La Palma Testberichte
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Pro & Kontra
Vorteile
- immer noch \"la isla bonita\"
- Grandiose Natur, wenig Touristen, freundliche Menschen
Nachteile / Kritik
- die Insel wird immer deutscher
- wenig Strände
Tests und Erfahrungsberichte
-
La Palma - die schöne Insel
5Pro:
Touristisch nicht überlaufen
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nach mehrfachem Aufenthalt auf der „Isla bonita“, der schönen Insel der Kanaren, wie sie von den Einwohnern liebevoll genannt wird, möchte ich mit meinem Bericht die Besonderheiten dieser Insel beschreiben.
Dabei will ich den Schwerpunkt mehr auf die Hintergrundinformationen und praktische Erfahrungen legen, wobei natürlich die allgemeinen Informationen über Land, Leute und Geschichte auch hier nicht fehlen sollten.
Allgemeine Informationen über die Insel
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Die zu Spanien gehörende Insel der Kanarengruppe (28°50“ nördliche Breite, 18° westliche Länge) misst von Nord nach Süd 47 km, ihre größte Breite beträgt 29 km. Sie hat die Form eines gleichschenkeligen Dreiecks mit der Fläche von 706 qkm. Die größte Erhebung, der „Roque de Los Muchachos“ mit 2.426, macht La Palma mit ihrer kleinen Fläche zu der steilsten Insel der Welt!
In 14 Landkreisen der Insel leben etwa 85.000 Einwohner, davon in der Hauptstadt Santa Cruz 19.000 (ein gesonderter Bericht von mir). Zur größten Stadt der Insel und zu dem wichtigsten Wirtschaftszentrum wurde inzwischen Llanos de Aridane, gegründet erst 1812, mit 21.000 Einwohnern. Der Ausländeranteil, hauptsächlich Deutsche, Kubaner und Venezuelaner, beträgt etwa 11.000 Menschen.
Die Geschichte
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Die Ureinwohner der Insel sollten um 2000 v. Chr. aus dem Nordwesten Afrikas gekommen sein. Die nächste Einwanderungswelle erfolgte um 800 n. Chr. Sie waren bis 1493, das Datum der Eroberung La Palmas durch die Spanier, in 12 Kantone oder Königreiche aufgeteilt. Nachdem Tanasú, der letzte König, der sich der Eroberung widersetzte, gefangen genommen wurde, ist La Palma der Spanischen Krone einverleibt worden. Jetzt kamen Einwanderer, nicht nur aus den spanischen Provinzen, sondern aus Portugal, Italien und Flandern. Sie brachten ihre Kunst, Handwerk und Bräuche und bildeten mit den Ureinwohnern den Stamm der heutigen Bevölkerung. Durch Wein- und Zuckerrohranbau, Bau der Schiffswerften und Ausbau des Schiffshafens wurde La Palma sehr reich. Mitte des 18. Jahrhunderts war der Hafen von Santa Cruz der Drittgrößte nach Amberes und Sevilla. Bedingt durch die Monokultur der Landwirtschaft, verarmte die Bevölkerung und viele emigrierten nach Kuba und Zentralamerika. Anfang des 19. Jahrhunderts kamen manche wieder zurück. Die Rückkehrer der kanarischen Auswanderer (Los Indianos) wurden ursprünglich gar nicht bejubelt. Sie kleideten sich elegant (meistens weiß) und galten als reich und arrogant. Sie brachten neue Kochrezepte, die Kunst des Zigarrendrehens und sogar neue Sprachbegriffe. Inzwischen sind sie längst voll integriert und haben mit ihren südamerikanischen Rhythmen einen großen Beitrag zur Musikentwicklung auf La Palma geleistet.
Klima
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Das vorwiegend subtropische Klima der Insel ist zweigeteilt. Die konstanten Passatwinde begünstigen mit ihrer Feuchtigkeit die Vegetation im Norden und Nordosten La Palmas. Der Süden und Westen ist weniger feucht aber sonniger. Der Regen kommt dort nur im Winter. Die Durchschnittstemperaturen des Jahres schwanken zwischen 17° und 24°. Die niedrigste Wassertemperatur im Winter mit 19° erlaubt ein ganzjähriges Baden.
Den Leuten, die Kühle und den Regen nicht mögen, würde ich die Monate Januar und Februar weniger empfehlen.
In den Bergen allerdings, über 2000 m, kann es im Winter auch schneien. Dann bitte nicht gerade mit dem PKW (ohne Winterreifen) in die Nähe des Roque de los Muchachos fahren!
Die Infrastruktur
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Die Insel hat gute Strassen. Sie sind jedoch teilweise schmal und vorwiegend kurvenreich. Mit einem PKW kann man zwar ziemlich überall hinkommen. Man muss allerdings die Fahrtzeiten großzügig einplanen.
Tipp: Neben der großen Ampel, die rot zeigt, befindet sich eine kleinere gelbe, die blinkt. Das bedeutet: Rechtsabbiegen frei (unter Beachtung der Fußgänger)!
Den gut ausgebauten Buslinien habe ich (unten) einen eigenen Abschnitt gewidmet.
Der Hochseehafen ist nicht nur bedeutsam für viele Kreuzfahrtschiffe, sondern auch für die Seeverbindung zu anderen Inseln der Kanaren.
Die Gesellschaft Fred. Olsen verbindet alle Kanarischen Inseln miteinander. Zuerst muss man von La Palma nach Teneriffa fahren. Abfahrt 6.30 Uhren nach Los Christianos. Fahrzeit 2 Stunden. (Express-Verbindung). Preis (einfach) je nach Saison 32,10 € oder 35,30 €. Kinder (4-11) zahlen 16,10 €. Es gibt verschiedene Sparpakete für Autos mit Insassen, Ermäßigungen für Residenten, Senioren usw.
Seit dem Jahr 1987, als die ersten Charterflüge direkt La Palma anflogen, hat auch der Flughafen an Bedeutung gewonnen. Private Fluggesellschaften sorgen mit ihren kleinen Flugzeugen für die Verbindung zu den Nachbarinseln. Die Buslinie L8 über Los Cancajos, verbindet Santa Cruz mit dem Flughafen. Taxi kostet etwa 10 €.
Diskotheken findet man in Los Cancajos und Los Llanos, sie füllen sich aber erst nach Mitternacht. Es gibt 2 Kinos auf der Insel, eines in Santa Cruz, das andere in Los Llanos.
Bei schlechtem Wetter kann es sporadisch zum Stromausfall kommen (220 Volt). Tipp: Am Abreisetag sich von der Hotelrezeption wecken lassen.
Trinkwasser, wenn es aus Quellen kommt, ist sehr gut. Allerdings haben manche Regionen das sog. Stadtwasser (agua municipal). Dabei handelt es sich zwar um keimfreies, aber stark gechlortes Wasser. Tipp: Das Hotel oder Vermieter fragen!
Einkaufsmöglichleiten sind in allen Ortschaften reichlich vorhanden. Zu beachten sind aber die Öffnungszeiten. Meistens sind die Geschäfte zwischen 13.00-16.00 geschlossen, ebenso an Sonn- und Feiertagen. (Ausnahme: Lebensmittelsupermärkte) Bei den berühmten und begehrten Zigarren aus La Palma sollte man auf die Bezeichnung „hecho a mano“ (Handverarbeitet) auf der Verpackung achten, sonst kauft man eine schlechtere „Fabrikzigarre“.
Sollte ein Klinikaufenthalt nötig sein, gibt es in der Nähe von Santa Cruz auf einer Anhöhe ein modernes Krankenhaus. Die Buslinie L1 (S/C – Los Llanos) hält an diesem Krankenhaus. Jede größere Ortschaft hat eine Notaufnahme. Notfalltelefon 112 (auch in deutscher Sprache) Krankentransportservice Tel. 922 42 06 55
Der öffentliche Verkehr
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Das wichtigste Verkehrsmittel der Insel sind die Linienbusse. Ein Autobus wird hier aber „guagua“ genannt! Mit dem Linienbus kann man fast alle Ortschaften preiswert erreichen. Nur sollte man Ausflüge nicht an Sonn- und Feiertagen planen, denn dann ist der Fahrplan ziemlich ausgedünnt.
Es gibt 2 wichtige Ausgangspunkte für die Linien: Santa Cruz und Los Llanos de Aridane. Der Osten der Insel wird aus Santa Cruz bedient, der Westen aus Los Llanos. Die Verbindung zwischen den 2 Ortschaften sichert die Linie L1 (direkte kürzere Verbindung durch den Tunnel, durch die Berge – por la Cumbre) und die Linie L3 (über Fuencaliente an der Südspitze der Insel). Zusätzlich gibt es für die nähere Umgebung und die Klinik von Santa Cruz Stadtbusse. (Zum Beispiel die Linien L15 oder L91-Hospital)
Da die Busse an der Haltestelle manchmal ihre Nummern ändern, sollte man vor dem Einsteigen auf die elektronische Leuchtanzeige, vorne über der Frontscheibe, gut achten. An den Bedarfshaltestellen muss man im Bus dem Fahrer auf Knopfdruck das Haltesignal geben oder, außen, Winkzeichen.
Die Ausgangshaltestellen in Santa Cruz befindet sich in der Nähe des Postgebäudes auf beiden Straßenseiten, leider nur mit einem kleinen überdachten Stand versehen. Dafür gibt es in Los Llanos einen modernen Busbahnhof mit einer Wartehalle, Geschäften, WC und Informationsstand. Hier bekommt man den Fahrplan und kann die sog. Bono – Bus - Karten für 12 € kaufen. Sie sind eine Art Telefonkarten, die im Bus entwertet werden. Dadurch kann man weitere 20% des Fahrpreises sparen. Man nennt dem Busfahrer das Ziel und steckt die Karte in einen Entwerter. Der Fahrpreis und der verbliebene Rest werden ausgedruckt. Sollte was fehlen, wird bar nachgezahlt. Sonst wird passendes Kleingeld verlangt, Scheine ausnahmsweise bis 10 €.
In Santa Cruz ist diese Karte nur in dem Kunstladen Sanlupe zu bekommen. (Auf der linken Seite am Anfang der Fußgängerstrasse (Calle O´Dally)
Preisbeispiel (mit Bono-Bus): Santa Cruz - Los Llanos 3,30 €, Los Llanos - Puerto Naos 1,00 €, Santa Cruz - Los Cancajos 0,80 €. (Stand Februar 2005)
Tourismus
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Anders, als auf den großen Kanareninseln Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria und Lanzarote, hat hier der Tourismus deutlich später Fuß gefasst. Es gibt immer noch keinen Golfplatz, aber über 1500 Unterkünfte (Fincas, kleine Hotels, oder Apartmenthäuser), verstreut über die ganze Insel. Außer dem Parador National, gibt es nur größere Hotels an der Küste in Los Cancajos, Puerto de Naos und Fuencaliente.
Die Inselbehörde von La Palma möchte die Fehler der Nachbarinseln vermeiden und plant daher die Begrenzung der Bettenzahl für Touristen auf maximal 21.000.
Beim Wandern in der Einsamkeit ist man froh, dass dieser Insel, die über 2 Millionen Touristen wie z.B. auf Gran Canaria erspart bleiben. Auch die Struktur der Touristen, die weniger Wert auf das Nachtleben legen, dafür lieber die Schönheiten der teilweise unberührten Natur erwandern wollen, unterscheidet sich erfreulich von der, der anderen großen Kanareninseln. Die besondere Reinheit des palmerischen Himmels schützt das Gesetz „Ley del Cielo“. Es werden u.A. die Lichtemissionen kontrolliert. Deshalb sind die Nächte hier sehr dunkel. Davon profitiert das Observatorium Roque de los Muchachos.
Fremdenverkehrsbüro befinden sich sowohl am Flughafen, als auch in Santa Cruz (Tel. 922 412106), Los Llanos (922 402583) und Los Cancajos (922 181354).
Hotels, Pensionen und Fincas
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Neben den großen Hotels, wie Sol Elite in Puerto Naos, Taburiente Playa und Hacienda San Jorge in Los Cancajos, gibt es in diesen Ortschaften noch Appartementhotels wie Las Olas oder Centro Cancajos oder Appartementwohnungen des Sol Elite Hotels oder Taburiente Playa mit- und ohne Verpflegung. Andere Häuser bieten Wohnungen ausschließlich ohne Verpflegung an.
Landhäuser (Fincas), die zwischen 5 und 75 km vom Flughafen entfernt sind, liegen auf verschiedenen Höhen bis 1000m über dem Meer. Bei der Buchung sollte auch die Entfernung zu den Einkaufsmöglichkeiten bedacht werden. Im Reisebüro Santa Cruz gibt es Auskunft über die Häuser.
Eine andere mögliche Infoquelle wäre „Turismo Rural“ www.islabonita.es oder www.ecoturismocanarias.com (E-Mail [email protected])
Die Preise für 2 Personen pro Woche liegen zwischen 252 € und 336 je nach Ausstattung und Lage. Zu beachten wäre, dass die Preise zu bestimmten Zeiten, wie Weihnachten, Karneval, Ostern und Sommerferien um 20% angehoben werden.
