Alexander (DVD) Testberichte
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Tests und Erfahrungsberichte
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Ein Makedone schlägt sich immer durch
5Pro:
Sehr authentischer Film,als ob man dabei wäre.
Kontra:
Vielleicht einige harte Szenen,die aus der Schlacht resultieren.
Empfehlung:
Ja
---Tauche ein in die Geschichte der Griechen und Makedonen.Erlebe selbst,wie ca 300 vor Christus mit viel Mut und dem eigenen Leben gekämpft wurde.Dabei bekommt der Zuschauer ein ziemlich klares Bild und lernt sie besser verstehen diese Zeit von damals,als noch große Heere mit Schild und Pferd aufgestellt wurden und als der Mut eines Mannes noch hoch belohnt,aber auch stark bestraft werden konnte.Sei dabei,wie Ruhm und Macht schnell kommen und auch schnell durch den Glanz der Schätze wieder vergehen können.Ein hochbrillianter Film.Für Leute,die Geschichte lieben und auch verstehen können,was diese damalige Zeit mit der Heutigen gemeinsam hat,ein absolutes Muß,sich diesen Film anzuschaun.
"Alexander" ein Film von Oliver Stone
---Ein Film für nicht so schwache Herzen,aber ein Film mit Herz und Mut.
---Inhalt:
---Die Geschichte beginnt mit der Erzählung von Ptolemy-einem Lebensbegleiter Alexanders durch all seine Schlachten hindurch,nun in greisige jahre gekommen,schreibt er seine Memoaren---
----Alexander wächst zusammen mit Hepheistion im makedonischen Königshaus von Phillipp und Olympia auf,Herrscher von Griechenland ca 300 vor Christus.Kurz vor der Großen Zeit der Römer gab es im Mittelmeerraum die Epoche der Griechen und Makedonen.König Phillipp hatte gerade beide Völker vereint und trachtete nun nach dem großen Perserreich des Herrschers Dareijos von Babylon.Von je her ist es der Wunsch von ehemals Ziegenhirten und Schafzüchtern,das Perserreich zu bezwingen,nicht nur weil dort viele Schätze in Babylon warten,auch weil der Perserkönig Dareijos ein Sklavenreich führt,nicht wie es in Griechenland üblig ist,das Bürgerrechte vorherrschen und es Gesetze gibt.Hier ist ein Mann etwas wert und nicht nur ein Sklave,den man in die Schlacht schickt.In dieser Welt wächst der junge Alexander auf,behütet von seiner Mutter und sehr begierig auf die griechischen Sagen von Poseidon und Medea,den Göttern wie Phobos und Zeus,sehr begierig auf das unentdeckte Land im Osten(heutiger Irak,Afghanistan und Indien).Er wird der Nachfolger sein,eines großen Reiches.Er ist der rechtmäßige Thronfolger.Und schon hier wächst in ihm eine Vision,Perser und Makedonen sollen friedlich miteinander leben können.Doch da gibt es auch andere Söhne,die Phillipp gezeugt hat und die später auch nach dieser Macht trachten werden.Alexanders Mutter will nicht darauf warten,bis einer der Bastards des Königs den Thron bekommt und heuert einen Söldner an,den Vater Alexanders Phillipp zu töten.Nun ist Alexander plötzlich im Alter eines Jungen Herrschers König von Griechenland und Makedonien und muß dieses Reich zusammenhalten und führen.Doch er erkennt auch die Intrige der Mutter und nimmt zum ersten Mal Abstand von ihr.Es soll sein Handeln im späteren Verlauf sehr stark beeinflussen.Und er wird seine Mutter nie mehr persönlich wiedersehen.Sein Vater hatte ihn vor den Intrigen gewarnt,hatte ihm die Sagen der gr. Mythologie erzählt,und ihn mit seiner Erfahrung aus vielen Schlachten vor der Vergänglichkeit der Macht erzählt.Und doch konnte er es nicht verhindern.
Alexander ist nun sehr erfolgreich,erobert Ägypten,das Reich wird noch stärker.Von einem ägyptischen Clan wird er zum Gott ernannt,wie es Olympia-seine Mutter immer vorraus gesagt hat.Nun ist er stark genug,Dareijos herauszufordern in einer gewaltigen lebendigen Schlacht.40000 Makedonen gegen 200000 Perser.Durch einen von seinen Stabsführern umstrittenen Schlachtplan,Dareijos gefangen zu nehmen und so die Schlacht zu gewinnen,erreicht er den Sieg.Dareijos flieht und verliert so sein Heer,das völlig aufgerieben,aufgeben muß.Alexander wird in Babylon willkommen geheissen,weil er die Perser befreien wird,ihnen sogar einen Platz in seinem Herr gibt,ihnen die Freiheit wiedergibt.Nun sind auch alle skeptischen Stimmen des Reiches verklungen.Alexander steht am Höhepunkt seines Ruhms.Das große Ziel seines Vaters ist erreicht.Hier erkennt er schon,das Babylon eine große Vergangenheit hat und damit auch viele Intrigen einhergehen.Alexander drängt es weiter nach Osten in den Hindukusch und bis nach Indien.Er heiratet eine Perserin,was zu Unmut unter seinen Gefolgsleuten führt,denn er will ganz und garnicht das Leben seiner Mutter führen.So kommt es öfter zu Revolten,die er blutig beendet.Seine Mutter schreibt ihm aus der Heimat und warnt ihn davor.Sie hat ihn schon oft vor den Abgründen des Menschen gewarnt.Doch Alexander will seine Mutter nicht mehr wiedersehn.Sie ist verantwortlich für den Tod seines Vaters.Als nach sieben Jahren erfolgreicher Kriegsführung einige seiner Leute revoltieren,weil sie Kriegsmüde sind,verliert er auch gute Freunde und er erkennt,das es Zeit ist zurückzukehren nach Griechenland.Da geschieht genau das,wovor seine Mutter ihn warnte.Hepheistion und danch auch er,wird von seiner geheirateten Perserin vergiftet.Alles wiederholt sich.
---Jede Macht und Jeder Ruhm ist eben vergänglich.
