Paris Testberichte
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Tests und Erfahrungsberichte
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Paris: Nicht umsonst eine Weltmetropole...
19.01.2003, 18:33 Uhr von
Jascherka
Ich bin eine 18-jährige Abiturientin, die sich zwischenzeitlich mal den Frust von der Seele schre...5Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Seit ein paar Tagen bin ich wieder zurück aus Paris. Und noch immer bin ich davon so begeistert, dass ich mich entschlossen dazu habe, darüber zu schreiben.
Das war für mich der 2. Trip nach Paris.
Das 1. Mal in Paris war ganz schön anstrengend, weil es nämlich nur ein Wochenendtrip war. D.h. man fährt 10 Stunden im Bus, rennt einen Tag lang von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten und setzt sich abends total erschöpft wieder in den Bus, um die Rückfahrt anzutreten. Solche Wochenendtrips kann ich kaum empfehlen, denn man hat hierbei kaum Freizeit und kann die Schönheit von Paris gar nicht richtig genießen. Und das sollte man tun! Wenn man schon nach Paris fährt, sollte man wenigstens eine Woche dort verbringen. Sonst lohnt es sich nicht.
Meine 2. Fahrt nach Paris war dagegen wesentlich schöner. Da es eine Klassenfahrt mit 14 Leuten war, nahmen wir einen Linienbus der Firma "Eurolines" von Hannover bis Paris. Das schien eine ganz günstige Variante zu den anderen Angeboten zu sein.
Bevor man diese Fahrt jedoch antritt, sollte man vorher eine Liste mit Sehenswürdigkeiten erstellen, die man am liebsten sehen will. Das ist von Vorteil, weil man es nicht schaffen kann ganz Paris zu besichtigen.
Unser erstes Ziel war Notre Dame, eine Kathedrale, die auf der Insel "L'Île de la Cité" lag. Sie ist nie wirklich zu Ende gebaut worden, daher fehlen die Turmspitzen. An der Einganstür befinden sich im Außenrahmen biblische Figuren aus Stein. Viele davon sind nicht ganz heil, denn bei vielen fehlen die Köpfe. Korrigiert mich, wenn's nicht stimmt, aber ich glaube, dass diese Zerstörung bei einem Aufstand geschehen ist.
Wer in der Kathedrale Fotos schießen möchte, sollte das nur mit einem "sehr guten" Fotoapparat tun, denn innendrin ist nichts beleuchtet. Das einzige Licht, das da einfällt, ist das Tageslicht durch die bunten Fenster.
Touristen, die sich für Kunst interessieren, sollten den Besuch des Montmartre nicht versäumen. Auf diesem Berg kann man sich die Kirche Sacré Coeur ansehen, die gleichzeitig ein schönes Motiv für ein Urlaubsfoto ist. Neben dieser Kirche befindet sich der "Place du Tertre". Dieser ist daher interessant, weil sich da überall Maler und Künstler aufhalten und versuchen einem Karikaturen und Zeichnungen anzudrehen.
Hier sollte man besonders vorsichtig sein, denn viele dieser Maler sind ziemlich dreist, und fangen an, einen zu zeichnen, und zwar ohne eigene Erlaubnis. Wer sich jedoch malen lassen möchte, sollte möglichst versuchen zu handeln, denn das hat meistens Erfolg. Selbstverständlich kann man dort auch Ölbilder ergattern, die z.T. wunderschön sind, dafür aber auch teuer.
Der Triumphbogen ist ebenfalls ein beliebtes Zielobjekt. Er steht im Zentrum eines sogenannten Sterns. Hiermit ist gemeint, dass sich mindestens 10 Straßen am Triumphbogen kreuzen und somit die Form eines Sterns entsteht. Beim Triumphbogen befindet sich das Grab eines unbekannten Soldaten, der an die sinnlosen Schlachten, bei denen unzählige Soldaten umgekommen sind, erinnern soll.
Da ich nicht von allen Sehenswürdigkeiten berichten kann, komme ich zu meiner Meinung nach der Wichtigsten überhaupt, nämlich dem Eiffelturm. Er ist schließlich das Wahrzeichen von Paris und er ist tagsüber nur halb so schön wie bei Nacht. Wenn man erst einmal da ist, will gar nicht erst wieder weg. Der Anblick des beleuchteten Eiffelturms war so fantastisch und beeindruckend, dass es mir die Sprache verschlug.
Das sage ich nicht nur so dahin. Wer einmal dort gewesen ist, weiß, wovon ich spreche.
Zu dem Zeitpunkt fand auch das Musikfest in Paris statt. Hierbei werden in ganz Paris kostenlos Konzerte gegeben. Ich war auch auf einem, bei dem Yannick Noah aufgetreten ist. (Den kannte ich überhaupt nicht.) Aber anschließend sollten die Scorpions auftreten, und das war auch der Hauptgrund dafür, dass ich da überhaupt hingegangen bin. Aber da unsere ganze Klasse zu einer bestimmten Uhrzeit wieder im Hotel sein sollten, haben wir diesen Auftritt verpasst.
Ihr glaubt gar nicht, wie sauer ich war, als ich dieses Ereignis sausen lassen musste. Na, jetzt kann ich es sowieso nicht mehr ändern.
Wer in Paris Kleidung kaufen möchte, hat da keine Probleme, denn da folgt eine Boutique nach der anderen. Es ist schließlich nicht umsonst eine Modemetropole, man sollte nur das nötige Kleingeld mitbringen.
Wen ich jetzt habe überzeugen können, Paris kennenzulernen, dem rate ich, das Auto stehen zu lassen. In Paris sind Autos nicht viel wert, und es wird auch dementsprechend mit ihnen umgegangen. An Verkehrsregeln hält sich sowieso niemand und es gibt kein Auto, das nicht verbeult oder zerkratzt ist. Kurz gesagt: "Die fahren dort, wie die Verrückten."
Es gilt das Motto: In jedem Fall ist der Fußgänger schuld!
Man kann jedes Ziel im Zentrum mit der Metro erreichen. Bitte keine Rucksäcke auf dem Rücken tragen o.ä., denn dort wird geklaut wie bei der Olympiade.
Ich wünsche Euch noch viel Spaß in Paris!
Bon Voyage!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-01-06 17:23:36 mit dem Titel Paris ohne Metro? Das geht doch gar nicht..
Da mein letzter Bericht bereits über Paris handelt, dachte ich mir, dass ich mich in dieses Thema doch ruhig noch weiter vertiefen könnte. Da ich bereits dreimal dort war, müsste ich mittlerweile genügend Informationen dazu besitzen.
Mein heutiges spezifisches Thema ist die Metro von Paris. Hierbei handelt es sich um das U-Bahn-Netz unter Paris. Ich glaube, heute wäre Paris ohne Metro vollkommen aufgeschmissen, denn es ist so ziemlich das meistgenutzte öffentliche Nahverkehrsmittel! Ohne die Metro geht wirklich gar nichts!
Man kann mit der Metro wirklich jede Ecke von Paris aufsuchen. Doch bevor man damit Paris bestaunt, sollte man sich mit dem U-Bahn-System vertraut machen, schließlich muss man ja wissen, wie das ganze funktioniert. Es ist nicht für jeden leicht zu begreifen, aber im Prinzip ist es einfach:
Das Netz besteht aus 14 U-Bahn-Linien, die jeweils mit einer Nummer von 1-14 gekennzeichnet sind. Die 14. ist die neueste von allen und, was noch viel wichtiger ist, die sauberste. Ich hatte bereits das Vergnügen damit zu fahren. Sie sieht verdammt modern aus.
Um Metro fahren zu können, braucht man erst einmal Tickets, die man sich an jeder Metrostation kaufen kann. Bei Dauertickets bekommt man in der Regel auch kleine Metrokarten dazu, die das ganze Metro-Netz mit ihren Linien und Stationen enthält. So eine Karte sollte man immer dabei haben.
Wenn man von Station A nach Station B gelangen will, sollte man wissen, wo man sich befindet. Spätestens wenn man sich in der Metrostation befindet, wird man Schilder mit dem Namen der Station und der Nummer der Linie finden. Diese sucht man auf der Karte und natürlich auch die Station, zu der man hinfahren will. Anhand der Karte sucht man sich den kürzesten Weg. Wenn dieser feststeht, egal ob mit Umsteigen oder nicht, dann benötigt man nur noch die Richtung. Jede Linie hat 2 Endstationen, die jeweils als Richtungsangaben dienen. Je nachdem zu welcher Station man will, fährt man in die entsprechende Richtung. Wenn man das ein paar Mal gemacht hat, hat man?s drauf.
Um sich nicht zu verfahren, sind auf allen Schildern Richtungsangaben, und wenn eine davon nicht mir Ihrer übereinstimmt, so sollte man nach einem Ausgang (Sortie) mit der richtigen ?Direction? suchen. Aufgrund der guten Ausschilderung kann man in der Metro nicht viel falsch machen.
Soviel zur Funktionsweise der Metro, aber es gibt auch eine gewisse Verhaltensweise, die man sich dort aneignen sollte.
Tipp 1:
Die Tickets, mit denen Sie fahren, funktionieren längst nicht immer. Sie sind mit einem Magnetstreifen versehen, und dieser sollte nie in Kontakt mit Magneten oder elektronischen Geräten (Handy) kommen, sonst werden sie unbrauchbar. Sollte das doch passieren, sollte man es sofort an der Kasse melden, dann bekommt man in der Regel auch ein neues Ticket.
Weiterhin besitzen die Dauertickets auch eine Art Minutensperre. D.h. man kann nicht 2 mal hintereinander an den Automaten vorbeikommen. Das bedeutet, man kann auch keine Leute auf diesem Wege durch weiterreichen der Karte ?durchschmuggeln?.
Tipp 2:
In der Metro wimmelt es nur so von Taschendieben, daher sollte man sein Portemonnaie nie in der Gesäßtasche tragen. Das ist leichte Beute. Auch Rucksäcke eignen sich nicht dafür, weil die von hinten leicht zu öffnen sind. Bei großem Gedränge fällt es daher nicht auf, wenn Sie einer leicht streift und etwas mitgehen lässt.
Am besten ist immer noch eine Handtasche, die man möglichst vorne im eigenen Blickfeld trägt.
Die Diebe halten sich besonders an Umsteigegleisen auf, z.B. Opéra.
Trotzdem sollten Sie sich nicht krampfhaft an den Taschen festhalten, wo Sie Ihre Moneten verborgen haben, denn gerade dadurch geben Sie den Dieben den Tipp, wo sie zu suchen haben.
Tipp 3:
An den Metrostationen befinden sich auch immer Wachleute, zum Teil Polizisten, aber auch spezielle Wachmänner, die den Ablauf kontrollieren und hinter Taschendieben her sind. Man erkennt sie an ihrer dunkelblauen Uniform. In ihrer Nähe sollte man sich nie auffällig verhalten, sich z.B. in eine Schlägerei verwickeln lassen oder auch nur laut sein. Wenn diese das sehen, kommen die erst einmal mit einer Truppe und verprügeln jeden einzelnen, egal ob Opfer oder Täter. In dieser Hinsicht sind die echt brutal!
Tipp 4:
Man sollte den Feierabendverkehr möglichst meiden, denn dann sind die Wagons proppevoll. Wenn man als Gruppe reist, sollte man das besonders meiden, denn es können welche verloren gehen, weil meistens nicht viele Menschen dazusteigen können.
Beim Fahren sollte man darauf achten, dass man keinem direkt in die Augen schaut, sonst fühlen sich die Leute belästigt, und man weiß nie genau, wen man vor sich hat. Also Vorsicht!
Also dann, gute Fahrt!
Gruß Jascherka
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-01-19 17:33:41 mit dem Titel Paris: Verkehrssystem = Chaos
War irgendeiner von Euch schon mal in Paris? Wenn ja, dann werdet Ihr mir sicher zustimmen, dass das Verkehrssystem dort eigentlich gar keines ist. Mit der Metro kommt man schon voran, aber mit dem Auto wird das schon happig!
Als ich das erste Mal dort war, dachte ich, ich würde im Chaos versinken und wünschte mir auf der Stelle Deutschlands geordnete Straßen wieder zurück. Ich hatte noch nie so viele Verkehrssünder auf einem Haufen gesehen.
An die Verkehrsregeln hält sich dort niemand. Wenn man z.B. bei Grün über die Straße geht, muss man trotzdem damit rechnen, dass man jeden Moment mit größter Wahrscheinlichkeit angefahren wird. Die Zebrastreifen stellen dort nur eine Straßendekoration dar.
Ein Autofahrer ist dreister als der andere, aber das wird wahrscheinlich nötig sein, um dort voran zu kommen.
Das Chaos ist wahrscheinlich auch der Hauptgrund für die vielen Unfälle. Es gibt nicht ein einziges Auto, das dort nicht mindestens eine Schramme oder Beule besitzt, mal abgesehen davon, dass der Großteil nur Schrott auf Rädern ist.
Ich glaube TÜV kennen die gar nicht. Ein Auto stellt dort also keinen wirklich besonders großen Wert dar. Wenn Unfälle passieren, dann findet sich da jeder mit ab. Dann ist da halt eine Beule mehr und es kommt zu keinem Versicherungskrieg wie in Deutschland. Es wird wie gewohnt weitergefahren, nur eben mit Beule, die meistens unbehoben bleibt.
Wenn bei solchen Unfällen Menschen verletzt oder sogar getötet werden, geht das meist auf das Konto der Opfer, und nicht wie in Deutschland auf das der Autofahrer.
Aber wie die Einwohner parken, das übertrifft wirklich alles! Überall, wo Platz ist, heißt die Devise! Auf dem Zebrastreifen und vor der Ampel! Entscheidend dabei ist aber nicht wo sie parken, sondern wie sie parken.
