Pro:
Kann oft medikamentös gut behandelt werden
Kontra:
leider geht es oft ohne insulingabe nicht
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Leserinnen und leser
In meinem heutigen Bericht geht es um ein die Diabetes im allgemeinen und unsere eigenen Erfahrungen mit
dieser Krankheit.
Wie sicher enige wissen hat Uw schon seit längerer Zeit vermehrt mit eitrigen Abszessen zu kämpfen.
Unsere Hausärztin wollten daraufhin Blut abnehmen um zu kontrollieren, ob er vielleicht an Diabetes leidet.
Zu diesem Termin kam es ab nicht, denn immer wenn ein Termin anstand, traten erneut derartige Abszesse bei
ihm auf, so daß er nicht in der Lage war zum Arzt zu gehen. Im Februar war es dann wieder eine große Ent-
zündung auf dem Rücken der ihn tagelang ans Bett fesselte. Schmerzen die bis in den Brustkorb zogen, hohes
Durchstgefühl, kein Appetit und ständige Kreislaufprobleme führten dann dazu, daß ich echt angst bekam und
unsere Hausärztin anrief. Sie kam sofort zu einem Hausbesuch vorbei. Bei der Untersuchung hatte sie auch ein
Blutzuckermeßgerät dabei, welches aber den Wert nicht mehr anzeigte. Das hieß Krankenwagen anrufen und
auf dem schnellsten Weg in die Uniklinik. Im Krankenwagen maßen die beiden Feuerwehrleute erneut den Blut-
zucker und dort zeigte das Gerät einen Wert von 531 an. Das heißt extrem hoch, aber daran war auch der
Abszess schuld der die Werte automatisch noch höher treibt. Ob die Diabetes ausschlaggebend für die ver-
häuft auftretenden Abszesse ist, oder die Abszesse die erhöhten Zuckerwerte auslösen wissen auch die ärzte
nicht.
So kam Uwe also ins Krankenhaus. Dort wurden als erstes der Blutzuckerspiegel mit Infusionen gesenkt und
danach kam er auf die innere Abteilung. Dort erhielt er Insulin gespritzt, aber ihn einstllen konnten sie nicht.
Denn zuerst mußte die Entzündung auf dem Rücken chirugisch behandelt werden. Dies geschah auch endlich
nachdem er nach 2 Tagen auf die chirugische Abteilung verlegt wurde und dort am übernächsten Tag endlich
operiert wurde. Die Entzündung aus der schon zu Hause das Eiter herauslief wurde vor der Operation auf keiner
der beiden Station irgendwie abgedeckt oder ähnliches. Dementsprechend sah auch das Bettzeug ständig aus.
Warum die Ärzte das so hielten, keine Ahnung, aber für mich nicht nachvollziehbar.
Nun war also der Tag der Operation endlich da. Nachdem er am Tag zuvor schon darauf gewartet hatte und der
Termin wegen eines Notfalls verschoben werden mußte. Als die Schwestern ihn abholten war ich gerade im Kh.
Schick sah Uwe aus in seinem tollen Nachtgewand mit der netten Haube aufm Köpfchen......:-))) Kompressions-
strümpfe gab es nicht in seiner Größe, naja außerdem haben die bestimmt Steublümchen drauf und die mag Uwe
eh nicht........Die Op verlief ohne Komplikationen und sogar die Ärzte wunderten sich, denn Uwe hatte nachdem
er aus der Narkose erwachte Top-Werte. Auf dem Rücken hatte er einen großen Verband, der nochdazu mit Folie
abgedeckt war. Als ich nach knapp 4 Stunden später ins Kh kam, ging es ihm sehr gut und seine Nettigkeiten
(kleine Scherze mit dem Krankenhauspersonal) machte er auch schon wieder.
Die nächsten Tage waren dann ein Hin und Her. Erst sollte er wieder auf die innere verlegt werden, dann doch nicht.
