Mehr zum Thema Kinder- & Jugendliteratur Testberichte
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Tests und Erfahrungsberichte
-
Madison und die Freiheit der Jugend
5Pro:
Alles!
Kontra:
Gibt es nicht.
Empfehlung:
Nein
Hi,
ich möchte gerne ein Buch vorstellen, dass mir sehr gut gefallen hat.
Handlung:
Ein Junge namens Tim geht mit der Cheryl.
Beide gehen in einer Klasse und sind 18 Jahre alt.
Das Mädchen wird schwanger von ihm.
Und mitten in der Schwangerschaft trennen sie sich.
Cheryl will das ungeborene Baby nicht haben aber Tim möchte das Kind Haben.
Sie hat das Kind schon einem Elternpaar versprochen. Also kommt es zu einem Gerichtsstreit. wo dann raus kommt das die Eltern Cheryl das baby so zusagen abgekauft haben. Tim gewint den Prozes.
Er und sein vater kommen gar nicht miteinander klar und seine mutter ist Gestorben als er noch 6 war. Natürlich ist der vater voll und ganz dagegen. Zu allem überfluss muss Tim nach New York ziehen. Als das Baby da war bestand der Vater von tim aufeinmal das ert ihn mitnehmen soll. Denn er sei ja schließlich der Großvater.
er liebte sein Enkelkind auf anhieb. Tim ist nach ner Zeit nach New York geflogen. Er hat die erste Zeit in einem Hotel gewohnt. Er fand bald eine Tagesmutter die er vertrauen konnte.
Die zeit wo der kleine Madison (Baby) bei der Tagesmutter war, hat er sich auf die suche nach einer wohnung gemacht. Doch er hatte nur eine wohnung gefunden wo drei Mädchen wohnten. Und er musste sich noch vorstllen. Zwei der Mädchen waren ganz in ordnung doch die dritte Vivian hat nur an ihm rumgemeckert. Doch zum schluss haben sich die drei entschlossen das er da wohnen darf.
Der Vater von Tim kam ihn auch mal besuchen und sie haben sich nach all den jahren wieder vertragen.
Was mit Tim und seiner Großen liebe ist das wird hir nicht verraten am besten ihr lest das buch selber.
Autorin:
Die Autorin ist Norma Klein.
Sie hat noch die Bücher >>Leda und die Anfänge der Liebe>Trennung>Fallen lernen>Man(n) hat`s nicht leicht>Familienbande>Im Schneckenhaus weiterlesen schließen -
AAAAAAAAAAndorra
28.08.2002, 01:05 Uhr von
positivesElektron
Hi, bin auch unter gleichem Namen bei ciao. Wer sich bei ciao anmelden will: http://www.ciao.com...Pro:
lesen
Kontra:
lesen
Empfehlung:
Nein
Hallo liebe Ciaoianer!!!
Wir nehmen gerade im Deutschunterricht dieses Buch durch: ANDORRA von Max Frisch
Wenn man es zum ersten Mal liest, oder es auch nur anfängt, erscheint es einem - ich schliess mich da gerne mit ein - sehr langeweilig und unsinnig. Doch wenn man dann - spätestens durch den Deutschlehrer *@klaus* - insperiert wird etwas genauer nachzu lesen, wird man erstaunt sein, was sich alles hinter der recht harten Fassade zum Vorschein bringen lässt.
Zum Autor:
Max Frisch wurde am 15. Mai 1911 von Karolina Bettina Frisch (geb. Wildermuth) in Zürich geboren. Sein Vater Franz Bruno Frisch war Architekt und vestarb im Jahre 1932. Frisch schrieb unter anderem bekannte Stücke wie: Nun singen sie wieder, Bin, Die Reise nach Peking oder auch Die Chinesische Mauer.
Zu den Handlungspersonen:
Vorkommen tun in diesem Drama 16 Personen, wobei nicht alle interessant sind: Hauptrollen haben:
- Andri: Sohn vom Lehrer (was er aber nicht weiß)
- Barblin: offiziell Halbschwester von Andri, doch das weiß keiner, außer der
- Lehrer: Er bringt durch eine unnötige Lüge das Leben seines Sohnes in Gefahr
- Soldat: Er symbolisiert das Böse in dem Stück
Nebenrollen, aber trotzdem noch wichtig sind:
- Pater: Er scheint aussen ran zu stehen, aber der Eindruck täuscht.
- Wirt: auch bei ihm scheint es so, wie beim Pater, doch er macht den entscheidenen Fehler
- Andoranisches Volk: sie stehen nur rum und nicken zu allem was die anderen toll finden, genau so wie der
- Idiot: Scheint keine Rolle zu spielen, aber warum baut Frisch ihn ein???
Inhalt:
Alles fängt mit einer Vorgeschichte an, die nicht geschildert wird, aber die man im Laufe des Lesens heraus findet, und welche auch dringend notwendig ist, um das Buch zu verstehen. Wer sich das Lesen etwas erleichtern will: Also, der Lehrer (gleichzeitig Andris Vater) lügt um eine Katastrophe zu verhindern, das er ein Judenkind vor den Schwarzen (Nachbarstaat) gerettet hat, obwohl er dieses Kind unehelich mit einer von drüben (ebenfalls Nachbarstaat) gezeugt hatte. Alle loben ihn, für diese Glanztat, denn wer ein Kind rettet, hat die Herzen verdient. Doch im Laufe der Jahre ändern sich die Meinungen in Andorra, plötzlich hacken alle auf dem „Juden“ rum, sehen in ihm regelrecht den Teufel, der nur ans Geld denkt. Andri, der davon nichts mitkriegen will, hat den großen Wunsch Tischler zu werden, doch als der Lehrer die hohen „Gebühren“ bezahlt, muss er in den Verkauf, und kann seine Tischlerausbildung vergessen. Alles sumiert sich, und nachher glaubt Andri selber nicht mehr, dass er nicht anders ist, als die Juden, obwohl der Vater ihm erzählt, das er kein Jud (so heist es immer) ist.
Es entwickelt sich ein Teufelskreis. Alles was Andri tut oder lässt wird gegen ihn ausgelegt, zu allem Überfluss wird Barblin dann von dem Soldaten, der Andorra verkörpert, vergewaltigt. Nun ist die Lage aussichtslos. Andri wird solange irgendwelcher Schandtaten – u.a. soll er seine eigene Mutter ermordet haben – beschuldigt, bis er völlig vberzweifelt, und hingerichtet wird, trauriges Ende.
Meine Eindrücke:
Alles wendet sich gegen Andri, alle, wirklich alle, selbst sein Vater, der sich am Ende sogar selbst erhängt.
Fazit:
Das Buch Andorra von Max Frisch, ist wirklich allen zu empfehlen, die Dramen lieben, wo man grübeln muss um den Sinn zu verstehen.
Gruss
hendrik weiterlesen schließen -
Krabat - einfach geil!!
Pro:
Geiles Buch, geile Story, gut gemacht, relistisch, nicht langweilig, einfach GEIL!!!
Kontra:
Absolut gar nix!
Empfehlung:
Nein
KRABAT
Autor:
--------
Der Autor dieses Buches heißt Otfried Preußler. Viele kennen ihr. Für
die, die ihn nicht kennen: Otfried Preußler ist der Autor vieler
Jugend- und Kinderbücher. Wie zum Beispiel "Hörbe mit dem großen Hut"
oder "Das kleine Gespenst". Außerdem ist er offizieller Träger des
Jugendliteraturpreises.
Biographie:
Otfried Preußler stammt aus dem Isergebirge(Sudeten).
Vater und Mutter wirkten im pädagogischen Bereich mit.
1944 geriet er als Soldat in russische Kriegefangenschaft, aus der er
5 Jahre später freigelassen wurde.
Otfried Preußler war nach seinem Studium im Jahre 1953 als Lehrer tätig.
1970 widmete er sich nun der Schriftstellerei.
Reisen führten Otfried Preußler in die CSSR,UDSSR, nach Polen und Italien.
Otfried Preußler hat drei Töchter und ist verheiratet.
Er ist auch in anderen Ländern sehr erfolgreich und wurde mehrmals
ausgezeichnet. Im Jahre 1972 war Otfried Preußler auf der Ehrenliste
des Internationalen HANS-CHRISTIAN-ANDERSEN-PREISES,1973 den Europäischen
Jugendbuchpreis, 1957 und 1961 je einen Sonderpreis im Rahmen des
Deutschen Jugendbuchpreises sowie 1979 den Sudetendeutschen Kulturpreis.
1971 schrieb Otfried Preußler das Buch"KRABAT". Zehn Jahre dauerte der
Entstehungsprozess ,bis Otfried Preußler aus dem sorbischen Sagenkreis
um Meister Krabat das Jugendbuch Krabat erarbeitet hatte.
Für die Hörspielfassungen des" Räuber Hotzenplotz" und der "Kleinen Hexe"
erhielt der Autor 1973 bzw. 1975 eine goldene Schallplatte.
Mit Hörspielen für Kinder und dem Buch "Der kleine Wassermann"(1956)
begann Otfried Preußler zu schreiben.Otfried Preußler hat auch zu
Bilderbüchern den Text verfasst. "Die dumme Augustine" wurde illustriert
von H.Lentz und es wurden acht Auflagen (76 000 Exemplare) verkauft.
Verlag:
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Der Verlag, für den Otfried Preußler seine Bücher schreib heißt
Thienemann. Allerdings schreiben für Thielemann auch andere Autoren wie
Michael Ende (starb 1995) mit "Der satanarcheolügenialkohöllische
Wurschpunsch" oder Henning Pawel mit "Das Geheimnis der Satanseiche".
Kommentare:
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Hessischer Rundfunk:
"Otfried Preußler ist der Autor dieses Außergewöhnlichen Buches, man
braucht ihr nicht vorzustellen. Sein großer Erfolg spricht für ihn - er
hat ihn verdient, weil er so viel kann. Und mehr noch: Er schafft es,
sein Können zu steigern."Krabat" ist wohl sein bisher bestes Buch: so
spannend,dass Kinder es verschlingen und mehr als einmal lesen werden,
und literarisch von solchen Rang, dass auch Erwachsene es mit Gewinn
lesen können. Alles ist hinreißend erzählt: ein meisterhaftes Buch."
Abendzeitung München:
"Otfried Preußlers Meisterstück ist der packende Roman "Krabat". Ein
Buch, das als Lied von der Freiheit, die manchen Menschen kostbarer ist
als Macht und Reichtum, sehr nachdenklich stimmt."
Jugendzeitschriften-Warte:
"Wie Otfried Preußler den Stoff sprachlich gepackt hat, daran kann man
nur seine Freude haben.Die Jungeren wird er regelrecht in seinen Bann
schlagen."
Deutscher Jugendbuchpreis; Europäischer Jugendbuchpreis;
Polnischer Jugendbuchpreis; Holländischer Jugendbuchpreis
"Silberner Griffel"; Ehrenliste der amerikanischen Büchereien
Vier bedeutende Auszeichnungen hat "Krabat" erhalten; die Kritik
hob den Roman als Otfried Preußlers bedeutendstes Werk hervor, der
hier Motive der Volkssage zu einer Geschichte von unheimlicher Spannung
verwoben hat, die Jugendliche wie Erwachsene gleichermaßen zu fesseln
versteht. Die klare, einfache Sprache und die überlegene Komposition
dieser Geschichte vom magischen Spiel um die Freiheit eines Menschen
verleihen ihr Eindringlichkeit und hohen literarischen Rang.
Die wichtigsten Charakrere
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Krabat
Krabat ist arm und, wie es aussieht, obdachlos. Er ist am Anfang
des Romans 14 Jahre alt , gerade im Stimmbruch und zieht gegen das Gesetz
als Dreikönig durch die Städte (s.11+12). Er will mutig sein, hört nicht
auf seine Angst und tritt so manchmal ganz schön ins Fettnäpfchen. Dies
jedoch auch, weil er sehr neu- und wissbegierig ist. Er riskiert viel und
zieht deshalb oft den Zorn des Meisters auf sich (z.B. S. 135 -138), der
am Schluss jedoch so überzeugt von Krabat ist, dass er ihm seine Stelle
überlassen will. Fast alle anderen Müllerburschen (bis auf Lyschko)
fassen schnell Vertrauen zu ihm und finden ihn sympatisch.
Der Weg zur Mühle
Krabat war im Alter von 14 Jahren. Er zog mit noch zwei Betteljungen
als Dreikönige um die Stadt. Als sie eines Abends mal wieder auf einem
Heuboden übernachteten, hatte Krabat zum ersten Mal den seltsamen
Traum: 11 Raben saßen auf einer Stange. Neben dem elften Raben war noch
ein Platz frei. Eine heisere Stimme sagte: "Krabat, komm' in die Mühle
nach Schwarzkollm!" Diesen Traum hatte er immer wieder. Im Morgengrauen
eines schönen Tages folgte er dann der Stimme und ging nach Schwarzkollm.
Er erreichte Schwarzkollm gegen Abend. Es war ein ganz normales
Heidendorf. Krabat fragte nach der Mühle. Ein alter Mann wusste, wo sie
war, stand Krabat jedoch misstrauisch gegenüber.
Krabat dankte für die Auskunft und folgte der Beschreibung durch den Wald.
Doch je mehr er sich der Mühle näherte, desto kälter und dunkler wurde es.
Plötzlich gab es ein helles Licht und die Mühle lag wie ein Raubtier,
das auf Beute lauert, direkt vor ihm.
Juro
Juro ist ein stämmiger Bursche mit kurzen Beinen und einem flachen,
von Sommersprossen gesprenkelten Mondgesicht (Seite 24 mitte).
Er macht die ungeliebte Arbeit (Haushalt), um am Leben zu bleiben. In
der Mühle stellt er sich für dumm, damit ihm der Meister nicht auf
die Schliche kommt, denn Juro weiß mehr als der Meister, weil er oft
in der Schwarzen Kammer putzen muss. Wenn er dort putzt, liest er im
Koraktor (ein geheimes Zauberbuch, das viele gefährliche Zaubersprüche
enthält die den Meister besiegen könnten). Wenn der Meister erfährt, dass
Juro im Koraktor gelesen hat, muss Juro sterben. Juro rettet Krabats
Leben des öfteren (Seite 121) z.B. : als er das Taschenmesser
( von Tonda ) öffnete und sah, dass die Klinge schwarz ist.
Juro kann viel mehr als er zugibt. Er weiß ein paar Geheimnisse vom
Meister, die er sammelt um ihn besiegen zu können. Juro hat eine magische
Salbe die Schnittwunden, Entzündungen... wie aus Geisterhand
verschwinden lässt, doch er sagt, die Salbe sei von seiner
Großmutter (Seite139f), damit Krabat nicht merkt, dass er gut zaubern
kann. Er kennt auch den Drudenfuß (ein sternförmiges, in einem Zug
gezeichnetes mystisches Zeichen), die er benutzt, wenn er mit Krabat über
Dinge reden will, die der Meister nicht wissen soll, z.B. : dass Juro
heimlich im Koraktor liest. Wenn Juro den Drudenfuß um Krabat und sich
zeichnet, denken der Meister oder Andere nicht an die Beiden. Dort redet
er mit Krabat über den Meister und wie man ihn besiegen könnte. Juro
weiß, dass er das nicht allein schaffen kann und bittet Krabat, ihm zu
helfen, denn er ist sich sicher, dass Krabat die Kraft und den Mut dazu
hat, den Meister zu besiegen. Er bringt ihm bei, wie er sich gegen den
Meister wehren kann.
Juro liest als einziger der Müllerburschen im Koraktor, weil er in der
Schwarzen Kammer putzen muss und sich dabei die besten Zaubersprüche
durchliest und einprägt.
Tonda
Was für ein Mensch ist Tonda?
Ein großer Ernst geht von seinen Augen aus. Er behandelt Leute gelassen
und freundlich (S. 18). Im Roman behandelt er Krabat sehr rücksichtsvoll.
Er hilft Krabat (z. B., S. 21) und deswegen stirbt er am Jahresende.
Juro wird von Tonda nicht verspottet (S. 25). Wenn es Krabat schlecht
geht, bemerkt es Tonda (S. 38). Den ganzen Roman über ist Tonda ein
ruhiger Mensch. Sagen tut er nicht mehr, als nötig ist. Er fühlt sich
verantwortlich für den Tod seines Mädchens. Er ist ein hilfsbereiter
Mensch. Es kommt selten vor, dass Tonda einmal fröhlich ist, denn in
seiner Vergangenheit hat sich seine Freundin selbst getötet. Tonda
übergibt Krabat sein Messer. Damit liefert er den anderen den Beweis,
dass sie Krabat vertrauen können, doch dieser weiß es nicht einmal
(S. 82-84). Krabat weiß schon, dass Tonda Gefahr droht, denn er hat
gesehen, dass sich das Messer schwarz verfärbt hat, als Tonda es
aufklappte. Tonda blieb als einziger gelassen, als alle anderen vor der
Silvesternacht aggressiv wurden. Angeblich hat sich Tonda das Genick
gebrochen, aber sein Tod wurde durch den Meister verursacht.
Was für eine Funktion hat Tonda im Roman?
Er ist der Altgesell der Mühle. Dass Krabat seinen Tod rächen will,
ist einer der Hauptgründe dafür, dass er gegen den Meister antritt. Mit
Tondas Hilfe übersteht Krabat die schwere Anfangszeit.
Michal
Michal ist im Buch ungefähr 20 Jahre alt. Er ist sehr stark und gutmütig,
genauso wie
sein Vetter Merten (vgl. S.24). Trotz ihrer Stärke hätten sie keine
Chance den Meister zu besiegen.
Denn der Meister hat das Böse auf seiner Seite. Michal hat dunkle Haare
und dunkle
Haut. Er hat immer das gleiche an: Eine Hose, ein Hemd, ein Kittel,
der Leibgurt,
das Schurztuch und eine Mütze. Michal spielt im Buch eine wichtige Rolle,
doch wichtiger ist z.B. Krabat, Juro oder Tonda. Denn Krabat ist die
Hauptperson in dem Buch.
Tonda oder Juro stehen ihm näher als Michal. Michal ist in der Beziehung
wichtig, dass er Krabats Freund ist. Er hilft ihm nach dem Tod von Tonda,
ihn zu vergessen und beantwortet Krabat viele Fragen, was er auf der
Mühle nicht versteht. Als Krabat einmal bei Michal über Tonda, der ihm im
Traum begegnet ist spricht und Krabat traurig ist,
sagt Michal zu Krabat:
,,Die Toten sind tot, sie werden nicht wieder lebendig, wenn man von
ihnen spricht. Also versuch ihn zu vergessen." (S.105)
Als Michal ermordet wird und man ihn begraben hat, im Wüsten Plan,
will keiner außer
Merten länger als nötig da bleiben. (S.165) Er schluchzt ein bisschen,
denn Michal ist ja mit ihm verwandt.
Krabat sieht Merten nach Michal trauern und Krabat erinnert sich als
Tonda Starb und Krabat dort stand. Als dann alle auf der Mühle sind, hat
man Michal schnell vergessen. Man hat sogar glauben können, dass es einen
Burschen namens Michal nie gegeben hat. Nur Merten dachte noch an ihn.
Er trauert leise vor sich hin. Weil Michal im
3. Jahr ermordet wurde kann man nicht mehr viel über ihn sagen.
Lyschko
Lyschko ist ein zaundürrer und langer Bursche mit spitzer Nase und
scheelem Blick.
Er ist ein Schnüffler und ist egoistisch, spitzt immer die Ohren,
schleicht immer und macht sich oft über viele lustig (Seite 23). Er
ist verschwätzt und hinterlistig, er schmeichelt sich bei dem Meister
ein, denn er will dem Meister gefallen und will, dass der Meister ihm
vertraut. Vielleicht macht er das auch, weil er nicht sterben will.
Lyschko will dem Meister gefallen, indem er den anderen nachspioniert
und er versucht, Geheimnisse herauszubekommen, um sie dann dem Meister
zu melden (Seite 206).
Lyschko verrät z.B.: Als Michal Witko zur Hand gegangen ist hat er das
dem Meister verpätzt und Michal bekam Schläge (S. 106/107).
Er versucht die Geheimnisse herauszufinden, indem er sich bei den anderen
einschmeichelt und sagt: ,,Ich kann dir helfen, ich habe nämlich ein paar
gute und geheime Mittel, doch ich muss natürlich erst einmal dein
Geheimnis wissen! " (Seite 206/207).
Ein Andermal, als Witko im zweiten Jahr neu dazugekommen ist, da zwingt
Lyschko Witko, seine Stiefel zu putzen. Doch Michal schimpft, er solle
seine Schuhe gefälligst selber sauber machen. Lyschko antwortete ihm
mit wenigem Eindruck: ,,Was ist schon dabei? Die Stiefel sind nass
gewesen - und Lehrjungen sind schließlich dazu da, dass sie arbeiten. "
Michal widerspricht ihm, aber Lyschko sagt nur: ,,Steck deine Nase nicht
in Dinge, die dich nichts angehen, oder bist du hier etwa der Altgesell? "
Michal antwortet ihm: ,,Nein, aber ich glaube, dass Hanzo es mir nicht
übel nimmt, wenn ich dir trotzdem sage, dass du dir in Zukunft deine
Stiefel selber putzt, Lyschko. Sonst könnte es sein, dass du Ärger
bekommst und kein Mensch sollte mir nachsagen, ich hätte dich nicht
gewarnt. " (S.106)
Doch Lyschko rächt sich! (siehe oberes Beispiel).
Außerdem wollen viele nichts mit ihm zu tun haben, weil sie dann Angst
haben, dass er sie verpetzt.
Lyschko lässt gerne andere für sich arbeiten (Seite 106).
Der Meister
Der Müller und zugleich Krabats Meister ist ein massiger, dunkel
gekleideter Mann. Er ist sehr bleich im Gesicht und ein schwarzes
Pflaster bedeckt sein linkes Auge. Er hat eine heißere Stimme und
spricht wendisch (Dialekt in Sachsen ). Schon gleich als Krabat in der
Mühle ist, kommt ihm der Meister anders und geheimnisvoll vor (er begrüßt
ihn zum Beispiel mit der linken Hand ). Als er ihn fragt, ob er sein
Lehrjunge werden will, ist Krabat sozusagen in seinen Bann gezogen und
kann nur noch mit "ja" antworten. (Seite 15-16)
Auch nachts, wenn Krabat träumt, fühlt er sich von ihm beobachtet, denn
er träumt Dinge, die nach einiger Zeit wirklich passieren, doch er wird
ständig von einäugigen Tieren beobachtet. In seinen Träumen versucht er
zwei mal wegzulaufen, doch jedesmal kommt er wieder an der Mühle an, vor
der der Meister schon auf ihn wartet. (Seite 28-31)
Krabat kann vor dem Meister nicht weglaufen, denn er besitzt sehr viel
Macht. (Seite 58) Aber doch gibt es jemanden, den er fürchtet : Der Mann
mit der Hahnenfeder - der Herr Gevatter. Denn immer, wenn er kommt und
die Müllerburschen sind nicht vollzählig, schuftet der Meister mit ihnen
um die Wette (Seite 32-38). Doch er lernte auch noch jemanden zu
fürchten: Pumphutt. Er maß sich mit ihm in einem Hahnenkampf bei dem der
Meister dann verlor. Pumphutt wird von allen Meistern gefürchtet, doch
man erkennt ihn nie gleich. Drei Tage und Nächte schloss sich der Meister
in der schwarzen Kammer ein, also musste seine Niederlage sehr kräftig
gewesen sein ( Seite 151-158). Er ist auch ein geheimer Berater des
sächsischen Kurfürsten und rät ihm, den Krieg um die polnische Krone
gegen den Schwedenkönig weiterzuführen. Um dort (nach Dresden )
hinzukommen, fliegt er sogar mit der Pferdekutsche ( Seite 110-116). Der
Meister ist sehr streng und unerbittlich. Deswegen darf er auch nichts
von der Kantorka ( das Mädchen, in das sich Krabat verliebt hat )
erfahren. Er würde sie umbringen. Er hat es schon einmal getan
( bei Tondas Freundin ) und es gibt keine Zweifel, dass er es nocheinmal
tun würde. Auch als Krabat sich in das Pferd verwandelte, das Juro
eigentlich hätte tun sollen, zeigte er überhaupt keine Gnade. Er
peitschte und schlug ihn, dass Krabat blutete, er hetzte ihn über Stock
und Stein, jagte ihn quer durch die Heiden, über Hecken und Wassergräben,
durch Dornengestrüpp und Moorast. Wenn Krabat nachließ, peitschte er ihn,
dass er meinte, es würden sich glühende Nägel in seine Haut bohren.
( Seite 62-68 )
Auch zu Juro ist er sehr gemein. Aber der Meister lernt den Burschen auch
sehr viel der schwarzen Magie aus dem Koraktor (ein in Leder
eingebundenes Buch ). Sie müssen aber nicht lernen, denn eigentlich ist
es dem Meister egal wann und wieviel sie lernen. Er hat aber auch
irgendwie vertrauen zu den Burschen und erzählt ihnen zum Beispiel, dass
er seinen besten Freund aus versehen getötet hat. Doch als der Meister
bemerkt, dass Krabat sehr viel - zu viel - lernt, droht Krabat Gefahr!
Wieder hat er auch einen Traum ( Vision ) : Er versucht seinen Sarg zu
zerhacken doch jedes mal setzt er sich wieder zusammen. Krabat weiß, dass
er bald sterben muss doch Juro hilft ihm, sich gegen den Meister zu
wiedersetzen, denn dies ist seine einzige Chance am Leben zu
bleiben - mit Hilfe der Kantorka. Sie muss jedoch den Meister bitten,
Krabat frei zulassen und eine Probe zu bestehen. Krabat und sie wagen
es ... die Probe wird bestanden weil die Kantorka ihn liebt und weil
Krabat Angst um sie hat. Der Meister sucht jemanden der sein Nachfolger
wird. Jemanden, der ihm abnimmt was er selbst nicht will (er hat sich
dem Teufel unterworfen und muss jedes Jahr ein Opfer bringen - wenn
nicht ist er selber dran ). Er will in die Politik und ein freier Mann
sein. Weil die Probe bestanden wurde, geht die Mühle in Flammen auf und
der Meister stirbt.
Kantorka
Der Name der Kantorka kommt in dem Buch "Krabat" nicht vor. Das ist gut
von Preußler überlegt, denn wenn der Meister herausfinden würde, dass
Krabat eine Freundin namens x hat, würde er sie umbringen. Deshalb
steht auch im Buch, dass Krabat in seinen Träumen der Kantorka nie in
das Gesicht sehen kann.
Über die Kantorka erfährt man folgendes:
" Krabat weiß nun, dass Kantorka helles Haar hat.
" Schmal ist sie und von hohem Wuchs und sie hat eine stolze Art,
" Die Augen sind groß und sanft,
" Sie ist ungefähr in Krabats Alter,
" Sie hat die reinste Stimme von allen Mädchen aus dem Dorf und darf
deshalb in der Osternacht vorsingen
Im Buch hat sie eine wichtige Rolle, weil sie am Schluss Krabat und die
anderen Müllerburschen rettet und zusammen mit Krabat den Meister
besiegt. Es gibt auch eine Stelle im Buch, in der man erfährt, dass es
nicht nur die eine Zauberkraft gibt, die Krabat lernt, sondern dass es
eine noch viel wichtigere gibt, und zwar den ,,Zauber der Liebe ", der
unbesiegbar ist.
Der Pumphutt
Er ist ein wendischer Mühlknappe wie Krabat und die anderen und kommt
aus der Gegend von Spohla das in der Lausitz liegt. Er ist dürr, lang
und so alt, dass niemand es bestimmen kann. Im linken Ohrläppchen hat
er einen kleinen goldenen Ring. Sein Hut ist dafür umso größer, mit
breiter Krempe und spitzem Kegel. Von seinem Hut hat er seinen Namen,
der Pumphutt, daran erkennt man ihn. Er ist ein Zauberer der größte
vielleicht, den es je in der Lausitz gegeben hat. Im Lebtag ist er ein
einfacher Müllerbursche.
Meister zu werden, hat er keine Lust gehabt. Er will ein Freier Bursche
werden und deshalb ist er auch kein Amtmann oder Ritter geworden. Er will
Sommers von Mühle zu Mühle ziehen, wie es ihm passt. Krabat, Lyschko und
die anderen wären gerne so ein großer Zauberer wie er. Im Roman kämpft
er gegen den Meister vom Koselbruch und gewinnt den Kampf. (S.125-132).
