Harry Potter und die Kammer des Schreckens (DVD) Testberichte
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- Action: viel
- Anspruch: anspruchsvoll
- Romantik: durchschnittlich
- Humor: humorvoll
- Spannung: sehr spannend
Tests und Erfahrungsberichte
-
nur beim Quidditchgucken wurde mir schlecht
17.12.2002, 00:09 Uhr von
Libraia
Am meisten interessiere ich mich für Bücher, Filme und Politik. Klar, dass ich hierüber auch am m...5Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
.
Diesmal habe ich nichts Ungewöhnliches (wie "Kira") gesehen, sondern den Film, den zur Zeit (zumindest bis "Herr der Ringe Teil 2" anläuft) fast alle sehen: "Harry Potter - Kammer des Schreckens"
Wie immer - wenn es irgend möglich ist - mal wieder in Originalversion. Meine Tochter, 13 Jahre war so nett, ihn mit mir gemeinsam (obwohl es für sie nun schon das 3. Mal war) anzusehen. So hat man als Erwachsene doch eine gute Entschuldigung, sich einen Kinderfilm anzusehen.
Diese Entschuldigung hätte ich aber nicht gebraucht, denn es waren außer mir noch eine Menge anderer "Großer" im Kino, auch ohne Begleitung von Kindern.
Ich habe den ersten Teil von Harry Potter "Der Stein der Weisen" nicht gesehen als Film, dachte mir aber, dass das ja nicht unbedingt eine Voraussetzung ist. Immerhin kenne ich ja alle Bücher, weiß also, worum es geht.
Da es ja immer noch Leute geben soll, die weder die Bücher noch die Cassetten oder CDs kennen und auch den Film nicht gesehen haben, werde ich kurz auf den Inhalt eingehen.
Harry Potter, der seine Schulferien wieder bei seinen unerträglichen Verwandten verbringen muss, wird von Dobby, einem Hauself (ein sehr geglücktes Beispiel einer computeranimierten Figur übrigens) gewarnt, wieder zurück nach Hogwarts zu gehen, da ihm schreckliche Gefahren drohen.
Nicht nur Dobby, sondern auch die Dursleys (Onkel, Tante und Cousin) versuchen ihn vom Schulbesuch abzuhalten. Dank einer waghalsigen Befreiungsaktion, die Harrys bester Freund Ron gemeinsam mit seinen Brüdern startet, gelingt es letztendlich mit Hilfe eines magischen Autos ( eher einer fliegenden Schrottkarre) nach Hogwarts zur Zaubererschule zu gelangen. Dort werden sie (Ron und Harry) erst mal beinahe von einem zornigen Baum erschlagen, aber auch dieser Gefahr entgehen sie. Allerdings nur, um weit größeren Gefahren entgegen zu sehen, als da sind: Spinnenmonster, Riesenschlangen, Basilisken bei deren Anblick man sofort getötet wird, trügerischen früheren Schülern von Hogwarts und einstürzenden Höhlen. Solche Kleinigkeiten wie nervende Geister auf dem Klo (Moaning Myrtle wurde absolut klasse gespielt) oder um sich schlagende und beißende Alraunen sowie nehmen sich da eher wie kleine Störungen am Rande aus.
Sehr schnell merken die 3 Freunde Harry, Ron und Hermine, dass der neue Lehrer, der die Schüler eigentlich in der Abwehr dunkler Kräfte unterrichten soll, der unendlich eitle Schönling Lockheart, es in seinem Fach nicht wirklich bringt. (Nun ja, Hermine merkt es etwas später, da alle Mädchen ihn erst mal nur toll finden). Und gerade in diesem Schuljahr wäre es absolut von Nöten in der Abwehr dunkler Kräfte fit zu sein.
Zuerst wird die Katze des Hausmeisters auf widerliche Art getötet. Dann findet man Hermine nahezu "versteinert" auf, sie liegt absolut bewegungslos in einer Art Koma und keiner kann ihr helfen. Als dann auch noch Rons kleine Schwester Ginny spurlos verschwindet, ist die riesige Bedrohung offensichtlich. Die "Kammer des Schreckens" die an einem unbekannten Ort in der Schule (bzw. in der Nähe) liegt, scheint wieder geöffnet worden zu sein - von ihr gehen diese ganzen Gefahren aus. Der Schuldirektor überlegt, ob er die Schule schließen muss, um seine Schüler zu schützen. Das ganze Chaos passt natürlich einigen gut in den Kram, die sowieso schon lange die Absetzung des Direktors Dumbledore wünschen und sowieso einiges lieber anders sähen, z.B. sollte es keine "Schlammblütler" (also Schüler mit Muggelblut = Menschen) mehr in Hogwarts geben. Allen voran der böse Lucius Malfoy, seines Zeichen Vater des ebenfalls bösen versucht, in Hogwarts die Macht zu übernehmen.
Eingeweihte wissen natürlich, dass hinter Malfoy und Konsorten jemand anderes steht: Voldemort, der, dessen Namen nicht ausgesprochen werden darf!
Ich will nun nicht weiter ausführen, welch dunkle Gefahren unsere 3 Tapferen (und noch einige andere natürlich) durchzustehen haben, ich kann nur versichern: es wird ganz schön brenzlig, Ginny ist in eine gefährliche Höhle verschleppt und nur noch Minuten vom sicheren Tod entfernt, rasende Quidditchkugeln wollen Harry töten und wie gesagt: Lord Voldemort ist nahe!!!
Wie es gelingt, aus dem Schlamassel wieder rauszukommen - nun, das müsst ihr selbst ansehen. Dass es irgendwie gelingt, ist ja klar, denn immerhin gibt es noch zwei weitere Teile der Geschichte. Ein paar Überlebende muss es da ja wohl geben.
Meine Meinung:
Die Frage ist: lohnt es sich denn, sich diesen Streifen reinzuziehen?
Im Gegensatz zum User "Posdole", dessen Filmkritiken ich überaus schätze, möchte ich diese Frage mit einem eindeutigen "Ja" beantworten.
Was er -und andere - vor allem kritisierten ist die "Routine". Nun ja, ich habe den ersten Film nicht gesehen, vielleicht sehe ich deshalb diesen Kritikpunkt nicht wirklich.
Ich kann nur sagen, dass ich die Geschichte sehr, sehr gut umgesetzt fand, absolut spannend, aber auch witzig an einigen Stellen.
Die Figuren waren in etwa so, wie ich sie mir beim Lesen vorgestellt hatte. Besonders überzeugte mich Emma Watson als Hermine, aber auch Daniel Rathcliffe als Harry und noch mehr Rupert Grint alias Ron (meine Tochter fand diesen ganz besonders süß;)) spielten ihre Rollen sehr gut und überzeugend. Mein persönlicher Favorit war der Darsteller der zwiespältigen Lehrers Snape (Alan Rickman), von dem ich gerne noch viel mehr gesehen hätte. Nun gut, Professor Dumbledore (Richard Harris) hätte ich mir noch ein bisschen beeindruckender gewünscht, aber man kann nicht alles haben.
Nein, die Schauspieler waren wirklich perfekt ausgewählt - und auch sonst kann ich den Regisseur Columbus nur loben: die Auswahl der Kostüme war wunderschön, die Tricks mit den Tieren (die Spinnen waren echt zum Davonlaufen) und besonders der gelungene Computer-Dobby kamen gut rüber und Hogwarts? - was soll ich dazu sagen: einfach ein wunderbares Zauberschloss!
Was mir aber am besten gefiel, das ist die Tatsache, dass der Regisseur (oder der Drehbuchschreiber) lieber auf einige Details im Buch verzichtet hat, dafür aber die Stellen, die gezeigt wurden, dann auch richtig gut ausgearbeitet hat.
Obwohl der Film Überlänge hat, haben wir uns keine Sekunde gelangweilt!
Fazit:
Wer ein bisschen Sinn für Fantasy, für Zauberhaftes und wer noch Spaß an Kinderfilmen hat, dem lege ich diesen Film unbedingt ans Herz!
Ärgerlich ist einzig die Altersempfehlung ab 6 Jahre. Ich würde mit keinem Kind unter 10 Jahren in den Film gehen, er ist wirklich sehr aufregend und teilweise unheimlich. Auch als Erwachsener erschrickt man manchmal ganz schön. Zart besaitete Kinder könnten tatsächlich Alpträume davon bekommen.
Nun - nicht ganz so zart besaitete wie mein Töchterlein z.B. - bekommen auch Träume davon, aber sie träumt süß von dem rothaarigen Ron,)) und Gott sei Dank nicht von den Spinnen und Schlangen und dem bösen Lord Voldemort! weiterlesen schließen -
Harry Potter - The Best
Pro:
-
Kontra:
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Empfehlung:
Ja
„Harry Potter und die Kammer des Schreckens“
Regie : Chris Colombus
Märchenfilm
USA 2002
Länge ca. 165 Minuten
Darsteller : Daniel Radcliffe, Rupert Grint, Emma Watson, John Cleese und natürlich viele andere
Zur Story :
Nach seinem ersten Jahr in Hogwarts besucht Harry Potter seine „bösen“ Verwandten. Doch komisches passiert dann, keiner seiner Freunde schicken ihm Geschenke oder Glückwunschkarten zu seinem Geburtstag. Doch eines abends dann die Erklärung, der Hauself Dobby ist Schuld daran, daß keine Post bei Harry ankommt. Dobby berichtet ihm er solle nicht nach Hogwarts zurückkehren da seltsame Dinge geschehen!
Und prompt geht’s schon los. Als Harry mit seinem Freund Ron auf Gleis 9 ¾ wollen bleibt ihm dies verwehrt. Auch auf Hogwarts häufig sich seltsame Vorgänge! Selbst Hogwarts-Schüler verwandeln sich in Stein.
Die Hogwarts - Schule befindet sich in ernste Gefahr, vermutlich hat jemand die Kammer des Schreckens geöffnet...........
Das gefiel mir :
Endlich ist der zweite Teil der „Potter-Saga“ draußen! Und ich muß sagen, er übertrifft seien Vorgänger in allen Bereichen! Gags, Spannung, Action, Komik alles übertrifft den ersten Teil komplett!
Auch die neuen Charaktere wie der Hauself Dobby und Gilderoy Lockhart bringen noch mehr Pep in die Story.
Besonders gefiel mir auch die Nähe zu dem Roman „Kammer des Schreckens“ es wurde nichts der freien Interpretation des Regisseurs überlassen und damit in alter Manier gelassen – es ist einfach wunderbar.
Besonders als einer der kaum richtig im Potter-Fieber ist, war, und vermutlich sein wird, hat mich der Film überzeugt die Bücher noch mal zu lesen, aber diesmal aus einer anderen Blickrichtung.
Das fand ich schlecht :
Der zweite Teil ist zwar seinen Vorgänger in allem überlegen! Leider auch gruseliger und erschreckender ! Daher kann ich mich nur der Meinung vieler anschließen das der Film eindeutig für zu junge Potter-Fans freigegeben ist. Da doch einige Sachen ganz schön hart sein werden für ganz junge Kinder!
Fazit :
Ein wunderbarer Film für die ganze Familie – selbst Eltern die noch nicht vom Potter-Fieber infiziert worden sind werden danach anders über Potter denken! Also rein ins KINO und eins GENIEßEN!!!!!!!!!!!!!! weiterlesen schließen -
Filmkritik und Meinung von Harry Potter und die Kammer des Schreckens
01.12.2002, 11:14 Uhr von
Tuvok
ich bin Christ, mag keinen Rassismus und halte nicht viel von PollitikPro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Harry Potter und die Kammer des Schreckens
Originaltitel: Harry Potter and the Chamber of Secrets
Länge: 161 Min. ( 1 Pause war dabei mit 15 Min. , die Pause kam nach 56 Min. )
Regisseur: Chris Columbus ( ein wirklich geeigneter Mann für solche Rollen. Ein Regisseur der
Schon erprobt ist in Komödien, und Familienunterhaltung, ist er doch verantwortlich
Für die Erfindung von „ Kevin – Allein zu Hause „ und „ Mr. Doubtfire „ )
Darsteller: Daniel Radcliffe – HARRY POTTER. Einfach fantastisch. Der Junge ist mehr als
Gut geeignet für diese Rolle. Die Magie des Buches wirkt auch deswegen, weil die
Beschreibung der Titelfigur das richtige Bild von einem kleinen, netten, leicht verwirrten
Jungen gibt, der im Film hervorragend von ihm dargestellt wird. Und nicht nur das, er
ist einer von den Jungtalenten, die wahrscheinlich aus Tausenden Jungens ausgesucht
wurden. Wie dazumal schon Macauly Culkin, für die Rolle des KEVIN einfach
hineingeboren wurde, ist es auch bei Daniel so. Er hat das gewisse Etwas, die Rolle
nicht nur glaubhaft für Kinder darzustellen, sondern vor allem für die ganzen vielen
Erwachsenen, die von den Kindern gezwungen wurden, in dem Film mitzugehen,
und sich noch mit Schrecken an das vorige Jahr erinnern, als dann dauernd während des
Filmes Fragen auftauchten wie, Mama, wieso kann ich nicht zaubern, Mama wieso kann
Ich nicht einen Dobey haben ? Mama wieso kann ich nicht mit einem Auto fliegen ?
