Irland Testberichte
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Pro & Kontra
Vorteile
- ziemlich alles
- tolle Landschaft, viele Sehenswürdigkeiten, nette Leute, viele Kontraste
- Keine Umwechselgebühren in Südirland, da auch Euro Sehr schöne Landschaft Viele Sehenswürdigkeiten
- einfach gigantisch die Natur
Nachteile / Kritik
- nichts
- evtl. etwas teurer - ansonsten fällt mir dazu momentan nichts ein
- Man braucht sehr viel Zeit um alles kennenzulernen Vorsichtig!!!! Irland macht süchtig: Einmal dort, will man sicher bald wieder hin :-)
- schlechter öffentlicher Nahverkehr und Straßen
Tests und Erfahrungsberichte
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Die grüne Insel sieht mich bald wieder
5Pro:
Keine Umwechselgebühren in Südirland, da auch Euro Sehr schöne Landschaft Viele Sehenswürdigkeiten
Kontra:
Man braucht sehr viel Zeit um alles kennenzulernen Vorsichtig!!!! Irland macht süchtig: Einmal dort, will man sicher bald wieder hin :-)
Empfehlung:
Ja
Jetzt ist es soweit. Ich versuche mich das erste Mal an einem Reisebericht. Hier will ich Euch die Reise im Kurzen als Art Tagebuch erzählen, auf gewisse Orte und die Hotels gehe ich in späteren Berichten näher ein. Jetzt will ich Euch erst einmal von der gesammten Reise ansich mal erzählen und wie ich dazu kam
1. Wie alles geschah
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Schon Anfang des Jahres, als ich von der Firma Trabold den neuen Reisekatalog bekam, hatte mich diese Rundreise sehr gereizt. Eigentlich wollte ich mit einem Bekannten reisen, aber da passte der Termin der Reise nicht. Also hatten wir uns andere Kataloge besorgt und schauten die uns durch, aber irgendwie kamen wir auf keinen grünen Zweig. Als sich nach 3 Monaten noch nichts entschieden hatte, entschied ich mich dann, doch alleine zu verreisen. Zwar irgendwie schade, aber ich wollte einfach mal ein paar Tage weg und etwas anderes erleben, als immer nur in der Arbeit unterwegs zu sein. Bei unserem diesjährigen Jahresausflug des Obst- und Gartenbauvereins, zu dem ich auch gehöre, sprach ich dann mit Herrn Trabold ob noch Platz bei der Irland-Reise frei wäre. Er sicherte mir dies zu und schon wein paar Tage später bekam ich meine Reisebestätigung.
2. Was kostete die Reise und was war alles drin
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Bezahlt habe ich für diese Reise, es waren 9 Tage vom 02.09.- 10.09. als Einzelperson 1.285 ,- €uro. Wäre mein Bekannter mitgekommen hätte es für jeden nur 985,- €uro gekostet. Aber mir war es so lieber, da ich so ein Zimmer für mich allein hatte und man ja nie weiß, mit wem man sonst zusammengelegt wird *g*
- Fahrt im 4-Sterne Reisebus ****
- 6 x Übernachtung mit HP in Hotels der gehobenen Mittelklasse (1x Raum Dublin, 4 x ****-HotelBallygarry House Hotel in Tralee, 1 x Raum Dublin, alle Zimmer mit Dusche/WC bzw. Bad/WC
- Fährüberfahrt Rotterdam/Zeebrügge-Hull mit Übernachtung in Kabinen mit Du/WC sowie englisches Frühstücksbuffet und Abendessen und zurück
- Fährüberfahrten Holyhead – Dun Laoghair/Dublin und zurück
- Willkommens-Drink im Hotel
- 1 x Live Musik im Ballygarry House
- Stadtführung Dublin 04.09.05
- Eintritt Clonmacnoise 04.09.05
- Eintritt Muckross House 05.09.05
- Eintritt Bunratty Folk Park 06.09.05
- Eintritt Rock of Cashel 08.09.05
- Inkl. Reiserücktritt – und Auslandskrankenschutzversicherung
Eine Reise in der man fast alle Kosten im Reisepreis drin hat, zumnindestens was die Ausflüge und Besichtigungen angeht. Das fand ich schon mal nicht schlecht, so musste man nicht mit irgendwelchen Sonderkosten rechnen. An Besichtigungen waren die wichtigsten Punkte ausgewählt worden, doch dazu werde ich in weiteren Berichten mehr dazu erzählen.
3. Mein Reisetagebuch oder Ein kleiner Überblick über das Erlebnis Irland
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Donnerstag, 01.09.05
Was nehme ich alles mit? Habe ich alles gepackt? Die üblichen Gedanken, die einem vor einer Urlaubsreise durch den Kopf gehen. 1 Koffer, 1 Sporttasche (wird benötigt für die Fähre, da dort die Zimmer sehr klein sind) und ein Rucksack sind gepackt. Im Rucksack befindet sich mehr oder minder das unwichtigere Zeug, wi9e z.B. Reiseführer, ein paar Bücher, mein kleinen DVD-Player und ein paar DVDs, man weiß ja nie, was auf einen zukommt *g*
Freitag, 02.09.05
Irgendwie hat das Schlafen nicht so ganz geklappt. Immer wieder wachte ich auf vor Angst zu verschlafen. Um 4:30 Uhr bin ich dann ganz aufgestanden, unter die Dusche und dann noch etwas gefrühstückt. Dann hat mich mein Vater zu der Bushaltestelle gefahren, wo es dann losgehen sollte. Unterwegs nahmen wir noch einen Mitreisenden vom Nachbarort mit. Endlich trafen wir in Stein am Kocher ein, wo schon der Bus wartete. Als ich die Mitreisenden sah, traf mich der Schlag: Kein einziger in meiner Altersgruppe, alle waren ab 50 Jahre aufwärts. Als ich letztes Jahr in England dabei war, waren auch einige Jüngere dabei, doch diesmal war ich der Jüngste. „Das Beste daraus machen“ dachte ich mir und stieg in den Bus. Nach einigen Zwischenstops, in denen weitere Passagiere einstiegen, die irgendwie immer älter wurden (ab 60 aufwärts), ging es dann endlich auf die Autobahn Richtung Belgien.
Zu Mittag hielten wir kurz vor der Grenze noch einmal an und aßen in einem Rasthof zu Mittag. Dann ging es weiter, und gegen 15 Uhr erreichten wir dann Brüssel, wo wir an dem berühmten Atomium hielten. Bild dazu werde ich unten mit anhängen. War letztes Jahr schon mal dort, aber da war es noch eingerüstet. Diesmal war es in seiner vollen Pracht anzusehen. Ein schönes Gebilde welches damals zur Weltausstellung in Brüssel errichtet wurde.
Nach dem kurzem Halt ging es dann weiter nach Zeebrügge, wo die Fähre schon wartete. Nach der Passkontrolle und einer kleinen Wartepause konnten wir die „Pride of York“ dann entern, wo mein erster Weg gleich in die Kabine war. Die Kabine auf der Fähre war nicht groß, bot allerdings genügend Platz. Es war ein Doppelbett und so legte ich mein Gepäck auf das obere Bett und nahm das untere zum Schlafen. Doch jetzt ging es erstmal zum Abendessen, welches im Preis inbegriffen war und aus einem Buffet bestand, welches wirklich gute Auswahl bot. Auch geschmacklich war es sehr gut.
Den Abend lies ich im Bordkino dann ausklingen, in dem ich mir den Film „Verliebt in eine Hexe“ im Englischen Original anschaute. War allerdings nicht so besonders, hatte mir irgendwie mehr darunter vorgestellt, da mir die Trailer die ich darüber gesehen hatte, seher gefielen. Bevor ich schlafen ging musste ich dann noch die Uhr um 1 Std zurückstellen, da in England eine andere Zeit war.
Samstag, 03.09.05
Ich habe relativ gut geschlafen und stand dann auf. Allerdings hatte ich wohl doch vergessen die Uhr umzustellen und so war ich eine Stunde zu früh beim Frühstück und stand natürlich vor verschlossener Tür. Wie peinlich. Aber wozu habe ich mir meinen DVD-Player mitgenommen, habe mir eine Folge der Serie „Monk“ angeschaut, die ich wirklich klasse finde, und ging danach noch einmal in den Frühstücksraum. Jetzt war offen und das Frühstücksbuffet konnte gestürmt werden. Hier gabe es wirklich alles was das Herz so begehrt und ich holte mir ein Englisches Frühstück mit Bohnen und Speck. Mußte einfach sein, denn das esse ich ja sonst nicht. Schmeckte wirklich hervorragend, aber ist sicher nicht jedermanns Geschmack *g*
Kurz nach 8 Uhr war ich dann auf dem Deck, wo ich die anderen Mitreisenden traf und wir warteten darauf auszuchecken. Es dauerte einige Zeit, aber dann durften wir endlich das Boot verlassen. Die Überfahrt verlief übrigens sehr ruhig, so dass ich keine Probleme bekam. Einmal als ich mit meinen Eltern eine Kreuzfahrt machte wurde mir nämlich zu Beginn gleich übel, aber diesmal lief alles gut ab.
Als wir den Bus bestiegen, ging es dann gleich weiter. Unser nächstes Ziel war Holyhead, von der die Überfahrt nach Dublin stattfinden sollte. Irgendwann nachmittags erreichten wir dann die Fähre, die Überfahrt dauerte 3 ¼ Stunden und ich entschloss mir ein Zimmer auf dem Schiff zu mieten, was mich 8 €uro kostete. Das Zimmer war sehr komfortabel und bot einigen Platz. Das Bett war sehr bequem und so konnte ich 2 ½ Stunden in Ruhe dösen, bevor wir Irland erreichten. Hier ging alles schneller von statten und wir könnten zügig die Fähre verlassen. Im Bus ging es dann gleich zu unserem ersten Hotel, dem Citywest Hotel in Dublin. Ein Golferhotel mit 4 ****, welches wir noch 20 Uhr erreichten. Nach dem einchecken ging es dann gleich zum Abendessen, wo ich ein Guiness trank und mich am Buffet bediente. Die Auswahl war leider nicht so berauschend aber es schmeckte zumindestens einigermaßen. An diesem Abend war ich zu müde, um noch irgend etwas zu unternehmen und so ging es nach dem Essen gleich ins Bett.
Sonntag, 04.09.05
In meinem Zimmer standen 2 Betten, ein großes und ein kleines. Auf dem kleinen habe ich mein Gepäck platziert und in dem großen wirklich hervorragend die Nacht verbracht. Nach dem Aufstehen ging es dann zum Frühstück, aber davor wurden erst wieder die Koffer in den Bus verladen. Nach dem Frühstück ging es dann nach Dublin, wo wir eine Stadtführerin einsammelten und mit dem Bus eine Stadtführung machten. Das war sehr interessant und man erfuhr einiges über die Geschichte Dublins. Später konnten wir noch an der Einkaufsmeile entlang gehen. Ich nenne sie mal so, weil hier ein Geschäft nach dem anderen ist.
Am Nachmittag ging es dann Richtung Westen weiter. Hier besuchten wir Clanmacnoise, eine ehemalige Klostersiedlung, wo man die Überreste noch bewundern kann. Werde zu Clanmacnoise noch einen seperaten Bericht verfassen, weil dies hier wohl den Rahmen sprengen würde.
Gegen abend erreichten wir dann Tralee, wo wir für 4 Nächte im Ballygarry House Quartier bezogen. Das Hotel habe ich mir von Ciao schon freischalten lassen, und dies wird wohl mein nächster Bericht werden. Nach dem Abendessen war noch Live Musik, allerdings war ich durch den langen Tag einfach zu Müde dazu, und alleine dort rumzuhängen wollte ich auch nicht. Wie schon erwähnt war ja niemand in meiner Altersgruppe dabei, mit dem sich gut unterhalten konnte. Aber ich bin ja nicht zum Reden nach Irland gekommen *g*
Montag, 05.09.05
Mann die Zeit verfliegt wie im Flug. Jetzt ist schon wieder fast die Hälfte des Urlaubs vorrüber. Heute stand der „Ring of Kerry“ auf unserer Besichtungstour. Dies ist einer der schönsten Küstenstrassen Irlands. Hier sieht man endlich, wie die grüne Insel ist und man hat eine wirklich fantastische Aussicht. Leider sagte unserem Busfahrer niemand, das man den „Ring of Kerry“ nur von einer Seite einfahren kann und wir fuhren las Geisterfahrer den Ring of Kerry ab. Nach ca. ¾ der Strecke erfuhren wir dann davon und mussten abbrechen. Das was ich bis dahin gesehen habe, war allerdings sehr faszinierend.
Außerdem besuchten wir an diesem Tag das Muckross House, ein imposantes Herrenhaus. Kann ich nur jedem empfehlen dies mit einzuplanen, es ist sehr schön. Und man hart dort auch einen herrlichen Ausblick auf einen wunderschönen See.
Dienstag, 06.09.05
Unter dem Motto „Burg & Klippen“ besuchten wir heute den Bunratty Folk Park. Der Park ist ein Freilichtmuseum ähnlich den Vogtsbauernhöfe im Schwarzwald. Hier wurden alte Gebäude neu aufgebaut, und den Besuchern wird gezeigt wie das Leben früher so war. Auch eine Burg kann man besichtigen und hier bekamen wir wieder eine deutschsprachige Führerin, die uns alles erklärte. Leider war die Zeit die wir dafür hatten viel zu kurz. Hier sollte man unbedingt einen ganzen Tag einplanen, um alles in Ruhe anzuschauen. Es lohnt sich.
Danach ging es zu den „Cliffs of Moher“ wo man eine wunderschöne Aussicht hat. Die Rückfahrt ging ein kurzes Stück mit einer kleinen Fähre und am späten Abend gegen 18 Uhr erreichten wir dann unser Hotel.
Mittwoch, 07.09.05
Der schwarze Tag, so konnte man ihn wohl nennen. Zumindestens für unseren Busfahrer. Wir besuchten die Halbinsel Dingle. Die Küstenstrasse die wir dazu nahmen konnte man auch wieder nur von einer Seite befahren, doch das wusste wieder keiner. Als dann ein anderer Bus entgegenkam war kein Platz mehr. Beim Rückwärtsfahren übersah unser Fahrer dann einen Felsen und schrammte sich die Seite leicht auf. Foto werde ich anhängen, darauf könnt ihr unseren Fahrer Herr Trabold und seinen Bus erkennen und natürlich die Schramme am Bus. Ist doch gut, wenn man immer seinen Foto parat hat *g*
Das zweite Übel war das Wetter. Bisher hatten wir immer Glück, heute jedoch regnete es den ganzen Tag. Aber damit konnte man ja rechnen, in Küstenstädtchen ist ja meistens etwas Regen angesagt. Trotzdem war es dort sehr interessant, von dem regen lassen wir uns ja nicht aufhalten.
