Mallorca Informationen Testberichte
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Tests und Erfahrungsberichte
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Mallorca - so schlecht wie sein Ruf?
5Pro:
sehr vielfältig, oft günstige Angebote
Kontra:
oft hässliche Hotelbunker
Empfehlung:
Ja
Als wir uns entschlossen (ich und mein Freund), unseren diesjährigen Urlaub auf Mallorca zu verbringen, war ich anfangs nicht so begeistert.
Doch uns lockte dann ein recht günstiges Angebot:
Wir buchten eine Sparreise (d.h. man erfährt erst am Flughafen, in welches Hotel es gehen soll). Man versprach uns zwei Wochen unter südlicher Juli-Sonne in einem 3*Hotel inklusive Flug, Transfer und Halbpension für 440 Euro.
Wir durften also gespannt sein...
Uns verschlug es an die Platja de Muro, wenige Kilometer südlich von Alcùdia im Nordosten der Insel, ganz genau gesagt ins Hotel Amapola. Doch trotz unseres anfänglichen Misstrauens erwarteten uns keine bösen Überraschungen: das Zimmer war zwar klein, aber sauber und wir hatten einen Fernseher sowie Klimaanlage und das alles etwa 400 Meter vom Strand entfernt.
Nach diesem gelungenen Auftakt ließen wir uns einen Mietwagen (Kleinwagen) kommen, um Mallorca zu erkunden. Auch hier ergatterten wir ein günstiges Angebot: zwei Wochen VW Polo für nur 308 Euro. Von der TUI cars Autovermietung. Im Juli!
*Die Preise*
Als wirklich unverschämt empfand ich lediglich die Gebühren für Liegen und Sonnenschirme: für zwei Liegen und einen Sonnenschirm musste man am Tag etwa 15 Euro berappen. Aber zum Glück störte mich das nicht groß, weil ich genauso gut auf einem Handtuch liegen kann und selbst stolzer Besitzer eines Sonnenschirms bin.
In Restaurants hingegen kann man mit den Preisen zufrieden sein: vergleichbare Gerichte sind dort etwa um ein bis zwei Euro teurer als hier im Großraum Stuttgart, also wie ansonsten auch in Touristenorten. (Ausnahme ist vielleicht Palma)
*"Unsere" Gegend*
Der Ort, in dem wir "residierten" -Platja de Muro- ist ein ausgesprochener Touristenort. Spanier sah ich dort nur in Form von Hotelangestellten.
Für Jugendliche ist der Ort nicht so ideal, es gibt zwar einige Bars aber kaum Discos und auch sonst waren eher Familien dort. Aber es gab auch viele Engländer, was wohl zu den zahlreichen englischen Kneipen geführt hat. Der Strand dort war kilometerlang, er erstreckte sich beinahe über die ganze Bucht von Alcúdia und das Wasser war sauber, obwohl an einigen Stellen Seegras auftrat. Doch leider war er furchtbar voll.
*Was man gesehen haben muss*
Leider gibt es wahrscheinlich auf der ganzen Insel keine unberührten Strände mehr, wer lediglich wegen den Stränden kommt, sollte wohl eher nach Ibiza fliegen. Eine recht schöne Bucht ist jedoch die Cala Mesquida. Sie liegt südlich von Muro und man findet dort glasklares Wasser und weite Dünen vor.
Ein Muss ist das Tramuntanagebirge. Am besten sollte man es auf eigene Faust mit dem Auto erkunden, jedenfalls wenn man nicht allzu ängstlich ist, denn die Straßen sind sehr eng und kurvig. Aber man kann dann dort halten, wo einem die Aussicht besonders gut gefällt und der Blick von oben über die karge Berglandschaft auf das tiefblaue Meer entschädigt für die Anstrengungen!
Etwas, was nicht nur Romantiker gesehen haben sollten, ist der Sonnenuntergang vom Kap Formentor aus, ebenfalls im Nordosten Mallorcas. Eine ebenfalls abenteuerliche Fahrt führt zu diesem Kap, doch es lohnt sich: am Abend sind dort keine Touristenbusse mehr und es herrscht eine eigenartige Stimmung. Kamera und Foto nicht vergessen!
Auch einen Trip ins Inselinnere sollte man sich nicht entgehen lassen. Hier entdeckt man verschlafene Örtchen (außer wenn Markttag ist, denn dann werden Urlauber busweise hingekarrt) Felder voll mit Mandelbäumen und Orangenhaine zum Beispiel bei Sóller.
*Was man nicht gesehen haben muss*
Auf zwei Orte möchte ich hier näher eingehen, da sie in Reiseführern häufig empfohlen werden.
Die Stadt Sóller im Norden empfand ich als nicht sonderlich überzeugend. Es herrschte (zu) viel Verkehr, die Bergkulisse im Hintergrund war zwar nicht schlecht, dafür war der Strand furchtbar: hässlich, klein und gleich an der Straße und das Meer glich an dieser Stelle eher einem See.
Ebenfalls enttäuscht wurde ich von der Platja es Trenc ganz im Süden. Dieser Strand wurde oft hochgelobt. Es ist ein kilometerlanger Strand mit Dünen und glasklarem Wasser, teilweise FKK. Doch man musste 5 Euro an Parkgebühren berappen, es war rammelvoll, das Wasser stank teilweise stark und Boote ankerten ganz in der Nähe der Badenden.
*Der Ballermann*
Obwohl ich von dieser Art Urlaub nicht so sehr eingenommen bin, wollten wir dieses Treiben eines Abends doch zumindest mal gesehen haben. Die ganze Platja de palma war in deutscher Hand, und obwohl am Ballermann direkt gar nichts los war, bestätigten sich hier (aber nur hier) meine Vorurteile. Es gab viele junge Leute, Besoffene, Oberbayern, Schinkenstraße und die Lokale lockten mit "Künstlern" wie Costa Cordalis&Sohn, den Tiroler Spatzen und Jürgen von BigBrother (juhu!). Wer aber auf all das steht (irgendwie versteh` ich`s ja, bin schließlich auch erst 20) für den ist S`Arenal sicher ein lohnendes Ziel, vor allem die Discos haben oft günstige Angebote, vor allem was Freisaufen betrifft. Der lange Strand dort ist auch annehmbar.
*FAZIT*
Mallorca hat weitaus mehr zu bieten als nur fummeln, feiern, fröhlich sein. Sie ist sehr vielfältig und für jeden ist etwas dabei, sei es nun für die Partymäuse oder für Ruhe und Erholung Suchende. Man kann hier in Bettenburgen am Strand ebenso nächtigen wie im Kloster Lluc in der Einsamkeit der Berge. Keiner sollte sich die zahlreichen Gesichter dieser Insel entgehen lassen. weiterlesen schließen -
Hotel Punta del Mar in Santa Ponsa
07.09.2003, 00:53 Uhr von
April
Anspruchsvoll, tolerant, lustig und stets APRILfrisch...;-)!!! Schreibe exclusiv nur für Yopi!Pro:
Das Hallenbad, schöner Fernsehraum vorhanden...
Kontra:
Schreckliches Zimmer, oft kein Kaltwasser, Essen kein Reisser, Meer nicht schnell zu erreichen...
Empfehlung:
Nein
Vor einigen Jahren machte ich Urlaub auf Mallorca.
Ich wohnte in Santa Ponsa im Hotel "Punta del Mar", hierbei handelt es sich um ein 3 Sterne Haus, welches zur Gruppe der "Dor Hotels" gehört und über 186 Zimmer verfügt.
Da es Februar war, kann ich leider nichts über den Swimming Pool im Freien berichten (außer daß er optisch gut aussah!), denn es war wirklich a....kalt und es kam einem dort viel schlimmer vor, als zuhause, da das Haus auf Kälte überhaupt nicht ausgerichtet war.
Die Betten hatten für den Süden die üblichen Wolldeckenlaken als Zudecke und der Witz war, daß sich zwar ein Heizkörper im Zimmer befand, dieser aber nicht funktionierte...brrr.
Nun, glücklicherweise wurde es nach einigen Tagen dann aber doch sehr frühlingshaft, daß man es auch wagen konnte im T-Shirt herumzuspazieren.
Mallorca im Februar hatte ich mir damals ganz anders vorgestellt! Ruhig, romantisch, blühende Mandelbäume... In Wirklichkeit war es schon relativ gut besucht, also nicht unbedingt so romantisch und die blühenden Mandelbäume habe ich auch nicht als so überaus sensationell empfunden.
Da gefallen mir die blühenden Kirsch- und Apfelbäume etc. hierzulande echt um Längen besser!
Das Hotel selbst ist von außen ein wirklich schöner Bau und auch innen sehr hübsch (die Rezeption und Lobby!)...aber nicht überall!
Das Zimmer beispielsweise war die blanke Katastrophe. Ich hatte Landseite, das Fenster war zwar lang, aber sehr schmal und ganz oben angebracht, damit nicht jeder der draußen vorbeilief reinschauen konnte. Es kam deswegen aber auch kaum Licht herein...na ja, so schläft es sich dafür gut :-) !
Das Zimmer war sehr klein und einfach eingerichtet. Als besonderer Gag (???) hingen an den Wänden Bratpfannen, hierbei handelte es sich um die künstlerisch gestalteten (?) Lampen, die so echt bescheuert aussahen!
Für den Fernseher mußte man bezahlen, im Falle daß man diesen nutzen und nicht nur als Dekoration bewundern würde. Das fand ich auch abartig.
Im Haus gibt es allerdings auch einen schönen Saal mit großem TV und bequemen Sitzgelegenheiten, wo man dann kostenlos fernsehen kann.
Dies allerdings auch nur, wenn nicht gerade 100 000 anderer Leute dort sind und jeder gerne ein anderes Programm sieht.
Das schlimmste auf dem Zimmer war jedoch das dazugehörige Bad!!! Es handelt sich um eine Badewanne mit Dusche, eine Toilette und ein Waschbecken. Alles sehr einfach und ungemütlich! Fürchterlich war auch, daß des öfteren kein kaltes Wasser aus den Leitungen kam. Da die Toilette mit kaltem Wasser spült, ging da also dann gar nichts mehr, sehr angenehm! Man traut sich fast nicht mehr auf's Klo!
Duschen war in so einem Fall auch nicht mehr drin, da nur heißes (wirklich heißes) Wasser kam und man sich schließlich nicht verbrühen möchte.
Der Speisesaal war ebenfalls alles andere als gemütlich! Ein riesengroßer Raum, die Tische sehr ungemütlich angerichtet, so daß ständig eine große Unruhe herrschte. In der Form hatte ich das echt noch nicht gehabt! Das Essen selbst war auch überhaupt nichts besonderes. Einmal verdarb ich mir beim Frühstück sogar ordentlich den Magen! Abends beim Nachtisch mußte man großes Glück haben, um noch in den Genuss der leckeren Eiswaffeln zu kommen!
Sehr unangenehm war auch, daß man im Zimmer ständig den Küchenlärm vernahm...ein ständiges Geklapper!
Positiv habe ich das kleine Hallenbad im Haus in Erinnerung, daß eigentlich immer leer war, so daß wir alleine drin schwimmen konnten.
Ganz unten im Hotel ist dann ein großer Raum mit Bar für Veranstaltungen. Dort schauten wir uns einige akrobatische Künstler an, die wirklich nicht schlecht waren. Der Raum selbst war aber auch ziemlich ungemütlich, da alles sehr eng war!
In Santa Ponsa liehen wir uns Räder aus und machten von dort Ausflüge, fanden die Gegend im Südwesten aber oft recht häßlich, da enorm verbaut. Es war z.B. in Magaluf so schlimm, daß wir es schon wieder lustig fanden.
Ich denke wirklich schön und ursprünglich ist es nur im Nordwesten der Insel, aber sicher zum Wohnen auch zu kostspielig und ohne Mietwagen läuft wahrscheinlich auch nicht viel?
Schwierig mit den Fahrrädern war, wo man diese abstellt, wenn man sich im Hotel befindet. Wir fanden keine bessere Lösung, als sie mit auf's Zimmer zu nehmen, besser als wenn sie nachher gestohlen sind! Zur Gemütlichkeit trug dies aber natürlich auch nicht gerade bei!
Wenn man im Hotel ein Zimmer mit Meerseite hat, ist das sicher toll, denn dann hat man auch einen Balkon und dies lenkt doch etwas von den Bratpfannen ab...:-)!
Was mich auch genervt hat war, daß man sehr schlecht ans Meer kommt, obwohl man sich direkt davor befindet! Das Hotel liegt nicht am Sandstrand und um so einen zu erreichen, muß man erstmal durch den Ort spazieren! Uns gefiel in der Gegend das benachbarte Paguera am besten.
Noch besser fanden wir das Hinterland! Sineu z.B. mit dem berühmten Mittwochsmarkt, war sehr interessant. Die lebenden Tiere konnten einem allerdings leid tun. Die Hühnchen waren in ihren Käfigen eingepfercht und teilweise sogar verletzt!
Pro Person kostete der Spaß (?) damals für eine Woche mit Halbpension so um die 1 200.- DM.
Wir haben das Beste daraus gemacht! Meine Lieblingsinsel ist es nicht geworden!
Die Tel. & Fax Nr. des Hotels:
Tel.: 0034 971 692953
Fax: 0034 971 692220 weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Gozo-Bernie, 03.10.2006, 00:30 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Gruss aus Sizilien (auch nicht meine Lieblingsinsel, sondern das bleibt Malta bzw. Gozo) ! Falls du hier vorbeikommst bitte rechtzeitig melden - bernie
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Wegeno, 06.05.2006, 01:58 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Schade, daß Mallorca nicht Deine Lieblingsinsel geworde ist. Wir waren in den letzten Jahren öfters auf Mallorca und finden noch immer Plätzchen die einfach traumhaft sind und mit dem allgemein üblichen Klischee von " Ballermann 6 " überhaupt nic
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El Arenal - Ein paar praktische Insidertips aus dem letzten Urlaub
Pro:
schöne Gegend, viel Wald , die Cala Agulla
Kontra:
Die Rückfahrt zum Flughafen (eineinhalb Stunden nach dem Abklappern von ungefär 15 Hotels)
Empfehlung:
Ja
Anstelle der üblichen Tips, die man so in den Reisemagazinen und Reiseführern findet, hier ein paar praktische Tips aus unserem Urlaub in El Arenal Anfang Oktober 2002.
