America's Army (PC Strategiespiel) Testberichte
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Pro & Kontra
Vorteile
- kostenlos, viele Spieler, gute Grafik
- Freeware, gute Grafik
- Freeware, Technisch ausgereift, große Spielergemeinde, Langzeitmotivation ist vorhanden, Einige erfrischende Ideen für das Genre
- kostenlos | Spitzengrafik | nahezu komplett Multiplayer | Updates regelmäßig
- Kostenlos, Grafik, Gameplay
Nachteile / Kritik
- kein Single-Player
- Freeware, gute Grafik nur Online spielbar, neuste Version hat Fehler
- Nicht gerade einfach als Neuling zu meistern, Relativ hohe Systemanforderungen
- hohe Systemanforderungen
- Nur Multiplayer möglich
Tests und Erfahrungsberichte
-
Endlich da - Version 2.4 AAO
5Pro:
Kostenlos, Grafik, Gameplay
Kontra:
Nur Multiplayer möglich
Empfehlung:
Ja
Hallo zusammen.
Heute möchte ich über das Spiel Americas Army Operation 2.4 schreiben. Es ist eigentlich das einzige Spiel was ich spiele. Da ich Student bin, finde ich es sehr gut, dass es kostenlos zum Download bereit steht.
Download und Anmeldung:
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Das Spiel kann man auf diversen Seiten gratis herunterladen. Einige Downloadmöglichkeiten sind www.americasarmy.com oder www.aaotracker.com. Da die Datei mittlerweile 876MB groß ist, empfiehlt sich der Download nur mit DSL oder schnellerem Zugang.
Läd man das Spiel zum Ersten mal herunter, um es zu spielen, kann man sich in der Downloadzeit schon mal auf www.americasarmy.com einen persönlichen Account einrichten.
Dazu geht man auf der Seite oben auf "Register" und dann auf "Register Account". Nun kann man sich einen persönlichen Namen (Username) geben, welcher im Spiel angezeigt wird und man gibt eine gültige Email-Adresse ein. Nun klickt man auf "Next" und auf der folgenden Seite noch mal um dem eigenen Account ein Stück näher zu kommen. Zum Abschluss muss man einen Sicherheitscode eingeben und man klickt zum Abschluss auf "Finish". Nun erhält man noch eine Email in der man auf einen Link klicken muss, der die Anmeldung endgültig abschließt.
Nach erfolgreichem Download und anschließender Installation startet man das Spiel.
Das Spiel:
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Ist das Spiel gestartet befindet man sich auf der Hauptoberfläche. Hier stehen folgende Punkte zur Verfügung:
- Personnal Jacket
Hier gibt man erst mal eine Login-Daten (Username und Passwort ein) und macht ein Häckchen bei Auto Login. Ist man erfolgreich verbunden zum Server, kann man unter "Profile Summary" eine kleine Übersicht seines Accountes einsehen. Angezeigt werden:
- Spielername
- Honor Punkte (werden gleich näher beschrieben)
- Erfahrungspunkte
- Benötigte Erfahrungspunkte bis zur nächsten Stufe
Unter dem Button "Weapon" kann man sich seine eigene Waffe zusammenstellen, was jedoch nur für die "Special Forces" zutrifft. Spielt man als "normaler" Soldat, gbt es fest vordefiniert Waffen. Man kann sich zum Beispiel ein Zielfernrohr, Granatwerfer oder Schalldämpfer anbauen. Außerdem gibt es die Möglichkeit 5 verschiedene Waffen zu speichern.
- Training
Um als Soldat spielen zu können, muss man zuerst ein Training absolvieren, welches einen in das Spiel einführt. Man lernt dort die wichtigsten Bewegungen, die verschiedenen Waffentypen und Granaten. Weiter gibt es die Möglichkeit, Spezialfähigkeiten zu erwerben, wie z.B. Scharfschütze, Medic oder "Special Forces". Hat man hier das Basic Training geschafft, kann es losgehen, obwohl es zu empfehlen ist, alles Trainings zu absolvieren.
- Deployment
Möchte man nun ein Spiel finden gibt es die Möglichkeit
- Internet
Zeigt alle Spiele, die online sind an (meist gewählte Methode)
- LAN
Zeigt alle aktiven LAN-Spiele an
- Chat
Habe ich noch nie benutzt diese Funktion
- Mission
Habe ich noch nie benutzt diese Funktion
- Services
Habe ich noch nie benutzt diese Funktion
Unter Filter kann man bestimmte Suchkriterien eingeben und z.B. nur nach leeren oder vollen Servern suchen, Cheatservern und jeweils nur bestimmte Karten um die Auswahl ein wenig zu begrenzen. In der Liste werden die Servernamen, Spieleranzahl / max. Spieleranzahl und der Ping angezeigt. Durch Doppelklicken auf einen Server oder drücken des Buttons „Join“ betritt man das entsprechende Spiel und es kann gezockt werden.
- Settings
Hierunter lassen sich bestimmte Optionen einstellen, wie Audio, Video, Tastaturbelegungen. Weiter möchte ich auf diesen Bereich nicht eingehen, es sei denn, es wird von euch gewünscht.
- Support
Hier gibt es noch mal eine kleiner Hilfe (leider alles auf Englisch), sowie Neuerungen in den einzelnen Versionen, Links zu dem Spiel. Auch diesen Bereich möchte ich nicht weiter erläutern, da er zum Spielen unwesentlich ist.
- Parental Control
Wofür dieses Menü ist, weiß ich nicht ganz. Denke, wenn Leute bei der Army sind, können die sich hierüber identifizieren
- Credits
Eine Liste aller Beteiligten an dem Spiel
- Exit
Was wohl ;-)
Im Spiel:
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Ist man erfolgreich einem Spiel beigetreten, wird er am Anfang erst einmal die Punkbuster Version geupdatet, damit eine cheaten vermindert wird (manchmal dauert es 2-5 min, da es die Daten sehr langsam herunter läd). Ist auch dieser erfolgreich gewesen befindet man sich auf einem Auswahlbildschirm wo man sein Team auswählen kann und jeweils eine kurze Situations- und Aufgabenbeschreibung. Hat man sich für ein Team entschieden muss man sich noch einen Rang mit einer entsprechenden Waffe auswählen.
