Katzen Allgemein Testberichte
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Tests und Erfahrungsberichte
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Die waren schon vor uns da
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Als ich vor 6 Jahren hier bei meinem Freund einzog, lebten mit ihm schon 2 Perser Katzen in der Wohnung. Krümel und Bianca heißen sie, sind beide weiblich und sind zu der Zeit 3 und 4 Jahre alt gewesen. Ich fand sie damals noch sehr niedlich und wußte bis dahin eigentlich auch nicht viel über Pflege, Ernährung, Futter und das, was noch alles auf uns zukommen wird.
Die Grundausstattung für die Katzen war natürlich schon vorhanden, als da wären: Katzenklo, welches gefüllt mit Katzenstreu ist, in unserem Bad steht und jeden Abend gesäubert wird. Wir benutzen hierfür Klumpstreu, heißt, die Katzen machen ihr Pipi und das Katzenstreu bindet dies und man holt, wenn man gutes Katzenstreu benutzt, dies als Klumpen heraus. Das größere Geschäft bekommt man sowieso an einem Stück gut heraus. Sind fast keine persönlichen Erfahrungen von mir, da ich es nur 2-3 Mal gemacht habe, aber schon oft zugesehen habe.
Zum Säubern des Katzenklo`s eignet sich eine Katzenschippe recht gut, die an der unteren Seite gelöchert ist und das Streu, welches noch nicht gebraucht wurde wieder durch diese Löcher freigibt. So kann man recht sparsam mit dem Streu arbeiten. Soviel also zur Reinigung des Katzenklo`s.
Außerdem benötigen Katzen einen Kratzbaum, wo sie ihre Krallen wetzen und auch ihr Nickerchen halten können. Unsere beiden Katzen, die übrigends reine Wohnungskatzen sind, haben einen Kratzbaum, der selbst angefertigt wurde, leider nicht von uns, welcher aber fast bis unter die Decke geht. Außerdem hat Dieser ein Häuschen, welches 3 Eingänge hat. Schlafen tut eigentlich fast nur Bianca in Diesem. Krümel zieht den Sessel vor. Der Kratzbaum selbst ist mit "Katzenteppich" bespannt, woran die Katzen sich auch ihre Krallen wetzen können. Und hat insgesamt 3 Etagen, auf denen sich die Katzen lümmeln können.
Tja leider läuft es auch dann nicht immer so, wie man sich das gedacht hat. Ist unsere Bianca wütend, fühlt sich nicht genug geliebt und beachtet, nimmt sie auch schon unsere Sofas, Sessel oder die Wand, um uns zu zeigen, hey ihr da, ich will mehr. Streicheln müßte man sie den ganzen Tag, wenn es nach ihr gehen würde. Ob sie allerdings dann zufrieden wäre, ich glaub kaum. Wir müssen ja auch irgendwann schlafen und Katzen sind in den Schlafräumen nicht erwünscht, jedenfalls bei uns nicht.
Kämmen sollte man Perser Katzen auch regelmäßig, was von unseren leider gehaßt wird, wie die Pest. Ehe wir sie kämmen können, haben wir die Krallen schon gespürt. Auf Grund dessen haben wir mit unserer Krümel ziemlich große Probleme, die leicht verfilzte Haare bekommt. Da hilft dann im schlimmsten Fall nur der Gang zum Tierarzt. Oder wir versuchen es vorher schon mit einer hält sie fest, der Andere kämmt. Dann bleibt der Gang zum Tierarzt erspart und auch die Narkose, die sie dort bekommen muß.Mit Bianca dagen gibt es kaum Probleme.
Auch , wenn wir sie so in "die Mangel nehmen" ,sie festhalten und versuchen die Knoten heraus zu kämmen, ist die Gefahr, gekratzt zu werden, absolut hoch. Zur Zeit haben wir wieder das Problem. Es ist Fellwechsel durch die ständig sich veränderden Temperaturen geht es hin und her. Die Haare, welche bei unseren Perserkatzen recht lang sind, fallen aus, die Katzen putzen sich häufiger, verschlucken die Haare und meist morgends tritt man, wenn man "Glück" hat, in ein ausgebrochenes übelriechendes mit Futter vermischtes Haarknäul.
Aber nicht nur morgends, eigentlich passiert es wieder recht häufig, daß sie anfangen zu würgen und schon weiß man, was los ist.Bisher haben wir noch kein Mittel dagegen gefunden. Ich muß aber sagen, daß unsere Perser recht robust sind, krank waren sie noch nicht, in den 6 Jahren, die ich hier wohne. Ganz selten hatte Bianca mal Durchfall, dann wurde sie in die Wanne gestellt, mit einem Lappen der Po gereinigt und das war es dann auch schon. Zum Arzt mußten wir nicht.
Ach ja, fressen tun die Katzen ja auch was. Bei uns gibt es für beide Katzen zusammen 1 Büchse Katzen- Naßfutter pro Tag, eine halbe morgends, die andere abends, meist Wiskas oder AS, aber auch Bianca von Penny essen sie gern. Dann bekommen sie morgends und abends noch eine Handvoll Trockenfutter. Sie wiegen so um die 4 Kilo, was bei Perserkatzen wohl das Idealgewicht ist. Außerdem wird täglich das Wasser im Katzennapf gewechselt.
Falls wieder Fragen kommen, ob das nicht zu wenig ist, was die Katzen bekommen ..... mal essen sie alles auf, mist bleibt aber immer etwas im Napf zurück, der dann entsorgt wird. Es gibt morgends und abends frisches Futter.
Was soll ich sagen, Perser Katzen sind niedlich, wir haben die Süßesten, behaupte ich mal. Auch, wenn sie sehr viel Zeit für Pflege und Streicheln in Anspruch nehmen, wenn sie auf einmal weg wären, ich würde sie vermissen. Aber ich würde mir nie selbst persönlich welche anschaffen, wenn ich nur bedenke, daß die ganze Wohnung voller Katzenhaare ist, man mit dem Saubermachen kaum hinterher kommt,so, wie sie die Haare verteilen und nicht nur die, bestimmte Oberbekleidung nicht tragen kann, weil sie die Haare nicht mehr loslassen.
Ich hoffe, ich habe nichts vergessen.
Bewegungsdrang: mal sind unsere Katzen ziemlich munter und rennen durch die Wohnung, fangen sich, meist liegen sie aber irgendwo auf ihren Lieblingsplätzen und faulenzen
Familientauglich sind sie, als der Kleine noch zu klein war, haben wir ihn von den Katzen getrennt, hieß er hatte ein Zimmer, wo die Katzen nicht reinkonnten. Wir empfanden das als sehr wichtig, schon weil mein Großer und ich eine Katzenhaarallergie haben, die sich aber durch das Zusammenleben mit den Katzen verflüchtigt hat, wie es scheint. Jetzt schmust der Kleine mit den Katzen noch heftiger, wie wir, sie nehmen ihm kaum etwas übel. Also Familientauglichkeit bestätigt.
Futterkosten sind eigentlich normal, es kommt drauf an, wo man was kauft, es muß nicht das Teuerste sein.
Platzbedarf: sagen wir es so, Platz haben wir genug und sie haben sich noch nicht beschwert
Spielzeug haben unsere Katzen auch, Mäuse finden sie total interessant, die werden dann rumgeschmissen und gefangen und irgendwann sind sie verschwunden und wurden erst beim großen Aufräumen gefunden. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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LeaofRafiki, 02.03.2003, 14:14 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
nicht nur manche Perser hassen Kamm und Bürste, meine Nele (Somali blau) auch... Da hilt nur noch Trick 17 und die Schere ;-) LiebeNgruß, Lea
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REST IN PEACE - Manchmal reichen 9 Leben nicht aus
09.03.2003, 06:58 Uhr von
Nyaasu
Ich bitte euch, bei allen Bewertungen, die schlechter als sn sind, einen Kommentar mit Begründung...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Es ist gerade 3:52 Uhr, ich bin vor einer Stunde von der Arbeit gekommen und sollte eigentlich schon längst schlafen, aber da ich irgendwie überhaupt nicht müde bin, habe ich beschlossen, noch einen neuen Bericht zu schreiben. Dieser ist recht kurzfristig eingeschoben, aber mein Tokyo-Bericht wird sooo lang, dass ich unmöglich mit dem Einstellen eines neuen Berichteswarten kann, bis er fertig ist.
Daher schreibe ich jetzt über was ganz anderes...
WORUM GEHT’S?
Wer meinen Bericht bzw. meine Geschichte unter „alles mit B“ gelesen hat, weiß, dass ich eine sehr enge Beziehung zu Katzen habe und daran glaube, dass sie 9 Leben haben. Mindestens.
Jedoch ist Bella, die Katze, um die es in dieser Geschichte geht, nicht gerade meine erste Katze, denn allzu oft musste ich bisher feststellen, dass auch 9 Leben bei weitem nichts ausreichen.
Deswegen widme ich diesen Bericht all den Katzen, die bisher aus den verschiedensten Gründen von mir gegangen sind.
Mögen eure Seelen Frieden finden. Ich werde euch nie vergessen!!!
#1 - MISCHKA
1983, als meine Eltern heirateten und zusammenzogen, holten sie sich eine kleine, struppige Katze ins Haus. Sie war grau-getigert und bekam den Namen Mischka, meistens wurde sie aber liebevoll Mickie genannt.
Mischka hatte gleich einen schlechten Start, denn sie pieselte vor das Katzenklo auf die Badematte (obwohl sie bereits stubenrein war), was meinen Vater dazu veranlasste, ihr eine kalte Dusche zu verpassen. Insgesamt war Mischka aber eine sehr liebe und verspielte Katze.
1984, kurz vor meiner Geburt (an alle, die es noch nicht wissen: Ich werde am 20. März 19 >> ALT!!! ^_^;), beschlossen meine Eltern, Mischka kurzfristig zu meiner Oma zu geben, damit es mit mir keine Probleme gibt. Das sollte eigentlich nur für kurze Zeit so sein, jedoch blieb Mischka bis an ihr Lebensende bei meiner Oma.
Leider hatten das und die Kastration starke Auswirkungen auf ihr Wesen: Sie wurde fett, faul und kratze alles und jeden, nur meine Oma durfte sie manchmal kraulen. Sie fraß oder schlief unter der Eckbank, mehr tat sie nicht.
1998 musste sie aufgrund von Krebs (Knoten im Bauchbereich; auf der Bauchseite wuchs auch kein Fell mehr) eingeschläfert werden. Ich hatte leider nie eine gute Beziehung zu ihr, aber das hatte irgendwie keiner.
#2 & #3 - ROBIN UND LEILA
1989, Geli (ich) war gerade 5 Jahre alt geworden, beschloss ihre Mutter (die schon seit längerem alleinerziehend war), dass dringend wieder Katzen ins Haus mussten, das schmusige Fellknäuel fehlte einem schon irgendwie.
Da Bekannte gerade Katzen zu verschenken hatten, nutzen wir diese Gelegenheit und holten uns ein schwarzes Geschwisterpärchen mit weißem Latz nach Hause, welche nur davon zu unterscheiden waren, dass Robin zwei weiße Pfoten hatte und Leila nicht.
Die beiden verstanden sich prächtig sie spielten und schmusten mit einander und mit uns und trugen fast täglich spielerische Machtkämpfe aus.
Da wir im Erdgeschoss wohnen und ein vergittertes Kabufffenster haben, durch welches eine Katze aber locker durchpasst, erlaubten wir unseren beiden, geschützt mit Halsband und Flohpuder, den Gang in die Freiheit.
Robin war als Kater auch nach seiner Kastration der Lebhaftere von beiden. Er brachte einen Haufen Mäuse, Regenwürmer und manchmal auch einen Vogel mit nach Hause, und einmal auch eine Ratte und eine Taube, es wurde nie langweilig mit ihm. Eines Tages kletterte er auf den höchsten Baum und kam nicht wieder herunter. Anstatt zu klettern, ließ er sich aber dummerweise fallen und landete seitlich (Katzen laden halt doch nicht immer auf den Pfoten) auf einer Mauer. Er fraß drei Tage nichts, behielt aber keine bleibende Schäden.
Mit knapp anderthalb Jahren fand Robin ein grausames Ende. Ich war gerade bei meiner Oma (und Mischka :-) als das Telefon klingelte und meine Mutter mir unter Tränen mitteilte, dass Robin überfahren worden wäre. Er hatte diesen Crash zwar überlebt, jedoch waren ihm dabei beide Vorderpfoten abgetrennt worden. Wie er es geschafft hatte, sich so krüppelig über sämtliche Hinterhöfe nach Hause zu schleppen, wissen wir bis heute nicht. Als meine Mutter zur Mittagspause nach Hause kam, lag Robin auf dem Sofa, auf meiner alten Babydecke, und leckte sich die Pfoten, während Leila nervös und verstört vor dem Sofa auf und ab ging. Sofort fuhr meine Mutter mit Robin zum Tierarzt, musste jedoch einsehen, dass eine Katze ohne Vorderpfoten keine Chance hat und ließ ihn schweren Herzen einschläfern.
Meine Mutter trug die kommenden Tage schwarz, was von meiner Familie herablassend belächelt wurde. (Wir sind leider die einzigen Tierfreunde). Ich war zwar froh, den Anblick nicht ertragen haben zu müssen, war jedoch traurig, dass ich mich nicht von ihm hatte verabschieden können. Die blutige Decke hütete ich wie einen Schatz, und als meine Oma es gewagt hatte, diese zu waschen, brach ich in Tränen aus.
Leila stand die ersten drei Tage und besonders die Nächte nach Robins Tod auf dem Balkon und weinte, als hoffte sie, dass er doch noch wieder kommen würde, oder vielleicht wollte sie ihm durch ihren Totengesang auch nur die letzte Ehre erweisen. Diese Situation zeigte mir übrigens, dass Katzen (Tiere allgemein) sehr wohl eine Seele und Gefühle haben, denn Trauer ist kein Instinkt.
Leila war seit dem etwas ruhiger, war aber auf der anderen Seite auch öfter draußen, manchmal für mehrere Tage.
Ihr Pech war allerdings, dass sie sehr, sehr zutraulich und anhänglich war und sich von jedem Streicheln ließ. Dies ist wahrscheinlich der Grund, warum sie nach fast sieben Jahren bei uns einfach nicht mehr wiederkam. Vielleicht wurde sie aber auch erschossen oder starb an Rattengift, was bei uns in der Stadt nicht wirklich etwas ungewöhnliches wäre.
#4 - TOMMY
Der junge schwarze Kater war leider nur eine Woche bei uns.
Er war sehr neugierig und schmusig und eigentlich ein Jahr nach Robins Tod als Leilas Spielgefährte ins Haus geholt worden, damit sie nicht mehr so allein ist. Die beiden vertrugen sich jedoch gar nicht, und als meine Mutter einmal aus Versehen die extra wegen ihm verschlossene Kabufftür offen ließ, lief er nach draußen und kam nie wieder.