Unser Urlaub war einfach genial und Ich kann El Arenal einfach nur empfehlen. Damit es anderen genauso geht, hier also ein paar praktische Tips direkt aus dem Leben :
Supermarkt :
Der günstigste Supermarkt findet sich zwischen den Balnearios 3 und 4 direkt an der Promenade. Ein zweiter Eingang befindet sich in der ersten Querstrasse zur Promenade. Gute Auswahl, hilfsbereites Personal.
Hierbas :
Ein sehr gutes Mitbringsel für die Daheimgebliebenen. Hierbas ist ein hellgrüner Schnaps und eine echte mallorquinische Spezialität. Der Geschmack erinnert ein wenig an Ouzo, ist aber etwas milder und enthält mit etwa 38 % auch etwas weniger Alkohol.
Besonders empfehlen kann ich den Hierbas der Marke „Tunel“ (wird in einer schön verzierten 0,5-Liter –Flasche verkauft, aber auch in kleinen Probierflaschen).
Die große Flasche kostet – wenn Ich mich recht entsinne – 7,00 Euro.
Fahrradverleih :
Einen günstigen Fahrradverleih findet man in der zweiten Parallelstrasse zur Promenade auf der Höhe des Balneario 3, gegenüber vom Hotel Arcadia. Gute Auswahl an Fahrrädern, nettes Personal, alle Räder in gutem Zustand. Bei mehreren Personen unbedingt versuchen, einen Mengenrabatt auszuhandeln und auf jeden Fall nach einer kostenlosen Strassenkarte fragen.
Excalibur :
Wer abends mal etwas anderes als die sonst übliche Discomusik hören möchte, sollte mal das „Excalibur“ beim Balneario 2 versuchen. Kostenloser Eintritt, bunt gemischtes Publikum (40 % Briten, 40 % Deutsche, 19 % Holländer) mit einem Durchschnittsalter von Mitte bis Ende 20. Gespielt wird viel Rockmusik und vor allem die alten Klassiker (Deep Purple, Van Halen, Jethro Tull).
Pizza :
Die mit Abstand beste Pizza haben wir bei „Rosita“ direkt an der Promenade am Balneario 9 gegessen. Normale Preise und super belegt. Ich hatte selten soviel Thunfisch auf einer Tonno. Die Nudelgerichte sollen auch super gewesen sein, habe aber selbst keins gegessen.
Verkäufer von Goldkettchen und Sonnenbrillen :
Eine Bekannte hat sich eines dieser Goldkettchen gekauft und promt einen Hautauschlag bekommen. Wahrscheinlich wegen zu hohem Nickelanteil. Also besser Finger weg.
Ich hoffe, daß der eine oder andere Tip für zufünftige Urlauber in El Arenal hilfreich sein wird. In diesem Sinne : Hasta luego.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-08-05 11:01:46 mit dem Titel Cala Ratjada - Der ideale Familienurlaub
Bei dem Wetter kommt mir doch gerade eine Idee zu einem kleinen Reisebericht. Vielleicht kommt ja der eine oder andere auf den Geschmack und sucht noch ein passendes Plätzchen für den Spätsommer oder frühen Herbst, wenn die Temperaturen wieder etwas angenehmer werden.
Ideal für eine kleine Verlängerung des Sommers ist immer wieder Mallorca. Wir waren Ende Septemper für zwei Wochen in Cala Ratjada und fanden den Ort absolut ideal für einen Familienurlaub (Ich beschränke mich an dieser Stelle auf den Ort selbst, die Hotelkritik gibt es dann an anderer Stelle zu lesen).
Geographisches :
Cala Ratjada liegt im äußersten Nordosten der Insel und ist ein typischer spanischer Ferienort mit vielen Hotels aller Kategorien, einer Strandpromenade und vielen Möglichkeiten zum Bummeln und Einkaufen. Vom Flughafen aus erreicht man Cala Ratjada nach einer knappen Stunde Fahrt quer über die Insel.
Die Strände :
Cala Ratjada verfügt gleich über drei Strände, da es an einer kleinen Landzunge liegt, die mit dem Cap de Pera (nicht mit dem Ort Capdepera zu verwechseln) endet, wo auch der gleichnamige Leuchttum steht. Nördlich von Cala Ratjada findet man nach etwa 15-20 Minuten Fußmarsch die Cala Agulla, eine wunderschöne halbkreisförmige Bucht von etwa 500 Metern Länge. Das Wasser ist hier ziemlich flach und daher besonders für Kinder sehr gut geeignet. Eingerahmt wird die Bucht von einem kleinen Waldstück, in dem man gemütlich - und vor allem auch mal im Schatten - spazieren gehen kann. Hier findet man auch das übliche Sportangebot (Tretboote, Banana-Boot) sowie zwei Strandbuden, in denen man Eis, Getränke und Snacks kaufen kann. Der Strand ist außerdem so breit, daß man auch dann noch ein gemütliches Plätzchen findet, wenn es mal etwas voller ist. Von hier aus kann man auch einen Bummel rund um die Halbinsel machen. Ein gepflasterter Weg führt direkt am Meer entlang zurück in den Ort.
Noch einmal einen halben Kilometer entfernt findet man außerdem eine weitere kleinere Bucht, in der die FKK-Freunde zu Hause sind.
Der zweite Strand ist die Cala Son Moll am südlichen Ortsrand von Cala Ratjada. Der Strand liegt praktisch am Ende der Promenade, ist ebanfalls schön flach, aber nicht so groß und daher meistens ziemlich voll.
Strand Nummer drei liegt in der Nähe des Ostzipfels der Insel und etwas ruhiger gelegen, da man dorthin auch wieder ein Stück laufen muß. Das Wasser wird hier schnell tiefer und ist für Familen mit kleinen Kindern daher nicht ganz so optimal, aber dafür ist es hier in der Regel auch etwas ruhiger. Ein Strandkiosk gibt es natürlich auch hier und wer lange genug am Strand gelegen hat kann sich bei einem Spaziergang durch die Pinienwälder die Beine vertreten.
Der Ort :
Interessant für Touristen sind zum einen die beiden Einkaufsstraßen, die alles zu bieten haben, was man im Urlaub so benötigt, sowie der Hafen, von dem man aus auch mal einen Ausflug mit dem Boot machen kann. Eine der beiden Hauptstraßen für vom Hafen parallel zur Küste zur Cala Son Moll, die andere zweigt von der ersten Straße ab und führt schließlich zur Cala Agulla. Selbst wenn man ein Hotel am Ortsrand gewählt hat, ist alles im Ort gut zu Fuß erreichbar. Mindestens ein Strand ist eigentlich immer in der Nähe.
Allgemeine Tips :
- Der größte, preisgünstigste und am besten sortierte Supermarkt ist der SYP (einfach im Hotel nachfragen).
- Den gemütlichsten Eissaloon haben wir an der Strandpromenade Richtung Cala Son Moll gefunden. Klasse Qualität und man sitzt direkt am Meer.
- Direkt an der Cala Son Moll gibt es ein Restaurant (den Namen habe Ich leider vergessen), das man unbedingt mal ausprobieren sollte. Vor allem die Fischgerichte waren klasse und vor allem überraschend preiswert.
Ausflugsziele :
3-4 Kilometer von Cala Ratjada entfernt liegt der kleine Ort Capdepera. Die gleichnamige Burg ist meilenweit zu sehen und lohnt einen Besuch. Wem es zu Fuß zu weit ist (es geht teilweise kräftig bergauf), kann auch günstig mit dem Lnienbus dorthin fahren. Vor dort oben hat man eine geniale Aussicht auf Cala Ratjada und das Hinterland.
Rund 10 Kilometer entfernt liegt Arta mit der sehenswerten Basilika. Auch von hier aus ist die Aussicht den Fußmarsch den Hügel hinauf wert. Der Ort selbst bietet eine kleine Altstadt, aber ansonsten nichts besonderes. Da der Bus nach Arta nicht ganz so häufig fährt, empfielt sich eine kleine Radtour, damit man flexibler ist.
Für Radtouren bietet sich eigentlich die gesamte Gegend bis nach Cala Millor an. Es gibt nur wenige Steigungen, die Strassen sind in guten Zustand und der Autovekehr hält sich auch in Grenzen.
Vom Hafen aus kann man täglich Bootstouren unternehmen.
Eine Tour führt zum Beispiel nach Canyamel, wo man auch die Tropfsteinhöhlen besichtigen kann. Da sich andere Besucher nicht ganz einig waren, ob es sich gelohnt hat, haben wir (auch wegen des recht unverschämten Eintrittspreises) aber darauf verzichtet und lieber eine kleine Wanderung gemacht bis das Boot wieder nach Cala Ratjada zurück fuhr.
Wertung :
Alles in allem hat es uns in Cala Ratjada sehr gut gefallen. Es war ein sehr erholsamer Famileinurlaub (daher habe Ich auch nichts über das Nachtleben geschrieben, denn wir waren den ganzen Tag unterwegs und abends frühzeitig in der Falle) und wir werden den Ort sicher noch einmal besuchen.
In diesem Sinne
Hasta luego weiterlesen schließen -
Get the party started
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo Yopianer,
ich muss mich heute mal als alter Mallorca-Fahrer outen. Ich war von 1995 bis 1998 insgesamt 5 mal auf Mallorca und kann von mir behaupten ich kenne die insel recht gut.
Deshalb hier ein kleiner Bericht für alle die sich überlegen da mal hin zu fahren.
Als erstes muss ich mal mit dem Vorurteil aufräumen, Mallorca sei nur etwas für Alkis und Kegelclubs. Dieses Bild gibt es auf Mallorca natürlich auch. Genau so wie man es immer im Fernsehen sieht. Ballermann 6, das Oberbayern und die Schinkenstraße in El Arenal. Wer auf so etwas Lust hat, wird hier mit Sicherheit fündig werden. Das ist aber nur ein sehr kleiner Teil, der immer wieder stellvertretend für die ganze Insel gezeigt wird.
Ich berichte Euch heute über eine andere Strategie dort seinen Urlaub zu verbringen.
Partyurlaub auf Mallorca.
Diese Art von Urlaub habe ich meistens dort verbracht. Der ideale Ort dafür ist Playa de Palma, das sich direkt an El Arenal anschliesst. Hier wird natürlich auch viel getrunken aber es ist nicht der alleinige Zweck des Urlaubs. Zweck ist es, neue Leute kennenzulernen und mit Ihnen Spass zu haben. Das ist nirgendwo so leicht wie auf Mallorca. Mann muss nur die Strandpromenade entlanglaufen und hat eine Handvoll neue Bekannte. Die Leute sind hier einfach unglaublich kontaktfreudig.
Der ideale Tag dieses Urlaubs sieht folgendermassen aus:
11.00 Uhr Aufstehen und Duschen.
12.00 Uhr Kleinigkeit essen und dann zum Strand.
13.00 Uhr Beachvolleyball und in der Sonne braten
Leute für Abends kennenlernen.
17.00 Uhr Zurück ins Hotel und ausruhen.
19.00 Uhr Abendessen im Hotel oder außerhalb.
21.00 Uhr Party auf dem Zimmerbalkon mit den Nachbarn.
23.00 Uhr Fertigmachen für die Disco.
23.30 Uhr Auf gehts in die Disco.
05.00 Uhr Schnarch.
Die Discos sind ein Hauptbestandteil dieses Urlaubs, da man hier einen Großteil seiner Zeit verbringt. Deshalb hier ein kleiner Disco Check.
Riu Palace:
Riesendisco im Glamourlook von Las Vegas. Innen ausgestattet mit Plüschsitzen. Jeden Tag Gast DJ`S die in Europa gerade in sind, meist aber unbekanntere spanische Vertreter Ihrer Zunft. Musik würde ich als Dancefloor bezeichnen. Gastgeschenk bei Eintritt 1 T-Shirt, Freigetränk. Wenn man als größere Gruppe kommt, so ab 8 Personen gibt es eine Flasche Bacardi oder Wodka mit O-Saft. Die Gastgeschenke unterscheiden sich in den Discos aber kaum voneinander. Publikum ist gemischt und eher als gesittet zu bezeichnen.
Zorbas:
Der Hit im Zorbas sind die Schaumparties. 1,80 Meter hoher Schaum und niemand bleibt trocken. Hier sind im Publikum auch viele Spanier und vor allem Spanierinnen. Die Musik geht von Teccno bis Hip Hop und ist sehr gut tanzbar. Eine der angesagtesten Discos in Playa de Palma. Die Party tobt auf 2 Etagen.
Joy:
Meine Lieblingsdisco auf Mallorca. Eindeutig das lässigste Publikum und die schönsten Frauen. Auch die Vortänzer und Vortänzerinnen sind hier die besten. Relativ kleine Disco mit kleiner Tanzfläche direkt vor dem DJ. Und der ist auch die Attraktion. Meiner Meinung nach immer noch der beste DJ der Welt. DJ Sammy, bekannt geworden durch seine Zusammenarbeit mit Carisma alias Loona. Loona ist auch oft da und gibt ein paar Ihrer Songs zum Besten und das Live.
Es gibt natürlich an jeder Ecke eine Disco aber das waren meine 3 Lieblinge. Hier trifft man Partypeople und keine Ballermanntouristen. Ebenso kann man seine Zeit aber auch in einer der unzähligen Bars verbringen, die jedem etwas bieten. Es gibt alles von Irish Pub bis Sportsbar.
