Harry Potter und die Kammer des Schreckens (DVD) Testberichte
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- Action: viel
- Anspruch: anspruchsvoll
- Romantik: durchschnittlich
- Humor: humorvoll
- Spannung: sehr spannend
Tests und Erfahrungsberichte
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Harry in Höchstform
5Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Ein Buch wie Harry Potter zu verfilmen ist mit Sicherheit nicht einfach. Kinder sind harte Kritiker, zumal wenn sie, wie bei Harry Potter von auszugehen ist, die entsprechenden Bücher kennen. Wehe es fehlt ein Detail aus dem Film. Eines aber kann auch der detailreichste Film nicht umsetzen. Die individuelle Fantasie jeden Kindes. So habe ich überwiegend positive Stimmen aufgenommen, jedoch auch Kritik, sobald ein Detail fehlte, bzw. Enttäuschung wenn eine Figur nicht den Vorstellungen des Kindes entsprach.
Inhalt
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Die Sommerferien bei seinen Verwandten sind für Harry Potter wieder eine Qual. So wirde er von seiner Tante Petunia, Onkel Vernon und dem verwöhnten Cousin Dudley drangsaliert wo es nur geht.
Es steht Besuch im Hause der Dursleys an und Harry wird wie immer auf sein Zimmer geschickt, wo ihn aber diesmal Hauself Dobby begegnet. Dobby warnt Harry davor, dieses Jahr nicht in die Schule für Zauberkünste zu fahren, da sein Leben in Gefahr sei.
In der Folge passieren einige Dinge, die Harry davon abhalten sollen, die Schule zu besuchen. Harry und seinem Freund Ron schliesslich gelingt auf Umwegen doch noch der Besuch der Schule.
Da Harry und Ron bei Ihrer etwas aussergewöhnlichen Ankunft in der Schule Hogwarts für Aufruhe sorgen, fordert der Harry nicht wohl gesonnene Prof. Snape den Schulverweis.
Es kommt, wie zu erwarten natürlich anders.
Der Unterricht beginnt und wieder werden die Schüler mit einem neuen Lehrer für die Abwehr dunkler Zauberkünste konfrontiert: Proffessor Lockhard
Schon am ersten Abend nach dem Unterricht vernimmt Harry merkwürdige Stimmen, die aber nur er zu hören schein. Die wiederkehrenden Stimmen machen Harry neugierig und er beschliesst mit seinen Freunden der Ursache auf den Grund zu gehen.
An einer Wand entdecken sie eine rote Aufschrift: „Die Kammer des Schreckens wurde geöffnet,….“ Neben der Aufschrift hängt die versteinerte Katze des Hausmeisters.
Die mysteriösen Versteinerungen wiederholen sich und als es auch Herminge (die Freundin von Ron und Harry) erwischt, wird’s brenzlig.
Die Lage spitzt sich zu, für die ganze Schule. Da keine Lösung gefunden wird und auch die Schulleitung machtlos scheint, wird sogar der Direktor von Hogwarts, Prof. Dumbledore seines Amtes erhoben….
Mehr wird nicht verraten.
Filmanalyse
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Die Buchvorlage gibt einiges her. Die Handlung ist von vorne bis hinten schlüssig. Der Film hält sich an die Buchvorlage. Böser Überraschungen, grobe Änderungen gibt es nicht und verzichtet wird lediglich auf Kleinigkeiten.
Die Story hat insgesamt einen grossen Spannungsbogen und ein hohes Tempo.
Beeindruckend finde ich die Details, die Harry Potter in eine völlig andere Welt bringen.
Voller Ideenreichtum werden sogar alltägliche Dinge der Menschenwelt (Muggel) in der Zaubererwelt anders gelöst. Dabei ist auch in der Zaubererwelt nicht unbedingt alles einfacher. So benötigt z.B. eine Briefeule durchaus auch mal länger, als die Muggel Post.
Mit den Bänden wächst die Welt von Harry Potter. Die Autorin Rowling baut sich mit jedem Band die Welt der Zauberer weiter aus.
Die Story wirkt an keiner Stelle konstruiert, ist in sich absolut schlüssig. Man wird zum mitraten angeregt, wird ständig überrascht.
Schön finde ich, dass es nicht unbedingt eine klare Linie zwischen Gut und Böse gibt. Es gibt zwar beide Pole, aber es gibt viele Dinge dazwischen (z.B. Prof. Snape).
Der Film hat, wie das Buch, ein starkes Finale, dass aber keinesfalls übertrieben wirkt.
Allerdings halte ich den Film für ab 6 Jahren für etwas zu heftig. Schwierige Situation, denn in Deutschland ist die nächste Stufe dann 12 Jahre. Ein Zwischending von 9 Jahren wäre sinnvoll. Die Kids befinden sich dann in der magischen Phase, was für die Entwicklung sehr wichtig ist, und lernen in dieser auch mit Ängsten usw. umzugehen. Da der Film aber eine gute Botschaft hat und vor allem ein gutes Ende, sehe ich das mit dem Alter nicht ganz so dramatischh. Wichtig ist, dass die Eltern die Kinder nicht alleine lassen und, wenn Fragen auftauchen mit Ihren Kindern darüber reden.
Aber leider ist es ja so, dass viele Eltern die Verantwortung lieber an andere abgeben oder eine Konfrontation vermeiden, als sich mit ihrem Kind auseinander zu setzen.
Die 3 Hauptfiguren
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Harry Potter
Daniel Radcliffe wächst mit der Rolle. Damals, zum ersten Film, wollte die Autorin den Film unbedingt mit britischen Schauspielern besetzen und nach langer Suche fand man Daniel Radcliffe. Optisch finde ich Daniel absolut passend. So ähnlich habe ich mir Harry Potter vorgestellt. Schauspielerisch halte ich ihn für die schwächste Besetzung im Film. Damit will ich nicht sagen, dass er schlecht ist. Gerade im zweiten Teil hat sich Daniel mächtig gesteigert und seine Mimik wirkt nicht mehr so eindimensional. Eine solide Leistung.
Hermine
Die beste Freundin von Harry und Ron.
Toll ! Emma Watson gehört für mich zu einer der Entdeckungen des Filmes. Das Mädel ist schnippig, zickig und schwankt in ihren Gefühlen, dass es eine Wonne ist, ihr zuzuschauen. Das Mädel hat absolut Talent und scheint sehr viel Freude am Schauspielen zu haben.
Ron
Ron ist Harries bester Freund. Zusammen gehen sie durch Dick und Dünn. Ron ist ein bisschen Faul, aber ein genialer Schachspieler (siehe erster Teil). Ron verkörpert eigentlich die ruhigere Sorte, wirkt aber weniger reif als Harry.
Ron wird von Rupert Grint gespielt. Schauspielerisch ist die Rolle vielleicht nicht die grosse Herausforderung wie die Rolle Hermines. Rupert spielt die Rolle aber überzeugend und ich konnte mich mit dem Buch-Ron identifizieren.
Weitere Rollen:
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Professor Snape
Wie immer wäre es Snape, der früher einmal einige Probleme mit Harrys Vater hatte, am liebsten, Harry würde die Schule verlassen. Snape drangsaliert und versucht Hass gegen Harry und seine Freunde zu schüren. Allerdings ist Snape nicht wirklich böse, wie man aus dem ersten Teil bereits weis.
Snape wird von Alan Rickman gespielt. Rickman spielt den arroganten und finster dreinschauenden Snape absolut überzeugend. Schauspielerisch ist die Rolle relativ eindimensional. Diese Rolle spielt Rickman perfekt.
Professor Dumbledore
Gespielt von Richard Harries, der leider dieses Jahr verstorben ist. Harry Darsteller Danielle Radcliffe soll mächtig geheult haben, als er dies erfuhr.
Dumbledore ist die gute Seele, die über allem zu stehen scheint. Ein grosser, extrem weiser alter Zauberer. Der wohl einzigste Zauberer, der Lord Voldemort die Stirn bieten könne.
Dumbledore ist absolut souverän.
Harries passte hervorragend in die Rolle des alten souveränen Mannes. Als Ersatz ist zwar mal von Christopher Lee die Rede. Ich jedoch tendiere zu Sean Connery ;-)
Dragon Malfoy
Der Sohn von Lucius Malfoy und der Wiedersacher von Harry Potter. Böse und immer bedacht, Harry den Ruhm streitig zu machen. Allerdings auf böswillige Art. Dragon ist überheblich, überschätzt sich und machtgierig. Aber zum Glück noch ein Schüler.
Eine böse Rolle, böse gespielt. Toll.
Die Neuen :
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Tom Riddle
Riddle scheint ein netter Hogwarts Schüler zu sein, der bereits vor 50 Jahren die Schule verlassen hat. Harry findet das Magische Tagebuch Riddles, über das dieser mit Harry kommuniziert. Harry kann sich so in Riddles Erinnerungen bewegen. Irgendwann muss Harry aber erkennen, das Riddle der junge…… (Bäähh, selber schauen)
Gilderoy Lockhart
Der neue Professor für Verteidigung gegen die dunklen Künste in Hogwarts ist erfolgreicher Buch Autor, wobei er wohl die meisten Abenteuer, von denen er in voller Inbrunst stetig spricht wohl kaum wirklich erlebt hat. Bei den Mädels kommt er gut an und er ist bis ins Detail durchgestylt und gepflegt. Selbst Harry und Rons Freundin Hermine schwärmt für Lockhart. Nur Harry und Ron selbst sind garnicht so begeistert.
Gespielt wird Lockhart vom britischen Schauspieler Kenneth Branagh. Und da in brillianter Form. Branagh ist eingebildet, hochnäsig und spielt überspitzt, aber keinesfalls übertrieben. Für mich eine der zentralen Rollen, denn es ist ein wahres Vergnügen Branagh zu beobachten. Jede Szene voller Witz und Spielfreude.
Lucius Malfoy
Lucius Malfoy tritt zum ersten Mal stärker in Erscheinung. Er ist der Vater von Dragon Malfoy, der Erzfeind Harry Potters in Hogwarts. Malfoy arbeitete früher eng mit Lord Voldermort (der grosse Zauberer der dunklen Mächte) zusammen und scheint auch jetzt durch und durch böse. So ist er es, der für die Suspendierung Prof. Dumbledores sucht. Seine rassistischen Ansichten gehen dahin, dass er alle Schlammblüter ( Schüler die nicht aus reinen Zaubererfamilien sondern von Muggeln abstammen) von der Schule verweisen will.
Ginny Weasley
Ginny (gespielt von Bonnie Wright) ist die Schwester von Ron Weasley (Harrys Freund). Sie kommt in diesem Jahr zum ersten Mal in die Zauberschule und wie Harry nach Gryffindor. Ginny hat sich in Harry verknallt, dem das ganze relativ peinlich ist.
Lord Voldemort schafft es von Ginny „Besitz“ zu ergreifen und sie zu etlichen Untaten zu bewegen, bei denen sie nur knapp dem Tod entrinnt. Gerettet von Harry Potter.