Mama ich muss aufs Klo. Mama ich muss was trinken. Mama ich möchte jetzt sofort
Das du mir 3 Spiegeleier machst. Mama ich möchte das du mir sofort das Schloß kaufst.
Und was es sonst noch halt bei so kleinen Kindern für weltbewegende Fragen gibt,
angefangen von Adam und Eva die Teleshopverkäufer waren bis hin zum Zebra das gerade
Magenschmerzen hat, und deswegen den Zoo nicht verlassen kann, und wir sind furchtbar
traurig das der blöde Tiergartenwächter, so schimpft als wir über den Zaun ins Gehege
klettern, um mit dem Zebra zu sprechen, vielleicht will es ja ein bisschen zum McDonald
Gehen. Zurück zu Daniel, kein anderer hätte die Rolle so gut spielen können. Hervorragend und ihm auf alle Fälle anzurechnen ist, das er mit seiner altklugen Brille
de Sprung vom Kinderstar für Kinder, zum Kinderstar interessant für Erwachsene schafft. Was auch sehr positiv ist, er schimpft nie, er ist immer höflich, er ist nie gemein zu
anderen Mitschülern. Er lernt brav und gibt sein Bestes, und ist eigentlich ein Vorbild
für jeden anderen Schüler, der sich in einer ähnlichen Situation befindet. Und trotz seiner
weltlichen menschlichen Eltern, die ja mehr als nichts wert sind, und total verblödet sind
gemein, und wirklich unartig zu HARRY sind, er ist auch zu denen nicht gemein. Er stellt
nichts an, und ist der perfekte Junge, für eine Versicherungsanstalt, denn jeder Mutter und Vater würde sich freuen wenn sie so einen Jungen hätten, der auf dem Niveau eines 30
Jährigen Medizinstudenten steht, und mit dem Intellekt eines Pfarrers anderen Leuten begegnet. Würde es wieder Kinder Oscars geben, oder eine eigene Abteilung für den besten
Kinderstar, würde er den Zuschlag für das Jahr 2002 bekommen. Das einzige was halt bei dieser Story störend ist, das sie etwas übertrieben wirkt, das HARRY wohl alles kann, und das er nie weint, nie richtig Angst hat, und immer so souverän wirkt, das fand ich etwas übertreiben und unecht.
Rupert Grint – RON WEASLEY. Der Freund von HARRY muss so eine Art etwas leicht
geistig zurückgebliebener, armer Junge sein, der trotz seines Charmes alle anderen, vor allem die Kinoelternbesucher überzeugt, sich mit ihm in einer Art „ Waisenhausknabe, ich muss mich um dich Kümmern Problematik „ auseinandersetzt. Auch er ist einer der guten neuen Jungdarstellers und trotz seines Alters von 14 Jahren hat er auf alle Fälle mehr Know How, als viele anderen älteren Darsteller. Was sehr lustig war bei ihm ist, als er z.b. bei der einen Szene mit der Spinne AGAGOG zusammen war, und er ein bisschen Angst vor Spinnen hat, hätte man sich gewünscht, das etwas vom Humor der Kate Capshaw
zu spüren wäre, die damals in „ Indiana Jones und der Tempel des Todes „ die mehr als erschreckte Spinnen und sonstige Insektenhasserin, und Angsthäsin darstellte. Das hat Ron natürlich nicht rübergebracht. Man sah das er Angst hat, man sah das der Schrecken ihn ins Gesicht gestanden ist, aber das Problem liegt halt auch beim Regisseur. Man hätte z.b. diese Szene ausbauen können, man hätte auch seine Angst vor dem Neuen, und seine Unfähigkeit mit dem Neuen umzugehen auch etwas ausbauen können. Er wirkte zwar etwas hilflos, aber leider war das ganze Potential das er sicher noch hätte, nicht genutzt worden. Sehr gut hat er gespielt als er z.b. HARRY POTTER anfangs aus dem Schlafzimmer gerettet hat, mit seinen 2 Brüdern, als sie im fliegenden Minniauto dahergerast kamen und ihn befreiten. Da wirkte er als hätte er den Plan gemacht, den Rest des Filmes wirkte er eher, etwas daneben. Nicht so gut wie am Anfang. Aber was solls, er ist ein Jungstar, und hat die Rolle trotzdem sehr gut gemeistert. Bis auf einige Schauspielerische Unfähigkeiten. Er hat den Freund von HARRY, den treuen Kumpanen der jeden Blödsinn mitmacht wirklich gut rübergebracht, und so mancher Großstädter wünscht sich so einen Lausebengelfreund, damit er nicht dauernd Gameboyspielend davor sitzen muss.
Emma Watson – HERMIONE GRANGER. Bis heute verstehe ich nicht, wieso die Deutsche Übersetzung aus einer HERMINONE, eine HERMINE machte. Ich schätze die sind einfach unfähig so einen einfachen Namen zu übersetzen, und kürzen einfach einen ganzen Buchstaben aus dem Namen heraus. Also dieses Mädchen ist einfach hervorragend, wie eine Junge Ava Gadner spielt sie Ihre Rolle, als hätte sie im Leben nichts anderes gemacht. Und wie halt viele Mädchen sieht auch sie aus als wäre sie längst über die 15, ist aber in Wirklichkeit eine 12 Jährige. Nun gut es macht auch viel aus, das sie geschminkt wurde, und richtig hergerichtete wurde für diese Rolle, wo sie immer die Erwachsene spielen muss, die auf Ihre 2 Freunde HARRY und RON aufpassen muss, damit sie keinen Blödsinn machen. Wäre sie nicht da, die 2 wären längst irgendwo von einem Hundeexkrement verschluckt worden oder schlimmeres. Sie hat einfach auch die richtige Ausstrahlung für die Rolle, da sie nie flucht, nie blödes redet, und vor allem, sie ist eine hervorragende Schülerin. Sie ist heimlich in HARRY verknallt, aber das legt sich sicher in den nächsten Jahren, wenn sie vielleicht wem anderen trifft. Und irgendwann werden die 2 wohl eh heiraten, und lauter kleine Zauberbabys auf die Welt bekommen. Im Film spielt sie das gekränkte Schlammblut, also ein Zaubermädchen, das eigentlich nicht reinblütig eine Zauberin ist, sondern wo ein Familienmitglied ein Mensch ist, und das tut Ihr weh. Wahrscheinlich auch deswegen weil sie sehr gut zaubern kann, eine hervorragende Merkfähigkeit hat, und für sämtliche neue Dinge immer offen ist. Die Darstellerin spielt die Rolle ebenfalls sehr gut, störend ist vielleicht nur das sie manchmal in wichtigen Situationen etwas verschreckt spielt, und das ganze nicht so gut rüberkommt. Im ganzen aber ist sie perfekt für diese Rolle ausgesucht worden, auch wenn sie etwas kurz gehalten wurde damit HARRY mehr zu sehen ist.
Kenneth Brannagh – GILDEROY LOCKHART. Also er spielt einen Zauberer, was sonst. Er spielt einen Menschen der von Fanpost lebt, der so von sich überzeugt ist, das sich sein Spiegelbild wahrscheinlich allmorgendlich übergibt, weil er stundenlange davor steht und sein breites Grinsen übt. Jedes Mal ist er zu sehen als von sich total überzeugter, leicht verwirrter, etwas komischer Kauz, der nicht ganz genau weiß was er eigentlich macht, aber diese Rolle bringt er hervorragend rüber. Alleine schon als er vor den Kindern zaubern muss, da er ja für Selbstverteidigung zuständig ist. ER ist einfach mehr als witzig, und in einem ernsten Film ist er allemal dafür geeignet. Er paßt sehr gut als sicher einer der besten Schauspieler die für diese Rolle gefunden werden können. Das einzige was auszusetzen ist, das er einfach zu kurz im Bild war, aber das liegt auch daran das der Film sonst 4 Stunden gedauert hätte, und im Buch ist sicher auch nicht mehr zu lesen von ihm. Alleine schon seine Aufmachung, er ist einfach ein witziger Kauz den man einfach irgendwie so lange gerne haben muss, bis er einem auf den Nerv geht, und dann hält man ihm einfach ein Maschinengewehr an die Schläfe. Er plappert ständig, wenn man ihn nicht aufhält, und sein Lieblingsthema ist er selber. Für die Rolle hat er sich gut vorbereitet, aber das musste er sicher nicht lange, denn Kenneth ist einer der besten Schauspieler die noch leben, wenn sie gefordert werden, und das hat der Regisseur sehr gut gemacht mit Ihm.
Maggie Smith – MINVERVA MCGONAGALL. Einfach toll, man erfährt sogar Ihren Vornamen der einem im 1. Teil leider nicht gesagt wurde. Aber das macht nichts. Jetzt ist es umso besser dafür. Die 68 Jährige Schauspielerin die 59 Filme hinter sich hat, ist mehr als souverän für diese Rolle, und sie ist auch immer ehrlich zu den Schülern. Sie ist in der Rolle eine Person die immer die Wahrheit sagt, und sei es noch grausam, sie belügt Ihre Schützlinge auf keinen Fall, und ist immer ehrlich zu Ihnen, auch wenn die Härte des Lebens manchmal die Kleinen Schüler überfordert. Wer kann so eine Frau nicht gerne habe, und so manches Raunen ging durch den Kinosaal, weil viele so eine Oma wollen.
Sie hat auch den richtigen Blick für die Rolle der Hauptlehrerin und besten Freundin von ALBUS, denn sie ist streng aber nie ungerecht, und sie will nur eines, das die Schüler so viel lernen wie möglich.
Richard Harris – ALBUS DUMBLEDORE. Sehr gut das Chris Columbus diesen Schauspieler der leider nach der Fertigstellung dieses Filmes im Alter von 72 Jahren starb, es war sein 79. Film. Er hat das richtige Charisma den besten Zauberer der Welt darzustellen, das erfährt man im Film auch, und angeblich ist keiner besser als er. Er weiß immer ein bisschen mehr als die anderen und nichts bleibt ihm verborgen, nicht mal das was unsichtbar ist, denn er weiß in jeder Situation immer das richtige. Hat man ein Problem dann geht man eben zu ALBUS. Ein Mensch der schon mehrere Hundert Jahre alt ist, und seine Zauberkraft nie ausübt. Leider sieht man sie auch nicht oft seine Zauberkraft, eigentlich gar nicht. Er ist in der Rolle ein Mensch der zu vielem Ja und Amen sagt, denn jedes Ding muss wachsen, wie eine Kaktusplantage, und wenn sie gereift ist kann geerntet werden und gegessen, und so ist es bei ALBUS. Er wartet einfach ab, und wenn es nicht mehr weiter geht, kommt er mit seinem väterlichen Rat daher. Richard spielt einfach und ist die Rolle, schade das er nicht öfters zu sehen war, und das man über die Gestalt des ALBUS nicht mehr sieht, aber für die ganzen Kinobesucher, mit ALBUS gibt es im Film auch eine schöne Überraschung. Er ist zu sehen wie zuvor nicht.
Alan Rickman – SEVERUS SNAPE. Auf alle Fälle einer von den sehr guten Schauspielern, man sieht das er sich Mühe gibt, man sieht das es ihm Spaß macht, und diese Spröde Gefahr die er darstellt, ist einfach mehr als wunderbar.
Er spielt als wäre er der gefährlichste Mensch der Welt, doch in seiner Rolle kann er einfach niemanden verletzen. Er ist Lehrer für Geheim und Zaubertränke, und leider sieht man von ihm sehr wenig, bis auf eine sehr gute Selbstverteidigungsvorführung mit dem Zauberstab, ein kleines Duell mit seinem Lehrerkollegen GILDEROY. Die Szene ist nämlich sehr gut umgesetzt, und macht es glaubhaft, das auch Zauberer ein Duell haben können wo herkömmliche Waffen wie Black Hawn Hubschrauber eben nicht zum Einsatz kommen. Er hat einen Blick wie eine Mumie und ist richtig zum fürchten, doch er ist pflegeleicht. Auch wenn er gefährlich ist und sein Name an ein Migränemittel aus dem 18. Jahrhundert erinnert.