Waffentypen der Americas Army:
M16A2
Die M16A2 ist das Standard-Gewehr der United States Army. Es ist sehr leicht und hält lange. Sie besitzt einen Semi-Automatik und einer 3-Schuss Modus
M4A1
Die M4A1 ist eine abgespeckte Version der M16A2. Doch sie ist genauso durchschlagskräftig wie die M16. Sie wird oft in Nahkampf benutzt. Sie ist die perfekte Kombination aus Kompaktheit und Schussstärke.
M203
Das M203. Der Granatenwerfer für die M16A2 und die M4A1. Sie schießt die 40mm Granaten bis zu 350m.
M249 SAW
Die M249 SAW ist einer der durchschlagskräftigsten Waffen in der US Army. Sie schießt die 5.56mm Patronen bis zu 1km.
M24 SWS
Die M24 is das Standard Scharfschützen Gewehr der US Army. Es schießt die 7.62mm Patronen punkt genau bis zu 800m. Das simple Design der Waffe verbirgt die Durchschlagkraft dieses Gewehres.
Barrett M82A1
Die M82A1 ist ein Semi-Automatik Scharfschützen Gewehr. Es trifft seine Ziele bis zu 1km punkt genau und hat bis zu 1km eine stärke Durchschlagskraft als die M24. Ein 10-fach Zoom Scope vereinfacht Schüsse aus dieser Entfernung ungemein.
Waffentypen der Americas Army:
Avtomat Kalashnikov-47
Die AK-47 von Kalashnikov ist die Standard Waffe der Enemy (früher OPFOR). Sie ist sehr stabil. Sie kann bis zu 600 Schuss pro Minute abfeuern
AKS-74U
Die AKS ist die Light-Version der AK-47. Sie ist leichter und hält sich besser in der Hand als die AK, ist aber genauso Durchschlagskräftig.
GP30
Das GP30 ist der Granatwerferaufsatz für die AK-47. Sie kann die 40mm Granaten bis zu 300m schießen.
RPK
Die RPK ist eine Light-MG und kann bis zu 660 Patronen pro Minute verschießen
Dragunov SVD
Die Dragunov ist ein sehr präzises Scharfschützen Gewehr von "Jewgeni Fjedorowitsch Dragunov". Sie hat eine ziemlich hohe Durchschlagskraft.
Während des Spiels verfügt jeder Soldat auch über Granaten:
M67 Frag Grenade
Die M67 gehört zum Standard jedes Soldaten. Sie kann bis zu 40m geworfen werden. Sie hat einen Sprengradius von 15m und wird für Räumung und Außeneinsätze genutzt.
Flashbang
Die Flashbang wird zur "Kurzzeit Verblindung" der Gegner benutzt. Trotzdem sollte man die FB nur mit Vorsicht in Räumen benutzen.
M83
Die M83 wird zur Verwirrung genutzt. Sie sprüht für ca. 3 min Rauch aus und ermöglicht der Army unbemerkt vorzudringen oder neue Positionen einzunehmen.
Auf manchen Karten hat man noch folgende Sondergeräte zur Verfügung:
Night Vision Goggle (NVG)
Das NVG ist für Nachteinsätze oder dunkle Räume entwickelt worden. Es ermöglicht dem Träger den NVG sich in dunklen Gegenden fortzubewegen. Mit dem NVG kann man nachts auch leichter die Gegner orten.
Ferngläser (Binoculars)
Mit dem Fernglas kann man über 1000 Yards (M22=385 Fuss | M24=362 Fuss) weit schauen und steht Squad- und Teamleadern zur Verfügung.
(Diese Daten habe ich der Seite http://americas-army.4players.de entnommen)
Unter F1 kann man sehen, wer in seinem Team ist, wie viele Gegner man getötet hat, man selber gestorben ist und wie viele Punkte man erreicht hat. Bei F2 kann man seinen Rang und somit die Waffe ändern, unter F3 sieht man, in welchem Team man ist oder man kann es wechseln. Bei F4 erscheint eine kleine Übersichtskarte.
Fängt nun die Runde an, sieht man oben eine kleine Leiste mit einem Kompass zur Orientierung. Außerdem werden die zu erledigen Aufgaben dargestellt, nebst Sonderausstattung (Nachtsichtgerät, Fernglas, Medicpack) und die Anzahl der Granaten, die man zur Verfügung hat. Auch die noch zu spielende Zeit wird angezeigt, da das Spiel in einzelne Zeitrunden eingeteilt ist. Man sollte innerhalb dieser Zeit die Aufgaben erfüllen oder alle Gegner vernichtet haben. Spezielle Spieltricks und Vorgehensweisen erlernt man nach und nach, da ja noch kein Meister vom Himmel gefallen ist ;-)
Sonstige Erklärungen:
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Nun möchte ich euch noch etwas über die Honor- und Erfahrungspunkte schreiben, welche das Spiel interessanter gestalten:
Man bekommt für gelöste Aufgaben oder das Überleben einer Runde Punkte. Diese Punkte werden Spiel für Spiel zusammengezählt und ab bestimmten Summen erhöht sich der Honor des jeweiligen Spielers, was somit anzeigt, wie gut oder schlecht ein Spieler ist. Außerdem kommt noch hinzu, je mehr Honorpunkte man hat, desto mehr Erfahrungspunkte muss man sammeln, um einen weitern Honorpunkt zubekommen. Natürlich kann man auch Minuspunkte bekommen, wenn man aus versehen oder Absicht einen Kameraden trifft oder tötet. Vorteil ist, dass somit jeder vernünftig spielt und so eine gutes spielen möglich ist. Der max. erreichbar Honorlevel ist 100.