Seine Funktion im Roman
Die Geschichte von Pumphutt
Eigene Geschichten:
Das kalte Feuer
Der betrügerische Bäcker
Seine Funktion im Roman:
Er läuft von Mühle zu Mühle um nach dem rechten zu schauen, ob die
Mühlknappen genügend zu Essen und Trinken bekommen. Und ob die Meister
gerecht mit ihnen umgehen. Wenn dass nicht der Fall ist sorgt er dafür
indem er den Müllern die Mühle zum Stillstand bringt und ihnen eine
Liste gibt auf der steht was die Mühlknappen von nun an zu Essen
bekommen. Oder er fordert sie zum Kampf hinaus. Pumphutt ist ein freier
Bursche und zieht von Mühle zu Mühle. Er wünscht sich kein Leben bei
Hofe, den er liebt das Leben unter Müllerburschen. Er hat keine Lust,
etwas Höheres zu werden und sorgt für die Einhaltung zünftischer Regeln.
Er ist beliebt bei den Burschen weil er den Armen und Bedürftigen hilft.
Der Meister dagegen ist ein Untergebener des Gevatter und muß in der
Mühle bleiben. Er hat Spaß an der Ausübung seiner Macht und genießt
seinen Einfluß bei Hofe. Er ist gefürchtet bei jedermann, denn er straft
jeden Ungehorsamen unbarmherzig. Er scheut die Öffentlichkeit und sorgt
für absoluten Gehorsam.
Die Geschichte vom Pumphutt
In der Zwischengeschichte geht es um die Geschichte vom Pumphutt, die
von Andrusch erzählt wird. Krabat denkt während der Arbeit andauernd an
die Kantorka. Er hat Angst dass der Meister von ihr erfährt. Als sie mit
der Arbeit fertig sind, fordern sie Andrusch auf, die Geschichte vom
Pumphutt zu erzählen. Sie setzen sich um den Tisch und Andrusch fängt
an. Er erzählt, dass Pumphutt ein mächtiger Zauberer, mächtiger als der
Meister ist. Er ist dünn und man erkennt ihn erst, wenn er sein Werk
vollbracht hat. Eines Tages ist er an einer Mühle vorbeigekommen, deren
Meister sehr geizig war. Seine Müllerburschen mussten sehr hart arbeiten
und bekamen dafür kaum etwas zu essen. Als Pumphutt sich dort als
Müllerbursche meldet, merkt der Meister nicht, dass er es ist. Pumphutt
hilft den anderen Müllerburschen, indem er den Meister erpresst, indem er
die Mühle zum stehen bringt. er fordert, dass die Müllerburschen ihr
Leben lang genug zu essen haben, sonst wird die Mühle für immer still
stehen.
Weitere Geschichten von Pumphutt:
Das kalte Feuer
Es war einmal ein großer und kräftiger Bäcker, der der einzige Bäcker
von ganz Sollschwitz. Er war ein reicher, aber gieriger Mensch. Er
verkaufte das Brot und die Wecken für den dopelten Preis, obwohl die
Wecken zur Hälfte ausgehöhlt waren. Er verdiente sehr gut, aber nur, weil
der nächste Bäcker einen Tag zu Fuß im Norden lag. Eines Tages kam ein
Mann mit einem riesigen Hut und einem kleinem Ohrring aus reinem Gold,
der in der Sonne aufblinkte, Pumphutt in die Stadt Sollschwitz und er
ging zum Bäcker um Brot zu kaufen. Er sah es und mahnte ihn: "Morgen
sind die Brote voll, wenn nicht, wirst du bestraft." Der Bäcker
lachte: "Du willst mich bestrafen, du?" Pumphutt ging aus der Bäckerei
und verschwand. Der Bäcker ein schlechtes Gefühl an diesem Tag, und
manchmal hörte er Stimmen, die ihm immerwieder sagten: "Du wirst
bestraft." Doch ermachte sich nichts draus. Am Abend ging er im Dunkeln
nach Hause. Unterwegs begegneten ihm Leute, die einen todschwarzen Mantel
mit einer Kaputze, die einen Schatten auf ihr Gesicht warfen umhatten,
und er hörte sie flüstern: "Du wist bestraft." Er versuchte sich
einzureden dass das nur Einbildungen waren, die durch seine lange Arbeit
zustande kamen. Langsam bekam er Angst bis er es nicht mehr aushielt und
er bis zu seinem Haus gelaufen ist. Als die Stimmen aufhörten war er
beruhigt. Er ging schlafen und Träumte:
An einem schönem Morgen ging er zur Bäckerei um seinen Teig zu backen.
Zwei Stunden später öffnete er sie und wartete auf Kunden, und da kamen
auch schon die ersten, doch sie hatten diese Mäntel um. Sie hatten
kohlenschwarze Gesichter und gingen auf ihn zu, er fragte öfters, was sie
wollen, doch sie trieben ihn in die Ecke und sagten: "Du wirst bestraft."
Schweißgebadet wachte er auf und ging in die Bäckerei um das Brot zu
fertigen. Der ganze Tag hin verlief gut er hatte viele Kunden und er
hörte die Stimmen auch nicht mehr. Doch am Abend kam Pumphutt. Der Bäcker
fragte was er wolle. Pumphutt aber sagte nichts, er hob die Hände,
gleich darauf fingen zwei Brote an zu scheben. Erspreitzte seine Finger
da rissen die Brote entzwei. Die eine Hälfte der Brote war ausgehöhlt,
da sagte Pumphutt wieder: "Du wirst bestraft." Er schnipste in den
Fingern und ging weg. Dem Bäcker wurde es für den Bruchteil einer Sekunde
eiskalt. Am nächsten Tag machte er ein Feuer im Backofen, doch es war
durchsichtig blau. Er legte den Teig in den Ofen. Nach einer Zeit sah er
nach dem Brot, doch es war hart und kalt, einfach eingefroren. Er hielt
seine Hände über das Feuer. Es wurde ihm sofort kalt. Den Rest seines
Lebens spürte er keine Wärme mehr und so führte er ein eiskaltes Leben.
Der Mann mit der Hahnenfeder
Der Mann mit der Hahnenfeder kommt jede Neumondnacht mit schwerbeladenem
Fuhrwerk an die Mühle. Das Fuhrwerk hat eine schwarze Plane.
An diesem hat er sechs schwarze Rösser gespannt. Er trägt einen
hochgeschlagenen Mantelkragen und ein in die Stirn gezogenen Hut. An
seinem Hut hat er eine hellrote Hahnenfeder.
Das ist sein einziges Kennzeichen. Man erfährt im Roman nicht, wie er
heißt oder wo er herkommt. Er wird im Buch als böse dargesellt. Der Mann
mit der Hahnenfeder muss sehr viel Macht haben, denn er regiert über den
Müller.
Er kommt jede Neumondnacht mit einem beladenem Fuhrwerk. Die Mühlknappen
müssen dann die Säcke vom Fuhrwerk in den Toten Gang schleppen um sie zu
mahlen. Die gemahlenen Säcke müssen sie dann wieder auf sein Fuhrwerk
laden. Vielleicht ist es der Teufel.
Bestellnummer:
---------
Krabat/Otfried Preußler.-Stuttgart; Wien; Bern: Thienemann
ISBN3-522-13350-1
Eigene Meinung:
---------------
Das Buch ist nicht sonderlich schwer geschrieben. eigentlich müsste es
jeder über 10 Jahren verstehen. Ich würde es allerdings keinem Kind unter
acht Jahren vorsetzen weil es in diesem Buch doch manchmal ziemlich
hart zugeht.
Viel Spaß beim lesen
Euer Basti
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-20 18:22:58 mit dem Titel Krabat - ein geiles Buch
KRABAT
Autor:
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Der Autor dieses Buches heißt Otfried Preußler. Viele kennen ihr. Für
die, die ihn nicht kennen: Otfried Preußler ist der Autor vieler
Jugend- und Kinderbücher. Wie zum Beispiel "Hörbe mit dem großen Hut"
oder "Das kleine Gespenst". Außerdem ist er offizieller Träger des
Jugendliteraturpreises.
Biographie:
Otfried Preußler stammt aus dem Isergebirge(Sudeten).
Vater und Mutter wirkten im pädagogischen Bereich mit.
1944 geriet er als Soldat in russische Kriegefangenschaft, aus der er
5 Jahre später freigelassen wurde.
Otfried Preußler war nach seinem Studium im Jahre 1953 als Lehrer tätig.
1970 widmete er sich nun der Schriftstellerei.
Reisen führten Otfried Preußler in die CSSR,UDSSR, nach Polen und Italien.
Otfried Preußler hat drei Töchter und ist verheiratet.
Er ist auch in anderen Ländern sehr erfolgreich und wurde mehrmals
ausgezeichnet. Im Jahre 1972 war Otfried Preußler auf der Ehrenliste
des Internationalen HANS-CHRISTIAN-ANDERSEN-PREISES,1973 den Europäischen
Jugendbuchpreis, 1957 und 1961 je einen Sonderpreis im Rahmen des
Deutschen Jugendbuchpreises sowie 1979 den Sudetendeutschen Kulturpreis.
1971 schrieb Otfried Preußler das Buch"KRABAT". Zehn Jahre dauerte der
Entstehungsprozess ,bis Otfried Preußler aus dem sorbischen Sagenkreis
um Meister Krabat das Jugendbuch Krabat erarbeitet hatte.
Für die Hörspielfassungen des" Räuber Hotzenplotz" und der "Kleinen Hexe"
erhielt der Autor 1973 bzw. 1975 eine goldene Schallplatte.
Mit Hörspielen für Kinder und dem Buch "Der kleine Wassermann"(1956)
begann Otfried Preußler zu schreiben.Otfried Preußler hat auch zu
Bilderbüchern den Text verfasst. "Die dumme Augustine" wurde illustriert
von H.Lentz und es wurden acht Auflagen (76 000 Exemplare) verkauft.
Verlag:
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Der Verlag, für den Otfried Preußler seine Bücher schreib heißt
Thienemann. Allerdings schreiben für Thielemann auch andere Autoren wie
Michael Ende (starb 1995) mit "Der satanarcheolügenialkohöllische
Wurschpunsch" oder Henning Pawel mit "Das Geheimnis der Satanseiche".
Kommentare:
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Hessischer Rundfunk:
"Otfried Preußler ist der Autor dieses Außergewöhnlichen Buches, man
braucht ihr nicht vorzustellen. Sein großer Erfolg spricht für ihn - er
hat ihn verdient, weil er so viel kann. Und mehr noch: Er schafft es,
sein Können zu steigern."Krabat" ist wohl sein bisher bestes Buch: so
spannend,dass Kinder es verschlingen und mehr als einmal lesen werden,
und literarisch von solchen Rang, dass auch Erwachsene es mit Gewinn
lesen können. Alles ist hinreißend erzählt: ein meisterhaftes Buch."
Abendzeitung München:
"Otfried Preußlers Meisterstück ist der packende Roman "Krabat". Ein
Buch, das als Lied von der Freiheit, die manchen Menschen kostbarer ist
als Macht und Reichtum, sehr nachdenklich stimmt."
Jugendzeitschriften-Warte:
"Wie Otfried Preußler den Stoff sprachlich gepackt hat, daran kann man
nur seine Freude haben.Die Jungeren wird er regelrecht in seinen Bann
schlagen."
Deutscher Jugendbuchpreis; Europäischer Jugendbuchpreis;
Polnischer Jugendbuchpreis; Holländischer Jugendbuchpreis
"Silberner Griffel"; Ehrenliste der amerikanischen Büchereien
Vier bedeutende Auszeichnungen hat "Krabat" erhalten; die Kritik
hob den Roman als Otfried Preußlers bedeutendstes Werk hervor, der
hier Motive der Volkssage zu einer Geschichte von unheimlicher Spannung
verwoben hat, die Jugendliche wie Erwachsene gleichermaßen zu fesseln
versteht. Die klare, einfache Sprache und die überlegene Komposition
dieser Geschichte vom magischen Spiel um die Freiheit eines Menschen
verleihen ihr Eindringlichkeit und hohen literarischen Rang.
Die wichtigsten Charakrere
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Krabat
Krabat ist arm und, wie es aussieht, obdachlos. Er ist am Anfang
des Romans 14 Jahre alt , gerade im Stimmbruch und zieht gegen das Gesetz
als Dreikönig durch die Städte (s.11+12). Er will mutig sein, hört nicht
auf seine Angst und tritt so manchmal ganz schön ins Fettnäpfchen. Dies
jedoch auch, weil er sehr neu- und wissbegierig ist. Er riskiert viel und
zieht deshalb oft den Zorn des Meisters auf sich (z.B. S. 135 -138), der
am Schluss jedoch so überzeugt von Krabat ist, dass er ihm seine Stelle
überlassen will. Fast alle anderen Müllerburschen (bis auf Lyschko)
fassen schnell Vertrauen zu ihm und finden ihn sympatisch.
Der Weg zur Mühle
Krabat war im Alter von 14 Jahren. Er zog mit noch zwei Betteljungen
als Dreikönige um die Stadt. Als sie eines Abends mal wieder auf einem
Heuboden übernachteten, hatte Krabat zum ersten Mal den seltsamen
Traum: 11 Raben saßen auf einer Stange. Neben dem elften Raben war noch
ein Platz frei. Eine heisere Stimme sagte: "Krabat, komm' in die Mühle
nach Schwarzkollm!" Diesen Traum hatte er immer wieder. Im Morgengrauen
eines schönen Tages folgte er dann der Stimme und ging nach Schwarzkollm.
Er erreichte Schwarzkollm gegen Abend. Es war ein ganz normales
Heidendorf. Krabat fragte nach der Mühle. Ein alter Mann wusste, wo sie
war, stand Krabat jedoch misstrauisch gegenüber.
Krabat dankte für die Auskunft und folgte der Beschreibung durch den Wald.
Doch je mehr er sich der Mühle näherte, desto kälter und dunkler wurde es.
Plötzlich gab es ein helles Licht und die Mühle lag wie ein Raubtier,
das auf Beute lauert, direkt vor ihm.
Juro
Juro ist ein stämmiger Bursche mit kurzen Beinen und einem flachen,
von Sommersprossen gesprenkelten Mondgesicht (Seite 24 mitte).
Er macht die ungeliebte Arbeit (Haushalt), um am Leben zu bleiben. In
der Mühle stellt er sich für dumm, damit ihm der Meister nicht auf
die Schliche kommt, denn Juro weiß mehr als der Meister, weil er oft
in der Schwarzen Kammer putzen muss. Wenn er dort putzt, liest er im
Koraktor (ein geheimes Zauberbuch, das viele gefährliche Zaubersprüche
enthält die den Meister besiegen könnten). Wenn der Meister erfährt, dass
Juro im Koraktor gelesen hat, muss Juro sterben. Juro rettet Krabats
Leben des öfteren (Seite 121) z.B. : als er das Taschenmesser
( von Tonda ) öffnete und sah, dass die Klinge schwarz ist.
Juro kann viel mehr als er zugibt. Er weiß ein paar Geheimnisse vom
Meister, die er sammelt um ihn besiegen zu können. Juro hat eine magische
Salbe die Schnittwunden, Entzündungen... wie aus Geisterhand
verschwinden lässt, doch er sagt, die Salbe sei von seiner
Großmutter (Seite139f), damit Krabat nicht merkt, dass er gut zaubern
kann. Er kennt auch den Drudenfuß (ein sternförmiges, in einem Zug
gezeichnetes mystisches Zeichen), die er benutzt, wenn er mit Krabat über
Dinge reden will, die der Meister nicht wissen soll, z.B. : dass Juro
heimlich im Koraktor liest. Wenn Juro den Drudenfuß um Krabat und sich
zeichnet, denken der Meister oder Andere nicht an die Beiden. Dort redet
er mit Krabat über den Meister und wie man ihn besiegen könnte. Juro
weiß, dass er das nicht allein schaffen kann und bittet Krabat, ihm zu
helfen, denn er ist sich sicher, dass Krabat die Kraft und den Mut dazu
hat, den Meister zu besiegen. Er bringt ihm bei, wie er sich gegen den
Meister wehren kann.
Juro liest als einziger der Müllerburschen im Koraktor, weil er in der
Schwarzen Kammer putzen muss und sich dabei die besten Zaubersprüche
durchliest und einprägt.
Tonda
Was für ein Mensch ist Tonda?
Ein großer Ernst geht von seinen Augen aus. Er behandelt Leute gelassen
und freundlich (S. 18). Im Roman behandelt er Krabat sehr rücksichtsvoll.
Er hilft Krabat (z. B., S. 21) und deswegen stirbt er am Jahresende.
Juro wird von Tonda nicht verspottet (S. 25). Wenn es Krabat schlecht
geht, bemerkt es Tonda (S. 38). Den ganzen Roman über ist Tonda ein
ruhiger Mensch. Sagen tut er nicht mehr, als nötig ist. Er fühlt sich
verantwortlich für den Tod seines Mädchens. Er ist ein hilfsbereiter
Mensch. Es kommt selten vor, dass Tonda einmal fröhlich ist, denn in
seiner Vergangenheit hat sich seine Freundin selbst getötet. Tonda
übergibt Krabat sein Messer. Damit liefert er den anderen den Beweis,
dass sie Krabat vertrauen können, doch dieser weiß es nicht einmal
(S. 82-84). Krabat weiß schon, dass Tonda Gefahr droht, denn er hat
gesehen, dass sich das Messer schwarz verfärbt hat, als Tonda es
aufklappte. Tonda blieb als einziger gelassen, als alle anderen vor der
Silvesternacht aggressiv wurden. Angeblich hat sich Tonda das Genick
gebrochen, aber sein Tod wurde durch den Meister verursacht.
Was für eine Funktion hat Tonda im Roman?
Er ist der Altgesell der Mühle. Dass Krabat seinen Tod rächen will,
ist einer der Hauptgründe dafür, dass er gegen den Meister antritt. Mit
Tondas Hilfe übersteht Krabat die schwere Anfangszeit.
Michal
Michal ist im Buch ungefähr 20 Jahre alt. Er ist sehr stark und gutmütig,
genauso wie
sein Vetter Merten (vgl. S.24). Trotz ihrer Stärke hätten sie keine
Chance den Meister zu besiegen.
Denn der Meister hat das Böse auf seiner Seite. Michal hat dunkle Haare
und dunkle
Haut. Er hat immer das gleiche an: Eine Hose, ein Hemd, ein Kittel,
der Leibgurt,
das Schurztuch und eine Mütze. Michal spielt im Buch eine wichtige Rolle,
doch wichtiger ist z.B. Krabat, Juro oder Tonda. Denn Krabat ist die
Hauptperson in dem Buch.
Tonda oder Juro stehen ihm näher als Michal. Michal ist in der Beziehung
wichtig, dass er Krabats Freund ist. Er hilft ihm nach dem Tod von Tonda,
ihn zu vergessen und beantwortet Krabat viele Fragen, was er auf der
Mühle nicht versteht. Als Krabat einmal bei Michal über Tonda, der ihm im
Traum begegnet ist spricht und Krabat traurig ist,
sagt Michal zu Krabat:
,,Die Toten sind tot, sie werden nicht wieder lebendig, wenn man von
ihnen spricht. Also versuch ihn zu vergessen." (S.105)
Als Michal ermordet wird und man ihn begraben hat, im Wüsten Plan,
will keiner außer
Merten länger als nötig da bleiben. (S.165) Er schluchzt ein bisschen,
denn Michal ist ja mit ihm verwandt.
Krabat sieht Merten nach Michal trauern und Krabat erinnert sich als
Tonda Starb und Krabat dort stand. Als dann alle auf der Mühle sind, hat
man Michal schnell vergessen. Man hat sogar glauben können, dass es einen
Burschen namens Michal nie gegeben hat. Nur Merten dachte noch an ihn.
Er trauert leise vor sich hin. Weil Michal im
3. Jahr ermordet wurde kann man nicht mehr viel über ihn sagen.
Lyschko
Lyschko ist ein zaundürrer und langer Bursche mit spitzer Nase und
scheelem Blick.
Er ist ein Schnüffler und ist egoistisch, spitzt immer die Ohren,
schleicht immer und macht sich oft über viele lustig (Seite 23). Er
ist verschwätzt und hinterlistig, er schmeichelt sich bei dem Meister
ein, denn er will dem Meister gefallen und will, dass der Meister ihm
vertraut. Vielleicht macht er das auch, weil er nicht sterben will.
Lyschko will dem Meister gefallen, indem er den anderen nachspioniert
und er versucht, Geheimnisse herauszubekommen, um sie dann dem Meister
zu melden (Seite 206).
Lyschko verrät z.B.: Als Michal Witko zur Hand gegangen ist hat er das
dem Meister verpätzt und Michal bekam Schläge (S. 106/107).
Er versucht die Geheimnisse herauszufinden, indem er sich bei den anderen
einschmeichelt und sagt: ,,Ich kann dir helfen, ich habe nämlich ein paar
gute und geheime Mittel, doch ich muss natürlich erst einmal dein
Geheimnis wissen! " (Seite 206/207).
Ein Andermal, als Witko im zweiten Jahr neu dazugekommen ist, da zwingt
Lyschko Witko, seine Stiefel zu putzen. Doch Michal schimpft, er solle
seine Schuhe gefälligst selber sauber machen. Lyschko antwortete ihm
mit wenigem Eindruck: ,,Was ist schon dabei? Die Stiefel sind nass
gewesen - und Lehrjungen sind schließlich dazu da, dass sie arbeiten. "
Michal widerspricht ihm, aber Lyschko sagt nur: ,,Steck deine Nase nicht
in Dinge, die dich nichts angehen, oder bist du hier etwa der Altgesell? "
Michal antwortet ihm: ,,Nein, aber ich glaube, dass Hanzo es mir nicht
übel nimmt, wenn ich dir trotzdem sage, dass du dir in Zukunft deine
Stiefel selber putzt, Lyschko. Sonst könnte es sein, dass du Ärger
bekommst und kein Mensch sollte mir nachsagen, ich hätte dich nicht
gewarnt. " (S.106)
Doch Lyschko rächt sich! (siehe oberes Beispiel).
Außerdem wollen viele nichts mit ihm zu tun haben, weil sie dann Angst
haben, dass er sie verpetzt.
Lyschko lässt gerne andere für sich arbeiten (Seite 106).
Der Meister
Der Müller und zugleich Krabats Meister ist ein massiger, dunkel
gekleideter Mann. Er ist sehr bleich im Gesicht und ein schwarzes
Pflaster bedeckt sein linkes Auge. Er hat eine heißere Stimme und
spricht wendisch (Dialekt in Sachsen ). Schon gleich als Krabat in der
Mühle ist, kommt ihm der Meister anders und geheimnisvoll vor (er begrüßt
ihn zum Beispiel mit der linken Hand ). Als er ihn fragt, ob er sein
Lehrjunge werden will, ist Krabat sozusagen in seinen Bann gezogen und
kann nur noch mit "ja" antworten. (Seite 15-16)
Auch nachts, wenn Krabat träumt, fühlt er sich von ihm beobachtet, denn
er träumt Dinge, die nach einiger Zeit wirklich passieren, doch er wird
ständig von einäugigen Tieren beobachtet. In seinen Träumen versucht er
zwei mal wegzulaufen, doch jedesmal kommt er wieder an der Mühle an, vor
der der Meister schon auf ihn wartet. (Seite 28-31)
Krabat kann vor dem Meister nicht weglaufen, denn er besitzt sehr viel
Macht. (Seite 58) Aber doch gibt es jemanden, den er fürchtet : Der Mann
mit der Hahnenfeder - der Herr Gevatter. Denn immer, wenn er kommt und
die Müllerburschen sind nicht vollzählig, schuftet der Meister mit ihnen
um die Wette (Seite 32-38). Doch er lernte auch noch jemanden zu
fürchten: Pumphutt. Er maß sich mit ihm in einem Hahnenkampf bei dem der
Meister dann verlor. Pumphutt wird von allen Meistern gefürchtet, doch
man erkennt ihn nie gleich. Drei Tage und Nächte schloss sich der Meister
in der schwarzen Kammer ein, also musste seine Niederlage sehr kräftig
gewesen sein ( Seite 151-158). Er ist auch ein geheimer Berater des
sächsischen Kurfürsten und rät ihm, den Krieg um die polnische Krone
gegen den Schwedenkönig weiterzuführen. Um dort (nach Dresden )
hinzukommen, fliegt er sogar mit der Pferdekutsche ( Seite 110-116). Der
Meister ist sehr streng und unerbittlich. Deswegen darf er auch nichts
von der Kantorka ( das Mädchen, in das sich Krabat verliebt hat )
erfahren. Er würde sie umbringen. Er hat es schon einmal getan
( bei Tondas Freundin ) und es gibt keine Zweifel, dass er es nocheinmal
tun würde. Auch als Krabat sich in das Pferd verwandelte, das Juro
eigentlich hätte tun sollen, zeigte er überhaupt keine Gnade. Er
peitschte und schlug ihn, dass Krabat blutete, er hetzte ihn über Stock
und Stein, jagte ihn quer durch die Heiden, über Hecken und Wassergräben,
durch Dornengestrüpp und Moorast. Wenn Krabat nachließ, peitschte er ihn,
dass er meinte, es würden sich glühende Nägel in seine Haut bohren.
( Seite 62-68 )
Auch zu Juro ist er sehr gemein. Aber der Meister lernt den Burschen auch
sehr viel der schwarzen Magie aus dem Koraktor (ein in Leder
eingebundenes Buch ). Sie müssen aber nicht lernen, denn eigentlich ist
es dem Meister egal wann und wieviel sie lernen. Er hat aber auch
irgendwie vertrauen zu den Burschen und erzählt ihnen zum Beispiel, dass
er seinen besten Freund aus versehen getötet hat. Doch als der Meister
bemerkt, dass Krabat sehr viel - zu viel - lernt, droht Krabat Gefahr!
Wieder hat er auch einen Traum ( Vision ) : Er versucht seinen Sarg zu
zerhacken doch jedes mal setzt er sich wieder zusammen. Krabat weiß, dass
er bald sterben muss doch Juro hilft ihm, sich gegen den Meister zu
wiedersetzen, denn dies ist seine einzige Chance am Leben zu
bleiben - mit Hilfe der Kantorka. Sie muss jedoch den Meister bitten,
Krabat frei zulassen und eine Probe zu bestehen. Krabat und sie wagen
es ... die Probe wird bestanden weil die Kantorka ihn liebt und weil
Krabat Angst um sie hat. Der Meister sucht jemanden der sein Nachfolger
wird. Jemanden, der ihm abnimmt was er selbst nicht will (er hat sich
dem Teufel unterworfen und muss jedes Jahr ein Opfer bringen - wenn
nicht ist er selber dran ). Er will in die Politik und ein freier Mann
sein. Weil die Probe bestanden wurde, geht die Mühle in Flammen auf und
der Meister stirbt.
Kantorka
Der Name der Kantorka kommt in dem Buch "Krabat" nicht vor. Das ist gut
von Preußler überlegt, denn wenn der Meister herausfinden würde, dass
Krabat eine Freundin namens x hat, würde er sie umbringen. Deshalb
steht auch im Buch, dass Krabat in seinen Träumen der Kantorka nie in
das Gesicht sehen kann.
Über die Kantorka erfährt man folgendes:
" Krabat weiß nun, dass Kantorka helles Haar hat.
" Schmal ist sie und von hohem Wuchs und sie hat eine stolze Art,
" Die Augen sind groß und sanft,
" Sie ist ungefähr in Krabats Alter,
" Sie hat die reinste Stimme von allen Mädchen aus dem Dorf und darf
deshalb in der Osternacht vorsingen
Im Buch hat sie eine wichtige Rolle, weil sie am Schluss Krabat und die
anderen Müllerburschen rettet und zusammen mit Krabat den Meister
besiegt. Es gibt auch eine Stelle im Buch, in der man erfährt, dass es
nicht nur die eine Zauberkraft gibt, die Krabat lernt, sondern dass es
eine noch viel wichtigere gibt, und zwar den ,,Zauber der Liebe ", der
unbesiegbar ist.
Der Pumphutt
Er ist ein wendischer Mühlknappe wie Krabat und die anderen und kommt
aus der Gegend von Spohla das in der Lausitz liegt. Er ist dürr, lang
und so alt, dass niemand es bestimmen kann. Im linken Ohrläppchen hat
er einen kleinen goldenen Ring. Sein Hut ist dafür umso größer, mit
breiter Krempe und spitzem Kegel. Von seinem Hut hat er seinen Namen,
der Pumphutt, daran erkennt man ihn. Er ist ein Zauberer der größte
vielleicht, den es je in der Lausitz gegeben hat. Im Lebtag ist er ein
einfacher Müllerbursche.