Donnerstag, 08.09.05
Der letzte Tag in Irland bevor es morgen wieder auf die Rückreise geht. Heute stand „Rock of Cashel“ auf dem Plan. Ein faszinierendes Gebäude, in dem uns wieder ein deutschsprachiger Führer herumführte und uns alles erklärte. Vorher konnten wir uns auch einen Film zur Geschichte von Rock of Cashel anschauen, der in verschiedenen Sprachen gezeigt wird und auch in Deutsch. War sehr interessant gemacht und enthielt viele Informationen.
Am Nachmittag besuchten wir noch einmal Dublin und hatten wieder Möglichkeit unsere Füsse zu vertreten und die Stadt auf eigenen Füssen zu erkundigen. Doch leider war auch dafür die Zeit viel zu knapp um wirklich etwas zu sehen. Das nächste Mal werde ich wohl auf eigene Faust anreisen und mir meine Planung selbst machen. Ich weiß ja jetzt, was ich mir anschauen möchte. Am Abend übernachteten wir dann wieder im Citywest Hotel.
Freitag, 09.09.05
Es ist Zeit Abschied zu nehmen. Schade, dass wieder alles so schnell vorrüber ging. Doch Irland, eines verspreche ich Dir, mich hast Du nicht zum letzten Mal gesehen. Ich komme wieder und das recht bald. Der Weg zu den Fähren dauerte wieder seine Zeit. Bei der ersten Überfahrt von Dublin nach Holyhead nahm ich mir wieder ein Zimmer, denn das ist wirklich bequem und man kommt etwas zur Ruhe.
Gegen Abend erreichten wir dann die zweite Fähre, die uns morgen früh in Zeebrügge gesund und munter abliefern sollte. Diesmal hatte ich wirklich ein kleines Zimmer, aber der Platz reichte war ja nur eine Nacht. Auch die Überfahrt war diesmal nicht so ruhig, aber geschlafen habe ich trotzdem einigermaßen gut. Das Essen an Bord war wieder sehr gut und reichhaltig.
Samstag, 10.09.05
Am Morgen erreichten wir dann planmäßig Zeebrügge, von wo aus unsere Rückreise startete. Zu Mittag aßen wir dann schon in der Nähe von Köln auf einem Rasthof. Irgendwann so gegen 17 oder auch 18 Uhr, ich weiß es nicht mehr ganz genau, erreichten wir dann Stein am Kocher, wo meine Eltern schon warteten.
4. Fazit
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Für mich war die Irlandreise sehr schön. Ich hatte Möglichkeit in den 9 Tagen sehr viel vom Süden Irlands kennenzulernen. Leider war die Zeit einfach zu kurz. Schon allein die 2 Fährüberfahrten hin und zurück kosteten fast 2 Tage, was dann übrig blieb war zu wenig. Aber ich konnte mir ein erstes Bild von dem Land und den Leuten machen. Ich habe viele Dinge gesehen, die ich mir in Ruhe nochmals anschauen möchte. Wer noch nicht in Irland war, sollte dies unbedingt einmal tun. Ein großer Vorteil ist, dass man kein Geld umwechseln muß. Zumindestens im Süden kann man mit Euro bezahlen. Nordirland gehört zu England und hat das Britische Pfund. Auch auf den Fähren konnte man immer mit Euro bezahlen, so brauchte ich kein Geld wechseln.
Ich werde, wenn ich Irland wieder besuche, vorraussichtlich über Frankreich direkt mit der Fähre nach Irland übersetzen, das spart mir Zeit und ich habe dann mehr Zeit für meine Besichtigungen. Und es gibt noch wirklich viel, was ich mir dort anschauen möchte.
Ich hoffe, der Bericht hat Euch etwas gefallen. Schreibt mir doch mal Eure Meinung. Ich bedanke mich fürs Lesen und Bewerten.
Euer
Markus Voll
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Bild 1 - Irland von MedienPanther
am 04.11.2005Bild 2 - Irland von MedienPanther
am 04.11.2005Kommentare & Bewertungen
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giselamaria, 17.04.2009, 20:40 Uhr
Bewertung: besonders wertvoll
wunderschön, ist mein Traum, auch mal dorthin zu fahren. Aber der Preis !!! Aber dein Bericht ist so super, und bekommt ein bw, auch wenn er vom November ist!! LG Gisela
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Annna13, 13.12.2005, 13:37 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Ist mein Traumziel, wird es wohl höchstwahrscheinlich auch bleiben;-) Liebe Grüße aus Sofia
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anonym, 10.12.2005, 16:31 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Klasse Bericht! LG Dani :-)
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beautiful countryside!
Pro:
ziemlich alles
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Als ich zum ersten Mal in Irland war, kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus! Schon der erste Blick aus dem Auto und ich wäre am liebsten ausgewandert. Irland hat eine wunderschöne Landschaft (das kann man zumindest von Nord Irland behaupten). Wo man hinschaut, man sieht grün in den verschiedensten Tönen. Vor allem die Gegend um Kerry ist einen Besuch wert und ich denke dass es kaum Menschen gibt die von dieser Umgebung nicht überzeugt wären. Dazu muss man noch sagen dass die Menschen in diesem Land auch sehr freundlich sind und verständliches Englisch sprechen. An Übernachtungsmöglichkeiten fehlt es auch nicht, da es in jedem Ort mindestens 2 Bed and Breakfast-Betriebe gibt in denen man die Nacht verbringen kann. Besonders zu erwähnen sind auch noch noch die Cliffs, die eigentlich bei fast jedem Wetter wunderschön anzuschauen sind und die mich m meisten beeindruckt haben. Meine Meinung nach ist Irland wirklich eines der schönsten Länder die ich besichtigt habe. weiterlesen schließen -
Irland - Die absolute Erholung
Pro:
alles
Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Ich war bereits dreimal in Irland und kann dieses Reiseziel nur jedem empfehlen. Die Einwohner sind alle sehr nett und hilfsbereit. Landschaftliche ist die Insel ein Traum. Wer etwas für Ruhe und Natur übrig hat für den ist dies genau richtig. Sehr zu empfehlen ist auch ein Urlaub mit dem Hausboot auf dem Shannon. Dort kann man ohne Bootsführerschein fahren. Die Boote sind verhältnismässig einfach zu bedienen und es erfolgt eine umfangreiche Einweisung durch die Bootsverleiher. Abends kann man in einem der zahlreichen Pubs in denen meistens immer eine Live-Band spielt den Tag ausklingen lassen.Kommentare & Bewertungen
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NancyNoack, 02.09.2005, 13:44 Uhr
Bewertung: nicht hilfreich
ist ein so schönes Land und du hast nicht mehr dazu zu schreiben? Sorry, aber die paar Zeilen sind echt nicht nützlich. Lg, Nancy
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topturtle100, 01.09.2005, 22:13 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
In diesem Testbericht ist eigentlich sogut wie gar nichts drinnen. Ich bewerte nicht ><
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Irland
Pro:
alles
Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Der größte Teil des Lnades wird vom zentralen Tiefland mti seinen zahlreichen Seen und ausgedehnten Mooren eingenommen. Es reicht im Osten bis an die Hüste, die übrigen Seiten sind von Hügelketten und Gebirgsstöcken umrahmt. Das Nordirische Bergland, von dem nur der Nordwesten zur Republik Irland gehört, entstammt der kaledonischen Genirgsbildung und stellt geologisch eine Fortsetzung der schottischen Hochlande dar. Das südirische Bergland mit dem 1041m hohen Carantuohilll ist geologisch Teil des sogenannten Armorikanischen Gebirgssystems, das auch im bergigen Südwestengland sowie in Nordwest- und Zentralfrankreich in Erscheinung tritt.
An den Küsten treten häufig schwere Stürme auf.Kommentare & Bewertungen
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anonym, 10.05.2006, 20:54 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Hätte auf ein bisschen mehr Info gehofft - daher nur "hilfreich" - LG
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EIn paar Tipps zur Anreise und sonstiges
Pro:
einfach gigantisch die Natur
Kontra:
schlechter öffentlicher Nahverkehr und Straßen
Empfehlung:
Ja
Erst einmal ein paar Tipps zur Anreise:
Wie ja jeder weiß, ist Irland eine Insel. Da ist es wohl jedem klar, dass man mit dem Auto oder mit dem Zug nicht anreisen kann. Die einzigen Möglichkeiten sind das Flugzeug und das Schiff (wobei man das Auto natürlich mitnehmen kann)
Flugzeug:
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Der billigste Anbieter von Flügen nach Irland ist Ryanair. Die Fluggesellschaft fliegt Kerry und Shannon an. Die Flüge starten allerdings alle in Frankfurt/Hahn. Andere Fluggesellschaften gibt es natürlich auch z.B. Air Lingus. Ich habe mal nachgeschaut, was der Flug von Stuttgart nach Shannon kostet: 550 Euro (Hin- und Rückflug zusammen). Dabei hätte ich in London umsteigen müssen. Von München fliegt auch noch eine Gesellschaft direkt nach Irland.
Wenn man mit Ryanair fliegt, sollte man bei der Buchung unbedingt mehrere Tage zur Anreise / Abreise austesten. Der Preis variiert von einem Tag auf den anderen oft um 30 Euro.
Das Flugzeug ist einfach die schnellste Alternative. Wobei man beachten muss, dass man gerade bei Ryanair nur 15 kg Gepäck mitnehmen darf. Wenn man länger als zwei Wochen in Irland bleiben möchte sollte man sich dann schon überlegen ob man nicht eher das Schiff nehmen sollte.
Schiff:
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Vom europäischen Festland aus gehen Linien von Roscoff und Le Havre (beides in Frankreich gelegen) nach Irland. Wenn man bedenkt, dass man gerade aus dem Süden Deutschlands schon einmal sehr lange braucht, bis man an der französichen Atlantikküste ist, und dann auch noch eine längere Schifffahrt mitmachen muss, da ziehe ich doch lieber das Flugzeug vor. Vor allem, da die Preise mit dem Schiff auch nicht gerade billig sind. Vom Norden Deutschlands lohnt es sich schon eher. Während meinem Aufenthalt in Irland habe ich auch nur zwei deutsche Autos gesehen und einen Bus, mit dem Kennzeichen STD (Stade bei Hamburg). Von dort aus lohnt es sich dann wohl eher die Schiffsreise auf sich zu nehmen.
Eine andere Möglichkeit nach Irland zu kommen ist über Groß-Britannien. Weitere Linien starten von hier aus. Bei dieser Variante kann man als Autofahrer auch den Eurotunnel benutzen und dann von Swansea oder Fishguard auf die irische Insel wechseln. Die Schifffahrt ist dann um einiges kürzer.
Reisedokumente:
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Irland ist in der EU, allerdings nicht im Schengener Abkommen und so gilt kein freier Personenverkehr und man muss weiterhin seine Ausweispapiere beim Flug vorzeigen.
Ich musste dies gleich dreimal beim Hinflug machen. Erst einmal beim Check-In, dann beim Boarding und dann noch einmal in Irland bevor ich mein Gepäck abholen konnte. Auch beim Rückflug wurde ich zweimal kontrolliert. Einmal beim Check-In und dann von den deutschen Behörden am Flughafen in Hahn.
Da wäre es doch wünschenswert, wenn die Iren dem Schengener Abkommen beitreten würden. Aber auch ohne sad Schengener Abkommen denke ich, dass einmal kontrollieren (also pro Flug) reichen sollte. Aber die Iren haben glaube ich fast so viel Angst wie die Amerikaner, was fliegen angeht. Wir können uns ja alle noch an den 11. Sept. 2001 erinnern. Gerade bei meinem Flug nach Barcelona habe ich meine Dokumente eigentlich nur beim Check-In gebraucht.
Also deswegen unbedingt den Personalausweis mitnehmen. Was ich auch noch raten möchte ist das Mitnehmen des Reisepasses. In meinem letzten Urlaub in Griechenland habe ich meinen Pass verloren, das war sehr viel Aufwand, eine Ausreisegenehmigung zu bekommen. Erst einmal musste ich das deutsche Konsulat suchen und dann noch Passfotos machen. Also nehmt bitte den Reisepass auch noch mit, wenn ihr einen habt. Ihr könnt euch viel Ärger ersparen.
Und dann ein paar Infos zu Irland:
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Allgemeine Informationen:
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Irland hat ca. 3,8 Mio. Einwohner. Die Insel hat eine Fläche von ca. 70 280 km². Damit ist Irland flächenmäßig etwa so groß wie Bayern (70 550 km²) und einwohnermäßig etwa so wie Rheinland-Pfalz (4,6 Mio. Einwohner). Irland ist mit Ausnahme von der Hauptstadt Dublin sehr dünn besiedelt. Es gibt außer Dublin nur noch eine Großstadt (Cork mit 123 300 Einwohnern). Die anderen großen Städte sind unter der 100.000er-Grenze. Galway (65770 Ew) und Limerick (54060 Ew) sowie Waterford (44560 Ew) kann man noch als große Städte bezeichnen. Die restlichen haben eher Kleinstadt-Charakter.
Die Insel ist wirklich überall grün. Es gibt sehr wenige Mais- oder Kornfelder. Meistens gibt es Weiden oder Wälder. Gerade in der Grafschaft Kerry wachsen überall Palmen und Fuchsienhecken, dies ist möglich, da es hier im Winter eigentlich nie unter Null Grad hat.
Wenn man durch Irland fährt, hat man den Eindruck, dass das ganze Volk von der Landwirtschaft lebt. Tausende von Kühen und Schafe bevölkern die leichten Hügel der Grafschaft Kerry. Wenn man sich Irland aber mal genau ansieht, findet man auch Industrie und vor allem Dienstleistungen. 64 % der Erwerbspersonen sind im Dienstleistungssektor beschäftigt, auch das BIP entsteht zu 60% im Dienstleistungsbereich. Doch dies soll genug Information zum Thema Wirtschaft sein. Kommen wir zum Thema Verkehr:
Irland verfügt über ein Straßennetz von 92500 km, Autobahnen gibt es nur wenige (insg. 115 km). Auch das Eisenbahnnetz ist nicht gerade gut ausgebaut. Ich kam nie in den Genuss einer Bahnfahrt, da die Züge nur selten von Tralee aus fuhren.
Ich habe dann meist den Bus genommen. So kann ich hier einiges über die Straßenzustände in Irland berichten. Die sind einfach nur schlecht. Es war mir nicht möglich im Bus ein Buch zu lesen. Die vielen Unebenheiten und Schlaglöcher der Straßen sorgten dafür, dass sich mein Buch ständig in meinen Händen bewegte und ich nichts mehr lesen konnte vor lauter zittern. Vor allem an Leihwagenfahrer hier eine Warnung: Die Straßen werden oft sehr eng, vor allem wenn es etwas bergig wird. Man sollte sich schon gut überlegen, wohin man mit dem Auto fährt.
