, stehen ihm Milliarden an illegalen Regierungsgeldern zur Verfügung. Doch um an diese Quelle heranzukommen, braucht Gabriel einen Superhacker wie Stanley, der auch die kompliziertesten Sicherheitssysteme der Welt wie eine Nussschale knackt. Gabriel und seine schöne Partnerin Ginger ködern Stanley nun mit dem Versprechen, seinen einzigen Wunsch zu erfüllen: ihm zu ermöglichen, dass er mit Holly (Camryn Grimes), seiner wegem dem Sorgerecht weggenommenen Tochter, ein neues Leben beginnen kann. Als Startbonus gibt es USD 100000. Natürlich unverbindlich. Nach einer \"Aufnahmeprüfung\" ist Stanley im Club. Agent Roberts gefällt es gar nicht, dass nun ein Stanley Jobson in Los Angeles auftaucht. Stanley entgegnet ihm aber mit einer Fluchtjagd, und als er dann anschließend gefasst wird, erfährt er, dass die Polizei sich nur bei ihm \"erkundigen\" wollte, was er hier mache. Ferien, was sonst?
Gabriel\'s wahres \"Ich\":
John Travolta (\"Sie können ihn nicht finden, er findet Sie\") regt als ultimativer Bösewicht, so kalt wie die Leiche, welche er im im Weinkeller in einer Tiefkühltruhe aufbewahrt, zum nachsichtigen Schmunzeln an. Es wird unter anderem eine Verfolgungsjagd durchgeführt, in der er eine Hightech-Maschinenpistole zusammensteckt, und aus dem mit 100 km/h fahrendem Cabriolet (welches eine Einzelanfertugung ist) erbarmungslos in die Frontschutzscheiben der verfolgenden SUVs des FBIs schießt, und so die lästigen Gesetzeshüter los wird. Bestimmt wird sich nun so mancher fragen, wie hoch der Betrag der Begierde ist, der nun bereits einige Menschenopfer gefordert hat: 9,5 Milliarden Dollar sind sein Begehr, wie auch Stanley nun erfährt. Die eigentliche Operation wird von einem korrupten Senator geleitet, der aber alles wegen verschiedenster Probleme die ganze Sache abblasen will. Gabriel denkt aber nicht daran, jetzt, nachdem er mittels Stanley, die Milliarden abcashen will, aufzugeben. Dann bleibt eben mehr vom Kuchen übrig (nachdem nun der liebe Senator während dem Fischen niedergestreckt wird), und Stanley wird seine mickrige Million bekommen, um vor Gericht das Sorgerecht seiner Tochter zu erlangen, da ihm nicht einmal erlaubt ist, sie zu sehen.
Der Plan und seine Folgen:
Nachdem Stanley auf einem einzigartigem Multi-Monitor-System eine Methode entwickelt hat, die Verschlüsselung des Swordfish-Netzwerks zu überwinden, erfährt er, dass Gabriel nicht einfach vorhat, per Internet die Milliarden zu überweisen, sondern via einer Guerilla-Einheit eine staatliche Bank zu überfallen, und um direkt von dort aus das Geld auf seine Konten zu überweisen. Stanley gelingt ein Fluchtversuch, denn Maschinengewehre und Überfälle sind nichts für ihn und eilt zum Haus seiner Ex-Frau, um seine Tochter Holly zu holen. Gabriel lässt dies kalt, denn den Wurm, der zum Überweisen des Geldbetrages notwendig ist hat er sowieso auf CD gebrannt bekommen. Stanley wird aber von einem Blutbad empfangen: sämtliche Bewohner bzw. \"Angestellte\" (in diesem Haus sind \"erotische Filmchen\" gedreht worden) dieses Hauses sind ermordet worden. Stanley befürchtet Schlimmstes, findet aber nicht seine Tochter unter den Opfern. Gabriel hat sie, und hat auch das Blutbad mit seinen \"Kämpfern\" angerichtet. Und dieser befindet sich gerade bei seinem \"Banküberfall\".
