James Bond - Skyfall (Blu-ray) Testbericht
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- Action:
- Anspruch:
- Romantik:
- Humor:
- Spannung:
Erfahrungsbericht von JustOliver
Gelungener Bond
Pro:
Darsteller, ausgewogener Mix von Handlung und Action, Handlungsorte
Kontra:
Nix
Empfehlung:
Ja
Gestern Abend verschlug es mich in den neuen Bond. Ich war nicht so heiß darauf, wie viele meiner Bekannten und Freunde, da ich von dem letzten Bon einfach zu enttäuscht war.
ALLGEMEINE DATEN
Regie: Sam Mendes
Cast: Daniel Craig, Javier Bardem, Ralph Fiennes, Judy Dench, Naomie Harris
143 min.
Freigegeben ab 12 Jahre
HANDLUNG
Dem MI-6 wurde eine Festplatte entwendet, auf der sämtliche Undercover-Agenten der Nato aufgelistet sind. Bond versucht zu Beginn des Films zwar noch, den Dieb dingfest zu machen, wird hierbei jedoch von einer verbündeten Agentin angeschossen. Er überlebt zwar, taucht aber zunächst einmal unter, um seine sich seine Zeit mit Frauen und Trinkspielen zu vertrieben.
Als ein Bombenanschlag auf das Hauptquartier des britischen Geheimdiensts in London durchgeführt wird, besinnt er sich eines Besseren und begibt sich ziemlich abgewrackt zurück in den Dienst. Hier wird er durch M auch gleich mit offenen Armen aufgenommen und auf die Spuren des Diebs nach Asien geschickt. Durch Aufspüren des Diebs soll er an den Hintermann des Auftrags herankommen, um diesen dingfest zu machen. Dies gelingt ihm nach einigem Ringen auch und es stellt sich heraus, dass dieser ein ehemaliger MI-6-Agent ist. Doch seine Festsetzung scheint nur vordergründig ein Erfolg zu sein.
MEINE EINDRÜCKE
Ich kann mich entsinnen, dass ich schon einmal ähnlich über einen Bond berichtet hatte. Auch damals war ich von dem vorangegangenen Teil sehr enttäuscht, weil einfach nur auf Effekte und Action Wert gelegt wurde, während die Handlung eigentlich auf der Strecke blieb.
Ähnlich war die Ausgangssituation vor diesem Bond. Den Vorgänger fand ich einfach nur schlecht, weil in dem Film eigentlich nur Action und Krawumm war, jedoch keine Handlung. Und in diesem Bond kehrt sich dies wieder in positiver Weise um. Denn dieser Bond hat wieder eine echte Handlung. Und diese Handlung zieht sich von Beginn bis zum Ende stringent durch den Film. Durch das Reifen dieser Erkenntnis wuchs mein Interesse während des Films. Zusätzlich kommt positiv hinzu, dass es zwar durchaus Actionszenen gibt, diese aber zum einen wohl dosiert in die Handlung integriert werden, zum anderen einigermaßen realistisch sind, sprich keiner springt vom Dach und überlebt dies oder sowas.
Weitere positive Aspekte sind die wirklich interessanten Handlungsorte, die eine herrliche Kulisse für die Handlung bilden, sowie das Thema Bond-Girl. Dieses gibt es nämlich in diesem Sinne nicht. Ok, ich bin kein Mauerblümchen, das irgendwie rot anläuft, wenn es in Bond-Filmen zu Bettszenen kommt. Aber ich finde es dennoch positiv, dass in den Craig-Filmen ein anderes Frauenbild vermittelt wird. Und ich finde die raffinierte Flirterei zwischen Moneypenny und Bond einfach wesentlich reizvoller und realistischer als ein unverzügliches in die Kiste springen.
Das sind schon alles dicke Pluspunkte für den Film. Der letzte Pluspunkt sind die Darsteller. Daniel Craig zeigt hier, dass er auch jenseits der Action-Szenen bestehen kann. Dies habe ich ihm ja lange Zeit vorgeworfen. Hier ist es jedoch anders. Generell ist die Bond-Figur vielschichtiger als die Bond-Figur seiner Vorgänger, die meist nur gut aussahen und ansonsten für Action und gute Laune zuständig waren. Allein der Umstand, dass Craig einen total abgewrackten Bond in diesem Teil darstellen muss, ist schon was ganz anderes und wird von ihm wirklich gut gemacht.
Bonds Gegenspieler Silva (Javier Bardem) ist wirklich eine gelungene Wahl und vor allem mal wieder ein richtiger Gegner, was ich im letzten Bond nicht so empfunden habe. Ich persönlich kannte den Darsteller nicht, finde aber die Rolle sehr interessant und gut gespielt. Und vor allem auch mal was Neues, einen leicht tuntig (das soll in keinster Weise abwertend gemeint sein) angehauchten Gegenspieler zu haben.
Toll fand ich die Besetzung von Q. Hier kommt man endlich im 21. Jahrhundert an, denn Q (Ben Wishaw) ist ein echter Computer-Nerd. Das ist zum einen modern, wird aber auch wirklich prima gespielt. Und das sorgt vor allem für den einen oder anderen zusätzlichen Lacher.
34 Bewertungen, 14 Kommentare
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20.04.2013, 09:30 Uhr von Lucky130
Bewertung: sehr hilfreichVielen Dank: bin bei Dir alles durch! LG...
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31.03.2013, 14:21 Uhr von Juri1877
Bewertung: sehr hilfreichist mir inzwischen zu brutal
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14.12.2012, 16:54 Uhr von Sabse0802
Bewertung: sehr hilfreichLG :D
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01.12.2012, 16:03 Uhr von Lastsummergirl
Bewertung: sehr hilfreichSuper geschrieben. LG
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30.11.2012, 11:18 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsckönes wochenende lg.petra
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30.11.2012, 10:02 Uhr von Ringer93
Bewertung: sehr hilfreichSehr Hilfreich! Freue mich über Gegenlesungen =)
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30.11.2012, 00:55 Uhr von kabel_rinchen_binder
Bewertung: sehr hilfreichsuper bericht! über gegenlesung würde ich mich sehr freuen:) lg
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29.11.2012, 23:42 Uhr von [email protected]
Bewertung: besonders wertvollSchön berichtet LG Annabelle
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29.11.2012, 23:26 Uhr von mausi1972
Bewertung: sehr hilfreichKlasse dein Bericht Lg Marion
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29.11.2012, 23:07 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichEinen lieben Gruß KATJA
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29.11.2012, 22:40 Uhr von monagirl
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreicher Bericht..LG Mona
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29.11.2012, 20:34 Uhr von Lale
Bewertung: sehr hilfreichAllerbesten Gruß *~*
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29.11.2012, 20:31 Uhr von 83michi
Bewertung: sehr hilfreichGuter Bericht. Schau auch mal bei mir rein.. LG 83michi und ein SH
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29.11.2012, 20:18 Uhr von sirikit06
Bewertung: sehr hilfreichWünsche Dir einen schönen Abend! LG
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