Baldur's Gate: Dark Alliance (PS2 Spiel) Testberichte
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- Grafik: sehr gut
- Sound: sehr gut
- Bedienung: sehr einfach
- Wird langweilig: nie
- Suchtfaktor: hoch
- Spielanleitung: sehr gut
Pro & Kontra
Vorteile
- Grafik, Sound, die verschiedenen Welten, individuelle Charaktere, Spielspaß, viele unterschiedliche Gegner
- tolle Story, super Grafik, gute Steuerung
- Gegner und Waffenvielfalt, viele möglichkeiten charakter auszubaun
- besser als der 2te Teil, super Story .
- für ein Rollenspiel sensationelle Grafik, ausgereiftes Spielsystem
Nachteile / Kritik
- zu kurz, zu wenig wählbare Charaktere, das Ende, flache Story, zu wenig verschiedene Waffen und Rüstungen
- Synchronisationsprobleme wenn Charaktere reden
- Bei manchen endgegern mit einem treffer verloren.
- zu kurze Spieldauer
- Spiellänge
Tests und Erfahrungsberichte
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Bei dem Spiel werd ich zur Furie.....
21.05.2005, 13:13 Uhr von
Superbiene20000
Hee Ihr da, wohnhaft bin ich im Bergischen Land und leb mit meinen beiden Kindern und Männlein in...5- Grafik: sehr gut
- Sound: sehr gut
- Bedienung: sehr einfach
- Wird langweilig: nach wenigen Monaten
- Suchtfaktor: hoch
- Altersbeschränkung: ab 12 Jahren
- Schwierigkeitsgrad: Fortgeschrittene
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo Allerseits...nun was denkt Ihr wohl was im Hause Superbienes passiert wenn die Kinder mit ihren Großeltern während der Osterferien für ein paar Tage verreisen? Jedenfalls gibts keinen Sex auf dem Wohnzimmertisch oder ähnlich gelagerte Überraschungen....nein mein "Männlein" überraschte mich viel mehr mit einem PSX 2-Spiel namens "Baldur´s Gate - Dark Alliance " welches er meinte mit mir zusammen durchspielen zukönnen....
Zur Story:
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Baldur´s Gate...so der Name der Hafenstadt in der das Abenteuer beginnt. Bereits kurz nach betreten der Stadt mittels eines Tores wird man überfallen und ausgeraubt. Ist man aus seiner Bewußtlosigkeit wieder aufgewacht erfährt man von der Stadtwache das eine berüchtigte Diebesbande in Baldurs Gate ihr Unwesen treibt....
Der nächste Weg führt dann zur Taverne wobei mir die Wirtin verrät das die Bande unter Erde tief in der Kanalisation haust und dort wohl auch wieder verschwunden ist.Zu dem verrät Sie mir das gerade dort eine besondere Rattenplage herrscht und der Zugang zur Kanalisation verschlossen ist. Den Schlüssel hierzu hat ein zufällig anwesender Gast der ihn mir nach einem kirzen Diaolog aushändigt.
Dies alles passiert in Form eines Films der sehr detailreich und wunderschön an zusehen ist, wobei das eigentliche Abenteuer erst jetzt für Euch als Spieler anfängt. Mit eiem oder Zwei Spieler könnt Ihr nun den Keller "entern" wobei erstmal in unzähligen Räumen die Rattenplage vernichtetet wird bevor Ihr wieder vor einer verschlossenen Tür steht.
Wieder zurück zur Taverne bekommt Ihr von der Wirtin den Schlüssel für diese Türe ausgehändigt und die Suche nach den Dieben sowie die Aufklärung etlicher mysteriöser Vorfälle kann beginnen. Hierbei bekommt Ihr in verschiedenen filmischen Diaologen von etlichen Personen Aufträge erteilt die Ihr lösen mußt.Alle diese Personen und Charaktere sind in der Geschichte eingebunden so das alles einen Zusammenhang ergibt und das große Abenteuer bginnen kann.
Zu den Charakteren:
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Drei Charaktere stehen Euch während des Spiels zur Verfügung aus dem der /die Spieler einen auswählen können. Es handelt sich dabei um:
Adrianna:
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Adrianna ist eine Hexenmeisterin die Hauptsächlich mit ihrer Magie ihre Feinde bekämpft Von dieser Magie erwirbt sie im Laufe des Spiels immer mehr verschiedene wobei sie noch zusätzliche Kräfte "erwirbt". Zusätzlich kann sie noch "einarm-geführte" Waffen wie Dolche, Schwerter sowie Keulen benutzen...alle anderen Waffen wie Äxte unsw. wären zu schwer für sie da diese beidhändig geführt werden.
Vahn:
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Vahn ist einarkanischer Bogenschütze der mit Pfeil und Bogen magische belegte Pfeile abschießen kann womit er den Feind aus der Entfernung bekämpft. Außerdem ist er ein hervorragender Kämpfer der mit sämtlichen Schlagwaffen hantieren kann und den finsteren Gesellen ordentlich zusetzt.
Kromlech:
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Kromlech ist ein Zwerg der mit enormen Kräften augestattet ist und seine Stärken im Nahkampf hat. Zudem hat er einige besondere Talente auf denen sie anderen beiden Charaktere keinen Zugriff haben und die ihn besonders im Nahkampf unterstützen.
Zur Steuerung:
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Mit dem linken Analogstick werden die ausgewählten Charaktere gesteuert, wobei der rechte Analogstick als bewegliche Kamera dient. Zudem können alle unsere Helden springen sowie Gegenstände wie Fässer und Kisten verschieben.
Ausserdem sind alle rechts gelagerten Buttuns belegt wobei man mit diesen ua. Gegenstände aufnehmen sowie auch wieder ablegen kann. Dieses ist deshalb schon wichtig da Ihr in eurem "Rucksack" nicht soviel mitnehmen könn und manch altes Zeug weglegen oder verkaufen könnt..
Auch gefundene Heiltränke lassen sich über die sehr einfache Steuerung aufrufen und benutzen. Mit der L-1 Taste läßt sich zudem eine transparente Karte aufrufen so das man sich in den Irrungen und Wirrungen der Gänge nicht verläuft.
Sämtliche Ausrüstungs-Gegenstände sowie Magien werden mittels der Select-Taste aufgerufen und mit den rechts angelegten Buttons eingesetzt. Dieses geht sehr leicht von der Hand und kann nach einiger Zeit fast "blind" ausgeführt werden
Zusammenfassend kann man sagen das nach kurzer Eingewöhnungsphase die Steuerung wie aus einem Guß funktioniert. Unsere Helden und die Kamera lassen sich hervorragend steuern, so daß keiner die Schuld auf die Steuerung schieben kann falls "man" im Spiel "versagt.
Zur Gafik:
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Die Grafik strotzt nur so vor Detail-Reichtum wobei die Kamera die Vorgänge von "schräg-oben" alles beobachtet. Das Blickfeld der Kamera kann man um 360° schwenken so das unsere Helden keine Mühe haben in die hinterste Ecke zu gucken.
Bei den einzelnen Level tritt jedenfalls keine grafische Langweile auf....sämtliches Inventar, Figuren oder Wetterverhältnisse werden sehr detail-verliebt aufgezeigt wobei schon der Anblick beim durchwaten eines Wassers eine Augenweide ist.
Zudem werden sämtliche Veränderungen an der Spielfigur was Kleidung und Waffen betrifft im nachhin im Spiel grafisch hervorragend dargestellt so das man erkennen kann ob man gerade mit einer Axt oder Schwert den Gegner vermöbelt.
Sound und Soundeffekte:
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Steigert sich der zum Teil mystische Sound ahnt man sofort das bald Gefahr droht. Ansonsten herrschen meist drohende, im Hintergrund agierende sphärische Klänge die das Spiel wohltuend in den Ohren begleiten.
Klasse sind auch die Soundeffekte besonders bei den Hieb und Stichwaffen. Hier kann man geradezu hören ob ein Schwert oder eine Axt den Gegner gerade in die Hölle geschickt hat. Sehr realistisch wurden auch Schneestürme oder ähnliche Wetterphänomene hörtechnisch dargestellt.
Auch die deutsche Sprachausgabe ist aus meiner Sicht sehr hörenswert wobei bei den filmischen Zwischensequenzen leider die Lippensynchronität abhanden gekommen ist.Das allerdings trübt den Spielspass kaum wobei zudem sämtliche Diaologe noch zusätzlich grafisch dargestellt werden.
Fazit:
*****
Dank der sehr interessanten Story, der Spitzengrafik sowie der tollen Sounderlebnisse halte ich "Baldur´s Gate - Dark Alliance " für das beste Spiel was es in diesem Bereich für die PSX 2 gibt.
Obwohl es hier eigentlich nur um "Monsterkloppen" mit wenigen Rätseleinlagen geht ist hier eine hervorragende Spieltiefe gegeben.
Zugeben muß ich allerdings das ich bisher nur im 2 Spieler-Modus mit "Männlein" gespielt habe wobei man beide Spiel-Charaktere ziemlich zusammenhalten muß. So passierte es mir beispielsweise das ich das "Zeitliche" segnete weil Männlein zu weit entfernt einen größeren Gegner vermöbelte und ich an einem Inventarstück fest hing.
Stirbt man in dem Spiel kann man an einem Speicherpunkt von seinem Partner wiederbelebt werden was ganz automatisch geschieht. Diese Speicherpunkte sind in Form von "Büchern auf einem Untersatz" in reichlicher Menge vorhanden.
Zudem stehen in dem Game anfangs 3 Schwierigkeitsgrade zur Verfügung so das man sich nach einmaligem durchspielen der Aufgabe erneut stellen kann.
Mir macht es jedenfalls einen Heidenspass ganze Horden von Monstern mit ordentlichem Getöse zu eleminieren und das Rätsel um Baldurs Gate zu lösen.
Eure Superbiene weiterlesen schließen -
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Lasst die Metzelei beginnen!
4- Grafik: sehr gut
- Sound: sehr gut
- Bedienung: sehr einfach
- Wird langweilig: nie
- Suchtfaktor: durchschnittlich
- Spielanleitung: sehr gut
- Altersbeschränkung: ab 12 Jahren
- Schwierigkeitsgrad: Einsteiger
Pro:
für ein Rollenspiel sensationelle Grafik, ausgereiftes Spielsystem
Kontra:
Spiellänge
Empfehlung:
Ja
Endlich mal ein vernünftiges Rollenspiel für die PS2. Rennspielfreaks und Fußballzocker wurden ja schon mit Unmengen an Spielen beglückt, wenn das nur mit den Rollenspielen auch so wäre. Zwar hat man durch die Kompatibilität der PS 2 zur Playstation 1 eine Riesenauswahl an PS 1-Rollenspielen, aber man möchte ja auch mal ein Spiel haben, was die Fähigkeiten der Konsole annähernd ausnutzt. Und da kommt Baldur´s Gate – Dark Alliance (im weiteren Text mit „BGDA“ abgekürzt) gerade recht.
___Story___
BGDA spielt auf der Welt Abeir-Toril. Meine Reise verschlägt mich in die Hafenstadt Baldur´s Gate, in der ich auch die ersten paar Spielstunden verweilen werde.
Ich betrete die Stadt, will mich gerade nach einem netten Platz zum Schlafen umschauen, doch was passiert da? Ein Schlag auf die Birne und ich bin erst mal im Reich der Träume. Als ich mich langsam von der Benommenheit löse, höre ich von der Stadtwache, dass sich eine neue Diebesgilde in der Stadt herumtreibt und von dieser wurde ich wohl auch überfallen und komplett ausgeraubt. Na ja was soll’s, schlafen muss ich ja trotzdem irgendwo, vorher geht es aber erst mal in die Taverne. Von der Diebesgilde hat die gute Wirtin auch schon gehört, allerdings rät sie mir, den Vorfall schnell wieder zu vergessen, zu gefährlich wäre ein Racheakt. Aber ich muss es wissen, in den Kanälen befinden sich die Übeltäter, wie komme ich nur da hin? Von der Taverne führt ein Weg zu den unterirdischen Kanälen, doch wegen einer Rattenplage hat sich schon lange keiner mehr da runter getraut. Aber ich bin natürlich der Held und damit habe ich auch schon meinen ersten Auftrag. Was wird mich wohl alles in den dunklen Kanälen erwarten?
___Spielprinzip___
BGDA ist das erste Rollenspiel für die PS2, was in der Welt der Dungeons & Dragons-Games spielt. Dem PC-Spieler ist der Name ja schon ein Begriff, erwarten einen doch Rollenspiele mit einer grandiosen Story und einem Mammutumfang. BGDA auf der PS2 geht in eine andere Richtung, zwar kann man auch dieses Spiel als Rollenspiel bezeichnen, von der Machart erinnert es aber eklatant an Spiele wie Diablo.
So sucht man sich auch in diesem Spiel als erstes mal einen schlagkräftigen Helden aus. Auswahl hat man aus drei verschiedenen Charakteren, zum einem Vahn, dem Bogenschützen, er stellt den Mittelwert aus Kämpfer und Zauberer dar. Kromlech, heißt der zwergische Kämpfer, er ist ungeschlagen im Nahkampf, hat es dafür aber nicht so mit der Zauberei. Als dritten Charakter hätten wir noch Adrianna, die Hexenmeisterin, klar sie erledigt ihre Feinde vor allem mit Zaubersprüchen.
Zu Beginn des Spiels wählt man natürlich auch den Schwierigkeitsgrad (drei verschiedene stehen zur Auswahl, hat man das Game einmal durchgespielt und schafft auch noch die Herausforderung, dann darf man sich an „sehr schwierig“ erfreuen), neben der Wahl entscheidet man sich auch mit jedem einzelnen Charakter für eine andere Spielweise. Ich kämpfe zum größten Teil mit dem Zwerg, dieser braucht nur eine starke Waffe, eine ordentliche Rüstung und viele Heiltränke zum Glück, denn er ist ein wahrhaftes Kampfmonster. Auch Horden von Gegnern machen ihm nichts aus, im Gegenteil wenn ich mein Schert durch mehrere Gegner gleichzeitig ziehen kann, dann macht das nur noch mehr Spaß.