Schauspielerisch ist die relativ kleine Rolle gut besetzt. Ginny kommt glaubwürdig rüber, irgendwelche besonderen Merkmale kann ich nicht verzeichnen.
Dobby
Interessanter Weise ist Dobby eine reine, wirklich gelungene Computer – Animation.
Dobby ist ein sogenannter Haus-Elf und arbeitet für den bösen Zauberer Lucius Malfoy, bzw. wird von dem praktisch versklavt. Tritte und Schläge sind an der Tagesordnung. Dobby ist eigentlich ein Netter. Er will Harry vor der drohenden Gefahr schützen, bringt ihn stattdessen aber mächtig in Bedrängnis.
Natürlich gibt es weitere Rollen in diesem Film. Ich denke aber, dass ich die von der Leinwandpräsenz her stärksten Rollen kurz analysiert habe.
Fazit:
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Das zwischen Romanen und Filmen stets Unterschiede herrschen liegt in der Natur der Dinge. Columbus hat mit Hilfe der Autorin Rowling eine wirklich hervorragende Umsetzung des Buches geschafft. Der Film ist noch detailreicher als der erste Film. Es fehlen kleinere Passagen aus dem Buch, die jedoch nicht ins Gewicht fallen und der Handlung keinen Abbruch tun. Das Tempo in dem der Film vorgetragen wird ist enorm, droht fast zu überschlagen. Oft lohnt es sich auch den Hintergrund anzuschauen, bzw. genaustens hinzuschauen, um alle Details aufzunehmen. Ich denke, wer wirklich alles aufnehmen will, muss den Film 2x sehen, oder sich später die DVD kaufen.
Die schauspielerischen Leistungen sind durchweg gut. Schade das Richard Harris alias Professor Dumbledore nun verstorben ist.
Wichtige Zauberformeln:
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Morsmordre: Beschwört das dunkle Zeichen Lord Voldemorts
Deletrius: Schwupps, das Zeichen verschwindet wieder. Beides aber nur von sehr erfahrenen Zauberern machbar.
Imperio: Völlige Kontrolle über das Opfer
Crucio: Foltert das Opfer
Avada Kedavra: Todesfluch
Serpensortia: Eine Schlange erscheint.
Orchideus: Ein Blumenstrauss kommt aus der Spitze des Zauberstabs
Avis: Kleine Vögel werden herbeigezaubert.
Waddiwasi: Lässt einen Gegenstand aus etwas herausschiessen
Lumos: Der Zauberstab leuchtet an der Spitze
Reducto: Sprengt grosse und schwere Gegenstände aus dem Weg. weiterlesen schließen -
Rezension von Harry Potter 2 (mit Kritik)
24.11.2002, 18:31 Uhr von
Robiator
Hallöchen! Laird Roberto heißt alle "Neuyopianer" und Neuyopianer willkommen. Zunächst war ich ja...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Rezension von Harry Potter 2 (mit Kritik)
Film: Harry Potter und die Kammer des Schreckens
Regie: Chris Columbus, USA 2002
Dauer: 165 min – (Ab 6 Jahren)
Endlich wieder Hogwarts!!! So oder so ähnlich mag es wohl in Deutschland klingen ;o) Ja, der zweite Teil von Harry Potter läuft bereits seit kurzer Zeit in unseren Kinos! Und nachdem ich mir diesen Film am Freitag (22.11.2002) angeschaut habe, will ich diese Gelegenheit nutzen, mal wieder etwas von mir hören zu lassen. Ich wurde ja auch schließlich vielfach darum gebeten. OK - hier ist meine Rezension vom 24.11.2002:
(1) Allerlei Seltsames zum Filmbeginn
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Harry Potter’s (Daniel Radcliffe) Ferien neigen sich dem Ende zu, und er hätte demzufolge auch nichts gegen ein neues Schuljahr an der Hogwarts-Zauberschule einzuwenden. Zumal er von seiner Tante Petunia (Fiona Shaw) und seinem Onkel Vernon (Richard Griffiths), die immer noch die gleichen Ekelpakete sind, tyrannisiert wird. Auch seine Schulfreunde Ron Weasley (Rupert Grint) und Hermine Granger (Emma Watson) - so scheint es zumindest - haben ihn einfach vergessen, denn alle Briefe, die er in den letzten Wochen an die beiden gesandt hatte, blieben bisher unbeantwortet. Und letztendlich begegnet Harry noch einem etwas seltsamen (aber durchaus irgendwie niedlichen) Geschöpf - der Hauselfe (*1*) Dobbie. Dieser zerzauste Überraschungsgast versucht mit aller Kraft zu verhindern, dass Harry Potter in die Zauberschule zurückkehrt. Er warnt ihn sogar davor. Er wisse von seltsamen Dingen und Intrigen, die sich gegen Harry wenden würden, sobald er nach Hogwarts käme. Als Harry ihn nach seinem Dienstherren fragt, um dem Geheimnis ein wenig näher zu kommen, schweigt Dobbie oder vielmehr bringt er Potter sogar so in Schwierigkeiten, dass Onkel Vernon - ganz außer sich - das Zimmer von Harry vergittert, denn sein Onkel hat ein für allemal genug von den Zauberkünsten seines Neffen. Somit scheint der Weg nach Hogwarts versperrt zu sein und auch die Hauselfe Dobbie ist (zumindest vorerst) äußerst zufrieden.
(2) Das Abenteuer beginnt
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Natürlich gelingt Harry Potter die Flucht - doch wie, wird an dieser Stelle nicht verraten. Ein kleiner Gedankensprung führt nun zum nächsten Kapitel dieser Filmbeschreibung.
Kaum angekommen auf Hogwarts bekommt Harry Potter die Mächte der Finsternis zu spüren, dennoch scheint er sie für eine kleine Weile unter Kontrolle zu haben. Neue Lehrer, wie Professor Sprout (Miriam Margolyes) oder der Professor in „Verteidigung gegen die dunklen Künste“ Gilderoy Lockhart (Kenneth Branagh) treten in den Vordergrund der Handlung. Doch plötzlich, scheint sich wie von selbst die Kammer des Schreckens geöffnet zu haben. Doch wer hat diese geheimnisvolle Kammer geöffnet? Warum wurde sie vor 50 Jahren schon einmal geöffnet? Und was ist eigentlich die Kammer des Schreckens? Welche Bedeutung haben dabei die immer wieder auftauchenden Spinnen? Welche Rolle spielen sein Widersacher Draco Malfoy (Tom Felton) und dessen Vater Lucius Malfoy (Jason Isaacs) in dieser Sache? All diese Fragen stellt sich Harry und mit Hilfe seiner Freunde Ron und Hermine macht er sich schließlich an die Lösung. Verstärkt wird dieser Lösungsdrang dadurch, dass er mitbekommt, dass die Zauberschule um den leitenden Professor Albus Dumbledore (Richard Harris) geschlossen werden soll, wenn die Kammer nicht wieder verschlossen würde.
Nach und nach werden jedoch die Freunde von Harry aus dem Verkehr gezogen, Hermine wird versteinert, Rubeus Hagrid (Robbie Coltrane) als vermeintlicher Öffner der Kammer des Schreckens wird verhaftet, Ginny Weasley (Bonnie Wright) wird schließlich von einem schrecklichen Monster entführt und auch Professor Dumbledore muss von allen Ämtern zurücktreten, da er scheinbar nicht Herr der Lage ist. Seine letzte Hoffnung scheint nun nur noch der Professor Gilderoy Lockhart sein, doch um dessen Fähigkeiten scheint es nicht so bestellt, wie jener vorgibt. Als letztendlich Harry auch noch von Ron Weasley in der Kammer des Schreckens getrennt wird, begibt er sich ganz alleine - in die Hände des Urhebers dieser mysteriösen Umstände.
(3) Abschließende Bemerkungen und Kritik
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Natürlich möchte ich an dieser Stelle noch nicht soviel verraten, auch nicht die Bedeutung des Auftritts von Tom Riddle (Christian Coulson), der Harry Potter auf dem Weg zum Geheimnis der Kammer des Schreckens behilflich ist. Vielleicht nur ein Hinweis: Auch diesmal ist der Hauptfeind von Harry Lord Voldemort.
Dank der Regie von Columbus wurde meiner Meinung nach wieder ein tolles Werk geschaffen, was aus dem Genre der Familienunterhaltung bereits jetzt nicht mehr wegzudenken ist. Bleibt nur noch zu hoffen, dass die Schauspieler nicht schneller altern, als die Filmabfolge der nachfolgenden Teile gedreht werden kann, denn wer gewöhnt sich schon gerne an neue Schauspieler? Weiterhin hoffen natürlich alle Hogwarts-Fans, dass auch der Nachfolgeregisseur Alfonso Cuaron einen würdigen dritten Teil der Potter-Reihe produziert.
Ein besonderes Hauptaugenmerk in diesem Film galt dem Quidditch-Match. Das Resultat ist begeisterungswürdig, insbesondere werden all jene voll auf ihre Kosten kommen, die das Quidditch-Spiel lieben. Ferner ist Columbus auch die Darstellung der zahlreichen Nebendarsteller gelungen. Im Vergleich zum „Herr der Ringe“ ist die schauspielerische Leistung der Akteure wesentlich besser (Ausnahme ist Gandalf, ohnehin unübertrefflich ;o) ). Charaktere und Besonderheiten jeder einzelnen Person wurden liebevoll betont und in Szene gesetzt. Auch den Mix aus Aktion, Spannung, Komödie und der Einsatz von gruseligen Elementen bewerte ich persönlich mit gut. Besonders hervorheben möchte ich die Effekte des Filmes, die insbesondere im Kino besonders gut zur Geltung kommen.
Da der Film bereits ab 6 Jahren ist, bedeutet dieses zugleich, dass nicht jede Zielgruppe mit diesem Film angesprochen werden soll. Zielgruppe ist natürlich unsere Kinderwelt und deren Eltern und Fans. Hartgesottene Gruselfans sollten beispielsweise eher „Der Rote Drache“ besuchen, da ich fürchte, dass die Gruselszenen für jene nicht ausreichen. Ständig nach dem Witz und dem Ablachen suchende Komödienfans sollten meiner Meinung nach, lieber einen Film mit Eddie Murphie & Co. besuchen. Kurzerhand gesagt, wird wohl Kinder dieser Film am meisten begeistern. Dieses bedeutet nicht, dass Erwachsene diesen Film nicht gut finden. Im Gegenteil sogar. Was ich nur zum Ausdruck bringen will, dass der Film zwar gut, aber keinesfalls Oscarreif ist.
Für ein Ablenken aus dieser in den Wirtschaftssumpf abtauchenden Alltagswelt ist dieser Film jedoch hervorragend geeignet.
Einen schönen Restsonntag wünscht allen Lesern Robiator.
