Katzen Allgemein Testberichte
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Tests und Erfahrungsberichte
-
Ihre Hoheit - DArf ich mich vorstellen?
5Pro:
Sie ist einfach nur lieb!
Kontra:
Die Haare findet man überall!
Empfehlung:
Ja
Das ich eigentlich gerne über das Thema Golf schreibe, stört meine beiden Stubentiger ungemein und so machten sie mir die Hölle heiß bis ich endlich nachgegeben habe und sie in die Tasten hauen durften.
Und da Kira der Chef im Ring ist, wird „Ihre Hoheit“ beginnen und Euch von Ihrem Leben erzählen.
Name: Kira
Alter: 2 ½ Jahre
Rasse: Angora Mix (könnte aber auch Türkisch Van Mix sein)
Farbe: Weiß mit ein bißchen braun (Bild funktioniert leider nicht, hab ich nur im pdf Format))
Tach auch,
wie Ihr schon gehört habt, heiße ich Kira und bin ein weiblicher Angroa Mix (aber wer weiß das mit der Rasse schon so genau). Eigentlich hieß ich früher Bonita und schon sind wir bei einer kleinen „Beichte“ angelangt.
Ich stamme nämlich eigentlich aus dem Tierheim Lanzarote und viele von Euch werden jetzt sicherlich sagen „oh Gott, sind unsere eigenen Tierheime nicht schon voll genug?“ Aber wenn Ihr mir trotzdem eine Chance gebt, würde ich mich freuen, wenn Ihr meinen Bericht bis zum Ende lesen würdet.
Also, geboren wurde ich auf Lanzarote und bei einer Kastrationsaktion des dortigen Tierheims wurde ich im Alter von ca. 6 Monaten völlig hilflos aufgegriffen. Hilflos? Nun ja, meine Hinterbeine waren gelähmt und ich konnte nicht laufen. Da ich dadurch natürlich auch nicht mehr alleine für mein Futter sorgen konnte, hat man mich erstmal mitgenommen (welch Glück) und in so einen ätzenden Käfig gesperrt. Zu allem Unglück kam dann auch noch so ein Tierarzt und hat mich von oben bis unten untersucht (Pah – Götter in Weiß – das ich nicht lache!!).
Was soll ich Euch sagen. Der hat nix gefunden! Also wurde ich wieder in den Käfig gesperrt und siehe da, nach Wochen der Erholung und liebevollen Betreuung konnte ich doch wieder laufen.
Nun war natürlich guter Rat teuer, denn Ihr könnt Euch vorstellen, daß die Vermittlungschancen in Spanien sehr schlecht sind und auf die Straße wollte ich eigentlich auch nicht mehr. Was hat man also gemacht?
Weil ich so niedlich bin (Ihr könnt mich auf dem Bild bewundern) und die spanischen Tierschützer gute Kontakte zu deutschen Kollegen haben, entschied man mich nach Deutschland zu fliegen, weil man der Meinung war, daß es hier sicherlich ein Plätzchen für eine Schönheit wie mich geben würde.
Also kam ich dann im Juli 2002 hier an und kam erstmal in so eine Wohnung mit gaaaanz vielen anderen Gleichgesinnten. Das die auch alle kein zu Hause hatten, habe ich erst später erfahren, weil am Anfang klappte es mit den verschiedenen Sprachen noch nicht so ganz. Der Dosi war ja ganz nett, aber die anderen Zeitgenossen, also ich sage Euch, da waren vielleicht Rüpel drunter. Auf alle Fälle hat das nicht unbedingt dazu beigetragen, daß ich andere Vierbeiner meine Freunde nenne.
Aber egal, dann kam nämlich der Tag der Tage. Ich saß wie immer schüchtern auf meinem Karton, als es plötzlich klingelte. Zuerst dachte ich mir nix dabei. Waren bestimmt wieder Leute, die sich für andere Katzen interessierten – nur nicht für mich. Mein Pflegedosi öffnete die Tür und da standen sie!!!!
Eine Dosifrau und ein Dosimann!!!! Und die gingen auch gleich auf mich zu!!!! Zuerst glaubte ich an eine Verwechselung, obwohl ich immer gebetet habe „bitte, bitte, nehmt mich mit“. Gott muß wohl meine Gebete erhört haben, denn die beiden beschäftigten sich intensiv mit mir und irgendwie hörte ich immer das Wort Vertrag. Mußte mich aber wohl verhört haben, denn plötzlich gingen die beiden wieder – und das o h n e mich!
Hätte ich mal richtig hingehört, was sie beim Abschied zu mir gesagt haben, dann wäre ich bestimmt nicht so traurig gewesen.
Nach 2 Tagen standen die nämlich plötzlich wieder vor mir und wißt Ihr was? Diesmal hatten sie einen Korb dabei. Ich konnte mein Glück kaum fassen und bin gleich freiwillig eingestiegen. Der Abschied von den anderen fiel mir wahrlich nicht schwer, obwohl, daß mein Pflegedosi ein paar Tränen verdrückt hat, hat mir dann doch ganz schön leid getan.
Nach einer kurzen Autofahrt, die mir als weltgereister Dame natürlich nichts ausgemacht hat, kamen wir dann an meinem neuen Zuhause an. Mein Gott, war ich gespannt.
Kaum des lästigen Käfigs befreit, hab ich mich erstmal auf Erkundungstour begeben. Mensch, ist das eine große Wohnung! So viele nette Plätzchen, ein schönes Bett und ........... was ist d a s denn??????
Ein Kater!!!!!! Ne Leute, so hatten wir aber nicht gewettet!! D a s hättet ihr mir auch vorher mal sagen können! Ihr wißt doch, was ich von meinen Artgenossen halte!!!!!
Aber egal, mit dem Problem wollte ich mich später beschäftigen. Leichter gesagt als getan, weil dieser Kerl hat jeden meiner Schritte mit Argusaugen beobachtet. Hab ihn dann erstmal ignoriert und mein neues Zuhause für toll befunden. Der Fensterplatz gehörte sofort mir und ich konnte die Außenwelt, wenn auch eingeschränkt, schon mal erkunden. Daß das eigentlich der Stammplatz von diesem Bubi war, war mir doch wurscht. Soll er sich doch was anderes suchen (oder am besten ganz abhauen).
Der blöde Kerl blieb aber und es dauerte noch eine ganze Weile, bis ich das verstanden habe. Eigentlich ist es seiner Hartnäckigkeit zu verdanken, daß wir uns heute ganz gut verstehen. Er hat nämlich nie aufgehört mit dem Nettsein und so habe ich dann irgendwann mein Scheu überwunden.
Aber nun weiter im Text, wir wollen doch schließlich unsere wertvolle Zeit nicht mit i h m vertrödeln. Aber eine Story will ich doch noch erzählen. Bubi ist ein Freigänger und eines Tages hab ich ihm aufgelauert, als er wieder abhauen wollte und weil er so ein Träumer ist, hat er mich nicht gesehen. Wißt Ihr, was er gemacht hat, als er mich entdeckte? Genau, er ist wie Garfield mit allen vier Pfoten an die Wand gesprungen – mit Saugnäpfen wäre er klebengeblieben. Freunde, das war voll zum totlachen.
Eingelebt habe ich mich superschnell. Kein Wunder bei dem lecker Futter, dem vielen Spielzeug und den ewigen Streicheleinheiten. Die Dosifrau hat irgendwann mal gesagt, wenn ich so weiterfresse, platze ich irgendwann mal und am Anfang konnte man sich gar nicht erklären, warum ich so dick wurde. Hihihi, ich hab nämlich immer den Napf von Bubi leergefressen, so daß ich dann schön 2 Portionen am Tag hatte *kicher*. Ist natürlich schnell aufgeflogen und jetzt werden wir getrennt gefüttert. Aber Ihr wißt ja, wo ein Wille, da auch ein Weg.
Auch sonst ist das Leben hier sehr angenehm. Wir haben eine schöne große Terrasse, so daß ich immer ein wenig frische Luft schnappen kann. Ganz rausgehen will ich nicht. Erstens könnte ich drinnen was verpassen und außerdem habe ich durch meine Vorgeschichte ehrlich gesagt die Nase voll von der Straße (obwohl bei uns gar keine Autoverkehr ist).
Meine neuen Dosis sind übrigens echt klasse und ich nenne sie in der Zwischenzeit natürlich Mama und Papa. Aber wenn ich ehrlich bin, ist Mama mein erklärter Liebling. Die meckert fast nie, wenn ich mich abends auf dem Sofa (oder in ihrem Bett) breitmache, so daß alle anderen sich nur noch unbequem in die Ecken quetschen können. Außerdem kann ich sie immer vollquatschen und wißt Ihr was, die versteht mich sogar. Es gibt noch ganz viele Gründe, warum ich ein Mamakind bin, aber der Hauptgrund ist..... klar, weil sie die Dosen für mich aufmacht!!!!!
Auch wenn ich völlig pflegeleicht und eigentlich immer lieb bin, so gibt’s natürlich auch was „Negatives“ über mich zu berichten. Weil mein halblanges Fell keine Unterwolle hat, haare ich natürlich wie Oskar. Echt, meine Harre findet man überall und die verankern sich dann so im Teppich, dass man auf den Knien rumrutschen muß, um das Fell aus dem Flor zu bekommen. Meine Eltern stört das ja nicht weiter, aber bei manchem Besucher bin ich mir da nicht ganz so sicher.
Ich bin nun fast 2 Jahr in meinem neuen Zuhause und bin echt froh, daß ich die Chance hatte, von Lanzarote wegzukommen. Glaube kaum, daß ich da etwas ähnliches gefunden hätte und wahrscheinlich würde es mich da schon nicht mehr geben.
Mein Fazit:
Klar sind die deutschen Tierheime voll mit meinen Art- und Leidensgenossen, aber meine Eltern haben mir erzählt, daß sie nach dem Tod meiner Vorgängerin alle Heime abgeklappert haben und nicht fündig wurden (bis auf Bubi, der auch aus dem TH kommt). Jeder Katzenhalter weiß auch, daß wir uns unsere Dosis selbstn aussuchen – und nicht umgekehrt!!!
Und seid mal ehrlich – hab ich nicht auch ‚ne Chance verdient???
Es grüßt Euch mit einem fröhlich Miau
Ihre Hoheit Kira mit Anhang
P.S. Schon mal vielen Dank für Eure Bewertungen und Kommentare weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
-
-
elli
05.02.2004, 10:58 Uhr von
rikki.fee
Sodele...nachdem ich mich bei ciao.com schon regelmäßig kreativ auslasse, dachte, warum nicht auc...Pro:
Wenn\'s das gibt?
Kontra:
weiß ich nicht
Empfehlung:
Ja
Ich hab dich nur einmal gesehen. Du warst ganz schüchtern, aber ich kenne das von meiner Honey.
Heute morgen erfahre ich, dass deine Katzenmama dich zum Arzt bringen musste. Ich hätte es gestern schon merken müssen, wir beide hätten es merken müssen, als du nicht zum Essen runterkommen wolltest und deinem dicken Bruder alles überlassen hast. Aber das haben wir nicht. Du konntest unsja auch nicht sagen, dass es dir nicht gut geht.