---Kameratechnik:
---Der Film beginnt mit sehr aufwändigen Sequenzen.Luftaufnahmen einer großen Schlacht folgen.Die Mitschnitte sind bewußt länger ausgedehnt,um das Gefühl zu vermitteln,bei einer Schlacht dabei zu sein.Ein Adler fliegt über ein riesiges Heer hinüber zur anderen Seite.So wird das Große Ausmaß einer solchen Schlacht besonders gut klar und läßt das Herz des Zuschauers höher schlagen.Später werden diese Sequenzen kürzer,da sich die Ereignisse überstürzen und so ganz und gar nichts mehr rumreich zu sein scheint.Es werden viele rasante Aufnahmen von galoppierenden Pferden der damaligen Zeit gezeigt.Römisch-Griechische Rüstungen und Schwerter sind teil der Kulisse.So kommt die Spannung voll zur Geltung.Überhaupt wird viel Lebendiges aus den Szenen bis zu Elefanten in Indien gezeigt,was den Film hochqualitativ macht.Slow-Motion kommt zum Einsatz immer dann,wenn ein Held in die Schlacht geht oder fällt,auch dann,wenn Alexander zu seinem Volk spricht,nimmt sich die Technik viel Zeit für die Aufnahmen.
---Eigene Überlegungen:
---In diesem Film hat der Mut und die Ehre eines Mannes noch einen hohen Stellenwert.Auch wenn des Mannes Leben in einer solchen Schlacht nicht viel wert zu sein scheint und das Leben eher sinnlos für die Fehden der Menschen um Macht und Ruhm weggeworfen wird.So ist man in jener Zeit doch ein Mann der Taten und kann wirklich etwas verändern,nicht wie in heutiger Zeit,das alles schon verhätschelt wird und nur kleinstaatische Quälereien den Alltag bestimmen.Vor allem erkennt man etwas sehr Wichtiges,was auch in unserer heutigen Gesellschaft vorhanden ist.Es gibt keinen Ruhm ohne Neid.Es gibt keine Macht ohne Intrigen.Es gibt keinen grenzenlosen Entdeckergeist ohne an seine eigenen Grenzen zu stossen,wie es Alexander erfährt,als er in Indien ankommt und seine blutigste Schlacht kämpft.Er verliert sein treues Pferd,das er durch eine Mutprobe in der Kindheit erobert und zu einem mutigen Mann bei den Griechen und Makedonen gemacht hat.Er wird selbst fast tödlich verletzt.Ich habe auch den Eindruck,das Alexander mit seiner Jugend,noch voller Kraft und Taten,sein Volk in die Schlacht schickt,und es dabei als Spielfeld seiner Jugend betrachet.Es ist eben sein Privileg,das nur wenige in der Geschichte bekommen.Da man das ganze Werden und Vergehen seines Lebens als Zuschauer erfahren kann,ist er immer für mich der jungblütige kleine Möchtegern,der nur in seine Kriegsrolle spielt,der zwar nicht alles nachahmen will,was seine vorherige Generation als wichtig erachtet hat,aber doch vieles davon annimmt und er erfährt das Leben,wie ein Spiel,bei dem man sich erst die Finger verbrennt,wenn sie schon in der Flamme glühn,jedoch ist er dabei sein ganzes Leben sehr erfolgreich.Erfolg gibt ja immer Recht.Ein Sohn von Zeus soll er sein,hat die Mutter Olympia immer zu ihm gesagt.
---Meinung:
---Ein historisch sehr wertvoller Film,der wirklich unter die Haut geht.Ich hab auch sehr viel Gefühl darin entdeckt,was ich aus jener Zeit garnicht vermutet hätte.Ich weiß jetzt,das diese damalige Zeit sehr ähnlich der unseren ist und erkenne einen wesentlichen Teil des Menschseins.Ich finde den Film sehr ernüchternd,weil er einige sehr blutige Szenen enthält,was nicht unbedingt jedermanns Sache ist.Man sollte es jedem sagen,wenn man ihm diesen Film empfiehlt.Sein Leben wird danach nicht dasselbe sein.Doch ich fühle mich schon fast als ein Teil dieser tollkühnen Männer.Das liegt wohl daran,das ich durch geniale Luftaufnahmen,echte Soldatenpanzer und Schwerter,und eine unbeschreibbare Brüderlichkeit tatsächlich dabei war und ganz genau mitfühlen konnte,was diese Männer fühlten.
---Teilnehmende Schauspieler:
---Alexander-Colin Farell
---Angelina Jolie-Olympia(Mutter und Königin)
---Val Klimer-König Philip
---Anthony Hopkins-Ptolemy
---Jared Leto-Hephaistion
---Rosario Dawson-Roxane(die persische Prinzessin)
---Christopher Plummer-Aristotle
---und viele gute Nebenrollen,die für einem Moment sogar wie eine Hauptrolle wirken,weil sie wichtige Parts einnehmen.
Eine klare Empfehlung für diesen Film
P.S.Mit vielen Details hat "Tuvok" auch einen Testbericht verfasst,den ich auch sehr gut finde.Er hat sich noch genauer mit der Geschichte von Alexander befasst und liefert einige gute Details,die im Film nicht unbedingt genau erkennbar,aber doch sehr interessant sind. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Gemeinwesen, 23.09.2007, 19:19 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
so ganz und gar nichts mehr rumreich - als uns damals unter Captain Blight die Vorräte auf der Black Betty ausgingen, wurden die Abende ja auch sehr rumlos. Beste Grüße vom Gemeinwesen.
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Tiger, 12.04.2005, 16:28 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Ich würde die großen Zahlen der Heere mit einem Punkt trennen, das ist übersichtlicher: 40.000 Makedonen. Ich finde, allein aus dem Film wird nicht klar, ob Olympias für den Tod ihres (Ex-)Mannes verantwortlich ist. Historisch geseh
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Lisolotto, 21.01.2005, 22:08 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Ich werde mir diesen Film mal ansehen,gut beschrieben
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Geschichte ist viel schöner als Sex
03.01.2005, 20:33 Uhr von
Tuvok
ich bin Christ, mag keinen Rassismus und halte nicht viel von PollitikPro:
Tolle Landschaft
Kontra:
zu viele Gespräche
Empfehlung:
Ja
Anfangen tut der Film damit das PTOLEMAIS (Anthony Hopkins) als Pharao in Ägypten seinem Schreiber Kadmos, 40 Jahre nach dem Tod von ALEXANDER (Colin Farrell) seine ganze Geschichte diktiert. Seine Mutter ist OLYMPIAS (Angelina Jolie), eine berühmte damalige Prinzessin aus der Provinz Epeiros, einer Landschaft nordwestlich von Griechenland. Im Süden ist der Ambrakische Golf, und Ätolien. Im Osten befindet sich Thessalien und Makedonien. Epeiros wird im Osten von Makedonien durch das Pindosgebirge getrennt.
Im Westen ist das Ionische Meer, das die Grenze bildet. In der alten Zeit war diese historische Landschaft so groß das es bis Albanien gereicht hat. Die heutige griechische Provinz des damaligen Epeiros ist 9.500 Km² groß und hat ca. 350.000 Einwohner.