Robbie Coltrane – RUBEUS HAGRID. Als er und HARRY sich am Anfang trafen, vor einem Jahr im Ersten Teil, waren sie sofort Freunde. Er stellt sowas wie die verlorene Vaterfigur da, da ja sehr viele Kinder Elternlos sind, so wie HARRY, der in ihn seinen väterlichen Beschützer sieht, auf dem immer Verlass ist. Hat er im 1. Teil noch wild um sich geplappert und konnte kein Geheimnis bei sich bewahren, hat er im 2. Teil dazu gelernt, und sagt nur noch was nötig ist, auch wenn das selten vorkommt. Er ist auch wenig zu sehen, sehr wenig sogar, und seine Rolle ist irgendwie in den Hintergrund getreten. Wenn man denkt das, das in Wirklichkeit kein 2,40 Meter großer 250 Kg schwer Mensch ist, sonder ein 1,75 Meter großer, 52 jähriger Schauspieler, dann glaubt man es kaum. Irgendwie haben die Trickeffektespezialisten ganze Arbeit geleistet. Mann kann sich HAGRID auch vorstellen als Halva, den Vater von Wickie, und als Rübezahl, er würde auch hier hervorragende Arbeit leisten, alleine weil sein Gesicht für gutherzige Dicke Leute geschaffen ist. Außer bei Sex mit einer Frau kann man sich Robbie überall vorstellen, und als Rambo Remake auch nicht gerade. Der Mann ist sowas wie der menschliche Free Willy Wal Keiko. Seine Rolle ist gut gewählt, er ist immer da wenn man ihn nicht braucht, und fehlt wenn man ihn benötigt, wie unsere Regierung.
Warwick Davis – FILIUS FLITWICK. Leider ist er nur kurz zu sehen, aber eines halte ich fest, für einen 32 Jährigen Schauspieler hat er wirklich gut gepasst in dieser Szene die 1 Minute im ganzen gedauert hat, aneinandergereiht, denn er ist nur 2 oder 3 x zu sehen wenn überhaupt. Er spielt wie im 1. Teil einen Zauberzwerg.
Bekannte Charaktere die nur kurz vorgestellt werden:
Tom Felton – DRACO MALFOY. In jeder Geschichte die gut und lange ist muss es einen Bösewicht geben, und dieser Jungdarsteller passt wundervoll. Seine kühlen Augen, seine
Zurück frisiert geschleckten blonden Haare lassen ihn so richtig böse wirken. Mit seinen 2 dicken, ständig Süßigkeiten fressenden Freunden, GREGORY GOYLE und VINCENT CRABBE, die ihm so richtig schön ergeben sind, bilden die 3 so eine Art Triumvirat des Bösen, und sind immer da zur Stelle, wenn es geht, HARRY öffentlich zu hassen, und da macht er nicht mal einen Hel daraus. Er kann natürlich besser zaubern, und im Gegensatz zu vielen anderen ist er ein echter Zaubererjunge. Sein Vater ist
Jason Isaacs – LUCIUS MALFOY. Bekannt ist der 39 Jährige aus „ Der Patriot „ wo er den Bösewicht spielte. Er hat grässliche Augen, ist nur kurz zu sehen, hat langes blondes Haar, wo einem der Neid fressen könnte, und hat mit der Geschichte sehr viel mehr zu tun als anfangs klar war. Vater und Sohn bilden eine Spitzen Einheit des Bösen, und die Mutter ist wahrscheinlich vor Schreck gestorben, das die 2 so böse sind. Er hat einen Hauself DOBEY.
John Cleese - SIR NICHOLAS DE MIMSY-PORPINGTON oder auch DER KOPFLOSE Sir NIKOLAS. Auch er hat ein Problem mit dem Versteinerungsfluch
und auch ihn kostet das ganze ein Leben, obwohl er schon tot ist. Er ist sowas wie der Oberkellner in der Schule Hogwarts.
Hauself – DODEY. Wunderbar, diese Gestalt ist nicht nur herrlich animiert worden man glaubt sie ist echt, sondern sie ist einfach lustig. Ständig hat der Hauself Ärger mit seinem Besitzer LUCIUS, der ihn mehr als dreckig behandelt, wie ein Sklavenschwein. Er tritt ihn und schlägt hin, und als er bei HARRY hört das er ihm einen Platz zum Sitzen anbietet fällt er fast um vor Schreck, weil er sowas nie hörte. Alleine schon das er sich immer bestrafen will, ist mehr als lustig, und als er eines Tages kommt, und HARRY berichtet das er aus Selbstbestrafungsgründen sich die Finger gebügelt hat, ist das Kino am Auslachen.
Dann noch als er sich dauernd gegen die Wand schlägt mit dem Kopf, eine neue Form von
Mea Culpa. Einfach süß so ein Typ, und man wünscht sich sowas wirklich, das erspart einem einen Geschirrspüler der dauernd hin wird, und ein Bügeleisen, das dauernd rostet.
Handlung:
HARRY hat Sommerferien, seit dem Letzten Abenteuer ist 1 Jahr vergangen. Er lebt nach wie vor bei seinen Pflegeeltern, die nicht alle Tassen im Schrank haben. Seine Tante PETUNIA DURSLEY ist ein unfähiges Stück Weib, und sein Onkel VERNON ist um nichts besser. Sein Cousin ist ein Trottel, fett und frisst dauernd.
Damals hatte er noch unter der Treppe schlafen müssen, jetzt hat er wenigstens ein Zimmer. Seine Freunde haben lange nicht geschrieben, er macht sich Sorgen, bist eines Tages bei einem wichtigen Besuch von seinem Aufziehonkel ein Elf kommt, DOBBY. Der berichtet ihm das er nicht wieder, wenn das neue Schuljahr kommt, nach Hogwarts gehen darf und versucht ihn mit allen Mitteln davon abzuhalten. Sonst passiert was, und er ist verantwortlich das HARRY nie Post bekam. Nach einem sehr schlimmen Missgeschick wird er am Zimmer eingesperrt, und verweilt dort, traurig, bis er eben kommt. Kurz darauf in der Nacht, nachdem VERNON Gitter vor seinen Fenstern installiert hat, kommt RON mit seinen 2 Brüdern FRED und GEORGE und entführt ihn mit seinem fliegenden Auto das aussieht wie ein Trabbi, in das Haus seiner Eltern, wo ihn seine Mutter VIRGINIA erwartet die nur mit ihm scheltet, weil er Vaters Auto entführt hat um HARRY zu retten. Anwesend seine Schwester GINNY die, in HARRY seit damals verliebt ist. Peinlich. Da kommt eine blinde Eule angeflogen die eine Botschaft überbringt. RON und HARRY müssen so schnell wie möglich nach Hogwarts doch zuvor müssen sie in die Winkelgasse. Das geht am besten mit Flohpulver und dem Kamin. HARRY biegt falsch ab, und nach einigen Umständen landet er bei HAGRID. Als HARRY und RON aufs Bahnsteig 9 ¾ wollen, gibt’s Probleme, sie kommen nicht hin, und so müssen sie mit Ihrem fliegenden Ford Anglia, der aussieht wie ein Trabbi, den Weg nehmen wo der Zug fährt und holen ihn hoffentlich ein. Was Ihnen auch gelingt, mittels Unsichtbarkeitsschalter den sie zu spät gedrückt haben. Einige Leute haben das fliegende Auto gesehen, das gibt Ärger, aber egal, sie machen die Reise. Sie schaffen es gerade mit Müh und Not in Hogwarts anzukommen, landen aber in der Hausweide, die sie mehr als feindlich begrüßt, und sie beide fast getötet hätte. Sei laufen SNAPE in die Hände und können nur von ALBUS gerettet werden, sonst wären sie aus der Schule geflogen, schließlich haben sie sich blicken lassen, und die Weide fast zerstört. HARRY hat direkt ne Fangemeinde angesammelt in Hogwarts. Vor allem einer ist von ihm ganz angetan, der Schulfotograf COLON CREEVEY.
Und dann noch was, sie haben einen neuen Schul Lehrer, der ist ein bisschen Irre, von sich sehr überzeugt, hat viele Bücher geschrieben, ist sehr berühmt, und heißt GILDEROY. Der ist Professor für die Abwehr von den dunklen Künsten. Eine Art Sicherheitsfirma. Er ist eingebildet, eitel und schleimig, und versucht mit HARRY krampfhaft Freundschaft zu schließen. Dann passieren komische Umstände, die Katze Mrs. NORRIS, von dem Hauswart MR. FILCH wird aufgehängt vorgefunden, man kommt drauf das sie versteinert ist. Sie sieht aus wie nach einen Voodoozauber ein geopfertes Huhn. Auf der Wand steht mit Blut geschrieben, das die Kammer des Schreckens geöffnet ist. Keiner weiß worum es geht, nur DUMBLEDORE der schon seit eh und je hier lebt, verbirgt ein Geheimnis. Man verdächtigt HARRY, der zur falschen Zeit am falschen Ort war, das er es war, zumindestens glaubt es FILCH. Dann hört HARRY plötzlich Stimmen, und kann sich nicht erklären wieso, und die Kammer des Schreckens soll geöffnet sein. Was ist das ? Nun kann nur HERMINE retten, Ihre Freundin die Bibliothek soll weiterhelfen. In der Zwischenzeit spielt man wieder Quiddich, das ziemlich ausführlich dieses Mal, und er muss gerade gegen das Haus Slitherin kämpfen, er gerade als Mitglied des Hauses Gryffindor.
Noch dazu hat er nur den Nimbus 2000, der ist überholt, denn DRACO sein Erzfeind, hat den Nimbus 2001.
Einen hervorragenden Schnellflugbesen. Und da passiert es das der Ball, den sie fangen müssen, ihn jagd, und ihn töten will. Als wäre er verzaubert, aber nur von wem ? Und es passiert noch weit aus mehr als hier aufzuzählen möglich ist.
Nun der weltweite Medienhype ist hier gigantisch, nicht nur weil das gesamte Merchandising danach schreit gehypt zu werden, aber sie erreichen dennoch nicht den Wahn des Vorjahres. Wenn man den 2. Teil mit dem 1. Teil vergleicht muss ich sagen, er ist nicht so spannend, neu und innovativ wie Teil 1, nein er ist lustiger, ja das schon, er hat mehr Action und in über 1000 Computeranimierten Szenen beweist die Firma Industrial Light & Magic Ihr Können. Doch er ist streckenweise sehr langweilig, und mit 161 Min. etwas zu lange für Kinder noch dazu. Am Ende vom 6 Minütigen Abspann den man sich auf alle Fälle anschauen sollte und aushalten sollet, haben die Produzenten oder der Regisseur noch ein kleines Zuckerl gedreht, das sollte man sich nicht entgehen lassen. Hervorragend ist es wie viel Tricks die auf Lager haben. Super ist auch die Botschaft für Kinder und ebenso für Erwachsene, doch zusammen zu halten und sich nicht zu bekriegen, immer höflich und ehrlich zueinander sein. Was mich gewundert hat, der 2. Teil ist von der Brutalität eher gesteigert, so sieht man etwas mehr Blut als im 1. Teil, auch wenns nur auf die Wand geschrieben ist, und man hat mit vielem zu tun, das nicht im 1. Teil war, und für 6 Jährige auf alle Fälle zu heftig ist. Die Schriftstellerin J.K. ROWLING, hat das Projekt überwacht, und dafür gesorgt das es auf alle Fälle genau dem Buch entspricht, und darum ist es auch passiert, das der Film nicht so herzig wundervoll anmutig wie der 1. Teil war, sondern eher eine Aufzählung von Lexikalisch geordneten Technik und Zauberthemen war. Der Film ist natürlich nicht schlecht, im Gegenteil er ist hervorragend, und er fängt wunderbar an, alleine schon wegen den Farben, und der Geschichte, die neuen Ideen, doch nach ca. 30 Minuten geht dem ganzen die Luft aus. Wäre nicht der Regisseur da gewesen, die Story wäre eigentlich ziemlich abgesackt, und so ist das keine Geschichte die man sich 3 x ansieht im Kino und 3 x auf DVD zu Hause, sondern maximal 2 x im ganzen. Sie ist einfach zu überlastet. Es fehlt einfach die Kindliche Lagerfeuerromantik. Wunderbar ist es gemacht, das schon, und die Verbindung von Jung und Alt ist gut rübergekommen, schließlich müssen ja die Eltern auch die Geschichte durchhalten, sonst sind die Kinder ja ganz traurig. Nun der Film ist etwas unrealistisch, das auf alle Fälle, und die Darsteller passen wirklich gut, nur etwas hölzern sind sie nach einiger Zeit oder zeitweise. Was irgendwie auch ein Fehler war, es fehlt einfach die Umsetzung dafür das man danach einfach nur träumt, und die Kindlichen Gestalten in sein Herz eingeschlossen hat. HAGRID ist erwachsen geworden und pfeift auf vieles weil er selber Troubles hat, HARRY ist erwachsen geworden, und die anderen haben auch eigene Sorgen. Alles läuft in einem gewissen Unromantigkeitschema ab.