#5 - SAMMY
Als Leila verschwand, war ich 11 gewesen. Meine Mutter wollte keine neue Katze, jedoch konnte ich einfach nicht mehr ohne Katze leben, es war so leer im Haus, und so stimmte meine Mutter zu, dass mir Bekannte zum 12. Geburtstag eine Katze schenkten.
Sie war schwarz (ich mag schwarze Katzen!), etwa drei Jahre alt und kam aus dem Tierheim. So hatte ich gleichzeitig noch eine gute Tat vollbracht.
Am Anfang war Sammy sehr ängstlich und verkroch sich hinter Möbelstücken, wurde aber schnell zutraulich, als sie feststellte, dass sie nun ein Zuhause hat und wir ihr nichts tun. Raus ließen wir sie erst einmal nicht.
Jedoch wurde Sammy bereits im Juni, nach nur drei Monaten, schwer krank. Eigentlich war sie es bereits im Tierheim gewesen, jedoch brach die Krankheit jetzt erst aus. Wie sich herausstellte, litt sie an FIP, eine Krankheit, bei der sich die Lungen langsam mit Wasser voll saugen, bis die Katze qualvoll erstickt. Zudem hatte Sammy 41°C Fieber, was auch für einen Menschen nicht wenig ist.
Für FIP gibt es keine Heilung, jedoch maßen wir jeden Tag Fieber und gaben ihr Antibiotikum, in der Hoffnung, sie irgendwie retten zu können.
Kurze Zeit später, als wir in unserem nicht mehr verschiebbaren Urlaub waren, kam jedoch der irgendwie bereits erwartete Anruf unserer Katzensitter – Sammy hatte eingeschläfert werden müssen, da es keine Hoffnung mehr für sie gab und man ihr weiteres Leiden ersparen wollte.
Ich weinte den ganzen Abend, denn auch wenn sie nicht lange bei uns gewesen war, hatte ich sie doch sehr ins Herz geschlossen, denn sogar beim Fiebermessen hatte sie geschnurrt, so glücklich war sie gewesen, endlich zu Hause zu sein.
#6 - SISSI
Bereits in dem erwähnten Sommerurlaub trafen wir unsere neue Mitbewohnerin. Die Entscheidung wurde sehr kurzfristig getroffen, aber man möge uns angesichts Sammys Tod keine Hartherzigkeit vorwerfen, denn unser neuer Liebling kam von einem Bauernhof, auf dem sehr viele kleine Katzen geboren werden, die unmöglich alle ernährt werden können, und so erleiden die, die nicht vermittelt werden können, den Tod des Ertrinkens.
Und das wollten wir nun auf keinen Fall! Die Wahl fiel uns allerdings sehr schwer, da alle fünf Kleinen wahnsinnig süß waren. Am Ende entschieden wir uns dann für die zierlichste, ein schwarz weißes Katzenmädchen.
Da sie von einer bayrischen Alm kam und uns zudem während dieses Urlaubs Romy Schneider in ihrer erfolgreichsten Filmreihe erfreute, bekam die Katze den Namen Sissi.
Die sieben Stunden Fahrt bis nach Hause waren sehr heiß und stressig, und Sissi wollte einfach nichts trinken. Auf einem Rastplatz entwischte sie uns dann und verkroch sich unter einem Altpapiercontainer, konnte aber von meiner Mutter erfolgreich eingefangen werden.
Sissi wurde sehr schnell zutraulich, und aus dem kleinen Fräulein wurde recht schnell eine ausgewachsene, recht stämmige Katzendame, die bereits mit 9 Monaten qualvoll rollig wurde und daher schnell kastriert wurde.
Drei Monate nach Sissi, im Herbst 1996, kam BELLA zu uns, auf die ich gleich noch weiter eingehen werde. Sissi hasste Bella zu Beginn bis aufs Blut und schlug sie, wo sie nur konnte, jedoch waren sie nach wenigen Tagen plötzlich die dicksten Freunde.
Als Bella dann anderthalb Jahre später spurlos verschwand, wartete Sissi eine Woche lang den ganzen Tag auf dem Balkon, dass ihre kleine Freundin zurückkommen möge. Als sie dies nicht tat, machte sich Sissi auf den Weg, Bella zu suchen. Bella kam wieder, Sissi jedoch nicht, und als wir drei Wochen nach ihrem Verschwinden aus eine Wochenende in Ostfriesland nach Hause kamen, war auf dem Abrufbeantworter die Nachricht einer Nachbarin, dass Sissi überfahren worden war. Nach drei Wochen langer Abwesenheit wurde sie überfahren, direkt vor unserer Haustür, und die Person hat sich noch nicht einmal die Mühe gemacht, ihren Körper an die Seite zu legen, sondern ließ sie mitten auf der Straße liegen. Unsere Nachbarin trug Sissis Leiche in den nahegelegenen Park, und meine Mutter ging hin, um sich zu vergewissern, dass es wirklich Sissi war. Sie war es, und so, wie sie zugerichtet war, hatte sie wenigstens nicht mehr lange leiden müssen. Ich war sehr traurig über dieses tragische Ende, war auf der anderen Seite aber froh, Gewissheit zu haben. Sissi war zwar tot, aber wenigstens saß sie nicht in einem Versuchslabor oder so und musste leiden.
#7 - BELLA
Die braune Tigerin wurde, wie bereits gesagt, im Herbst 1996 Mitglied in unserer Familie.
Ihre Mutter hatte sie und ihre 4 Geschwister im Hühnerstall eines Bauernhofes bekommen und nach drei Wochen im Stich gelassen, so dass sich die Bauern der fünf Kleine annahmen.
Als wir dort ankamen, waren die Kleinen gerade erst sechs Wochen alt und lagen alle nebeneinander und zusammengerollt auf dem Heizkörper. Optisch konnte man keinen Unterschied ausmachen. Wer von den Süßen sollte denn nun Sissis neuer Spielkamerad werden??? Während wir uns mit der Bäuerin unterhielten, hopsten ein Mädchen von der Heizung, kam neugierig schnüffelnd an und kletterte gleich in die Handtasche meiner Mutter. Da wussten wir, dass sie Richtige ist!
Zuerst wollten wir sie Babsy nennen, aber da Katzen bei ihren Namen besonders den letzten Laut wahrnehmen, war das sehr ungünstig, da Sissi und Babsy bei auf einem i endeten. Nach einigem Grübeln wurde aus Babsy dann Bella, die Schöne, was gut passte, denn sie hatte ein wunderhübsches Gesicht, türkis-grüne Augen, die an Lagunen erinnerten und deren Farbe sich je nach Laune leicht änderte und ein seidig weiches Fell.
Obwohl Sissi ihr alles andere als freundlich gegenübertrat, blieb Bella standhaft und kam immer wieder an, egal wie viel Prügel sie auch bezog. Das schein Sissi imponiert zu haben, denn schon bald teilten sie Bett, Kratzbaum, Menschen und alles andere.
Sissi ist die einzige Katze, die Bella als Mitbewohnerin akzeptiert hat, alle anderen werden bis heute wenn überhaupt geduldet und haben kein leichtes Leben.
Irgendwann verschwand Bella und tauchte erst nach über zwei Wochen plötzlich jaulend auf dem Dach des Nachbarhauses auf. Versucht mal, um 22 Uhr euren Nachbarn klarzumachen, dass ihr dringend auf den Dachboden müsst! Völlig ausgehungert konnte sie dann aber doch gerettet werden. Ich war sehr glücklich, auch wenn das die Wunde, die Sissis verschwinden und der bald darauffolgende Tod hinterlassen hatte, nicht ganz heilen konnte.
Während Sissi bereits mit 9 Monaten zeugungsfähig war, brauchte Bella dafür bis Dezember 1998. Dass sie rollig war, bemerkten wir auch nur, weil ihr Lover bei uns ein und aus ging, fraß und schlief. Er war ein Koloss von einem Kater, nicht fett, aber kräftig, und ungefähr dreimal so groß wie die damals so zierliche Bella. Er war schwarz und voller Zecken, also ein Streuner, und vielleicht war es sogar unser Tommy.... Jedenfalls trieben es die beiden auf der Balkonbrüstung (die gerade in diesem Moment von einem Sonnenstrahl beleuchtet wurde, so dass sämtliche Nachbarn daran teilhaben konnten), auf dem Hof und in der Küche, was für ein besonderes Aroma in der Wohnung sorgte. Bella passte das gar nicht, ist es doch für die Dame mehr als qualvoll, befruchtet zu werden, und dieser dumme Kerl schoss auch noch dauern daneben!
Ich freute mich, dass es bald Babys geben würde, machte mir aber Sorgen um mein jährliches Weihnachtsbacken mit meinen Freundinnen, welches in wenigen Tagen stattfinden sollte. Doch Bella hatte genug, und einen Tag vor dem Backen rollte sie sich unter dem Kater auf den Rücken und trat ihm mit voller Wucht in der Unterleib. Als dies ein zweites Mal geschah, sah der Kater ein, dass sie keine Lust mehr hatte und ging.
10 Wochen danach, es war gerade Donnerstag, kamen wir nach Hause und Bella war verschwunden. Es war der 5. Februar 1997, draußen war es nass und kalt, und Bellas Niederkunft stand unmittelbar bevor. Hatte diese Katze ihr Baby etwa draußen in der Kälte gekriegt??? Plötzlich kam Bella ins Wohnzimmer, mit einem schlaffen Bauch und Blut am Geschlecht. Die Geburt war also vorbei. Aber wo war das Baby??? Ich schnappte mir eine Taschenlampe und ging, gefolgt von Bella, auf den Hof, fand aber nichts.
Durchgefroren ging ich wieder rein und setzte mich auf mein Bett, um Kommissar Rex zu kucken, als Bella durch eine Lücke in meinem Bettkasten verschwand. PLING, da fiel der Groschen und ich hob das Bett hoch, und tatsächlich, dort lag, auf einer blutigen Wolldecke, ein trockenes und sauberes, blindes Katzenbaby, dass seiner Mutter zum Verwechseln ähnlich sah, nur war sein Fell nicht braun sondern eher graubraun. Ich rief nach meiner Mutter und versuchte vorsichtig, dass Baby hochzunehmen. Und da Bella schnurrte, sah ich mein Vorhaben als genehmigt an und knuddelte das kleine Wollknäuel erst mal, welches sich als Mädchen herausstellte. Als Sailor Moon Fan war sofort klar, wie sie heißen sollte, und so bekam sie den Namen Luna.
Bella vertraute uns sehr und ließ ihr Baby auch mal allein, da sie wusste, dass sie bei uns nichts zu befürchten hatte. Zwischendurch schaute auch der Kater mal wieder vorbei, beschnüffelte sein Kind und wartete darauf, dass er bei Bella wieder zu Zug kommen würde. Als er feststelle, dass sie kastriert wurde, verschwand er.
Bella entwickelte jedoch eine Abneigung gegen Luna, als diese älter wurde und schien sichtlich verärgert darüber, dass wir beschlossen hatten, dieses Baby zu behalten.
Bella haben wir noch heute, und sie ist ein richtiges Mistvieh. Sie verprügelt die Nachbarskatzen und frisst ihnen das Futter weg, sie benutzt lieber Sandkästen und Blumenbeete als das Katzenklo, will immer nur das teuerste Futter und alle Aufmerksamkeit für sich. Trotz allem ist sie sehr schmusig, und wenn sie maunzt, dann springen wir gleich, weil wir froh sind, dass sie da sind, und besonders ich sie mehr liebe als fast alles andere. Sie ist mein Baby, meine Puhmel-Katze, und sie ist mir so was von ähnlich, dass es richtig gruselig ist. Sie ist jetzt fast 6,5 Jahre bei uns und wir es auch hoffentlich noch lange bleiben.
Mäuse hat sie übrigens nie gefangen, die können vor ihr rumlaufen und es interessiert sie nicht, nur aus erzieherischen Gründen hat sie während Lunas Kindheit eine Maus gefangen, um diese mit den Nagern vertraut zu machen.
#8 - LUNA
Auch wenn sie ihrer Mutter äußerlich sehr ähnlich war, hatte Luna sonst so gar nichts mit ihr gemeinsam. Ein schönes, weiches und dichtes Fell hatte sie, ja, aber sonst? Ihre Augen waren bernsteinfarben statt grün, sie war eher ängstlich als frech, ihr Körper eher moppelig als zierlich und auch sonst war sie sehr merkwürdig und, um es zuzugeben, wenig intelligent, weswegen sie bald nur noch Blödi genannt wurde.
Dass sie größer und kräftiger war, besonders im Verhältnis zu gleichaltrigen, war aber auch kein Wunder, schließlich hatte sie sowohl Mamas Milch als auch ihre Aufmerksamkeit für sich allein, war also sozusagen ein verwöhntes Einzelkind.
Sie lebte sehr zurückgezogen und ging wenig raus, aber in dem verflixten Alter von anderthalb Jahren verschwand auch sie und kam nie wieder. Ich hab sie nie so gemocht wie manch andere Katze.
#9 - LINUS
Nach Lunas Verschwinden lachte sich meine Mutter bei Bekannten mal wieder einen schwarzen Kater an. Er hatte riesige Kulleraugen, war zutraulich und verschmust und einfach nur süß, so dass auch ich ihn sofort in mein Herz schloss. Daher bekam er den Namen Linus, wie der mit der Schmusedecke von den Peanuts.
Bella war so gar nicht mit dem Neuen einverstanden, erst recht nicht, weil er ein Kater war, aber lange hatten wir leider nichts von ihm, denn auch er verschwand nach knapp einem Jahr spurlos.
10# - KITTY
Im Oktober 2000 war ich mit meiner Tante in Belgien, und als ich wieder kam, hockte auf dem Sofa, eine kleine, zusammengerollte Katze. Diese war vierfarbig und sah aus, als wäre sie in einen Malkasten gefallen. Meine Mutter stellte sie mir als Kitty (wie kreativ...) vor, welche eine Streunerin aus Breckerfeld war und zu uns gekommen ist, um sich von ihrem Katzenschnupfen auszukurieren. Bella war wie immer sehe böse und schmollte, daher bekam sie von mir in der kommenden Zeit besonders viel Aufmerksamkeit.
Leider war Kitty es als Streuner gewöhnt, da hinzumachen, wo sie gerade ging und stand, und so war es auch bei uns – Sofa, Badematte oder Kleiderschrank, und sogar die Bettdecke meiner Mutter (während diese darunter lag und schlief, wohlgemerkt), nicht war vor ihr sicher. Meine Mutter ist eins ehr jähzorniger Mensch, und manchmal hatte ich echt Angst, sie würde Kitty umbringen, was die Situation nicht besser machte.
Zudem war sie (jetzt erst recht) sehr scheu und zurückhaltend. War also nichts mit Vierfarbige bringen Glück und so...
Im Sommer 2001 wurde Kitty klammheimlich trächtig, so dass wir es erst merkten, als ihr Bauch anfing zu wachsen. Während der Tragezeit war sie erstaunlich sauber.