Deine Mama hat mir eben geschrieben, dass du 19.30 Uhr von uns gegangen bist. Ich hoffe, du hattest keine Schmerzen mehr denn die tragen wir nun für dich und bis wir uns wiedersehen, denke ich immer an diese kleine Geschichte:
Die Regenbogenbrücke
--------------------
Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens. Auf einer Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort. Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken, und es ist warmes schönes Frühlingswetter. Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen.
Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen. Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben. So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht. Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß! Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras. Die Füße tragen es schneller und schneller.
Es hat Dich gesehen. Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest. Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder, und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres, das so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen. Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, und Ihr werdet nie wieder getrennt sein...
*schnurr*
Ich erwarte keine Bewertung, ich wollt mir nur mal was von der Seele schreiben...die Geschichte ist auch nicht von mir, aber sie spiegelt meine Hoffnungen wider. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
-
-
Die Katzen und ich !
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Bevor ich den eigentlichen Beitrag beginne, möchte ich folgende Information geben. Seit Jahren habe ich keine eigene Katze mehr sondern nur noch 5 oder manchmal auch 6 Gastkater, die mich täglich bei ihrem Rundgang besuchen. Die Tatsache, dass ich keine Katze mehr habe, ist auf die Katzenallergie meines Mannes zurückzuführen, der jedesmal um Luft rang und schon asthmaähnliche Attacken bekam, wenn er auch nur kurz mit einer Katze im selben Raum war. Wir stellten das ziemlich spät fest und mussten uns natürlich von unserer Katze trennen. Das heisst, die letzte Katze wurde in die Garage ausquartiert, wo wir ihr es aber so richtig gemütlich machten. Meine persönlichen Erfahrungen konnte ich allerdings vor dieser Zeit zur Genüge machen, da ich immerhin nacheinander vier Katzen, von klein an, zu Hause hatte.
Man sagt, es sei kaum möglich, Katzen zu erziehen, da sie sich nicht so sehr auf Menschen fixierten, sondern eher auf das Haus und die Umgebung. Katzen sind sehr eigenwillige und eigenständige Tierpersönlichkeiten und genau das ist der Grund, weshalb ich diese Tiere so mag. Doch trotz dieser angeborenen Freiheitsliebe und des Unabhängigkeitsinstinktes, versuchte ich, meine Katzen liebevoll dazu zu bewegen, sich an gewisse Spielregeln im Zusammenleben mit uns Menschen, zu halten. Um das zu erreichen, ist auf jeden Fall ein liebevolles aber konsequentes Verhalten nötig.
Die Hand:
________
Wer unbedingt verhindern möchte, dass seine Hände von Kratzspuren gezeichnet sind, darf diese auf keinen Fall zur Bestrafung einer Katze einsetzen. Eine zum Schlag erhobene Hand, die Schmerzen zufügt, wird ganz sicher von der Katze attackiert werden. Schon ganz kleine Katzen sollten erfahren, dass die Menschenhand kein Spielzeug oder gar eine Maus ist, die sie angreifen und kratzen können. Zum Spielen sollte man also niemals die Hände benutzen sondern immer Hilfsmittel wie ein Wollknäuel, ein Bindfaden oder Papierbällchen nehmen. Bei einer kleinen Katze spürt man die weichen Krallen nicht, doch ist das Tier größer, kann das Kratzen blutige Wunden zur Folge haben. Das Tier muss begreifen, dass die Hand des Menschen Gutes tut, sie streichelt oder das Futter gibt, aber keinesfalls straft.
Die Zeitung:
__________
Katzen haben ein ausgezeichnetes Gehör und können einige Töne nicht gut vertragen. So habe ich bei dem Versuch meine Katzen von Möbeln und Gardinen fernzuhalten, eine Zeitung benutzt. Ich rollte die Zeitung auf und schlang ein Gummiband darum. Ich legte diese Zeitung immer in meiner Nähe ab und sobald das Tier sich unter dem Sofa mit ihren Krallen entlang zu hangeln versuchte oder zum Sprung in die Gardine ansetzte, schlug ich mit der Zeitungsrolle in meine flache Hand. Meistens erschrak die Katze sofort und um das Verbot zu unterstreichen schnappte ich mir das Tier und brachte es ausser Reichweite der bedrohten Gegenstände. Solche Methode nützt natürlich nur, wenn die Katze noch sehr klein ist. Man sollte so früh wie möglich damit anfangen und auch eine ganze Zeit lang dabei bleiben. Ich weiss, dass das sehr zeitaufwendg ist, doch meine Sitzgarnitur hat es mir später gedankt.*g*
Die Stimme:
__________
Die Stimme ist sehr wichtig bei dem Erziehungsversuch. Auch Katzen äussern ihre Wünsche durch unterschiedliche Laute. Sie schnurren und fauchen und miauen in verschiedenen Tonlagen. Wer sein Tier beobachtet, kann die Laute nach einiger Zeit den Wünschen der Katze zuordnen. Um Unerwünschtes zu unterstreichen und dem Tier unmissverständlich klar zu machen, sollte man Verbote mit einem lauten und klaren "Nein" bekräftigen. Der Ton darf ruhig etwas laut und streng sein. Beim Schmusen und Streicheln wird die Stimme wieder sanft und liebevoll. Macht man das über einen längeren Zeitraum regelmässig, stehen die Cancen nicht schlecht, dass das Tier es begreift.
Der Wasserkessel:
______________
Durch einenZufall kam ich auf den Einsatz meines Wasserkessels. Ein Gastkater hatte es sich in der Küche gemütlich gemacht und wollte auf keinen Fall diese gastliche Stätte verlassen was ich ja verstehen konnte, denn draußen regnete es in Strömen. Zufällig hatte ich den Wasserkessel auf dem Herd stehen, denn ich wollte mir einen Tee zu bereiten. Als der Kessel zu pfeifen begann, sah ich nur einen grau-weissen Blitz, der voller Entsetzen zur Tür hinausschoß. Daraus folgerte ich, dass dieser Ton für das Katzengehör unerträglich sein musste. Ich testete den Pfiff gleich bei nächster Gelegenheit wieder, mit demselben Erfolg. Nun kann ich ja nicht jedes Mal Wasser aufsetzen, wenn mich eine Katze besucht, und ich versuchte es mit eigenem schrillem Pfeifen. Das Ergebnis war dasselbe. Das Tier verschwand schnurstracks im Garten. Wahrscheinlich klappte es auch mit einer Trillerpfeife. Der Kater kommt seit dem nur noch sehr vorsichtig in die Küche. Ich denke, dass dieser Trick auch bei aderen Gelegenheiten klappen könnte.
Katzeklo: *g*
___________
Katzen sind von Natur aus saubere Tiere. Sie verscharren ihre Ausscheidungen, um für andere Katzen keine Spuren zu hinterlassen. Eine kleine Katze sollte sofort am ersten Tag wissen wo ihre Katzentoilette steht. Dazu trägt man sie dort hin und setzt sie einfach, mit ein paar beruhigenden und lieben Worten hinein. Meistens ist das Tier so dankbar, dass es zumindest ein kleines Töpfchen hineinmacht und somit zeigt, dass es diese Toilette angenomen hat. Die Toilette muss immer am selben Platz stehen und sollte auch jederzeit erreichbar für das Tier sein.
Lecker, lecker:
____________
Um Katzen herbeizulocken, gibt es einen einfachen Trick, mit dem man aber auch rechtzeitig beginnen sollte. Zunächst einmal kann man es wieder mit der Sprache versuchen. Jedes Mal beim Füttern sagte ich mehrmals in beruhigendem Ton "lecker, lecker". Das Tier merkte sich die Laute und kam später sofort angelaufen, wenn ich diese Worte rief. Natürlich bekam es auch immer etwas Gutes. Unterstützend kann man auch mit der Brekkiesschachtel rappeln. Alle meine Katzen reagierten darauf. Das Rascheln in dem Karton muss wohl für Katzenohren sehr eindringlich sein. Es klappte nämlich immer.
Liebe, Verständnis und Geduld:
_________________________
Um eine Katze in das Familienleben zu integrieren, braucht es liebevolle Zuwendung und viel Verständnis. Immerhin ist es ein Tier mit einer eigenen starken Persönlichkeit und einem eigenen Kopf. Es wird sich nie dem Willen des Menschen vollständig fügen und in einem unbeobachteten Augenblick wird es, trotz aller erzieherischen Maßnahmen, auf den Tisch springen und sich ein Stück Fleisch, Fisch oder Wurst mopsen. Auch Geduld muss man im Umgang mit Katzen haben. Erst durch ständiges Wiederholen von Verboten oder oben aufgeführten Maßnahmen, kann man, wenn man Glück hat, einen Erfolg verbuchen.
Auswahl einer Katze:
_________________
Ein kluger Mensch, hat irgendwann einmal gesagt: "Nicht der Mensch entscheidet sich für eine Katze, sondern die Katze sucht sich "ihren" Menschen aus". Das war bei meiner letzten Katze der Fall. Sie lebte wild draußen und stand eines Tages mit einem ihrer Jungen bei mir vor der Tür. Sie hätte auch nach unserer ersten Bekanntschaft zur Nachbarin auswandern können. Doch nein, sie tat es nicht und kam immer wieder, 17 Jahre lang! SIE hatte sich für mich entschieden.
Wer sich eine kleine Katze aussuchen möchte, sollte sich Zeit nehmen und abwarten, welches Tier wirklich am zutraulichsten wird und den engen Kontakt zu einem sucht. Weicht das Kätzchen "seinem Menschen" nicht mehr von der Seite ist die Entscheidung gefallen. Die ersten Bande der Zuneigung und des Vertrauens sind geknüpft und halten, so lange das Tier lebt.
Name:
_____
Meine vier Katzen hatten natürlich auch Namen. Die erste Katze hiess "Drupi", nach dem gleichnamigen italienischen Sänger *g*, der Kater danach war "Stubs", dann folgte "Max" und schliesslich die zugelaufene Katze, die ich "Große, alte Schnurrerin" nannte. Ich kann nicht behaupten, dass alle meine Katzen auf ihren Namen reagierten. Bei meiner "Schnurrerin" wäre das wohl auch zuviel verlangt gewesen. Nur eines merkte ich doch. Ein kurzer Name, mit höchstens zwei Silben kam bei den Tieren besser an und so ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass das Tier reagiert. Beinhaltete der Name einen oder mehrere Vokale, scheint das Tier besser auf ihn zu hören. Zum Beispiel reagierte "Max" am besten auf seinen Namen. Um einen Erfolg zu haben, muss man das Tier auch immer wieder mit seinem Namen ansprechen. Durch ständiges Wiederholen prägen sich die Laute ein und das Tier hört schliesslich darauf (wenn es will!).
Fazit:
____
Nicht nur Katzen sondern auch alle anderen Lebewesen, insbesondere der Mensch, brauchen, um zu wachsen, zu gedeihen und sich sozial zu entwickeln, viel Zuwendung, Liebe, Zeit, Fürsorge Pflege, viel Verständnis und Toleranz. Nur dann kann ein harmonisches und erfülltes Miteinander gelingen.