Fazit:
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Dieses Spiel ist ein von der Amerikanischen Armee herausgegebenes kostenloses Spiel. Damit wollen Sie mehr Leute dazu bewegen, in real an der Armee teilzunehmen. Allerdings bezweifle ich, ob man dies durch ein solches Spiel erreichen kann. Ich finde es einfach nur super, dass es gratis ist. Die nächsten Tage soll auch eine Version für Konsolen herauskommen, welche aber gekauft werden muss.
Ansonsten finde ich das Spiel sehr gut, da es mehr als nur ein Ballerspiel ist, da mit mehr Taktik gearbeitet werden muss, um erfolgreich zu sein. Auch die Grafik kann mit anderen Spielen locker mithalten. Seit der neusten Version 2.4 wurde sogar auf die Unreal Tournament 2003 engine umgestellt. Auch die Vielfalt der Karten ist enorm, wo jeder seine Lieblingskarte schnell finden wird, wobei ständig neue Karten entwickelt werden.
Dieses Spiel macht einfach nur fun. Der einzige große Nachteil ist, dass es ein reines Multiplayer-Onlinegame ist und man somit nur auf LANs oder online zocken kann. Somit ist DSL schon empfehlenswert. Ansonsten kann ich nur sagen: Ladet es euch runter und probiert es aus – auch ihr werdet Begeistert sein. Ein Kollege von mir war am Anfang sehr skeptisch doch nach kurzer „Einarbeitungszeit“ gefiel im das Spiel sehr gut. Mittlerweile ist er besser als ich und spielt nur noch ;-).
Noch ein kleiner Tip:
Auf der Seite www.aaotrackers.com kann man sich anmelden. Dort wird dann jedes Spiel aufgezeichnet bezüglich bestimmten Daten wie Spieldauer, Kills, Selber gestorben und vieles mehr. Bei Interesse einfach mal schauen.
So dass muss fürs erste reichen. Hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in das Spiel geben und vielleicht schreibt ihr ja demnächst über dieses.
Mit freundlichen Grüßen
Mestro weiterlesen schließen -
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\"I am an American Soldier.
Pro:
Freeware, Technisch ausgereift, große Spielergemeinde, Langzeitmotivation ist vorhanden, Einige erfrischende Ideen für das Genre
Kontra:
Nicht gerade einfach als Neuling zu meistern, Relativ hohe Systemanforderungen
Empfehlung:
Ja
I am a Warrior and a member of a team. I serve the people of the United States and live the Army Values.
I will always place the mission first.
I will never accept defeat.
I will never quit.
I will never leave a fallen comrade.
I am disciplined, physically and mentally tough, trained and proficient in my warrior tasks and drills. I always maintain my arms, my equipment and myself.
I am an expert and I am a professional.
I stand ready to deploy, engage, and destroy the enemies of the United States of America in close combat.
I am a guardian of freedom and the American way of life.
I am an American Soldier."
Auf diese vorangegangen Zeilen schwören die Soldaten der US-Armee und als Spieler des Spiels America’s Army kommt man nicht umhin um diese Zeilen zu lesen, denn sie machen den Ladebildschrim eines jeden Onlinegefechtes aus. Was manch einer als Kitsch oder überzogene Selbstverherrlichung oder übertrieben Patriotismus bezeichnen würde ist tatsächlich der Eid, den Soldaten der US Army schwören. Aber was hat die US Army mit PC-Spielen zu tun?? Lest selbst und wundert und staunet...
1. Hintergrund des Ganzen
2. Spielmodi + Karriereleiter
3. Realismus
4. Grafik/Sound/Steuerung
5. Fazit
6. Daten zum Spiel
1. Hintergrund des Ganzen
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Wie der Name des Spiels (America’s Army) verrät, geht es um die Armee der Vereinigten Staaten von Amerika, der US Army eben. Das Spiel selbst ist Freeware und der Zweck des Ganzen wird von vielen als Rekrutenfang der virtuellen Art bezichtigt, dem kann man aber wirklich keinen Funken Glaubwürdigkeit abwringen, da alle vernünftigen Menschen mit einem IQ über 80 wohl verstehen sollten, dass das wahre (Soldaten)Leben nicht solche Formen annehmen kann, wie im Spiel präsentiert. Was ist also dann der Zweck? Ich habe mich wirklich etwas eingehender damit beschäftigt, kam aber zu keinem schlüssigen Ergebnis, da man nur Kosten damit verursacht (also bei der Army und schließlich beim Department of Defense und somit im US-Haushalt). Einziger positiver Effekt ist vielleicht, dass die Spielegemeinde um einen Taktikshooter bereichert wurde, der wirklich seines Gleichen sucht und durchaus zu überzeugen weiß und das auch noch zum Nulltarif. Gute „Werbung“ dürfte also für die US Army rausspringen, aber wie gesagt, es ist durchaus undenkbar, dass sich viele aufgrund des Spiels dem chronischen Rekrutenmangel der US-Streitkräfte entgegenstellen und ihren Hintern riskieren.
2. Spielmodi + Karriereleiter
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Wie auch in der glorreichen deutschen Armee, beginnt die Laufbahn in der virtuellen US Army mit der Grundausbildung, welche lediglich 4 Etappen umfasst, aber ohne diese erfolgreich absolviert zu haben kommt man erst gar nicht in den Genuss des Onlinespielens. Hierbei sei angemerkt, dass im wirklichen Leben US Soldaten eine Grundausbildung von 8 Wochen haben (vgl. Deutschland 12), jedoch verbringen die Rekruten in den USA jeden Tag dieser 8 Wochen in der Armee und haben weder Wochenendfrei wie bei der Bundeswehr ja üblich, keinen Alkoholgenuss, keine Süßigkeiten!! und Rauchen ist sowieso nur sehr sehr selten erlaubt (hatte während meiner Armeezeit insgesamt 6 Wochen mit Amerikanern zu tun, weiß daher was die erleiden mussten).
