Leichter Abnehmen Testberichte
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Tests und Erfahrungsberichte
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Wenn das Binden der Schnürsenkel zur Hürde wird...
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Ja
Ich widme mich einem Thema, dass aufgrund des vorherrschenden Schönheitsideals mehr und mehr an „Gewichtung“ erlangt.
Obwohl Körpermasse nichts über den Charakter eines Menschen aussagt, so will dennoch jeder schlank sein und fit wirken.
Ich möchte hier auf meine eigene Erfahrungen eingehen, ein wirklicher Erfahrungsbericht, so wie ich das Abnehmen erlebt habe. Für alle Leser sei eines schon mal vorweg erwähnt, ich stütze meinen Bericht nur teilweise auf wissenschaftliche Erkenntnisse und Ergebnisse aus Studien, vermehrt jedoch erzähle ich meine Sicht des Abnehmens und wie ich es geschafft habe. Dabei kann es durchaus vorkommen, das dem Einen oder Anderen der Gedanke kommt, das meine Art nicht gerade die gesundheitsförderlichste war, aber das Endergebnis gibt mir recht!
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Vorgeschichte
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Im Jahr 1997 war ich mit der Schule fertig (Abitur) und musste zum Präsenzdienst einrücken. Ich kam in eine Einheit, die für Nachschub, Transport und Instandhaltung zuständig war.
Ich wurde Kraftfahrer, was mich dazu zwang den ganzen Tag regungslos irgendwo herumzusitzen, ob nun im Aufenthaltsraum für Krafti´s oder aber im Auto zu sitzen und auf irgendwelche Offiziere zu warten.
Nunja, das bedeutete also dass ich nicht gerade viel Bewegung betrieben hatte. So kam es dann, dass ich durch erhöhte Kalorienaufnahme, in Form von Schokolade, Coca Cola und anderen „Sünden“ mehr und mehr an Gewicht zunahm.
Zum Zeitpunkt meines „Einrückens“ in der Kaserne wog ich gestählte 86kg, gestählt deshalb weil ich bis zu diesem Zeitpunkt Leistungssport betrieben hatte, diesen aber mit eben jenem Zeitpunkt aufgrund der Terminkollisionen aufgeben musste.
Nun , wie schon erwähnt, nahm ich mehr Kalorien zu mir betrieb aber andererseits weniger Bewegung und Training (eigentlich gleich Null).
Das führte dazu, dass ich in 8 Monaten Präsenzdienst exakt 19kg zugenommen hatte und mit stolzen 105kg aus demselben entlassen wurde.
Ich hatte mittlerweile schon Probleme mir die Schuhbänder zuzuschnüren, so schoss mir das Blut in den Kopf, und 3 Stockwerke ohne Aufzug zurückzulegen kostete mir einige Zeit und tiefes Schnaufen aufgrund meiner schlechten Verfassung.
Aus, genug war genug, dachte ich mir und begann dem Ganzen ein Ende zu setzen.
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Abnehmen, wie geht das???
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Tja, das ist die Frage die wohl jeder für sich selbst beantworten muss, es gibt keine Garantie welche Diät, welches Programm für welchen Typ Mensch geeignet ist. Es gibt nur gewisse Grundregeln, die man beachten muss wenn man an ein dauerhaftes Ziel glaubt und auf dieses hinarbeiten will.
Was muss ich machen???
Ich habe mir mal ein Ziel gesetzt. Ich habe 105 kg auf die Waage gebracht, das war mir eindeutig zuviel, also wollte ich mal ein Ziel erreichen, dass mir zumindest ein zweistelliges Ergebnis vor der kg-Anzeige auf meiner Waage prophezeite, also wollte ich mal 10kg verlieren.
Vollkommen ohne Veränderung kann man nicht abnehmen, wenn man seinen Biorhythmus nicht ein wenig (oder auch drastisch) umstellt, dann wird das nie etwas.
Ich habe erst mal meine Ernährung umgestellt.
Das soll heissen, ich habe in den ersten Wochen keine Nahrungsmittel mit hohem Fettgehalt zu mir genommen, weiters habe ich drauf geachtet, dass es, denn Fett lässt sich nicht gänzlich vermeiden in unserer Nahrungsaufnahme, nur pflanzliche Fette sind und so wenig wie möglich tierische Fette sind.
Vermehrt sollte man Obst und Gemüse zu sich nehmen, auf Fleisch nicht generell verzichten (für alle Vegetarier möchte ich hier anmerken, jeder wie er glaubt, aber ich kann mir ein Leben ohne Fleisch weder vorstellen, noch ist es aus schulmedizinischer Sicht vertretbar diese Eiweisse und Fette gänzlich wegzulassen, sie sind lebenswichtig, ich nenne hier nur Vitamin K, das in der menschlichen Leber gespeichert ist und erst nach etwa 6-12 Jahren aufgebraucht ist, aber nicht oder nur ungenügend über Präparate respektive Pflanzen zugeführt werden kann!!!)
Ich habe auf meinen Schweinsbraten, oder mein Schnitzel nicht verzichtet, doch habe ich nicht mehr jene Mengen zu mir genommen, die ich mal konsumiert hatte, außerdem habe ich mir angewohnt öfter und besser zu kauen, bevor ich einen Bissen schlucke.
Dies hat folgende Wirkung, je öfter man einen Bissen kauft, desto mehr wird er logischerweise zerkleinert, vor allem aber mit Speichel versetzt. Speichel ist die erste Verdauungsstufe, mag nicht besonders appetitlich klingen, aber je mehr Speichel sich bildet, und der bildet sich durch das Kauen, desto breiiger und leichter verdaulich wird die Nahrung, der Körper kann die Nahrung schneller und besser verdauen und die zugeführten Stoffe in den Organismus abgeben.
Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass je mehr man kaut, desto schneller und einfacher verdaut man, der Stoffwechsel beschleunigt und das wiederum regt die Verbrennung überschüssiger Fettreserven an, summa summarum also ein positiver Verstärker der Wirkung die wir ja alle erzielen wollen.
Ein weiterer sehr, sehr wichtiger Punkt ist es mehr und mehr auf seinen Körper zu hören. Ich bin, aufgrund des langjährigen Leistungssports, immer schon ein sehr introspektiver Mensch gewesen, manche Leute müssen jedoch intensiv lernen auf ihren Körper zu hören.
Auf seinen Körper zu hören bedeutet zu wissen, was will mein Körper mir sagen?
Was will ich damit andeuten? Dass man nicht mehr aus Gusto etwas essen sollte, sondern weil mein Körper mir sagt „Bitte etwas zu essen, ich habe Hunger!!!“.
Diesen kleinen, aber entscheidenden Unterschied, erst mal herauszufinden, das bedarf Zeit und intensiver Befassung mit dem eigenen Körper.
Zumeist essen wir, weil uns etwas optisch gut gefällt, oder weil’s grade so gemütlich ist vor dem Fernseher, oder weil man uns jetzt gerade Chips an den Tisch gestellt hat, und die würden ja den Crunch verlieren, würde sich niemand opfern sie zu essen.
„NEIN! HALT!“ Finger weg davon.
Man isst nicht, weil etwas am Tisch ist, oder weil grade die Zeit danach wäre. „Es ist 12 Uhr Mittagessen!“ sondern man isst, weil man ein Hungergefühl verspürt.
Der Körper sagt einem dezitiert wann er Energie benötigt und die kann man dann dosiert zuführen.