Stoßstange an Stoßstange!
Das ist kein Scherz, denn die Autos stehen dort immer miteinander in Kontakt. Jemandem beim Parken zuzuschauen ist echt ein Erlebnis! Die Lücken sind meistens so eng, dass es regelrecht eine Kunst ist, so etwas zu können.
Die meisten Autos stehen nicht auf der Handbremse, daher wird dort oft aus Platzmangel der Nachbar nach vorne oder nach hinten geschoben, und das mit dem eigenen Wagen!
Ich frage mich noch immer, wie man aus solchen Lücken wieder rauskommt. Wenn Ihr also das nächste Mal Paris besucht, dann gebe ich Euch 2 Räte:
1. Lasst Euer Auto zu Hause, denn wenn es nicht geklaut wird, dann wird es beschädigt.
2. Als Fußgänger sollte man sich einigermaßen sichere Straßenübergänge suchen, anstatt einfach so über die Straße zu laufen. Das endet oft unerfreulich. Selbst wenn dieser Übergang einen Umweg erfordert!
Vorsichtig sollte man besonders vor dem Louvre sein, denn da kommt man nur auf Umwegen sicher auf die Champs-Elysées.
Ein weiteres Krisenzentrum ist der Étoile Charles de Gaulle. Das ist eine ringförmige Straße um den Triumphbogen herum. Dort laufen eine Menge Straßen zusammen, daher ist es dort besonders gefährlich! Man sollte daher nicht einmal versuchen, die Straße direkt zu überqueren! Um zum Triumphbogen zu gelangen, sollte man die Unterführung nehmen!
Ich hoffe ich habe Euch damit helfen können!
Gruß Jascherka weiterlesen schließen -
Von der Wasserpumpe zum Luxus...
15.11.2002, 12:31 Uhr von
Drogybaer
Ich versuche meine Erfahrungen, sei es positiv oder auch negativ, den Usern hier von yopi.de zu v...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
..oder auch "Shopping mit Panorama" könnte das Motto für dieses Pariser "Grand Magazin" lauten. Am rechten Seineufer gelegen trägt dieses Kaufhaus den Namen eines Brunnens, der unter Heinrich dem IV gebaut wurde um den Louvre und die Tuilerien mit Wasser zu versorgen. Motiv der Fontaine: Die biblische Szene von der samarischen Frau, die Jesus Wasser aus dem Brunnen schöpft.
1869 entstand an dieser Stelle ein Kaufhaus, das letzte im Reigen der traditionsreichen "Grand Magazins" des zweiten Kaiserreiches. Die Gebäude die heute zu sehen sind entstanden aber später und so präsentiert das Samaritaine an der Seineseite eine eindrucksvolle Art-Deco-Fassade mit streng geometrischer Gliederung, großen Glasflächen und zurückweichenden Terrassen der oberen Stockwerke. Vom Quai des Grands Augustins auf der linken Seineseite kann man bei Sonnenuntergang wunderbar beobachten, wie die Glasflächen in verschiedenen Rot-, Orange- und Goldtönen scheinbar von selber leuchten. Die der Rue de la Monnaie zugewandte Seite fasziniert durch gold-bunte (Emaille? Kacheln?) Friese. Vermutlich unbemerkt von den meisten Einkäufern.... Nicht weniger faszinierend das Innere des Hauptgebäudes: Säulen und Treppen mit gußeisernen Geländern und vegetalen Dekoren zeigen, wie auch die Fassade, zugleich Schlichtheit und Eleganz. Von der Parfumerieabteilung im Erdgeschoß kann man nach oben zu einer (vor ca drei Jahren restaurierten) Galerie im fünften Stock blicken, wo an den Wänden ebenfalls Gold mit floralen Jugendstilmotiven dominiert. Edel, aber dennoch schlicht und ohne die Zierschnörkel, die man von Barock oder Rokkoko kennt. Rolltreppe und Aufzug sollte man verschmähen und stattdessen die alte, breite Treppe mit dem dunkeltürkisblauen Geländer (akzentuiert von ein wenig Gold) hinaufsteigen. Von jedem Stockwerk aus bekommt man eine etwas andere Perspektive auf den Innenraum.
Ach so, einkaufen kann man natürlich auch... das Angebot ist das Übliche: Von Parfum über Handtaschen bis zu Kleidung, Haushaltswaren und Möbeln bekommt man alles. Da es sich größtenteils um Markenartikel handelt sind die Preise natürlich nicht wirklich billig. (Billige(re) Ware bekommt man an den Verkaufsständen vor dem Kaufhaus, die meist ebenfalls die "offiziellen" Samaritaine Plastiktüten verwenden. Gedruckte Seidenfoulards in durchaus guter Qualität bekommt man hier auch schon ab etwa 50 DM (wenn ich mich recht erinnere, wie gesagt, die Qualität ist stabil und damit muß so ein Tuch nicht so oft erneuert werden... ;-).) Die Aufteilung der Waren ist, wie in den französischen Kaufhäusern üblich, nach Marken gegliedert. Dies ist oft irritierend und etwas lästig, wenn man z.B. einen blauen Pulli sucht, muß man eben bei jeder Marke nach blauen Pullis suchen und der Vergleich zwischen einzelnen Artikeln wird so in den großen Abteilungen erschwert. (Bei Make-Up und Parfum ist ein Vergleich zwischen verschiedenen Marken auf diese Weise sogar beinahe unmöglich.) Alltagsgegenstände für den Haushalt oder auch lebensmittel haben zum großen Teil aber die parisüblichen "Innenstadt- Preise" und auch für Marken-Kleidung kann man gerade in kleinen Boutiquen auch noch mehr ausgeben. Wer also gerne ein Souvenir aus Paris nach Hause mitnehmen möchte, der kann im Samaritaine ohne all zu schlechtes Gewissen zugreifen. Und Paris wäre nicht Paris, wenn es nicht Artikel gäbe, die im Samaritaine billiger wären, als im Supermarkt vor den Toren der Stadt... Plastikmappen für Bewerbungen und große Briefumschläge zum Beispiel... (braucht man als Tourist allerdings eher selten... ;-). Auch in der Buchabteilung kann man den einen oder anderen netten Bildband ergattern (Buchpreisbindung scheint Frankreich allerdigs keine zu kennen.)
Teuer und exklusiv geht es dagegen in der Möbelabteilung zu. Dafür bekommt man hier aber auch ein Schlafzimmer im "Louis XY-Stil", ganz neu und bei bedarf auch maßgeschreinert für die eigene Wohnung. Wer ein kleine Wohnung sein eigen nennt, kann sich hier (und in anderen Paris Läden) übrigens Anregungen für pfiffige Stauraum-Lösungen holen. Denn nicht jeder Pariser wohnt in einem Herrschaftshaus.
Ein weiterer dreistöckiger Bau, der Rue Rivoli zugewandt, ist der Herrenmode gewidmet. Wo sich Hemden über ein halbes Stockwerk breit machen dürfen, sollte für jeden etwas dabei sein und das Personal ist freundlich und kompetent (wie gesagt, die Artikel sind nach Marken sortiert... "ein blaues Hemd" erfordert größere Sucharbeit...). In der Photo- und Hifi-Abteilung hingegen kann sich die Suche nach zuständigem Personal hingegen schon mal schwierig gestalten. Aber die drahtlosen Kopfhörer in der gewünschten Qualität waren nun mal billiger als bei FNAC... (Und zugegeben, es war der 23. Dezember...)
Der dritte, keilförmige Bau beherbergte früher Sportartikel (auch eine Kletterwand) und eine Zoohandlung. Bei meinem letzten Besuch in der Gegend (Ende 2000 oder Anfang 2001) war er allerdigs geschlossen und eingerüstet, angeblich soll ein anderes Geschäft hineinkommen. Auch die Zoohandlung war sehenswert, denn hier verkaufte man süße kleine Wuschelhunde und Rassekätzchen. Ob die sich in ihren gläsernen Käfigen mit weißer Papiereinstreu allerdings so wohlfühlten wage ich mal zu bezweifeln.... traurigen Blickes verkaufen sie sich vielleicht leichter...
Doch das Kaufhaus Samaritaine bietet nicht nur einen attraktiven Anblick, sondern auch einen aparten Ausblick: Im fünften Stock steigt man in einen Aufzug, der einen ohne Stop an den Verwaltungsstockwerken vorbei nach oben in die neunte Etage bringt. Eine Etage weiter findet man im Sommer (genaue Öffnungsdauer ist mir nicht bekannt, vermutlich so von Ostern bis Allerheiligen, denn das sind in Frankreich häufige Eckdaten) eine Terrasse mit Selbstbedienungstheke und einem Blick über Paris, die Ile de la Cite, Notre Dame,.... der den Preis für ein Bier oder einen Cafe durchaus wert ist. (Das Bier lag, wenn ich mich recht erinnere, bei den parisüblichen FF 24 für 250 ml - die Franzosen haben nun mal eine phantasievolle Vorstellung von "eine Halbe Bier"....) Vorausgesetzt man schafft es, einen Platz an der Brüstung zu ergattern. Oder überhaupt einen Platz...
Eine enge Wendeltreppe führt dann ganz nach oben, auf die Dachterrasse. (Die Treppe ist nichts für Klaustrophobiker und den Gedanken einen Kinderwagen oder gar einen Rollstuhl hinaufzubekommen sollte man ganz schnell vergessen. Der Verkahr auf der Treppe erfolgt schubweise: solange noch Leute herunterkommen, kann niemand hinauf und umgekehrt. Doch oben wird man mit einem atemberaubenden Blick über Paris belohnt! Die Architektur von Notre-Dame oder den Aufbau von Louvre oder der Conciergerie kann man von hier oben viel besser würdigen, auch die große Sichtachse vom Louvre entlang der Champs Elysee bis zum Arc de Trioumphe erkennt man von oben sehr gut. An schönen Tagen sieht man auch ihre Verlängerung bis zum Grand Arche in La Defense. Die weiße Basilika Sacre Coer thront über dem Pariser Norden,.... Panorama zum sattsehen. (Das im Gegensatz zu den meisten anderen erhöhten Aussichtspunkten in Paris keinen Pfennig Eintritt kostet!) Und wer Paris nicht gut genug kennt, um alles aus der ungewohnten Vogelperspektive zu erkennen, dem helfen die Markierungen an der Brüstung. allerdings funktionieren die nur, wenn man wirklich ganz gerade vor einer dieser Markierungen steht. Schon eine leichte Verschiebung der Sichtachse hat bei den Entfernungen zur Folge, daß man etwas ganz anderes anschaut...
Nach aller Begeisterung noch ein paar praktische Hinweise: Das Samaritaine befindet sich am Seinufer, direkt am Pont Neuf im ersten Arrondissement; die Postadresse lautet 19, Rue de la Monnaie. Geöffnet hat es Montag bis Samstag von 9.30 Uhr bis 19.00 Uhr, Donnerstags bis 22.00 Uhr. (Die Terrasse ist meines Wissens nur bis zum Einbruch der Dunkelheit und bei gutem Wetter geöffnet.) Von der Metrolinie 7 (Station Pont-Neuf) kann man direkt in das Untergeschoß des Kaufhauses gelangen, was zumindest bei Regen ein sehr gutes Argument ist. Wer ohnehin über die Station Chatelet-Les Halles fährt sollte sich bei gutem Wetter das Umsteigen dort sparen und stattdessen die letzten Meter zu Fuß zurücklegen, was einen Blick auf die Kirche St. Eustache und den davorliegenden Park ermöglicht. (Dann links in die Rue des Prouvaires und immer geradeaus bis zum Samaritaine.)
(Die Schlange an der Toilette im neunten Stock ist gewöhnlich mörderisch, weil hier alle Touristen nach Restaurantbesuch und Panoramablick einfallen; ungeduldige Seelen fahren hinunter in den fünften Stock und benutzen dort die etwas versteckte Kundentoilette in der Bastelabteilung.) weiterlesen schließen -
VON PARIS HAT JEDER SEINE EIGENE VORSTELLUNG
16.10.2002, 11:04 Uhr von
ciaobella
Meine Freunde kennen mich als Ciao-Ranitzki by Ciao.com und wenn Ihr neugierig seid, dann lest be...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Liebe Freunde,
Mein erster Besuch in der Weltmetropole soll Gegenstand meines Berichtes sein. Ich lade euch herzlichst ein.
Ich meine – alle sind sie auf ihre Art zutreffend. Nie wird man die diese unvergleichbare Vielfalt der großen Stadt erfassen können. Heinrich Heine sagte: „Paris ist die Hauptstadt der zivilisierten Welt“. Er lebte hier 25 Jahre als Emigrant und starb nach langer Krankheit in Paris. Davon wird in einem nachfolgenden Bericht meiner Parisreihe noch mehr zu lesen sein.
Die Enzyklopädisten des 18 Jahrhunderts um Voltaire, Diderot und Rousseau popularisierten den humanistischen Geist der Aufklärung, die Französische Revolution 1789 läutete das Ende des Feudalismus ein und verkündete allen Menschen Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit.Zwischen 1789 und der Pariser Kommune 1871 gab es 5 Revolutionen, dreimal wurden die Monarchien - Bourbonen und Orleans – und zweimal das napoleonische Kaiserreich gestürzt, dreimal die Republik ausgerufen. Der geistige Fortschritt brachte einen großen Aufschwung der Künste.