Meister zu werden, hat er keine Lust gehabt. Er will ein Freier Bursche
werden und deshalb ist er auch kein Amtmann oder Ritter geworden. Er will
Sommers von Mühle zu Mühle ziehen, wie es ihm passt. Krabat, Lyschko und
die anderen wären gerne so ein großer Zauberer wie er. Im Roman kämpft
er gegen den Meister vom Koselbruch und gewinnt den Kampf. (S.125-132).
Seine Funktion im Roman
Die Geschichte von Pumphutt
Eigene Geschichten:
Das kalte Feuer
Der betrügerische Bäcker
Seine Funktion im Roman:
Er läuft von Mühle zu Mühle um nach dem rechten zu schauen, ob die
Mühlknappen genügend zu Essen und Trinken bekommen. Und ob die Meister
gerecht mit ihnen umgehen. Wenn dass nicht der Fall ist sorgt er dafür
indem er den Müllern die Mühle zum Stillstand bringt und ihnen eine
Liste gibt auf der steht was die Mühlknappen von nun an zu Essen
bekommen. Oder er fordert sie zum Kampf hinaus. Pumphutt ist ein freier
Bursche und zieht von Mühle zu Mühle. Er wünscht sich kein Leben bei
Hofe, den er liebt das Leben unter Müllerburschen. Er hat keine Lust,
etwas Höheres zu werden und sorgt für die Einhaltung zünftischer Regeln.
Er ist beliebt bei den Burschen weil er den Armen und Bedürftigen hilft.
Der Meister dagegen ist ein Untergebener des Gevatter und muß in der
Mühle bleiben. Er hat Spaß an der Ausübung seiner Macht und genießt
seinen Einfluß bei Hofe. Er ist gefürchtet bei jedermann, denn er straft
jeden Ungehorsamen unbarmherzig. Er scheut die Öffentlichkeit und sorgt
für absoluten Gehorsam.
Die Geschichte vom Pumphutt
In der Zwischengeschichte geht es um die Geschichte vom Pumphutt, die
von Andrusch erzählt wird. Krabat denkt während der Arbeit andauernd an
die Kantorka. Er hat Angst dass der Meister von ihr erfährt. Als sie mit
der Arbeit fertig sind, fordern sie Andrusch auf, die Geschichte vom
Pumphutt zu erzählen. Sie setzen sich um den Tisch und Andrusch fängt
an. Er erzählt, dass Pumphutt ein mächtiger Zauberer, mächtiger als der
Meister ist. Er ist dünn und man erkennt ihn erst, wenn er sein Werk
vollbracht hat. Eines Tages ist er an einer Mühle vorbeigekommen, deren
Meister sehr geizig war. Seine Müllerburschen mussten sehr hart arbeiten
und bekamen dafür kaum etwas zu essen. Als Pumphutt sich dort als
Müllerbursche meldet, merkt der Meister nicht, dass er es ist. Pumphutt
hilft den anderen Müllerburschen, indem er den Meister erpresst, indem er
die Mühle zum stehen bringt. er fordert, dass die Müllerburschen ihr
Leben lang genug zu essen haben, sonst wird die Mühle für immer still
stehen.
Weitere Geschichten von Pumphutt:
Das kalte Feuer
Es war einmal ein großer und kräftiger Bäcker, der der einzige Bäcker
von ganz Sollschwitz. Er war ein reicher, aber gieriger Mensch. Er
verkaufte das Brot und die Wecken für den dopelten Preis, obwohl die
Wecken zur Hälfte ausgehöhlt waren. Er verdiente sehr gut, aber nur, weil
der nächste Bäcker einen Tag zu Fuß im Norden lag. Eines Tages kam ein
Mann mit einem riesigen Hut und einem kleinem Ohrring aus reinem Gold,
der in der Sonne aufblinkte, Pumphutt in die Stadt Sollschwitz und er
ging zum Bäcker um Brot zu kaufen. Er sah es und mahnte ihn: "Morgen
sind die Brote voll, wenn nicht, wirst du bestraft." Der Bäcker
lachte: "Du willst mich bestrafen, du?" Pumphutt ging aus der Bäckerei
und verschwand. Der Bäcker ein schlechtes Gefühl an diesem Tag, und
manchmal hörte er Stimmen, die ihm immerwieder sagten: "Du wirst
bestraft." Doch ermachte sich nichts draus. Am Abend ging er im Dunkeln
nach Hause. Unterwegs begegneten ihm Leute, die einen todschwarzen Mantel
mit einer Kaputze, die einen Schatten auf ihr Gesicht warfen umhatten,
und er hörte sie flüstern: "Du wist bestraft." Er versuchte sich
einzureden dass das nur Einbildungen waren, die durch seine lange Arbeit
zustande kamen. Langsam bekam er Angst bis er es nicht mehr aushielt und
er bis zu seinem Haus gelaufen ist. Als die Stimmen aufhörten war er
beruhigt. Er ging schlafen und Träumte:
An einem schönem Morgen ging er zur Bäckerei um seinen Teig zu backen.
Zwei Stunden später öffnete er sie und wartete auf Kunden, und da kamen
auch schon die ersten, doch sie hatten diese Mäntel um. Sie hatten
kohlenschwarze Gesichter und gingen auf ihn zu, er fragte öfters, was sie
wollen, doch sie trieben ihn in die Ecke und sagten: "Du wirst bestraft."
Schweißgebadet wachte er auf und ging in die Bäckerei um das Brot zu
fertigen. Der ganze Tag hin verlief gut er hatte viele Kunden und er
hörte die Stimmen auch nicht mehr. Doch am Abend kam Pumphutt. Der Bäcker
fragte was er wolle. Pumphutt aber sagte nichts, er hob die Hände,
gleich darauf fingen zwei Brote an zu scheben. Erspreitzte seine Finger
da rissen die Brote entzwei. Die eine Hälfte der Brote war ausgehöhlt,
da sagte Pumphutt wieder: "Du wirst bestraft." Er schnipste in den
Fingern und ging weg. Dem Bäcker wurde es für den Bruchteil einer Sekunde
eiskalt. Am nächsten Tag machte er ein Feuer im Backofen, doch es war
durchsichtig blau. Er legte den Teig in den Ofen. Nach einer Zeit sah er
nach dem Brot, doch es war hart und kalt, einfach eingefroren. Er hielt
seine Hände über das Feuer. Es wurde ihm sofort kalt. Den Rest seines
Lebens spürte er keine Wärme mehr und so führte er ein eiskaltes Leben.
Der Mann mit der Hahnenfeder
Der Mann mit der Hahnenfeder kommt jede Neumondnacht mit schwerbeladenem
Fuhrwerk an die Mühle. Das Fuhrwerk hat eine schwarze Plane.
An diesem hat er sechs schwarze Rösser gespannt. Er trägt einen
hochgeschlagenen Mantelkragen und ein in die Stirn gezogenen Hut. An
seinem Hut hat er eine hellrote Hahnenfeder.
Das ist sein einziges Kennzeichen. Man erfährt im Roman nicht, wie er
heißt oder wo er herkommt. Er wird im Buch als böse dargesellt. Der Mann
mit der Hahnenfeder muss sehr viel Macht haben, denn er regiert über den
Müller.
Er kommt jede Neumondnacht mit einem beladenem Fuhrwerk. Die Mühlknappen
müssen dann die Säcke vom Fuhrwerk in den Toten Gang schleppen um sie zu
mahlen. Die gemahlenen Säcke müssen sie dann wieder auf sein Fuhrwerk
laden. Vielleicht ist es der Teufel.
Bestellnummer:
---------
Krabat/Otfried Preußler.-Stuttgart; Wien; Bern: Thienemann
ISBN3-522-13350-1
Preis: 24,99
Eigene Meinung:
---------------
Das Buch ist nicht sonderlich schwer geschrieben. eigentlich müsste es
jeder über 10 Jahren verstehen. Ich würde es allerdings keinem Kind unter
acht Jahren vorsetzen weil es in diesem Buch doch manchmal ziemlich
hart zugeht.
Viel Spaß beim lesen
Euer Basti weiterlesen schließen -
Falsch! Wird gelöscht!
Pro:
Geschichte zum Anfassen
Kontra:
zwangsweise zeitlich stark beschränkt
Empfehlung:
Nein
Berlin vor 155 Jahren. Wohnsitz des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV., mit ungefähr 400.000 Einwohnern für damalige Verhältnisse fast eine Metropole.
Wer wissen will, wie es weiter geht, sollte die Meinung in der richtigen Kategorie lesen, hier habe ich die Auslöschung beantragt...
Was mache ich denn jetzt, um die Wortzahl vollzukriegen???
Kennt ihr schon die letzten Worte...
... des Bergsteigers (1): "War'n gar nicht mal teuer, diese
Karabinerhaken..."
... des Bergsteigers (2): "Das Seil hält."
... des Bettnässers: "Mach mal die Heizdecke an..."
... des Biologen: "Die Schlange kenne ich - die ist nicht giftig!"
... des Blinden: "Ist der Bus schon durch?"
... des Börsenmaklers: "Sofort alles kaufen!"
... des Briefträgers: "Guuuuuutes Hundchen, braaaaves Hundchen..."
... des Bombenentschärfers: "Ich nehme den roten Draht."
... des Bungee-Jumpers (1): "Nein, das hält."
... des Bungee-Jumpers (2): "Hurrrrrraaaaaaaaaa!!!"
... des Busfahrers: "CCCCCCHHHHHHHHHRRRRRRRRRR"
... des Bürgermeisters von Hiroshima: "Was zur Hölle ist denn das?"
... des Capitains der Columbia: "Lass mal die Frau ans Steuer!"
... der Challenger Crew : "Lasst die Frau mal ans Steuer"
... des Chefs: "Tolles Geschenk! - So ein Feuerzeug in Revolverform!"
... des Chemikers (1): "So, und nun noch etwas von diesem Zeug..."
... des Chemikers (2): "Und nun der Geschmackstest"
... des Chemikers (3): "Diese Verbindung nur ganz leicht schütteln."
... des Co-Piloten: "Was meinst Du mit 'Ich hab vergessen zu tanken'?" weiterlesen schließen -
Blauvogel spannendes Jugendbuch
Pro:
Spannend und preiswert
Kontra:
Ihre Kinder werden einige Zeit nicht ansprechbar sein
Empfehlung:
Nein
Liebe Yopi-Mitglieder,
manchmal ist es an der Zeit, seine Kinder mit Geschenken zu beglücken. Handys, Roller und Computerspiele stehen ganz oben auf der Wunschliste unserer Lieben.
Nicht alle Eltern können sich diese Dinge leisten. Ebenso ist der Sinn und Zweck der Wunschartikel mehr als fraglich. Mit Grausen stelle ich immer wieder fest, dass die Kinder immer schlechter lesen, und dass die Fantasie immer mehr schwindet. Wollen sie ihren Kindern wirklich etwas gutes tun, dann schenken sie ihnen einfach mal ein gutes Buch. Beim Preis von 7 - 10 € wird auch kein allzu großes Loch in die Haushaltskasse gerissen.
Gerade die 11 bis 14 jährigen haben viele Flausen im Kopf. Da muss ein Buch dann wenigstens spannend sein. Als ich in Internet stöberte, entdeckte ich die Buchautorin Anna Jürgen. Sie schrieb schon vor Jahren das Buch -Blauvogel-, Wahlsohn der Irokesen
Die Geschichte spielt in Amerika in der Zeit, als es dort noch Indianer gab, die von den englischen und französichen Besetzern verfolgt wurden. Ein englischer Junge wird bei Nacht und Nebel von einer Gruppe Indianer, von dem Stamm der Irokesen, entführt. Der Junge hat natürlich furchtbare Angst. Er kennt Indianer nur als blutrünstige Rothäute. Er fürchtet um sein Leben. Schnell merkt er aber, dass man ihm nichts böses will. Im Gegenteil, der Häuptling, er hat seinen eigenen Sohn verloren, adoptiert den Jungen. Langsam wird aus ihm ein richtiger Indianerjunge. Anfangs von den anderen Jungen verspottet, wird er später durch eine mutige Tat der Angesehenste.
Das Buch ist aus der Sicht des Jungen geschrieben. Mit allen Gefühlen und Eindrücken, die ein solches Kind hat. Man lernt so die Kultur der Indianer dieser Zeit kennen, mit allen Höhen und Tiefen, im Sommer und Winter. Spannung bis zum Schluss ist garantiert. Auch sehr lustige Passagen gibt es. Auf jeden Fall regt das Buch auch zum Nachdenken an und fördert durch die beispielhaften Erzählungen die Fantasie.
Ich selbst habe das Buch auch in meiner Jugend gelesen. Als ich bei Aldi mal Ahornsirup sah, habe ich mich spontan an das Buch erinnert. Es war die Lieblingsspeise der Indianer und des Jungen. Der Geschmack des Sirups wurde so plastisch beschrieben, dass mir schon damals das Wasser im Munde zusammenlief. Jedenfalls habe ich mir nur durch die Beschreibung den Sirup gekauft und wurde auch nicht enttäuscht. Ich will damit nur zum Ausdruck bringen, dass mir dieses Buch eine angenehme, anhaltende Erinnerung gebracht hat.
Zwischenzeitlich lief im Kinderkanal eine Serie zu dem Buch. Ich muss aber sagen, dass ich maßlos enttäuscht von der Serie war. Der Inhalt wurde stark verändert und man erlebte die Geschichte nicht mehr aus der Sicht des Jungen, sondern als Außenstehender. Das aber nahm die ganze Spannung. Eine frühere Verfilmung, vor kurzem im Fernsehen gesendet, kam da der Sache schon näher.
Fazit: Das Buch ist allen Kindern, Jungen und Mädchen gleichermaßen, ab ca 11 Jahren, zu empfehlen. Wenn ihre Kinder dann nachts heimlich im Bett lesen, anstatt sich mit dem Compi zu beschäftigen, dann werden sie mir Recht geben. Euer rsdcberlin weiterlesen schließen -
EINE UNGLAUBLICHE ENTDECKUNG
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Gestern war eigentlich ein ganz normaler Tag. Ich war allein zu Hause und habe meine Hausaufgaben gemacht. Es war sehr warm, und deshalb hatte ich das Fenster geöffnet. Auf einmal kam eine weiße Taube ins Fenster geflogen. Sie war ganz ausgehungert, also beschloss ich, ihr ein Schälchen Sonnenblu-menkerne zu geben. Nach ein paar Minuten waren die Körner aufgepickt. Sie flog von Schrank zu Schrank.
Die Kellertür stand offen sie flog hinunter. Ich lief ihr nach und machte das Licht an. Als ich wieder nach unten guckte, sah ich auf dem Boden ein kleines zerknittertes Zettelchen. Ich hob es auf, und faltete es auseinander. Darin stand:
„Gehe immer weiter die Treppe hinunter und hebe dann den Teppich hoch! Da wirst du etwas Merkwürdiges entdecken!!!“
Unter dem Text war eine kleine Karte gezeichnet, wo der Teppich ist und un-ter dem Teppich war ein kleines gelbes Licht gezeichnet. Aber ich fragte mich, wer wohl das alles getan hat und warum bei uns im Keller so was ver-steckt war.
Da fiel mir ein, dass ich die weiße Taube gar nicht mehr gesehen hatte. Das letztere war mir aber ehrlich gesagt nicht so wichtig und ich ging mit langsa-men Schritten die Treppe hinunter. Nun war ich beim Teppich angekommen und hob ihn hoch. Ich sah einen gelblich leuchtenden Schlüssel.
Die Taube kam hinter einer großen Kiste hervor geflogen und steuerte genau auf den Schlüssel zu. Sie krallte ihn sich und flatterte wieder hinter die Kiste. Mir blieb nichts anderes übrig, als ihr nach zulaufen. Hinter der großen Kiste sah ich einen langen Gang, der mir noch nie aufgefallen war. Er war stock-dunkel.
Ich ging langsam und zögernd hinein und zitterte am ganzen Körper. Aber auf dem Fußboden lag wieder der erleuchtete Schlüssel. Den hob ich auf und sah wieder die Taube vor mir herumflattern. Der Gang hörte gar nicht mehr auf, im Gegensatz, er wurde immer länger. Es kam mir vor als ob ich schon stun-denlang gelaufen wäre!
Ich fasste in meine Hosentasche und fühlte dass ich noch irgendetwas rundes in ihr trug. Ich holte es heraus und sah, dass es ein 10-Centstück war. Aber mit dem konnte ich ja nichts anfangen. Auf einmal sah ich genau vor mir ein helles Licht. Weil ich dachte, dass ist der Ausgang, wurde ich immer schnel-ler. Es sah aus wie ein Loch und es wurde immer größer. Jetzt war ich bis dorthin gelaufen. Ich erkannte auch, dass dort ein kleiner Raum war, wo eine große Kerze auf dem Fußboden stand. Ich ging natürlich hinein und lief um die Kerze herum. Da trat ich auf etwas Hartes.
Auf einmal drehte sich die Wand hinter mir um, und ein großer Schrank stand vor mir mit vielen kleinen Kästchen. Der Schlüssel, den ich immer noch in meiner Hand hielt, ja er gehörte bestimmt zu diesem Schrank. Ich probierte bei jedem Kästchen aus, ob er passt. Beim letzten Kästchen passte er. Es schob sich von alleine heraus und ein Buch lag in denn Schubfach. Ich nahm es heraus und blätterte die erste Seite auf. Da stand mit einer verkragelten Schrift ein Name drin und auf den nächsten Seiten stand gar nichts mehr.
Ich guckte auf die Uhr und sah dass es schon um 18.00 Uhr war. Da wollte meine Mutter von der Arbeit kommen! Das Buch legte ich schnell wieder zu-rück. Dabei ließ ich das Schubfach offen. Ich rannte so schnell wie ich konnte in den Keller zurück. Meine Mutter war Gott sei Dank noch nicht da. Ich wollte nicht, dass es jeder weiß, was mir heute passiert war. Deswegen hatte ich mir vorgenommen, in der Nacht noch einmal in den Keller zu gehen. Aber als ich hinter die Kiste sah, traute ich meinen Augen nicht:
es war kein Gang mehr da und unter dem Teppich war auch kein Schlüssel mehr.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-08 21:10:11 mit dem Titel DER FLÜCHTLING: LINKA
Heute ist der 27. August. Das ist für mich ein wichtiger Tag, weil heute das Basketballspiel statt findet wofür wir das ganze Jahr trainiert haben. Wir spielen gegen die „Big tigers“: Eine Erstklassige Mannschaft, aber ich habe trotzdem ein bisschen Hoffnung das wir gewinnen könnten.
Jetzt war es soweit ich musste los. Nach ein paar Metern bemerkte ich, daß meine Sporttasche nicht da war, ich hatte sie zu Hause vergessen. Also musste ich noch mal schnell zurück. Es war schon 16.45 Uhr und um 17.00 Uhr sollte es los gehen. Als ich nun endlich zu Hause war holte ich mein Turnzeug, und raste los. Mist ich hatte nur noch 4 Minuten und das reicht nun wirklich nicht! Aber was war das, ich glaubte meinen Augen nicht, ein......ein Affe auf der Strasse er kam auf mich zu. Zuerst wollte ich weg rennen aber dann dachte ich er ist halb so groß, also kann er mir ja gar nichts tun! Als er dann näher kam sah ich das er am linken Arm blutete. Ich nahm sofort mein Sportzeug aus der Tasche und probierte den kleinen Affen hinein zu loggen. Endlich nach dem 5. mal klappte es. Mein Trainingsanzug nahm ich in die Hand und die Tasche hängte ich mir vorsichtig um den Hals. Ich versuchte schnell zu laufen aber trotzdem nicht zu sehr zu holpern. Als ich endlich zum 3. mal zu Hause ankam wusste ich nicht, wo ich den Affen hin tun, soll so das keiner merkt das er da ist. Aber dann viel mir unsere kleine Gartenlaube ein.
Jetzt saß er auf einen Stuhl neben mir und untersuchte mich. Dazu machte er so komische Geräusche. Er zerrte an meinen Haaren und spielte mit einem alten Blumentopf.....
OH nein..., ich hörte eine Autotür zu knallen! Das waren bestimmt meine Eltern.
Was sollte ich ihn sagen wenn sie mitbekommen würden was ich mit nach Hause gebracht habe. Sie waren ja immer schon gegen ein Haustier und gegen so eins erst recht.
Ich bin erst mal in mein Zimmer gegangen, da viel mir das Basketballspiel wieder ein.......
Tom kommst du zum Essen? Und wie war eigentlich dein Spiel?
Ich rief nur: „Ich komme“.
Auf den weg nach unten überlegte ich noch schnell was ich als Ausrede nehmen kann, daß ich nicht bei den Spiel war. Meine Mutter hatte schon den Tisch gedeckt und fragte noch mal wie es gewesen ist, aber ich konnte nichts sagen und rante so schnell ich konnte in mein Zimmer. Ich hatte mein Handy Gott sei dank gleich gefunden und rief meinen Freund an. Sein Vater arbeitet im Zoo und ich dachte das er mir da vielleicht helfen kann.
Hallo hier ist Herr Müller
Hier ist Tom, ich wollte mal fragen weil sie doch im Zoo arbeiten : suchen sie einen Affen???
Nee, wir nicht aber der Zirkus, der gerade in der Stadt ist. Warum fragst du?
Ich hab heute auf der Straße einen gefunden.
Oh das ist ja toll!!! Die Leute von dem Zirkus suchen ihn schon seit ein paar Tagen.. Es gibt, glaube ich sogar eine Belohnung von 25€.
Wirklich, können sie ihn abhollen?
Kann ich heute schon kommen?
Ja sehr gerne!
Tschüß, und danke
Augwiederhören
Jetzt hatte ich auch den Mut Mama und Papa alles zu erzählen. und ging wieder runter.
Sie fragten mich was vorhin mit mir los war und ich erzählte ihn alles.
Mama sagte sogar das es sehr vernünftig war, was ich getan habe. Also das ich wegen den Affen mein wichtigstes Spiel im Jahr sausen lies.
Da kam auch schon Herr Müller. Er sagte mir gleich das unsere Mannschaft gewonnen hat und ich freute mich natürlich. Nach 5 Tagen bin ich mit meinen Eltern in den Zirkus gegangen und durfte sogar einen Tag auf den Affen aufpassen. Aber als der Zirkus wieder weiter zog hatte sich Linka, so heißt der Affe sich so an mich gewöhnt, daß sie noch eine Woche länger geblieben sind.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-09 13:41:50 mit dem Titel EIGENTLICH KOMME ICH AUS ENGLAND
Hallo ich heiße Pat und komme aus Liverpool das ist eine Stadt in England. Meine Familie ist hier her gezogen weil mein Dad hier einen Job gefunden hat.
So stellte ich mich in meiner neuen Klasse vor.
Der erste Tag in der neuen Schule war schrecklich alle außer ein kleines dickes Mädchen hänselten mich weil ich aus England kam und manche Wörter noch nicht so gut aussprechen konnte.
Endlich war die Schule zuende und ich wollte meine Federmappe einpacken. Misst, irgend jemand hatte sie mir geklaut. Aufeinmahl krachte sie vor meine Füße. Ein paar Jungs hatten sie in der Klasse herum geschmissen. Ich ging aus der Schule bis mich jemand von hinten an tippte. Es war das dicke Mädchen. Sie fragte mich wo ich wohne und ob wir zusammen nach Hause gehen könnten. Ich sagte natürlich ja. Es stellte sich heraus das ihre Mum auch aus England kommt. Sie sagte z.B., daß ich das nicht so wichtig nehmen soll was die Jungs in der Schule sagen und das wir bestimmt noch gute Freunde werden. Am Abend fragten mich meine Eltern wie es war.
Ich antwortete na ja es gibt Besseres.
Aber eine, die meine Freundin sein will (ist zwar ganz nett, aber nervt ganz schön) hab ich schon Einbisschen besser kennen gelernt.............
Hey ich weis nicht mehr wie es weiter gehen soll ihr könnt ja was herausfinden!!!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-09 21:30:56 mit dem Titel EIN AUFREGENTER TAG
Ich bin heute zu Hause geblieben weil es mir nicht so gut ging. Ich hab mal wieder Ohrenschmerzen.
Darum überlegte ich, was ich machen könnte weil das bei mir sehr selten vorkommt das ich allein zu Hause bin. Jetzt viel mir was ein. Ich wollte schon immer mal wissen, was in der Abstellkammer ist. Den da lassen mich meine Eltern nie rein. Vielleicht haben sie ja irgend ein Geheimnis was ich nicht wissen darf. Ich Frühstückte und ging ins Bad. Als ich dann mit allem fertig war konnte ich es gar nicht mehr abwarten in die Kammer hinein zugehen. Ich nahm meine Taschenlampe und steuerte drauf zu.
Die Tür Kwietschte und ich fuhr zusammen. Eigentlich wollte ich jetzt gar nicht mehr rein, den ich sah das nur langweilige Kartons herum stehen mit Spinnenweben.
Aber dort hinter einer Kiste blinkte etwas hell auf. Mir wurde ganz heiß und ich fing an zu zittern. Es wurde immer heller und ich ging direkt auf das Licht zu.
Ich schrak zusammen, es war ein Buch was auf der Vorderseite leuchtete, ich hatte so etwas noch nie gesehen.
Die erste Seite schlug sich von selbst auf und ich sah eine verschnörkelte Schrift. Zuerst konnte ich sie nicht lesen aber als ich näher kam dann schon.
Schlage die Seite 408 auf und lese sie. Sie ist nur für dich bestimmt!
H L
Ich schlug sie auf und lass den ersten Satz es stand drin, dass es auf einer einsamen Insel einen Menschen gibt, der nur durch mich gerettet werden kann.
Ich glaubte ihn nicht. Aber auf einmal stand ich auf dieser Insel ich weis auch nicht wie das passiert ist.
Und ich sah nur Palmen und Wasser. Ich dachte, warum bin ich nur in die Abstellkammer gegangen? Dort, dort hinten bewegte sich ein kleiner Busch und jetzt sah ich einen Kopf von den Menschen was in den Buch stand.
Wie soll ich ihn den retten ich weis doch selber nicht, ob ich hier jemals wieder weck komme.
Dieser Mensch fragte mich wer ich bin, ich hatte so eine angst das ich nichts mehr sagen konnte. Als nächstes sagte er; dass ich keine Angst haben brauch, er tut mir nichts wen ich ihm helfe.
Was soll ich denn machen, um dir zu helfen?
Hier irgend wo auf der Insel gibt es ein Tunnel, den musst du finden. Denn für mich ist er immer verschlossen. Wen wir den Tunnel gefunden haben, müssen wir so lange laufen bis ein anderer Tunnel von links kommt.
Also was ist, hilfst du mir??? Mmh....Ja. Die Insel ist ziemlich groß und ich glaube ehrlich gesagt, dass wir den Tunnel nicht finden, aber man kann es ja mal probieren!
Jetzt ging ich mit diesen Jemand in das innere der Insel. Aber alles was ich sah, waren Palmen, Büsche und irgend welche kleinen Seen, aber keinen Tunnel.
Es wird schon dunkel. Ich glaube ich muss heute hier schlafen.
Ich machte meine Augen auf und wusste zuerst nicht wo ich bin aber dann erinnerte ich mich wieder dran was passiert war.
Auf einer großen Wiese lag ich, dort hinten war ein schwarzes Loch in einer Steinmauer. Ich hatte Hunger und großen Durst, aber ich rannte trotzdem so schnell ich konnte auf das Loch zu. Und es war der Tunnel den wir Gestern den ganzen Tag gesucht hatten.
Aber wo war der Mensch den ich angeblich retten sollte? Er war spurlos verschwunden.
Ich hatte jetzt keinen Einfall wo ich noch suchen sollte.
Er hatte mir ja erzählt wie man von dieser Insel wieder weg kommt. Und ich ging hinein.
Ich lief bestimmt einen Tag, und da sah ich den 2. Tunnel der links abbog. Immer schneller wurde ich, weil ich ja wusste das es nicht mehr weit sein kann. Aber irgend wie hatte ich doch angst, weil ich den Menschen, den ich eigentlich nicht kannte nicht geholfen hatte.
Und wo komme ich an, wenn ich durch den Tunnel gelaufen bin?
Ich hörte auf einmal eine weibliche Stimme, hörte aber nicht was sie sagte.