Was einem da allerdings im Spiel geboten wird, spottet dieser wirklichen Ausbildung. Es geht gleich mit Schießausbildung am berühmten M-16A2 los und hierbei gilt es, 26 aus 40 Zielen zu bekämpfen um zu bestehen und ein Marksman zu werden. Sharpshooter brauchen mindestens 30 Treffer (ich kam nur auf 32..) und ein Expert muss es auf sage und schreibe 36 Treffer bringen. Ein Expert qualifiziert sich obendrein noch für die Lektion „Advanced Marksmanship“ und wird gleichzeitig zum Scharfschütze ausgebildet. Alle anderen absolvieren ebenso den Hindernisparcour der Grundausbildung und schießen noch M16+M203, M249 SAW und diverse Granaten und machen eine kleine Abschlussübung.
Nun hat man es quasi schon geschafft und kann sich auf den Onlineschlachtfeldern rumtreiben, lediglich bleibt dem normalen Infanteriesoldaten nicht so viel zur Auswahl, aber für den Anfang reicht es wohl. Wohl beliebteste Karte ist die sog. „Bridge Crossing“, bei der, wie es der Name schon verrät, eine Brücke überquert werden muss, zumindest von einem Team, das andere beschränkt sich aufs Verteidigen jener Brücke. Bevor es aber zum Showdown kommt, muss man eines der Teams des jeweiligen Squads wählen. Alpha-, Bravo-, Charlie-, Delta- oder sogar Echo-Team stehen dabei zur Wahl, jeweils untergliedert in verschiedene Waffenklassen. Team Alpha beispielsweise besteht aus 3 Infanteristen (M-16A2), einer davon ist Teamführer, und einem Maschinengewehrschützen (M249 SAW). Bravo- und Charlie bestehen in der Regel jeweils aus einem normalen Infanterist und einem Scharfschützen. Alles wird vom sog. Squadleader überwacht, der meist die größte Erfahrung mitbringt, aber auch selbst mitkämpft.
Via Tastenkürzel geben die jeweiligen Teamführer ihren Mitstreitern Kommandos, die möglichst zum Erfolg des gesamten Squads führen sollten. Wer nun welche Waffe tragen darf, bestimmt die jeweilige Erfahrung, die jeder Soldat im Spiel bisher gesammelt hat, damit wird sichergestellt, dass wirklich nur die Besten die wichtigsten Position besetzen können, was aber nicht heißt, das einem Anfänger nicht auch mal die Führungsrolle des Squads übertragen wird. Je nachdem wie erfolgreich man als Team nun fungiert, oder auch als einzelner, desto mehr Scorerpunkte sammelt man und diese machen irgendwann den Unterschied aus und heben das sog. Honor-Level (Honor = Ehre), was mit der Erfahrung gleichzusetzen ist (Man startet mit 10). Je mehr, desto besser und desto seltener ist man. Um aber wirklich weiter nach oben zu kommen, braucht man ein ganzes Stück, für Motivation ist also gesorgt.
Sollte man nun aber mal den Drang verspüren, auch die anderen Maps ausprobieren zu wollen, so muss man wieder ins Trainingslager, diesmal wird’s aber etwas schwieriger. Neben dem Sanitäterkurs, der übrigens sehr gut gelungen ist (man sitzt mit anderen Kameraden in einem Raum und hört dem Kursleiter zu, während über den Beamer Bilder passend zur Thematik laufen). Das gewonnene Wissen gilt es in mehreren Tests unter Beweis zu stellen, was gar nicht so einfach ist (alles in Englisch), man aber schaffen kann. Lustiger ist hingegen die Ausbildung zum Fallschirmjäger und später zu den Special Forces, da wird man noch mal etwas mehr gefordert und erlebt auch mal was anderes. Nach erfolgreichem Abschließen dieser Ausbildungen stehen einem nun auch die letzten Onlineeinsätze zur Auswahl und man kann, mit Honorwert von 15, bei Special Forces-Einsätzen auch seine Waffen mit beliebigen Extras ausrüsten, wie z.B. Granatwerfer, Zielfernrohr oder Schalldämpfer.
3. Realismus
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Da ich ja selber dienen durfte, daher auch ein gewisses Rüstzeug im Umgang mit Sturmgewehren, Maschinengewehr, Grantwerfer, Panzerfaust und diversen Granaten habe, denke ich, den dargestellten Realismus im Spiel doch recht gut beurteilen zu können. Beim Zielen über Kimme und Korn mit dem M-16A2 kommt vor allem die Atemtechnik zum Tragen, die der virtuelle Recke an den Tag legt. Man hört die Atemzüge und als erfahrener Soldat weiß man, wenn man 2/3 der Atemluft wieder ausatmet, hat man es am ruhigsten mit dem Zielen.
Was mir sehr gut gefallen hat, und was America’s Army von Möchte-Gern-Taktikshootern wie Counterstrike abhebt, ist das Nachladen einer Waffe. Nicht der Vorgang an sich, sondern die Tatsache, dass der Magazinwechsel bei einem noch nicht verschossenem Magazin noch die eine Patrone im Lauf mitgerechnet wird. (Beispiel: Man hat noch 15 Schuss, entscheidet sich aber ein volles Magazin zu benutzen, gibt einem 30+ 1 Schuss im Lauf = 31 Schuss). Leider wird dies von bisher keinem anderen sog. Taktikshooter beherzigt. Genauso wenn die Waffe klemmt... Wenn’s klemmt wird durchgeladen und dabei geht die Patrone, welche momentan im Lauf ist, verloren. Schöne kleine Details, die natürlich nicht jedem auffallen würden, aber wenn’s um den Realismus geht...
Weiterhin positiv ist mir der Umgang mit Maschinengewehr und Scharfschützengewehr aufgefallen. Auf Zweibein schießt so ein Ding eben genauer als aus der Hüfte oder freihändig. Pluspunkte sammelt das Spiel auch bei den Geräuschen (realistisch), aber dazu später mehr sowie einigen physikalischen Spielereien mit Geschossen und den Soldaten selbst. Getroffene fallen doch schon recht realitätsnah zu Boden, auf übertriebene Gewaltdarstellung oder Blutlachen wird aber verzichtet, was eigentlich auch ok ist.