Varnhagen van Ense, Börne, Heine, Hebbel, Alexander von Humboldt, Johanna Schopenhauer zog es ebenso nach Paris wie Liszt, Chopin, Wagner und Rossini. Mit seiner „Menschlichen Komödie“ zeichnete Balzac ein genaues Sittenbild vom Verfall der Aristokratie und vom Siegeszug der Bourgeoisie. Auch Zola schaute hinter die Kulissen der Gesellschaft. (Der Bauch von Paris).Und in den Niederungen des Leides gingen die Ausgebeuteten auf die Barrikaden. Hugo zeichnet in den „Elenden“ das Bild dieser Schicksale nach. Daumier hielt in seinen Karrikaturen den Neureichen den Spiegel vor das Gesicht. Künstler wie Manet, Monet, Renoir, Degas und andere setzten der Salonmalerei der Gründerjahre den sehr naturnahen Impressioneismus entgegen. Proust und Baudelaire schilderten die Dekdenz der Jahrhundertwende. Oscar Wilde fand beispielsweise in Paris die Toleranz, die er in England vergeblich suchte. Mit ihm zog es Künstler und verfolgte Revolutionäre aus aller Welt in die französische Metropole. Hemingway schrieb darüber ins seinem Buch „Paris – ein Fest für’s Leben. Maler aus aller Welt lebten und reiften hier. Paris wurde zum Exil für fortschrittliche Künstler wie die Brüder Mann, Lion Feuchtwanger und viele, viele andere. In den Nachkriegsjahren erlangte Paris kulturelle Geltung in der Welt. Ich denke dabei an den Philosophen Sartre und den Romanciers Camus.
PARIS IST REICH AN KULTURELLEN ANGEBOTEN
von Ballett, Oper, klassischem Theater, Konzertleben und Literaturpflege über die vielen Galerien und Kunstausstellungen bis zu avantgardistischen Dichtung, zeitgenössischer Musik, Pop-Kunst, experimentelles Theater und alternativen Darstellungen. Pariser sind sehr interessiert und offen für alles Neue. Die Stadt Paris erhielt ihr heutiges Gesicht primär im vorigen Jahrhundert. Der Präfekt Hausmann hat die Stadt in den 17 Jahren seiner Amtszeit von 1853 – 1870 gründlich verändert, ganze Viertel eingeebnet, riesige Boulevards gestaltet. Zum Schmuck der Hauptstadt baute er monumentale Prunk- und Zweckbauten.Natürlich auch zum Rum seines Monarchen Napoleon III. Hausmann hat die Höhe der Häuserfronten im Verhältnis zur Breite der Straßen eisern durchgesetzt, so daß Paris im großen Teil bestimmt wird durch sechs-achtstöckige Reihenwohnhäuser mit mehreren gußeisernen Balkongalerien und hohem gewölbtem Blechdach mit Mansarden. Noch heute sind es mehr als 60 % aller Wohnungen der Metropole Paris. Über den Boulevard Hausmann werde ich (ciaobella) noch in Nachfolgeberichten schreiben. Spricht man von der Glanzzeit von Paris, dann spielte die „Art Nouveau“ – Jugendstil eine besondere Rolle. Schöne Fassaden im vornehmen 16. Stadtbezirk und vor allem die aus Gußeisenranken gestalteten Metroeingänge findet man noch heute in der Stadt. Interessenten und Sammler können diese Metroeingänge bei der Stadt käuflich erwerben.
Im zweiten Weltkrieg blieb Paris fast unbeschädigt. Dadurch blieb das historische Stadtbild erhalten. Ein Befehl Hitlers, die Stadt vor dem Rückzug niederzubrennen wurde durch den Aufstand der Resistance und die Kapitulation des Stadtkommandanten General von Choltitz rechtzeitig verhindert. Wie mir unser Freund Marcel erzählte kramte der Schriftsteller André Malraux in den 60iger Jahren eine vergessene Verordnung Napoleons hervor, wonach Hausbesitzer alle 10 Jahre die Fassaden zu renovieren haben. Alle öffentlichen Gebäude und Kulturdenkmäler wurden mit Sandstrahl und Waschlauge von der Patina befreit. Nicht jeder war damit einverstanden, aber die Stadt erhielt ein schöneres Antlitz. Viel schmerzlicher aber war für die Stadt, daß Hochhäuser zur Errichtung freigegeben wurden. Die Pariser sprechen noch heute von den „Pfählen aus Fleisch“. Dem historisch gewachsenen Stadtbild wurde durch die Hochhäuser am rechten Seine-Ufer, an der Place d’Italie, am Lyoner Bahnhof und durch das 56 Stockwerke hohe Haus am Montparnasse-Bahnhof Schaden zugefügt. Die Verantwortlichen untersagten den Bau weiterer „Tours“-Türme in der City und ließen sie nur in Vorstädten wie La Defense, den Geschäftsvierteln zu. Inzwischen haben sich die Pariser an die Türme der 60iger Jahre gewöhnt. Seit dem umstrittenen Eiffelturm hat die Stadt gezeigt, daß sie stark genug ist, um auch Fremdes aufzunehmen. Heute ist auch das „Centre Pompidou“ nicht mehr wegzudenken, das dem Rohrgestänge einer Raffinerie sehr gleicht und mitten in einem der ältesten Stadtviertel steht. Viel wird heute in der Stadt erhalten, restauriert und den modernen Wohnbedingungen angepaßt. Das hat natürlich auch einen Nachteil, weil für die Touristen und zahlungskräftige Bewohner eine fast kunstgewerbliche Kulisse gepflegt wird. Pariser sagen: „Dieses hat mit dem eigentlichen Leben der Stadt Paris wenig zu tun.“
LICHTERSTADT PARIS
Das ist wohl das verbreitetste Etikett der französischen Hauptstadt. Im Mittelalter wurden die Hausbesitzer verpflichtet eine Kerze vor die Tür und in die Fenster des Obergeschosses zu stellen, um die Gassen zu beleuchten. Man wollte sich sicherer vor Raubüberfällen machen. Später hängte man Öllampen an Drähten über die Straßen. Wer diese beschädigte wurde mit der Verbannung bestraft. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde mit Gas experimentirt, im Jahre 1829 war Paris die erste Stadt der Welt mit einer Gas-Straßenbeleuchtung. Die „Belle Epoque“ brachte noch viel mehr Glanz – den Pariser“Goldenen Jahren“ die Fee Electriciteé, der auf der Weltausstellung 1900 ( auf dem Marsfeld) ein so benannter Riesenpavillon gewidmet war. Man stelle sich vor, daß heute mehr als 300 000 Lampen benötigt werden, um Paris zu beleuchten. Dazu kommen noch die Lichtreklamen, die Glanzlichter der Stadt – mehr als 160 Kulturdenkmäler, öffentliche Gebäude, Springbrunnen und Denkmäler, die abends angestrahlt werden. Allerdings heute nicht mehr ganz so lange wie früher. So ist es berechtigt von Paris als Lichterstadt zu sprechen und das Treiben, das in der Nacht auf den Hauptstraßen wie der Champs-Elysées, den großen Boulevards im Norden und den Boulevards Saint Michel und Saint Germain im Studentenviertel Quartier Latin herrscht, ganz zu schweigen vom Vergnügungsviertel Pigalle, bestätigt immer mehr „Paris ist eine amüsante Stadt“. Moulin Rouge und sein Cancan, der strohhutschwenkende Maurice Chevalier gehörten zu den flüchtigen Vergnügungen wie die „Maisons closes“ – geschlossene Häuser – genannte Etablissements, wo der wohlanständige Bürger gegen klingende Münze seine Fantasien ausleben konnte. Marcel meint: Paris ist nicht mehr das, was es war. Die meisten Pariser meiden es. Andere Bühnen und Moulin Rouge halten die Kulisse für die erwartungsvollen Touristen aufrecht. Dahinter aber grassieren Straßenprostitution, Nepp und Pornografie und die sich immer mehr ausbreitende Kriminalität.
DAS BESONDERE AN PARIS
Ist die unnachahmliche Atmosphäre der Stadt und die Vielfalt der Eindrücke und ihr Rhythmus, diese sehr harmonische Stadtkulisse.Multiculti ist das Zauberwort, die verschiedenen Rassen, die Farben ihrer Kleidung, die klassisch-schönen Straßenschilder und Metroeingänge, die einfallsreichen gestalteten Ladenfassaden und natürlich Schaufensterauslagen. Mir fielen besonders die originellen Filmplakate und Reklamewände auf. Dürfte man eine beleuchtete Litfaßsäule mit dem wunderschönen Foto von Isabell Huppert kaufen, ich hätte es getan. Diese schönen und alten Litfaßsäulen bringen einen ganz besonderen Glanz in die Stadt. In den großen Boulevards reihen sich die Restaurants, die Läden, viele Kinos, sind die Fahrbahnen voll von den rollenden Autos, die nie jagen! Und die Bürgersteige voll von flanierenden Menschen. Menschen, die nie hasten. Die Stadt ist überall in Bewegung. Man sollte unbedingt einen ganzen Tag damit verbringen, daß man auf der Café-Terrasse sitzend einen guten Teil von Paris an sich vorbeiziehen läßt. Das Café ist besonders magisch anziehend. Wer sich die Muße und den Blick bewahrt hat, wird in vielen Details das eigentliche Paris finden. Die fleißgen Pariser, die über ihre Arbeit nicht das „Plaisir de vivre“ – die Lust am Leben – vergessen, und entdecken kann man durchaus den Angler und die Liebespaare an der Seine und die Chlochards unter den Brücken, die Maler, die ihre Staffelei aufstellen, um ein vielleicht schon morgen abgerissenes Stück vom alten Paris festzuhalten.
ARTICLES DE PARIS
Pariser Mode, Galanteriewaren, Schmuck, Wäsche , Parfüm? Dafür gibt es in Paris jahrhundertelange Traditionen. Für die Bedürfnisse der Könige wurden wurden viele Kunsthandwerker gebraucht. Ihre Macht nach außen hin demonstrieren, dem Monarchen darin nachzueifern, Prunk und Glanz zu demonstrieren, das war das Streben der Aristokraten. Heute gehört es zum guten Ton unter Reichen der Welt, sich in Paris einzukleiden. Dabei geht es um eine recht große Spanne zwischen Hâute - Couture Modellen und den Schmuck-Unikaten der Juweliere an der Place Vendome einerseits und der auch für breitere Schichten erschwinglichen Modekonfektionen andererseits.
Während im Mittelalter in der Stadt Handwerker und Adel, Werkstätten, Paläste und Speicher dicht beieinander lagen, haben vor allem die Stadtsanierung Hausmanns und die Eingemeindung zahlreicher Dörfer zu einer Polarisierung innerhalb der Stadt geführt. Im historischen Zentrum der Stadt gab es die Teilung Paris links und rechts der Seine. Doch so wie die Teilung in linkes und rechtes Ufer heute nicht mehr so recht passen mag, weil viel zu viel ineinander überging, wird auch die Gliederung in reiche und arme Viertel nicht mehr stimmen. Immer mehr Wohnhäuser in „bester Lage“ sind in Büros verwandelt worden, deren Mieten hohe Gewinn garantieren.Stadt der Reichen ist eine soziologische Realität. Paris ist ein Luxus, den nur wenige Haushalte sich leisten können. Wo die „kleinen Parier leben“ werden immer mehr Wohnungen an finanzkräftige Mieter verkauft.
Paris und seine Autos sind ein Problem für sich. Neu sind diese Probleme für Paris nicht. 1610 konnte Ravaillac den König Heinrich IV.nur dehalb in seiner Kutsche überfallen und erdolchen, weil diese im heutigen Hallen-Viertel in einem „Verkehrsstau“ steckengeblieben war. 300 000 nahezu stehen heute im Parkverbot und sind dazu verurteilt ein Strafmandat zu riskieren. Der neue Bürgermeister der Stadt hat kürzlich über 60 000 Autos aus der Stadt wegfahren lassen, die nicht mehr fahrbereit und in der Stadt abgestellt waren.Sein umweltbewußtess Handeln macht aus Paris ein saubere Stadt. Es ist reich geworden und die Menschen atmen wieder auf. Die Arbeitslosigkeit ist gering. Paris ist mit Abstand das größte Industriegebiet des Landes. Als Bildungszentrum hat Paris eine lange Tradition. Die Sorbonne ist die älteste Universität Europas. Im Mittelalter studierten hier auch Männer wie Calvin, Dante. Jeder dritte Student des Landes ist an der Sorbonne immatrikuliert. Der Ausbildungsweg geht in Frankreich immer über Paris. (Elite-Hochschulen).
DER TYPISCHE PARISER
Ich entdeckte ein Foto eines Meisterfotografen. Es zeigt einen sympathischen Mann im Arbeitsanzug, im Mundwinkel eine Zigarette aus schwarzem Tabak, verläßt mit einem Baguett – dem langen, weißen Weißbrot – in der Hand einen Bäckerladen, und aus der tiefen Tasche schaut der Hals einer Flasche Wein – beides ist denke ich mal für die Mittagspause bestimmt.Für mich stimmt dieses Bild des französischen Mannes. Der Durchschnittsfranzose ist freundlich und höflich auch Fremden gegenüber, aufgeschlossen und interessiert, mehr fleißig als strebsam, nie einem kleinen Plaudern abgeneigt. Er hat ein gesundes Maß an Pflicht und Vergnügen, Disziplin und Nonchalance. Die wahren Sitten des Mittelalters kennt man aus den Dichtungen von Villon. Aber den „Vert Galant“ – Schürzenjäger gibt es noch immer.
WANN IST PARIS AM SCHÖNSTEN?
Wer sich Zeit nimmt und sich zu Fuß von ausgetretenen Touristenschneisen seitlich ins Stadtdickicht mit seinen engen Gassen und stilvollen Winkeln schlägt, wer für echte Eindrücke empfänglich ist, der wird noch alte Werkstätten mit altertümlichen Zunftzeichen finden und hölzerne Ladenfronten mit verschnörkelten Schriftzügen und naiven Bildern finden. Landschaften mit Kühen an Milchläden, mähende Bauern und Windmühlen an Bäckereien und Jagdszenen an Fleischerläden. Nur so kann man feststellen, warum Paris auch die Stadt der 100 Dörfer genannt wird. Zitat: „In Paris gibt es einige Paris, die mehr sind als andere“. (Max-Pol Fouchet). Man achte besonders auf die Straßennamen. Das ist ein vergnügliche Reise durch das alte Paris.