Auch der Bogenschütze spielt sich recht gut im Nahkampf (natürlich kann er auch Schwerter tragen), aber er hieße nicht Bogenschütze, wenn er nicht seine Gegner aus dem Hinterhalt angreift und am besten einem nach dem anderen einzeln malträtiert. Dank seine Magiefähigkeiten kann er seine Pfeile mit verschiedenen Magieformen belegen, das macht das ganze schon etwas einfacher.
Zu Beginn am schwächsten ist wohl die Hexenmeisterin, erst nach einigen Levelaufstiegen, zeigt sie ihr wahres Können und holt auch schon mal einen flächendeckenden Zauber heraus.
Meiner Meinung nach spielt sich BGDA am einfachsten mit dem Zwerg durch. Mit dem Bogenschützen und der Hexenmeisterin wird es von Haus aus etwas schwerer, vielleicht hebt man sich diese Charakter für ein zweites oder drittes Durchspielen auf. Obwohl, die Story bleibt immer die gleiche, egal welchen Charakter man wählt.
Der Spielablauf ist eigentlich recht schnell erklärt. Es gibt den Helden und es gibt Feinde. Der Held muss natürlich die Feinde beseitigen, dafür benötigt er Waffen. Solche Werkzeuge lassen sich finden, genauso wie Goldstücke mit denen man bessere Waffen kaufen kann. Manche Waffen erscheinen allerdings so teuer, dass ich zu Beginn des Spiels geglaubt habe, die kann sich mein Charakter niemals leisten. Also fleißig alles aufsammeln was nach Waffen ausschaut und zum örtlichen Händler gebracht, der zahlt schon dafür. Genauso schaut es mit der Ausrüstung (Kleidung) des Helden aus. Zu Beginn des Spiels läuft man noch nahezu nackt durch den Anfangskeller, erste Rüstungsgegenstände lassen sich aber schnell finden. Das Menü ist einfach zu bedienen und so sind die Gegenstände auch schnell am Mann, ich meine natürlich am Körper. Durch fleißiges Sammeln und Verkaufen gelangt man natürlich an immer stärkere Rüstungen, die unseren Charakter immer besser vor dem Feind schützen. Und reicht dies nicht, so haben wir ja immer noch unsere Heiltränke, bei BGDA genügt ein Knopfdruck um sich wieder fit und fröhlich durch nächste Dungeon prügeln zu können.
Waffen, Rüstungsgegenstände und Heiltränke sind natürlich noch nicht alles, was unser Held in seinen virtuellen Rucksack stecken darf. Für alle die einen Charakter benutzen, der es mehr mit der Zauberei hat, für die sind die Regenerationstränke gedacht, damit lassen sich die Magiepunkte wieder auffüllen.
Auch ein Gegenstand der Gattung „Trank“ ist der Rückruftrank. Mit ihm begibt man sich durch Knopfdruck (ganz richtig ist das nicht, hier muss man sich doch mal ins Menü begeben), an den sicheren Ort, den man zuletzt besucht hat. Zu Beginn des Spiels ist es die Taverne, später dann zum Beispiel die Zwergensiedlung.
Ganz wichtig ist dieser Rückruftrank, wenn mein Rucksack voller Waffen ist (mein Charakter gibt mir sogar durch Kommentare zu verstehen, dass er nicht noch mehr Gegenstände aufnehmen möchte, zum Beispiel sagt er solch nette Sätze wie: „Ich fühle mich schon wie ein Packesel“) oder ich fast von den Monstern totgeschlagen wurde und keine Heiltrank mehr besitze. Dann nehme ich mir einen Rückruftrank zur Brust und befinde mich wie im Fluge beim Händler meines Vertrauens, der schon ganz gierig auf die Sachen wartet die ich ihm zum Kauf anbiete.
Zwei Gegenstände hätte ich fast noch vergessen, unser Held liebt nämlich Schmuck, deshalb darf ich auch für ihn attributverbessernde Ringe oder Ketten aufnehmen. Viel bringt es allerdings nicht, man darf sich zum Beispiel von einem Ring keinen massiven Stärkezuwachs erwarten.
So kämpfen wir uns also von Monster zu Monster und irgendwann ist das Maß voll, ein neuer Charakterlevel ist erreicht. Bei jedem Level das man aufsteigt, erhält man natürlich mehr Energie, mehr Magie und auch Punkte, die man auf Talente oder Zauber aufteilen kann. Bei den Talenten und Zaubern sollte man sich auf einige spezialisieren, da man nicht so viele Punkte zur Verfügung gestellt bekommt um alle Zauber oder Talente voll ausschöpfen zu können.
Aller vier Level darf man dann Attribute wie Stärke, Weisheit oder Geschicklichkeit um jeweils einen Punkt erhöhen (dreimal dürft Ihr raten, worauf mein Charakter Punkte bekommt).
In diesem Punktevergabesystem je nach Level oder viertem Level, sehe ich einen kleinen Kritikpunkt. Zwar ist es ganz positiv, dass man seinen Charakter nach eigenen Vorstellungen „verformen“ kann, aber gerade zu Beginn des Spiels hat mich die Vergabe etwas verwirrt. Automatisches Punkteverteilen bei Levelaufstieg wäre vielleicht auch nicht schlecht gewesen.
Meine bisherige Spielverlaufsbeschreibung dürfte sich ja nach einem typischen Hack & Slay-Rollenspiel anhören, eines hat das Spiel aber noch was man nicht in vielen Rollenspielen vorfindet, der Kampfcharakter kann nämlich springen. Zum Teil wurde dieses Feature für kleine Rätsel eingesetzt, zum anderen Teil aber auch für Sprungabschnitte, die es wirklich in sich haben. Die Darstellung von oben ist da auch nicht gerade ein Vorteil, theoretisch kann man mit geschicktem Joypadeinsatz sogar um die Ecke springen. Und wenn ich an „Springen“ bei BGDA denke, da habe ich gleich wieder diese fiese Hüpfpassage vor dem ersten Endboss vor Augen, ehe ich diesen Spielabschnitt gemeistert hatte, ich bin tausendmal gestorben.
Wo ich gerade „Endgegner“ erwähnt habe. Diese verdienen die Bezeichnung irgendwie bei keinem Schwierigkeitsgrad. Ich kämpfe ja meist mit dem Zwerg, da reicht es eigentlich nur immer feste auf den Endgegner einzuprügeln und die Energieleiste im Auge zu behalten (bzw. genug Heiltränke bei sich zu haben).
Bei der Gegnerintelligenz bin ich auch geteilter Meinung. Normale Monster stellen sich ganz geschickt an, wenn gleich ein ganzes Rudel auftaucht, muss man schon aufpassen, dass man nicht schnell das Zeitliche segnet. Die Endgegner darf man dagegen als „dümmlich“ bezeichnen, diese setzen Waffen und Magie nicht geschickt genug ein, um mich zu besiegen. Es kann auch schon mal vorkommen, das so ein Obermotz gegen die Wand rennt, dumm und groß halt.
___Spielsteuerung___
Ohne jetzt jeden einzelnen Joypadbutton erklären zu wollen, kann ich sagen die Steuerung ist genial einfach. Bei Rollenspielen kann man ja immer recht viel mit seinem Charakter anstellen, umso komplizierter sind meist auch die Joypadverrenkungen die man auszuführen hat. Bei BGDA ist dies jedoch vortrefflich gelöst. Die Steuerung des Charakters übernimmt Euer Daumen am linken Analog-Stick, mit dem rechten bewegt man die Kamera. Um sich in den verzweigten Höhlen zurechtzufinden kann man sich auch eine transparente Karte einblenden lassen, das nur mit einem einzigen Knopfdruck. Durch weiteres Drücken verändert man die Größe oder lässt die Karte ganz verschwinden.
Wichtige „Steuerbefehle“ wie Angreifen oder Springen sind auch jeweils fest auf einen Button gelegt, sogar Tränke nimmt man durch einen simples Drücken eines Buttons zu sich.
Mit der Magie ist es nicht ganz so einfach, da hätte es aber glaube ich auch keine Alternative gegeben. Man muss sich also erst eine Magieart aussuchen, diese hat man dann aber auch fest auf einem Button.
Wenn es dann ans Rüstungsanlegen geht, da kann ich auch nur sagen „einfach“. Die Menüs sind komplett in deutscher Sprache und es wird angezeigt, welche Aktion gerade machbar ist.
Nicht ganz so zufrieden bin ich mit der Bildschirmanzeige, der Trefferpunktbalken ist zum Beispiel so klein, dass man manchmal nicht drauf schaut, weil man zu sehr in das Kampfgeschehen vertieft ist und dann kommt es schnell vor, dass man mal wieder das Zeitliche segnet. Die Anzeige müsste meiner Meinung nach so groß sein, dass man sie automatisch immer im Auge behalten kann.
___Grafik___
Hier kann ich nur sagen „top“ und das in allen Bereichen.
Die Spielgrafik ist äußerst detailliert, Goldstücke sind auch so groß wie Goldstücke nicht wie Goldbarren und wenn man ein Schwert aufgehoben hat, dann lag da vorher auch ein Schwert. Die Spielwelt ist gut ausgearbeitet und verwöhnt mit vielen Details. Höhlen sind gut ausgeleuchtet oder dunkel wie Bärenhindern von innen.
Das Leveldesign wurde sehr abwechslungsreich gehalten, betritt man ein neues Portal, darf man sich auch immer an einer komplett neuen Grafik erfreuen.
Und was wohl jedem auffallen dürfte, sind die grandiosen Effekte, fangen wir mal mit der Wasserdarstellung an, das BGDA-Wasser ist das am besten dargestellte Wasser auf Konsole (zur Zeit, Wave Race auf dem Game Cube oder vergleichbares auf der X-Box wird wohl etwas besser ausschauen). Weiterhin darf man sich beim Durchforsten der Landschaft an netten Effekten wie einem Schneesturm der auch danach ausschaut erfreuen. Sehr nett gemacht.
Mühe gegeben hat man sich auch bei der Charakterdarstellung. In den Zwischensequenzen wird die Ingame-Grafik verwendet, manchmal schaut es aus, als ob die Figuren vorgerendert sind. Die eigentlichen Spielfiguren, sei es Hauptcharakter oder Monster sind ebenfalls ordentlich dargestellt, man geht sogar soweit ins Detail, dass man zum Beispiel bei einer Rüstungsänderung tatsächlich andere Kleidung am Charakter sieht. Das gibt es nicht bei vielen Rollenspielen.
___Sound, Soundeffekte___
Die Sounds im Spiel stammen von Jeremy Soule und man kann sagen, der Mann hat gute Arbeit geleistet. Normalerweise hält sich die Musik mit teilweise sphärischen Klängen immer fein im Hintergrund, wird sie lauter und dramatischer, weiß man das hinter der nächsten Ecke nichts gutes wartet.
Gut gelungen sind auf die Soundeffekte, sie klingen ziemlich realistisch. Bestes Beispiel ist hier das Pfeifen des Windes bei einem Sturm oder das Säbelrasseln beim Umgang mit der Waffe. Einzelne Folterinstrumente klingen sogar unterschiedlich, top.
___Übersetzung___
BGDA ist komplett in deutsch, sowohl Schrift wie auch Sprache. Auch hier wurde gute Arbeit geleistet, die Übersetzung lässt die Spieler noch tiefer in das Spiel eindringen – man muss nicht über schlechte Satzwahl oder dümmliche Rechtschreibfehler lachen.
Auch bei der Sprachübersetzung hat man sich kaum Fehler geleistet, die Sprecher tragen ihren Text glaubwürdig und ausdrucksstark vor, leider aber nicht lippensynchron, dies stört vielleicht etwas.
___Optionen___
Nach knapp sieben Stunden hatte ich das Game das erste Mal durchgespielt, da schaute ich ins Optionsmenü nach dem gewählten Schwierigkeitsgrad. Zunächst kann man aus drei verschiedenen wählen, nach erfolgreichem Durchspielen und Meistern der Herausforderung, darf man sich auch noch an einem vierten Schwierigkeitsgrad probieren.
Weiterhin kann man einen Charakter aus einem alten Spiel in ein neues integrieren, mit schlagkräftiger Ausrüstung meistert man so auch den schwierigsten Modus.
Und dann... da hätten wir doch noch einen 2 Spieler-Modus. Und nicht etwas im Splitt-Screen, nein die doppelte Monstermetzelei findet auf einem Bildschirm statt. Ich brauch wohl nicht zu sagen, was das für einen Spaß macht.
___Fazit___
Meinen Ansprüchen nach wäre BGDA fast perfekt, wenn da nicht die Spiellänge wäre... Doch wollen wir das Feld mal von hinten aufrollen.
Der Einstieg ins Spiel ist leicht, nach wenigen Minuten hat man sich mit der Steuerung vertraut gemacht und lernt diese zu lieben. Die Story ist zwar manchmal verwirrend, im großen und ganzen weiß man aber wohl immer was man zu machen hat.
Für ein Rollenspiel positiv auffallend ist die gute Grafik, samt der vom mir schon beschriebenen Effekte. Beim Sound und der Übersetzung schaut es qualitätsmäßig nicht viel anders aus, bis auf das nicht gerade lippensynchrone Sprechen gibt es von mir nichts zu bemängeln.
Ausgezeichnet ist auch die Spieltiefe, bereits nach einer halben Stunde dachte ich mir, das Spiel möchte ich noch ein Weilchen weiter spielen, weil es eben so viel Spaß macht. Aber leider wurde mein Wunsch nicht erfüllt, bei mir war nach 7 Stunden der letzte Endgegner besiegt. Natürlich kann man das Game auf jedem Schwierigkeitsgrad durchspielen, dann kommt man auch auf mehr Stunden, aber viermal das gleiche Spiel durchzocken? Wenigstens kann man seinen erspielten Charakter immer mit in ein schwereres Abenteuer mitnehmen, das ist schon ein guter Ansatz.
Positiv ist dann auch wieder, das man das Spiel zu zweit zocken kann. Und ich muss sagen, es ist schon fast eine Verpflichtung einen zweiten Kumpel mit an die PS2 zu setzen und dieses Game im Doppelpack durchzuspielen. Es macht wirklich Spaß.