Liebe Grüße
Catty
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-12-31 16:39:06 mit dem Titel Silvester-Horror !
In wenigen Tagen werden wir mit Raketen, Böllern und Knallfröschen das neue Jahr begrüßen. Wir freuen und auf dieses Fest, doch leider ist das Spektakel für unsere vierbeinigen Freunde der Augenblick allergrößter Angst. Schon vor vielen Jahren erlebte ich die Panik unserer Schäferhündin Senta mit. Sie verkroch sich bereits rechtzeitig unter das Eckteil unserer Eckbank. Dort hockte das große Tier und hatte vor Furcht pechschwarze Pupillen. Als meine Familie sich im Garten traf und Senta oben zurück ließ, im guten Glauben dort sei sie sicher, lief diese auf den Balkon und sprang einfach von der ersten Etage hinunter in das Blumenbeet. Zum Glück passierte ihr nichts Ernstes, doch mein Opa, der vergessen hatte die Tür zu schließen, konnte sich das Versäumnis lange nicht verzeihen.
Ich selbst hatte viele Jahre lang Katzen. Weil ich wusste, dass in Panik geratene Tiere orientierungslos sind und sogar in die Gefahrenquelle hinein laufen, habe ich sie einfach ab mittags nicht mehr hinaus gelassen. Das wäre der erste Tipp für Katzenhalter. Behaltet die Tiere im Haus oder in der Wohnung. Hier sind die Katzen sicher und fühlen sich geborgen. Hier überstehen sie die spätere Knallerei am besten.
Ich habe die Katzen aber nie in einem Raum eingesperrt. Vielleicht erscheint einigen Lesern das als Schutzmassnahme. Doch das ist es bei Katzen nicht. Katzen suchen sich selbst ihren sichersten Platz aus. Das ist vielleicht ihr Katzenkorb oder das Bett des Frauchens oder aber sie verstecken sich irgendwo, wo sie sich sicher fühlen. Auf jeden Fall müssen sie die Möglichkeit haben, sich in den Räumen frei zu bewegen um, gegebenenfalls, auch einen Ortswechsel vornehmen zu können.
Der beste Tipp ist natürlich, während der Knallerei bei seinem Tier zu bleiben. Das heißt aber nicht, dass man pausenlos auf es einreden sollte. Das Tier spürt eine Änderung im Verhalten seines Menschen sehr genau und so kann das, was gut gemeint ist, das Tier nur noch mehr ängstigen. Allerdings beruhigende Worte schaden nicht. Dem Tier sollte man nichts aufzwingen. Kommt es freiwillig und aus eigenem Antrieb, sucht es die Nähe des Menschen und reagiert es positiv aufs Streicheln, sollte man sich nicht zurückhalten. Ich habe schon mal während der Silvesterknallerei mit einer meiner Katzen auf dem Schoß verbracht.
Seit vier Jahren kommt ein Kater regelmäßig zu mir. Ich füttere ihn immer, streichele ihn aber ganz selten und wenn, dann nur vorsichtig. Schlechte Erfahrungen mit Menschen haben ihn argwöhnisch gemacht. Und doch kommt er immer und immer wieder. Vor drei Jahren saß er bereits am Silvestervormittag auf der Fensterbank vor dem Küchenfenster. Er spürte wohl, dass etwas in der Luft lag. Als es 24Uhr war trafen wir uns mit den Nachbarn auf der Straße und als ich noch einmal rasch in die Küche musste, saß dort der Kater vor der Glastür. Schwarze große Augen hatte er und presste sich total verängstigt an die Tür. Mit den Pfoten kratzte er am Glas und ich konnte nicht anders, ich ließ ihn herein. So verbrachte er die Zeit der Raketen und Böller unter meinem Küchentisch. Die Außentür ließ ich einfach offen, so fühlte er sich nicht eingesperrt. Doch die Küchentüre schloss ich hinter mir. Alle paar Minuten sah ich nach ihm und jedes Mal begrüßte er mich mit einem tiefen Brummton. Als alles überstanden war ging er freiwillig wieder hinaus. Seit dem kommt er immer wieder und ich werde ihn wohl auch in dieser Silvesternacht in meiner Küche beherbergen.
Wichtig ist auch, an ein sauberes Katzenklo denken. Es gibt Katzen, bei denen Angst und Schrecken auf die Blase schlagen. Um die Katze abzulenken kann auch ein Leckerchen gute Dienste erweisen. Meistens verschlägt es den Tieren zwar vor Schreck den Appetit, doch man kann es ja mal versuchen.
Ich wünsche allen Lesern einen fröhlichen Jahresbeginn und unseren tierischen Hausgenossen eine Silvesternacht ohne Angst und Horror.
Liebe Grüße
Catty weiterlesen schließen -
Aus dem leben eines Taugenichts...(miau!)
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo, mein Name ist Honey, meines Zeichens Miezekatze, Stubentiger oder auch Dachratte. Letzteres finde ich weniger schön- so werde ich nicht gern genannt- ich bin ausserdem noch NIE auf einem Dach gewesen, höchstens auf dem Kleiderschrank, was ja auch schon ganz schön hoch hinaus ist.
Ich bin mitterweile schon ganz schön alt, naja- in der Blüte meines Lebens eben. Aber ich habe meinen Dosenöffner, die Cleo, ganz gut erzogen. Meistens macht sie, was ich will.... und ich mache IMMER, was ich will!
In den Jahren, in denen sie mit mir zusammenleben darf, hat sie lernen müssen, dass ich nun mal nur das esse, was ich möchte.
Mann o Mann, was HAT sie alles angeschleppt, um mich zu erfreuen! Dabei bin ich doch soo genügsam....obwohl, naja, meine Vorlieben habe ich schon. Schließlich bin ich ja ICH!
Ich bin zum Beispiel eine Hauskatze mit wunderschönem weichen, schwarz-weißem Fell. Katzenhasser sagen zu mir auch „ gewöhnliche Hauskatze“ aber bitte! GEWÖHNLICH bin ich nun wirklich nicht!
Mich hält meine Zugehörigkeit zu einer nicht-vorhandenen Rasse nämlich nicht davon ab, zum Beispiel Royal Canin Persian zu futtern. Eigentlich ist das ja für diese feisten Dinger gedacht, aber wenn’s mir nun mal schmeckt???
Ich habe meinem Frauchen auch angewöhnt, mir Felix Häppchen zu kaufen, und NUR diese- mit Vorliebe die mit Soße- die kann man so schön schlabbern hmmmh!
Mit Felix Crisp komm ich auch gut klar, aber das ist meine Schokolade, ich nasche nämlich für mein Leben gern!
Alles andere ist mir ziemlich wurscht. Mein Blick sollte eigentlich schon sagen, dass man bestimmte Sachen alleine essen kann! Pah, was wissen menschliche Katzenfutterhersteller schon davon, was ich mag.
Trotzdem muß ich immer wieder als Versuchskaninchen....ääh, - katze für alles mögliche Neue herhalten...BÄH!
Bisher konnte ich mein Frauchen aber immer noch davon überzeugen, dass ich NICHT alles esse was sie denkt, dass es mir schmecken könnte. Sie gibt es dann meistens mittellosen Katzen,oder denen, die einfach alles in sich reinschlingen.
Was mich fasziniert ist, was meine Menschen um mich herum so alles in sich reinstopfen- nicht, dass ich davon etwas anrühren würde obwohl, als Teenager hab ich sogar mal Kaubonbons ausprobiert- aber nur Orange!
Aber weise wie ich mittlerweile bin, lass ich mich nicht mehr dazu hinreißen. Eventuell Kartoffelchips—ehem- ab und an..oder auch süße Kekse.
Aber wißt ihr, was mich richtig antörnt? ZWIEBELGERUCH rrrrnnnn :- ) Da fahr ich voll drauf ab. Wenn mein Frauchen irgendwas macht, was mit Zwiebeln zu tun hat.... hör ich da jemanden lachen? Hey, ich kann kein Hasch rauchen- DAS GEHT REIN PHYSIOLOGISCH NICHT!!!
Meine Lieblingsbeschäftigung ist- wer hätte es gedacht, schlafen. In allen erdenklichen Positionen und laaaange!
Am liebsten natürlich auf Frauchens Bett- so da am Fußende da....
Na, da fällt mir ein: letztens schleppte sie doch so’ne Kuschelkuppel an! Kariert auch noch. Bin ich Schotte?
Naja, um sie zu erfreuen hab‘ ich mal kurz reingeguckt, aber eigentlich war’s rausgeschmissenes Geld- da geh ich nicht rein uuähh! Ich steht sowieso mehr auf Quelle-Kartons, oder die wo diese Menschen-Treter drin sind, wie hießen die noch?...Ja, Schuhe!
Und wenn das Seidenpapier mit drin bleibt- umso besser!
Aber ich war ja dabei, vom Schlafen zu ---zu erzählen. Ja, der Kleiderschrank, der ist auch cool. Nee, nicht oben drauf, da komm ich nicht hin (Mist eigentlich), nö, IM Schrank- ich hab‘ da so‘ ne Ecke. Da lieg ich auch oft, besonders, wenn irgendeiner, den ich nicht kenne, an der Tür geklingelt hat- Oh Mann ich HASSE fremde Leute! ( diese brummenden Dinger, die die Menschen Staubsauger nennen, übrigens auch- die fauche ich regelmäßig an um klarzumachen, wer hier das Sagen hat!) weiterlesen schließen
Ja, die paar Minuten, die ich wach bin und nicht mit essen ausfülle, sitze ich ganz gern mal am Fenster oder auch auf dem Balkon. Oder auf einem der Sessel. Ist mir doch egal, ob da 2 Minuten vorher meine Menschen noch gesessen haben- JETZT will ich da sitzen!
Hm, mein Badezimmer- MUSS ich da jetzt auch noch etwas zu sagen? Okay okay.... ich hab‘ ein schönes, ich benutze es gern und oft- ich bin eben reinlich!
Als weiblicher Vertreter meiner Art mag ich es auch leicht nach Parfüm duftend.... aber mehr möchte ich dazu eigentlcih nicht sagen... und überhaupt, ich bin schon mindestens 30 Minuten wach- Zeit für den nächsten Schönheitsschlaf...
Gute Nacht! -
Stubentiger im Haus
05.09.2003, 12:11 Uhr von
Jakini
War die letzten Wochen seltener online, zum einen durch mein Autoverkauft, zum anderen hatten mei...Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Warum ich über dieses Thema schreibe:
======================================
Wir standen vor wenigen Wochen vor der Entscheidung, einen Kater aufzunehmen, deswegen bewegt mich dieses Thema ein wenig, vorallem wie wir zu unsererm Kater kamen.
Die Großmutter meines Mannes hat seit neune Jahren Katzen, für sie undenkbar ohne Katze zu leben, hat diese Anschaffung doch auch dazu beigetragen, daß ein Knoten in ihrer Brust verschwand, Katzen haben also durchaus auch heilende Wirkungen, was für manche Menschen sicherlich auch ein Grund ist, sich eine Katze anzuschaffen. Dennoch muß man dabei einiges bedenken, nämlich ob man wirklich bereit ist, auf diese Beziehung einzugehen. So hat sich die Großmutter von ihrem Kater getrennt, da dieser sich bei ihr gelangweilt hat und vieles zerstörte, sie war aber bis dahin auch nicht bereit, einen Kratzbaum anzuschaffen, was sicherlich eine große Hilfe gewesen wäre.