4. Grafik/Sound/Steuerung
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Grafik: Die Grafik ist doch schon recht schick, kann sich aber freilich mit aktuellen Titeln nicht messen. Dennoch ist es sehr ansehnlich, was da auf den Bildschirm gezaubert wird. Seien es die Soldaten selbst, die Animationen, die durchaus gelungen sind oder die Umgebungsgrafik, alles sieht wie aus einem Guss aus. Aber auch bei den Details wurde nicht gespart, vor allem die Waffen sehen erfrischend anders aus und wirken plastischer als in manch anderem Taktikshooter. Die Waffeneffekte stehen dem in Nichts nach. Das Mündungsfeuer ist, wie eigentlich bei fast jedem Spiel, etwas überdimensioniert, Max Payne stell dabei aber immer noch den Rekord. Explosionen und Einschusslöcher sind recht detailgetreu, wenn auch man die Veränderung der Landschaft, vor allem bei Explosionen hätte berücksichtigen können. Insgesamt ist die Grafik gut, für diese Hardwareanforderungen aber vielleicht nicht gut genug.
°°°°
Sound: Der Sound ist natürlich, neben der Grafik, einer der wichtigsten Faktoren für gute Atmosphäre in einem Spiel, daher wurde auch hier nicht gekleckert sondern geklotzt. Die Waffen klingen äußerst realitätsnah (außer das M249SAW + die M9), Grananten stehen ihren realen Vorbildern wenig nach und gerufene Kommandos der Kameraden klingen, ich will nicht sagen echt, aber doch überzeugend. Die wenig vorhandene Musik (eigentlich nur im Menü) klingt natürlich sehr imposant und macht einiges her, trifft aber bestimmt nicht den Geschmack von jedem. Er klingt, sagen wir mal, sehr einnehmend. Kurzum, kann man den Sound als sehr gut beschreiben.
°°°°
Steuerung: Gesteuert wird, wie für einen Taktikshooter üblich, mit Tastatur und Maus. Die schon vordefinierten Tasten sind allesamt sehr mit Bedacht gewählt und man sollte sich nicht daran schicken, jene zu verändern. Ein Tastaturlayout kann man sich ausdrucken und somit optimal spielen und befehligen. Auf meine Kommandos wird, erwartungsgemäß ohne zu Zucken reagiert und auch die Maus ist je nach Bedarf (Geschwindigkeit) einstellbar. Hier gibt’s sicherlich nichts zu meckern, die Entwickler haben sich sehr große Gedanken gemacht, den Spieler sein virtuelles Ebenbild einfach steuern zu lassen.
5. Fazit
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Ich bin mir dessen bewusst, dass ich vor allem bei Punkt 2 viel geschrieben habe, aber das Spiel ist wirklich sehr komplex und es war das Mindeste, was man darüber schreiben konnte. Wie ich schon erwähnte, ist das Spiel Freeware. Und dafür, dass es Freeware ist, ist es richtig gut! Grafisch total in Ordnung und auch sonst technisch sehr ausgereift präsentiert sich dieses Spiel einem Millionenpublikum. Bisher sind fast 4 Millionen Spieler registriert und es werden pro Monat 80000-100000 mehr. Der Support ist glänzend. In Foren bekommt man auf jede Frage eine Antwort, das Spiel selbst wird regelmäßig in 3-4 monatigen Abständen aktualisiert und das, obwohl es keinen einzigen Cent kostet. Klar, man kann es nur online spielen, aber das macht doch bei Taktikshootern gerade den Reiz aus, sich mit anderen Menschen zu messen. Erfrischen auch die Idee der Grundausbildung, welche zwingend absolviert werden muss, da sonst keine Onlinespiel möglich ist. Das Spiel America’s Army gibt es zwar schon seit über 2 Jahren, aber in Deutschland ist es nicht so wirklich populär, zumindest liest man wenig darüber und auch auf den Servern trifft man wenig Deutsche. Das ist eigentlich egal, denn Hauptsache der Spielspaß stimmt und das ist hier in jedem Fall zutreffend und ich kann das Spiel eigentlich uneingeschränkt für Taktikshooter-Fans empfehlen.
6. Daten zum Spiel
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Preis: Freeware (ca. 730 MB als Download)
Download unter: http://www.americasarmy.com/downloads/
Systemanforderungen:
benötigt:
Pentium III mit 1,3 GHz, 256 MB RAM, 64 MB 3D Grafikkarte (Direct X 8.1) sowie 1,62 GB HDD
°°°°
empfohlen:
Pentium IV mit 2 GHz, 512 MB RAM, 128 MB 3D Grafikkarte sowie 1,62 GB HDD
Zusätzlich empfiehlt sich ein DSL-Zugang, alles andere hat keinen Sinn.
© 2004 by Bjoerner2001 weiterlesen schließen -
Ein wahrhaft mephistophelisches Game
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
0. VORWORT
Dieses Vorwort hat mit dem Spiel als solchem wenig zu tun, dennoch seien mir zwei kurze Anmerkungen gestattet: Viele Begriffe in diesem Bericht werden in englischer Sprache sein, einfach weil das Spiel nur in einer, nämlich einer englischen, Version vorliegt und mir zu vielen Begriffen die deutschen Entsprechungen nicht geläufig sind – das Spiel ist bemüht, militärische Abläufe in der US Army halbwegs real darzustellen, inklusive der offiziellen Sprache, und da ich selbst nie Dienst an der Waffe geleistet habe, kenne ich die deutschen Begriffe nicht. Oh Bewahrer der deutschen Sprache, dies war mein "Ich bin unschuldig" Plädoyer.
Ein zweiter Punkt sei der folgende: das Spiel ist das im wörtlichsten Sinne militanteste, welches ich kenne (da von der größten Militärorganisation der Welt herausgegeben). Dabei soll militant nicht mit blutrünstig verwechselt werden, im Gegenteil: das Spiel propagiert den sauberen, ehrenhaften Kampf unter Soldaten, ein Getroffener fällt um und fertig. Blut gibt es kaum (dafür wäre auch gar keine Zeit), und der dem Spiel innewohnende Realismus geht auch soweit, daß ein Einzelkämpfer, der in anderen Spielen des Genres mit der Hau-Drauf-Methode erfolgreich ist, hier unterliegen wird. Für dieses Spiel, wie für viele andere First Person Shooter auch, gilt einmal mehr: es ist nur geeignet für Menschen, die zwischen Wirklichkeit und Spiel differenzieren können; es ist insbesondere nicht für Kinder geeignet, da dieses Werbespiel der US Army selbstredend nicht die Schattenseiten militärischer Gewalt vermitteln will. Doch nun: Let the game begin!