Der Vater von ALEXANDER war PHILLIP II. (Val Kilmer). Er war der damalige König von Makedonien und sehr geehrt und berühmt. 359 v. Christus wurde er von den damaligen Heerscharen zum König gewählt. Schon in der Kindheit war das Elternhaus total zerstritten, nicht nur durch die Saufgelage von PHILLIP, und so war der Sohn immer mehr bei seiner Mutter, die ihn total verinnerlichte, und als Außenstehender könnte man glauben da tut sich ein Ödipuskomplex auf.
Seine Mutter hat PHILLIP gehasst, und wollte zeit seines Lebens ihn immer für Ihre Intrigen einspannen. Doch obwohl ALEXANDER seinen Vater geliebt hat, war dieser für ihn eher ein Schwächling, der durch seine eigenen Fehler draufkommen sollte, was gut ist und was nicht.
In Mieza, wurde ALEXANDER von ARISTOTELES (Christopher Plummer) gelehrt. Sein Vater war damals schon berühmt weil er die Phalanxen aufgestellt hat. Und zwar waren das disziplinierte Angrifftruppen die mit Ihren langen Speeren gegen Feinde sehr gut kämpfen konnte, man nennt sie auch Sarissen, außerdem wurde eine Adelsreiterei von PHILLIP entwickelt, den Hetairen. Und die waren Freunde von ALEXANDER.
ARISTOTELES ein Schüler von Platon hat damals sehr oft in MIEZA gelehrt, das in der Nähe vom heutigen Salamanca in Spanien liegt, wo damals 343 v. Chr. der damals 13 Jährige ALEXANDER das nötige lernen sollte wenn er später mal König werden sollte. 340 hat PHILLIP II seinen Sohn zum Statthalter ernannt.
Und man weiß wenig über seine Kindheit und darum wurde im Film von Stone auch so wenig dargestellt, und das wenige, war wohl erfunden. Egal, damals hatte ALEXANDER Schon Freunde gewonnen, und einer ging ihm nicht aus dem Kopf, HEPHAISTON (Jared Leto).
336 v. Chr. ist sein Vater ermordet worden von PAUSANIAS, und er wurde als ALEXANDER der III. ausgerufen von den damaligen Herrschern. Doch bis dahin war noch ein weiter Weg, denn PHILLIP hat EURYDIKE geheiratet, von der er dann einen Sohn bekommen hat, und OLYMPIAS kocht natürlich vor Wut und will Ihren Sohn immer stärker an sich und gegen seinen Vater aufwiegeln.
In Wirklichkeit hat ALEXANDER viele Diener in alle Winklen geschickt, die Leute töten sollten, die seiner Meinung nach auf seinen Thron aus waren. Was man im Film natürlich nicht besonders sieht, wie vieles andere auch nicht. Seine Leute fingen an ihn zu verehren, nicht nur weil er sehr viele Gebiete unterworfen hat wie die der Illyrer, der Triballer, er Geten, der Kelten und der Thraker. Und das in einem wirklichen Blitzfeldzug.
335 ist er gegen die Thebenleute gezogen die eine Revolte beginnen wollten, und das sah man im Film auch nicht so richtig. Und er hat damals schon ein Exempel statuiert das beispiellos war bis dahin. Er hat einfach alle als Sklaven verkauft, Tausende Leute. Und dann war Ruhe.
ALEXANDER hatte damals den Wunsch gegen den mächtigsten Mann der Welt in den Krieg zu ziehen, von dem schon sein Vater geträumt hat. DAREIOS III. aus dem Haus der Archämeniden, einem alten Herrschergeschlecht. Im Mai 334 ging er über den Hellespont. Das ist eine Meeresenge, die zwischen dem Marmarameer im Osten liegt, und dem Ägäischen Meer im Westen, das immer so verschmutzt ist.
Nach einer alten Sage war damals in dem Meer die Helle ersoffen, die mit Ihrem Bruder dem Phrixos auf dem goldenen Widder Chrysomeles aus der Heimat geflohen ist. Das Meer nannte man damals Pontos. Darum Helles-Pontos, Hellespont.
Die erste Begegnung mit den Persern, was man auch nicht im Film sah war mit Memnon aus Rhodos, im Mai 334 in der Schlacht am Granikos. Dadurch hat er eine Antike Landschaft, genannt Ionien befreien können, in der heutigen Türkei. In der Nähe von Smyrna im Norden der Türkei.
Man sah auch nicht wie er nach Milet zog, der größten Stadt in Kleinasien damals. Wo er Nikanor dem Bruder von Parmenior befahl mit 160 Schiffen den Weg frei zu machen. In Helikarnassos, der Hauptstadt von Kariens hat sich Memnon ihm entgegengestellt. Im Film sieht man nur die Hauptschlacht.
Man sah nichts von der Keilerei bei Issos, im Jahre 333 v. Chr. einer Eselsbrückenschlacht für Geschichtestudenten. 333 bei Issos Keilerei. Und der Alex war auch der vom Gordischen Knoten. Das waren damals 2 kunstvoll verknotete Stricke die am Streitwagen vom König Gordios von Phryigen befestigt waren, Und das von den Göttern persönlich, damit sie auch ordenltich halten. Besser als Tampons. Sie sollten die Deichsel des Wagens mit dem Zugjoch verbinden, das ganze war dem Zeus geweiht. Und das Orakel von sonstwas hat das prophezeit. Der was das löst wird Herrscher über Asien. Und keinem ist es bisher gelungen. Ihm schon, Er hat es mit dem Schwert durchschlagen.
Im Film sah man die Schlacht gegen DAREIOS, der dann nach Baktrien geflohen war, wo er seinen Verwandten aufsuchen wollte, der war Satrap und heiß Bessos, also Herrscher, und der hat den umbringen lassen. ALEXANDER hat sie nach Persepolis, der damaligen Hauptstadt von Persien gebracht und gebührend beigesetzt, das war auch nur angedeutet. Dazwischen gab es 7000 Lasttiere die Gold und Silber nach Issos brachten, er hat Damaskus erobert, Palästina befreit und noch ne Menge mehr gemacht.
Im Film hat er die barbarischen Stämme unterworfen und eine Frau namens Roxane geheiratet. Den Mörder Bessos verfolgte er bis ins damalige Sogdien, das im Teil des heutigen Afghanistan, Turkmenistan, Usbekistan liegt. Er hat PILOTAS einen Sohn von PARMENION beschuldigt auf ihn einen Anschlag zu verüben, man sah oft von seinen Verschwörungsängsten im Film.