Immer zur Hand hatte ich dafür Obst (etwa einen Apfel oder eine Birne, obwohl die hohen Fruchtzuckergehalt hat, aber mir schmeckten sie einfach) oder aber Müsliriegel, und zwar ohne Schoko oder andere Dinge, einfach nen Müsliriegel, Haferflocken, Vollkorn, sonst nix.
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Wie schafft man das und wielange dauert es?
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Erstmal muss ich sagen, ich habe von medizinischen Standpunkt her, viel zu schnell viel zu viel abgenommen. Für alle die es nicht glauben können oder wollen, ich habe innerhalb von 3 Monaten 35 kg abgenommen, das ist ziemlich verwunderlich und nicht gerade sehr gesund.
Ich stand aber unter ständiger medizinischer Betreuung meines Internisten und meines Hausarztes.
Wie vorhin schon angedeutet, ich habe meine Ernährung vollkommen umgestellt, viel Gemüse, Salate, Obst, wenig Fleisch und überhaupt keine Süssigkeiten mehr.
Nach etwa 2 Wochen hatte ich auch gar keine Lust mehr auf Süssigkeiten, eine Sünde der ich mich mittlerweile wieder völlig ungeniert hingebe und auch hingeben kann, da ich auf anderen Gebieten darauf achte was ich zu mir nehme und wie viel.
Frühstück, das gab es bei mir nicht. Der Mediziner wird aufschreien, braucht man doch Energiereserven für den Tag. Nee nee, die hat man doch in Form von Fettpölsterchen, die waren reichlich vorhanden, wozu sollte ich noch zusätzlich Energie zuführen, anstatt doch die überschüssige, in Form von Lipidschichten angelegte Energie zu verbrennen.
Auch mittags hatte ich noch kein Hungergefühl, es störte mich auch gar nicht wenn neben mir Leute ihr Mittagessen zu sich nahmen, ganz im Gegenteil, es widerte mich eher an, dass die um diese Zeit etwas essen konnten.
Ich versuchte, wenn mich dann doch mal der kleine Hunger überkam, nur gesunde, vor allem kalorienarme, Snacks zu mir zu nehmen, der oben schon angesprochene Müsliriegel, oder der Apfel für zwischendurch, den hatte ich immer „am Mann“.
Weiters habe ich meine Trinkgewohnheiten radikal umgestellt. Keine Fruchtsäfte mehr, kein Cola, kein Alkohol, nichts dergleichen. Die einzigen Flüssigkeiten die ich zu mir nahm, waren Wasser (ohne Kohlensäure!!!!) und ungesüsster Tee.
Von diesen Flüssigkeiten habe ich aber raue Mengen konsumiert, mindestens 4-5 Liter pro Tag, denn das erhöht die Nierenfunktion, beschleunigt den Stoffwechsel und ist vor allem sehr wichtig um, bei Nährungsumstellung und verminderter Nahrungsaufnahme, dem Fakt der Dehydrierung (zu wenig Flüssigkeit und Mineralstoffe im Körper) entgegenzuwirken.
Hin und wieder habe ich dem Wasser ein wenig an Spurenelementen und Vitaminen, in form einer Brausetablette (sehr zu empfehlen Roche Supradyn-Teuer aber wirklich sehr ausgewogene Zusammensetzung, vor allem ohne Zucker!) zugeführt, um den natürlichen „Entzug“ dieser Stoffe entgegenzuwirken.
Auch für Flüssigkeitszufuhr war, aus angesprochenen Gründen, ständig gesorgt, ohne meine 1.5 l PET-Flasche ging ich nicht ausser Haus und wenn sie denn mal leer war, hatte ich sofort Nachschub parat, den ich mir im Supermarkt schon während des Tages zugelegt hatte und in meinem Spind an der Uni deponiert hatte.
So war es mir möglich meinen Hunger im Griff zu haben, und ich hatte meinen Biorhythmus entscheidend verändert, denn ich nahm kein Frühstück, keinen Mittag und auch keinen Snack am Nachittag zu mir, sondern nahm die erste größere Mahlzeit erst am späten Nachmittag, so gegen 16.30-17.00 Uhr zu mir.
Dies war gleichzeitig auch die einzige größere Mahlzeit des gesamten Tages.
Abends gab es wieder nichts für mich, außer Wasser, aber keine Müsliriegel, denn Nahrungsaufnahme nach 17-18 Uhr ist extrem für den Körper, da der Stoffwechsel automatisch verlangsamt und die Energie nur mehr mangelhaft verarbeiten kann, wenn, ja wenn man nicht gerade Sport betreibt, und das ist der nächste Punkt.
Ja, den Leistungssport den ich betrieben hatte, ich spielte seit meinem 10. Lebensjahr Tennis, den hatte ich an den Nagel gehangen, weil 7x die Woche je 2 Einheiten am Platz, und 1 Einheit (vor Turnieren bis zu 3 Einheiten) in der Kraftkammer, das machte keinen Spass mehr.
Doch als ich begonnen hatte abzunehmen, wusste ich, ich musste natürlich auch etwas dazu tun um meinen beschleunigten Stoffwechsel noch mehr anzukurbeln und weitere Kalorien zu verbrennen.
Also was liegt da näher als meine Rackets wieder auszupacken und fleissig mit Studienkollegen und Freunden Tennis zu spielen.
Das war aber noch nicht alles, zur Draufgabe habe ich mich, das wirklich erste mal in meinem Leben, zu Leistungssportzeiten hatte ich das immer abgelehnt und verweigert, selber aufgerafft laufen zu gehen.
Anfänglich war es sehr schwer für mich, da ich absolut kein Lauftyp war/bin, aber ich musste es einfach machen, denn es ist ein Super Calorie-Burner .
So habe ich mich täglich dazu gezwungen um 5 Uhr aufzustehen und mal ne halbe Stunde locker dahinzujoggen, erst war es nur eine halbe Stunde (in der ich etwa 3 km gelaufen bin) dann lief ich eine Stunde und schaffte auch mehr an Km´s zurückzulegen, und nun laufe ich bis zu 90 Minuten, genauso wie mein Körper mir sagt, dass es gut für mich ist. Dieses Spielchen betrieb ich zweimal täglich, morgens und abends. Mittlerweile jedoch nur mehr einmal täglich, wenn überhaupt, also ich kann auch ohne Laufen, aber Sport muss ich täglich machen, denn sonst fehlt mir einfach etwas im Leben.
Und seien es nur meine 300 Sit-ups oder meine 150 Liegestütz, irgendwas muss ich machen.
Nun gut, was gibt es noch zu sagen.
Das wohl wichtigste für alle die am Anfang einer Diät stehen, oder die jetzt nach diesem Bericht sagen, sie fühlen sich in ihrer Haut wohl, denen kann ich nur eines mitteilen.
Ich kann beides beurteilen, wie es ist dick zu sein, genauso wie es sich anfühlt schlank zu sein. Ich habe mir anfänglich auch gedacht, ich fühlemich so wie ich bin recht wohl, doch das ist eine Lüge, man merkt es schon bei gewissen Dingen des alltäglichen Lebens, das man nicht mehr so agil ist und manche Dinge sogar zur Plage werden. Also sollte man sich nicht selber belügen, sondern ehrlich zugeben, dass man nicht 100% glücklich ist, das ist der erste Schritt in die richtige Richtung, weil sich dieses Gefühl mit der Zeit weiter verstärkt, bis man soweit ist es in Angriff zu nehmen und zu wagen.