Wir Ihr lesen konntet, bis auf die Spiellänge gibt es von mir an diesem Game nichts auszusetzen, wem solche gefallen gefallen, der sollte schleunigst zuschlagen, ich meine kaufen. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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anonym, 20.05.2005, 15:42 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
total ausführlich!!! liebe grüße tammy
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Baldurs Gate Dark Alliance für die PS2
5- Grafik: sehr gut
- Sound: sehr gut
- Bedienung: sehr einfach
- Wird langweilig: nach wenigen Monaten
- Suchtfaktor: gering
- Spielanleitung: gut
- Altersbeschränkung: ab 12 Jahren
- Schwierigkeitsgrad: Einsteiger
Pro:
besser als der 2te Teil, super Story .
Kontra:
zu kurze Spieldauer
Empfehlung:
Ja
Normalerweise kommt erst der erste Teil und dann der zweite aber bei mir wahr Baldurs Gate Dark Alliance 2 auf PS2 das erste Spiel. Den ersten Teil habe ich mir vor einigen Monaten nachträglich gekauft.
STORY
Baldurs Gate ist eine Stadt, die von bösen heimgesucht wird, etwas Bösem, dessen Einfluss beständig wächst. Angehörige der Stadtwachen liegen tot auf der Straße: anständige Bürger fürchten sich davor, ihre Häuser zu verlassen und in den Schänken erzählt man sich wilde Gerüchte über einen Krieg zweier Diebesgilden, der unterhalb der Straßen der Stadt tobt.
Durch deine Ankunft in der Stadt bist du mitten in dieses Wespennest geraten. Du bist ein junger Held. Neu in Baldurs Gate stehst du am Beginn einer viel versprechenden Abenteuerkarriere. Du verfügst über eine Klinge und eine Hand voll Goldmünzen. Du bist in die große Stadt gekommen um dein Glück zu machen. Allerdings solltest du aufpassen, dass du dabei nicht den zahllosen Gefahren, die hier auf dich lauern, zum Opfer fällst...
CHARAKTERE
Nachdem man im Hauptmenü einen neuen Spielstand begonnen hat, kann man sich einen von drei Charakteren aussuchen:
Vahn, der Arkane Bogenschütze
Arkane Bogenschützen sind für ihre schon übernatürlich zu nennende Zielgenauigkeit mit dem Bogen und für ihre Fähigkeit, Pfeile mit magischen Eigenschaften zu versehen, bekannt. Diese Mischung aus Kampffertigkeiten und angeborenem magischen Talent sorgt dafür, dass man sie als gefürchtete und respektierte Krieger kennt. Der Arkane Bogenschütze ist gut dazu geeignet, um Gegner aus der Entfernung auszuschalten. Er setzt verschieden Kräfte ein, die seine Fähigkeiten mit dem Bogen verbessern. So kann er beispielsweise Pfeile so verzaubern, dass sie besonders zielgenau sind, brennende oder explodierende Pfeile erschaffen oder gar mehrere Pfeile gleichzeitig abschießen.
Kromlech, der Zwergischer Kämpfer
Kromlech ist das jüngste Mitglied des Clans Bruenghor, der im Sonnenuntergangsgebirge beheimatet ist. Dieser wortkarge und dickköpfige Zwerg ist ein Furcht erregender Kämpfer. Er ist zäh, stark und im Nahkampf äußerst tödlich. Der Zwerg ist im Nahkampf ungeschlagen und verfügt über eine hohe Widerstandsfähigkeit. Außerdem verfügt er über besondere Talente, die ihm im Kampf nützlich sind. Auf seine Talente haben der Arkane Bogenschütze und die elfische Hexenmeisterin keinen Zugriff.
Adrianna, die Elfische Hexenmeisterin
Dies Atem beraubend schöne Elfin mit den exotischen Gesichtszügen kann Magie weben und erschaffen, indem sie die Kräfte, die in ihrem Inneren fließen, anzapft, freisetzt und zu zerstörerischen Zaubern formt. Die Hexenmeisterin verfügt im Gegensatz zum Arkanen Bogenschützen und dem Zwergischen Kämpfer über die Fähigkeit, Zauber zu wirken. Wenn sie Stufen aufsteigt, stehen sowohl ihr als auch dem Arkanischen Bogenschützen und dem Zwergischem Kämpfer (wenn sie Stufen aufsteigen) verschiedene Talente und neue Zauber zur Verfügung. Im Gegensatz zum Zwergischen Kämpfer oder dem Arkanen Bogenschützen kann sie jedoch keine beidhändig geführten Waffen, beispielsweise Zweihänder oder zweihändige Äxte, einsetzen.
GAMEPLAY
Man läuft ähnlich wie in Diablo oder Diablo 2 durch eine 3-D Umgebung und schlachtet alle möglichen Monster ab, die da so ankommen. Allerdings sollte man sich immer ein Hintertürchen aufhalten, wenn es zu viele Monster werden, damit man nicht vom letzten Speicherstand wieder anfangen muss. Man muss verschieden Aufgaben erledigen, die man in jeder der insgesamt 3 riesigen Welten bekommt. Für jeden erledigten Auftrag bekommt man Erfahrungspunkte oder nützliche Gegenstände. Am Ende einer jeden Welt wartet ein Endgegner, der mehr oder weniger schwierig zu besiegen ist. jedes Monster das man tötet, verliert Gold und (oder) Gegenstände, die man dann selbst benutzen oder verkaufen kann. Außerdem kriegt man Erfahrungspunkte für jedes Monster, dass man getötet hat.
HAUPTBILDSCHIRM
im linken oberen Bildschirmrand sind drei Leisten zu sehen. Die oberste zeigt an wie viele Trefferpunkte euer Held noch hat, wenn diese Leiste leer ist dann stirbt euer Held und ihr müsst vom letzten Spielstand beginnen. Die Leiste darunter zeigt die Erfahrunspunkte an, die bis zum Levelaufstieg noch fehlen, ist die Leiste voll habt ihr ein neues Level erreicht. Nach jedem Levelaufstieg erhöhen sich eure Treffer- und Magiepunkte. Ihr bekommt Fertigkeitenpunkte, die ihr benutzen könnt, um die verschiedenen Zauber (Meteoritenschwarm, Frostspäre) und Talente (aktiv: Clangeddins Faust, Ansturm. passiv: Regenerationsfähigkeit, Ausdauer, Geschosse abwehren) eures Helden zu bekommen und zu erhöhen. Im unteren linken Bildschirmrand könnt ihr die Liste mit all euren Zaubern und Talenten einblenden. In oberen rechten Bildschirmrand könnt ihr eine Karte eurer Umgebung einblenden, wobei nur die Stellen sichtbar sind, die ihr selbst schon abgelaufen habt.
MENÜBILDSCHIRM
Im Menübildschirm könnt ihr eure Waffe und euere Rüstung wählen. Ihr seht wie viel Gold ihr habt und wie viel ihr noch an Gepäck tragen könnt (Traglast). ihr seht all eure Tränke, die ihr im Gepäck habt. Ihr seht die Aufgagen, die ihr noch zu erfüllen habt und euren Status, mit allen Trefferpunkten, Magiepunkten, Erfahrungspunkten, fehlenden Erfahrungspunkten bis zu nächsten Level und euren Eigenschaften (Stärke, Intelligenz, Weisheit, Geschicklichkeit, Konstitution und Charisma). Ihr bekommt einen Einblick über alle verfügbaren Talente eures Helden und wie viele Fertigkeitenpunkte sie kosten und nicht zuletzt seht ihr eine Darstellung eures Helden, mit der Ausrüstung, die er im Augenblick trägt.
SONSTIGES
In Baldurs Gate gibt es einen Händler, bei dem man sich Waffen, Rüstungen und Gegenstände kaufen und verkaufen kann. Neben einer Vielzahl von kleinen Monstern gibt es auch viele beeindruckende Gegner, wie die Frostriesen, die Oger, oder die Weißen Drachen. In diesem Spiel hat man auch die Möglichkeit gemeinsam mit einem Freund die Welten zu durchstreifen, allerdings muss der eine auf den anderen warten, da sich beide Helden dann auf einem Bildschirm befinden und nicht im Splitscreen. Das Spiel ist geeignet für Spieler ab 12 Jahren.
SOUND
Der Sound verleiht der Spielumgebung zusätzlich eine gespannte Atmosphäre.
GRAFIK
Die Grafik ist für die PS2 sehr gut ausgefallen, die Charaktere und Monster sind wie die Umgebung in schöner 3-D Grafik, und in den Zwischensequenzen sieht man die Figuren richtig sprechen.
PREIS
Mein Spiel habe ich für 15 € bei einem Konsolenspielehändler bekommen.
FAZIT
Wie bei vielen Spielen oder Filmen ist auch hier der erste Teil der beste. Im Vergleich zum zweiten Teil muss man hier sich seine Erfahrungspunkte noch hauptsächlich mit dem beseitigen von Monstern erarbeiten und nicht so wie im zweiten Teil mit dem Erfüllen der Aufträge, wo man teilweise bis zu 16.000 Erfahrungspunkte pro Auftrag bekommen hat. da kam die Spielfreude im zweiten Teil etwas kurz. Gut finde ich auch, dass es zu jeder der 3 Welten eine eigene Story mit Endboss gibt. Es gibt zwar nur drei auswählbare Helden (nach dem ersten durchspielen wird zusätzlich ein vierter Held, Drizzt Do`Urden, auswählbar), aber ich denke, dass für jeden RPG-Spieler ob erfahren oder nicht ein Charakter dabei sein wird, mit dem er gut zurecht kommt. Baldurs Gate ist eines der bester RPG a la` Diablo für die PS2 obwohl der Spielumfang ruhig etwas mehr hätte sein können.
Gruß DDP619 weiterlesen schließen -
HACK AND SLAY
5- Grafik: sehr gut
- Sound: sehr gut
- Bedienung: sehr einfach
- Wird langweilig: nach wenigen Monaten
- Suchtfaktor: sehr hoch
- Spielanleitung: sehr gut
- Altersbeschränkung: ab 12 Jahren
- Schwierigkeitsgrad: Einsteiger
Pro:
super Grafik+Sound, macht Süchtig
Kontra:
Mehrspieler wiederholt der Singleplayer
Empfehlung:
Ja
So nun kommt doch mein erster Bericht, über ein Playstation 2 Spiel, obwohl meine Konsole schon seit längerer Zeit in der Ecke verstaubt.
Es geht heute um das Rollenspiel Baldur?s Gate Dark Alliance. Ein Rollenspiel? WOW eigentlich fast unglaublich, denn auf der PS 2 gibt es leider so gut wie keine, und wenn es welche gibt, dann meist schlechte Rollenspiele. Wird Baldur?s Gate, denn Bann brechen, und endlich eine neue Rollenspielepoche einläuten???
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Der Kauf:
Wie immer ganz zu7fällig, ich hatte meine Konsole noch nicht so lange, und suchte deshalb noch nach guten Spielen, als ich dann am gleichen Tag noch eine Zeitschrift gekauft hatte, wo Baldur?s Gate eine 1- erhielt, war der Kauf für mich schon klar. Ich stürzte in den nächsten Karstadt, und freute mich das das Geld gerade so noch für das Spiel reichte.
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Der Preis:
Wie immer sind PS 2 Spiele, genauso wie PC Spiele recht teuer. Ich kaufte mir das Spiel für etwa 55 Euro, und muss sagen das das wirklich teuer für mich war, da ich als Schüler noch auf Geburtstagsgeld, Weihnachtsgeld usw. angewiesen war, aber was macht man nicht alles um den tristen Alltag zu entfliehen.
Was mich aber wirklich ärgerte, war das das gleiche Spiel etwa 2 Monate später für nur noch die hälfte des Preises im Laden stand sprich für 30 Euro. Das war vielleicht gemein, ich kauf mir das Spiel für das doppelte, und nun ist es so billig.
Für 30 Euro gab?s das Spiel dann eine ganze Zeitlang zu kaufen, bis?
Der Nachfolger Baldur?s Gate 2 herauskam. Dieses Spiel bewirkte, das der Vorgänger noch mal im Preis fiel, sodass das Spiel nun etwa 10 EURO kostet. Ein richtiges Schnäppchen, wenn ich mir überlege, das ich das gleich Spiel mal für fast 60 Euro gekauft hab.
Für alle Schnäppchenjäger? ich hab das Spiel auch schon für 5 Euro gesehen, also immer die Augen offen halten.
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USK:
Die USK, schätze das Spiel nach meiner Meinung richtig ein. Mit einer USK von 12 geht das in Ordnung, da zwar schon manchmal eine Bein oder ein Arm durch die Gegend fliegt, da man aber nicht so nah am Geschehen ist, sieht man keine Einzelheiten und Details.
Auch sonst ist das Spiel überhaupt nicht brutal, in den wenig Zwischenszenen werden keine schaurige und blutige Details gezeigt, sodass das Spiel doch recht friedlich wirkt, wenn man davon absieht, das man eben den Gegner mit seiner Axt oder seinem Bogen umbringen muss, statt mit ihm zu spielen ;-)
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Was das Spiel verspricht:
- 45 Level voller Spannung, Magie und Action
- 35 Furcht erregende Kreaturen
- 3 Helden mit einzigartigen Fähigkeiten
- Spielen sie allein oder im kooperativ Modus
- im laufe des Spiels erhalten sie neue Fähigkeiten
Hört sich ganz gut an mal schauen, was das Spiel wirklich zu bieten hat.
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Das Menü:
JO wie immer beschrieb ich das Menü, um zu zeigen, was man mit dem Spiel alles machen kann, bzw. welche Features das Spiel besitzt. Das Menü umfasst folgende Punkte:
####Neues Spiel starten: ####
Das ist eigentlich der Wichtigste Punkt im Ganzen Menü, denn hier kann man auswählen ob man ein Einzelspieler-Spiel anfangen will, oder ein Mehrspieler-Spiel. Als dritte Auswahl, wir für jeden Anfänger noch der Punkt des Tutorials angezeigt, wo man sich so langsam in das Spiel reintasten kann.
Da man den Einzelspieler, und den Mehrspieler einzeln beschreiben sollte, werde ich das etwas später dann nachholen.