Da ich jetzt 26 bin geht meine Partyzeit auf Mallorca ihrem Ende entgegen, weil ich langsam zu alt dafür werde. Lacht nicht! Das ideale Alter für so einen Partyurlaub ist eben 18-24. Ab 25 gehört man da schon zum alten Eisen. Ich kann nur jedem Abiturienten empfehlen nach dem Abi dort zu feiern. Ihr werdet es nie vergessen.
In meinem nächsten Bericht werde ich über eine andere Variante des Mallorcaurlaubs berichten, die etwas mehr den Intellekt anspricht. Inselerkundung.
Party on.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-04-15 08:35:12 mit dem Titel Mallorca kann auch anders.
Hallo liebe Leser,
Heute schon mein zweiter Bericht über Mallorca. Wie versprochen.
Wie im ersten Bericht erklärt gibt es auch noch andere Möglichkeiten auf Mallorca Urlaub zu machen. Man muss sich nicht die ganze Zeit voll laufen lassen. In meinem ersten Bericht habe ich Euch geschildert wie man auf Mallorca richtig Party machen kann. Jetzt ist es Zeit eine ganz andere Seite der Insel kennen zu lernen.
Mallorca zu entdecken macht unglaublich viel Spass und wahrscheinlich ist der Urlaub zu Ende bevor man alles gesehen hat. Ob mit Bus, Fahrrad oder Auto ist eigentlich egal. Ich bevorzuge allerdings einen Mietwagen. Da ist man am flexibelsten und es ist nicht so anstrengend wie mit dem Rad.
Vorsicht viele Autoverleiher geben Ihre Autos nur an Fahrer über 21 Jahren ab.
Es bieten sich mehrere Ausflugsziele an, die ich gar nicht alle behandeln kann. Darum eine Auflistung der schönsten Ziele mit einer kurzen Beschreibung.
Valdemossa:
Ein kleines verträumtes Bergdorf in der Mitte der Insel. Die Gebäude sind uralt und gerade deshalb so interessant. Der Blick in die Berge ist unbeschreiblich schön, besonders bei Sonnenuntergang.
Dort habe ich auch die beste Paella meines Lebens gegessen. Etwas musste ich an eine Katze abgeben, das kann da durchaus vorkommen.
Palma:
Die Stadt ist allein eine Reise wert. Die Architektur z.B. der Kathedrale sollte man gesehen haben. Auch der Yachthafen lädt zu einem Spaziergang ein. Da liegen Yachten, die sind größer als Mehrfamilienhäuser. Und auch einige Millionen Euro teurer. Highlight: Die Yacht des Sultans von Brunei, Wert mehrer 100 Millionen Euro.
Shopping sollte man auch mal machen, ab und zu trifft man auch mal auf ein Schnäppchen.
Strände:
Es gibt unzählige kleine Buchten, die auch nicht so übervölkert sind wie die großen Strände der Hauptzentren. Besonders zu empfehlen sind die Buchten der Westküste die zwar steil abfallend ist aber unten am Meer kleine Strände bietet.
Drachenhöhlen:
Im Norden der Insel befinden sich die Drachenhöhlen. Sie haben einen direkten Zugang zum Meer und sind teils zu Fuß und teils zu Schiff zu besichtigen. Tolle Stimmung in der Tropfsteinhöhle.
Bootsausflug:
Überall auf der Insel werden Bootstouren mit Spezialschiffen mit Plexiglasböden angeboten. Da kann man die gesamte Tierwelt ganz ungestört im Trockenen beobachten.
Aquapark:
In El Arenal liegt ein Aquapark. Es gibt ca. 25 verschiedene Rutschen von Wildwasser über Tunnel bis Steilrutsche. Ein Tag fliegt hier nur so vorbei. Wichtiger Hinweis: die Rutschen sind augenscheinlich in einem guten Zustand.
Perlenfabrik:
Überall auf der Insel gibt es Touren durch solche Fabriken, wo gezeigt wird wie Schmuck hergestellt wird. Auch mal ganz interessant.
Natürlich gibt es auch einriesiges Sportangebot auf der Insel aber dafür könnte man einen eigenen Bericht schreiben. Hier die Sportarten die man alle probieren kann:
Segeln, Radfahren, Gleitschirmfliegen, Wasserski, Tauchen, Schnorcheln, Rollerbladen, Joggen, Tennis, Gotcha, Wandern, Minigolf, Golf, usw.
Ihr seht, Mallorca ist für jeden eine Reise Wert.
CU
PS: Dieses Jahr werde ich mal wieder hin fliegen, vielleicht sieht man sich ja. weiterlesen schließen -
Schnee von Mandelblüten
14.01.2003, 15:57 Uhr von
Alusru
Hallo Ihr Lieben, schreibt mir, wie Euch mein Taschenbuch gefallen hat, Uschi.Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Langsam hat sich der Winter zurückgezogen und
der Frühling kehrt ein.Die Insel Mallorca ist
mit tausenden von Mandelblüten bedeckt, sie
sieht aus, als hätte man sie mit Puderzucker
bestäubt, ein traumhafter Anblick.Betäubend
der Duft der Mandelblüten, der die ganze Insel wie ein zartes Parfum umschmeichelt.
Diese Insel ist ein Traum und einmal im Leben
sollte man sie gesehen und erlebt haben.Viele
berühmte Menschen haben Mallorca zu ihrer
Heimat gemacht, manche waren nur mehrere
Wochen oder Monate zu Besuch.Einer von ihnen
war Frederic Chopin, er wollte sich von seiner Krankheit erholen, kam aber im Winter
auf die Insel.Im Winter ist Mallorca nicht
gerade schön, es regnet und stürmt wie anderswo auch.Seine Lebensgefährtin George
Sand verliebte sich in die nsel und schrieb einige Bücher."Ein Winter auf Mallorca" ist eines ihrer Werke,auch Frederic Chopin komponierte hier seine "Regenbogen Prelude"
ein wunderbares Werk.Beide wohnten damals in einer Klosterzelle in Valdemossa, einem
Örtchen nahe Palma.Noch heute werden die Werke von Frederic Chopin einmal im Jahr dort
aufgeführt, ein Musikgenuß der ganz besonderen Art.
Es gibt sehr viele Maler in Mallorca, berühmte und weniger berühmte, und alle haben
ihren besonderen Stil.Den Maler Littke kann man in Porto Andraitx finden, sein Haus schmiegt sich eng an den Felsen, der aus dem
Meer ragt, ein besonders idyllisches und
ruhiges Plätzchen.Dort hat er auch sein Atelier und Kunstforum,im kleinen Cafe kann
man sich mit ihm unterhalten, wenn er gerade
da ist.Wer dort wohnen will, ist als zahlender Gast gerne gesehen, die Preise
sind erschwinglich und die Zimmer wunderschön
Der Maler Bombolo stellt seine Werke in Mallorca s größter Galerie in Palma aus, seine Bilder sind ein echtes Erlebnis.Der
Maler Björn hat sein Haus in El Toro, auch
an der Südwestküste.Sein Atelier und Töpferstudio befindet sich ebenfalls im Haus.
Björn malt zarte Bilder und seine Töpferwaren
sind begehrte Mitbringsel für Freunde.
Natürlich gibt es viele spanische Maler, sie
findet man auf den Straßen Mallorca s, dort
malen sie Portraits und Bilder von ihrer
Heimat, die Preise sind fast lächerlich.IN
Palm findet man das "Poble Espanol" übersetzt
heißt es "Spanisches Dorf",dort findet man
auf engstem Raum Reproduktion von Bauwerken
aus verschiedenen Kulturepochen und Regionen
der Iberischen Halbinsel.Werkstätten von
spanischen Künstlern, die man bei ihrer Arbeit bewundern kann.Auch Cafe s und kleine
Restaurant s sind reichlich vorhanden.
Unbedingt gesehen haben sollte man die Glas
bläserei, sie liegt in der Inselmitte und
ist auf der Straße nach Manacor erreichbar.
Dort kann man den Glasbläsern bei ihrer Arbeit zusehen.Sie fertigen wunderschöne
Dinge, viele nach alten Mustern,es lohnt sich
dort hin zu fahren.In einer großen Halle können die fertigen Handarbeiten bestaunt und
als andenken mit nachhause genommen werde.
Wer sich einen Ausflug der besonderen Art
gönnen möchte, der sollte "La Granja" besuchen, einst ein Kloster mit einem riesigen Areal.Zuerst gehörte es dem Grafen
Nuno Sanc, später der Patrizierfamilie Vida,
sie kauften es von den Zisterziensermönchen.
Aber erst die Familie Fortuny baute diesen
Gutshof zu einer prachtvollen Residenz aus,
das war im 17.Jahrhundert.Heute ist es ein
Museum und für den Fremdenverkehr zugänglich.
In manchen Räumen kann man noch die alten
Tapeten und Möbelstücke bewundern.Auf dem Gut
ist noch sehr viel so belassen wie vor vielen
hundert Jahren, ein Ort der einen besonders
berührt.Im Innenhof kann man den Wein aus
großen Fäsern und die "Bonyols" und den
"Feigenkuchen" genießen.Natürlich kann man verschiedene Produkte aus eigener Herstellung
kaufen.Einen Tag sollte man schon einplanen,
aber es lohnt sich, für mich war es immer
Erholung pur, obwohl man schon ziemlich viel
laufen muß, um alles zu sehen.
Das waren nur einige Sehenswürdigkeiten von
meiner Insel Mallorca, im nächsten Bericht
schreibe ich über andere Schönheiten dieser
Insel.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-01-14 14:57:29 mit dem Titel Hier lasse ich meine Seele baumeln
Es ist schon eine ganze Weile her das ich in Mallorca gewesen bin aber einige Orte sind mir noch in guter Erinnerung.
Und das ist unter anderem die kleine Stadt Porto Christo , die erste Besiedlung erfolgte im 19 Jahrhundert als
Graf von Reuer auf seinem Besitztum am Meer die "Colonia de Nostra Senyora del Carmen" gründete. Die heilige Carmen
ist die Schutzheilige der Fischer und am 16. Juli wird sie auch heute noch als solche gefeiert. Der Name "Porto Christo"
kommt von einer Christusstatue die Schiffbrüchige einst nach ihrer Rettung dem Ort schenkten.
Die besondere Atraktion dieser kleinen Ortschaft sind die Drachenhöhlen die schon in der Antike bekannt waren und um die
sich allerlei Geschichten ranken. Die Bewohner von Porto Christo glaubten das ein Schatz in der Höhle sei der von einem
Drachen bewacht wurde.Der offizielle Entdecker des unterirdischen Sees soll der Franzose Edward Alfred Martel gewesen
sein. Er fand diese Höhlen im Jahre 1900 und erforschte sie mit dem österreichischem Herzog Ludwig Salvator.Nach Martel
wurde die Höhle bzw der See benannt und dieser "Lago Martel" ist der größte unterirdische See Europas, er hat eine Länge
von 177 m, eine Breite von durchschnittlich 30 m und eine Tiefe die maximal 8 m beträgt.
Durch eindringendes Regenwasser haben sich an der Kalksteindecke im Laufe von Jahrtausenden Zapfen gebildet die abwärts
wachsen und Stalakiten genannt werden, von unten her, also vom Boden ragen diese Stalakiten in die Höhe . Ab und an trffen sich
die oberen und unteren Stalakiten und vereinen sich zu einer Art Säule, die wiederum Nischen und Räume erstehen lassen.Es sind
wunderschöne Gebilde die schon fast eine Art Gemächer darstellen.
Die Grotten sind hell erleuchtet und es gibt Stege und Brücken die begehbar sind. Diese Grotten sind einmalig schön und werden
von vielen Touristen gerne besucht, die Gänge sind ca. 2 km lang . Doch der absolute Höhepunkt ist das Konzert auf dem See. Es
ist ein klassisches Konzert das durch Lichteffekte verstärkt wird, eine Show die man unbedingt gesehen und gehört haben muß weil
sie fast einmalig in ihrer Schönheit ist.Man fühlt sich wie in einer Wunderwelt und das klare Wasser des Sees und die verwunschene
Winterlandschaft die man zu sehen glaubt tun noch das Übrige dazu.
Das ganze erlebt man in einem Boot und ich war so begeister das ich noch einige male diese wunderschönen Höhlen mit ihrem See
besucht und ihn immer wieder verzaubert verlassen habe.Man konnte die Höhlen im Sommer von 10 Uhr bis 17 Uhr und im Winter
von 10:45 bis 15:30 besuchen.Porto Christo liegt an der Ostküste und kann natürlich per Bus erreicht werden, aber auch mit dem Auto
ist es leicht zu finden.Porto Christo ist auch ein Badeort und man findet dort einen attraktiven kleinen Hafen für Sport und andere Boote weiterlesen schließen -
Preisgünstig aber laut !
28.11.2002, 14:27 Uhr von
Olli1965
Über meine Lieblingsbeschäftigungen wie Reisen, Motorradfahren und andere Outdoor-Aktivitäten hab...Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nachdem es für Familien mit kleinen Kindern relativ schwierig ist ein geeignetes Hotel zu finden, möchte ich interessierten Pauschalreisenden meine Reiseerfahrungen schildern, um Überaschungen am Urlaubsort vorzubeugen.
Mit Frau und 6 Monate altem Baby waren wir im Juni 2001 2 Wochen in einem Studio im "Cala Guya Mar" in Cala Ratjada.
Cala Ratjada ist ein vorwiegend von jüngeren Leuten bevorzugter ehemaliger Fischerort, mit den wohl schönsten Stränden Mallorcas. Die unzähligen Einkaufsmöglichkeiten, Straßenlokale eine lange Promenade sowie einige Discos (Indoor und Outdoor) bieten Partystimmung rund um die Uhr.