Paris entdecken heißt in die Arrondissements zu gehen, dem Seine –Ufer entlang flanieren Über die idyllischen Quartiere, lieblichen Grünanlagen, herrlichen Straßenzüge wird noch zu berichten sein. Kultur und Ästhetik ist in Paris kaum zu übertreffen. Savoir vivre wird nirgends so zelebriert. Paris stillt den Lebenshunger und hält für jeden Geschmack etwas bereit. Die Sehenswürdigkeiten aufzulisten, hieße Eulen nach Athen zu tragen. Wie sagt man: „Paris ist verzogen, verrückt, zum Verlieben.“
In diesem Sinne lade ich euch weiterhin in“ Ranitzchens Welt“ ein. An vielen schönen Erinnerungen meines Paris-Aufenthaltes, den stillen Augenblicken und der unbändigen Lebensfreude dürft ihr gern teilhaben. Dies sei der Auftakt, um euch die schönste Stadt der Welt „PARIS“ ins rechte Licht zu rücken. Fortsetzung folgt..............
Ich wünsche allen eine gute Zeit.
Herzlichst
ciaobella für Yopi/ Ciao-Ranitzki für Ciao.com. weiterlesen schließen -
Paris- Studienfahrt in die Stadt der Liebe
13.10.2002, 17:34 Uhr von
saubazi
Hi! Bin ein 20-jähriger glücklicher Zivi und schreib für Ciao und Yopi! Viel Spaß ciao lg PeterPro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Man nehme 15 Mädchen, 2Jungs und 2 Lehrer und steige
um 7.47 mit einem durchschnittlichen Alkoholpegel von
0,5 Promille (Oktoberfest vornachts) in den IC nach
Paris, Heraus kommt eine Studienfahrt des LK
Französisch, die man nicht so schnell vergisst.
Inhalt:
1. Anreise
2. Hotel
3. Das Programm vom 29.09.02-04.10.02
a) Anreise, Eiffelturm, Paris bei Nacht, Cartier
Latin
b) L'Ile de la Cité, Notre Dame, Sainte-Chapelle
Centre G. Pompidou, Les Halles, Sacré Coeur
c) Eiffelturm, La Sorbonne, Géode
d) Louvre, Tuleries, Champs Elysées, Place de la
Concorde, Obelisk, Arc de Triomphe, Grand Arc,
Kino
e) Le Marais, Opéra, Galeries Lafayette, Musée
d'Orsay
4. Abreise
5. Essen und Trinken
6. Verkehrsmittel (Metro, RER, Bus)
7. Fazit
1. Anreise:
-----------
Wie schon angedeutet waren wir alle noch ziemlich
fertig vom der Wiesn als wir um 7.46 in den Zug nach
Paris stiegen. Hbf München, gaaaanz weit vor und dann
die Plätze suchen. Nach einigen Minuten gings dann
auch schon los. Die Zugfahrt war wenig spektakulär,
jeder versuchte nur seinen Brechreiz zu unterdrücken,
nachdem ein volltrunkener Engländer mit seinem 0,33L
"Mass"krug" durchs Abteil wankte und lauthals
verkündete, er fühle sich "like a pile of
bullshit".Der Biergeruch tat sein Übriges und so
versuchten wir, nachdem wir die saueren Apfelringe
unseres Lehrers aufgrund unserer bedenklich
strapazierten Mägen dankend abgelehnt hatten, zu
schlafen. Irgendwie war die Zeit dann auch bald um
und wir waren um 16.30 in Paris-Gare de Lyon. Erst
mal durch das Ticketchaos durchblicken und dann mit
Sack und Pack in die Metro.
2. Das Hotel:
-------------
Nach 30minütigem Suchmarsch haben wir dann auch den
Boulevard Picpus gefunden, die Hausnummer 80 war dann
schon FAST kein Problem mehr.
Zimmerverteilung. 4er-Zimmer 2 Einzelzimmer für die
Lehrer und ein Doppelzimmer für die Jungs, auf gehts.
Die Zimmertür würde gut zu einer Rumpelkammer passen,
EG. Innen schauts aber ganz gemütlich aus, Doppelbett
im Grand-Lit-Format, Fernseher, Bad mit Klo,
Waschbecken und Dixi-Duschkabine. Macht dann 52€ die
Nacht, das teuerste Zimmer das das Hotel zu bieten
hat, die anderen kosten so 40€ aufwärts.
***
SPECIAL extra für unser Zimmer: EINGEBAUTE VIBRATION
IN DUSCHE UND BETT! Die U-Bahn fährt im 2-Minutentakt
direkt unter uns durch, das macht Laune! Aber von 1
Uhr bis 5 Uhr nachts fährt ja keine, macht dann 4
Stunden Schlaf, wem das nicht reicht...
***
3. Das Programm vom 29.09.02-04.10.02
-------------------------------------
Studienfahrt, kein Erholungsurlaub, deshalb hatten
wir auch wenig Ruhe, denn die Abende wurden auch
meist lang.
a) 29.09.2002
-------------
Eiffelturm bei Nacht, leider schon geschlossen
deshalb Aufstieg nicht möglich, aber auch von unten
ein majestätischer und absolut unbeschreiblicher
Anblick! Die Polizei mit kugelsicheren Westen und der
Maschinenpistole im Anschlag tut unserer Faszination
keinen Abbruch. Überall Tauben, naja, das ist das
weniger Schöne, und die Eiffelturmverkäufer fangen
nach 30 Minuten auch schön langsam an, einen zu
nerven. Man kann aber toll mit ihnen handeln 3 kleine
Eiffelturmschlüsselanhänger für 2€ oder vielleicht
sogar billiger. Nachdem wir auf eine hinter dem
Eiffelturm gelegene Aussichtsplattform gegangen waren
um ein paar Fotos zu schiessen und das Panorama zu
genießen gingen wir weiter, am Louvre vorbei, dem
Obelisken, an der Seine entlang mit Blick auf das
Musée d'Orsay bis wir dann endlich nach ca. 2 Stunden
im Quartier Latin ankamen. Dort durften wir uns frei
bewegen und erst mal was Essen. Zum leiblichen Wohl
will ich aber später noch was schreiben, denn das ist
in Paris so eine Sache.Danach sollten wir uns eine
"Carte Orange" ausstellen lassen, damit wir immer die
Metro, die RER und den Bus etc. benutzen konnten.
Dazu aber auch später noch.
Für diesen Abend wars genug und wir gingen erst mal
Schlafen, naja, bis 1 Uhr waren wir noch wach, wegen
der mehr oder weniger "good vibrations".
b) 30.09.2002
-------------
L'Ile de la Cité, rundherum die Seine, also dieses
Stadtviertel ist fast wie eine Insel. Wir besuchten
Notre Dame und die Sainte-Chapelle (L'Ile
Saint-Louis), das ist eine Kirche mit zwei
Stockwerken, die aus irgendeinem Grund stärker
bewacht war als das Louvre. Metalldetektor und
Röntgen der Rucksäcke. Taschenmesser wurden
aufbewahrt und unsere Ausweisdaten aufgeschrieben,
danach konnten wir das Zeug wieder haben. Zum
Eintritt musste man sich als Gruppe natürlich Wochen
davor angemeldet haben, sonst kommt man gar nicht
rein, Einzelpersonen natürlich schon. Für Schüler bis
17 (das waren wir in dem Fall natürlich) war es
kostenlos, die unermäßigten Einzelpreise kenne ich
leider nicht, ich schätze mal so 3-5€.
Die Sainte-Chapelle ist in völlig mit Gold
ausgekleidet und hat eine blaue Decke-Sternenhimmel.
Die kräftige Farbe zusammen mit dem Gold sieht
einfach wunderbar aus, doch wenn man dann noch in die
Oberkirche hinaufsteigt, dann bleibt einem
unweigerlich der Mund offen stehen, vor allem wenn
man einen Sonnigen Tag erwischt hat. Die Kirche ist
zwar völlig leer, weil alles weggeschafft wurde, aber
die Glasfenster sind erhalten und einfach der
Wahnsinn. Am Eingang gibt es Informationstafeln in
sämtlichen Sprachen.
Am Nachmittag gingen wir dann zum Centre Georges
Pompidou. Das Gebäude dürfte wohl hinreichend bekannt
sein, zumindest was seine Aussenfassade angeht. Glas,
Stahl, Röhren...Ganz interessant ist, dass rot den
Personentransport symbolisiert, dann gibt es noch
blau und grün für Versorgungsleitungen und
Wasserleitungen etc. Im C.G.P. befindet sich unter
anderem ein Museeum, in dem sich moderne Kunst
befindet (Mistgabel hängt von der Decke-ein bekannter
Name steht drunter-also Kunst). Wir haben es
angeschaut, nachdem wir alle Schwierigkeiten mit der
Gruppengröße geregelt hatten. Sicher nicht jedermans
Sache, aber ein paar Kunstwerke waren schon dabei,
Bilder, die wirklich eindrucksvoll waren.
Aber auch die Aussicht vom C.G.P. ist das. Man hat
einen wunderbaren Blick über die Stadt, so weit man
sie überhaubt einsehen kann-also bis zum Horizont.
Dann waren die Hallen (Les Halles) an der Reihe, in
denen wir uns aber nicht allzu lange aufhielten, weil
wir einfach schon viel zu k.o. von der vielen
Lauferei waren. Es handelt sich bei den Hallen um ein
Gigantisches Einkaufsparadies, in dem man alles
findet, was das Herz begehrt, nur nicht das was wir
unbedingt brauchten-einen Supermarkt. Der war einige
Querstraßen weiter versteckt rechts in Richtung der
Metrostation beim Rathaus glaub ich. Wenn jemand von
euch einmal nach Paris fahren will und einen
Supermarkt sucht, dann kann er das in der Innestadt
ziemlich vergessen, weil die Franzosen es anscheinend
lustig finden, alles in der Banlieue zu kaufen...
Wir setzten uns dann in einen Stadtpark und sahen
jungen Frauen beim Yoga zu, was unsere Lehrerin
spontan animierte, Handstände zu machen und die Beine
hinter den Kopf zu tu. Der Lehrer hats nachgemacht,
zumindest den Handstand. Nachdem die 2 sich ausgetobt
hatten gingen wir wieder zurück ins Hotel.
Am Abend war dann Sacré Coeur dran. Die ganzen Stufen
nach oben haben sich aber gelohnt, die Kirche sieht
zumindest von aussen echt schön aus. Und der Blick
auf Paris bei Nacht ist auf ein Neues einfach
unbeschreiblich. Wer genug Geld dabei hat kann sich
ja ein Teelicht leisten und es in der Kirche für
schlappe 2€ anzünden. Wem das nicht reicht, der kann
sich auch für die 10€-Variante einer Grabkerze
entscheiden. Toll oder?
Wir durften uns dann selber was zu essen suchen. Wir
fanden zu 2. ein gemütliches Restaurant auf zwei
Etagen, ein kleines unscheinbares Häuschen, mit
romantischer Klaviermusik in einer
Seitengasse-traumhaft. Extra für uns arme Schüler,
die so gut Französisch sprechen haben sie dann auch
noch einmal das Mittagsmenü für 9€ springen lassen.
Der Kellner war echt total nett und wir hatten
unseren Spaß mit ihm. Er versuchte sein Bestes auf
Deutsch und wir unser Bestes auf Französisch.
Um 24Uhr fuhren wir alle wieder ins Hotel, wo wir
dann ein bisschen dösten, bis die Metro auch Ruhe
gab.
c) 01.10.02
-----------
Frühstück für 7€ im Hotel ist eigentlich ganz ok, der
Kaffee schmeckt etwas nach Chlor, wie das ganze
Leitungswasser in fast ganz Paris, aber damit kann
man auch mal leben, zumindest eine Woche lang.
Morgensport einmal auf den Eifelturm steigen für 3€
und wieder runter. Ein wirklich wunderbarer Blick in
alle Richtungen, den man nicht so schnell vergisst,
genauso wie die Preise. Wenn man den Aufzug nimmt,
dann ist man mit 9€ bis zur mittleren
Aussichtsplattform dabei, wer noch höher hinaus will
muss nochmal 5€ abdrücken-die TOTALE ABZOCKE DER
TOURISTEN, finde ich!
Danach stand das Studentenviertel mit der Sorbonne
auf dem Plan. Wir machten allerdings schon am Mittag
schlapp und kauften uns alle Sandwiches in einer
kleinen Nebengasse, wo wir einen netten Franzosen
trafen, der uns in der Langen Schlange vor dem
Geschäft unterhielt. Wir hatten den totalen
Volltreffer gelandet, das war ein unter Kennern total
bekannter Sandwichladen, der viele tausend Sandwiches
im Jahr verkauft und auch in London eine Filiale
haben soll. Der Preis war einfach super, 2,30€-für
ein 35cm Sandwich voller Schinken, Käse, Salat,
Tomate, Gurke etc. eben das was man rein haben
wollte. Mit dem erworbenen Essen setzten wir uns in
einen Stadtpark. Der 2. Junge im Kurs war ganz stolz,
dass er es geschafft hatte, 1,5L Wasser für schlappe
35Cent zu erwerben. Ich lachte ihn aus, weil ich
gerade vom Klo kam, wo ich für einmal pinkeln am
Pissoir schlappe 40Cent gezahlt hatte. Ihn ärgerte
das maßlos, half aber nix, ist in Paris der
Standardpreis auf öffentlichen meist sehr schlecht
geputzten Toiletten!