© am 24.11.2002
Fußnoten:
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*1* Hauselfen sind untergeordnete Mitglieder der magischen Welt, die z.B. für niedere Putz-, Küchen-, und sonstige Dienstleistungstätigkeiten zuständig sind. Aufgrund dieses Ranges haben sie in der Gesellschaft der Zauberer weder Macht noch Ansehen. weiterlesen schließen -
Köstlches Vergnügen, aber kein Kunstwerk
24.11.2002, 12:17 Uhr von
w.gruentjens
Wer Meinungen schreibt, setzt sich mit der Welt intensiveer auseinander. Außer bei yopi schreibe ...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Harry Potter und die Kammer des Schreckens bietet köstliche Unterhaltung, perfektes Handwerk, ein wenig Kitsch und kaum Kunst.
Soll man sich diesen Film deshalb ansehen?
STORY
Harry Potter möchte ins zweite Jahr der Zaubererschule Hogwarts. Doch ein Hauself warnt ihn davor, dorthin zu gehen, weil große Gefahren drohen. Dabei macht er solchen Krach, dass Harry eingesperrt wird. Er erhält auch keine Briefe von seinen Freunden, und daher werden seine Freunde, die ihm in Wirklichkeit geschrieben haben, immer ungeduldiger, bis sie ihn schließlich von den Dursleys, bei denen er gefangen gehalten wird, befreien - und das auch noch mit einem fliegenden Auto.
In der Schule wird er dann damit konfrontiert, dass die Kammer des Schreckens geöffnet sei, und dass man gewarnt sein solle. Die Katze des Hausmeisters wird zuerst versteinert gefunden, aber dabei bleibt es nicht. Gleichzeitig werden Alraunen gezüchtet, die die Versteinerung wieder aufheben können.Immer wieder wird versucht, ihn von der Schule zu entfernen, damit er nicht in zu große Gefahr gerät. Schließlich werden Probleme, die vor 1000 Jahren gelegt wurden - nämlich bei der Gründung der Schule - in den Mittelpunkt gerückt, bis es schließlich zum Endkampf kommt.
Die Autorin hat Elemente aus der griechischen Sagenwelt, als den späteren Mythologien und Sagen genommen und zu einem künstlichen Werk - aber nicht einem Kunstwerk - verknüpft.
Wird Harry die Schule erreichen, und wenn, mit welchen Problemen?
Wird er dort bestehen können, obwohl es größte Probleme gibt, weil die Kammer des Schreckens geöffnet ist?
Hat Hagrid, worauf alles deutet, die Kammer geöffnet?
Ist Harry der Erbe von Slytherine, oder ist es jemand ganz anderes?
Was hat es mit dem Tagebuch von Tom Riddle auf sich, das Harry in die Zeit vor 50 Jahren führt, als die Kammer schon einmal geöffnet war?
Wird er wieder auf Lord Voldemort treffen, oder steckt jemand ganz anderes dahinter?
Viele Fragen tun sich im Verlauf des Filmes auf, und schließlich kommt es - natürlich - zu einem Endkampf, den Harry Potter besteht und so die Schule rettet.
Im Verlauf des Filmes kommen zwei Figuren vor, die am Ende eine große Rolle spielen: Es handelt sich um den Phoenix und den Basislisk. Der Phoenix ist ein Vogel, deer sich in regelmäßigen Abständen durch die Einwirung des Sonnenlichts selbst verbrennt, dann aber aus seiner Asche neu ersteht - ein Symbol für die Aufferstehungf Christi; der Basilisk ist ein Zwitterwesen aus Schlange und Vogel und steht für das Teuflische, Verwerfliche. Klar, auf welcher Seite die beiden kämpfen werden, wenn es darauf ankommt.
QUALITÄT
Ich habe mich bei dem Film köstlich amüsiert, manchmal gelacht, manchmal ein wenig gegruselt, manchmal auch Spannung gespürt. Im Vergleich zum ersten Teil ist mir aufgefallen, dass es sich hier um eine Geschichte mehr aus einem Guss handelt, wogegen beim ersten Teil doch viele Aspekte nebeneinander gesetzt worden sind, die erst später zu einer Auflösung führen werden.
Während der zweite Teil also mehr aus einem Guss ist, so hat er die Geschichte ganz anders angefasst. Ist im ersten Teil noch das Zauberhafte, das Märchenhafte vorherrschend, so wird im zweiten Teil Komik hineingebracht - man muss an vielen Stellen, die im Vergleich zum Buch leicht verändert sind, lachen. Und es ist noch ein wenig mehr Action hineingebracht, aber auch nicht mehr als bei Arielle - die Meerjungfrau, wenn es da auch Zeichentrick ist.
Das eine hat mir gut gefallen, dass es sich mehr um das Thema dreht. Auch die Wendungen und die Auflösung schließlich sind sehr glaubhaft.Die Regie hat den Film etwas härter und etwas lustiger genommen als den ersten Teil - und da entspricht ja auch dem Buch, auch da ist das zweite Buch lustiger und härter als das erste. Mir persönlich hat allerdings die Vermischung von Komik und Action nicht so gut gefallen. Wenn man von Film zu Film die Komik um 20 % steigert und auch die Action, dann hat man beim letzten Film eine Action-Satire.
Die Schauspieler agieren recht gut, aber nicht hervorragend. Die Musik ist oft dominant, oft unnötig, z. B. wenn geredet wird oder bei Schlachtszenen. Die Kamerafahrten sind hervorragend, wenn auch nicht genial.
KÖSTLICHER KITSCH ODER KONSTRUIERTE KUNST?
Wenn man den Film ansehen möchte, dann muss man sich darüber im Klaren sein, dass es einen Abend mit viel guter Unterhaltung, einer Story aus einem Guss und viel Lachen und ein wenig Spannung gibt. Was die Autorin da alles zusammengemixt hat aus 3000 Jahren Mythologie - von Homer angefangen - das geht auf keine Kuhhaut. Aber hat nicht auch schon Homer das, was erzählt wurde, als er lebte, in mehreren köstlichen Werken zusammengefasst? Die Entscheidung ist schwierig; und ich würde mal sagen, aber ich flüstere es jetzt und schreibe deswegen rückwärts:
HCSTIK REHCILTSÖK TSI SE
EIGNUNG FÜR KINDER
Es wird oft bemängelt, der Film sei ab 6 Jahren nicht gut zu sehen. Ich habe vergeblich nach Dingen gesucht, die nicht auch in König der Löwen oder anderen Disney-Filmen ab 6 vorkämen. Ein Kind, das solche Filme gewöhnt ist, kann auch diesen gut sehen - vielleicht nicht gerade abends vor dem Einschlafen. Wenn es eine Bewertung ab 10 Jahren gäbe, wo wäre sie noch angebrachter.
FAZIT
Wer sich köstlich unterhalten will, und wem auch das Streifen an die Grenze zum Kitsch nichts ausmacht, der ist mit diesem Film gut beraten.
Wer einen harten Action-Film sucht, der ist hier falsch.
Wer einen anspruchsvollen Film sicht, der Probleme aufgreift oder gar verarbeitet, der ist hier falsch. weiterlesen schließen -
Harry Potter rettet Hogwards (wie immer)
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Hogwards in Not, und ein kleiner 2t-Klässler muss alle retten! Dies spricht nicht grad für Hogwards und dessen Zauberer, aber ohne Harry Potter würd ja niemand ins Kino gehen.
Der Film fängt wie immer bei Harrys bösen Zieheltern an. Die haben ja bekanntlich grossen Hass auf Zauberer und natürlich auch auf Harry Potter, weswegen sie ihn auch nicht grad fein behandeln.
Zu Anfang des Films befindet man sich kurz vor dem Beginn der Schule in Hogwards, kurz: Es ist das Ende der Ferien! Zwar ist Harry Potter der einzige Schüler der sich mehr auf die Schule freut als auf die Ferien (bedingt durch seine schreckliche Zieheltern!), aber diesmal ist er doch etwas betrübt!
Wieso? Nun er hat weder von Ron noch von Hermine wenigstens mal einen Brief bekommen. Wieso schreibt ihm keiner? Hat man ihn vergessen?
Nein zum Glück nicht, es hat seinen Grund wieso er keine Briefe bekommt. Ein zauberhaftes Wesen namens Dobby (son Zaubergnomding) versucht Harry auf seine Art zu retten. Er hat u.a. dafür gesorgt das die Briefe nicht bei Harry Potter ankommen. (man könnte grad denken die deutsche Post hat auch son paar Dobbys :) )
Nachdem Harrys Zieheltern ihn mal wieder weggesperrt haben (Gitter vorm Fenster), denkt man, der Film ist nun vorbei, er kommt eh nicht raus.
Weit gefehlt, denn Harrys Freunde sind ja auch noch da. Und wie bringt man einen eingesperrten Schüler von A nach B? Ganz klar mit einem fliegenden Auto!
Schwupps kommen Ron Weazly und seine Brüder angeflogen und "retten" Harry Potter. Auf gehts Richtung Hogwards.
Nach kurzem Zwischenstopp bei den Waezlys befindet man sich wieder auf dem Bahnsteig 9 3/4. Da Dobby mal wieder seine gnomigen Finger im Spiel hat rennen Harry und Ron volle Granate an die Wand...nix is mit Zug fahren,der Zugang zum Bahnsteig ist versperrt. (erst weggesperrt, jetzt ausgesperrt,der Film ist voller Ironie!)
Also fliegt man eben nach Hogwards, man muss ja nur den Gleisen folgen. Womit? Klar mit dem fliegenden Auto (fast ne neue Nebenrolle für das fliegende Blechding)
Nach der Ankunft und dem darauffolgendem Ärger beginnt der Film nun richtig:
Grauenvolles passiert in Hogwards, alles was kriecht und schleicht wird versteinert. Schnell ist man sich einig,es ist das Monster aus der Kammer des schreckens! Das heisst, diese Kammer ist wieder geöffnet worden! Wieder wel sie schonmal geöffnet wurde, und damals wurde eine Schülerin von einem Monster getötet. (Die geistert jetzt in Hogwards rum und sorgt dafür die Hogwards-Schülerinnen wohl in Zukunft aufs Männerklo gehn...)
Es ist wohl Harrys Bestimmung das Rätsel aufzukären und das Monster zu töten! Wenn er es nicht schafft wird Hogwards geschlossen und der 3te Kinofilm würde wie folgt aussehn: Harry Potter hat keinen Schulabschluss und wartet 3 Stunden auf der Bank vor dem Sozialamt, um Sozialhilfe zu beantragen.
Also drücken wir Harry die Daumen damit der 3te Teil genauso spannend verläuft wie die bisherigen!!!
Fazit:
Ich finde der Film macht wirklich den Eintrag eines zweiten Teils. Es werden viele Neuerungen eingefügt, neue Figuren (Gilderoy Lockhard, Lucius Malfoy,Tom Riddle, etc...)
Die oben genannten Figuren möchte ich hier nochmal näher erwähnen:
Gilderoy Lockhard ist ein stolzer Pfau der wunder tut wie toll er ist, der in seinen Büchern schreibt was er schon tolles erlebt hat, aber verschweigt das er wahrscheinlich Nachts nichtmal ohne Licht einschlafen kann aus angst...
