Pro:
günstig; großes Display; funktional
Kontra:
unkomfortable Manschette; Kleinigkeiten
Empfehlung:
Ja
Erfahrungsbericht zu:
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SANITAS
BLUTDRUCKCOMPUTER
SBM06
(Beurer)
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„Bin ich gesund? - (1): Blutdruck“
Deftig-heftig muss es bei mir manchmal zugehen. Zumindest im Kochtopf, in der Pfanne und auf dem Grill.
Und hin und wieder bin ich auch Süßem nicht abgeneigt.
Zwar rauche ich nicht, doch habe ich genügend andere Risikofaktoren zu nennen, die mich irgendwann ins Grab befördern könnten.
Wenn ich denn schon nicht bereit bin, die Genusssünden fortzuschaffen, sollte ich wenigstens in regelmäßigen Abständen meinen Blutdruck kontrollieren.
So dachte ich mir – doch oh weih, das alte Gerät ging an der Krücke, zeigte ständig andere Werte an.
Ich beschloss also, ein neues anzuschaffen.
Allerdings sollte es günstig sein. Mein altes Gerät hatte seinerzeit ein Schweinegeld gekostet, und ich war damit nie so sehr zufrieden gewesen, als dass sich diese Investition in meinen Augen rentiert hätte.
- PREIS / ANSCHAFFUNGSORT:
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Fündig wurde ich schließlich bei Schlecker.com.
Dort wurde das „Sanitas SBM06“ für gerade mal 9,99 EUR angeboten.
Ich packte das Teil einfach mal in den virtuellen Bestellkorb und erwartete seine Ankunft drei Tage später mit Freuden.
- DIE STABILE VERPACKUNG
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des Blutdruckcomputers fiel mir als Erstes auf.
Ein blau-weißer Karton vermittelte mir bereits den Eindruck eines sicheren Geräteschutzes. Doch dem nicht genug: Der Apparat selbst war auch noch mal in einem weißen Case eingepackt. Diese Schatüllchen sind bei Blutdruckgeräten ja wohl Gang und Gäbe – sie eignen sich während der Messung auch sehr gut dazu, die Hand darauf auszuruhen.
Doch nicht die Verpackung macht den Wert des Blutdruckmessgerätes aus, sondern seine Präzision und Zuverlässigkeit.
Ich ließ mich also gar nicht erst lang von dem Verpackungsbimborium blenden, sondern legte die mitgelieferten Micro-Batterien sogleich in die Gehäuselasche links unten am Messgerät ein und schnürte den optisch ansprechenden in Weiß-Grau gehaltenen Apparat mit dem großen Display um mein Handgelenk.
- DIE ERSTE MESSUNG
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erfolgt erst dann, wenn man zuvor gewisse Grundeinstellungen am Gerät gemacht hat.
Es gilt, das Datum und die Uhrzeit einzustellen – dies ist recht einfach machbar. Ich nahm hierzu aber die Gebrauchsanweisung zur Hand, da ich die entsprechenden Knöpfe alleine nicht gefunden hätte.
Dann kann es aber auch endlich losgehen:
Im ausgeschalteten Zustand drückt man einmal auf Start / Stop und kann dann über die Taste Set einen der drei Speicherplätze für sich beanspruchen.
Mit dem abermaligen Drücken der Taste Start / Stop beginnt dann die vollautomatische Messung.
Die von vornherein etwas schlecht sitzende Manschette wird also kräftig aufgepumpt, so dass das Handgelenk ein wenig weh tut. Sobald das Gerät die entsprechenden Daten ermittelt hat, baut sich der Druck wieder ab – die Messung ist erfolgt.
Es gilt während der Messung stets zu beachten, nicht zu sprechen und ruhig und entspannt zu sitzen. Das Handgelenk muss auf derselben Höhe wie das Herz ruhen. Zudem sollte stets nur das linke Handgelenk für die Messung benutzt werden.
- STIMMEN DIE WERTE?
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Meine mit dem Sanitas ermittelten Werte bewegen sich meistens im Normalbereich. Neulich als das Wetter so extrem drückend war, wiesen sie hingegen eine Blutdruckerhöhung und Tachykardie aus.
Da habe ich mich aber erstmal in die Ecke gesetzt und viel Wasser getrunken… Denn ich fühlte mich tatsächlich überbeansprucht, fahrig und nicht besonders gut.
Jedenfalls: Ob die Messergebnisse hundertprozentig richtig sind, das kann ich ohne jedes Mal eine Kontrolluntersuchung beim Arzt vornehmen zu lassen, natürlich nicht wissen.
Wenn man allerdings genauso vorgeht, wie in der Bedienungsanleitung beschrieben, also während des Messens nicht redet du sich nicht bewegt, dann sollten die Werte schon relativ korrekt sein.
Ich vertraue den Messergebnissen jedenfalls und bin froh, für den günstigen Preis so ein funktionales Gerät gefunden zu haben.
- DIE VORTEILE
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liegen ja klar auf der Hand:
- Der günstige Preis,
- Das riesengroße Display, das auch Brillenträger erfreuen wird,
- Die 3 x 30 Speicherplätze, die erlauben, dass drei verschiedene Nutzer ihre Werte separat speichern,
- Die relativ schnelle Messzeit, welche ich nun zwar nicht konkret in Sekunden angeben kann, die mir aber weitaus kürzer als die meines Altgerätes vorkommt (ich schätze mal, dass es sich mit allem drum und dran um etwas mehr als dreißig Sekunden handelt)
- Die stabile Aufbewahrungsbox
- Die vollautomatische „FuzzyLogic“-Messung
Leider hat das Gerät aber auch ein paar
- NACHTEILE:
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- Nach dem Messen ist es nicht auszustellen – man muss warten, bis es sich selbst abschaltet (das geht unnötigerweise auf die Batterie)
- Die Manschette liegt unbequem am Handgelenk an - bereits im nicht aufgeblasenen Zustand schnürt und piekst sie
- Man muss vor dem Messen erst einen Speicherplatz auswählen bzw. wenn man den Platz Nr. 1 haben möchte, zweimal auf Start / Stop drücken (das ist an sich ein gutes Feature, hat bei mir aber schon oft dazu geführt, dass ich erstmal ein paar Sekunden auf nichts gewartet habe, da ich vergessen hatte, zunächst den Speicherplatz zu wählen)
- SONSTIGES
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Das Gerät verfügt über 2 Jahre Garantie und eignet sich für Handgelenke mit einem Umfang zwischen 13,5 und 19,5 cm.
- FAZIT:
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Für den Preis ist das Sanitas SBM 06 voll okay – da kann ich auch die paar o.a. Problemchen hinnehmen.
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UPDATE vom 15.09.2007
Nach gut einem dreiviertel Jahr des mäßigen Gebrauchs gehen die mitgelieferten Batterien nun zur Neige. Das Gerät pumpt sich nur noch langsam auf, allerdings erscheint hierzu noch keine Warnanzeige. Ich werde die Batterien also in Kürze auswechseln.
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© Eminencia / Divalein, 2007 weiterlesen schließen
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