Als Nest entschied sie sich für ein Schrankfach, welches so von Sesseln verdeckt war, dass sie gerade hindurch schlüpfen konnte. Als die Wehen einsetzten, wollte meine Mutter gerade in den Sommerurlaub starten (ich blieb freiwillig zurück), wartete aber ab, bis das erste Baby, ein orange getigerter Junge, da war. Dieser lag leider falsch herum und bereitete Kitty starke Schmerzen. Dann musste meine Mutter aber wirklich los, und machte mich auf in mein Zimmer, um allen möglichen Leuten per Mail die frohe Botschaft mitzuteilen. Dazu kam ich aber vorerst nicht, da Kitty so lange schrie, bis ich mich wieder zu ihr setzte, und erst dann fuhr sie mit der Geburt fort. Es folgten ein schwarzes Mädchen und ein weiteres, vierfarbiges Mädchen, welche leider alle das Zuhause wechselten.
Nachdem ihre Kinder das Haus verlassen hatten, vergaß Kitty alle Vorsätze in punkto Stubenrein, und wenige Wochen später verschwand sie.
#11 – SHEILA
Da meine Mutter es noch nie mit Vorsätzen hatte, hielt sie auch den zum Thema „Jetzt aber keine neue Katze mehr!“ nicht, denn bereits im darauffolgenden Herbst (November 2001) bekamen wir neuen Zuwachs. Es war erneut eine Katze aus Breckerfeld, doch diese war wieder schwarz und wurde wirklich gerettet, denn zwei ihrer Geschwister waren bereits jämmerlich erfroren. Bellas Reaktion muss ich wohl nicht mehr erläutern.
Sheila war zwar stubenrein, jedoch hing noch überall, wenn auch für Menschennasen unbemerkt, Kittys Duft, und so dachte sich Sheila, wo andere können, kann ich auch, und das tat sie dann auch. Das führte dazu, dass sie viel Zeit alleine im Badezimmer verbrachte und ihr nur Küche, Flur und Bad (und halt draußen) zugänglich waren. Zudem litt sie eine Zeit lang an starkem Durchfall (diese Haufen hätten auch von einem mittelgroßem Hund stammen können!), welches es ihr irgendwie unangenehm machte, das Katzeklo zu benutzen. Mittlerweile ist dieses Problem jedoch behoben.
Sheila war sehr scheu, noch scheuer als Kitty, und sollte eigentlich nur als Wintergast bei uns bleiben, jedoch wurde auch daraus nichts und sie ist bis heute noch bei uns.
Im Sommer 2002 wurde auch Sheila trächtig (siehe mein Bericht dazu :-), jedoch blieb auch von ihren Kindern keines bei uns.
Sheila war immer sehr zierlich, ist jedoch nach der Kastration aufgegangen wie ein Hefekuchen und ist jetzt eher moppelig, hat dafür aber das schönste Fell, das ich jemals an einer Nicht-Rassekatze gesehen habe. Sie ist immer noch scheuer als Bella, aber doch schon recht zutraulich und sehr schmusig. Zudem kann sie nicht alleine sein und sucht sogar Bellas Nähe, wenn von uns keiner da ist. Am Anfang konnte ich sie nicht leiden, weil ich dauern ihre Scheiße wegmachen musste, aber mittlerweile gehört sie einfach dazu und ich würd sie auch nicht mehr hergeben wollen.
FAZIT
Unsere Katzen waren alle ganz normale 08/15 Katzen, also europäische Kurzhaar, aber das machte sie nicht weniger besonders oder wertvoll, und dazu waren sie noch resistenter gegen Krankheiten und einfach unempfindlicher als so manche Perser, Kartäuser & Co.
Warum lasst ihr die Katzen denn raus, wenn so vielen was passiert ist, fragen viele. Nun, klar verliere ich keine meiner Katzen gerne, aber es sind nun einmal Wildtiere, und nie würde ich sie in einer Welt einsperren, in die sie nicht hineingehören. Zumal die meisten von Anfang an Freigänger waren. Ein Risiko ist immer da, aber Kinder sperrt man schließlich auch nicht für immer ein, oder?
Katzen haben ihren eigenen Kopf, sind egoistisch und störrisch und manchmal sogar richtig fies und hinterhältig, aber das mag ich an ihnen. Sie lassen sich nicht alles gefallen, sagen nein, wenn sie nein meinen und wissen, was sie wollen. Das finde ich sehr beeindruckend, dieses Selbstbewusstsein ist beneidenswert,.
Auch wenn ich manche Katzen mehr und manche weniger gern hatte, waren es doch alle meine Katzen, die ich geliebt habe, und jede einzelne wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen und meinem Gedächtnis haben.
Bella ist jedoch die Katze, die ich neben Leila am meisten geliebt habe und noch heute liebe, und auch wenn die 7 meine Pechzahl ist, glaube ich, in ihr eine Glückskatze gefunden zu haben. Sie ist nicht mein Haustier, sondern ein gleichwertiges Mitglied unserer Familie, meine Verbündete und Freundin. Ich hab dich lieb, Süße! weiterlesen schließen -
Alles für die Katz
02.03.2003, 15:49 Uhr von
LeaofRafiki
Ich lebe mit acht Katzen (2 blaue Somali-Mädchen, 1 Somali-variant Kastrat, 1 Aby-variant-Mädchen...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Nein
Meinen einhundertsten Bericht bei Ciao widmete ich natürlich, alles andere wäre unverschämt, meinen vierpfötigen, krallenbewehrten Hausherrschern: den Katten, denn seit mehr als dreissig Jahren teile ich im wahrsten Sinne des Wortes Tisch und Bett mit ihnen. Also macht Euch auf einen langen Bericht gefaßt!
Alles begann im Sommer 1970, als ich mir endlich einen Hund aus dem Tierheim holen durfte. Joschka, so hieß der Schäferhundmischling, war ein ehemaliger Kettenhund, der mich alsbald so sehr in sein Herz geschlossen hatte, daß er mich gegen meinen Vater, als er mich morgens wecken wollte, wütend verteidigte. Daraufhin mußte ich unter Tränen die Hund wieder abgeben, bekam allerdings das Versprechen, einen Schäferhundwelpen aufziehen zu dürfen. Leider wurde da nix draus, da just zu dem Zeitpunkt, wo ich auf den von mir ausgesuchten Welpen wartete, meine Mutter einen notleidenden Airedaleterrier ins Haus holte und ich im Gegenzug, wutschnaubend ob dieses gebrochenen Versprechens aus Trotz ein kleines schwarzes Kätzchen anschleppte. Es dauerte nur wenige Wochen, da bekam Moni, so hieß das kleine schwarze Katzenmädel, eine Gefährtin. Pucky war getigert mit weißen Strümpfen, Kind der Katze einer Klassenkameradin, das dringend ein neues Zuhause suchte. Im Laufe des Sommers siedelte Pucky zu meinem damaligen Freund um, wo sie eine große Familie gründete steinalt wurde.
Vier Jahre später wurde meine Mutter schwerkrank und verriet mir, als ich sie im Krankenhaus besuchte, daß sie im Schaufenster der Zoohandlung in unserem Stadtteil ein dreifarbiges Glückskätzchen gesehen hätte, das müßte ich mir unbedingt anschauen.
Da man Sterbenden niemals ihren letzten Wunsch abschlagen sollte, ging ich also mit Berry dorthin, wo er aufgeregt an der Scheibe eben dieses Ladens hochsprang, seine Nase platttdrückte und einen Riesenzinnober veranstaltete. Hinter der Scheibe saß ein kleines Häufchen Elend mit Knopfaugen, das aussah, als wäre es durch einen Misthaufen gelaufen und fauchte, was das Zeug hielt. Ob's nu Dummheit oder geheime Vorahnung war? Jedenfalls nahm ich Berry mit in die Zoohandlung hinein, er stürzte gleich hin zu dem Fellknäuel hin und, statt es totzubeißen und zu fressen, schleckte er das nun nicht mehr fauchende sondern schnurrende Etwas von oben bis unten ab. Die Entscheidung war gefallen, statt mit Hundeknochen kam ich mit einer Katze heim. Meine Eltern waren hellauf begeistert ;-), aber ich wusch meine Hände in Unschuld, schließlich hatte ja Berry, der Airedaleterrier das Kätzchen ausgesucht.
Mein Vater, überfordert von Arbeit, frauenlosem Haushalt und einer renitenten Tochter, die die Wohnung in einen Zoo zu verwandeln drohte, stellte mich vor die Alternative: entweder die Katze geht oder ich! Ich fackelte nicht lange, immerhin war meine Mutter auf dem Weg zur Genesung (nichts wird so heiß gegessen, wie's gekocht wird), schnappte mir Tine, so hatte ich die kleine bunte Maus getauft, meinen Schlafsack und meine Autoschlüssel und siedelte in meine erste eigene Wohnung über. Berry und Moni blieben in der Obhut meines Vaters... Tage später tat es ihm leid, aber da war es zu spät. Tine und ich hatten uns bereits häuslich eingerichtet und so half er mir, meinen restlichen Kram in die Wohnung zubringen, der da aus einer Matratze, einem Plattenspieler und meinen Kameras bestand.
Bevor ich allerdings diese meine erste Wohnung in ein gemütliches Heim verwandeln konnte, zog ich bereits wieder um und Happy, ebenfalls eine Glückskatze zu uns. Ich hatte sie aus einer Mülltonne gezogen, saß mit ihr auf dem Schoß in meiner Ente und sie machte mir laut schnurrend klar, daß sie nicht im Traum daran dächte, sich dort wieder fortzubewegen, um weiterhin das Leben einer Straßenkatze zu fristen. Im darauffolgenden kam noch "Katerchen" dazu, der eigentlich meinem damaligen Freund gehörte, nachdem wir ihn im Dezember bei Eis und Schnee in einem Türeingang frierend und halbverhungert aufgelesen hatten. Doch leider stellte er sehr schnell fest, daß eine Katze auch Arbeit macht und wurde des Katerchens schnell überdrüssig. Und bevor er ihn durch's Dachfenster in den Winter hinausjagte, band er ihm ein Schleifchen um und "schenkte" ihn mir Silvester nachträglich zu Weihnachten...
LEKTION NO 1. FÜR EINEN ZUKÜNFTIGEN KATZENSKLAVEN: NICHT DER MENSCH SUCHT SICH DIE KATZE AUS, SONDERN DIE KATZE DEN MENSCHEN!!!
Meistens jedenfalls... Erst viele Jahre und viele Katzen später sollte ich die Erfahrung machen dürfen, mir selbst eine Katze auszusuchen - zumindest glaubte ich es. Aber in Wahrheit ist es selbst in der guten Stube eines Züchters, wo einem voller Stolz der Nachwuchs der Edlen von und zu präsentiert wird, immer noch so, daß entweder die Katzenmama oder das Kitten entscheidet. Sehr genau konnte ich das vor zwei Jahren aus der Perspektive der Abgebenden beobachten: Als es darum ging, Leas Töchter zu vermitteln, kamen ab und an Menschen vorbei, die sich tatsächlich für ein blaues Somalitkitten interessierten. Ein Pärchen, daß mir sehr sympathisch erschien, wurde allerdings kategorisch abgelehnt. Fine, um die es ging, schnupperte einmal in Richtung dieser Zweibeiner, drehte sich um und sprang flugs auf einen Stuhl. Lea, ganz wachsame Mama, ging ebenfalls hin, schnupperte ebenfalls, drehte sich ebenfalls um, sprang auf denselben Stuhl und legte sich schützend so auf Fine, daß nichts mehr von ihr zu sehen war. Erst als das Pärchen unverrichteter Dinge wieder abzog, verließ sie ihren Posten, auf daß Fine wieder richtig Luft holen konnte.
WAS BRAUCHT DIE KATZ ZUM GLÜCKLICHSEIN?
Also zuerst einmal ihren Menschen, dann ihren Menschen, dann das Fressen, ein sauberes Klo - dann einen Gefährten, zu guter letzt einen Kratzbaum und eine Höhle zum Verstecken ;-)
Ernsthaft, als ich damals mit Tine unter dem einen, meinem Schlafsack unter dem andern Arm unser erstes Domizil bezog, hatten wir nahezu nichts von alledem, was eine Katze angeblich braucht... Ihr Futter bekam sie auf einem angeschlagenen Unterteller, ihr Wasser aus einer kleinen Schüssel, nur ein ordentliches Katzenklo hatte ich von Anfang an. Nachts krabbelte sie zum Schlafen zu mir in den Schlafsack, so daß ich kaum ein Auge zutat aus Angst, sie im Schlaf zu erdrücken. Wenige Jahre später verkroch sie sich sterbenskrank bei mir im Wäscheschrank, kuschelte sich in meine Pullover und hinterließ mir wenigstens das Andenken an ihre Haare. Seitdem gehört eine Flusenbürste zu meiner Grundausstattung.
WAS FÜR EINEN MENSCHEN BRAUCHT DIE KATZ?
...einen, der ohne die Miene zu verziehen, die Katzenhaare mit auf's Butterbrot streicht
...einen, der ohne gleich hinterherzukotzen, ausgespuckte Fellknoten vom Teppich klaubt
...einen, der klaglos Streu und Futter in ausreichender Menge bis ins Dachgeschoß schleppt
...einen, der bereitwillig den neuen Kleiderschrank zum Kratzbaum erklärt und etwaigen Besuchern die Krallenspuren als echt alte Wurmlöcher verkauft
...einen, der am Ende des Monats immer noch ein ganzes Regal voller Katzenfutter, aber nichts mehr im eigenen Kühlschrank hat
...einen, der seinen vor Monaten vereinbarten Zahnarzttermin sausen läßt, weil die Katze kränkelt und er lieber mit ihr vier Stunden im Wartezimmer zwischen kläffenden Hunden sitzt
...einen, der sich freiwillig für die nächsten bis zu zwanzig Jahre zum Sklaven seiner Samtpfote macht
...einen, der ohne zu murren Urlaub in Balkonien macht, weil der lang gesuchte Catsitter plötzlich ausgefallen ist
...einen, der seinem rotzfrechen Kind sagt: "Selber schuld!", wenn die Katz sich gegen Übergriffe zu wehren wußte
...einen, der morgens die Maus auf dem Fußabtreter als Liebesbeweis anerkennt und dann in einem unbeobachteten Moment in der Biotonne verschwinden läßt
...einen, der die Telefonnummer des notdiensthabenden Tierarztes auswendig kann, nicht aber seine eigene
...einen, der akzeptiert, daß er mit seiner Katze bestenfalls Kompromisse schließen kann, sie aber nie wird erziehen oder beherrschen können
...einen, nicht alle Naselang sein Leben, seine Wohnung und seinen Freundeskreis verändert, da Katzen höchst traditionsbewußt, um nicht zu sagen starrsinnig und konservativ sind
...einen, der die neue Wohnung danach aussucht, ob sie den Bedürfnissen seiner Katze gerecht wird
...einen, der seinem Lebensabschnittsgefährten den Laufpaß gibt, wenn er (oder sie) sich als Katzenhasser entpuppt
...einen, der sich bemüht, kätzisch zu lernen, auch wenn er immer nur radebrechen wird
...einen, für den ein Blick in die Augen seiner Katze reicht, um alle Unbill der Welt zu vergessen
...einen, der bereit ist, seine Katze bis zum letzten Atemzug zu begleiten
Wer jetzt immer noch der Ansicht ist, er müsse sein Leben unbedingt mit (mindestens) einer Katze teilen, darf ruhig weiterlesen. Alle anderen bitte ich, sich sofort weltbewegenderen Themen zuzuwenden.