Lucius Malfoy ist der Vater von Draco Malfoy,und genau wie sein Sohn ein übler Zeitgenosse, der es nur auf den Stuhl von Dumbledor abgesehen hat!
Tom Riddle ist der eigentliche Bösewicht des zweiten Teils. Seine Rolle geht aber etwas unter...
Natürlich sind auch die Figuren aus dem ersten Teil wieder vorhanden,und wie zu erwarten war, wieder Brilliant gespielt!!!
Ich finde auch die Special-Effects sehr gelungen, die ganze Atmospähre ist gigantisch, der Fim ist einfach klasse!
Perfektes zusammenspiel von Action, Horror und Komödie lassen den Film zu einem weiteren Meilenstein im Genre Fantasy werden.
Mir persönlich hat der Film sehr gut gefallen, ich würde jederzeit wieder reingehn, und werd ihn mir sicher auch auf DVD noch anschauen.
Ich kann ihn nur wärmstens Empfehlen, die 2,5 Mio. Kinobesucher in der ersten Woche sind also kein Zufall!!
Ich hoffe der Bericht konnte auch denen die Neugier wecken die noch nix über den Film wussten... weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Das zweite Jahr in Hogwards
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Die Vorweihnachtszeit ist schon immer eine beliebte zeit gewesen, um einen neuen Kassenschlager in die Kinos zu bringen. So auch wieder in diesem Jahr mit „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“, der Fortsetzung von „Harry Potter und der Stein der Weisen“ aus dem Jahr 2001. Da ich den ersten Teil im letzten Jahr auch schon gesehen habe und von ihm begeistert war, musste ich mir auch den zweiten Teil ansehen. Außerdem war ich gespannt, wie die Buchvorlage, die ich bereist gelesen hatte, umgesetzt wurde.
Die Story :
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Die Geschichte zum zweiten Teil beginnt wie im ersten Teil im Haus der Dursleys, die Harry bei sich aufgenommen haben. Doch weder Harry, noch die Dursleys haben Freude daran. Sie sperren Harry Potter ständig in seinem Zimmer ein und verbieten ihm, sich mit seinen Freunden aus der Zauberschule in Hogwards zu treffen oder ihnen zu schreiben. Harry Potter leidet sehr darunter, denn er wäre viel lieber in Hogwards und bei seinen Freunden. Eines Tages bekommt er Besuch von der kleinen Hauselfe Dobby, die versucht, ihn davon abzuhalten, zurück nach Hogwards zu gehen. Aber das kann ihn nicht davon abhalten, denn schließlich ist die Schule sein eigentliches zu Hause und es ging ihm jedenfalls überall besser, als bei den Dursleys.
Eines Nachts kommen Ron Weasley und seine Brüder und holen Harry ab. Natürlich nicht auf normale Art und Weise, sondern mit dem fliegenden Auto von Rons Vater. Mit dem fliegen sie gemeinsam zu den Weasleys. Als sie alle ihre Briefe für die Zauberschule in Hogwards bekommen, müssen sie ihre Schulsachen kaufen. Sie reisen mit Hilfe von Flohpulver in die berühmte Winkelgasse, wo es jegliches Zauberzubehör gibt, was man sich nur erdenken kann. Dort trifft Harry auch auf Hermine. Gemeinsam machen sie sich auf ihre Besorgungen zu erledigen. In einem Laden treffen sie neben Prof. Lockhart, der unter die Autoren gegangen ist und sein neues Buch präsentiert in dem all seine Heldentaten stehen, auch auf Draco Malfoy und seinen Vater...
Nach Hogwards kommt man immer noch am Besten mit dem Zug von Gleis 9 ¾. So wollen es die Weasleys und Harry auch in diesem Jahr machen, aber als Ron und er durch die Wand laufen wollen, ist diese für sie plötzlich verschlossen. Was nun? Wie sollen sie denn jetzt in die Zauberschule kommen? Hier hilft ihnen wieder das fliegende Auto, mit dem sie sich kurzerhand selbst auf den Weg machen. Leider werden sie auf dem Weg zur Schule von 7 Muggeln, Menschen die nichts mit der Zauberei zu tun haben, gesehen. Dafür werden sie in Hogwards von Dumbledore bestraft.
Harry hört Stimmen in der Schule, die sonst kein andere hört. Wo kommen diese Stimmen her und was haben sie zu bedeuten? Alles wird noch viel unheimlicher, als die Katze des Hausmeisters versteinert an einer Wand aufgefunden wird. Daneben steht in großen roten Buchstaben, „Die Kammer des Schreckens ist wieder geöffnet, Feinde und Erben nehmt euch in Acht“. Nach und nach wird es immer mysteriöser. Selbst Schüler werden versteinert aufgefunden und niemand hat eine Lösung dafür. Die Zauberschule in Hogwards befindet sich in einer sehr großen Krise und wenn nicht bald die Schuldigen gefunden werden, muss die Schule geschlossen werden...
Meinung :
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Die Kammer des Schreckens ist ein absolutes Meisterwerk. Die Umsetzung aus dem Buch von Joanne K. Rowling ist hervorragend geworden, auch wenn Kleinigkeiten weggelassen wurden.
Die Besetzung ist im zweiten Teil glücklicherweise so geblieben, wie im ersten Teil. So war es für mich und mit Sicherheit die meisten Zuschauer recht einfach, sich wieder in die Geschichte und die einzelnen Charaktere hineinzuversetzen.
Die Schauspieler haben ihre Rolle alle sehr gut gespielt. Es hat mich schon sehr beeindruckt, wie die jungen Schauspieler, die doch den Hauptanteil an diesem Film haben, ihre Rollen verkörpern. Es ist mit Sicherheit für Erwachsene nicht immer einfach, in eine neue Rolle hineinzuspringen. Aber von diesen Problemen habe ich nichts gemerkt. Egal ob es jetzt Daniel Ratcliffe in der Rolle des Harry Potter, Rupert Grint als Ron Weasley oder Emma Watson als Hermine Granger sind, alle waren sehr überzeugend und haben es verstanden, sich bestens auf ihre Rolle vorzubereiten und diese auch perfekt zu verkörpern.
Aber auch die „ältern“ Schauspieler waren sehenswert.
Genau wie die segensreichen Schauspieler, ist auch die Kulisse für das Flair des Films verantwortlich. Hier wurde wirklich sehr detailliert gearbeitet. Die Zauberschule von Hogwards ist wunderschön dargestellt und wird einfach perfekt wiedergegeben. Auch in zahlreichen Szenen wurde sehr viel Wert auf Details gelegt. Sehr schön fand ich die Szene, wo die jungen Zauberschüler die Pflanzen umtopfen sollen. Dazu brauchen sie Kopfhörer, da die Pflanzen anfangen zu schreien, sobald sie aus der Erde gezogen werden. Die Pflanzenwurzel ist dabei mit richtigen Gesichtszügen versehen, und man kann bei ihren Schreien richtig mitfühlen.
Natürlich darf in Hogwards ein Quidditch-Match nicht fehlen. Für die, die nicht wissen was Quidditch ist, es handelt sich dabei um eine Ballsportart. Mit ihren fliegenden Besen sind die Schüler unterwegs und versuchen den Ball durch einen der Tore zu befördern. Das ganz ist sehr temporeich und mitunter auch gefährlich. Harry und Draco, beide in unterschiedlichen Teams, jagen sich wie Irre über den Platz. Der Spielball ist zu allem übel auch noch verzaubert und ist nur darauf aus, Harry Potter zu verletzten. Es ist einfach toll mit anzusehen, wie sie über den Platz jagen und dabei von dem wild geworden Ball verfolgt werden. Auch bei dem hohen Tempo, sind die perfekten Arbeiten an der Kulisse zu bewundern. Einfach genial!
Nach all dem vielen Lob muss ich aber auch etwas schlechtes Ansprechen. Es ist zwar nur ein Punkt, aber den finde ich besonders wichtig. Es geht um die Alterfreigabe! Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben. Dies wurde so gemacht, da viele Fans von Harry Potter nun mal Kinder sind. Und es ist klar, dass Kinder, die die Bücher gelesen haben, auch den Film sehen möchten. Das kann ich voll und ganz verstehen. Aber einige Szenen sind für Kinder ab 6 Jahren keinesfalls geeignet. Als Harry und Ron von Spinnen gefangen sind, oder der Kampf gegen den „Entgegner“ sind nicht gerade für zarte Kinderaugen gedacht. Auch wenn Kinder in der heutigen Zeit mehr vertragen, sind diese realistischen Szenen für sie nur schwer verdaulich. Auch wird es für sie schwer zu verstehen, wieso einige der Schüler plötzlich versteinert sind und so manchen Gedankengängen im Film können sie sicherlich auch noch nicht folgen. Ich hätte es daher für wesentlich besser gefunden, wenn der Film eine Alterfreigabe von 12 Jahren bekommen hätte.
Filmdaten :
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Titel : Harry Potter und die Kammer des Schreckens ( Harry Potter and the Chamber of Secrets )
Land : USA
Jahr : 2002
Verleih : Warner Bros.
Regie : Chris Columbus
Buch : Joanne K. Rowling
Schauspieler : Daniel Ratcliffe – Harry Potter, Rupert Grint – Ron Weasley, Emma Watson – Hermine Granger, Tom Felton – Draco Malfoy, Richard Harris – Dumbledore, Maggie Smith – McGonagal, Alan Rickman – Snape, Robbie Coltraine – Hagrid, Jason Isaacs – Lucius Malfoy
Länge : 158 Minuten
FSK : ab 6 Jahren
Fazit :
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Der Film ist absolut sehenswert! Ich war schon von dem Buch verzaubert und es stand für mich zweifelsfrei fest, dass ich mir diesen Film ansehen werde. Auch wenn es sich im eigentlichen Sinn um einen Kinderfilm handelt, fand ich mich nicht zu alt dafür. Außerdem finde ich die gewählte Altersfreigabe nicht passend gewählt.
Der Film ist sehr schön gemacht worden und sehr detailliert dargestellt worden. Die Schauspieler verkörpern ihre Rolle sehenswert und sind ihren Anforderungen absolut gewachsen. Ich habe 8,- € Eintritt für Harry Potter bezahlt. Eine Menge Geld, wenn man allerdings berücksichtigt, dass der Film mit seiner Länge von 158 Minuten eine deutliche Überlänge hat, ist dieser hohe Eintritt absolut gerechtfertigt. Man hat auch während des Films nie das Gefühl, schon so lange im Sessel zu sitzen. Die Zeit vergeht sehr schnell und mir kam während des Films keine Langeweile auf.
Ich kann euch den Film nur empfehlen. Schaut ihn euch an. Ob ihr nun eure Kinder, sofern ihr welche habt, mitnehmt oder nicht, dass solltet ihr selbst entscheiden. Für Harry Potter vergebe ich die Note 2. Eigentlich hätten es die 1 werden können, aber wegen der falsch gewählten Altersfreigabe, gibt es von mir einen Abzug.