Caldera de Taburiente
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Die herausragende Sehenswürdigkeit, die diese Insel berühmt macht, ist der Nationalpark Caldera de Taburiente. Sie ist eine riesige halbkreisförmige Senke mit steilen Wänden, die über 1000 m hoch sind. Diese Senke ist noch von tiefen Schluchten durchzogen. Es ist der weltgrößte Krater, Umfang 28 km, Durchmesser 9 km und einer Tiefe von 2000 Meter. Über die Entstehung gibt es einige Theorien. Es ist aber kein Vulkankrater, sondern ein durch Erosion in sich zusammengefallener Berg. Dieser entstand durch Druck des tieferliegenden Magmas. Als der Druck in der Mitte nachließ, erzeugten Wasser, Steinschlag und kleine Vulkantätigkeiten mit Erdrutschen diese Senke. Hinzu kam noch ein gewaltiger Erdrutsch, deshalb ist eine Seite Richtung Los Llanos offen. Man erkennt die Erosion im Inneren der Caldera schon auf den ersten Blick: Ständig sind Steinschlag und kleine Erdrutsche zu verzeichnen, kleine Wasserfälle verschwinden, um an einer anderen Stelle aufzutauchen. Die Mikrolandschaft verändert sich ständig.
Es gibt hier gekennzeichnete Wanderwege. Wegen der Gefährlichkeit des Geländes werden außerhalb dieser Wege nur Wanderungen mit einem Bergführer empfohlen. Die majestätischen Kanaren-Kiefern bilden auf den Höhen zwischen den Felsen im Nebeldunst ein wunderschönes Landschaftsbild. Bäche und bizarre Felsformationen haben manchen Maler inspiriert. Es lohnt sich also die Mühe, hierher zu kommen.
Ausflugsziele
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Das Ausflugsziel Nr. 1, die Caldera de Taburiente, erschließt sich dem Besucher am besten, wenn zuvor im Besucherzentrum des Nationalparks alle notwendigen Informationen über Routen und weitere Stützpunkte eingeholt werden. Dort werden auch Genehmigungen für Übernachtung im Park erteilt. Das Personal spricht auch deutsch. Das Zentrum befindet sich direkt an der Hauptstraße LP-2 , die Santa Cruz mit Llanos verbindet, in der Nähe von El Paso. Der Bus der Linie L1 hat dort eine Bedarfshaltestelle. Wer möchte. kann von dort die 7 km bis zum nächsten Aussichtspunkt des Parks (La Cumbrecita) wandern.
Interessant ist die Gegend südlich von Fuencaliente, nicht nur wegen des Vulkans Teneguía, sondern weil man vermutet, dass die ganze Südspitze irgendwann ins Meer stürzt. Dadurch würde eine riesige „Hafenwelle“ (japanisch: Tsunami) sogar New York zerstören.
Mehr Vulkane kann man nördlich von Fuencaliente am Nationalpark Cumbre Vieja erwandern. Dort ist die „Ruta de los volcanes“.
Am Roque de los Muchachos ist man nicht nur auf dem höchsten Berg, sondern in der Nähe des berühmten Observatoriums.
Der Lorbeerwald „Los Tilos“ im Nordosten bei Los Sauces, ist durch die UNESCO geschützt. Üppige Vegetation erfreut den Naturfreund.
Sportmöglichkeiten
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Wandern
Wanderkarten gibt es, zum Teil kostenlos, in verschiedenen Gemeinden. Es wird dringend empfohlen, die markierten Wege nicht zu verlassen. Ein Handy kann sehr nützlich werden!
Baden
Die Wassertemperatur erlaubt das Baden über das ganze Jahr. Strände gibt es in Los Cancajos, Puerto Naos, Santa Cruz, Tazacorte und Fuencaliente. Weht die rote Fahne, ist das Baden nicht nur gefährlich, sondern kann 1000 € Strafe kosten (Naos). Felsenbäder im Meer gibt es bei San Andrés und Borlavento.
Sonstige
Einen Golfplatz gibt es nicht. Schwimmbecken sind in den meisten Pensionen und Hotels vorhanden, ebenso Tennisplätze. Über Tauchen, Paragleiten, Reiten und Hochseefischen gibt es in jedem Fremdenverkehrsbüro Auskunft und Informationsmaterial.
Die Küche
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Einige der Spezialitäten verdienen Beachtung:
Gofio – das ist Mehl aus geröstetem Getreide, wurde früher als Brotersatz und jetzt in allen möglichen Speisen und Suppen verwendet.
Papas arrugadas – Kartoffeln, die ungeschält im Salzwasser (auch Meerwasser) gekocht, als Beilage angeboten werden. (Um Himmelswillen nicht schälen!)
Mojo – eine scharfe Sauce mit rotem (mojo rojo) oder grünem Paprika (mojo verde), Öl, Knoblauch, Essig und Kümmel. Gereicht zu Kartoffeln, Fisch und Fleisch.
Yam – eine Wurzelknolle, die bereits die alten Ägypter kannten. Wird als frisches Gemüse oder auch gekocht als Beilage oder mit Zuckerrohrsirup als Süßspeise gegessen.
Feste und Bräuche
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Durch die abgeschiedene Lage La Palmas haben sich die Traditionen der Insel weitgehend erhalten. Man feiert fast jede Woche in irgend einem Dorf irgend ein Fest. Das bedeutendste nur alle 5 Jahre, die „Bajada de la Virgen de las Nieves“ das Fest der Inselpatronin. Eine Besonderheit ist im Karneval am Rosenmontag, den Tag der „Indianos“, das Schütten von weißem Babypuder auf Menschen, Tiere und Strassen. Die Menschen, nach kubanischer Art weiß gekleidet, tanzen zur südamerikanischen Musik. Inzwischen ziehen auch die Touristen an diesem Tag weiße Kleider an.
Fazit
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Die westlichste Insel der Kanaren, am Rande des unendlich großen Ozeans, hat durch diese Lage ihren ursprünglichen Charakter noch bewahren können. Kluge Verwaltung, die versucht, den „sanften Tourismus“ zu fördern, lässt hoffen, dass es noch lange so bleibt.
Ich habe versucht, viele von meinen Eindrücken und Informationen über die Insel zu vermitteln. Sicher blieb auch vieles unerwähnt. Es soll noch Platz bleiben für weitere Berichte von Menschen, die wie ich, von dieser schönen Insel, La Isla bonita, bezaubert wurden. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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LiFo, 09.12.2008, 22:51 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Gut geschrieben! Einen schönen Abend wünscht dir: Lifo
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anonym, 24.11.2008, 03:51 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Sehr hilfreich. LG Just86
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Die Erste vergisst man nie
17.10.2004, 17:02 Uhr von
LosGatos
Seit Ende 2000 schreibe ich Beiträge in Meinungsforen, derzeit hauptsächlich bei Ciao und Yopi (ü...Pro:
immer noch \"la isla bonita\"
Kontra:
die Insel wird immer deutscher
Empfehlung:
Ja
Viel haben wir dieses Jahr nicht mitbekommen vom Sommer. Umso größer war die Vorfreude auf einen kleinen Nachschlag, was Sonne und Erholung angeht, bevor es endgültig Herbst wird in Deutschland. Mitte September war es endlich so weit. 2 Wochen La Palma standen auf unserem Reiseprogramm. Die Wahl der Reisezeit hatte durchaus noch einen anderen Grund: so wie die Pariser im August ihre Metropole den einfallenden Touristen überlassen, flieht LosGatos im September vor dem Oktoberfest.
BUCHUNG, ANREISE UND REISEZEIT
Gebucht hatte ich die Reise schon vor Monaten über die Website von Thomas Cook, Reiseveranstalter war jedoch Neckermann, da deren Reisen an gleicher Stelle angeboten werden. Im Preis enthalten waren Flug, Mietwagen inkl. Versicherung und Unterbringung ohne Verpflegung in einer Finca, worüber noch gesondert zu berichten sein wird. Das alles für 2 Wochen zu einem Preis von ca. 800 EUR pro Nase.
Thomas Cook fliegt natürlich mit der hauseigenen Fluglinie Condor, die auch wieder diesen Namen trägt, da „Thomas Cook“ als Fluglinie vom Kunden nicht wie gewünscht angenommen wurde. Ebenso kann man mit allen anderen Charterfluggesellschaften wie LTU, Hapag Lloyd, Air Berlin u.a. auf die Kanaren im allgemeinen und nach La Palma im speziellen gelangen. Da es sich hier um meinen bereits achten Besuch auf den Kanaren handelte, haben ich auch hier einschlägige Erfahrungen zu Genüge sammeln können. Darüber hinaus kommt man natürlich auch mit der spanischen Iberia mit Zwischenstop über das spanische Festland dorthin.
Auf den Kanaren herrscht kein Saisonbetrieb wie etwa bei den Urlaubszielen rund um das Mittelmeer. Man kann sie das ganze Jahr über bereisen. Natürlich gilt auch hier die klassische Urlaubszeit von Juni bis September als Hochsaison. Mitte September kam für mich jedoch als frühestmöglicher Reisetermin in Frage, vorher wäre es mir auf den Kanaren zu voll und vor allem zu heiß gewesen. Bei meinen bisherigen Besuchen war ich dagegen meist zwischen Oktober und März dort. Auch im Dezember kann man dort ohne weiteres noch baden, denn die Wassertemperaturen auf den Kanaren im Winter können leicht mit denen von Nord- und Ostsee im Sommer konkurrieren. Allerdings herrscht in der „kalten“ Jahreszeit auf den Kanaren Regenzeit, was schon mal ein paar Tage (im ungünstigsten Fall auch Wochen) schlechtes Wetter bescheren kann. Ich selbst war dort jedoch noch nie mehr als drei Tagen Regen innerhalb von 2-3 Wochen ausgesetzt. Letztlich muss jeder für sich entscheiden, wie heiß er/sie es braucht. Nur zum Baden finde ich La Palma jedoch zu schade, und zu hohe Temperaturen können die Unternehmungslust gewaltig dämpfen.
Als wir dieses Mal auf La Palma ankommen, erklärt uns unser Vermieter, heute wäre hier der erste Tag des Winters, der sich in einer lockeren Wolkendecke und ein paar wenigen Regentropfen zum Ausdruck bringt. Wenn das der Winter ist, dann möchte ich den Sommer hier nicht erleben, denke ich mir. Seit ca. einem halben Jahr hätte es auf der Westseite La Palmas nicht mehr geregnet, die Dauerhitze wäre fast unerträglich gewesen.
Außer La Palma habe ich in den vergangenen 13-14 Jahren noch Tenerife, Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote kennengelernt. Ich nehme es an dieser Stelle vorweg: La Palma ist für mich die schönste Kanareninsel, nicht umsonst trägt sie den Beinamen „La isla bonita“ („die schöne Insel“). Die Gründe sollten im weiteren Verlauf meines Beitrags klar werden. Vielleicht liegt meine Vorliebe auch nur daran, dass La Palma für mich die erste bereiste Kanareninsel war. Und die erste hat für einen ja immer eine ganz besondere Bedeutung...
EIN PAAR FAKTEN
Die Kanaren bestehen aus insgesamt 7 bewohnten Inseln, die vor der marokkanischen Küste liegen. Von West nach Ost sind das El Hierro, La Palma, La Gomera, Tenerife, Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote. Wie alle Inseln des Atlantiks sind sie vulkanischen Ursprungs, die Vegetation ist jedoch sehr unterschiedlich. Da Fuerteventura der Sahara am nächsten liegt, ist auf dieser Insel vom Vulkangestein kaum etwas zu sehen, sie ist quasi mit Saharasand zugeweht, Lanzarote ähnelt dagegen einem großen Kohlenhaufen. Das Klima steht unter dem Einfluss des Nordostpassats, welcher sich bei den weiter westlich gelegenen Inseln stärker auswirkt und deshalb dort für eine üppige Vegetation sorgt.
Die Urbevölkerung sind die Guanchen. Im 15. Jahrhundert fielen die Inseln den spanischen Eroberern in die Hände, aus denen die sie seitdem nicht mehr herausgegeben haben. 1991 wurden die Kanaren schließlich auch von LosGatos entdeckt.
LAND UND LEUTE
Auf La Palma leben ca. 65.000 Menschen, jeweils knapp ein Drittel allein in den beiden größten Städten Los Llanos (21.000) und Santa Cruz de La Palma (20.000). Etwa 10 % der Einwohner sind Deutsche, die auch die meisten Touristen ausmachen. Außerdem wird La Palma vorwiegend von Spaniern und Holländern bereist, Engländer bleiben hier im Gegensatz zu anderen Kanareninseln fast gänzlich aus. Womöglich liegt es an den fehlenden Golfplätzen.
Als ich La Palma vor über 13 Jahren erstmals bereiste, fand ich an Felswänden manch ausländerfeindliche Parole, wobei ich mit Ausländer hier wohlgemerkt den Deutschen meine. Der erste Charterflieger war erst 1987 gelandet, der Tourismus steckte hier noch in den Kinderschuhen und so mancher stand ihm skeptisch gegenüber, sah man doch, was aus den großen Schwestern Tenerife und Gran Canaria unlängst geworden war. So wollte man hier nicht werden. Umso neugieriger war ich, was in 13 Jahren geschehen ist. Und es ist längst nicht so schlimm, wie ich es befürchtet hatte. Gewiss, der Tourismus hat sich weiterentwickelt, riesige Hotelklötze, die die Landschaft verschandeln, und ballermannähnliche Verhältnisse, wie sie in Playa del Inglés auf Gran Canaria oder Playa de las Americas auf Tenerife, um nur die übelsten Ausgeburten des Primitivtourismus auf den Nachbarinseln zu nennen, wird man hier jedoch nicht finden. An Ost- und Westküste gibt es jeweils ein 4-Sterne-Hotel mit einigen hundert Betten. Diese beiden Hotels gab es auch vor 13 Jahren schon. Weitere vergleichbare Betonbunker sind nicht dazugekommen, dafür jedoch unzählige Apartmentanlagen und Fincas.