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DIE KATZE KOMMT INS HAUS
Egal, ob es sich um die erste, die Zweit- oder Drittkatze handelt, das wichtigste ist Zeit und Ruhe! Ein freies Wochenende sollte es schon sein, besser noch ist eine Woche Urlaub ;-)
Wer sein vorbestelltes Kitten vom Züchter abholen will, tut gut daran, beim letzten vorigen Besuch ein getragenes T-Shirt (je durchsiffter und verschwitzter, desto besser) mitzunehmen und dazulassen, damit der Einzugskandidat schon mal den Hausgeruch an- und aufnehmen kann. Aber auch bei älteren Tieren eignet sich diese Methode hervorragend, um den Umzug in die neue Geräusch- und Geruchswelt zu erleichtern. Für bereits im Haus lebende Katzen hat dies den Vorteil, daß der Neuling nicht ganz so fremd riecht.
Im neuen Heim angekommen, empfiehlt es sich, der Katze erst nach und nach die ganze Wohnung zum Erkunden freizugeben, sonst rutscht man die nächsten Stunden nur auf den Knien rum um unter jeden Schrank, jeden Sessel zu schauen, wo sie sich denn verborgen hat.... Wenn sie nicht gleich aus ihrem Transportkorb herauskommen mag, auch gut. Auch bei ängstlichen Tieren siegt früher oder später die Neugier (oder der Hunger), und sie beginnen die neue Umgebung zu erkunden. Manche forsch mit hochgestelltem Schwanz, manche eher vorsichtig mit platt auf den Boden gedrückten Bauch. A propos Hunger, gaaaaaanz wichtig, speziell bei Kitten: bitte genau das weiterfüttern, was sie in ihrer alten Heimat bekommen haben. Das, was bei einem Umzug an neuen Reizen auf sie einstürzt, reicht schon bei empfindlichen Naturen, um Magen-, Darm- und Immunsystem gründlich durcheinanderzubringen. Das muß man nicht noch durch ungewohnte Kost verstärken ;-) Wenn Futterumstellung, dann immer langsam, erst 1/3 zumischen, dann auf 2/3 neues 1/3 altes Futter erhöhen und schließlich das alte ganz weg lassen.
Ältere, erfahrenere Tiere finden allein den Weg zum Katzenklo, Jungtieren kann man freundlich den Weg zeigen. (Auch hier empfiehlt es sich, die Streu des Vorbesitzers zu verwenden und erst nach und nach umzustellen, wenn man lieber eine andere verwenden möchte.)
Der Prozess des Erkundens kann Stunden, zuweilen auch Tage dauern, wichtig in dieser Phase ist, daß es nicht zu erschreckenden Erlebnissen oder anderen unangenehmen Vorfällen kommt. In dieser Zeit also bitte keine weiteren Katastrophen anlocken!
Irgendwann hat der neue Hausgenosse erstmal genug und wird sich irgendwo zum wohlverdienten Nickerchen, um all die neuen Eindrücke zu verarbeiten, zurückziehen. Wünscht man gewisse Orte in der Wohnung katzenfrei zu halten, sollte man diesem Anliegen von Anfang an Nachdruck verleihen. In der Regel jedoch wird die Katz das womöglich eigens angeschaffte Katzenbettchen verschmähen und sich statt dessen den Lieblingsplatz des Hausherren aussuchen. Sei's drum, es war wenigstens den Versuch wert, wenigstens die Illusion eines Hausrechts des Menschen aufrecht zu erhalten ;-)
Langsam beginnt der Alltag einzuziehen...
Ich erwähnte es schon, Katzen sind absolute Gewohnheitstiere! Nichts, abgesehen von Fressen, Schmusen, Spielen oder Schlafen, ist ihnen wichtiger als ein geregelter Tagesablauf. Wer ein unstetes Leben führt, wird entweder sich und die Katze unglücklich machen oder aber von ihr erzogen werden.
Nach und nach entwickeln sich gemeinsame Rhythmen wie auch Eigenheiten und Macken zum Vorschein kommen, die den jeweiligen Wohnungspartner zur Weißglut bringen können. Hier kann ich nur jedem Menschen zu Nachsicht und Toleranz raten, Katzen haben einfach den längeren Atem und die sprichwörtliche Geduld der Katz vorm Mauseloch ;-) Einer meiner Kater zum Beispiel hat sich als Türöffnungskünstler erwiesen, so daß nach und nach sämtliche Türklinken erst hochkant gestellt, dann durch runde Türknäufe ersetzt wurden. Beim Kühlschrank half nur noch eine Diebstahlskette, wollte ich nicht abends, wenn ich nach Hause kam, nur noch die zerknautschten und angeknabberten Reste dem Müll überantworten.
EIN, ZWEI, DREI ganz viele???
Das kommt drauf an... Ich kenne es kaum anders als mit mehreren Katzen, bin daher nicht unparteiisch, und will daher folgendes zu Bedenken geben:
Wenn man alleine lebt und viel außer Haus ist, ist eine zweite Katze ein MUSS. Zwei Katzen beschäftigen sich auch miteinander, sind sich Gegenüber und Spielgefährten (im schlimmsten Fall auch Widersacher), können sich aber selbst in einer kleinen Wohnung immer noch aus dem Weg gehen.
Außerdem, so meine Erfahrung, gibt es Dinge, die KEIN Mensch seiner Katze bieten kann. KEIN Mensch kann so wundervoll über Tisch und Bänke jagen, wie zwei Katzen es miteinander können, kann stundenlang spielen, putzen, antworten, da wir Zweibeiner aufrechten Ganges per definitionem andere Bewegungs- und Verhaltensweisen haben. Kurzum: KEIN Mensch kann eine andere Katze ersetzen!
Es braucht auch niemand Sorge zu haben, daß sich die Katzen dann nur noch miteinander beschäftigen - im Gegenteil, das Begrüßungs- oder Weckgeheul wird zwei- (oder mehrstimmig) ausgeführt und er Chor des "Wir wollen unser Fressen"-Miaus bekommt neue Facetten und mensch übt sich im beidhändig Kraulen.
Immer wieder favorisiert wird der zeitgleiche Einzug zweier Katzen, bei Kitten von Wurfgeschwistern, aber auch fremde Kitten gewöhnen sich blitzschnell aneinander. Hier sind in der Regel keine Zusammenführungsprobleme zu erwarten.
Anders sieht es aus, wenn einer Alteingesessenen Samtpfote ein Neuzugang vor die Nase gesetzt wird. Hier kann es schon zu Hauen und Fauchen kommen. Ist der Altersunterschied nicht ganz so groß, gibt's auch hierbei nicht allzuviel Probleme, vorausgesetzt, man beherzigt folgendes:
weibliche Tiere sind meist Revierverteidigerinnen, wohingegen Kater Rangverteidiger sind. Das bedeutet, einer älteren Katze einen jungen Spund ins Revier zu setzen, löst, so es sich nicht grad um ein ausgesprochen mütterliches Seelchen und ein braves Kitten hat, ersteinmal Revierkämpfe aus. Hier kann mensch gegensteuern, indem dem Neuankömmling von Anfang an Reviergrenzen gesetzt werden á la: dieser Platz ist besetzt! Je nach Charakter und Naturell werden die beiden im Laufe der nächsten Wochen die Wohnung in zwei neue Reviere aufteilen.
Einem Platzhirsch ein dominantes Katerchen auf den Hals zu hetzen, grenzt an Dummheit... Hier sind Katerkämpfe bis hin zu durch die Luft wirbelnden Fellknäulen, die flusen oder im schlimmsten Fall anrüchigen Urinmarken möglich. Oft aber ist irgendwann eine neue Rangfolge hergestellt, die zuweilen anders aussehen mag, als mensch sich das vorgestellt (oder gewünscht) hat. Oberste Regel für den Dosenöffner: so wenig wie möglich eingreifen und NIE Partei gegen den Alteingesessenen ergreifen! Habt immer im Hinterkopf, daß der Neuankömmling ein Eindringling ist, den ihr als die Oberkatze Mensch dem Altgedienten vor die Nase gesetzt habt...
Klar gibt es auch Fälle, wo man eingreifen muß, so habe ich vor Jahren, als Lea und Jojo ins Haus kamen und von Frieda angegriffen wurden, einen wochenlange Zusammenführung praktiziert: die Kitten kamen ins Badezimmer, in dessen Holztür ein Fenster gesägt worden und mit Maschendraht gesichert war. So konnten sie Sicht- und Geruchskontakt aufnehmen, ohne gleich gekratzt und gebissen zu werden. Nach und nach hab ich dann die den Kitten freundliche gesonnenen mit ins Badezimmer gelassen, bis sie genug "Verbündete" hatten, um sich der rauhen Wirklichkeit der ganzen Wohnung zu stellen. Heut sind die zwei die dominantesten hier...
ERSTAUSSTATTUG FÜR DIE KATZ:
Man nehme...
Eine Katze, klar, dazu
zwei Futternäpfe, einen für Trockenfutter, einen für Nassfutter
einen großen, schweren Wassernapf, den sie nicht so leicht umschütten oder durch die Gegend schieben kann, dann tritt man auch nicht so oft in Pfützen hinein
ein Katzenklo, wahlweise mit oder ohne Haube (ausprobieren, was sie lieber mag ;-) )
Streulöffel zum Saubermachen desselben
Katzenstreu, hier empfehle ich Klumpstreu, die leichter zu säubern und somit sparsamer ist
ein Transportkorb (braucht man schon beim Abholen, spätestens aber beim ersten Tierarztbesuch)
einen guten, vertrauenserweckenden Tierarzt, der was von Katzen versteht
IM LAUFE DER ZEIT KOMMT HINZU
der Impfpaß
diverses Spielzeug
eine Katzendecke (damit schützt man den von ihr eroberten Lieblingsplatz vor allzuviel Haaren, außerdem wandert sich als vertrauenserweckende Maßnahme in den Transportkorb wenn nötig)
etwas zum Krallen schärfen (Kratzbaum, Kratzbrett, eine an die Wand genagelte Sisalfußmatte etc.)
etwas zum Verstecken und sich Zurückziehen (ein Weidenkorb, eine Katzenhöhle, ein Kuschelbett oder einfach ein Karton mit Frauchens Pullover)
Kamm und Bürste (bei Langhaarkatzen unabdingbar, bei Kurzhaarkatzen wenn's beliebt)
mindestens eine Kleiderbürste *ggg*
ein spezieller Vorsatz für den Staubsauger
im Medizinschrank ein Extrafach für Antiflohmittel, Entwurmungsmittel und anderen sich im Lauf der Zeit ansammelnden Medikamenten
eine katzengerechte neue Wohnung mit glatten Böden, Balkon oder Garten ;-)
KÄTZISCHE ENTWICKLUNG
Anders als beim Hund wird das Alter einer Katze ungefähr so verglichen:
Das erste Katzenjahr entspricht 16 Menschenjahren. Hier ist also gebündelt in einem Jahr das Säuglings-, Kleinkind- Flegelalterstadium, wie jeder, der schon einmal Jungtiere gehabt hat, bestätigen kann...
Das zweite Katzenjahr geht bis 24 Menschenjahre. Dies ist die Zeit, wo sich die Katze vom "nur Flausen im Kopf" bis hin zum jungen Erwachsenen entwickelt.
Das dritte Katzenjahr umfaßt nur die nächsten 4 Menschenjahre, also bis "28", das vierte Katzenjahr weitere 4 Menschenjahre bis 32.
Im achten Jahr wäre die Katz als Mensch 48 Jahre alt, im zwölften Jahr reif für die Pensionierung mit 64 Jahren, mit 15 Jahren wäre sie als Mensch schon 76 Jahre alt und mit 20 Katzenjahren könnte sie als Mensch ihren 96igsten Geburtstag feiern.
Andere Sichtweisen, vor allem die der Futtermittelhersteller, sprechen bereits bei einer 7-jährigen Katze von einer Seniorin. Tatsache ist, daß eine Katze ab dem 4. Lebensjahr merklich ruhiger wird und spätestens hier sämtliche Macken ausgeprägt und Altersstarrheiten angelegt sind ;-)
An dieser Stelle ein Plädoyer für alte Katzen:
Geht in die Tierheime, schaut auf die entsprechenden Seiten im Internet und bietet auch ruhig einer alten Samtpfote ein neues Zuhause! Ihr werdet zwar nicht zusammenwachsen wie mit einem Jungtier, aber es kann sich eine wunderbare Freundschaft entwickeln, die von gegenseitiger Achtung geprägt ist. Gerade ältere Tiere, die sonst niemand mehr haben will, werden sehr aufmerksame Hausgenossen!
Wer hingegen das Abenteuer bestehen möchte, ein Katzenkind groß zu ziehen, sollte darauf achten, daß es alt genug ist, die Reise weg von Muttern und Geschwistern in ein neues Zuhause anzutreten. Alt genug heißt mindestens 10 Wochen, besser noch zwölf Wochen alt! Nicht umsonst dürfen Züchter ihre Kitten frühestens mit zwölf Wochen abgeben. Das hat folgenden (Hinter)Grund:
Der erste Monat ist für die rein körperliche Entwicklung. In dieser Zeit entwickelt sich der Welpe rasant. Er wird blind und taub geboren, hat zur Orientierung nur den Geruchs- und Tastsinn zur Verfügung (deswegen schnurren Katzenmütter auch wie wild). In den ersten Tagen entwickelt sich das Gehör, nach 8-10 Tagen öffnen sich die Augen, aber bis das Kleine etwas erkennen kann, vergeht noch ein Weilchen. Richtig, d.h. (jagdtauglich) scharf sehen können Jungkatzen erst mit drei bis vier Monaten, ungefähr zum Zeitpunkt des Zahnwechsels.
Der zweite Monat ist für die motorische Entwicklung, hier ist das Spiel mit Mutter und Geschwistern immens wichtig. Es wird trainiert, was das Zeug hält. All die für uns so lustig aussehenden Spiele unter den Geschwistern sind im Grunde genommen harte Trainingsarbeit für das spätere Überleben, denn es weiß ja nicht, daß es später einen fürsorglichen Dosenöffner für sich haben wird.
Der dritte Monat ist für das Sozialverhalten. In diesen wichtigen Wochen lernt das Kitten alles, was es für einen späteren erfolgreichen Umgang mit anderen Wesen, auch Katzen, braucht. Es ist zwar genetisch mit einer ganzen Menge Instinkte und Verhaltensweisen ausgestattet, diese aber richtig einsetzen zu können, muß im Kontakt mit Artgenossen gelernt werden! Hier setzt auch die eigentliche Erziehung der Mutterkatze zu einem später "gut erzogenen Hausgenossen" an.