Ich danke euch fürs Lesen und bin gespannt auf eure Bewertungen und Kommentare.
Ciao T_Goose weiterlesen schließen -
Besser als wie der erste Teil
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Ich finde der das Buch gelesen hat ein muss ist,dass man ins Kino geht.Der film ist mit dem Buch sehr identisch die Texte sind Orginal gesprochen und so schlimm dass man den Film ab 6 Jahre anschauen darf und nicht erst wie vorgesehen ab 12 Jahre.
Es sind nur ein Paar Grusseligeszenen die ein wenig brutaler waren zum Beisspiel der Schluss mit der Riesenschlange da wo Herrypotter Ihr das Schwert in den Rachen gerammt hat oder der eine Baum der Harry Potter und seinen Freund bald erschlagen hätte.
Am Lustigsten war die Szene mit dem Hauself der Harry Potter warnte,dass er nicht mehr nach Hogwarts die Schule für Hexerei und Zauberei zurückkehrt.Da sonst schlimme Dinge passieren würden,so sprach der Elf zu Harry Potter.
Die Film dauer ist sehr lange ,er dauer 2 Stunden und 30 Minuten,die sich aber lohnen.
Die Spezialleffekte sind Top,auch der Dollby Seround Sound ist spitzenmässig die Graffik sehr gut mit dem Computer animiert.
Auch die Effecte mit Hermiene waren nicht schlecht.Als Hermine einen Zaubertrankbraute und aus versehen Katzenhaare reinbrachte so verwandelte Sie sich als Katze,der ganze Körper war mit Haaren bedeckt,Hermine schähmte sich vor ihren Freunden,sie sperte sich in die Toilette ein.
Mehr verate ich von diesen Film jetzt nicht mehr.
Sonst ist ja die Spannung weg,am besten man geht ins Kino und sieht sich den kompletten Film an.
Für Harry potter fans ist dieser Film ein muss.
Der Film ist nicht nur für Kinder sondern auch für Erwachsene. weiterlesen schließen -
Für Harry lässt sich Manu räuchern ;o)
18.11.2002, 00:04 Uhr von
bigmanu
Ein herzlicher Hallo an alle meine Leser!Ich heiße eigentlich Manuela, bin 39 Jahre alt und seit ...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Eigentlich gehe ich sehr gerne in Kino, wenn der Film mich interessiert. Alles, was mich an unserem örtlichen Kino sehr stört ist der ekelige Gestank nach Rauch, dem ich während des Filmes ausgesetzt bin, und der sich danach in meinen Klamotten und in meinen Haaren festgesetzt hat. Als Nichtraucher ist es wirklich nicht schön, in einem Kino zu sitzen, in dem geraucht werden darf. Aber für den neusten Harry Potter Film habe ich das alles auf mich genommen, und für 7,00 Euro hatte ich das Vergnügen einen sehr guten Film zu sehen, und nebenbei gut durchgeräuchert zu werden ;o)))
Die Bücher habe ich alle vier verschlungen, und auch der erste Film, Harry Potter und der Stein der Weißen hatte mir schon sehr gut gefallen. Da war es natürlich für mich ein Muss, mir den neuen Film ebenfalls anzusehen. Ich war gespannt, in wie weit sich der Film an das Buch halten würde, freute mich auf die neu dazugekommenen Schauspieler (besonders auf Kenneth Branangh) und natürlich auf die vielen Trickaufnahmen wie das Fliegen und den Kampf mit dem Basilisken. Und nachdem endlich Ruhe im Kino herrschte wurde ich auch nicht enttäuscht.
Der Film beginnt bei Harrys Verwandten, den Dursley´s. Dort hat Harry keine sehr angenehme Ferien verbracht, und der Höhepunkt, ein wichtiger Geschäftspartner von Harrys Onkel Vernon sagt sich mitsamt Frau an. Harry soll sich nicht sehen lassen, und er ist auch ziemlich deprimiert, weil er von keinem seiner Freunde eine Nachricht bekommen hat. In seinem Zimmer erwartet ihn ein ungewöhnlicher Besuch, der Haus-Elf Dobby. Dieser warnt ihn davor, nach Hogwarts zurückzukehren, weil dort eine große Gefahr auf ihn warten würde. Weil Harry nicht auf seine Warnung hören will, veranstaltet er einen ziemlichen Wirbel (Torte auf der Frau des Geschäftpartners) was die „Einkerkerung“ Harrys in seinem Zimmer zur Folge hat. Hier fehlt allerdings meiner Meinung nach der Hinweis darauf, das er eine Abmahnung vom Zaubereiministerium bekommt, und die Dursley´s so erst erfahren, das er außerhalb von Hogwarts nicht zaubern darf und jetzt wagen ihn einzusperren.
Harry muss allerdings nicht lange in seinem Kerker verbringen, da Ron und seine Brüder ihn mit Hilfe des fliegenden Autos ihres Vaters befreien. Mitsamt seinem Gepäck und der Eule Hedwig entkommt er den Dursley´s und sie fliegen zu Ron nach Hause. Dort hagelt es erst einmal eine Standpauke von Ron´s Mutter, wegen der Aktion mit dem Auto. Hier lernen wir dann auch den Vater von Ron, Arthur Weasley kennen, und seine Schwester Ginny, die eindeutig eine Schwäche für Harry hat. Mit Hilfe von Flohpulver reist die ganze Familie, samt Harry, durch den Kamin in die Winkelgasse, um die Schulsachen für das neue Schuljahr einzukaufen. Bei Harry klappt es allerdings nicht so ganz, und er landet in der berüchtigten Nokturngasse. Zum Glück befreit Hagrid ihn aus den Fängen der etwas Zwielichten Gestalten, die dort herumlaufen.
Wieder vereint mit mit den Weasley´s die inzwischen mit Hermine Granger und ihren Eltern zusammengetroffen sind, machen sie sich daran, die Zauberbücher für das nächste Schuljahr zu kaufen. Dort treffen sie dann auf den bei den Frauen so beliebten Zauberer Gilderoy Lockhart, der hier eine Autogrammstunde gibt. Es stellt sich heraus, das er der neue Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste in Hogwarts ist, und er schenkt Harry all seine neuen Bücher und lässt sich mit ihm fotografieren. Und sehr zum Missfallen von Harry und den Weasley´s treffen sie hier auch auf Draco Malfoy und seinen Vater, wobei es zu einem verbalen Schlagabtausch kommt.
Dann machen sich Harry und die Weasleys auf den Weg zum Hogwarts Express, wobei es Harry und Ron nicht gelingt, durch die Wand auf Bahnsteig 9 3/4 zu kommen. Sie verpassen den Zug und fliegen mit dem Autos der Weasleys nach Hogwarts. Dabei werden sie von einigen Muggeln gesehen, und sie entgegen nur knapp einem Zusammenstoß mit dem Hogwarts Express. Zu allem Unglück macht der Wagen dann kurz vor Hogwarts schlapp, und sie landen in der peitschenden Weide, einem Baum, der dies nicht tatenlos hinnimmt. Er zerlegt fast das Auto, und Harry und Ron werden zu guter Letzt von ihrem Auto selber mitsamt dem Gepäck hinausgeworfen, während der Wagen in der Dunkelheit verschwindet. Sie schleichen sich in die Schule, werden aber von Snape geschnappt, der sie am liebsten der Schule verweisen würde. Doch die Hauslehrerin von Gryffindor, Professor McGonagall und der Schulleiter Albus Dumbledore geben den beiden noch eine Chance.
So beginnt das neue Schuljahr sehr turbulent, und es wird nicht friedlicher. Der nächste Schock für Harry kommt in Form von Draco Malfoy, der sich als neuer Sucher der Quidditch-Mannschaft von Slytherin entpuppt. Sein Vater hat das Team mit neuen Besen ausgestattet, und sie scheinen unschlagbar zu sein. Draco beleidigt Hermine, nennt sie Schlammblut und Ron versucht ihn mit einem Zauber zu belegen. Doch sein defekter Zauberstab wirft den Zauber auf ihn zurück, und der arme Kerl spuckt Schnecken. Harry hört plötzlich Stimmen in den Wänden, die außer ihm niemand hören kann. Die Katze des Hausmeisters Filch wird versteinert aufgefunden, während Harry, Ron und Hermine in der Nähe sind. An der Wand stehen die seltsamen Worte „Die Kammer des Schreckens wurde geöffnet. Feinde des Erben, nehmt euch in acht“. Harry wird verdächtigt, etwas damit zu tun zu haben, gar der Erbe Slytherins zu sein.
Dann werden zwei Schüler versteinert aufgefunden, und bei einem Zauberduell kommt heraus, das Harry ein Parselmund ist, was heißt, er kann die Sprache der Schlangen. Er ist plötzlich nicht mehr so beliebt bei seinen Mitschüler, da man ihn für den Erben von Slytherin hält. Die Lehrer hingegen haben ganz andere Sorgen, fürchten sie doch, das Hogwarts aufgrund der Vorkommnisse ganz geschlossen werden muss. Die Ereignisse überstürzen sich. Harry versucht zusammen mit Hermine und Ron das Geheimnis der Kammer des Schreckens zu lüften. Er findet das Tagebuch eines Schülers von Hogwarts, der diese vor 50 Jahren besuchte. Tom Riddle führt ihn durch das Buch in die Vergangenheit, und er erfährt, das Hagrid die Kammer vor 50 Jahren geöffnet hat. Die nächsten Opfer sind Hermine und der fast kopflose Nick, und Harry und Ron wollen Hagrid mit ihrem Wissen konfrontieren. Doch dieser wird verhaftet und ins Gefängnis nach Askaban gebracht, Professor Dumbledore als Schulleiter abgelöst. Harry und Ron folgen auf Hagrids Rat hin den Spinnen in den verbotenen Wald, und werden dort fast gefressen. Sie erfahren aber auch, das Hagrid nichts mit der Kammer des Schreckens zu tun hat und hatte. Und in der versteinerten Hand von Hermine finden sie einen Zettel, der ihnen den Hinweis liefert, das es sich bei dem Ungeheuer in der Kammer des Schreckens um einen Basilisken, eine sehr große und alte Schlange, handelt.
Es kommt zum großen Finale, als Rons Schwester Ginny verschwindet, und Harry zusammen mit Ron den Eingang zur Kammer des Schreckens findet. Zusammen mit dem eher unwilligen Gilderoy Lockhart versuchen sie, Ginny zu retten, und Harry erlebt noch einige Überraschungen. Das Ende möchte ich hier nun auch nicht weiter verraten, da alle Leser des Buches es ja kennen, und ich die restlichen Leser nicht um die ganze Spannung bringen möchte :o)
Kommen wir jetzt einmal zu den Darstellern in diesem zweiten Harry Potter Film. Harry wurde wieder von Daniel Radcliffe dargestellt, der meiner Meinung nach seine Sache sehr gut gemacht hat, sogar besser als beim ersten Film. Doch ich bin der Meinung, das man ihm die 12 Jahre nur noch schwer abnehmen kann. Allerdings gefallen mir seine schauspielerischen Leistungen im zweiten Film eindeutig besser als im ersten.