Generell ist zu den meisten Diäten, in Frauenzeitschriften hochgelobt, anzumerken, dass sie ein absoluter Blödsinn sind. Kurzfristig schafft man ne Gewichtsreduktion, doch der Jojo-Effekt, lässt einen mehr zunehmen als man ursprünglich durch die Diät abgenommen hatte, also vergesst das mal lieber, denn Gewichtsschwankungen sind schlimmer als ein wenig „korpulenter“ zu sein.
Wer erst mal den Entschluss gefasst hat abnehmen zu wollen, der muss sich wie öfters in diesem Bericht angesprochen, intensiv mit seinem Körper und dem Gefühl dazu auseinandersetzen.
Wenn man sich nicht mehr so 100% leiden kann, dann ist der Wille am größten es in Angriff zu nehmen und seinen Körper, mittels Gewichtsreduktion, wieder schätzen und auch lieben zu lernen.
Man muss immer ein Ziel vor Augen haben, das Ziel kann nun ein gewisses Gewicht sein, oder aber auch nur eine Kleidergröße oder Hosengröße weniger haben zu wollen. Setzt euch anfangs kleine Ziele und erweitert diese dann, belohnt euch auch mal mit einer Kleinigkeit (aber bitt nur in Maßen und nicht in Massen ).
Zum starken Willen kommt auch noch der sportliche Ehrgeiz, den man durchs Abnehmen entwickelt, man will und will mehr abnehmen. Darin liegt auch eine Gefahr, die man nicht unterschätzen sollte, denn immer mehr und mehr Menschen erkranken an sogenannten Essstörungen nur um dem vorherrschenden Schönheitsideal zu entsprechen, also bitte konsultiert euren Arzt des Vertrauens und lasst ihn an eurer Diät teilhaben, lasst ihn das ganze auch überwachen und gute Ratschläge geben,.
Für all jene die es probieren wollen sag ich nur noch „Seid stark“ und „Das wird schon!!!!“
Ihr alle könnt es schaffen, ich bin das beste Beispiel dafür. Von 105kg, auf mittlerweile 72kg, die ich schon seit 2 Jahren halte.
Ich freue mich über Kommentare und Anfragen von euch und werde selbstverständlich, sofern die Zeit es zulässt, antworten!!!
© KennedyJohnF, am 13.01.2002 für Ciao nun für Yopi weiterlesen schließen -
Meine Diät macht Pappsatt..!!
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Hallo, liebe Leser..!!
Heute möchte ich einen Bericht zum Thema "abnehmen" schreiben. Ich bin zwar nicht übermäßig dick oder übergewichtig, allerdings kennt das bestimmt jeder, dass er sich nicht mehr ganz so wohl mit seinem Körper fühlt und einige Kilos abnehmen möchte.
Bei mir ist es dazu gekommen, weil ich auf einmal gemerkt habe, dass einige Hosen mir nicht mehr passen, oder ich sie zumindest nicht zubekomme.
Einleitung
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Seit nun ungefähr 10 Tagen mache ich eine Diät, bei der ich weder hungern, noch irgendwelches Zeug das ich nicht mag essen muss.
Es ist auf diese Art und Weise total leicht, einige Kilos loszuwerden und dazu noch mit wenig Aufwand verbunden.
Ich habe mir klar gemacht, dass ich meine Ernährung umstellen muss, wenn ich gesund abnehmen möchte. Hungern ist der totale Schwachsinn und solche Dinge wie Slim fast kann man sowieso vergessen, da sie einfach nur teuer sind und überhaupt nichts bringen.
Wie stelle ich nun aber meine Ernährung so um, dass ich möglichst wenig Kalorien zu mir nehme und trotzdem immer satt bin?
Hier einige Tips:
Ernährungs-Tagebuch
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Ich habe angefangen, ein Ernährungstagebuch zu schreiben. Auf diese Weise ist mir selbst klargeworden, wieviele überflüssige Kalorien ich Tag für Tag in mich hineingestopft habe. Diese Dinge habe ich dann entweder ganz weggelassen, oder ich habe sie durch Dinge ersetzt, die weniger Kalorien haben. Z.B. Zucker durch Süßstoff, Butter durch Margarine, normale Wurst in Wurstprodukte wie "Du darfst", Weißbrot in Vollkornbrot usw. Allein dadurch kann ich unmengen von Kalorien sparen!
Obst und Gemüse
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Wer kennt das nicht, dass er plötzlich riesen hunger auf etwas Süsses hat?
Früher habe ich es oft so gemacht, dass ich mir dann einfach eine halbe Tafel Schokolade, irgendeinen Riegel oder sonstwas ungesundes reingezogen habe.
Jetzt habe ich Süssigkeiten einfach durch süsses Obst ersetzt, wie z.B. Honigmelone, Nektarinen usw.
Zwischendurch knabbere ich auch immer mal eine Möhre oder Paprika.
Wasser mit einem Schuss Apfelessig
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Diesen Geheimtip habe ich in einer Zeitschrift gelesen.
Apfelessig sorgt dafür, dass die Fettzellen Fett abgeben und der Körper es zur Energiegewinnung nutzt. Zudem kurbelt er die Verdauung an.
Ich mische mir jeden morgen 2 EL Apfelessig in ein Glas Wasser und trinke es auf nüchternen Magen. Das schmeckt zwar ziemlich ekelhaft und anfangs war es etwas gewöhnungsbedürftig, aber jetzt geht es mittlerweile ganz gut!
Viel trinken ist sowieso wichtig und ausserdem spült der Körper durch viel Flüssigkeit überflüssige Schlacken aus! Ich trinke 3 Liter am Tag, wobei ich auf Säfte, Cola usw. ganz verzichte. Ich trinke nur Wasser und Tee. Warmes Wasser ist hier am besten geeignet, da es den Stoffwechsel noch mehr ankurbelt!
Anfangs war es für mich etwas ungewohnt, soviel zu trinken aber dann habe ich mir einfach überall in der Wohnung Wassergläser deponiert und zwischendurch immer mal einen Schluck getrunken. So ist es ganz einfach!
Fettarm essen!!
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Ich achte sehr darauf, dass ich so wenig Fett wie möglich zu mir nehme! So esse ich mittags z.B eine Portion Curryreis von Maggi oder Nudeln mit Spinat. Ab und zu tut es auch eine 5 Minuten Terrine, die wenig Kalorien hat. Z.B. Hühner-Nudeltopf. Dazu gibt es dann immer frisches Gemüse!
Ihr könnt natürlich auch mal andere Sachen essen, wenn Euch diese Ernährung zu eintönig wird. Nur bei Fleisch und Käse solltet ihr aufpassen! Diese Dinge enthalten super viel Fett!
Ausserdem ist langsam essen sehr gut, da ihr so schneller satt werdet!
Milchprodukte
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Auf Milchprodukte solltet ihr auf keinenfall ganz verzichten, da sie Calcium enthalten und sehr gesund sind!
Ich habe einfach auf Fettarme Milchprodukte umgestellt. Joghurt in fettarmen joghurt, Milch in fettarme Milch usw.
Regelmäßig essen
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Wie schon erwähnt, solltet ihr auf keinenfall so wenig essen, dass ihr hungern müsst!!
Früher oder später bekommt ihr eine Heißhunger-Attacke und stopft euch voll.