Was braucht man alles für eine Katze:
======================================
Eine Katze hat den großen Vorteil, daß man für sie keinen Käfig anschaffen muß, wie z.B. für einen Hamster, einen Vogel oder einem Meerschweinchen. Eine Katze ist ein Familienmitglied, das frei herumläuft, am liebsten natürlich draußen rumstreunert. Dennoch braucht man auch hier vieles:
Mindestens eine Katzentoilette, wir haben zwei, da wir ein Mittelreihenhaus über vier Etagen bewohnen, außerdem inzwischen zwei Katzen haben,
einen Futterplatz für den man man mehrer Futterschälchen benötigt,
Wasserschälchen, die an mehreren Stellen zu finden sind, Katzen pilgern nämlich zum Wasser, direkt neben dem Futter finden bei uns die Wasserschälchen keine Beachtung,
einen Kratzbaum, der am besten bis zur Decke geht, denn Katzen klettern gerne und lieben den Ausblick von oben herab und
einiges an Spielzeug. Beliebt sie kleine Spielmäuse, Bälle oder Angeln. Man kann aber auch Spielzeug selber machen, z.B. einen Weinkorgen an einer Schnur, aus Alufolie eine Kugel etc.
Und natürlich hat die Katze auch Hunger, man muß Futter im Haus haben, wo man sich überlegen muß, welche Sorten man da kaufen möchte, gerade für Rassekatzen braucht man überwiegend hochwertiges Futter, das dann auch viel mehr kostet, als die billigen Sorten von Aldi und so.
Außerdem muß man bedenken, wo bereit ist man, Kompromisse einzugehen, darf die Katze ev. mit ins Bett, das ist ein Kampf den man nämlich meistens verliert. Darf die Katze auf Schränken klettern, was sollte man bei Seite stellen, damit die Katze nichts zerstört.
Auch darf man die Kosten einer Katzen nicht vergessen, so kommen die Kosten für Nahrung, Katzenstreu und Tierarztkosten auf einen zu. Eine Katze muß einmal im Jahr zum Impfen, wenn man Pech hat, so wie wir gerade, dann kann es auch sein, daß eine Katze krank wird, was zusätzliche Kosten verursacht.
Es ist also wichtig, daß man sich auch darüber im Klaren ist, ehe man eine Katze anschafft. Dann kommen weitere Gedanken, z.B. was passiert mit dem Tier, wenn ich in Urlaub fahre, gerade zur Urlaubszeit werden viele Katzen, aber auch andere Tiere, ausgesetzt, weil sie den Besitzern lästig werden. Aber auch, daß eine Katze Unsinn machen könnte, darf man nicht vergessen, eine Katze macht Arbeit, wer dazu nicht bereit ist, der sollte sich keine anschaffen, denn es ist grausam, das Tier nach wenigen Wochen oder Monaten wieder abzugeben.
Gerade junge Leute sollten sich überlegen, ob sie eine Katze auch behalten, wenn sie Kinder bekommen. Viele Abgabegründe für Katzen sind eigene Kinder, dabei ist es für die gerade sehr gut mit Tieren aufzuwachsen, denn meine Kinder waren ausschlaggebend, daß wir uns Katzen angeschafft haben!!! Ein Baby ist kein Grund, eine Katze abzugeben, es sei denn, das Kind hat eine Allergie.
Dann sollte man auch bedenken, ob man wirklich ausreichend Zeit für eine Katze hat, wer den ganzen Tag arbeitet, der sollte sich entweder keine, oder dann zwei Katzen zulegen, so können die Tiere sich miteinander beschäftigen, auch wenn Katzen viel schlafen!
Ehe man sich eine Katze anschafft, sollte man sich aber auch mit den Rassen beschäftigen, davon gibt es gerade bei Katzen eine Menge. So hatte die Großmutter meines Mannes mit ihrer ersten Katze viel Pech, der Vater war wild und entsprechend entwickelte sich die kleine Katze, biss der Großmutter in die Waden und leckte das Blut hinter ihr auf. So mußte sie sich nach mehreren schweren Verletzungen von der kleinen Katze trennen. Aber auch mit den nächsten Katzen, die dann Rassekatzen waren, hatte ich kein großes Glück, diese starben immer recht früh, der letzte Kater, ein Perser hatte Harnsteine, die dritte OP wurde angelehnt und der Kater eingeschläfert, leider eine typische Perser Krankheit, wie wir inzwischen gehört haben. Aber auch unser Kater war für sie nicht der Richtige, denn er braucht viel Beschäftigung, eine ältere Frau kann aber nicht so mit ihm toben, opitmal ist es nun, viele Menschen um ihn, die jederzeit mit im schmusen oder spielen, Ausslauf im Freien und eine zweite Katze, mit der er spielen oder toben kann.
Fazit:
=======
Katzen sind nicht einfach nur niedlich, sie machen auch Arbeit, was man vor der Anschaffung bedenken muß. Aber auch die Rasse will überlegt sein, es hängt von den Lebensumständen ab, was man der Katze bieten kann. Also, erst genau überlegen und informieren, ehe man eine Katze anschafft. weiterlesen schließen -
Viele Überlegungen vorher sind zu machen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Halli Hallo,
ich hab mal wieder Lust, euch meine Erfahrungen mitzuteilen.
Da ich selbst Dosine von 2 Stubentigern bin, denke ich, dass ich das darf *fg*.
Ein kleines Kätzchen ist lieb und süß, schnurrt so schön, schaut einen mit ganz treuen Äuglein an, und schon darf es in vielen Fällen mit nach Hause.
Zuhause angekommen, ist alles super neu und super interessant für sie. Obwohl sie meistens in den ersten paar Tagen etwas scheu sind.
Habt Ihr euch eigentlich auch schon Gedanken vorher gemacht, was alles zu beachten ist?
Kleine Katzen werden groß und haben in der Regel ein langes Leben, ca. 10 - 15 Jahre sind eigentlich normal.
Katzen kosten Geld, man braucht es für
monatlich laufende Kosten:
* Streu
* Nass-Futter
* Trocken-Futter
* Leckerchen
* Katzenmilch
meist einmalige Kosten
* Wasser- und Futter-Näpfe (20 €)
* Katzentoiletten (ab 10 €)
* Schlafplatzgestaltung, wie Decke, Körbchen, Kratzbaum (je nach Art und Ausführung)
* Kastration bzw. Sterilisation beim Tierarzt (80 bzw. 120 €)
jährliche Kosten
* Impfen (30 €)
* Jährliches Durchchecken (15 €)
und dann kommen evtl. noch Kosten für den Tierarzt dazu, falls mal etwas passiert sein sollte, wie Pfote verknackst oder geklemmt, Kampf mit andern Katzen, oder sonstiges.
Ich bin mit meinen 2 Katzen da bei ca. 35 € - 45 € pro Monat, ohne Tierarzt.
Die nächsten Fragen:
* Bin ich bereit, solange für mein Tier da zu sein?
* Wohin mit meinem Tier, wenn ich in Urlaub möchte, habe ich Leute, die sich drum kümmern, oder tue ich sie in eine Tierpension?
* Nehme ich eine oder mehrere Katzen?
* Habe ich genug Zeit für sie?
* Freigänger oder Wohnungskatze?
* Bin ich bereit, die lange Zeit der Erziehung zu übernehmen?
* Welpe oder schon größere Katze?
* Kater oder Katze?
* Züchter, privat oder Tierheim?
* Bin ich bereit, täglich das Klo zu säubern und auch sonstigen Dreck (Erbrochenes) von Ihnen wegzumachen?
* Katzen haaren!!
* Habe ich Kinder; möchte ich Kinder haben; was ist zu beachten?
* Katzen spielen gerne mit Blumen!
* Katzen nehmen nicht immer den Kratzbaum! Zerkratzte Tapeten, Möbel, sonstiges
* Hat meine Wohnung einen Balkon? Mit Katzennetz absichern
* Wohne ich zur Miete oder habe ich Eigentum? Vermieter nach Genehmigung fragen, Mietvertrag beachten
Nochmal zu eine oder mehrere Katzen:
Als ich mir damals überlegt habe, meir ein Haustier zu holen, war mir persönlich ein Hund erst lieber, aber dann kamen die Überlegungen, wieviel Stunden am Tag wäre mein Tier alleine zuhause? Es waren mehr als 5 Stunden. Nun stellt euch mal vor, ihr wäret 5 Stunden alleine zuhause, ohne Unterhaltung, denn ich glaube nicht, dass eine Katze sich auf die Couch legt und ein gutes Buch liest *fg* Somit kam ich zu der Entscheidung eine Katze ist zu wenig, da sie zuviel alleine wäre, und das war nicht der Sinn meiner überlegungen. Dann kam die Überlegung: Gut, ich nehme 2, aber Katze und Kater, oder 2 Kater bzw. Katzen. Ich kam zum Entschluss, schau dich mal um und entscheide dann. Auf dem Bauernhof gab's meine Micky, eine Katze, war ca. 8 Wochen alt, grau-schwarz-weiß getigert und einfach nur süß. Und die 2. Mietze war ein Kater, ca. 4 wochen alt, weiß mit rotem Ringelschwanz und roten Ohren. Ich hab mich sofort in beide verliebt. Auf dem Bauernhof sagte man mir zwar sie wären jeweils 4 Wochen älter und da ich unerfahren war, habe ich beide mitgenommen. Also habe ich nun eine Katze Micky und einen Kater Gizmo. Achtet nur drauf, wenn ihr keine Jungen haben wollt, lasst sie frühzeitig kastrieren.
Nun ich möchte euch nicht verunsichern, es macht ungeheuren Spaß, Katzen zu haben, sie geben einem auch viel, aber diese Sachen sollten bzw. müssen vorher berücksichtigt werden.
Ich wünsch euch viel Spaß mit euren Stubentigern, mindestens soviel, wie ich mit meinen habe. weiterlesen schließen -
Wir hatten doch mal einen Kater, oder?
08.06.2003, 22:23 Uhr von
smudo1
Zwanzig Jahr', dunkles Haar... so oder so ähnlich könnte man zumindest sagen ;-) Bin momentan noc...Pro:
Polster, Wärmflasche und Zeit-totschlag-Instrument in einem ;-)
Kontra:
Socken könnten in Lebensgefahr schweben, ebenso wie Polstermöbel, und vor allem vor der Kastration kann es (v.a. bei Katern) zu tagelangen Ausflügen kommen, die doch etwas am Nervenkostüm zehren...