Er kam über den Hindukusch nach Baktra, das heute Balch heißt, wo sich die Einwohner vor ihm gefürchtet haben. Er zog über Samarkand nach Tadschikistan, das war 329 v. Chr. In Baktra hat er wie gesagt ROXANE geheiratet, eine Schwester von OXYARTES, der aber nicht der Oxy war, der Bruder von Dareios.
Er wollte nach Indien, damals eine Ansammlung von Kleinstaaten. 326 eroberte er ein Tal bei Kabul dem Fluss. Kam zur Provinz Gandhara und hat NIKANOR zum Statthalter ernannt der dagegen heftig rebellierte, alle wollten nur mehr heim.
Alex hatte ein Pferd, namens Bukephalos das ist bei der großen Schlacht gegen den Indischen König Poros in der Nähe des Flusses Hydaspes umgekommen. Das ganze liegt in der Nähe der Stadt Malakwal. Seine letzte Schlacht, bevor der Monsunregen einsetzte und 60 Tage gabs nur Wasser vom Himmel, das sah man im Film auch nur kurz.
In Bukephala hatte er mit dem Bau von 800 Schiffen begonnen das sah man auch nicht. Sein letztes und 18. Alexandria das heutige Golashkerd hat er 324 v. Chr. gegründet. Er wollte 10.000 persische Frauen mit griechischen Soldaten verheiraten. 11.500 Soldaten wurden später heimgeschickt, er kehrte nach Babylon zurück. Am 11.6.323 v. Chr. ist er am Fieber erkrankt und gestorben.
Ich komme gerade vom Kino und bin nach 172 Min. Alexander, inklusive unnötiger 17 Minütiger Pause, obwohl am Plakat 10 Min. Unterbrechung gestanden ist, nach Hause gekommen und stürze mich gleich voller Orgastischem Eifer auf mein Word um für die Welt die Herrschaft durch die Filmkritiken zu erringen.
Was mir noch in Erinnerung geblieben ist von dem Film? Blöde Fremde Kritiken aus dem All, die dem Film nichts gutes bescheinen lassen, eine wahrhaft königliche Angelina Jolie, die wirklich gut gespielt hat, ein blonder Jüngling namens Colin Farrell, der eine Art Swingerclub Nudistenchef ist, und den größten Feldherr der Geschichte darstellt.
Wer auf Filme wie „Troja“ oder „Ben Hur“, „Lawrence von Arabien“ oder „Spartacus“ steht wird hier sicher gut bedient sein, und ich muß sagen das mich diese 150 Millionen US $ teure Verfilmung von Oliver Stone, viel besser gefallen hat, als die alte mit Richard Burton in der Hauptrolle, die vielleicht der Geschichte mehr entsprach, aber noch ein bißchen so einen Jugoslawischen Hausmütterchen Akzent hatte, wie die ganzen Gojko Mitic Filme, wo er immer den Lederstrumpf spielte.
Nein, Nein, der Film war einfach herrlich, auch wenn er viele Längen aufgewiesen hat, was bei so einem Epos nicht zu vermeiden ist, O.K. zu vermeiden sicher, aber es hat irgendwie im Gesamtkunstwerk gut reingepaßt. Obwohl ich mir aber gewünscht hatte mehr von diesen herrlichen Kampfszenen zu sehen die in dem Film zu bewundern waren. Überhaupt am Ende, wo einer der herrlichsten und effizientesten Kampfszenen der Filmgeschichte gezeigt wurden. Sicher wird der Film kein „Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs“ was auch unmöglich ist so zu sein, aber er übernimmt schon jetzt für mich den Status eines Weihnachtsfamlienfilmes aller Zeiten, und er haltet ihn sehr gut. Nicht nur anhand seiner sehr guten Schauspieler, sondern vor allem an der Geschichte eines Mannes der wie sein Volk lebte, von einem Regisseur verfilmt der „Gladiator“ genauso gut gedreht hätte, und der im ganzen 10.000 Km bis weit nach Indien gereist ist.
Unglaublich heute noch, das ein Mann der 356 v. Chr. geboren wurde, mit 33 Jahren bereits fast die ganze damals bekannte Welt bereist, erobert, und unterjocht hat. Mich wundert bei der ganzen Geschichte das sich ein deutscher Verleiher wie Constantin und ein Produzent wie Thomas Schühly entschlossen hat einem Hollywoodrebell über 150 Millionen US $ zu geben. Oliver hat schon als Kind geträumt die Geschichte dieses großen Mannes zu verfilmen, und ich bin froh das er nicht dauernd den Computer eingesetzt hat.
Wenn ich den Film mit „Troja“ vergleiche, und das mache ich deswegen, weil dieser Film den Anfang irgendwie gemacht hat, mit alten Themen, dann muß ich sagen, das Troja ein Kinderfilm gewesen ist, er war so richtig schön klinisch sauber, da kam nicht viel vor, aber hier bei Stone, das alte Thema, eine Schwuchtel öffentlich darzustellen, das ist was wunderbares. Sicher ist es ein Film der nicht unbedingt für Kinder geeignet ist, denn in der heutigen Zeit wird so viel von Kindern nachgemacht, und es wäre halt nicht so gut wenn unsere Jüngsten in der Klasse sitzen und die 8 Jährigen Freunde in der Mathematikschulaufgabe abknutschen, oder vielleicht wie ein Berserker durch die Schule kutschieren, gezogen von 7 rothaarigen hässlichen Mädchen, um die Schulpsychologen zu killen.
Denn hier werden viele Szenen gezeigt, die nicht so manches Auge erblicken sollte, also das Auge der Leute die etwas gegen derbere Szenen haben oder gegen anspruchsvolle Filme. Denn der Film ist anspruchsvoll und er schafft den Spagat wunderbar als Geschichte zu einem Popcornfilm.
Wenn Ridley Scott mit „Gladiator“ nicht angefangen wäre der vielleicht gar nicht so schnell ins Kino gekommen, und ich behaupte auch zu sagen, sehr lange nicht. Wer weiß. Jedenfalls wollten die Griechen gegen diese Geschichte protestieren, denn ein Nationalheiligtum wie Alexander der noch dazu bisexuell ist, das kann doch nicht sein oder?
Wahnsinn z.B war in dem Film das nicht nur schöne Menschen mitgespielt haben wie in „Troja“ sondern eigentlich ganz gewöhnliche und hässliche Leute, und die mit Ihren Pickeln und Ausschlägen, und mit Ihren Pusteln. Sicher waren nicht alle hübsch, und nicht alle hässlich, mehr so ein Mittelding, ungefähr so Leute die man sieht wenn man am 3. Einkaufssamstag vor Weihnachten sich in die allabendlichen Geschäftstummeleien stürzt und mit der Einkaufssucht mit hält die man uns aufoktroyiert von der Wirtschaft.