Ich mache es so, dass ich jeden Tag 5 kleine Mahlzeiten zu mir nehme. Morgens ein- oder zwei Scheiben Brot, dann zwischendurch einen Joghurt oder etwas Obst, mittags Reis, Nudeln, Kartoffeln mit Gemüse (das kann man in so vielen Varianten essen), dann zwischendurch wieder Obst oder Joghurt und abends nochmal Brot und ein Glas fettarme Milch.
Süßigkeiten sind zwischendurch natürlich auch erlaubt, allerdings in Maßen! Ich habe für diese kleinen Notfälle immer eine Tafel Zartbitter-Schokolade im Kühlschrank. Die hat weniger Kalorien als normale Schokolade und reicht völlig aus!
Bewegung
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Versucht regelmässig Sport zu machen! Ihr braucht dafür keine großartigen Aktivitäten starten. Ich gehe jeden Tag 3mal mit meinen beiden Hunden spazieren und dehne diese Gänge auf ca. 30-45 Minuten aus. Einmal in der Woche gehe ich dann noch joggen und einmal schwimmen. Das reicht völlig aus!
Erfolg
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Da ich kein Übergewicht habe, habe ich mir als Ziel gesetzt, 4 Kilo abzunehmen. Meine Diät läuft jetzt seit 10 Tagen und dabei habe ich schon 2,5 Kilo geschafft! Ohne hungern wohl bemerkt!!
Manchmal bin ich sogar so satt, dass ich denke ich könnte nie wieder etwas essen:o)
Allein dadurch, dass ich die ganzen Produkte, die ich sonst so zu mir genommen habe durch fettarme Produkte ersetzt habe spare ich unmengen von Kalorien!
Ich kann Euch nur raten, diese Diät einmal auszuprobieren, falls ihr abnehmen möchtet! Hungern bringt es nicht und ausserdem ist es ungesund, zu viel auf einmal abzunehmen!
Nützliche Tips zum Thema "Abnehmen" findet ihr auch auf der Seite www.BMI23.de
Das war´s dann mal wieder von mir!
Bis demnächst,
Eure
Michelle:o) weiterlesen schließen -
Bewusste Ernährung ist die beste Diät
17.11.2002, 13:55 Uhr von
campino
Mein erster Gedichtband ist erschienen! "Es hat lange gedauert" ISBN 978-3-86268-370-3, Taschenbu...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Verständig und bewusst essen setzt voraus, dass wir wissen sollten wie sich unsere Nahrung zusammensetzt. Wir sollten ein Gefühl dafür bekommen, welche Nahrungsmittel fettreich sind und die fettarmen sollten wir kennen.
Fettarm essen heißt nicht, das wir schlechter essen. Das Gegenteil ist der Fall.
Manches isst man nämlich nur aus Gewohnheit, Langeweile, oder weil grade nichts anderes im Haus ist. Genau das meine ich, wenn ich über bewusst essen schreibe.
Das bewusste Essen bringt uns nämlich zurück, was wir als unbewusster Esser verloren haben. Das Gefühl wirklichen (weil verbotenen) Genusses bei dem sündigen Verzehr eines Törtchens. War nicht auch Evas Apfel nur so interessant weil er verboten war??
Diese fett- und kalorienreichen Teile sollten sowieso unter die Rubrik Genussmittel fallen. Und soll man Genussmittel ständig und unkontrolliert zu sich nehmen?
N E I N ! ! !
Otto Normalverbraucher trinkt ja auch nicht bis er unter dem Tisch liegt, oder raucht bis die Ohren qualmen.
Warum isst er dann, bis nichts mehr reingeht? Und dann auch noch ständig das Falsche?
Auch ich, die ich eine große Liebhaberin von solch perversen Dingen wie Russische Eier, Bratkartoffeln und Sahnesoßen bin, habe jahrelang mit meinem Gewicht gekämpft.
Jede Crash-Diät wurde ausprobiert, manche für gut befunden, aber letztendlich waren die Pfunde immer wieder da. Ich hatte Gewichtsschwankungen zwischen 49 und 75 Kg. Das muss man sich mal in Worten vorstellen: FÜNFUNDSIEBZIG. Macht sich besonders gut bei 1,63 m Körpergröße.
Ich habe, wie bereits an anderer Stelle bei Yopi mitgeteilt, mittlerweile gelernt, bewusst zu essen. Und die Zahl 75 werde ich hoffentlich nie mehr auf meiner Waage sehen.
Falls jemand von Euch ausführlicheres zu dem Thema wissen möchte, ich antworte gerne per email. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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*** Die Knolle die viel gutes tut ***
10.11.2002, 20:26 Uhr von
jozeil
Aus Österreich da komm ich her, ich sage euch es schneit nicht mehr. Das Wetter spielt total verr...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Hallo ihr alle vor euren Bildschirmen. Heute will ich euch mal etwas mehr über eine schon sehr alte, leider aber bei uns von der Kartoffel verdrängten Gemüsesorte berichten, die nahezu als Wundermittel aus der Erde bezeichnet werden kann.
Mit ihr hat meine Mutter, der ich diese Pflanze nähergebracht habe, schon so einiges an Gewicht verloren. Nicht, dass sie jetzt dick wäre, vielmehr werden, meist nach Weihnachten, immer einige Diättage eingeschaltet, um so das Gewicht halten zu können und die angefallenen paar Kilos wieder zu verabschieden.
Die Rede ist von der im Geschmack an Artischocken erinnernden Topinambur. Aber läst mehr dazu:
Herkunft
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Im Süden Südamerikas soll die Erdbirne, Erdartischocke oder Jerusalemartischocke, wie die Topinambur auch genannt wird, ihren Ursprung haben. Von dort ging sie auf Wanderschaft und wurde bald auch in Brasilien, Mexiko, Amerika und Kanada heimisch. Von dort gelangte sie dann im Jahre 1607 durch französische Seefahrer nach, wie sollte es anders auch sein, nach Frankreich, von wo aus sie auch in Europa ihren Siegeszug antrat. Bereits 1626 wurde sie dann in Deutschland entdeckt, wo sie bis zum 18. Jahrhundert als Speise- und Futterpflanze ihrer Abnehmer fand. Da wurde sie nämlich von einer anderen Knolle, ja richtig, der Kartoffel verdrängt, obwohl dies in Sachen Gesundheit der Indianerknolle bei Weitem nicht das Wasser reichen kann.
Eher im Stillen verbreitete sie sich auch in Sibirien, China und Japan, wo sie aber auch eher Bescheiden genossen wird. Erst jetzt, durch Bekanntwerden der gesunden Eigenschaften wissend, gelangt sie in letzter Zeit, nicht nur des Geschmackes wegen, wieder auf unseren Speiseplan.
Den Namen ...
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... im Lateinischen „Helianthus tuberosus“ genannt, verdankt sie dem Indianerstamm Tobinambas.Durch die Aussprachschwierigkeiten, die die ursprüngliche Benennung durch die Ureinwohner den französischen Seeleuten machte, tauften diese die Knolle eben auf Topinambur.