Meine Persönlichen Eindrücke
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In diesem Teil möchte ich mehr auf meine Eindrücke, was das tägliche Leben in Irland angeht schreiben. Die Leute in Irland waren sehr freundlich. Wenn man mal allein im Pub saß, do dauerte es nicht lange, bis man von jemandem angesprochen wurde. Oft haben die Iren allerdings einen starken Dialekt. Wenn sie nicht sogar gälisch sprechen, was man absolut nicht versteht. Einiges vom Dialekt habe ich herausgehört. So sagen die Iren beim Wort „much“ nicht wie die Engländer „matsch“ sondern „mutsch“. Auch was das th angeht, so wird es in Irland eher als ein „t“ gesprochen.
Was die Pubs angeht, hier kann man relativ günstig essen. Restaurants sind unbezahlbar, wenigstens für Studenten. Man zahlt meist um die 20 Euro für ein Essen. In Hotels ist das Essen noch etwas günstiger. Hier gehen auch die Iren zum Essen.
Man holt sich übrigens seine Getränke im Pub selbst an der Theke ab und bezahlt auch gleich. Das ist ziemlich ungewohnt für uns Deutsche. Abgeräumt werden die leeren Gläser dann vom Personal. Sogar bei McDonalds und Co. Hier gibt es gar keine Tablettwägen, da die Tische immer abgeräumt werden. Das führte bei mir oft zur Verwirrung, weil ich es von Deutschland einfach zu sehr gewohnt bin, dass man in Selbstbedienungsrestaurants seine Teller aufräumt.
Das Leitungswasser hat Trinkwasserqualität. Allerdings nur die Kaltwasserleitung. Damit lässt sich auch erklären, warum es an den Waschbecken immer zwei Wasserhähne gibt. Das Warmwasser wird anscheinend nicht so gut gereinigt.
Die Öffnungszeiten in den Geschäften sind sehr unterschiedlich. Die meisten Supermärkte haben allerdings bis abends um zehn geöffnet. Meistens öffnen sie auch am Sonntag ihre Türen.
Deutsche Zeitungen gibt es in Irland recht selten. In Tralee ist es mir gelungen, eine deutsche Zeitung zu erwerben, die Zeit. Preis in Deutschland 1,60 Euro, in Irland zahlt man das Doppelte. Da überlegt man sich dann schon, ob man nicht lieber ins Internetcafe geht.
Die Iren frühstücken ziemlich komisch, in meinen Augen zumindest. Gibt es doch jeden morgen Schweinewürstchen mit Speck und Spiegelei dazu. Das wäre mir einfach zu fett am Morgen. Ich habe dann meistens nur das Toastbrot mit Marmelade gegessen. Was mir da noch einfällt: In Irland gibt es zu allem Pommes. Ich habe mir mal Lasagne bestellt. Da kam ein Teller voll mit Pommes und Salat und dazu ein etwa 10-mal 10 cm. großes Stück Lasagne. Auch wenn man Sandwichs bestellt werden einem dazu Pommes gereicht.
Preisniveau:
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Ich glaube ich habe es schon ein paar Mal im Text erwähnt, dass Irland einfach sehr teuer ist. Das Pint Guinness kostet meistens 3,30 Euro. Einmal musste ich Tempos in einem Supermarkt kaufen. Hier kostete ein Päckchen mit 10 Taschentüchern 32 Cent. Für einen gewöhnlichen Tempo-Großpack, der bei uns etwa 1,50 kostet zahlt man in Irland 3,30 Euro. So viel zum Preisniveau.
FAZIT:
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Mir hat es in Irland sehr gut gefallen. Mehr zu meinem Urlaub werdet ihr bald in meinen nächsten Berichten erfahren. Ich hoffe mal, dass ich jedem, der einen Urlaub in Irland plant jetzt ein paar Informationen über das Land, die Menschen und deren Mentalität gegeben habe. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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anonym, 13.10.2004, 20:30 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
da möchte ich auch mal hin
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Als Kapitän unterwegs auf Irlands wunderschönen Wasserwegen
21.04.2003, 13:17 Uhr von
Mathias.Belka
Hi Yopi User,[b]News:Meine Saison hat am 29.03.03 wieder angefangen.[/b] So mein Name ist ...Pro:
schöne Landschaft
Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Gleichmäßig tuckert der Motor, das Schiff pflügt sich durchs Wasser.
Links und rechts erreichen die Ufer abflachend den Fluss, enden in einem Schilfgürtel. Irlands Waterways (Wasserwege) «Shannon» und «Erne» sind eines der attraktivsten Ferienangebote für Freizeitkapitäne und Fischer.
Schwäne gleiten unbeeindruckt an uns vorbei; sie haben sich mittlerweile an die Freizeit-Cruisers gewöhnt. Unser Schiff haben wir in Charrick-on-Shannon übernommen. Eine elegante schwimmende Insel, mit Kabinen- und Sonnendecksteuer, kleinem Salon, Bordküche, Schlafkojen und Duschen. Rund eine Stunde hat uns der Vermieter in die Geheimnisse der Navigation eingeführt. Eine Bootsprüfung oder irgendwelche Lizenz brauchen wir nicht.
Irlands berühmt-beliebte Wasserstrassen «Shannon», «Shannon-Erne Waterway» und «Lough Erne» sind für jedermann offen, und so wechseln sich die Kapitäne am Steuer ab. Jetzt hat unser Schiff in einem eleganten Bogen Kurs aufs offene Wasser genommen.
Flüsse und Schleusen
Die Ufer rücken zusammen wir sind in einem engen Kanal. Unser fast fünf Meter breites Boot gleitet auf der Wasserstrasse an roten und schwarzen Markierungen vorbei. Und plötzlich taucht auch schon ein Hindernis auf: eine Schleuse. Damit wird der Wasserstand im Kanal zwischen den Flüssen Shannon und Erne ausgeglichen. Vorsichtig peilt unser Kapitän den engen Wasserkanal an. Jetzt öffnet der Schleusenwärter die schweren Holztore, und das Schiff gleitet langsam zwischen die Schleusenmauern. Nun heißt es warten, bis der Wasserstand um einen Meter gestiegen ist; Zeit für ein Gespräch mit Padraig Flynch. Seit 19 Jahren ist er hier Schleusenwärter. Während der Hochsaison passieren monatlich rund 1200 Schiffe seine Schleuse (kleinere Schleusen werden über Vollautomatik bedient).
Keltische Spuren
Fisch ist ein Grundnahrungsmittel. Am Ufer sitzen immer wieder Berufsfischer unter riesigen Regenschirmen, denn in Irland regnet es oft und kurz. Aufsteigende Feuchtigkeit des warmen Golfstroms lagert sich im Land ab.
Gleich kommt am Ufer ein grüner Hügel mit Anlegesteg in Sicht. «Devenish Island» trägt die Ruinen einer alte Klosteranlage (10. oder 11.Jahrhundert) mit Kirchenruine und Rundturm, der als Wachtturm und Refugium bei Gefahr diente. Irische Kreuze sprechen von alter Kultur, und Grabstätten zeugen von längst vergangenem Leben. Irlands Vergangenheit beginnt bei den vorchristlichen Kelten und reicht bis zur nachchristlichen Klosterkultur - die Geschichte ist allgegenwärtig.
Grandiose Inseln
Ist der Fluss Shannon eine eher ruhige, mal weite bis enge Wasserstrasse, so zeigt der Lough Erne weite wellende Wasserflächen mit über 150 Inseln. Die Inseln sind mit filzigen «Fast-Regenwäldern» bedeckt. Wir legen wieder an, vertäuen das Schiff und schreiten durch den Forest Naturpark,
einen Rhododendren-Wald (in Irland wild wachsend). Er trägt erste flammende Blüten. Dann wieder wechselt die Natur in lichten Laubwald voll blauer Glockenblumen. Gewaltige Eichen und riesige Tujabäume erinnern an den Keltischen Baumkreis: ein altes Schloss, verfallene Ruinen - man wähnt sich in einer Zauberwelt!
Ferien auf Irlands Wasserstrassen sind erholsam, denn die irischen Flüsse und Seen sind ein Paradies für Fischer und Hobby-Kapitäne. So kann man in den Ferien abends auch auf dem Schiff schlafen. Doch wer wieder mal festen Boden unter den Füssen haben will, dem stehen Irlands gepflegte Hotels, Premier Guesthouses und Cottages jederzeit offen.
TIPPS UND INFOS
Der Shannon: Der Shannon ist der längste Fluss Irlands, davon sind über 200 Kilometer schiffbar. Nebenflüsse und Kanäle, sechs Schleusen und 16 Seen faszinieren. Fluss und Seen sind ausschließlich Freizeitkapitänen vorbehalten (keine Berufsschifffahrt).
Shannon-Erne-Waterway: Die zwei schönsten und bekanntesten Flussläufe verbindet der Ballinamore-Ballyconnell-Kanal. In der 62,5 Kilometer langen Wasserstrasse sind natürliche Fluss-Abschnitte und kleine Seen integriert. 16 Schleusen regulieren den Wasserstand zwischen Shannon und Lough Erne.
Lough Erne:Der Lough Erne ist eine riesige Seenplatte von 80 Kilometern Länge mit 154 kleinen Inseln. Die Iren sprechen von 365, für jeden Tag eine. Im oberen Teil finden sich viele Buchten. In Richtung Eniskillen verengt er sich wieder zu einem Fluss.
Schiffsvermietung: Schiffe in Größen von 2-8 (10) Personen können bei verschiedenen «Marinas» (Vermietern) übernommen werden. Alle Boote sind modern und zweckmäßig eingerichtet (Salon mit Sitzecke, Doppel-Schlafkabinen, Dusche/WC, Bordküche, Kalt-Warm-Wasser, Kühlschrank, Licht, Heizung, Rasieranschluss, Radio). Auf allen Schiffen sind Betriebsanleitungen und Wasserkarte mit Koordinaten, Schleusen und Anlegestellen. weiterlesen schließen -
Mit dem Hausboot in Irland
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Viele von euch haben ja schon meinen Bericht über die Zozimus Experience in Dublin gelesen und für gut befunden. Daher möchte ich euch jetzt auch noch vom zweiten Teil unseres Irland Urlaubes erzählen.
Auch dieser war nämlich etwas ganz besonderes, nämlich eine Woche auf einem Hausboot durch die Erne Seenplatte in Nordirland cruisen.
Urlaub auf einem Hausboot kann man in fast jedem Land Europas (außer in Deutschland) ohne speziellen Bootsführerschein machen. Es reicht ein normaler Autoführerschein. Allerdings gibt es einen guten Grund, sich für Irland zu entscheiden:
Irland sieht die Bootstouren als großen Tourismussektor und hat daher sehr vernünftige Preise aufgestellt. Ein gutes 2 Personen Boot kostet in Irland pro Woche etwa 700 Euro, in fast allen anderen Ländern mindestens 1200 Euro.
In Irland gibt es 3 Flüsse, auf denen Hausboot fahren möglich ist.
1. den Shannon, er ist der längste Fluß und das beliebteste Ziel für Bootstouristen. Darin liegt auch der Nachteil, den in der Hauptsaison tummeln sich hier die Boote und stehen vor den zahlreichen Schleusen schlange.
2. Die Erne Seenplatte, über den Shannon- Erne Waterway kommt man vom Shannon in die Erne Seenplatte. Gleichzeitig überquert man die Grenze zwischen der Republik Irland und Nordirland, allerdings nicht merkbar und ohne Grenzkontrollen. Hier gibt es keine Schleusen und es herrscht wenig Bootsverkehr.
3. Den Canal Grande, ein uralter Kanal der Dublin mit dem Shannon verbindet mit über hundert Schleusen.
Wir haben uns 2001 für die Erne Seenplatte entschieden, weil wir nicht im Massentourismus untergehen wollten. Denn fahren darf man nur solange es hell ist, da die Boote keine über Beleuchtung verfügen und man für die zahlreichen Schiffssignale einen Bootsführerschein bräuchte. Das heißt, daß gegen Abend auf einmal jeder den nächsten Anlegeplatz ansteuert, denn anlegen darf man nur an ausgeschriebenen Docks. Gegen Abend beginnt also die Schlacht um die besten Plätze und wer da mithalten will, muß sein Boot schon gekonnt einparken können, sonst ist der Platz weg. Außerdem hatten wir keine Lust durch Schgleusen, die auch bestimmte Öffnungszeiten haben, eingeschränkt zu werden.
Auf den beiden Erne Seen gibt es genügend Docks, oftmals auch mit Einkaufsmöglichkeiten und Pub in der Nähe. Außer an manchen beliebten Stellen, findet man immer ohne großes Wettrennen einen Anlegeplatz. Aßerdem gibt es auch ganz kleine Docks an manchen der über 170 einsamen Inseln, an denen man mit Sicherheit völlig allein und ungestört ist.
Außerdem gibt es einiges zu sehen. Alte verfallende Klöster auf Devenish Island, White Islands oder Inishmacsaint, Burgen und alte Ordenshäuser und über 1500 Jahre alte Friedhöfe. Und ansonsten schöne, durchweg grüne Landschaften, wildweidene Rinder und Schafe, Schwanfamilien und Vögel. Für Angler sei noch gesagt, daß der Erne zu den fischreichsten Gewässern Europas gehört.
Und so lief der Urlaub ab:
Buchung:
Es ist schwierig, ein Reisebüro zu finden, das sich mit diesen Touren wirklich auskennt. Alle hatten die passenden Kataloge, aber von 5 Reisebüros war nur eins fähig richtig Auskunft zu geben. Ich hatte nämlich folgennden Problem. Bei fast allen Charter Firmen gab es ein Mindestalter für das Mieten eines Hausbootes von 21 Jahren, ich war allerdings erst 20. Bei dem Reeder Carrick Craft, stand diese Bedingung nicht explizit im Katalog. Alle anderen Reisebüros sagten, die Bedingung gelte trotzdem und riefen Informationsbüros an, die dies bestätigten. Nur das Reisebüro Thomas bei mir in Bergisch Gladbach glaubte nicht daran und fragte bei dem Reeder persönlich an. Und dieser bestätigte, daß es bei ihnen ab 18 Jahren möglich sei, ein Boot zu mieten und zu steuern. Dies sei also ein kleiner Tipp an alle nicht 21 jährigen, die einen wirklichen Abendteuer Urlaub in den Schulferien erleben wollen, mit Freundin oder Clique. Es ist möglich. Geht zu Carrick Craft.
Flug:
Wir, meine Freundin und ich, sind damal mit der Irischen Nationalfluggesellschaft Air Lingus geflogen zum Preis von 400 DM bis Dublin. Dort hatten wir einige Tage Aufenthalt und dann einen Transfer (80 DM) per Bus nach Knockninny zu den Booten. Heute ist dies billiger, denn Billigflieger wie Ryanair bieten Flüge für weniger als 20 Euro direkt zu den Liegehäfen an.