Am Abend gingen wir in die Géode, das ist ein
IMAX-Kino in einer Kugel, sie ist aussen verspiegelt
uns sieht innen wie aussen toll aus. Dort sahen wir
uns dann für ungefähr 8€ einen IMAX-Film über das
Leben und seine Ursprünge an-war recht nett.
Danach zogen wir uns auf unser Hotelzimmer zurück, wo
wir noch etwas kostengünstiger mit Wein und
Knabberzeug aus dem Supermarkt Party machten.
d) 02.10.02
-----------
Louvre. Kurz vor halb neun waren wir an der
Metrostation ausgestiegen, doch die hatte noch nicht
offen, weil wenn das Louvre erst um halb neun
aufmacht, dann auch erst die Metrostation, die dort
hinein führt. Bald gingen die Gitter hoch und wir
marschierten los. Wir mussten unsere Rucksäcke
abgeben, nachdem unsere Lehrerin angemault wurde, sie
solle doch ihre Gruppe mal diszipliniert aufstellen
(WIR MUSSTEN UNS ALLEN ERNSTES IN 2ER REIHEN
AUFSTELLEN). Hier war es mit der Sicherheit aber
nicht so weit her, wir hätten ohne weiteres irgend
etwas in der Hosentasche haben können, oder in der
Jacke, keinen hätte es gestört, von den überall
befestigten Kameras mal abgesehen. Wir starteten also
gleich los um die MONA LISA anzuschaun, äh ja... Toll
... ich hätte sie mir größer, schöner und heller
vorgestellt, aber naja. Nachdem wir das Louvre
gesehen hatten, was eigentlich schon ganz interessant
war, gingen wir durch die Tulerien und an den Champs
Elyées entlang bis zum Obelisken, der auf der Place
de la Concorde steht, genau an dem Fleck, an der
früher die Gouillotine stand. Danach weiter bis zum
Arc de Triomphe. Hinaufgestiegen sind wir nicht, denn
6€ waren uns zu teuer. Man gelangt nur über eine
Unterführung dort hin, denn rund herum ist ein
Kreisverkehr, in den 12 Straßen rein und raus führen.
Die Franzosen schaffen es auch tatsächlich ohne
Unfälle, im Kreisverkehr mindestens 40 km/h zu
fahren, also ist ein Rüberkommen zu Fuß unmöglich.
Dann fuhren wir mit der Metro zum Grand Arc. Man
steigt aus der Metro und denkt sich, man ist in New
York, plötzlich eine Skyline um einen rum, die man
normalerweise nicht gerade mit Paris verbindet.
Hinter einem erhebt sich dann der Grand Arc (Großer
Bogen), ein modernes Gebäude, verglasspiegelt und
eben wie ein Bogen, oder wie ein eckiges umgedrehtes
U aussehend. Hier hatten wir dann auch Feierabend für
heute und wir entschieden uns in einen Supermarkt zu
gehen, den es hier in einem riesigen Einkaufscenter
mit über 1000 Geschäften gab. Auchan glaub ich hieß
er und war wirklich gigantisch. Allein für Chips gab
es 400m lange und mindestens 3m hohe Regale... Hier
deckten wir uns mit Wein, Wasser und Knabbersachen
ein und gingen dann ins Kino.
La mémoire dans la peau (Die Bourne Identität, bzw.
der frz. Titel auf deutsch:Die Erinnerung in der
Haut). Den Film fand ich cool, endlich mal wieder
Action, was man von dem Film in der Géode nicht
behaubten konnte. Wir hatten uns sogar einen
Studenten- und Schülerpreis ergattert, unter 7€, weil
wir alle unsere Ausweise dabei hatten. Wir wurden
dann von dem Idioten an der Kasse drauf hingewiesen,
dass der Film auf Französisch und ohne Untertitel
sei...HAHA dachten wir uns schon. Wir haben wohl mehr
verstanden als er, denn die deutschen Sätze waren für
uns nicht ganz so schwer zu verstehen, aber amüsant.
Danach fuhren wir ins Hotelzimmer und lehrten den
Wein. Um 2 gingen wir dann auch schlafen.
e) 03.10.02
-----------
Heute war Le Marais dran, ein teueres Stadtviertel,
bei dem man sich ein durchschnittliches Mittagessen
schon mal leisten kann, wenn man 80€ ausgeben will,
pro Person versteht sich. Früher Wohnsitz der frz.
Könige, heute Judenviertel, deshalb gibts dort auch
einige Synagogen.
Danach gingen wir in die Galeries Lafayette, riesige
Einfaufscenter, war ganz lustig, wenn da nicht meine
schei... Migräne gewesen wäre, wegen der zog ich es
vor nicht in der Gegend rumzulaufen und statt des
Musée d'Orsay lieber das Hotelzimmer aufzusuchen um
zu ...dösen... schlafen war nicht möglich bei dem
Metrolerm, auch schlecht mit Ohropax. Der Rest der
Gruppe fand das Museum aber ganz schön, da sich darin
moderenere Kunstwerke befinden.
Am Abend gingen wir dann noch chinesisch Essen, naja,
es war durchschnittlich, danach gingen wir ins Bett.
4. Abreise
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Am Vormittag durften wir noch einkaufen und uns für
die Reise fertig machen, dann gings um 13.47 auch
schon wieder los nach München, wo wir dann um 22.17
ankamen und mit dem letzen Zug Richtung Rosenheim und
Salzburg mit total besoffenen Wiesenheimkehrern bis
Grafing Bahnhof fuhren. Um 23.30 war ich dann daheim,
und froh, trotz all der schönen Eindrücke, die mir
noch lange in Erinnerung bleiben werden, mein Bett
und mein Umfeld wieder zu haben.
5. Essen und Trinken
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Essen und Trinken ist in Paris einfach nur
schweineteuer, wir haben einmal für 0,33 Cola 4€
bezahlt. Essen kann man im Restaurant billigstens ab
12€ ungefähr. Das steigert sich aber ins
unermessliche, vor allem wenn man ein armer Tourist
ist und sich nicht so gut auskennt.
Wenn man sich unterwegs Sandwiches an der Straße
kauft, dann ist es ratsam, die Preise zu vergleichen,
denn man kann schon auf 100m einige Euro sparen. Von
3€ bis 6€ ist da alles dabei. Hier empfielt es sich,
Nebenstraßen aufzusuchen. Insidertip, die Qualität
steigt manchmal sogar noch und der Preis fällt
merklich. Wenn man nicht gerade ein Menü essen will,
dann sollte man in ein Café oder eine Brasserie
gehen, dort kann man auch mal nur einen Salatteller
essen. Ethnisch essen zu gehen spart auch enorm Geld,
denn beim Chinesen zahlt man vielleicht 8€ für ein
Gericht, beim Franzosen wie gesagt je nach Restaurant
wenn man Glück hat ab 12€ aufwärts, und dabei bleibt
es meist nicht (Bedienung, Wein, Wasser muss man
aufpassen, dass sie nicht zu viel berechnen, weil die
Rechnungen meist nicht aufgegliedert sind). Wenn wir
zum Essen gegangen sind haben wir uns generell zuvor
auf der Straße das Menü ausgesucht, und sind dann
rein um genau das und kein anderes zu bestellen, wenn
sie das nicht hatten sind wir wieder raus, da man
sonst nur abgezockt wird. Manchmal bekamen wir dann
eine Alternative für den gleichen Preis zugesagt-auch
gut.
Ich würde immer französische Speisekarten fordern,
denn auch hier kann einem passieren, dass nicht nur
die Sprache für die Touristen angeglichen wurde
sondern auch die Preise.
Wenn man das beachtet, dann kommt man ganz gut
zurecht, eine billige Alternative für Essen
zwischendurch ist der Supermarkt. Wenn man einen
findet, dann gibt es dort eigentlich alles, was man
für zwischendurch braucht. Gemischte Salate mit Soße
und Besteck kosten so ca. 3-4€ und Baguettes und
Aufstrich kann man ja auch noch kaufen.
6. Verkehrsmittel (Metro, RER, Bus)
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Wir benutzten die Woche in Paris andauernd die Metro
und die RER (SBahn die nicht so oft hält). Dafür
hatten wir uns eine "Carte Orange" machen lassen. Man
braucht dafür ein Passfoto, muss diese Karte dann
ausstellen lassen und seine Daten eintragen. Dann
muss man sich noch die Zonen aussuchen die man fahren
will und bekommt danach die Wertmarke ausgestellt.
Wir hatten Zone 1 und 2 und zahlten dafür 13€ für die
Woche von Montag - Freitag, durchaus günstig, wenn
man bedenkt wie oft wir die Metro und die RER benutzt
haben. Am Wochenende gilt die Wochenkarte aber nicht,
hier ist immer noch die Beste Methode, wenn man sich
ein "Carnet" kauft, ein 10er Block Einzelfahrkarten.
7. Fazit:
---------
Paris ist eine Reise wert, die nach Möglichkeit wohl
auch länger als 5 Tage sein sollte, denn man kann gar
nicht alles anschauen, man sieht nie genug. Es ist
eine wundervolle Stadt, vor allem Nachts,
vorausgesetzt man hält sich nicht in den falschen
Stadtteilen auf. Etwas nervig sind auf Dauer die
Hundeschei... und die vielen Tauben. Leider ist auch
der Preis für das Leben in Paris sehr hoch. Vor allem
Touristen werden schamlos ausgenützt.
Ich habe trotz sparsamer Lebensweise gut 100€ in 5
Tagen verbraucht, war aber nie wirklich satt, denn
man bekommt einfach nichts für sein Geld und ein
deftiges Gericht sucht man eh so gut wie vergebens.
Probierts selbst aus- wenn ihr noch mehr Infos
braucht, dann meldet euch, ich habe auch schöne Fotos
auf meinem PC-ihr müsst es nur sagen.
Bis zum nächsten Mal
euer saubazi
PS.: Wer jetzt wirklich alles durchgelesen hat, den
muss ich echt bewundern. Der ist echt ein Parisfan,
oder ein Saubazi-Fan, hehe, danke fürs Lesen!
(c) 13.10.2002 by saubazi weiterlesen schließen -
Eine Stadt, in der ich Leben will
29.08.2002, 21:41 Uhr von
Schnien
Also! Ich bin eine berufstätige Bürokauffrau, die nebenbei noch abends zur Schule geht, um ihr Ab...Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Halli Hallo... ;)
Heute möchte ich euch auch über die eine Stadt berichten, wo ich mir vorstellen könnte, alt zu werden: Paris!
Wer bereits einmal dort gewesen ist, wird evtl. nachvollziehen können, warum, doch, damit auch jene, die noch nicht dort waren auf den Geschmack kommen, werde ich nun versuche, euch meine Erfahrungen und Eindrücke über Paris zu vermitteln.
Das erste mal war ich 1998 in Paris. Für ca. 3 Tage, was viel zu kurz war. Wir fuhren mit dem Auto in Paris ein und, zum Glück, hatte das Hotel eine eigene Tiefgarage. Nach rund 5-6 Stunden Autofahrt erst mal ab aufs Zimmer, Koffer abstellen und ausruhen. Doch, nur für 5 Minuten, denn, es trieb mich nach draussen!
Vor dem Eingang des Hotels holte ich erst mal tief Luft, drehte mich nach links und rechts und entschied mich dann für rechts, wobei mir da noch nicht klar war, dass ich Schnurrschnaks auf den Arc de Triumph zu ging... ;) Gut, dass 1. Sightseeing! Weiter! Wir schlenderten also die berühmteste Einkaufsmeile entgegengesetzt des Arc de Triumph hinab und stolperten gleich über ein winzig kleines Museum, welches sich als Herrenhaus entpuppte und eine Ausstellung über den Besitzer und seine Gemälde lief. Da Paris endlos gross zu sein scheint, haben wir uns dann entschieden, uns mit der Metro fortzubewegen. Das schöne an der Metro ist, dass man ein Ticket bezahlt und, solange man sich unterirdisch also aufhält, keine weiteren Tickets zahlen muss. Wir klappterten am 1. Tag also die berühmtesten Sightseeings wie den Eifelturm, Arc de Triumph, Grand Arche (neue Arc de Triumph), Obelisk, und einen Park ab.
Am zweiten Tag gingen wir erst mal in die Einkaufszone.. ;) Wenn man denn so sagen kann. Die Einkaufshallen Les Halles ist wohl mit eine der grössten und schönsten Einkaufszentren in Paris. Dort findet man von der Bäckerei bis hin zum Designerladen einfach alles. Aber, ausserhalb vom Les Halles gibt es natürlich auch hübsche Geschäfte und Boutiquen, an denen man besser vorbei gehen sollte.. ;)
Aber, nach einer Weile wollten wir dann doch wieder lieber Sightseeings sehen und sind so erst zum Montpernas (oh je, bestimmt falsch geschrieben) gefahren, welches ein schwarzes Riesenhochaus ist... ich persönlich habe Höhenangst und, mir wurd von unten schon ganz schummrig, wenn ich an dem Gebäude hinauf sah!... ;) Dann sind wir weiter nach Mont Matre! Ein Künstlerviertel, welches etwas höher liegt und dort, dort habe ich meinen Ultimativen Lieblingsplatz gefunden: an der Sacre Coer. Diese Basilika, obwohl sie Uralt ist, sieht aus, wie eine kleine Kirche, die durch und durch mit Zuckerguss überzogen wurde. Schneeweiss, mitten im Grünen und einem Ausblick auf Paris, dass einem das Herz stehen bleiben könnte!