Anbau
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Als wenig anspruchsvoll erweist sich die Sprossknolle, aus der sich etwa 2 – 3 m hohe, runde, dunkle, um nicht zu Sagen schwarzgrüne, und aufrecht stehende Sprossen mit lanzettförmigen und rauen Blättern, fast so wie bei Sonnenblumen, zu denen auch diese Knolle zu zählen ist, bilden. Sprossknollen vermehrende Pflanze
Der Boden sollte nur sehr humusreich und sandig sein und im Idealfall nahe am Grundwasser liegen. Gepflanzt werden kann dann im September/Oktober oder auch von April bis Mai, wobei ein Reihenabstand von 40 cm x 30 cm eingehalten werden sollte. Ich habe deshalb einfach einige Knollen neben dem Komposthaufen vergraben, der sich im letzten Eck des Gartens befindet und so von den gewachsenen und wuchernden Pflanzen schön verdeckt wird.
Schädlinge
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Mehltau ist da gleich mal an erster Stelle zu nennen, der die Pflanze befallen kann. Entgegen anderen Gewächsen muss dieser aber nicht bekämpft werden, da die Topinambur relativ robust und resistent ist. Auch Unkraut, dass zwar in jungem Stadium bekämpft werden soll, kann der ausgewachsenen Pflanze nicht wirklich gefährlich werden, sollte aber mechanisch entfernt werden.
Die Blüte ...
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... erfolgt dann erst im September und ist sehr unserer Sonnenblumen ähnlich. Farblich hält sie sich in dottergelb bis zu rotbraun und mit einem Durchmesser von 4-8 cm ist sie schön im Garten aber auch in meiner Blumenvase anzuschauen. Leider allerdings dauert es nur 1 – 2 Tage, bis auch das letzte Blatt vom Tisch gewischt werden muss.
Die Ernte ...
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... ist möglich, sobald die oberirdischen Teile abgestorben, sprich vertrocknet sind. Die sich an den Wurzeln bildende, kartoffelähnliche Knolle ist absolut winterhart und verträgt Temperaturen bis – 30 Grad ohne Probleme, weshalb sie auch von Herbst bis ins Frühjahr, allerdings nur an frostfreien Tagen, geerntet werden kann. Da die Topinambur leider eine sehr dünne Schale aufweist, ist sie nur sehr bedingt lagerfähig und sollte innerhalb von 14 Tagen verwendet werden. Am Besten ist es da, so wie ich es bei meinen wenigen Stauden mache, diese erst kurz vor Gebrauch auszugraben.
Die Lagerung
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Wie schon oben berichtet ist sie nur sehr bedingt lagerfähig. Allerhöchstens lässt sie sich bei 0 – 5 ° C für eine Woche lagern. Durch den schnellen Verlust ihrer Feuchtigkeit fängt sie sehr rasch an, zu schrumpfen. Jetzt könnt einer sagen, da steck ich sie halt in Plastik, aber auch dies bringt keinen Erfolg, da sie o sehr schnell zu schimmeln beginnt.
Am längsten eure Freude habt ihr mit ihr, wenn ihr sie wie früher in Sand begrabt, wo sich das Gemüse doch für 1 bis 2 Monate in seiner vollen Pracht zeigt.
Für die Gesundheit
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Und hier ist die Topinambur besonders für Diabetiker interessant. Das Inulin ist es, was sie auf für diese Zielgruppe geeignet macht und sich günstig auf den Insulinhaushalt auswirkt. Dieses kann nämlich im Dünndarm nicht verdaut werden und gelangt so unverändert im Dickdarm, wo es sich positiv auf die Darmflora auswirkt. Dort fördert sie das Wachstum der Bakterien, beugt so einer Darminfektion vor und stärkt das Immunsystem. Da ihnen deshalb kaum Berücksichtigung als Kohlenhydratbringer geschenkt werden muss, können sich Diabetiker mit ihr den Magen so richtig vollschlagen.
Um jetzt auch noch der gewählten Kategorie gerecht zu werden, der wohl deshalb wichtigste Teil. Die Knolle hat sich nämlich auch einen Namen bei Diäten erschlichen, da das enthaltene Inulin appetithemmend und –regulierend wirkt und der Abnehmwillige somit weniger Hungergefühle verspürt.
Des Weiteren unterstützt sie die Leber, Gallen und Nierenfunktion und soll sogar, was ich nicht beurteilen kann, bei herannahender Erkältung hilfreich zur Seite stehen.
In der Diät
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Topinambur ist ein pflanzlicher Appetitregulator ohne Nebenwirkungen. Die Superknolle regt den Körper an sein natürliches Hunger-Sättigungs-Gefühl wiederzufinden.
Durch die reichlich enthaltenen Mineralstoffe und Spurenelemente wird die Funktion der Muskeln und Nerven gefördert, wobei auch der Vitaminhaushalt nicht ins Schwanken gerät. Und dies alles bietet uns die Knolle bei sehr wenig Fett und gerade mal 30 kcal, was sie geradezu zur idealen Diätnahrung werden lässt.
Der hohe Balaststoffanteil sorgt für die nötige Darmtätigkeit und Inulin fördert wie schon erwähnt die Darmflora und das Immunsystem im positiven Sinne.
Durch die Knollenwirkstoffe wird so die Darmsanierung unterstützt, da diese die Giftigkeit des Darminhalts deutlich verringern und die Verbleibezeit dieses im Darm deutlich verringert.
Gewerblich Nutzung
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Auch hier ist die Industrie mal wieder auf Ideen gekommen, die aber, entgegen vieler anderer Dingen, auch sehr nützlich sein können. So wird daraus Fructosesirup gewonnen, der Saccharose um das fast 2fache an Süßkraft übersteigen kann. In den USA werden spezielle Diabetikernudeln damit erzeugt und die Franzosen gewinnen daraus Alkohol, wofür für ca. 10 l Flüssigkeit ganze 100 kg der Knollen verarbeitet werden.
Inhaltlicher Wert
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Die Knolle einer Sonnenblumenart kann nicht nur geschmacklich, sondern auch mit ihren wertvollen und für den Körper wichtigen Inhaltsstoffen aufwarten. So sind neben Carotinen, B-Vitaminen und Vitamin E auch reichlich Kalium, Kalzium, Eisen und Phosphor in ihrem Fruchtfleisch zu finden. Zudem besitzt sie bis zu 20% Kohlenhydrate, wovon aber nahezu 16 % Inulin darstellen, weshalb sie hervorragend für Diabetiker als Kartoffelersatz dienlich sein können.
In der Küche
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Am liebsten habe ich das Gemüse gedünstet oder gebraten. Aber auch gebacken und als Rohkost ist es sehr zu empfehlen. Vom Kochen würde ich eher abraten bzw. nur als Suppe, da die wertvollen Inhaltsstoffe, besonders der fruchtzuckerhaltige Saft, so nur im Kochwasser landen.
Bisher wird sie ja leider vorwiegend nur von Delikatesseliebhaber und Diabetiker genossen, was ich jedoch sehr schade finde, da sie einfach das Zeug dafür hat, ein Volksgemüse zu werden, was ihr auch täglich mehr und mehr gelingt.
Die Topinambur sollte, wie der Apfel auch, sofort nach dem Schneiden mit etwas Zitronensaft beträufelt werden, da auch sie die fürs Auge hässliche Eigenschaft besitzt, sehr schnell eine unappetitliche Farbe anzunehmen.
Fallen euch jetzt keine Rezepte ein, so könnt ihr sie auch genauso wie Karotten, Kohlrabi oder Knollensellerie zubereiten. Das angegebene Gemüse einfach durch die Jerusalemknolle ersetzen und schon kann's los gehen.
An Kräutern verträgt sie vor allem Kerbel, Kren für die Schärfe, Senf und natürlich Zitrone. Durch Zugabe von Butter, vor allem bei Pürees und Suppe, lässt sich der Geschmack noch auf eine fantastische Weise verfeinern und ähnelt so noch mehr der Artischocke.