1. SPIELGEDANKE
Zum Spielgedanken gibt es folgendes zu sagen. Das Spiel ist, wie erwähnt, eine Werbekampagne der US Army, da unter den drei Streitkräften Army, Navy und Air Force es die Army traditionell am schwersten hat, Nachwuchs zu rekrutieren. Um dieses Geschäft ein wenig anzukurbeln, wurde das Army Game, von den Herausgebern als Army Operations: Defend Freedom (!) bezeichnet, produziert und wird seither kostenlos zum Download angeboten (http://www.americasarmy.com/). Ich wurde irgendwann im Sommer 2002 drauf aufmerksam, damals gab es die Version 1.2, aktuell derzeit 1.5.
Kategorisieren würde ich das Spiel als First Person Shooter, aber es ist mehr als das: nicht man selbst, sondern das Team steht im Mittelpunkt, und es geht nicht nur ums Ballern, sondern auch um Taktik. Somit nennen wir es lieber Team Shooter, denn es gibt mehr Pluspunkte dafür, daß das Team das Ziel erreicht, als es Minuspunkte für vorzeitiges Ableben gibt. Konsequenterweise verläuft das gesamte Spiel, mit Ausnahme von zwei oder drei Trainings, als Multiplayer-Spiel. Missionen für Einzelkämpfer existieren nicht; diese würden wohl den immer wieder betonten Teamgedanken nicht hinreichend fördern.
Dabei geht es der Army darum, im Game ein möglichst umfassendes Bild von der Army zu vermitteln. Das vermittelte Bild halte ich für realistisch, allerdings hat man die Schattenseiten verständlicherweise stark aufgehellt, schließlich will man Werbung für die Army betreiben und nicht den Zivildienst fördern.
Mit Ausnahme bestimmter Trainings besteht das Spiel aus Missionen, die von je zwei gegeneinander antretenden Teams absolviert werden. Das ganze findet in Runden statt, die teilweise zeitbegrenzt sind. Eine bestimmte Anzahl von Runden muß man absolvieren, bevor man mit der nächsten Mission weitermachen kann.
2. VORBEREITUNGEN
Der Weg, den Soldaten bei der Ausbildung absolvieren, wird im Spiel nachgezeichnet. Bestimmte Stationen müssen absolviert werden, wobei alles, was mit physischem Training mangels praktikabler Umsetzung am PC nur durch einführende Texte beschrieben wird. Man muß jedoch eine Schießausbildung am M16 absolvieren und anschließend von 40 Zielen mindestens 23 treffen, sonst geht gar nix. Wer mehr als 30 trifft, bekommt eine Auszeichnung, und wer mehr als 36 trifft, kann eine Sniper-Ausbildung machen. Nur ein ausgebildeter Sniper (Scharfschütze) darf dann in den Missionen ein Sniper Rifle bedienen, ein weitreichendes Scharfschützengewehr.
Bislang haben die Ergebnisse des Schießtests keine Auswirkungen auf das Spiel; die (vom Spiel verwaltete) Trefferwahrscheinlichkeit eines Schützen ist also unabhängig davon, ob er gerade mal 23 Ziele abgeräumt hat oder alle 40. In Zukunft soll dies aber berücksichtigt werden, so daß ein schlechter Schütze dann auch im Spiel Nachteile haben wird.
Nach dem Schießstand gibt es eine kurze Unterweisung für verschiedene Sorten von Granaten (frag, smoke, flash-bang), und schon darf man in den ersten Häuserkampf ziehen.
Im Verlaufe der Entwicklung des durch den Spieler gesteuerten Soldaten gibt es weitere Trainings. Eines ist ein Hürdenlauf, bei dem man im wesentlichen die Tastaturkommandos für Klettern, Kriechen, Springen usw. erlernt. Ein weiteres ist ein Schießstand, auf dem man den Umgang mit weiteren Waffen erlernt: Granatwerfer M203, der am M16 angebracht wird; Maschinengewehr M249 (auch SAW genannt, nicht für Säge, sondern als Akronym für Squad Automatic Weapon). Dann gibt es noch die Airborne School für den Fallschirmsprung.
3. GAMEPLAY
Hat man die erforderlichen Qualifikationen schrittweise erworben, steht dem Spiel nichts mehr im Wege. Die verfügbaren Missionen sind mannigfaltig, und oft kann man eine bestimmte Mission nur spielen, wenn man deren Vorgänger absolviert hat. Es gibt Missionen am Tag und bei Dunkelheit, bei bester Sicht und bei Nebel, im Sommer oder im Schnee. Einige Missionen erfordern einen Fallschirmsprung, nach welchem die Mission für manch unglücklichen Springer direkt beendet ist. In einigen Missionen haben die Spieler Nachtsichtgeräte und alle Granaten, und alle Waffen stehen dem Team zur Verfügung; an anderer Stelle gibt es nur beispielsweise nur Maschinengewehre (mit denen man nur unpräzise zielen kann) oder keine Granaten oder, oder, oder.
Zwei Teams stehen im Wettstreit um das Erreichen von Zielen. Auch die Ziele variieren: so kann es gefordert sein, bestimmte Punkte zu erreichen und nach Erreichen zu verteidigen, oder ein Team sind die Angreifer (Assault), und ein weiteres Team die Verteidiger (Defense) eines Objektes.