Ich schwitzte und ich sah meine Mutter ein bisschen verschwommen vor mir. Sie fragte, warum ich so schreien würde, was ich heute alles gemacht hab und ob es mir besser geht. Jetzt wusste ich gar nicht mehr was ich sagen soll und tat, als ob ich zu müde währ heute noch etwas zu sagen.
Als ein Jahr vergangen war stellte sich heraus das es wirklich ein na ja ein Zauber buch ist was mein Uruhrurgroßvater gehörte. Hört sich zwar blöd an aber es stimmt.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-23 17:21:05 mit dem Titel MEINE PLÖTZLICHE KARRIERE!!!
Es war ein regnerischer Herbsttag. Schon seit Tagen goss es in Strömen.
Ich saß vor dem Fenster und starrte hinaus in die kleine wasserüberlaufene Gasse. Es schien als wollte das Unwetter gar nicht mehr aufhören. Das Wasser rann über die Fenster meiner 3 Raum Wohnung in einem kleinen alten Dorf in Frankreich.
Ich hatte viele Freunde jobbte in der nahe gelegenen Stadt als Kellnerin und mein 18. Geburtstag stand kurz vor der Tür. . Mein ABI schloss ich zwar nur mit 3,1 ab, aber die Hauptsache war, dass ich es schaffte. Ich hatte noch keinerlei Pläne für die Zukunft außer dass ich einmal den Wunsch äußerte Webdesignerin zu werden, wo ich jedoch eine geringe Chance hatte genommen zu werden, weil es dort viel Andrang gäbe und mein Notendurchschnitt dafür nicht ausreichen würde. Also musste ich mir schleunigst überlegen, was ich denn studieren möchte.
Aber 2 Wochen blieben mir noch um die Entscheidung zu treffen.
Um 18 Uhr musste ich wie jeden Tag in der Kneipe Namens „Saloon“ sein, in der ich mir ein bisschen Geld verdiene. Sie ist modern und ab und zu schaut hier auch mal einer meiner Freunde vorbei.
Ich hatte noch knapp eine Stunde um mich fertig zu machen. Dann fuhr ich mit dem Bus, der nicht weit von meiner Wohnung entfernt hält in die Stadt. Ich schaffte es knapp. Die ersten Stammgäste saßen schon auf ihren Plätzen. Meine Kleidung wechselte ich noch schnell in einen Langen weißen Rock und eine Bluse um. Die mir meiner Meinung nach gut steht.
Ich bin einiger Maßen schlank und sehr selbst bewusst. Bis auf meine Zukunft wusste ich immer ,was ich wollte.
Meine Freunde beneideten mich manchmal aufgrund des Aussehens.
Sie sagten, ich sollte mal etwas Modisches tragen das betont meine Figur, aber ich wollte so bleiben wie ich bin. So fühlte ich mich eben am Wohlsten.
Ich befestigte noch ein Stift und einen Block an dem Rock.
Diesmal war die Arbeit aber nicht reine Routine.
Kling , Kling .... Die Tür öffnete sich und ein Team mit einer großen Kamera betrat den „Saloon“. Ich wies ihnen einen Tisch zu und einer der Männer fragte mich, ob sie etwas ankündigen dürfen. Ich war damit einverstanden.
„Wir suchen eine weibliche oder männliche Person zwischen 16 und 20 Jahren, die bei einem Fotoshooting teilnehmen möchte und damit ein Tor in eine erfolgreiche Modelkarriere offen steht. Die Person sollte mindestens 1, 74 m groß und schlank sein. Wir werden dann von mehreren Personen eine auswählen, die den vielen anderen Anforderungen entspricht.“
Als ich das hörte dachte ich niemals an mich. Dann kam aber ein Mann auf mich zu und fragte, ob ich vielleicht Lust hätte , an dem Fotoshooting teil zu nehmen, da seine Angaben auf mich passten.
Ich war mir nicht sicher, ob ich das Angebot annehmen sollte, aber einen Versuch war es Wert. Also lies ich mich darauf ein.
Sogar mein Chef war damit einverstanden und lies mich zwei Stunden eher gehen.
Ich fuhr mit dem Kamerateam ins Studio.
Sie belichteten mich von allen Seiten, so etwas hatte ich noch nie erlebt.
Nach einer Woche erhielt ich ein Schreiben von einer Modellagentur.
Es hieß darin, dass sie mich nahmen und ich von jetzt an ständig auf dem Catwalk stand.
Ob in Mailand oder Paris.
Ich muss 2 Mal 10 anstrengende Tage im Jahr auf dem Laufsteg laufen und zu kleinen Agenturen ab und zu. Den Rest des Jahres kann ich mit meiner Familie und meinen Freunden verbringen.
Das Leben ist schon sehr anstrengend. Vor allem die erste Zeit war sehr hart. Aber in Stress Situationen sagte ich mir immer, dass ich so eine Chance wohl nie wieder bekommen werde. weiterlesen schließen -
Geteilte Liebe - Katherine Applegate
09.07.2002, 15:37 Uhr von
goodlook
Der Mensch sollte sich so wohlfühlen wie er ist!!! Das ist einer meiner Lieblingssprüche. Nun we...Pro:
Spannung pur, Gefühl und Realität
Kontra:
viele Bände die man sich Kaufen muss
Empfehlung:
Nein
Das Buch Geteilte Liebe von Katherine Applegate ist ein sehr Herzergreifendes Buch für Jugendliche sowie auch für Erwachsene.
Es geht um ein Mädchen Namens Alice, die sich in einen Jungen Namens Sam verliebt hat. Dieser ist neu in der Klasse und findet sie auch toll. Als sie dies ihrer besten Freundin Izzy erzählen will, erfährt sie das ihre Freudin Krebs hat und bald sterben würde. Alice ist geschockt darüber und fragt sich wie sie ihrer Freundin helfen kann. Sie kommt auf die Idee das Izzy wenigstens einmal in ihrem Leben verliebt gewesen sein sollte. Um das in die Tat umzusetzen soll Sam sich für Izzy "interessieren" und für die wenigen Monate die sie noch zum Leben hat sie glücklich machen.
Die Autorin beschreibt die Schwierigkeiten Jugendlicher mit einer solchen Krankheit und zeigt das Freundschaft mehr als nur Zeitvertreib ist und wie sie Opfer fordert die nicht leicht zu verkraften sind.Das Buch hält noch einige Überaschungen bereit die ich nicht veraten möchte um euch nicht den Spass am Lesen zu nehmen.Ich sag nur es lohnt sich!!!
Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.
Das Buch ist als Taschenbuch beim Ravensburger Verlag für ca 7€ erhältlich.
ISBN 3-473-58048-1
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-09 13:37:25 mit dem Titel Boyz `n`Girls Bd(1) - Alles wegen Zoey
Heute möchte ich anfangen über eine Buchserie zu schreiben, die mich schon lange fasziniert, es geht um die Buchserie Boyz ´n´ Girls von Katherine Applegate. Ich hoffe euch gefällt sie so wie mir.Die bis jetzt 21 Bücher haben 100-200 Seiten und sind im Buchhandel für jeweils 8.90€ erhältlich.
Anfangen möchte ich erst mal mit einer Erklärung um was es eigentlich im Grunde geht:
Die Clique, bestehend aus Claire ( die große, perfekte und unantastbare Schwester von Nina ),Nina ( die verrückte aber verletzliche und die jüngste der Clique), Zoey (die liebreizende, und beste Freundin von Nina), Benjamin ( der Blinde , und große Bruder von Zoey), Jake ( der sportliche , und Bruder eines Toten namens Wade ), und schließlich noch Lukas (der aus dem Gefängnis zurückgekommene), lebt zusammen auf einer kleinen Insel an der Küste von Maine. Sie sind alle miteinander dort aufgewachsen und denken das sie sich deshalb in- und auswendig kennen, doch dann geht das Chaos der Gefühle los, und plötzlich ist alles ganz anders, uznd es kommt immer anderst als der Leser es sich denkt…
BAND 1 – Alles wegen Zoey:
Bei einem Autounfall kam vor ca 3 Jahren der ältere Bruder von Jake, Wade , um. In dem Unfallauto saßen ebenfalls Lukas und Claire, wobei alle betrunken waren. Lukas, der damals mit Claire zusammen war nahm aus Liebe zu Ihr die Schuld auf sich und sagte der Polizei das er gefahren sei, obwohl Claire die Fahrerin war, was nur die beiden wissen. Lukas muss ein Jahr darauf in den Knast um eine 2Jährige Strafe abzusitzen, doch nur Zoey ist am Hafen um ihn zu verabschieden.
Zoey die noch immer mit Jake zusammen ist, der wegen des Unfalls einen Haß auf Lukas hat, erzählt ihm natürlich nichts von dem Abschied. Nun als Lukas nach 2 Jahren wieder zurückkommt tut er Zoey so leid, dass sie sich heimlich mit ihm trifft, denn Jake darf es nicht erfahren. So gerät sie in eine Lage wo sie nicht mehr weiß was sie tun soll. Dazu kommt dann noch, dass sie sich unglücklicherweiße in Lukas verliebt, der ebenfalls Gefühle für sie hat.
Als sie sich dann endlich für Lukas entschieden hat, erfährt sie das dieser von seinem Vater nach Texas geschickt wird…
Zum Bestellen: ISBN: 3-401-04744-2
Fortsetzung folgt…
Viele Grüße goodlook weiterlesen schließen -
Gehe nie mit einem Fremden mit von Ursula Kirchberg
27.06.2002, 09:39 Uhr von
Jakini
War die letzten Wochen seltener online, zum einen durch mein Autoverkauft, zum anderen hatten mei...Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Schon vor einem Jahr habe ich beim Weltbildverlag das Buch: "Geh nie mit einem Fremden mit" von Ursula Kirchberg und Trixi Haberlander gekauft, denn innerlich war mir schon immer mulmig davor, daß meine Kinder eines Tages Opfer so eines Gewaltverbrechers werden könnten.
Das Buch wurde von Trixi Haberlander nicht alleine geschrieben. Sie hat es gemeinsam mit einer Müttergruppe geschrieben, die einen Kurs in Bezug auf Entführungen gemacht haben. Die Bilder in diesem Buch stammen von Ursula Kirchberg.
Gerade nun, wo es wieder aktuelle Fälle gab, möchte ich Eltern dieses Buch an das Herz legen, weil ich es sehr sinnvoll finde, Kindern auf diese Art und Weise deutlich zu machen, warum sie nicht mit Fremden, oder auch offensichtlich Bekannten, mit gehen dürfen.
In der Geschichte geht es um die Freunde Lisa und Peter die sechs Jahre alt sind und oft gemeinsam spielen. Die kleine Lies wird von den Eltern gewarnt, daß sie nie mit einem Fremden gehen soll. Dieser Satz taucht in dem Vorlesetext immer wieder auf, so daß er sich bei mehrmaligem Lesen in die Köpfe der Kinder intensiv einprägen sollte.
Lisa bevolgt dies auch immer brav, z.B. als jemand mit dem Auto auf dem Heimweg von der Schule neben ihr hält und sie mit Schokolade locken will, schaut sie weg, denn sie sagt sich: Ich gehe nie mit einem Fremden mit. Ebenso als sie eines Tags alleine zu Hause ist, weil die Mutter zum Einkaufen gegangen ist, da sagt sie sich: "Ich mache nicht auf, wenn Mama nicht da ist."
Doch an einem Tag, da vergißt sie ihre guten Vorsätze, sie spielt mit ihrem Freund in der Sandkiste und ein Mann, der schon seit längerem immer nett zusieht und den beiden beim Buddeln hilft, erzählt von seinem Häschen, das er den Kindern schenken möchte. Peter fällt darauf nicht hinein, denn er hat eine Katze, will gar kein Häschen haben, doch Lisa, die ist von der Idee begeistert und sie geht mit... .
Bald merkt sie, daß sie kein Häschen bekommt, daß der Mann gelogen hat und bekommt große Angst.
Da es sich um ein Kinderbuch handelt, geht diese Geschichte zum Glück noch einmal gut aus, denn Peter sagt den Eltern von Lisa schnell Bescheid, daß Lisa mit dem Mann gegangen ist und durch Zufall finden sie dann sein Fahrrad, daß der Freund erkennt und können Lisa retten.
Leider ist das im wahren Leben nicht immer so, Lisa kommt mit einem Schrecken davon, doch die vielen anderen Mädchen mußten mit ihrem Leben bezahlen. Sicher können wir unsere Kinder auch mit diesem Buch nicht wirklich vor solchen Menschen schützen, denn oftmals werden Kinder gegen ihren Willen in ein Auto gezerrt, aber viele versuchen es weiterhin auf die Masche mit dem "Lieben Onkel", wo sich sich das Vertrauen der Kinder erschleichen.
So auch in dieser Geschichte, wo der Mann schon länger die Kinder beobachtet und mit ihnen spielt, denn auf diese Weise erschien er ihnen nicht mehr fremd und Lisa faßte trotz ihrer guten Vorsätze Vertrauen in den falschen Menschen, der ihr etwas böses antun wollte.
Ich hoffe, mit diesem Buch meinen Kindern klar zu machen, die nie mit jemanden mitgehen dürfen, auch wenn sie meinen, diese Person sei nicht wirklich fremd!!! Leider gibt es aber auch immer wieder Vorfälle in Familie oder in der Nachbarschaft, wie es nun leider bei Julia der Fall war, da kann man wirklich nur auf ein gutes Gespür und einen Schutzengel hoffen.
Das Buch selber finde ich sehr sinnvoll und ganz toll geschrieben. Auch die Bilder machen deutlich, daß Lisa sich mit dem Mann in Gefahr begiebt, was sich hoffentlich bei den kleinen Betrachtern einprägt.
Ich habe das Buch meiner Tochter vor einem Jahr im Weltbidlverlag gekauft, den Preis kann ich nun nicht mehr nennen, doch es war seinen Preis auf jeden Fall wert!!!
Gerade durch die aktuellen Fälle von Peggy und Julia habe ich mir auch wieder an dieses Buch erinnernt. Hinzu kommt, daß meine Tochter nach den Ferien in die Schule kommt und eines Tages diesen Weg alleine meistern soll, auch wenn mir bei dem Gedanken auf keinen Fall wohl ist.
Erschienen ist das Buch im Ellermann Verlag unter der ISBN Nr. 3-7707-6257-6
Meine große Tochter hat dieses Buch nun der kleinen Schwester "vorgelesen". Lange hatten wir es nicht mehr gemeinsam gelesen, nun kam es wieder in Erinnerung. Und als ich meinen Bericht geschrieben hatte, wo ich als Hilfe das Buch vor mir liegen hatte, nahm sie es sich und erzählte ihrer Schwester alles, was auch wirklich in der Geschichte passierte. Auch erklärte sie richtig, wie gefährlich es ist, mit Fremden mitzugehen, somit habe ich bemerkt, daß sie die Geschichte verstanden hatte, ich hoffe, sie nimmt sie sich auch wirklich zu Herzen und hält sich dran!!! Aber ich werde sie ihr trotzdem noch mehrmals vorlesen, am besten schon mit der Kleinen zusammen und dann noch einmal mit ihr darüber reden.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-13 11:46:21 mit dem Titel Mit dem Leselöwen zur Leseratte
Wie wir zu dem Buch kamen:
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Meine große Tochter beendet in drei Wochen die erster Klasse, da kann sie inzwischen schon ein bisschen lesen. Aber sie läßt sich natürlich auch immer noch gerne vorlesen. Trotzdem hat das selber lesen können bei ihr das Interesse für Bücher verstärkt und so kaufte sie sich neulich selber sogar ein Buch, das Super Leselöwen Abenteuerbuch. Den Preis kann ich dafür leider nicht nennen, denn meine Tochter war mit dem Papa unterwegs, als sie sich das Buch gekauft hat, da die beiden aber im Weltbildverlag waren, kann es nicht sehr teuer gewesen sein. Ich schätze es um die 10,-- Euro.
Aus dieser Serie Leselöwen gibt es noch einige andere Bücher, so z.B. Halloweengeschichten, Engelgeschichten, Weihnachtsgeschichten, Frühlingsgeschichten, Gruselgeschichten, Pferdegeschichten, Katzengeschichten, Fußballgeschichten, Schulgeschichten und noch vieles mehr. Für jedes Interessengebiet kann man aus der Serie Leselöwen also Bücher finden. Das Buch meiner Tochter beinhaltet Geschichten, die aus den anderen Leselöwengeschichten Büchern zusammen gestellt wurden, so z.B. aus Leselöwen Pfadfinderbuch, Leselöwen Indianer Buch, Leselöwen Tiergeschichten usw. So bekommt man schon einmal einen kleinen Einblick in die Bücher, die es sonst noch gibt.
Geeignet sind die Bücher für Kinder im Alter von 7 bis 9 Jahren. Meine Tochter wird in einem Monat sieben, doch zu früh ist dieses Buch für sie nicht, sie liest schon sehr gerne darin.
Wie sieht das Buch aus:
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Das Buch ist kleiner als DIN A 4, aber größer als DIN A 5, hat die Maße 18 X 24,5 cm, paßt aber gut in jedes Bücherregal.
Auf der Vorderseite ist ein Turm abgebildet, auf dem ein Löwe sitzt, drumherum sind einige weitere Figuren, wie z.B. ein Ritter, ein Wolf, ein Hund und noch einige andere Dinge, wie eine Flagge mit einem Totenkopf.
Die Rückseite zeigt einen Mann mit einem Haken, anstatt der Hand, der auf einem Teppich mit einer Goldkiste über die Landschaft fliegt. Darüber steht ein bisschen was zu dem Buch, aber nicht wie gewohnt eine Inhaltsangabe, nur ein kleiner Hinweis zu den Geschichten in dem Buch, denn es geht hier nicht nur um eine Geschichte, sondern um insgesamt 35 kurze Geschichten, die auf 222 Seiten verteilt sind. Jede Geschichte erstreckt zwischen 4 und 6 Seiten.
Diese Geschichten sind in verschiedenen Kategorien verteilt, die da wären:
Ganz schön abenteuerlich,
Verschwunden, verloren, geraubt..... ,
Ein Fall für schlaue Detektive,
Gespenstisch spannend,
verborgene Schätze und
Tierische Abenteuer.
Geschrieben sind die Geschichten in großen Buchstaben, natürlich gibt es auch noch einige wenige Bilder darin, aber nicht mehr so sehr viele, wie ich es noch von anderen Büchern meiner Tochter gewohnt war. Diese Bilder sind nun sehr klein, und erstrecken sich max. über ein Viertel der Buchseite, nur in zwei Fälle doch noch mal wieder über die ganze Seite.
Wie ist meine Meinung zu dem Buch:
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Auf dem Buch selber ist leider keine Altersangabe zu finden, für welche Kinder dieses Buch geeignet ist, ich war zunächst skeptisch, ob meine Tochter mit dem Buch überhaupt etwas anfangen könnte. Als ich dann reinsah und die großen Buchstaben fand, schwenkte meine Meinung schon einmal um, die Größe der Schrift ist auf jeden Fall auch etwas für Leseanfänger. Inzwischen habe ich die weiteren Bücher bei mytoys.de gefunden, wo die Altersangabe ab 7 Jahre zu finden war, und die paar Wochen, bis meine Tochter 7 wird, die machen hier sicher nichts mehr aus.
Besonders gut gefällt mir, daß in dem Buch recht kurze Geschichten vorhanden sind, so kann meine Tochter am Abend vor dem Einschlafen noch eine Geschichte lesen. Als Leseanfängerin ist sie natürlich noch nicht so schnell, als ich mir die erste Geschichte durchgelesen habe, um mir ein Bild von dem Buch machen zu können, war ich nach zwei Minuten damit durch, allerdings bin ich auch kein Maßstab, ich lese gerne und auch sehr schnell. Meine große Tochter brauchte für diese Geschichte, die laut las, ca. 10 Minuten, was ich zeitlich vollkommen in Ordnung finde, für eine Gute Nacht Geschichte.
Selber gelesen habe ich einige der Geschichten, weil ich wissen wollte, ob sie die überhaupt schon lesen sollte, und vorallem vor dem Einschlafen, denn es sind ja Abenteuer Geschichten, doch die Geschichten enden überwiegend lustig, auf jeden Fall aber mit einer Erklärung, warum etwas so spannend war. Vorallem die erste Geschichte, bei der es um eine Nachtwanderung geht. In dieser Geschichte ist eine Pfadfindergruppe unterwegs und macht natürlich bei dem Ausflug eine Nachtwanderung. Außer den Betreuern darf niemand eine Taschenlampe dabei haben, so haben die Kinder auch ein bisschen Angst, allen voran Marcel, der durch ein Knacken aufgeschreckt wird. Ein andere Junge ärgert ihn und meint, das wären Wölfe. zu allem Unglück verläuft die Gruppe sich, weil der Wegweiser im Wals falsch herum aufgestellt wurde, doch das bemerken sie erst, als sie diesen zum zweiten Mal finden. Auf dem Weg zu ihrem Lager hören sie dann einen Wolf jaulen, und nun glauben alle, daß es doch Wölfe in dem Wald gibt und selbst den Betreuern ist ganz komisch zu Mute.
Am nächsten Morgen auf dem Weg nach Hause stellen sie dann fest, daß es wirklich Wölfe dort gab, sie waren nämlich ganz in der Nähe eines Wildpark, und von dort konnte man den Wolf heulen hören.
So wird Kindern erklärt, daß es zwar Gefahren gibt, aber eben auch, daß es für viele Geräusche oder Geschehnisse ganz natürliche Erklärungen gibt, wie in dieser Geschichte das heulen des Wolfes. Bis aber die Erklärung kommt, ist die Geschichte spannend.
Meine Tochter liest sehr gerne in dem Buch, und es liegt an ihrem Bett, so daß sie jeden Abend vor dem Einschlafen eine Geschichten lesen kann. Ich bin darüber sehr froh, vorallem, wenn man bedenkt, wie ungern sie noch vor einigen Monaten gelesen hat, inzwischen ist sie eine richtige Leseratte, kaum sind die Hausaufgaben fertig, sucht sie ein neues Buch, um zu lesen. Die Leselöwen bewahrt sie sich für den Abend auf, weil die Geschichten darin so schön passend kurz sind.
Fazit:
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Ich kann Das Super Leselöwen Abenteuerbuch auf jeden Fall für Kinder ab ca. 7 Jahre empfehlen, die Geschichten sind nicht zu lang, die Leseanfänger werden so nicht überfordert und erfahren schnell, wie die Geschichte ausgeht, die Buchstaben sind leicht lesbar geschrieben und die Geschichten sind gut zu verstehen und erklären den Kindern so manches aus dem Alltag, was ihnen vielleicht Angst macht, und somit die Angst nimmt. Aber die Kinder lernen auch etwas über Gefahren, die sie besser meiden sollten.
Für meine Tochter werde ich zusehen, daß wir noch weitere Leselöwe Bücher bekommen, denn da sind ja noch so einige im Angebot, und wenn sie die ausgelesen hat, dann freuen sich später sich die kleinen Schwestern über die Bücher. Bei einem Preis Zwischen 6,-- und 12,-- Euro sind diese Bücher auch ein optimales Geschenk zum Kindergeburtstag, da meine Tochter selber im Moment so viel liest, verschenkt sie nun auch immer Bücher, wenn sie eingeladen wird.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-16 12:22:14 mit dem Titel Nickel flunkert gute Noten von Achim Bröger, manchmal ist flunkern höflich
Wie ich zu dem Buch kam:
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Meine große Tochter beendet nun bald die erste Klasse. Da sie sich eine Weile gesträubt hat, zu lesen, versuchte ich sie mit einem Buch, das ich bei mytoys.de für 6,50 gekauft habe. Der Titel sprach mich an, denn ich wollte, daß meine Tochter dabei lernt, wie wichtig es im Leben ist, ehrlich zu sein. Doch ich muß gestehen, das Gegenteil ist manchmal auch der Fall, wie dieses Buch dann gezeigt hat.
Zum ersten Mal habe ich meiner Tochter die Geschichte vorgelesen, dann fing sie an, das Buch immer öfter selber in die Hand zu nehmen, vorallem auf längeren Fahrten im Auto war das Buch immer mit dabei, es hat also schon eine Menge durchgemacht. Durch das erste Vorlesen, kenne ich die Geschichte jedoch auch ganz gut, und ich muß gestehen, so manches Mal mußte ich schon schmunzeln..... .
Worum geht es in der Geschichte:
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Nickel ihre Eltern belogen, sie hat behauptet, in der Mathearbeit eine drei geschrieben zu haben, obwohl es nur eine vier war. Die Eltern haben natürlich mit Nicke geschimpft und gesagt, sie sol gefälligst das Lügen lassen und immer die Wahrheit sagen.
Nun ist Nickel alleine, die Eltern gehen spazieren und sie besucht Herrn Simon, her Simon ist eigentlich eine Traumfigur von Nickel, denn sie klettert auf ihr Bett und stellt sich vor, daß der Herr Simon hinter der Kinderzimmerwand wohnt.
Herrn Simon erzählt Nickel, was passiert ist, und dieser hört ihr ganz lieb zu. Nickel ist traurig, daß die Eltern über die Lügengeschichten des Baron Münchhausen lachen, über ihre aber nicht. Außerdem möchte sie gerne wissen, ob die Eltern immer die Wahrheit sagen. Somit erlebt Nickel, dann einige kleine Geschichten, wo das Lügen höflich ist, so z.B. als sie die Nachbarsfrau trifft, die Nickel schon immer genervt hat, aber sonst hat sie immer freundlich zurückgegrüßt, heute aber ist sie ehrlich und gibt zu, daß sie diese Frau eigentlich gar nicht grüße möchte, außerdem stört es sie, daß die Frau immer Kleine zu ihr sagt, denn Nickel sagt zu ihr ja auch nicht Frauchchen oder Dicke, was sehr gut zutreffen würde. Schon ist die Frau natürlich böse und sagt, daß Nickel wegen der Frechheit keine Bonbons bekommt, doch das findet Nickel gar nicht schlimm, denn die Bonbons hat sie eh nicht gemocht, sondern nur aus reiner höflichkeit angenommen.
Aber auch zu Hause geht es so weiter, die Eltern erwarten Besuch von den Schmitts. Eigentlich mögen die Eltern die Schmitts nicht, doch es sind Verwandt und so lassen sie ab und zu diese Besuche über sich ergehen. Während des Besuches erwischt Nickel die Eltern doch sehr oft beim Lügen. So z.B. was die Pünktlichkeit der Gäste angeht, die immer zu früh kommen, aber auch daß die Mutter keine Lust hat, für diesen Besuch Kuchen zu backen, der behauptet, es muß nicht sein, dann aber Tonnweise davon ißt. Torte sind sie ihnen nicht wert, also wird billiger Kuchen vom Bäcker gekauft, der angeblich keinen anderen mehr hat. Beim Kaffeetrinken werden dann Komplimente verteilt, von denen Nickel weiß, daß sie auf keinen Fall stimmen, so wird Frau Schmitt für ihr hübsches und junge Aussehen gelobt, obwohl die Eltern sonst immer darüber lästern, daß sie unmöglich aussieht, total alt und schreckliche Kleider trägt...... .
Nickel ist erstaunt, über die Lügereien ihrer Eltern, die von ihr verlangen, immer die Wahrheit zu sagen.
Als Nickel wieder zu Herrn Simon kommt, erklärt der ihr, das Notlügen manchmal praktisch und sinnvoll sind, und daß es den Eltern sicherlich reicht, wenn Nickel meistens die Wahrheit sagt..... .
Zufrieden geht Nickel wieder durch die Geheimtür in ihr Zimmer und schon kommen die Eltern vom Spaziergang heim. Sie haben Nickel inzwischen verziehen.
Wie sieht das Buch aus:
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Das Buch aht einen rosa Einband, auf dem die Eltern und Nickel abgebildet sind. Es ist vom Format her nicht zu groß, so daß es gut in Kinderhände von sechs bis acht Jährigen paßt, für ältere Kinder finde ich das Buch nicht mehr geeignet.
Die Geschichte ist auf 47 Seiten geschrieben, das mit schön großen Buchstaben, so daß die Erstleser problemlos lesen können. Teilweise sind auch noch Bilder eingebaut auf den Seiten, um das Ganze ein wenig aufzulockern.
Inwzsichen habe wir das Buch auch einmal verschenkt, es wurde mit einer kleinen Figur an einem Band versehen, das als Lesezeichen dient.