Kleiner Exkurs: Normalerweise trennt sich die Mutter von ihren Kindern, wenn diese auch ohne sie überlebensfähig sind, das heißt, wenn sie ungefähr drei bis vier Monate alt sind. Die erste Zeit ohne die Mama, die sie mit angeschleppter Nahrung versorgt, ist noch einmal eine sehr gefährliche für Jungkatzen, fällt sie doch zusammen mit der Zeit des Zahnwechsels. Und wer schon mal versucht hat, mit einem lockeren Zahn feste zuzubeißen, weiß, wie schwierig und u.U. schmerzhaft das ist. Leider brauchen Katzen aber, um den Tötungsbiß z.B. an einer Maus richtig ausführen zu können, festsitzende Reißzähne, abgesehen davon, daß dieser Tötungsbiß NICHT angeboren, sondern erlernt ist ;-) Exkurs Ende.
Es gibt leider nach wie vor die verbreite Unsitte, Kätzchen schon mit sechs Wochen, in schlimmen Fällen sogar noch früher von der Mutter zu trennen. (Hab ich doch vor wenigen Wochen auf dem Parkplatz eines Supermarktes einen Mann gesehen, der noch blauäugige Welpen verschenkte *grrrrrrrr*) Aber selbst wenn Euch die kätzische Sozialisation nicht so am Herzen liegt, gibt es zwei weitere Gründe, die Kleinen so lange wie möglich beider Mutter zu lassen: Ernährung und Immunsystem. Mit fünf Wochen können Katzenkinder zwar schon alleine fressen, brauchen aber immer noch die Muttermilch als zusätzliche Energiequelle. Diese Phase, in der sie weniger gesäugt werden und beginnen selbständig zu fressen, ist die gefährlichste in ihrem jungen Leben überhaupt. Mit der Muttermilch bekommen sie von der Mutter Abwehrstoffe, die sie gegen Krankheiten schützen. Dieser Abwehrschutz läßt mit abnehmender Muttermilch nach. Die Kitten sind aber noch zu klein, als daß ihr Organismus eigene Abwehrstoffe hätte bilden können. Von daher appelliere ich eindringlich an Euch: TRENNT KEIN KITTEN OHNE NOT VON DER MUTTER, SOLANGE ES NICHT MINDESTENS ZEHN WOCHEN ALT IST!!!
Ohne Not heißt: solange die Mutter lebt und ihre Kinder versorgen kann, also gesund und unverletzt ist sowie genügend Milch hat, Finger weg! Wenn Euch so ein Winzling angeboten wird, übernehmt lieber die Patenschaft für Mutter und Kind mit dem Versprechen, das Kätzchen zu Euch zu nehmen, sobald es groß genug ist dafür. Besucht Mutter und Kind, so oft ihr wollt (und die Besitzer es zulassen), aber laßt sie beinander!
Eine einzige Ausnahme mag ich gelten lassen - bei Kitten von wild lebenden Müttern muß es manchmal sein, daß sie im Alter von sechs, sieben Wochen von der Mutter getrennt werden, um überhaupt menschenzahm zu werden. Sonst kann es passieren, daß die Mutter ihnen im Sozialisationsmonat alles an menschenscheu vermittelt, was sie in ihrem Leben gelernt hat. Dieses sogenannte "einwildern" sollte aber Menschen überlassen werden, die genügend Erfahrung damit haben. Es ist alles andere als ein Zuckerschlecken, was eine Heerschar von ehrenamtlichen TierschützerInnen gewiß bestätigen kann.
KURZER EXKURS in KÄTZISCH:
Manchmal ist es angebracht, von seinem hohen Roß des Menschlichen Ausdrucksvermögens abzusteigen und sich des Kätzischen zu bedienen.
Geht es um Zärtlichkeiten und Liebesbeweise, kann man seiner Katze ruhig auch einmal "Köpfchen geben", d.h. ihr mit der eigenen Nase vorsichtig ein paar Mal über die Stirn fahren. Umgekehrt genießt es Nele manchmal, wenn sie mir "das Köpfchen putzen darf", d.h. ich halte ihr meinen Kopf hin und sie leckt meine Stirn ab (*ihhhhhwiekitzeltdierauheZunge*)
Das "Putzen" kann man imitieren, indem man den Zeigefinger mit Speichel naß macht und damit der Katze über das (Kopf)fell streicht. Meist antwortet sie gleich wie oben bei Nele beschrieben.
Bei Auseinandersetzungen kann man die eigene Samtpfote auch verblüffen, wenn man ihr zeigt, daß man ihre Sprache gelernt hat:
Da wir Menschen nicht Fauchen können, reicht es, nur den Luftzug zu imitieren: also leicht pusten!
Das, was Mutter Katze bei ihren Kindern macht, wenn die was nicht sollen, nämlich ihnen einen "Katzenkopf" geben, macht mensch, indem er ihr mit Nachdruck mit einem Finger auf die Stirn tippt.
Will man einer Katze signalisieren, das man ihr freundlich gestimmt ist, bietet sich blinzeln an. Ein ihr offen in die Augen schauen wird eine menschenungeübte Katze IMMER als Bedrohung auffassen, da das Starren unter Katzen eine Aggressionshandlung ist. Von oder bei Menschen aufgezogene Kätzchen wachsen übrigens bilingual auf: sie lernen im Laufe der Zeit, manche schneller als andere, daß z.B. der gerade Blick auf sie bzw. in ihre Augen seitens des Menschen KEINE Bedrohung darstellt, seitens eines kätzischen Gegenübers jedoch höchste Alarmbereitschaft hervorruft.
So.
Bevor dies nun noch in ein halbes Buch ausartet, zum Abschluß nur noch zwei Buchempfehlungen, beide zwar schon etwas älter, aber für den, der sich wirklich über kätzisches Verhalten informieren will, unbedingt zu empfehlen:
als erstes DER Klassiker schlechthin:
Paul Leyhausen: Katzen. Eine Verhaltenskunde. Verlag Paul Parey. (Ursprünglich 1956 !veröffentlicht), 1982 neu herausgegeben.
Paul Leyhausen: Katzenseele. Wesen und Sozialverhalten. Kosmos Verlag 1996
Die laienhafte, pardon, populärwissenschaftliche Übesetzung der Verhaltenskunde ohne jeden wissenschaftlichen Anteil..., aber leichter zu lesen
Ferdinand Brunner/Kurt Hawacek: Wie sag ich's meiner Katze. Vom Umgang mit einem eigenwilligen Hausgenossen. 1976, später als Fischer Taschenbuch erschienen, z.T. antiquarisch auffindbar.
Für weitere Fragen steht meine mail-adresse zur Verfügung ;-)
© LeaofRafiki, 04.08.2001/ 01.07.2002
ACHTUNG FAKERSCHUTZ: Sobald dieser Bericht oder Teile davon von einem anderen Verfasser als LeaofRafiki bei Ciao, Dooyoo, Yopi, Hitwin, Griasdi oder Ecomments erscheint, handelt es sich um geklaute Worte !!!!!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-03-02 14:49:29 mit dem Titel Das Bad am Samstagabend
Wenn es etwas gibt, was so unnötig ist wie ein Kropf, dann ist es das Baden von Katzen, zumal die meisten Katzen ausgesprochen wasserscheu sind. Wenn man von wenigen Ausnahmen, wie z.B. den legendären Türkisch Van, die zum Fischen in die Gewässer springen und deren Halter ihnen teils einen eigenen Badeteich anlegen oder meiner Lea, die, Neugier sei ihr zweiter Name, unter dem Rasensprenger sitzen blieb und den auf sie und um sie herum fallenden Wassertropfen nachsah, absieht.
Eine weitere Ausnahme sind Kätzchen, also neugierige Katzenkinder, die bei Balanceakten, was ihr Mensch denn da so merkwürdiges treibt, abrutschen und in die Badewanne plumpsen, wie es meine Nele tat und schneller, als ich gucken konnte, zum Rand paddelte, wo ich ihr dann allerdings doch als Kletterhilfe Beistand leistete...
Katzen sind von Natur aus sehr reinliche Tiere, die sich zu unserem Ergötzen auf anmutigste Art und Weise selber stundenlang putzen können, so daß die Unterstützung ihres Menschen bei der Reinhaltung und Fellpflege, abgesehen vom Bürsten, auf wenige Notfälle beschränkt bleiben sollte, denn dadurch würde die wasserabweisende und wärmespeichernde Funktion des Fells empfindlich gestört. Was wir, bei zu häufigem Duschen und/oderBaden ja an uns selbst bzw. trockener Haut beobachten können.
Trotzdem mag es nun einige wenige Fälle geben, in denen ein Bad für die Katz angesagt ist: sei es aus medizinischen Gründen, um ein bestimmtes Mittel großflächig auf die Haut auftragen zu können (ein sogenanntes medizinische Bad also), oder aber, daß die Fellverschmutzung so großflächig ist, daß ihr anders nicht beizukommen ist.
Gründe dafür könnten sein:
die Katze ist beim Renovieren der Wohnung in den Farbeimer gesprungen (hier empfiehlt es sich, ERST die Katze, anschließend die Wohnung zu reinigen),
sie hat sich in einer Öllache am portugiesischen Strand oder sonstwo gewälzt
oder ist auf der Flucht vor Nachbars Lumpi in die Jauchegrube gefallen...
Sollte sie allerdings den Topf Gulaschsuppe vom Herd geholt haben, kann man i.d.R. ruhig abwarten, bis sie sich am eigenen Fell gesättigt hat, und dann erst die Rest entfernen...
Sollte es aber doch einmal zwingend notwendig sein, die Katze zu baden, so sollte man folgende Tips beherzigen:
Der Raum, in dem die Wasserschlacht stattfinden soll,
sollte auf angenehme Temperatur (d.h. mindestens 25 Grad! Katzen mögen und brauchen es, erst recht, wenn sie naß sind, wärmer als Menschen) aufgeheizt sein, damit sich die Katz weder Pips oder ärger noch, eine Lungenentzündung holt und
sollte keine palastmäßigen Ausmaße haben, es sei denn es ist das Spiel „Fang die Katz" als Zwischenübung eingeplant.
Alles, was nicht naß werden oder bei evtl. Kampfhandlungen zu Bruch gehen soll, ist tunlichst außer Reichweite zu bringen.
Man selbst, als wasserwerkender Folterknecht, sollte sich in einen Taucheranzug zwängen, Badeanzug/Badehose oder Bikini empfehlen sich nur dann, wenn sichergestellt ist, daß die Katze weder Krallen noch Zähne zur Gegenwehr einsetzen kann, andernfalls ist ein anschließender Aufenthalt in der Notaufnahme wohl unumgänglich (wann war noch gleich die letzte Tetanusimpfung???)
Die Badewanne/Duschtasse sollte mit einer rutschsicheren Matte ausgestattet sein, das gibt sowohl der Katze Halt als auch dem badewütigen Menschen, falls es zu katzenbedingten Gleichgewichtsstörungen kommt
An Utensilien sollte bereit liegen:
ein mildes Shampoo, vom Tierarzt oder aus dem örtlichen Zoo-Fachhandel
ein Stapel Handtücher zum Abtrocknen
Feudel, Wasserstaubsauger etc.
und für die Sekunden danach eine Flasche Cognac o.ä.
So wohlfeil gerüstet schreite man zu Tat!
Nachdem die Katze gelockt oder eingefangen, ins Badezimmer bugsiert und die Tür hinter sich geschlossen wurde, wird das erbarmungswürdige Opfer in die handbreit gefüllte Badewanne/Duschtasse oder das Waschbecken gesetzt und das Fell angefeuchtet, wobei Kopf und Ohren ausgespart werden (sollen). Wohl dem, der wie die indische Götting Kali über mehr Arme als normal verfügt!, und sie gleichzeitig festhalten und einshampoonieren kann.
ACHTUNG, Katzen können sich in ihrem eigenen Fell drehen, wenn sie nicht festgehalten werden wollen, diese Greif-Übung potenziert sich noch durch glitschiges Shampoo!
Mit viel lauwarmem (ca. 30 Grad, oder wie bei Säuglingen mit dem Unterarm die Temperatur testen!, die Katze soll ja nicht gekocht werden) Wasser das Shampoo wiederausspülen, und anschließend das klägliche Bündel aus nassem Fell und Knochen, das im nassen Zustand wie ein kätzisches Biafrakind aussieht statt wie vordem wie ein prächtiges Fellmonster..., in ein am besten vorgewärmtes Handtuch hüllen und sanft(!) mit demselben das überschüssige Wasser aufsaugen. Trockenrubbeln bzw. Frottieren ist nur bei Kurzhaarkatzen angesagt, sonst kann man gleich noch mit der Rasurmaschine hinterhergehen, um all die verfilzten Knoten rauszuschneiden...
Nachdem auf diese Weise etliche Handtücher verbraucht wurden (die auch gut zum Blutstillen auf menschlicher Haut geeignet sind), entläßt man das Tier an einen warmen Ort zum Nachtrocknen. Dies kann einige Stunden dauern, währenddessen Zugluft wegen der Erkältungsgefahr zu vermeiden ist. Ganz mutige Naturen können, um der Folter die Krone aufzusetzen, versuchen, die Katze trocken zu fönen, allerdings lieben die meisten Katzen einen Fön genauso sehr wie den Staubsauger (oder andere pustenden Krachmacher. Immerhin wird „Pusten" schnell mit „Fauchen" assoziiert.)
Wie dem auch sei, will man nicht die nächsten Stunden damit zubringen, die (nasse, halbtrockene oder fast trockene) Katze zu suchen, sollte dieser „Trockenraum" ein abgeschlossener sein, denn sie wird so schnell sie kann, aus den Klauen ihres Folterers in ein geschütztes Eckchen flüchten, um sich dort erstmal selber sauber zu machen, sprich ihr in Unordnung geratenes Fell wieder in die richtige Ordnung bringen und versuchen, all den fremden Geruch aus ihm zu tilgen.
Sobald sie wieder ansprechbar und somit geneigt ist, ihrem Menschen auch wieder etwas Aufmerksamkeit zu schenken, manche Katzen können nach einer solchen Prozedur tagelang schmollen, ist dann die große Entschuldigungs- und Versöhnungsfeier mit Schmusen, Leckerlie, Schmusen, Leckerlie, Schmusen und Leckerlie angesagt.
Verwendete Quellen:
http://www.alsdorfer-katzeninfo.de/bad.htm
http://www.somalicats.de/gesund2.htm
Wer nun den Verdacht hat, ich würde dieses wichtige Thema nicht ernst nehmen oder gar schlimmer noch, keine eigenen Erfahrungen wiedergeben, dem antworte ich mit einem entschiedenen eriwanischen JEIN.
Ich halte es für absoluten Blödsinn, eine Katze zu baden und wenn ich sowas von Katzenhaltern mitbekomme, die dies ihren Tieren z.B. vor einer Ausstellung antun, damit das Fell noch ein büschen seidiger, glänzender oder was weiß ich wie aussieht, kann ich nur den Kopf schütteln und mich mit Mühe heftigeren Reaktionen enthalten.
Allerdings hab ich schon etliche Katzen nach einem unfreiwilligen Bad versorgen müssen, und weiß daher, daß es arg gefährlich werden kann, wenn die Katze bis auf die Haut nass geworden ist. In diesem Sinne:
bleibt trocken!