Empfehlung:
Ja
Jaja, vor vier Jahren ist bei meiner Mutter, meiner Schwester und mir der Gedanke gekommen, ja, so ein kleines Fellknäul im Haus zu haben wär doch recht nett... Man braucht keinen Polster und keine Wärmflasche mehr... Und herzig sind so kleine Kätzchen ja auch... Und wie der Zufall so wollte (naja, obs wirklich Zufall war ist eine andere Frage *g*), hat die Katze einer Bekannten gerade Nachwuchs bekommen... Wir natürlich sofort hingedüst, nachdem die Kleinen zur Besichtigung freigegeben waren. Und da ist uns buchstäblich schon einer bei der Eingangstür entgegengerollt, und zwar inklusive Mistkübel... Nachdem der dann gestoppt worden ist, ist so ein kleines Fellknäul herausgekugelt und gleich von der Mutter wieder in Beschlag genommen worden, allerdings nicht bevor wir einen Blick auf den netten Irokesen werfen konnten. Ja, ein Irokese, zwar auf der Seite nicht abrasiert, allerdings wirklich wunderschön wie mit Gel gemacht. Von dem Moment an war es natürlich klar, wen von den Kleinen wir unbedingt haben müssen, den kleinen Struppi, wie er damals noch provisorisch getauft worden ist.
Im August ist dann endlich die Freigabe gekommen, wir können den kleinen Racker abholen, also auf gehts, und schon war er unser. Er hat sich im Transportkisterl zwar nicht wirklich wohl gefühlt, aber nachdem ich ihn (als pflichtbewusster Beifahrer) dann herausgenommen und gehalten hab, hat er beschlossen, er ist müde und glatt mal im Auto auf mir eingeschlafen. Und dann war da die Ankunft im neuen Heim...
Kaum aus dem Auto ausgestiegen und ins Haus reingegangen, hat auch schon die Erkundung angefangen... Also, ich schätz mal, jeder kennt diese Schlüsselanhänger, die piepsen, wenn man pfeift... Sowas hätten wir an dem Kleinen brauchen können, damals war wirklich absolut nichts sicher vor ihm... Vor allem keine Socken, in denen noch irgendwelche Füße drinnen waren ;-) Und mit der Zeit ist auch der neue Name für den kleinen immer klarer geworden: Rabauke soll er heißen. Die Taufe hat er am 3 Tag gleich selbst vorgenommen, indem er in die frisch eingelassene Badewanne gehüpft ist ;-)
Mit der Zeit wird so ein Kater natürlich auch größer, und wenn er, wie unserer auch raus darf, braucht er natürlich einige Impfungen. Die sind zwar vor allem ganz zu Beginn nicht gerade billig, aber das sollte jedem dieses kleine Tierchen wert sein. Vor allem gegen Tollwut sollte man impfen lassen, die kriegen Katzen und Hunde schneller als man denkt. Was sich leider fast nie vermeiden lässt, sind im Sommer die Zecken. Zwar gibt es Halsbänder, die (zumindest angeblich) vor diesen nicht gerade netten Viechern schützen sollen, allerdings sollte man aufpassen, dass sich die Katze schon sehr früh daran gewöhnt, und vor allem sollte es weit genug sein, dass die Katze noch atmen kann, allerdings muss es auch so eng sein, dass es sich nicht überall verfängt, nachdem Katzen ja sehr gerne auch an Zäunen und Hecken entlangstreifen.
Nach ungefähr einem Jahr, im ersten Sommer also, in dem unser Katerchen unterwegs war, hat sich auch eine Kastration nicht mehr aufschieben lassen, nachdem der Kleine immer länger unterwegs und teilweise tagelang nicht zu Hause war. Empfehlenswert ist es auch, wenn man es schafft, das Tier früh an ein Halsband zu gewöhnen und einen kleinen Adressanhänger daranhängt, dann kann es auch nicht passieren, dass die Katze nicht mehr nach Hause findet und mühsam nach ihr gefahndet werden muss. War jetzt zwar ein kleiner Gedankensprung, aber ich lass es lieber hier stehn, bevor ich drauf vergess. Zurück zur Kastration allerdings jetzt wieder. Unsere Angst war ja, dass unser Kater, wie wir öfter gerüchteweise gehört haben, nach der Kastration schwer zunehmen wird, wir haben bis jetzt allerdings noch nichts davon gemerkt. Er ist auch noch genauso munter wie vorher, nur unsere Socken verschont er inzwischen zum Glück ;-)
Sodala, jetzt mal zu den Sachen, die man unbedingt kaufen sollte, wenn man sich eine Katze oder einen Kater anschaffen will: Erstens mal ein geeigneter Fressnapf. Soweit ich weiß, sind die besten die aus stinknormalem Plastik, die sind vor allem auch spülmaschinenfest, und schließlich sollte man den Napf auch des öfteren reinigen, niemand, auch keine Katzen, mögen es, wenn die Reste der letzten Tage einfach nur durch das frische Essen verdeckt sind. Gut ist es auch, wenn man noch einen Trinknapf besorgt, in den man allerdings entweder mit Wasser verdünnte Milch oder reines Wassser einfüllen sollte, Milch ist im Gegensatz zum Volksglauben meines Wissens nach gar nicht so gut für Katzen. Das Mitnaschen beim Essen sollte sich auch sehr in Grenzen halten. Unser Kater bekommt zB ab und zu mal etwas Schlagobers (Schlagsahne in Deutschland ;-) ) oder ein kleines Stückchen Käse, wenn davon grad im Überfluss im Haus ist, mehr allerdings auch nicht.
Sehr wichtig ist auch der Kratzbaum. Zwar können Katzen ihre Krallen beinahe überall schärfen, so zB draußen an Bäumen, allerdings machen sie es auch sehr gerne an den Polstermöbeln, was dann natürlich nicht so schön ist ;-) Der Kratzbaum ist aber nicht nur zum Krallenschärfen da, er ist auch ein scheinbar sehr beliebter Schlafplatz für Katzen aller Größen und Altersstufen.
Und wer seine Katze zur wirklichen Haus- oder Wohnungskatze macht, was natürlich auch möglich ist, der braucht logischerweise unbedingt ein Katzenklo... Das haben wir auch noch im Keller stehen, allerdings bevorzugt unser Herr Kater die freie Natur als Toilette... Naja, so wirklich 100 %ig verdenken kann ichs ihm nicht, wenn ich dran denk, wie manches Katzenstreu riecht... Das Streu sollte übrigens mindestens einmal täglich per Sieb-Schaufel (oder wie das Ding heißt) gereinigt, und ca. einmal pro Woche getauscht werden, da man sonst wirklich nur mehr mit Atemschutzmaske hinkommt.
Sodala, ich hoff, ich hab nichts wirklich wichtiges vergessen... Wenn schon, bitte ich dringend um Hinweise, der Bericht wird dann sofort aktualisiert, versprochen ;-) Wenn jemand sonst noch Fragen hat, beantworte ich die natürlich auch gern, soweit ich halt eine Antwort parat hab ;-)
Ja, das wars dann eigentlich, wünsche von dem her noch einen herrlichen Sommer, nicht zu viele Katzenhaare auf den Polstermöbeln und eine an den Kratzbaum gewöhnte Katze ;-)
PS: Als Wärmflasche sind Katzen wirklich zu empfehlen, zumindest mein Katerchen kuschelt sich vor allem im Winter noch immer sehr gern zu mir unter die Decke ;-) weiterlesen schließen -
Wenn ein Kätzchen ins Haus kommt
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wenn wir Menschen meinen, unsere Katzen können nur in ländlichen Regionen ein glückliches Dasein führen, dann hängt dies vermutlich mit ihrer Lebensart zusammen, denn über Jahrtausende hinweg durchstreifte sie als unabhängige Katze ihr Revier. Sie ist die geschickte Kletterkünstlerin und wachsame Jägerin, die sich selbst ernährt.
In der heutigen Zeit sorgt zwar hauptsächlich der Mensch für ihr leibliches Wohl, doch ihren Jagd und Spieltrieb hat sie sich auch nach der Domestizierung bewahrt.
Insofern ist es nicht von der Hand zu weisen, dass eine Katze auf dem Lande am ehesten ihre naturgegebene Instinkte ausleben kann. Direkt vor der Haustür stößt sie auf all die Abenteuer, die das Katzenleben so spannend machen kann.
Doch manchmal trügt auch die Idylle, denn in der Freiheit lauern manche Gefahren.
Straßenverkehr, Parasitenbefall, Pflanzenschutzmittel auf Feldern und Beeten, Ratten und Mäusegifte, Teiche und freilaufende Hunde.
Von den aufgelisteten Gefahren kann man den kleinen Tiger nur bedingt schützen. Zweifelos kommt für eine Katze mit Auslaufmöglichkeit keine Langeweile auf, denn die Natur bietet Abenteuer pur.
Viele von uns Katzenhaltern haben sich jedoch dafür entschieden, ihren Tiger ausschließlich in der Wohnung zu halten. Auf diese Weise behüten sie ihn vor den Risiken im Freien und bescheren ihm möglicherweise ein längeres Leben.
Hier sollte man sich nicht dafür fürchten, daß die Katzen eventuell zu kurz kommen, denn sie sind außerordentlich anpassungsfähig und können auch innerhalb der vier Wände ein artgerechtes und ausgefülltes Leben führen.
Das gilt besonders für Katzenkinder, die den Auslauf jenseits der Haustür nie kennengelernt haben.
Sie akzeptieren die vorhandenen Räumlichkeiten als Zuhause und fühlen sich genauso wohl, wie in der freien Natur.
Vorraussetzung ist aber, daß wir einige wichtige Vorbereitungen treffen.
Für den Spieltrieb eignen sich Anpirsch und Fangspiele. Der Kletterbaum ist nicht nur ein nützliches Requisit zum Krallenschärfen, er kommt auch dem Bewegungsdrang entgegen.
Jetzt fehlen nur noch eine ruhige Kuschelhöhle, eine saubere Katzentoilette und ein gemütlicher Platz am Fenster als Beobachtungsposten. Auch ein Balkon mit Kuschelecke ( wie bei uns ) ist besonders gut und wird gerne angenommen und dann ist Kätzchens Paradies auf Erden nahezu perfekt.
Natürlich gibt es auch in der Wohnung Risiken wie z.B.
heiße Herdplatten, offene Kamine, nicht gesicherte Kippfenster, giftige Zimmerpflanzen und Wäschetrockner.
Diese Gefahren sind jedoch größtenteils vermeidbar. Für Kippfenster und Balkone gibt es in der Tierhandlung spezielle Schutzgitter oder Netze.
Welche Pflanzen für unsere Katzen giftig sind und welche nicht, kann man ebenfalls in jeder guten Tierhandlung erfahren.
Also, erst einmal schlau machen, bevor der neue Hausbewohner einzieht.
Wenn dann unsere Katze in einer sicheren Umgebung aufwächst und alles bekommt, was ihren Instinkten und Bedürfnissen entspricht, wird sie Streifzüge durch Feld und Garten nicht vermissen und bis ins hohe Alter ein echter, rundum zufriedener Stubentiger bleiben. weiterlesen schließen -
Wie muss die Nahrung beschaffen sein??
Pro:
ein einmalige Freund für die ganze Familie oder as Wegbegleiter für Singles und alleinstehende
Kontra:
nix solang man sich auf die Bedürfnisse einrichten kann!