Übernahme des Bootes:
In Knockninny angekommen, werden Formalitäten geregelt und eine Kaution hinterlegt mit der die Spritkosten hinterher verrechnet werden. Dann kriegt man eine theoretische Einführung über die Regeln und die Bedeutung der Schilder. Außerdem bekommt man ein Captain’s Handbook, wo all dies noch mal drin steht, da man den irischen Skipper ehe nicht verstanden hat. Dann geht man mit dem Skipper zu seinem Boot. Es folgt die praktische Einführung. Man fährt ein paar Runden mit dem Skipper und er zeigt im alles, was man beherrschen muß. Auch die Knoten und das Anlegen, was das schwierigste am ganzen ist. Die Boote sind übrigens auf 30 Knoten gedrosselt.
Wer will kann direkt am ersten Tag schon losfahren, wer unsicher ist übt noch ein wenig in der Marina.
Wir sind direkt losgefahren, denn so lernt man das Boot am besten kennen. Die ersten Anlegemanöver waren sehr lustig, denn sie endeten mehr auf als am Steg. Ich bin in solchen Dingen auch eher ungeschickt, so daß auch die weiteren Tage recht turbulent auf die Stege zuging. Aber außer Kerben im Holzsteg, kann eigentlich nichts passieren.
Ja, und dann cruisten wir so herum, haben uns Klöster u.a. angekuckt, waren im viel zu kalten Wasser schwimmen, haben unser kleines Beiboot aus versehen beinahe absaufen lassen, sind an einem Tag beinahe den 5 Meter Wellen zum Opfer gefallen (Gott war uns schlecht), haben abends in urigen Pubs Guinnes geschlürft, mussten uns vor einer Schwanenfamilie im Boot verbarrikadieren und und und....
Kurzum ein sehr lustiger Urlaub.
Zum Boot ist noch zu sagen, daß es sie in fast allen Größen gibt von 2 Mann bis 8 Mann. Sie sehen sehr modern und schnell aus, sind aber gedrosselt. Dusche, Toilette, Küche und Geschirr sind vorhanden. Unser Boot hieß Carlow und ist wie gesagt von Carrick Craft. Für 2 Personen war dieses Boot fast luxuriös und der Steuerstand ist überdacht, was bei dem irischen Wetter gold wert ist.
Ich könnte noch bestimmt 10 Seiten mehr schreiben, aber dies sollte eigentlich kein Reisebericht sondern vielmehr ein Tipp sein. Wenn ihr jetzt auf den Geschmack gekommen seid, informiert euch im nächsten Reisebüro oder schreibt mir eine e-mail.
Ansonsten Ahoi und viel Spaß beim Skippern.
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The Whisky Store
17.10.2002, 19:34 Uhr von
Rioja
Also ... ich jetzt über mich ... ;-)) ... ist ja nicht so ganz einfach. Beruflich schreibe ich .....Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
bin mal wieder in der falschen Rubrik gelandet ... sorry
Hallo Leute ... ich komme mir bald vor, als würde ich nur über alkoholische Genüsse schreiben, aber weil ich mich für Leckerlis aus dem Bereich sehr interessiere, ist das vielleicht weniger verwunderlich. Mein Mann steht übrigens uneingeschränkt auf Whisky. Also nehme ich mich auch diesem Thema an und weiß hoffentlich, interessantes zu berichten.
Im Mai suchte ich nach einem Geschenk für meinen Lebenspartner und suchte so ein wenig im Internet nach einer Idee herum. Irgendwann stieß ich auf die Seite eines Whiskyanbieters, der seine Köstlichkeiten per Post verschickt, nachdem man sie online geordert hat.
Das Unternehmen "The Whisky Store" wurde gegründet von Theresia Lüning und - wie sie selbst sagt - "um breitflächig erstklassige Whiskys zu fairen Preisen anzubieten. Jeder Kunde, ob nah oder fern, soll die gleichen Möglichkeiten haben, binnen weniger Tage äußerst seltene Whiskys in der Hand zu halten." Herere Grundsätze und eine Philosophie - da von mir getestet - auch stimmen.
Über 1000 Artikel sind immer auf Lager. Und das beginnt bei einem Preis von 19 € und geht bis in Sphären, die dem Otto-Normal-Verbraucher utopisch erscheinen. Hierfür möchte ich gern ein paar Beispiele nennen:
Schottischer Whisky "Single Malt Whisky":
Aberlour (3 Sterne) 10 Jahre alt (mild, weich, malzig, würzig), 43 %, 0,7 l incl. Metalldose = 29,90 €
Balvenie (3 Sterne) 10 Jahre alt (voll, üppig mit feinem Sherry und einer dezenten Honignote) 40 %, 0,7 l = 29,90 €
Dalwhinnie (3 Sterne) 15 Jahre alt (Classic Malts of Scotland, leicht fruchtigsüß) 43 %, 0,7 l = 32,90 €
Glenfiddich 30 Jahre alt (nur wenige Fässer läßt eine Brennerei so lange reifen. Unter den 30jährigen der preiswerteste) 40 %, 0,7 l = 138,50 €
Aufgrund der hohen Produktpalette verlasse ich jetzt Schottland und wende mich Irland zu:
Irischer Whisky "Single Malt Whisky"
Bushmills Malt 10 Jahre alt (leicht, mit Anklängen von Sherry, malzig) 40 %, 1,0 l = 34,90 €
Tyrconnell Single Malt (5 Sterne) (intensiv malzig) 40 %, 0,7 l = 19,90 €
Jameson (erstaunlich würzig, der weltweit am meisten verkaufte irische Whisky) 40 %, 1,0 l = 22,90 €
Neben dem reichlichen Whiskyangebot (übrigens auch aus Amerika) gibt es noch eine breite Palette an Geschenkartikeln, Miniaturen, Gläser u.s.w.
Angeboten wird eine Club-Mitgliedschaft. Tritt man ein (für einen Betrag von 50 € pro Jahr) erhält man zur Begrüßung einen schottischen Malt Whisky im Wert von 40 € und zusätzlich auf jede Bestellung 5 % Nachlass. Zudem gibt es ein Club-Journal und ein Whisky-Forum per e-mail.
Alle Daten, die man auf der Internetseite eingibt, werden selbstredend vertraulich behandelt und nicht weitergegeben. Die Internetadresse ist: www.TheWhiskyStore.de
Die von mir getätigte Bestellung lief problem- und reibungslos. Die Ware war nach 3 Tagen da und die Bezahlung per Rechnung kam mir auch sehr entgegen. Bei jeder Bestellung erhält man einen Katalog, durch den man sich über weitere Angebote informieren kann.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-17 17:44:44 mit dem Titel Irland - kurioses, witziges und wissenswertes über die grüne Insel
Nachdem ihr vielleicht das Reisetagebuch (sorry, es sind echt 5 Teile!!!) gelesen habt, gibt es bestimmt noch einiges, was ihr daraus nicht erfahren habt.
Wir haben in unser zerfleddertes Heft auch Dinge eingetragen, die uns praktisch am Wegesrand aufgefallen sind.
Fakten:
~~~~~~
Irlands Frauen ziehen (für den Betrachter) gnadenlos jeden Modetrend durch, egal wie kurz die Beine und fett der Arsch (sorry) und schwabbelig die Hüfte und dick die Wampe. (Jörg)
Irlands Schafe haben in der Norm längere Beine als ihre Besitzer (Jörg).
Gutaussehende Männer gibt es in Irland nicht (Edith).
Ein Ire ist ohne sein Handy praktisch ein Nichts (Edith).
Die Iren verstehen es, einem furchtbare Angst allein durch ihre Straßenbeschilderung einzujagen: Caution - Slow - Slower - deadly slow - dangerous! (Edith)
Wünsche:
~~~~~~~
Möge das Bier in der Heimat aus den geklauten (ooops ... wer war das denn?) Pint-Gläsern genau so lecker schmecken wie in Irland
We´ll come back again!
Hoffentlich gibt es dann mal 2 Tage am Stück ohne Niederschläge!
Lose Chippings (Rollsplit) möge dann von uns gehen!
Was es in Irland gibt und in Deutschland nicht!
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Rauchen ist erst ab 18 erlaubt
Autofahren links
Lenkrad rechts (irgendwie logisch, egal!)
Selfservice im Pub (geht man nicht selbst zum Tresen, kann man in einer Kneipe verdursten!)
Barfood
Kein Mittagessen
Rugby
Hostels (ein privates Haus mit Mehrbettzimmern)
Smithwick´s (heißt bei uns Kilkenny)
Irish Mist (ein milder irischer Whiskey)
Freiwachsende Palmen (überall ... und auch dort, wo es total kalt ist)
Irish Stew
Chowder (eine Cremesuppe aus Meeresfrüchten)
Extra Clubräume für Frauen in den Pub´s
Gälisch
Barbesuch erst ab 18 Jahren erlaubt
In jedem Pub mindestens ein Fernseher
Pommes mit Essig (durchaus essbar!)
frei laufende Schafe
Kühe am Strand
Last Order um 23 Uhr
Boote sind hin und wieder auf Landstraßen unterwegs
Mineralwasser mit Birnengeschmack (das vermisse ich ganz schön, ist nämlich total lecker!)
So, ich hoffe, das hat euch jetzt doch irgendwie ein wenig Spaß gemacht. Wer noch etwas zu erzählen hat über Irland, kann mich das gern wissen lassen!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-17 16:25:56 mit dem Titel Irland - ein persönliches Reisetagebuch Teil 4
Bitte erst die ersten 3 Teile lesen, denn sonst ist das hier nicht so prickelnd! Danke.
Tag 8 Edith:
Heute machen wir ganz in ruhig und gehen Linda ein wenig auf die Nerven. Sie ist mit denselben etwas zufuß, weil sie nichts zu tun hat. Zu viele Gäste bleiben einfach länger als eine Nacht - so eine Frechheit!!!! Die Frau ist echt klasse, aber etwas nervös. Zudem warten Linda und Jörg noch darauf, dass 2 Schwedinnen einchecken, die dann mit in unser 4-Bett-Zimmer kommen.
abends (Freitag) beim Musikfestival:
Jörg:
Die Festivaleröffnung und die damit verbundene Wahl der "Lady Nuala" (sämtliche Bedienungen aus dem Pubs standen auf der Bühne) waren schon sehenswert. Unsere echte Aufmerksamkeit erregten diese "hübschen" Mädels erst im Verlauf des fortgeschrittenen Abends in der "Voyage Bar". Einige davon waren so hackevoll, dass sie nicht einmal mehr gehen konnten!
Edith:
Stimmt, war schon sehenswert. Aber zuvor waren wir in der "Scotsmans Bar", wurden freudig vom Besitzer Robert begrüßt und hörten uns im Zuge des Festivals eine irische Youngsterband an. Das Repertoire war eher dürftig, die Pausen zwischen den Stücken zu lang und die Stimmung nicht so zuträglich.
Wir wechselten also in die Voyage Bar, in der erträgliche Fülle herrschte und ein Superprogramm an Musik geboten wurde. Die Musiker verstanden ihr Handwerk wirklich und animierten uns zum Bleiben und andere zum Partyfeiern auf dem Dancefloor.
Da wir in der Nähe desselben saßen, mussten wir bei ausufernden Tanzschritten unsere Drinks schnell in Sicherheit bringen. Echt heftige Tanzrituale legen die hier hin - aber Alkohol (die können saufen, aber nichts vertragen!) tanz auch immer mit - oder ist Voraussetzung!
Tag 9 Jörg:
Donnerwetter, deibelschlag ... um 9 Uhr steht meine Edith gestriegelt und gebürstet vor mir, obwohl wir erst um 2 Uhr ins Bett gekommen sind. Die Freude und mein Erstaunen sind groß, dennoch gehts sofort ans Frühstück und dann zum Super Valu, um einige Kleinigkeiten einzukaufen.
Als Ziel steht heue der Ulster American Folk Park in Nordirland auf dem Programm.
Absolut sehenswert!
Abschließend steuern wir auf einen ruhigen Abend im Hostel zu, wir sind beide tired.
Tag 9 Edith:
Abends Fernseh geguckt. Es ist schon irre, in Irland zusammen mit einem Japaner (Hiko), einer Amerikanerin (Kira) und einer Israelitin (Aeyelet) "Forrest Gump" zu gucken. Wird so schnell wohl nicht wieder passieren.
Tag 10 Jörg:
Der Tag zum Abhängen: 1. a very rainy day und 2. WM Finale! Erst für den Abend steht Aktivität an, wir wollen noch einmal in die Pub´s und dann zum Feuerwerk.
Das Finale habe ich dann mit Mahan (Israel) und ein paar anderen, die ich namentlich nicht kenne, gesehen.
Tag 11 Edith:
Hatte ganz schöne Kopfschmerzen (Smithwicks Dank), als ich erwachte. Jörg ging es auch nicht so richtig gut. Unsere Abschiedsrunde musste eingeläutet werden, also tschüs Linda (schnief) und tschüs Aeyelet (nochmal schnief), noch schnell ein Foto gemacht, alles eingeladen und Mahan mit nach Donegal Town genommen. Weiter in Richtung Connemara (wir fahren wieder zurück).
Tag 11 Jörg:
In Ballina Zwischenstopp zum Essen gemacht und dann weiter auf die Achill-Islands, wo wir sofort im "Wayfarers Hostel) eingecheckt haben. Die Achill Islands empfangen uns mit Sonnenschein und wir sind sofort an den Strand. Wunderbar! Das Hostel ist allerdings nicht so klasse, und wir beschließen, dort nur eine Nacht zu bleiben.
Weiter mit Teil 5
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-17 15:06:25 mit dem Titel Irland - ein persönliches Reisetagebuch Teil 1
Während meines diesjährigen Aufenthaltes in Irland vom 21. Juni bis zum 4. Juli haben mein Mann (Jörg) und ich in ein zerfleddertes Schulheft unser Tagebuch geschrieben.
Es enthält neben vielen Informationen über Land und Leute auch persönliche Einträge und Beobachtungen, positives und negatives über das Land und die Menschen, die dort leben.
Ich hoffe, es wird euch Vergnügen bereiten, es zu lesen. Da Jörg und ich immer abwechselnd die Einträge vorgenommen haben, werde ich jeweils die Namen davor setzen!
Sollte euch dieses Thema nicht gefallen, bitte ich davon abzusehen, es zu bewerten!!!! Vielen Dank.
Tag 1 Jörg:
Gegen 10.30 Uhr zu Hause gestartet. Schier endlose Autofahrt zum Airport Frankfurt/Hahn im Hunsrück. Zwischenstopp für ein enttäuschendes Mahl hinter Köln auf der Autobahn und dann gegen 16 Uhr angekommen. Weitere 3 Stunden gewartet und schon hob der Flieger ab.