Das "Cala Guya Mar"ist äusserlich ein nicht besonders attraktiver, langgezogener Betonklotz mit Glasbrüstungen vor den Balkonen. Der rückseitig liegende große Garten mit vielen Palmen und Pinien, einer Liegewiese mit ausreichender Anzahl an Liegen und einer bewirteten Sitzterasse entschädigt jedoch dafür.
Der hübsche Pool mit Brücken und seperatem Kinderbecken wird mit Partymusik dauerbeschallt. Hier findet abends auch das Animationsprogramm statt (auch mit Live-Musik)
Die Studios (1 Schlafzimmer,26 qm )sind mit landestypischen Holzmöbeln (Bett, Eßecke, Einbauküche und möbiliertem Balkon)ausgestattet, liegen jedoch alle zur belebten Straßenseite (und direkt darunter sind mehrere Straßenlokale).
Dies in Verbindung mit der zeitgesteuerten Klimaanlage (ab 22 Uhr hilft gegen die Hitze nur noch Fenster öffnen)
macht die Studios nur für Nachtschwärmer ohne Kinder interessant.
Die Appartements(mit 2. Schlafzimmer, 45 qm) liegen zum Teil zur ruhigen Gartenseite.(kann über das Reisebüro reserviert werden)
Kinderbetten sind verfügbar, müssen jedoch vor Ort extra bezahlt werden (8 DM pro Tag).
Achtung, die Hochstühle im Speisesaal entsprechen wirklich nicht unseren Sicherheitsvorschriften. (Die ganz Kleinen können auch im Kinderwagen mit in den Speisesaal genommen werden)
Die Mahlzeiten werden in Buffetform angeboten. Man kann zwischen 3 Hauptgerichten und diversen Beilagen wählen (auch landestypische Küche). Bedienung und sonstige Angestellte waren alle sehr freundlich.
Die wunderschöne Cala Guya Bucht mit super Strand erreicht man in etwa 10 Minuten, das sehr belebte Zentrum ist um die Ecke.
Ich würde das Hotel wieder buchen, da es wirklich günstig ist (2 Wochen HP ab Stuttgart im Juni über Alltours 1260 DM p.p.), allerdings nur noch mit Appartement zur Garten/Poolseite.
Übrigens ist das Hotel auch im Internet unter "www.calarajada.com/calaguyamar" zu finden.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-28 13:27:57 mit dem Titel Familienurlaub im Schullandheim?
Die Appartements Vistasol sind schon seit Jahrzehnten im Programm des Reiseveranstalters Neckermann zu finden. Ich habe meinen Sommerurlaub mit Frau und eineinhalb Jahre altem Sohn im Juli 2002 dort verbracht.
Vor 20 Jahren war ich bereits für 3 Wochen in der gegenüberliegenden Pension Vistasol, welche von der gleichen Familie geleitet wird.
Herausragendstes Merkmal beider Buchungsvarianten (Appartements/Pension) ist der konkurenzlos günstige Preis. Ich mache absichtlich keine Angaben da der Reisepreis so stark saisonabhängig ist.
Also bitte selbst vergleichen!
Nun aber zu meinen Erfahrungen des letzten Sommers.
Das Vistasol liegt in einer ruhigen Seitenstraße inmitten Cala Ratjadas. Die Appartements sind in einem recht hübschen, 4 stöckigen Gebäude untergebracht. Der Eingang ist von großen Dattelpalmen flankiert und die Fasade wird von stilvollen Balkonen mit schmuckvollen Säülenbrüstungen verziert.
Die direkt gegenüberliegende Fasade der Pension ist weniger schmuckvoll, aber frisch renoviert.
Auf Annehmlichkeiten wie Aufzug oder Klimaanlage muß man verzichten. Dafür wohnt man jedoch in sehr gräumigen Appartements (45 qm) mit seperatem Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küchenecke, Bad und zwei Balkonen.(Ein großer möbilierter Balkon sowie ein kleiner Stehbalkon zum Wäscheaufhängen)
Kinderbetten stehen kostenlos zur Verfügung.
Küche und Fußboden waren nach unserer Ankunft in einem indiskutablen Sauberkeitszustand . Unsere Beschwerde bei der Besitzerin hatte zur Folge, daß diese eigenhändig mit der Putzfrau nachreinigte.
Es war zwar auch dann noch nicht blitzsauber, aber zumindest erträglich.
Gemeinschaftsräume, die Bar sowie der kleine Pool mit Hinterhofathmosphäre auf der anderen Straßenseite
können von den Appartementgästen mitbenutzt werden. Auch der kleine Speisesaal befindet sich im Pensionsgebäude. Das Frühstück und Abendessen wird in Buffetform angeboten, ist aber wenig abwechslungsreich. Abendessenszeit ist mit nur einer Stunde recht kurz und bei dem tollen Angebot an preisgünstigen Restaurants in Cala Ratjada würde ich eine Buchung nur mit Frühstück empfehlen.
Die Gäste bestehen zu 15 Prozent aus Stammgästen um die 50, zu weiteren 15 Prozent aus Familien mit kleinen Kinder und einem stattlichen Rest von Teenies.
Die meist größeren Gruppen der Jungs wohnen bevorzugt in den Appartements, während die oft zu zweit in Doppelzimmern wohnenden Mädels im Pensionsgebäude zu finden sind.
Dies führt zu nächtelangen lautstarken Flirtversuchen von Balkon zu Balkon und endlos langen Balkonparties in den Nächten.
Als Vater von einem Kleinkind hat mich die allabendliche Partyathmosphäre nicht allzusehr begeistert. Zumindest nicht nach 12 Uhr. Wir haben in diesem Alter eigendlich den Strand oder die Promenade vorgezogen um Nachts zu feiern.Aber was solls.
Die dazugehörige Bar ist relativ wenig besucht was zum einen an den relativ hohen Preisen liegt, und zum anderen wohl an dem wenig gesprächigen unfreundlichen Kellner. Der Speisesaal wird von der Besitzerin und Ihrer Mutter geleitet, was dem ganzen einen recht familiären Charakter verleiht.
Insgesamt kann ich die Appartements jüngeren Gästen, die nachts nicht wie ich gezwungenermaßen schlafen müssen in jedem Fall empfehlen. Familien mit kleinen Kindern jedoch nur ausserhalb der Saison. weiterlesen schließen -
Mein Kurztripp nach Mallorca...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo Leute,
zuerst einmal hoffe ich, dass dieser Bericht hier in der richtigen Kategorie steht. Aber "Mallorca allgemein" gibts hier leider nicht...!!!
Ok, heute von mir mal ein „Reisebericht“. Aussergewöhnlich ich weiß! Aber es war ja auch mein erster „Urlaub“ von dem es sich lohnt zu berichten.
Folgendes muss ich voraus schicken: Ich hätte das Ganze (noch immer) nicht erlebt, wenn ich nicht einen Chef hätte, der sich eben mal für ein verlängertes Wochenende mit seinem Team auf nach Mallorca macht...
Ja ihr lest richtig;-))! Ich war mit meinem Chef und dem Rest unseres Praxisteams vom Donnerstag, 03.10.02 bis Sonntag, 06.10.02 dort. Das ganze resultiert aus „Jubiläen“ die einzelne Mitarbeiter bei uns „feier(t)“en.
So richtig weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll...
Eigentlich ja schon damit, dass dieser Kurztrip nicht nur meiner erster Urlaub dieser Art war, sondern auch mein erster wo ich in ein Flugzeug stieg! Ja, auch hier habt ihr richtig gelesen;-)! Und nachdem ich mir einige „Info´s“ bzw. „Ratschläge“ angehört hatte, was das Fliegen angeht-war ich ganz gespannt drauf... Es gibt ja hier auch Mitglieder, die mit Rat und Tat zur Seite stehen (gell „Grosser“? *g*)!
Normalerweise bin ich immer tierisch aufgeregt und nervös, wenn´s um neue Sachen geht. Aber ich muss sagen, irgendwie war ich am Tag der Abreise absolut nicht aufgeregt. Fragt mich nicht wieso. Um es kurz zu machen: die Aufregung hätte sich auch gar nicht gelohnt, denn fliegen macht einfach nur tierisch Spaß. Wobei der sagen umwobene Start gar nicht sooo spannend ist, wie von einigen erwähnt (fand ich zumindest so „Grosser“ *g*)->aber trotzdem schön!
Nach 1 ¾ h Flugzeit in Mallorca angekommen, wurden wir auch schon von unserem Transferbus erwartet, der uns in das RIU Hotel von Camp de Mar bringen sollte. Vom Flughafen von Palma bis dorthin brauchten wir eine gute ½ h!
Dort angekommen gab´s erstmal Champagner zur Begrüßung und eine kurze Wartezeit bis wir auf unsere Zimmer konnten. Auf den Hotelgutscheinen hiess es ja 4-Sterne-Hotel und Zimmer mit seitlichem Meer- bzw. Seeblick! Hm, ok darauf waren wir gespannt. Das Meer lag auch direkt hinter unserem Hotel->also 30 Meter bis zum Strand. Auf den Zimmern angekommen, wurden wir erstmal herb enttäuscht... 4-Sterne-Hotel bei den Zimmern? Naja, wers glaubtL! Ab auf den Balkon: Hm, das Meer ist aber grün....?!? Auf was wir blickten war kein kühles Nass, sondern ne „schöne“ grüne Rasenfläche vom Hotel. SUPER! Naja, egal dachten wir uns->wir werden eh kaum im Hotel sein. Das erste witzige als wir ankamen, war schon die Rentnergymnastik vorm Hotel... Oh Himmel-wo sind wir hier gelandet;-)?!? Um 22/30 sollte es was für uns zu Essen geben. Bis dahin war noch ein bisschen Zeit, also sind wir zu fünft losgezogen, um mal kurz Camp de Mar ein wenig zu erkunden (gross ist das ja eh nicht) und am Strand vorbeizuschauen. Das Essen stellte sich dann auch als Witz heraus->naja, war ja der Tag der Anreise:-/! Danach haben wir noch kurz einen „Absacker“ getrunken und dann gings ab ins Bett-denn irgendwie waren wir doch alle etwas geschafft.
Nur halbwegs ausgeschlafen gings um 08/00 in den nächsten Tag;-)! Das Frühstück war dann wesentlich besser als das Abendessen am Anreisetag...
Nach diesem hiess es dann, Wagen mieten und die Insel ein wenig erkunden! Da wir in Camp de Mar (eine relativ kleine Bucht) wohnten, bot es sich an die Westküste ein wenig abzufahren! Start war also in Camp de Mar. Da gibt es nicht wirklich so viel zu sehen->zumindest was wir so mitbekommen haben. Hotel an Hotel, ein kleiner Strand und das war´s schon fast. Das schönste war dort eigentlich, dass vom Strand aus ein kleiner Steg ins Meer ging und dort auf einer Mini-Insel ein kleines Café war;-)! Goldig... Los ging´s dann nach PORT DE ANTRATX. Dort gibt es einen süssen kleinen Hafen, umzingelt von wunderschöner Landschaft.
Als nächstes haben wir Halt in MIRADOR DE ROCA gemacht und dort in einem Café auf einem Felsen gesessen. Von dort aus hatte man einen wunderschönen Blick auf´s Meer (der uns vom Hotel aus ja vorenthalten wurde*g*).
Weiter gings nach PORT DE VALLDEMOSSA. Auch dazu kann ich leider nicht viel sagen, da wir auch dort nur kurz Halt gemacht haben (wie überall). Das einzigste was ich nur immer wieder betonen kann ist die Landschaft dort überall.
Langsam bekamen wir dann auch Hunger und wir haben uns auf den Weg gemacht, uns irgendwas nahrhaftes zu suchen;-)! Gelandet sind wir dann, nach langer Fahrt auf Mini-Strassen bergabwärts in einem süssen, kleinen „Lokal“ direkt am Meer in einer Mini-Bucht. Einfach nur schön und wahnsinnig beruhigend... Das Rauschen des Meeres, die Sonne und die Stille->genial! Da hätte ich erstmal bleiben können und ein Nickerchen machen;-)!
Danach gings dann weiter nach DEIA! Das ist ja ein sooo wunderschönes,verschlafenes, romantisches Örtchen;-)! Dort gibt’s ein Hotel namens „Villaverde“. Total süss angelegt und auch von innen irgendwie niedlich klein! Dort kostet die Nacht im DZ 50 €uro inkl. Frühstück. Bei meinem nächsten Mallorca-Aufenthalt werde ich dort vielleicht übernachten;-)! Schön anzuschauen ist in Deia auch das „La Residencia“. Das ist auch ein Restaurant mit einem wunderschönen Vorgarten. Preislich etwas gehobenere Klasse... Ausserdem gibt’s dort in Deia viele kleine Zitronenbäumchen zu bewundern;-)!
Nachdem wir dort noch ein wenig rumgelaufen sind und die vielen kleinen, verträumten Häuser begutachtet haben*g*, machten wir uns langsam auf den Rückweg. Denn heute (Freitag, 04.10.02) sollte noch eine zweite Praxis mit 14 Leuten auf Mallorca ankommen (die zu uns gehörten). Auf dem Rückweg kam dann auch schon der erste Anruf von denen, dass sie da seien und unser Hotel (das RIU Camp de Mar) hoffnungslos überbucht war und sie dort keinen Platz mehr fanden. Also hiess es umbuchen nach ILLETES ins RIU Hotel „Bonanza Park“->auch für uns, damit wir mit denen zusammen waren!