Es war sehr spannend und teilweise sehr düster die Story, aber eben nicht mehr der 1. Teil der einfach alles sprengte, weil er einfach die Kindlichkeit die Romantik und den Spaß nicht mehr rübergebracht hat, so wie der 1. Teil eben. 42 Millionen Bücher wurden vom 2. Teil verkauft, weltweit, und die Schriftstellerin ist Milliardärin.
Der Fehler bei der Umsetzung war, das er nicht so wie bei Teil 1 jeden ansprach, sondern einfach mehr in die ganze Thematik investierte, so das die Fans am meisten die Freude hatten, und die andren, die noch nicht ins Harry Potter Universum eintauchten eher ein müdes Lächeln entzaubern lies. Das ganze ist eigentlich nur eine Steigerung des 1. Teiles, noch lustiger noch mehr Action, noch bessere Szenen, aber leider am Herzigen hat es gehapert, an dem was Heidi in den Bergen so wertvoll machte, die Liebevolle Charakterumsetzung. Dann hat zwar noch einiges an Neuem hergepasst in dem Film, aber leider sind die Gestalten etwas hölzern gewesen, und vor allem, der Film war zu lange. Auch wenn das Thema gepasst hat, wenn die Umsetzung gut war, und wenn einfach die Geschichte gut ausgebaut war, einfach hervorragend sogar, aber der menschliche niedliche Aspekt war gut. Meine Freundin hat sich dauernd geräkelt, ist dauernd herum gehockt, und hat dauernd versucht sich zu bewegen, andere auch, und bald gab es eine Wanderung im Kino, damit man sich die Beine vertreten konnte. Wenigstens haben die meisten Leute, was am Abfall danach zu sehen war, alles alte und übergelassene von zu Hause gegessen.
Schade, ich hätte mir mehr erwartet, doch zu Hause auf Video mag der Film auf alle Fälle besser sein, in den eigenen 4 Wänden. Es hat einfach an vielem Herzlichen gemangelt, obwohl der Film eine Steigerung zu Teil 1 war nur nicht im menschlichen. Sonst für Fans super geeignet, für alle anderen nur ein überlanges Kinderepos.
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Von Zauberern und Monstern
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
'
Man nehme...
Nein, Frau nehme einen wunderbaren Mann, überrede ihn zu einem Kinobesuch, und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, Harry Potter am Nachmittag. Wir hatten befürchtet, in einer Schar von johlenden Kindern sitzen zu müssen und ich hatte vorsorglich schon mal die Karten reserviert (ganz hinten), aber das Kino war heute ziemlich leer, vielleicht 20 Leute in einem verhältnismässig grossen Saal mit "Sony Dynamic Digital Sound", la dernier crie in Sachen Ton im Kinosaal (1).
Ich hatte schon den ersten Harry Potter gesehen, damals im Original, das hatte ich hier etwas vermisst, er war synchronisiert. Wenn die Schauspieler englisch sprechen, wirken sie nun mal authentischer, besonders bei einem britischen Film.
Die Geschichte ist im Grunde schnell zusammengefasst:
Harry sitzt zu Hause bei Onkel und Tante, die ihn gleichsam nicht mögen und schikanieren. Kein Wunder, dass Harry sich zurück an seine Zauberer-Schule Hogwarts sehnt, aber es sind gerade Ferien. Und dass er nicht einen einzigen Brief vons einen neuen Freunden bekommt, macht die Angelegenheit nur noch trister. Aber dann besucht ihn ein Hauself, ein hässliches, kleines und nicht sehr reinliches Wesen mit riesigen Ohren und Augen, der ihn eindringlich von einem weiteren Besuch der Schule abrät, "schreckliche Dinge werden geschehen". Aber Harry hält das nicht ab, er sieht Hogwarts als sein neues Zuhause an und dahin möchte er auch schnellstmöglich zurück. Der Elf war auch derjenige, der die Briefe seiner Freunde allesammt abgefangen hatte, um ihn zu entmutigen, nocheinmal nach Hogwarts zu gehen.
Derweil hat sein Onkel Gitter vor dem Fenster und Schlösser an die Tür von Harry's Zimmer angebracht und ihm einen weiteren Besuch der Schule untersagt.
Aber es dauerte nicht lange, und seine Freunde waren zur Stelle, mit dem fliegenden Auto von Ron Weasley's Vater rissen sie die Gitter aus der Verankerung und machen sich auf und davon. Harry war wieder überglücklich.
Nachdem Harry einige Tage bei den Weasley's verbracht hatte, gings wieder auf nach Hogwarts. Alles ist eigentlich wie beim ersten Mal, nur ein neuer Lehrer, Gilderoy Lockheart, der den Schüler die Verteidigung gegen die dunklen Künste beibringen soll, ist dazu gestossen.
Aber bald schon passieren eigenartige Dinge, die Katze des Hausfaktotum wird versteinert aufgefunden, nicht tot, nur versteinert, bald darauf auch ein Schüler. Harry Potter hört eine Stimme, die ihn ruft und die Schüler hören zum ersten Mal von der "Kammer des Schreckens", welche ein fürchterliches Monster beherbergen soll, nur dass keiner weiss, wo diese Kammer ist und ob dies auch alles wahr ist.
Harry hat natürlich wieder zusammen mit Hermine und Ron einige Abenteuer zu bestehen, so wie wir es aus den Büchern und vom ersten Film her kennen.
Dieser Film war ausgesprochen unterhaltsam, witzig, spannend und manchmal auch rührend.
Wunderschöne Bilder einer alten Burg, unterirdischer Gänge, um sich schlagender Bäume und grünen Landschaften wechseln sich ab mit furiosen Actionszenen (zum Beispiel beim Qiddisch) und leichtem Horror (ein Heer von Spinnen ist hinter Harry und Ron her) und ab und zu gabs sogar etwas zu lachen. Die Kreaturen, welche es in Harry's Welt gibt, sind vom Regisseur sehr gut in Szene gesetzt, schön gemacht, wirken fast echt, faszinieren, die hässlichen Spinnen, der Haus-Elf, wie auch der schöne Vogel Phönix mit orang-rotem Gefieder, sie alle geben dem Film einen phantastischen Hintergrund und sorgen ausserdem dafür, dass es einem im Zuschauerraum keine Sekunde langweilig wird.
Ja, sicherlich kann man anmerken, es ist ein Film glattpoliert nach Hollywood-Art, aber dies trifft es eben doch nicht ganz, irgendwie strahlte da etwas britisches durch, möglicherweise aber auch nur der Schauspieler wegen, sei es drum, uns hat er gefallen.
Ob eine FSK ab 6 Jahren verkehrt ist, sprich die Kinder zu jung sind, ist strittig. Für uns ist beim Amblick der Monster im Film sicher der Reflex da zu sagen, die Kinder verkraften das nicht, sie sind noch zu jung. darf man einem Spiegel-Journalisten glauben (2), so sind die Erwachsenen die einzigen, die Probleme mit dem Monstern haben, die Kinder hätten alle entweder glänzende Augen gehabt oder seien aufgrund der Filmüberlänge schier eingeschlafen.
Somit würde ich raten, dies individuell zu entscheiden, zarten Seelchen den Film vielleicht eher vorenthalten, die anderen aber würden wahrscheinlich keinen bleibenden Schaden davontragen. Dennoch, Sechsjährige scheinen mir wirklich etwas zu klein für den Film, vielleicht ab 8 Jahren.
Hilfreich ist natürlich, wenn die Kinder die Bücher bereits gelesen haben, dann wissen sie, dass es ein gutes Ende nehmen wird.
Mein Begleiter war erwachsen und das Filmvergnügen war in dieser Gesellschaft um so schöner, danke, dass du mitgekommen bist, es war ein riesen Spass und Vergnügen zusammen mit dir.
Darsteller: Daniel Radcliffe, Emma Watson, Rupert Grint, Richard Harris, Alan Rickman, Maggie Smith, Robbie Coltrane, Jason Isaacs, Kenneth Branagh, John Cleese
Regie: Chris Columbus, USA 2002
Produktion: 1492 Pictures, Heyday Films, Warner Bros.
161 Minuten (FSK: frei ab 6 Jahren)
nach dem gleichnamigen Buch von Joanne K. Rowling
Originaltitel: Chamber of Secrets
(1)SDDS ist das Kürzel für "Sony Dynamic Digital Sound". Es ist das Neueste, was es auf dem Digitaltonsektor gibt. Ähnlich wie bei Dolby Digital sind auch die SDDS-Toninformationen auf dem Film selbst untergebracht.
Der Unterschied besteht darin, dass von SDDS insgesamt acht Kanäle angesprochen werden können, so dass ein sehr realistischer Klangeindruck entsteht. Aufgrund der Fülle der Toninformationen beansprucht dieses System gleich zwei Tonspuren, die auf dem Filmstreifen rechts und links vom Bild untergebracht sind und dort von einer sehr aufwendigen Ableseeinheit in hörbare Signale umgewandelt werden.
(2) http://www.spiegel.de/kultur/kino/ 0,1518,222647,00.html weiterlesen schließen -
Ich bin zum zweiten Mal verzaubert
Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Jetzt war ich drin. Am Donnerstag, kam ich endlich in den zweiten Teil von der Verfilmung von Harry Potter, in Harry Potter und die Kammer des Schreckens. Nach mehrfachen Verschiebungen wegen Ausverkauften Haus oder Vergessene andren Termine musste ich eine halbe Woche warten, aber jetzt war ich ja, eine Woche nach Bundesstart in den Film.
Story
Der Film handelt von Harry Potter (Daniel Radcliffe) – von wem aus sonst – und der Kammer des Schreckens. Was es damit auf sich hat bleibt vorerst ein Rätsel und erfährt der normale Kinogucker normalerweise erst nach einer ganzen Weile, es sei denn man kennt – so wie viele andere noch – noch die Geschichte aus dem Buch, welches ja schon einige Jahre vorher rauskam.
Anfangen tut der Film aber wie im Buch und wie vermutlich in jeden weiteren Teil: Mit den doofen Sommerferien… hab ich grad doof gesagt? Ja. Für Harry Potter sind die Sommerferien das schrecklichste, was es auf der Welt gibt. Für alle, die Harry Potter nicht so gut kennen: Harry Potters Eltern wurden vom bösen Zauberer du-weißt-schon-wer (Lord Voldemort *schauder*) getötet. Der kleine Potter, damals noch ein Säugling, hat aber, ich wiederhole, als Säugling, einen Fluch, den schrecklichsten Fluch überhaupt, vom schrecklichsten Zauberer überhaupt überlebt und ist mit nur einer, nein, mit DER legendären Blitznarbe davon gekommen, Voldemort aber wurde der größte Teil seiner Zauberkraft geraubt und hat sich seitdem zurückgezogen. Ich hoffe mal, ihr kennt einigermaßen die Story von Harry Potter und der Stein der Weisen bzw. wisst wer Harry Potter genau ist, ansonsten solltet ihr einen Bericht darüber lesen, weil meiner eigentlich nur vom Film handeln sollte.
Harry also langweilt sich bei seinen letzten noch lebenden Verwandten, den Dursleys. Bei Onkel Vernon (Richard Griffiths), Tante Petunia (Fiona Shaw) und Cousin Dudly. Ok, aber das ist doch kein Grund den Traum aller Schüler für langweilig zu erklären, oder etwa doch?! Es liegt daran, dass sie ihn hassen. Sie sind Muggel, das sind Menschen, die nicht zaubern können, und hatten schon immer etwas gegen Harry’s Mutter bzw. ihre Schwester Petunia Dursley. So haben sie Harry Potter jahrelang gequält… aber ich weiche vom Thema ab.
Also, Harry Potter regt sich über die Sommerferien auf, weil er nur während der Schulzeit seine Freunde Ron Weasly (Rupert Grint) und Hermine Granger (Emma Watson) sieht und er hat auch keinen einzigen Brief bekommen. Als Bei den Dursleys hoher Besuch kommt, muss Harry ganz leise in sein Zimmer sein und so tun als ob er nicht da wäre. Leider läuft nicht alles so glatt: Ein Hauself mit den Namen Dobbie kommt zu Harry Potter und warnt diesen, vor Hogwarts, Harry’s Schule für Zauberei. Da er aber dabei aus Versehen seinen Meister beleidigt, schlägt er zur Strafe mit voller Wucht den Kopf gegen den Schrank, ausgerechnet während Vernon seinen japanischen Golferwitz erzählt und macht durch den Lärm seine Poente kaputt. Es kommt sogar so weit, weil Harry nicht auf ihn hören will, dass Dobbie die Torte zum Schweben bringt und ihn über der Frau des hohen Besuches seiner Verwandten fallen lässt. Das ganze sieht dann sogar so aus, als ob Harry es getan hätte. Vernon bringt darauf ein Gitter vor Harry’s Fenster und lässt ihn nicht zur Schule. Wie er entkommt verrate ich vorerst nicht.