Entgegen allen Erwartungen fliegt auch Ryan-Air mit Boeing, so dass wir nicht treten mussten. Nach Ankunft in Shannon die spannende Suche nach dem "Avarest B&B". Nach knapp einer Stunde haben wir es gefunden. Freddy, der Manager, ist ein ausgesprochen netter Kerl und - oh Wunder - er spricht so, dass auch ich ihn verstehe. Das Avarest ist ein wirklich schickes B&B, dessen Komfort für den Rest der Reise wohl nicht mehr erreicht werden wird.
Anmerkungen hierzu: Wir sind mit Ryan-Air geflogen, haben einen Mietwagen bei Hertz reserviert (Übergabe absolut reibungslos) und in der Nähe vom Flughafen in Shannon im B&B übernachtet. Für den Rest der Reise wohnten wir in Hostels.
Tag 2 Jörg:
Der Wecker klingelt pünktlich um 7 Uhr, fix geduscht und fertig gemacht, dann gleich runter, denn wir haben für 8 Uhr Frühstück bestellt. Leider mussten wir feststellen, dass wir zwar die Armbanduhr, nicht aber den Wecker auf die Irland-Zeit umgestellt haben, so stehen wir kurz vor 7 Uhr Ortszeit fix und fertig geschniegelt vor dem beladenen Auto und rauchen eine nach der anderen, in der Hoffnung, dass Freddy auftaucht und wir unser Frühstück bekommen.
Das Frühstück war klasse, liebe Grüße an Deidre (Frau von Freddy, mit einer Zwillingsgeburt im Krankenhaus) und ab geht es, über die Cliffs of Moher nach Doolin ins Allie River Hostel (Housemaid Carl). Abends erst in McDermands Pub und dann in den genialen McGan´s Pub auf ein paar Smithwicks und Irish Mist´s! Das alles bei Live Mucke und unglaublicher Enge. Nette Leute am Tisch und kurzer Small-Talk mit Susan aus San Franzisco.
Tag 3 Jörg:
Bye Doolin und ab geht es in die Burren. Zielsicher finden wir die engsten, unbefestigsten und ins Nirgendwo führenden Wege durch den National Park. Geniale Eindrücke. Ein Panorama besser als das andere. "The Driver" fährt absolut sicher auf der "falschen" Seite und durch 50 cm tiefe Wasserlöcher. Das Auto sieht aus wie nach der "Akropolis Ralley", aber der Colt und Edith wachsen immer mehr zusammen. Auch die Sache mit dem Blinker und dem Scheibenwischer hat sie bis Galway im Griff. Von Galway über die N59 nach Cliffdon. Zielsicher zum Cliffdon-Town-Hostel und eingescheckt für 2 Tage. (16 Euro pro Person und Nacht). Ach ja, unterwegs noch ein romantisches Picknick auf Felsen am See, zu Ehren des Geburtstagskindes und bei sehr heftigen Böen.
In Clifdon erstmals Shopping. Karten und Kinkerlitzchen gekauft.
Anmerkungen hierzu: Unsere Tour führte uns von im Süd-Westen gelegenen Shannon an der Westküste hinauf. Hierzu später mehr!
Tag 1 bis 3 aus der Sicht des Drivers, Edith:
Erstmal am Flughafen in Shannon ein kleiner Herzhüpfer: statt Corsa (war reserviert) gibt es einen Colt in british-Green. Schmuckes Wägelchen, nur leider 150 Euro teurer als das Pendant in "klein". Too late - shitegal - wir fahren Colt. Das erste Mal rechts sitzen und links schalten und so fahren, dass Jörg keinen Herzinfarkt kriegt. Nachdem ich die Großbaustelle ca. vier Mal umrundet habe, weiß ich zwar, wie man links herum einen Kreisel fährt, aber nicht, wo das Avarest ist.
Kurzstopp an einer Tankstelle und erster Einheimischenkontakt. Englisch klappt gut und die Jungs wissen schnell um mein Problem und wälzen sämtliche Adressbücher der Gegend. Theoretisch weiss ich nun wohin, aber praktisch sind wir noch Meilen entfernt. Wie so oft, ist der Zufall mit mir und zack - scharf gebremst - links rum: da ist es.
Preise: Smithwicks 1 Pint = 3,15 Euro, Irish Mist = 3,50 Euro
Tag 2 Edith:
Ohne nennenswerte Vorkommnisse und immer schön links vom B&B nach Doolin. Außer einem kleinen Patzer beim Wenden in Doolin stelle ich im Auto für die Iren kein Sicherheitsrisiko dar. Abends schick by feet in die Pub´s.
Tag 3 Edith:
Nachdem wir Doolin verlassen haen und unseren Weg auf den sogenannten Bundesstraßen (unsere Feldwege sind breiter!) in Richtung Burren-Nationalpark gefunden haben, lockt mich eine Straße, die ich in Deutschland niemals fahren würde. Und welch Wunder, sie ist die Einfahrt in die wunderbaren Burren. Nun bin ich offen für jedes Abenteuer und wähle an einer Kreuzzung weder rechts noch links, geradeaus muss es sein.
Straße - naja, eher Schotterpiste - in etwa Colt-Breite und übersät mit Schikanen aller Art. Jörg muss aussteigen, um die Wasserlochtiefe (Pfütze wäre untertrieben) per Steinwurf zu überprüfen. Und dann Augen zu und durch. Wären wir dort stecken geblieben, hätten wir ein fettes Problem gehabt. Angst hatte ich nur um den Auspuff, denn zum Steinschlag gesellten sich noch deftige Bodenwellen. Und dann? War Ende im Gelände, wie man so schön sagt.
Wir standen vor einem Hof und der nicht zur Konversation aufgelegte alte Ire sagte nur: "You better go back!" Alles klar, also alles wieder retour. Der Colt sieht nach dieser Exkursion alles andere als "Tourihaft" aus und alle anderen Touris lassen uns nun schick überholen, weil sie glauben, wir wären Einheimische.
Auf wirklich befestigten Straßen erreichten wir dann Clifden. Beim Anblick meines geliebten Connemaras bekam ich prompt feuchte Hände. Gut, hier zu sein!
Abends im "Guinness Mannion´s Bar".
Teil 2 folgt!!!!!!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-17 15:41:07 mit dem Titel Irland - ein persönliches Tagebuch Teil 2
Bevor ihr das hier lest, bitte erst Teil 1 beachten, weil es sonst keinen Sinn macht. Danke!
Tag 4 Edith:
Gerade haben wir festgestellt, dass sämtliche Iren entweder keine Steuern bezahlen müssen oder keine Miete. Denn wäre es nicht so, dann liege irgendetwas schief. Auf gut Deutsch gesagt ist alles "Schweineteuer"! Preisbeispiele: Scholle in Guinness-Sauce = 24,90 Euro! Pommes mit Curryketchup und Knoblauchsoße = 2,60 Euro! Abbruchreifes Cottage ohne nennenswertes Grundstück = 175.000,-- Euro, wir würden so ein Gartenhaus abreißen! Zigaretten 19 Stck. = 5,35 Euro. Bleibt die Frage: Wie überleben die hier? Smithwicks (in Deutschland Kilkenny) kostet 3,40 Euro, unser einziger Lichtblick. 1 Liter bleifreies Benzin 0,92 Euro - das ist soweit o.k.
Tag 4 Jörg:
Soviel dazu! Nach diversen Überlegungen und Entscheidungen und deren Rückentscheidungen treten wir nun doch die Fahrt entlang der Küste Richtung Galway an. Die Tour versprach mit einige "Highlights", die auch als solche, nur im anderen Sinn in Erinnerung bleiben werden. Der größte Hummerhafen des County Galway war für mich absolutes "Muss" und Edith hatte Hoffnung, direkt am Hafen vielleicht ihren ersten selbigen probieren zu können.
Dann, nach ausgiebigem Suchen in Carna fanden wir ´ne olle Molle und dahinter 3 halbverfallene Kutter in Schräglage. 3 bis 4 alte rostige Wellblechhallen ... mein Hummerzentrum!!!!! Nun ja - blieb der Tripp auf die beiden Inseln, die im Reiseführer Interessantes versprachen!
Kurz hinter Roundstone führte, lt. Karte, die Straße auf die beiden Inseln. Prima ausgebaut, fast Highway-Charakter, veränderte sich diese nach ca. 300 m in einen teilbegrünten Feldweg. Zudem wurden wir, zwar sicher im Colt sitzend, noch von einem Hofhund angegriffen. Ein echtes Highlight und dann stehen wir vor einem "No Parking" Schild mitten in der Wildnis!!!!!!!
Natürlich waren wir auf den falschen Inseln, die echten waren noch ca. 1,5 Std. entfernt. Wir schlugen eine andere Richtung ein und durchquerten die "Ben Mountains". Unterwegs haben wir den wohl einzigen echten Iren noch ein Stück weit mitgenommen. Denn es ist echt nicht zu glauben: Du siehst einfach keine Leute, egal ob Häuser, Villages oder Baustellen - nirgend Menschen und schon gar keine, die arbeiten! Bestenfalls sitzt der Bautrupp im LKW und pennt!
Tag 4 Edith:
Also, der Ire war klasse, saß im Trockenen, während mein Jörg mit der Nase an der Windschutzscheibe klebte. Der Ire ordnete mich treffsicher als ebenfalls aus Irland stammende Touristin ein und "freute" sich darüber, das mich Regen in Irland nicht sonderlich stört! Denn merke: Sage dem Iren nie, dass das Wetter schlecht ist. Iren reagieren da allergisch drauf.
Nachdem wir ihn wieder abgesetzt haben, Jörg seine Knochen wieder sortiert hatte, wir dem genialen Hummerhafen den Rücken kehrten, fuhren wir nun doch noch durch meine heiß geliebten Connemara Berge.
Zumindest durch die kleineren, Morgen sehen wir endlich die einzig "Echten".
Unterwegs lernten wir noch eine wichtige Regel bezüglich der Schafaufzucht. Die Viecher rennen mitten auf der Straße herum, kommt ein Auto, gehen sie sofort hinter die orange Seitenlinie. Ich finde das löblich!
immer noch Tag 4 Jörg:
Nicht nur das! - auch wenn sie das dringende Bedürfnis verspüren sich hinzulegen, tun sie dieses akkurat so, dass der hinterste Zipfel des Schwanzes korrekt auf der Linie endet. Bleibt zu klären, warum Schafe so gern auf der Straße liegen und nicht im Gras oder wie die Kühe, die wir sahen, auf einem idyllischen Sandstrand.
Egal, nach der Tour durch die Berge machten wir einen "Megatouri-Stopp" in Kylemore Abbey, einem schicken Schloß, auf antik getrimmt und doch mal gerade gute 100 Jahre alt. Gebaut von einem irren Engländer, der seiner geliebten Frau (vor lauter Sorge wohin mit dem vielen Geld) eine Jagdhütte nebst mehreren Hektar Land kaufte. Dort haben sie einst ihre Flitterwochen verbracht. Die Hütte riss er ab und baute eben dieses Schloß samt Mini-Kathedrale. Müßig zu sagen, dass dieses exakt dem Wunsch der Frau entsprach. Was aber macht die "Torte"? Sie reist nach Ägypten, erkrankte an Fieber und gab den Löffel ab, noch während der "Olle" am bauen ist.
Nun leben dort ein paar Nonnen und halten die Bude von Eintrittsgeldern in Schuß.
Weiter nach Letterfrack, kurzes Picknick in netter Gesellschaft der Dorfjugend - Anmerkung von Edith: ... und wenn die Irlands einziges Erbe sind, dann Prost Mahlzeit!.
immer noch Tag 4 Edith:
Nach dem Picknick sind wir weiter in den Connemara-Nationalpark und sind wacker mit unseren Sportschuhen - alle anderen trugen Trekking Boots - den Kurz entlang gelaufen. Dort gab es (leider) schon verblühten Stechginster, Connemara Ponies und einen grandiosen Ausblick zu sehen. Der Parcour von ca. 1,4 km kam uns recht kurz vor und alle, die sich als Pseudobergsteiger geoutet haben recht albern.
Genug getan bzgl. fresh-air sind wir zurück nach Clifden. Bis hier haben wir den Tank des Colt´s nahezu leer gefahren. Also haben wir bereits 500 km abgerissen.
Weiter im Teil 3!!!!!! so long .... Edith
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-17 16:05:02 mit dem Titel Irland - ein persönliches Reisetagebuch Teil 3
Bitte erst Teil 1 und Teil 2 lesen ... sonst macht das hier keinen Sinn! Danke.
Tag 5 Edith:
Ich fühle mich gerade fast wie im Himmel, obwohl es da bestimmt nicht so windig ist. Wir sitzen auf der Spitze eines Berges in Connemara und haben einen genialen Panoramablick. Um uns herum Berge und im Tal ein See. Schafe blöken, die Sonne scheint - Irland muss uns auch lieben!
am Nachmittag:
Wir sitzen jetzt in Westport im Pentagon-Cafe und haben unser erstes "richtiges" Essen in diesen Tagen zu uns genommen: Panine with spicy chicken und Panine with Pestochicken. Und dazu lecker Cafe latte (Panine je 5,95 Euro, Kaffee je 1,90 Euro).
Westport zeigt sich als kleines sympathisches Städtchen mit vielen Läden, einem Oktagonplatz, und einem kleinen Bach, über den ganz malerisch eine Steinbrücke führt. Das Wetter ist immer noch sunny an a bit windy! Zum ersten Mal sitzen wir vor einer Kneipe, und nicht drinnen.
Tag 5 Jörg:
Haben im Atlantik Club Holiday Hostel eingecheckt. Riesending mit Jugendherbergscharakter und einem deutschen Mädel am Empfang, die völlig verrückt nach Fußball ist.
Tag 5 Edith:
Abends: Nachdem ich beinah 2 Std. geschlafen habe (linksfahren macht müde!) sind wir doch noch einmal ins Auto gestiegen und Richtung Louisburgh unterwegs. Auf der Coast-Road passierten wir links liegend den Croagh Patrick (heiliger Berg) und diverse nette Aussichten rechter Hand.
Nun sitze ich am Strand in einer Ausbuchtung im Felsen unterhalb der Böschung und genieße eine "Tasse" Rotwein. Dazu einen erstklassigen Beinah-Sonnenuntergang. Herrlich!
Tag 6 Edith:
exakt 15 Uhr: So, endlich mal ganz richtig gekocht und die Gefahr, Skorbut zu kriegen, ist vorerst gebannt. Hühnchen mit frischem Gemüse, Currysauce und chin. Nudeln gab es.
Wir sind jetzt nach mehr als 3 Stunden Fahrt in Donegal Town. Das Donegal Town Ind. Hostel vom letzten Irlandbesuch ist nun unsere Heimat für die nächsten 2 Tage. Linda, die Besitzerin, kann sich zwar nicht an mich erinnern (könnte ich übrigens auch nicht ... grins), ist aber supernett und Aeyelet aus Israel, die offensichtlich hier arbeitet, ist total cool: "Show me your money!!!" brüllt sie.
