Pro:
Guter Film, Audio- und Videoqualität
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
der Morgen? Bond? Nein! Die Rede ist vom Medienmogul Elliot Carver der nach dem Motto "Der Zweck heiligt die Mittel" sein Medienimperium ausbauen will und den britischen Superagenten James Bond alias 007 zu neuen Höchstleistungen fordert.
1. Filmhandlung
2. Über den Film
3. Meinung zum Film
4. DVD-Extras
5. Fazit
1. Filmhandlung
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Nachdem Bond eingangs einen osteuropäischen Schwarzmarkt für Waffen ausgehebelt hat und auch noch 2 atomare Sprengköpfe in seiner typisch rasanten Art und Weise sichergestellt hat, beginnt die eigentlich Handlung des Films.
Mittels eines Decoders und eines Spezialisten lenkt Medienzar Elliot Carver (gespielt von Jonathan Pryce) ein Kriegsschiff der Royal Navy in chinesische Hoheitsgewässer und provoziert damit einen Kontrollflug von chinesischer Seite. Die Situation droht zu eskalieren und die Briten wissen nicht, dass ihre Satellitennavigation manipuliert wurde, daher stecken sie auch nicht zurück. Carver selbst, mit einem unsichtbaren sog. "Stealth-Boot" in der Nähe des Geschehens, versenkt das britische Schiff und holt noch einen chinesischen Kampfjet vom Himmel und macht somit den Weg frei für Aggressionen und eine internationale Krise. Ziel des ganzen ist es, einen Krieg zwischen Großbritannien und China zu provozieren um die exklusiven Senderechte für diesen Krieg zu bekommen und weiterhin einem abtrünnigen chinesischen General zur Macht zu verhelfen um damit dem Riesenmarkt China in den nächsten 50 Jahren alleinig mit Carver-Medien unterhalten zu können.
Hört sich eigentlich ganz simpel an, wenn Bond da nicht wäre um die Welt mal wieder aus den Fängen des Bösen zu befreien. Ein 48-stündiges Ultimatum zwischen Briten und Chinesen macht die ganze Sache für Bond etwas kribbelnder. Noch kribbelnder wird es aber wenn ihn seine Vergangenheit einholt und eine ehemalige Geliebte, die jetzige Frau von Elliot Carver, Paris Carver (gespielt von Teri Hatcher) auf einer Party in Hamburg, Deutschland wiedersieht. Ungünstigerweise muss Paris Carver sterben denn ihr Mann hat mitbekommen, dass mal etwas zwischen ihr und Bond lief.
Um den übermächtigen Carver letztlich doch zu eliminieren, sucht sich Bond eine Verbündete (Wai Lin gespielt durch Michelle Yeoh) beim chinesischen Geheimdienst. Sie treffen sich vielmehr durch Zufall während ihrer unabhängigen Ermittlungen und arbeiten fortan Seite an Seite bis zum großen Showdown auf dem Stealth-Boot in der alle Unklarheiten, die herrschten, zwischen Großbritannien und China aufgeklärt werden können und letztlich "das Gute" in Person von Bond, wieder siegt.
2. Über den Film
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Insgesamt ist "Der Morgen Stirbt Nie - Tomorrow Never Dies" schon der 18. Film über den britischen Superagenten mit der Lizenz zum Töten. Wie in jedem Bond-Film spielten Frauen (hier: Teri Hatcher und Michelle Yeoh) und die kleinen Spezialwerkzeuge von Bond eine große Rolle. Das Handy mit dem man den teuren BMW fernsteuern konnte und der BMW selbst sind bei "Der Morgen Stirbt Nie" die Highlights.
Regie für den 114 Minuten langen britischen Agentenstreifen führte Roger Spotiswoode im Jahre 1997 und verschlang dabei ein Budget von ca. 90-100 Millionen US Dollar.