Eine wunderschöne Badebeschreibung gibt‘s hier:
http://www.wasjugan.de/katzen-baden.htm
© LeaofRafiki 09.12.2002 / 03.03.02
P.S: Der Beitrag zum Thema, wie man Katzen Medikamente verabreicht, ist in die neu eingerichtete Kategorie umgezogen!
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ACHTUNG FAKERSCHUTZ: Ich poste meine Berichte lieber selber und unter gleichem Nick regelmäßig bei Ciao, häufig bei Yopi, ab und an bei talkon, nach dem Relaunch selten Dooyoo, und noch seltener bei Ecomments, Griasdi oder gar Hitwin *grins* weiterlesen schließen -
Jule fühlt sich wohl bei mir
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Dieses Mal traf meine Katze Jule die Entscheidung über was ich heute schreiben werde. Gestern Abend saß ich an meinem PC, um mich herum streunte meine Katze und mauzte. Aha, da hat jemand Hunger. So ging ich in die Küche, immer die Katze um meine Beine herum, öffnete eine Büchse Futter und füllte es in ihren Napf. Dankbare Augen blickten mich an. Dieses Prozedere geschieht zweimal am Tag, und die Dankbarkeit durch ihr Geschnurre ist Dank genug.
Zu meiner Katze kam ich ganz einfach. Meine Freundin musste sie leider weggeben. Damit sie nicht ins Tierheim muss, nahm ich sie. Irgendwie kam meine Tierliebe durch. Und Unterhaltung braucht jeder Mensch, sei es nur das Schnurren einer Katze oder das Bellen eines Hundes.
An eine Katze kann man auch anders kommen. Besucht man zufällig Bekannte, die gerade Katzen-Nachwuchs haben, fällt es nicht schwer, so ein putziges,kleines,süßes Dingelchen mit zu nehmen. Klein sind sie am süßesten. Auch im Tierheim warten Katzen verschiedenster Größe und Rassen mit erwartungsvollen Blicken auf neue Herrchen und Frauchen. Nach ein paar auszufüllenden Formularen und meist einer kleinen Spende kann man schon die Mieze mitnehmen. Eine weitere Methode ist durch Lesen oder Inserieren von Anzeigen in der heimischen Tageszeitung.
Ist die Katze erstmal zuhause, muß man sich erstmal überlegen (am besten bevor das Tier geholt wird), was so eine Katze alles braucht. Zu aller erst natürlich das Katzenklo und das passende Streu dazu. Im Handel gibt es schon verschiedene Arten von Streu, wie Klumpstreu, Spähne und andere. Welches das geeigneteste Streu ist, muß man erst herausfinden. Zum Klo dazu, hatte ich mir gleich eine kleine Plastikschaufel besorgt, die in der Mitte eine Art grobes Sieb hat. Damit kann man die Häufchen entfernen. So spart man Streu und das Katzenklo sieht sauberer aus.
Als nächstes kamen drei kleine Näpfe dazu. Eines für Nass-, das andere für Trockenfutter, und schließlich das dritte für Wasser. Nach und nach kamen noch eine Fellbürste, ein Kratzbaum, ein kleines kissen fürs Fensterbrett, sowie diverse Spielsachen dazu.
Bis sich die Katze an ihre neue Umgebung gewöhnt hat, kann es etwas dauern.Bei einer Einzelperson geht dies in der Regel schneller als bei einer Familie mit drei Kindern. Bei mir hat es zwei Tage gebraucht, bis die Katze langsam zutraulich wurde. Als ich sie nach Hause mitbrachte und sie aus ihrem Korb lies, verschwand sie gleich ins Schlafzimmer unters Bett. Nur zum Fressen kam sie heraus, dies aber nur Nachts. Vor allem sollte man darauf achten, das am Anfang Türen und Fenster geschlossen bleiben. Vor allem wenn man Parterre wohnt, kann es passieren, das das Tier davon läuft.
Damit sich die Katze von Anfang an wohl fühlt, sollte man Bedenken das die Katze folgende Sachen nicht mag:
- nicht die Katze mit Gewalt fangen und an den Gliedern ziehen,
- der Katze nicht in die Augen starren,
- nicht das Fell in Gegenrichtung streicheln,
- nicht anpusten, vor allem nicht mit Zigarettenqualm,
- keine laute Musik,
- nicht mit Wasser bespritzen,
- ruckartige Bewegungen in der Nähe der Katze vermeiden.
Alle Katzen haben das Bedürfnis zu spielen und zu ruhen. Durch gewissen Gesten der Katze merkt man mit der Zeit wann sie spielen will. Diverse Spielsachen gibt es in der Tierhandlung. Möchte sie Ruhe haben, sucht sie bevorzugte Orte wie Fensterbrett, Schrank oder Bett auf. Man sollte sie nicht unbedingt wecken, falls es nicht anders geht.
Meine Jule hat eine eklige Angewohnheit. Aber nicht nur sie hat diese ärgerliche Angewohnheit. Sobald ich vergesse meine durchgeschwitzte Wäsche nach dem Baden oder Duschen in den Wäschekorb zu legen, uriniert sie drauf. Auch Reise- oder Trainingstaschen muss ich immer geschlossen halten. Und den Urinduft aus der Wäsche zu kriegen ist nicht gerade leicht. Sie liebt mich nun mal "g"
Zum Trockenfutter sollte man stets ein Napf mit Wasser stellen. Vor allem jetzt in der warmen Jahreszeit.Nassfutter vom Vortag sollte man im Sommer nicht mit frischem Futter auffüllen, da es schnell verdirbt. Milch ist bei älteren Tieren nicht angebracht, da sie dadurch Verdauungsstörungen bekommen können. Die Katzen-Milch aus der Tierhandlung kann man bedenkenlos geben, da sie der Katze nicht schadet. Wer Pflanzen in der Wohnung hat, wird schnell merken, das an ihren Blättern geknabbert wurde. Damit sie dies nicht mehr tun, gibt es sogenanntes Katzengras. Es reinigt und fördert die Verdauung der Katze, und die großen Pflanzen bleiben verschont.
So, ich hoffe euch ein paar gute Tips gegeben zu haben, damit sich die Katze bei euch wohlfühlt. Wer kein Mauze hat, sollte sich eine Anschaffung reiflich überlegen, vor allem wenn man Nachwuchs erwartet oder schon da ist.
Einen lieben Katzengruß von Jule und mir :-)
Bravehart und Avilini
28.02.03 weiterlesen schließen -
Kastration oder Sterilisation??
14.02.2003, 12:36 Uhr von
PURlena
Was soll man hier nur schreiben....... Also ich bin Mo - oder PURlena :-) Ich bin Verkäuferin, ha...Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Am Freitag den 15. November 2002 hatte unsere Pebbles ihren großen Tag - sie wurde kastriert.
Pebbles ist inzwischen 1 1/4 Jahr - und normalerweise sollte das dann schon längst geschehen sein.
Eigentlich wollten wir das nicht - es ist ja keine Pflicht. Wir wollten sie irgendwann mal werfen lassen und dann kastrieren. Nun hatten wir leider nicht bedacht, dass unsere Katzen inzwischen reine Wohnungskatzen sind. Wenn Pebbles also rollig war, konnte sie nicht raus um ihren Trieb zu befriedigen. Ich habe mir sagen lassen, dass es nicht für alle Katzen schlimm ist, aber für Pebbles war es das.
Da wir Momentan noch in einer Wohnung wohnen wo wir nur eine bestimmte Anzahl an Katzen halten dürfen stand außer Diskussion ob wir unserer Pebbles einen Kater suchen, damit sie nicht mehr leidet. Da Pebbles eigentlich eine sehr hübsche Katze ist, dachten wir wäre es schön, wenn sie uns ein Kitten schenken könnte. Aber wir wollten sie auch nicht leiden lassen – das ist für sie ganz schlimm und mein Mann und ich haben das auch nicht als angenehm empfunden. Man durfte sie nicht mehr anfassen ohne dass sie wie ein „Zäpfchen“ abgegangen wäre.
So haben wir in den sauren Apfel gebissen und haben uns beim TA und im Internet erkundigt.
Zuerst war zu klären: Kastration oder Sterilisation.
Bei der Kastration werden die Eierstöcke entfernt und die Katze wird somit nicht mehr rollig. Kann also dementsprechend nicht mehr werfen. Also was Endgültiges.
Bei der Sterilisation werden die Eileiter „abgeklemmt“ – so hat man uns gesagt. Kann also wieder Rückgängig gemacht werden – aber die Katze wird weiterhin rollig. Kam bei uns also nicht in Frage.
Gut, die Entscheidung war gefallen: Kastration. Den TA also angesprochen, und der hat uns dann erklärt wie das ganze funktioniert. Einen Termin ausgemacht und am nächsten Morgen war es dann so weit.
Freitag der 15. November 2002 ca. 07:00 UHR
Pebbles hatte seit den Abend vorher ab 19:00 UHR nichts mehr gefressen – sollte eigentlich schon ab 17:00 UHR sein, aber wir haben das vergessen *schäm*. Die Reise ging los: Pebbles in das Katzen - Case gepackt (macht die gern, denn die ist immer wieder neugierig auf das Ding, weiß nicht ob sie denkt, das inzwischen der Innenarchitekt da war oder was) und auf zum Bus.
07:30UHR:
Wir standen schon ein paar Minuten vor der Praxis und da kommt gut gelaunt – aber verpennt – die Sprechstundenhilfe um die Ecke und begrüßt uns mit einem fröhlich gekrächztem „Guten Morgen!“ Da sie in der Praxis erst mal alles aufmachen wollte „erlaubte“ sie uns noch zu Ende zu rauchen. Gesagt, getan.
Als wir dann beim TA in der Praxis waren, kam die nette Sprechstundehilfe von eben auf uns zu, und stellte dann noch ein paar Allgemeine Fragen: Soll Blut abgenommen werden (dafür müsste man die Katze später nämlich noch mal extra schlafen legen). Weil Pebbles schon immer ein wenig kränkelt – sie ist sehr mager und frisst weniger als das sie trinkt, stimmten wir den Blutabnahme zu. Man kann das Blut einfrieren - für ca. zwei Monate - kann es dann später, sollte noch mal was sein, so das man sagt, schauen wir uns mal das Blut an, untersuchen. Die Sprechstundenhilfe hat uns dann noch mal beruhigt und hat gesagt, den Schnitt den der Doktor machen würde wäre ungefähr 1 – 2 cm und sie würde gar nichts spüren. Zwischen elf und zwölf konnten wir sie dann wieder abholen. Ich sagte ihr dann noch, das wir die die Fressenszeit nicht ganz eingehalten haben – das sie also ab 19:00 UHR dann nichts mehr zu fressen hatte, aber das war okay.
Ich hatte von Kevins Kastration (Kater inzwischen 8 ½ Jahre alt – er wurde mit 6 Monaten kastriert) noch in Erinnerung, das ich vorher noch mit dem Doktor gesprochen habe. Bei unserem neuen TA nicht. Aber das wichtigste hatte uns eh die Sprechstundenhilfe gesagt – außerdem kam der Doktor gerade erst an, als wir vor der Tür standen – brauchte wohl noch ein paar Minuten *gg*.
Ca. 11:00 UHR
Da wir es nicht mehr ausgehalten haben – besser gesagt ich, haben wir Pebbles so früh wie möglich geholt. Der Doc erzählte ganz stolz wie tapfer sie war, als er sie schlafen legte und das sie schon wach gewesen sei und sogar schon zweimal Wasser gelassen hatte!
Sie lag wie ein schluck Wasser in der Kurve in ihrem Case und war ganz bedröppelt – mir kamen fast die Tränen. Sie hatte Salbe in den Augen, und der Doktor bat uns, diese auch unbedingt drin zu lassen, damit die Augen nicht austrocknen. Außerdem sagte er, hätte er den Bauch und die Vorderläufe ein wenig rasiert – damit er die Venen finden konnte zum Blutabnehmen. Und am Bauch musste er selbstverständlich rasieren – klar. Ein bisschen Jod hatte sie noch im Fell, darüber sollten wir uns keine Gedanken machen, das würde sie sich selber rausputzen. Außerdem würde wohl die Stelle wo die Narbe ist anschwellen – etwa so groß wie eine kleine Wallnuss – das wäre völlig normal und kein Grund zur Besorgnis.
Wir sind dann mit Pebbles heimgefahren und haben sie von den anderen Katzen getrennt im Badezimmer „eingesperrt“. Der Arzt hat gesagt, dass die anderen Katzen evtl. auf Pebbles merkwürdig reagieren könnten, weil sie nach TA riecht und außerdem so bedröppelt wäre. So könnten die anderen Katzen versuchen ihre Machtposition neu auszukämpfen oder behaupten wollen.
Pinky unsere Jüngste Katze hatte Pebbles schon schmerzhaft vermisst – sie miaute ständig und lief suchend in der Wohnung rum. Als wir mit Pebbles heimkamen haben wir sowohl den Kater als auch die kleine schnuppern lassen. Obwohl es dem Kater glaube ich schon recht gewesen wäre, wenn Pebbles nicht mehr wieder gekommen wäre – wir haben schon gescherzt, das der Kater, wenn wir ohne Pebbles heim kommen, schon die Kongos ausgepackt hatte und eine flotte Sohle zum besten gab *lol*. Aber beide waren interessiert und Pinky wollte gleich wieder spielen – und putzen natürlich! Aber wir haben dann die Tür zugemacht und haben Pebbles erstmal schlafen lassen.
Im Laufe des Nachmittags hörte ich dann immer wieder Geräusche aus dem Bad – bin dann immer gleich gucken gegangen, hatte mich extra ins Nebenzimmer gesetzt (Ok, ich war am Rechner *gg*). Pebbles hatte dann versucht auf unser Clo zu springen weil das normal ihre Stufe ist, um ans Fenster zu kommen – war mal wieder neugierig, die Madame. Hat dann nicht ganz hingehauen und sie fiel auf den Mülleimer – hat sich aber nie was getan.
Am Abend dann war sie wieder halbwegs bei, obwohl sie dann immer noch torkelte. Und dann gab sie den ersten Laut von sich – Erleichterung.
Schmusen wollte sie – aber wir wussten nicht, wie wir sie anfassen sollten, deswegen gestaltete sich das schwierig.
Die nächsten zwei Nächte haben wir sie dann in die Küche „gesperrt“ und die anderen beiden haben bei uns geschlafen. Und letzte Nacht dann waren alle drei mal wieder zusammen – nicht im Schlafzimmer. *gg*
Wir sind nun froh, dass wir das überstanden haben. Seither hatten wir nicht mehr beobachtet, das Pebbles stumpfsinnig vor der Wand saß oder ähnliches. Und Bachblüten werden in Zukunft auch noch gegeben – mal sehen, vielleicht wird aus Pebbles dann doch noch ne richtige Katze…...