#### Spiel laden: ####
Da das Spiel ein Rollenspiel ist, und so auch relativ lange geht, muss man ja auch sein Spiel speichern können, dies geht im Spiel immer nur an bestimmten Stellen. Wenn man dann das Spiel gespeichert hat, kann man es jeder Zeit wieder beginnen, durch diesen Menüpunkt.
####Optionen: ####
Naja OK eigentlich auch ein ganz Wichtiger Punkt, wobei die Grundfunktionen eh schon Optimal eingestellt sind, sodass man eigentlich nichts mehr umändern muss.
Trotzdem kann man einiges noch umstellen, z.B. die Tasten beim Kontroller, je nachdem wie man Spielen will, oder z.B. kann man den Sound ausschalten wenn man nebenher lieber seine eigene Musik hören möchte. Man sieht schon, hier kann man einiges Umstellen, nötig ist dies aber nicht unbedingt.
####Das Team: ####
Hmmm ich denke hierzu muss ich nicht viel Großartig dazu sagen, denn hier werden einfach noch mal alle Leute aufgelistet die am Spiel beteiligt sind, sollte man das Spiel aber durch gespielt haben, kann man sich das ganze Sparen, da Das Team, auch am Ende des Spieles noch mal aufgelistet werden. Und auch so denke ich, das das Team eher uninteressant ist, auch wenn nur durch sie das Spiel existiert.
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Geschichte:
Du, sprich ein Abenteurer und Reisender, kommt erschöpft, in der sagenumwobenen Stadt Baldur?s Gate an. Sofort, wird der erschöpfte Körper wieder hellwach und der Entdeckungsgeist, erwacht. Doch schon nach wenigen Schritten wirst du von ein paar Räubern überfallen. Ein gezielter Schlag und du gehst K.O. Schon nach einer geraumen Zeit, kommt der Räuberhauptmann und stiehlt dir alles Geld, bevor aber sie dich noch mehr verletzten oder gar töten können, kommt die Stadtwache und vertreibt die Räuber.
Du stehst nun mit einem schmerzenden Schädel und ohne Geld in der berichtigende Stadt der Abenteuer. Die Stadtwachen raten dir in die nächste Kneipe zu gehen, um die ein wenig auszuruhen.
Doch du schwörst den Dieben Rache ahnst aber nicht, in was für ein Abenteuer du dich durch diesen Schwur gestürzt hast.
So nun werde ich jeweils die zwei Spielmodi beschreiben, damit ihr eine kleine Vorstellung habt, wie man das Spiel spielt.
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Einzelspieler:
Bevor es losgeht, muss man sich noch zwischen drei Helden auswähen. Da währen einmal:
Der Zwerg:
Wie man sich schon vorstellen kann, ist dieser Charakter der Nahkämpfer. Ein sehr starker und mächtiger Charakter wie ich finde, denn er kann mächtige Äxte benutzen, die relativ viel Schaden anrichten.
Die Zauberin:
Auch dieser Charakter ist glaube ich ein bekannter Charakter, wie eigentlich alle Charakter im Spiel. Die Zauberin, kann auf jeden Fall schon am Anfang zaubern, und ist so schon sehr stark. Zum Schluss des Spieles, kann sie mächtige Zaubersprüche lernen wie z.B. Meteorenregen.
Der Bogenschütze:
Ich finde der Bogenschütze, ist der schwerste Charakter, zum einem Mal, weil man selten Fernkampfwaffen findet, und zum anderen weil am Anfang es echt schwer ist, mit ihm einen Gegner zu treffen, hat man aber dann eine Fähigkeit erlernt, bei der man einen Strich bekommt, der immer da hin zeigt, wo man gerade hin schießt, ist der Bogenschütze auch ein interessanter Charakter.
So nun aber weiter mit dem Spielverlauf:
Du gehst nun in die Elfenschenke um dich ein wenig auszuruhen. Da du kein Geld hast, bekommst du vom Wirt gleich den ersten Auftrag. Du sollst die Ratten im Keller töten dazu bekommst du gleich noch ein Messer, um sie töten zu können.
So nun geht es richtig los. Man merkt sich schnell die einfache Steuerung, die man ja auch jederzeit im Menü umändern kann.
So nun geht man in den Keller und tötet die Ratten. Speichern kann man wie schon erwähnt nur an bestimmten Punkten, die aber recht oft im Spiel vorkommen. Das ist zum einem auch gut, da man so das Speichern nicht vergisst, zum anderen aber auch schlecht, denn wenn man eine schwierigere Spielstufe wählt, ist man manchmal recht froh an bestimmten Stellen vorbei zu sein, aber leider kann man dann eben nicht Speichern und muss sich so weiter kämpfen.
Im Spiel selber findet man manchmal Waffen, die dann einen stärker mach, sodass man auch die Gegner im späteren Verlauf des Spieles töten kann. Es gibt jeweils 3 Akte mir jeweils 45 Levels. Es kommen manchmal Zwischen Videos, die die Geschichte weiter erzählen, am Ende jedes Aktes gibt es einen Endgegner.
Und so zieht sich das Spiel eben hin, im Keller findet der Held ein weiteren Durchgang, der zum Räuberversteck führt, usw.
Das ganze erinnert ein wenig an Diablo, weil das Prinzip das gleiche ist. Gegner töten, Gegenstände suchen, finden, mit nehmen verkaufen, und so bessere Sachen kaufen. Den Held selber kann man mit einer Rüstung, mit Waffen, Stiefeln und mit Handschuhen ausrüsten. Dies bringen natürlich unterschiedliche Eigenschaften mit, z.B. hat man am Anfang eine Rüstung, die eigentlich Papier dünn ist, und so auch nur ein wenig schützt. Aber schon im späteren Verlauf, hat man dann eine Eisenrüstung, die natürlich auch stärkere Schläge abhalten kann.
Auch wie in vielen Spielen kann man Stufen aufsteigen, dies passiert, wenn man viele Gegner tötet. Wenn man dann eine Stufe aufgestiegen ist, kann man auf Spezialattacken setzten, wie z.B. bei dem Bogenschützen auf einen Magischen Pfeil, sodass er nun mit einem Magischen Pfeil rumschiesst.
Diese Magische Attacken brauchen auch Mana. Für dies aber auch für die Erfahrung und für die Lebenspunkte, hat man einen Balken, der je nachdem sinkt oder Steigt. Bei der Erfahrung steigt er, sodass man sehen kann wann man einer Stufe näher kommt. Beim Mana sinkt er wenn man zaubert, aber auch die Lebensenergie sinkt, wenn man von den rund 35 Monster getroffen wird. Die Mana und die Lebensleiste, kann man durch Tränke wieder auffüllten, die man im Spiel findet, aber auch kaufen kann.
Wie gesagt kennt man das ganze eigentlich schon von Diablo oder anderen Spielen, aber ich hab sowass noch nie auf einer Konsole gespielt und muss sagen das es einen Heidenspaß macht.
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Multiplayer:
Es können leider nur zwei Leute mitspielen, egal ob man Multitap hat oder nicht, das ist zwar Schade, aber ich bin schon froh das das Spiel überhaupt einen Multiplayer hat.
Ein weiter leider etwas schlechter Punkt ist, das man keine neuen Charakter bekommt, und das man nicht den gleichen Charakter nehmen kann. So wird das Spiel aber auch ein wenig taktisch, denn wenn man einen Nahkämpfer hat, kann der Fernkämpfer denn Nahkämpfer sehr gut unterstützen. Der Nahkämpfer verhindert so das der Fernkämpfer nicht zu arg attackiert wird. Recht nett eigentlich.
Nun da der Mehrspieler ein Ko-Op Modus ist, spielt man zusammen nicht gegeneinander. Das finde ich eigentlich auch mal schön, so kommt auch nicht der Konkurrenzgedankt auf.
Leider ein weiterer Nachteil ist, das man im Multiplayer das gleiche Spiel, mit gleicher Geschichte und Leveln, eben zu zweit durch spielt. Sprich wenn man im Einzelspieler, das spiel schon durchgespielt hat, sieht man nichts neues, außer etwas stärkere Gegner. SEHR SCHADE, trotzdem kommt eine Menge Spaß auf.
ACHTUNG:
Da aber nicht immer zwei Gegenstände auf den Boden fallen, kommt schnell der Streit auf, wer den Gegenstand jetzt bekommt, da wenn man ihn verkauft ja Geld bekommt und so bessere Sachen kaufen kann.
Durch diese Eigenschaft ist es zwischen mir und meinem Bruder oft zum streit gekommen, und sogar so weit gegangen, das wir im Letzten Akt kurz vor Spielende einfach aufgehört haben zu spielen, da wir uns so gestritten hatten.
Mal schauen, vielleicht kann ich ihn noch überreden das Spiel fertig zu spielen ;-)
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Grafik:
Ein echter Pluspunkt im Spiel, immerhin, erwartet man immer eine gute Grafik, und ich denke mit der kann Baldur?s Gate auch glänzen. Alles sieht sehr schön und idyllisch aus, und auch die Monster sind gut animiert. Wenn man dem Held ein Schwert gibt, sieht man auch auf dem Bildschirm einen Helden rum rennen, der ein riesiges Schwert in der Hand hat. Auch sonst ist die Grafik für eine Konsole einfach perfekt.
Das einzigste was ich zu bemängeln hab, und das vielleicht nicht mal negativ ist die Wasseranimation. Wenn der Held ins Wasser springt, sieht es aus als würde er in einen läpprigen Brei springen. Springt man nun ein paar mal hoch und runter, zieht das Wasser schöne Kreise. Spieglungen gibt es leider nicht, aber auch so sieht das Wasser verdammt komisch aus, ich denke hier haben die Entwickler ein wenig übertrieben, aber lustig sieht es dennoch aus, und vor allem außergewöhnlich.
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Sound:
Auch der Sound ist super gelungen. Man hört idyllische Töne, die sich immer an die Umgebung anpassen. Für manche, klingt das zwar nach Einschlafmusik, wenn man das Spiel aber spielt, passt die Musik einfach perfekt.
Auch sonst hören sich z.B. die Gegner recht nett an, auch wenn sie nicht soviel reden ;-)
Auf jeden Fall einen weiteren Pluspunkt, nach der Grafik für das Spiel.
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Fazit:
Ich schwank schon wieder zwischen 4 oder 5 Punkten, denn der Multiplayer hat doch viele Nachteile, da ich aber überhaupt schon froh bin, das so ein geniales Spiel einen Multiplayer hat, entscheide ich das das Spiel 5 Sterne bekommt. Vor allem das einfache aber vor allem süchtig machende Spielprinzip hat mich dazu veranlasst. Die wenigen Charakteren, sind zwar ein Minuspunkt, aber eine Spieldauer von fast 60 Stunden macht das wieder wet.
Ich kann einfach nur eins sagen: KAUFT EUCH DAS SPIEL, denn für 10 Euro ist das mehr als nur ein Schnäppchen.
©Cheris 2004-11-01
Ich schreibe für mehrer Plattformen unter dem gleichen Namen. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Sunshine1, 01.11.2004, 15:19 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Hi, ich habe den ersten Teil auf der XBox gespielt und war sehr beeindruckt von der Grafik. Später habe ich den 2 Teil auch noch gespielt und finde ihn aber besser als den Ersten. Dein Bericht ist aber super beschrieben und verdient ein "sehr
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Baldur\'s Gate auf PS2 so gut wie auf PC?
4- Grafik: gut
- Sound: gut
- Bedienung: einfach
- Wird langweilig: nach wenigen Monaten
- Suchtfaktor: hoch
- Spielanleitung: durchschnittlich
- Altersbeschränkung: ab 16 Jahren
- Schwierigkeitsgrad: Fortgeschrittene
Pro:
Grafik, Sound, die verschiedenen Welten, individuelle Charaktere, Spielspaß, viele unterschiedliche Gegner
Kontra:
zu kurz, zu wenig wählbare Charaktere, das Ende, flache Story, zu wenig verschiedene Waffen und Rüstungen
Empfehlung:
Ja
Mein Schatz bekam von einem Freund eine PS2 recht günstig angeboten und konnte sich für einen geringen Aufpreis noch drei Spiele aussuchen und da er weiß, mit welcher Begeisterung ich Baldur’s Gate 2 auf dem PC gespielt hat, hat er dieses Spiel für mich ausgesucht...
Die Aufmachung lasse ich ausnahmsweise mal weg, da sie für das Spiel keine große Rolle spielt, wenn man mal davon absieht, dass das Handbuch zwar ausführlich, aber komplett in englischer Schrift ist. Bei dem Spiel kann man jedoch die Sprache wählen und da es sich im Prinzip von alleine erklärt, braucht man auch das Handbuch eigentlich nicht zu lesen.
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Die Charaktere
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Bevor das Spiel beginnt muss man sich seinen Spielcharakter unter den drei möglichen aussuchen:
Die elfische Hexenmeisterin
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Sie sieht nicht nur am besten von den Figuren aus, sondern ist auch als einzige weiblich und kann außerdem als einzige zaubern. Zwar ist sie auch eine recht passable Kämpferin, aber man tut schon gut daran, ihre magischen Fähigkeiten auszubauen.
Der menschliche Bogenschütze
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Er ist anfangs ziemlich empfindlich, sodass man besser immer viele Tränke dabei hat, aber das ändert sich glücklicherweise mit der Zeit und dann ist er auch ein durchaus guter Nahkämpfer. Dagegen ist er fast von vornherein ein brillanter Bogenschütze und hat viele ausbaubare Möglichkeiten seine Pfeile zu präparieren und somit gefährlicher zu machen.
Der kämpferische Zwerg
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Er ist logischerweise der kleinste Charakter, aber dafür ein hervorragender Kämpfer, der auch von vornherein ein ziemlich dickes Fell hat und somit auch einiges einstecken kann. Er kann außerdem von vornherein am meisten tragen und am stärksten zuschlagen.
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Storyline
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1. Kapitel
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Das Spiel beginnt damit, dass man die Stadt Baldur’s Gate betritt und dort prompt von der neuen Diebesgilde überfallen und ausgeraubt wird – dass man überhaupt überlebt hat man der gerade heraneilenden Stadtwache zu verdanken, die einen in die Elfenliedschänke schickt. Dort lernt man deren Besitzerin kennen, die bereit ist, einem den Schlüssel zu den Abwasserkanälen zu geben, wo sich die Diebesgilde herumtreibt, wenn man das Rattenproblem in ihrem Keller behebt.