Rupert Grint hat sich in meinen Augen kaum verändert, und er spielt den Ron Weasley einfach perfekt. Genau so habe ich ihn mir beim Lesen der Bücher auch vorgestellt. Sein Gesicht, der Ekel als er die Schnecken spukt, total realistisch. Und auch die Panik bei der Begegnung mit den Spinnen im Wald, sehr gut dargestellt. Obwohl ich persönlich von dieser Szene nicht viel gesehen habe, da ich aus Ekel vor den Spinnen meine Brille abgenommen hatte *ggg*.
Emma Watson, die wieder die Hermine Granger spielt, ist meiner Meinung nach schon fast zu erwachsen für ihre Rolle. Das Alter von 12 Jahren nimmt man ihr fast nicht mehr ab, sie wirkt schon so erwachsen. Doch trotzdem hat sie mir sehr gut gefallen, ihre Mimik und Gestik ist einfach toll und passt perfekt zu der im Buch beschriebenen Hermine.
Auch Tom Felton spielt seine Rolle als Draco Malfoy wieder sehr gut, obwohl ich auch hier wieder der Meinung bin, wie ein 12jähriger Junge sieht er absolut nicht mehr aus. In Teil eins habe ihm die 11 Jahre noch abgenommen, doch er ist ganz schön in die Höhe gegangen und sieht auch im Gesicht schon sehr erwachsen aus. Aber auch seine Mimik gefällt mir sehr gut, wie er verächtlich seinen Mund verzieht, einfach genial.
Unverändert gut in ihren Rollen waren auch Robbie Coltrane als Rubeus Hagrid, Alan Rickman als Severus Snape und Maggie Smith als Minerva McGonagall. Vor allem Alan Rickman spielt den Snape so richtig schön gemein und detailgetreu, angefangen mit den fettigen Haaren bis hin zum Hass im Gesicht, wenn er Harry ansieht.
Neu dabei waren Bonnie Wright als Ginny Weasly, die aber eine eher unauffällige Rolle im Film hatte. Auch Christian Coulson als Tom Riddle hat nicht die größte Rolle, macht seine Sache aber sehr gut. Obwohl ich auch hier der Meinung bin, das er nicht wie ein 16jähriger Schüler aussieht.
Mein Favorit unter den Neuzugängen ist eindeutig Kenneth Branangh als Gilderoy Lockhart. Er ist einer meiner Lieblingsschauspieler, und wir haben unseren Sohn nach ihm den Namen Kenneth gegeben. Die Rolle des Gilderoy Lockhart ist ihm meiner Meinung nach auf den Leib geschrieben. Er spielt in perfekt, selbstverliebt, eitel einfach komisch. Am besten die Szene in seinem Büro, wo er auf einem Bild dargestellt wird, wie er in Pose auf einem Besen sitzt, wehendes Haar umgibt ihn, und er malt sie auf diesem Bild auch noch selbst, göttlich ;o) Und dabei ist er der reinste Blender, der keine Ahnung von nichts hat.
Mit etwas Wehmut habe ich die Szenen mit Richard Harris als Albus Dumbledore angesehen. Schade, das dieser hervorragende Schauspieler von uns gegangen ist. Es wird nicht leicht sein, ihn im nächsten Film zu ersetzten. Im Gespräch sind Peter O`Toole, Richard Attenborough und Ian McKellen (Herr der Ringe). Ich könnte mir Peter O`Toole gut in dieser Rolle vorstellen.
Ganz besonders erwähnen muss ich hier noch Jason Isaacs der den Lucius Malfoy spielt. Wenn ich die Bücher wieder lese, dann stelle ich ihn mir genau so vor. Sein Blick, der so absolut böse ist, diese Arroganz, die langen weißen Haare, einfach Klasse. Ich habe selten jemanden gesehen, der einen so kalten Blick hat. So stellt man sich einen bösen Zauberer vor.
Ganze 158 Minuten lang hat mich dieser Film gefesselt, was nur von einer echt dämlichen Pause unterbrochen wurde, die im Kino gemacht wurde. Die hat mich persönlich ziemlich gestört. Freigegeben wurde er ab sechs Jahren, was meiner Meinung nach zu früh ist. Man sollte hier das Alter auf 8 Jahre heraufsetzen, das wäre angemessener. Es gibt doch einige Szenen, die ich für 6jährige Kinder als nicht geeignet halte, so zum Beispiel den Kampf mit dem Basilisk, und die Szene mit den Spinnen. Hier sollten die Kinder doch von ihren Eltern begleitet werden.
Regie geführt hat, genau so wie im ersten Harry Potter Film, wieder Chris Columbus. Er ist ja vertraglich daran gebunden, sich eng an die Vorlage zu halten. Allerdings hatte ich das Gefühl, das in Teil zwei diese Regelung etwas gelockert wurde. Einige Szenen fehlten natürlich, ansonsten wäre der Film wohl auch zu lang geworden. Doch es wurde auch einiges eingefügt, das so im Buch nicht vorhanden ist. Die Szene mit dem fliegenden Auto wurde etwas dramatischer gestaltet, einen Konfrontation mit dem Hogwarts Express gibt es im Buch nicht. Und aus dem Quiddich-Spiel gegen Slytherin wurde eine richtige Action-Szene. Die Musik zu dieser Szene wurde übrigens von John Williams geschrieben, der auch die Musik zu Star Wars geschrieben hat. Die Schluss Szene, in der Harry mit dem Basilisk kämpft wurde auch etwas dramatischer gestaltet. An eine Flucht durch die Kammer des Schreckens kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern.
Als einfach genial empfand ich es, wie die Macher des Films Hogwarts und die Umgebung umgesetzt haben. Man bekommt in diesem Film viel mehr von Hogwarts zu sehen, so auch eine sehr schone Aufnahme von oben. Die Mädchentoilette, mit der maulenden Myrte, ist sehr aufwendig gestaltet worden, und die Öffnung in die Kammer selber durch das Waschbecken wurde sehr fantasievoll umgesetzt. Das ganze Schloss ist einfach herrlich dargestellt, die Bilder wunderschön und beeindruckend. Auch die Effekte, mit den zum Beispiel der Haus-Elf Dobby und der Basilisk zum Leben erweckt wurden kann ich einfach nur bewundern. Und die Flugszenen sehen für mich einfach echt aus. Wenn ich jetzt die Bücher wieder lese, dann stelle ich mir alles genau so vor.
Die Musik von John Williams empfand ich als sehr passend, sie hat mir gut gefallen. Sie untermalt die Szenen perfekt, ich überlege tatsächlich, ob ich mir die CD mit dem Soundtrack noch kaufe. Ist ja bald Weihnachten, da weiß ich dann etwas was ich mir wünschen kann, da Band 5 ja leider noch nicht erschienen ist. Das wäre natürlich ein noch viel passenderes Weihnachtsgeschenk.
Trotzdem, das die Darsteller älter wirkten als im Buch angegeben, den fehlenden Szenen und den neueingefügten hat mir dieser Film sehr gut gefallen. Er hat mich gefesselt, er ist spannender und auch düsterer als der erste Film. Er hält sich recht gut an das Buch, alle wichtigen Szenen sind enthalten. Das ist für mich sehr wichtig, denn wenn ich ein Buch gut finde, dann will ich es auch so verfilmt sehen. Ich bereue es nicht, mich über zwei Stunden lang im Kino räuchern zu lassen, und mit Sicherheit kaufe ich die DVD des Filmes, wenn sie hoffentlich bald erscheint. Von mir deshalb auch alle fünf Sterne und eine uneingeschränkte Weiterempfehlung. Für alle Harry Potter Fans ein Muss, auch wenn Nichtkenner des Buches den Film vielleicht an einigen Stellen nicht ganz verstehen.
Gruss von Eurer BigManu weiterlesen schließen -
Simsalabim - ich bin verzaubert
17.11.2002, 19:54 Uhr von
DieEine
34 Jahre bin ich alt, Klappe aufreißen ist eines meiner Lieblingshobbys.So richtig viel über mich...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Eigentlich hätte ich euch erst am Dienstag mit diesem Beitrag hier beglücken können, denn ich wollte Montag mit einer Freundin ins Kino gehen. Wie der Zufall es aber so will, hat unsere Nachbarin bei einem Preisausschreiben zwei Kinokarten gewonnen, aber da die Karten für die Sonntag-Morgen-Vorstellung von Harry Potter und die Kammer des Schreckens waren und unsere Nachbarin morgens arbeiten muss, hat sie meinem Vater und mir die Karten geschenkt.
Ich bin also heute morgen früh aufgestanden, um mich mit sehr vielen Erwachsenen und noch mehr Kindern in die Frühvorstellung des Films zu setzen.
*Die Story*
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In den Ferien, die der junge Zauberschüler bei seinem Verwandten, den Dursleys, die ihn schlecht behandeln, verbringen muss, bekommt Harry Potter plötzlich besuch von einem kleinen, halbnackten Wesen mit großen, grünen Augen. Dieser Knirps stellt sich als Hauself Dobby vor, der mit allen Mitteln verhindern will, dass Harry nach den Ferien wieder auf die Zaubererschule Hogwarts zurückkehrt.
Dobby spricht von einer Verschwörung auf Hogwarts und schließt sogar den Zugang zum Bahnhofsgleis, von dem aus der Zug zur Schule fährt. Harry undsein Freund Ron lassen sich aber nicht davon abhalten und fahren bzw. fliegen kurzerhand mit dem Auto von Rons Vater nach Hogwarts
Auf Hogwarts angekommen, scheint zunächst alles wie immer zu sein, aber schon bald gehen merkwürdige Dinge vor sich. Harry, Ron und Hermine entdecken eine versteinerte Katze und den Hinweis, dass die Kammer des Schreckens von dem Erben Slytherins wieder geöffnet worden sei. Slytherin ist einer der Gründerväter von Hogwarts, der die Schule aber verliess, weil die anderen drei Gründer sich nicht darauf einlassen wolletn, alle nicht reinen Zauber-Schüler von der Schule zu verbannen. Muggle-geborene hätten auf Hogwarts nichts zu suchen.
Vor seinem Abgang baute er jedoch die Kammer des Schreckens, die von einem Monster bewohnt wird. Leider weiss keiner wo die Kammer ist und wie sie geöffnet, geschweige denn geschlossen wird. Gewiss ist nur, dass die Kammer vor 50 Jahren schonmal geöffnet wurde und dass ein Mädchen getötet wurde. Es heisst, dass jeder, der dem Monster in die Augen blickt wird getötet, aber in Hogwarts werden die Schüler, die der schrecklichen Kreatur aus der Kammer begegnen, lediglich versteinert.
Harry Potter hört immerzu Stimmen, die ausser ihm niemand hören kann und als sich herausstellt, dass er die Sprache der Schlangen spricht, die auch Slytherin und Lord Waldemort beherrschten, ist er verdächtig eine Erbe Slytherins zu sein.