Aber, auch das kleine Künstlerviertel, was wirkt wie eine urige kleine Altstadt, ist nicht ohne. Überall sitzen Künstler hinter ihren Ständen und verkaufen ihre wirklich bezaubernden Bilder oder aber, man kann Künstlern bei ihrer Arbeit zusehen. Wer also für einen Ausblick ist und für Kunst, der darf sich Mont Matre auf gar keinen Fall entgehen lassen!... ;)
Der erste Eindruck von Paris: diese Stadt hat ihren ganz eigenen Charme und Flair, den man gar nicht in Worte fassen kann! Ich kann jedem nur RATEN: fahrt hin, sofern ihr die Möglichkeit dazu habt und macht es wie wir, bei der 2. Paristour.
Da sind wir nämlich mit dem Thalys hingefahren und am Gard du Nord rausgekommen!... ;)
Die 2. Paristour ging über 5 Tage und dort, dort haben wir dann so richtig viel gesehen! Klar, wir haben bei dieser Tour viele Dinge auch zweimal gesehen, aber auch Dinge, die wir zuvor nicht entdeckten, wie z.B. super coole Kitschläden, günstigere Boutiquen, und und und! Der absolute Höhepunkt des 2. Besuches war jedoch der Louvre. Dieses unsagbar geniale Museum, mitten in Paris am Ende eines unbeschreiblich schönen Parks!.. ;) Ganze 4 Stunden waren wir dort und ratet: nein, wir haben nicht alles gesehen. Ein paar Skulpturen, die Mona Lisa und viele andere Gemälde, jedoch: dies ist längst nicht alles! Bei meinem 3. Parisbesuch werde ich also wieder das Louvre stürmen und mal sehen, wie lange ich es dann darin aushalte... ;)
So, da es mir wirklich schwer fällt zu erklären, warum ich unbedingt in Paris wohnen und leben möchte, kann ich nur empfehlen: FAHRT HIN! Paris ist locker eine Woche und mehr Urlaub wert und ihr werdet es nicht bereuen. Paris, obwohl dort viel Autoverkehr herrscht und die Autofahrer unmöglich fahren, wirkt die Stadt freundlich, hat viele Grünanlagen, überall stehen entweder Bäume und Alleen oder ihr habt die Möglichkeit euch einfach mal auf eine Bank zu setzen, wo meist Grünflächen sind... ;)
Ich hoffe, ich konnte euch mit meinem Parisbeitrag überzeugen, mal hinzufahren und wünsche jetzt schon allen Parisreisenden eine verdammt tolle Zeit... ;)
Eure Jini
© 2002 für Yopi & Ciao & Griasdi & DooYoo
PS: wer Rechtschreibfehler findet darf sie sich auf ein Crêpe schmieren... ;) weiterlesen schließen -
Bel Ami .... Bel Ami .....
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo Ihr Lieben,
vor kurzem trieb es mich aus beruflichen Gründen (naja fast) nach Paris und ich landete in einem sehr schönem ,wenn auch teurem Hotel, von dem ich Euch heute berichten möchte.
Die Lage :
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Das "Hotel Bel Ami" liegt nur 2 Gehminuten von der U-Bahn Station Saint Germain entfernt. In der unmittelbaren Umgebung des Hotel´s befindet sich ein Einkaufsviertel und sehr viele Kneipen ,die zum nächtlichen Bummel einladen. Das Hotel selbst befindet sich auf der linken Seite des Seine Ufer´s.
Überhaupt fand ich , das dieses Hotel hier sehr schön in die Umgebung hinein passt und es sehr verkehrsgünstig und Zentral gelegen ist.
Für ganz besonders Neugierige nenne ich jetzt schon mal die Homepage:
http://www.hotel-bel-ami.com
Das Hotel :
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Seit der Wiedereröffnung im Januar 2000 ist es wieder eines der besten Adressen in Paris
und Umgebung. Die aufwendige Renovierung der 115 Zimmer und Suiten ,in 4 Stockwerken aufgeteilt , die in einer ehemaligen Druckerei aus dem 19. Jahrhundert liegen ,
wurde erst vor kurzem restlos abgeschlossen.
Es gibt halt immer noch hier und da etwas zu verändern oder zu verbessern.
Die Arbeiten wurden jedoch immer erst begonnen , wenn die meisten Gäste aus dem Haus waren. Das fand ich sehr angenehm und man bekommt das Gefühl ein "Gast" zu sein.
Der Umbau :
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Die Neugestaltung wurde von Christian Lalande geleitet. Weitere Designer der Inneneinrichtung waren Nathalie Battesti und Véronique Terreaux.
Der Eingangsraum (Premier Floor) wurde z.B. von ihm gestaltet.
Im gesamten Hotel wurden Naturmaterialien verwendet die in den Farben Karamel und Anis
einen sehr gemütlichen und wohfühlsamen Eindruck machen.Die Garderoben sind aus einem weissen Holz und die Bäder sind mit Marmor verkleidet. Sehr Edel.
Die Einrichtung :
~~~~~~~~~~~~~~~~~
Auch die gesamte Möblierung wurde von dem gleichen Architekten entworfen der auch diese schönen Sofas in der Hotellobby kreiert hat. Man versinkt in diesen geradezu.
Neben den Sofas befnden sich 2 Internetcomputer mit denen man kostenlos surfen kann. Ein Kaminzimmer gehört natürlich ebenso dazu wie der Frühstücksraum, der mit grünen Ledersofas und lila Wänden sehr gut zum gesamten Eindruck des Hotel´s passt. Der Frühstücksraum ist übrigens ein ehemaiger Jazzclub.
Die Zimmer :
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Es gibt hier Einzel- und Doppelzimmer aber auch Suiten ,wenn man denn genug Geld hat.
Die Zimmer haben einen Fernseher eine Safe eine Minibar und einen CD-Player. Sie sind sehr gut ausgestattet mit neuem Mobilar. Einen Platz für den Koffer findet man auch gleich. Was mich persönlich immer gestört hat , da der Koffer meist irgendwo in der Ecke des Zimmers oder auf einem Stuhl landete. Die Klamotten kann man in den vielen Schränken und Schubladen sehr gut verstauen so das nichts herumliegt.
Die Preise :
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Die Preise sind natürlich gepfeffert , aber für das Geld erhält man natürlich schon einigen Komfort.
Einzelzimmer : € 270
Doppelzimmer : € 390
Suite : € 490
Saint Germain room: € 240
Frühstück : € 16 pro Person
Fazit :
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Dieses Hotel bietet einem alles was einen angenehmen Aufenthalt verspricht. Es ist zwar teuer doch dafür hat man es ja nicht weit zur Einkaufspassage und den vielen Kneipen in der Umgebung.Es liegt mitten im Zentrum und wer nicht gerne Auto oder Bahn fährt ,der kann alles von mir beschriebene auch zu Fuß erreichen. Mir hat es dort jedenfalls super gefallen und ich werde dort bestimmt noch einmal übernachten.
Wenn der Arbeitgeber bezahlt (*g*) .
Tip :
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Unbedingt mal die Bar besuchen !!! Vor allem Abends werden hier sehr gute Cocktail´s angeboten und man kann live mitansehen wie er gemixt wird. Auch werden hier einige kleine Snacks angeboten. Desweiteren ist es hier sehr gemütlich . Also nicht zu lange bleiben wie wir ,sonst verschlaft ihr noch den nächsten morgen so wie wir . *g*
Die Adresse :
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Hotel Bel Ami
7-11 Rue St. Benoit
Saint-Germain-des-Prés
F-75006 Paris
Tel. +33142618701
Fax. +33149270933
Mail : [email protected]
Kreditkarten :
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Amex, Diners, Mastercard, Visa
Jeff 06/2002 weiterlesen schließen -
Die Stadt der Liebe? - Naja...
28.07.2002, 21:45 Uhr von
dottigross_juliaa
Halli-hallo! Ich schreibe nicht nur bei yopi, sondern auch bei dooyoo und ciao. Mein Gästebuch be...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Die Stadt der Liebe?
*Paris - die Stadt der Liebe - sollte man gesehen haben* - dieser Satz aus dem Munde zahlreicher Paris-Fans veranlasste auch mich, der französische Hauptstadt einen Kurzbesuch abzustatten. Wie ich feststellen musste, habe ich eine etwas andere Meinung zu der franzöaischen Metropole, als andere User, die darüber einen Bericht geschrieben haben. Aber seht selbst....
Überblick
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Die Dreieinhalb-Tages-Fahrt eines ortsansässigen Busunternehmens kostete uns inkl. Doppelzimmer pro Person 158.- EUR. Die elfstündige Nachtfahrt führte uns ins *Timhotel* in der Rue d’Avron. Das am Rande des Stadtzentrums gelegene Hotel ist nur wenige Schritte von der Metrostation *Avron* entfernt in unmittelbarer Nähe des Platzes der Nation. Mit der Linie 2 erreicht man bequem die Innenstadt. Die Hauptsehenswürdigkeiten sind in Paris leicht über das gut ausgebaute U-Bahn-System zu erreichen.
Metro
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Damit wäre ich auch schon beim Hauptfortbewegungsmittel angelangt. Die Metro-Bahnhöfe sind in Paris sehr gut verteilt, aber oftmals nur schlecht auszumachen. Die Beschilderung ist leider nicht einheitlich und so sucht man mal nach beleuchteten, nach unbeleuchteten, nach weißen, grünen oder blauen Schildern. So unübersichtlich die oberirdische Beschilderung ist, so einfach strukturiert ist das unterirdische Leitsystem. Die Wegweiser sind nicht zu übersehen. Am Bahnsteig gibt es nur ein fest-installiertes Streckenschild. Ihr kennt sicher die elektronischen Streckenschilder deutscher U-Bahnen, die - je nachdem welcher Zug als nächstes einfährt - ihre Richtungshinweise ändern. So etwas gibt es in Paris nicht, was mir sehr positiv aufgefallen ist.
Für die Metro gibt es eine Tageskarte für etwas über 8 EUR. Diese gilt jedoch nur bis 1 Uhr nachts. Kauft man diese Karte also erst am späten Vormittag oder sogar erst nachmittags, ist dieses Ticket unrentabel. Ich empfehle deshalb, eine 10er-Metro-Karte für 9,20 EUR zu kaufen. Damit überbrückten wir zwei volle Tage und sparten uns dadurch eine Tageskarte ein.
Das System ist einfach. Ein Ticket wird am Eingang der U-Bahn-Station abgestempelt. Es öffnet sich darauf hin eine Tür, durch die man das Metro-System betritt. Die Karte gilt nun so lange, bis man diesen Bereich wieder verlässt. Rein theoretisch könnte man nun den ganzen Tag kreuz und quer mit der U-Bahn durch Paris fahren, ohne ein weiteres Ticket abstempeln zu müssen. Man darf nur das Metro-Gelände nicht verlassen, dass durch eine von außen verriegelte Tür geschieht.
Schwarzfahren wird durch dieses Fahrkartensystem sehr erschwert. Deshalb sind auch selten Kontrolleure zu sehen. Da müsste man recht fix sein und sich durch eine gerade geöffnete Ausgangstür hindurchzwängen, bevor sie sich wieder schließt. Das haben wir einmal beobachten können. Der *Schwarzfahrer* wurde auch vom Fahrkartenschalterpersonal nicht aufgehalten und konnte unbehelligt die Metro benutzen.
Wie es sich dort mit der Sicherheit verhält, kann ich nicht beurteilen. Ich habe in den zwei Tagen keine Bahnpolizei oder ähnliches Wachpersonal gesehen. Eine Ermahnung, vorsichtig zu sein, kann ich mir also sparen. Das sollte wohl jedem bewusst sein.
Ob die Fahrzeuge in gutem Zustand sind, weiß ich nicht. Dazu reicht mein technisches Wissen nicht aus. Sie sehen robust aus, sind innen ordentlich und weisen keine Zeichen von Vandalismus auf. Die Wagons waren nur selten überfüllt, es gab immer einen Sitzplatz. Jedoch fiel mir auf, dass Rollstuhlfahrer oder Frauen mit Kinderwagen so ihre Probleme haben werden. Die Wagons sind durch eine erhöhte Stufe zu betreten und im ganzen U-Bahn-System gibt es sehr viele Treppen. Lifte sind vorhanden, aber nicht besonders vertrauenserweckend.
Abschreckend finde ich außerdem die veralteten Gemäuer der Metro. An vielen Stellen blättert der Putz von Decken und Wänden, drückt Wasser aus dem Gemäuer oder schauen Kabelstränge aus den Mauern. Der Schmutz ist auch hier - wie überall in Paris und trotz zahlreicher Mülleimer - allgegenwärtig.
Ein Tipp: Auf der Linie 1 zwischen Grande Arche de La Défense und Chateau de Vincennes werden die Metro-Bahnhöfe gerade stückchenweise renoviert. Jede Station erhält ein eigenes Thema. So wird zum Beispiel der Bahnhof am Louvre mit Statuen und Wandgemälden künstlerisch gestaltet. Die Station *Franklin D.Roosevelt* wird malerisch dem Namensgeber gewidmet. Also wenn euch der Weg Richtung Eiffelturm führt, empfehle ich euch, die Linie 1 für die Hinfahrt zu wählen. Wirklich sehenswert!
Sehenswürdigkeiten
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Und somit bin ich beim Hauptthema: Die Sehenswürdigkeiten! - Paris hat natürlich viel Interessantes zu bieten und es liegt an jedem selber, was ihn interessiert und was er sehen möchte. Da wir nur zwei Tage Zeit hatten, konzentrierten wir uns natürlich auf die Hauptsehenswürdigkeiten von Paris. Diese möchte ich hier aufführen und anschließend noch einige Möglichkeiten nennen, die ich selbst aber - wegen Zeitdruck - nicht selbst anschauen konnte...
