Mehr zum Thema Mobilfunk Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Brüllwürfel
Mobilfunk: Eindeutige Verbesserung der Lebensqualität
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Da ich nun schon fast alle meine Berichte über Erfahrungen mit Mobilfunkanbietern geschrieben habe, möchte ich es mir nicht entgehen lassen, auch eine Meinung über Mobilfunk allgemein zu verfassen.
Ich kann mich noch genau an die Zeiten erinnern, wo die wenigen \"Exemplare\", die ein Handy hatten, von allen anderen neugierig beäugt und mit neidischen Blicken und Sprüchen verfolgt wurden. Dieser Zustand hat sich nur langsam verändert. Ich habe mir mein erstes Handy 1997 gekauft, fast zeitgleich mit einem guten Freund. Auch viele von meinen Kollegen hatten damals schon ein Handy und es wurden immer mehr. Dennoch, fast egal wo ich telefonierte wurde ich beglotzt.
Als nicht mehr nur in fortschrittlichen Kreisen immer mehr Handys zu sehen waren, führten die Leute einige Gegenargumente an. Meiner Meinung nach dienten diese Gegenargumente nur dazu, den eigenen Neid zu kaschieren sowie die Ahnungslosigkeit, mit der sie sich nicht trauten auch ein Handy zu kaufen oder noch nicht mal wußten wie billig sie inzwischen schon geworden sind. Die Nichtigkeit der damals angeführten Argumente beweist die Tatsache, daß heute fast kein Mensch mehr ohne Handy ist; sogar die Kinder werden mit Handys ausgestattet.
Funkstrahlen waren ein Argument. Ich fand das mäßigen Quatsch, weil keiner den Strahlen der Handys seiner Mitbürger ausweichen kann. Es ist ähnlich wie Luftverschmutzung - wir können die Luft nicht meiden. Ich habe mir das Argument nur soweit angenommen, daß ich mein Handy zu Hause nicht mehr am Körper trage und fast nie das Headset benutze. Generell denke ich, im Leben muß man einige schädigende Einwirkungen in Kauf nehmen, denn (stein-) altwerden in einer Konserve ist KEIN Leben.
Belästigung der Mitmenschen durch das Klingeln der Handys wurde angeführt. Dieses Argument wird durch den Vibrationsalarm entkräftigt. Natürlich gibt es auch Menschen, die ihr Handy klingeln, sogar lange klingeln lassen. Aber das dürfte meiner Meinung nach an der Persönlichkeit liegen und wer gerne stört, findet auch ohne Handy einen Weg.
Einige fühlen sich gestört, weil sie hören [müssen! (haha!!!)], wie andere Menschen telefonieren. Ich denke dazu: So ein Quatsch, vor dem Zeitalter der Handys waren auch Gespräche zwischen Menschen z.B. in der U-Bahn etc. zu hören. Außerdem muß wohl niemand zuhören.
Es ist nicht nötig ständig und überall zu telefonieren war ein weiteres - offensichtlich - vorgeschütztes Argument. 1. telefoniert niemand permanent und überall, 2. hat auch niemand gesagt, daß es nötig wäre und 3.was ist schon wirklich nötig? Oder ist es nötig, daß fast alle Menschen sich die Haare färben, ...? Es muß ja auch nicht nötig, sondern schön, angenehm, hilfreich etc. sein.
\"Ich wüßte gar nicht, was ich mit so einem Handy anfangen sollte.\", war auch so eine dumme Bermerkung von einer Frau, die inzwischen natürlich ein Handy (allerdings geschenkt bekommen) hat und nun sagt: \"Also mein Handy möchte ich wirklich nicht missen.\"
Ich bin der Meinung, ein Handy ist eine eindeutige Steigerung unserer Lebensqualität und für mich persönlich ein Muß, weil ich selten zu Hause bin. Die Verbesserung unserer Lebensqualität sehe ich zu einem großen Teil im Bereich SMS. Endlich kann man sich bemerkbar machen, etwas mitteilen:
- ohne sich vorher zu überlegen, ob man stört, bzw. um welche Uhrzeit man (am ehesten) nicht stört.