In Camp de Mar also wieder angekommen, hiess es schon wieder Koffer packen->das haben wir doch gestern aber erst gemacht;-)! Und ab nach Illetes ins andere Hotel. Aber irgendwie hat sich der ganze Stress dann doch gelohnt, denn Illetes liegt wesentlich näher an PALMA und da wollten wir ja schliesslich auch noch hin. Der „Bonanza Park“ war dann von den Zimmern her auch wesentlich schöner und den Meerblick bekamen wir zumindest teilweise;-)! Nach einigem Hin und Her und ein paar Erklärungen, dass wir die andere Gruppe aus Camp de Mar waren und wieviele Zimmer wir denn nun eigentlich bräuchten, durften wir dann dort bleiben;-)! Als erstes sind wir dann dort mal das Meer erkunden gegangen. Leider gab es in Illetes dann gar keinen Sandstrand mehr (der in C.d.M. war ja schon net gross), aber hauptsache Meer-alles andere war egal... Wir mussten von unserem Hotel kurz über die Strassse, durch das „RIU Gran Hotel Bonanza Playa“ durch und waren dann am Meer. Dort war eine Erhöhung gebaut, die mit Holzbohlen genagelt war (sah aber trotzdem recht ok aus). Dort oben befand sich ein Pool->für die jenigen, die sich vor den Weiten des Meers scheuen oder so;-)! Zum Meer gelang man über eine kleine Treppe und über einen kleinen „Steinstrand“. Oder man sprang direkt von dem vorhandenen Steg rein oder ging von dort aus über eine glitschige Treppe in die Fluten;-)! Die beiden letzten Möglichkeiten waren am ersten Tag nix für mich, da ich ja nicht wusste, was mich in so einem Meer alles erwarten kann*g*! Also zogen wir dann doch lieber mal den Pool vor, denn wir hatten ohnehin nur noch ne ½ h Zeit, bis wir zum Abendessen erscheinen mussten. Also dann die erhitzten Gemüter kurz im sauberen Pool abgekühlt;-)!
Das Abendessen betrachteten wir erwartungsgemäss natürlich erst einmal skeptisch. Aber zu unserer Überraschung stellten wir fest, dass es reichlich und lecker war! Oh je, ja nicht an die Waage daheim denken;-).
Abends setzten wir (inzwischen von 5 auf 19 Personen aufgestockt) uns auf die Hotelterasse, um zu beratschlagen, was wir jetzt mit dem noch jungen Abend anstellen. Zuerst einmal ab in die Hotel eigene Bar im gegenüberliegenden Hotel. Dort waren wir vielleicht eine ½ h, als plötzlich die Chef´s und einige Mädels auf die Ideen kamen, man könnte sich ja nach Palma begeben und in´s Nightlife stürzen. Also nachgefragt, wer alles mitgeht und dementsprechend Taxis bestellt (bei 19 Mann war das immer ein Grossaufgebot*g*).
In Palma angekommen (10 min. Autofahrt von Illetes aus) ging es zuerst ins ABACO. Wer schon mal in Mallorca bzw. Palma war von Euch, kennt das mit Sicherheit, oder? Wir hatten glücklicherweise zwei Mädels, die schon mal in Mallorca waren (eine davon hat dort ein ½ Jahr gelebt) und sich dementsprechend auskannten. Das Abaco ist eine grosse Cocktailbar, die laut Reiseführer als schönste Nachtbar Europas bezeichnet wird. Und das kann ich nur bestätigen. Die Eingangstür ist ein grosses, massives Holztor (wie man es von früher kennt). Sobald man dort eintritt, sieht man ein Fläche am Boden, die mit frischem Obst dekoriert ist (leider nicht zum Bedienen!). An den Wänden hängen riesengroße Blumengestecke-natürlich auch aus frischen Blumen. Das Licht ist gedämpft und überall stehen grosse Kerzenständer, sodass es fast ein wenig aussieht wie eine Kirche. Das Highlight findet dort um Mitternacht statt->es regnet haufenweise Rosenblätter von der Decke. Leider haben wir das nicht live erleben können, weil wir zu dem Zeitpunkt noch draussen in der Schlange standenL! Aber so etwas wie das Abaco hab ich echt noch nicht gesehen. Unten stehen ein paar Tische mit Sesseln und Sofa´s zum Sitzen, es gibt einen schönen Innenhof, wo man gemütlich sitzen kann (mit einer kleinen Vogelvoliere mit Wellensittichen) und dann geht es noch ins Obergeschoss, wo auch noch mal in wohnraum-ähnlichen Zimmern Tischen und Stühle stehen... Vom Balkon eines Zimmers aus kann man ausserdem das Geschehen im Innehof verfolgen. Einfach herrlich! Nur die Preise versetzten dem Ganzen einen Dämpfer, kann man doch locker für nen Cocktail 20 €uro dalassen! Dafür sind die Gläser allerdings auch wiederrum sehr gross. Aber wir sind eh nur kurz durchgegangen, weil die zwei Mädels meinten, dass muss man einfach mal gesehen haben!
Nach dem Abstecher ins Abaco sind wir dann in eine der angesagtesten Disco´s Palma´s;-). Das GOLDEN DOOR! Eine recht kleine Disco, wo aber irgendwie das Flair stimmt und das Publikum recht gemischt ist... Bis wir ankamen, war´s recht ruhig-aber ab diesem Zeitpunkt war da Party angesagt ;-))! Auch dort zahlt man keinen Eintritt, aber dafür holen die sich das mit den Getränke-Preisen rein. Ich habe von einer gehört, dass sie zwei Gintonic´s getrunken und dafür einfach mal 24 €uro gezahlt hat*hust*... Also davor sei mal ein wenig gewarnt! Aber die meisten schauen im Urlaub ja eh net so auf´s Geld. Nette Bedienung gibt’s da zumindest dazu;-)! Und wenn die entsprechenden Leute mit sind, kann man schon auch mal eine Massage mitten in der Disco bekommen*fg*!
Ursprünglich wollte ich an diesem Abend gar nicht mitfahren, denn ich hatte eigentlich absolut keine Lust auf Disco. Aber ich hab mich dann doch von einer Kollegin überreden lassen (Danke Silke) und muss sagen, ich bereue es nicht;-)! Es war doch ein sehr schöner Abend, den ich dann um 03/00 Uhr morgens ausklingen lassen habe... Denn am Samstag hiess es ja um 08/15 wieder aufstehenL!
Unser leider schon wieder vorletzter Tag! Frühstück und dann ab nach Palma->um es auch mal bei Tag zu sehen. Diesmal gings mit dem Bus in die Stadt;-)!
Dort angekommen sind wir erstmal zusammen zum PLACA MAYOR gelaufen, denn dort war Künstler- und Flohmarkt. Zu der Zeit als wir da ankamen, war aber noch nicht viel dort los. Alle waren erst am Aufbauen! Also haben wir uns da dann getrennt und sind ein wenig durch Palma gestiefelt. Die ganzen kleinen Gässchen sind schon sehenswert. Der krasse Gegensatz von abgewrackten zu nagelneuen Häusern->einfach genial. Da steht ein total runtergekommenes Haus und daneben plötzlich eins mit einer wunderschönen neuen Fassade. Hier in Deutschland würde jeder über so ein Haus den Kopf schütteln, aber da passt das einfach ins Gesamtbild.
Als wir so durch die Fussgängerzonen Palma´s geschlendert sind, hörten wir plötzlich eine soulige Stimme, die wir nicht genau orten konnten. Ein paar Meter weiter, geschickt hinter einem kleinen Baum versteckt, sahen wir dann wem diese Stimme gehört. Es war ein schwarzer Strassensänger, der Songs seiner neuesten CD zum Besten gab. Irgendwie fasziniert davon, blieben wir dort eine Weile stehen und hörten ihm und seiner Gitarre zu. Irgendwann beschlossen wir, dass wir die CD ja eigentlich kaufen könnten (10€) und für unseren Chef als kleines Dankeschön mitnehmen. Normalerweise ist Soul, Blues etc. nicht so mein Geschmack, aber das hörte sich doch irgnedwie gut an. Dieser jemand heißt Aaron Cici und hat insgesamt schon 9 Alben veröffentlicht->bis dahin kannte ich ihn allerdings nicht (weitere Info´s unter www.aaroncici.de )!
Ausserdem wunderschön und beeindruckend ist die Kathedrale von Palma. Leider waren wir dort nicht drin, weil die Menschenschlange mind. 50 Meter lang war. Und das wollten wir uns dann doch nicht antun. Dafür sind wir in einer Kirche mitten in einen Gottesdienst geplatzt-peinlich! Typisch Deutsche halt;-)! Mittags haben wir uns in ein kleines Strassencafé gesetzt und haben uns die Sonne auf´s Haupt scheinen lassen;-)! Dann haben wir uns noch etwas den Hafen von Palma angeschaut und sind dann gg. 13/00 wieder in Richtung Illetes heim gefahren. Plötzlich ging die Sonne weg und Wolken zogen auf. Da waren wir erstmal bedient! Da haben wir endlich Zeit am Meer zu liegen und uns in der Sonne zu aalen und dann verlässt uns selbige? Na toll...
Egal, wir haben uns trotzdem auf den Weg ans Meer gemacht. Schliesslich brauchen wir ja nur 1 Minute bis dahin;-)! Und siehe da, wir lagen vielleicht 10 Minuten auf unseren Liegen, da kam sie wieder, die liebe Sonne. Und wich bis ca. 18/30 Uhr nicht mehr von unserer Seite. Nach ca. einer ½ h hielt mich dann nichts mehr auf meiner Liege->wenn ich schon mal hier war musste ich auch das Meer erkunden. Mutig wie ich manchmal bin, machte ich mich allein auf den Weg in die Fluten;-))! Und wollte dann nicht mehr raus-das Wasser war herrlich von der Temperatur und die Wellen hatten es mir besonders angetan...
Zurück aus dem Meer (in welches ich an dem Nachmittag noch ein paar mal ging*g*), war schon wieder Essen angesagt und danach wieder das Überlegen, was am Abend gehen sollte. Wir entschieden uns wieder für Palma-allerdings diesmal etwas „ruhiger“. Ein paar Mädels wollten trotzdem zur Disco, denn es gibt in Palma noch die absolute „IN-Disco“ namens „TITOS“. Sie ist verglast, sodass man von draussen zu schauen kann, wie sich erhitzte Leiber an einander reiben (oder was auch immer die da tun*fg*) und an der Aussenwand gehen Fahrstühle hoch und runter. Da war ich aber nicht drin. Der Grossteil ist in ein Strassencafé gegangen, aber leider machen stellen die schon um 01/00 die Stühle hochL! Nun ja, danach sind wir halt doch noch in eine Art Dicso gegangen. Den Namen weiß ich leider nicht mehr genau (Veladerve oder so ähnlich?!?)-aber das hatte auch irgendwie was. Sie ist in der Nähe der Kathedrale. Das Flair ist dort auch genial->ein Teil ist verglast, darunter die Musik und die dazu tanzenden Menschen. Die andere Hälfte ist unter freiem Himmel und dort stehen ein paar Tische und Stühle. Man hat von dort aus direkten Blick auf´s Meer und auf die Kathedrale. Bei Nacht ist das einfach traumhaft... Diese Nacht haben wir dann um 02/00 ausklingen lassen.
Tja und dann war es schon wieder Sonntag und unserer Tag der AbreiseL! Damit wir wenigstens noch ein wenig von diesem Tag hatten, sind wir auch am Sonntag um 08/15 aufgestanden und nach dem Frühstück noch für 1 ½ h ans Meer gegangen. Um 12/00 mussten wir die Zimmer geräumt haben und um 12/20 sollte unser Transferbus kommen, der uns zum Flughafen bringen sollte.
Aber bis um 13/00 war noch immer kein Transfer da... Also wieder 5 Taxis gerufen, die uns zum Flughafen brachten;-)! Als die dann da waren, hörten wir nur von unserem Taxifahrer: „...Kolonne Alemannia....Port“*gg*! Ich kann ja kein Spanisch (ok, in den zwei Tagen hab ich wenigstens ein paar Wörter gelernt), aber dass gerade die deutsche Kolonne auf dem Weg zum Flughafen ist, haben wir schon verstanden;-)!
Tja und das war´s dann auch. Um 14/20 hob unser Flugzeug in Richtung Deutschland abL! Leider, denn was sich uns hier wettertechnisch wieder bot war widerlich...
Mein Fazit:
1.) ICH WILL WIEDER ZURÜCK!!!!
Ich kann nur sagen, selbst so ein Kurztrip kann wunderschön und entspannend sein. Ich hab es total genossen und es kam mir länger als 2 ½ Tage vor.
2.) Mallorca hat soo viele Vorurteile->alle geschürt durch den Ballermann und El Arenal! Aber wer selbst noch nicht dort war, sollte dies schleunigst nachholen. Diese Insel ist auf jeden Fall eine Reise wert. Auch wenn ich in der kurzen Zeit nicht soo viel sehen konnte, hat mich das, was ich gesehen habe schon sehr fasziniert! Schon allein die Landschaft ist einfach traumhaft.
3.) Ich für meinen Teil weiß auf jeden Fall, dass das nicht mein erster und letzter Urlaub dort war. Denn es gibt noch so viele schöne Ecken, die ich dort sehen möchte.
4.) Das Wetter dort zu dieser Jahreszeit ist genau das Richtige für mich. Wir hatten zwischen 24 u. 26° im Schatten und 30-32° in der Sonne. Da fühl ich mich wohl;-)! Und das Klima macht das Ganze erträglich!
Ich kann Mallorca wirklich nur empfehlen->vor allem für die jenigen unter uns, die Landschaft lieben und der Kälte hier in Deutschland auch einmal für ein paar Tage entfliehen möchten!
Danke an alle, die bis hierher durchgehalten haben. Ich hoffe, es war nicht zu langweilig für Euch. Aber der Bericht entstand aus zweierlei Gründen->natürlich um Euch an meinen Erlebnissen teilhaben zu lassen und zweitens einfach als Erinnerung für mich selbst!