Rezepte
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Bei allen Rezepten ist es angebracht, die Speisen sofort zu servieren, da die Knolle die Angewohntheit hat, schnell unansehnlich grau zu werden. Vom Geschmack her ähnelt sich in rohem Zustand sehr einer Karotte oder unreifer Birne. Gekocht dagegen hat sie ein angenehmes und sehr schmackhaftes Artischockenarome, womit ich jedem ans Herz legen möchte, eines der unten stehenden Rezepte zu probieren.
Am gesündesten ist es natürlich, wie bei allen Gemüsearten, diese roh zu konsumieren. Daher mach ich hier mal den Anfang mit einer einfachen aber guten ...
... Topinambur-Rohkost.
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für das Gemüse:
2 Knollen Topinambur, etwa
3 Karotten
1 Stück Sellerie
1 Apfel
1 Orange
und noch das Dressing:
1 EL Zitronensaft
3 EL Jogurt, 1% ig
2 EL gehackte Nüsse nach Wahl
1 TL flüssiger Honig
Am besten mit einer Gemüsebürste in der Hand die Topinambur erstmal gründlich waschen. Genauso verfahrt ihr mit dem Apfel, den Karotten und schält den Sellerie. Jetzt das Reibeisen hervor holen und alle fein raffeln.
Die Orange schälen, in kleine Würfel schneiden und den Saft dabei auffangen. Ist dies gemacht alles mit dem Zitronensaft, dem Jogurt mit Honig gesüßt vermischen und den Nüssen bestreut sofort servieren.
Die Knolle in gekochter Form könnt ich als ...
Topinambursuppe
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... servieren.
Dazu benötigt ihr eine große Zwiebel, die fein gehackt ebenso wie 500 g Topinambur und eine Kartoffel in würfel geschnitten mit einem Brühwürfel, Kümmel und Muskatnuss bei geschlossenem Deckel in 500 ml Wasser für ca 15 Minuten leicht köcheln lasst.
Ist das Gemüse gar den Pürierstab in Aktion setzen und fein pürieren. Jetzt kommen noch 50 g. Frischkäse zum Einsatz, den ihr darin langsam schmelzen lasst. Nun noch mit Salz, Pfeffer, Kümmel und Zitronensaft abschmecken, fürs Auge mit Petersilie bestreuen und auf den Tisch bringen.
Diese Suppe is mal was besonders, mit der ihr sicher eure Familie überraschen könnt. Wie schon mal erwähnt, erinnert sie sehr stark an Artischocken und ist so ein besonderes Erlebnis.
Petersilie bestreuen und servieren.
Und da ja jetzt das Rohr noch frei ist, könntet ihr doch glatt Überlegungen anstellen, dieses durch ein leckeres ....
... Topinambur-Gemüse-Gratin ...
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... in Aktion zu setzen.
Wie bei Gratins so üblich, benötigt ihr dazu eine Auflaufform, die mit Öl (am besten natürlich Olivenöl) und einer zerdrückten Knoblauchzehe eingestrichen wird. Danach mal das Rohr in die Arbeit schicken und es auf 180 ° C vorheizen.
500 g Topinambur wieder gründlich waschen und genauso wie 250 g Sellerie in dünne Scheiben schneiden. 1 roten Paprika würfeln, 200 g Porree in dünne Ringe schneiden und alle so zubereiteten Gemüseformen vermischt in die Auflaufform geben. Zwischendurch immer wieder mal mit Salz, Pfeffer und frischer Petersilie würzen und insgesamt 100 g geriebenen Käse schichtweise darüber streuen.
Zum Abschluss 200 ml Milch, 150 g Frischkäse und 2 ganze Eier gut verquirlen und die Sauce über das Gemüse leeren. Jetzt noch 2 El. Semmelbrösel, Petersilie und 50 g Käse darüber streuen und den abgedeckten Auflauf für 35 Minuten im Ofen garen lassen. Da so aber logischer weise der Käse nicht bräunt und sich so nur das halbe Geschmackserlebnis bietet, das Ganze nach der Zeit nochmals 15 Minuten offen überbacken lassen.
Besonders gern ess ich da nen einfachen grünen Salat dazu, der nur mit Olivenöl und einem guten Essig zubereitet am besten dazu passt.
Fehl also noch die Nachspeise und da gerade die kalte Jahreszeit ihren Einzug hat, will ich euch da mal den ...
... Topinambur-Obstsalat für den Winter ...
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... näher bringen.
Den Anfang machen 1 Banane, 1 Orange und ½ Mango, die geschält und in kleine Würfel geschnitten erst mal beiseite gestellt werden. 200 g Topinambur nach gründlichem Reinigen genau so wie 1 Apfel mit der Schale fein raspeln.
Alles gut vermischt nun mit dem Saft ½ Zitrone beträufeln und dann 4 El Jogurt glatt gerührt und mit Honig gesüßt darunter ziehen. Bei Gefallen mit Cornflakes bestreuen und schnell den Gästen reichen.
Auch als Beilage zu Fleisch und Co, natürlich aber auch einfach als kleine Speise könnt ihr die Wunderknolle verkochen, wobei sie meist wie die Kartoffel auch zu behandeln ist.
Topinambur - Rösti
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1 kg Gemüse kochen und dann im erkalteten Zustand schälen. In dünne Scheiben geschnitten und anschließend grob geraffelt mal beiseite Stellen. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Topinambur in Portionen hineingeben, erst jetzt mit Salz bestreuen und leicht gelb werden lassen. 2 – 3 El Wasser darüber verteilen und mit etwas frischer Butter belegen. Dann zudecken und bei geringer Hitze so lange braten, bis diese eine schön Gold-gelbe Kruste gebildet haben. „Das Essen ist fertig!“
Und für die Pürree-Tiger unter euch, Selbiges statt aus Kartoffeln mal aus Topinambur.
Die Knolle wieder waschen und in kleine Stücke geschnitten mit etwas Wasser und 1 Tl Butter sowie Salz für ca. 10 Minuten kochen lassen. Dann mit dem Mixer gemeinsam mit dem Kochwasser zu einem Püree verarbeiten. Je nach Geschmack entweder etwas Creme Fraiche oder noch einen Löffel Butter unterrühren und anrichte.
Und sogar noch was funktioniert super und schmeckt einzigartig. Eure Kinder wird es freuen, wenn ihr ihnen mal ...
... Topinamburfrites ...
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... rot-weiß serviert.
Nach dem altbekannten Waschen von 600 g Knollengemüse, diese in Scheiben geschnitten für ca 20 Minuten in 1 Liter Salzwasser weich kochen. In der Zwischenzeit ½ rote Paprikaschoten sehr fein hacken. 100 g Weizenmehl oder auch Schrot mit ½ Tl Salz und dem Paprika vermischen, 2 Eier trennen, das Gelb unter das Mehl mischen und die gut abgetropften Topinamburscheiben in klein geschnittenem Zustand unterrühren. Nun noch das Eiweiß zu steifem Schnee schlagen und unter den so zubereiteten Teig heben.
Nun mal wieder Öl in einer Pfanne erhitzen lassen und so nach und nach jeweils 1 El der Masse in das Öl geben. Beidseitig knusprig braten und den Kinderlein servieren.