- im Zeitalter vor den Handys wurde aus einer kurzen Mitteilung oft ein langes Gespräch, weil man nicht unhöflich sein wollte.
- da man auf die SMS keine direkte Antwort bekommt und auf eine evtl. Antwort nicht reagieren muß, kann man sich auch trauen etwas zu sagen oder fragen, was im persönlichen Gespräch nicht so einfach wäre. Z.B. nach einer Verabredung, mit einer neuen Flamme...
- Auch Oster- und Weihnachtsgrüsse lassen sich per SMS billiger, einfacher, schneller und schöner als mit den früheren Postkarten abwickeln. Meine Verwandtschaft aus Wessi-Land schreibt z.B. gleich zurück und berichtet, wer alles zum Feiern gekommen. Diese Familienmitglieder schreiben dann meistens auch etwas und so macht das Simsen richtig Spaß.
- Bei Leuten, die man schon aus den Augen verloren hat, traut man sich vielleicht nicht anzurufen, weil man nicht weiß, was man sagen soll - nach all der langen Zeit. Ganz einfach: SMS: Wie gehts? - und schon könnte sich der Kontakt ohne Verlegenheit wieder aufbauen. Falls sich der Kontakt nicht wieder aufbaut, ist trotzdem keine peinliche Situation entstanden.
- nicht zuletzt ist eine SMS viel billiger als ein Anruf oder gar eine Weihnachtskarte.
Neuerdings stehen uns auch MMS zur Verfügung. Auch wer noch kein MMSfähiges Handy hat, kann teilweise auf der Onlineseite seines Anbieters MMS versenden, bzw. lesen (Das macht zumindest O2 so). Was wir mit MMS anfangen sollen ist mir allerdings noch nicht ganz klar.
Doch auch ohne SMS, die den größten Vorteil darstellen, haben Handys extreme Vorteile. Mal abgesehen, von dem viel beschworenen Notfall, von dem die alten Leute ständig reden (\"Ich habe mein Handy nur für den Notfall.\") und auch abgesehen von dem Vorteil der mobilen Telekommunikation per se, sind doch einige Verbesserungen gegenüber dem Haustelefon zu verzeichnen.
- Kein lästiges Klingeln, durch den Vibra und bei einigen Geräten kann man per Tastendruck den Klingelton abstellen.
- Ich sehe mir auf dem Display an, wer anruft und entscheide dann, ob ich das Gespräch annehme.
- Wenn ich versehentlich jemand in der Leitung habe, den ich nicht sprechen will, gibt es mit dem Handy immer eine Möglichkeit ihn wieder loszuwerden, ob es nun die schlechte Verbindung, die Hintergrundgeräusche, ein leerer Akku oder ein meeting ist.
- Die Möglichkeit, einmal klingeln zu lassen, damit die Zielperson die Nr. auf ihrem Display sieht und zurückruft, ist auch sehr hilfreich.
- Man kann auch gute Verabredungen treffen, und sich dementsprechend durch Klingelzeichen verabreden.
- Daß ein eifersüchtiger Partner auf die Wiederholungstaste drückt oder ähnlich Überwachungsmaßnahmen, scheiden aus, weil bei dem Handy einfach die Telefonlisten gelöscht werden können. Einzelverbindungsnachweis gibt es ja sowieso nur bei Verträgeen, aber auch da nur auf Wunsch, oder auf Wunsch mit verkürzter Nummer.
- Viele Handys sind heutzutage mit Uhr, Wecker, Kalender, Taschenrechner etc. ausgestattet, so daß sich die Vorteile nochmals multiplizieren.