Der Tourismus ist jedoch auch heute nur Einnahmequelle Nr.2. Vor ihm rangiert nach wie vor der Bananenanbau. Auf La Palma herrscht eine Monokultur. Rund um die Insel werden an den Küsten Bananen bis zu einer Höhe von 400m angebaut, denn darüber wachsen sie nicht mehr. Die Plantagen sind oft in riesige Plastikplanen gehüllt, um sie vor Wind und Wetter zu schützen, manchmal könnte man meinen, der Reichstagsverhüller Christo wäre da gewesen. Für Bananen habe ich hier beim Obsthändler ca. 20% von dem bezahlt, was ich in Deutschland dafür auf den Tisch legen muss. Dennoch sind die palmerischen Bananen auf dem Weltmarkt gegenüber den Ladungen der lateinamerikanischen Bananendampfer nicht konkurrenzfähig und landen meist nur auf dem spanischen Festland.
Da die Kanaren, wie bereits erwähnt, dem Nordostpassat ausgesetzt sind, liegt die Wetterseite hier nicht wie so oft im Westen, sondern im Nordosten. Somit ist auch die Ostseite La Palma wesentlich grüner als die westliche Sonnenseite. Es gibt unterschiedliche Ansichten, welche Seite La Palmas die schönere ist. Ichwürde mein Domizil immer auf der Westseite suchen, wie ich es bislang zweimal getan habe. Nicht direkt am Meer, aber in einer etwas höhergelegenen Finca in der Nähe von Los Llanos. Wer vom Flughafen kommt und nach Westen will, erlebt oft beim Anstieg auf der Ostseite eine regelrechte Waschküche mit wenigen Metern Sichtweite. Hat man den Tunnel passiert, der Ost und West trennt, kann man dann strahlenden Sonnenschein erleben. Das erinnert mich an meine Kindheit, als ich mit meinen Eltern nach Italien fuhr und wir den Brenner überquert hatten. weiterlesen schließen
La Palma erhebt sich vom Meer innerhalb weniger Kilometer auf bis zu über 2400 Meter, was sehr steile Straßen mit zahlreichen engen Kurven zur Folge hat. Ein Kleinwagen ist daher das geeignetste Transportmittel, die Gänge 4 und 5 sind hier praktisch überflüssig, selbst vom 3. Gang habe ich selten Gebrauch gemacht. Natürlich bieten auch hier die Reiseveranstalter ihre gefürchteten Bustouren an, kaum eine Bergstraße bleibt vor ihnen verschont. Das Straßennetz ist in sehr gutem Zustand. Bei und nach schlechtem Wetter sollte man Bergstraßen und auch Wanderwege mit steilen Felswänden meiden, da dann Steinschlag droht. Wer keinen Mietwagen hat, aber trotzdem individuell reise möchte, dem steht das Netz der Linienbusse zur Verfügung, das alle Ortschaften abdeckt. Allerdings führen hier fast alle Wege über das zentral gelegene Los Llanos, welches von den Linienbussen sternförmig angefahren wird.
Autofahren ist hier stresslos möglich, Mietwagenfirmen gibt es hier genug, der Veranstalter Neckermann arbeitet hier mit der lokalen Firma Ancar zusammen, die ihnen günstige Konditionen bietet, sodass Neckermann fast alle Appartment- und Finca-Buchungen mit Inklusivmietwagen anbieten kann. Aufgefallen ist mir als lokale Besonderheit, dass, sobald ein Auto links abbiegt, das nachfolgende Fahrzeug ebenfalls den Blinker links betätigt, auch wenn es gar nicht selbst links abbiegt. Damit wird das Signal an weitere nachfolgende Fahrzeuge weitergegeben.
RELAXEN
Wie bereits erwähnt, ist La Palma für einen reinen Strandurlaub viel zu schade. Wer allein darauf aus ist, ist auf Fuerteventura mit Sicherheit besser aufgehoben, denn dort gibt es mit Playa de Jandía einen der schönsten Strände der Welt. Dennoch sollte für uns das Relaxen, Sonnen und Baden auch auf La Palma nicht zu kurz kommen. Zu diesem Zweck stehen viele schöne Strände aus ausschließlich schwarzem Lavasand zur Auswahl. Dabei haben wir stets den Strand von Puerto Naos bevorzugt, ein kleiner Touristenort, der sich in 13 Jahren nicht viel verändert hat. Neben dem bereits erwähnten 4-Sterne-Hotel Sol de La Palma, das halbwegs geschmackvoll seitlich des Strandes zwischen Felsen und – wie könnte es anders sein - Bananenplantagen integriert wurde, gibt es hier alles, was der Tourist begehrt, jede Menge Apartments, Restaurants, durchgängig geöffnete Supermärkte für Selbstverpfleger, Autovermietungen und die üblichen Strand- und Souvenirläden. Aber es bleibt alles im Rahmen. Auch wenn es sich um den vielleicht touristischsten Ort La Palmas handelt, kommt auch hier keine Ballermann-Atmosphäre auf. Zum Essen würde ich hier nicht gehen. Es gibt zahlreiche Pizzerien, sogar einen Chinesen. Ich habe keines dieser Lokale ausprobiert.
Aber auch wir waren jeden zweiten Tag hier am Strand, welcher täglich gepflegt wird. Ein Bademeister mit wallendem Haar, gegen den David Hasselhoff zum Ladenhüter verkommen würde, sorgt dafür, dass nicht einmal Zigarettenasche im Lavasand landet. Akribisch beobachtet er die Touristen, ob sie etwas fallen lassen, und stellt Neuankömmlingen sofort kostenlose eistütenförmige Aschenbecher zur Verfügung und weist sie freundlich darauf hin, keinen Abfall zu hinterlassen. Besonders die weiblichen Besucher kommen seinen Bitten dankbar entgegen. Wenn der palmerische Mr.Baywatch Punkt 12 Uhr mittags seinen Dienst antritt, hisst er sofort die passende Signalflagge, die die Gefahrenquelle Meer bewerten soll. Allerdings habe ich nie erlebt, dass unabhängig von der Brandung, eine andere Farbe als gelb ausgewählt wurde. In der Tat sorgt das anfangs sehr seichte, dann jedoch bald steil abfallende Meer für einen meist heftigen Sog, der einem das Verlassen des Wassers nicht ganz leicht macht. Auch können einen die meist vorhandenen kleinen Brandungswellen schon mal umhauen, besonders wenn man inmitten der vielen Kieselsteine auf wackeligen Beinen steht. Nicht nur deshalb ist es ratsam, hier Badeschuhe zu tragen. Der schwarze Lavasand heizt sich unter Sonneneinstrahlung derart stark auf, dass es kaum auszuhalten ist, den Strand auch nur 10 Meter lang barfuß zu überqueren.
Auch die Wassertemperatur wurde von unserem Bademeister gemessen. Im September hatte das Wasser hier mit 26 °C fast karibische Temperaturen. Das Baden war somit immer ein großes Vergnügen. Besonders natürlich am letzten Urlaubstag, den wir meist am Strand verbringen. Denn dann ist das Meerrauschen besonders schön.
Liegestühle kosten hier pro Stück 2 EUR pro Tag. Zahlreiche Palmen dienen als Schattenspender. Allerdings haben wir uns stets zusätzlich einen Sonnenschirm gemietet. Auch der hat kleinere Sonnenbrände nicht verhindern können.
AUSFLÜGE
Für Ausflüge und Wanderungen bietet La Palma unzählige Möglichkeiten, für einen Naturfreund ist ein 2-wöchiger Urlaub womöglich noch zu knapp bemessen. Ich beschränke mich hier auf Touren und Wanderungen, die ich selbst mitgemacht habe.
La Cumbrecita
Das Herz La Palmas bildet die Caldera („Kessel“) de Taburiente, ein riesiger Vulkankrater mit tiefen Schluchten. Einen prächtigen Einblick in diese Landschaft erhält man von La Cumbrecita („Bergkamm“). La Cumbrecita erreicht man mit dem Auto östlich von El Paso an einem Besucherzentrum vorbei. Vom Parkplatz aus starten wir auf ca. 1300 Meter Höhe eine etwa einstündige Rundwanderung. Viele Aussichtsspunkte bieten Ausblicke auf gegenüberliegende Höhen und Einblicke in tiefe Schluchten. Der Wald besteht hier aus feuerresistenten Kiefern.
Die Vulkane San Antonio und Teneguía
Die beiden Vulkane liegen im Süden der Insel in der Nähe der Ortschaft Los Canarios. Der Besuch von San Antonio kostet 3 EUR Eintritt pro Person. Es ist aber das einzige Mal, wo ich erlebe, dass man hier zur Besichtigung von Naturereignissen zur Kasse gebeten wird. Der Eintritt beinhaltet neben der Besichtigung des Kraters eine Filmvorführung (wechselweise spanisch, deutsch, englisch) über die Vulkane La Palmas. Auf San Antonio liegt man immerhin schon gut 600 Meter über dem nahegelegenen Meeresspiegel. Bis 1999 konnte man den Krater zu Fuß umrunden. Mittlerweile muss man auf etwa halber Strecke umkehren. Ein kurzer Spaziergang, der kaum mehr als eine Viertelstunde beansprucht, zumal der Weg unkompliziert und eben ist. Wer will, kann hier auch auf einem Kamel durch die Vulkanlandschaft ausreiten.
Interessanter gestaltet sich dagegen der Ausflug zum nahegelegenen Nachbarn Teneguía, den man über eine unbefestigte ca. 5km lange Straße erreicht. Das Erklimmen des gut 400m hohen Vulkans, der als letzter der Vulkane La Palmas zuletzt 1971 ausbrach, erfolgt über einen nicht immer erkennbaren Pfad steil hinauf über viel Geröll. Hier sind Badelatschen fehl am Platz (wie übrigens überall auf La Palma, vom Strand abgesehen). Dennoch sieht man immer wieder Touris, die in ungeeignetem Schuhwerk über Stock und Stein unterwegs sind.
Die Wasserfälle Marcos y Cordero
Diese Tour haben wir für relativ viel Geld (49 EUR pro Person) über unseren Reiseveranstalter bei einem auf Wanderungen spezialisierten Unternehmen gebucht. Die Wanderung selbst dauert nur gut 3 Stunden. Trotzdem ist man den ganzen Tag dafür unterwegs. Die Wasserfälle liegen im Nordosten der Insel in bergigem Gelände, das nur schwer zugänglich ist. Die Anfahrt dorthin erfolgt zunächst mit Bussen, später mit 4-Rad-getriebenen Taxibussen und dauert über 2 Stunden. Die Kleinbusse quälen sich im Schritttempo über enge, kurvige und holprige Wege den Berg hinauf. Hoffentlich kommt keiner entgegen! Doch da vorne. Ein Opelfahrer. Vor denen ist man auch nirgends sicher. Endlich sind wir da. Wir Touris werden in mehrere Gruppen von maximal 15 Teilnehmern aufgeteilt, je nach Muttersprache: die größte Gruppe bilden stets die Deutschen, andere Spanier und die Bergspezialisten aus Holland. Unsere Gruppe muss noch auf ihren Führer warten, der auch irgendwann eintrifft. Er stellt sich als Detlef vor und sieht aus wie Sting. Wir erhalten jeder einen Helm und eine Taschenlampe. Denn die Wasserfälle sind nur Ziel unserer Wanderung. Bevor wir sie erreichen, müssen wir insgesamt 13 Tunnel von bis zu 300m Länge durchwaten. Man muss zwar nicht gerade dadurchrobben, aber oft in arg gebückter Haltung dadurch. Der Schutzhelm bewahrt mich bereits nach wenigen Metern vor einer Beule und auch des weiteren vor so mancher Blessur. Es geht nicht nur über Stock und Stein, sondern auch durch manche Wasserlache. Und in Tunnel 12 schießt das Wasser einem von allen Seiten entgegen. Mit anderen Worten, man wird richtig nass. Das war immerhin vorher bekannt. Dahingegen hatte der Reiseleiter von Neckermann, der auf seine Provision aus war, die Tour doch stark verharmlost. Die Wanderung sei sehr leicht, und er habe da schon Leute mit Krückstock dabei gehabt. Allerdings bezweifele ich, ob er selbst je dabei war. Denn aufgrund seiner Darstellungen dürfte man ihn eigentlich nicht mehr auf die Menschheit loslassen. Wer Rückenprobleme hat oder schlecht zu Fuß oder vielleicht nur etwas ängstlich ist, wird an dieser Tour gewiss keine Freude haben. Zwischen den Tunneln bleibt immer wieder Sicht auf wolkenverhangende Schluchten. Wir haben immerhin mit dem Wetter insoweit Glück, dass ab und zu auch mal die Sonne durchkommt und man tatsächlich etwas Fernsicht hat. Wir bewegen uns auf einer Höhe von ca. 1500m, der zu überwindende Höhenunterschied auf der Strecke beträgt nur etwa 50m. Der Weg, den wir gehen, ist eine künstliche Wasserleitung, die vor etwa 90 Jahren von menschlicher Hand errichtet wurde. Vorher schoss das Regenwasser, das sich in den Bergen sammelte, unkontrolliert die Schluchten hinunter, ohne das der Mensch viel davon nutzen konnte. Deshalb bohrte man die 13 Tunnel und leitete in Aquädukten das Wasser, das sich aus Wasserfällen ergoss, hindurch, um es bergabwärts zu führen und dem Menschen nutzbar zu machen. Detlef erwägt noch vor Erreichen der Wasserfälle umzukehren. Denn es erreicht uns eine Unwetterwarnung. Auf der Nachbarinsel Tenerife hätte es schon Niederschläge von 60Liter/qm gegeben. Starke Regenfälle und starker Wind birgt hier Steinschlaggefahr. Letztlich gibt er aber doch grünes Licht, auch die letzte Viertelstunde bis zu den Wasserfällen noch durchzuziehen. Die Wasserfälle selbst finde ich eher enttäuschend. Bei Wasserfällen denke ich an Niagara oder Salto Angel. Hier treffe ich auf ein besseres Männeken Piss. Somit bleibt mir von dieser Wanderung als Haupteindruck der Respekt vor der Leistung, diese 13 Tunnel errichtet zu haben. Natürlich müssen wir den gleichen Weg wieder zurück. Unsere Taschenlampen sind aufladbar und die Ladung ist so knapp bemessen, dass der, der zu großzügig mit der gespeicherten Ladung umgeht, zum Schluss im Dunkeln steht. Aber irgendwann kommt für jeden das Licht am Ende des Tunnels.