Dabei ist versucht worden, möglichst ein Gleichgewicht zwischen Assault und Defense zu schaffen, indem das Waffenarsenal entsprechend eingestellt ist oder nur eine Partei Nachtsichtgeräte erhalten. Das Gleichgewicht besteht dennoch nicht in allen Missionen, und insbesondere dann nicht, wenn der Gegner den Teamgedanken umsetzt, das eigene Team jedoch nur aus Rambos besteht, die sich sukzessive aus dem Spiel befördern.
Um im Team zu kommunizieren, stehen u.a. Funkgeräte und Handzeichen zur Verfügung. Meinen Erfahrungen zufolge gibt es nur wenige Spieler, die diese Möglichkeiten auch wirklich sinnvoll nutzen, was daran liegt, daß man sich zunächst mit der recht komplexen Tastenbelegung vertraut machen muß. Im Endeffekt trifft man auf mindestens der Hälfte der Server Spieler, die entweder die Tastenbelegung nicht kennen, keine Tasten belegt haben, nicht kommunizieren wollen oder auch können, etwa weil sie nicht Englisch tippen können.
Einige Missionen bilden das MILES System der Army nach, bei dem mit Platzpatronen geschossen wird und ein getroffener Spieler seinen Helm abnimmt und sich hinsetzt anstelle umzufallen. Da das ganze Spiel ohnehin schon eine Simulation ist, ändert sich durch diesen zusätzlichen Pseudo-Realismus wenig, soll aber wohl die Trainingsmethoden der Army zeigen.
4. TEAMS
Wie gesagt, die Army legt großen Wert auf Teams, und daher sind viele Missionen auch so ausgelegt, daß nur ein Team die Aufgabe lösen kann. Im virtuellen Soldatenleben klappt das aber nicht so richtig, es sei denn, man verabredet sich mit Spielern auf geschlossenen Servern. Auf den offenen Servern ist ein ständiges Kommen und Gehen, mitunter fliegt man selbst raus, und dort findet die Teambildung eher nicht statt. Zumindest nicht, wenn man wie ich neben dem virtuellen auch noch ein reales Leben hat...
Der Teamgedanke wird an mehreren Stellen unterstrichen.
- Bepunktung (auf den meisten Karten gibt es mehr Pluspunkte für den Teamsieg als Minuspunkte für vorzeitigen Abgang)
- Massiven Punktabzug für "friendly fire", d.h. Kameradenbeschuß
- Große Zahl teamorientierter Funktionen, etwa Kommunikation
- aus dem pdf-Handbuch zum Thema Granaten: "You can 'take one for the team' and save your buddies by diving onto a hand grenade – your body may absorb enough of the blast and fragments to allow the to escape damage and avenge your heroic death." Noch Fragen?!
Ein Ärgernis mit Blick auf den erheblichen Punktabzug für "friendly fire" ist die miserable Unterscheidbarkeit von Freund und Feind. Ist eine Figur in maximal 10 Meter Entferung, färbt sich das Fadenkreuz rot bei Feind und grün bei Freund. Bei größerer Entfernung haben die Mitglieder des eigenen Teams Rucksäcke und der Gegner nicht; das jedoch hilft quer über das Schlachtfeld auch nicht weiter... somit tritt Teamkill doch recht häufig auf.
Ein Team wird gebildet aus einem Squad Leader, und, je nach Teamstärke, aus bis zu 3 Fireteam Leaders. Sind alle Waffen freigeschaltet, ist die Standardaufteilung ein Squad Leader mit M16, zwei Fireteam Leader mit M16, zwei Maschinengewehre, zwei Grenadiere (mit M203), zwei Scharfschützen und mindestens zwei mit M16 Bewaffnete.
Eigentlich ist es die Aufgabe der Leader, Befehle zu geben und das Team zu koordinieren, aber das habe ich bisher noch kein einziges Mal funktionieren sehen. Liegt vermutlich daran, daß man schlecht Text tippen und gleichzeitig feuern kann...
Man kann über einen Schirm festlegen, welche Aufgabe respektive welche Waffe man im Team übernehmen möchte. Ferner kann man festlegen, ob man Assault oder Defense spielen mag, allerdings hat da der Server das letzte Wort: man wird nur dann einem neuen Team zugeteilt, wenn dadurch das bisherige Team nicht in die Unterzahl gerät.
5. ÄRGERNISSE
Bereits aufgezählt hatte ich ja die folgenden:
- schlecht funktionierende Teams
- (gewollt) schwierige Freund/Feindkennung
Dazu kommt noch:
- Teamauswahl (Defense oder Assault) ist selten möglich, da i.d.R. doch eines der Teams leichte Vorteile hat und daher von den Spielern bevorzugt wird
- Ping-Zeiten oberhalb von 240 sind die Regel, weil die Server fast ausschließlich in Amerika stehen
- Performance bei großer Anzahl von Bewegungen auf dem Schirm läßt erheblich nach, dadurch werden die eigenen Bewegungen sehr stroboskopisch und ein Zielen unmöglich
- Rollenauswahl im Team klappt ebenfalls meist nicht
- Manche Missionen haben ein hohes Zeitlimit (10 Minuten) oder gar keines; wenn man den entsprechenden Server betritt, kann es lange dauern, bis man mitspielen kann
6. TECHNISCHES
Der Download von aktuell 314 MB erzeugt eine Installation von 750 MB. Zum Download empfehle ich die Server von nVidia, da alle anderen Server einen mit kostenpflichtigen Mitgliedschaften nerven, bevor man das eigentlich kostenlose Spiel herunterladen kann.
Man kann das Spiel neuerdings auch auf CD beziehen, dabei weiß ich allerdings nicht, ob dieses Angebot nur auf das US-Gebiet beschränkt ist (wundern würde mich es nicht).
Englisch sollte man gut verstehen, und die vor jeder Mission angezeigten Texte notfalls mithilfe eines Wörterbuches lesen. Erstens kann man dabei was fürs Leben lernen (militärische Vokabeln jedenfalls), und man versteht auch besser, worum es in der Mission gehen wird.
Mindestanforderungen sind ein PIII mit 766 MHz, 128 MB RAM, ein Windows ab 98, DirectX 8.1 und eine 32MB-Grafikkarte mit T&L. Empfohlen sind ein P4 mit 1,4 GHz, 256 MB RAM, WinME, Win2k oder WinXP und eine GeForce-3-Karte mit 64 MB.