Abschließend kann ich nur zusammenfassend sagen, daß ich auf keinen Fall wieder ohne Handy sein möchte und froh bin, daß fast jeder Mensch ein Handy hat. Ich genieße diesen Fortschritt sehr bewußt.
Ich kann mich noch genau an die Zeiten erinnern, wo die wenigen \"Exemplare\", die ein Handy hatten, von allen anderen neugierig beäugt und mit neidischen Blicken und Sprüchen verfolgt wurden. Dieser Zustand hat sich nur langsam verändert. Ich habe mir mein erstes Handy 1997 gekauft, fast zeitgleich mit einem guten Freund. Auch viele von meinen Kollegen hatten damals schon ein Handy und es wurden immer mehr. Dennoch, fast egal wo ich telefonierte wurde ich beglotzt.
Als nicht mehr nur in fortschrittlichen Kreisen immer mehr Handys zu sehen waren, führten die Leute einige Gegenargumente an. Meiner Meinung nach dienten diese Gegenargumente nur dazu, den eigenen Neid zu kaschieren sowie die Ahnungslosigkeit, mit der sie sich nicht trauten auch ein Handy zu kaufen oder noch nicht mal wußten wie billig sie inzwischen schon geworden sind. Die Nichtigkeit der damals angeführten Argumente beweist die Tatsache, daß heute fast kein Mensch mehr ohne Handy ist; sogar die Kinder werden mit Handys ausgestattet.
Funkstrahlen waren ein Argument. Ich fand das mäßigen Quatsch, weil keiner den Strahlen der Handys seiner Mitbürger ausweichen kann. Es ist ähnlich wie Luftverschmutzung - wir können die Luft nicht meiden. Ich habe mir das Argument nur soweit angenommen, daß ich mein Handy zu Hause nicht mehr am Körper trage und fast nie das Headset benutze. Generell denke ich, im Leben muß man einige schädigende Einwirkungen in Kauf nehmen, denn (stein-) altwerden in einer Konserve ist KEIN Leben.
Belästigung der Mitmenschen durch das Klingeln der Handys wurde angeführt. Dieses Argument wird durch den Vibrationsalarm entkräftigt. Natürlich gibt es auch Menschen, die ihr Handy klingeln, sogar lange klingeln lassen. Aber das dürfte meiner Meinung nach an der Persönlichkeit liegen und wer gerne stört, findet auch ohne Handy einen Weg.
Einige fühlen sich gestört, weil sie hören [müssen! (haha!!!)], wie andere Menschen telefonieren. Ich denke dazu: So ein Quatsch, vor dem Zeitalter der Handys waren auch Gespräche zwischen Menschen z.B. in der U-Bahn etc. zu hören. Außerdem muß wohl niemand zuhören.
Es ist nicht nötig ständig und überall zu telefonieren war ein weiteres - offensichtlich - vorgeschütztes Argument. 1. telefoniert niemand permanent und überall, 2. hat auch niemand gesagt, daß es nötig wäre und 3.was ist schon wirklich nötig? Oder ist es nötig, daß fast alle Menschen sich die Haare färben, ...? Es muß ja auch nicht nötig, sondern schön, angenehm, hilfreich etc. sein.
\"Ich wüßte gar nicht, was ich mit so einem Handy anfangen sollte.\", war auch so eine dumme Bermerkung von einer Frau, die inzwischen natürlich ein Handy (allerdings geschenkt bekommen) hat und nun sagt: \"Also mein Handy möchte ich wirklich nicht missen.\"
Ich bin der Meinung, ein Handy ist eine eindeutige Steigerung unserer Lebensqualität und für mich persönlich ein Muß, weil ich selten zu Hause bin. Die Verbesserung unserer Lebensqualität sehe ich zu einem großen Teil im Bereich SMS. Endlich kann man sich bemerkbar machen, etwas mitteilen:
- ohne sich vorher zu überlegen, ob man stört, bzw. um welche Uhrzeit man (am ehesten) nicht stört.