*shake Hands*
Purlena
P. S.: Bitte nicht allzu großen Wert auf die Wertung leben, da man irgendwas auswählen muss, blieb mir nichts anderes übrig. weiterlesen schließen -
Die Katzen und der Weihnachtsbaum
10.01.2003, 15:17 Uhr von
willibald-1
Zur Zeit selten hier. Gegenlesungen dauern daher - kommen aber!Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Wir haben zwei Katzen. Viel haben wir schon erlebt mit ihnen. Meistens tun sie was sie wollen, auch wenn sie wissen, daß wir was anderes von ihnen wollen. Aber im Alltag kann man sich darauf schon einstellen.
Wie bringe ich meinen Katzen aber nun bei, daß der Weihnachtsbaum tabu ist?
Gerade der Weihnachtsbaum ist ja sehr faszinierend: Man könnte reinklettern (hui, der schwankt aber!), und all die glitzernden Teile, die daran hängen, sind so schönes Spielzeug (und wenn was 'runterfällt, klingt das auch so schön!). - Die Interessen der Katzen sind da mit den Interessen der Menschen gar nicht in Einklang zu bringen.
Aber Katzen sind ja nicht dumm. Einmal ordentlich schimpfen reicht, um sie wissen zu lassen, daß das Spielen am Weihnachtsbaum verboten ist.
So liegt denn auch der Kater friedlich unter dem Baum und schaut uns zu, während wir am Tisch daneben sitzen. Erst wenn er meint, wir paßten gerade mal nicht auf, dann spielt er vorsichtig mit der untersten Kugel. Pech gehabt! Die Menschen haben gleich erkannt, woher der silberne Klang kam! Ich habe ihn dann im Nacken gepackt, er hat gefaucht und ist aus dem Wohnzimmer gerannt.
Auch die Katze hat es probiert. Bei ihr hilft dann heftiges in die Hände klatschen - und wusch! ist sie außer Reichweite.
Nach ein paar Tagen sind die Grenzen klar gesteckt. Die Kugeln hängen noch alle, der Baum steht noch. Aber alleine lasse ich die Katzen nicht ins Wohnzimmer. Die beste Maßnahme ist: Vorbeugen! Tür zu! weiterlesen schließen -
Tipps für Silvester
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Nein
Jeder Katzenbesitzer kennt es wohl. Sylvester steht vor der Tür und man hat einen Freigänger zu Hause. Ich habe gleich zwei davon und sie sind immer den ganzen Tag und meistens auch die Nacht draußen unterwegs. Und wer kennt nicht die Geschichten was an Sylvester alles mit Katzen gemacht wird. Um nur mal eine zu nennen, die ist hier bei uns passiert. Der Katze wurde ein Knaller in den Po gesteckt und dann angezündet. FURCHTBAR!!!
Um das zu vermeiden habe ich mir mal Gedanken gemacht was ich tun kann.
Ich lasse meine beiden Kater am Sylvestertag nicht mehr raus, falls sie doch mal entwischen sollten, dann suche ich sie allerspätestens bis 18 Uhr, denn da geht es ja meist schon los. Also, dass ihnen was passiert ist damit ausgeschlossen.
Aber was tun gegen die Angst vor dem Knallen? Auch da habe ich so meine Tricks.
Ich lasse die ganze Zeit den Fernseher oder Musik laufen, damit das knallen nicht so laut zu hören ist. Außerdem ziehe ich alle Rollos runter. Und was man noch machen sollte, die Katze(n) viel beschäftigen. Spielen oder schmusen hilft sehr gut, dann sind sie abgelenkt.
Also bei mir klappt es so immer ganz gut. Der Nachteil ist natürlich, wenn die Katzen so Freiheitsliebend sind wie meine, ist das gejammer groß. Andauernd wollen sie raus. Ich mache es dann so, dass ich garnicht darauf reagiere, dann lässt es meist von alleine nach. Am nächsten Tag dürfen sie ja wieder draußen toben. Und einmal im Jahr werden sie das ja wohl aushalten können :-))) bzw. müssen, denn ich möchte nicht, dass meinen Katzen sowas zustößt wie oben geschrieben.
Ich wünsche allen einen guten Rutsch und mögen die Katzen es gut überstehen!!!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-01-03 18:29:49 mit dem Titel Wie mache ich das bloß???
Diese Frage habe ich mir vor ca. einer halben Stunde gestellt. Und damit fing das Drama auch schon an...
Ich dachte, naja, machst du´s wie bei den Hunden, die Tablette einfach in der Wurst verstecken.
Gesagt, getan. Tablette in die Wurst, Kater rufen, die Wurst hinhalten und sich freuen, dass er frisst. Denkste!!! Die Wurst ist weg, die Tablette kommt wieder raus und der Kater guckt ob er denn noch mehr Wurst bekommt. Damit hat es also nicht geklappt.
Naja, dann eben die Tablette in den Mund tun, zuhalten und warten bis er schluckt.
Also, Kater festhalten, was schonmal garnicht so einfach ist, die Tablette schnell in den Mund, wenn man ihn überhaupt aufbekommt:-))) und dann schnell wieder zu machen. Das Problem an der Sache: Der Kater spuckt die Tablette schneller wieder aus, als man den Mund zubekommt. Nach 8 Versuchen habe ich auch das aufgegeben.
Ich habe dann die Tablette in Wasser aufgelöst und wollte sie mit einer Spritze (natürlich ohne Nadel) in sein Maul spritzen.
Also wieder: Kater festhalten, versuchen die Spritze einigermaßen in seinen Mund zu kriegen und losspritzen. Das Problem: Der Kater schluckt nicht, er spuckt und zwar alles in mein Gesicht!!!
Das Ende der Geschichte: Der Kater hat die Tablette nicht genommen und ich war von oben bis unten voll mit dem Zeug. Außerdem habe ich jetzt zwei riesengroße Kratzer am Arm.
Es handelte sich bei der Tablette um eine einfache Wurmkur die die Tiere eigendlich gerne fresen. Unsere Hunde haben sie mit viel Genuss gefressen und unser anderer Kater wollte sie auch unbedingt haben. Mit dem war ich vorher beim Tierarzt, er hat eine Spritze mit der Wurmkur bekommen, deswegen brauchte er keine Tablette mehr. Das werde ich wohl morgen auch mit dem Tablettenfeind machen.
Fazit:
Nach einer halben Stunde habe ich mich geschlagen gegeben. Werde nie wieder versuchen meinen Katzen irgendeine Tablette zu verabreichen. In Zukunft gibt es nur noch Spritzen von Tierarzt!!! Damit erspare ich mir einen harten Kampf und viele Kratzer. Und für die Katzen ist es bestimmt auch angenehmer.
Ich wünsche jedem, der seiner Katze eine Tablette geben muss viel Glück dabei!!! Vielleicht gibt es ja auch Katzen die nicht so ein Theater machen???!!! weiterlesen schließen -
Wenn die Katze Junge bekommt
13.12.2002, 09:49 Uhr von
ClubmasterTM
So, nun bin ich auch bei Yopi gelandet *lol*. Bin 27 Jahre alt und habe eine 9-jährige Tochter...Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Meine Katze ist eine einfache Hauskatze, und hat vor ein paar Wochen 8 Junge zur Welt gebracht. Glücklicherweise waren alle wohlauf. Doch bei Ihrem ersten Wurf war das leider nicht so.
Die Katze trägt zwischen 62 und 65 Tagen, manchmal etwas länger oder kürzer. Man sollte ab dem 55 Tag eine Wurfkiste (kann auch ein stabiler Karton oder ein Wäschekorb sein) aufstellen. Diese mit viel Zeitungen füllen, und darüber ein Lacken oder Haustuch (kein Frottee, da sich die Krallen der Kleinen zu leicht darin verhacken). Wenn man Glück hat, akzeptiert die Katze die Wurfkiste, doch manche suchen sich selbst einen Platz.
Wenn die Geburt näher rückt, werden die meisten Katzen nervös, und suchen immer wieder den auserwählten Platz aus. Manchmal aber schon ein paar Tage vorher.
Bereitstellen sollte man:
Eimer oder Schüssel mit warmen Wasser
Mehrere Lacken bzw. Haustuch (kein Frottee)
Eine sterile Schere
Der Tierarzt sollte für den Notfall erreichbar sein.
Wenn die Wehen einsetzen maunzen einige Katzen, andere atmen dann auch sehr schnell. Dieser Zustand kann einige Stunden, aber manchmal auch nur ein paar Minuten dauern. Meine Katze ist mir nicht mehr von der Seite gewichen, als es ernst wurde. Wenn ich den Raum verlassen habe, ist sie gleich hinterher.
Manchmal verliert die Katze auch Fruchtwasser, ein sicheres Zeichen, dass es jeden Moment losgeht.
Wenn die Wehen stärker werden, dauert es nicht mehr lange, und die Katze beginnt zu pressen. Manche Katzen mögen es sehr gerne, wenn man ihnen über die Seite streicht (Vom Kopf zum Schwanz hin). Aber Achtung immer der Haarwuchsrichtung entlang streichen.
Manchmal sieht man dann schon Kopf oder Hinterteil. Aber bloß nicht versuchen es rauszuziehen, sondern abwarten.
Schwups, da ist das erste Kleine da. Normalerweise macht die Mutter alles selbst, aber manchmal auch nicht, in diesem Fall muß das Kleine mit der sterilen Schere abgenabelt werden (aber bitte nur wenn die Katze das nicht nach 5 Minuten selbst tut). Hierzu ist es wichtig, die Nabelschnur in Richtung vom Welpe weg mit den Fingern zu streichen, bis die Stelle ziemlich weiß ist.Falls die Nachgeburt noch nicht mit dem Welpen draußen ist, nicht an der Nabelschnur ziehen, sondern abwarten. Dann erst mit der sterilen Schere durchschneiden. Aber darauf achten, das mindestens ein 5 cm langes Stück der Nabelschnur am Welpen bleibt. Dann wenn die Mama es nicht leckt mit einem Lacken trockenreiben. Meist sucht das Baby gleich die Zitze, und säugt.
Der Abstand von einem Welpen zum nächsten kann dauern, meist zwischen 5 - 30 Minuten. Wichtig ist, dass man die Nachgeburt mitzählt, zu jedem Welpen gehört eine. Die Mutter frißt diese meistens auf, da sie wichtige Nährstoffe enthält. Auf jeden Fall mitzählen. Sollten nicht alle Nachgeburten gekommen sein, ist ein Tierarzt erforderlich.
Wenn sich nach 1 Stunde keines mehr ankündigt, unbedingt leicht den Bauch abtasten, da es manchmal vorkommt, das noch eines im Bauch ist, dass krank ist, oder schon tot. In diesem Fall, wenn sich eines Ertasten lässt, und sich nach 1 Stunde nichts tut, muß ein Tierarzt helfen, da die Mutter bei einem toten Welpen im Bauch in Lebensgefahr schwebt.
Wenn alles geklappt hat, na dann Herzlichen Glückwunsch. Bei meiner Katze hatte ich das Glück bei beiden Geburten dabei zu sein. Leider gab es bei der ersten Geburt Komplikationen, da sie 4 gesunde Babys zur Welt brachte, aber ein totes Baby im Bauch hatte.
Bei ihrem letzten Wurf bekam sie 8 gesunde Welpen. weiterlesen schließen -
Mein bester Hausgenosse - meine Katze
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Ich habe seit über 10 Jahren in meiner Wohnung immer eine Katze als treue und schmusebedürftige Mitbewohnerin - sie sind doch eigentlich liebe und nette Mitbewohner.
trotzdem sollte sich jeder gründlich vor der Anschaffung mit den Besonderheiten einer Katze vertraut machen, ehe er kurzentschlossen sich einen Mäusefänger nimmt und dann das Staunen kriegt ,das es doch nicht ganz so einfach ist.
Deshalb von einem relativ erfahrenem Katzenliebhaber einige Tipps , was man im Voraus bedenken sollte.
Erste Emtscheidung: Ich schaffe mir eine katze an - oder doch einen Kater?????
Vorteil der Katze : Sie gehen nicht auf Pirsch , sind bessere Mäusefänger , stolzer als Kater , aber manchmal auch kratzbürstiger.
Nachteil : Zweimal jährlich leidet Herrchen oder Frauchen unter der Rolligkeit ,die teilweise recht nervig sein kann .Sowohl durch das manchmal fast schmerzhafte Aussehen bestimmter paarungsbereit zeigende merkmale und natürlich das teilweise gotterbarmende Mauzen.
Kater : Vorteil - man kann sie kastrieren ,dann werden sie ruhiger ,rennen nicht gleich jeder Katze hinterher ,aber sie werden auch träger und dicker.
Wenn man sie nicht kastriert ,kann der geruch des Reviermarkierungssaftes in der Wohnung recht unangenehm werden.Wenn es nicht gerade Kampfkater sind ,sehr schmuseempfänglich ,Kampfkater können aber auch unangeheme Kratzer beibringen.
Zeichen höchsten Wohlbehagens: sogenannte Liebesbisse in den Hals bei Herrchen und Frauchen ,nicht schmerzhaft.
2.Entscheidung:
Hauskatze oder freilaufende Katze
Meine Katzen sind immer reine Stubenkatzen.Das hat den Vorteil - sie bringen nicht zweimal im Jahr Junge an ,ich brauche sie nicht sterilisieren lassen , Ungeziefer und Gefahren auf Strassen usw. sind ausgeklammert.
Wer sich für freilaufende Katze / Kater entscheidet , sollte erstens regelmäßig zum Tierarzt und die nötigen 5fach-Impfungen vornehmen lassen , sollte eventuell über katrieren/sterilisieren nachdenken.
3. Wohnung:
Unsere Vierbeiner haben ihr eigenes Revier und Reviergehaben.Katzen sind eigentlich mehr Einzelgänger als Rudeltiere ,brauchen daher ihr eigenes kleines Reich ,wo sie sich sicher fühlen können , unbedingt Kratzbaum oder ähnliches zur Krallenpflege , einen geeigneten Platz zum Fressen , etwas geeignetes Spielzeug wie künstliche Mäuse ,Überraschungseierverpackungen und gesundes Futter.
Grünpflanzen sind leider sehr beliebt ,wenn es um zusätzliche Vitamine geht - manche Sorten ,vor allem Rankenpflanzen ,werden bis zum Stumpf vernichtet.
Katzengras ist notwendig für die Magenreinigung - bitte unbedingt einen für die Katze erreichbaren Platz suchen.
4.Futter:
Bitte ,Bitte : verzichtet darauf ,eure Katze totzufüttern mit fettreichem Essen ,gewürzten Essenresten , Süßigkeiten usw.
Katzen sind auf eiweißreiches Futter angewiesen.Sie ernähren sich in der Natur von Körnerfressern - sprich Mäuse ,deren Fleisch sehr eiweißreich dadurch ist.
Es gibt genügend sortenreiche spezielle Katzenfutter - bitte nehmt diese als Futter ,eure Katze wird es euch durch gesunde Augen und einen gesunden Magen danken.
Und verfallt bitte nicht dem Aberglauben der auf Milch scharfen Katze: Das Milchfett ist für Magen und Augen unserer Miezekatzen nicht so zuträglich.Wo bekommt eine Katze in natur auch Milch her? ich hab noch keine Katze gesehen ,die sich in der Natur eine Kuh gemolken hat.