Um etwas über die Vergangenheit herauszufinden, bekommt Harry Hilfe von einem alten Tagebuch, das ihn auf eine Reise in die 50 Jahre zurückliegende Vergangenheit schickt. Was er allerdings dort sieht ist nicht so erfreulich, denn es scheint als habe sein väterlicher Freund Hagrid etwas mit der Kammer des Schreckens zu tun.
Kann Harry seine und Hagrids Unschuld beweisen, die Kammer des Schreckens finden und das Monster zur Strecke bringen? Außerdem gilt es seine versteinerten Freunde zu retten und da drängt natürlich die Zeit.
*Meine Meinung*
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Ich konnte mit den Harry Potter Hype, der vor ein paar Jahren begann überhaupt nichts anfangen. Eine Arbeitskollegin hat die Bücher regelrecht verschlungen und ihrem Vater sogar eins zu Weihnachten geschenkt, was ich überhaupt nicht verstehen kann und ich hab sie deshalb auch immer etwas aufgezogen. Für mich war Harry Potter ein Kinderheld aus Kinderbüchern. Auch mit der ganzen Vermarktung hatte ich so meine Probleme, da man an jeder Ecke irgendwas von Harry Potter bekam. Einfach schrecklich. Dann aber kam der erste Film ins Kino und irgendwann habe ich ihn mir sogar auf Video angesehen und ich muss sagen, dass ich mich wegen meiner Vorurteile mal wieder geschämt habe. Harry Potter hatte mich verzaubert oder zumindest der Film.
So ging es mir auch heute morgen im Kino: ich wurde einfach verzaubert von dem Zauberlehrling Harry Potter und seinen Freunden.
Der Film nimmt einen schon bei der ersten Sekunde mit in eine andere Welt, in der man viel Phantasie braucht und für ganze 2 Stunden und 30 Minuten wieder Kind ist.
Auch wenn die Geschichte und die filmische Umsetzung der Geschichte sich nicht wesentlich vom ersten Teil unterscheidet, so glänzt dieser Film mit Spezialeffekten und gut ausgearbeiteten Charakteren, die nicht nur Kinder begeistern sondern auch Erwachsene. Die Figuren sind mit viele Liebe zum Detail umgesetzt und besetzt worden, was diesen Film auch einfach zu einem Erlebnis macht.
Aber nicht nur gute Kostüme, Tricks und Charaktere sind das Schöne an "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" sondern auch die Spannung des Films. Vielleicht ist der Film weniger spannend, wenn man das Buch gelesen hat, aber ich als neutrale Kinogängerin in dem Fall, bin nicht so schnell hinter das Geheimnis der Kammer gekommen und fand die Auflösung schon recht spannend, wenn auch für Kinder vielleicht nicht so logisch.
Vielleicht sehen Kinder das abe rauch ganz anders. Ichkann mich da nur schwer hineinversetzen und deshalb kann und will ich auch die so viel kritisierte Altersfreigabe von 6 Jahren nicht verteidigen und auch nicht verdammen. Ich hab an dem ganzen Film nur eine Szene gefunden, die Kindern meiner Meinung nach Angst machen könnte und das war die Szene, in der Harry mit dem Wesen aus der Kammer des Schreckens kämpft. Die ist vielleicht nicht so für Kinder geeignet, aber ich denke ja auch, dass 6jährige vielleicht Schwierigkeiten haben, die Geschichte und die ganzen Zusammenhänge zu verstehen. Es kann aber wie gesagt auch sein, dass ich die Kids von heute unterschätze, ich glaube aber, dass der Film für Kinder nicht gefährlich ist, denn schließlich sind die Eltern ja mit im Kino und man sollte nach dem Film auf jeden Fall mit den Kleinen reden (nicht nur nach Harry Potter).
Im Gegensatz zu dem ganzen Fernsehmüll, den Kinder morgens bei RTL oder ähnlichen Sendern zu sehen bekommen, ist Harry Potter auf jeden Fall eine Wohltat, denn der Film ist lustig, spannend, verkörpert Gut und Böse sehr einfach, regt die Phantasie und macht einfach sehr, sehr viel Spaß.
Mir hat der Film so viel Spaß gemacht, dass ich mir heute Nachmittag das dritte Buch ausgeliehen hab und anfing zu lesen - ja, jetzt hat auch mich das Harry-Fieber gepackt. weiterlesen schließen -
"Kannst du mich hören? Komm zu miiiiirrrrrrr!"
17.11.2002, 18:48 Uhr von
Gluehsternchen
So, nun also nochmal!Bin schon länger bei Yopi gewesen und bin auch bei Ciao (mit dem gleichen Ni...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
November. Graue Zeit, Regen und doch ein Lichtblick: Der zweite Harry Potter Film ist seit dem 14.11. im Kino. Warum ihr euch ihn ansehen sollt und wieso er mir gefallen hat, lest ihr im folgenden Bericht!
Die Story:
*-*-*-*-*
Ferien. Harry hat es wieder mal nicht leicht im Hause der Dursleys. Seine Eule Hedwig darf nicht aus dem Käfig und so kann er seinen Freunden keine Briefe schreiben. Aber auch seine Freunde scheinen ihn vergessen zu haben, denn von ihnen ist kein einziger Brief angekommen. Wieso, klärt sich erst, nachdem der Hauself Dobby plötzlich bei Harry im Zimmer auftaucht und ihn vor einer großen Verschwörung warnt und ihn daran zu hindern versucht nach Hogwarts zurückzukehren. Jedoch können Ron und seine Brüder Harry abholen und ein neues Schuljahr kann beginnen, aber nicht ohne Hindernisse, denn der Zugang zu Gleis 9 ¾ scheint versperrt und so fliegen Ron und Harry mit einem Auto in die Schule.
Dort geht es drunter und drüber. Die Kammer des Schreckens scheint wieder geöffnet worden zu sein und keiner weiß wie und keiner weiß wo und keiner weiß eigentlich genau was die Kammer eigentlich ist. Natürlich versuchen Ron, Hermine und Harry das heraus zufinden und kommen dabei in nicht ungefährliche Situationen. Eine große Rolle spielt auch ein Tagebuch, das Harry findet und das mit ihm kommuniziert und ihn in die Vergangenheit bringt, wo er einiges erfährt.
Natürlich gibt es auch einen neuen Lehrer in „Verteidigung gegen die dunklen Künste“; Gilderoy Lockhard, ein Schönling, der scheinbar nur weiß wie man seine Autogrammkarten unterschreiben kann.
Bei ihren Nachforschungen kommen die drei Freunde auf einige dunkle Geheimnisse... und zu klären wäre: Was hat Hagrid mit all dem zu tun? Wo gehen alle Spinnen hin? Wer versteinert all die Schüler? War es diesmal Fiesling Snape? Und was ist es für eine seltsame Stimme, die Harry zu rufen scheint?!
Seht selbst...!!!
Die Schauspieler:
*-*-*-*-*-*-*-*-*
Harry, gespielt von Daniel Radcliffe, ist wieder sehr überzeugend in der Rolle des schüchternen, aber mutigen und selbstsicheren Zauberlehrlings, der mit seinem Schicksal nicht immer so zufrieden ist.
Ron, gespielt von Rupert Grind, hat diesmal auch eine größere Rolle und einige witzige Szenen. So wollen wir ihn sehen.
Hermine, gespielt von Emma Watson, ist einfach herrlich. Selbstsicher und stolz, aber auch verletzlich und klug wird sie von dieser jungen Schauspielerin verkörpert...
Hagrid, gespielt von Robbie Coltare, ist ein Unikat. Brilliant gespielt, toll umgesetzt, aber leider diesmal mit wenig Auftreten.
Gilderoy Lockhard, gespielt von Kenneth Branagh, ist wirklich gut. Kenneth bringt diesen Charakter zum Leben und es ist herrlich zu sehen wie er verkörpert wird.
Dumbledore, gespielt von Richard Harris (verstorben im Oktober 2002) ist eine schöne Rolle. Leider die letzte von Harris und deshalb sehr zu bedauern.
Insgesamt waren alle Schauspieler authentisch und gut.
Spannung & Grusel:
*-*-*-*-*-*-*-*-*-*
Insgesamt war Teil 2 spannender als Teil 1. Hier wurde nicht der Schwerpunkt auf die Zauberei und die Magie gelegt, sondern es war wirklich eher ein kleiner Actionfilm. Die Bekämpfung des Monstern in der Kammer des Schreckens und all das Drumherum stand im Mittelpunkt. Viele Details, die das Buch hervorhebt (z.B. Die Liebe von Harrys Mutter zu Harry) spielen hier keine Rolle. Meiner Ansicht nach ist der Film nicht für Kinder ab 6 geeignet, denn es gab eine Szene, bzw. Eine Sequenz in der ich mir über 5 Minuten lang die Augen zugehalten habe: Riesige Spinnen wohnen im verbotenen Wald und jagen Ron und Harry. Neben all den großen gibt es Millionen kleiner Spinnen und es ist einfach eklig!!!
Für zart besaitete Menschen also eher ein negativ Punkt. Auch das Monster am Ende ist für kleine Kinder sicher nicht das Wahre.
Spannende Szenen waren:
-Der Wald
-Der Endkampf mit Monster und Riddle
-Der Flug mit dem Auto
und einige mehr!
Effekte & Graphik:
*-*-*-*-*-*-*-*-*
Wieder total tolle Animationen. Der Hauself Dobby ist wirklich gelungen und einfach nur süß! Die Flüge auf dem Besen beim Quiddisch wirken total echt und auch Monster und Kobolde sind super integriert in die Welt der Magie. Natürlich darf das Schloß selbst nicht unerwähnt bleiben: Sich bewegende Treppen, sprechende Bilder, animierte Fotos... Super!
Musik:
*-*-*-*
Die Musik war sehr mitreißend und fiel oft positiv auf. Man merkt doch immer wieder, wie sehr Musik Szenen beeinflußt und noch intensiver macht!
Infos:
*-*-*
Der Film dauerte ohne Pause 140 Minuten, die ich auch ohne Klo überstand (der Film ging einfach rasend schnell vorbei!). Regie führte wie in Teil 1 Chris Columbus, der seine Regie für Teil 3 leider abgegeben hat!!! Offiziell freigegeben ist der Film ab 6 Jahren, was ich jedoch nur sehr bedingt empfehle (siehe Punkt Spannung).
Abschließende Meinung:
*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*-*
Mir hat der Film gefallen. Er war nicht übermäßig toll, aber auch nicht schlecht. Der erste war klar besser und in sich runder, wobei Teil zwei schon von der Story nicht so toll ist (von allen vier Teilen halte ich ihn für den schwächsten Teil). Er war sehr spannend und teilweise eklig und diese Spannung kam sehr gut rüber. Was mir fehlte waren Kleinigkeiten, obwohl vieles schon angesprochen wurde (z.B. die Situation der Sklaverei der Hauselfen!!). Ich war wieder einmal von der schauspielerischen Leistung sehr überzeugt und finde nach wie vor, das alle Rollen super besetzt sind! Alles in allem war auch Teil zwei sehr nah am Buch, die Story war super umgesetzt und konnte einen mitreißen, jedoch ist hier schon ein ganz klarer Fingerzeig das es weiter gehen muß, der in Teil 1 so nicht da war...