Der Eiffelturm
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Der Eiffelturm wurde von Gustav Eiffel als Schaustück für die Weltausstellung 1889 in Paris entworfen. Er verwendete dabei die gleiche Konstruktionstechnik wie bei Brücken. Die 15000 Metallteile wurden vorher komplett angefertigt, nummeriert und mit 2,5 Millionen Nieten versehen. Die Fertigteile wurden dann Stück für Stück an Ort und Stelle zusammengesetzt. 3000 Stahlarbeiter mussten dafür 26 Monate lang sieben Tage die Woche arbeiten.
Der 320 Meter hohe Turm ragt über die weite Grasfläche des Champ de Mars hinaus. Man erreicht das Gelände am besten über die Metro-Station *Trocadero*. Man geht dann über einen Holzsteg, der z.Z. wegen einer Baustelle dort steht, zum Palais de Chaillot. Von dort aus hat man einen wunderbarer Blick über eine weitläufige Brunnenanlage. Dahinter wächst der imposante Eiffelturm empor.
Den Turm selbst kann man natürlich auch besteigen bzw. befahren. In den vier *Stahlfüßen* des Turms erhält man am Ticketschalter seine Eintrittskarten. Fußfaule können nun eine Liftfahrkarte (Schrägaufzug) lösen, wofür man etwa 5 EUR bis zur zweiten Ebene zahlen muss. Diese Ebene kann man auch zu Fuß ersteigen, wofür man als Erwachsener 3 EUR bezahlt. Auf dem Weg dort hin kann man auf der ersten Ebene eine Rast einlegen und an diversen Bistros und Souveniershops seine Zeit vertrödeln. Die Metalltreppe wird durch ein dickes Maschendrahtgeflecht abgesichert. Der Ausblick ist schon aus dieser Höhe atemberaubend. Unter einem schlängelt sich die Seine entlang. In einiger Entfernung sieht man die Champs-Elysées und den Arc de Triomphe. Bei klarer Sicht kann man die grandiose Weite Paris’ bewundern.
Von der der zweiten Ebene fährt ein Aufzug bis zur oberen Plattform hinauf. 9,60 EUR zahlt ein Erwachsener für diesen lohnenswerten Ausflug, was ich nicht sehr teuer finde. Vergleicht man diesen Preis für die Hauptsehenswürdigkeit von Paris mit anderen Kosten (Metro-10er-Karte für 9.20, mittelmäßiges Mittagessen ab 10 EUR aufwärts, Hotel 90 EUR), so gibt man das Geld gerne dafür aus. Wir waren fast zwei Stunden auf und im Eiffelturm und es wurde uns nicht langweilig. Verschiedene Bistros, Souvenierläden und ein Nobelrestaurant laden zum Verweilen und Bummeln ein. Eine Poststelle stempelt die Postkarten an die Lieben zu Hause mit einem Sonderstempel ab. Verschiedene Informationstafeln erzählen in französisch, englisch und deutsch interessante Geschichten rund um den Eiffelturm. Wusstet ihr zum Beispiel, dass der Turm 20 Jahre nach seiner Erstellung wieder abgerissen werden sollte. Ein damaliger gewiefter Gauner machte sich diesen Umstand zunutze. Kurzerhand verkaufte er das komplette Gerüst an einen Alteisenhändler. Dieses dubiose Geschäft kam jedoch erst Jahre später ans Tageslicht. Der Alteisenhändler schämte sich nämlich seiner Dummheit und erstattete gegen den Betrüger keine Anzeige.
Camps-Elysées
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Die Pariser Prachtmeile erreicht man durch die Metro-Linien 1, 8, 12 und 13. Entweder steigt man an der Station *Champs-Elysées Clémenceau* oder *Concorde* aus. Die weltberühmte Straße wird westlich durch den Arc de Triomphe und östlich durch den Place de la Concorde mit seinem Obelisken begrenzt. Vor allem nachts ist die hellerleuchtete Straße sehenswert. Aber auch bei Tag kann man stundenlang an den Läden, Kunstgalerien und Bistros entlangschlendern oder sich in einen der zahlreichen Parks ausruhen. Als wir in Paris waren, wurden dort schon die Tribüne für die *Tour de France* aufgebaut und viele sehenswerte Bauwerke verschwanden hinter den Gerüsten. Die Geschäfte an der Champs-Elysées und in den Seitenstraßen sind exklusiv. Hier findet man Gucci, Chanel, Dior und viele andere namhafte Boutiquen.
Place de la Concorde
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Der Place de la Concorde schließt die Champs-Elysés am einen Ende ab. Er wurde 1757 vom königlichen Architekten Jacques-Ange Gabriel angelgt. Heute befindet sich das luxuriöse Hotel Crillon und die schwer bewachte amerikanische Botschaft am Rande des ausladenden Platzes. Ich empfehle dem Parisbesucher jedoch, nachts einen Abstecher dort hin zu machen. Tagsüber ist die Gegend unansehnlich. Verkehrschaos, Mülltonnen, Straßenschilder und Ampeln bieten nicht unbedingt ein interessantes Fotomotiv. Nachts jedoch sind die zwei Brunnen und der Obelisk hell erleuchtet.
Arc de Triomphe
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Im Auftrag Napoleons entwarf 1806 Jean Francois Chalgrin ein Denkmal zu Ehren seiner Grande Armée - den Arc de Triomphe. Erst 30 Jahre später - 1836 -wurde der Bau des 50 Meter hohen und 45 Meter breiten Triumphbogens abgeschlossen. Gleich gegenüber befindet sich die Metro-Station Charles-de-Gaulle-Ètoile. Von dort aus führt eine sichere Unterführung unter der breiten Fahrspur hindurch. Für ein Eintrittsgeld (ich glaube, es waren 5 EUR) kann man auf die Aufsichtsplattform steigen und das kleine Museum besuchen. Wir begnügten uns jedoch mit einer abendlichen Fotoexkursion am Fuße des Monuments. Denn auch dieses Bauwerk ist bei Nacht wunderschön angestrahlt.
Sacré-Coeur
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Im Norden von Paris (Metro-Station Anvers) befindet sich die Kirche Sacré-Coeur. Sie steht an der höchsten Stelle der Stadt. Faszinierend ist der weiße Stein der Kirche, der trotz Schmutz und Ruß der Großstadt beständig weiß bleibt. Dieser produziert nämlich bei Regen eine Weißkalk-Ablagerung. Die ungeschützten und dem Wetter ausgesetzten Teile des Gebäudes sind im Laufe der Zeit nachgedunkelt und bilden einen interessanten Kontrast. Der Bau der Basilika wurde 1876 von Paul Abadie begonnen und nach dessem Tod 1884 von Lucien Magne vollendet. Der Kirchturm wurde ganz zum Schluss dem Bauwerk zugefügt und ist 84 Meter hoch. Die Bauarbeiten waren nicht einfach, da der Untergrund des Hügels mit Stollen durchzogen ist. 83 Schächte wurden 45 Meter tief ausgehoben, mit Mauerwerk aufgefüllt und durch Reihen unterirdischer Bögen verbunden. Dann erst war er stabil genug, um die Kirche zu errichten.
Vom Montmartre aus hat man auch einen herrlichen Blick über Paris. Man kann den Hügel zu Fuß über breite Stufen erklimmen oder mit einer Art Zahnradbahn erreichen. Die Bahn liegt auf der linken Seite, hinter Bäumen verborgen. Wir haben sie erst entdeckt, als wir schon wieder auf dem Rückweg waren. Da wir sie nicht in Anspruch genommen haben, kann ich leider nicht sagen, was sie kostet.
Seine
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Habt ihr schon mal beobachtet, dass es die Menschen immer wieder ans Wasser zieht? Wer Paris besucht, kommt automatisch irgendwann an die Seine. Hier empfiehlt sich eine nächtliche Schifffahrt. Bootsanlegestellen erstrecken sich über das gesamte Zentrum hinweg. In der Nähe von Notre Dame oder in unmittelbarer Nähe vom Eiffelturm kann man diverse Ausflugsfahrten buchen. Da unsere gesamte Busgruppe eine Fahrt mit den Bateaux-Mouches-Schiffen buchte, zahlten wir pro Person 6 EUR. Ich denke, dass es sich dabei um einen Gruppenpreis handelte. Dieser Betrag soll also nur als ungefährer Anhaltspunkt dienen.
Nach Einbruch der Dunkelheit schalten die Schiffe an ihren Längsseiten riesige Flutlichter an und beleuchten so das vorbeiziehende Seine-Ufer und die dort ankernden Ausflugsboote und Restaurantschiffe. Die Fahrt führt am hell erleuchteten Eiffelturm und Notre Dame vorbei und unter wunderschönen Seine-Brücken hindurch. Eine etwas andere und interessante Perspektive, die sich - wie ich finde - wirklich lohnt.
Notre-Dame
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Zwei Inseln - die sogenannten Seine-Inseln - befinden sich mitten im Pariser Fluss. Auf einem dieser Inseln, die *Ile de la Cité*, steht die weltberühmte Kathedrale *Notre-Dame*. Wer hat noch nicht von ihr gehört und wer verbindet sie nicht gleich mit *Esmeralda* und *Quasimodo*? Im Jahre 1163 fand die Grundsteinlegung durch Papst Alexander III statt. Im 17. und 18. Jahrhundert galt sie jedoch als veraltet und unter Ludwig dem XIV. wurde die steinerne Choreinfassung zum Teil zerstört, ihre Glasmalereien aus dem 13. Jahrhundert wurden durch einfaches Glasfenster ersetzt. Während der französischen Revolution wurde viel Raubautz mit dem ehrwürdigen Bau betrieben. Man überlegte schon, sie ganz abzureißen. Der Roman *Der Glöckner von Notre-Dame* (1831) von Victor Hugo beflügelte die Pariser, die Kathedrale zu retten. Das heutige Aussehen verdankt Notre-Dame also einer aufwendigen Restaurierung im 19. Jahrhundert.
Der Eintritt in die Kirche ist frei. Blitzlicht scheint erlaubt zu sein, denn die Besucher fotografierten fleißig. Ein Stativ habe ich sicherheitshalber aber nicht aufgebaut, weiß aber nicht, ob es erlaubt gewesen wäre. Ein Kirchendiener steht am Eingang und bittet um Ruhe und achtet wohl auch drauf, ob man anständig gekleidet ist. Wer eine (Grab-)Kerze anzünden möchte, zahlt 9 EUR. Das Teelicht kostet immerhin noch 2 EUR.
Man kann eine archäologische Krypta besuchen, die für Personen unter 27 und über 60 Jahre frei sein soll. Wieviel der Eintritt regulär kostet, kann ich nicht sagen, da wir die unterirdischen Räume nicht besichtigt haben. Auch wollten wir die Türme nicht besteigen - was möglich ist - und auch in diesem Fall fehlen mir die Preisangaben.
Das Innere Notre-Dames kann man eigentlich mit keiner anderen Kirche vergleichen. Auffallend, und ein beliebtes Fotomotiv, sind hierbei die Nord- und Südrossette im vorderen Teil der Kathedrale. Groß und schillernd sind unter anderem Christus mit Heiligen, Aposteln und Engeln (Südrosette) dargestellt. Die knalligen Farben (vor allem rot und blau dominieren) sind wirklich faszinierend. Auch im Inneren ist viel vom gotischen Stil zu erkennen und zahlreiche Wandbilder stellen die christliche Geschichte dar.
Das Notre-Dame touristisch überlaufen ist, brauche ich wohl nicht erwähnen. Wir waren zur ruhigeren Mittagszeit vor Ort, als viele Touristen beim Mittagessen waren, und standen trotzdem etwa fünf Minuten vor dem breiten Eingang an. Eine kurzweilige Zeit, in der wir dem geschäftigen Treiben auf dem Vorplatz zusahen. Hunderte von Spatzen und Tauben warteten darauf, gefüttert zu werden. Es erinnerte mich ein wenig an den Markus-Platz in Venedig.
Das Panthéon
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Das Panthéon ist heute ein Mausoleum und *den großen Männern von einer dankbaren Nation* gewidmet. Mit der U-Bahn-Linie 10 erreicht man über die Metro-Station Cardinal Lemoine den großen Vorplatz. Im Panthéon fanden Voltaire, Jean-Jacyues Rousseau und der Politiker Honoré Mirabeau ihre letzte Ruhe. In den Wänden des Monuments sind die Gräber Èmile Zola, DerWiderstandskämpfer Jean Moulin und der Pysikerin Marie Curie eingemauert. Die Umgebung hat, außer zahlreichen Bistros und Schnellimbissketten, wenig zu bieten. Busfahrer nutzen dieses großzügige Gelände als Parkplatz.
Centre Georges-Pompidou
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Ein Kulturzentrum verbirgt sich hinter dem auffälligen Gebäude mit seinen blauen, grünen, gelben und roten Versorgungsleitungenam Place Georges-Pompidou (Metro: Hotel-de-Ville, Chatelet). Ein beliebtes Fotoobjekt (Weitwinkel nicht vergessen!), dass 1977 von den Architekten Richard Rogers und Renzo Piano entworfen wurde. Rund um das Gebäude gibt es zahlreiche Cafés und Outdoor-Veranstaltungen. Ob Fakir, Musiker oder (Überlebens-)Künstler - in der Fußgängerzone ist viel geboten. Gleich hinter dem Gebäude befindet sich ein flacher, langgezogener Brunnen, in dessen Wasser auffallende Skulpturen als Wasserspeiher dienen. Man kann sich dort gemütlich niederlassen und eine Verschnaufspause einlegen.