Bevor man dies jedoch erledigt, spricht man natürlich auch noch mit den anderen Leuten aus der Schänke, die einem von ihren Problemen berichten, wenn man nur das Richtige fragt. Nett, wie man ist, erklärt man sich natürlich bereit, ihnen zu helfen und macht sich anschließend auf den Weg in den Keller und zu den Ratten. Gesagt, getan, doch als man wieder nach oben kommt ist der Freund der Besitzerin verschwunden, weil er nach einem suchen wollte.
Dabei ist er dummerweise der neuen Diebesgilde in die Finger gefallen, also muss man ihn erst mal befreien. Er hat nun jedoch mitangehört, dass die Gilde offenbar etwas in den Katakomben des Klosters platzieren will, das offenbar einigen Schaden anrichten wird. Da man nun schon so viele Aufgaben übernommen hat, erklärt man sich natürlich auch bereit, sich auch um dieses Problem zu kümmern und kraxelt munter in die Katakomben.
Dort trifft man neben einigen Zombies und Skeletten einen völlig verängstigten Priester, der von einer schwarzmagischen Kugel berichtet, die für das Chaos verantwortlich ist. Nachdem man diese Kugel endlich beseitigt hat, wartet in der Schänke auch schon ein Harfner auf einen, der einem ein Beitrittsangebot, das man – freundlich wie immer – natürlich nicht ausschlägt, sondern auch gleich den dazugehörigen Auftrag übernimmt.
Dieser Auftrag führt einen in die Räumlichkeiten der Diebesgilde, wo man dann auch zu dem Endgegner gelangt, der offenbar ein Teleportationsportal bewacht, durch das all die vorangegangenen Schrecken nach Baldur’s Gate gelangt sind. Natürlich muss man dieser Fährte nachgehen und landet im
2. Kapitel
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Dort angelangt muss man sich erst mal durch eine zerklüftete Berglandschaft zum Dorf der Zwerge durchschlagen, die von einer Horde Dunkelelfen – auch Drow genannt – aus ihrem Bergwerk vertrieben wurden. Um sich vor ihnen zu schützen, haben die Zwerge das Bergwerk verschlossen und den Schlüssel hat dummerweise der Leiter der Expedition in die Berge – um genau zu sein zum Signalfeuer, das die anderen Zwerge warnen soll – mitgenommen, welcher nun schon seit einigen Tagen mit seinen Leuten verschwunden ist.
Nun macht man sich natürlich flugs auf den Weg in die Berge, um den Schlüssel zu organisieren und entfacht bei der Gelegenheit auch gleich das Signalfeuer, womit man einen Eisdrachen aufscheucht, von dem man aber für den Moment verschont bleibt.
Zurück im Dorf macht man sich auf den Weg in das Bergwerk, um dort die Dunkelelfen zu vernichten und als dies erledigt ist, entdeckt man in ihrem Verlies einen Zwerg, der ebenfalls zu den Harfnern gehört und von einem weiteren Portal erzählt, welches in einer Eishöhle im Wald versteckt sein soll. Dort begibt man sich dann auch hin und stößt erst mal auf den Endgegner und dann auf das Tor, welches man natürlich sofort betritt und so gelangt man ins
3. Kapitel
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Hier muss man sich erst mal aus einer Ruine und durch ein Moor seinen Weg durch die Zombies und ähnlichen Monster erkämpfen, um dann auf ein abtrünniges Reptilwesen namens Sleyvas zu stoßen, das offenbar freundlich gesinnt und obendrein magisch veranlagt ist.
Dieses Wesen erzählt einem von einem Onyxturm, der scheinbar für die ganzen Veränderungen und das Chaos verantwortlich ist. Um zu diesem Onyxturm zu gelangen, muss man erst den Häuptling der Reptilwesen vernichten und sich dann noch durch ein paar andere gefährliche Umgebungen kämpfen, nur um dann wieder auf Sleyvas zu stoßen, der es einem ermöglicht durch ein Wasserportal in den Turm einzudringen.
In dem Turm kämpft man sich durch mehrere Ebenen bis zur Halle der Erinnerung, in der man von einem halb verwesten Menschen erfährt, wer für all das bisher Erfahrene und Überstandene verantwortlich ist. Um diesen „endgültigen“ Endgegner zu besiegen bedarf es einer besonderen Waffe, doch hat man ihn dann erst mal besiegt, ist zumindest dieses Spiel zu Ende...
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Gameplay
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Wenn man dieses Spiel mit einem PC-Spiel vergleichen will, würde ich eher Diablo 2 denn Baldur’s Gate heranziehen, da man immer nur sehr kleine und verhältnismäßig unbedeutende Aufträge bekommt, die eigentlich nur einem verständlichen und flüssigen Spielablauf dienen. Wenn ich es richtig mitbekommen habe, ist das Spiel übrigens nicht rundenbasiert.
Tatsächlich geht es jedoch nur um das Niedermetzeln aller möglichen Gegner. Dieses Metzeln geht keineswegs durch einfaches Anklicken und den Rest machen dann schon die Figuren, sondern man muss immer wieder draufhauen und dem Gegner auch mal hinterherlaufen, was bei Baldures Gate auf dem PC ja alles automatisch geht. Manchmal ist die Steuerung zwar etwas schwierig, da man wirklich immer ganz genau die richtige Richtung erwischen muss, aber man gewöhnt sich dran.
Während man sich also durch die Weltgeschichte kämpft, sieht man oben ein Kästchen mit drei Balken, wovon der Rote für das derzeitige körperliche Befinden und der Blaue für die magische Energie des Charakters steht. Dazwischen sieht man den grünen, der die Erfahrung anzeigt und gleichzeitig die Dauer bis zum nächsten Aufstieg anzeigt, denn durch das Metzeln und das Lösen der Aufgaben bekommt man Erfahrungspunkte und immer wenn man eine bestimmte Grenze erreicht hat, steigt der Charakter auf und man kann neue Fertigkeiten wählen und somit einen ganz persönlichen Charakter kreieren.
Außerdem kann man auch noch eine Karte aufrufen, die sich von alleine vervollständigt, wenn man in neue Gebiete vordringt. Diese Karte zeigt auch gleichzeitig an, wo der nächste Speicherpunkt zu finden ist und markiert Ein- und Ausgänge. Sie ist in zwei verschiedenen Größen einstellbar oder man kann sie auch ganz ausblenden.
Natürlich findet man im Verlauf des Spiels jede Menge Gegenstände, wie Waffen, Rüstungen und Tränke, welche man natürlich auch kaufen und verkaufen kann. Bei den Tränken gibt es neben den für magische und Lebensenergie auch noch einen besonderen und zwar den „Rückruftrank“ mit dem man sich (fast) immer an den nächsten sicheren Ort – oder besser gesagt – zum nächsten Händler und wieder zurück „beamen“ kann. Außerdem findet man auch immer mal wieder besondere Gegenstände, die man braucht, um ein weiteres „Rätsel“ zu lösen (diese Gegenstände erscheinen nicht im Gepäck).
Außerdem gibt es noch ein jederzeit aufrufbares Menü, in dem man seine Waffe und seine Rüstung unter den vorhandenen auswählen kann. Weiter kann man hier das momentane Vermögen nebst Tränken sowie die eigenen Fähigkeiten und Attribute nebst der aktuellen Aufträge einsehen. Nebenbei kann man hier auch sehen, wie viel Gewicht man tragen kann und wie viel davon schon ausgelastet ist.
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Grafik und Sound
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Die Grafik ist nahezu real, da 3D, auch wenn die Figuren natürlich nur animiert und nicht von Schauspielern gespielt worden sind und man diesen Unterschied auch sieht. Besonders interessant sind allerdings die Details, auf die die Designer offenbar besonders viel wert gelegt haben, denn wenn man z.B. einem Zombie einen Arm abschlägt, liegt der danach dann auch wirklich noch da rum und das Gleiche gilt für die beiden Teile von Ratten, die man in der Mitte durchgehackt hat sowie für alles vergossenen Blut.
Der Sound ist ebenso gut, auch wenn das Gesprochene nicht immer zu den (Mund-)Bewegungen der Figuren passt, da diese offenbar ihren Erzählungen nicht vollständig angepasst sind, sondern immer wieder ein kleines Stück Bewegung durch eine Endlosschleife läuft. Das könnte man zwar besser machen, aber so wichtig ist es auch nicht, da man sich eh alles nur beim ersten Mal durchspielen anhört, wenn überhaupt. Während der Kämpfe sind die Geräusche dafür dann auch immer perfekt angepasst.
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Multiplayer
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Multiplayer bedeutet in diesem Falle, dass man zu zweit und nicht mit noch mehr Personen (zumindest an einer PS) spielen kann. Bei dem hier gewählten System, das ich sofort erläutern werde, wäre aber auch alles andere absolut unübersichtlich. An der Steuerung ändert sich nichts wesentliches.
Zu Beginn sucht sich jeder einen Charakter aus, wobei nicht beide den gleichen wählen können. Dafür spielen die beiden gleichzeitig und zwar auf dem gleichen Bildstück (der Monitor wird also nicht unterteilt), weshalb sie immer in der Sichtweite des anderen bleiben müssen. Wenn also einer den Raum verlässt, tut der andere dies ganz automatisch auch.
Unterhält einer der beiden sich mit einer Person, hat der andere automatisch Sendepause und kann auch nicht in das Gespräch eingreifen, was auch fürs Speichern gilt. Beginnt man jedoch mit dem Kaufen oder Verkaufen beim Händler, können dies beide gleichzeitig auf ihrer Seite des Bildschirms tun und es kann auch erst weitergespielt werden, wenn beide fertig sind.
Wenn einer in sein Menü (siehe Gameplay) geht, um sich zum Beispiel eine andere Rüstung anzuziehen, kann der andere dies auch tun, denn hier wird der Bildschirm dann in der Mitte geteilt, was allerdings den Nachteil hat, dass man seine Person nicht mehr sehen kann. Auch hier kann erst weitergespielt werden, wenn beide fertig sind.
Erhält man für das Lösen einer Aufgabe, besondere Gegenstände und/oder Erfahrungspunkte, bekommen diese immer beide in gleicher Höhe. Nur mit dem Aufteilen der Beute muss man sich natürlich einigen, da es pro erledigtem Gegner / geöffneter Kiste nur einmal etwas zu kassieren gibt. Gegenstände kann man natürlich auch weitergeben, indem man sie einfach auf den Boden wirft, aber mit Gold ist das leider nicht möglich.
Sollte mal einer der beiden sterben, wird er automatisch wieder zum Leben erweckt, wenn der andere einen Speicherpunkt erreicht. Ach ja, die beiden Charaktere können so viel aufeinander rumkloppen wie sie wollen, aber sich nicht gegenseitig verletzen.
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Meine weitere Meinung
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Meine Meinung zu Grafik und Sound findet Ihr natürlich unter dem entsprechenden Punkt und die Steuerung ist wie bereits erwähnt, manchmal etwas gewöhnungsbedürftig, aber immerhin ist es keine von diesen schwindelerregenden, in alle Richtungen ausschwenkenden Steuerungen.
Die Story ist ziemlich flach, denn wenn man sich vorstellt, dass jemand auszieht, um das Böse zu vernichten, obwohl er eigentlich nur seine geklauten Sachen wiederhaben wollte, ist das doch ziemlich weit hergeholt, aber darum geht es in diesem Spiel ja auch nicht wirklich.
Besonders gut gefällt mir mal wieder, dass man hier die Möglichkeit hat, seinen ganz individuellen Charakter mit höchst eigenen Stärken und Schwächen zu formen. Dagegen eher enttäuschend fand ich die doch eher schwache Auswahl zwischen gerade mal drei verschiedenen Personen, wovon gerade mal eine weiblich ist. Diese Personen sind obendrein ziemlich einseitig, was man sicher hätte besser machen können.
Welcher mein Lieblingscharakter ist, könnte ich daher nicht sagen, da die Hexenmeisterin zwar ein paar gute Tricks auf Lager hat, aber man mit dem Mensch – der bei mir übrigens nur einmal ganz kurz einen Bogen in die Hand bekam – besser drauf losprügeln kann, wenn man ihn erst mal ein bisschen robuster gemacht hat. Den Zwerg habe ich gar nicht ausprobiert, aber mein Schatz war auch nicht sonderlich begeistert von ihm.
Nachdem ich das erste Mal alleine durchgespielt hatte, mussten mein Schatz und ich dann auch das Multiplayer-Spiel ausprobieren, welches uns ziemlich viel Spaß gemacht, vor allem die Kabbeleien um die erbeuteten Gegenstände hatten ihren ganz eigenen Reiz... *g*
Ein wenig störend am Multiplayer-Spiel ist jedoch, dass man sich ständig ins Gehege kommt und auch auf den anderen warten muss, wenn man einkaufen oder umrüsten will. Dagegen ein ganz klarer Vorteil ist, dass man nicht neu laden muss, wenn nur einer stirbt, sondern man nur bis zum nächsten Speicherpunkt warten muss. Das ist besonders bei den Sprungübungen praktisch, da man es zu zweit kaum über die Abgründe schaffen würde.
Das innere des Onyxturms ist ziemlich faszinierend und auch die recht kreativ gestalteten Gegner sind nicht zu verachten, was übrigens für das ganze Spiel gilt. Allerdings fand ich es ziemlich schade um die ganzen Waffen, die man dort einsammeln kann, da es kein Zurück und somit auch keine Verkaufsmöglichkeit mehr gibt, wenn man den Onyxturm erst mal betreten hat. Noch eine Enttäuschung erwartet einen, wenn man glaubt, dass man wirklich durch eine Wasserwelt muss, bevor man den Turm betritt...
Schade fand ich auch, dass es nicht besonders viele verschiedene Waffen, Rüstungen und Schmuckgegenstände gab. Da hätte man wirklich mehr machen können, da man ziemlich schnell mit dem Bestem ausgerüstet war und sich dann im Prinzip auch das Einsammeln schenken konnte.
