Pro:
spannend, interessant, eindringlich
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Mein heutiger Testbericht dreht sich um das Buch Wächter der Nacht von Sergei Lukjanenko. Es ist das erste von vier Bücher des erfolgreichste russische Science-fiction- und Fantasyautor der Gegenwart. So sagt man. Sergei Lukjanenko veröffentlichte zwischen 1998 und 2006 vier Bände der Wächter - Reihe.
In Deutschland erschienen die vier Bücher im Heyne-Verlag. Das erste Buch erschien im Oktober 2005. Das zweite Buch im März 2006 unter dem Titel Wächter des Tages. Das dritte Buch erschien unter dem Titel Wächter des Zwielichts im September 2006 und das vierte Buch im April 2007 unter dem Titel Wächter der Ewigkeit.
Die Übersetzung stammt von Christiane Pöhlmann.
Wie bereits erwähnt soll sich mein Bericht um das erste Buch die Wächter der Nacht drehen.
Dabei kann ich vorab sagen, dass das Buch für 13 Euro zu erwerben ist. Ich habe es mir jedoch von einem Freund, der mir das Buch wärmstens empfohlen hat ausgeliehen.
Fakten Quelle de.wikipedia.org
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Sergei Wasiljewitsch Lukjanenko wurde am 11. April 1968 in Qaratau, Kasachstan geboren und ist russischer Science-fiction- und Fantasyautor der Gegenwart.
Lukjanenko studierte Medizin in Alma-Ata und praktizierte lange Zeit als Psychiater. Als seine ersten schriftstellerischen Werke veröffentlichte er zu Beginn der achtziger Jahre Kurzgeschichten im monatlich erscheinenden "Uralski Sledopyt" und bereits wenig später in englischer Sprache im sowjetisch-indischen Monatsmagazin "Sputnik Junior - Junior Quest". Seine frühen Werke wiesen einen starken Einfluss von Robert A. Heinlein und Wladislaw Krapiwin auf und er etablierte sich recht schnell als professioneller Schriftsteller. Heute lebt und arbeitet er als freier Schriftsteller in Moskau zusammen mit seiner Ehefrau Sonja.
Am 16. September 2007 wurde ihm für sein Jugendbuch Das Schlangenschwert der Corine-Literaturpreis verliehen. Dieser Preis wird vom Landesverband Bayern im Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgelobt und von 3sat sowie der Bayerischen Staatskanzlei mitgetragen.
Die Geschichte
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Gibt es Vampire, Hexen, Magier, Tiermenschen? Ja es gibt sie. Es sind die sogenannten Anderen. Sie leben unter uns wie ganz normale Menschen. Damit die normalen Menschen sie nicht bemerken und unter Ihnen leiden müssen gibt es die Tag- und die Nachtwache. Ihre Aufgabe ist es für Ordnung und ein Gleichgewicht zu sorgen. Für jede Gute Tat, darf eine gleichwertige Böse begangen werden und umgekehrt.
Eine Geschichte die mehrfach im Buch auftaucht als Erklärung für Vieles und auch als Einstieg für neue Andere, ist die Folgende:
Schon zu Urzeiten gab es unter den Menschen Andere, die ihren Schatten aufheben konnten und ins Zwielicht treten. Jeder von ihnen mußte sich für die Seite des Lichtes oder die Seite der Finterniss entscheiden. Schließlich kam es zu einer verheerenden Schlacht zwischen beiden Seiten. Da der Kampf jedoch beide Seiten zu vernichten droht, vereinbarten sie einen Waffenstillstand. Dieser Waffenstillstand ist der Vertrag auf den sich Lichte und Dunkle berufen, dem sie folgen und den sie einhalten müssen.
Die Wächter der Nacht bewachen die Dunklen und bestrafen sie bzw. versuchen Vertragsbrüche zu verhindern.
Die Wächter des Tages bewachen die Lichten und versuchen ihrerseits das gleiche.
Dennoch hoffen beide Seiten darauf mehr Menschen auf ihre Seite ziehen zu können, oder den einen großen Anderen der kommen wird auf ihre Seite zu ziehen, um sich einen kleinen Vorteil zu erschaffen und wenn er auch nur winzig ist und damit den Kampf für ihre Seite zu entscheiden.
Jeder Andere muss nachdem er das erste Mal ins Zwielicht getreten ist eine Seite wählen, Licht oder Dunkel. Sie tun das unbewußt und sollen bei ihrer Entscheidung nicht beeinflusst werden.
Einer der Hauptakteure des Buches ist Anton Gorodezki. Seine Aufgabe ist es einen Vampir und seine frisch initierte Freundin zu finden. D.h. vielmehr will er verhindern, dass sie unrechtmäßig Blut trinken. Auf der Jagd nach den Vampiren trifft Anton auf eine Frau mit einem Strudel über dem Kopf.
Ein schwarzer Strudel bedeutet dass man sie verflucht hat. Und es muss ein sehr großer Magier oder eine große Magierin gewesen sein und der schwarze Strudel wächst weiter und könnte eine Katastrophe, wie einen Flugzeugabsturz oder eine Explosion verursachen. Anton versucht den Fluch zu lösen, doch seine Kraft reicht dafür nicht aus. Er ist nur ein Magier vierten Grades und nicht in der Lage den Strudel zu vernichten. Er merkt sich ihre Aura, mit der seine Kollegen nach ihr Suchen können in der Hoffnung, dass sie das große Unglück verhindern können.
Nun haben die Wächter der Nacht noch eine viel größere Aufgabe vor sich. Es gilt den Magier zu finden um den Fluch zu brechen.
Meine Meinung
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Das Buch Wächter der Nacht besteht aus drei Büchern. Drei Geschichten die chronologisch sind und sich alle um die Nachtwache drehen. Doch jede von Ihnen hat ihre eigene Besonderheit und stellt fast ein eigenes Buch dar. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Hin und wieder muss man über Bemerkungen des Autors schmunzeln, und man erlebt anschaulich wie die Anderen sich fühlen und dass es gar nicht so toll ist ein Anderer zu sein. Ich werde auch das zweite Buch Wächter des Tages auf jeden Fall noch lesen. Da dieses Buch aus der Perspektive der Wächter der Nacht geschrieben ist und sich hauptsächlich um sie dreht. Möchte ich doch gerne wissen mit was für Augen die Wächter des Tages die Lichten sehen.
Das Buch beginnt mit Erläuterungen und Schilderungen. Der Autor versucht den Leser nicht mit allen Fakten auf einmal zu überschütten, sonst fast als wäre man gerade ein Anderer geworden, erfährt man es selbst. Dieses Miterleben baut eine unglaubliche Spannung auf und macht das Lesen um so interessanter.
Ich habe das Buch sehr genossen, auch wenn es mir teilweise komisch vorkam und sehr verzerrt, so habe die Anderen doch ganz menschliche Eigenarten, Gefühle und Bedürfnisse und unterscheiden sich nicht viel von den Menschen. Auch wenn ein Mensch sich eines Anderen niemals bewußt wäre, es sei denn er ist selbst einer von Ihnen, leben sie ihr langes Leben mit den gleichen Problemen wie die Menschen auch.
Ich kann das Buch jedem nur empfehlen. Es ist streckenweise etwas düster, doch sehr lesenwert.
Es liest sich sehr gut und der Autor beschreibt Moskau und das Leben in der Stadt anschaulich und eindringlich.
Vielen Dank fürs Lesen, Kommentieren und Bewerten.
Gruß Drea
Fazit: lesenswertes Buch weiterlesen schließen
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