Empfehlung:
Ja
Katzennahrung ist definitiv eine Sache für sich. Ich will versuchen hier erst mal einen kleinen Erfahrungsbericht schreiben. Er beruh auf meinen Erfahrungen, auf dingen die ich gelesen habe und auf Infos von meinem Tierarzt! Ich will aber versuchen eine kleine Übersicht zustande zubringen, die euch auch hilft das komplizierte Thema besser zu verstehen.
-----------------------------------------------------------------------
Zunächst muss ich mal mit allgemeinen Dingen aufwarten!
-----------------------------------------------------------------------
Denn die Ernährung von Katzen beginnt bereits damit dass man sich klar wird dass Katzen Fleischfresser sind. Sie sind Fleischfresser und Raubtiere!!! Und als solche unterscheidet sich ihre Ernährung sehr von der unseren und auch von der von Hunden oder anderen Tieren. Katzen sind im Gegensatz zu Hunde Beutetiere. Hunde (wie Wölfe) sind oft auch Aasfresser wobei Katzen frische Beute fangen. Das ist schon mal ein wesentlicher Unterschied! Deswegen darf man Katzen im Gegensatz zu Hunden auch kein Hundefutter oder Essensresten geben. Wenn doch dann muss man auf Grund der großen Differenzen zwischen den einzelnen Ansprüchen mit schweren Mangelerscheinungen und Vergiftungen rechnen.
Mangelerscheinungen können aus den folgenden Gründen auftreten.
Essensreste und Hundenahrung enthalten nicht die Aminosäuren die Katzen brauchen. Ähnlich wie wir können Katzen manche Aminosäuren nicht selbst herstellen das sind dann so genannte essentielle Aminosäuren. Die müssen direkt durch die Nahrung aufgenommen werden! Bei Katzen geschieht das über Fleisch. Aber sie Katzen brauchen andere Aminosäuren als wir! Also kann man nicht einfach Essensreste verfüttern.
Außerdem haben Essensreste noch ein weiteres Problem. Katzen haben mit manchen Stoffen ein Problem sie abzubauen. Dazu gehören vor allem Konservierungsstoffe und auch Inhaltsstoffe von Schokolade usw. Für uns Menschen ist es völlig harmlos diese Stoffe zu uns zu nehmen, aber für Katzen ist es absolut tödlich! Sie nehmen die Stoffe zu sich, können sie aber nicht abbauen. Dann kommt es zunächst zu schweren Krankheiten die dann aber leider meist zum Tod führen.
Daran erkennt man dass die Ernährung von Katzen unbedingt mit Fleisch erfolgen muss und dass diese auch katzengerecht sein muss!! Wenn die Ernährung nicht den Ansprüchen gerecht wird dann wird die Katze darunter leiden und kann am Ende sogar daran sterben!!
-----------------------------------------------------------------------
Aber was sollen Katzen dann fressen?? Was frisst eine Katze denn am liebsten?
-----------------------------------------------------------------------
Um bei dieser Frage auf eine geeignete Lösung zu kommen braucht man sich eigentlich nur die Antwort eines kleinen Kindes vorstellen:
- Mäuse.
Und so ist es eigentlich ja auch! Katzen würden nicht Whiskas kaufen wenn sie könnten sondern Mäuse fangen.
Nun leben in unsrer Welt aber viele Katzen nicht mehr draußen wo sie auf weiten Feldern ihre Beute jagen sondern in Wohnungen wo sie draußen nicht recht viel mehr als einen Balkon haben.
Und da werden sie nicht wirklich irgendwelche Mäuse finden...
Und wie macht man das dann mit der richtigen Ernährung
Naja im Endeffekt ist die Antwort auch ganz leicht. Mit Fleisch! Was selber kochen?? Nein besser mit Katzenfutter!! Also mit Katzenfutter. Und was für eines?? Mit solchen dass einen möglichst hohen Fleischanteil hat und möglichst die selben Inhaltsstoffe wie eine Maus! Inhaltsstoffe einer Maus werden sie jetzt denken, so ein Blödsinn das ist doch nur das
Fleisch... Nein, nein…!!! Denn unsre vierbeinigen Freude fressen die Maus ja mit Haut und Haaren also auch mit Knochen Innereien ... und so kommen wir auf die Zusammensetzung der Maus:
Fleisch
Knochen voll mit Mineralien,
Blut und damit Mineralsalze
Fasern in Form von Fell (nur geringe Mengen weil sie viel davon wieder herauswürgen) ... und ...
vorverdaute Körner und Gemüse mit lebenswichtigen Vitaminen die sich im Darm der Maus befinden sich bereits
Und genau so sollte auch das Katzenfutter beschaffen sein:
Fleisch, Mineralien, Mineralsalze, Vitamine
----------------------------------------------------------------------
Zum Schluss von meinem Bericht möchte ich mich noch mit einer Krankheit befassen die aufgrund von falscher Ernährung bei Katzen auftreten kann.
-----------------------------------------------------------------------
Sicher habt ihr schon einmal von der Aujeszkysche Krankheit gehört oder davon dass Katzen kein rohes Schweinefleisch fressen sollen… Aber warum eigentlich nicht??? Nun, das liegt daran das das Schweinefleisch mit bestimmten Herpesviren verseucht sein kann die für den Menschen völlig harmlos sind, bei Katzen (übrigens auch bei Hunden) die Pseudotollwut oder Aujeszkysche Krankheit hervorrufen. Diese führt bei den infizierten Tieren meist innerhalb von zwei Tagen zum Tod. Symptome sind Juckreiz Hirnentzündung und Speichelfluss, ähnlich der echten Tollwut. Deswegen dürfen Katzen kein rohes Schweinefleisch fressen also bitte darauf achten!!
-----------------------------------------------------------------------
So das soll’s von mir über die richtige Ernährung von Katzen gewesen sein. Wenn ihr doch noch Fragen habt mach ich euch das Angebot dass ihr euch bei mir melden könnt per E-mail ich werde dann versuchen eure Fragen nach meinem besten Wissen zu beantworten!!
LG Corinna
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-03-10 18:46:06 mit dem Titel Baden von Katzen Tipps und Tricks...
So könnte die Überschrift von diesem Bericht sein!
Ich war bis letzten Freitag immer der Überzeugung dass nur Züchter... ihre Katzen waschen. Ich dachte immer das tut ja gar nicht Not bei Wohnungskatzen die werden nicht so dreckig dass man sie waschen "muss"
Am Freitag wurde ich eines besseren belehrt!
Mein Freund und ich hatten beschlossen an diesem Wochenende endlich unser Schlafzimmer zu renovieren! Wir mussten einen Tag weißeln und dann am nächsten Tag die "bunte Farbe" auftragen.
Also mussten wir (denn die Tür war ausgehängt) für diese 2 Tage eine Pseudo-Tür als Ersatz schaffen!
Wir haben dann auch ein in unsren Augen passendes Brett gefunden und es ging den ganzen Freitag über gut!
Aber eigentlich auch nicht den ganzen Freitag!
Um ca. 18.00h hatten wir dann Decke und Wände schön weiß und gönnten uns eine Auszeit. Wir setzten uns an den Tisch und haben gegessen. Und da tat es plötzlich einen "rumms" das Brett war umgekippt!!
...und Alice saß mitten in einer weißen Pfütze!!
Na klasse!! Also haben wir schnell das Brett wieder aufgestellt so dass sie nicht mehr raus komme konnte und auch noch den Teppich einsauen konnte...
Und dann bin ich zu ihr "in den Ring gestiegen"!
Sie wusste ganz genau was jetzt kommt auch wenn sie noch nie zuvor gebadet hatte aber sie wusste irgendwie dass das jetzt kommen würde... hatte ich so das Gefühl...
Nah einem kleinen "Fangsdi"-Spiel hatte ich Alice auf dem Arm uns es ging ab mit ihr ins Bad!
Roland war ja schon drin also musste ich nur noch schnell Tür zumachen und es gab kein zurück mehr für Alice! *G*
Roland hatte während ich Alice eingefangen habe in der Badewanne bereits ca. 10 cm Wasser eingelassen... ziemlich handwarm nicht zu kalt auch nicht zu warm und ein Shampoo bereitgestellt.
In diese Badewanne setzte ich Alice jetzt vorsichtig hinein! Ihr Zappeln wurde unterbunden in dem ich sie (ich geb es gerne zu) ziemlich fest anfassen musste.
Aber die Farbe musste kurz einweichen...(war eh schon "Wasserfarbe" also nicht giftig aber trotzdem!!) und danach ausgewaschen werden…
Während ich also Alice so im Wasser einweichte nahm mein Freund die Brause herunter legte sie griffbereit in seine Nähe und gab ein bisschen Shampoo in seine Handflächen... Dann wurde Alice eingeseift *G* Alle Pfoten wurde schön gründlich gewaschen und auch der Bauch wurde eingeseift!
Alice wehrte sich mit allem was sie hatte aber wir blieben standhaft! Die Kratzer ließen uns kalt und wir arbeiten uns von Pfote zu Pfote weiter vor...!!!
Während ich Alice also so fest wie irgendwie möglich ohne ihr weh zu tun in der Wanne hielt war Roland mit einseifen beschäftigt!!
Danach wurde Alice wieder eingeweicht und das Shampoo schon mal ein bisschen ausgewaschen und dann kam die brause zum Einsatz…
Ich hielt Alice mit 2 Händen fest währen Roland lauwarmes Wasser mit wenig Druck auf sie herabrieseln ließ und wie so das restliche Shampoo gründlich ausspülten!
Kaum hatte Roland die Brause ausgemacht wischte mit Alice eine mit ihrer Vorderpfote quer übers Kinn(Gott sei dank keine sichtbaren Kratzer mehr *g*) so als kleinen Abschiedsgruß und verschwand pitschnass durch die Tür die Roland wegen Sheila(die hatte an der Tür gekratzt weil sie wissen wollte was passiert)aufgemacht und nicht wieder zugemacht hatte!!
So ein ... na ja in der Wohnung war es warm es waren keine Fenster auf und auch sonst konnte sie sich nicht erkälten oder so... also habe ich sie nicht gesucht...
Roland und ich hatten eh viel wichtiger Dinge zu tun! Die Überschwemmung im Bad die vom Abduschen von Alice stammte wollte dringen zusammengewischt werden... unsre Klamotten die wir grade frisch angezogen hatten(nach dem Malern)mussten dringend ausgewrungen und getrocknet werden und wir mussten "Wunden lecken" bzw. stolz zählen wer weniger Kratzer hatte...
Bei diesem Spielchen hat Roland gewonnen... ist aber auch kein wunder weil im Gegensatz zu ihm, hatte ich ja die komplette Zeit Kontakt zu Alice, weil ich sie ja immer festhalten musste. *g*
Am Ende kam er auf was um die 15 und ich lag bei knappen 30...
Und Alice ließ sich bis zum nächsten morgen nicht wieder blicken…
Samstag gegen Mittag als der Hunger dann doch zu groß wurde entdeckte ich sie am Futternapf... am Anfang zeigte sie mir noch immer die kalte Schulter aber nach ein paar Stunden war alles wieder so wie früher… nur hochheben.. das ist jetzt (wieder) ein Problem!!