Obwohl man dieses Spiel eher mit Diablo 2 denn mit Baldur’s Gate 2 vom PC vergleichen kann, war ich deshalb nicht wirklich enttäuscht, da ich beide Spiele mit Begeisterung gespielt habe. Dagegen eher enttäuscht hat mich das schnelle Ende, da ich es an gerade mal zwei Tage durchgespielt habe, und das Ende an sich, da dies eigentlich auf mehr hoffen lässt, aber das Spiel dann trotzdem vorbei ist.
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Fazit
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Da mir das Spiel auch beim zweiten Mal durchspielen noch ziemlich viel Spaß gemacht hat, die Grafik und der Sound echt super sind und man seinen eigenen Charakter kreieren kann, bekommt das Spiel schon mal ein ganz klares Empfehlenswert, aber da mich das Ende etwas enttäuscht hat, die Grafik-Sound-Koordination nicht immer optimal ist, die Story ziemlich flach ist und eine größere Auswahl an Charakteren und Waffen/Rüstungen nicht schlecht wäre - was aber alles keine überwältigenden Mängel sind -, „nur“ vier Sterne. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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skloiber13, 01.08.2004, 22:29 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Reife leistung muss ich da sagen. ;-) Toller Bericht mfg skloiber13
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Aus Rollenspiel werd Hack&Slay!!
5- Grafik: sehr gut
- Sound: durchschnittlich
- Bedienung: sehr einfach
- Wird langweilig: nach wenigen Wochen
- Suchtfaktor: durchschnittlich
- Spielanleitung: gut
- Altersbeschränkung: ab 12 Jahren
- Schwierigkeitsgrad: Fortgeschrittene
Pro:
tolle Story, super Grafik, gute Steuerung
Kontra:
Synchronisationsprobleme wenn Charaktere reden
Empfehlung:
Ja
Baldurs Gate Dark Alliance hat wohl kaum viel Ähnlichkeit mit dem namensverwandten Rollenspiel für den PC. Es hat eine eigene vom PC-Spiel unabhängige Story und ist ein Hack&Slay mit einigen Baldurs Gate üblichen Rollenspielelementen. Hack&Slay-Spiele zielen besonders auf viel Action und wenig Taktik, sowie eine kurze aber sehr intensive Spieldauer und dieses Spiel ist dabei keine Ausnahme. Dennoch ist die Wandlung von Rollenspiel in Hack&Slay meiner meinung nach gut gelungen.
Story
Das Spiel beginnt damit, dass man sich einen von 3 Abenteurern aussucht. Die Auswahl besteht aus Vahn, dem Arkanen Bogenschützen, Kromlech, dem Dwarven Kämpfer und Adrianna, der elfischen Hexenmeisterin. Nachdem man sich für einen der Helden entschieden hat fängt die Story auch schon. Man betritt Nachts die Stadt Baldurs Tor und wird auch prompt von einigen üblen Gesellen niedergeschlagen und ausgeraubt. Glücklicherweise töten diese Gauner aus der örtlichen Diebesgilde heute zur Abwechslung mal nicht und unglücklicherweise möchte der Held das Gestohlene wieder.
Zu Anfangs beginnt die Geschichte Harmlos und im Verlauf des Spiels wird es dann zur Aufgabe das Böse, dass Baldurs Tor bedroht zu stoppen.
Gameplay
Zum Kampfsystem muss man ja wohl kaum was sagen. Da Baldurs Gate halt ein Hack&Slay ist steht wildes Knöpfedrücken im Vordergrund. Taktischeres Vorgehen ist nur in der Zweispielerkampagne
bedingt möglich, die sich zwar in der Story nicht von der Einzelspielerkampagne unterscheidet aber man die Möglichkeit hat z.B. einige Gegner mit Pfeilen aufs Korn zu nehmen während der Kampfgenosse die Arbeit an der Front erledigt. Rollenspielfreunde dürfen sich aber auch auf nettes Hochleveln freuen. Nachdem man eine Stufe gestiegen ist darf man Rollenspielüblich Fertigkeitspunkte verteilen und neue Zauber lernen. Die Zauber sind alles andere als eine nette Zugabe zum Spiel sondern ziemlich nützlich und dann muss man schon entscheiden könne ob man seine letzte Magie für das Monster nutzt und sich so einen schweren Kampf erspart oder man doch wartet und vielleicht die Magie für ein noch stärkeres Ungeheuer aufwendet. Man kann schon sagen, dass bei Baldurs Gate Dark Alliance es gut gelungen ist ein RPG mit einem Hack&Slay zu einen.
Grafik
Die Grafik ist sehr detailverliebt und alle Umgebungen wurden wunderschön in Szene gesetzt. Alle Effekte, ob Zauber, Schwerthieb oder einfach umherstreunende Tiere im Wald sind perfekt gemacht.
Die Charaktere wurden auch in jeder Aktion ausgezeichnet animiert. Lichteffekte sind im Spiel ebenfalls Standard und sehen ebenfalls sehr gut aus. Mann bekommt die Stimmung aller Orts gut durch die Grafik vermittelt. Im Grunde gilt zu sagen, dass man sich über die Grafik des Spiels an keiner Stelle beklagen kann.
Sound
Was kann man vom Sound sagen? Er ist nicht besonders hervorstechend aber auch nicht schlecht. Wenn man sich mit Leuten unterhält merkt man schnell, dass der Mund anderes will als die Töne dazu. Die Synchronisation hätte in diesem Bereich viel Besser sein können aber die meiste Zeit kümmert man sich sowieso nicht um Musikuntermalung oder schöne Soundeffekte, sondern eher um die Kämpfe. Es ist jedoch schon schön, wenn man z.B. im Wald steht und Vögel zwitschern hören kann oder plötzlich das grollen von Wölfen wahrnimmt und sich dann schon gleich auf einen Kampf vorbereitet.
Multiplayer
Der wohl beste Teil an Baldurs Gate Dark Alliance ist die Zweispielerkampagne. Nichts kann den Spaß toppen, den man hat wenn man sich voller Herzenslust mit einem guten Freund in eine Schlacht stürzt.
Zusammen macht das ganze Spiel halt auch doppelt so viel Spaß. Es ändert sich zwar wie bereits erwähnt nichts an der Story aber trotzdem kann man im Gegensatz zum Einspierlermodus das Spiel schon öfter durchspielen. Ob das jetzt daran liegt mag, dass die Geschichte nach einmaligem Durchspielen alleine schon mehr als gut bekannt ist oder man einfach großen Spaß mit seinem Freund(-en) hatte findet das spielen zu zweit einfach mehr faszination.
Fazit
Ob man jetzt eine Vorliebe für die kleine Gruppe der Hack&Slay-Spiele hat oder nicht lohnt es sich Baldurs Gate Dark Alliance wenigstens mal probe zu spielen. Wenn man dann gefallen daran findet ist der Kauf bestimmt keine schlechte Wahl. Der einzige richtige Nachteil ist es eigentlich, dass man das Spiel ziemlich schnell durch hat und der wiederspielfaktor auch sehr klein ist.
Wer schnellen Spielspaß mit etwa 45 Level und 35 Monstern sucht ist mit diesem Spiel ausgezeichnet beraten. weiterlesen schließen -
Baldurs Gate: Dark Allianz
5- Grafik: gut
- Sound: gut
- Bedienung: sehr einfach
- Wird langweilig: nie
- Suchtfaktor: hoch
- Altersbeschränkung: ab 12 Jahren
- Schwierigkeitsgrad: Einsteiger
Pro:
Gegner und Waffenvielfalt, viele möglichkeiten charakter auszubaun
Kontra:
Bei manchen endgegern mit einem treffer verloren.
Empfehlung:
Ja
Hi Leute! Also dieses Spiel ist echt klasse: ob im solospieler modus oder im koop. ich könnte es immer wieder spieln. ich hab es jetzt z.B. schon 2 mal ausgespielt(leicht und mittel) und bin grad dabei es im koop. modus auf schwer mit meinem kleinen bruder und auf sehr schwer wieder aleine durchzuspielen (obwohl sehr schwer wirklich SEHR schwer ist). Auf jeden Fall macht es immmer wieder spass neue gegenstände zu finden und immer noch mehr gegner dahin zumetzeln. Mein persönlicher favorit ist ja der Dunkelelb Drizzt denn man aber erst spielen kann wenn man das spiel auf sehr schwer durchgespielt hat. Ansonsten spiele ich am liebsten mit dem menschlichen bogenschützen da er sowohl im fernkampf als auch im Nahkampf recht gut ist und nicht so wie der zwerg nur im nahkampf und die elbin nur im fernkampf. Auch die Story ist nicht von schlechten eltern und das offene ende schrie ja nur so nach einer fortsetzung.
Also ich kann dieses spiel nur weiter empfehln.
mfg me weiterlesen schließen -
Dark Denis auf seinem düsteren Weg
Pro:
Sehr ansprechende Optik, spannende Geschichte, düsteres Ambiente, kluge Steuerung, dt. Version mit Sprachausgabe
Kontra:
Etwas zu viel Gemetzel, dafür zu wenig RPG, nicht wahnsinnig anspruchsvoll (mir aber egal)
Empfehlung:
Ja
Sie sind leider rar gesät, sehr rar sogar, die von mir doch so sehr geliebten Rollenspiele auf Spielkonsolen.
Seit mittlerweile 12 Jahren schlage ich mich mit diesem Genre herum, der PC-Spieler mag darüber nur müde lächeln können, doch ist es seit jeher schon nicht so gut um die Quantität an RPGs (Role Play Games) bestellt gewesen, so werde ich wohl angesichts der enttäuschenden Entwicklung innerhalb der letzten zwei bis drei Jahre auf dem europäischen Markt eines qualvollen Hungerstodes sterben müssen, ich Armer ich.
So kommt es, dass ich fast schon in Ekstase gerate (ich habe „fast“ gesagt), sollte tatsächlich einmal ein Rollenspiel oder zumindest ein rollenspielähnliches Produkt hierzulande das Licht der Welt erblicken.
So geschehen Ende des Jahres 2001, als unglaublicherweise „Baldur’s Gate – Dark Alliance“ in unseren Breitengraden für die Playstation 2 auftauchte.
Achtung
Cool!
Eine 0-Cent-Kategorie!
Sauber.
Dies als kleiner Hinweis für unsere niedlichen Erbsenzähler hier.
Ich schlage mich daher (erneut) knochentrocken zum Helden des Tages vor.
Hust.
Version
Ende des Jahres 2001 (ich glaube, es war im Dezember) erschien Baldur’s Gate als deutsche PAL-Version, die sogar nicht nur mit deutschen Texten, sondern sogar auch mit deutscher Sprachausgabe glänzen konnte.
Dass ich dies natürlich als glasklaren Pluspunkt ansehe, dürfte niemanden von Euch ernsthaft überraschen, denke ich.
Genre
Leider handelt es sich auch hier nicht um ein reinrassiges RPG, der Action-Anteil wurde im Vergleich zu den vorherigen PC-Versionen doch stark angehoben.
Es sind zwar immer noch deutliche Rollenspielelemente vorhanden (u.a. Erfahrungspunkte, Erreichen höherer Level, Charakterattribute, individuelle Spezialattacken und Magiefähigkeiten), doch hat das Abschlachten der Feinde bei dieser PS2-Version eindeutig mehr Gewicht.
Bei Baldur’s Gate handelt es sich meiner bescheidenen Ansicht nach aufgrund des hohen Hack’n-Slay-Anteils somit um ein Action-RPG.
Vorgänger
Der Hauptgrund für diesen sehr glücklichen Umstand liegt zweifelsohne darin, dass Baldur’s Gate auf eine sehr erfolgreiche Vergangenheit auf dem PC auch in Deutschland zurückblicken kann, auf den Spielkonsolen feierte Baldur’s Gate hingegen seine Premiere.
Erschienen sind unter anderem:
Baldur’s Gate – Legenden der Schwertküste, Baldur’s Gate II – Schatten von Amn & Thron von Baal für den PC;
Baldur’s Gate für die Playstation 2 und mittlerweile auch für Microsofts X-Box und Nintendos Gamecube, soweit ich weiß.
Erscheinen sollen in naher Zukunft:
Baldur’s Gate II für PC, PS2, X-Box und GC.
Preis
Dieses Spiel erschien, wie eingangs schon erwähnt, gegen Ende des Jahres 2001 und kostete zunächst happige 69€ und sank in den darauffolgenden Wochen und Monaten nur leicht auf 59€.
Ich ersteigerte Baldur’s Gate im Frühjahr (ich glaube, es war März) 2002 bei eBay.de für läppische 35€ und war damit voll zufrieden.
Inzwischen dürfte es im Handel nur marginale Veränderungen gegeben haben, ein Preis unter 39€ erscheint mir jedenfalls utopisch.
Bei eBay.de hingegen solltet Ihr eine neue oder zumindest neuwertige Version für maximal 25€ erwerben können, diesbezüglich somit eine klare Empfehlung von mir, dort vorbeizuschauen.
Mein Urteil zum Preis = 8 / 10
Geschichte
Als Ihr tief in der Nacht die Stadt Baldur’s Tor, welche an der Schwertküste gelegen ist, erreicht, sind die Straßen wie leergefegt.
Doch habt Ihr leider Gottes kaum Zeit, Euch mit der Umgebung etwas vertraut zu machen, da Ihr das Opfer eines heimtückischen Überfalls von Dieben werdet.
Zwei Diebe schlagen Euch in einem Überraschungsangriff bewusstlos und rauben Euch aus.
Ehe sie Ihr fürchterliches Werk vollenden können, was höchstwahrscheinlich mit Eurem Tod geendet hätte, eilt die hiesige Stadtwache vorbei und rettet Euch damit aller Wahrscheinlichkeit das Leben.
In der Elfenliedschenke kommt Ihr daraufhin wieder zu Bewusstsein und hört vermehrt den Rat, Euch nachts nicht mehr in den Gassen der Stadt herumzutreiben, da dies viel zu gefährlich sei.
Nun gut, darauf wäre ich auch spätestens jetzt gekommen, aber solch eine Kämpfernatur, wie ich es nun einmal bin, lässt sich natürlich von so was nicht abschrecken, schließlich bin ich ja ein echter Held.