Als sie dann zur Schule gehen wollen, müssen sie mit dem Hogwarts Express fahren, der auf Gleis 9 ¾ abfährt. Dorthin kommen nur Zauberer, indem sie durch eine magische Absperrung hindurchgehen. Harry und Ron kommen aber auf mysteriöse Weise nicht hindurch und verpassen den Zug (na wer das wohl war?). Wie sie jetzt zur Schule kommen und ob sie es überhaupt rechtzeitig schaffen möchte ich wieder nicht verraten.
An der Schule angekommen scheint erst alles beim alten zu sein. Es gibt einen neuen Lehrer in „Verteidigung gegen die dunklen Künste“ Gilderoy Lockhart (Kenneth Branagh). Aber dann scheint die Kammer des Schreckens auf seltsame Weiße wie von Geisterhand geöffnet worden zu sein. Aber wer hat sie geöffnet? Was ist die Kammer des Schreckens überhaupt? Was es mit den Spinnen auf sich? Das sind alles fragen die keiner der drei Freunde so richtig beantworten kann. Aber sie müssen etwas dagegen tun, da Hogwarts sonst geschlossen zu werden droht, da immer wieder Schüler versteinert wurden und ein Tot ist nicht auszuschließen. Das muss der junge Potter natürlich verhindern, da Hogwarts, wie schon weiter oben angesprochen, sein „Zuhause“ ist und er auf gar keinen Fall zurück zu den Dursleys möchte. Ob er es schafft und wenn wie verrate ich jetzt selbstverständlich nicht, dafür müsst ihr schon selbst den Film angucken.
Kritik:
Harry Potter und die Kammer des Schreckens ist die Verfilmung vom gleichnamigen Roman von Joanne K. Rowling und sowohl im Film als auch im Buch der zweite Teil der bisher 4 Teile umfassenden Harry Potter Reihe (nur bei den Büchern). Der zweite Teil wurde mit fast genauso viel Vorfreude erwartet wie der erste Teil, aber selbstverständlich nicht ganz so sehr. Ich habe auch gehört, dieser Teil soll nicht ganz so erfolgreich sein wie der erste Teil und der Landsmann James Bond habe im Startwochenende noch ein paar Millionen Dollar mehr eingenommen.
Natürlich ist das Buch um Längen besser als der Film, das muss ich vorweg nehmen, ist aber eigentlich auch klar.
Obwohl ich den ersten Teil der Bücherreihe besser fand als die Kammer des Schreckens (am besten finde ich „Der Gefangene von Askaban“, dann „Der Stein der Weisen“, dann „Der Feuerkelch“ und am Ende steht „Die Kammer des Schreckens“) find ich die zweite Verfilmung besser als den ersten Teil. Dafür gibt es mehrere Gründe:
1.) Im ersten Teil wurde zu viel Wichtiges geschnitten.
Viele Szenen, die ich ganz gut und lustig fand, waren im ersten Teil der Verfilmung nicht drin. Es kam mir oft so vor, als ob ich nur die Hälfte des Filmes gesehen hätte. Im zweiten Teil wurde das besser gemacht. Es gibt zwar immer noch etliche Szenen die es nur im Buch gibt, aber das fällt nicht so auf.
2.) Der zweite Teil ist spannender.
In „Harry Potter und der Stein der Weisen“ ist viel mehr Spannung und Action drin als im ersten Teil „Der Stein der Weisen“. Das Ende finde ich besser und z.B. Aragog ist gut.
Auch kam mir das Team eingespielter vor. Die Schauspieler sind größtenteils alle geblieben, es nur zwei neue Lehrer, wobei nur einer eine größere Rolle spielt und halt noch den Vater von Draco Malfoy.
Die Schauspieler spielen – wie schon angedeutet – größtenteils sehr gut. Es gibt zwar auch einige Fehler bei den Kindern zu entdecken, aber wenn man überlegt, die Hauptpersonen sind größtenteils Jünger als die meisten Leser dieser Zeilen, muss man doch zugeben, dass sie eine wirklich gute Leistung gebracht haben.
Es gibt aber auch einige Fehler im Film zu entdecken. So lehnt sich Harry Potter einmal auf seinen verletzten, schmerzhaften Arm auf oder Seile, an denen Eulen hängen sind zu sehen und es gibt noch einige mehr. Fans wollen über 16 Stück entdeckt haben, ihr könnt ja mal selbst drauf achten.
Ansonsten sind die Special Effects eigentlich ganz gut. Die wandelnden Treppen sehen ganz gut aus und das fliegende Auto ist auch nicht schlecht. Ich glaube jetzt wurden bei allen Flugszenen Videos, nicht so wie früher teilweise auch Fotos als Hintergründe genommen, so wirkt gerade das Fliegen viel realistischer.
Die Musik gefällt mir übrigens sehr. Ich glaube es ist das Aquarium von „Karneval der Tiere“
Harry Potter ist kein Superheld, die mit seinen Taten angibt. Er schleimt nicht, ist nicht fies, macht Fehler, eben wie ein ganz normaler Junge. Deshalb ist die Figur wahrscheinlich auch so erfolgreich. Jeder Junge kann sich irgendwo darin widerspiegeln und ich bin sicher auch Mädchen. Harry Potter ist die Geschichte von einem Jungen, der als Kind gelitten hat und trotzdem stark genug ist und an sich glaubt. Er hilft seinen Freunden wo er nur kann und rettet Hogwarts vor dem Untergehen. Er ist bloß ein kleiner Junge und trotzdem berühmter als manch ein Erwachsener, nein, eigentlich ist er der berühmteste Zauberer von allen.
Also kann man Harry Potter mit einem Märchen vergleichen? Ich würd’ sagen, Ja.
Fazit:
Harry Potter und die Kammer des Schreckens hat mich wieder verzaubert. Der Soundtrack hat einen großen Teil dazu beigesteuert, aber auch die ganze Geschichte ist einfach bombastisch. Wer jetzt einen Film erwartet, der alles andre in den Schatten stellt und sogar besser als das Buch ist, wird wahrscheinlich enttäuscht werden. Trotzdem kann ich empfehlen sich den Film anzugucken, auch wenn sehr streng an die schriftliche Vorlage gedreht wurde und es wirklich eine eins-zu-eins Verfilmung ist, wird kein Kenner des Buches dabei einschlafen. Dafür ist Harry Potter einfach zu gut.
Noch ein Schlusswort: Wann kommt eigentlich der fünfte Teil raus?
© by Hirni 2002
P.S.: Anfangs die vielen Details liegen daran, dass ich so lange keinen Bericht mehr geschrieben haben und jetzt wohl in der Tat etwas übertrieben hab :-D weiterlesen schließen -
Harry in Höchstform
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ein Buch wie Harry Potter zu verfilmen ist mit Sicherheit nicht einfach. Kinder sind harte Kritiker, zumal wenn sie, wie bei Harry Potter von auszugehen ist, die entsprechenden Bücher kennen. Wehe es fehlt ein Detail aus dem Film. Eines aber kann auch der detailreichste Film nicht umsetzen. Die individuelle Fantasie jeden Kindes. So habe ich überwiegend positive Stimmen aufgenommen, jedoch auch Kritik, sobald ein Detail fehlte, bzw. Enttäuschung wenn eine Figur nicht den Vorstellungen des Kindes entsprach.
Inhalt
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Die Sommerferien bei seinen Verwandten sind für Harry Potter wieder eine Qual. So wirde er von seiner Tante Petunia, Onkel Vernon und dem verwöhnten Cousin Dudley drangsaliert wo es nur geht.
Es steht Besuch im Hause der Dursleys an und Harry wird wie immer auf sein Zimmer geschickt, wo ihn aber diesmal Hauself Dobby begegnet. Dobby warnt Harry davor, dieses Jahr nicht in die Schule für Zauberkünste zu fahren, da sein Leben in Gefahr sei.
In der Folge passieren einige Dinge, die Harry davon abhalten sollen, die Schule zu besuchen. Harry und seinem Freund Ron schliesslich gelingt auf Umwegen doch noch der Besuch der Schule.
Da Harry und Ron bei Ihrer etwas aussergewöhnlichen Ankunft in der Schule Hogwarts für Aufruhe sorgen, fordert der Harry nicht wohl gesonnene Prof. Snape den Schulverweis.
Es kommt, wie zu erwarten natürlich anders.
Der Unterricht beginnt und wieder werden die Schüler mit einem neuen Lehrer für die Abwehr dunkler Zauberkünste konfrontiert: Proffessor Lockhard
Schon am ersten Abend nach dem Unterricht vernimmt Harry merkwürdige Stimmen, die aber nur er zu hören schein. Die wiederkehrenden Stimmen machen Harry neugierig und er beschliesst mit seinen Freunden der Ursache auf den Grund zu gehen.
An einer Wand entdecken sie eine rote Aufschrift: „Die Kammer des Schreckens wurde geöffnet,….“ Neben der Aufschrift hängt die versteinerte Katze des Hausmeisters.
Die mysteriösen Versteinerungen wiederholen sich und als es auch Herminge (die Freundin von Ron und Harry) erwischt, wird’s brenzlig.
Die Lage spitzt sich zu, für die ganze Schule. Da keine Lösung gefunden wird und auch die Schulleitung machtlos scheint, wird sogar der Direktor von Hogwarts, Prof. Dumbledore seines Amtes erhoben….
Mehr wird nicht verraten.
Filmanalyse
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Die Buchvorlage gibt einiges her. Die Handlung ist von vorne bis hinten schlüssig. Der Film hält sich an die Buchvorlage. Böser Überraschungen, grobe Änderungen gibt es nicht und verzichtet wird lediglich auf Kleinigkeiten.
Die Story hat insgesamt einen grossen Spannungsbogen und ein hohes Tempo.
Beeindruckend finde ich die Details, die Harry Potter in eine völlig andere Welt bringen.
Voller Ideenreichtum werden sogar alltägliche Dinge der Menschenwelt (Muggel) in der Zaubererwelt anders gelöst. Dabei ist auch in der Zaubererwelt nicht unbedingt alles einfacher. So benötigt z.B. eine Briefeule durchaus auch mal länger, als die Muggel Post.
Mit den Bänden wächst die Welt von Harry Potter. Die Autorin Rowling baut sich mit jedem Band die Welt der Zauberer weiter aus.
Die Story wirkt an keiner Stelle konstruiert, ist in sich absolut schlüssig. Man wird zum mitraten angeregt, wird ständig überrascht.
Schön finde ich, dass es nicht unbedingt eine klare Linie zwischen Gut und Böse gibt. Es gibt zwar beide Pole, aber es gibt viele Dinge dazwischen (z.B. Prof. Snape).
Der Film hat, wie das Buch, ein starkes Finale, dass aber keinesfalls übertrieben wirkt.
Allerdings halte ich den Film für ab 6 Jahren für etwas zu heftig. Schwierige Situation, denn in Deutschland ist die nächste Stufe dann 12 Jahre. Ein Zwischending von 9 Jahren wäre sinnvoll. Die Kids befinden sich dann in der magischen Phase, was für die Entwicklung sehr wichtig ist, und lernen in dieser auch mit Ängsten usw. umzugehen. Da der Film aber eine gute Botschaft hat und vor allem ein gutes Ende, sehe ich das mit dem Alter nicht ganz so dramatischh. Wichtig ist, dass die Eltern die Kinder nicht alleine lassen und, wenn Fragen auftauchen mit Ihren Kindern darüber reden.
Aber leider ist es ja so, dass viele Eltern die Verantwortung lieber an andere abgeben oder eine Konfrontation vermeiden, als sich mit ihrem Kind auseinander zu setzen.
Die 3 Hauptfiguren
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Harry Potter
Daniel Radcliffe wächst mit der Rolle. Damals, zum ersten Film, wollte die Autorin den Film unbedingt mit britischen Schauspielern besetzen und nach langer Suche fand man Daniel Radcliffe. Optisch finde ich Daniel absolut passend. So ähnlich habe ich mir Harry Potter vorgestellt. Schauspielerisch halte ich ihn für die schwächste Besetzung im Film. Damit will ich nicht sagen, dass er schlecht ist. Gerade im zweiten Teil hat sich Daniel mächtig gesteigert und seine Mimik wirkt nicht mehr so eindimensional. Eine solide Leistung.