Tag 7 Edith:
Wir sitzen an einem sagenhaften Sandstrand in der Nähe vom Slieve League (die höchsten Klippen Europas), essen unser mitgebrachtes Brot und genießen jeden Sonnenstrahl, der sich durch die Wolken stiehlt. Unsere Rücken lehnen an einem schwarzen Schieferberg, der unsere Köpfe um die 100 Meter überragt.
In dieser doch recht abgelegenen Gegend haben wir die deutsche Lehrerin getroffen, die wir gestern nach Donegal Town mitgenommen haben und ihre Erfahrungen als Anhalterin gehört (sie muss so um die 50 Jahre alt sein).
Wir haben uns entschlossen, nachdem wir gestern im Pub das Programm gesehen haben, insgesamt 5 Tage zu bleiben, weil am Wochenende ein Musikfestival stattfinden soll.
Tag 7 Jörg:
Im Hostel haben wir Moritz und Sabine getroffen, die auch schon zeitgleich in Clifden waren. Unsere Lehrerin hat uns - recht vage - einen Weg beschrieen, der mit dem Auto zum Slieve League führt. Mal sehen, ob wir diesen finden. Der Ausblick (am Strand) von unserem jetzigen Sitzpunkt aus, raus in die Bucht ist einfach klasse. Bei etwas mehr Sonne könnte ich hier den Tag passieren lassen.
Tag 7 Edith:
Haben wir aber nicht, wir sind dann weiter zu den Cliffs. Unterhalb der Klippen war ein Parkplatz und hätten nicht von Irma (der Lehrerin) erfahren, dass oben auch noch einer ist, dann wären wir wohl auch zufuß nach oben gelaufen (ca. 3 km!).
Ich muss sagen, dass die Fahrt auch nicht "ohne" war, denn die Straße hat etwa die Breite eines Autos. Bei Gegenverkehr ein nicht zu unterschätzendes Problem! Und zudem fiel sie recht steil ohne Begrenzung nach unten in die Bucht ab.
Meine fahrerische Abenteuerlust fand hier kurzfristig ihren Endpunkt! Mit flatternden Knien also aus dem Auto raus, die neu erworbene british-green gehaltene Regenjacke über und dann immer schön am Zaun lang und das um 600 m unter einem liegende Meer bewundert. WOW!
Tag 7 Jörg:
Ja, WOW! Slieve League ist echt beeindruckend, genau wie unser Picknick-Strand.
Wieder im Hostel noch fix mega-leckere Nudeln mit Gorgonzola Sauce a la Edith verputzt, ein paar Seiten am warmen Kamin gelesen und ein nettes Plauderstündchen mit anderen im Raum gehalten. Hiko, dem Japaner aus Texas und .... (keine Ahnung, wie der hieß) aus Frankreich ... eine nette Runde mit viel Händen und Füßen erklärt und super Spaß gehabt.
Weiter im Teil 4 ... könnt ihr noch?
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-17 17:34:05 mit dem Titel Irland - ein persönliches Reisetagebuch Teil 5
Bitte die anderen Teile zuvor lesen, sonst macht das hier kein Spaß! Danke.
Tag 11 Edith:
Oh Gott, ich vermisse die Stimmung im Hostel von Linda - heul - man sollte nicht zu lange dort bleiben, weil einem die Menschen dort ans Herz wachsen und es nichts gibt, was dem gleich kommt.
Wen Aeyelet (die übrigens in Tel Aviv studiert - ich muss ständig daran denken, in welcher Gefahr sie dort ist!) jetzt wohl anbrüllt und mit ihrer eigenen Art die Leute schockt. Ich habe das Gefühl, dass manchmal die Leute bei Linda länger bleiben, als sie zunächst wollten.
immer noch Tag 11 Jörg:
Wie z.B. Hiko, der Bengel liegt dort wahrscheinlich immer noch im Bett und steht gegen Abend für seine tägliche Obstration auf, macht seine Spaghetti (Sorry, I can´t cook, so I make always Spaghetti, since two month!) und kuschelt sich anschließlich vor seinen Kamin und liest. Oder, den im freien Pfeiffe rauchenden Australier, der gnadenlos jeden vollquatscht, der mehr als "hello" zu ihm sagt.
Oder Mahan der smarte (Edith´s Kommentar: der sieht sowas von gut aus ... schmelzdahin) Israeli aus dem Kibbuz, der nahezu perfekt Deutsch spricht, abruppt in den Sprachen hin und her springt. Oder die Schweizerin, die den Californier mit Rudolph Steiner quält. Oder ... oder ... oder ... der Franzose, der seit 4 Tagen auf seinen Auspuff wartet.
immer noch Tag 11 Edith:
... oder die 2 Deutschen, die sich gnadenlos wohlgefühlt haben in dem hin und wieder entstandenen Chaos und sicherlich nicht zum letzten Mal dort waren! So, jetzt aber Schluß!!!! Jörg macht gerade die "dishes" (es gibt Gewohnheiten, die sollte man so lassen, wie sie sind!!!) und ich gucke aus dem Fenster, um das Wetter zu kontrollieren. Wir wollen noch einen Spaziergang am Strand von Keel machen.
Tag 12 Edith:
Unser vorletzter Tag in Irland und kurz vor dem Abschied haben wir gedacht, wir besuchen die zweitgrößte Stadt Irlands Galway doch noch und lassen uns von der studentischen Atmosphäre anstecken.
Nun sitzen wir in der Fußgängerzone vor dem "Quays" - ich trinke einen teuren Rotwein und Jörg ein kleines Smithwicks - und ich habe irgendwie komische Laune. Obwohl ich es nicht gern zugebe, aber ich habe Heimweh nach meinen Töchtern.
Tag 12 Jörg:
Galway ist wirklich eine schöne Stadt, hübsche Fußgängerzone mit unzähligen Läden, die fast ausnahmslos schön hergerichtet sind.
Work is the curse of the drinking classes! (keine Ahnung, warum ich das aufgeschrieben habe???!!!??)
immer noch Tag 12 Edith:
Luxus pur: wir waren beim Inder essen!
Wir sitzen wieder im Quays - diesmal drinnen. Unglaublich, welch großer Laden sich hinter der eher schmalen Front verbirgt. Zwei Etagen mit einer Zwischenetage - also 3 insgesamt - mit Holz aller Herkünfte ausgestattet.
Tag 13 Abreise Edith:
Die vorletzte Nacht haben wir im Hostel in Galway verbracht, die Matratzen glichen eher Hängematten. Wir machten uns auf den Weg nach Limmerick, weil wir beschlossen haben, noch eine Nacht im Averest bei Freddy zu bleiben. Unterwegs ist uns dann noch ein kleiner Unfall passiert. Da fährt man die abenteuerlichsten Straßen und nix passiert - dann
steht man mitten in der Stadt ahnungslos im Stau und Pat vor einem pennt, man hupt, und rums, die Anhängerkupplung seines Autos tritt in direkten Kontakt mit unserem Nummernschild! "Oh, I´m sorry for that!" - der 70jährige Pat nimmt´s irisch gelassen und Minuten später sind wir im Besitz seiner Adresse.
Tag 13 Jörg:
Wir setzen die Fahrt vorsichtig fort, denn Pat bleibt noch einige Kilometer vor uns!!!! Wir machen noch einmal in Kultur und besichtigen Bunratty Castle mit Folkpark. Von 9.45 bis 14.15 Uhr halten wir uns dort auf und sind beide begeistert von diesem Projekt. Hätte es nicht geregnet, wäre unser letzter Tag in Irland a perfekt day gewesen.
Resümee: Wir sind insgesamt 1280 km gefahren, und das allein nur an der westlichen Küste. Den Norden und den Süden haben wir dabei komplett ausgespart.
Im wirklich nun letzten Teil gibt es noch ein paar Dinge über Irland zu erzählen, die uns aufgefallen sind. weiterlesen schließen -
Die schönste Zeit des Jahres.....oder doch des Lebens ?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
IRLAND. Nicht zum ersten Mal bereiste ich dieses wunderschöne Land von Mai bis Juni diesen Jahres. Bereits vor 4 Jahren zog es meinen Mann und mich auf diese grüne und zum Glück vom Massentourismus verschonte Insel. Damals waren wir mit dem Mietwagen rund um Irland gefahren – mit Ausnahme von Nordirland-. Wir hatten uns damals dafür 3 Wochen Zeit genommen, die eigentlich ganz gut passten.
Für dieses Jahr hatten wir uns ebenfalls 3 Wochen reserviert, allerdings wollten wir nicht ganz Irland besuchen, sondern lediglich den nördlichen Teil der Westküste, Irlands Norden sowie Nordirland.
Wie man bereits jetzt erkennt, hat es uns der Norden angetan. Vor 4 Jahren haben wir festgestellt, dass uns der weniger touristische Norden landschaftlich besser gefällt, als der mit Reisebussen befahrene Süden. Darum haben wir unseren Schwerpunkt entsprechend gelegt.
Zu den einzelnen Landschaften werde ich bei den entsprechenden Abschnitten meines Berichtes natürlich mehr schreiben.
Jetzt will ich euch erst mal zeigen, was euch erwartet und dann geht´s auch schon los. Bitte Rückenlehnen zurückklappen, die Chipstüte öffnen und die Cola griffbereit halten !
INHALT
1. Art des Urlaubs
2. Reisezeit
3. Unterkünfte
4. Verpflegung
5. Der Osten
6. Nordirland
7. Der Norden: Donegal
8. Der Westen Connemara, Sligo, Maya, The Burren
1. Art des Urlaubs
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Eines vorweg: Mein Mann und ich sind in Sachen Unterkunft nicht extrem anspruchsvoll und doch ziehen wir ein warmes sauberes Zimmer einem kalten feuchten Zelt auf jeden Fall vor. Auch wenn Irlands Natur vielleicht gerade zum Zelten herausfordert, so bevorzugen wir dennoch ein festes Dach über dem Kopf.
Dabei ist festzustellen, dass das Thema „Zelt“ schon mal ausscheidet.
Jetzt gibt es ja noch andere Möglichkeiten ein Land zu erkunden.
Z.B. mit dem Reisebus innerhalb eines Pauschalangebots. Nein Danke, erstens kommen Reisebusse nicht dorthin, wo die Landschaft am schönsten sind, zweitens ist das Flair einer zusammengewürfelten Reisegruppe nicht gerade das beste, drittens fährt man nur ausgesuchte Hotels o.ä. an, die keinen Kontakt zur Bevölkerung zulassen, viertens ist es ohnehin ziemlich teuer, fünftens, sechstens..............
Mit dem Fahrrad: Klar, das geht auch, doch wir beide sind eher Wanderer, die ein wenig im Land rumkommen wollen und dann möglichst einfach bestimmte Wandertouren ansteuern wollen.
Zu Fuß: Richtig gelesen, wir wandern zwar gerne, aber wir wollen auch etwas flexibel sein. Zu Fuß kommt man zwar überall hin, aber der Rucksack für 3 Wochen auf dem Rücken, ein eingeschränkter Bereich, denn man zu Fuß erreichen kann....nein nein, wir haben dann doch lieber diese Methode gewählt:
Anreise per Flugzeug und Mietwagen vor Ort.
Die Anreise ist sicherlich etwas teuer, aber dafür geht es schnell und bequem. Mit dem Mietwagen ist man ungebunden, kann weiterfahren, wenn irgendetwas einem nicht passt und das Gepäck wird bequem transportiert.
Klar, so ganz preisgünstig ist das nicht, sicher, aber dafür ist es unserer Meinung nach die beste Möglichkeit Irland zu besuchen.
Flug und Mietwagen hatten wir vorgebucht, Unterkünfte jedoch nicht. Aus Erfahrung wussten wir, dass es keinerlei Problem darstellt, in Irland eine Unterkunft für eine oder mehrere Nächte zu finden. Vgl.hierzu den Abschnitt „Unterkünfte“.
2. Reisezeit
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Vor 4 Jahren wir im Juli / August in Irland. Hochsommer, man sollte meinen, dass dann die beste Chance gegeben ist, Irland mit möglichst wenig Regen zu erleben.
Na ja, sagen wir mal, wir hatten damals 50:50 Sonnenschein und Regen. Für dieses Jahr hatten wir uns mal die existierenden Klimatabellen etwas näher angeguckt. Und was mussten wir feststellen ? Am wenigsten Regen fällt im Mai und Juni. Es sind zwar nicht die wärmsten Monate aber die trockensten. Also hatten wir uns diesen Zeitraum ausgesucht.
Und was war ? Die ersten Tage war fast nur schlechtes Wetter und kaum Sonnenschein oder gute Sicht. Aber mit Regenjacken und entsprechendem Schuhwerk ist das alles machbar. Später wurde das Wetter besser, blauer Himmel und Sonnenschein verpassten uns sogar so manche Hautrötungen *g*. Wie für Irland bekannt, war das Wetter aber sehr wechselhaft, die Regenkleidung sollte man nie weit weglegen. Verlässliche Vorhersagen / Klimatabellen existieren tatsächlich nicht, alles ist Glück oder Pech. Lt. den Einheimischen hatten wir allerdings Pech, so viel Regen hätte es seit Jahren nicht mehr gegeben. Mai u.Juni seien meist ziemlich trocken. Tja, kann man nicht ändern, aber ich muss sagen: Auch ein wolkiger Irland-Himmel hat durchaus seinen Reiz. Blaues Meer und grüne Wiesen.....das kann schon ein schönes Bild abgeben.
3. Unterkünfte
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Je nach Lust und Laune stehen dem Touristen Hotels, Guesthouses, Inns, B&Bs und Hostels zur Verfügung. Zelten und Campen ist natürlich ebenfalls möglich. Wir bevorzugen preisgünstige Unterkünfte ohne Verzicht auf eine gewisse Privatsphäre. Auch soll ein gewisser Kontakt mit den Einheimischen entstehen. Wir Wollen Land UND Leute kennenlernen. Hotels sind für sowas eher ungeeignet und zu teuer, Inns und Guesthouses, naja, schon besser, aber immer noch teuer. Campen und Zelten sind nicht so ganz unser Ding und Hostels...naja, billig ja, aber man will auch sein eigenes Zimmer haben und keinen Mannschaftssaal.
Also bleiben die B&Bs übrig. Bed and Breakfast bedeuten die beiden Bs übrigens. Zu vergleichen mit den hier bekannten „Zimmer Frei“ Häusern. Aber eigentlich auch wieder nicht. In Irland, und Großbritannien ist es üblich und ganz normal, dass die Gäste meist nur eine Nacht bleiben. In Deutschland wird man etwas schief angeguckt und der Preis steigt in die Höhe. Klar, täglich die Bettwäsche zu wechseln macht natürlich mehr Arbeit.
Aber wie gesagt, in Irland ist sowas üblich und längere Aufenthalte eher außergewöhnlich.
