Pro:
die geschichte geht weiter
Kontra:
keine erklärungen der schwierigen wörter
Empfehlung:
Ja
Hallo an alle Leserinnen und Leser!
Nun habe ich auch das zweite Buch aus dem Zyklus „Dune“ gelesen. Alle die meinen ersten Bericht dazu gelesen haben, wissen, was ich meine und kennen die Vorgeschichte. Für alle die, die es nicht getan haben: Noch ist es nicht zu spät für euch :-)
Wer jetzt denkt: Hmm das erinnert mich alles an ihren ersten Bericht.......... das stimmt, aber schließlich stammen die Bücher aus einer Serie und so versuche ich auch die Berichte zu gestalten.
°°°°Zum Buch
Das Buch heißt „Der Herr des Wüstenplaneten“ und wurde von Frank Herbert geschrieben. Es wurde im Heyne - Verlag veröffentlicht. Das Buch hat 8,95 Euro gekostet (also einen Euro weniger als der erste Teil). Es ist ein Taschenbuch. Auf dem Cover ist ein gelber Halbkreis, sowie eine Oase zusehen.
°°°°Nun der Inhalt
Zwölf Jahre nach der Befreiung Arrakis von den Harkonnen und der Niederlage der Imperialen Truppen (Sardauker), herrscht Paul „Muad’did“ Atreides in Arrakeen.
Er hat dem menschenfeindlichen Planeten ein grünes Geschenk beschert. Schattenspendende Bäume und Obstgärten, blühende Büsche und Rankengewächse prägen das Stadtbild und Teile der Wüste. Eine karge Landschaft, die zu großen Teilen idyllische Züge angenommen hat. Aber es gibt auch Fremen (Ureinwohner) die der Meinung sind, Muad`dib verschwende das Wasser wie ein Verrückter.
Paul Atreides ist es zudem gelungen, ein riesiges Imperium aufzubauen, daß weit über die Grenzen Arrakis hinausgeht. Doch Pauls Djihad (religiöser Kreuzzug der Fremen), der sich über das ganze, bekannte Universum ausdehnte, kostete auch unzähligen Leben.
Eine Gruppe von Verschwörern trachtet ihm nach dem Leben. Am meisten beunruhigt Paul jedoch, daß selbst einige Fremen zu den Verschwörern zählen. Gleichzeitig lockt ihn der Ruf der Wüste, dem zu folgen er durchaus gewillt ist. Zuvor bedarf es aber eines rechtmäßigen Erben, der seine Nachfolge antritt.
Ungeduldig erwarten indes die außerhalb der Stadt lebenden Fremen seine Rückkehr in die Wüstenregion, während Staatsgeschäfte, Politik und nicht zuletzt der Djihad, ihn als Herzog und Regent über Arrakis mehr fordern, als jemals zuvor. Trotz aller Vorsicht und Wachsamkeit, entgeht er nur knapp einem Anschlag seiner Feinde. Er trägt jedoch schwere Verletzungen davon und begibt sich schließlich mit seiner geliebten Chani, die durch die Schwangerschaft sehr mitgenommen ist, in die Wüste.
Dort angekommen, sollen seine Visionen ein Ende finden. Er fügt sich seinem Schicksal und macht sich alleine auf den Weg, um in den unendlichen Weiten der Wüste zu sterben.
°°°° Stil und Aufmachung
Wie schon im ersten Teil kommt vor jeden Kapitel eine kurze Einführung. Es sind Leitsätze aus den Aufzeichnungen Pauls, die Prinzessin Irulan gemacht hat.
Ich muss sagen, dass ich es diesmal nicht so schwer zu lesen fand wie den ersten Teil. Viele Fremdwörter waren mir nun ein Begriff und ich hatte mich an den ausschmückenden und komplexen Schreibstil gewöhnt. Wer allerdings das erste Buch nicht gelesen hat, bekommt Probleme, denn es gibt eine Worterklärung im Anhang.
Es ist der schmalste Band aus der Serie, was aber nicht heißt, dass er minderwertig ist. Er lässt die Liebesgeschichte von Paul und Chani auf eine tragische Weise enden und auch sonst nimmt die Geschichte eine tragische Wendung. Paul wird zum Opfer seiner eigenen Visionen und somit ist die Person für den Leser nicht mehr der strahlende Überflieger (so kam er in Teil 1 rüber). Obwohl die Grenzen zwischen Gut und Böse klar gezogen sind, verschwimmen sie in der Gestalt des Muad’dib.
°°°° Autor
Allgemein zum Autor habe ich ja schon etwas im ersten Teil gesagt.
Vier Jahre nach dem ersten Teil des Wüstenplaneten, erschien Frank Herberts „Der Herr des Wüstenplaneten“. John W.Campell (Herbert´s Verleger), der beim ersten Roman noch vollauf begeistert war, lehnte die Fortsetzung „Der Herr des Wüstenplaneten“ rundweg ab. Seiner Meinung nach hatte der Autor aus Paul Atreides einen Antihelden (das hatte ich oben schon erläutert) gemacht. Das passte nicht in das damalige Konzept des Verlegers. Frank Herbert aber ließ sich nicht beirren, und gerade diese Tatsache gibt seiner Fortsetzung die Glaubwürdigkeit und Tiefe, die den Dune-Zyklus so einzigartig macht.
°°°°Fazit
Nun ja, die Neugierde (denn es ist schon schwerer Lesestoff) trieb mich zu Buch 2 und sie treibt mich auch zum dritten Teil.
Wie schon gesagt, wer den ersten Teil nicht gelesen hat, steht hier etwas auf dem Schlauch, aber dieser Teil des Buches entspricht in etwas dem ersten Teil der Trilogie „The Children of the Dune“ (TV).
Das war der zweite Streich...................und der dritte lässt sicher noch etwas auf sich warten. weiterlesen schließen
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