Eure F1-Biene (im Oktober 02)
P.S.: Eventuell werde ich in den nächsten Tagen ein paar Fotos ins Netz stellen! Falls ja, erfahrt ihr es hier... weiterlesen schließen -
Mein Lieblingsort
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ein Goßteil war bestimmt schon auf Mallorca und das auch nicht ohne Grund, denn es ist eine wirklich sehr schöne Insel, die zu den Balearen gehört und neben den anderen wie beispielsweise Ibiza oder Menorca die schönste ist. Jedenfalls nach meinem Empfinden ist das so.
Es ist schon gute 4 Jahre her, als ich das letzte mal auf Mallorca war und ich erinnere mich sehr gerne an diese Zeit zurück. Ich war in einem Hostal untergebracht im schönen kleinen Ort „Cala Ratjada“, gleich neben „Cala Milor“, was Dir vielleicht eher ein Begriff ist.
Cala Ratjada ist ein Ort auf Mallorca, der noch nicht so vom Tourismus eingenommen wurde, wie beispielsweise Palma am Ballermann 6. Hier kann man sich am schönen gemütlichen Hafen besinnlich zu einem leckeren Sangria zusammensetzen und die einlaufenden und aus-laufenden Yachten und Schiffe bestaunen. Es ist immer wieder toll
Aus dem Fischerort Cala Ratjada ist aber nach Erzählen meiner Freunde, die jährlich ihren Sommerurlaub dort verbringen dennoch eine Touristenhochburg entstanden, die mit zu den größten Mallorcas gehört; dennoch kann man dort reichlich mallorquinische Atmosphäre genießen. Die Hotels sind meist am Rand von Cala Ratjada angesiedelt, denn ein einziges Manko ist der doch sehr kleine Strand von diesem Ort. Wenn man also wirklich mal einen richtig schönen Strandtag machen möchte, dann sollte man doch nach Cala Agulla und Cala Molto fahren, die etwas außerhalb von Cala Ratjada liegen. Hier findet man tolle Badebuchten. En Ausflug zum Faro des Cabo Capdepera kann ich auch nur weiterempfehlen. Dieser ist sehr gut zu Fuß erreichbar. Von hier aus hast Du einen super Blick auf den Hafen von Cala Ratjada. Ich würde immer wieder eine Reise dorthin machen, allerdings empfiehlt es sich, erst ab Mai dort hinzureisen, denn erst dann, sind die Temperaturen so, dass man sich auch an den Strand legen kann. Bis zu 35 Grad in den Monaten Juni, Juli und August kann man dort näm-lich erwarten. In Cala Ratjada kann man neben dem üblichen Urlaubsprogramm wie Baden, ausruhen und sonnen natürlich auch noch gut einkaufen und Schlemmen gehen. Die Hauptstraße, wo man nette Geschäfte wie Drogerien, Souveniershops und Klamottenläden wiederfindet, bietet u. a. auch noch viele Snacksbars an, wo man sich zu einem kleinen Imbiss hingesellen kann.
Abends empfiehlt es sich allerdings an Promenade ein nettes Restaurant zu suchen. Es ist dort sehr idyllisch und man kann wählen zwischen Fischrestaurants, Spanischen Restaurants und den üblichen Italienern etc.. Ich würde alleine deshalb in Cala Ratjada niemals ein Hotel buche, wo ich Halbpension habe, sondern immer nur mit Frühstück. Es ist wesentlich billiger außerhalb zu essen, als im Hotel. Das wichtigste dabei erscheint aber wohl jener Grund, dass es auch einfach besser schmeckt, auswärts essen zu gehen. In den Hotels versuchen sie ja doch meist die Deutsche Küche nachzukochen und jeder weiß wohl, was dort in den meisten Fällen raus kommt.
Abends kann man natürlich auch hier so richtig loslegen. Das Physical oder im Bolero ist je-den Abend was los. Auch im Chocolat kann sich mit netten Freunden zusammensetzen und der Musik lauschen und dabei ein kühles Cervesa trinken. Am Marktplatz stellen abends die Spanier ihre Künste aus. Es ist immer was los dort und man kann an zahlreichen Buden die mallorkinische Kunst bewundern. Aus Holz habe ich mir damals einen Kasten gekauft, der zusammengesetzt werden muss. Es hat ganz lange gedauert, bis dass ich endlich mal auf die Lösung gekommen bin.
An jedem Samstag ist dort auch Markt auf dem man von Klamotten bis hin zu frischem Obst und Fisch alles bekommt und das sehr sehr billig.
So nun habe ich aber genug über Urlaubseindrücke geredet. Ich muss noch 3 ½ Monate warten, bis dass ich wieder gen Süden fliegen.
Bis dahin also
ernie3001 weiterlesen schließen -
Ein Muß für jeden, der urlaubsreif ist
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
So, nun war ich auch endlich da.
Ich kam mir schon richtig minderbemittelt und wie nicht von dieser Welt vor, wenn mich jemand fragte: "Was, du warst noch n i e auf Mallorca? " Doch ich habe es geschafft. Jetzt kann ich meine Eintrittsurkunde für den Club der Mallorca-Fans unterschreiben (wahrscheinlich gibt es so etwas sogar tatsächlich). Und ich kann nur sagen: Mallorca ist traumhaft. Selbst in El Arenal, jawohl!
Wo wir gerade bei diesem Thema sind, fange ich doch am besten hier mit meinem Reisebericht an:
Beladen mit Vorurteilen, die fast meine Freigepäckgrenze überstrapaziert hätten, fuhren wir an einem unserer wundervollen Urlaubstage nach El Arenal. Muß man ja mal gesehen haben. So nach dem Motto: jetzt kann ich endlich wissend nicken, wenn jemand El Arenal als schmutzig, verrucht und sowieso das Allerletzte bezeichnet. Wir kamen am hellichten Nachmittag an, und es war fast ein wenig langweilig. Keine betrunkenen Billigurlauber am Balneario 6 (auf deutsch: Ballermann 6), kein Taschendieb weit und breit. Nur ein paar Hütchenspieler, die in ihrer klassischen Viererformation (einer stellt sich blöd an und verliert immer, einer gewinnt immer, einer hält immer nach der Polizei Ausschau und einer spielt immer den interessierten Zuschauer). Und ganz zufällig haben immer alle die selbe Nationalität. Es erübrigt sich wohl von selbst, vor einer Teilnahme an dieser Abzocke zu warnen. Die Hotels an der Playa de Palma sehen in Wirklichkeit auch nicht so schlimm aus wie im Katalog. Auf ein Zimmer in einem der 1-Sterne-Hotels in einer der Seitenstraßen kann man aber getrost verzichten. Empfehlenswert, weil relativ ruhig gelegen und doch quasi mitten im Geschehen, sind die RIU-Hotels, von denen es in Arenal nur so wimmelt. Der Strand an der Playa de Palma ist kilometerlang und sehr sauber (wird jede Nacht gereinigt). An der Promenade reiht sich ein Restaurant ans andere, unterbrochen von Discos, Strip-Bars und einer Minigolfanlage. Diese sollte man möglichst nachmittags testen, denn abends bei Flutlicht ist dort die Hölle los, und man darf an jedem Loch mindestens 10 Minuten warten, weil der Idiot vor einem einfach nicht in der Lage ist, das Loch zu treffen. Am Ballermann 6 direkt an der Uferpromenade findet man die Kneipe, die immer bei RTL II und Co. eindrucksvoll gezeigt wird: voller besoffener deutscher Kerle, die sich daneben benehmen und mal so richtig die Sau rauslassen. Ich war erstaunt, daß ich mit meinem Camcorder mit dem entsprechenden Zoom und genug Wackelei ( um für mehr Action zu sorgen ) ähnliche Bilder aufgenommen habe. Dabei saßen da nur ca. 10 brave Leute - wohlbemerkt schön verteilt und schlürften vorsichtig an diesen 1-Meter-Strohhalmen ihren Sangria. Und das nicht etwa aus dem 5-Liter-Eimer, denn das ist verboten. Der Höhepunkt der Veranstaltung war eine Mini-Polonaise von ein paar deutschen Fußballfans, die aber auch viel zu gesittet waren, um sich unanständig zu benehmen. Schade. Lag wohl am noch niedrigen Alkoholpegel aufgrund der noch frühen Abendstunde. Den filmreifen Sonnenuntergang kann man am besten beobachten, wenn man sich auf der Terasse eines der Restaurants sein Abendessen mit obligatorischem Sangria genehmigt (schmeckt übrigens wirklich lecker). Wenn dann die Sonne fast verschwunden ist, wird es auch lebhafter an der Uferpromenade. Wildfremde junge Leute versuchen, dich mit Freidrinks in die nächste Kneipe oder Disco zu locken. Die Deutschen werden mutig und grölen laut mit, wenn der "Anton aus Tirol" für Stimmung sorgt. Das ist dann das El Arenal, wie man es sich vorstellt. Nur ein bißchen weniger krass...Mein Fazit: El Arenal ist ein super Ort zum Partymachen und sich einfach erholen. Für den kulturellen Teil liegt die Hauptstadt Palma gleich um die Ecke. Kein Grund also, verschämt den Kopf zu senken, wenn man erzählt, wo man auf Mallorca Urlaub macht.
Für diejenigen, die einen etwas beschaulicheren Urlaub bevorzugen und dennoch nah am Geschehen sein möchten, empfehle ich Paguera. Es liegt ca. 20 km westlich von Palma. Paguera ist bis auf wenige Ausnahmen von häßlichen Hotelbunkern verschont worden. Es gibt 2 sehr schöne große Badebuchten mit feinstem Sand und klarem Wasser. Wer sich allerdings auf seiner Luftmatraze von Wellen schaukeln lassen will, hat hier eher schlechte Karten. So ruhiges Wasser findet man sonst fast nirgendwo. Abends kann man entweder nach Palma fahren, oder in Paguera selbst genug Peseten ausgeben für allerlei nützlichen und unnützlichen Kram. Die Geschäfte auf Mallorca haben fast ausnahmslos bis spät abends geöffnet, machen dafür aber mittags für mehrere Stunden Siesta. Egal, da liegt man ja eh am Strand oder erforscht mit dem Mietwagen das Hinterland. Mein Hoteltip für Paguera: das Hotel Galatzo (4 Sterne). Es liegt ca. 2 km außerhalb von Paguera hoch oben über dem Meer. Service und Zimmer erstklassig, zwei Pools wie aus einem Werbespot und ein sehr bekanntes Restaurant namens Vista del Rey. Dort sollte man sich ruhig mal ein Abendessen gönnen, auch wenn man nicht im Hotel wohnt. Besonders dann, wenn man Spaghetti Bolonaise mit fettigem Hackfleisch und Ketchup zum selber Mischen nicht mehr sehen kann. Das "Vista del Rey": ist nicht billig, aber die außergewöhnliche Speisekarte und die ultraromantische Atmosphäre bei Kerzenschein am Swimmingpool mit Blick auf die Berge, hinter denen gerade die Sonne verschwindet, machen das allemal wieder wett.
Einen Urlaubstag muß man unbedingt in Palma verbringen. Wer die Kathedrale besichtigen will, sollte folgendes beachten: Schultern bedeckt und nach Möglichkeit keine zu kurzen Kleider oder Röcke tragen, sonst wird man nicht reingelassen. Wobei die Auswahlkriterien schon seltsam sind. Ich mußte mir echt noch ein Oberteil kaufen, daß die Schultern bedeckt, sonst hätte man mich nicht reingelassen. Das ich ein wirklich recht kurzes Minikleid trug, störte den "Einlasser" nicht im geringsten. Schon komisch... Trotz dieser Widrigkeiten sollte man sich die Kathedrale auf keinen Fall entgehen lassen. Ansonsten kann man in Palma einfach gut shoppen. Aber wiederum nicht vergessen: auch hier ist Mittags überall Siesta.
Ein Muß für jeden - egal ob Kamikazefahrer oder Angsthase - ist eine Tour mit dem Auto entlang der Westküste. Geheimtips für unberührte kleine mallorquinische Bergdörfer kann ich leider nicht geben. Einen unberührten Ort gibt es nicht mehr. Es sei denn, man kann über gebührenpflichtige Parkplätze und mit Touristen vollgestopfte Restaurants hinwegsehen. So ist es z.B. in Deìa. Ein dennoch wunderschöner Ort, in dem sich ein Fotostop mit anschließendem Mittagessen allemal lohnt - vorausgesetzt, man findet einen Parkplatz.
Der folgende Tip geht nur an geübte Autofahrer: Sa Calobra. Wobei man sich auch als Fahranfänger eigentlich unbedringt trauen sollte, diese Haarnadelserpentinen entlangzufahren. Und immer schön hupen vor einer Kurve oder einem Tunnel, sonst wird es bei Gegenverkehr ziemlich eng. Sa Calobra selbst kann ist eine Art Felsschlucht mit vielen Höhlen, die man per Boot erkunden kann. Aber auch hier kann von Unberührtheit keine Rede sein. Der Parkplatz ist tagsüber gefüllt mit Touristenbussen. Ich habe mich allerdings gefragt, wie die dorthin gekommen sind bei dieser Straße. Wahrscheinlich ist eine Busfahrt nach Sa Calobra sogar noch aufregender als mit dem Mietwagen. Ich will es lieber nicht ausprobieren.
Wo wir gerade bei der Natur sind. Ganz im Nordwesten ist das Cap Formentor. Auch dort kann man wunderbare Serpentinen entlangtuckern, und wenn man Glück hat und die Schlaglöcher einigermaßen gut überstanden hat, kann man dort sogar Bergziegen sehen. Ich persönlich fand Cap Formentor um einiges beeindruckender als Sa Calobra. Hier wird einem wirklich bewußt, wie klein man eigentlich ist. Man steht auf einem Felsen, und es wird einem schwindelig beim Runtersehen, denn es geht hier hunderte von Metern (ich hoffe, ich übertreibe jetzt nicht) in die Tiefe. Unten im Meer glitzert es ab und zu geheimnisvoll. Da liegt bestimmt noch irgendwie der Schatz eines Schiffes, das an den Klippen gescheitert ist. Wenn man nicht ständig wieder Busse im Blickfeld hätte, wäre es vielleicht einer der schönsten Orte der Welt.