Ganz im Gegenteil, nach ein paar Gesprächen mit den sich in der Schenke befindlichen Personen (u.a. mit der sehr wohlgeformten Wirtin Alyth) wird der Entschluss gefasst, in die Kellergewölbe der Schenke hinabzusteigen, um dann im weiteren Verlauf noch weiter in die unterirdische Kanalisation vorzudringen.
Diese dient nämlich als Versteck für viele Personen mit erhöhter krimineller Energie, eben auch den Dieben, und da Ihr zudem wenig Angst vor Spinnen und Ratten (hmm, lecker) verspürt, macht Ihr Euch auf den Weg.
Alsbald stellt Ihr fest, dass ein Krieg zwischen zwei (der alten und neuen) Diebesgilde tobt, doch dies ist erst der Anfang, fast schon unwesentlich im Vergleich zu den großen Gefahren, die noch in diesem Abenteuer auf Euch lauern.
Die Handlung von Baldur’s Gate ist spannend präsentiert, hat Tiefgang und ist deutlich vielschichtiger, als sie es zunächst vermuten lässt.
Nach und nach enthüllt Ihr Geheimnisse und werdet immer mehr durch die vielen Verwicklungen und teils überraschenden Wendungen innerhalb der Geschichte in den Bann gezogen, schnell konnte ich mich sowohl für den Handlungsstrang als auch das gesamte in Baldur’s Gate vorherrschende Ambiente begeistern.
Mein Urteil zur Geschichte = 9 / 10
Spielablauf
Einiges erinnert bei Baldur’s Gate an das berühmte Spiel Diablo, das steht für mich außer Frage.
Primär metzelt Ihr Euch Euren Weg durch zahllose Monstermassen frei, reihenweises Abschlachten bis zum Abwinken ist hier angesagt.
Doch ein stupides Niederknüppeln bringt Euch oft nicht weiter, da Euch ansonsten eine blitzschnell heranrauschende Monsterhorde des öfteren in Eure Einzelteile zerlegen dürfte.
Wie im richtigen Leben solltet Ihr Euch stets den Rücken freihalten (hust) und Euch den Weg zu einem eventuellen Rückzug freihalten.
Ein taktisches Vorgehen und wohldosiertes Kämpfen ist (zumindest auf einem höheren Schwierigkeitsgrad) zwingend erforderlich.
In Gesprächen mit verschiedenen Personen erhaltet Ihr ab und zu Aufträge, solltet Ihr diese tatsächlich erfüllen, werdet Ihr in Regel mit Erfahrungspunkten, Goldmünzen oder Gegenständen belohnt.
Nicht jede solcher Missionen muss von Euch erfüllt werden, dies bleibt in manchen Fällen Euch überlassen, ich jedenfalls strebe grundsätzlich die Erfüllung sämtlicher Aufträge an.
Ob dies allerdings auch immer gelingt, steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt Papier.
Mit welcher Figur Ihr nun durch die düsteren Gassen und Dungeons schleicht, bleibt Euch überlassen, Ihr habt die Wahl zwischen drei Charakteren:
Vahn, der arkane Bogenschütze:
Diesen jungen Mann würde ich als Allrounder bezeichnen, er stellt zumindest den ausgeglichensten Charakter dar. Als Bogenschütze liegt seine Stärke in der Zielgenauigkeit und er besitzt zudem die magische Fähigkeit, Zauberpfeile herzustellen und damit sehr wirkungsvoll im Fernkampf zu sein. Zudem zeichnet er sich durch eine weit überdurchschnittliche Ausdauer aus. Seine Schwächen liegen naturgemäß im Nahkampf und in der unterdurchschnittlichen Verteidigungskraft, da er nur schwächere Rüstungen zu tragen vermag. Daher solltet Ihr darauf aus sein, Eure Gegner auf Distanz zu halten bzw. diese aus einer solchen zu erlegen.
Adrianna, die elfische Hexenmeisterin:
Diese junge Dame gefiel mir auf Anhieb durch ihre äußerlichen Reize.
Wohlgeformte Brüste, eine schmale Taille und straffe, schlanke Beine fielen mir (oberflächlich, wie ich manchmal bin) gleich sehr angenehm auf, irgendwie fand ich diese Heldin ganz schnell sehr sympathisch. Pfeiff.
Doch will ich auch die inneren Werte nicht ganz vernachlässigen, unsere Hexenmeisterin scheint zudem sogar tatsächlich etwas im Kopf zu haben.
Sie ist nämlich hochintelligent und äußerst magiebegabt.
Dadurch ist sie in der Lage, notfalls auch ganz ohne Waffe zu kämpfen
Natürlich sollte sie ihre Feinde auch eher im Fernkampf niederbrutzeln, falls es gar nicht anders gehen sollte, empfehle ich einen knallharten Stab im Nahkampf.
Stärke und Ausdauer sind nicht gerade ihre hervorstechendste positive Eigenschaft, allzu schwere Waffen kann sie auch nicht tragen.
Sie war (völlig überraschend) die Figur, welche ich für mein erstes Abenteuer anwählte, was ich im Nachhinein auch nicht bereut habe.
Kromlech, der zwergische Kämpfer:
Es tut mir aufrichtig leid, ich habe mir diesen Namen nicht ausgedacht.
Egal, dieser Zwerg besticht durch seine physische Kampfkraft.
Wie es bei Zwergen üblich ist, haben sie mit Magie nichts am Hut, Zaubersprüche werdet Ihr mit diesem Charakter nicht entwickeln können.
Seine Stärke ist zweifellos der Nahkampf, denn er ist enorm stark sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung.
Dies basiert darauf, dass er in der Lage ist, die schwersten Waffen und Rüstungen zu tragen.
Bei dieser Figur braucht Ihr nur darauf achten, dass Ihr Euch den Rücken halbwegs frei haltet und die Überzahl der Gegner nicht zu gewaltig ist.
Ansonsten ist Niederknüppeln par excellence, eben Plattmachen in Reinkultur angesagt.
Der Spielablauf gestaltet sich meines Erachtens trotz des hohen Anteils am bloßen Niedermetzeln nicht stupide oder monoton.
Natürlich ist das Ganze nicht extrem anspruchsvoll, aber das war bei einem doch sehr actionlastigen Spiel wie diesem hier eigentlich auch gar nicht anders zu erwarten und darf somit nicht zu einer Abwertung führen.
Schließlich darf ich einer Wirtschaftssimulation beispielsweise auch nicht den sehr geringen Actionanteil anlasten.
Das Geschehen ist sehr spannend inszeniert und durch die vielfältigen Attribute der unterschiedlichen Charaktere auch erfreulich vielseitig.
Ebenso hat mich das düstere Ambiente in Baldur’s Gate überzeugen können.
Die männlichen Figuren hätte ich mir noch ein bisschen markanter gezeichnet gewünscht, aber trotzdem kann ich eine hohen Identifikationswert mit allen drei Figuren bejahen.
Mein Urteil zum Spielablauf = 9 / 10
Extras
Ohne hier zuviel verraten zu wollen, möchte ich kurz anklingen lassen, dass Ihr mit einer Figur nach einem komplett durchgespielten Abenteuer erneut Baldur’s Gate beginnen könnt.
Die gewonnenen Charakterwerte bleiben Euch erhalten, lediglich die Ausrüstung ist weg.
Daher bietet es sich spätestens dann an, höhere Schwierigkeitsgrade anzutesten.
Zudem hält sich noch ein weiterer extrem harter Modus inklusive einer Figur versteckt, wenn Ihr bestimmte Voraussetzungen erfüllt bzw. eine bestimmte Sache heil übersteht.
Mehr will ich aber nicht verraten, ich möchte damit nur andeuten, dass es sich sehr wohl lohnt, mit allen drei Figuren dieses Abenteuer erfolgreich zu beenden, da Ihr in der Lage seid, diese in andere Abenteuer zu importieren.
Mehrspielermodus
Sehr erfreulich ist zudem die Tatsache, dass es Euch auch zu zweit möglich ist, sich ins Abenteuer zu stürzen.
Den Kennern von Diablo wird dies sicher schon bekannt sein und ich denke, dass diese Möglichkeit als sehr positiv anzusehen ist.
Selbst in eine laufende Handlung kann ein zweiter Spieler jederzeit mit einer anderen Figur miteinsteigen.
Unfreiwillige Komik ist dabei gerade beim Kämpfen vorprogrammiert, achtet darauf, dass Ihr Euch nicht zu weit voneinander entfernt oder Euch gegenseitig verletzt oder gar tötet (insbesondere bei Zaubersprüchen und Fernwaffen).
Interessant kann sich auch das Aufsammeln von Gegenständen oder Goldmünzen darstellen, wenn beispielsweise einer von Euch das Geld bzw. ein Aufrüsten bitter nötig hat, aber irgendwie der andere dieses Dream-Teams sich regelmäßig den Löwenanteil einsackt.
Auf jeden Fall ist der Multiplayermodus technisch ausgereift, bei einem behutsamen Vorgehen (in Absprache) solltet Ihr auch im Kampfgetümmel nicht allzu sehr die Übersicht verlieren.
In technischer Hinsicht kann ich hier nicht meckern, denn ein Ruckeln oder sonstige plötzlich auftretende Patzer sind mir auch im Zweispielermodus nicht bekannt.
Sollten beide Spieler sich mit diesem Genre anfreunden können, ist ein hoher Spielspaß meiner Meinung nach garantiert.
Mein Urteil zum Mehrspielermodus = 8.5 / 10
Grafik
Der Vorspann lässt bei Baldur’s Gate schon Gutes erahnen, doch ein Garant für eine TOP-Grafik ist so etwas natürlich nicht.
Zu oft versprach ein Film zu Beginn eines Spiels sehr viel, was die Grafik im Spiel an sich nachher bei weitem nicht halten konnte.
Natürlich erstrahlt die Grafik generell hier auch nicht in Filmqualität, doch ich würde diese ganz klar als sehr ansprechend bezeichnen.
A propos „sehr ansprechend“, gleich nach dem Erwachen aus der Bewusstlosigkeit kommt es zu einem Gespräch mit Alyth in der Elfenliedschenke, das hat was!
Damit meine ich nicht den Gesprächsinhalt, sondern das Optische, welches sich meinen Augen erschließt bzw. fast schon entgegenspringt.
Ein gar nicht einmal so schlecht animiertes Gesicht, pralle Brüste, eine sehr schmale Taille mit offensichtlich zudem gut durchtrainierter Bauchmuskulatur, so soll es sein!
Leichtverlegenhust.
Gerne halte ich im weiteren Verlauf meines Abenteuers immer wieder ein kleines Schwätzchen mit dieser Dame, aus rein informationstechnischen Gründen natürlich nur.
Natürlich.
Auch die anderen Personen (insbesondere auch unsere Hexenmeisterin) sind in dieser Hinsicht „nicht von schlechten Eltern“, doch könnten bei einigen Figuren die Gesichtszüge noch etwas detaillierter sein, oft wirkt die Mimik doch etwas steif und hölzern.
Beim Durchwandern bzw. Wüten durch die Dungeons und Städte sind sowohl Figuren, wie auch Häuser, Gegenstände und Hintergründe gut gezeichnet, aber mit Details werdet Ihr auch wiederum nicht gerade überschüttet, da Ihr alles doch aus einer entfernten Sicht von schräg oben betrachtet.
Die Licht- und Schatteneffekte sind aber in der Tat beeindruckend und auch die speziellen Zaubersprüche konnten mich überzeugen.
Insgesamt bin ich mit der grafischen Präsentation sehr zufrieden, ich würde die Grafik in Baldur’s Gate auch wirklich als „TOP“ bezeichnen, jedoch nicht als „bombastisch“, wie ich es schon des öfteren gehört und gelesen habe.
Mein Urteil zur Grafik = 9 / 10
Musik und Soundeffekte
Wie so oft bei Rollenspielen ist die akustische Untermalung auch hier eine Stärke, glücklicherweise macht Baldur’s Gate da keine Ausnahme.
Das düstere Ambiente wird stimmungsvoll durch die im Hintergrund ertönende Begleitmusik verstärkt, die Soundeffekte sind ebenfalls klug ausgewählt und steigern gekonnt zusätzlich den Spannungsgrad.
Die deutsche Sprachausgabe ist vorzüglich und passt auch zu der jeweiligen Situation und den jeweils auftauchenden Figuren, peinliche Dialoge aufgrund übler Übersetzungsfehler sind erfreulicherweise absolute Mangelware.
Die Akustik ist mit dafür verantwortlich gewesen, dass ich schnell in den Bann dieses Abenteuers gezogen wurde.
Mein Urteil zu Musik, Soundeffekte, Sprachausgabe = 9 / 10
Kamera
Im Kampfgeschehen selber schaut Ihr aus einer isometrischen Perspektive von schräg oben auf das Geschehen.
Dies fördert ganz sicher die Übersichtlichkeit, was auch nicht unwichtig ist, schließlich ist bei den Kämpfen ja auch ordentlich etwas los.
In den ruhigeren Phasen des Spiels hätte ich mir allerdings schon eine Ego-Perspektive gewünscht und nicht fortwährend diese doch etwas distanzierte Sicht.
Ihr könnt die Kamera im Spiel auch rechts- und linksherum drehen, jedoch nicht in eine 3D-Ego-Perspektive umschalten und dabei nach oben oder unten schauen, ein Zoom ist zudem nicht möglich.
Dies fehlte mir zugegebenermaßen schon ein bisschen.
Davon abgesehen sorgt die Kamera zweifelsohne dafür, dass Ihr nur äußerst selten die Übersicht verliert.
Mein Urteil zur Kameraführung = 7 / 10
Steuerung
Diese lässt hier in Baldur’s Gate meines Erachtens keine Wünsche offen.
Die Tastenbelegung für die verschiedenen Manöver und das Herumwurschteln im Menü ist sehr gelungen.
Sämtliche Tasten Eures Joypads sind belegt.
Mit der Kreuz-, Kreis-, Dreieck- und Quadrattaste werdet Ihr kämpfen, zaubern, springen und weitere spezielle Aktionen ausführen. Die L1, R1, L2 und R2-Tasten beziehen sich auf die transparente Karte, das Blocken, die Verwendung von Regenerations- und Heiltränken. Mit dem linken Analogstick bewegt Ihr Eure Figur, mit dem rechten Stick dreht Ihr die Kamera.