Fazit
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Leider gibt es dieses Gemüse auch bei mir nicht das ganze Jahr über, da sie bedingt durch die kurze Haltbarkeit doch meist frisch ausgegraben und gleich verkocht auf den Tisch kommt. Ich habe damit schon viele Überraschungen serviert, bei denen Gäste und Freunde immer sehr überrascht von der Geschmacksvielfalt und dem angenehmen Artischockenaroma dieser doch noch sehr unbekannten Knolle waren.
Wie erwähnt eignet sie sich dank ihrer ganzen Inhaltsstoffe hervorragend als Diät-begleitendes Lebensmittel und bringt meiner Mutter doch immer wieder, besonders nach Weihnachten, einige Kilos weniger. Und das dann auch noch, ohne teures und meist nicht gut schmeckendes Pillenschlucken, sondern in Gesunder und natürlicher aus dem Garten stammender Form, was meiner Ansicht nach jeder chemischen Möglichkeit vorzuziehen ist.
Also bleibt nur eins zu sagen. Ansetzen oder auch kaufen und bei den nächsten Abnehmversuchen aber auch bei gesundheitlich erforderlichen und notwendigen Diäten in den Kochtopf wandern lassen. Bereuen werdet ihr es sicher nicht, nur genießen und vielleicht doch noch zu wahren Schlemmern werden.
Danke schön für eure Geduld
Ad rem
Euer Jörg
© by jozeil 11/2002 weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Insider_1000, 20.06.2010, 04:12 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Dein Bericht ist sehr interessant. Danke Dir.
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Bekenntnisse eines Fresssacks!
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Abnehmen!
Heute will ich mich mal ein wenig übers abnehmen auslassen und hoffe zu helfen.
Wann sollte man abnehmen?
Wenn man sich unwohl fühlt in seiner Haut und das Gefühl hat auszusehen, wie ein geplatzte Leberwurst.
Wenn man an Spiegel und Schaufensterscheiben immer schneller vorbeihuscht.
Wenn das Doktorle du, du macht.
Wenn die Konfektionsgrößen sich laufend ändern, in immer kürzeren Abständen und nicht in die gewünschte Richtung.
Wenn man einige seiner eigenen Körperteile nicht mehr sieht.
Wann sollte man nicht abnehmen?
Wenn man schon eine Topfigur hat und sich einbildet man sollte unbedingt noch ein paar Pfund runterbekommen.
Wenn man sich einbildet, das andere Geschlecht findet nur superschlanke attraktiv.
So nun zum Abnehmen an sich, es gibt so viele Sachen, von Schlimmfraß, Eierdiät, Ananaskur und so weiter, die Zeitschriften sind voll davon.
Mein Rat hier, Finger weg, alles Quatsch.
Man verliert zwar ein wenig Gewicht, aber dann kommt der Jo-Joeffekt und alles und mehr wieder drauf.
Kommt euch bekannt vor, habe ich mir gedacht.
Das einzige was hilft, ist eine Ernährungsumstellung, auf eine Fettarme Ernährung.
Also Finger weg von einseitigen Diäten, die nur Ungesund sind und den Geldbeutel schmälern.
Zuerst fängt man im Kopf an, man muss es wirklich wollen.
Ausreden findet man sehr viel. Morgen fang ich aber an oder nächste Woche.
Ich habe schwere Knochen, Vererbung und was man nicht alles vorbringt.
Seid mal ehrlich zu euch selbst und die erste Hürde ist geschafft.
In seltenen Fällen ist eine Gewichtszunahme krankheitsbedingt, aber auch wer so abnehmen will, sollte sich dabei ärztlich begleiten lassen und mindestens einmal im Monat zum Kurzuntersuchung gehen.
Der Anfang ist schwer und man sollte über jede Hilfe dankbar sein.
Ich konnte das auch nicht und habe es mit Weigth Watcher versucht, hat mir sehr geholfen.
So der Wille ist gefestigt, wir kommen zum Einkauf.
Man sollte lernen Fettarme Produkte einzukaufen und damit satt zu werden.
Ein wenig näher betrachten lohnt da, so hat Sauermilchkäse nur 1% Fett.
Magerquark mit Pellkartoffeln ist auch sehr gut.
Ich rühre den Magerquark mit Mineralwasser auf, besser als jeder Cremequark.
Wer so richtig Hunger hat sollte sich mit Gemüse satt essen.
Gemüse kann man essen soviel man will, davon nimmt man nicht zu.
Wenn man nun am abends zur ruhe kommt, braucht man auch weniger Kalorien.
Also lasst mal abends die Chips weg und knabbert ein wenig Gemüse mit einem leckeren Dip.
Am besten eine halbe Stunde vor der eigentlichen Mahlzeit, so ist der Magen schon voll und am arbeiten, so das sich schneller das Sättigkeitsgefühl einstellt.
die Speisen werden so auch schneller verarbeitet.
Schon mal gewusst, das 12 Kilo Gurken genauso viel Kalorien haben, wie eine kleine Schale Pommes.
Bei Obst sollte man Sorten essen, welche nicht soviel Fruchtzucker haben.
Zur besseren Verwertung sollte man aber doch ein wenig Fett dazunehmen, also beim Salat nicht auf Öl verzichten, ein paar Tropfen reichen.
Seine Essgewohnheiten sollte man strickt umstricken, 6 Mahlzeiten am Tag, so das gar kein Hungergefühl auftritt, sehr viel Gemüse und Obst.
Und sehr viel Zeit lassen beim Essen.
Auf Fleisch und Wurst braucht man nicht verzichten, aber in Maßen und nicht in Massen.
Wenn es schon Butter oder Margarine darunter sein soll, bitte ganz dünn aufstreichen.
Alternativ empfehle ich Senf, ist pikant und gibt dem Essen mal etwas pfiff.
Wer nun sein geschultes Verbraucherauge mal auf den Kalorien- und Fettgehalt richtet, wird es bald lernen, jene Produkte zu finden, welche fortan den Einkaufszettel zieren sollten.
Thema trinken. Der menschliche Körper ähnelt eigentlich einer holländischen Gurke, das heißt er besteht hauptsächlich aus Wasser und alle Vorgänge im Körper bedürfen Flüssigkeit.
Deshalb wird eine Flüssigkeitsaufnahme von mindestens 2-2 1/2 Litern empfohlen und zwar Mineralwasser oder Früchtetee.
Kaffee, Schwarzer Tee oder Alkohol entzieht dem Körper Wasser, also so gut wie möglich vermeiden.
Es ist zwar schwer, aber man gewöhnt sich an die Menge.
Da ich im Außendienst tätig bin, kann ich behaupten es geht, auch wenn jeder 2.Waldweg meiner ist.
Schokoladentrick:
Wer kennt nicht das Gefühl, Heißhunger, so richtig Jeeper auf Schokalde.
Für diesen Trick sollte man 15- 20 min. einplanen um zum vollen Genus zu kommen.
Wir brechen ein kleines Stück von der Schokolade, an den vom Hersteller vorgegebenen Bruchstellen.
Auf einen Teller legen und anschauen.
Aufnehmen daran riechen und hinlegen.
Anschauen.
Aufnehmen ganz kurz daran lecken.
Hinlegen und anschauen.
Augen zu und sich an den Geschmack erinnern.
Noch mal lecken und hinlegen und betrachten.
Ein ganz kleines Stück abknabbern und unter der Zunge schmelzen lassen.
Pause. Wirken lassen.