Vom den Schwestern auf der chirugischen Station erfuhr ich, daß auf der Inneren momentan kein Bett frei wäre und
Uwe nun erstmal auf der chirugischen Station bleibt. Naja erst soll er nach der Op auf die Innere zurück und nun so.
Aber versteh einer was in solch einem großen Krankhauskomplex vorgeht.
Da der Stand der Dinge nun der war, daß er auf der chirugischen Station blieb, überlegten wir ob er nicht auch von zu
Hause aus alle weitere gemacht werden könnte. Die Schwestern sagten mir, daß der Verbandswechsel auch zu Hause
gemacht werden kann. Die Weiterbehandlung der Diabetes könnte auch ambulant von einem Diabetologen gemacht
werden. Also kam Uwe nach einwöchigem Krankenhausaufenthalt nach Hause.
Der erste Weg führte uns zu unserer Hausärztin. Dort bekam er die erste Ausstattung zur Kontrolle und Behandlung
der Diabetes d.h. Blutzuckermeßgerät, Rezepte für Metformin, Insulin und Spritzen, Lanzetten und Teststreifen sowie
Verbandmaterial für operierte Wunde am Rücken.
Für uns zu Hause hieß das nun einiges umzustellen. Als erstes mal den Tagesablauf. Wer an Diabetes leidet, der weis
das man 4 Mahlzeiten einnehmen sollte. Vor jeder Mahlzeit wird der Blutzucker gemessen.
Dazu kam die regelmäßige Wechselung des Wundverbandes. Dies habe ich zweimal am Tag gemacht. Die Wunde
wurde nach Verbandabnahme unter der Dusche gespült und danach neu verbunden. Eine Woche lang habe ich
beim Verbinden zuerst eine sterile Kompresse direkt in die Wunde gelegt und danach abgedeckt. Nachdem sich die
Wunde zu schließen begann, reichte ein oberflächlicher Verband mit einer fixierten Kompresse aus. Außerdem wurde
der Abszess noch weiterhin mit Gabe von Antibiotika behandelt.
Natürlich hieß es nun für uns nicht nur das der Tagesablauf ein anderer war, nein auch der Speiseplan hat sich bei
uns etwas verändert.
Nach einigen Tagen zu Hause hatten wir dann den ersten Termin beim Diabetologen. Erstmal geht man da ja mit
gemischten Gefühlen hin. Denn man weiß ja nicht was nun kommt. Aber angekommen in der Praxis waren wir von der
unkonventionellen und lockeren Art des Arztes positiv überrascht. Er ist keiner von der Ärzten, die nach Vorschrift
ihren Dienst tun, nein er hört einem zu und zwingt den Patienten nichts auf. Als estes wurde nun bei Uwe Blut abge-
nommen um im Labor genau zu bestimmen welchen Typ Diabetes er denn nun hat. Dieser Laborbefunde kam dann
beim nächsten Arzttermin nach 2Wochen und das Ergebnis Uwe ist Typ2. Nunja soll man sich nun über das Ergebnis
freuen oder nicht.
Das postive ist die Werte können sich weiter senken und er braucht vielleicht keine Medikamente mehr. Andererseits
kann dieser Typ von Diabetes auch mit einer Kombitherapie gut behandelt werden, also mit Medikamenten und im
Notfall mit Insulingabe.
Als negativen Aspekt ist das die Krankenkassen nur für Diabetes Typ1 die Kosten für Arzeneimittel übernehmen.
Vom Diabetologen erhielt Uwe einen Termin beim Ernährungsberater. Bei diesem Gespräch war ich auch dabei.
Eigentlich hat uns die Dame nicht viel neues erzählen können. Das kommt daher, daß Uwe im Einzelhandel seine
Ausbildung gemacht hat und sich bestens mit der Materie auskennt. Um ehrlich zu sein, hat sie Uwe reden lassen
und fand so wie wir es handhaben gut.