Mein Fazit:
Wenn es nicht sein muss würde ich am liebsten nie wieder eine Katze Waschen.
Ein Wasser abweisender Vollkörperschutz wäre absolut angebracht, und ich würde es alleine nie versuchen!
Wenn wir nicht zu zweit gewesen wären hätte das nicht soo gut geklappt...
Dass Alice danach sauer und beleidigt war kann ich auch verstehen und von daher...
Wenn es nicht wieder sein muss weil wieder mal so was passiert ist dann… niiiiiieeeeee wieder!!!
Meine Tipps für alle die es doch versuchen wollen/müssen:
1.:
Nie alleine eine Katze waschen
2.:
Immer sorgfältig alle Türen und Fluchtwege verschließen
3.:
Auf die bevorstehende Überschwemmung des Badezimmer-Bodens vorbereitet sein
4.:
Shampoo, Dusche, Badewasser müssen unbedingt schon vorbereitet und griffbereit sein wenn die Katze "kommt"
5.:
Die Katze gut festhalten und darauf achten dass es nicht zu viel Kratzer werden!
6.:
Wenn die Katze keine Fluchtmöglichkeit hat dann nach dem Baden unbedingt in ein Handtuch einwickeln und kurz trockenreiben(zärtlich!!)
7.:
wenn die Katze doch abhaut alle Fenster zu so dass keine Kälte und kein Zug entstehen kann und je dach Witterung einen Heizung anmachen wo sie sich notfalls aufwärmen kann!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-04-17 10:11:39 mit dem Titel Die Katze ist ein Freund für einen lange Zeit
In 3 Tagen ist wieder Ostern. Und wie jedes Jahr wird auch dieses Mal in unzähligen Osterkörbechen wieder ein Haustier stehen/liegen/sitzen. Oft ein Hund oder ein Katze. Zu dem Thema der Katzenanschaffung möchte ich als Züchterin mal ein paar Worte sagen!
------------------------------------------------------
Eine Katze bedeutet Verantwortung!
Deswegen habe ich einmal ein paar Fragen zusammengestellt die sie alle mit ja beantworten sollten denn wenn auch nur einen einzige mit nein als Antwort dabei ist würde ich dringen von der Anschaffung einer Katze abraten!
1. Habe ich die Erlaubnis meines Vermieters ein Haustier zu halten? Sind alle Personen die mit in meinem Haushalt leben damit einverstanden dass wir ein neues Familien? Hat auch sicher niemand eine Allergie auf Katzenhaare oder einen Krankheit die die haltung einer Katze ausschließt??
2. Bin ich mir im Klaren darüber das das Tier älter wird? Auch wenn es jetzt noch ein Kitten ist und ganz lieb drollig und ulkig ist so wird daraus einmal einen ausgewachsene Katze die dann Ansprüche stellt. Zum Beispiel wird es nötig sein die Katze zu Impfen sie regelmäßig zu entwurmen und auch regelmäßig ein Gesundheitscheck fällig ist! Bin ich mir im Klaren darüber dass ich dafür Zeit aufbringen muss? Weiß ich dass es auch nicht einfach werden kann da große Probleme mit Krankheiten auf mich zukommen können?
3. Bin ich mir im Klaren darüber, dass meine Katze gut und gerne 20 Jahre alt werden kann und dass ich ihr eigentlich bis zu ihrem Tod ein schönes zuhause biete muss? Bin ich bereit auch dem alten Tier das nicht mehr spielen will sondern mehr oder weniger den ganzen Tag schläft und frisst eine gutes „Gnadenbrot“ zu geben?
4. Ein Tier braucht seinen Menschen! Reine Wohnungskatzen sind darauf angewiesen dass ihr Mensch ihnen regelmäßig frisches Wasser und Fressen gibt mit ihnen spielt und kuschelt. Aber auch alle anderen wollen das ihr Mensch Zeit mit ihnen verbringt sonst verwildern sie weil sie den Bezug zum Menschen verlieren! Bin ich bereit, dass ich auch einmal mein Abendprogramm auf meine Katze einrichte? Wenn das Tier z.B. krank ist und jetzt sehr stark die Nähe ihres Menschen braucht bin ich dann bereit auch mal zuhause zu bleiben?
5. Habe ich die nötigen Mittel dazu meiner Katze alles zu bieten was sie braucht? Angefangen beim Fressen dem Spielzeug, Kratzbäumen bis hin zu Tierarztrechnungen. Bin ich auch bereit mein Tier operieren zu lassen wenn es notwendig wird? Habe ich die Mittel dazu die Kosten zu bezahlen?
6. Weiß ich das Tier in guten Händen wenn ich auf Geschäftsreise bin oder mal im Urlaub?? Bin ich bereit auch einen Catsitter zu engagieren? Habe ich Nachbarn oder Freude die auf meine Katze aufpassen? Bin ich auch mal bereit mein Tier mitzunehmen oder zugunsten der Katze auf einen Urlaub zu verzichten?
Ich finde diese Fragen sind die essentiellen Dinge mit denen sich ein potentieller Katzenbesitzer auseinandersetzen sollte.
Diese Fragen decken wirklich nur die Grundbedürfnisse einer Katze ab! Deswegen finde ich es auch extrem wichtig, dass alle diese Fragen mit ja beantwortet sein müssen, so dass sowohl der Mensch als auch die Katze etwas von ihrem Miteinander haben!
Ich habe eine Katze aus dem Tierheim geholt, meine Cindy, die angeblich weder kuschelte noch spielte und d e s w e g e n im Tierheim abgegeben wurde!
Ich kann dies leider überhaupt nicht bestätigen. Wenn man ihr Aufmerksamkeit schenkt dann gibt sie sie auch zurück!!!
------------------------------------------------------
Wenn man sich dann als guter Dosi bewiesen hat, dann stellt sich natürlich die Frage woher bekomme ich meine Katze??
Primär gibt es natürlich 2 Möglichkeiten:
Das Tierheim oder Der Züchter!
Dahinter steckt natürlich die Frage Rassekatze oder nicht?
Das muss man selber wissen! Ich kann nur sagen alle sind genau gleich hübsch und gleich lieb es kommt auf den Betrachter an!
T i e r h e i m e sind meist überfüllt mit Katzen jeden Alters.
Die Tiere die man dort bekommt sind meist Hauskatzen.
Sie sind geimpft und kastriert.
Wenn man ein Kitten aus dem TH holt das noch zu jung ist zum Kastrieren dann muss man sich per Unterschrift verpflichten dass man das nachholt! In den meisten Tierheimen existiert auch einen Art Krankenakte des Tiers in dem alles verzeichnet ist wenn das Tier Auffälligkeiten zeigt. Der „Preis“ eines Tiers aus dem TH liegt meist zwischen 50 und 100 Euro je nachdem was das TH für Kastration und Impfung verlangt und wie viel man bereit ist zu spenden!
Rassekatzen findet man hauptsächlich beim Z ü c h t e r. Die normalen Preise beim Züchter liegen je nach Rasse zwischen 300 und 1000 Euro. Diese Preise sind auch keinerlei Wucher wenn man sich einmal überlegt was ein Züchter an Geld in ein Kittet investiert!. Normalerweise ist es bei einem ehrlichen und guten Züchter so dass er nach Verkauf der Jungen immer noch keinen Gewinn gemacht hat.
Natürlich gibt es sowohl unter den Züchtern als auch unter den TH schwarze Schafe.
Wer hierzu noch Infos braucht wendet sich bitte an meine E-Mail Adresse da ich denke dass dies den Rahmen des Artikels hier sprengen würde.
-----------------------------------------------------
Welche Katze ist für wen geeignet??
Das hängt natürlich primär von der Einstellung des Menschen ab!
Man kann als Ruhiger ausgeglichener Mensch der auch sehr gerne eine ordentliche Wohnung hat sich nicht eine stürmische Katze anschaffen die gerne mal bei „Aufräumen“ hilft! Da so einen Partnerschaft nicht funktionieren kann muss man ein paar kleine Details beachten!
Im Wesentlichen lassen sich alle Katzenrassen in drei verschiedenen Wesensarten einteilen.
Ich möchte hier nun einmal aus meinen eigenen Erfahrungen einige Katzen diesen Gruppen zuordnen!
Die meisten Perser und Colourpoint Arten gehören zu der Gruppe der „Menschenbezogenen und ruhigen Katzen“.
Sie sind perfekt für Menschen die sehr auf einen gepflegte Wohnung achten und das auch von ihrem Tier erwarten. Menschen die sich eine solche Katze anschaffen wollen sollten ruhig sein und keine kleinen Kinder haben. Eine Freundin von mir aus der Uni hat einen Perserdame und hat mir erzählt wie angenehm es ist ihre Aline neben sich ruhig schnurrend liegen zu haben und dabei zu lernen. Sie meint dass man dabei richtig entspannt und zugleich konzentriert lernen kann. Sie selber ist ein eher fahriger Mensch der leicht nervös ist. Sie hat sich aber für Aline entschieden weil sie neben ihr der ruhende Pol ist. Das kann wie gezeigt auch sehr angenehm sein!
Für Menschen die gerne ein wenig Leben in ihrer Wohnung haben wollen ist eine Siam Katze die perfekte Lebenspartnerin! Siam Katzen gehören zu der Gruppe der Katzen die „Menschenbezogen aber lebhaft“ sind.
Meinen Tante hat 2 Siam Kater ich habe früher wenn meinen Tante im Urlaub war . Dabei konnte ich das Wesen dieser Katzen recht gut kennen lernen. Diese Katzen schaffen es in der einen Minute tief und fest zu schlafen und in der Nächsten hoch oben auf dem Kratzbaum zu turnen. Sie sind gut geeignet für Familien mit Kindern da sie gerne und viel toben und auch im alter noch gerne „Sport treiben“. Wenn es ihnen aber zu viel wird dann wehren sie sich und schlagen auch mal mit der Pfote zu. Na ja Katzen sind auch kein Spielzeug. Bei den Tobereien kann auch schon mal das einen oder andere Glas oder Porzellan in die Brüche gehen als solche Sachen am Besten katzensicher verwahren. Zugleich sind die Siam auch sehr menschenbezogen! Ist ihr Mensch im Urlaub dann verändern sie sich weil die Bezugsperson fehlt! Auch wenn die beiden Kater meiner Tante mich sehr gut kannten so war es immer anders wenn sie nicht da war: Ich hatte immer das Gefühl sie würden am liebsten mitfahren. Dafür war aber auch die Begrüßung wenn meine Tante wieder da war umso intensiver.
Ich selbst habe neben meinem sehr gelungenem Siam Perser Mix ein BKH (Britischkurzhaar) Kitten und eine EKH(Europäischkurzhaar) Dame. Diese zwei gehören zu der dritten Gruppe der Katzenwesensarten, den unabhängigen ausgeglichenen Katzen.