Die betreffenden Häuser haben meist im Vorgarten oder am Straßenrand ein Schild mit „B&B“ stehen. Oft geht auch noch die Ausstattung der Zimmer daraus hervor: TV, En suite (eigenes Bad), Tea facilities (Alles was man für einen gepflegten Tee benötigt), Car Park . Das sind so die gängigsten Angaben.
Dann heißt es hingehen, anklopfen bzw. schellen und den eingeübten Satz loswerden: Hi, we´re looking for a doubleroom. Wenn was frei ist, wird man reingebeten, der Preis wird genannt und das Zimmer gezeigt. In 98% aller Fälle hat uns das gezeigte gefallen. Dann wird zugesagt oder man kann natürlich -wenn man meint es wäre ein wenig zu teuer- auch versuchen zu handeln. Aber Vorsicht: Das ist offenbar unüblich und stößt oft auch Verwunderung. Trotzdem: In einsamen Gegenden, wo man versuchte ein paar € mehr zu verdienen fragten wir einfach, ob man nicht noch ein billigeres Zimmer hätte. Das setzt ein Signal, alles weitere ist dann abzuwarten. Und wenn es einem immer noch zu teuer ist oder nicht gefällt...keine Scheu ! Man muss es nicht begründen, einfach sagen, dass man dann noch weitersucht und schon geht´s in Ordnung.
Kurzer Tipp: Auch im Mai / Juni kanns kalt werden. Man sollte fragen, ob abends die Heizung angemacht wird, das ist viel wert !
Die Preise reichten bei unserem letzten urlaub von 21 – 36 € pro Person pro Nacht. Nicht ganz billig, richtig, aber wer hat behauptet, dass Irland ein billiges Reiseland ist ? ICH NICHT! *g*
Die o.g. Zahlen sind die beiden Extremwerte. Das Mittelmaß lag bei 23-26 €. Eingeschlossen ist stets ein gutes und reichhaltiges Frühstück: Hier ein paar Sachen, die man angeboten bekommt (wenn man will, kann man natürlich auch das ganze Programm futtern :-) ): Corn flakes, Porridge (Grießbrei , mit viel Zucker ganz lecker), Beans on toast (weiße Bohnen meist in Tomatensoße auf einem Toast), Eier in jeglicher Variante, Bacon (knuspriger Schinkenspeck, teilweise aber auch ganz magerer Schinken), gebratene Champignons und Tomaten, Toast mit Marmeladen oder Honig, Graubrot und dunkles Brot. Kaffee oder Tee und ein Glas O-Saft gehören auch dazu.
Das reicht erst mal für eine ganze Weile.
Alles in allem kann ich wegen der netten Menschen, der wirklich nett eingerichteten Zimmer und des üppigen Frühstücks die B&Bs nur empfehlen. Man findet sie immer und überall. Man sollte aus Deutschland nichts vorbuchen, das setzt einen nur unter Druck, dass man abends dann auch dort sein muss. Keine Bange, vor Ort wird man meist ohne Probleme fündig.
4. Verpflegung
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Gut, das Frühstück wäre also eingenommen, an der reihe wäre also das Mittagessen. Doch halt: wer kriegt zur Mittagszeit schon Hunger, wenn man ein ordentliches Frühstück hatte ? Uns hatte jedenfalls eine Packung Kekse oder ein Yoghurt o.ä. gereicht. Kleine Geschäfte findet man auch in den meisten Orten, Supermärkte nur in größeren. Dann heißt es Vorrat anlegen, denn Sachen wie Cola oder Chips oder Schoki sind in kleinen Läden ebenso wie in Deutschland meist teurer.
Das Abendessen. Tja, Restaurant sind selten und teuer. Klar, die Fischspezialitäten sind frisch und schmecken prima, aber alles hat seinen Preis. Oft gibt es Take away Läden, da kriegt man ähnliches wie bei McDonalds. Wer es gemütlicher mag, kann sind in Pubs das sog. Bar food einverleiben. Darunter versteht man sowas wie Suppen, Fish & Chips, Lasagne, Sandwiches oder ganz selten auch Irish stew.
Die Preise sind human und die Atmosphäre geht in Ordnung: Besser als auf der Straße, lauter als im Restaurant aber gemütlich neben Guinness und dem Torffeuer im Kamin.
5. Der Osten
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Da wir mit Aer Lingus geflogen sind, bot sich Dublin als Ankunftsort an. Dublin hat Einwohner, jawohl, fragt sich nur wie viele ! Hat man mehrere Reiseführer dabei hat man auch mehrere Angaben: Die Zahlen reichen von 700.000 – 1.500.000 Einwohnern. Das Problem ist scheinbar, ob man die Vororte mitzählt oder nicht. Oder wie auch immer. :-)
Dublin ist bekannterweise Irlands Hauptstadt. Wir haben die Stadt nun 2mal besucht und können sagen: Schön, aber nicht so schön, um dort Tage zu verbringen. Nein, wir fuhren nach Irland um die großartige Landschaft zu erleben, nicht um im Touristenstrom und Autolärm zu versumpfen.
Dublin ist nämlich nicht gerade ruhig, eher im gegensteil: Viele Autos, Staus, jede Menge Touris....naja, das muss einfach nicht unbedingt sein. Aber angucken lohnt sich trotzdem mal, so für ein paar Stunden die Sehenswürdigkeiten abklappern, das geht in Ordnung. Insbesondere ist das Trinity College zu empfehlen. Schöne Architektur gepaart mit einer wunderschönen Bibliothek mit vielen vielen vielen alten Büchern. Und dem angeblich berühmten schönsten Buch der Welt: The book of celts ! Schon davon gehört ? Nö ? Macht nichts, vor Ort erfährt man genug darüber *g*. Es ist halt ein altes Buch, bunt bemalt und geschrieben..ja, sicher, schon schön, aber das schönste Buch der Welt ? Übrigens: das Buch liegt in einem Glaskasten. Jeden Monat wird eine neue Seite aufgeschlagen. Wer also Interesse hat, sollte seine Reise entsprechend planen.
Dublin hat aber noch anderes zu bieten: Eine schöne Altstadt (Temple Bar) und viele schöne Kirchen und Parks. Und viele Andenkengeschäfte. Und die Guinness Brauerei. Ganz wichtig ! Der dunkle Lebenssaft wird in Dublin gebraut.
Ok, verlassen wir Dublin und begeben uns Richtung Norden.
Keine Bange, ich werde jetzt nicht über jedes kleine Örtchen schreiben, auch nicht über jeden kleinen Steinhaufen...vielmehr werde ich die Landschaft schildern und den Grad der Sehenswürdigkeit versuchen zu erläutern, sofern das überhaupt gelingen kann.
Die Straße von Dublin an der Küste entlang Richtung Norden..naja.....ehrlich gesagt: was Besonderes ist sie nicht: Vielbefahren, kaum bunte Häuser, rasende LKW.......naja, Landschaftlich auch nicht sonderlich beeindruckend: Wiesen und Kühe, klar, aber das hat man hier in Deutschland auch. Totale Einsamkeit ? Fehlanzeige, schnell weiter, das lohnt sich hier nicht.
In Drogheda allerdings sollte man Ausschau halten nach der Straße Richtung NEWGRANGE. Newgrange ist eine alte Kultstätte, ein auf einem Hügel errichteter Steinring mit Dach sozusagen. Nachdem man bezahlt hat, wird ein Führer den Touri ins Innere dieses Hügel geleiten. Dort wird ein Lichtspiel besonderer Art gezeigt. Nein, nichts kitschiges, viel mehr wird verdeutlich, das sich die Iren von 2500-3000 Jahren bereits mit der Sommersonnenwende auskannten. Beeindruckend. Empfehlenswert !!!!
Und weiter geht´s.......
Gänzlich ohne Schilder fährt man erste mal an den Hochkreuzen von Monasterboice vorbei. Braune Sehenswürdigkeitsschilder ohne nähere Angaben verwirren zeitweise, aber mit etwas Geduld wird man bzw. frau fündig.
Ein alter Friedhof mit hohem Rundturm, das findet man in Monasterboice. Für den erstmaligen Irland-Besucher sind die Rundtürme was besonderes, allerdings tauchen die öfter in der Landschaft auf, als man zunächst meint. Was mir auf diesem Friedhof besonders gefallen hat: Die sogenannten Hochkreuze. 2-3 Meter hohe Steinkreuze, an denen biblische Geschichten eingemeißelt sind. Toll, die Kreuze sind sehr beeindruckend, insbesondere eben die Größe und das Wissen, dass die Kreuze schon seit hunderten von Jahren dort stehen.... .
Noch ein Stückchen weiter –landschaftlich ist es immer noch nicht spektakulär- und man ist in........richtig Nordirland.
6. Nordirland
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Nordirlands Küste ist schön. Allerdings für meinen Geschmack nicht so schön wie die Westküste. Es fehlt irgendwie das Rauhe und das Einsame. Trotzdem möchte ich hier auf ein paar Sehenswürdigkeiten eingehen:
Mourne Monutains:
Ein paar nette Berge direkt an der Küste. Sattes Grün, kleine Häuschen, allerdings auch eine schnelle Straße, denn die Gegend wird am Wochenende von nationalen Kurzurlaubern ziemlich bevölkert. Aber trotzdem: Schön anzuschauen und gut zu bewandern: Gute Wanderwege !
Allerdings wie gesagt am Wochenende sehr besucht. Einsamkeit und freie Auswahl an B&Bs sucht man dann vergebens.......
Belfast:
Tja, als Industriestadt verschrien, als Kriegsmetropole noch dazu. Sollte man da tatsächlich hin ? Eigentlich hatten wir es nicht vor, denn es fanden in der Vergangenheit auch Anschläge in der Innenstadt statt und gerade die wollten wir besuchen. Naja, nicht nur die, sondern eigentlich gerade auch die Viertel, in denen es heiß her geht. Diese Viertel sind von Wandmalereien geprägt, die wirklich schön anzuschauen sein sollen. Also haben wir mal im Reiseführer nachgelesen....hm hm hm, in die Straßenschlachtviertel sollte man nicht rein, schon gar nicht mit dem eigenen Auto. Und per Taxi.......naja, man muss sich schon das konfessionsgerechte Taxi rausssuchen. Ehrlich gesagt: Das ging uns zu weit. Durch diesen Aufwand den ärger auch noch irgendwie zu unterstützen in dem man sich anpasst.......nein, das wollten wir nicht, das widerstrebte uns. Also ging es nur in die Innenstadt. Und was soll ich sagen ? Schön, sehr schön. Gepflasterte Einkaufszone mit gepflegten Geschäften. Man sieht natürlich auch anderes, aber das ist überall so. Das Gefühl vor Ort ist etwas merkwürdig, aber beim bummeln vergisst man das schnell. Also, mein Tipp: Reinschauen sollte man ja schon mal, ob man den Besuch vertiefen will......naja, das bleibt jedem selbst überlassen. Übrigens: Lt. Nachrichten gab es am nächsten Tag wieder mal „Troubles“....
Empfehlen möchte ich noch „Glenariff Forest Park“ und „Tullymore Forest Park“.
Im erstgenannten gibt es verschiedene Wanderwege, meist recht kurze, aber auch 3stündige sind dabei. Für den Einstieg ist das ganz gut, obwohl die Wege angelegt sind, sind zumindest unter der Woche nicht zu viele Besucher vorhanden.
Man bekommt schöne Ausblicke über die Glens of Antrim, man sieht schöne Täler, bunte Pflanzen und allerhand Getier.
Nett.
Der Tullymore Forest Park ist schon besuchter. Die Wanderwege sind zum Teil gekiest , anfangs sogar geteert. Zu empfehlen ist der weiteste Weg, ca. 4-5 Stunden. Man bekommt erste Eindrücke, aber ehrlich gesagt: Die Rauhheit und Einsamkeit und damit wahre Schönheit kriegt man hier nicht zu sehen oder zu spüren.
Trotzdem ist´s mal einen Abstecher wert.
Ja, kommen wir zu meinem persönlichen Höhepunkt Nordirlands:
Dem Giant´s Causeway.
Von Klippen umgeben scheint dem Meer eine Fläche mit glatt geschliffenen Säulen zu entwachsen. Verschieden hohe 6eckige Basaltsäulen, ragen aus dem Ufer ! Glatt geschliffen machen sie den Eindruck, als ob da irgendwann mal jemand was in den Boden gerammt haben muss. Lt. irischer Sage war´s es auch so: Irgendein Riese hat die Säulen sozusagen als Trittbrett ins Meer gelegt. Naja, Geologen sagen da was anderes zu. Vermutlich (!) handelt es sich um erkaltete Lavamasse. Aber genau weiß das offenbar niemand. Falls ihr euch nichts darunter vorstellen könnt: Schaut mal ins Internet unter dem Begriff nach, Bilder finden sich zu Hauf.
Mein Tipp: Unbedingt hin. Früh morgens, wenn die Sonne gerade aufgegangen ist und noch keine Busse angekommen sind. Anschließend kann man über einen recht steilen Weg die Klippen erklimmen und oben einen Weg langmarschieren. Schön. Sehr schön. Sollte man sich nicht entgehen lassen....
7. Der Norden: Donegal
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Für mich der schönste Teil von Irland. Rauhe Küste mit steilen Klippen, aber auch wunderschönen einsamen Sandstränden. Feinster Sand wie in der Karibik, selbst das Meer leuchtet bei gutem Wetter hellblau. Torflandschaften zieren die sanft geschwungenen Hügel und Bergchen. Schafe und immer wieder Schafe.......kleine Straßen, kaum Touristen, richtig urige Einheimische. Touristen sind aber trotzdem überall gerne gesehen. B&Bs gibt es seltener, aber dafür gibt es auch wesentlich weniger Tourismus. Unterkünfte sind daher auch kein Problem. Trotz geringster Bevölkerungsdichte findet man aber irgendwie immer einen Pub, in dem man mit Einheimischen ein gutes Guinness trinken kann. Bei der Gelegenheit: Iren sind sehr musikalisch. Es gibt genügend Pop Stars aus Irland. Man denke nur an Enya, Chris de Burgh und U2. Ein Tipp: Unbedingt solche Musik für´s Auto mitnehmen, es passt super in die Umgebung.
Musikalisch...ja, wo war ich stehen geblieben. Genau, ja, in Pubs fangen oft von einer Sekunde auf die andere Leute an zu singen. Irish Folk live von einheimischen Laien. Irgendwie ist das schon ein nettes Völkchen.
Zurück nach Donegal:
Dieser nördlichste Landzipfel liegt wirklich etwas abseits, aber ein Abstecher lohnt sich garantiert, wenn man Ruhe, nette Menschen und rauhe Landschaft mag. Und Einsamkeit !
Kurzes Fazit: Donegal ist super !