Hermine
Die beste Freundin von Harry und Ron.
Toll ! Emma Watson gehört für mich zu einer der Entdeckungen des Filmes. Das Mädel ist schnippig, zickig und schwankt in ihren Gefühlen, dass es eine Wonne ist, ihr zuzuschauen. Das Mädel hat absolut Talent und scheint sehr viel Freude am Schauspielen zu haben.
Ron
Ron ist Harries bester Freund. Zusammen gehen sie durch Dick und Dünn. Ron ist ein bisschen Faul, aber ein genialer Schachspieler (siehe erster Teil). Ron verkörpert eigentlich die ruhigere Sorte, wirkt aber weniger reif als Harry.
Ron wird von Rupert Grint gespielt. Schauspielerisch ist die Rolle vielleicht nicht die grosse Herausforderung wie die Rolle Hermines. Rupert spielt die Rolle aber überzeugend und ich konnte mich mit dem Buch-Ron identifizieren.
Weitere Rollen:
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Professor Snape
Wie immer wäre es Snape, der früher einmal einige Probleme mit Harrys Vater hatte, am liebsten, Harry würde die Schule verlassen. Snape drangsaliert und versucht Hass gegen Harry und seine Freunde zu schüren. Allerdings ist Snape nicht wirklich böse, wie man aus dem ersten Teil bereits weis.
Snape wird von Alan Rickman gespielt. Rickman spielt den arroganten und finster dreinschauenden Snape absolut überzeugend. Schauspielerisch ist die Rolle relativ eindimensional. Diese Rolle spielt Rickman perfekt.
Professor Dumbledore
Gespielt von Richard Harries, der leider dieses Jahr verstorben ist. Harry Darsteller Danielle Radcliffe soll mächtig geheult haben, als er dies erfuhr.
Dumbledore ist die gute Seele, die über allem zu stehen scheint. Ein grosser, extrem weiser alter Zauberer. Der wohl einzigste Zauberer, der Lord Voldemort die Stirn bieten könne.
Dumbledore ist absolut souverän.
Harries passte hervorragend in die Rolle des alten souveränen Mannes. Als Ersatz ist zwar mal von Christopher Lee die Rede. Ich jedoch tendiere zu Sean Connery ;-)
Dragon Malfoy
Der Sohn von Lucius Malfoy und der Wiedersacher von Harry Potter. Böse und immer bedacht, Harry den Ruhm streitig zu machen. Allerdings auf böswillige Art. Dragon ist überheblich, überschätzt sich und machtgierig. Aber zum Glück noch ein Schüler.
Eine böse Rolle, böse gespielt. Toll.
Die Neuen :
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Tom Riddle
Riddle scheint ein netter Hogwarts Schüler zu sein, der bereits vor 50 Jahren die Schule verlassen hat. Harry findet das Magische Tagebuch Riddles, über das dieser mit Harry kommuniziert. Harry kann sich so in Riddles Erinnerungen bewegen. Irgendwann muss Harry aber erkennen, das Riddle der junge…… (Bäähh, selber schauen)
Gilderoy Lockhart
Der neue Professor für Verteidigung gegen die dunklen Künste in Hogwarts ist erfolgreicher Buch Autor, wobei er wohl die meisten Abenteuer, von denen er in voller Inbrunst stetig spricht wohl kaum wirklich erlebt hat. Bei den Mädels kommt er gut an und er ist bis ins Detail durchgestylt und gepflegt. Selbst Harry und Rons Freundin Hermine schwärmt für Lockhart. Nur Harry und Ron selbst sind garnicht so begeistert.
Gespielt wird Lockhart vom britischen Schauspieler Kenneth Branagh. Und da in brillianter Form. Branagh ist eingebildet, hochnäsig und spielt überspitzt, aber keinesfalls übertrieben. Für mich eine der zentralen Rollen, denn es ist ein wahres Vergnügen Branagh zu beobachten. Jede Szene voller Witz und Spielfreude.
Lucius Malfoy
Lucius Malfoy tritt zum ersten Mal stärker in Erscheinung. Er ist der Vater von Dragon Malfoy, der Erzfeind Harry Potters in Hogwarts. Malfoy arbeitete früher eng mit Lord Voldermort (der grosse Zauberer der dunklen Mächte) zusammen und scheint auch jetzt durch und durch böse. So ist er es, der für die Suspendierung Prof. Dumbledores sucht. Seine rassistischen Ansichten gehen dahin, dass er alle Schlammblüter ( Schüler die nicht aus reinen Zaubererfamilien sondern von Muggeln abstammen) von der Schule verweisen will.
Ginny Weasley
Ginny (gespielt von Bonnie Wright) ist die Schwester von Ron Weasley (Harrys Freund). Sie kommt in diesem Jahr zum ersten Mal in die Zauberschule und wie Harry nach Gryffindor. Ginny hat sich in Harry verknallt, dem das ganze relativ peinlich ist.
Lord Voldemort schafft es von Ginny „Besitz“ zu ergreifen und sie zu etlichen Untaten zu bewegen, bei denen sie nur knapp dem Tod entrinnt. Gerettet von Harry Potter.
Schauspielerisch ist die relativ kleine Rolle gut besetzt. Ginny kommt glaubwürdig rüber, irgendwelche besonderen Merkmale kann ich nicht verzeichnen.
Dobby
Interessanter Weise ist Dobby eine reine, wirklich gelungene Computer – Animation.
Dobby ist ein sogenannter Haus-Elf und arbeitet für den bösen Zauberer Lucius Malfoy, bzw. wird von dem praktisch versklavt. Tritte und Schläge sind an der Tagesordnung. Dobby ist eigentlich ein Netter. Er will Harry vor der drohenden Gefahr schützen, bringt ihn stattdessen aber mächtig in Bedrängnis.
Natürlich gibt es weitere Rollen in diesem Film. Ich denke aber, dass ich die von der Leinwandpräsenz her stärksten Rollen kurz analysiert habe.
Fazit:
========
Das zwischen Romanen und Filmen stets Unterschiede herrschen liegt in der Natur der Dinge. Columbus hat mit Hilfe der Autorin Rowling eine wirklich hervorragende Umsetzung des Buches geschafft. Der Film ist noch detailreicher als der erste Film. Es fehlen kleinere Passagen aus dem Buch, die jedoch nicht ins Gewicht fallen und der Handlung keinen Abbruch tun. Das Tempo in dem der Film vorgetragen wird ist enorm, droht fast zu überschlagen. Oft lohnt es sich auch den Hintergrund anzuschauen, bzw. genaustens hinzuschauen, um alle Details aufzunehmen. Ich denke, wer wirklich alles aufnehmen will, muss den Film 2x sehen, oder sich später die DVD kaufen.
Die schauspielerischen Leistungen sind durchweg gut. Schade das Richard Harris alias Professor Dumbledore nun verstorben ist.
Wichtige Zauberformeln:
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Morsmordre: Beschwört das dunkle Zeichen Lord Voldemorts
Deletrius: Schwupps, das Zeichen verschwindet wieder. Beides aber nur von sehr erfahrenen Zauberern machbar.
Imperio: Völlige Kontrolle über das Opfer
Crucio: Foltert das Opfer
Avada Kedavra: Todesfluch
Serpensortia: Eine Schlange erscheint.
Orchideus: Ein Blumenstrauss kommt aus der Spitze des Zauberstabs
Avis: Kleine Vögel werden herbeigezaubert.
Waddiwasi: Lässt einen Gegenstand aus etwas herausschiessen
Lumos: Der Zauberstab leuchtet an der Spitze
Reducto: Sprengt grosse und schwere Gegenstände aus dem Weg. weiterlesen schließen -
Köstlches Vergnügen, aber kein Kunstwerk
24.11.2002, 12:17 Uhr von
w.gruentjens
Wer Meinungen schreibt, setzt sich mit der Welt intensiveer auseinander. Außer bei yopi schreibe ...Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Harry Potter und die Kammer des Schreckens bietet köstliche Unterhaltung, perfektes Handwerk, ein wenig Kitsch und kaum Kunst.
Soll man sich diesen Film deshalb ansehen?
STORY
Harry Potter möchte ins zweite Jahr der Zaubererschule Hogwarts. Doch ein Hauself warnt ihn davor, dorthin zu gehen, weil große Gefahren drohen. Dabei macht er solchen Krach, dass Harry eingesperrt wird. Er erhält auch keine Briefe von seinen Freunden, und daher werden seine Freunde, die ihm in Wirklichkeit geschrieben haben, immer ungeduldiger, bis sie ihn schließlich von den Dursleys, bei denen er gefangen gehalten wird, befreien - und das auch noch mit einem fliegenden Auto.
In der Schule wird er dann damit konfrontiert, dass die Kammer des Schreckens geöffnet sei, und dass man gewarnt sein solle. Die Katze des Hausmeisters wird zuerst versteinert gefunden, aber dabei bleibt es nicht. Gleichzeitig werden Alraunen gezüchtet, die die Versteinerung wieder aufheben können.Immer wieder wird versucht, ihn von der Schule zu entfernen, damit er nicht in zu große Gefahr gerät. Schließlich werden Probleme, die vor 1000 Jahren gelegt wurden - nämlich bei der Gründung der Schule - in den Mittelpunkt gerückt, bis es schließlich zum Endkampf kommt.
Die Autorin hat Elemente aus der griechischen Sagenwelt, als den späteren Mythologien und Sagen genommen und zu einem künstlichen Werk - aber nicht einem Kunstwerk - verknüpft.
Wird Harry die Schule erreichen, und wenn, mit welchen Problemen?
Wird er dort bestehen können, obwohl es größte Probleme gibt, weil die Kammer des Schreckens geöffnet ist?
Hat Hagrid, worauf alles deutet, die Kammer geöffnet?
Ist Harry der Erbe von Slytherine, oder ist es jemand ganz anderes?
Was hat es mit dem Tagebuch von Tom Riddle auf sich, das Harry in die Zeit vor 50 Jahren führt, als die Kammer schon einmal geöffnet war?
Wird er wieder auf Lord Voldemort treffen, oder steckt jemand ganz anderes dahinter?
Viele Fragen tun sich im Verlauf des Filmes auf, und schließlich kommt es - natürlich - zu einem Endkampf, den Harry Potter besteht und so die Schule rettet.
Im Verlauf des Filmes kommen zwei Figuren vor, die am Ende eine große Rolle spielen: Es handelt sich um den Phoenix und den Basislisk. Der Phoenix ist ein Vogel, deer sich in regelmäßigen Abständen durch die Einwirung des Sonnenlichts selbst verbrennt, dann aber aus seiner Asche neu ersteht - ein Symbol für die Aufferstehungf Christi; der Basilisk ist ein Zwitterwesen aus Schlange und Vogel und steht für das Teuflische, Verwerfliche. Klar, auf welcher Seite die beiden kämpfen werden, wenn es darauf ankommt.
QUALITÄT
Ich habe mich bei dem Film köstlich amüsiert, manchmal gelacht, manchmal ein wenig gegruselt, manchmal auch Spannung gespürt. Im Vergleich zum ersten Teil ist mir aufgefallen, dass es sich hier um eine Geschichte mehr aus einem Guss handelt, wogegen beim ersten Teil doch viele Aspekte nebeneinander gesetzt worden sind, die erst später zu einer Auflösung führen werden.
Während der zweite Teil also mehr aus einem Guss ist, so hat er die Geschichte ganz anders angefasst. Ist im ersten Teil noch das Zauberhafte, das Märchenhafte vorherrschend, so wird im zweiten Teil Komik hineingebracht - man muss an vielen Stellen, die im Vergleich zum Buch leicht verändert sind, lachen. Und es ist noch ein wenig mehr Action hineingebracht, aber auch nicht mehr als bei Arielle - die Meerjungfrau, wenn es da auch Zeichentrick ist.
Das eine hat mir gut gefallen, dass es sich mehr um das Thema dreht. Auch die Wendungen und die Auflösung schließlich sind sehr glaubhaft.Die Regie hat den Film etwas härter und etwas lustiger genommen als den ersten Teil - und da entspricht ja auch dem Buch, auch da ist das zweite Buch lustiger und härter als das erste. Mir persönlich hat allerdings die Vermischung von Komik und Action nicht so gut gefallen. Wenn man von Film zu Film die Komik um 20 % steigert und auch die Action, dann hat man beim letzten Film eine Action-Satire.
Die Schauspieler agieren recht gut, aber nicht hervorragend. Die Musik ist oft dominant, oft unnötig, z. B. wenn geredet wird oder bei Schlachtszenen. Die Kamerafahrten sind hervorragend, wenn auch nicht genial.
KÖSTLICHER KITSCH ODER KONSTRUIERTE KUNST?