Einen weiteren Termin bekam Uwe noch beim Augenarzt. Durch die erhöhten Zuckerwerte hatte er Probleme mit
den Augen. Alles war leicht verschwommen, aber wie uns die Augenärztin bestätigte hängt das mit den erhöhten
Zuckerwerten zusammen und bessert sich wieder. Eine Brille braucht er auch nicht..
So das wars erst einmal so einiges was uns in den letzten Monaten wiederfahren ist. Viele wissen was man unter
Diabetes versteht, aber wer nicht selber davon betroffen ist, kann sich oft kein Bild machen.
Diabetes (honigsüßer Durchfluß) ist das Ausscheiden von Zucker im Urin und man erkennt es am erhöhten Blut-
zuckerspielgel. Dafür verantwortlich sind Gruppen von Stoffwechselerkrankungen. Das Hauptsymptom ist die
Überzuckerung des Blutes. Ursachen hierfür lönnen Insulinmangel, Insulinresistenz oder beides sein. Es gibt
verschiedene Typn von Diabetes, die aber verbindende Gemeinsamkeiten aufweisen können.
Welche Umstände nun zu Uwes Diabeteserkrankung geführt haben, wissen selbst die Ärzte nicht mit Sicherheit.
Sind die Auslöser der hohen Blutzuckerwerte die Abszesse oder liegt eine Vererbung vor, keiner weis es genau.
Man sollte aber ab den 45-50 Lebensjahr seine Blutzuckerwerte kontrollieren lassen, da gerade jetzt die ersten
Anzeichen auftreten können. Meist werden aber minimale Anzeichen nicht ernst genug genommen und viele
erfahren von ihrer Krankheit erst durch Zufall. Nach Aussage von Ärzten und Apothekern sind gerade Menschen
ab dem 45Lebensjahr besonders betroffen, aber diese Erkrankung birgt auch ein erhöhtes Risiko für andere
Krankheiten z. B. Herzinfarkt, Schlaganfall oder das sogenannte Raucherbein nur um mal einige zu nennen.
Jeder sollte für sich selber entscheiden, aber eine Routineontrolle kann oft weitere Schäden noch im Anfangs-
stadium eindämmen und sogar beseitigen.
Nun mal zu den Blutzuckermeßgeräten die wir benutzen. Als erstes das Gerät, welches wir von unserer Hausärztin
bekamen. Hier handelt es sich um Akku check Aviva Comfort Plus. Dieses Gerät arbeitet mit einer internen Trommel
für die Meßstreifen. Als erstes haben wir natürlich vor Inbetriebnahme die Batterien eingesetzt, logo ohne Saft
geht es nicht. Danach das Gerät aufklappen und die Trommel mit den Teststreifen einsetzen. Danach wird das Gerät
verschlossen und man hört einen Summton. Hört dieses Ton auf, dann ist das Gerät einsatzbereit. Am Gerät ist die
Stechhilfe gleich mit angebracht. Man nimmt sie vor Gebrauch ab. Hier muß ich an der Stechseite stets die Lanzetten
vor jeder Messung auswechseln. Nun kann ich die Stechhilfe oben spannen, daß ist so als ob ich bei einem Kuli drücke
um die Mine freizugeben. Bevor ich nun an die Blutzuckermessung gehe, massiere ich die Stelle für den Einstich als
erstes etwas mit den Fingern, so erhalte ich eine bessrere Durchblutung der Stelle. Nun nehme ich die Stechhilfe, halte
mit der anderen Hand von unten an die zu stechende Stelle und drücke auf den Knopf. Die Lanzette kommt heraus
und sticht in die Haut. Da Uwe eine etwas dickere Hautstruktur hat, mußten wir die Stechhilfe auf die höchste Stufe ein-
stellen um Blut zu bekommen. Dies ist aber von Mensch zu Mensch anders und man muß es austesten. Habe ich nun
einen kleinen Bluttropfen gewonnen nehme ich das Meßgerät zur Hand und halte den Teststreifen, der unten aus dem
Gerät schaut, senkrecht auf den Blutstropfen. Hat der Teststreifen genug Blut aufgenommen ertönt ein Piepton und
das Gerät zeigt mir eine Sanduhr. Nach ca 1min erhalte ich auf dem Display den gemessenen Wert des Blutzuckers.