In dem Film habe ich Val Kilmer als König Philip fast gar nicht erkannt, als einäugiger besoffener, Schweinsicher Prolet, und ich erkannte ihn erst nach langem und mehrfachem Hingucken, also nach längerer Zeit, aber ich muß sagen, der Typ hat sehr routiniert gespielt, als wäre er ein wirklich guter Schauspieler, und das ist bei ihm selten, denn außer bei „Willow“ habe ich Val in keiner guten Verfilmung gesehen, wo er wirklich brilliert hat.
Ein bißchen geärgert hat mich Colin Farrell der den Alexander spielt schon ein bißchen, denn er ist zwar ein guter Schauspieler, aber er wirkte für mich irgendwie wie ein Mensch der weit entfernt vom sagenhaften Method Acting ist, die Robert deNiro, Sean Penn, und Al Pacino so berühmt machten. Aber er spielte meiner Meinung nach seine Rolle trotzdem gut. Er hat mir nur zu blondes Haar gehabt, und war für mich ein bißchen zu Hollywood like in seinen Handlungen, wo er immer wirkte, als wäre er ein bezahlter guter Schauspieler.
Der Film ist auch deswegen für mich wunderbar, weil er in erzählerhafter Weise einigen Leuten die Bildungslöcher stopft, und nicht nur die Löcher die für Ausscheidungen und sonstige schmackhafte Dinge bestimmt sind, aber das macht er nicht immer sehr gut, denn teilweise sieht man und merkt man so viele Zeit und Jahressprünge das ich mich schon ein bißchen geärgert habe. Das fängt damit schon an wo man einen alten Aristoteles sieht, der so um die 90 Jahre alt ist, genaueres erfährt man nicht, und hört damit auf, wo man eben Christopher Plummer als solchen sieht, wie er diktiert, einem gewissen Kadmos, und das meiner Meinung nach viel zu schnell, denn der arme hatte sicher im alten Ägypten keine Stenografie auf Lager.
Warum der Film in den USA einen so desaströsen Start hatte ist mir ein Rätsel. Obwohl die ganze Geschichte sehr gut ist. Gut vor allem ist das Album von Vangelis, der die Filmmusik komponiert hatte, das ihm schon den Ruhm für den Film „1492“ einbrachte. Geboren ist dieser als Evangelos Odyssey Papathanassiou der dann unter dem berühmten Pseudonym Vangelis auftritt. Berühmt wurde er mit seinen Kompositionen wie „Chariots of Fire“ – 1981 oder die für „Blade Runner“ – 1982. Nur leider hat dieses Mal dieser wunderbare griechische Symphonie Orchester Komponist einen entscheidenden Fehler für mich in der Musik gemach, er hat vergessen ein Hauptthema zu komponieren das einen beißenden Ohrwurm beinhaltet, das man dann auf der Toilette wie um 5 Uhr in der Früh nach einem LSD Rausch nachsummen kann.
Er hat versucht mit einigen Ethno Einschlägen und ein bißchen Requiem von Verdi etwas an Ohrwurmqualität zu erlangen, was ihm leider nicht gelungen ist. Die ganze Kompositionen wirkten für mich etwas aufgesetzt und nicht innovativ genug. Das Album dauert übrigens 57 Minuten.
Gestört hat mich das der Film von einem Satrapen erzählt wurde, einem von Alexander, einem Anthony Hopkins eben, der den Ptolemais spielte, und das oft im Voiceover.
Eine der besten CGI Szenen waren am Anfang schon zu sehen bei der Schlacht in Gaugamelos wo 250.000 Perser unter der Führung von Darius gegen 40.000 Makedonier und Griechen kämpften, und man sah das oft aus der Vogelperspektive eines Adlers, und die ist wirklich gut gelungen, da sie nicht übertrieben war, den menschlichen Aspekt nicht außer Acht gelassen hat, und trotzdem spannend war und wunderbar gut gemacht wurde, als wäre sie echt.
Dann muß ich unbedingt noch eine Schlachtszene erwähnen in Indien wo Pferde gegen Elefanten kämpfen, und die waren echt, und mich wundert das Tierstuntkünstler so was zuwege brachten, weil normalerweise Pferde wenn sie Elefanten sehen schnell laufen, in die entgegen gesetzte Richtung. Schön war noch das man z.B in dem Film sich aussuchen konnte, wer starb an was, es wurde also nicht etwas unnötig behauptet was man nicht weiß, und dafür bin ich Oliver Stone dankbar.
Auch gut die Aufteilung der Reiche in die 4 Diadochenstaaten, die am Ende kurz zu hören waren, auch ein bißchen was für den Geschichtsunterricht. Schön war das der Film nicht so kitschig war, wie man sich vielleicht erwartet hätte, und so amerikanisch patriotisch wie ich es eigentlich einem Oliver Stone zugetraut hätte.
Gestört hat mich allenfalls auch das Farrell den Alexander zwar mit Leidenschaft aber nicht genug gespielt hat, und nicht mit genügend Charisma, das er in Wirklichkeit sicher auf alle Fälle war. Trotzdem ist der Film großes Kino, auch wenn er mit der Langatmigkeit daherkommt die man nicht erwartet und nur 2 Schlachtszenen sieht.
Was war nun Alexander, Visionär, Tyrann, Despot, Demokrat? Wer weiß. Warum aber Oliver Stone nicht die ganze Wahrheit erzählte, und aus der baktischen Prinzessin Roxane ein Riesen Super Mörder Monster Neger Titten Mount Everest Riesenbrüsteweib mit herrlichen Bläserlippen machte, obwohl sie in Wirklichkeit 13 Jahre alt war, das verstehe ich nicht ganz, zwar in der heutigen Zeit nicht so ganz gut, aber bei so viel was der Stone in den Film gepackt hat, wäre ein bißchen Wahrheit mehr auch wenn sie nicht so ganz passend war, sicher gut gewesen.
Als Alexander z.B aus Indien zurück sich zieht, wo er hinzog, und ich verstehe bis jetzt immer noch nicht die Beweggründe des Typen, wurde seine Rückwanderung viel zu kurz gezeigt, wie er durch die gedrosische Wüste gezogen ist wo viele gestorben sind, was mir viel zu kurz dargestellt war.
Also auf alle Fälle ein Film für Geschichtefans, und solche die es werden wollen und Leuten denen Geschichte gefällt und Epische Filme.