Der Film war gut und es kann ruhig weiter so gehen, jedoch hab ich gehört, das Teil 3 wahrscheinlich erst 2004 erscheint, schade, denn der wird richtig gut!
Euer verzaubertes Gluehsternchen YVI
Wem dieser Bericht nicht gefällt, den soll ein Klatscher treffen und er soll Schnecken spucken!!*g* weiterlesen schließen -
Ich tauche in eine Traumwelt II
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Da mein Bruderherz gestern abend mit seinem Kumpel ins Kino wollte, und einer die beiden fahren musste, viel das Los auf mich. Doch so kam ich dazu das zweitemal in dieser Woche ins Kino zu gehen, denn es wäre ja schwachsinnig gewesen ständig hin und her zu fahren.
Ich schnappte mir also meinen Freund (ja, der Arme musste mal wieder dran glauben) und es ging ab nach Hogwarts.
Wir sahen uns, wie mein Bruder auch, den neuen und zweiten Teil von Harry Potter an.
Harry Potter und die Kammer des Schreckens.
Original: The chamber of secrets
Da ich die Bücher schon alle gelesen habe war ich sehr neugierig auf die Umsetzung. Ich muss zugeben, dass ich aufgeregter war als mein Bruder. :-)
Da saßen wir nun zwischen lauter lauten Kiddies und hatten schon keine Lust mehr nach der Werbung sitzen zu bleiben. Doch zum Glück taten wir dieses doch, denn es hat sich ja gelohnt.
Mal ein Einschub, der nichts mit dem mit dem Thema zu tun hat:
Es war zwar eine 19,30 Uhr-Vorstellung, aber ca. 95% der Kinobesucher waren unter 12 Jahren. Muss man da Werbung von diversen Zigarettenmarken und Trailer mit nackten Frauenbrüsten zeigen? Fand das unmöglich! Aber weiter.
Und dann ging es endlich los. Wir saßen ganz konzentriert in unserem Sitz, denn es wurde im Radio von 11 Fehlern im Film berichtet und die galt es zu finden.
Der Inhalt:
Der Film mal wieder in dem Haus der Dursleys. Harry wohnt mittlerweile nicht mehr unter der Treppe, sondern hat ein eigenes, größeres Zimmer bekommen, wo er aber dennoch wie in einem Käfig lebt. Seine Verwandtschaft macht ihm das Leben wie eh und je schwer, doch Harry ist dies ja gewohnt und beschwert sich nicht wirklich.
Eines Abends taucht in seinem Zimmer der Hauself Dobby auf, der Harry warnen will nicht mehr in die Schule zu gehen. Doch Harry hört nicht auf den kleinen Wicht und so versucht dieser alles um Harry von dem Schulbesuch abzuhalten.
In einer Nacht- und Nebelaktion kommt Harry aus seinem Käfig frei.
Die drei Rotschöpfe der Weasleys nehmen sich heimlich das fliegende Muggel-Auto von ihrem Vater und retten Harry vor seiner schlimmen Familie. Harry verbringt seine letzten Ferientage bei den Weasleys und ist mehr als begeistert von deren Leben.
Die Weasleys und Harry gehen zusammen in die Winkelgasse zum jährlichen Schulbucheinkauf. Dort lernen sehen sie zum erstenmal Malfoys Vater, der die Weasleys seinen Hass spüren lässt. Da die Weasleys nicht sonderlich reich sind, können sie sich nicht alles leisten. Sie kaufen bereits benutzte Bücher und nicht gerade die besten Besen, Tiere,..., was die beiden Malfoys ausnutzen um zu verletzen.
Und dann nähert sich auch schon der erste Schultag. Harry und sein Freunde machen sich auf zum Bahnhof, um vom Gleis 9 ¾ nach Hogwarts zu fahren. Dieses Jahr ist auch Rons kleine Schwester dabei. Die Familie ist spät dran und daher muss es schnell. Doch als Ron und Harry versuchen durch die Mauer zu rennen, ist das Portal verschlossen. Zu spät. Der Zug ist im wahrsten Sinne des Wortes abgefahren.
Also schnappen sich die beiden das fliegende Auto und versuchen auf eigene Faust den Zug einzuholen und nach Hogwarts zu gelangen. Sie schaffen es auch tatsächlich, doch landen sie leider etwas unsanft in der alten peitschenden Weide, die das Auto ziemlich demoliert. Harry und Ron kommen noch mal heil davon. Das Auto auch. Es haut einfach ab und verschindet im verbotenen Wald.
Natürlich erwarte die beiden eine Strafe, denn sie sind zusätzlich von 7 Muggeln gesehen worden, was extrem gefährlich für die Zauberwelt ist. Harry muss seinem neuen Lehrer, Gilderoy Lockhart, beim beantworten seiner Fanpost helfen. Als er nach Stunden dessen Büro verlässt hört Harry eine seltsame Stimme, die ihn zu sich ruft. Er trifft auf Ron und Hermine, die aber beide die Stimme nicht hören können. Die drei machen sich auf den Weg in ihre Betten und entdecken eine Schrift an der Wand, die verkündet, dass die Kammer des Schreckens geöffnet wurde. Auf dem Boden davor sitzt die versteinerte Mrs. Norris, die Katze des Hausmeisters. Sofort eilen einige Lehrer herbei und es lässt sich nicht ausschließen, dass Harry und seine Freunde für dieses Geschmiere verdächtigt werden.
Und das ist nur der Anfang! Die Ereignisse vermehren sich Rapide. Harry findet im Duellierclub heraus, dass er ein Parselmund ist. Einer, der mit Schlangen reden kann und das konnten bisher nur die bösen Magier. Weitere Schriftzüge tauchen auf und Harry ist sogar durch Bälle beim Quiditsch bedroht.
Um es zusammenzufassen und eure Neugierde zu wecken (denn wenn ich viel mehr schreibe erfahrt ihr zu viel):
Harry findet ein seltsames Tagebuch und bekommt einen Einblick in die Vergangenheit.
Er und Ron machen sich auf in den verbotenen Wald und erfahren dort viel hilfreiches.
Hermine wird ein Opfer.
Es wird gerätselt, wer der Erbe Slytherins ist und somit die Kammer geöffnet hat.
Es ist mir sehr schwer gefallen den Inhalt hier zu beschreiben, denn es passiert soooooo viel und ich will euch ja nicht zu viel verraten. Es kommt ständig zu neuen Geschehnissen, die den Fall der Kammer des Schreckens weiter lösen, hier aber zu viel verraten würden.
Die Schauspieler:
Harry Potter – Daniel Ratcliffe
Ron Weasley – Rupert Grin
Hermine Granger – Emma Watson
Dumbledore – Richard Harris
McGonagal – Maggie Smith
Hagrid – Robbie Coltraine
…
Fantastisch.
Die Schauspieler waren absolut überzeugend.
Da ist der alte Schulleiter Dumbledore, der mich wie auch im ersten Teil begeistert. Ich liebe diesen Charakter. Diesen ruhigen, gemütlichen, alten Mann, der natürlich für alles eine Lösung hat, alle Geheimnisse kennt. Perfekt. Leider ist dieser Schauspieler ein paar tage nach den Dreharbeiten gestorben.
Und Harry Potter, Ron und Hermine geben hier auch wieder das perfekte Trio ab. Ganz besonders Ron, der ein paar wirklich witzige Szenen liefert, da er doch ziemlich ängstlich ist und seine Mimik beherrscht wie kein anderer.
Malfoy. Ja der ist fies wie eh und je, doch groß ist er geworden. Wahnsinn. Die sollten schnell die andern Filme drehen sonst erkennt man keinen wieder.
Mein Fazit:
Ich war wie schon beim ersten Teil begeistert. Allein schon die Kulisse bringt die perfekte Stimmung rüber. Man fühlt sich wie in einer Märchenwelt, die aber leider schon nach 2 ½ Stunden aufhört. Da ich das Buch vorher schon gelesen hatte war ich ganz neugierig auf bestimmte Szenen, doch nicht immer wurde meine Neugierde gestillt, denn ziemlich viele Szenen aus dem Buch kamen nicht vor. Schade. Aber es waren keine relevanten Szenen für die Handlung.
Die Aussage der Medien, dass die ganzen 2 ½ Stunden nur Action sind, kann ich nicht bestätigen, denn der Film verlief relativ ruhig. In diesem Punkt hätte ich wirklich mehr erwartet.
Der Film war im Großen und Ganzen gruseliger als der erste Teil. Die immer wieder auftauchenden Spinnen waren nicht so wirklich mein Geschmack. :-)
Von diesen angeblichen 11 Fehlern habe ich nur zwei entdeckt.
Mir hat der Film sehr gut gefallen. Es gibt so viele einzelne Szenen, die wirklich putzig sind, einen schmunzeln lassen, aber auch mal erschrecken.
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich den Film auch ab 6 Jahren freigeben würde. Im Großen und Ganzen geht der Film schon für die Kleinsten der Kleinen. Aber es gibt schon einige Szenen, die wirklich nicht so harmlos sind. Man könnte sagen, dass der Film für Kinder ab 10 oder 12 ist und alles was darunter liegt sollte nur unter Begleitung von Erwachsenen oder so in den Film gehen.
Für Leute, die den ersten Teil nicht gesehen haben, ist der Film ziemlich schwer zu verstehen, da die meisten Sachen aus dem ersten Teil einfach vorausgesetzt werden. Man muss Harrys Vorgeschichte kennen und die Zusammenhänge auf der Schule.
Ich empfehle euch daher vorher den ersten Teil zu sehen oder zu lesen, da dort alles erklärt wird. Wäre ansonsten wirklich ein wenig schwer reinzukommen.
Faszinierend sind hier mal wieder die Spezialeffekte. Besonders beim Quidditch-Spiel liefert die Technik eine hervorragende Leistung. Auch der kleine Hauself Dobby ist vollkommen animiert.
Der Regisseur, Chris Columbus, macht seine Arbeit, wie schon im ersten Teil einfach perfekt.
Wenn die Gerüchte stimmen, dass der dritte Teil von einem anderen Regisseur gedreht wird, hoffe ich, dass dieser seine Arbeit genauso perfekt abliefert.
Ich kann diesen Film nur empfehlen und vergebe hier natürlich 1 Punkt, obwohl mir 1,5 lieber wären, da ich mir schon bestimmte Szenen aus dem Buch erhofft habe, aber 2 Punkte werden es nicht.
Für Märchen-Fans ist dieser Film ein MUSS und wem der erste Teil auch so gut gefallen hat kann ich auch nur raten sich auch den zweiten Teil anzusehen.
Der Nachteil ist nur, dass es immer ein Jahr dauert, bis der nächste Film erscheint. Und das Nächstemail ohne Richard Harris, den alten Dumbledore. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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