Abgesehen von der Entfernung zum Flughafen (1-2 Stunden Fahrzeit mit dem Auto, mit dem Transferbus sicher noch mehr), sind die Urlaubsorte an der Nordküste ideal für nahezu jeden. Puerto Pollensa liegt in einer wie eine Mondlandschaft anmutenden Bucht, ist recht klein und hat einige sehr gute und preisgünstige Restaurants. Allerdings ist man hier eher auf britische Urlauber eingestellt, was ja für manch einen gerade interessant ist. Der Strand ist dort allerdings naturbelassen (nicht ganz so toll) und liegt größtenteil nahe an der Küstenstraße. Dafür hat man aber auch viel Platz.
Die Urlaubsorte an der Nordküste gehen fast nahtlos ineinander über. Alcudia hat einen wunderbaren Strand und macht auch sonst einen ganz guten Eindruck. Es gibt dort überraschenderweise auch richtige Wasserkanäle, die in ein Naturschutzgebiet übergehen.
Ca`n Picafort hat uns nicht mal zum Anhalten animiert; ich glaube diesen Ort muß man nicht unbedingt für seinen Urlaub aussuchen.
Wer ewig lange Strandspaziergänge liebt, der sollte auf keinen Fall die Ostküste buchen. Romantikern jedoch wird das Herz beim Anblick der zahlreichen wunderbaren Sandbuchten schneller schlagen vor Glück. Hier hat man noch seine Ruhe. Mein Hoteltip: das RIU Romantica an der Playa Romantica ca. 7 km südlich von Porto Christo. Eine wunderschöne Bucht mit zahlreichen Wassersportmöglichkeiten, die übrigens im Preis inklusive sind (z.B. Surf - oder Segelunterricht). Sparen kann man sich allerdings getrost die vielgerühmt Cala Pi (Achtung: habe auf der Landkarte mindestens 3 Buchten mit diesem Namen entdeckt). Die an der Ostküste erinnert an einen Fjord, und war bestimmt auch mal wunderschön. Aber inzwischen ist der Strand die reinste Müllhalde (ich übertreibe echt nicht!). Schade, daß sich da niemand drum kümmert. Erspart euch diesen Anblick lieber.
Surfer müssen unbedingt an die Südküste in die Nähe von Colonia Sant Jordi. Dort wartet ein phänomenaler Naturstrand mit Dünen und einem Wind, der dafür sorgt, daß man sich noch Tage später den Sand aus den Ohren reiben kann. Wenn es etwas gibt auf Mallorca, das den Namen ursprünglich und nahezu unberührt verdient hat, dann dieser Strand. Der Kommentar meines Mannes bei diesem Anblick: "Endlich mal richtiges Meer".
In diesem Sinne erst mal genug für heute. Mir wird sicher nach und nach noch jede Menge einfallen, daß ich hier noch zum Thema Mallorca vervollständigen werde. Wer also jetzt schon dachte, dieser Bericht sei lang, der warte erst mal ab....
P.S. Wieso heißt Mallorca eigentlich Putzfrauen-Insel? Wenn mir jemand diese Frage beantworten kann, bin ich sehr glücklich.
...ursprünglich eingestellt im Oktober 2000...
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-13 16:04:20 mit dem Titel Neuling mit Zukunft - VIVA Cala Mesquida Suite Hotel
Erholung braucht der Mensch. Ganz besonders, wenn man seit 2 Jahren keinen Strand mehr gesehen hat und seit gut einem Jahr rund um die Uhr für ein kleines Kind da ist. Da unser Janek inzwischen 14 Monate alt und recht pflegeleicht ist, beschlossen mein allerliebster Ehemann und ich, endlich mal wieder ein Flugzeug zu besteigen und unsere kleine Wasserratte mitzunehmen. Länger als einen Tag trennen hätte die Mama sowieso nicht verkraftet.
Unsere Wahl fiel auf Mallorca. Erstens waren wir dort schon einmal vor zwei Jahren, und konnten uns so ohne lange Mietwagentouren und schlechtes Gewissen am Strand oder am Pool erholen. Außerdem bekommt man auf Mallorca bekanntlich auch Babywindeln und Gläschen zu kaufen, so dass unsere Freigepäckgrenze nicht gesprengt werden musste.
Der große Tag des Hinflugs kam und der Stress stieg ins unermessliche. Hatten wir früher zu zweit nur einen Koffer gebraucht, so hatte wir dieses Mal Gepäck wie für eine monatelange Weltreise dabei. Man glaubt gar nicht, wie viel Garderobe so ein kleines Menschlein braucht.
Der Hinflug mit Hapag-Lloyd war ziemlich aufregend. Was weniger an der Fluggesellschaft lag, sondern eher am Platzdefizit und nicht zuletzt machte unser müde Janek uns das Leben schwer. Das Mama ein wenig Flugangst hatte, schien ihn überhaupt nicht zu interessieren.
Doch da Mallorca weniger als 2 Flugstunden von Frankfurt entfernt ist, landete auch unsere Flugzeug bald in Palma.
Unser Gepäck (immerhin 2 Koffer, 1 Autokindersitz und ein Buggy) fand recht schnell seine Besitzer wieder, und so konnten wir unseren Mietwagen ohne Probleme in Empfang nehmen. Zu unserem Glück war die ursprünglich reservierte Mietwagen-Kategorie ausgebucht und wir bekamen ein kostenloses Upgrade auf einen Ford Focus mit Klimaanlage und CD-Player. Einen Kindersitz hätten wir auch mieten können, aber der Anblick eines entsprechenden Exemplars führte dazu, dass wir uns gegenseitig zu unserer Entscheidung beglückwünschten, dass wir unseren eigenen Sitz mitgebracht hatten.
Anreise
Unser Hotel, das „VIVA Cala Mesquida Suite Hotel“ befindet sich an der Cala Mesquida in der Nähe von Capdepera im Nordosten der Insel.
Für den Transfer vom Flughafen müsst ihr mindestens 1 ½ Stunden einplanen, denn so lange sind wir allein mit dem Mietwagen gefahren. Wenn ihr auch mit dem Auto fahrt, folgt vom Flughafen einfach der Ausschilderung Richtung Son Servera, Manacor, Arta und Cala Ratjada. Kurz vor Cala Ratjada ist dann Capdepera ausgeschildert. Capdepera hat eine wunderschöne Burganlage, an der müsst ihr links vorbeifahren. An der nächsten Kreuzung geht es dann links nach Cala Mesquida. Spätestens ab dieser Stelle ist der Ort dann ausgeschildert. Gleich die erste Anlage auf der rechten Seite ist das Suite Hotel. Parkplätze sind leider nicht großzügig gesät, aber mit ein wenig Suchen findet man immer irgendwo eine Lücke.
Das „Viva Cala Mesquida Suite Hotel“ und seine beiden „Schwestern“
An der Cala Mesquida gibt es insgesamt nur drei Anlagen. Alle drei gehören zur VIVA Hotel Gruppe und haben jeweils 4 Sterne der spanischen Kategorie. Für jeden Geschmack ist eine Anlage dabei. In vorderster Front am Meer befindet sich das „VIVA Cala Mesquida Resort“. Bisher machen dort hauptsächlich Skandinavier Urlaub, aber ab dem nächsten Sommer soll die Anlage auch in Deutschland buchbar sein.
Dahinter findet man den „VIVA Cala Mesquida Club“, der für Familien besonders gut geeignet ist, weil sämtliche Zimmer Appartements sind und besonders die Kinderanimation sehr gut ist.
In letzter Reihe dann unser Hotel.
Der Strand
Die Cala Mesquida ist eine wunderschöne Bucht mit sehr breitem Sandstrand und romantischen Klippen auf beiden Seiten. Das Wasser ist türkisblau. Einfach wunderschön. Abgesehen von Zigarettenkippen ist der Strand auch sauber, so dass wir unseren Purzel ohne Sorge buddeln lassen und schippenweise Sand essen lassen konnten. Das Suite Hotel liegt leider nicht direkt am Strand, aber über die an allen drei Anlagen vorbeiführende Anlage Uferpromenade ist man schnell (mit Kleinkind ca. 10 Minuten, ohne ca. 2 Minuten ;-) am Ziel. Liegen und Sonnenschirme können am Strand gegen Gebühr gemietet werden.
Direkt am Strand gibt es auch eine Snack-Bar, die meist recht gut besucht war.
Unser Hotel
Wie der Name schon vermuten lässt, gibt es hier nur Suiten, angefangen bei der Juniorsuite (wie wir eine hatten) bis hin zur Royal Suite.
Die Anlage ist um einiges großzügiger angelegt als die Schwestern-Hotels. Das Haupthaus, in dem sich Rezeption, Speisesaal, Wellness - Abteilung und Bar befinden, ist sehr schön, besonders durch die hohen Decken. Mediterrane Farben dominieren sowohl hier als auch in der gesamten Anlage. Die Suiten sind in 5 oder 6 jeweils 4stöckigen Häusern untergebracht. Insgesamt gibt es nur 189 Suiten, was uns ziemlich gut gefiel.
Verpflegung
Das Hotel bietet Vollpension an. In diesem Jahr ist es sogar so, dass man nur Halbpension bezahlen muss und dennoch Vollpension bekommt. So soll getestet werden, wie stark das Angebot des Mittagsbrunches ankommt.
Frühstück gibt es von 08.00 bis 11.00, um 12.00 Uhr geht es schon mit dem Brunch weiter und Abendessen kann man von 19.00 bis 21.30 Uhr. Alle Mahlzeiten werden in Buffetform angeboten. Morgens gibt es verschiedene Brotsorten, Fruchtsäfte, Kaffee, Tee, Obst, Müsli, Ei, Wurst, Schinken usw. Für Spätaufsteher gibt es auch nur Mittagszeit noch einen Teil des Frühstücksangebotes, z.B. Müsli und Brot.
Zum Mittag- und Abendessen gibt es etliche Salate, Fisch, 2 verschiedene Suppen, Fleisch, Gemüse, Nudeln .... einfach alles. In der Regel hat auch alles sehr gut geschmeckt, die Suppen waren allerdings manchmal etwas versalzen.
Getränke zum Frühstück sind inklusive, zu den anderen Mahlzeiten muss extra bezahlt werden. Ein Sammeln auf der Zimmerrechnung ist leider nicht möglich, man muss immer sofort bezahlen. Die Getränkepreise sind sehr human, z.B. kostet ein Mineralwasser (0,5 l) nur 1,40 €, was für ein Restaurant super ist. Zum Abendessen sollten die Herrschaften übrigens nicht unbedingt in kurzen Hosen erscheinen, denn das wird nicht so gerne gesehen.
Direkt am Meer oben auf einer Klippe gibt es ein italienisches Restaurant, dass wir einmal getestet haben: überschaubare Portionen, leckeres Essen, hohe Preise und nach Sonnenuntergang fiese Mücken. Nett, aber kein Muss, wenn man Vollpension hat.
Ein zünftiges Bierchen kann man in der Bar „bei Willies“, die an der Straße hinter der Anlage liegt, trinken. Allerdings sollte man keine super gepflegtes Lokal erwarten.
Das Personal
Bei den Angestellten gab es große Unterschiede in der Freundlichkeit. Die Kellnerinnen und Kellner waren fast ausnahmslos nett und besonders freundlich zu unserem Kleinen. Die leeren Teller wurden immer schnell abgeräumt und auch die Getränke kamen (bis auf zwei kleine Ausnahmen) flink auf den Tisch.
Anders bei den abendlichen Shows. Sie finden bei schönen Wetter im Freien statt, und überlastete Kellner waren an der Tagesordnung. Einmal mussten wir eine geschlagene halbe Stunde warten, bis wir überhaupt unsere Bestellung loswerden konnten.
Übrigens haben fast alle Angestellten auch Deutsch gesprochen, was recht praktisch ist.
Etwas enttäuscht waren wir von den Zimmermädchen. Gleich am 2. Tag wurde unser Zimmer bis abends nicht gemacht. Erst auf Nachfrage bei der Rezeption wurde jemand vorbeigeschickt. Normalerweise sehen wir das nicht so eng, aber ein stinkender Windeleimer im Bad ist nun mal kein Vergnügen.
Für Janek hatten wir ein Gitterbettchen bestellt, das auch bei Ankunft auf unserem Zimmer war. Wir mussten dafür auch nichts extra bezahlen, wie es in manch anderen Hotels üblich ist.
Leider wurde sein Bettchen aber nur an den ersten beiden Tagen gemacht, danach kein einziges Mal mehr. Das fand ich schon nervig, denn durch die rutschige Gummimatratze war das Glätten des Lakens nicht ganz einfach.
Unser negativstes Erlebnis mit den Zimmermädchen war folgendes: Wir waren um 14.50 Uhr in unserem Zimmer, um uns für den Strand umzuziehen, als es klopfte. 2 Zimmermädchen baten um Einlass. Ich bat um 5 Minuten Zeit, doch die beiden schüttelten den Kopf und verwiesen auf ihren Feierabend um Punkt 15.00 Uhr. Also sorry, aber so etwas hatten wir noch nie erlebt. Und gerade in einem 4-Sterne-Hotel sollte es doch wohl nicht passieren, dass das Personal die Gäste sozusagen erpresst. Hätten wir sie nicht reingelassen und uns im Bad schnell umgezogen, wäre unser Zimmer an diesem Tag nicht gemacht worden.
Manche Kleinigkeiten habe ich als „Kinderkrankheiten“ angesehen, da das Hotel erst in diesem Jahr eröffnet hat.