90 von 100 weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Tiger, 12.04.2005, 15:49 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Was hatte der Titel jetzt mit dem Inhalt des Testberichtes zu tun? Ich fand den Ton, in dem Du geschrieben hast ein bißchen sehr schnodderig, vor allem am Anfang, wenn Du ein bißchen geschichtliche Einführung machst. Man kriegt aber sehr
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Fantasy, 21.01.2005, 21:47 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Ich hattte meinen eigenen Testbericht schon fertig,als ich nun deinen gelesen habe.Und ich muß sagen,du hast es besser hingekriegt.Ich bewundere vor allem das gute Hintergrundwissen,das man im Film garnicht so geliefert bekommt.Aber man sieht ja die
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Wer möchte die Welt regieren?
30.12.2004, 12:08 Uhr von
Skywalkeratwork
Hauptsächlich bei Ciao zu finden, aber auch hier werden meine Berichte natürlich gepostet und mei...Pro:
Erstklassige Schauspieler!Die Kampfszenen sind spitze!Tolle Landschaften, Kulissen und Kostüme!Ein Meisterwerk über die Geschichte von Alexander dem Großen!
Kontra:
Könnte etwas spannender sein, daher teilweise schon etwas langatmig!
Empfehlung:
Ja
Vorwort
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Ich war ja schon ehrlich gesagt lange Zeit nicht mehr im Kino und deshalb habe ich es mir nicht nehmen lassen und bin heute mal endlich wieder gegangen. Da ich ja noch Urlaub habe konnte ich auch an einem Kinotag gehen und da zahlte ich nur 5,50 Euro für die Karte und 1,50 Euro alleine schon wegen Überlänge. Ich möchte heute und zum letzten Mal in diesem Jahr über einen aktuellen Kinofilm berichten, nämlich "Alexander"!
Kurze Infos zum Film
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Zuerst einmal ist der Film schon ab 12 Jahren freigegeben, was ich absolut nicht gutheißen kann. Er ist zwar nicht übermäßig brutal, doch für diese Zeit in üblicher Weise und bei den wenigen Kampfszenen, hätte er auf jeden Fall mindestens ab 16 Jahren sein müssen. Ist meine Meinung, aber wenn ich neben mir einen 12-Jährigen sehe, dann überlegt man hier doch zweimal ob das so gerechtfertigt ist. Die Lauflänge ist stolze 176 Minuten und deshalb gibt es mittendrin eine 5-minütige Pause. Es handelt sich um einen Film aus dem Genre Historienfilm bzw. Abenteuerfilm und die liebe ich ja besonders gerne. Deshalb hatte ich auch sehr hohe Erwartungen an diesen Film, bei dem es sich um eine deutsch-französische-niederländische Produktion handelt. Regie führte Oliver Stone und er war unter anderem auch für Platoon zuständig. Ab dem 23.12.2004 startete der Film in den deutschen Kinos und weitere Infos erhält man noch auf der Homepage unter www.alexander.film.de!
Die Schauspieler
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Colin Farrell spielt Alexander
Angelina Jolie spielt Olympias
Val Kilmer spielt Philipp
Rosario Dawson spielt Roxane
Jared Leto spielt Hephaistion
Christopher Plummer spielt Aristoteles
Erol Sander spielt Prinz Pharnakes
Anthony Hopkins spielt Ptolemaios
Es beginnt mit Anthony Hopkins und endet mit ihm, denn er erzählt die Geschichte von Alexander. Ihn kennt man einfach, entweder aus Das Schweigen der Lämmer oder Hannibal und hier wurde er nochmal um einiges älter gemacht als er eigentlich ist. Aber die Stimme ist als Erzähler sehr gut gewählt und auch sonst passt die Rolle zu ihm eigentlich Bestens. Val Kilmer spielt den Vater von Alexander und eigentlich mag ich ihn als Schauspieler nicht sonderlich. Aber trotzdem macht er seine Sache auch sehr gut und zuletzt habe ich ihn glaube ich in Red Planet gesehen. Der Hauptcharakter wird aber von Colin Farrell verkörpert und er ist ja ein richtiger Shooting-Star. Nach Nicht auflegen oder Filme wie S.W.A.T. - Die Spezialeinheit oder Der Einsatz ist er einer der erfolgreichsten Schauspieler derzeit und das zeigt er auch wunderbar in seiner Rolle. Nicht umsonst ist er ein richtiger Star und ich mag ihn sehr als Schauspieler. Er macht seine Rolle prima, auch wenn ihn vielleicht nicht alle mögen werden vom Charakter her, denn dieser ist schon schwer zu spielen. Seine Mutter wird dann noch von einer richtigen Schönheit gespielt, nämlich Angelina Jolie. Ich glaube so eine Mutter wünscht sich jeder, alleine schon bei den wunderschönen Lippen. Aber ich komme vom Thema ab, denn sie scheint sehr verlogen zu sein und versucht Alexander immer wieder reinzureden. Ansonsten möchte ich keinen mehr hervorheben, außer vielleicht noch den besten Freund von Alexander, der von Jared Leto gespielt wird. Er spielte schon in den Filmen Fight Club oder Panic Room mit. Aber alles in allem sind die Schauspieler Bestens ausgewählt und die Hauptcharaktere mehr als stark besetzt. Also eine gute Grundlage für einen klasse Film!
Die Handlung
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Bisher hat es noch niemand versucht, die große Ära von Alexander auf die Kinoleinwand zu bringen, doch Oliver Stone hat es versucht und das gar nicht mal schlecht. Dieses Epos zeigt die Zeit von Alexander zwischen 356-323 vor Christi und zwar von der Geburt bis hin zu seinem Tode. Alexander der Große wurde er genannt und war der größte Herrscher der Weltgeschichte. Oliver Stone versucht den Zuschauern zu vermitteln, wie er zu dem geworden ist was er war und seine Jugend, seine Träume und seine Beziehung zu seinen Eltern. Er zeigt auch am Ende wie mysteriös und einsam er gestorben ist...
Ptolemaios erzählt die Geschichte von Alexander und er muss es wissen, denn er war dabei. Er beginnt natürlich bei seiner Geburt und da wird schon klar, warum er es nicht leicht haben wird. Die beiden Elternteile sind grundlegend verschieden und mögen sich nicht besonders. Sein Vater ist machtbesessen und möchte nicht unbedingt, das sein Sohn später Herrscher wird. Deshalb nimmt er sich auch eine andere Frau und bald bekommt er auch ein Kind von ihr. Doch kurz nach der Geburt wird sein Vater ermordet und dadurch kriegt er die einmalige Chance und ist nun Nachfolge seines Vaters. Er nutzt diese Chance auch und wird nicht so ganz einfach zum größten Herrscher in der Weltgeschichte...