Trochenfutter sollte immer vorhanden sein , sowohl für die Pflege und Abnutzung der Zähne als auch für die Futterergänzung.
Ihren Geschmack wird euch eure Katze durch leerfressen des Napfes oder stehenlassen des Futters zeigen - nicht jede Katze frißt jedes Futter.
Abrichtung nein- Erziehung ja!!!
In der ersten Zeit solltet ihr zur Erziehung entweder eine Zeitung oder eine einfache Blumenspritze bereit halten - schlagt eure Katze nie mit der Hand!!!!
Wenn Miez etwas tut ,was sie nicht soll - kurze Dusche aus der Blumenspritze oder ein Schlag mit der zeitung auf den Tisch oder die Hand - das merkt sie sich.
Katzen können sehr gutmütig sein und man kann vieles mit ihnen machen - es sind aber Tiere und keine Süiezeuge.
Stolz!!!!!!!!!!!
Katzen sind stolze Tiere ,die sich ihre wahren Herren selbst suchen.Sie werden nie wie ein Hund hören ,aber man kann mit Ruhe und Geduld auch ihnen einige Dinge beibringen - meine macht auf die Bemerkung : Mach Bauz! sofort Platz - auf den Knieen und bleibt liegen - bis sie selbst beschließt ,wieder zu gehen.Zwingt ihnen nichts auf.
Kinder:
die meisten Katzen kommen mit Kindern gut aus ,beachtet aber bitte ,das Katzen auf grobe oder überraschende Berührungen sofort mit einem Fauchen und Kratzen reagieren ,die Kratzer kommen sehr schnell mit der Pfote ,das iost keine böse Absicht ,sondern natürlicher Instinkt.
Erzieht eure Kinder - nicht die Katze ,dann werden beide gut miteinander auskommen.
Fazit : Katzen sind liebe ,schmusebedürftige Hausgenossen ,manchmal eigensinnig ,überaus stolz ,ungemein vorsichtig bei Spaziergängen auf dem Schrank ,aber eben nie ganz zu erziehen - Ausnahmen bestätigen die Regel.
Behandelt sie als Rudelchef wie Tiere ,nicht wie Spielzeuge - dann werdet ihr absoluten Spaß und Freude haben.
Euer katzengeprüfter tommixyz
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-17 17:14:03 mit dem Titel Meine beste Freundin im Haus - na fast
Ich habe seit über 10 Jahren in meiner Wohnung immer eine Katze als treue und schmusebedürftige Mitbewohnerin - sie sind doch eigentlich liebe und nette Mitbewohner.
trotzdem sollte sich jeder gründlich vor der Anschaffung mit den Besonderheiten einer Katze vertraut machen, ehe er kurzentschlossen sich einen Mäusefänger nimmt und dann das Staunen kriegt ,das es doch nicht ganz so einfach ist.
Deshalb von einem relativ erfahrenem Katzenliebhaber einige Tipps , was man im Voraus bedenken sollte.
Erste Emtscheidung: Ich schaffe mir eine katze an - oder doch einen Kater?????
Vorteil der Katze : Sie gehen nicht auf Pirsch , sind bessere Mäusefänger , stolzer als Kater , aber manchmal auch kratzbürstiger.
Nachteil : Zweimal jährlich leidet Herrchen oder Frauchen unter der Rolligkeit ,die teilweise recht nervig sein kann .Sowohl durch das manchmal fast schmerzhafte Aussehen bestimmter paarungsbereit zeigende merkmale und natürlich das teilweise gotterbarmende Mauzen.
Kater : Vorteil - man kann sie kastrieren ,dann werden sie ruhiger ,rennen nicht gleich jeder Katze hinterher ,aber sie werden auch träger und dicker.
Wenn man sie nicht kastriert ,kann der geruch des Reviermarkierungssaftes in der Wohnung recht unangenehm werden.Wenn es nicht gerade Kampfkater sind ,sehr schmuseempfänglich ,Kampfkater können aber auch unangeheme Kratzer beibringen.
Zeichen höchsten Wohlbehagens: sogenannte Liebesbisse in den Hals bei Herrchen und Frauchen ,nicht schmerzhaft.
2.Entscheidung:
Hauskatze oder freilaufende Katze
Meine Katzen sind immer reine Stubenkatzen.Das hat den Vorteil - sie bringen nicht zweimal im Jahr Junge an ,ich brauche sie nicht sterilisieren lassen , Ungeziefer und Gefahren auf Strassen usw. sind ausgeklammert.
Wer sich für freilaufende Katze / Kater entscheidet , sollte erstens regelmäßig zum Tierarzt und die nötigen 5fach-Impfungen vornehmen lassen , sollte eventuell über katrieren/sterilisieren nachdenken.
3. Wohnung:
Unsere Vierbeiner haben ihr eigenes Revier und Reviergehaben.Katzen sind eigentlich mehr Einzelgänger als Rudeltiere ,brauchen daher ihr eigenes kleines Reich ,wo sie sich sicher fühlen können , unbedingt Kratzbaum oder ähnliches zur Krallenpflege , einen geeigneten Platz zum Fressen , etwas geeignetes Spielzeug wie künstliche Mäuse ,Überraschungseierverpackungen und gesundes Futter.
Grünpflanzen sind leider sehr beliebt ,wenn es um zusätzliche Vitamine geht - manche Sorten ,vor allem Rankenpflanzen ,werden bis zum Stumpf vernichtet.
Katzengras ist notwendig für die Magenreinigung - bitte unbedingt einen für die Katze erreichbaren Platz suchen.
4.Futter:
Bitte ,Bitte : verzichtet darauf ,eure Katze totzufüttern mit fettreichem Essen ,gewürzten Essenresten , Süßigkeiten usw.
Katzen sind auf eiweißreiches Futter angewiesen.Sie ernähren sich in der Natur von Körnerfressern - sprich Mäuse ,deren Fleisch sehr eiweißreich dadurch ist.
Es gibt genügend sortenreiche spezielle Katzenfutter - bitte nehmt diese als Futter ,eure Katze wird es euch durch gesunde Augen und einen gesunden Magen danken.
Und verfallt bitte nicht dem Aberglauben der auf Milch scharfen Katze: Das Milchfett ist für Magen und Augen unserer Miezekatzen nicht so zuträglich.Wo bekommt eine Katze in natur auch Milch her? ich hab noch keine Katze gesehen ,die sich in der Natur eine Kuh gemolken hat.
Trochenfutter sollte immer vorhanden sein , sowohl für die Pflege und Abnutzung der Zähne als auch für die Futterergänzung.
Ihren Geschmack wird euch eure Katze durch leerfressen des Napfes oder stehenlassen des Futters zeigen - nicht jede Katze frißt jedes Futter.
Abrichtung nein- Erziehung ja!!!
In der ersten Zeit solltet ihr zur Erziehung entweder eine Zeitung oder eine einfache Blumenspritze bereit halten - schlagt eure Katze nie mit der Hand!!!!
Wenn Miez etwas tut ,was sie nicht soll - kurze Dusche aus der Blumenspritze oder ein Schlag mit der zeitung auf den Tisch oder die Hand - das merkt sie sich.
Katzen können sehr gutmütig sein und man kann vieles mit ihnen machen - es sind aber Tiere und keine Süiezeuge.
Stolz!!!!!!!!!!!
Katzen sind stolze Tiere ,die sich ihre wahren Herren selbst suchen.Sie werden nie wie ein Hund hören ,aber man kann mit Ruhe und Geduld auch ihnen einige Dinge beibringen - meine macht auf die Bemerkung : Mach Bauz! sofort Platz - auf den Knieen und bleibt liegen - bis sie selbst beschließt ,wieder zu gehen.Zwingt ihnen nichts auf.
Kinder:
die meisten Katzen kommen mit Kindern gut aus ,beachtet aber bitte ,das Katzen auf grobe oder überraschende Berührungen sofort mit einem Fauchen und Kratzen reagieren ,die Kratzer kommen sehr schnell mit der Pfote ,das iost keine böse Absicht ,sondern natürlicher Instinkt.
Erzieht eure Kinder - nicht die Katze ,dann werden beide gut miteinander auskommen.
Fazit : Katzen sind liebe ,schmusebedürftige Hausgenossen ,manchmal eigensinnig ,überaus stolz ,ungemein vorsichtig bei Spaziergängen auf dem Schrank ,aber eben nie ganz zu erziehen - Ausnahmen bestätigen die Regel.
Behandelt sie als Rudelchef wie Tiere ,nicht wie Spielzeuge - dann werdet ihr absoluten Spaß und Freude haben.
Euer katzengeprüfter tommixyz weiterlesen schließen -
Katzennamen (Tiernamen)
29.10.2002, 17:49 Uhr von
Micki2002
Hi Leute! Ich bin 17 Jahre alt und mache zur Zeit eine Ausbildung als Fertigungsmechaniker ! Me...Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hey ihr lieben!
Sucht ihr vielleicht dringend einen schönen Namen für euere Katze/Kater ? Ich glaube da kann ich euch weiter helfen*g*!
Natürlich kann man die Namen auch für andere Tiere nehmen.
Na gut dann passt mal auf:
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A und B:
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Alonzo, Amadeo, Amarillo, Angel, Apollo, Archibald, Attila, Augustus, Asti, Alfred, Azrael, Asterix, Arton
Balduin, Balthasar, Banana, Baron, Basil, Bellis, Beppi, Bernie, Billy, Bing, Blcky, Bobby, Bommel, Brummer, Bubi, Bubu, Burli, Bully, Bibo, Bilbo, Berle, Böbby, Bandit, Bubi, Bino Abby, Abigail, Afra, Amber, Angelina, Anuschka, April, Aspasia, Amira, Aggy, Anita
Babsie, Baby, Bambola, Barby, Becky, Bella, Berri, Bienchen, Bijou, Birla, Blanche, Bonnie, Bunny, Buffy, Bianca, Biene
C und D:
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Cäsar, Carlino, Carlo, Charly, Chico, Cosimo, Catan, Cosmo, Carlos
Damio, Dandy, Danilo, Darian, Dicky, Dimitri, Dingo, Domino, Donald, Duffy, Dusty Cali, Camilla, Candy, Cassie, Cha-Cha, Chilla, Chrissy, Cindy, Conny, Cherry, Crispy, Clarence, Cleo, Chichi
Dadi, Daisy, Delia, Deta, Dido, Dibsi, Djuna, Dotty, Duchesse, Dunja, Daisy, Dolly
E, F und G:
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Eddy, Elvis, Erni
Fabian, Feisal, Felix, Fidelio, Filou, Fips, Freddy, Fritz, Flecki, Fabiio
Gino, Goldi, Gizmo, Gauner, Garfield Eboli, Effi, Elmira, Erla, Emily
Fanny, Fee, Felicitas, Fifi, Fiona, Flocki, Flora, Frieda, Francis, Fibi
Gerti, Gigi, Goldi, Gipsy, Grauchen, Gini, Gina, Ginger
H, I und J:
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Hamlet, Hannibal, Harpo, Harry, Henry, Hektor, Herr Schröder, Hank, Heathcliff, Humphrey
Igor, Isidor
Jaboo, James, Jasper, Johnny, Joschi, Jo-Jo, Jimmi, Janosch, Joey Happy, Helena, Hexi, Honey, Hippie, Hatha
Ida, Ilka, Imma, Inky
Jella, Jette, Jola, Josie, Julchen, Jacky, Jolie
K und L:
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Karlchen, Kaspar, Kit, Kolja, Kralle, Krümel, Kusco, Knoppi, Kentucky, Kevin, Kasimir
Larry, Leo, Lord, Lorenz, Loui(s), Lucky, Luigi Katinka, Keema, kessi, Kimba, Kissy, Karla, Koma, Kleo, Kira, Kitty, Klecks, Kicki, Kiara, Kami-(Katze)
Laika, Lana, Leila, Lilly, Loulou,Lucy, Luna, Lena, Lina, Lady
M und N:
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Mafiosi, Mastic, Maunzi, Mikesch, Maxi, Merlin, Micky, Merlin, Mogli, Momo, Moritz, Milo, Mino, Monti, Moby, Mimo, Morle, Mephisto, Milou, Maggo, Muffin, Möhrchen, Mr. Spok, Mr. Gazzy
Nano, Nasi, Nello, Nini, Numa, Nero, Norbert, Napoleon, Nils Madame, Maja, Mieze, Mascha, Mausi, Melody, Minka, Marilla, Mietzi, Missy, Mulle, Milli, Molly, Morle, Mucki, Merle, Mia, Maggie
Nala, Nanouk, Neige, Nola, Ninifee, Nicki
O und P Odie, Okima, Omar, Ossi, Oskar, Obelix
Panther, Patch, Pete, Pfaff, Pimsel, Pippo, Pluto, Pooh, Putzi, Pascha, Peterle, Poldi, Pim, Pauli, Pikusch, Paul, Pepito, Pucky, Pepy Olly, Oona
Pala, Piccola, Plüschi, Polly, Pola, Powder, Prinzess, Purzel, Pussy, Penny, Paula, Pünktchen, Phillis
Q, R und S:
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Quaste, Quattro, Quicky
Raby, Ramses, Rocco, Ricky, Razzle, Robby, Rocky, Rolly, Romeo, Rufus, RoKa (RoterKater), Rudi
Sam(my), Schmuser, Schnurri, Sindbad, Smokey, Solo, Stiefelchen, Sylvester, Stubbelchen, Schnulli, Salem, Spike, Stanley, Schnuffi, Schnuti, Schajoran, Streicher, Smirnoff, Schorsch, Simba Quabbi, Queen
Rapunzel, Raya, Roxane, Runa, Resi
Saba, Sakina, Sandy, Schnurrle, Selli, Sheba, Sissi, Skarlett, Sushi, Sira, Schnuggel, Samira, Safira, Shirin, Sternchen, Sunny, Shiva
T bis Z:
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Taki, Tamino, Tarzan, Teddy, Tigger, Tarabas, Tortilla, Trolli, Timmy, Thommy
Valentin, Vinzenz
Wassili, Weißbart, Whisky, Wotan, Willi, Willow
Xaver, Xingu
Zampus, Zwerg, Zorro Tamina, Tara, tessie, Tiffany, Tipsy, Tinka, Toulouse, Tapsy, Taylor, Twix, Timba
Una
Vicky, Vroni, Venus
Wally, Winnie, Wölkchen, Whisky
Xantie, Xenia, Xuxu
Yoko, Yola, Yoyo, Yara
Zaza, Zora, Zula, Zusi, Zita, Zoe
Mir gefallen einige davon! Ihr stellt euch jetzt bestimmt nur noch die Frage:"Welchen Namen soll ich bloß davon nehmen?" Nun liegt es an Euch!
Danke das ihr vorbei geschaut habt! weiterlesen schließen
Informationen
Die Erfahrungsberichte in den einzelnen Kategorien stellen keine Meinungsäußerung der Yopi GmbH dar, sondern geben ausschließlich die Ansicht des jeweiligen Verfassers wieder. Beachten Sie weiter, dass bei Medikamenten außerdem gilt: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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