Wie ist meine Meinung zu dem Buch:
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Meiner Meinung nach ist diese Buch wirklich optimal für Erstleser, die Geschichte ist leicht verständlich und in meinen Augen sehr zutreffend. Allerdings muß ich zugegen, daß ich es auch höflich finde, man in Fällen wie bei den Schmitts ehrlich ist, denn die arme Frau kann sich ja gar nicht ändern, wenn ihr niemand sagt, daß diese Art nicht gefällt. Doch ich denke, die Ehrlichkeit wagt man sich nur bei Menschen, die man wirklich mag und so muß ich an den Spruch denken, den ich meiner Tochter in ihr Poesiealbum geschrieben habe, ehe wir dieses Buch überhaupt kannten:
Ein wahrer Freund ist nicht,
wer dir den Spielgel hält der Schmeichelei,
worin dein Bild dir selbst gefällt.
Dein wahrer Freund ist,
wer sich sehen läßt deine Flecken
und sie dir tilgen hilft,
ehe Feinde sie entdecken.
Dieser Spruch stammt von Freidrich Rückert und fand ihn sehr passend, denn meine Tochter hat ihr Poesiealbum zur Einschulung bekommen, mit diesem Spruch wollte ihr auf den Weg geben, daß sie sich vor Menschen, die aus Höflichkeit lügen, in Acht nehmen soll.
Als wir Nickel flunkert gute Noten zum ersten Mal gelesen haben, habe meine Tochter und ich über dieses Thema gesprochen und ich habe ihr auch noch einmal den Spruch aus ihrem Poesiealbum vorgelesen, auch darüber haben wir uns unterhalten.
Nämlich wenn die Mutter von Nickel und Frau Schmitt wirklich Freund wären, dann würde Nickels Mutter ehrlich sagen, daß ihr das Kleid von Frau Schmitt nicht gefällt, und auch, daß sie keine Lust zum Kuchenbacken hat.
Was jedoch die Nachbarin angeht, da denke ich schon, ein freundlicher Gruß, auch wenn man die Frau nicht mag, wäre angebracht, das ist einfach höflich, wenn auch gelogen. Die Bonbons, die sollte man aber besser ehrlich nicht annehmen, notfalls mit einer kleinen Notlüge, denn Bonbons sind ja schlecht für die Zähne und dafür sollte doch jeder Verständnis haben.
Somit ist Lügen manchmal wirklich höflich, man möchte ja niemanden verletzten oder verärgern, besser wäre es aber, wenn jeder die Wahrheit ertragen könnte, und somit Kritk annehmen, anstatt dann böse werden würde, doch das klappe leider nicht immer.
Fazit:
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Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen, denn Kinder lernen aus dieser Geschichte eine Menge und sie regt zum ersten Selber lesen an. Meiner Tochter gefällt dieses Buch noch immer, inzwischen ist es seit zwei Monaten ein treuer Begleiter geworden, der immer wieder rausgesucht wird, wenn wir etwas länger mit dem Auto unterwegs sind, so z.B. zu meinen Eltern oder meiner Großmutter, wo wir zwischen 30 und 60 Minuten fahren müssen. Mit Hin- und Rückweg schafft meine Tochter meistens das gesamte Buch zu lesen, und auch meine mittlere Tochter ist im Auto beschäftigt, denn die Große lernt ja noch laut zu lesen und so liest sie ihr dann immer vor. Also wird Nickel uns bestimmt auch in Urlaub begleiten, wenn wir in gut zwei Wochen auf Reisen gehen.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-18 13:35:04 mit dem Titel Pixi Bücher, die stecke ich gerne mal in die Tasche
Wie wir zu den Büchern kamen:
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Pixi Bücher gab es schon in meiner Kindheit, und so war es bei meinem ersten Einkauf eine reine Kindheitserinnerung, als ich beim Weltbildverlag das erste Pixi Buch für meine damals drei Jahre alte Tochter gekauft habe.
Schnell folgten weitere Bücher, da die kleinen Pixi Bücher sehr günstig sind, sie kosten um ca. 1 Euro, je nach Serie und Geschäft, wo man sie kauft.Außerdem sind die Pixie Bücher sehr praktisch, denn sie eignene sich sehr gut
als keine Geschenke im Advenskalender,
als kleines Mitbringsel,
als Belohnung für sehr gute Taten, wie z.B. die ersten guten Diktate, die meine Tochter nun nach Hause bringt,
als Beilage für Kindergeburtstage, für die kleinen Tüten oder
als Tröster, wenn die Kinder krank sind.
Somit habe ich immer Pixi Bücher bei mir zu Hause liegen, griffbereit für den Notfall, wie nun heute einer war, denn meiner Tochter ging es, wohl bedingt durch den schnell Temperaturanstieg nicht so gut, somit durfte sie heute Morgen zu Hause bleiben und mußte nicht in die Schule, als kleinen Gesundmacher wurde ein weiteres Pixi Buch aus dem Schrank geholt:
Bühne frei..... .
Wie sehen die Pixi Bücher aus:
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Die Pixi Bücher sind alle recht klein, sie haben lediglich ein Format von 10 X 10 cm und sind auch recht dünn, denn es sind nur bis zu 12 Seiten in den Büchern, so sind die kleinen Geschichten schnell vorgelesen und angesehen.
Der Einband ist aus festen, aber beschichtenen Tonkarton, so kann das Buch von außen auch mal abgewischt werden, wenn es sein muß, doch der Karton ist so dünn, daß die Bücher schnell mal knicken und dann nichtmehr schön aussehen.
Die Seiten in den Büchern sind komplett mit Bilder bedruckt, in denen der kurze Text zur Geschickte untergebracht wurde. Der hintergrund in den Bildern wird jedoch so hell gewählt, daß man den Text sehr gut lesen kann.
Allerdings sind die Buchstagen sehr klein, kleine Leseanfänger haben schon gewissen Probleme beim lesen, aber meine Tochter kommt auch mit der kleinen Schrift inzwischen ganz gut zurecht, dafür sind die Geschichten nicht zu lang.
Auf der Rückseite der Bücher stellt sich Pixi vor, das ist ein kleiner Zwerg mit roten Haaren, und man bekommt eine Bastelidde, ein Backrezept, oder andere nette und interessante Erklärungen.
Pixi Bücher gibt es inzwischen über 1000 Stück, die sich in kleine Serien aus ca. 8 Büchern aufteilen. Die Geschichten der Serien passen sich einem Thema an. So haben meine Töchter im letzten Sommer die Geschichten von Conny bekommen, meine mittlere Tochter eine Geschichte, wo Conny ein Geschwisterchen bekam, meine große Tochter eine Geschichte, in der Conny ihr Seepferdchen gemacht hat. Beides traf im letzten Sommer auf meine Töchter zu, und das ist das praktische bei den Büchern, es werden Geschichten mit Themen aus dem alltäglichen Leben gewählt, die den Kindern Spaß machen, aber auch einiges erklären, und vorallem auch Angst nehmen. So gibt es oft eine Geschichte zum Thema Kindergarten, was ich für die kleinen, die in den Kindergarten gehen sollen, sehr praktisch finde.
Aber auch so einige Märchen haben meine Töchter als Pixi Bücher schon bekommen.
Sie sind die Geschichten:
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Ich nehme mal als Beispiel das kleine Buch, das meine Tochter heute Morgen bekommen hat. In dieser Geschichte handelt es sich um kleines Mädchen, das mit der Mutter eigentlich alleine lebt. Doch die Mutter hat inzwischen einen Freund, den das Mädchen: Mamas Verliebter nennt, und sie fühlt sich verlassen. Eines Tags muß der Freund auf sie aufpassen, denn die Mutter unverhofft arbeiten, so nimmt er sie mit zu seiner Arbeit. Der Freund der Mutter ist ein Clown, und das gefällt dem kleinen Mädchen auf einmal sehr gut.... .
Wie ist meine Meinung zu den Pixi Büchern:
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Für meine Tochter war diese Geschichte einfach nur interessant, doch es gibt sicherlich genug Familien, wo die Eltern sich getrennt haben und die Kinder nun einen neuen Partner aktzeptieren müssen. In diesem Buch wird ein bisschen auf das Gefühl des Kindes eingegangen, was ich sehr gut finde, denn für Kinder ist so etwas mit Sicherheit nicht einfach. Dieses Buch könnte da vielleicht ein wenig helfen und den Kindern zeigen, daß sie nicht alleine sind, mit ihrer Angst, denn auch der neue Partner hat Angst vor dem was kommt und vielleicht auch vor dem Kind. Außerdem kann es sehr schön sein, wenn da jemand hinzu kommt, doch das wollen Kinder in solchen Situationen oftmals nicht wahr haben, einbuch kann da aber vielleicht helfen, denn auch Kinder erkennen schon sehr schnell die Parallele zu ihrem Erlebniss. So erging es meiner Tochter zumindest was den Kindergarten anging und auch andere Erlebnisse, die wir mit Pixi Büchern versucht haben, zu erklären.
Meine Tochter und auch mir gefallen diese Bücher sehr gut, die Geschichten sind sinnvoll erklärt, es gibt eine große Auswahl mit Geschichten für fast jede Alterstufe und die Geschichten sind so kurz, daß sie gut vor dem Einschlafen gelesen werden können.
Natürlich sind die kleinen Bücher auch optimal für Unterwegs, denn man kann sie mal eben schnell in die Tasche stecken, für die Autfahrt sind die Bücher aber nicht so optimal, zumindest nicht für längere Fahrten, denn die Geschichten sind einfach viel zu kurz, um die Kinder damit lange zu beschäftigen, es sei denn, man unterhält sich während der Fahrt über die Geschichte.
Für ganz kleine Kinder sind die Bücher natürlich nicht geeignet, sie würden sie sofort kaputt machen, somit meine ich, daß Kinder ab zwei Jahren diese Bücher ansehen und lesen können, das hängt aber von dem jeweiligen Kind ab. Meine Mittlere Tochter hat ihr Pixi Buch mit zwei bekommen, kurz bevor die kleine Schwester geboren wurde, in dem Buch ging es dann auch darum, daß ein Baby in die Familie kam, sie hat die Geschichte sogar verstanden, und ich mußte sie mehrmals vorlesen. Inzwischen ist das Buch aber leider kaputt, denn meine mittlere Tochter ist auch eine ganz wilde, die gerne und da die Seiten in den Büchern dünn sind, sollte man da schon aufpassen.
Fazit:
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Ich kann die Pixi Bücher auf jeden Fall empfehlen, sie sind lehrreich, können als kleines Mitbringsel mitgebracht werden, passen in jede Taschen und sind recht günstig, wenn man sie im richtigen Laden kauft.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-19 08:08:05 mit dem Titel Kennst du das? Deine Welt (ab 1 Jahr), der erste Duden für Kinder
Wie wir zu dem Buch kamen:
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Im Herbst 200 gab es bei mytoys.de Gutscheine, wenn man Produkte bewertet hat. Diese Gutscheine betrugen eine Höhe von DM 10,--. Damit sich das Einlösen auch rechnete, habe ich damals Bücher bestellt, für meine mittlere, damals ein Jahr alte Tochter, meinem Neffen und dem Patenkind meines Mannes im gleichen Alter. Versandkosten mußte man damals nämlich keine zahlen.
Unter anderem mitbestellt hatte ich damals die Kinder Duden "Kennst Du das", von denen es bei mytoys.de zwei verschiedene Duden gibt. So bekam unser Neffe, das Patenkind meines Mannes und auch meine Tochter diese beiden Duden zu Weihnachten. Bei meiner Tochter kam am besten der Duden: DEINE WELT an, über den auch dieser Bericht hier handelt.
Wie sieht das Buch aus:
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Das Buch ist kleinen Kinderhänden sehr gut angepaßt, denn es hat lediglich die Maße 12 x15 ist dafür aber gut 20 cm dick.
Der Einband ist schön fest, wie auch die einzelnen Seiten, so können auch kleine Kinder das Buch sehr gut in der Hand halten, ohne es gleich zu beschädigen.
Selbst den Attacken meiner mittleren Tochter, die so manche Bilderbücher kaputt bekommen hat, hat dieses Buch standgehalten. Es ist also wirklich sehr stabil gemacht.
Insgesamt besteht das Buch inkl... Einband aus 17 festen Pappseiten, die von beiden Seiten bedruckt und mit einer Folie versehen sind. Die Folie läßt sich leicht abwischen, so ist es also auch nicht schlimm, wenn die Kleinen mal mit schmutzigen Fingern dabei sind.
Auf der Titelseite kann man einiges ans Spielzeug oder Dinge aus dem Alltag sehen, die darauf hinweisen, was in dem Buch steckt.
Ehe es aber richtig losgehen kann für die Kleinen müssen sie zwei Mal blättern, denn im Einband sind zwar auch einige Dinge abgebildet, doch hier steht eines an Text,so z.B. daß der Hersteller die Firma Brockhaus ist, für die der Name Duden geschützt ist. Für Eltern eine interessante Information, für die Kinder eher weniger, doch auch hier finden sie die Bilder schon mal ganz nett.
Was gibt es in dem Buch:
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Das bin ich:
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Auf Seite vier geht es dann richtig los, die erste Doppelseite befaßt sich mit dem Körper, da ist auf der einen Seite dann ein Portrait von einem Mädchen abgebildet und alles am Kopf ist gekennzeichnet. Auf der anderen Seite ist dann ein Junge von vorne und von hinten abgebildet, auch hier findet man wieder die Kennzeichnungen. Zwar können die Kleinen noch nicht lesen, aber durch die Wörter und die Striche dort hin, finden die Kinder eine Verbindung. Ansonsten wäre es unsinnig, denn wir Eltern sollten schon wissen, wie die Dinge heißen.
Meine Kleider:
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Die nächste Doppelseite befaßt sich mit Kleidungsstücken, die hier sehr gut dargestellt sind. obwohl manches für die Schon scher ist, so sagt meine Tochter anstatt Strohhut einfach nur Hut, mir reicht das.
Gelernt hat meine Tochter die Ausdrücke zwar eher über das Anziehen, denn beim Wickeln und Anziehen, unterhalte ich mich mit meinen Kindern und sage immer, nun ziehen wir den Pulli an, nun die Hose usw., doch das Buch ist trotzdem praktisch, denn man kann hier sehen, was bei den Kindern sitzen geblieben ist, und es macht ihnen selber viel Spaß, wenn sie etwas richtig wieder erkennen.
Bei uns zu Hause:
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Auf diesen beiden Doppelseiten können Kinder sehen, was es alles zu Hause gibt. Vieles hat meine Tochter hier aber nicht erkannt, denn die Bilder sind zum Teil doch etwas veraltet. So war sie doch sehr über das Abgebildete Radio und den Staubsauger verwundert und fragte mich, was das denn wäre.
Ich gestehen, ohne die Beschreibung hätte ich beim Radio auch so meine Probleme gehabt, diese als Radio zu erkennen. Das Aussehen des Staubsaugers war mir noch aus Kindheitstagen geläufig
Unser Essen:
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Hier sollte eigentlich alles bekannt sein, was aufgeführt wird, vorallem gesunde Sachen, aber natürlich auch Kuchen und Kekse fehlen hier nicht in den Abbildungen.
Was jedoch für ganz kleine Kinder sehr schwer ist, ist der Obstalat, damit konnte meine Tochter lange nichts anfangen, inzwischen erkennt sie den aber auch, liegt vielleicht daran, daß mein Obstsalat immer anders aussieht. Auch der Kuchen war schwer zu erkennen, denn er ist direkt von oben aufgenommen, so daß man länger überlegen muß, was das denn sein könnte.
Im Badezimmer:
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Auf dieser Seite hatte meine Tochter immer eine Menge Spaß, so hat sie die Schampooflasche, die Badewanne, die Bürste und auch das Töpfchen sehr schnell erkannt. Nur mit der Parfumflasche und den Papiertüchtern konnte sie hier nicht so viel anfangen, aber ihre Bezeichnungen dafür waren immer allerliebst.
In der Küche:
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die kleinen sollte ja auch lernen, was es alles in der Küche gibt, doch gerade hier ist es nicht einfach. So ist eine Rührschüssel abgebildet, in der Teig gerührt wird, für meine Tochter sah das anfangs aus wie Brei. Aber die anderen Dinge wie Tasse, aufgeführt als Henkelbecher, Teller, Mixer, Messer, Gabel, Löffel etc.. hat sie alles sehr gut erkannt.
Die weiteren Seiten möchte ich nur in der Bezeichnung aufzählen, denn alles sollte sicher nicht so genau beschrieben werden. Es gibt noch:
Im Garten,
In der Werkstatt,
Tiere,
Einkaufen,
Da bewegt sich was,
Auf dem Bauernhof,
Am Strand,
Spielen,
Farben und Formen und
Die Zahlen.
Welche Erfahrungen haben wir mit dem Buch gemacht:
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Meine mittlere Tochter, die gut ein Jahr alt war, als sie dieses Buch bekommen hat, liebt das Buch sehr. Sehr oft vor dem Schlafengehen wurde es angesehen und sie hat begeistert ausgerufen, was auf den Seiten abgebildet war. Bei den wenigen Dingen, die sie nicht erkannt hat, war meine Tochter zum Glück nicht enttäuscht, sie hat dann schnell die Bezeichnungen gelernt, inzwischen kennt sie fast alles, bis auf die letzte Seite, die mit den Zahlen. Hier haben wir auch nur bezeichnet, was zu sehen ist, das zählen nehmen nun mit ca. drei Jahren in Angriff, ich denke, das ist früh genug.
Besonders bewährt hat sich das Buch jedoch im Auto, denn es beschäftigt meine mittlere Tochter hier wirklich recht lange. Und so lag es dann auch eine Zeit immer griffbereit im Auto meines Mannes, mit dem wir meistens länger Strecken, wie zur Ostsee, oder zu meinen Eltern fahren. An der Rückenlehne des Beifahrersitzes haben wir ein Netz, in dem sich einige Bücher für die Fahrt befinden, so war auch dieses Buch lange Zeit in dem Netz. Die meisten Bücher sind durch die Aufbewahrung in dem Netz sehr mitgenommen, dieses Buch aber nicht, es ist nur leicht zerknickt an den Rändern, mehr aber nicht. Ich bin somit zuversichtlich, daß auch meine kleine Tochter in wenigen Monaten mit diesem Buch ihre ersten Wörter lernen wird, meiner mittleren Tochter hat das Buch dabei sehr geholfen. Fraglich ist nur, ob sie das Buch auch wirklich haben darf, denn meine mittlere liebt ihren ersten Duden heute noch, wie vor über einem Jahr.
Unser großer Neffe liebt dieses Buch ebenso, wenn er mit meiner Schwägerin nach Hamburg kommt, dann ist das Buch auch immer mit dabei, manchmal streiten sich dann unsere Mittlere und unser Neffe um das Buch, weil unsere Tochter denkt, es wäre ihres.
Auch das Patenkind meines Mannes liebt dieses Buch sehr. Der Kleine hat einige Probleme mit dem Sprechen, aus diesem Grunde hatte ich das Buch damals überhaupt ausgewählt, für ihn als Weihnachtsgeschenk und die anderen beiden bekamen es dann eben auch. Mit Hilfe dieses Buches spricht der Kleine nun viel besser.
Meine Meinung:
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Ich finde dieses Buch sehr schön, denn Kinder können durch die Abbildungen Wörter lernen und das Sprechen wird gefördert. Nur manche Abbildungen gefallen mir nicht sehr gut, wie eben veraltete Radio´s oder Staubsauger, hier wäre es angebracht, in einer Neuauflage, die Bilder zu erneuern. Der neuen Rechtschreibreform wurde das Buch jedoch schon angepaßt, so lernen auch die Eltern gleich noch etwas mit.
Wer ein passendes Geschenk zum ersten Geburtstag sucht, dem kann ich das Buch auf jeden Fall sehr empfehlen. Aber auch später noch kommt dieses Buch sehr gut an, meine mittlere wird im Oktober schon drei und sie liebt dieses Buch noch immer.
Wegen der zum Teil aber veralteten Bilder ziehe ich hier einen Stern ab.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-19 08:35:13 mit dem Titel Mit Felix um die ganze Welt
Wie wir zu dem Buch kamen:
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Die Tante meines Mannes ist total begeistert von Felix, so schenkte sie unserer großen Tochter letztes Jahr zu Weihnachten das Buch: Briefe von Felix, von Anette Langen & Constanza Droop.
Ein paar Mal mußte ich meiner Tochter dieses Buch vorlesen, inzwischen liest sie es auch gerne schon selber, doch durch das Vorlesen kenne ich das Buch natürlich auch und denke, es richtig beurteilen zu können.
Wie sieht das Buch aus:
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Das Buch ist quadratisch und hat die Maaße 22 x 22 cm, so paßt es sehr gut in einen Bücherschrank. Auf dem festen Einband ist der Kuschelhase Felix mit seiner Glocke im den Hals und seinem roten Koffer zu sehen. Umramt ist das Buch am unteren Rand und an den Seiten bis zu 2/3, wo es dann über die Seite weiter geht, mit blauen und roten Streifen, eben wie bei einem Briefumschlag. Darüber sieht man dann ein Stück Skyline von New York, eine Burg und Elefanten. Auf dem Einband findet man also schon mal einen Hinweis darauf, worum es in dem Buch geht.
Auf der Rückseite gehen die Bilder der Welt weiter, so reitet Felix auf einem Kamel vor Pyramiden, man sieht den Eiffelturm und noch so einiges. Darunter dann wieder ein Briefumschlag, in dem eine kleine Erklärung seht, worum es in dem Buch geht.
Das Buch hat insgesamt 32 Seiten, auf denen relativ große Buchstaben zu lesen sind. Aber auch schöne Bilder gibt es zu den Geschichten, die das Lesen leichter machen. Insgesamt enthält das Buch dann aber auch noch 6 Briefe, die gelesen werden können und sollten.
Worum geht es in dem Buch:
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Die kleine Sophie war mit ihrem Eltern verreist, auf dem Flughafen stellt sie fest, daß ihr Kuschelhase Felix verschwunden ist. Die ganze Familie sucht nach Felix, doch der ist nicht aufzufinden. Traurig fährt Sophie mit ihren Eltern nach Hause. Nichts und Niemand schaffen es, Sophie zu trösten, denn Felix und sie sind seit ihrer Geburt unzertrennlich, und nun ist er einfach weg.
So fällt ihr auch der erste Schultag sehr schwer, doch zu Hause wartet eine Überaschung auf sie, ein Brief von Felix. Ihr kleiner Felix macht eine Weltreise, die erste Station ist London. Mit ihrem Vater liest sie gemeinsam den Brief von Felix, und der Papa erklärt ihr, wo London liegt. Sophie kann wieder lachen, ihr Felix ist zwar noch nicht wieder zu Hause, aber er hat sich bei ihr gemeldet.
Es folgen noch weitere Briefe aus Paris, Rom, Ägypten, Afrika und New York, bis Felix dann am Nikolaus Abend, wo Sophie und Felix inzwischen beide einiges erlebt haben, vor der Tür steht.
Wie ist meine Meinung zu dem Buch:
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Die Briefe, die Felix geschrieben hat, die sind alle in dem Buch abgebildet, so kann man die Vorderseite bedruckt sehen, die Rückseite ist auf der nächsten Seite des Buches ein wirklicher Briefumschlag, auf dem der Absender steht. Darin verbirgt sich dann der Brief, den die Kinder, oder die Eltern lesen können. Meiner Tochter macht es besonders viel Spaß, diese Brief zu öffnene und zu lesen, obwohl es bei dem aus Frankreich sehr schwer ist, denn dieser wurde mit französischem Aktzent geschrieben, was ich persönlich auch bemängeln möchte, denn meine Tochter lernt gerade Lesen, da sollte sie dann die Wörter schon richtig lernen, wie sie gerade geschrieben werden.
Ansonsten sehe ich es sehr gerne, daß meine Tochter dieses Buch so liebt und total gerne liest, denn mit diesem Buch wird Kindern auf ganz liebe Art und Weise, die Welt näher gebracht. So schreibt Felix z.B. von der heißen Sonne in Afrika, während Sophie zu Hause bei Regen in ihrem Zimmer sitzt, was in Afrika fehlt, haben wir manchmal zu genüge. London ist die Hauptstadt von England, Paris die von Frankreich und Rom, die von Italien. All dies erfahren die kleinen Leser und Zuhörer in dem Buch. Aber auch über Ägypten und die Pyramiden gibt das Buch ein paar Iformationen.
Geschrieben ist das Buch sehr kindgerecht und einfühlsam, dabei aber auch leicht verständlich.
Meiner großen Tochter gefällt dieses Buch sehr gut, sie wird im nächsten Monat sieben Jahre alt, und kann das Buch inzwischen, wenn auch nur laut und langsam, alleine lesen. Dabei findet sie dann auch schon ihren ersten Zuhörer, nämlich ihre mittlere Schwester, die inzwischen auch schon die Geschichten von Felix liebt und sich deswegen immer dazu setzt, wenn meine Große das Buch liest. Die Mittlere wird im Oktober drei Jahre. Zwar kann sie die Geschichte noch nicht wirlich verstehen, aber sie mag sie eben auch schon sehr gerne.
Ich persönlich habe meinen eigenen Verdacht, was die kleinen Stoffhase angeht, nämlich, daß die Briefe nicht von ihm, sondern von den Eltern stammen, und daß zum Nikolaus ein neuer Felix vor die Tür gesetzt wurde, denn am gleichen Tag kam auch die Tante von Sophie und ihren Geschwiestern an, die ebenfalls sehr viel um die Welt gereist ist.
Somit vermute ich mal, daß die Tante einen neuen Felix besorgt hat, und in seinem Namen immer die Briefe geschrieben hat, damit Sophie Nachrichten bekommt, bis sie den neuen Felix bekommen kann, doch mein Verdacht ist eine andere Geschichte, für die Kinder ist das Stofftier einfach lebendig, und das ist meiner Meinung nach auch in Ordnung.
Fazit:
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Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen, Kindern macht es Spaß das Buch zu lesen, oder vorgelesen zu bekommen, und auch mir hat es Spaß gemacht, meiner Tochter das Buch vorzulesen, die kleinen Geschichten sind leicht spannend, sehr lehrreich und leicht zu verstehen. Das Buch regt dazu an, sich mit den Eltern über die Welt und die Städte zu unterhalten, und das finde ich gut so. War also nach einem passenden Geschenk für ein ca. 6 Jahre altes Kind sucht, dem kann die Briefe von Felix auf jeden Fall empfehlen, obwohl ich den Preis ehrlich gesagt nicht kennen, denn meine Tochter hat dieses Buch selber geschenkt bekommen.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-19 08:39:12 mit dem Titel Lars der Eisbär von Hans de Beer
Wie die Bücher von Lars bei und Einzug
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gehalten haben:
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Meine große Tochter liebt Eisbären und so ergab es, daß die Tante meines Mannes, deren einer Sohn Lars hießt, ihr die Bücher von Lars geliehen hat, die schon ihre Kinder gelesen haben. Ein Buch hat sie inzwischen aber auch geschenkt bekommen, nämlich:
Kleiner Eisbär laß mich nicht allein
Die Geschichte:
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Lars ist mal wieder auf einem seiner Streifzüge unterwegs, als er durch einen leckeren Geruch in die Nähe eines Iglos kommt, obwohl seine Eltern ihm immer wieder gesagt haben, daß Menschen sehr gefährlich sind.
Doch durch seinen Hunger und den leckeren Geruch hat Lars dies vergessen. Dabei weckt der die Hunde der Menschen, die ihn nun jagen, aber bald schon die Jagd aufgeben, bis auf einem jungen Hund, der sich selber durch die Verfolgung in Gefahr bringt.
Lars rettet den kleinen Hund jedoch, der ihn anfangs dennoch immer anknurrt und offensichtlich angreift, doch nun gerät der Hund ein zweites Mal in Gefahr, Lars rettet ihn wieder und die beiden schließen Freundschaft.
Der kleine Hund möchte nach Hause, doch seine Mutter ist mit den Menschen weitergezogen, so machen die beiden sich auf die Suche..... .
Das Buch:
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Das Buch hat einen festen Einband, wie es bei Kinderbücher meiner Meinung nach angebrachter ist, eine Hülle um den Einband ginge sonst schnell verloren.
Auf der Titelseite steht natürlich der Titel des Buches, wie auch der Autor Hans de Beer.
Abgebildet ist Lars auf einem Iglo und sein neuner Freund, der kleine Hund.
Das Buch selber hat keine Seitenzahlen, doch auf 12 Doppelseiten ist die Geschichte gedruckt, in Wort und Bild. Eine Doppelseite besteht immer aus groß geschriebenen Text mit einer kleinen Abbildung, während die zweite Doppelseite eine große Abbildung zu der Geschichte aufzeigt.