Es war Pierce Brosnans zweiter Bond-Film (nach "Golden-Eye") und noch 2 sollten bis heute folgen, nämlich "Die Welt Ist Nicht Genug - The World Is Noth Enough" und "Stirb An Einem Anderen Tag - Die Another Day". Brosnan selbst ist nach Sean Connery, George Lazenby, Roger Moore und Timothy Dalton nun schon der 5. Bond-Darsteller, macht aber definitiv noch maximal einen Film, es kann also über die Nachfolge spekuliert werden.
3. Meinung zum Film
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Das will ich eher kurz halten, es brennt mir aber dennoch unter den Nägeln wenigstens ein paar Zeilen darüber zu verlieren. Im Film "Der Morgen Stirbt Nie" wird eindrucksvoll die Macht der Medien gezeigt. Erschreckend eigentlich was für Ausmaße das annehmen kann bzw. sogar schon angenommen hat, siehe auch Embedded Journalists im Irak im Jahr 2003.
Natürlich versuchen die meisten Reporter seriös zu arbeiten, aber selbst in Deutschland existieren "Zeitungen" dessen Papier es nicht mal wert ist auf denen es gedruckt wird. 4 Buchstaben, mehr muss ich da wohl nicht sagen. Sicherlich hat Elliot Carver im Film mehr Stil, aber es gibt einem schon zu denken, was ein Medienunternehmer so mit der Welt vorhat und wie einfach es doch zu sein scheint.
4. DVD-Extras
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Hier geht’s ja schließlich nicht nur um den Film, sondern die DVD und deren Extras. Neben dem Film, der übrigens erwartungsgemäß in Englischer und Deutscher Sprache, wahlweise auch mit Untertitel in Englisch und/oder Deutsch aufwarten kann, sind Interviews und Audiokommentare des Regisseurs, Komponisten und Verantwortlichen mit dabei.
Zu jedem Bond-Film gehört natürlich auch ein schmucker Soundtrack und nach Tina Turner mit "Golden Eye" reiht sich nun Sheryl Crow mit dem Song "Tomorrow Never Dies" ein. Das Video zum Song befindet sich natürlich mit auf DVD.
Damals 35 Jahre Bond-Filme, da wagte man schon gerne mal einen Rückblick auf Vergangenes und plauderte so ein bisschen aus dem Nähkästchen was die Gegner, Fahrzeuge, Stunts und vor allem Frauen von Bond anbelangte. Alles in allem eine recht imposante und unterhaltsame Mischung die gut und gerne eine Dreiviertelstunde füllt.
Zu guter Letzt sind noch der offizielle Kino-Trailer, Special-Effects Trailer und einige andere Kleinigkeiten wie die Spezialanfertigungen und Storyboard-Szenen mit auf DVD und sorgen für noch mehr Unterhaltung.
Rundum eine gelungene Sache, auch die Menüführung wirkt sehr professionell und die Animationen sollen den Zuschauer in die Rolle des Agenten versetzen, der gerade ein Briefing erhält. Schöne Idee und gute Umsetzung mit all den Extras.
5. Fazit/Erfahrungen
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Die DVD "Der Morgen Stirbt Nie" war eher ein Zufallskauf kurz vor Weihnachten. 15 Euro hat sie damals gekostet und da habe ich mir gesagt, warum eigentlich nicht und schon hatte ich sie mir gekauft. Eigentlicher Grund war die ewige Faszination für die englischen Originalfassungen von Bond Filmen und da diese DVD ja auch die Englische Tonspur bot, war das eben mein Kaufargument.
Was soll man großartig zu bemängeln haben, DVD ins Laufwerk, los ging’s und alles lief schnörkellos und wie ich es erwartet habe in gewohnt hoher Bild- und Tonqualität.
Dezentes und hübsches Design der DVD-Verpackung zugleich, also auch für das Regal geeignet und im innenliegenden Booklet erfährt man auch noch ein paar Sachen über die Bond-Historie. Kurzum, die Abenteuer des britischen Superagenten sind es auf jeden Fall wert auf DVD gepresst und geschaut zu werden.
© 2004 by Bjoerner2001 weiterlesen schließen
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