Mit dem Steuerkreuz könnt Ihr je nach betätigter Richtung schnell die verfügbaren Waffen oder Zaubersprüche wechseln, mit der Start-Taste pausiert Ihr, mit der Select-Taste gelangt Ihr in das umfangreiche, aber zugleich auch intelligent und übersichtlich angelegte Menü.
Die Heldenfigur reagiert schnell auf Eure Kommandos, ohne jegliche Verzögerungszeit und das Menü sollte Euch nach einer kurzen Eingewöhnungsphase gut vertraut sein und eigentlich daraufhin problemlos von der Hand gehen.
Mein Urteil zur Steuerung = 9 / 10
Schwierigkeitsgrad
Es gibt (zunächst) drei verschiedene Schwierigkeitsgrade: leicht, normal und schwer.
Solltet Ihr besonders erfolgreich sein (Einzelheiten möchte ich jetzt nicht verraten), gesellt sich noch ein weiterer Schwierigkeitsgrad hinzu.
Für jeden ist somit etwas dabei, denke ich.
Zu bemerken ist auf jeden Fall, dass ein blindes Drauflosstürmen und Niederknüppeln kaum etwas bringt, etwas taktisch müsst Ihr auch bei diesem Metzelabenteuer schon vorgehen, was ich jedenfalls als sehr positiv ansehe.
Spielumfang
Eventuell ist Euch schon zu Ohren gekommen, dass es sich hier bei Baldur’s Gate um ein kurzes, ja eventuell zu kurzes Abenteuer handelt.
Dem kann ich nur bedingt zustimmen.
Solltet Ihr behutsam vorgehen und möglichst alle Missionen erfüllen wollen, erreicht Ihr auf dem normalen Schwierigkeitsgrad nach 15 bis 20 Stunden das Ziel.
Doch angesichts der verfügbaren (inklusive versteckter) Figuren, der Möglichkeit des Entwickelns zahlreicher Fähigkeiten, der unterschiedlichen Gewichtung einzelner Attribute und nicht zuletzt der drei (plus verstecktem weiteren) Schwierigkeitsgrade ist der Spielumfang in meinen Augen dann doch wesentlich größer.
Als Gegenargument lasse ich aber natürlich gelten, dass die jeweiligen Handlungsstränge sich doch sehr ähneln und dem ein oder anderen von Euch eine längere Hauptgeschichte (anstatt dieser alternativen Verästelung) wesentlich lieber sei.
Mein Urteil zum Spielumfang = 7.5 / 10
Urteil
Baldur’s Gate hat insgesamt eine Menge zu bieten und stellt trotz kleinerer Mängel zumindest für mich einen absoluten TOP-Titel dar.
Unter anderem mag dies auch daran liegen, dass echte Alternativtitel für die Playstation 2 nur spärlich gesät sind, das gebe ich gerne zu.
Sowohl von der Optik als auch von der Akustik her vermag dieses Action-Rollenspiel klar zu überzeugen.
Wohlgeformte Damen, nette Licht- und Schatteneffekte, stimmige Hintergrundmusik und Soundeffekte, welche zu dem gesamten düsteren Ambiente hervorragend passen, stellen ein gewichtiges Plus dar.
Die vielseitige und intelligent ausgeklügelte Steuerung sowie das nett präsentierte und gut durchdachte Menü sind ein weiteres sehr positives Merkmal.
Fairerweise will ich auch sagen, dass der Anspruch bei diesem Gemetzel nicht sonderlich hoch ist, was allerdings im Actionbereich so üblich ist.
Für mich persönlich war leicht enttäuschend, dass der Klöpperei soviel Gewicht verliehen wurde, die RPG-Elemente leider etwas zurücktreten mussten.
Anscheinend dachte man, dass man dieses Spiel dadurch eher der (im Vergleich zum PC leider wohl immer noch) jüngeren Zielgruppe schmackhaft machen könne.
Die Geschichte in düsterer Atmosphäre, der Spielablauf, wie überhaupt die gesamte spannend inszenierte Handlung haben mich jedenfalls schnell in ihren Bann gezogen.
Den Preis halte ich angesichts der hohen Qualität für gerechtfertigt.
Schließlich schwanke ich bei meinem persönlichen Gesamturteil zwischen 8.5 und 9 von 10 möglichen Punkten.
Ich habe mich schließlich zu letzterer Punktzahl entschieden, da Baldur’s Gate – Dark Alliance zumindest auf der Spielkonsole Playstation 2 eine TOP-Wertung verdient hat, denn für einen PS2-Besitzer, der auch nur etwas diesem Genre abgewinnen kann, stellt dieses Videospiel ein absolutes Muss, einen klaren Pflichtkauf dar.
Mein Gesamturteil zu Baldur's Gate - Dark Alliance (PS2) = 9 / 10 weiterlesen schließen -
Tolles Rollenspiel für die PS2
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Es war einmal ... ein Held. Dieser unerschrockene Streiter für das Gute zog durch das Königreich Amn, immer auf der Suche nach dem Bösen, um es zu bekämpfen. Selbstverständlich übernimmt man, wie sollte es auch anders sein, die Rolle des unerschrockenen Einzelkämpfers in diesem linearen Hack"n"Slay-Rollenspiel à la Diablo.
Gleich zu Beginn werden Sie dabei mit der alles entscheidenden Frage konfrontiert: Welcher Charaktertyp sagt einem am meisten zu? Menschlicher Bogenschütze, zwergischer Kämpfer oder doch elfische Hexenmeisterin?
Die Entscheidung will wohl überlegt sein, da sich die drei in mehreren Gesichtspunkten deutlich voneinander unterscheiden. Neben unterschiedlichen Startattributen besitzt jeder eine Vielzahl von einzigartigen Fähigkeiten, die im Laufe des Abenteuers erlernt und ausgebaut werden dürfen. Logischerweise wirkt sich die Wahl der Spielfigur auch auf die verwendbaren Waffen aus.
Das Spielprinzip, das dem Action-Rollenspiel zugrunde liegt, könnte einfacher nicht sein: Man rottet Level für Level unter Zuhilfenahme von Kampftaktiken ganze Gegnerhorden aus und erledigt praktisch im Vorbeigehen Aufträge um Erfahrungspunkte, bessere Ausrüstung und nicht zu vergessen Geld zu bekommen.
Erstklassige Animationen und tolle Effekte, vor allem die Darstellung des Wasser und der Zaubersprüche, lassen keine Wünsche offen. Damit man nicht die Übersicht verlieren, ist die Kamera fast immer frei um die Spielfigur drehbar und zeigt die liebevoll gestalteten Monster und verwinkelten Levels aus jedem gewünschten Blickwinkel. Der sichtbare Bildschirmausschnitt bleibt dabei immer gleich groß, eine Vergrößerung ist leider nicht möglich.
Ebenso stimmungsvoll ist die musikalische Untermalung des Fantasy-Rollenspiels, die perfekt auf den jeweiligen Spielabschnitt zugeschnitten ist. Auch die deutsche Synchronisation kann sich durchaus sehen lassen und trägt viel zur tollen Atmosphäre bei. Lediglich die Kommentare der spielbaren Charaktere nerven nach längerer Spielzeit etwas.
Dieses Spiel ist eine Offenbarung für alle, die sich ein Action-Rollenspiel im Stile von Diablo auf der PS2 gewünscht haben. Bis auf ein paar relativ unbedeutende Kleinigkeiten ist BG: Dark Alliance durchweg sehr gelungen und wird selbst geübte Rollenspieler lange Zeit an den Bildschirm fesseln. Nur die fehlende Komplexität des Rollenspielparts trübt den ansonsten hervorragenden Gesamteindruck etwas. Flüssige Grafik, tolle Effekte und ein höchst motivierendes Spielprinzip machen dieses kleine Manko aber problemlos wett. weiterlesen schließen -
Zu zweit oder aleine das ist hier die Frage
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Baldurs Gate Dark Alliance
1. Story(Geschichte vom Spiel)
2. Einplayer-Modus
3. Multiplayer-Modus
4. Grafik
5. Charaktere
6. Fazit
Hi Leser
Ich hab letztens wieder in mein Regal geguckt und hab Baldurs Gate Dark Alliance wieder gefunden. Dann haben mein Freund und ich erst einmal wieder neu angefangen und ich muss sagen, es hat sehr viel Spaß gemacht.
-----------------------------Story--------------------
In Baldurs Gate Dark Alliance kann man einen menschlichen Bogenschützen, einen kämpferischen Zwerg und eine elfische Zauberfee zum spielen benutzen. Am Anfang wird man von ein paar Dieben überfallen, von denen man fast getötet wird. Danach findet man sich in einer Kneipe wieder ohne Geld und Ausrüstung. Jetzt bekommt ihr einen Auftrag und eure erste Waffe. Ab Jetzt kommt ihr immer weiter in den Untergrund, zuerst in den Keller, wo ihr alle Ratten töten müsst. Danach geht es in die Kanalisation, hier wurde euer Freund/Auftraggeber Even entführt. Wenn ihr mit ihm geredet habt, erzählt er euch das er gesehen hat wie ein man etwas in die Aschen Kammer bringen sollte. Also begebt ihr euch in die Tiefen der Katakomben. Hier trefft ihr auf zahllose Zombies, Skelette und andere unheimliche Kreaturen. Nach dem ihr euch durch die Horden gemetzelt habt ist man endlich in der Aschen Kammer angekommen. Hier erwartet euch die Kugel der Untoten. Von nun kommt ihr immer tiefer in eine Verschwörung, wo ihr immer mehr fragen haben werdet.
--------------------Einplayer-Modus-------------------
Im Einplayer-Modus gibt es leichtere Gegner als im Zweispieler-Modus aber wenn man gestorben ist, muss man sich leider einen nervigen Ladebildschirm ansehen. Ansonsten macht der Einplayer-Modus natürlich auch spaß, aber bestimmt nicht soviel wie zu 2.
Auf jeden Fall bietet es sich an im sehr schweren Modus zu 2 zu spielen, anstatt alleine weil die Gegner so stark sind das man sie kaum bezwingen kann.
--------------------Multiplayer-Modus-----------------
Der Multiplayer-Modus ist eigentlich das beste am ganzen Spiel weil man sich mit seinem Freund immer weiter in die Verschwörung bewegen kann. Auf jeden Fall wird es ein bisschen schwerer wenn man zu 2 spielt aber es lohnt sich mit einem Freund anzufangen weil natürlich es zu 2 viel mehr Spaß macht. Dies ist auch eines der wenigsten Spiele die man zu 2 in einem Abenteuer-Modus spielen kann und das ist eigentlich das beste am Spiel. Der Multiplayer-Modus bietet auch ein paar Vorteile im Gegensatz zum Einplayer-Modus ein Beispiel: wenn einer gestorben ist kann der andere zum nächsten Speicherpunkt laufen und den anderen wiederbeleben, man bekommt zwar nur die Hälfte der Energie wieder aber immer noch besser als sich einen nervigen Ladebildschirm anzusehen.
---------------------Grafik------------------
Die Grafik von Baldurs Gate Dark Alliance ist auf jeden Fall hervorragend geworden. Man hat zwar nur eine Sicht von oben aber das ist nicht so schlimm da die Magieeffekte und der Spielspaß einfach grenzenlos sind. Die Magie Effekt sind sehr gut ausgearbeitet worden und wirken sehr Intensiv. Eigentlich hat man das Spiel gekauft um die guten Magieeffekte und den genialen Spielspaß zu erleben. Da die Magieeffekte so ausführlich und ausführlich geworden sind ist es eigentlich nicht so schlimm das die Story so kurz ist.
--------------------Charaktere-------------------
Es gibt 3 Charaktere über die ich jetzt berichten möchte.
Bogenschütze: Der Bogenschütze wie der Name schon Verrät ein Kämpfer für die Entfernung ihr ist sehr gut im 2 Spieler-Modus geeignet weil der eine im Nahkampf die Gegner mit den Entfernungswaffen erledigen kann und der Bogenschütze von hinten angreift. Der Bogenschütze hat auch mächtige Zauber womit er seine Pfeilen sehr viel macht verleihen kann.
Elfische Zauberfee: Die Elfische Zauberfee ist bekannt für ihre mächtigen Zauber mit dem alles und jeden vernichten kann. Wer die tolle Grafik und Effekte erleben will muss die Zauberfee unbedingt ausprobieren. Das Elfische Zauberfee auch so viele Zaubersprüche zur verfügung hat macht sie eigentlich im Fernkampf unschlagbar. Dafür kann die Elfische Zauberfee keine Zweihandwaffen tragen. Dafür wiederum hat sie zur Anfang mehr Punkte beim Charisma und alle Gegenstände billiger einkaufen.
Der zwergische Krieger: Der zwergische Krieger hat keine mächtige Zaubersprüche aber dafür ist er der geborene Nahkämpfer. Er hat viel mehr Stärkepunkte und kann deswegen auch viel mehr tragen. Er hat natürlich auch Lernpunkte aber mit denen kann er fast keine Magie ausbauen sondern hauptsächlich nur Punkte für die Verbesserung des Nahkampfes.
---------------------Fazit----------------------
Meiner Meinung nach Baldurs Gate ist eines der besten Spiele, weil man es zu 2 spielen kann. Die Magie und Spezialeffekte sind hervorragend. Der Sound ist auch einiger maßen gut aber was mich stört ist das, dass Spiel zu kurz ist und wenn man alles kennt das man es auf leicht, normal oder schwer an einem Tag durchspielen kann und das es im Moment keine Planung für eine Fortsetzung bekannt ist und dabei hat das Spiel auch noch ein offenes Ende. Das Spiel kann auch auf der PS2 abstürzen wenn gerade zu viele Grafikeffekte im Bild sind. Ansonsten finde ich ist Baldurs Gate Dark Alliance ein sehr gut gelungenes Spiel.
Ich hoffe ich hab euch mit der Entscheidung ob ihr es kaufen wollt ein wenig weiter geholfen. weiterlesen schließen
Informationen
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