Mit seiner gewaltigen Armee geht er gegen seinen wohl letzten großen Gegner an und nachdem er diesen ein paar Jahre lang verfolgt hat, ist auch dieser geschlagen. Doch er möchte weitere Länder erobern und dabei vergisst er manchmal die Leute die Frauen und Kinder haben. Er selber heiratet eine indische Frau und auch das, scheint nicht jedem zu gefallen. Er versucht die asiatische Kultur mit der griechischen zu verbinden, doch das ist nicht so einfach wie gedacht. Er wurde zwar nur 33 Jahre alt, doch er hat mehr erreicht als manch anderer. Sein Reich dehnte sich am Ende auf 3,2 Millionen Quadratkilometer aus und alleine diese Zahl ist schon berauschend, genauso wie seine Lebensgeschichte...
Meine Meinung
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Ich hatte wie schon erwähnt sehr hohe Erwartungen an diesen Film und das liegt daran das ich dieses Genre einfach super finde und auch am Trailer den ich gesehen habe. Daher habe ich an jede Menge Action gedacht und einfach an einen Film wie Gladiator, Troja oder Braveheart. Meine Erwartungen wurden aber nicht so ganz erfüllt und so kann ich keine Bestnote verteilen, sondern nur ein "Gut". Er ist auf jeden Fall empfehlenswert und mit großer Sicherheit war es schwer diesen Film auch in die Realität umzusetzen, so dass er recht spannend ist. Aber es gibt in diesen fast 3 Stunden leider nur eine große und eine kleinere Kampfszene, die aber sehr gut ist und actionreich. Dazu aber auch sehr blutig und daher würde ich keinem empfehlen, 12-jährigen diesen Film ansehen zu lassen. Aber das ist man ja von solchen Filmen gewohnt, immerhin wird hier auch keiner mal kurz mit der Pistole erschossen :-)
Die Schauspieler sind einfach spitze ausgewählt und hätten besser nicht sein können. Die Landschaften und Kostüme sind auch wie gewohnt einzigartig, genauso wie die Musik zum Film. Sie unterstützt super die Spannung und Dramatik des Films und wenn, dann kann man höchstens was Negatives daran finden, das der Film leider nur sehr wenig spannend ist. Es gibt also ungefähr nach einer Stunde eine große Kampfszene die wirklich erste Sahne ist und dann kommt lange nichts mehr. Dann zum Schluss nochmal eine, doch die ist teilweise nicht mehr so gut gelungen. Man merkt ihm also richtig an das er fast 3 Stunden geht und irgendwie ist man am Ende auch froh, wenn die Geschichte zu Ende erzählt ist. Doch ich werde mir diesen Film trotzdem später auf DVD kaufen und nochmal in Ruhe genießen, denn das hat er allemal verdient. Einfach ein großes Meisterwerk, was hätte ruhig ein wenig spannender hätte sein können. Dies ist aber auch das Einzige, was ich daran aussetzen kann!
Daher hoffe ich euch ein wenig geholfen zu haben und sage bis zum nächsten Beitrag, euer Sky!
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Vorwort
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Heute möchte ich ein weiteres Mal über einen Film schreiben, den ich damals schon im Kino gesehen habe, ich glaube es war Ende letzten Jahres wo er lief und ich fand ihn ganz gut. Einfach ein Film ganz nach meinem Genre und deshalb musste ich ihn mir auch als DVD holen. Daher heute mein Bericht über die DVD von Alexander mit allen Special-Features!
Kurze Infos zum Film bzw. zur DVD
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Also ich gebe zu, das ich sie mir nicht kaufen musste, denn ich habe mich beim Weltbild-Verlag angemeldet, dort gab es als Angebot für nur 10 Euro, eine DVD, eine Musik-CD und ein Buch und da habe ich zugegriffen. Normalerweise kostet der Film um die 17,99 Euro und das sogar im Tonformat DTS, dazu aber später mehr in den Specials. Freigegeben ist er sogar schon ab 12 Jahren, was ich nicht so ganz nachvollziehen kann, denn es gibt eine Menge blutiger Szenen und da wäre 16 angebrachter gewesen. Die Laufzeit beträgt stolze 169 Minuten und die Bestellnummer lautet HC082528 und produziert wurde er halt im Jahr 2004. Regie führte hierbei Oliver Stone und unterteilt ist er in 32 einzelne Kapitel. Außerdem gehört er in das Genre Historienfilm bzw. Actionfilm a la Gladiator oder Braveheart. Zum Regisseur Oliver Stone wäre nur noch zu sagen, das er Filme wie Platoon oder JFK produziert hat!
Die Schauspieler
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Colin Farrell spielt Alexander
Val Kilmer spielt Philipp II.
Anthony Hopkins spielt Ptolemaios
Angelina Jolie spielt Olympias
Jared Leto spielt Hephaistion
Rosario Dawson spielt Roxane
Christopher Plummer spielt Aristoteles
Erol Sander spielt Prinz Pharnakes
Colin Farrell ist hier eindeutig der Hauptcharakter, das konnte man sich ja vorher schon denken und mit ihm ist auch eine richtig gute Besetzung gefunden worden wie ich finde. Ich mag ihn als Schauspieler, auch wenn er erst vor Kurzem so richtig den Durchbruch hatte und zwar ich glaube mit dem Film Nicht auflegen wenn ich mich nicht irre. Aber auch in Das Tribunal mit Bruce Willis, Daredevil oder auch Minority Report hat er schon mitgespielt, ist also lange kein unbekannter Schauspieler mehr in den USA. Hier spielt er eine großartige Rolle, die auch schwer zu spielen ist meiner Meinung nach, er macht es aber klasse. Genauso wie Angelina Jolie, die man ja schon aus Tomb Raider her kennt und das ist die Frau mit dem wahnsinnigen Schmoll-Mund :-) Hocherotisch die Frau aus meiner Sicht und hier spielt er die Mutter von Alexander und sie spielte zudem nicht nur in Tomb Raider, sondern auch in Nur 60 Sekunden mit Nicolas Cage sowie Taking Lives oder Sky Captain and the World of Tomorrow, den ich übrigens auch noch unbedingt ansehen muss. Vom Aussehen her wünscht man sich so eine Mutter, doch vom Charakter in diesem Film gesehen eher nicht, auch wenn sie nur das Beste für ihren Sohn möchte. Val Kilmer spielt den Vater von Alexander und die Beziehung der beiden ist ziemlich gestört. Er spielte auch schon in wahnsinnig vielen bekannten Filmen mit wie z. B. Heat oder Red Planet sowie Mind Hunters. Er verkörpert Phillip den II. und macht seine Sache auch super, auch wenn ich ihn als Schauspieler eigentlich nicht so gerne sehe. Dann wäre noch Jared Leto als Alexander´s besten Freund und er spielte schon in Fight Club mit sowie der schmale Grat. Als Letzten möchte ich dann noch Anthony Hopkins nennen, quasi Hannibal Lecter höchstpersönlich :-) Er erzählt die Geschichte von Alexander, denn er hat die ganzen Jahre mit ihm überlebt und weiß daher am Besten, wie er wirklich war!