Der Abschied:
Der Rückblick ist ab dieser Stelle beendet, von nun an geht es mit der Zeitlupen-Explosion weiter. Gabriel, der den flüchtigen Mitarbeiter schon erwartet hat, befiehlt ihm, den Wurm von einem Bank-PC aus einzuschleusen. Gesagt, getan. Stanley und seine Tochter, welche Gabriel mitgenommen hat, können das Gebäude verlassen. Doch Gabriel öffnet seinen Mund mit seinem teuflischen Gesichtsausdruck um dann Standley mitzuteilen: \"Ach Stanley ... Gute Arbeit.\" Noch 3 Meter bis zum Ausgang. Plötzlich hört man Piep-Töne eines PCs, und als Gabriel auf den Monitor blickt, sieht er, wie die überwiesenen Milliarden wieder von seinen Konten verschwinden. Stanley kann Holly noch schnell aus der Ausgangstür schubsen, wo sie auch gleich von einem FBI-Agenten in Sicherheit gebracht wird, Stanley jedoch wird von Gabriel\'s Leuten zurückgehalten. Er verrät ihm, dass das Geld nicht auf einmal überwiesen wird, sondern stets ein Teil des Betrages, und das alle paar Jahre. Da Gabriel der Vorschlag Stanley\'s, nämlich dass Stanley ihm alle paar Jahre sagt, wann und wo er das Geld überwiesen bekommt, durchaus nicht gefällt, zwingt er ihn, in 60 Sekunden diesen \"Fehler\" zu korrigieren. Als Zuckerl wird auch noch Ginger an einen Strick gehängt. Stanley ist entsetzt und aufgeregt zugleich, denn dieses Unterfangen könnte eine Schuhnummer zu groß für ihn sein. Schlauerweise hatte er sich bei seinem Wurm eine Art \"Hintertür\" eingebaut, und programmiert ihn um, und Gabriel sieht, wie die Milliarden wieder brav auf seine Konten wandern. Aber das Unterfangen ist noch nicht vollendet.
Der fliegende Bus:
Gabriels Leute und alle Geiseln werden nun in einen Bus transportiert, der zum Flughafen fahren sollte, damit Gabriel dort ein Flugzeug besteigen kann. Aber er hat natürlich etwas anderes im Sinne. Der Busfahrer durchbricht die Staßensperren, daraufhin \"befindet sich der Bus nicht mehr auf dem Weg\". Das zu Recht, da er von einem Cargo-Helikopter mittels 4 Stahlseilen in die Luft getragen wird (siehe Screenshots). Agent Roberts und seine Einheit verfolgend den Helikopter unterdessen mit Blick nach oben auf den Straßen. Unglücklicherweise reißt ein Stahlseil, nachdem der Bus durch ein Werbeschild gekracht ist, unmittelbar danach das 2., und der Bus ist nun senkrecht in die Luft geneigt, einige Geiseln und \"Terroristen\" fallen durch die Heckscheibe in die Tiefe. Der Pilot des Helikopers kann den Bus auf einem Wolkenkratzer (wieder in Normalposition) landen. Dort wartet ein Hubschrauber für Gabriel und seine Angestellten. Nach einer kalten Verabschiedung zwischen Gabriel und Stanley wird letzterer zurückgelassen, und der Hubschrauber macht sich zum Abheben bereit. Stanley erinnert sich an den Raketenwerfer, der auch auf den Bus geladen wurde. In den Bus hinein und vorbei an den geschockten Geiseln holt er jenen, und steckt ihn zusammen. Von Wut erfüllt verlässt er nun wieder den Bus und peilt den bereits abegehobenen Helikopter an. Hinter sich hört er bereits die Stimmen der FBI-Agenten, welche den Wolkenkratzer umstellt haben. Stanley drückt ab. Der Hubschrauber explodiert, alle denken, das Unheil sei vorüber.
Vermeintlicher Tod:
Stanley betrachtet später mit Agent Roberts die Leiche Gabriels im Leichenschauhaus, und Stanley glaubt sich zu erinnern, dass Gabriel mit einigen Komplizen, über eine Nottreppe und nicht mit dem Helikopter geflüchtet ist. Ihm kann es egal sein, und er verrät sein Geheimnis nicht. Er hat schließlich seine Tochter, das war ihm am Wichtigsten. In einer kleinen Endsequenz erfährt man schließlich noch, wie Gabriels \"Antiterrororganisation\" einen Gegenanschlag (nachdem eine US-Botschaft in den Erdboden gestampft wurde) auf ein Schiff verübt, welchen er selber und seine Geliebte Ginger von einem Motorboot aus betrachtet. Beide haben eine neue Frisur, Gewänder und Sonnenbrillen auf. So schnell kann man eben sein Aussehen und seine Identität ändern.
FAZIT:
Warner Bros. ist mit diesem Film endlich wieder ein cooler Actionfilm gelungen, der nebenbei auch noch nie dagewesene Special Effects verwendet.
Nicht nur Leute, die harte Action sehen wollen, sollten sich diesen Film geben. John Travolta ist hartherziger und teuflischer denn je. Und die Extra-Gage für die Oben-Ohne Szene der Oscar-Preisträgerin Halle Berry macht sich ebenfalls bezahlt.
Hinweis: Diesen Bericht habe ich auch auf ciao.com (wo ich als \"hello2k3\" hobbymäßig tätig bin) veröffentlicht. Für Fragen zum Film selbst stehe ich jederzeit zur Verfügung.
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