Die Zimmer
Die Suiten sind einfach traumhaft. Wir hatten eine großzügige Junior-Suite mit einem großen Doppelbett, einer knuddeligen Couch mit Tisch, ein Schreibtisch mit Fernseher, Klimaanlage und einem großen Balkon. Besonders schön war das Bad. In einem optisch durch Säulen abgetrennten Vorraum 2 Waschbecken mit einem großen Spiegel sowie einem Fön. Im Bad dann die Toilette, eine große Badewanne mit Hydromassagedüsen (sehr entspannend!!) sowie eine extra Dusche. Außerdem gibt es in der Suite eine Minibar, die auf Anfrage gefüllt wird, einen Miettresor und einen großen Kleiderschrank mit leider nicht herausnehmbaren Kleiderbügeln und großen Fächern.
Die Zimmerschlüssel sind Karten (so groß wie eine Kreditkarte), ohne die man im Zimmer auch keinen Strom bekommt.
Blöd wie wir waren, hatten wir dies vollkommen außer Acht gelassen, als wir unseren Janek an den ersten beiden Abenden mit Babyphone allein ließen. Wir staunten nur, dass er so brav war, bis mir auffiel, dass das Babyphone ohne Strom natürlich nicht funktionieren konnte. Also kauften wir vor Ort noch eine teure Batterie. Später erhielten wir den Tipp, dass man nicht unbedingt die Zimmerkarte zur Stromversorgung einstecken muss, sondern z.B. auch eine Telefonkarte nehmen kann. Na ja, das nächste Mal bestimmt...
Pool, Wellness und Sport
Die Anlage hat einen sehr schönen Pool, der auch eine Rollstuhlzufahrt hat. Außerdem gibt es ein kleines Kinderbecken. Liegen und Sonnenschirme am Pool kosten nichts.
Bei schlechterem Wetter kann man auch den Innenpool nutzen. Für Fitness-Fans gibt es ein Fitnesscenter und für Leute, denen das Schwitzen in der Sonne nicht reicht, auch eine Sauna.
Tischtennis, Billard gibt es ebenfalls gegen Gebühr (Billard 1 Euro pro Spiel).
Fahrräder kann man an der Rezeption mieten. Am Strand werden Tretboote (zum Teil auch mit Rutsche) vermietet. Und ich meine auch, Surfbretter gesehen zu haben, lege aber meinen Hand dafür nicht ins Feuer.
Hinter dem Hotel gibt es eine Pferdestation, bei der man sich ein Pferd zum Ausritt mieten kann.
Animation
Täglich gibt es verschiedene Angebote, von Aerobic über Bogenschießen bis zum Bingo. Allerdings fiel z.B. Aerobic mangels Interesse oft aus (der Vorturner wollte ja auch nicht alleine auf der Bühne rumhopsen). Wem Animation wichtig ist, der kann im benachbarten Club alles nutzen, was dort geboten wird. Es gibt in jeder der 3 Anlagen eine Bühne, auf der abends um 22 Uhr wechselnde Shows geboten werden. Einige sind sehr gut und professionell, andere dagegen recht amateurhaft (aber mitunter gerade dadurch ziemlich witzig), weil sie vom VIVA-eigenen Entertainmentteam aufgeführt werden. Die Shows dauern jeweils 1 Stunde.
Für Kinder ab 4 Jahren gibt es auch einen Miniclub und einen Spielplatz. Abends um 21 Uhr können die Kleinen vor der Showbühne bei der Minidisco tanzen. Die Minidisco im benachbarten Club ist allerdings empfehlenswerter, da auch kleine Spiele und Wettbewerbe eingebaut werden. Da steppt der Bär.
Einkaufen
In Cala Mesquida gibt es zwei Supermärkte. Einer gehört direkt zu Viva, und dann gibt es noch einen kleineren. Preise vergleichen lohnt sich unbedingt! Außerdem gibt es die obligatorischen Luftmatratzen und Mallorca-Handtaschen – Geschäfte. Für ausgedehnte Shoppingtouren sollte man dann doch lieber mit dem Mietwagen oder dem Linienbus (Haltestelle vor dem Hotel) nach Cala Ratjada fahren.
Ausflüge
Mallorca ist nicht besonders groß, so dass man jedes Ziel in einem Tagesausflug erreichen kann.
In der Nähe des Hotels lege ich Euch z.B. die Höhlen von Artá mit einem fantastischen Ausblick auf die Bucht von Canyamel ans Herz. Auch die bereits erwähnte Burg von Capdepera lohnt sich. Falls auch Ihr mit Kindern unterwegs seit, solltet Ihr den Kinderwagen im Auto lassen, da dieser auf der Burg sehr unpraktisch ist. Nördlich von Cala Mesquida ist das bekannte Cap Formentor – ein Muss für jeden Mallorca-Besucher.
Auch eine Autofahrt an der Westküste ist unbedingt zu empfehlen.
Details werde ich jetzt nicht erzählen, weil ich bereits vor 2 Jahren einen Bericht darüber geschrieben habe.
Buchung & Preise
Das Hotel ist derzeit nur über TUI buchbar und im Winter leider nicht geöffnet.
Je nach Saison müsst ihr mit ca. 1100 € pro Person inklusive Flug (z.B. ab Frankfurt) für 11 Tage rechnen.
Fazit
Das „VIVA Cala Mesquida Suite“ Hotel ist ein wunderschön gelegenes Hotel mit herrlich großen und luxuriös ausgestatteten Juniorsuiten und Suiten. Einzig und allein beim Service gibt es sicherlich noch Dinge, die verbessert werden könnten. Besonders Paare und Familien mit kleinen Kindern werden hier sicher glücklich. Wer etwas mehr Action will, kann sämtliche Angebote um benachbarten Club Hotel nutzen, ohne beim Komfort Abstriche machen zu müssen.
Sicher ein perfekter Urlaub, wenn das Hotel den Kinderschuhen entwachsen ist. weiterlesen schließen -
Die Stadt Paguera auf Mallorca
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vom 08. Juli bis zum 22.Juli diesen Jahres war ich im Urlaub auf Mallorca. Wie meine Eltern so sind, suchen sie immer nach recht preiswerten Hotels. Also fanden wir eines in Paguera, welches zwar ohne weitere Animation sein sollte, aber mit Halbpension und Swimmingpool. Reicht doch aus, dachten wir uns und reservierten dieses Hotel. So, über meine Erfahrungen über das Hotel möchte ich nur kurz schreiben, und dann geht’s los mit Paguera, dem Ort an sich.
Also allzu viel habe ich nicht erwartet vom diesem Hotel Cupid’or. Dennoch wurde ich sehr enttäuscht. Aber von vorn: Der versprochene Swimmingpool fehlte leider. Aber das Hotel war an sich sehr gemütlich eingerichtet, mit viel Pflanzen und ein paar Sitzgelegenheiten draußen. Auch die Zimmer waren sauber und einigermaßen bequem, Dusche und WC waren vorhanden sowie ein Fernseher, der auch über einige deutsche Kanäle verfügte. Obwohl es also im Hotel sehr gemütlich vor, wurde diese Stimmung durch die Angestellten wieder zerstört. Verständlich ist, dass sie nicht fließend Deutsch sprechen konnten. Aber wenn sie es geschafft haben uns jeden Tag zu erzählen, was es am nächsten Abend zur Auswahl zum Essen gibt (wir hatten immer die Auswahl zwischen 2 Speisen), dann sollte man doch auch erwarten, dass sie das Wort „Danke“ kennen. Jeden Tag beim Abendbrot gaben wir Trinkgeld (die Getränke zum Abendbrot musste man immer noch zusätzlich bestellen), aber nicht einmal bedankt sich irgendeiner der Kellner/innen dafür. Und auch so fühlte ich mich dort unwohl zwischen den Kellnern, sie waren mir allesamt nicht sehr sympathisch.
Ansonsten war das Hotel wie gesagt in Ordnung, zum Strand brauchten wir auch nur 3 Minuten zu Fuß. Das waren kurze zusammengefasste Erfahrungen zum Hotel, aber nun zu dem eigentlichen Thema, nämlich Paguera.
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Paguera
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Bevor ich damit anfange, möchte ich noch hinzufügen, dass ich hier nicht Paguera vorstellen werde und euch alles erzählen werde, was es über Paguera zu wissen gibt. Nein, ich möchte euch nur meine Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Ort näher bringen und euch erzählen, was ich dort in den zwei Wochen alles erlebt habe. Schließlich stelle ich Paguera als Urlaubsort vor und nicht die Stadt und ihre Geschichte oder so.
Nun, wie wir am ersten Tag dort angekommen sind, hab ich noch nicht viel zu Gesicht bekommen außer den Strand. Insgesamt hat Paguera drei Strände, unserer war der größte der drei Strände. Also der Strand hat mir auf jeden Fall gut gefallen, denn er war eben groß mit schönem sauberen Sand. Auch standen dort wie üblich Liegestühle mit Sonnenschirmen, die zum Vermieten angeboten wurden. Aber dennoch war genügend Platz für den Rest der Menge, die kein Geld hatten, um sich so was zu mieten. Dazu gehörten auch wir. Uns reichten unsere Decken und zwei Sonnenschirme in den Sand gesteckt. Leider holten wir uns die Sonnenschirme erst am dritten Tag, somit bekam ich am zweiten Tag, wo wir das erste mal baden gingen, gleich einen Sonnenbrand. Aber ich war selbst Schuld, hatte mich in die Mittagssonne gelegt. Das sollte man nicht ohne Weiteres tun, daraus habe ich gelernt. Denn vor lauter Wasserentzug und weil ich zu wenig getrunken hatte, bin ich auch am selben Abend noch in Ohnmacht gefallen...
Aber von da an ging’s dann auch wieder bergauf. Wie gesagt ist es dort tagsüber natürlich sehr warm. Viel zu warm. Deswegen ist Paguera mitunter am schönsten zu genießen, wenn die Sonne untergegangen ist. Denn da wurde die Luft endlich angenehm. Durch Paguera führt ein langer Boulevard, eine regelrechte Einkaufstraße mit vielen Geschäften, Cafés und natürlich auch Nachtbars etc. Deswegen war es auch sehr amüsant am Abend, denn von überall her hörte man Musik und es tummelten sich Hunderte von Menschen auf den Straßen. Die Geschäfte haben für gewöhnlich bis etwa 23 Uhr geöffnet gehabt und der Rest ... bis in die Nacht hinein. Das einzige, was dort wirklich sehr nervt, sind die ganzen Typen aus den Bars, die einen reinlocken wollen. Aber das ist wahrscheinlich in vielen Urlaubsorten so und man muss es akzeptieren. Nur bin ich doch jeden Abend dort langspaziert und inzwischen müssten die einen doch langsam kennen und wissen, dass wir keine Lust hatten. Naja, die probieren es eben immer wieder.
Nun komme ich aber mal zur sozusagenen Ortgestaltung. Paguera ist wirklich ein hübsches Örtchen, besetzt mit vielen Palmen und anderen schönen Bäumen. Die Straßen sind sauber, das muss ich loben. Nun gut, es stehen genügend Papierkörbe zur Verfügung, aber ich nehme an, dass dort auch regelmäßig gereinigt wird. Das ist der schöne Teil von Paguera. Das einzige, was mir jedoch nicht so gefallen hat waren die großen Hotelanlagen. Es gibt ja immer auch etwas größere und luxuriösere Hotels, die dann besonders groß (höhenmäßig gesehen) sind und mit einen tollen Swimmingpool ausgestattet sind. Und natürlich auch mit einer täglichen Animationsshow am Abend. Schön und gut, nur liegen diese Hotels zu nah nebeneinander. Sie sind etwa 1,50 m höher gebaut, sodass niemand „Fremdes“ reinschauen kann. Sie wollen sich von ihrer Umgebung abschließen und haben deshalb eine Betonplatte unter sich gesetzt um etwas weiter oben ihre eigene Hotelatmosphäre zu genießen. Klar sieht das total komisch aus !! Das hat mir nicht gefallen, ganz und gar nicht. Zumal dann eine Unterhaltungsshow neben der anderen am Abend abläuft. Denn die Hotels trennten ja nur Straßen und so hörte man gewiss viel von den nebenstehenden Hotels. Hier also ein Sternchen Abzug.
Das letzte wäre noch, Paguera ist teuer. Aber das liegt sicher nicht an der Stadt, sondern an ganz Mallorca. Die Urlauber werden total ausgenommen, denn sie wissen ja, dass sie was trinken und essen müssen. Und dafür muss man wirklich schweineviel Geld hinblättern.
Fazit
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Gesamt gesehen war ich sehr froh, dass ich in Paguera war. Es hat mir Spaß gemacht dort und schön war es auch. Zumal es ja neben den höheren Hotels auch kleinere, normale Hotels auf normaler Ebene gab, die auch ganz ansehlich aussahen, meistens sogar gemütlicher. Wer gerne in Urlaub fliegen möchte, dem empfehle ich dennoch einen preiswerteren Ort als Mallorca. Zum Beispiel Tunesien *g*, dort ist es auch sehr schön und preiswerter. Außerdem tummeln sich auf Mallorca zu viele Deutsche, man hat gar nicht das Gefühl überhaupt im Ausland zu sein. Aber das hat ja nichts mit Paguera zu tun.
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© Jenny Frances Schneider im August 2002 weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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neuseeland1, 13.05.2009, 11:43 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Liebe Grüße aus dem sonnigen Sachsen von Eva.
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ingoa09, 03.04.2009, 14:39 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Ein sehr guter Bericht! Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende, Ingo
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Informationen
Die Erfahrungsberichte in den einzelnen Kategorien stellen keine Meinungsäußerung der Yopi GmbH dar, sondern geben ausschließlich die Ansicht des jeweiligen Verfassers wieder. Beachten Sie weiter, dass bei Medikamenten außerdem gilt: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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