Noch ein kleines Stück abbeißen und im Mund solange Hinundherschieben, bis es weg ist.
Betrachten.
Jetzt so weitermachen bis das kleine Stück ganz weg ist.
Das Geschmackserlebnis ist sehr intensiv und man hat das Gefühl eine ganze Tafel verschlungen zu haben.
Bei einer ausgewogenen gesunden Ernährung und ein wenig Bewegung, verbunden mit reichlich trinken, kann es eigentlich jeder schaffen abzunehmen.
Nur Wunder sollte man nicht erwarten. Wer 250 g in der Woche schafft, ist schon super. Was das ist nicht viel? Ein Stück Butter weniger mit sich rumschleppen, ist doch prima, schaut euch das Stück mal im Regal an.
Auch mal über die Stränge schlagen oder ein Feier ist nicht schlimm, wenn man am nächsten Tag wieder in sein Programm einsteigt.
Wer es schafft, den Willen dafür aufzubringen und Erfolge sieht, bleibt auch dabei.
Ich als ausgesprochener bekennder Fresssack sage, es geht.
Ich selbst habe schon über 20 Kg abgenommen nur bin ich leider wieder in die alten Gewohnheiten zurückgefallen, so das ich mich wohl selbst an meine Weisheiten halten sollte. Ich habe gerade wieder angefangen und es funktioniert noch.
Ich selbst habe die ersten Schritte bei Waigth Watcher gelernt und komme aber jetzt prima selbst zurecht, wenn ich nur will.
Also eisern bleiben und sich nicht fertig machen, wenn es mal nicht so klappt.
Für die weiblichen Leserschaft habe ich noch einen Tipp, in der Menstruation wiegt der weibliche Körper bis zu einem Kilo mehr, also nicht gleich aufgeben, das reguliert sich danach wieder.
Es grüßt euch der Abnehmwarrior
PS: Dieser Beitrag ist Karl Napf gewidmet, dem allerersten der Kalorien öffentlich verbrannt hat. weiterlesen schließen -
Kalorien zählen contra Crash-Diät
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Eigentlich habe ich kein Übergewicht. Trotzdem fühle ich mich nach jedem Winter irgendwie dick. Geht das anderen vielleicht auch so *gg* ? Man trägt dünnere Sachen, zeigt dadurch mehr Figur, die Hose vom letzten Jahr kneift überall.
Das ist der Moment, an dem ich anfange herumzulamentieren, daß ich abnehmen muß. Aber Diät halten? Auf alles verzichten und streng nach Plan essen? Das muß ja wohl nicht sein! Aber was dann? Zu Hilfe kam mir meine Mutter (der es immer ähnlich geht) und schenkte mir ein Kalorienverzeichnis, Tabellen über Tabellen in Buchform zusammegefaßt, betitelt mit "Kalorien mundgerecht" vom Umschau Verlag. Das klang gut, fand ich, und fing gleich mal an zu lesen.
Es geht nicht gleich mit den Auflistungen der Lebensmittel und langen Zahlenkolonnen los, sondern zuerst einmal gibt es viereinhalb Seiten Ernährungsinformationen. Hier steht mal nicht die allgemein bekannte Ernährungspyramide, die unten die vielen ballaststoffreichen Nahrungsmittel und oben das fette Stück Sahnetorte zeigt. Vielmehr wird über Eiweiß, Fette und Kohlenhydrate geschrieben, was sie sind, wo sie vorkommen, wieviel man braucht, und Hinweise dazu. Neben diesen Grundbestandteilen der Nahrung erfährt man auch etwas für Cholesterin und seine Wirkung auf den Körper, über Ballaststoffe und Alkohol. Als nächstes folgen die Vitamine und Mineralstoffe, ihre Vorkommen, der tägliche Bedarf, usw. Keine Angst, es sind keine ellenlangen und langweiligen Abhandlungen, alles ganz kurz, klar und bündig beschrieben. Nun kommen wir schon langsam näher an die Kalorien und unseren Bedarf daran. Wir bekommen die Formel zur Berechnung unseres Normal- und Idealgewichtes und ich habe ausgerechnet, daß ich bei 1,69 m Größe bis 69 kg ein normales Gewicht habe (naja......), ideal wären 58,65, sagen wir mal 59 kg. Es werden ein paar Beispiele aufgelistet, wobei man wieviel Energie verbrennt. Wem ist schon klar, daß man z. B. 45 Minuten Tischtennis spielen muß, um einen halben Liter Bier zu "verwerten"? Oder daß man ein Brötchen mit 20 Minuten Schwimmen wieder abtrainiert? Solche Beispiele hätte es ruhig noch mehr geben können, sie zeigen meiner Meinung viel deutlicher die Relationen von Energiezufuhr und -verbrauch.
Nun kommen noch 10 Regeln des vollwertigen Essens, die ich aber jetzt nicht erläutern möchte. Sie sind eigentlich allgemein bekannt.
Jetzt kommt der "praktische" Teil des Buches. Es ist ab hier in 6 Kapitel unterteilt, deren Deckblatt zur Unterscheidung jeweils eine andere Farbe hat. Da alle Seiten Griffmulden haben, kann man sich sehr leicht zurechtfinden - nach mehrmaligem Gebrauch des Buches kennt man die Farben :-) Wer das nicht mag, findet am Ende auch ein alphabetisch geordnetes Inhaltsverzeichnis.
So finden wir unter Blau Milch und Milchprodukte, unter Gelb Fette, Öle, Eier und Eierspeisen, unter Rot Fleisch, Fisch u. Ä., Grün steht über Obst und Gemüse, Orange sind Getreideprodukte, Fertiggerichte, Süßspeisen usw. und Rosa sind Getränke, Partyhappen, Schlankheitsprodukte u. Ä.
Die Nahrungsmittel sind nicht alle in der gleichen Menge angegeben (z. B. alle 100 g), sondern in Verbrauchsgrößen, dahinter stehen aber auch die Angaben in Gramm oder Liter (1 Tasse Milch, 1/8 Liter). Das finde ich eigentlich besonders praktisch. Für jedes aufgeführte Produkt gibt es nun folgende Angaben:
- kcal
- kJ
- Eiweiß in g
- Fett in g
- Kohlenhydrate in g
- Broteinheiten (für Diabetiker)
- Ballaststoffe in g
- Cholesterin in mg.
Die Tabellen erstrecken sich über ca. 170 Seiten, man findet wirklich sehr viele Lebensmittel darin. Natürlich kann nicht alles gelistet sein, es kommen ja ständig neue Produkte auf den Markt. Aber anhand der Angaben auf der Packung, z. B. Fettgehalt bei Joghurt, kann man alles gut vergleichen und einordnen. Auf die genaue Kalorie kommt es ja sowieso nicht an.
Am Ende des Buches gibt es noch eine Liste ausgewählter Lebensmittel und deren Harnsäuregehalt, und ganz am Ende steht das "Sachregister", das alphabetische Inhaltsverzeichnis.
Nachdem ich ein paar Tage lang strikt ausgerechnet hatte, was ich esse, habe ich von ganz allein darauf geachtet, WAS ich nun kaufe. Ich wollte ja nicht hungern und brauchte deshalb sattmachende Sachen mit wenig Kalorien. Auf diese Art habe ich mir meine ganz eigene und natürlich "Diät" zusammengebastelt - ich esse alles, bin mir aber bewußt, daß ich für ein Stück Schokolade etwas anderes streichen sollte. weiterlesen schließen
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