Wenn man den Film ansehen möchte, dann muss man sich darüber im Klaren sein, dass es einen Abend mit viel guter Unterhaltung, einer Story aus einem Guss und viel Lachen und ein wenig Spannung gibt. Was die Autorin da alles zusammengemixt hat aus 3000 Jahren Mythologie - von Homer angefangen - das geht auf keine Kuhhaut. Aber hat nicht auch schon Homer das, was erzählt wurde, als er lebte, in mehreren köstlichen Werken zusammengefasst? Die Entscheidung ist schwierig; und ich würde mal sagen, aber ich flüstere es jetzt und schreibe deswegen rückwärts:
HCSTIK REHCILTSÖK TSI SE
EIGNUNG FÜR KINDER
Es wird oft bemängelt, der Film sei ab 6 Jahren nicht gut zu sehen. Ich habe vergeblich nach Dingen gesucht, die nicht auch in König der Löwen oder anderen Disney-Filmen ab 6 vorkämen. Ein Kind, das solche Filme gewöhnt ist, kann auch diesen gut sehen - vielleicht nicht gerade abends vor dem Einschlafen. Wenn es eine Bewertung ab 10 Jahren gäbe, wo wäre sie noch angebrachter.
FAZIT
Wer sich köstlich unterhalten will, und wem auch das Streifen an die Grenze zum Kitsch nichts ausmacht, der ist mit diesem Film gut beraten.
Wer einen harten Action-Film sucht, der ist hier falsch.
Wer einen anspruchsvollen Film sicht, der Probleme aufgreift oder gar verarbeitet, der ist hier falsch. weiterlesen schließen -
Harry Potter rettet Hogwards (wie immer)
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hogwards in Not, und ein kleiner 2t-Klässler muss alle retten! Dies spricht nicht grad für Hogwards und dessen Zauberer, aber ohne Harry Potter würd ja niemand ins Kino gehen.
Der Film fängt wie immer bei Harrys bösen Zieheltern an. Die haben ja bekanntlich grossen Hass auf Zauberer und natürlich auch auf Harry Potter, weswegen sie ihn auch nicht grad fein behandeln.
Zu Anfang des Films befindet man sich kurz vor dem Beginn der Schule in Hogwards, kurz: Es ist das Ende der Ferien! Zwar ist Harry Potter der einzige Schüler der sich mehr auf die Schule freut als auf die Ferien (bedingt durch seine schreckliche Zieheltern!), aber diesmal ist er doch etwas betrübt!
Wieso? Nun er hat weder von Ron noch von Hermine wenigstens mal einen Brief bekommen. Wieso schreibt ihm keiner? Hat man ihn vergessen?
Nein zum Glück nicht, es hat seinen Grund wieso er keine Briefe bekommt. Ein zauberhaftes Wesen namens Dobby (son Zaubergnomding) versucht Harry auf seine Art zu retten. Er hat u.a. dafür gesorgt das die Briefe nicht bei Harry Potter ankommen. (man könnte grad denken die deutsche Post hat auch son paar Dobbys :) )
Nachdem Harrys Zieheltern ihn mal wieder weggesperrt haben (Gitter vorm Fenster), denkt man, der Film ist nun vorbei, er kommt eh nicht raus.
Weit gefehlt, denn Harrys Freunde sind ja auch noch da. Und wie bringt man einen eingesperrten Schüler von A nach B? Ganz klar mit einem fliegenden Auto!
Schwupps kommen Ron Weazly und seine Brüder angeflogen und "retten" Harry Potter. Auf gehts Richtung Hogwards.
Nach kurzem Zwischenstopp bei den Waezlys befindet man sich wieder auf dem Bahnsteig 9 3/4. Da Dobby mal wieder seine gnomigen Finger im Spiel hat rennen Harry und Ron volle Granate an die Wand...nix is mit Zug fahren,der Zugang zum Bahnsteig ist versperrt. (erst weggesperrt, jetzt ausgesperrt,der Film ist voller Ironie!)
Also fliegt man eben nach Hogwards, man muss ja nur den Gleisen folgen. Womit? Klar mit dem fliegenden Auto (fast ne neue Nebenrolle für das fliegende Blechding)
Nach der Ankunft und dem darauffolgendem Ärger beginnt der Film nun richtig:
Grauenvolles passiert in Hogwards, alles was kriecht und schleicht wird versteinert. Schnell ist man sich einig,es ist das Monster aus der Kammer des schreckens! Das heisst, diese Kammer ist wieder geöffnet worden! Wieder wel sie schonmal geöffnet wurde, und damals wurde eine Schülerin von einem Monster getötet. (Die geistert jetzt in Hogwards rum und sorgt dafür die Hogwards-Schülerinnen wohl in Zukunft aufs Männerklo gehn...)
Es ist wohl Harrys Bestimmung das Rätsel aufzukären und das Monster zu töten! Wenn er es nicht schafft wird Hogwards geschlossen und der 3te Kinofilm würde wie folgt aussehn: Harry Potter hat keinen Schulabschluss und wartet 3 Stunden auf der Bank vor dem Sozialamt, um Sozialhilfe zu beantragen.
Also drücken wir Harry die Daumen damit der 3te Teil genauso spannend verläuft wie die bisherigen!!!
Fazit:
Ich finde der Film macht wirklich den Eintrag eines zweiten Teils. Es werden viele Neuerungen eingefügt, neue Figuren (Gilderoy Lockhard, Lucius Malfoy,Tom Riddle, etc...)
Die oben genannten Figuren möchte ich hier nochmal näher erwähnen:
Gilderoy Lockhard ist ein stolzer Pfau der wunder tut wie toll er ist, der in seinen Büchern schreibt was er schon tolles erlebt hat, aber verschweigt das er wahrscheinlich Nachts nichtmal ohne Licht einschlafen kann aus angst...
Lucius Malfoy ist der Vater von Draco Malfoy,und genau wie sein Sohn ein übler Zeitgenosse, der es nur auf den Stuhl von Dumbledor abgesehen hat!
Tom Riddle ist der eigentliche Bösewicht des zweiten Teils. Seine Rolle geht aber etwas unter...
Natürlich sind auch die Figuren aus dem ersten Teil wieder vorhanden,und wie zu erwarten war, wieder Brilliant gespielt!!!
Ich finde auch die Special-Effects sehr gelungen, die ganze Atmospähre ist gigantisch, der Fim ist einfach klasse!
Perfektes zusammenspiel von Action, Horror und Komödie lassen den Film zu einem weiteren Meilenstein im Genre Fantasy werden.
Mir persönlich hat der Film sehr gut gefallen, ich würde jederzeit wieder reingehn, und werd ihn mir sicher auch auf DVD noch anschauen.
Ich kann ihn nur wärmstens Empfehlen, die 2,5 Mio. Kinobesucher in der ersten Woche sind also kein Zufall!!
Ich hoffe der Bericht konnte auch denen die Neugier wecken die noch nix über den Film wussten... weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Besser als wie der erste Teil
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Ich finde der das Buch gelesen hat ein muss ist,dass man ins Kino geht.Der film ist mit dem Buch sehr identisch die Texte sind Orginal gesprochen und so schlimm dass man den Film ab 6 Jahre anschauen darf und nicht erst wie vorgesehen ab 12 Jahre.
Es sind nur ein Paar Grusseligeszenen die ein wenig brutaler waren zum Beisspiel der Schluss mit der Riesenschlange da wo Herrypotter Ihr das Schwert in den Rachen gerammt hat oder der eine Baum der Harry Potter und seinen Freund bald erschlagen hätte.
Am Lustigsten war die Szene mit dem Hauself der Harry Potter warnte,dass er nicht mehr nach Hogwarts die Schule für Hexerei und Zauberei zurückkehrt.Da sonst schlimme Dinge passieren würden,so sprach der Elf zu Harry Potter.
Die Film dauer ist sehr lange ,er dauer 2 Stunden und 30 Minuten,die sich aber lohnen.
Die Spezialleffekte sind Top,auch der Dollby Seround Sound ist spitzenmässig die Graffik sehr gut mit dem Computer animiert.
Auch die Effecte mit Hermiene waren nicht schlecht.Als Hermine einen Zaubertrankbraute und aus versehen Katzenhaare reinbrachte so verwandelte Sie sich als Katze,der ganze Körper war mit Haaren bedeckt,Hermine schähmte sich vor ihren Freunden,sie sperte sich in die Toilette ein.
Mehr verate ich von diesen Film jetzt nicht mehr.
Sonst ist ja die Spannung weg,am besten man geht ins Kino und sieht sich den kompletten Film an.
Für Harry potter fans ist dieser Film ein muss.
Der Film ist nicht nur für Kinder sondern auch für Erwachsene. weiterlesen schließen -
Für Harry lässt sich Manu räuchern ;o)
18.11.2002, 00:04 Uhr von
bigmanu
Ein herzlicher Hallo an alle meine Leser!Ich heiße eigentlich Manuela, bin 39 Jahre alt und seit ...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Eigentlich gehe ich sehr gerne in Kino, wenn der Film mich interessiert. Alles, was mich an unserem örtlichen Kino sehr stört ist der ekelige Gestank nach Rauch, dem ich während des Filmes ausgesetzt bin, und der sich danach in meinen Klamotten und in meinen Haaren festgesetzt hat. Als Nichtraucher ist es wirklich nicht schön, in einem Kino zu sitzen, in dem geraucht werden darf. Aber für den neusten Harry Potter Film habe ich das alles auf mich genommen, und für 7,00 Euro hatte ich das Vergnügen einen sehr guten Film zu sehen, und nebenbei gut durchgeräuchert zu werden ;o)))
Die Bücher habe ich alle vier verschlungen, und auch der erste Film, Harry Potter und der Stein der Weißen hatte mir schon sehr gut gefallen. Da war es natürlich für mich ein Muss, mir den neuen Film ebenfalls anzusehen. Ich war gespannt, in wie weit sich der Film an das Buch halten würde, freute mich auf die neu dazugekommenen Schauspieler (besonders auf Kenneth Branangh) und natürlich auf die vielen Trickaufnahmen wie das Fliegen und den Kampf mit dem Basilisken. Und nachdem endlich Ruhe im Kino herrschte wurde ich auch nicht enttäuscht.
Der Film beginnt bei Harrys Verwandten, den Dursley´s. Dort hat Harry keine sehr angenehme Ferien verbracht, und der Höhepunkt, ein wichtiger Geschäftspartner von Harrys Onkel Vernon sagt sich mitsamt Frau an. Harry soll sich nicht sehen lassen, und er ist auch ziemlich deprimiert, weil er von keinem seiner Freunde eine Nachricht bekommen hat. In seinem Zimmer erwartet ihn ein ungewöhnlicher Besuch, der Haus-Elf Dobby. Dieser warnt ihn davor, nach Hogwarts zurückzukehren, weil dort eine große Gefahr auf ihn warten würde. Weil Harry nicht auf seine Warnung hören will, veranstaltet er einen ziemlichen Wirbel (Torte auf der Frau des Geschäftpartners) was die „Einkerkerung“ Harrys in seinem Zimmer zur Folge hat. Hier fehlt allerdings meiner Meinung nach der Hinweis darauf, das er eine Abmahnung vom Zaubereiministerium bekommt, und die Dursley´s so erst erfahren, das er außerhalb von Hogwarts nicht zaubern darf und jetzt wagen ihn einzusperren.
Harry muss allerdings nicht lange in seinem Kerker verbringen, da Ron und seine Brüder ihn mit Hilfe des fliegenden Autos ihres Vaters befreien. Mitsamt seinem Gepäck und der Eule Hedwig entkommt er den Dursley´s und sie fliegen zu Ron nach Hause. Dort hagelt es erst einmal eine Standpauke von Ron´s Mutter, wegen der Aktion mit dem Auto. Hier lernen wir dann auch den Vater von Ron, Arthur Weasley kennen, und seine Schwester Ginny, die eindeutig eine Schwäche für Harry hat. Mit Hilfe von Flohpulver reist die ganze Familie, samt Harry, durch den Kamin in die Winkelgasse, um die Schulsachen für das neue Schuljahr einzukaufen. Bei Harry klappt es allerdings nicht so ganz, und er landet in der berüchtigten Nokturngasse. Zum Glück befreit Hagrid ihn aus den Fängen der etwas Zwielichten Gestalten, die dort herumlaufen.
Wieder vereint mit mit den Weasley´s die inzwischen mit Hermine Granger und ihren Eltern zusammengetroffen sind, machen sie sich daran, die Zauberbücher für das nächste Schuljahr zu kaufen. Dort treffen sie dann auf den bei den Frauen so beliebten Zauberer Gilderoy Lockhart, der hier eine Autogrammstunde gibt. Es stellt sich heraus, das er der neue Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste in Hogwarts ist, und er schenkt Harry all seine neuen Bücher und lässt sich mit ihm fotografieren. Und sehr zum Missfallen von Harry und den Weasley´s treffen sie hier auch auf Draco Malfoy und seinen Vater, wobei es zu einem verbalen Schlagabtausch kommt.