La Caldera de Taburiente
Auch diese Wanderung ist organisiert und wird vom gleichen Veranstalter durchgeführt. Detlef sowie einige der Teilnehmer der Wasserfälle-Wanderung sind wieder mit von der Partie. Ich bin aber heute in Carmens Gruppe, einer Deutschen, die bereits seit 17 Jahren auf La Palma lebt. Die Anfahrt erfolgt wieder mit Kleinbussen. Knapp eine Stunde dauert es, bis wir den Ausgangspunkt erreichen. Los Brecitos liegt auf gut 1000m Höhe. Von hier geht es zunächst etwas bergauf in den Nationalpark Caldera de Taburiente und zum Schluss durch ein Flussbett nur noch bergab bis auf 200 m hinab. Insgesamt 7 Stunden oder 13km lang. Nicht unbedingt anstrengend, da es ja meist bergab geht. Jedoch ist gutes Schuhwerk und teilweise Schwindelfreiheit gefragt. Die gleiche Wanderung habe ich vor 13 Jahren schon einmal gemacht. Als ich Carmen davon erzähle, stellt sich heraus, dass meine damalige Wanderführerin heute ihre Chefin ist. Diese Wanderung ist sehr empfehlenswert, jedoch nicht ganz ungefährlich. Auf keinen Fall sollte man sie als Tourist auf eigene Faust unternehmen. Wenn schlechtes Wetter im Anzug ist, werden diese Wanderungen nicht mehr durchgeführt. Die Caldera ist wie ein großer halbkreisförmiger Trichter, der in einen normalerweise fast trockenen Gebirgsbach mündet . Bei starkem Regen können sich jedoch innerhalb weniger Minuten enorme Wassermassen ansammeln, die einen harmlosen Bach zu einem reißenden Strom machen, der nicht nur viel Wasser, sondern auch viele Steine und Felsen mit sich führt. Vor 3 Jahren kamen hier 4 deutsche Touristen ums Leben. Zwar hatte der Führer der Gruppe einen anderen risikoloseren Weg vorgeschlagen, als das Unwetter aufkam, jedoch setzten sich die Touristen gegenüber dem Führer durch, weil sie dort wandern wollten, wofür sie bezahlt hatten. Einige von ihnen bezahlten dann nochmals. Mit dem Leben.
Los Tilos
Heute sind wir auf eigene Faust unterwegs. Der Ausgangspunkt der Wanderung Los Tilos liegt ganz in der Nähe der Wasserfälle, ist jedoch mit normalem PKW problemlos zu erreichen. Wir gehen durch Lorbeerwald gut eine Stunde lang zunächst leicht, zum Schluss immer steiler bergauf. Unser Ziel ist der Mirador („Aussichtspunkt“) Espigón Atraveado, den man über eine Treppe erklimmt. Von hier hat man einen tollen Ausblick über den Barranco del Agua („Wasserschlucht“). Dazu waren immerhin 250 Höhenmeter zu überwinden.
Mirador El Time und der Nordwesten
Der Mirador El Time ist ein hochgelegener Aussichtspunkt, den man über eine kurvenreiche Straße nördliche von Tazacorte an der Westküste erreicht. Von hier genießt man je nach Wetter und Sichtverhältnissen Aussicht über die gesamte Westküste bis hinunter zum Vulkan San Antonio sowie über die Ortschaften Tazacorte und Los Llanos.
Etwas weiter nördlich verzweigt eine Straße landeinwärts, wo man zum Torre del Time wandern kann. Wir gehen nur ein kleines Stück zwischen Kakteen, Pinienwald, Palmen und Weinstöcken, weil das Wetter heute recht drückend ist.
Im Örtchen El Roque ist ein wunderschöner alter Drachenbaum zu bewundern. Er steht schiefer als der Turm in Pisa und wird deshalb von einer Stützmauer gehalten.
Schließlich fahren wir noch eine Straße hinunter, die zum Örtchen El Puertito führen. Steile Treppen mit über 400 Stufen führen hier zum Meer hinunter. Schilder warnen hier davor, zu weit hinabzusteigen, da hier oft urplötzlich meterhohe Wellen entstehen. In den Felswänden sind aus Holz einige Wohnungen errichtet, die meisten wirken eher verlassen, doch irgendwo höre ich es brutzeln und der Geruch von gebratenem wahrscheinlich fangfrischem Fisch steigt mir in die Nase.
Roque de los Muchachos
Der Roque de los Muchachos (Berg der Jungen Burschen) ist mit 2426m Höhe nach dem Teide auf Tenerife (über 3700m) der zweithöchste Berg Spaniens. Man kann ihn sowohl vom Westen wie vom Osten her erreichen. Wir haben zur Anfahrt die Ostroute genommen, die kurz hinter Santa Cruz abzweigt. Von hier fahren wir 20-30km landeinwärts, wobei wir uns allmählich höher und höher schlängeln und hin und wieder die Aussicht (u.a. auf Santa Cruz) genießen, bis wir endlich ein Plateau erreichen, das zunächst an amerikanische Canyon-Landschaften erinnert, aber schließlich futuristisch wirkt. Denn hier wird von mehreren europäischen Ländern im Observatorio Astrifísico Himmelsforschung betrieben, von Los Gatos’ Freundin liebevoll Sterndeuter-Zentrum genannt. Europäische Forscher u.a. aus England, Schweden und Deutschland sind hier vertreten. Der Grund zur Gründung dieses Forschungszentrums in den 80er Jahren lag darin, dass wir uns hier einerseits über der Wolkendecke befinden, so dass freie Sicht in einen stets sternenklaren Himmel herrscht und dass es in dieser Gegend keine Störfeuer durch Skylines etc. gibt. Vom Roque de los Muchachos kann man viele Wanderungen in alle Himmelsrichtungen unternehmen. Wir begnügen uns mit einem ca. 30 minütigen Rundgang. Wer hier hinauffährt, sollte bedenken, dass es hier aufgrund der Höhe um einige Grade kühler ist als am Meer, und je nach Jahreszeit für entsprechende Kleidung sorgen. Im Winter liegt hier natürlich auch Schnee. Schließlich bewundern wir noch einen riesigen Parabolspiegel mit einer Fläche von mehr als 200qm, der aus vielen Einzelelementen zusammengesetzt ist.
Auf dem Rückweg folgen wir der Traumstraße in westlicher Richtung. Auch hier machen sich die Unterschiede zwischen Ost und West bemerkbar, viel grün drüben und trockenbedingte Bräune hüben.
Ortschaften
Die Ortschaften von La Palma wie Santa Cruz, Los Llanos oder El Paso bieten nicht viel Sehenswertes. Santa Cruz ist lediglich für seine typischen Holzbalkons bekannt, die man jedoch auch hier und dort in anderen Ortschaften zu Gesicht bekommt. Erwähnenswert wäre lediglich eine steinerne Nachbildung der Santa Maria, jenem Schiff, mit dem Kolumbus Amerika entdeckte.
Als schönster Ort La Palmas wird von Reiseleitern das Dörfchen San Andres im Nordosten der Insel angepriesen. Ich empfand es eher als einen Ort, wie es ihn viele andere auf La Palma gibt, und höchstens eines 10-minütigen Bummels wert.
Einen Besuch wert sind dagegen auf jeden Fall die Naturschwimmbecken von Charco Azul, die in unmittelbarer Nähe liegen. Hier kann man im Meerwasser planschen, ohne in die Wogen des Ozeans hinaus zu müssen und sich im kräftigen Schwall von frischen Meerwasser duschen.
Auf keinen Fall sollte man sich einen Besuch des kleinen Platzes Plaza Glorietta entgehen lassen. Er ist mit buntem Mosaik gepflastert und das Attribut „Der schönste Platz La Palmas“ keineswegs eine Übertreibung.
DAS LEIBLICHE WOHL
Als ich vor 13 Jahren auf La Palma war, konnte man die Anzahl der Restaurants auf der ganzen Insel fast an 2 Händen abzählen. Daran hat sich natürlich inzwischen einiges geändert, was nicht unbedingt heißt, dass die Qualität in gleichem Maße zugenommen hat wie die Quantität.
Allerdings gilt auch hier „Qualität setzt sich durch“ und wer 13 Jahre unbeschadet übersteht, kann nicht schlecht sein. Jedenfalls gab es 2 der Lokale, die wir besucht haben, auch schon vor 13 Jahren. Das trifft auf die 2 im folgenden Erstgenannten zu:
1) Il Giardino
Wie man unschwer erkennt, ein italienisches Ristorante, mittlerweile etwas größer geworden. Vor 13 Jahren war auch der Besitzer, ein Italiener aus dem norditalienischen Como gerade erst hierher ausgewandert. Die Frau des leicht arroganten Hausherrn stammt unüberhörbar aus dem Kohlenpott, weit mehr als 10 Jahre Emigrantentum können das nicht ändern. Wir treffen auf eine Mischung aus Elke Heidenreich und der Frau von Adolf Tegtmeier (die ich offengesagt gar nicht kenne) und die das wettmacht, was ihrem Gatten fehlt. Ich erzähle ihr, dass ich vor 13 Jahren schon hier war, was man hier natürlich positiv aufnimmt und auch Signore nicht verborgen bleibt. Ich will nicht sagen, dass die Speisekarte spektakulär ist, aber mit sicherem Instinkt wähle ich bei unserem ersten Besuch Maccharoni „Mare e Monte“. „Mare“ steht hier für Scampi und „Monte“ für Steinpilze. Dieses Gericht sollte man mindestens einmal im Leben gegessen haben. Ein Grappa auf Kosten des Hauses ist uns gewiss. Wir fassen einen zweiten Besuch ins Auge. Dieses Mal hat LosGatos’ Freundin „mein Gericht“ übernommen, und ich versuche mich an Spaghetti Frutti di Mare. Einige Muscheln wollen nicht aufgehen. Jeder weiß, dass man daran nichts gewaltsam ändern soll, weil sie verdorben sind. Signore hält uns jedoch für dumme Touris, denen man erzählen kann, dass manche Muscheln beim Kochen auf und zu gingen und wir sie doch bloß öffnen müssen. Er ahnt jedoch, dass ihn das wiederum 2 Grappe kosten wird. Erwähnenswert an dem Lokal ist noch, dass es sehr geschmackvoll eingerichtet ist und dass es vornehmlich von Deutschen frequentiert wird (zugegebenermaßen ist das eindeutig ein Minuspunkt).
2) Tamanca
Das Tamanca, eine höhlenartige Bodega liegt unserem Domizil am nächsten und wurde von mir auch schon vor 13 Jahren besucht. Hier habe ich meine ersten Papas Arrugadas gegessen, jene kanarischen Kartoffeln, die mit Schale und viel Salz gekocht und gegessen werden, natürlich nicht ohne Mojo, der roten oder grünen Soße, die einfach dazugehört wie der süße Senf zur Weißwurst. Das Tamanca kommt mir vor wie eine Art palmerisches Hofbräuhaus, nur netter. Und Bier sollte man hier natürlich nicht trinken. Grillen ist hier angesagt. Es gibt zwar auch für die Randgruppen 2 Fischgerichte (Filet und Tintenfisch), aber das ist wohl mehr ein Alibiprogramm. Außer der gegrillten Leber erscheinen mir auch die Fleischgerichte an Steaks und Braten nicht so appetitanregend. Ich empfehle eher eine reichhaltige Palette von Vorspeisen. Pata Negra, jene spanische Schinkenspezialität, ist hier für 9 EUR zu haben. Nicht billig, aber wo bezahlt man dafür weniger? Unbedingt probiert gehört hier Morcilla, eine Blutwurst, die dank Mandeln, Rosinen und diverser Gewürze eher nach Lebkuchen schmeckt. Vielleicht noch etwas Ziegenkäse und natürlich Papas Arrugadas. Und wenn Sie dann noch Hunger haben, lassen Sie einfach die Karte noch mal kommen. Vielleicht für die Leber, wenn nicht gerade aus. Natürlich gehört dazu eine palmerischer Rotwein mit leichtem Lavaaroma.