- im Zeitalter vor den Handys wurde aus einer kurzen Mitteilung oft ein langes Gespräch, weil man nicht unhöflich sein wollte.
- da man auf die SMS keine direkte Antwort bekommt und auf eine evtl. Antwort nicht reagieren muß, kann man sich auch trauen etwas zu sagen oder fragen, was im persönlichen Gespräch nicht so einfach wäre. Z.B. nach einer Verabredung, mit einer neuen Flamme...
- Auch Oster- und Weihnachtsgrüsse lassen sich per SMS billiger, einfacher, schneller und schöner als mit den früheren Postkarten abwickeln. Meine Verwandtschaft aus Wessi-Land schreibt z.B. gleich zurück und berichtet, wer alles zum Feiern gekommen. Diese Familienmitglieder schreiben dann meistens auch etwas und so macht das Simsen richtig Spaß.
- Bei Leuten, die man schon aus den Augen verloren hat, traut man sich vielleicht nicht anzurufen, weil man nicht weiß, was man sagen soll - nach all der langen Zeit. Ganz einfach: SMS: Wie gehts? - und schon könnte sich der Kontakt ohne Verlegenheit wieder aufbauen. Falls sich der Kontakt nicht wieder aufbaut, ist trotzdem keine peinliche Situation entstanden.
- nicht zuletzt ist eine SMS viel billiger als ein Anruf oder gar eine Weihnachtskarte.
Neuerdings stehen uns auch MMS zur Verfügung. Auch wer noch kein MMSfähiges Handy hat, kann teilweise auf der Onlineseite seines Anbieters MMS versenden, bzw. lesen (Das macht zumindest O2 so). Was wir mit MMS anfangen sollen ist mir allerdings noch nicht ganz klar.
Doch auch ohne SMS, die den größten Vorteil darstellen, haben Handys extreme Vorteile. Mal abgesehen, von dem viel beschworenen Notfall, von dem die alten Leute ständig reden (\"Ich habe mein Handy nur für den Notfall.\") und auch abgesehen von dem Vorteil der mobilen Telekommunikation per se, sind doch einige Verbesserungen gegenüber dem Haustelefon zu verzeichnen.
- Kein lästiges Klingeln, durch den Vibra und bei einigen Geräten kann man per Tastendruck den Klingelton abstellen.
- Ich sehe mir auf dem Display an, wer anruft und entscheide dann, ob ich das Gespräch annehme.
- Wenn ich versehentlich jemand in der Leitung habe, den ich nicht sprechen will, gibt es mit dem Handy immer eine Möglichkeit ihn wieder loszuwerden, ob es nun die schlechte Verbindung, die Hintergrundgeräusche, ein leerer Akku oder ein meeting ist.
- Die Möglichkeit, einmal klingeln zu lassen, damit die Zielperson die Nr. auf ihrem Display sieht und zurückruft, ist auch sehr hilfreich.
- Man kann auch gute Verabredungen treffen, und sich dementsprechend durch Klingelzeichen verabreden.
- Daß ein eifersüchtiger Partner auf die Wiederholungstaste drückt oder ähnlich Überwachungsmaßnahmen, scheiden aus, weil bei dem Handy einfach die Telefonlisten gelöscht werden können. Einzelverbindungsnachweis gibt es ja sowieso nur bei Verträgeen, aber auch da nur auf Wunsch, oder auf Wunsch mit verkürzter Nummer.
- Viele Handys sind heutzutage mit Uhr, Wecker, Kalender, Taschenrechner etc. ausgestattet, so daß sich die Vorteile nochmals multiplizieren.
Abschließend kann ich nur zusammenfassend sagen, daß ich auf keinen Fall wieder ohne Handy sein möchte und froh bin, daß fast jeder Mensch ein Handy hat. Ich genieße diesen Fortschritt sehr bewußt.
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