Dank der großen Buchstaben können Leseanfänger diese Geschichten auch schon mal lesen, auch wenn sie noch etwas zu lang zum Selberlesen für Lesesanfänger ist. Doch die ersten ein/zwei Seiten versucht meine Tochter nun schon selber zu lesen. Der Rest wird dann vorgelesen.
Meine Meinung:
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Nicht nur meinen Töchtern gefallen die Geschichten von Lars dem Eisbären, auch ich finde sie sehr schön gemacht.
die Länge ist optimal für eine Gute Nacht Geschichte.
Vorallem lernen die Kinder in den Geschichten eine Menge. Diese hier sagt z.B. aus, daß man möglichst auf seine Eltern hören sollte. Hätte Lars sich von dem Iglo fern gehalten, wären weder er noch der kleine Hund in Gefahr geraten.
Außerdem hat Lars den kleinen Hund gerettet, obwohl dieser ihn ageknurrt hat.
Solche Situationen gibt es sicher auch mal unter Kindern, daß ein Kind immer böse ist, aber doch mal Hilfe braucht, auf einmal merkt man, daß dieses Kind nicht wirklich böse ist, sondern einfach nur nicht anders kann, weil es selber Angst hat. Nicht jeder sollte sofort wegen seinem Verhalten sofort verurteilt werden, sondern man sollte versuchen, ihn zu verstehen.
Meine Tochter hat das gelernt und auch in der Schule in Bezug auf ein Kind angewandt, daß von allen nicht gemocht wird, doch durch diese Geschichte hat sie sich gefragt, warum diese Kind vielleicht so ist und nun sind die beiden Mädchen Freundinnen.... .
Welche Geschichten gibt es noch:
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Kleiner Eisbär, wohin fährst Du?
Kleiner Eisbär, kommt bald wieder.
Kleiner Eisbär, nimm micht mit.
Kleiner Eisbär, kennst du den Weg
Der kleine Eisbär und der Angshase
diese Geschichten gibt es als Bilderbücher
Der kleine Eisbär und der Angshase gibt es außerdem noch als Erstlesebuch.
Außerdem gibt es von Lars dem Eisbären noch Pop Up Bücher in den folgenden Geschichten:
Kleiner Eisbär, wohin fährst Du und
kleiner Eisbär komm bald wieder.
Leider gibt es die alten Geschichten nicht mehr im Handel, die meine Tochter bei ihren Großcousins regelmäßig liest, doch ich bin mir sicher, daß wir die anderen Bücher von Lars dem Eisbären bestimmt auch bald im Regal stehen haben werden, denn immer die gleiche Geschichte wird langeweilig, auch wenn meine Töchter Lars so sehr lieben.
Da es sich um ein Geschenk handelt, kann ich den Preis leider nicht nennen, doch ich schätze mal, daß dieser um die 15,-- Euro liegt.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-19 09:53:17 mit dem Titel Max und Moritz
Wie ich zu dem Buch kam:
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Ich muß gestehen, davon habe ich keine Ahnung mehr, denn mit diesem Buch bin ich einfach aufgewachsen, so weit meine Mutter erzählt hat, ist das Buch noch ein Andenken, als dem Laden ihres Vaters, und so ist das Buch auch schon etwas älter und die Seiten leicht vergilbt.
Wie sieht das Buch aus:
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Der Einband ist serh fest, aus hartem Karton, der mit einer Folie überzogen wurde, dennoch sind inzwischen die Ecken leicht umgebogen. Die Seiten sind aus normalem Papier gedruckt, so daß ich hier aufpassen muß, daß meine Tochter das Buch nicht in die Hand bekommt. Das Format des Buches besträgt DIN A 4 und ist somit doch recht groß, aber auch kleinere Kinder können das Buch gut halten.
Inzwischen gibt es einige Neuauflagen dieses Buches, die man bei mytoys.de sehr gut bestellen kann.
So gibt es eine Neuauflage mit neuer Rechtschreibung, ein Pop Up Buch, oder eben noch die alte Ausgabe, mit der ich schon aufgewachsen bin. Kosten tun die Bücher zwischen 12,90 Euro und 6,60 Euro, je nachdem, für welche Ausgabe man sich entscheidet. Zu meiner Kindheit war die Auswahl nicht so groß, glaube ich zumindest, da gab es nur das eine Buch.
Worum geht es in dem Buch:
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Der Autor Wilhelm Buch beschreibt mit Reimen sieben Streiche der Lausbuben Max und Moritz, die außerdem Bildlich dagestellt wurden. Sicherlich kennen die meisten die Geschichte, denn noch möchte ich auf die sieben Streiche eingehen und eine Leseprobe einfügen, damit sich die, die das Buch vielleicht doch nicht kennen, ein Bild davon machen können:
Leseprobe aus dem Buch:
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Mancher gibt sich viele Müh
mit dem lieben Federvie.
Einesteils der Eier wegen,
welche diese Vögel legen,
zweitens weil dann und wann
einen Braten essen kann....... ..
Ich denke dieser Absatz reicht aus, um sich ein Bild des Schreibstils machen zu können, wie Wilhelm Busch das Buch ursprünglich geschrieben hat. Diese Reime tragen dazu bei, daß Kinder sich den Inhalt leichter merken können und sie lernen dabei auf jeden Fall schon mal etwas, nämlich, warum man sich Hüher hält oder früher eben gehalten hat.
Erster Streich:
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In dieser Geschichte geht es um die Hühner von Witwe Bolte, die drei Hühner und einen Hahn hatte, um eben deren Eier oder diese Hühner notfalls eines Tages als Braten essen zu können.
Doch Max und Moritz spielten ihr einen Streich und brachte die Hühner und den Hahn auf gemeine Art und Weise, in dem sie Brot an Fäden banden und diese Fäden über Kreuz legten. Die Hühner und der Hahn fraßen das Brot und verdrehte sich so in den Fäden, daß sie letzten Endes starben. Immerhin haben die Hühner vor ihrem Ableben noch ein Ei gelegt.
Die Bilder zu dieser Zeichnung sind meiner Meinung nach sehr gtu getroffen, so sieht die Witwe Bolte einerseits hart und alt aus, hat aber doch einen freundlichen Gesichtsausdruck, was wohl zeigen soll, daß die gute leider schon so einiges im Leben durchgemacht hat.
Max und Moritz sind in dieser Geschichte noch nicht zu sehen, lediglich ihre Füße und die Hose. Eine Karrierte Hose, die ich seit dem Lesen des Buches mit Bösewichten in Verbindung bringe, aus diesem Grunde würde ich meinen Kindern nie so eine Hose, dazu noch spitze Schuhe anziehen.
Zweiter Streich:
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Die beiden Jungs belassen es aber nicht dabei, die Hüher zu töten, als die arme Frau dann ihre Hühner brut, klauten sie diese durch den Schornstein, denn die Hühner hingen über dem Feuer unter dem Schornstein. Die Witwe gab hier jedoch ihrem Hund die Schuld, den sie mit einer Kelle verprügelte.
Auch hier sind die Bilder gut getroffen, die Lausbuben Max und Moritz werden zum ersten Mal bildlich dargestellt, und ich finde, sie sind gut getroffen, sehen in meinen Augen aber sehr unsympathisch aus.
Aus der Geschichte kann man auch viel lernen, nämlich, daß man nicht sofort jemanden beschuldigen soll, wenn er unter Verdacht steht, denn es könnte sein, daß er unschuldig ist, wie der arme Sptiz dieser Geschichte.
Dritter Streich:
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Hier wird der Meiste Böck das Opfer der beiden Jungs, die die Brücke vor seinem Haus ansägen und ihn rauslocken. Als der Schneidermeister die Jungs verfolgt, bricht die Brücke ein und er landet im Wasser. Voller Todesangst hält er sich an zwei Gänsen fest, die ihn ans Land bringen, doch er hat sich unterkühlt und seine Frau wärmt ihn mit dem Bügeleisen wieder auf.
Auch diese Geschichte ist für Kinder lehrreich, sie zeigt, daß so ein Scherz vielleicht lustig sein mag, aber doch für das Opfer gesundheitliche Folgen mit sich bringt und aus diesem Grunde unterlassen werden sollte.
Die Bilder sind wieder sehr alt gehalten, so kann man erkennen, daß das Buch schon einige Jahre lang die Kinder unterhält.
Vierter Streich:
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Auch der Lehrer wurde Opfer der beiden Lausbuben und so haben sie hinterhältig seine Pfeife
mit Flintenpulver gefüllt, die so natürlich explodierte, als der Lehrer sich seine Pfeife anzünden wollte. Natürlich verbrennt er sich schwer daran, was aber glücklicher Weise nach einige Zeit wieder verheilt ist.
Diese Geschichte zeigt ebenfalls, daß manche Streiche nicht lustig, sondern sehr gefährlich sein können, die Verbrennungen werden gut dargestellt und haben mich als Kind immer beeindruckt.
Fünfter Streich:
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Dieser Streich trifft den Onkel von Max und Moritz, dabei wird in der Einleitung dieser Geschichte erzählt, daß man seinen Onkel eigentlich lieb und nett behandeln sollte, doch Max und Moritz denken nicht daran, sie sammeln Krabbeltiere und verstecken diese im Bett des Onkels, die dann natürlich während der gute Mann schläft, diesen kneifen. Erst als er alle erschlagen und zertreten hat, findet er zu seiner verdienten Nachtruhe.
Schlaf ist wichtig für Menschen, ich muß zugeben, wer mir den Schlaf raubt, der hat es mit mir nicht gut!!! Und so fand ich diesen Streich immer schon sehr gemein, wenn auch nicht ganz so schlimm, wie die anderen, denn der Onkel wurde zum Glück nicht sehr gefährlich verletzt, ärgerlich war das ganze aber doch.
Sechster Streich:
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Diesmal gibt es keinen Körperlichen Angriff, sondern sie wollen sich beim Bächer satt essen, dieser erwischt sie aber und umbackt sie mit Brotteig. Eigentlich müßten sie bei der Hitze im Ofen tot sein, doch die beiden haben es überlebt und knabbern sich durch den Teig frei.
Diese Geschichte finde ich unrealtistisch, denn zum einen ist die Strafe, die beiden gleich töten zu wollen zu hoch, denn für Diebstahl sollte man nicht gleich im Ofen verbrannt werden. Außerdem stört es mich, daß sie das Ganze überleben, nicht weil ich ihnen den Tod gönnen, nein, weil es Kindern zeigen könnte, daß es im Backofen gar nicht gefährlich ist, obwohl es das sehr wohl ist.
Siebter und letzter Streich:
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Das Erlebnis beim Bäcker hat die beiden nicht beindruckt, so machen sie sich beim Bauern zu schaffen, dem sie die Kornäcke aufschneiden, so daß der ganze Inhalt, natürlich verliert. Aber auch dieser erwischt die beiden Lausbuben und steckt sie nun den Sack, in dem er sie zur Mühle bringt. Und dort werden sie gemalen, und letzten Endes von den Hühner des Müllers gefressen.
Den Schluß finde ich ehrlich gesagt brutal und übertrieben, kein Kind wird für seine Streiche getötet, den Hintern versolen, das sollte man ihnen, auch gibt es sicherlich andere Strafen, die hier angebracht wären, um den Jungs, diese Streiche aus dem Kopf zu schlagen.
Meine allgemeine Meinung:
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Die einzelnen Streiche habe ich ja schon beurteilt, nun möchte ich noch eine allgemeine Meinung zu dem Buch abgeben, auch wenn diese gemischt ist.
Ich finde es gut, daß mit diesem Buch Kindern erklärt wird, warum so manche Streiche gar nicht lustig sind, so hat mich als Kind das Buch schon sehr beeindruckt und geprägt, so daß ich bei vielen Streichen gar nicht erst mitgemacht habe, weil ich einfach auch die Konsequenz für das Opfer bedacht habe. Wenn jemand körperlich verletzt wird, dann hat der Spaß ein Ende, das war mir als Kind schon klar.
Max und Moritz fand ich als Figuren sehr unsympatisch, aber ebenso den Bäcker, den Bauern und auch den Müller, denn sie sind inmeinen Augen nicht besser, als Max und Moritz.
Den Schluß finde ich aber grausam und unmöglich, und aus diesem Grunde habe ich mit meinen Kindern das Buch noch nicht gelesen, meine Große kommt aber nun in ein Alter, wo ich ihr erklären kann, daß das Ende nicht richtig ist, also wird sie das Buch bald lesen dürfen. Immerhin wird sie in vier Wochen schon sieben. Somit auch ein Alter, wo z.B. in der Schule die ersten Streiche anfangen können. Ich hoffe, daß meine Tochter hierbei auch bedenkt, wie es den Opfer ergeht und sich genauestens überlegt, bei so etwas mitzumachen. Sicher, es ist bestimmt lustig, die Kreide zu präparieren, daß der Lehrer nicht damit schreiben kann, wenn man den für nach dem Lacher ein richtiges Stück bereit hält, ich denke, dann kann uch ein Lehrer darüber lachen.
Fazit:
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Empfehlen würde ich das Buch schon, denn es ist auf seine Weise lehrreich, doch nicht für Kinder unter 6 Jahren, es könnte sie verschrecken. Auch sollte man seinen Kinder erklären, daß man für einen Streich nicht gleich getötet wird, denn einen Sack mit Korn aufschlitzen ist nichts sehr schlimmes, sollte aber schon bestraft werden. Jedoch nicht mit dem Tod, sondern mit dem Einsammeln des Korns.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-27 07:39:40 mit dem Titel Wieso? Weshalb? Warum? Ich komme in die Schule
Wie wir zu dem Buch kamen:
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Meine große Tochter kam im letzten Jahr in die erste Klasse, zwar wußte sie durch die Vorschule schon einiges, was sie in der Schule erwarten würde, dennoch hat sie sich über ein Geburtstagsgeschenk besonders gefreut, denn passender Weise hat sie im Juli, also kurz vor der Einschulung, Geburtstag.
Da meine Tochter dieses Buch geschenkt bekommen hat, kann ich den Preis nennen, auf dem Buch ist er auch nicht zu finden, doch schätze ihn mal um die 15 Euro, was dieses Buch auf jeden Fall wert wäre.
Wie sieht das Buch aus:
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Das Buch hat einen festen Einband, der für Kinder sehr stabil ist und einiges aushält. Das Format beträgt in etwa DIN A 4, was bei meiner Tochter sehr gut ins Bücherregal paßt, da sie viele Bücher in diesem Format hat und das Real dementsprechend angepaßt ist. Für Kinder ist diese Größe sehr gut, auch wenn das Buch nur schwer von den kleinen Kinderhänden gehalten werden kann, in dieser Größe jedoch ist alles sehr gut zu erkennen und man kann ein Buch ja auch auf den Schoß oder den Tisch legen. Für Unterwegs ist das Buch somit allerdings weniger geeignet.
In dem Buch befinden sich dann neun feste Kartonblätter, die von beiden bedruckt sind, mit Ausnahme der beiden Blätter, die in den Einband beklebt sind. Zum leichteren blättern ist das Buch durch Ringe gehalten, es handelt sich also um ein Ringbuch, durch die festen Seiten können diese aber nicht mal eben so ausgerissen werden, wie bei einem Block. Auch hier ist das Buch sehr stabil und für Kinder sehr gut geeignet.
Überwiegend sind Bilder in dem Buch zu finden, die von kleinen Texten mit Erklärungen begleitet werden.
Worum geht es in dem Buch und wie ist meine Meinung:
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Mit Hilfe dieses Buches kann man seinem Kind ein wenig die Schule erklären, besonders wichtig natürlich nun, wo die nächsten Kleinen ABC Schützen ihre Einschulung vor sich haben.
So steht auf der ersten Seite etwas über die Einschulung geschrieben, daß sich alle Kinder treffen, von den Lehrern in Empfang genommen werden und die größeren Kinder etwas aufführen. Das Ganze ist dann ein klein wenige ausgeschmückt, in diesem Buch bekommen die Kinder rote oder blaue Kappen, um den Klassen zugeordnet werden zu können, das gab es bei uns nicht, das wußte meine Tochter aber auch schon von der Einschulung in die Vorschulklasse, doch jede Schule schult die Kinder eben anders an, das haben wir inzwischen auch bemerkt, denn wir waren nicht nur bei der Einschulung meiner großen Tochter dabei, sondern auch bei der eines der Patenkinder meines Mannes, wo es noch mal wieder etwas anders ablief, doch der Rahmen, daß größere Kinder etwas aufführen, die Kinder dann in ihre Klasse gehen etc.. das ist überall gleich, denke.
Als praktischer Reiz findet man einen Vorhang, der geöffnet werden kann und wo die Kinder, die aufführen dann zu sehen sind, mit dabei der Frechdachs, der ebenfalls eingeschult wird und die Kinder durch dieses Buch begleitet. In dem Vorhang, der beiseite geklappt wird, steht dann ein kleiner Text geschrieben.
Weiter geht es mit dem Klassenzimmer, das auf der nächsten Seite aufgemalt ist, ein Kind steht an der Tafel und schreibt Buchstaben dran, ein weiteres füttert die Fische im Aquarium, einige malen, andere basteln, zeichnen oder schreiben. In einem Text wird erklärt, was so manche Klassenzimmer aufweisen, so z.B. eine Leseecke oder aber die Tische je nach Unterricht verschiedenen stehen.
Aber auch was die Kinder lernen, so z.B. in Mathe die Zahlen bis 20 mit denen sie rechnen, mal plus, mal minus. Aber über deutsch bekommt man einen kleinen Text erklärt, nämlich daß die Kinder lesen und schreiben lernen, und daß das Schreiben gar nicht so einfach ist. All diese kleinen Texte sind hinter kleinen Felder versteckt auf denen der Oberbegriff wie Mathe, Deutsch, Musik, Sachkunde, Sport oder Kunst steht. Hier müssen die Kinder dann wieder aktiv werden und die Klappen öffnen, was beim ersten Mal gar nicht so einfach ist, doch mit einem Druck von der Rückseite der Seite bekommt man die Klappen dann auf.
Ich will nun nicht jede Seite einzeln aufführen, die Erklärung zu den ersten Seiten sollte schon einen Einblick in das Buch gegeben haben, was noch erklärt, wo der Unterricht statt finde, daß es eine Pause gibt, wie lange die Schule dauert und wie man zur Schule kommen kann. Weiterhin gibt es kleine Aufgaben für die Kinder, so z.B. stehen Früchte auf den Klappen und die Kinder können versuchen, diese Wörter zu lesen, zur Kontrolle, ob es auch stimmt müssen sie nur die Klappe anheben und die Frucht ist abgebildet. Aber auch rechnen können sie ein wenig üben, da sind dann auf den kleinen Klappen Insekten, wie Marienkäfer, Raupen und Spinnen abgebildet, die die Kinder zusammenzählen müssen und dann versuchen solle, zusammen zu rechnen, unter einem ? können sie dann das Ergebnis kontrollieren. Aber auch unter den Tieren finde sie zahlen, damit sie diese besser kennenlernen können. Das Schulgebäude wird erklärt, daß es dort außer den Klassenräumen noch andere Räume gibt, wie das Lehrerzimmer, das Schulbüro, einen Raum für den Hausmeister etc.. Eine Einführung in die Uhrzeit findet man in diesem Buch auch, so wird erklärt, wann man aufstehen sollte, wann die Schule beginnt, wann sie endet, wann es mittag gibt, wann man Hausaufgaben machen sollte und dann natürlich noch wann man ins Bett muß. Doch auch die Zeiteinteilung der Stunde wird sehr gut dargestellt, so ist ein Kreis mit eine Feld für 5 Minuten, einer mit 15 Minuten, einer mit einer halben und einer mit einer vollen Stunde dargestellt, eine wirklich sehr gute Hilfe für Kinder, um die Uhr besser zu lernen. Meine Tochter hatte da bisher viele Probleme, trotz extra dafür gekaufter Bücher, doch mit dieser einen Seite hat sich die meisten Zeiten endlich kapiert und nun trägt sie auch wieder stolz ihre Uhr.
Besonders wichtig finde ich die Erklärungen zum Schulweg, dann da gibt es ja mehrere Möglichkeiten, die Straße an einer Ampel zu überqueren, was natürlich die sicherste Möglichkeit ist, oder über einen Zebrastreifen und wenn es nicht anders geht, ohne Hilfsmittel. Kindern wird noch mal aufgeführt worauf sie besonders achten müssen und das finde ich wichtig, denn es geht um die Sicherheit und das Leben unsere Kinder.
Für das Alphabet finden die Kinder ein kleines niedliches Gedicht in diesem Buch und eine Eisenbahn verläuft über beide Seiten und fährt alles Buchstaben des Alphabetes darüber.
Am Ende finden die Kinder einen Stundenplan, den sie herausnehmen können, doch unser ist noch in der Mappe, meine Tochter hat eh jeden Tag von 8.00 bis 13.00 Uhr Schule, hat einen Stundenplan in der Schultasche, um zu sehen, was sie nun für Unterricht hat. Unter diesem Stundenplan befindet sich ein Fenster in das das Kind seinen Namen, ein Foto, die Haarfarbe, die Augenfarbe, das Lieblingstier, seine Lieblingsfarbe und sein Hobby eintragen kann, wenn es denn schon schreiben kann. Bisher hat meine Tochter das noch nicht getan, denn vor einem Jahr konnte sie selber noch nicht schreiben, und nun hatte sie wohl noch keine Lust dazu, hat das Buch erst vor wenigen Tagen wieder entdeckt.
Die Letzte Seite befaßt sich mit Fragen und Antworten, warum man in die Schule gehen muß, warum man sich melden muß, wie oft es Ferien gibt usw. Ich finde die Fragen sehr sinnvoll und vorallem sehr gut beantwortet, das bringt den Kindern vielleicht schon mal einiges an Verständnis, wenn die Freude an der Schule vorbei ist und sie keine große Lust mehr zur Schule haben.
Auf der Rückseite findet man Abbildungen, welche Bücher es aus der Serie Wieso? Weshalb? Warum? noch gibt. Da mir dieses Buch sehr gut gefallen hat, werden sicherlich noch weitere dieser Bücher im Regal meiner Tochter landen.
Fazit:
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Meine Meinung habe ich schon in der Beschreibung des Buches eingebaut, deswegen werde ich hier keinen weiteren Absatz einbauen, sondern gleich ein Schlußfazit bringen.
Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen, kommt ein Kind diesen Sommer in die Schule, dann kann es mit dem Buch sehr gut darauf vorbereitet werden und schon mal ein bisschen üben. Jünger sollten die Kinder aber nicht unbedingt sein, denn es ist für die Kinder selber schöner, wenn sie schon ein bisschen was können, und den Namen kann man meistens schon vor der Einschulung schreiben, wenn man in den Kindergarten kommt, dann aber eher weniger. Besonders gut kommen die kleinen Klappen bei meiner Tochter an, die das Buch aktiv machen und ein bisschen Spannung belassen, auch wenn sie nun nach einem Jahr das meiste hinter den Klappen auswendig kennt, inzwischen liest sie es selber und ich muß es nicht mehr vorlesen.
Erschienen ist das Buch im Ravensburger Buchverlag, Informationen kann man unter: www.ravensburger.de finden. weiterlesen schließen -
Vom Ritter Kenneth und dem Burgfräulein Elaine ;o)
26.06.2002, 16:02 Uhr von
bigmanu
Ein herzlicher Hallo an alle meine Leser!Ich heiße eigentlich Manuela, bin 39 Jahre alt und seit ...Pro:
kindgerecht geschrieben, sehr schöne Illustration
Kontra:
nix
Empfehlung:
Nein
Seit einigen Tagen ist bei uns das Mittelalter wieder lebendig geworden, und mein Sohn will nur noch ein Ritter sein, während unsere Tochter mit ihrer Prinzessinnenkrone durch die Gegend läuft. Grund dafür ist einmal ein Holzschwert, das unser Sohn geschenkt bekommen hat, und ein neues Bilderbuch.
Bei einem Familienausflug zu Dodenhof entdeckten wir bei den Kinderbüchern das Bilderbuch „Wir entdecken die Ritterburg“ von Kyrima Trapp, und mein Sohn wollte es unbedingt haben. Kein Auto, kein Lego, nein, dieses Bilderbuch musste es sein. Dabei ist der Preis von 12,95 Euro eigentlich zu hoch für mich, um nur so nebenbei gekauft zu werden. Aber weil das Buch auch mir und meinem Mann so gut gefallen hat, und wir sowieso für Mittelaltermärkte schwärmen und uns dafür interessieren, landete es schließlich doch im Einkaufswagen. Als ich es endlich bezahlt hatte, wollte mein Sohn sofort nach Hause, um sich das Buch anzusehen. Im Auto mussten wir es schließlich weglegen, weil unsere Kinder sich darum gestritten haben.
Zu Hause dann machen wir es uns alle man im Bett meines Sohnes gemütlich, uns schauten uns zusammen dieses wirklich tolle Buch an. Die Ehre des Vorlesens wurde dann mir übertragen, was ich nicht bedauert habe :o)
Schon auf dem Titelbild sehen wir zwei Ritter, und können auch schon einige Erklärungen zur Burg und zu den Waffen der Ritter lesen. So richtig los geht es dann auf den ersten beiden Seiten. Jetzt sehen wir die Burg ganz genau, angefangen mit dem Burgtor samt Fallgitter bis hin zur Kemenate, so die Burgfräuleins sich aufgehalten haben. Auch in diesem Buch gibt es wieder die Klappen zum öffnen, hinter denen sich dann auf den ersten beiden Seiten die Kemenate oder auch das Verlies befindet.
Auf den nächsten beiden Seiten erfahren wir dann genauer, was ein Ritter überhaupt ist, und wie er seinen Tag verbringt. So sehen wir hier den Ritter auf seinem Schlachtross, wie er gegen andere Ritter kämpft und wie er auf die Jagd geht. Sehr schön ist auch die Erklärung, wie der Ritter so seinen Tag verbracht hat. Angefangen im Wohnturm, wo er noch selig schläft, bis hin zum (seltenen) Bad und der Mahlzeit des Ritters. Auch hier gibt es wieder interessante Klappen zum öffnen wo wir dann zum Beispiel das „stille Örtchen“ des Ritters zu sehen bekommen.
Besonders schön finde ich die nächsten beiden Seiten, in der das Leben von Ritterkindern erklärt wird. Dort erfahren wir dann, wie die Kinder von Rittern gespielt haben, und das ein Ritterkind als Page auf die Burg von Verwandten geschickt wird. Das Mädchen in der damaligen Zeit nicht unterrichtet wurden, sondern nähen, stricken und sticken mussten, und lernten, einen Ritterhaushalt zu führen. Und das sie verheiratet wurden, nach dem Willen der Eltern. Mein Mann sagte dazu, das er wohl bei seiner Tochter die alten Sitten der Ritter wieder einführen müsste :o)))
Für meinen Sohn interessant wurde es, als erklärt wurde, wie man ein Ritter wird. Vom Pagen, der mit 14 Jahren lernt mit Waffen zu kämpfen und dann mit einundzwanzig Jahren zum Ritter geschlagen wird. Das hat mein noch nicht ganz 4jähriger Sohn zwar noch nicht alles verstanden, aber es hat ihm trotzdem gut gefallen. Auch die Waffen und die Rüstung werden hier genau erklärt, und es gibt wieder einige Klappen zum öffnen.
Auf den nächsten beiden Seiten wird die Burg dann angegriffen, und das hat mehr dem Papa als unserem Sohn gefallen. Der war eher bestürzt, weil die Burg dort brannte, und die bösen Ritter die guten überfallen haben. Auch hier gibt es Klappen zum öffnen, und man kann die Verteidigungsmaßnahmen und den Belagerungsturm bewundern.
Die beiden folgenden Seiten haben dann auch wieder unserem Sohn gefallen, weil dort erklärt wurde, wer so alles auf einer Burg wohnt, und wo die Leute dort einkaufen. Mir hat der dargestellte Markt gut gefallen, und mein Sohn hat seinen Kaufmannsladen jetzt in seine Ritterburg verlegt *ggg*. Nur seine kleine Schwester ist mit der Rolle des kaufenden Burgfräuleins nicht immer einverstanden. Wie will lieber selbst das Schwert schwingen :o)
Toll sind auch die beiden nächsten Seiten, wo wir einiges über den Verlauf eines Turniers erfahren, und ein zünftiges Ritterfest gezeigt wird. Mein Sohn konnte sich sogar noch ein das Ritterturnier erinnern, auf dem wir im letzten Sommer waren, und ich musste die Fotos davon wieder herauskramen. Klar, das wir auch in diesem Jahr wieder auf solch eine Veranstaltung müssen. Und ich denke, das ein Kindergeburtstag als Ritterfest auch mal eine gute Idee wäre. Wie die Ritter zu essen, damit werden die Kinder wohl keine Probleme haben.