Sie kommen auch gut ohne Herrchen und Frauchen zu Recht sind selbstständig und teilweise auch sehr eigenwillig. Auch für etwas ältere Kinder sind dies Katzen die perfekten Gefährten. Solange die Kinderverstehen dass die Katze auch mal ihre Ruhe haben will steht einer langen Freundschaft nichts im Wege. Fühlt sich die Katze überfordert dann zieht sie sich zurück und versteckt sich an einem sicher Ort. Dann sollte man sie auch dringend in Ruhe lassen sie kommt schon wieder wenn sie etwas will und sie zeigt das dann auch teilweise lautstark dass sie Beachtung wünscht. Wenn wir mal übers Wochenende auf einer Messe oder im Urlaub sind und meine Nachbarin sich um die Kleinen kümmert hat auch sie noch nie große Veränderungen bemerkt. Natürlich ist auch hier die Freude groß wenn wir wieder heimkommen aber meist nur weil sie genau wissen dass in mindestens einer der Tüten auch etwas für sie drin ist!
Welche Katze für wen am Besten ist lässt sich grob so abschätzen aber natürlich ist jede Katze wieder individuell anders. Deswegen ist es wichtig das Tier bevor man es zu sich holt kennen zu lernen. Einfach ein paar mal ins TH oder zum Züchter fahren und sich mit dem Tier das man gerne hätte beschäftigen dann erkennt man den individuellen Charakter recht gut.
Wenn noch mehr fragen sind einfach melden!
-----------------------------------------------------
Was braucht meine Katze wenn sie bei mir einzieht?
Die Grundausstattung die man sich meiner Meinung nach vor der Anschaffung einer Katze unbedingt zulegen muss, sollte auf jeden Fall die folgenden Gegenstände umfassen:
1.Der Transportkorb:
Also den Transportkorb braucht man von der ersten Sekunde an! Wie sonst wollen sie ihr neues Kätzchen nach Hause bringen?
Aber was ist mit den verschiedenen Arten von Körben gute Frage!
Alle haben ihre Vor- und Nachteile wie eben alles andere auch.
Die Weidenkörbe gefallen mir persönlich am besten aber sie heben auch einen klitze kleinen Nachteil sie könnten bei der "richtigen" Katze oder dem "richtigen" Kater recht schnell kaputt sein. Ich habe das bei einer Freundin gesehen der Kater hatte das Teil innerhalb von ein paar Tagen verlegt weil er es so gern hatte, er hatte es einfach zum Fressen gern und ist drauf rum gehüpft...
Aber das ist nur ein kleiner Nachteil.
Ansonsten sind sie schön und man kann sie auch als "Deko" in die Wohnung stellen...
Die anderen sind normalerweise aus Plastik.
Sie sind gut zu reinigen und auch so praktisch.
Bei den Plastikboxen gibt es 2 Arten: Open und eben nicht open.
Das open bezieht sich auf oben.
Und das oben zum öffnen ist schon ein Vorteil zB beim TA. Weil dann auch die kleinen Schissserchen leicht aus der Box geholt werden können, aber ansonsten ist es das völlig gleiche...
Welchen Korb man dann am Ende kauft muss man selber entscheiden!!
Denn man muss ja auch damit umgehen können!
2.Das Katzenklo:
Das Katzenklo sollte dann wenn die neue Katze einzieht auf jeden Fall schon fix und fertig dastehen!!!
Wenn es ein kleines Kätzchen handelt dann sollte das Klo vielleicht keine Schwingtür haben weil die teilweise zu schwer aufgehen für die kleinen aber ansonsten spricht hier gegen kein Klo irgendwas.
Den kleinen Vorteil den Klos mit Hauben haben ist das es nicht ganz so stinkt aber wenn ich mal ehrlich sein soll bei mir stinkt auch das eine offene Klo nicht ich mach es ja immer sauber!!
Vorleger vor einem Katzenklo sind immer gut weil es landet schon mal was draußen vor allem beim Scharren und das dann einzeln einzufangen.... aber theoretisch tut's da auch ein Badezimmerteppich oder so was ähnliches!
3. Das richtige Streu:
Tja das Streu....
Klar dass es auf jeden Fall schon im Klo sein sollte wenn man die Katze heim holt!!
Aber was für ein Streu das ist eine gute Frage ich habe beide Sorten bei mir im Gebrauch.
Der Vorteil an Klumpstreu ist das es meist sparsamer ist als nicht klumpendes Streu. Es gibt Marken von Klumpstreu da muss man nur alle 4 Wochen das Streu mal wechseln wobei bei nicht klumpenden Streu der Inhalt 1 mal die Woche schon komplett ausgetauscht werden sollte...
Wie man es am Ende macht ist auch von der Katze abhängig meine Kleinen haben zb das feine Klumpstreu immer quer durch die Wohnung verteilt aber probieren Sie es aus sie werden bald merken was das beste für sie und ihre Katze ist!! Und immer dran denken mindestens so viele Klos wie Katzen!!! Das beugt vor*g*
-----------------------------------------------------
Mein Fazit:
Ich finde die Katze ist das perfekte Haustier für Menschen die ein unabhängiges Familienmitglied suchen. Oder für solche die einen treuen und anhänglichen Lebensgefährten suchen der aber nicht wie ein Hund noch spät abends oder bei jedem Wetter nach draußen will um sein Geschäft zu verrichten!
-----------------------------------------------------
Ich hoffe ich konnte mit meinem Bericht bei der Entscheidung für oder gegen eine Katze weiterhelfen!
LG mus21 weiterlesen schließen -
immer etwas Weiches
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Ich habe drei Katzen. Eine Katze, ca. 1 Jahr alt, einen Kater, der zwillingsbruder der Katze und noch einen kleinen Kater, gerade mal 10 Wochen alt. Sie verstehen sich super.
Als wir den Kleinen noch nicht hatten, hatten wir einen Kratzbaum im Bad, damit die Katzen es schön weich hatten, wenn sie schliefen. Wir hatten sie ins Bad eingesperrt, weil sie sonst so viel kaputt machen würden.
Da wir aber jetzt drei Katzen haben, empfanden wir das Bad für zu klein für alle drei. Sie dürfen im Wohnzimmer schlafen über Nacht. Ein neuer Kratzbaum, ein größerer musste her. Leider hat der meine Katzen völlig kalt gelassen. Die Coch war immernoch bequemer. Es hat uns fast wahnsinnig gemacht, weil wir uns nirgens hinsetzen konnten, denn immer war eine Katze irgendwo drauf. Wir haben unseren Sessel nur selten benutzt. Also habe ich eine alte Wolldecke genommen, sie auf den Sessel gelegt und sofort war es der neue Schlafplatz der drei. Ist das nicht herrlich? Wir haben die Couch für uns und unsere Katzen fühlen sich auch wohl. Bei Katzen muss man halt eben immer kompromissbereit sein.
Es ist zwar nicht immer leicht, aber es geht schon.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-04-08 18:38:55 mit dem Titel Wenn Katzen Junge bekommen
Also bei meiner Katze war es ein Horror-Tag!
Wir hatten einen Kater und eine Katze, die wir völlig fertig und noch ganz klein gefunden haben und mit viel Liebe und Geduld aufgezogen haben. Sie wurden größer und wir haben uns mit dem Thema Katzenkinder beschäftigt. In Beratung mit dem Tierarzt haben wir beschlossen, dass wir es einmal drauf ankommen lassen würden. Wir wussten nicht sicher, ob das Geschwister waren, waren uns aber ziemlich sicher. Der Tierarzt gab uns die Information, dass Inzucht bei Katzen nicht unbedingt schlimm sein muss. Es könnte höchstens sein, dass die Katzen einen kleinen Herzfehler bekommen.
Naja, nachdem meine Katze Mimi 67 Tage schwanger gewesen war, wusste ich irgendwie, dass es heute Nacht soweit sein würde. Mimi wich mir nicht mehr von der Seite, miaute, wenn ich ins Bad gegangen bin ohne sie, lag den ganzen Tag ganz nah bei mir, auf meinen Beinen, usw. Ich durfte mich nicht von der Stelle bewegen. Also bin ich die ganze Nacht aufgeblieben.
Um 5 Uhr morgens war es dann soweit. Ich hatte ein Körbchen mit einer Wärmflasche schon vorbereitet. Sie wollte nicht hinein. Nach kurzer Zeit kam schon das erste Baby. Leider auf unserem roten Wohnzimmerteppich. Den Kater hatte ich zur Vorsicht ins Bad gesperrt. Mimi wusste nicht, wohin sie das Kleine bringen sollte. Sie legte es mir auf den Schoß und sie legte setzte sich in den Flur, um sich zu putzen. Als sie wieder da war, legte ich ihr Kleines in das Körbchen, so dass sie es sehen konnte. Aber ich musste sie regelrecht dazu zwingen auch ins Körbchen zu gehen. Als sie endlich liegen blieb und das Junge weiter ableckte, holte ich den Kater dazu. Er blieb ganz coll, sah sich das Junge an und leckte es auch. Dann legte er sich dazu.
Dabei sollte es aber nicht bleiben. Mimi und der Kater ließen das Junge immer wieder alleine, oder Mimi legte es zu mir. Die beiden spielten. Keine Anzeichen von Erschöpfung. Und es ging immer wieder auf die Couch.
Als ich nach 4 Stunden die Nase gestrichen voll hatte vor Sorgen, weil kein anderes Junge kam, rief ich den Tierazrt an.
Nach einer Spritze zur Wehenförderung, die nichts brachte, musste meine kleine Katze, die erst ca. 1Jahr alt war, einen Kaiserschnitt über sich ergehen lassen. Noch zwei weitere Junge kamen zur Welt. Als ich total aufgeregt meine vier wieder abholen konnte, war Mimi total geschwächt. Ich musste mich auch um sie kümmern, weil sie ganz dünn geworden war und kaum noch etwas machen konnte. Zudem musste ich die drei Kleinen noch füttern. Alle zwei Stunden.
Als es Mimi besser ging, fingen die Babys an bei ihr zu trinken. Der Kater war natürlich immer dabei und lag eigentlich immer bei seiner kleinen Familie.
Ein Kleines musste ich weiterhin füttern. Zu unserem und seinem Bedauern, mussten wir es nach vier Wochen einschläfern lassen, weil es einen Blähbauch hatte, nicht sehen konnte, Augen und Nase vereitert waren, sie Pilze hatte und extremen Haarausfall.
Eine Woche später mussten wir auch das auf natürliche Weise geborenes Baby einschläfern lassen. Ihr Name war One. Sie hätte nie gehen können, hatte auch diesen Haarausfall und eitrige Augen.
Es blieb uns noch ein Kurzer übrig. Der einzige Kater. Und der ist jetzt schon 10Wochen alt und putzmunter. Drei Katzen sind zwar etwas viel, aber unter den gegebenen Umständen ist das schon ok.
Diese ganzen Umstände haben uns 396Euro gekostet. Allein der Kaiserschnitt mit der Kastration. Wow! Ich habe nicht schlecht gestaunt.
Also mein Fazit: niemals Inzucht - auch nicht bei Katzen weiterlesen schließen
Informationen
Die Erfahrungsberichte in den einzelnen Kategorien stellen keine Meinungsäußerung der Yopi GmbH dar, sondern geben ausschließlich die Ansicht des jeweiligen Verfassers wieder. Beachten Sie weiter, dass bei Medikamenten außerdem gilt: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Bewerten / Kommentar schreiben