Wir haben uns für dieses Gerät die Software bsorgt und nun kann ich die abgelesenen Werte über Infrarotanschluß
gleich auf den PC übertragen. Dies ist für die ständige Kontrolle der Werte optimal. Die Software nennt sich Accu Check
Kompaß.
Uwe trägt die gemessenen Werte außerdem noch in ein Diabetes-Tagebuch ein. Dies ist für den Arzt wichtig, der so
bei Terminen immer einen genauen Überblick über den Verlauf hat. Auch Blutdruck und Gewicht müssen in Abständen
kontrolliert werden. Der Blutdruck ist bei Uwe immer spitzenmäßig, sogar im Krankenhaus hatte er Top-Werte.
Das Zweigerät haben wir uns angeschafft weil hier die Teststreifen manuell eingesetzt werden können und man weniger
Blut für die Messung benötig. Bei einen normalen Gerät benötigt man ungefähr 0,6 und bei diesem Gerät nur 0,3......
Es handelt sich um das Accu Check Aviva. Klein und handlich ist es ja. Auch das Messen damit geht problemlos. In jeder
Packung Teststreifen ist ein Chip den ich als erstes in das Gerät einsetzen muß. Ist dies erfolgt, zeigt es mir beim Einsetzen
der Teststreifen immer den jeweiligen Code der Teststreifenpackung an. Das Blutmessen ist prblemlos. Habe ich einen
Blutstropfen gewonnen halte ich den ins Meßgerät eingeführten Teststreifen mit der gelben Markierung dagegen und
nun sehe ich wie sich das gelbe rot färbt. Der Teststeifen nimmt Blut auf. Auch hier ertönt ein Piepton und das Gerät
beginnt mit der Messung, die auch nur knapp 1min dauert und ich habe das Ergebnis. Einziges Problem bei diesen Gerät
ist die Stechhilfe, aber nach mehrmaligen ausprobieren wissen wir nun wie sie funktioniert, darum solls aber auch nicht in
dem Bericht gehen.
Messen tu ich bei Uwe immer am Ohr. Wir haben es am Finger probiert, nur tut ihm dann der Finger nach Stunden später
weh und darum meß ich halt am Ohr. Aber wo man mißt muß jeder selbst entscheiden und ausprobieren.
Kontrolliert werden muß auch der Blutdruck. Uwe hat meist zu niedrigen Blutdruck oder die Werte sond im normalen Bereich.
Dies ist sehr gut, denn bei sehr hohem Blutdruck bestehen noch viel höhere Gefahren als der hohe Blutzucker..wie
Herzinfarkt usw. Auch der Blutdruck wurde die ersten Wochen ständig kontrolliert. Uwe hat extra ein Gerät gekauft
mit dem man den Blutdruck am Oberarm gut messen kann. Wir hatten vorher ein Gerät, welches am Handgelenk mißt,
aber dieses Gerät arbeitet nicht sehr genau.
Als letztes ist noch zu nenne das reelmäßige Wiegen. Naja wer steigt schon gerne auf die Waage...keiner...aber gerade
mit dieser Krankheit ist es wichtig sein Gewicht ab und zu zu kontrollieren. Bei Menschen mit extrem hohem Über-
gewicht ist das Risiko einer Diabetes deutlich höher als bei normal gewichtigen Menschen.
Wer an Diabetes leidet, der weiß das diese Krankheit einige andere Krankheiten mit sich bringen kann. Hier einmal einige
Tips welche Ärzte man konsultieren sollte.