3) La Abuela
Bei der „Oma“ (liegt auf dem Wege nach El Paso) waren wir nur einmal, weil ich unbedingt mal Ziege essen wollte. Die gab es hier aber geschmort, also mehr als Gulasch, und das ist nicht gerade meine bevorzugte Geschmacksrichtung. Zu empfehlen ist aber Yuca, eine südamerikanische Gemüseart (möglicherweise stammen die Inhaber aus Venezuela). Ansonsten muss man hier nicht unbedingt hin.
4) Lokale in Tazacorte
Die besten Fischlokale gäbe es in Tazacorte, ließ das Neckermännchen verlauten. Wir waren hier 3mal in zwei verschiedenen Lokalen, aber auch hier hat der Neckermann-Reiseleiter nicht recht (hätte mich offengesagt auch gewundert, wenn so einer nur einmal recht hätte). Hier gibt es die üblichen Fischgerichte ohne große Abweichungen, wobei jedoch die Chopitas (Mini-Tintenfische) fast nur aus Paniermehl bestanden und die beim ersten Mal sehr guten Morenas (frittierter Schlangenfisch, keine Kornnatter!) im Wiederholungsfall bei LosGatos’ Freundin auch nur Enttäuschung hervorriefen. Ansonsten freuen sich die zahlreich vertretenen Katzen über die eine oder andere Spende.
5) Kioscos in El Remo
El Remo liegt am Ende der Straße, die von Puerto Naos nach Süden führt. Hier gibt es angeblich 3 Kioscos, von denen wir aber nur 2 vorgefunden haben. Kiosco bedeutet weit mehr als Imbissbude. Es sind Fischlokale, die direkt am Meer liegen. Wir waren hier nur im „El Calamar“, das aber wenigstens fünfmal. Nicht, dass die Qualität hier überdurchschnittlich gut wäre, aber das Ambiente zählt natürlich auch. Zu bemerken wäre noch, dass die Papas Arrugadas immer separat bestellt werden müssen und sogar die Mojo noch mal extra . Das gilt fast überall, war aber auch mal anders.
FAZIT
La Palma ist für mich nach wie vor die schönste Kanareninsel. Sie ist landschaftlich nicht so karg wie Lanzarote oder Fuerteventura und bei weitem nicht so touristisch wie Gran Canaria oder Tenerife.
Wer jetzt Appetit auf La Palma bekommen hat und dort hinreisen möchte, findet weitergehende Information z.B. in dem von mir benutzten Reiseführer der Reihe "Reise Know-How" (Autorin: Izabella Gawin, ISBN 3-89416-832-3)
Copyright LosGatos
Erstveröffentlichung 1.10.2004
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Overknees, 13.10.2004, 20:45 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
... nämlich das Ciao "bh". ;) habe den bericht gerade mal als PDF gedruckt und werde ihn gleich zu Papier bringen... wir fahren als kleine Gruppe jedes Jahr für zehn Tage weg, bislang nur in die Türkei... Deinen Bericht werde ic
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anonym, 13.10.2004, 20:38 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
ein sehr umfangreicher bericht toll
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La Palma- La Isla Bonita!
Pro:
Grandiose Natur, wenig Touristen, freundliche Menschen
Kontra:
wenig Strände
Empfehlung:
Ja
Ich kann eigentlich hier keine Wertung abgeben, aber La Palma ist für mich eine der schönsten Inseln des kanarischen Archipels, obwohl ich außer ihr nur noch Teneriffa besucht habe. Das liegt aber wahrscheinlich auch daran, daß ich eher Natur und Landschaft im Urlaub wichtig finde, als Party und Action. Aber auch die UNESCO hat La Palma Platz drei der schönsten Inseln der Welt zugestanden. Kein Wunder, daß ich im April die Insel zum 3ten mal besuchte.
Diese Schönheit gründet sich auf einer grandiosen Landschaft, schroffen Bergen, dunklen Loorbeerwäldern, der Ursprünglichkeit ihrer Städte und Dörfer sowie dem Umstand, vom Bauboom der Touristikindustrie der letzten Jahrzehnte verschont geblieben zu sein. La Palma ist ein Tip für Individualisten die damit leben können, daß um 20:00 Uhr die „Bürgersteige hochgeklappt" werden.
Strände wird man so gut wie keine finden (bis auf ein paar pechschwarze Lavastrände im Osten bei Puerto Naos), aber es gibt zahlreiche Bademöglichkeiten in abgetrennten Naturschwimmbecken. Diese sind oft in natürliche Lavazungen ins Meer hineingebaut, ein Badeerlebnis der besonderen Art kann man hier erleben, wenige Meter neben der mitunter mörderischen Brandung zu schwimmen. Beim Schwimmen im offenen Meer sehr vorsichtig sein, bitte nur gute Schwimmer! Die Brandung ist enorm, und ich bin nicht nur einmal mit blutenden Knien und Ellbogen aus dem Wasser gekommen!!! An manchen Stellen gibt es tödliche Strömungen!
Nun zur Insel:
*********Allgemeines**********:
Sie ist gemeinsam mit El Hierro am weitesten westlich gelegen, ganze 450 km vom afrikanischen Festland entfernt. Sie ist mit 726 m² die drittkleinste Insel der Kanaren, ist 28 km breit und 47 km lang. Die höchste Erhebung ist der Roque de los Muchachos mit 2.426 m. 79.000 Einwohner zählt die Insel, ca. genauso viele Touristen kommen übers Jahr verteilt zu Besuch, was vergleichsweise wenig ist.
*************Natur und Geologie************
La Palma ist eine Vulkaninsel, die letzte Ausbruch des „Teneguía" an der Südspitze der Insel war 1971, und noch immer kann man hier beim Wandern Schwefeldämpfe riechen und den heißen Atem des Erdinnern spüren.
In der Mitte des Eilandes ist die „Caldera de Taburiente" gelegen, ein riesiger vulkanischer Einbruchskrater, dessen höchste Randerhebung immer noch wie beschrieben 2.426 Meter hoch ist. Zählt man die Erhebungen dazu, die sich vom Meeresgrund bis zur Wasseroberfläche erheben, kommt man sogar auf eine Höhe von über 6.000 Meter. Das die gesamte Caldera ist Naturschutzpark und ein Eldorado für Wanderer. Kiefernwälder wechseln sich ab mit eindrucksvollen Felsgebilden, Wasserfälle und Quellen. Schon den Ureinwohneren der Knaren, den Guanchen, war der Krater heilig.
La Palma wird allgemein als die grünste Insel bezeichnet. Ausgedehnte Kiefernwälder, Bananenplantagen und Loorbeerurwald rechtfertigen auch diese Bezeichnung. Auf trockneren Flächen haben sich Drachenbaumhaine erhalten.
An Kulturpflanzen sei noch Wein (aus dem ein schwerer, leckerer Rotwein gekeltert wird), Papayas, Avocados und Strelizienplantagen erwähnt.
Die Einheimischen sind Blumenliebhaber, entsprechend gepflegt sind Vorgärten und Häuser, in denen im kleinsten Behältnis Blumen gezüchtet werden.
************Transport*************
Zur Insel gelangt man per Flugzeug nach Los Cancajos. Das bedeutet: Nicht Unterkunft in Los Cancajos nehmen, wenn man Ruhe sucht! Zwar gibt es nur sehr wenige Landungen und Starts, aber das direkt über die Ferienanlagen!
Ich empfehle dringend, ein Mietauto zu nehmen! Zwar ist der öffentliche Nahverkehr gut ausgebaut, aber man braucht auf Grund der zahlreichen Stopps, der vielen Kurven und Steigungen kleine Ewigkeiten, um von A nach B zu kommen. Mietautos sind preiswert, und nach einer kleinen Eingewöhnung an die schwierigen Straßenverhältnisse für Touristen die bessere Alternative.
************Küche****************
Fisch Fisch Fisch! So lecker und frisch, wie man ihn selten zu essen bekommt. Meist frisch aus dem Meer. Hierzu unbedingt mal zum „Faro de Fuencaliente" fahren, in der Bucht am Leuchtturm gibt es ein Fischrestaurant der urigen Art. Man sitzt auf wackligen Stühlen, muß aufpassen, daß einem die Wellen nicht in die Schuhe laufen und kriegt als Entschädigung den besten Fisch der Welt und einen Super Ausblick dazu. Es riecht nach Meer, und man kann beim Schlemmen den Fischern bei der Arbeit zuschauen.
Ansonsten sind die Eintöpfe berühmt, hier wird der Suppe individuell „Gofio" beigegeben, ein geröstetes Maismehl zum Andicken. Auch empfehlenswert die „Schrumpelkartoffeln" Papas arrugadas con mojo, die mit Meerwasser gekocht werden, eine runzlige salzglitzernde Oberfläche haben und mit Schale gegessen werden. Gerreicht wird dazu eine Spezielle Soße, die man in rot (rojo) oder grün (verde) bekommen kann. Ich empfehle die rote!
************Sehenswürdigkeiten/Aktivitäten****************
- Wanderungen in der Caldera de Taburíente
- Wanderungen in Garafía, Besuch der Wohnhöhlen und Höhlenzeichnungen der Ureinwohner
- Besteigung des Vulkans Teneguía im Süden, atemberaubende Lavalandschaft
- Loorbeerurwald im Nordosten, atemberaubende Wanderung durch 13 enge Tunnel zur ertragreichsten Quelle der Insel
- Wanderung auf der „Vulkanroute", Ausgangspunkt Ost/West-Tunnel, Endpunkt Südspitze. Hier erlebt man Vulkanismus hautnah, das enge Beieinander von zerstörenden Vulkanausbrüchen und lebensspendender Nützlichkeit ständig vor Augen. Man sollte aber hierzu geübt sein und gute Wanderstiefel haben, da man abwechselnd über Lavadünen oder scharfkantige Felsen steigt. Auch die Höhenunterschiede sind immens.
n Besuch der historischen Hauptstadt der Insel, Santa Cruz. Man sieht der Stadt an, daß sie im 16. Jahrhundert Drehscheibe des aufkommenden Amerika-Handels war. Zahlreiche eindrucksvolle Bauten und Museen
- Kakteengarten bei Los Llanos
- Observatorium auf dem „Muchachos"
**********Klima**********
Perfekt! Immer zwischen 22 und 28 °C, sowohl im Sommer als auch im Winter zu empfehlen. Kaum Regen, an der zentralen Bergkette gibt es die "La Cascada", ein einem Wasserfall gleichendes Wolkengebilde. Hier regnet es oft. Aber auf einer Seite der Insel gibt es immer schönes Wetter, bei der Fahrt durch den zentralen Tunnel zwischen Ost und West fühlt man sich manchmal wie auf Zeitreise, so unterschiedlich kann das Wetter auf 2 km Luftweg sein!
**********Preise**********
In den Restaurants kann man teilweise schon für 4 Euro den frischesten Fisch essen, den man sich vorstellen kann. Allgemein bewegen sich die Restaurantpreise zwischen 50 und 80 % des deutschen Niveaus, immer abhängig von der Lage natürlich.
Auch die Preise für Benzin (Normal: 57 Cent) oder Lebensmittel sind meist niedriger als bei uns.
Fazit: La Palma ist absolut empfehlenswert für Wanderer, Individualisten und Naturliebhaber. Und bitte erzählt es nicht weiter, damit die Insel so schön ruhig und ursprünglich bleibt wie bisher! weiterlesen schließen -
Die schöne,aber ruhige Insel
17.03.2003, 20:07 Uhr von
sigde
Bin sehr reisen- und sportbegeistert und ein absoluter Eishockey-Fan von den Hamburg Freezers!Gru...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
La Palma ist eine wirklich schöne Insel.
Da vielen Berglandschaften(Vulkane) sind fast alle absolut grün.Es erinnert mich schon ein wenig an Schottland oder Irland.
Ich habe im Osten direkt unter der Hauptstadt Santa Cruz de la Palma gewohnt, aber die ganze Insel gesehen.
Ich war hier zum wandern und ausspannen.
Baden kann man auch, aber Sandstrände sind nur 2 empfehlenswerte vorhanden.
Sie haben fast schwarzen Sand und sind klein und deswegen nicht erwähnenswert.
Das ist sehr schade, denn wer will nicht bei 30 Grad mal am Strand gammeln.
So sind die beiden kleinen Strandabschnitte immer voll und laut!
Baden kann man natürlich sonst fast überall.
Wir sind irgendwo angehalten und meist von Steinen ins Wasser gehüpft. Auf ihnen liegen, um zu trocknen ist allerdings sehr unbequem.
Es gibt nicht besonders viel kulturelles zu sehen, außer der wunderschönen Natur.
Die wird aber nie langweilig!
Empfehlenswert sind auf jeden Fall Wandertouren durch die Wälder von La Palma.
Wir sind einfach mit dem Linienbus los, haben im Reiseführer einen Wald ausgewählt(gibt es einige) und los!
Das war schon weltklasse!
So eine Vegetation hab ich auf einer Insel in Europa noch nie gesehen.
Man kann sich einfach fallenlassen und träumen.
Was führ ein Bild und was führ eine Ruhe!
Das Nachtleben ist dementsprechend ruhig.
Selbst in der Hauptstadt(Santa Cruz) ist nicht viel los.
Ich war in ein paar netten Bars(Bier € 1,50 Tapas ab €1,--).Hier trifft man nette Einheimische, aber von Stimmung ist hier nicht die Rede.
Man kann etwas plaudern und sich wohlfühlen.
Wem das reicht!