Die Handlung
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Der Untertitel dieses Films heißt "Sein Name ist eine Legende - Seine Taten unvorstellbar" und damit taucht man ein in das Reich von Alexander dem Großen...
Alexander der Große hat mit Sicherheit jeder schon mal gehört und notfalls wie ich in der Schule im Geschichtsunterricht. Allerdings möchte ich niemals diesen Film mit der Geschichte von ihm vergleichen, denn dafür habe ich von der Geschichte zu wenig Ahnung gebe ich zu. In diesem Film jedoch wird gezeigt, wie Alexander schon mit jungen 25 Jahren die ganze Welt erobert hat. Er ging in die Geschichte ein als ein Mensch, der die Welt veränderte und das tat er auch. Knackpunkt war hier mit Sicherheit der Tod seines Vaters Philipp dem II., denn durch seine Ermordung verspricht er seinem Vater, diesen zu rächen. Er besteigt zuerst den Thron Makedoniens und herrscht nun mehr über Griechenland und möchte noch weitaus mehr. Er möchte aber vor allem Rache nehmen an den Persern, denn die haben den Tod seines Vaters zu verantworten...
Er beginnt seinen Feldzug und kämpft mit nur ca. 40.000 Mann, gegen eine Übermacht von 250.000 Soldaten, um nur einen einzigen Mann zu töten, der nämlich den Tod seines Vaters zu verantworten hat. Er gewinnt diese Schlacht sogar, doch er entkommt und somit verfolgt er ihn bis er letztlich aufgibt und stirbt. Kleinasien wäre somit befreit, doch er möchte noch mehr und dabei besitzt er schon Babylon und nun ist er bald schon König von Asien. Doch er bekommt einfach nicht genug und möchte nun auch noch Indien erobern, sehr zum Unmut seiner Leute. Die möchten gerne nach Hause, vor allem nach den vielen und schweren Verlusten der letzten Schlachten. Doch er lässt nicht locker und möchte mit seinen Truppen weiterziehen, die sich so langsam in zwei Hälften spalten. Mit seinen treuesten Gefährten reitet er also in die nächste Schlacht und findet dort seinen Tod...
So, ich denke ich habe genug über die Handlung geschrieben, schön kurz zusammengefasst, denn der Film geht ja fast stolze 3 Stunden. Aber die Verfilmung ist damit auch sehr langatmig muss ich zugeben, obwohl die Schlachten natürlich gut inszeniert sind und tolle Schauspieler mit dabei sind. Alles in allem hätte die Inszenierung vielleicht etwas besser sein können, aber ich glaube auch, die Geschichte von Alexander dem Großen ist wahnsinnig schwer zu erzählen, vor allem zu verfilmen!
Das Bonus-Material
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Also es gibt ehrlich gesagt wirklich nicht viel zu berichten, denn hier ist hauptsächlich der Film zu finden und ich glaube auch nicht, das es eine Version mit extra Bonus-Material gibt, zumindest habe ich sie noch nicht gesichtet. Natürlich hat man hier das Bildformat 16:9 was ich ja seit einiger Zeit auch endlich genießen kann und das Tonformat wahlweise DTS oder Dolby Digital 5.1, zumindest was die deutsche Sprache angeht. In Englisch kann man ihn zwar auch genießen, dann aber nur in Dolby Digital 5.1 und das Menü ist teilweise animiert mit Ton. Weitere Infos gibt es übrigens noch unter www.alexander.film.de und eine einzelne Kapitelauswahl gibt es wie gewohnt auch. Als letztes Special gibt es dann noch 3 Filmtipps und das sind Der Untergang, Die Reise des jungen Che und House of Flying Daggers. Alles in allem also sehr mager das Bonus-Material, doch dafür hätte schon alleine eine 2. DVD her gemusst, denn der Film ist ja schon solange, das auch nicht mehr viel Platz war denke ich. Mich stört es wie immer nicht, mir reicht der Film aus!
Meine Meinung
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Also ich vergebe auch wieder ein "Gut" als Bewertung, denn das habe ich schon bei der Kinoversion getan. Allerdings kann ich ihn trotzdem problemlos weiterempfehlen, doch ich gebe zu, es gibt bessere Filme aus diesem Genre, daher ist er einen Tick schlechter, weil er halt so langatmig ist und schwer zu verfilmen denke ich. An den Schauspielern liegt es ehrlich gesagt nicht, die machen ihre Sache prima und auch die 2 Schlachten sind super inszeniert, dazu sehr actionreich und auch brutal, deshalb auch mein Unverständnis wegen der Altersfreigabe schon ab 12 Jahren. Aber nun gut, die Inszenierung hätte also aus meiner Sicht etwas spannender sein können, denn er ist wirklich sehr langatmig an vielen Stellen und man denkt, er hört gar nicht mehr auf. Trotzdem bin ich froh ihn in meiner DVD-Sammlung zu haben, auch wenn die DVD nichts Besonderes ist, wenn man sich das Bonus-Material ansieht. Aber er macht schon einiges her bei den Schlachtszenen und ihn im Tonformat DTS zu genießen ist schon ein Erlebnis, zudem die Musik auch sehr gut gemacht ist zum Film. Dazu halt ein Frauen- und ein Männertyp mit Angelina Jolie und Colin Farrell, sowie einem alten erfahrenen Schauspieler wie Anthony Hopkins und die Starbesetzung steht. Wer also auf Historienfilme steht, sollte diesen zumindest mal gesehen haben, ich mag ihn gerne sehen, auch wenn ich halt ehrlich zugebe, es gibt Bessere wie Gladiator oder Braveheart. Aber es ist schön das sein Leben verfilmt worden ist, auch wenn es wahrscheinlich nicht so der Wahrheit entspricht :-) Daher viel Vergnügen bei diesem fast 3-stündigen Epos und genießt vor allem die Schlachten, die was fürs Auge sind. Danke fürs Lesen meines Berichtes und bis dann, euer Großer Sky :-) weiterlesen schließen
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