Auf einem PIII mit 1GHz und 256 MB läuft die Sache aus meiner Sicht akzeptabel; die hohen Ping-Zeiten sind viel hinderlicher.
7. FAZIT
Mit dem Army Game hat die US Army der Spielergemeinde einen ansprechenden, technisch ausgereiften Shooter beschert, der zu begeistern vermag. Da Spieler aus allen Ecken der Welt sich auf den Servern tummeln, findet man zu jeder Stunde Mitspieler für fast alle Missionen. Das Spiel läuft unter WinXP stabil, und auch die Server sind ihrer Aufgabe im Grunde gewachsen. Mitunter gibt es einen Serverausfall, der sich darin äußert, daß schlicht nichts passiert – eine gute Gelegenheit, die Karte mal ohne störende Gegner zu erkunden.
Die vielen verfügbaren Karten, die teilweise recht groß sind, sowie die Möglichkeit, rund um die Uhr spielen zu können und, nicht zuletzt, der Gedanke, daß man weder Anschaffungsgebühren hat noch (wie etwa bei Blizzard) Abogebühren fürs Onlinespielen zahlen muß, ergeben trotz der genannten Ärgernisse 5 Sterne. Der Spielspaß und die Spannung (eine Mission verläuft jedesmal anders, da dauernd neue Spieler hinzukommen und keine durch künstliche Intelligenz gesteuerten Bots herumlaufen) sind immer wieder ein Spiel wert.
In diesem Sinne: Welcome Soldier to another day of weapon familiarization! (Spruch des Ausbilders am Schießstand, wenn man im ersten Anlauf die 23 Ziele nicht erreicht hat) weiterlesen schließen -
Americas Army
13.08.2002, 15:26 Uhr von
gamefreak1
Hei Leute ich komme aus Dresden und spiele dort bei Dynamo Dresden in der Jugend Abteilung Fuss...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Americas Army ist ein Spiel das sich wirklich jeder holen kann denn man kann sich es frei herunterladen.
Das Spiel wurde von amerikanischen Army bis zum Independencday pünktlich entwickelt. Die Amerikanische Armee hat das Spiel entwickelt um das Interesse an der Armme zu stärken. Ps im Winter kommt noch so ein ähnliches Spiel heraus das man sich auch wieder kostenlos downlouden kann. Ihr könnt euch das Spiel unter der Interadresse www.americas-army.de
herunterladen.Ihr müsst euch aber dort vorher noch anmelden. Wenn ihr denkt das sei nur eine Demo dann liegt ihr falsch es eine Vollversion die ungefähr 250Mb gross ist wenn sie noch gepackt ist. Ihr dürfft euch aber nicht wundern wenn das dowloden mal nicht klappt weil die Sever ziehmlich überlastet sind. Das Spiel ist nicht nur im Singel Player spielfähig sondern auch im Internet. Besonders weil die Grafik wirklich fantastisch ist fesselt es mich offt Stunden an den Computer.
Das Spiel:Das Spiel ist wie die richtige Armee aufgebaut mann muss sich an alle Anweisungen des Sargent halten. Sie sind der Requret und sind für den Sargent am Anfang nur ein Stück dreck! Bei dem Spiel Americas Army kann man am Anfang nur eine Mission machen. Mann muss sich für alles qualifizieren als erstes müssen sie mit einem Scharfgewehr üben im stehen wie im Liegen danach kommt die Prüfung. Ihr dürfft aber nur in Richtung des Schiessplatzes schiessen wenn ihr in Richtung Sargent schiesst dürfft ihr die mission wieder von vorne anfangen. Um sich für die nächste Mission zu qualifiziren müsst ihr 40 Schüsse abgeben.20 im Liegen und 20 im Stehen.
Davon müsst ihr mindestens 23 treffen um euch als Marksman zu qualifizieren. Wenn ihr allerdings mehr trefft könnt ihr euch auch für höheres zu qualifizieren. Tipp achtet beim Schiessen auf die Atmung also versucht zu schiessen wenn er gerade ausgeatmet hat! Taste Z ist zum Zoomen. C zum Kriechen. UNd R zum nachladen. Einziger haken des Spiel ist das ganze Spiel natürlich englisch ist.
Ach ja Leute wenn ihr es im Internet spielen wollt braucht ihr Multiplayer Programm wie Gamespy. Wenn ihr es im Internet spielt könnt ihr nur soviele Karten spielen we ihr euch schon freigespielt habt. Wenn ihr also noch in der ersten Mission seit könnt ihr noch nichts im Internet spielen. Ist aber relativ leicht!
Klasse Waffen gibts dazu natürlich auch:M16A2: Capacity: 30 5,56mm rounds, Range 500m
M4A1: Capacity: 30 5,56mm rounds, Range 550m
M4A1 with M203 attachment: wie oben nur mit 40mm Granatenwerfer
M249 SAW: Capacity: 200 5,56mm rounds, Range 1000m
Ein seh starkes Maschinengewehr.
M24SWS: Capacity: 5 5,56mm rounds, Range 800m
Ein nettes Scharfschützengewehr.
Barret M82A1: Capacity: 10 5cal rounds, Range 1800m
Ein megageiles Scharfschützengewehr.
Dann gibts noch Rauchgranaten,Fragggrenades und Flashbangs.
Systemheranforderungen liegen mir keine vor da ich mir das Spiel nicht gekaufft habe aber ich kann euch versichern das es mit einem 900Mhz Computer kanpp werden könnte. Alles was drüber geht müsste eigentlich gehen solange ihr eine gutew Grafikkarte und wenn möglich DDr_Ram habt. 64MB Ram.
Wenn ihr mit Cheats spielen wollt muss ich euch entäuchen da es zu diesem Spiel keine Cheats gibt.
Klasse Spiel das Counter Strike ähnelt für mich aber noch besser ist was man auch im Internet spielen kann. weiterlesen schließen
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