Als Sehenswürdigkeiten würde ich die Vulkane,die Berglandschften und die Bananenplantagen beschreiben.
Ich habe 3 Tage ein Auto gehabt und bin ziellos herumgefahren!
Der Reiseführer(Marco Polo) sagte mir nicht besonders zu.
Fazit:
Wenn man einen ruhigen und schönen Urlaub mit Wandern und Natur erleben will, ist es die geeignete Insel!
Pauschalreisen gibt es ja genug.
Das Hotel sollte aber schon 4 Sterne haben.
Bei 3 Sternen kann man schon Pech haben! weiterlesen schließen -
Rundreise auf La Palma
04.06.2002, 11:41 Uhr von
fishbrain
Vielen Dank für die vielen Lesungen möchte ich anläßlich meines 100. Berichtes loswerden! Ich ...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Die Landschaften auf La Palma sind sehr vielfältig.
Aus meiner Erfahrung würde ich diese grob in 5 Kategorien aufteilen:
Der Norden - grün und abwechslungsreich in der Vegetation.
Der Süden - stürmisch vulkanisch
Der Westen - alles Banane
Der Osten - Wald
Die Caldera/ El Cumbre - was ganz besoondres!
Einen Überblick erhält man, wenn man einmal rund um die Insel fährt. Als Tourist ist man sowie gut beraten, wenn sich ein Mietauto nimmt.
Auf solch einer Rundreise (vefahren kann man sich eigentlich nicht, es gibt nicht all zu viele Straßen die überland gehen) kann man nacheinander die unterschiedlichen Landschaften bestaunen.
Die einzelnen Landschaften hier näher und ausführlich zu beschreiben, würde jeglichen Rahmen sprengen. Man sollte es einfach mal selbst ansehen und einen zweiwöchigen Urlaub hier verbringen.
Eine Woche würde prinzipiell auch reichen, um sich alles an zu schauen, doch wo bleibt dann die Erholung, die man ja im Urlaub auch möchte?
Ich war auf jeden Fall von der Vielfalt der insel begeistert. Mein Tip: hinfahren!
Vereinzelt möchte ich noch auf Höhepunke hinweisen:
Los Llanos de Aridane
Die "heimliche Hauptstadt" der Insel La Palma ist echt sehenswert.
Der Stadtkern mit seiner Fußgängerzone und den vielen kleinen Läden bietet einen ganz besonderen Charme. Positiv fällt auf, daß sehr wenige dieser typischen Touristikläden mit allerlei "Souvenier-Tand den keiner braucht" gibt. Auch in der Hauptverkehrszeit geht von diesem Kern eine gewisse Ruhe aus.
Unumgänglich ist ein Besuch in der Markthalle, wo täglich frisches Obst, Gemüse, Fleisch und Käse angeboten werden.
Trotz des relativ hohen Eintrittspreises ist auch der Kulturpark (fast schon außerhalb richtung El Paso) einen Besuch wert. Hier wird einiges über die Insel erzählt und auch ein Weinprobe mit einheimischen Weinen ist inbegriffen.
Los Llanos ist auch ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in die Caldera.
Tazacorte, El Paso und Puerto Naos sind innerhalb weniger Minuten mit dem Auto zu erreichen.
Puerto Naos liegt im Westn der Insel, hier findet man auch einer der wenigen großen Hotelkomplexe, die weniger schön in die Landschaft passen.
Die Strandpromende ist schön, vor allem am Abend kann man hier gemütlich flannieren und bei einem Bier, Wein oder Kaffee dem Rauschen des Meeres lauschen.
Tagsüber ist die Promenade gut besucht, es finden sich hier in Reih und Glied Souvenierläden, Bars, Boutiquen usw.
Der Strand selbst ist schön angelgt, d.h. man findet hier unter Palmen auch mal ein schattiges Plätzchen, was auf anderen Stränden der Insel nicht unbedingt üblich ist. Auf der Westseite ist der Strand neben vielen kleineres Badebuchten einer der größeren Strände. Durch das direkt angrenzende Hotel ist er auch sehr gut besucht.
In Puerto Naos gibt es auch die einer oder andere Möglichkeit zum Einkaufen. Neben den ortsüblichen typischen kleinen Läden und Boutiquen findet man hier natürlich auch Filialen von Spar und San Martin.
Auch für das leibliche wohl ist in Puerto Naos gesorgt. Viele der typischen Bars (z.B. Orinoco) aber auch die touristisch ausgelegten Gaststätten an der Strandpromenade sorgen bis spät abends für einen gedeckten Tisch.
Für einen Urlaubsaufenthalt empfehlen würde ich jedoch einen Bungalow außerhalb der großen Ortschaften. Zwischen Puerto Naos und Los Llanos gibt es hier zahllose Möglichkeiten. Beispielhaft sei hier El Paradiso oder Casa "Cora Ena" (elparadiso.purespace.de) erwähnt.
Tazacorte besteht eigentlich aus zwei Teilen. Etwas abgelegen von der Küste: Tazacorte; und direkt am Meer mit Hafen: Puerto de Tazacorte.
Tazacorte bietet eigentlich nicht sonderlich viel. Man findet dort wie in den anderen Städtchen der Insel Hotels, Bars, Reisebüros kleine Läden, usw.
Schön an zu schauen sind die vielen Häuser, die in den unterschiedlichsten Farben getüncht sind.
Direkt am Meer liegt Puerto de Tazacorte. Wie der Name schon sagt, ist die Hauptsache hier der Hafen. Ein kleiner Fischerhafen, in dem jedoch als touristische Attraktion auch zwei Boote zu Rundfahrten auf dem Atlantik angeboten werden.
Eine dieser Bootsfahrten, die Touren unterscheiden sich kaum, sollte man mitmachen. Die Fahrt führt nach Norden entlang der Küste, vorbei an einsamen Badebuchten, der Piratenbucht, einer sehr schönen Grotte, usw.
Eine der Hauptattraktionen der Fahrt ist die anschließende Suche nach Delphinen. Leider werden nicht immer welche aufgespürt. Aber aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, daß man auch Glück haben kann. Dies ist dann schon ein schönes Erlebnis, die Tiere, die man ansonsten nur aus dem TV oder Delphinarien kennt, in ihrem natürlich Umfeld zu bestaunen.
Direkt am Hafen schließt auch ein großer Strand an, der mit seinem inseltypischen schwarzen Sand zum Baden einlädt.
An der Uferstraße befinden sich dann auch noch die eine oder andere Bar und Gaststädte für die kullinarische Befriedigung.
Santa Cruz de La Palma - die Hauptstadt der Insel, ist eigentlich das erste was man sieht, wenn man vom Flughafen kommt.
Die Stadt bietet schon die eine oder andere schöne Ecke, vor allem die Architektur sollte man sich zu Gemüte führen. Besonders zu erwähnen ist der Nachbau der Santa Maria (Stichwort Columbus), die wirklich nur auf den zweiten Blick nicht als echtes Schiff erkennbar ist: alles Beton. Im Inneren befindet sich ein Museum.
Ansonsten sieht man vom Flughafen aus schon: ziemlich verbaut, viele Hotels.
Meine Empfehlung: die Stadt besuchen, aber den Urlaub auf der Westseite der Insel verbringen.
Playa de las Monas, FKK auf La Palma
Zwischen Puerto Naos und El Remo findet man den einzigen FKK-Strand der Kanaren Insel La Palma.
Ca. 2 km auf der Straße nach El Remo geht rechts ein kleiner Fußweg zur Küste. Dort steigt man einen schmalen Pfad die Klippe hinunter und findet unten einen wunderschönen kleinen Strand.
Die Bucht nicht sehr groß und dementsprechend ist dort auch nicht viel los. Man kann dort ganz in Ruhe weit ab vom Rummel der großen Strände baden.
Interessant sind die Felsformationen am Strand, die auch Schatten und Unterschlupf bieten, und die die Atmosphäre auflockern.
Insegesamt findet man an dem Strand kaum Schatten, weshalb man sich evtl. einen Sonnenschirm mitbringen sollte.
Ein kleiner Wermutstropfen: Der Strand ist natürlich auch bei den einheimischen Bevölkerung bekannt und man muß mitunter mit Spannern rechnen. Laut der Aussage von Einheimischen, hat dieser Trend jedoch schon stark abgenommen, da insgesamt die Insel mittlerweile freizügiger geworden ist.
Playa de Tazacorte
Der Strand von Tazacorte, westlich von Los Llanos, liegt in direkter Nachbarschaft zum Hafen.
Meine Eindrücke beschränkten sich auf eine Kurze Besichtigung. Zu der Zeit, als ich dort war (Mitte September) war dort gar nichts los.
Der Strand ist zwar für die Insel verhältnismäßig groß, bietet aber keine großen Attraktionen und so gut wie keine Schattenmöglichkeiten.
Insgesamt machte der Strand auf mich einen ziemlichen trostlosen Eindruck. Dies wurde noch durch die riesigen Wellenbrecher der Hafenkaimauer verstärkt.
An der Uferpromenade gibt es die eine oder andere Bar und Gaststädte. Ansonsten ist dort aber wenig los.
Mein Tip: lieber zum Strand in Puerto Naos, bzw. Playa Nueva (am Leuchtturm)
Gute Reise! weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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hoffi-2, 12.08.2002, 14:17 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Ich fliege dieses Jahr nach La Palma... Bin gespannt ob mir die Insel auch gefällt.
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deepdance, 18.07.2002, 14:41 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Schöner Bericht, den Strand in P. de Tazacorte hat's übrigens wieder einmal weggespült, der hässliche Betonwellenbrecher dort wird deshalb leider nochmal verlängert.
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blokk, 04.06.2002, 14:10 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Sehr ausführlich, aber nicht langatmig. Super
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katze35, 04.06.2002, 12:22 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
hoppla fish, es geht ja. Also dann hau mal rein !!! gruss Katze
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Trauminsel im Atlantik
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Nein
La Palma -auch als La Isla Bonita bezeichnet- zählt zu den kanarischen Inseln und ist dennoch vom Massentourismus verschont. Welch ein Glück für Insel und Bewohner.
Nachfolgend will ich euch die Insel näherbringen, will versuchen das Besondere von La Palma an Hand von verschiedenen Kategorien näherzubringen.
Ich habe folgende Kategorien erstellt:
1. Anreise und Mietwagen
2. Der Westen
3. Der Osten
4. Der Süden
5. Der Norden
6. Wohnen und einkaufen
7. Essen gehen
8. Wanderführer, Reiseführer
Ich weiss, ich habe mir viel vorgenommen, aber ich will einfach mal versuchen, einige nützliche Infos rüberzubringen.
Bevor ich beginne folgende kurze Einleitung:
Ich entschloss mich für LA PALMA als Urlaubsziel, weil ich die Kombination „tolle Natur“ mit „tollem Wetter“ reizvoll finde und ich aus Printmedien wusste, dass La Palma ohne Massentourismus und Bettenburgen mir genau das bieten kann.
Der Entschluss im Juni 2001 für drei Wochen nach La Palma zu fliegen war schnell gefasst.
Also, los geht´s....
1. Anreise und Mietwagen
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Die Anreise erfolgte via Direktflug von Düsseldorf nach Santa Cruz, der Hauptstadt der Insel. Als Fluggesellschaft hatte ich mich für Condor entschieden. Überraschenderweise waren die Mitanbieter LTU und Iberia teurer, Iberia hatte sogar zwei Zwischenstopps.
Da ich den Flug relativ früh buchte, gab es keine Rabatte bzw. Sonderanbegote. So waren 695,- Pro Person fällig.
Der Flug dauerte 4 Stunden und 30 Minuten und erfolgt nur einmal wöchentlich ab Düsseldorf (Dienstag).
Am Flughafen angekommen habe ich den in Deutschland vorgebuchten Mietwagen übernommen.
Vorgebucht ?? Richtig, auch das war ab Deutschland einfach billiger. Zwar kann man per Internet direkt mit den Vermietern auf La Palma Kontakt aufnehmen, doch sind die Preise höher als Buchung von hier. Ok, recht unwesentlich, bei meinem gewählten Ford KA waren es 3,- DM am Tag aber es gibt einen weiteren Unterschied: Bei Buchung in Deutschland (über Happy Holidays) war bereits die Vollkasko OHNE Selbstbeteiligung enthalten, das konnte kein span.Anbieter mithalten.
Ja, einen KA habe ich gebucht und einen Citroen Saxo erhalten. Eine Nr. größer, ohne Aufpreis. Na bitte, umso besser. Der Wagen hat übrigens 38,- pro Tag gekostet.
Einen Nachteil gibt es allerdings, wenn man ab Deutschland bucht:
Die kleinste Wagenklasse (Fiat Panda bzw. Seat) ist ab D nicht buchbar, sondern nur von den Anbietern direkt erhältlich.
Wer wandern möchte, sollte für La Palma unbedingt einen Mietwagen buchen. Ich hatte den Wagen für die kompletten 3 Wochen Aufenthalt und es hat sich gelohnt.
Es gibt zwar Busverbindungen, aber die führen nicht gerade an den Wanderwegen vorbei. Taxis gibt´s, werden auf Dauer aber teurer. Man ist so unabhängig und sooo teuer ist´s nun auch nicht.
Zu manchen Wanderwegen führen nur „Pisten“ hin, das sind Schotterwege, die staubig, holprig und nicht ganz einfach zu befahren sind.