Dann machen sich Harry und die Weasleys auf den Weg zum Hogwarts Express, wobei es Harry und Ron nicht gelingt, durch die Wand auf Bahnsteig 9 3/4 zu kommen. Sie verpassen den Zug und fliegen mit dem Autos der Weasleys nach Hogwarts. Dabei werden sie von einigen Muggeln gesehen, und sie entgegen nur knapp einem Zusammenstoß mit dem Hogwarts Express. Zu allem Unglück macht der Wagen dann kurz vor Hogwarts schlapp, und sie landen in der peitschenden Weide, einem Baum, der dies nicht tatenlos hinnimmt. Er zerlegt fast das Auto, und Harry und Ron werden zu guter Letzt von ihrem Auto selber mitsamt dem Gepäck hinausgeworfen, während der Wagen in der Dunkelheit verschwindet. Sie schleichen sich in die Schule, werden aber von Snape geschnappt, der sie am liebsten der Schule verweisen würde. Doch die Hauslehrerin von Gryffindor, Professor McGonagall und der Schulleiter Albus Dumbledore geben den beiden noch eine Chance.
So beginnt das neue Schuljahr sehr turbulent, und es wird nicht friedlicher. Der nächste Schock für Harry kommt in Form von Draco Malfoy, der sich als neuer Sucher der Quidditch-Mannschaft von Slytherin entpuppt. Sein Vater hat das Team mit neuen Besen ausgestattet, und sie scheinen unschlagbar zu sein. Draco beleidigt Hermine, nennt sie Schlammblut und Ron versucht ihn mit einem Zauber zu belegen. Doch sein defekter Zauberstab wirft den Zauber auf ihn zurück, und der arme Kerl spuckt Schnecken. Harry hört plötzlich Stimmen in den Wänden, die außer ihm niemand hören kann. Die Katze des Hausmeisters Filch wird versteinert aufgefunden, während Harry, Ron und Hermine in der Nähe sind. An der Wand stehen die seltsamen Worte „Die Kammer des Schreckens wurde geöffnet. Feinde des Erben, nehmt euch in acht“. Harry wird verdächtigt, etwas damit zu tun zu haben, gar der Erbe Slytherins zu sein.
Dann werden zwei Schüler versteinert aufgefunden, und bei einem Zauberduell kommt heraus, das Harry ein Parselmund ist, was heißt, er kann die Sprache der Schlangen. Er ist plötzlich nicht mehr so beliebt bei seinen Mitschüler, da man ihn für den Erben von Slytherin hält. Die Lehrer hingegen haben ganz andere Sorgen, fürchten sie doch, das Hogwarts aufgrund der Vorkommnisse ganz geschlossen werden muss. Die Ereignisse überstürzen sich. Harry versucht zusammen mit Hermine und Ron das Geheimnis der Kammer des Schreckens zu lüften. Er findet das Tagebuch eines Schülers von Hogwarts, der diese vor 50 Jahren besuchte. Tom Riddle führt ihn durch das Buch in die Vergangenheit, und er erfährt, das Hagrid die Kammer vor 50 Jahren geöffnet hat. Die nächsten Opfer sind Hermine und der fast kopflose Nick, und Harry und Ron wollen Hagrid mit ihrem Wissen konfrontieren. Doch dieser wird verhaftet und ins Gefängnis nach Askaban gebracht, Professor Dumbledore als Schulleiter abgelöst. Harry und Ron folgen auf Hagrids Rat hin den Spinnen in den verbotenen Wald, und werden dort fast gefressen. Sie erfahren aber auch, das Hagrid nichts mit der Kammer des Schreckens zu tun hat und hatte. Und in der versteinerten Hand von Hermine finden sie einen Zettel, der ihnen den Hinweis liefert, das es sich bei dem Ungeheuer in der Kammer des Schreckens um einen Basilisken, eine sehr große und alte Schlange, handelt.
Es kommt zum großen Finale, als Rons Schwester Ginny verschwindet, und Harry zusammen mit Ron den Eingang zur Kammer des Schreckens findet. Zusammen mit dem eher unwilligen Gilderoy Lockhart versuchen sie, Ginny zu retten, und Harry erlebt noch einige Überraschungen. Das Ende möchte ich hier nun auch nicht weiter verraten, da alle Leser des Buches es ja kennen, und ich die restlichen Leser nicht um die ganze Spannung bringen möchte :o)
Kommen wir jetzt einmal zu den Darstellern in diesem zweiten Harry Potter Film. Harry wurde wieder von Daniel Radcliffe dargestellt, der meiner Meinung nach seine Sache sehr gut gemacht hat, sogar besser als beim ersten Film. Doch ich bin der Meinung, das man ihm die 12 Jahre nur noch schwer abnehmen kann. Allerdings gefallen mir seine schauspielerischen Leistungen im zweiten Film eindeutig besser als im ersten.
Rupert Grint hat sich in meinen Augen kaum verändert, und er spielt den Ron Weasley einfach perfekt. Genau so habe ich ihn mir beim Lesen der Bücher auch vorgestellt. Sein Gesicht, der Ekel als er die Schnecken spukt, total realistisch. Und auch die Panik bei der Begegnung mit den Spinnen im Wald, sehr gut dargestellt. Obwohl ich persönlich von dieser Szene nicht viel gesehen habe, da ich aus Ekel vor den Spinnen meine Brille abgenommen hatte *ggg*.
Emma Watson, die wieder die Hermine Granger spielt, ist meiner Meinung nach schon fast zu erwachsen für ihre Rolle. Das Alter von 12 Jahren nimmt man ihr fast nicht mehr ab, sie wirkt schon so erwachsen. Doch trotzdem hat sie mir sehr gut gefallen, ihre Mimik und Gestik ist einfach toll und passt perfekt zu der im Buch beschriebenen Hermine.
Auch Tom Felton spielt seine Rolle als Draco Malfoy wieder sehr gut, obwohl ich auch hier wieder der Meinung bin, wie ein 12jähriger Junge sieht er absolut nicht mehr aus. In Teil eins habe ihm die 11 Jahre noch abgenommen, doch er ist ganz schön in die Höhe gegangen und sieht auch im Gesicht schon sehr erwachsen aus. Aber auch seine Mimik gefällt mir sehr gut, wie er verächtlich seinen Mund verzieht, einfach genial.
Unverändert gut in ihren Rollen waren auch Robbie Coltrane als Rubeus Hagrid, Alan Rickman als Severus Snape und Maggie Smith als Minerva McGonagall. Vor allem Alan Rickman spielt den Snape so richtig schön gemein und detailgetreu, angefangen mit den fettigen Haaren bis hin zum Hass im Gesicht, wenn er Harry ansieht.
Neu dabei waren Bonnie Wright als Ginny Weasly, die aber eine eher unauffällige Rolle im Film hatte. Auch Christian Coulson als Tom Riddle hat nicht die größte Rolle, macht seine Sache aber sehr gut. Obwohl ich auch hier der Meinung bin, das er nicht wie ein 16jähriger Schüler aussieht.
Mein Favorit unter den Neuzugängen ist eindeutig Kenneth Branangh als Gilderoy Lockhart. Er ist einer meiner Lieblingsschauspieler, und wir haben unseren Sohn nach ihm den Namen Kenneth gegeben. Die Rolle des Gilderoy Lockhart ist ihm meiner Meinung nach auf den Leib geschrieben. Er spielt in perfekt, selbstverliebt, eitel einfach komisch. Am besten die Szene in seinem Büro, wo er auf einem Bild dargestellt wird, wie er in Pose auf einem Besen sitzt, wehendes Haar umgibt ihn, und er malt sie auf diesem Bild auch noch selbst, göttlich ;o) Und dabei ist er der reinste Blender, der keine Ahnung von nichts hat.
Mit etwas Wehmut habe ich die Szenen mit Richard Harris als Albus Dumbledore angesehen. Schade, das dieser hervorragende Schauspieler von uns gegangen ist. Es wird nicht leicht sein, ihn im nächsten Film zu ersetzten. Im Gespräch sind Peter O`Toole, Richard Attenborough und Ian McKellen (Herr der Ringe). Ich könnte mir Peter O`Toole gut in dieser Rolle vorstellen.
Ganz besonders erwähnen muss ich hier noch Jason Isaacs der den Lucius Malfoy spielt. Wenn ich die Bücher wieder lese, dann stelle ich ihn mir genau so vor. Sein Blick, der so absolut böse ist, diese Arroganz, die langen weißen Haare, einfach Klasse. Ich habe selten jemanden gesehen, der einen so kalten Blick hat. So stellt man sich einen bösen Zauberer vor.
Ganze 158 Minuten lang hat mich dieser Film gefesselt, was nur von einer echt dämlichen Pause unterbrochen wurde, die im Kino gemacht wurde. Die hat mich persönlich ziemlich gestört. Freigegeben wurde er ab sechs Jahren, was meiner Meinung nach zu früh ist. Man sollte hier das Alter auf 8 Jahre heraufsetzen, das wäre angemessener. Es gibt doch einige Szenen, die ich für 6jährige Kinder als nicht geeignet halte, so zum Beispiel den Kampf mit dem Basilisk, und die Szene mit den Spinnen. Hier sollten die Kinder doch von ihren Eltern begleitet werden.
Regie geführt hat, genau so wie im ersten Harry Potter Film, wieder Chris Columbus. Er ist ja vertraglich daran gebunden, sich eng an die Vorlage zu halten. Allerdings hatte ich das Gefühl, das in Teil zwei diese Regelung etwas gelockert wurde. Einige Szenen fehlten natürlich, ansonsten wäre der Film wohl auch zu lang geworden. Doch es wurde auch einiges eingefügt, das so im Buch nicht vorhanden ist. Die Szene mit dem fliegenden Auto wurde etwas dramatischer gestaltet, einen Konfrontation mit dem Hogwarts Express gibt es im Buch nicht. Und aus dem Quiddich-Spiel gegen Slytherin wurde eine richtige Action-Szene. Die Musik zu dieser Szene wurde übrigens von John Williams geschrieben, der auch die Musik zu Star Wars geschrieben hat. Die Schluss Szene, in der Harry mit dem Basilisk kämpft wurde auch etwas dramatischer gestaltet. An eine Flucht durch die Kammer des Schreckens kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern.
Als einfach genial empfand ich es, wie die Macher des Films Hogwarts und die Umgebung umgesetzt haben. Man bekommt in diesem Film viel mehr von Hogwarts zu sehen, so auch eine sehr schone Aufnahme von oben. Die Mädchentoilette, mit der maulenden Myrte, ist sehr aufwendig gestaltet worden, und die Öffnung in die Kammer selber durch das Waschbecken wurde sehr fantasievoll umgesetzt. Das ganze Schloss ist einfach herrlich dargestellt, die Bilder wunderschön und beeindruckend. Auch die Effekte, mit den zum Beispiel der Haus-Elf Dobby und der Basilisk zum Leben erweckt wurden kann ich einfach nur bewundern. Und die Flugszenen sehen für mich einfach echt aus. Wenn ich jetzt die Bücher wieder lese, dann stelle ich mir alles genau so vor.
Die Musik von John Williams empfand ich als sehr passend, sie hat mir gut gefallen. Sie untermalt die Szenen perfekt, ich überlege tatsächlich, ob ich mir die CD mit dem Soundtrack noch kaufe. Ist ja bald Weihnachten, da weiß ich dann etwas was ich mir wünschen kann, da Band 5 ja leider noch nicht erschienen ist. Das wäre natürlich ein noch viel passenderes Weihnachtsgeschenk.
Trotzdem, das die Darsteller älter wirkten als im Buch angegeben, den fehlenden Szenen und den neueingefügten hat mir dieser Film sehr gut gefallen. Er hat mich gefesselt, er ist spannender und auch düsterer als der erste Film. Er hält sich recht gut an das Buch, alle wichtigen Szenen sind enthalten. Das ist für mich sehr wichtig, denn wenn ich ein Buch gut finde, dann will ich es auch so verfilmt sehen. Ich bereue es nicht, mich über zwei Stunden lang im Kino räuchern zu lassen, und mit Sicherheit kaufe ich die DVD des Filmes, wenn sie hoffentlich bald erscheint. Von mir deshalb auch alle fünf Sterne und eine uneingeschränkte Weiterempfehlung. Für alle Harry Potter Fans ein Muss, auch wenn Nichtkenner des Buches den Film vielleicht an einigen Stellen nicht ganz verstehen.
Gruss von Eurer BigManu weiterlesen schließen
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