8. Mayo / Sligo
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Nord-westlich gelegen gehen diese beiden Grafschaften ineinander über. Es ist nicht mehr so einsam wie in Donegal, obwohl...streckenweise fährt man wirklich zig Kilometer, ohne irgendeiner menschlichen Seele zu begegnen. Das liegt dran, dass teilweise nur Torflandschaft vorhanden ist. So einfach lässt sich darauf wohl kein Häuschen o.ä. bauen. Verständlich. Die Natur ist hier nicht ganz so rauh, dafür grüner. Der Tourismus nimmt langsam zu, ja, es gibt so ein Städtchen mit „Bad“ Charakter. Offenbar gibt es dort bestimmtes Schwefel-vorkommen. Entsprechend hoch sind dann dort auch die Unterkunftspreis. Aber nicht mit mir / uns: 5 Miles weiter haben wir ein schönes Farmhouse gefunden mit niedrigem Preis und super netter Versorgung. Vergleichen und evt. weiterfahren lohnt sich also. Mayo und Sligo sind schön. Das Land wird flacher und die Strände nehmen zu.
In Küstennähe sind auch einige Bauern ansässig, scheinbar ist der Boden dort besser. Steiniger wohl, aber ohne Torf.
Man fand in Mayo und Sligo jede Menge Überbleibsel aus vergangenen Zeiten: Steinringe, Steinforts, Hünengräber, Dolmen, Rundtürme, Hochkreuze etc. Es gibt also auch viel historisches zu sehen. Auch haben in dieser Gegend früher viele Schriftsteller gewohnt. Oft sind Häuser und Geburts-/Todesstätten an der Straße ausgeschildert.
Die Westküste ist bekannt für super schöne Sonnenuntergänge. Und es stimmt: Als wir eines abends an einem von Kühen (!!) belagerten Strand ein wenig spazieren gingen, erlebten wir zufällig einen wunderschönen roten Sonnenuntergang. Toll.
Also: Ebenfalls empfehlenswert.
10. Connemara
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Und es geht weiter Richtung Süden. Connemara ist als eine sehr dünn besiedelte Gegend bekannt. Viele Steine im Erdreich erschweren den Hausbau und die landwirtschaftliche Bebauung. Das Landesinnere wird durch Berge von der Küste getrennt. Diese Berge können sehr schön bewandert werden, es gibt zahlreiche Wege. Wer es etwas flacher liebt, sollte sich den Abschnitt zwischen Bergen und Meer genauer angucken: Hier stehen Steinmauern, erbaut aus Steinen, die Bauern vor Urzeiten dem Erdboden entrissen und anschließend zu Mauern verarbeitet haben. Zu Mauern ? Warum ? Einfach: Wegen des Windschutzes ! Als der Boden um die Steine erleichtert war, konnte man Ackerwirtschaft betreiben. Nun ja, und da kommt ein Windschutz ja gerade recht.... .
B&Bs sind wieder etwas knapper, aber auch der Tourismus ist gering.
Die Küste besitzt viele kleine Inseln, die man durch Brücken erreichen kann. Grauer Stein bzw. Fels, grüne Wiesen, weiße Schafe, vielleicht auch mal blauer Himmel.....ein toller Anblick !
Kleine Fischerboote liegen bei Ebbe auf dem flachen Grund, kleine Cafés gibt es selten, doch wenn man eines sieht, lohnt sich ein Besuch. Eine Erfrischung (ob kalt oder heiß) sollte man sich ruhig mal gönnen. Vielleicht auch ein Stück Kuchen......? *g*.
Der Blick über Connemara ist von grauem Fels geprägt. Die Straßen sind klein und eng, die Häuser stehen weit auseinander. Auch hier kann man übrigens tolle Sonnenuntergänge sehen. Und im Rücken hat man bei gutem Wetter Berge, die zur Erklimmung geradezu auffordern. Nur Mut, so schwer ist das gar nicht. Naja, manche Wege doch.
Auch diese Landschaft gehört zu meinen Favoriten: Sollte ich ein drittes Mal nach Irland kommen, werde ich hierher garantiert wieder kommen.
11. The Burren
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The Burren ! Was ist denn darunter zu verstehen ? Nun, auch hierbei handelt es sich um eine Landschaft, die wegen ihrer natürlichen Schönheit und ihrer Besonderheiten zu den absoluten Highlights Irlands zählt.
Bei meinem ersten Irland-Urlaub war hier nicht so dolles Wetter, so dass ich eher enttäuscht war. Dieses Jahr hatte ich Glück: Strahlend blauer Himmel und weiße Wölkchen !
Und nun sah ich auch, was The Burren ausmacht: Wieder einmal grauer Granit. Riesige Steinplatten im Erdreich glitzern schon von weitem in der Sonne. Granitplatten, die durch wanderndes Eis in der Eiszeit geschliffen und geformt wurden. Hier mal glatt, dort entstanden Spalten. Und in solchen Spalten haben sich Pflanzensamen erhalten. Pflanzensamen von Pflanzen, die normalerweise nur im Polarkreis zu finden sind. Herangetragen durch das wandernde Eis und überlebt bis in die heutige zeit. Der Wanderer und Besucher sollte darüber nachdenken, bevor er wild das Grünzeug einfach platt tritt.
Bei blauem Himmel sieht man die glänzenden Kirchen bereits von weitem: Aus grauem Granit wurden sie seinerzeit gebaut, haben die Jahrhunderte mehr oder weniger gut überstanden und dienen heute als exzellentes Fotomotiv.
Und überhaupt bietet dieser Granitboden bei gutem Wetter strahlende Aussichten.
In diesem Landstrich findet man auch einen der bekanntesten Dolmen, man sollte allerdings früh morgens hin, bevor die Touri-Busse kommen. Ich habe so den Eindruck, dass dies der nördliche Wendepunkt für Touri-Bustouren ist.
Ganz in der Nähe sind auch Höhlen zu bewundern. Ein Abstecher lohnt sich, zumal die Preise recht human sind. Aber auch hier sind Touristenbusse zu erwarten.
Wenn man schon mal hier und den ersten Kontakt zu Pauschaltouris gefunden hat, dann kann man sich auch gänzlich in den Touristenstrom stürzen:
Und zwar bei den Cliffs of Moher ! Hohe Klippen erwarten den Schaulustigen. Ein schöner Wanderweg geht die ganzen Klippen entlang. Sehr schön und ohne Nebel siehts einfach toll aus. ABER: Touris ohne Ende. Einen wahren Kulturschock erlebt derjenige, der vorher im einsamen Norden war. Langsam steigen dann auch die Preise, übrigens merkt man das bereits in THE BURREN. Die B&Bs werden leicht teurer und die Restaurants erst recht.
Das haben wir allerdings bereits bei unserem ersten Irland-Urlaub feststellen können. Und daher gab es dieses Jahr folgende Entscheidung: Bis hier und nicht weiter (gen Süden).
Auch wenn die Landschaft im Süden nicht schlecht ist, nein, wahrhaftig nicht, so gefällt sie uns trotzdem nicht so gut wie der Norden. Die Pauschalrundreisen führen mit den großen Bussen offenbar nur in Irlands Süden, der Norden scheint dafür –zum Glück- weniger reizvoll zu sein.
Mir bzw. uns soll das recht sein. Wir haben dieses Jahr den Norden recht intensiv erlebt und machen uns von hier auf den Rückweg nach Dublin, wo uns der Rückflug erwartet.
FAZIT:
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Irland ist ein tolles Urlaubsland. Wer nicht unbedingt die 35 C° am Strand sucht, gleichzeitig historisches sehen möchte, Naturliebhaber ist, auch nicht ganz fußfaul ist....für den ist Irland das richtige. Mit dem Wetter kann man Glück haben, immerhin, es besteht eine Chance.
Die Einsamkeit, die rauhe Natur, das Kennenlernen von Menschen bei dem fast täglichen Standortwechsel...all das sind neue Eindrücke, die dem stressgeplagten Menschen den Alltag vergessen lassen können.
Smalltalks, der Pub Besuch inkl.Guinness am Abend lassen den Abschied schwer fallen. Und vor allem: Die Schafe ! Man vermisst sie einfach...... :-) weiterlesen schließen -
Irland ist auf jedenfall Sehnswert!
17.07.2002, 19:54 Uhr von
suesses
Ich habe mein Realschulabschluß seit Sommer 2003 in der Tasche. Ich habe eine Lehre im Hotel The ...Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Irland:
*********
Landesnatur:
Das flachwellige, seen-, moor- und heidereiche Tiefland wird von stark abgetragenen Mittelgebirgen schüsselförmig umgeben; nur an der Ostküste reicht das Tiefland bis an die Irische See. Die Küste ist vor allem im Westen stark gegliedert. Längster Fluss ist der an der Westküste mündende Shannon.
Das ozeanische Klima ist sehr niederschlagsreich und begünstigt den weit verbreiteten Graswuchs ("Grüne Insel"); nur etwas mehr als 8% der Landesfläche ist waldbedeckt; der westlich von Irland verlaufende Golfstrom begünstigt eine mediterrane Vegetation (Palmen u. a.) im Südwesten.
Bevölkerung:
Die zu rund 88% römisch-katholische Bevölkerung zeigte bis in die 60er Jahre eine ständige Abnahme durch starke Auswanderung, besonders nach den Vereinigten Staaten, Großbritannien und Australien. 58% leben in Städten, rund ein Drittel lebt im Großraum Dublin; außer der Hauptstadt hat nur noch die Stadt Cork mehr als 100 000 Einwohner. Englisch wird im Gegensatz zu Irisch von allen Iren gesprochen; die Gebiete mit Irisch sprechender Bevölkerung sind unter dem Namen Gaeltacht bekannt.
Das Land:
Irland, die westliche der beiden großen Britischen Inseln, wird zu Recht die "Grüne Insel" genannt. Zu fünf Sechsteln gehört sie zur unabhängigen Republik Irland, das übrige - nordöstliche - Sechstel, Nordirland, ist Teil des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland.
Grasbewachsene Hänge im Osten der Republik bilden einen lebhaften Gegensatz zu den heidebedeckten Hügeln und Bergseen des Westens. Im Landesinneren prägen ebenes Weideland und ausgedehnte Torfmoore das Landschaftsbild. Die randlichen zerklüfteten Gebirge formen schroffe Felsküsten, die steil zum oft stürmischen Meer abbrechen. Das milde, feuchte Wetter scheint von Tag zu Tag zu wechseln. Im äußersten Südwesten der Insel allerdings, in der Grafschaft Kerry, gedeihen - durch den warmen Golfstrom begünstigt - sogar im Freien subtropische Pflanzen.
Eine Reihe Autoren hat irische Rhetorik in Roman und Drama zu einem beneidenswerten Höhepunkt geführt. Die berühmten Namen reichen von Oscar Wilde bis zu Sean O'Casey und James Joyce.
Die Iren begeistern sich für Musik. Brillante Flöten- und Harfenspieler trugen dazu bei, dass sich die irische Volksmusik über die ganze Welt verbreiten konnte. Meisterwerke wie das berühmte "Book of Kells", das aus dem 8. oder 9. Jahrhundert nach Christus stammt, sind glänzende Zeugnisse einer weiteren hoch entwickelten Kunst, der Buchmalerei.
Die meisten Iren haben keltische Vorfahren. Heute bekennen sich etwa 88 % der Bevölkerung zum katholischen Glauben. Der Zusammenstoß mit der fast ausschließlich protestantisch orientierten Kultur Nordirlands hat immer wieder dazu geführt, die bewegte Vergangenheit und Gegenwart aufzuwühlen.
Angeblich leben mehr Iren im Ausland als in Irland selbst. Die meisten von ihnen haben große Sehnsucht, ihr Heimatland wieder zu sehen. Jahr für Jahr strömen Besucher zu Millionen auf die "Grüne Insel", um den Zauber ihrer Landschaft, die Vielfalt an sportlichen Aktivitäten - vom Angeln bis zum Pferderennen - und die unvergleichliche Herzlichkeit irischer Gastfreundschaft zu erleben.
Meine Meinung:
Irland ist eine wunderschöne und kulturreiche Insel.
Ich interessiere mich sehr für diesen wunderschönen Koninent. Die vielen grünen Farben und die Gastfreundlichkeit der netten Leute. Das einzige was etwas traurig ist, ist dass sich Nordirland und die Republik Irland sich sehr streiten. Wegen den verschiedenen Glaubensrichtungen. Aber Irland ist eine wunderschöne Urlaubsinsel mit viel Spaß und Freizeit Aktivitäten. Das einzige was man dort nicht machen kann das ist baden, da es dort sehr regnerisch und kalt ist!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-17 17:54:26 mit dem Titel Die Bahn und ihre ständigen Verspätungen!!!
Hallo an alle die mal wieder auf einen Bericht von mir warten.
Da mein Bruder Radsportler ist reise ich sehr viel mit der Deutschen Bahn. Eigentlich bin ich mit der Bahn sehr zufrieden, denn man braucht sich dem Verkehrschaos auf den Autobahnen nicht aussetzen.
Nur leider kotzt es mich echt an wenn ich innerhalb von drei Wochenenden, zweimal mit dem gleichen Zug von Leipzig nach Cottbus um 20:47Uhr fahre und er hat beide Male ca. 30 Minuten Verspätung.
Das soll nicht heißen das er nicht schon da Stand, nein er stand schon da, aber wir haben am gestrigen Tage auf einen Zug gewartet der 30 Minuten später kam, es ist ja auch verständlich auf Verspätung zuwarten, aber nicht wenn wir nur auf eine einzige Person gewartet haben, soetwas finde ich eine Sauerei.
Die deutsche Bahn sollte sich langsam mal Gedanken machen, denn wenn sie weiter so machen, werden sie immer mehr Kunden verlieren, weil nämlich auf einer Strecke von 160 Kilometern, eine Verspätung von 30 Minuten einfach nicht tragbar ist.
Es ist ja ok, wenn der Zugführer die Verspätung auf 25 Minuten minimiert hat, aber das dadurch andere Anschlußzüge verpaßt werden und man dann noch ganz höfflich fragt wie wir dann nun nach Hause kommen sollen, dann bekommt man noch ne dumme Antwort.
Aber um davon jetzt mal abzusehen, ich bin im großen und ganzen eigentlich zufrieden mit der Bahn, weil ich zum Glück nämlich im Durchschnitt nur jeden Monat einmal ca. 30 minuten Verspätung habe, Wenn ich nämlich mit dem PKW zu den Rennveranstaltungen fahre, stehe ich ca. einmal pro Woche im Stau und habe meistens 1 Stunde Verspätung und dazu sind dann meine Nerven auch noch total strapaziert.
Also Leute, wenn ihr ab und zu mal mit ner Verspätung klar kommt, dann steigt doch einfach auf die Bahn um, denn auch die Umsteigezeiten sind sehr kurz, so das man schnell vorran kommt in Deutschland. weiterlesen schließen
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