Wer Geld übrig hat kann sich ja als Mietwagen einen kleinen Jeep nehmen, ist aber nicht zwingend erforderlich. Der Großteil dieser Pisten ist auch mit dem Saxo befahrbar. Hierzu später noch ein Hinweis.
Die Spritpreise sind ein Traum: Pro Liter etwas über eine Mark.
Bereits bei der Übergabe des Wagens wurde ich überrascht: Noch nicht einmal der Vermieter konnte Deutsch sprechen, nur Englisch. Sicher, das klappte gut, zeigte aber schon, dass die Insel nicht von Touris überlaufen ist.
2. DER OSTEN
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La Palma wird unterschieden in Ost- und Westseite. Das hat keine politschen Gründe wie seinerzeit in unserem Lande sondern geografische bzw. klimatische.
Ziemlich mittig der Insel verläuft von Nord nach Süd die Cumbra Nueva, ein Gebirgszug, der die Insel in West und Ost aufteilt.
Kurzer Hinweis: La Palma hat eine Größe von 726 qkm und misst 28 KM an der breitesten und an der längsten Stelle 45 Km.
Dieser Gebirgszug hat klimatische Folgen: Während der Westen hauptsächlich von Sonnenschein verwöhnt wird, kann es im Osten schon mal passieren, dass dort tagelang rund um die Uhr Wolken das Blau des Himmels verdecken.
Nicht dass es dann dort regnet, nein, es ist einfach warm und bedeckt. Natürlich gibt es dort mehr Luftfeuchtigkeit, was wiederum einen grüneren Pflanzenwuchs als im Westen zur Folge hat.
Im Osten finden sich dichte Laubwälder, mit Wanderwegen bestückt, die dieser Seite einen grüneren Touch verleihen.
Auch gibt es dort riesige Loorbeerbaumwälder, in denen sich Wanderwege die Berge hochdrehen.
ST.CRUZ:
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Im Osten liegt die Hauptstadt, Santa Cruz. Als ich im Juni dort war, hielt sich auch dort der Tourismus in Grenzen. In der Santa Cruz Region stehen einige Hotels und Appartementhäuser, aber naja, zum Thema „Unterkunft/Wohnen“ komme ich später ja noch.
Santa Cruz selbst bietet eine recht nette Uferpromenade, einen Hafen, ein Schiffahrtsmuseum (in Form eines Nachbau der Santa Maria v. Kolumbus), viele kleine nette Geschäfte, Bars, Restaurants, Eisdielen und eine recht schöne Altstadt.
Ein Ausflug dorthin lohnt sich,allerdings sollte man sich nicht zu viel vorstellen. Ein gemütlicher Bummel dürfte in 3 Stunden vollendet sein.
SAN ANDRES:
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Tja, was gibt´s sonst noch im Osten ? Z.B. das Örtchen SAN ANDRES im Nordosten. Ein kleiner gemütlicher Ort umbegen von Bananenplantagen. Dieser Ort hat einen preisgekrönten Ortskern, der wegen seiner Schönheit besucht werden sollte.
MAZO:
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Südlich von St.Cruz liegt Mazo, ein kleiner Ort, der neben Kirche, Schule und wenigen Geschäften nicht sonderlich viel zu bieten hat.
Wäre da nicht der Bauernmarkt am Samstag und Sonntag. Ich selbst habe ihn nicht besucht, habe aber gelesen, dass dort die Bauern der Insel wöchentlich ihre Produkte feilbieten. So kann man seine Einkäufe direkt beim Hersteller vornehmen.
Ach ja, und an FRONLEICHNAM wird in Mazo tüchtig gefeiert. Die Straßen werden mit Blumen- bzw- Blütenbildern geschmückt und rumherum um die Kirche werden ebensolche Bilder angebracht.
Toll anzuschauen, zum Glück war im Juni ja Fronleichnam.... .
CUEVA DEL BELMACO:
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Noch weiter im Süden kann man sich eine Höhle anschauen, in der Ureinwohner La Palmas gehaust haben. Tja, ein Museum ist auch vorhanden, aber alles recht klein. Ob man das gesehen haben muss....das kann nur jeder nach seinen Interessen entscheiden. Ich war drin und ,naja, für das geringe Eintrittsgeld von derzeit 3,50 DM ist´s ok.
Natürlich kann man auch im Osten der Insel herrlich wandern, aber eine Beschreibung aller Wanderwege würde m.E. zu weit gehen. Ein Tip aber sei gesagt: Von Montes del Luna kann man zum Volcan Martin wandern.
Eine tolle Strecke, allerdings sollte man zwecks Orientierung einen gedruckten Wanderführer dabei haben.
3. DER WESTEN
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Fährt man vom Flughafen aus gen Westen muss man zunächste eine Straße zu zu-gehörigem Tunnel bewältigen, die die Cumbra Nueva bewältigt. Hier merkt man direkt bei der allerersten Fahrt, dass die Einheimischen sehr gerne recht zügig von a nach b kommen wollen. Naja....
Hat man den Tunnel hinter sich gebracht muss man sich meist die Sonnenbrille auf-setzen. Die Wolken des Ostens sind nämlich von einer Sekunde auf die andere ver-schwunden: Ja, man befindet sich im sonnigen Westen ! Man blickt hinab auf das Aridane-Tal, das trockener wirkt als das, was man vorher gesehen hat. Und so ist´s auch. In den 3 Wochen meines Aufenthaltes fiel kein Tröpfchen Regen und nur ganz selten waren Wolken am Himmel.
Und so bewässern die meisten Anwohner ihre Gärten, so dass viele Straßen in den Orten eine bunte Blumenpracht aufweisen.
Ja, man liebt hier das Bunte.
Fährt man die Hauptstraße weiter gelangt man zu
EL PASO.
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El Paso wird jeder La Palma Besucher kennenlernen, denn dieser Ort liegt direkt an der Ost-West-Verbindungsstraße.
Unterkünfte in unmittelbarer Umgebung dieser Straße sollten also vermieden werden.
Ich selbst habe in einer Seitenstraße gewohnt, in der man von dem Verkehr nichts mitbekommt.
El Paso bietet u.a. einen SAN MARTIN, eine recht großen Supermarkt, einen SPAR, zwei Tankstellen und genügend Banken / Geldautomaten.
By the way: Die La Palma Banken akzeptieren übrigens keine Euro-Schecks mehr !!
Sehenswertes hat El Paso allerdings nicht zu bieten: Keine Altstadt, keine Einkaufstraße, keine kulturellen Höhepunkte.Nichts.
Aber es hat einen anderen Vorteil: DIE LAGE. In extremsonniger Hanglage kann man hier seinen Pool bzw. Terrasse genießen. El Paso liegt inselmittig und bietet sich so als idealer „Wohnort“ an. Von hier aus kommt man recht gut in alle Himmels-richtungen.
In der Nähe gibt es eine nett anzuschauende Kirche, die Hermita Virgin del Pino, lei-der aber verschlossen.
Von El Paso kommt man am besten zur CUMBRECITA, ein Aussichtspunkt, der einen tollen Blick in die Caldera de Taburiente bietet. Die Caldera stimmt, ja. Einem riesigen Vulkankrater ähnlich ist dieses Rundgebirge einer der Glanzpunkte der Insel.
Die Berge erstecken sich bis knapp 2500 über NN. Dieses Gebiet eignet sich bes-tens zum stundenlangen Wandern.
Man sollte allerdings die Strecken nicht unterschätzen und immer genügend Waser dabei haben.
Fährt man weiter gen Westen gelangt man nach
LOS LLANOS.
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Ein schönes Städtchen mit netter Plaza, auf der man sich unter Bäume setzen kann und sich vom Kellner etwas bringen lassen kann. Urgemütlich!
In Los Llanos findet man aber auch eine „Einkaufszone“ ganz ohne Autos, einmalig für La Palma. Wer ein neue Schuhe, Arzneimittel, T-Shirts, Hosen oder sonstiges benötigt: Hier wird man fündig.
Natürlich gibt´s auch hier genügend Lebensmittelmöglichkeiten, u.a. auch ein San Martin direkt gegenüber der Markthalle, in der man alles natürlich noch ein bißchen frischer –aber auch teurer- bekommt.
L.L. bietet sich also für ein paar Bummelstunden an.
Von L.L. aus führt eine Piste hinein in die Caldera, in Richtung Los Brecitos, einem Aussichtpunkt und zugleich Start für Wanderwege.
Doch zunächst muss man die Piste hinab in die Caldera fahren. Unten befindet sich ein staubiger kleiner Parkplatz, eine Frau kommt auf einen zu und fragt ob man ein Taxi haben wolle !! Ein Taxi ??
“Ja“, erklärt sie, „du willst ja bestimmt von Los Brecitos die Runde ins Tal zurückwandern, oder? Und nicht wieder hoch , oder ? Außerdem ist die Straße nach Los Brecitos steil, pistenartig und für ein normales Auto unpassierbar“.
Was nun ? Her mit dem Wanderführer. Eigentlich wollte ich von Los Brecitos NICHT ins Tal wandern sondern zu einem Wasserfall und zurück. Tja, die Runde hört sich allerdings auch reizvoll an. Kurz überlegt und gemacht. Ok, ich nehm ein Taxi (Allrad!!) lass den Wagen hier und bin in ca. 5 Stunden zurück.
Doch nein, für 2 Personen fährt das Taxi nicht nach Los Brecitos hoch, man zahlt nämlich pro Person. Ich muss auf andere warten.
Ok, nach 45 Min. stellt sich raus, dass niemand mehr kommt, eher fahren ein paar Autos an dem Parkplatz vorbei und erklimmen den Weg nach Los Brecitos. NORMA-LE AUTOS, keine Allradler wie ja unbedingt notwendig!!
Ich hab auch die Nase voll, steig ein, und mein Saxo erklimmt ebenfalls den holpri-gen steilen aber nicht unmöglichen Weg. Na bitte, nach 40 Minuten war auch ich o-ben. Schneller wäre es mit dem Allrad-Taxi auch nicht gewesen, ich hatte gefragt.
1500 Pts gespart, ist doch auch was.
Solltet ihr also auch hochfahren wollen: Traut euch, es ist zu schaffen !
TAZACORTE
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ist ein Ort direkt am Meer. Nichts besonderes, aber halt mit direktem Meerkontakt. Und dort gibt´s auch noch Puerto de Tazacorte: Dort gibt´s einen im Aufbau befindli-chen Strand, schöne bunte Häuser und gute Fischrestaurants. Die in manchen Rei-seführern beschriebenen Hütten mit Fischgrillerei sind dem Strandbau zum Opfer gefallen.
Trotzdem findet man Restaurant mit Terrassen, wo man supergünstig leckeren Fisch genießen kann. Besondere Empfehlung: Zum nördl. Strandende befinden sich zwei Fischlokale, nehmt vom Parkplatz aus gesehen das erste, der Fisch im zweiten Lokal ist nicht immer frisch !!!
Die Preise sind wie gesagt geradezu spottniedrig für dt. Fischverhältnisse !
Fährt man nun südwärts gelangt man nach
PUERTO NAOS
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P.N. hat wohl den schönsten Strand für einen Strandurlaub, doch wer fährt nach La Palma um einen reinen Strandurlaub zu erleben ??????
Folgedessen hat P.N. viele Gästezimmer in Form eines Hotels und vieler Appartementhäuser anzubieten.
Keine Bange, P.N. ist kein zweites Palma de Mallorca, wahrhaftig nicht, aber es zählt nach meinen Geschmack zu den Orten, die man sich mal anschaut, in denen man aber nicht wohnen sollte.
Supermärkte und Banken sind vorhanden, ebenso wie Tauchbasen.
Bitte, wem das liegt....
Der feinsandige schwarze Strand lädt zum Baden ein keine Frage, das kann man ja auch machen. Abends sieht es von der Promenade richtig schön romantisch aus, das Meer. Bei einem Glas Wein ist das schon was feines...
Mehr will und weiss ich zu P.N. nicht zu schreiben. Ist halt nicht so ganz mein Geschmack.
Was gibt´s sonst noch im Westen? Viele kleine Orte, die man ruhig mal abfahren kann. Extreme Besonderheiten sollte man nicht erwarten, aber alle Orte haben ein gewisses Flair auf ihrer Plaza, dem Treffpunkt für Jung und Alt.
Schöne Kirchen und enge Gassen, das findet man überall und ist überall schön anzuschauen.
4. DER SÜDEN
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bietet neben dem Ende der später beschriebenen „Vulkanroute“ den Ort LOS CANARIOS
-bzw. vor seiner Umbenennung FULIENCALIENTE- die beiden Vulkane San Antonio sowie den Volcan Teneguia.
Beide Vulkane kann man mit dem PKW ansteuern (beim San Antonio kostets Park-gebühr) und verleiten zu einem kleinen Aufstieg. Doch Vorsicht: Bei extremen Wind kann das eine ganz schön haarige Angelgenheit werden. Auf den San Antonio führt ein kurzer Fußweg, den man hin und zurück inkl. Fotos in 20-25 Min. erledigt hat.
Der Volcan Teneguia muss aber schon etwas mehr erklommen werden. Schwindel-frei sollte man sein und auch kräftigen Windböen widerstehen können. Nun, eine Kombination die mir nicht gerade liegt, aber naja, wenn man schon mal da ist.