- Der Augenarzt:
Sicher kennen das viele Diabetiker, daß man im Krankheitverlauf Probleme mit den Augen bekommen kann. Man sieht
durch den Anstieg der Zuckerwerte nicht mehr so scharf und Konturen verschwimmen häufig. Darum ist es von Vorteil
einen Augenarzt zu konsultiren um die Ursachen abzuklären. Dabei kann gleichzeitig eine Glaukom-Untersuchung ge-
macht werden um das Risiko vom grauen Star auszuschließen. Gerade ab dem 45.Lebensjahr sollte man aber auch ohne
eine Krankheit zu haben, einen solchen Termin wahrnehmen, denn gerade ab dann sind die Risken höher daran zu er-
kranken.
- Der Internist:
Ab einem gewissen Alter sollte man beginnen einen jährlichen Check machen zu lassen. Hier werden nicht nur Blut und
Urin kontrolliert, sondern auch eine EKG-Untersuchung, Ultraschall des Bauchraumes und der Schilddrüse wird gemacht.
Diese Untersuchungen könnnen Erkrankungen schon im Vorfeld erkennen. Besonders Menschen mit Krankheiten und
dabei meine ich nicht nur Diabetes sollten diese Untersuchungen machen lassen. Aber gerade bei Diabetikern ist es
wichtig in Abständen die Bauspeicheldrüse sowie und Nieren zu kontrollieren.
Wir haben das Glück, daß unsere Hausärztin zugleich Internistin ist und diese Untrsuchungen machen kann.
- Der Hautarzt:
Wer an oft an entzündeten Hautpartien leidet sollte gerade bei hinzukommen von Diabetes eine genaue Untersuchung
seiner Haut in Betracht ziehen. Abszesse und Exeme finden hier einen perfekten Nährboden und können sich so sehr
schnell ausbreiten. Darum sollte man die Ursachen von Arzt feststellen lassen, denn solche Abszesse treiben den Blut-
zuckerspiegel noch mehr in die Höhe. Wenn man allerdings an solche Ärzte gerät wie Uwe, dann kann man sich den Weg
sparen. Bei keinem seiner Arzttermine ist ein genaues Resultat festgestellt worden, wodurch die Abszessen denn ent-
stehen. Ein Hautarzt sagte ihm das wäre so und er müsse damit leben, ein anderer machte zwar einen Abstrich aber eine
Diagnose gabs nicht. Den Abszess den er damals am Knie hatte, wurde auch nicht auf- sondern nur angeschnitten und
besserte sich erst Monate später. Auch nur als Uwe dann Präparate von Arnika einnahm und den Anszess damit einrieb.
Aber das nur am Rande, es soll ja auch gute Ärzte geben.
- Der Diabetologe:
An ihm kommt man als Diabetiker logischerweise nicht vorbei. Hier wird erst einmal festgestellt, welchen Typ man hat
und man wird medikamentös eingestellt. Von ihm erhält man auch gegebenenfalls Termine zur Ernährungsberatung.
Bei Uwe nahm er noch eine Unterscuhung der Füße vor, um abzukären, daß hier keine Auffälligkeiten sind. Medikamente
und Hilfsmittel erhält man bei ihm, ebenso wie Überweisungen zu anderen Fachärzten.
Da dies hier keine wissenschaftliche Abhandlung werden soll, höre ich mit der Aufzählung hier auf. Es wären da noch
einige andere Ärzte aufzuzählen, aber all dies kann man in Broschüren über Diabetes sicher auch nachlesen oder sich
vom Diabetologen dahingehend beraten lassen.
Für Uwe heißt es nun den Blutzucker ständig zu kontrollieren und für den Diabetologen zu dokumentieren.
Als Medikament erhielt er Metformin. Dieses Medikament verbessert die Aufnahme von Zucker aus dem Blut.
Die ersten zwei Woche nahm er früh und morgens eine halbe Tablette, dann erhöhte er die Dosis auf 1-1,5 und im
Moment nimmt er früh und abend eine ganze Tablette. All dies ist natürlich vom Diabetologen verordnet worden.