Auf den letzten beiden Seiten erfahren wir noch ein wenig über die Burgen, und wo sie gestanden haben. Auch ein Sänger, der dem Burgfräulein ein Liebeslied singt, ist dabei. Und auch hier gibt es noch zwei Klappen zum öffenen. Auf der letzten Seite ist dann eine Art Spiel, auf dem man erkennen muss, welchen Weg der Ritter Richard zu seiner Burg nehmen muss.
Dann ist das Buch leider auch schon zu Ende, nach nur 16 Seiten. Allerdings ist das auch genug Information für einen 4jährigen gewesen, und unsere Tochter (21 Monate) konnte natürlich noch nicht viel damit anfangen. Geeignet ist dieses schöne Buch für Kinder ab einem Alter von 3 Jahren. Ich denke, das es auch noch einige Zeit interessant bleibt, weil einiges von unserem Sohn jetzt noch nicht so ganz verstanden wurde. Aber es hat sein Interesse für Ritter und Burgen geweckt, und mein Männe träumt schon vom gemeinsamen Spiel mit einer Playmobil Burg :o)
Die Texte dieses Buches sind wirklich kindgerecht verfasst und auch gut verständlich. Und die Bilder sind auch sehr schön gezeichnet, farbenfroh und unterhaltsam. Man bekommt wirklich einen guten Einblick ins Leben eines Ritter und in seine Burg. Auch für Erwachsene ist dieses Buch durchaus interessant und lehrreich, und das vorlesen macht so viel Spaß. Schön, wenn auch Mama und Papa noch etwas lernen können. Mir gefällt dieses Buch, genau wie dem Rest meiner Familie sehr gut, auch nachdem wir es jetzt fast jeden Abend lesen noch.
Wer sich für dieses Buch interessiert, es kostet, wie oben bereits erwähnt, 12,95 Euro und ist auch bei www.amazon.de zu haben. Unter der ISBN-Nr. 3473332801 ist es dort für genau den Preis zu haben, und ich habe es jetzt schon für zwei andere Kinder dort gekauft.
Mein Fazit:
Die Ausgabe von 12,95 Euro hat sich für dieses schöne Buch wirklich gelohnt, und ich bereue sie nicht. Es ist sehr schön illustriert und die Texte sind kindgerecht geschrieben aber trotzdem informativ und interessant. Ein Buch, aus dem die ganze Familie noch etwas lernen kann, und das auch bei unseren Kindern die Freude an Mittelaltermärkten und Ritterturnieren weckt. So freuen wir uns alle, im Sommer wieder Ritter live zu erleben, und erfreuen uns in der Zwischenzeit an diesem Buch.
Ich kann es deshalb auch nur zu hundert Prozent weiterempfehlen und vergebe deshalb auch alle fünf Sterne. Schaut es euch einmal an, es wäre doch auch ein prima Geschenk, das der Osterhase bringen könnte.
Gruss aus der Kemenate von Burgherrin BigManu und ihrem kleinen Ritter und Burgfräulein :o)
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-30 14:22:53 mit dem Titel Mama, warum regnet es schon wieder?
Mein Sohn schaute gestern traurig aus dem Fenster, und fragte mich eben diese Frage, warum regnet es schon wieder. Er wollte unbedingt nach draußen, aber bei dem stürmischen Regen den wir hier gestern morgen hatten, war das leider nicht möglich. Um ihn abzulenken, holte ich sein neustes Lieblingsbuch aus dem Regal, das er in der letzten Woche zu seinem 4. Geburtstag bekommen hatte. Zusammen schauten wir und dieses Bilderbuch an, und erfuhren dabei eine Menge über das Wetter, so das uns der Regen draußen nicht mehr stören konnte.
Bei diesem wirklich schönen Bilderbuch handelt es sich um ein weiteres Buch aus der „Wieso?Weshalb?Warum?-Reihe“. Und, wie ihr vielleicht schon erraten habt, es geht um „Unser Wetter“, so auch der Titel des Buches. Dieses Bilderbuch ist für Kinder ab 3 Jahren geeignet und kostet bei amazon.de ganze 12,95 Euro. Es trägt die ISBN-Nr. 3473332690, hat 16 kartonierte Seiten und wie auch die anderen Bücher dieser Reihe viele interessante Klappen zu öffnen. Die Illustration und der Text sind von Angela Weinhold, und dieses Buch wurde von Jörg Kachelmann und seinem Wetterteam der Meteomedia AG empfohlen.
Unser Sohn interessiert sich schon lange für das Wetter, und sieht sich auch gerne Sachsendungen an, die dieses Thema behandeln. Deshalb beschlossen wir auch, ihm dieses Buch zum Geburtstag zu schenken, damit er ein wenig besser versteht, wie das mit dem Wetter so alles zusammenhängt. Er ist jetzt 4 Jahre alt geworden, und da das Buch für Kinder ab 3 Jahren geeignet ist, hat er auch keinerlei Schwierigkeiten, es zu verstehen. Sogar Mama und Papa können beim Vorlesen noch etwas lernen :o)
Die ersten beiden Seiten erklären erst einmal was Wetter überhaupt ist, und warum es die Jahrezeiten gibt. Begleitet wird man beim Ansehen von einem lustigen grünen Frosch, Professor Frosch genannt, der den Leser durch die Seiten führt. Bei der Erklärung der Jahreszeiten ist die Sonne und die Erde dargestellt, und es ist einleuchtend erklärt, warum wir verschiedene Jahreszeiten haben. Hier gibt es auch 4 Klappen zum Öffnen. Auf den Klappen sind die verschiedenen Jahreszeiten abgebildet, und dahinter verbirgt sich dann eine Darstellung der Sonne, wie sie während der verschiedenen Jahreszeiten zur Erde steht.
Auf den nächsten beiden Seiten geht es dann um den Wind, ein für uns sehr interessantes Thema. Wir wohnen in einer sehr windigen Ecke, und der letzte Sturm hat uns schon das Dach abgedeckt. Jetzt konnte unser Sohn erfahren, was Wind ist, und warum er weht. So erfahren wir hier, das Wind Luft ist, die sich bewegt und das er entsteht, wenn warme und kalte Luft aufeinander treffen. Das ganze wird kindgerecht erklärt und mit schönen Bildern dargestellt. Auch gibt es wieder Klappen zum Öffnen, auf denen zum Beispiel die verschiedenen Windstärken abgebildet sind, und wo dahinter dann die Auswirkungen eines schweren Sturmes zu sehen sind.
So richtig interessant wird es dann auf den nächsten beiden Seiten, dort geht es nämlich dann um die Wolken und den Regen. So erfahren wir hier etwas über Wasser das verdampft, und das viele kleine feinsten Tröpfchen eine Wolke bilden. Und wenn die Luft abkühlt werden die kleinen Wassertröpfchen immer schwerer bis es schließlich regnet. Mein Sohn fand das sehr interessant und hat es erst einmal ganz gewissenhaft seinem Opa erzählt.
Um Schnee, Nebel Tau und Reif geht es dann auf den nächsten beiden Seiten. Schnee ist ja für uns nicht so wichtig, weil wir hier im norddeutschen Flachland nie viel davon zu Gesicht bekommen. Aber trotzdem fand mein Sohn es interessant und ihm gefielen die abgebildeten Kinder, die Schlitten fahren. Auch hier gibt es wieder viele Klappen zum Öffnen, hinter denen sich zum Beispiel ein Schneekristall verbirgt. Auch die Erklärung wie es zu Nebel Tau und Reif kommt, fand mein Sohn sehr interessant. Vor allem der Tau hat es ihm angetan. Den mussten wir und heute morgen erst einmal draußen ansehen :o)
Ein bisschen unheimlich fand mein Sohn das Thema Gewitter auf der nächsten Seite. Blitz und Donner findet er nicht so schön, dann bekommt er leicht Angst, weil es so laut ist. Und die Abbildung des Blitzes, der in einen Baum schlägt, fand er nicht so schön. Aber es ist gut erklärt, und Tatsachen kann man nun mal nicht schöner machen als sie sind. Dafür war die Erklärung des Regenbogens auf der Seite daneben um so schöner. Toll fand mein Sohnemann die Erklärung, das man in einer Seifenblase die Farben des Regenbogens sehen kann. Haben wir auch gleich ausprobiert.
Auf den nächsten beiden Seiten kommen wir dann zur Wettervorhersage. Zuerst wird erklärt, wie uns Pflanzen und Tiere eine Wetterveränderung verraten können. Ich wusste zum Beispiel nicht, das sich Pferde und Kühe bei starkem Wind mit dem Hinterteil in die Windrichtung stellen. Und jetzt weiß ich auch, warum der Frosch bei gutem Wetter auf die Leiter klettert. Weil die Insekten die er frisst dann höher fliegen. Aber auch die Wettervorhersage mit Barometer und Hygrometer wird vorgestellt. Und auch ein Regenmesser ist abgebildet, den mein Sohn natürlich gleich als Opas Regenmesser identifiziert hat. Auch hier übrigens wieder einige Klappen zum Öffnen mit interessantem Inhalt.
Sehr interessant ist auch die Erklärung, wie das Wetter ins Fernsehen kommt, und die Erklärung der Wetterkarte. Es wird ein Wetterballon und ein Wettersatellit gezeigt, genau so wie ein Wetterschiff und Wetterbojen. Und natürlich die Wetterkarte, mit der Erklärung der verschiedenen Zeichen. Das hat meinem Sohn auch sehr gut gefallen.
Auf den letzten beiden Seiten gibt es dann eine Wetteruhr in Form von Fred Frosch zum selber bauen. Das geht ganz einfach, und Fred Frosch hängt jetzt im Kinderzimmer an der Wand. Hinter dem herausnehmbaren Wetterfrosch gibt es dann noch einige Erklärungen, wie zum Beispiel die, das Nebel so dicht sein kann, das Vögel sich darin verirren. Oder das Gewitterwolken so schnell wie ein Auto sein können. Den Abschluss bildet dann eine Erklärung, wie der Mensch das Wetter nutzten kann und das wir dem Wetter ausgeliefert sind. Und dann ist das Buch auch leider schon zu Ende.
Ich muss sagen, wir sind alle sehr begeistert von diesem Buch. Man kann sich lange damit beschäftigen, und es wird auch nicht langweilig, auch wenn man es wieder und wieder vorlesen muss. Immer fällt einem selber noch etwas ein, was man dazu erzählen kann, und man lernt auch selber noch etwas dazu. Die Bilder sind sehr schön und farbenfroh gezeichnet, die Texte sind kindgerecht geschrieben und einleuchtend. So ein regnerischer Vormittag vergeht bei der Lektüre dieses Buches wirklich im Nu.
Mein Fazit:
Ich kann dieses Buch wirklich nur zu hundert Prozent weiterempfehlen. Es ist wirklich sehr lehrreich, und das nicht nur für die Kinder. Alles wird kindgerecht und verständlich erklärt, unterstützt von den schön gezeichneten Bildern. Den Preis von 12,95 Euro finde ich für dieses Buch angemessen, und ich würde es immer wieder kaufen. Deshalb bekommt dieses Buch auch alle fünf Sterne von mir, ein ideales Geschenk für ein wetterinteressiertes Kind.
Gruss von Eurer BigManu
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-12 15:13:57 mit dem Titel Gesundes Misstrauen kann Kinder retten!
In der heutigen Zeit kann man seine Kinder leider auch hier auf dem Lande nicht mehr unbesorgt durch die Straßen, Wieser und Wälder strolchen lassen, ohne sich Sorgen zu machen. Ich kann mich noch gut an meine eigene Kindheit erinnern, da bin ich noch abends im Wald gewesen und mit dem Rad oft alleine durch die Gegend gefahren. Die Warnungen meiner Eltern, nie mit Fremden mitzugehen, und vor dem Dunkeln nach Hause zu kommen waren mir meist lästig und ich empfand sie als unnötig.
Komischerweise ändert sich das schlagartig, wenn man selber Kinder hat. Plötzlich sieht man die Sorgen seiner Eltern mit ganz anderen Augen, weil es auf einmal auch die eigenen Sorgen geworden sind. Und gerade um meinen 4jährigen Sohn mache ich mir zur Zeit viel Sorgen. Ab August geht er in den Kindergarten, was auch für mich ein Stück loslassen bedeutet. Doch leider ist mein Sohn viel zu vertrauensselig. Er denkt von niemanden etwas böses und würde mit jedem mitgehen, wenn er ihm nur etwas interessantes zu bieten hätte. In meinen Alpträumen sehe ich ihn, wie er von irgendjemanden mit einer Hand voll Bonbons vom Kindergarten weg gelockt wird.
Das ist auch der Grund, warum ich mir vor ein paar Wochen das Buch „Geh nie mit einem Fremden mit“ von Ursula Kirchberg/Trixi Haberlander gekauft habe. Ich bin der Meinung, ich muss ihn irgendwie darüber aufklären, wie gefährlich es sein kann, Fremden gleich zu vertrauen und evtl. sogar mit ihnen mitzugehen. Das Buch ist im Ellermann Verlag erschienen, kostet 9,90 Euro und hat die ISBN-Nr. 3770762576. Es ist schon 1985 erschienen, hat einen Hardcover Einband und ist für Kinder ab 4 Jahren geeignet.
Wir haben dieses Buch mit in den Urlaub genommen, und dann mit unserem 4jährigen Sohn zusammen angesehen und vorgelesen. Erzählt wird hier die Geschichte der 6jährigen Lisa. Sie sitzt mit ihren Eltern am Frühstückstisch und ihr Vater liest in der Zeitung, das ein Kind entführt worden ist. Daraufhin ermahnt er seine Tochter „Geh nie mit einem Fremden mit, Mach die Haustür nicht auf, wenn du allein bist, Steig nie zu einem Fremden ins Auto ein“. Er erklärt ihr außerdem, das nicht alle Erwachsenen es mit Kinder gut meinen, sondern das es auch Menschen gibt, die Kinder entführen und ihnen dann weh tun.
Dann kommen ein paar Beispiele, wie Lisa diese Regel befolgt. So hält ein Auto neben ihr, und der Fahrer will sie hinein locken. Aber Lisa steigt nicht ein, und in großer Schrift sind die Worte „Ich geh nie mit einem Fremden mit“ zu lesen. Und als es an der Haustür klingelt, als Lisa allein zu Hause ist macht sie die Tür nicht auf und es folgt in großen Buchstaben der Satz „Ich mach nicht auf, wenn Mama nicht da ist“.
Doch als Lisa mit ihrem Freund Peter im Sandkasten spielt, kommt ein Mann mit einem Fahrrad vorbei. Dieser war schon öfters am Sandkasten und hat den Kindern auch schon beim Bauen geholfen. Er verspricht Lisa ein kleines Häschen wenn sie mitkommt, und diesmal geht Lisa mit.
Er hält Lisa ganz fest an der Hand und sieht auf einmal auch nicht mehr freundlich aus. Leider wird in diesem Buch der böse Mann nicht deutlich gezeigt. Mann sieht ihn nur von hinten durch die Fenster an der Tür, durch die er Lisa gebracht hat. Dann sieht man den Rücken des Mannes und das ängstliche Gesicht von Lisa, wie sie vor ihm zurück weicht. Der Text erklärt den Kindern, das Lisa furchtbare Angst hat und nach ihrer Mutter ruft, aber niemand hört sie. Der große Mann kommt auf sie zu und hält sie fest. An dieser Stelle hat auch unser Sohn sehr ängstlich geschaut.
Doch in der Zwischenzeit hat Lisa´s Freund Peter die Eltern von Lisa informiert. Diese rufen sofort die Polizei, die mit Hilfe von Peter nach Lisa sucht. Peter hat sich gemerkt in welche Richtung der Man gegangen ist, und das er ein rostiger Fahrrad dabei hatte. Und zum Glück entdeckt Peter das Fahrrad an einer Hauswand und die Polizisten stürmen in das Haus. Lisa ist verstört und wird von ihrer Mutter getröstet. Der Mann wird von der Polizei mit auf die Wache genommen. Peter wird natürlich gelobt, da durch seine Hilfe Lisa befreit werden konnte.
Am Ende des Buches sehen wir dann Lisa wie sie mit ihrem Teddy im Arm im Bett liegt. Und darüber in großen Buchstaben den Satz „Nie wieder geh ich mit einem Fremden mit“.
Meinen 4jährigen Sohn hat diese Geschichte doch etwas erschreckt. Er hat viele Fragen gestellt, warum der Mann das macht und was mit dem Mädchen passiert. Wir haben auch ausführlich mit ihm darüber gesprochen und ihm versucht klar zu machen, wie gefährlich es ist, mit Fremden mit zu gehen. Aber ich habe auch versucht ihm klar zu machen, das es nicht nur Fremde sein können, mit denen er nicht mitgehen darf. Ich möchte das er versteht, das er nur mit jemandem mitgehen darf, wenn ich es ihm vorher erlaubt habe. Er muss immer erst fragen, bevor er mit jemanden mitgeht. Leider sind es ja nicht immer Fremde, die ein Kind entführen und ihm weh tun.
Ich finde das Buch „Geh nie mit einem Fremden mit“ führt gut in die Thematik ein. Obwohl die Bilder schon etwas veraltet sind und meiner Meinung nach auch etwas deutlicher hätten sein dürfen. Aber für den Anfang kann ich damit meinem Sohn schon erklären, warum er nicht mit Fremden mitgehen darf. Allerdings habe ich mir jetzt auch noch ein anderes Bilderbuch zu diesem Thema gekauft, das ist noch ein wenig deutlicher und meiner Meinung nach besser.
Mein Fazit:
Für den Anfang ist das Buch „Geh nie mit einem Fremden mit“ sehr gut, da es die Kinder an das Problem heranführt und den Eltern hilft, den Kindern die Gefahr zu erklären. Allerdings muss man es auch regelmäßig ansehen und mit den Kindern ausführlich darüber reden. Meinen Sohn hat die Geschichte etwas Angst gemacht, aber ich glaube nicht, das er jetzt schon misstrauischer geworden ist. Da müssen wir wohl noch einiges an Aufklärungsarbeit leisten. Trotzdem kann ich dieses Buch nur zu hundert Prozent weiterempfehlen und vergebe deshalb auch alle fünf Sterne. Es ist einfach wichtig, das Kinder misstrauisch gegenüber Fremden sind, obwohl es ja leider nicht nur Fremde sind, die ihnen gefährlich werden können.
Gruss von Eurer BigManu
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-20 22:17:50 mit dem Titel Weil Liebe keinen Anfang und kein Ende hat
Morgen ist es mal wieder so weit, der 21. Juni steht an. Ein Datum, das eine besondere Bedeutung für mich und meinen Mann hat. Wir feiern morgen unseren 6 Hochzeitstag, und unseren 16. Jahrestag. Als wir heute Abend den Kindern eine Gute Nacht Geschichte vorlesen wollten, da suchte sich mein Sohn ein Buch aus, das ich eigentlich meinem Mann zu unserem ersten Hochzeitstag geschenkt hatte. Es ist eines unserer Lieblingsbücher, das nicht nur für Kinder schön anzusehen ist.
Sie Rede ist von dem Bilderbuch von Sam McBratney und Anita Jeram „Weißt du eigentlich wie lieb ich dich habe“. Ich habe dieses Buch als kleines Geschenk für meinen Mann gekauft, und es ihm in die Brotdose geschmuggelt. Es kostet bei amazon.de 6,80 Euro und trägt die ISBN-Nr. 3794142179. Es handelt sich hier um die kleine gebundene Ausgabe mit 20 Seiten und es ist für Kinder ab 3 Jahren geeignet.
Irgendwie fand ich dieses Buch so unwiderstehlich und so lieb, das ich es meinem Schatz einfach kaufen musste. Und er hat sich auch sehr über dieses Geschenk gefreut, und hat deshalb auch besonders viel Freude daran, es unseren Kindern vorzulesen.
Die Geschichte ist wirklich liebenswert, und ich möchte sie deshalb hier auch einmal beschreiben. Es geht hier um zwei Hasen, den kleinen und den großen Hasen. Der kleine Hase soll ins Bett gehen aber er hält sich statt dessen an den Ohren des großen Hasen fest. Dieser sollte ihm nämlich ganz gut zuhören, als der kleine Hase jetzt eine Frage oder vielmehr ein Rätsel stellt. Er fragt den großen Hasen: „Rate mal, wie lieb ich dich habe“. Und der große Hase entgegnet darauf, das er das wohl nicht raten kann.
Jetzt bereitet der kleine Hase die Arme aus um zu zeigen wie sehr er den großen Hasen lieb hat. Doch der große Hase hat viel längere Arme und entgegnet darauf: „aber ich hab dich sooo sehr lieb“. Das beeindruckt natürlich den kleinen Hasen, und er will es übertreffen. Er streckt seine Arme in die Höhe, um zu zeigen, wie lieb er den großen Hasen hat. Doch dieser ist ja größer, und der kleine Hase wünscht sich, er hätte auch so lange Arme, um seine Liebe darzustellen.
Doch der kleine Hase ist einfallsreich. Er macht einen Handstand am Baum und sagt dem großen Hasen, das er ihn bis zu seinen Zehen hoch lieb hat. Aber auch das übertrifft der große Hase, in dem er den kleinen in die Luft schwingt und ihm versichert, er hätte ihn bis zu seinen Zehen hoch lieb.
Jetzt fängt der kleine Hase an zu hüpfen, und versichert dem großen Hasen, er hätte ihn so lieb, so hoch er hüpfen kann. Dabei sehen wir den kleinen Hasen durch die Gegend hüpfen. Doch der große Hase kann natürlich höher hüpfen, und er zeigt dem kleinen Hasen wie lieb er hin hat, indem er so hoch springt, das seine Ohren die Zweige eines Baumes berühren. Der kleine Hase ist natürlich gebührend beeindruckt und wünscht sich, er könnte auch so hoch hüpfen.
Doch das Spiel der beiden geht noch weiter. Der kleine Hase sagt dem Großen, er hätte ihn den Weg bis zum Fluss runter lieb. Auf dem Bild sind Hügel und ein sehr langer Weg abgebildet. Doch der große Hase kontert auch hier, und versichert, er hätte den kleinen Hasen bis zum Fluss und über die Berge lieb. Der kleine Hase ist von dieser Weite beeindruckt und wird jetzt sehr müde. Er schaut in die Nacht und in den Himmel hinein und liegt dabei im Arm vom großen Hasen. Fast schon eingeschlafen versichert er dem großen Hasen, er hätte ihn lieb bis zum Mond, und schläft dann ein. Jetzt ist der große Hase beeindruckt, und er legt den kleinen Hasen in ein kuscheliges Bett aus Blättern und gibt ihm einen Gutenachtkuss. Dann kuscheln sich die beiden zusammen und versichern sich gegenseitig, das sie sich bis zum Mond und wieder zurück lieb haben.
Meinem Sohn macht dieses Buch immer sehr viel Freude, und er versichert uns immer, das er uns ganz doll lieb hat. Meine 2jährige Tochter versteht vom Inhalt noch nicht viel, aber sie freut sich immer über die beiden niedlichen Hasen. Und irgendwie hat dieses liebenswerte Buch einen beruhigenden Einfluss auf die beiden und lässt den Tag so richtig schön ausklingen.
Auch ich habe als Kind versucht, meiner Mutter zu zeigen, wie lieb ich sie habe. Und ich nehme sie auch jetzt noch in den Arm, und sage ihr, das ich sie lieb habe. Auch meine Kinder werden oft gedrückt, gestreichelt und geküsst, wenn sie es wollen. Und natürlich geht auch mein Männe nicht leer aus *ggg*. Gerade dieses Buch inspiriert uns nach der Lektüre immer zu ausführlichen Kuschel-Küss-Umarm-Orgien :o) Da finden weder meine Kinder noch wir so schnell ein Ende.
Meiner Meinung nach zeigt dieses Buch sehr schön, wie gerade Kinder versuchen darzustellen, wie lieb sie jemanden, vor allem die Eltern, haben. Und am Schluss wird klar, Liebe kann man nicht messen, weil es einfach kein Ende gibt. Liebe hat meiner Meinung keinen Anfang und kein Ende. Ganze 16 Jahre bin ich nun mit meinem Mann zusammen, und mir ist, als hätte ich ihn schon immer geliebt, an einen Anfang meiner Liebe kann ich mich nicht erinnern. Seit 4 Jahren bin ich jetzt Mutter, und ich kann mir nicht vorstellen, wie es ohne meine beiden Minimonster wäre. Wirkliche Liebe kann meiner Meinung nach nie enden, und ich hoffe es bleibt bei mir auch so. Zu solchen Gedanken inspiriert mich dieses Buch, das ich über die Liebe nachdenke :o)))
Vielleicht noch ein paar Worte zur Aufmachung dieses Bilderbuches. Meiner Meinung nach ist es sehr schön gezeichnet, die beiden Hasen sind wirklich niedlich und gefallen nicht nur den Kindern. Die Szenen zum jeweiligen Text sind gut dargestellt und unterstreichen ihn gut. Der Text ist wirklich kindgerecht und lässt sich gut vorlesen. Eine Geschichte, die zwar nicht lang ist, aber zum Gespräch anregt. So kann man seinem Kind am Ende des Buches selber zeigen, wie lieb man es hat, und meinem Mann und mir sind da auch schon einige lustige Beispiele eingefallen.
Mein Fazit:
Ich bin froh, das ich dieses Buch gefunden habe und es meinem Mann schenken konnte. Immer wieder zeigen wir einander, wie lieb wir uns haben, und dies muss ja nicht unbedingt mit teuren Geschenken geschehen. Dieses Buch ist der ideale Abschluss für einen Tag und beruhigt die Kinder. Ich werde es sicherlich noch viele Male mit viel Freude vorlesen und kann es nur jedem ans Herz legen. Deshalb auch von mir alle fünf Sterne und eine ganz dicke Empfehlung.
Gruss von Eurer BigManu
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-26 14:02:30 mit dem Titel Das sieht aber lecker aus Mama...
sagte mein Sohn zu mir, als wir uns vor einigen Wochen zum ersten mal eines seiner neuen Bücher, das er zum Geburtstag bekommen hatte, anschauten. Da er ein sehr schlechter Esser ist, und mit seinen 14 kg (bei 4 Jahren) schon recht drastisch aus der Norm schlägt, versuchen wir immer sanft und unaufdringlich sein Interesse am Essen zu wecken.
Zufällig entdeckte ich ein neues Buch aus der beliebten Wieso?Weshalb?Warum?-Reihe, in dem es um das Essen geht. Und da er diese Bücher sehr gerne hat, beschloss ich, es ihm noch zusätzlich zum Geburtstag zu schenken. Ich habe es bei www.amazon.de für 12,95 Euro gekauft. Es ein Bilderbuch mit 16 dicken Pappseiten und einem Riesenposter darin. Unter der ISBN-Nr. 3473332623 kann man es in jedem Buchhandel bestellen. Die Illustrationen und der Text sind von Doris Rübel, die auch schon einige andere Bücher dieser Reihe gemacht hat.
Bei meinem Sohn ist es prima angekommen, genau wie alle anderen Bücher, die er aus dieser Reihe schon besitzt, obwohl er deshalb auch nicht mehr futtert. Aber einen Versuch war es wert, und er interessiert sich doch etwas mehr dafür, was ich auf den Tisch bringe, und was im Garten so alles Essbares wächst. Also habe ich es auf keinen Fall umsonst gekauft.
Kommen wir jetzt einmal zum Inhalt dieses schönen Buches. Gleich die Titelseite ist sehr schön gestaltet, mit Kindern die am Esstisch sitzen und Spaghetti essen. Das sieht so bunt und lustig und auch lecker aus, da bekommt man gleich Lust ebenfalls Spaghetti zu essen.
Auf der ersten Seite wird kurz erklärt, warum wir essen und trinken, und das man sich müde und schlapp fühlt, wenn man hungrig ist. Außerdem ist eine Familie zu sehen, die beim Italiener Pizza und Pasta bestellt hat. Aus der Seite daneben ist dann die bekannte Essenspyramide dargestellt. Ganz unten die gesunden Sachen wie Kartoffeln, Reis, Mais und Getreideprodukte, über Obst und Gemüse bis hin zu ganz wenig Fetten und Süßigkeiten. Auch wird kurz über die Wichtigkeit des Trinkens gesprochen. Hinter einer Klappe werden dann die Geschmacksnerven der Zunge gezeigt. Das fand mein Sohn sehr lustig.