Der Ort LOS CANARIOS
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(früher Fuliencaliente) bietet nicht allzu viel. Touristen kommen meist wegen des Anfangs bzw. Ende der Vulkanroute hierher. Meine Emp-fehlung: Besser von Nord nach Süd laufen. Das ist weniger anstrengend, es geht hauptsächlich bergab. Am Ende der Route (Los Canarios) warten nachmittags Taxis auf die Touristen, die nicht gerne auf einen Bus warten. Mein Tip: Ruhig warten, ir-gendwann kommt der Linienbuss und fährt euch für einen Spottpreis in euren Wohnort.
Tja, was gibt´s sonst noch im Süden ? Den Leuchtturm ! Bzw. momentan sind es noch zwei. Der ältere wurde gerade „demontiert“.
Man kann vom Vulkan San Antonio prima durch Lavafelder zum Leuchtturm mar-schieren. Ist mal was anderes.
5. DER NORDEN
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Tja, der Norden. Wie gesagt, ich wohnte in El Paso und so fuhr ich im Westen küstaufwärts Richtung Norden. Die Straße ist zwar gut, aber enge Kurven verlangen eine ganz schöne Fahrzeit.
Aber ok, einmal angekommen, kann man sich folgendes angucken:
Das ist z.B. die Stadt
GARAFIA.
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Eine schöne Kirche, eine schöne Plaza, gute Lokale und der Beginn eines Wander-weges druch einen Barranco. Barrancos sind Schluchten. Die Landschaft ansonsten hat zur Küste wenig Baumwuchs dafür aber herrliche Felder und Ausblicke auf´s Meer zu bieten. Alte bunte Häuser mit Blumen begeistern.
Dann gibt es da noch
SAN ANTONIO.
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Eigentlich ein kleiner Ort, aber einmal im jahr ist dort Viehmarkt. Und ich war da ! ge-nau zum richtigen Zeitpunkt ! Aber was soll ich sagen: Es lohnt sich nicht!! 1 Stunde Rumfahrerei durch Staub und Schlaglöcher um dann doch keinen Parkplatz zu fin-den. Da verließ mich die Lust.
Empfehlen kann ich dafür einen Abstecher zum Roque des los muchachos. Der höchste Berg der Insel. Man geniesst von dort tolle Einblicke in die Caldera, kann sich aus der Ferne die silbernen Observatorien angucken und kann so manchen Wanderweg beginnen. Toll !
Dieser Abstecher gehört m.E. zum Pflichtprogramm.
Im Norden gibt´s weitere Orte wie z.B. Puntagorda und Las Tricias. Aber ehrlich ge-sagt: Sie gleichen sich doch alle sehr und eignen sich für den Besucher für kurze Rundgänge aber für mehr..naja, bitte, das ist Geschmackssache. Für meinen ge-schmack ist man da etwas ZU WEIT ab vom Schuss. Die Anfahrt zum Norden dauert ganz schön und kann auf Dauer nerven.
Zum Gebirge hin stehen viele Kieferwälder, auf deren weichen Boden man herrliche Wanderungen unternehmen kann.
6. WOHNEN UND EINKAUFEN
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Wie ihr bereits meinem obigen Text entnehmen könnt, habe ich mir als Wohnort EL PASO ausgesucht. Die Gründe liegen auf der Hand:
Mittig der Insel gelegen bietet El Paso einen guten Ausgangspunkt für Ausfahrten, eine recht gute eine Infrastruktur gewährleistet die Versorgung mit Lebensmitteln, Benzin und gutem Essen und last but not least: El Paso liegt im sonnigsten Bereich der Insel: Dem Aridane Tal.
Wer Interesse an einem Wanderurlaub auf La Palma hat, sollte sich El Paso und die nähere Umgebung unbedingt als möglichen Standort überlegen.
Finca, Appartements und Studios gibt es genug. Auch abseits der Hauptstraße ist das kein Problem, so dass man auch ruhig wohnt.
El Paso verbindet also das angenehme mit dem nützlichen.
Für mich wird bei einem weiteren Urlaub auf La Palma wieder mein Wunschort sein.
Ich kann euch auch eine Unterkunft direkt empfehlen und zwar diese: www.la-palma.de/casagila/index.htm
Das gastgebende deutsche Ehepaar ist sehr nett und um das Wohl jeden Gastes sehr bemüht.
Ein toller Garten, eine schöne Terrasse mit Sonnenliegen und Pool.einfach klasse.
Bei dieser Gelegenheit folgender Tip:
Reisekataloge bieten nur wenige Unterkünfte auf La Palma an. Ich empfehle eher das Surfen im www, die Auswahl ist viel besser.
Einkaufen kann man auf El Paso eigentlich in jedem noch so kleinen Ort. Ein Spar oder etwas vergleichbares ist überall vorhanden. Nur evt. Ist´s dort etwas teurer als im Supermarkt „San Martin“, der für mich die Bezugsquelle alles lebensnotwendigsten war.
In vielen Orten gibt es Märkte, dort ist natürlich alles am frischesten. Aber auch die Super-märkte werden mit „einheimischen“ Obst und Gemüse versorgt. FRISCH ist also eigentlich alles dort. Es kann nur ein Unterschied von ein paar Stunden vorhanden sein.
7. ESSEN GEHEN
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Essen gehen ist auf La Palma recht unproblematisch. In jedem noch so kleinen Ort gibt es zumindest eine „Bar“, in der man etwas magenfüllendes bekommen kann.
Restaurants findet man eigentlich auch überall.
Die Speisekarten sind meist dreisprachig: Spanisch, deutsch, englich. „No problem“, also.
Die palmerische Küche besteht hauptsächlich aus Fisch und Meeresfrüchten. Aber auch Zicklein und Kaninchen stehen auf dem Speiseplan. Bitte, wer´s mag... .
Etwas besonders leckeres sind die inseltypischen –in viel Salzwasser gekochten- Pellkartoffeln, die Papas arrugadas mit der dazugehörenden roten „mojo“, eine pikante Paprikasauce.
Die Kartoffeln bekommen während des Kochens eine Salzschicht auf der Schale, die man natürlich mitisst. LECKER !
Auf La Palma kann man natürlich bestens Fisch essen- vgl. Bericht oben. Aber auch deftige Hausmannskost.
Besonder gut in Erinnerung habe ich das „TAMANCA“ in Les Manchas, eine Art Weingast-hof im Felsen mit rustikaler Einrichtung und riesigen Portionen.
In El Paso kann ich das ital. Restaurant ADIAGO empfehlen. Es liegt direkt an der Hauptstraße. Preise, Qualität und Portionen stimmen.
8. WANDERFÜHRER, REISEFÜHRER
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Kommen wir jetzt zum Reisebegleitmaterial. Natürlich sollte man mind. einen Reiseführer und einen Wanderführer dabei haben.
Meine Empfehlung für den Wanderführer: Wanderungen auf La Palma. Rother Wanderführer Verlag. Für 24,80 DM bekommt man viele Wanderwege in allen möglichen Schwierigkeitsstufen geboten.
Reiseführer: Baedeker Allianz Reiseführer, La Palma, Hierro. Für ebenfalls 24,80 DM erhält man vollkommend ausreichende Informationen.
Aber solche Bücher sind oft Geschmackssache, jeder sollte lieber seine eigene Auswahl treffen.
Zusatzlich noch ein Hinweis zu Wanderungen:
Zu Beginn vieler Wanderwege findet man offizielle Schilder, auf denen sämtliche „offizielle“ Wanderwege von La Palma eingetragen sind. Leider war es mir nicht möglich, auf La Palma ein Heftchen / Buch mit all diesen eingezeichneten Wanderwegen aufzutreiben. Schade eigentlich, denn dann hätte man eine kom-plette Ausstattung. Falls jemand von euch weiss, wo man so etwas herbekommen kann: Bitte melden !!!
So, das ist ja doch ne ganze Menge geworden !
Ich hoffe, dass ihr ein paar Anregungen bzw. nützliche Hinweise erhalten habt und würde mich über Kommentare freuen.
Bis bald !
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-03 06:52:40 mit dem Titel PUERTO NAOS ! Schöner STrand, aber...
Puerto Naos ist neben der Inselhauptstadt Santa Cruz der einzige Ort, der größere Bauten für die Touristenunterbringung sein Eigen nennt.
Er liegt an der Westküste, somit auf der "Schönwetterseite" La Palmas.
Wer sich jetzt einen Touristenort wie Lloret de mar vorstellt, der sollte auf jeden Fall weiterlesen.
Puerto Naos hat EIN (!) Hotel, dieses liegt direkt am feinsandigen schwarzen Strand.
Der Strand ist schön, doch leider spenden bei senkrechter Sonne die Palmen recht wenig Schatten.
Leider aber sind neben dem Hotel ziemlich viele Appartementbauten vorhanden, die die Promenade nicht gerade verzieren. Nicht dass es rohe Betonklötze mit 10 Etagen sind, nein, baulich sehen sie im einzelnen recht ok aus, aber der Bauabstand zwischen den Häusern ist eng gehalten, die Straßen verstopfen sich dadurch und das Bild wird dadurch nicht schöner.
Der interessierte Leser weiss, dass LA PALMA nicht für seine Strände berühmt ist sondern eher für die Landschaft, die Natur und seine Wanderwege.
In Puerto Naos hat man wohl versucht Strandurlauber zu locken.
Im Sommer gelingt dies auch, denn dann besiedeln Festland-Spanier das Hotel und die Appartementhäuser.
Aber bitte nicht missverstehen, extrem überfüllt werden der Strand und der Ort dadurch nicht; was ja auch gut ist.
Das Hotel habe ich mir mal von innen angeguckt, naja, gut und schön, aber unser Appartement in EL PASO war doch wesentlich gemütlicher. Aber darüber werde ich einen gesonderten Bericht fertigen.
Puerto Naos hat durch seine Strandlage eine Promenade zu bieten, auf der man gemütlich entlangschlendern und recht günstig ein kleines Bierchen oder aber etwas anderes verinnerlichen kann.
Auf der angrenzenden Straße findet man Autovermieter, Restaurants, Eisdielen, Bars, Touristenläden und und und.
Spar und einen Supermarkt gibt es auch in Puerto Naos.
Alles in allem kann ich nach meinem Empfinden sagen, dass Puerto Naos durchaus mal besucht werden sollte, wie gesagt, abends, beim Sonnenuntergang ein Gläschen Rotwein auf der Promenade...das geht in Ordnung.
Meine Unterkunft würde ich aber wieder eher "außerhalb" wählen.
Dortige Fincas, Appartementos oder Studios haben wesentlich mehr Charme und sind preisgünstig. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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deepdance, 18.07.2002, 14:42 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Der Bericht gefällt mir gut, Deiner Empfehlung für gelegentlichen Besuch des Ortes möchte ich mich anschliessen! Auch mal zum Baden...
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Jakini, 03.04.2002, 10:35 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Ist zwar nur über einen Ort, aber der Bericht ist ansonsten sehr gut geschrieben.
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Die heimliche aber doch gemütliche Hauptstadt: Los Llanos de Aridane
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Ein schönes Städtchen mit netter Plaza, auf der man sich unter Bäume setzen kann und sich vom Kellner etwas bringen lassen kann. Urgemütlich!
Ja, das ist LOS LLANOS, die heimlich Hauptstadt von La Palma. Heimliche Hauptstadt ? Nun, das ist leicht zu erklären:
Die offizielle Hauptstadt SANTA CRUZ liegt auf der Ostseite der Insel, Los Llanos auf der Westseite. Nun ist die Ostseite nicht besonders vom Wetter verwöhnt und daher zieht es die Touristen gen Westen.
Und wo die Touris sind, sind auch die Geschäfte.
Dort wird Geld gemacht...
In Los Llanos findet man sogar eine „Einkaufszone“ ganz ohne Autos, einmalig für La Palma. Wer ein Paar neue Schuhe, Arzneimittel, T-Shirts, Hosen oder sonstiges benötigt: Hier wird man fündig.
Natürlich gibt´s auch hier genügend Möglichkeiten zum Lebensmitteleinkauf, u.a. auch ein San Martin (Supermarkt) direkt gegenüber der Markthalle, in der man alles natürlich noch ein bißchen frischer –aber auch teurer- bekommt.
L.L. bietet sich also für ein paar Bummelstunden an.
Falls man irgendetwas zu Hause verhgessen hat, hier wird man es besorgen können.
Der Ortskern wird von der PLAZA gebildet, dort stehen schattenspendende Bäume und jede Menge Stühle mit Bewirtung. Die Preise sind ok, da gibt´s nichts zu meckern.
Man sollte nur folgendes bedenken. Wo Bäume sind, sind auch Vögel. Wo Vögel sind, fällt auch Vogeldreck.
Tja, also legt über euren Café con leche (Milchcafé) lieber einen Bierdeckel o.ä. drüber...
L.L. sollte man gegen Abend besuchen, in den SOmmermonaten wird dort fast an allen Tagen etwas geboten: Vom Jazz-Spektakel zu singenden Schulklassen u.ä. .
Alles in allem eine Stadt mit schönen Häusern und tollem Flair
Von L.L. aus führt übrigens eine Straße / später Piste/ hinein in die Caldera de Taburiente -ein kesselartiges Rundgebirge-, in Richtung Los Brecitos, einem Aussichtpunkt und zugleich Start für Wanderwege. weiterlesen schließen
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Die Erfahrungsberichte in den einzelnen Kategorien stellen keine Meinungsäußerung der Yopi GmbH dar, sondern geben ausschließlich die Ansicht des jeweiligen Verfassers wieder. Beachten Sie weiter, dass bei Medikamenten außerdem gilt: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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