Bei Ersteinnahme des Medikaments bekam Uwe leichte Nebenerscheinungen, sprich er mußte öfters mal eine
Sitzung auf der Keramik einlegen. Nach einiger Zeit aber ließen diese Nebenwirkungen nach und heute hat er keiner-
lei Probleme mit dem Medikament.
Insulin bekam Uwe im Krankenhaus gespritzt als seine Werte extrem hoch waren. Zu Hause mußte bis jetzt nicht
gespritzt werden. Zwar liegen die Werte noch lange nicht im Normalbereich und schwanken oft, aber laut Aussage
vom Arzt kann dies einige Zeit dauern. Dazu kommt noch das der operierte Abszess zwar abgeheilt ist, aber die
äußere Hautpartie ist noch gerötet. Desweiteren hatte Uwe jetzt erst wieder einen eitrigen Griesknoten am Ohr.
So lange diese Entzündungen nicht vollständig verheilt sind, daß heißt die Bakterien aus dem Blut heraus sind, kann
man keine aussagekräftigen Werte erwarten. Und solange die Werte nicht einen extrem hohen Wert haben werden
wir auch kein Insulin verwenden.
Wir versuchen mit einer ausgewogenen und abwechslungreichen Ernährung wie auch mit viel, naja wenns Wetter paßt,
Bewegung mehr zu erreichen. Klar kann man auch einen ungesunden Lebenswandel weiterin beibehalten, aber
dann muß man auch damit leben, daß man ohne spritzen nicht auskommt und das muß nicht unbedingt sein.
Wir essen viel Roggenprodukte, viel Gemüse, Reis. Auf Schweinefleisch, sowie Produkte mit einem hohen Weizenanteil
verzichten wir ganz. Süßigkeiten haben wir in der ersten Zeit ganz weggelassen, ebenso Kuchen und Süßspeisen. Aber
jetzt ißt Uwe auch wieder diese Produkte, aber halt in maßen. Wir haben festgesstellt, daß Schokolade nicht solche
Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel hat wie z. B. Hartweizennudeln oder weiße Brötchen. Aber das liegt mit Sicher-
heit auch daran welches Produkt man kauft. Bei uns käme nie Milka ins Haus, denn dort sind Unmengen an Zucker drin.
Bei Getränken sind wir auch umgestiegen. Früher hat Uwe viel Cola getrunken, heute gibt es stilles Mineralwasser mit
Zusatz oder er mischt sich selber ein Getränk von Bolero, welches wir über Ebay kaufen. Das beinhaltet nur Fruchzucker
und ist bestens für Diabetiker geeignet.
So das war ein kleiner Einblick wie man auch mit einer Diabeteserkrankung gut leben kann. Man sollte sich als erstes
nicht verrückt machen lassen, denn viele denken vielleicht man muß nun auf alles verzichten. Natürlich muß man
einiges der Lebengewohnheiten umstellen. Als erstes einen geregelten Tagesablauf mit 4 Mahlzeiten. Vor diesen
Mahlzeiten wird der Blutzucker gemessen um zu kontrollieren. Hier kann man auch selber Erfahrungen sammeln,
welche Lebensmittel nicht geeignet sind. Auf genügend Bewegung sollte geachtet werden, ebenso wie eine gesunde
Ernährung. Aber eins gehört mit sicherheit dazu eigene Disziplin um all dies auch umzusetzen.
Wer an dieser Krankheit erkrankt sollte sich ausreichend informieren oder gegebenenfalls mit Betroffenen reden.
Meist können Diabetiker einem bessere Tips und Ratschläge geben als jeder Arzt, denn sie sprechen ja von ihren
eigenem Erlebten. Aber jeder Mensch ist anders und geht mit der Krankheit anders um. Nur entscheiden muß es
jeder für sich selbst. weiterlesen schließen
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