Auf den nächsten beiden Seiten geht es dann darum, wo das Essen bleibt, und was die Menschen früher gegessen haben. Die Erklärung, wo das Essen bleibt wird anhand von Klappen und der kleinen rothaarigen Luzy erklärt. Wir begleiten sie während sie isst, schläft, spielt, und sehen hinter den Klappen dann, was in dieser Zeit in ihrem Körper mit dem Essen passiert. Auch bei der Beschreibung, was die Menschen früher aßen gibt es einige Klappen, und man sieht, wie früher Brot gebacken wurde. Mein Sohn fand es toll, das früher der Teig auf einem heißen Stein gebacken wurde.
Sehr interessant sind auch die beiden nächsten Seiten, auf denen es um Getreide geht. Erst einmal wird hier erklärt, was man aus Getreide alles machen kann. Gerade weil wir hier so ländlich wohnen, und rund um uns zu viel Getreide wächst, war das für uns sehr interessant. Mein Sohn findet es toll, das aus dem Getreide auf dem Feld nebenan, einmal ein Brot gebacken wird oder eine Pizza. Es wird auch erklärt, wie Reis und Mais wachsen, und auch hier gibt es wieder Klappen zum öffnen mit Text und Bildern dahinter.
Um leckeres Gemüse geht es dann auf den beiden nächsten Seiten. Da wir auch einen großen Garten haben, wusste mein Sohn hier schon einiges. Er fand es toll, das hier erklärt wurde, wie Tomaten wachsen, da wir diese auch im Garten haben. Ein wenig erschreckend fand ich dann die Erklärung, das in einer Flasche Ketchup die Zuckermenge von 45 Zuckerwürfeln steckt. Wo die Kinder den doch so gerne essen. Auch wird hier ein großer Marktstand mit vielen Gemüsesorten gezeigt. Einige kann man als Klappe aufklappen und sieht dahinter wie sie aussehen während sie noch wachsen.
Dann folgen zwei Seiten mit Hülsenfrüchten und mit Obst. Es wird erklärt, wie man Lebensmittel konservieren kann und wie gesund Erbsen, Bohnen und Linsen sind. Gerade auch die Darstellungen des Obstes haben mir sehr gut gefallen. Diese können teilweise aufgeklappt werden, und man sieht dann das Innenleben.
Und wo her die Bananen kommen, das wissen wir jetzt auch. Und wir finden auf dieser Seite auch noch andere Exotische Früchte, die wieder teilweise als Klappe geöffnet werden können. Ganz toll fand mein Sohn die Erklärung, woher die Fischstäbchen kommen. Gerade weil wir auch an der See waren und dort Fischerboote gesehen haben. Das Buch haben wir deshalb auch mit in den Urlaub genommen, und dann vor Ort gesehen, wo der Fisch herkommt. Natürlich haben wir dann auch Fisch gegessen, und das mit viel Begeisterung von seitens der Kinder.
Auf den nächsten beiden Seiten geht es dann um die gesunde Milch und um die Wurst. Das Kühe Milch geben, das wusste mein Sohn ja schon, da es hier auf dem Lande ja viele Kühe gibt, und wir darüber schon gesprochen hatten. Das mit der Wurst hat er glaube ich noch nicht so ganz verstanden. Für ihn macht noch immer sein Opa die Wurst, da dieser Fleischermeister ist :o)))
Ganz zum Schluss geht es dann um die leckeren Süßigkeiten, und davon, was man in anderen Ländern so isst. Es wird gezeigt, wie Zucker gemacht wird, und wo der Kakao herkommt. Außerdem gibt es eine Abbildung von Kindern, die an einem Geburtstagstisch sitzen und ganz viele Süßigkeiten essen. Und auf der letzen Seite sieht man dann Kinder aus anderen Ländern, und was diese so essen. Auch ein Poster ist am Schluss des Buches zu finden. Man kann es herausnehmen, und sieht dann viele Kinder, während sie essen oder trinken. Wir haben uns dieses Poster im Esszimmer an die Wand gehängt, als Anregung sozusagen ;o)))
Genau wie alle anderen Bücher aus dieser Reihe, sind wir auch von diesem begeistert. Es bringt das Thema Essen ein wenig näher, und gibt dem Kind so mache nützliche Erklärung. Die Bilder sind sehr schön gestaltet und herrlich bunt. Auch die Texte sind gut zu lesen und erklären alles verständlich und kindgerecht. Es fördert die Neugierde und gibt Anlas zu vielen Fragen, die nicht immer einfach zu beantworten sind.
Geeignet ist dieses Buch für Kinder ab einem Alter von 3 Jahren. Mein Sohn hat es zum 4. Geburtstag geschenkt bekommen, und er kommt prima damit zurecht. Auch meine 2jährige Tochter sieht sich dieses Buch schon gerne an, und erkennt schon so einiges. Am besten gefallen ihr übrigens die Klappen, und ich muss immer aufpassen, das sie diese nicht abreißt. Man kann dieses Buch auch gut am Abend noch vorlesen, wenn noch genug Zeit ist. Mein Sohn beeilt sich jetzt am Abend immer, damit er noch ein langes Buch anschauen kann.
Mein Fazit:
Genau wie meinem Sohn hat auch mir und meinem Mann dieses Buch sehr gut gefallen. Es ist sehr informativ und fördert das Interesse der Kinder an unseren Nahrungsmitteln. Die Bilder sich sehr schön gestaltet und die Texte kindgerecht geschrieben. Alles wird einfach erklärt, und manchmal lernen sogar die Eltern noch etwas dazu. Ich kann dieses Buch nur zu hundert Prozent weiterempfehlen und vergebe auch hier wieder alle fünf Sterne. Wenn jemand noch ein passendes Geschenk sucht, dieses Buch kommt bestimmt an :o)
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Wie Pettersson zu Findus kam - ein neues Bilderbuch von Sven Nordqvist
25.06.2002, 02:43 Uhr von
Libraia
Am meisten interessiere ich mich für Bücher, Filme und Politik. Klar, dass ich hierüber auch am m...Pro:
packend, erschütternd, die Personen werden einem psychologisch sehr gut "erklärt"
Kontra:
einiges etwas zu sehr auf amerikanische Verhältnisse zugeschnitten
Empfehlung:
Nein
Sven Nordqvist, wer soll denn das schon wieder sein? mögen manche von euch fragen.
Nun, wer so fragt, hat sicher keine eigenen Kinder (es sei denn, sie sind
noch ganz klein oder schon uralt), hat wohl auch keinen näheren Kontakt
mit Neffen, Nichten, Nachbarskindern oder anderen kleinkindlichen Wesen.
Ganz sicher ist er oder sie auch kein Erzieher, Kinderarzt oder
Vorschullehrer und mit hundertprozentiger Sicherheit kein Buchhändler.
Alle anderen kennen nämlich Sven Nordqvist, den schwedischen
Bilderbuch-illustrator und –autoren.
Anfang dieses Jahres kam ein neues Bilderbuch von ihm heraus, was
Anlass für meinen Bericht ist.
„Wie Findus zu Pettersson kam“ ist der Titel, es kostet 12 Euro, ist – wie
alle seine Bücher – im Oetinger Verlag (das ist der, der auch Astrid
Lindgren verlegt) erschienen, die ISBN ist:3789169161
Über den Autor:
Sven Norqvist, 1946 in Helsingborg geboren, war ursprünglich Architekt
und Werbezeichner, bevor er damit begann, das zu tun, wozu er
offensichtlich prädestiniert ist: eigene Kinderbücher zu schreiben und sie
zu illustrieren. Mittlerweile ist er einer der bekanntesten Illustratoren
Schwedens (und sicher nicht nur dort), er wurde mit dem Schwedischen
Literaturförderpreis und dem Deutschen Jugendliteraturpreis
ausgezeichnet.
Sein riesengroßer Erfolg gründet sich vor allem auf die Erfindung seiner
Figuren Pettersson und Findus, einem alten Mann und seinem Kater. Diese
beiden sind mittlerweile in 11 Bilderbüchern mit immer neuen Abenteuern
zu finden.
Kurz die Titel, die es davon bisher gibt:
-Eine Geburtstagstorte für die Katze
-Ein Feuerwerk für den Fuchs
-Armer Pettersson
-Aufruhr im Gemüsebeet
-Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch
-Pettersson zeltet
-Findus und der Hahn im Korb
-Morgen, Findus wird's was geben
-Mit Findus durchs ganze Jahr
-Das große Liederbuch von Pettersson und Findus
Das Besondere an diesen Büchern ist es, dass hier wirklich ein und dieselbe
Person Text und Illustrationen gemacht hat. Das merkt man den Büchern
auch an, denn selten passen Wort und Bild so perfekt zueinander.
Doch auch mit anderen Kinderbuchtextern hat er sich zusammengetan und
deren Bücher ebenso liebevoll und originell illustriert; darunter sind nicht
nur weitere Bilderbücher, sondern auch sehr schöne Sachbücher und
historische Jugendbücher.
Zum Buch:
Die Bücher von Nordqvist sind absolute Selbstläufer im Buchladen, man
legt sie auf den Tisch, dekoriert das Schaufenster damit – und schon bald
sind sie alle weg. In diesem Fall war es dann leider tatsächlich so, dass sie
alle „weg“ waren nach kurzer Zeit. Denn der Verlag, der sicher nicht
wenige Exemplare als Erstauflage einkalkuliert hatte, musste dennoch
schon nach ein paar Wochen passen: erste Auflage vergriffen, die zweite
noch nicht fertig gedruckt. Zweimal ist das passiert und wir Buchhändler
mussten traurige Kinder trösten, dass sie noch ein bisschen warten
müssten auf ihr neues Bilderbuch. Die Verlagsvertreterin behauptete
sogar, dass die Verkaufszahlen nahe an denen von Harry Potter seien
(oder gar leicht drüber). Ob sie da ein bisschen übertrieben hat, ich weiß
es nicht, aber eines ist klar: wir verkaufen es wie warme Brötchen!
So etwas kommt nicht gerade oft vor bei Kinderbüchern, das möchte ich
hier betonen.
Wie dem auch sei, kommen wir zur Sache.
Inhalt:
Wer ist eigentlich besagter Pettersson?
Pettersson ist ein bärtiger alter Mann mit Hut und Brille, der in einem
schwedischen – wie es sich gehört ochsenblutfarbenen – Holzhäuschen
mit Garten wohnt. Außer ihm wohnen dort nur noch ein paar Hühner zu
seiner Gesellschaft. Er bastelt gerne in seinem Geräteschuppen, trinkt
gerne Kaffee, wandert durchs Fjäll, werkelt im Garten herum und eigentlich
ginge es ihm gut – wenn er nur nicht so alleine wäre.
Eines Tages bekommt er Besuch von einer Nachbarin (die Nachbarn
wohnen dort in den tiefen schwedischen Wäldern ganz schön weit
auseinander) und bei einer schönen Tasse Kaffee beklagt er sich ein
bisschen über seine Einsamkeit. Ihr Ratschlag, er müsse sich eine Frau
suchen, lehnt er mit den Worten ab, dass ihm eine „ganze“ Frau einfach
zu viel sei und er sowieso schon viel zu alt dafür sei. Aber ihr Satz „Du
hast ja noch nicht mal eine Katze“ verfängt bei ihm und lässt ihn nicht
mehr los. Die nette Nachbarin hat das offensichtlich gemerkt, denn kurze
Zeit später besucht sie ihn wieder mit einem Karton. Auf dem Karton
steht: FINDUS grüne Erbsen, 12 Dosen (jetzt weiß ich endlich warum
Findus Findus heißt!!!) – in dem Karton ist ein winziges braun-weißes
Kätzchen mit knallgrünen Augen.
Die folgenden Seiten sind nun angefüllt mit sehr liebevollen, aber auch
witzigen kleinen Episoden des Alltags. Wo Findus schlafen soll, wie er zu
seiner grünen Hose und dem kleinen Hut kommt, wie er zu Petterssons
übergroßer Freude plötzlich beginnt, diesem auf seine langen, langen
Monologe und Erklärungen über dies und jenes, tatsächlich zu antworten.
Ja, ihr habt richtig gehört: vorbei ist es nun mit der Einsamkeit und den
Altersdepressionen, Findus spricht! Und wie er spricht – viel, lange und
ziemlich ununterbrochen. Pettersson ist absolut glücklich (die dummen
Hühner, mit denen konnte man ja nicht richtig sprechen, immer sind sie
aufgeregt und ängstlich und verstehen alles falsch) über seinen neuen
Gefährten. Aber auch Findus hat es wahrlich nicht schlecht getroffen,
denn selten kümmert sich ein Mensch so geduldig und liebevoll um einen so
chaotischen kleinen Kater.
Langsam lernt Findus alles Neue kennen, erkundet die Küche, das
Schlafzimmer (am liebsten in Petterssons Bett!), und findet sich auch
immer mehr im Tischlerschuppen zurecht.
Alles läuft wunderbar, bis eines Tages Findus verschwunden ist. Während
Pettersson immer verzweifelter alle Ecken des Hauses vergeblich
durchsucht, ängstigt sich unser Katerchen in einer Holzkiste fast zu Tode.
Denn vor der Kiste steht ein riesengroßes unheimliches Tier, das bestimmt
ganz versessen darauf ist, kleine Kater zu fressen. Immerhin trösten ihn
die zwar etwas dümmlichen, aber herzensguten Mucklas (kleine heimliche
Wesen, die schon lange bei Pettersson wohnen, ohne dass dieser es weiß)
und erzählen ihm ihre Geschichten. Aber Findus möchte wieder zurück und
raus aus der Kiste.
Es kommt, wie es kommen muss: Pettersson findet seinen kleinen
Mitbewohner wieder und beschließt, ihm von nun an mehr Freiheit zu
lassen, und ihm auch die Umgebung des Hauses zu erklären.
Diese Geschichte ist allerdings eine „Geschichte in der Geschichte“, denn
natürlich leben Findus und der alte Pettersson schon seit vielen Jahren
glücklich und zufrieden miteinander. Das weiß ja jedes kleine Kind – nicht
wahr?!
Es ist nur so, dass Findus einfach nicht genug davon kriegt, sich die
Geschichte, wie er einmal verschwunden war, immer wieder erzählen zu
lassen. Nun, diesmal wurde sie nicht nur Findus, sondern auch uns
erzählt…
Und – ich bin froh darüber, denn schon immer wollte ich gerne wissen, wie
die beiden sympathischen Bilderbuchhelden eigentlich aneinander geraten
sind. Nun weiß ich es.
Illustrationen:
Es ist natürlich nicht einfach, Bilder zu beschreiben, ich versuch es
dennoch mal, denn mag auch die Geschichte eine recht nette sein, sie
allein würde mich ja nun doch nicht vom Hocker reißen. Was den
tatsächlichen Wert von Nordqvist Büchern ausmacht, sind seine
Illustrationen.
Ich habe ja eingangs schon erwähnt, dass man selten ein so perfektes
Zusammenspiel von Text und Bild findet, wie hier. Nordqvists Stil ist alles
andere als minimalistisch, einfache große knallbunte Flächen, Reduktion
aufs Wesentliche, das ist seine Sache nicht. Er malt im Gegenteil mit einer
großen Liebe zum Detail, auf jeder Seite lassen sich unzählige Kleinigkeiten
entdecken. Dennoch ist es nicht so, wie auf manchen „Wimmelbildern“ a là
Ali Mitgutsch, dass die Kinder vor lauter Wald die Bäume nicht mehr sehen.
Man erkennt sehr schnell das Wesentliche, das was gerade im Begleittext
passiert.
Wenn der Erwachsene also vorliest, kann das Kind schnell die
entsprechenden Illustrationen erkennen und so den Text besser
verstehen. Wenn sich das Kind aber zum 234. Mal dieses Buch vorlesen
lässt – oder aber es selbst zur Hand nimmt, weil es den Text schon
auswendig kann – so hat es hier die Möglichkeit, immer noch neue Bilder
zu entdecken, immer weitere kleine, liebevolle und lustige Details, die
einem beim ersten Durchblättern eventuell noch entgangen sind.
Ich finde das eine sehr schöne Sache, denn so hat man wirklich lange
noch ein „neues“ Bilderbuch.
Fazit: vor vielen Jahren, als mein mittlerweile 18-jähriger Sohn noch ein
Kleinkind war, lernte ich Pettersson und Findus schon kennen. Damals war
ich (natürlich nicht nur ich) bereits ziemlich begeistert. Dann, als meine
Tochter in das entsprechende Alter kam, war sie natürlich „dran“ – und
immer noch: Begeisterung!
Nun mittlerweile taugen meine Kinder nicht mehr als Alibi (aber meine
Arbeit in der Buchhandlung immerhin) und immer noch gilt:
Ich mag diese Bücher – und sie lassen nicht nach! Gleichbleibende Qualität
bei Autoren, die so lange schon veröffentlichen, das findet man ja leider
nicht gar so häufig.
Noch etwas freut mich sehr: der große Erfolg dieser Bände ist mal wieder
ein Beweis, dass auch gute Bücher ihre Käufer finden können!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-25 00:43:10 mit dem Titel Morton Rhue - Ich knall euch ab! - ein erschütterndes Jugendbuch zum Thema Amoklauf
Morton Rhue, der durch sein bisher einziges Jugendbuch "Die Welle"
Eingang in fast jedes Klassenzimmer Deutschlands gefunden hat, hat ein
neues Buch geschrieben. Es heißt "Ich knall euch ab", ist dieses Jahr
beim Ravensburger Verlag als Taschenbuch herausgekommen und kam
bereits 2 Monate nach Erscheinen in die 3. Auflage. Es kostet 4,95 Euro,
die ISBN ist 347358172
Nur kurz zum besseren Verständnis: Morton Rhue (sein richtiger Name ist
Todd Strasser) schrieb mit der "Welle" ein Buch über ein Experiment zum
Autoritätsgefüge im 3. Reich. Ein Lehrer, der seinen Schülern auf direkte
und eindringliche Weise die Führerstruktur, die Hierarchie und das
Aufgehen des Einzelnen in der Masse beibringen möchte, startet ein
Experiment: er, der Lehrer wird der "Führer" einer Bewegung, die sich "Die
Welle" nennt, die Schüler sind die Mitglieder. Das Experiment
verselbständigt sich, er kann der entstehenden faschistoiden Masse der
Schüler fast nicht mehr Herr werden.
Ein wahnsinnig interessantes Jugendbuch! Das finde allerdings nicht nur
ich, sondern wohl auch die meisten Deutschlehrer, denn es wird immer
wieder in ganzen Klassensätzen bestellt und gehört zu den
Standardtiteln, die etwa in der 7. bis 10. Klasse besprochen werden - und
das mittlerweile seit 18 Jahren!
Das heißt, dass Rhue seit 1984 keinen weiteren Titel veröffentlich hat -
kein Wunder, dass ich hohe Erwartungen hatte und sehr gespannt auf
sein neues Buch war!
.
Zum Inhalt:
In "Ich knall euch ab" geht es um einen fiktiven Fall von zwei
Amokläufern in einer kleinstädtischen amerikanischen Schule.
Ganz sicher ist das Buch unter dem Eindruck der Ereignisse von Littleton
geschrieben worden, es verarbeitet relativ viele Elemente dieses Falles.
Der Autor geht von einem Szenario aus, in dem das Drama (das anfangs
nicht näher erklärt wird) bereits stattgefunden hat; er schickt eine junge
Frau (quasi als sein Alter ego) in die Kleinstadt und lässt diese das
persönliche und schulische Umfeld der jugendlichen Täter erforschen.
Das ganze Buch besteht so fast nur aus Interviews, die diese Frau mit
Mitschülern, Freunden, Lehrern, dem Direktor, Nachbarn und Eltern
geführt hat. Außer diesen Interviews enthält es Abschiedsbriefe an die
Eltern, E-mails der beiden Täter und Aufzeichnungen von Telefonaten.
Gary und Brendan sind beides krasse Außenseiter in ihrer Schule.
Während Gary ein eher introvertierter Typ ist, der unter seiner Rolle leidet
und alles in sich hineinfrisst, richtet sich Brendans Wut eher nach außen.
Gemeinsam jedoch schaukeln sie sich in ihrem Frust, ihrer Verzweiflung
und ihrem Hass gegenseitig hoch.
In der Schule gibt es die "In-Clique", das sind vor allem die
Footballspieler, die Cheerleader und überhaupt die "Sportlichen". In
Gesprächen mit einigen Schülern, die früher von anderen Schulen auf
diese gewechselt sind, wird deutlich, dass die Abschottung der Cliquen
extremer war als allgemein sowieso schon üblich. Cliquen gibt es überall,
Außenseiter ebenso, aber die Trennung der Gruppen und Cliquen ist nicht
unbedingt überall so stark ausgeprägt. An dieser Schule werden
diejenigen, die anders sind als die erwünschte Norm (sportlich,
leistungsstark, schicke Klamotten, bestimmte Einstellungen) nicht nur
bewusst geschnitten, sondern auch "gemobbt".
Immer wieder erleben nicht nur Gary und Brendan, sondern auch andere
Mitschüler, so ein Freund der beiden und zwei Mädchen, dass mit zweierlei
Maß gemessen wird: Lehrer beurteilen Fehlverhalten vollkommen anders,
wenn es vom coolen Footballstar kommt oder aber von Brendan;
Mitschüler lästern, schließen aus und werden auch gewalttätig.
Dass es zu einer Katastrophe gekommen ist, zeigen schon die ersten
Seiten, in denen ein Abschiedbrief Garys an seine Mutter in Auszügen
abgedruckt wird. Ein unendlich trauriger Brief, in dem Gary sein Gefühl der
Ausweglosigkeit (ich weiß, dass ich nie glücklich werden kann, du könntest
nichts daran ändern) in wenigen Worten auf erschütternde Weise deutlich
werden lässt.
Gary und Brendan sind nicht wirklich allein, denn sie haben ja sich, und da
gibt es auch noch Ryan und das Mädchen Allison; dennoch: vier
Außenseiter zusammen, das mag zwar besser sein als vier Außenseiter
getrennt für sich, aber jeder spürt natürlich trotzdem, dass sie anders und
letztendlich einsam sind.
Während einer Schulparty in der Turnhalle kommt es dann zum
Showdown: Brendan und Gary sind bewaffnet, haben zudem selbst
Bomben gebaut und bedrohen ihre Mitschüler. Panik bricht aus...
Was genau geschieht, lest selber. Es ist auch nicht wirklich wichtig, denn
diesen Fall hat es so nie gegeben, aber andere ähnlich gelagerte. Wie
jetzt was genau und wo ablief, ist unwesentlich, denn dass es hier nicht
um einen "normalen" Roman mit einer Spannung erzeugenden
Einleitung, einem dramatischen Höhepunkt und einem klärenden Schluss
geht,
dürfte mittlerweile klar geworden sein.
Morton Rhue versucht mit diesem Jugendbuch, Verständnis für das
Entstehen einer solchen Gewaltsituation zu entwickeln. Er lässt so viele
unterschiedliche Stimmen zu Wort kommen, breitet mannigfaltige Denk-
und Sichtweisen vor dem Leser aus, beleuchtet die Katastrophe nicht nur
von der Tat und dem aktuellen Geschehen her, sondern auch vom
Umfeld und vorhergehenden, scheinbar "kleinen" Ereignissen her.
Zum Stil:
Anfangs ist es irritierend, sich durch diesen Flickenteppich an kurzen
Schnipseln, Aussagen, Interviewstückchen und Briefen hindurch zu
arbeiten. Doch sehr bald erscheint dieser Stil die einzig richtige und
passende Methode, um dem Ausmaß des Geschehens gerecht zu werden.
Wenn Emily, eine neue Schülerin an der Schule, die ebenfalls
Schwierigkeiten mit dem dort herrschenden Gruppenzwang hat, zum
dritten Mal ein kurzes Statement über Brendan abgibt, wenn der Direktor
immer wieder auf Abwehrkurs (unsere Schule ist eine gute und soziale)
geht, wenn eine bestimmte Lehrerin sich wiederholt fragt, ob man nicht zu
oft die Augen vor offensichtlichen Missständen verschlossen hat und Gary
und Brendan immer mehr in Gewaltphantasien verfallen, dann entsteht
bald ein immer dichter werdendes Erklärungsnetz.
Mit jedem Detail, das angefügt wird, verstehen wir als Leser mehr; auch
wenn ein wirkliches "Verständnis" für einen solchen Gewaltausbruch
natürlich nie ganz gegeben sein wird.
Nein, es liest sich ganz und gar nicht "schwierig", die Puzzlearbeit, die uns
abverlangt wird, macht Spaß (wenn man das Wort bei diesem Thema
überhaupt benutzen kann) und eine tiefere Erkenntnis über die inneren
Abläufe von Menschen (es geht ja nicht nur um diese Teenager, sondern
auch um deren erwachsenes Umfeld) erzeugt sogar eine gewisse
Befriedigung beim Lesen.
Rhues Anliegen:
Morton Rhue hat, wie schon bei seinem Erstling, der "Welle" ein
politisches und soziales Anliegen. Einerseits ist dieses Buch ein Baustein
im Kampf gegen strengere Waffengesetze in den USA (wir wissen, dass
dieses Thema ein Dauerbrenner in den Staaten ist, Clinton hat ja immer
wieder Vorstöße in diese Richtung gemacht, aber die Waffenlobby ist dort
sehr mächtig), andererseits ist es auch ein Appell und eine Art Hilferuf,
dass endlich ein menschlicherer Umgang mit Jugendlichen und Menschen,
die nicht "mainstream" sind, die sich nicht problemlos sozialen und
Gruppenzwängen unterwerfen können oder wollen, geübt und praktiziert
wird.
Er macht es sich aber nicht so leicht, wie jetzt der Eindruck entstehen
könnte, denn trotz der vielen Erklärungsansätze für die Tat wäscht er Gary
und Brendan nicht rein, nein, er konstatiert nur, dass j e d e r auch ein
Stück Verantwortung für das Klima, das in seinem näheren Umfeld
herrscht, hat.
---und dass Toleranz und Interesse für seine Mitmenschen Werte sind,
die mehr wiegen als schulische und sportliche Erfolge...
Mein Fazit:
Ein erschütterndes Buch, und ein sehr gelungenes, nicht nur (aber vor
allem) für Jugendliche und Erwachsene, die - sei es weil sie beruflich mit
Kindern und Jugendlichen zu tun haben, sei es, weil sie Eltern sind -
Interesse an dieser Thematik haben.
Natürlich ist einiges zu sehr auf amerikanische Verhältnisse
zugeschnitten, manches ist bei uns halt doch noch anders, so der
wesentlich strengere Umgang mit Waffen oder aber auch, dass
Sportlichkeit in unserer Gesellschaft nicht den hohen Stellenwert hat wie in
den USA. Abgesehen von diesen Kleinigkeiten kann man aber die
Problematik durchaus auf europäische Verhältnisse übertragen.
Aktualisierung:
Ich habe diesen Bericht geschrieben vor den Ereignissen in Erfurt.
Ich weiß nicht so recht, was ich dazu sagen soll...
Morton Rhue hat Erfurt sicher nicht vorausgesehen, er hat ja eher Fälle,
die in Amerika schon geschehen sind, nachbearbeitet. Dennoch: natürlich
kann man sein Buch auch als Warnung verstehen, als Mahnung, dass
überall so etwas passieren kann. Aber auch als Hoffnung, dass man mit
viel Sensibilität und Bemühen um Verständnis für Jugendliche mit
Schwierigkeiten im Vorfeld solche Katastrophen (vielleicht) vermeiden
kann.
Ich möchte jetzt nicht von einer Amerikanisierung Deutschlands sprechen.
Auch nicht von Gewalt verherrlichenden Videospielen, von bluttriefenden
Filmen, von der Forderung nach noch strengeren Waffengesetzen, von
einer besseren psychologischen Ausbildung von Lehrern und auch nicht
von mehr Geld für die Betreuung und Erziehung unserer Jugend.
Doch, natürlich möchte ich darüber sprechen, denn all dies sind Elemente
dessen, was geschehen ist. Aber eben nur Elemente. Ich glaube, dass in
Erfurt so ziemlich alles, was schief laufen kann, schief gelaufen ist, dass
sehr vieles zusammenkam und dass es eine absolute Sicherheit, dass so
etwas nicht noch mal passiert, auch unter günstigsten Bedingungen nicht
geben kann.
Vielleicht ist Morton Rhues neues Buch ein kleiner Beitrag für eine neue
Kultur des Nicht-Mehr-Wegsehens. weiterlesen schließen
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