Moulin Rouge
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Moulin Rouge liegt unweit (etwa 10 Gehminuten) vom Sacré-Coeur entfernt. Hausnummer 82 des *Boulevard de Clichy* ist durch die auffällige Windmühle auf dem Dach gut zu erkennen. Cancan im Moulin Rouge... wer träumt nicht davon, wenn er in Paris ist... Wir hatten uns die Preisliste, die am Eingang des Cabarets hängt, angesehen und kurz nach Luft geschnappt. Für ein Showabend inkl. einfachem Abendessen zahlt man schon zwischen 125.- und 155.- EUR. Zwei Cocktails an der Bar kosten 60 EUR. Nichts für den kleinen Geldbeutel. Das Theater bietet aber auch von außen ein interessantes Bild. Bei Tageslicht recht trostlos, bei Nacht jedoch hell-erleuchtet: die kitschige, rote Windmühle. Das umliegende Viertel fällt durch seine Bars, Strip-Shows und Sexshops auf. Infos: www.moulin-rouge.com.
Museé du Louvre
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Und nun zu den Sehenswürdigkeiten, für die wir auf unserer Kurzreise leider keine Zeit hatten. Allen voran steht da wohl der Louvre (Metro: Palais-Royal-Musee de Louvre). Für diesen riesigen Museumsbau sollte man eigentlich zwei komplette Tage einplanen. Ein Tag bietet wohl nur einen kleinen Einblick, ein paar Stunden würden sich gar nicht lohnen. Also entschieden wir uns, erst gar nicht hinzugehen.
Karl V. beauftragte Raymond due Temple im 14. Jahrhundert mit dem Bau einer königlichen Residenz. Seine Nachfolger König Franz I und König Heinrich IV erweiterten den Bau und Katharina von Medici lies 1564 den Louvre mit dem Tuilerien-Plast verbinden. 1608 öffnete Heinrich IV den Palast für Künstler und unter Ludwig XIV erlebte der Louvre seine künstlerische Hochzeit.
Der Louvre ist schon als Gebäude sehr beeindruckend. Fast einen halben Kilometer entlang des Seine-Ufers erstreckt sich der riesige Komplex. Die Sammlungen sind in sieben Abteilungen gegliedert und in drei Gebäudeteilen ausgestellt. Markant ragt eine gläserne Pyramide, die als Haupteingang dient, aus dem altertümlichen Bau hervor.
Gemälde und Zeichnungen, Skulpturen, Kunsthandwerk und Altertümer - viel Zeit und Ausdauer erfordert das weltgrößte Kunst-Samelsurium. Öffnungszeiten, Preise und viele weitere Informationen findet ihr unter: www.louvre.fr.
Opéra Garnier
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Charles Garnier war 1861 ein recht unbekannter Architekt. Doch sein Entwurf für diese Oper löste ein großes Bau-Problem. Das Gebäude musste nämlich über einem See errichtet werden. Noch heute befindet sich im Tiefgeschoss der Oper ein unterirdischer Teich, der angeblich als Inspiration für *Das Phantom der Oper* gedient haben soll. Kaiserin Eugénie soll sich damals beklagt haben, was denn das für eine Stilrichtung sei. Weder griechisch noch Loius XVI. Garnier solle darauf geantwortet haben: *Diese Stilrichtungen liegen hinter uns. Dies ist Napoleon III., und darüber klagen Sie?* - Der Bau ist neobarock: d.h. verschnörkelt und prunkhaft überladen. Sehenswerts ist das Gebäude wiederum bei Nacht, wo er hell erleuchtet einen fast goldenen Glanz hat. Wir sind leider nur kurz mit dem Bus daran vorbei gefahren und es gab keine Gelegenheit, an einen der angebotenen Führungen teilzunehmen.
Flohmärkte
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Es gibt zahlreiche Flohmärkte, die man am Stadtrand von Paris besuchen kann. Sie sind mit der Metro bequem zu erreichen und bieten meist mehr als nur gebrauchte Artikel. Oftmals befindet sich in unmittelbarer Nähe auch ein Händlermarkt, der den Flohmarkt an Größe und Auswahl um nichts nachsteht. Wer echten Trödel sehen will, dem empfehlen Reiseführer und Informationsbüro den Markt von *Puces de Montreuil* (Metro), der von Samstag bis Montag geöffnet ist. Das Toursitenbüro hat uns jedoch vor Taschendieben gewarnt. Am besten keine Wertsachen mitnehmen! Auch Videokameras oder Fotoapparate würden von ganz dreisten Dieben aus den Händen gerissen werden
Unser Busfahrer fuhr uns zum Flohmarkt von *Porte de Clignancourt*, der in der Nähe von Sacré-Coeur liegt. Dies war eher ein Händlermarkt als ein Flohmarkt und konnte uns nur wenig begeistern.
...und es gibt viel mehr...
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So, das war also ein Einblick in die Pariser Sehenswürdigkeiten. Ein Bruchteil dessen, was man sich alles ansehen kann. Des weiteren wären da noch: Conciergerie, Ste.-Chapelle, Place Dauphine, Ile St.-Louis, Arènes de Lutéce, St.-Séverin, Musée de Cluny, Jardin des Plantes, das unterirdische Paris, St.-Germain, Montparnasse, Delacroix-Mseum, Palais du Luxembourg, Chatelet, Les Halles und natürlich Walt Disney World, welches etwa 50 km außerhalb von Paris (Infos: www.disyneyland.fr) liegt. Das alles würde eine volle Woche in Anspruch nehmen und diesen Erfahrungsbericht sprengen...
Pariser
++++++
Ich möchte jetzt ein wenig über die Pariser Bewohner schreiben und weiß schon jetzt, dass ich mit den kommenden Äußerungen wieder vielen Lesern *auf den Schlips* treten werde. Aber ich möchte nochmals betonen, dass das MEINE MEINUNG ist und dieses Forum schließlich von eigenen Meinungen lebt. Unangebrachte Kritik möchte ich mir also verbitten, objektive und anregende Antworten sehe ich natürlich - wie immer - gern.
Also... Ich war zuvor erst einmal in Frankreich und habe schon damals einen schlechten Eindruck von den Franzosen gewonnen. Auch beherrsche ich ihre Sprache nicht und man sagt ihnen nach, dass sie in dieser Beziehung etwas stur sind. Sie geben sich wohl gegenüber Touristen keine Mühe und versuchen nicht einmal etwas englisch, deutsch oder spanisch zu sprechen. Dieses Vorurteil möchte ich bestätigen. Wir traten den Parisern immer freundlich und mit einem Lächeln auf den Lippen entgegen. Ein paar Worte Französisch brachten wir uns vor der Anreise auch noch bei. Kamen wir damit nicht weiter, versuchten wir es mit englisch, deutsch und sogar italienisch. Keine Chance! Sie gaben sich wirklich keine Mühe und waren sehr unfreundlich. Eine einzige Ausnahme war ein türkischer Franzose in einer Kebabstube. Da das Essen in Frankreich sehr teuer ist, aßen wir zu Mittag einen kleinen Snack in einer Dönerstube. Der Inhaber war sehr freundlich, fragte uns in französisch, englisch und deutsch, was wir essen wollten und als er erkannte, dass wir Deutsche sind, sprach er fast perfekt deutsch mit uns. Das setze ich zwar nicht voraus, aber ein Entgegenkommen auf englisch oder einer anderen europäischen Sprache erwarte ich schon.
Einmal saßen wir in einer Metro-Station und als eine ältere Dame auf uns zu kam und ich merkte, dass sie sich gerne setzen möchte, stand ich von meinem Sitz auf und bot ihn ihr lächelnd an. Sie sagte knapp „Mercie“ und setzte sich. Kein Lächeln! Ihr Hund - ein parfümierter Pudel - schnupperte an mir und ich machte eine fragende Geste, ob ich ihn streicheln dürfte. Sie nickte hoheitsvoll und ich ließ den Hund an meinen Händen schnuppern, um mich *mit ihm bekannt zu machen*. Ich will es kurz machen. Die französischen Hunde sind freundlicher als die Franzosen selbst! Der kleine Kerl war ganz begeistert von mir und jappste erfreut. In der ganzen Zeit brachte sein Frauchen kein einziges Lächeln, kein einziges freundliches Wort über die Lippen.
Die Pariser und ihr Paris
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Es gibt auffallend viele junge Leute in Paris. Liegt es daran, dass es dort sehr viele Studenten gibt oder gehen die alten Menschen nicht gerne auf die Straße? Ich weiß es nicht, ich fand es nur sehr auffallend. Wir sahen auch viele friedliche Demonstrationen in diversen Fußgängerzonen gegen Globalisierung, gegen Tierversuche, gegen Kriegsführung usw. Erstaunlich, denn für Umweltschutz scheinen sich auch die jungen Einheimischen nicht sonderlich zu interessieren. Obwohl an jeder Ecke eine Mülltonne steht - so viele Mülltonnen habe ich noch in keiner Großstadt gesehen - sah ich ständig irgendeinen Franzosen (darunter viele junge Leute), die ihre Brotzeittüte, ihre Zigarettenschachtel oder irgendwelche Papierfetzen auf den Boden warfen. Sie hätten nur wenige Schritte bis zur nächsten grünen Mülltonne gehen brauchen, den Deckel heben... fertig. Dementsprechend sieht es auch in der ganzen Stadt aus: schmutzig, unordentlich, chaotisch. Mich hat dieser Zustand und das Verhalten der Einwohner so verärgert, dass ich es hier erwähnen wollte.
Paris ist touristisch überlaufen - ganz klar. Und an den typisch touristischen Orten wirst du nur wenige Franzosen sehen. Ich kann ihre eventuelle Genervtheit auch verstehen. Es muss schrecklich sein, ständig irgendwelchen knipsenden Japanern, brüllenden Deutschen oder anzüglich gekleideten Engländern zu begegnen. Aber dass Kellner ihre Gäste und Souvenirverkäufer ihre Kunden unfreundlich bedienen, finde ich unangebracht. Sie sollten sich mal bewusst machen, dass sie davon leben. Natürlich habe auch ich mal einen schlechten Tag, aber ich versuche immer, zu meinen Kunden freundlich zu sein und mir immer genug Zeit für sie zu nehmen. Aber das ist - wie gesagt - meine Meinung und ein objektiver Leser sollte daran keinen Anstoß nehmen...
Euro oder Teuro
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In Frankreich zahlt man mit Euro. Als ich vor einigen Jahren dort war, fiel mir auf, dass alles sehr teuer ist. Schon damals zahlte man für einen einfachen Salat 20.- DM und das Benzin war 38 Pfennig teurer.
Unser Busfahrer empfahl uns, ins Studentenviertel gegenüber der Kathedrale Notre-Dames zu gehen, um dort unser Mittagessen zu nehmen. Für ein 3-Gänge-Menü zahlten wir bei einem Italiener 8.38 EUR. Ein großes Schild am Eingang des Restaurants wies auf dieses Sonderangebot hin. Als wir eintraten, unseren Tisch zugewiesen bekamen, legte der Kellner uns erst einmal die reguläre Speisekarte hin. Wir erklärten, dass wir das angepriesene Menü bestellen wollen. Daraufhin brachte er uns die Menükarte, auf der verschiedene Gerichte ab 12.95 aufgeführt waren. Als ich nochmals erklärte, dass wir das Menü haben wollten, dass am Eingang ausgezeichnet war, trottete er missmutig los und holte schließlich eine dritte Karte, auf der die günstigen Speisen zu erkennen waren. Wir bestellten und entschieden uns, eine Limonade zu nehmen. 0,25 Ltr. kosteten 3,20 EUR!!! - Auf unser Essen mussten wir nicht lange warten. Der Salat war frisch, aber das Dressing bestand aus reinem Zitronensaft. Die Lasagne war ungenießbar. Der angeblich frische Obst-Cocktail bestand aus Dosenfrüchten.
Am nächsten Tag suchten wir ein französisches Restaurant auf. Das 3-Gänge-Menü für 10.- EUR wurde uns ohne Murren verkauft. Das Essen war mittelmäßig.
Abends kehrten wir in eine Creperié ein, um einen kleinen Snack zu uns zu nehmen. Wir hatten bewusst ein einfaches und günstiges Bistro gewählt und zahlten dort für eine (extrem) kleine Tasse Kaffee und einem Crepès mit Nutella und Bananen 16,40 EUR.
Postkarten verschickten wir natürlich auch und das war recht günstig. Eine Ansichtskarte kostete zwischen 16 und 25 cent. Die Briefmarke nach Deutschland hatte keinen Wertaufdruck, aber soviel ich nachgerechnet habe, hat sie 50 cent gekostet.
Hotel
++++
Unser Hotel namens *Timhotel* liegt - wie schon erwähnt - am Rande des Stadtzentrums in der *Rue d’Avron* in unmittelbarer Nähe des *Place de Nation*. Es ist ein kleines und sauberes Hotel, mit sehr kleinen Zimmern. Es steht ein etwa 1,20/1,40 cm breites Bett mit der Längsseite an der Wand. Dadurch kann man es nur von einer Seite besteigen. Ein kleiner Tisch am Fenster mit Telefon und Schreibutensilien und ein Fernseher mit 33 cm Bildröhre stehen auch im Raum. Unser Zimmer war mit einer Toilette inkl. Dusche (Duschvorhang) ausgestattet. Es gab jeden Tag zwei neue Bade- und Handtücher. An der Wand hing ein Duschdas-Spender. Leider war weder ein Fön noch Seife vorhanden. Das einzige, was ich nicht mitgenommen hatte, weil ich es vorausgesetzt hatte.
Der Frühstücksraum befindet sich im Untergeschoss des Hauses. Das Frühstück ist für französische Verhältnisse sehr gut. Franzosen - so erzählte man uns - essen morgens nur eine Kleinigkeit: einen Kaffee und ein Croissant oder Ähnliches. Wir bekamen Baguettes, Croissants und andere süße Leckereien, mehrere Sorten Marmelade, eine Sorte eingeschweißten Käse und Babybel, hartgekochte Eier, Cornflakes und Schokopops, (Milch-)Kaffee, Tee, Kakao an einem sauberen Buffet serviert. Der Frühstücksraum war klein und eng bestuhlt, aber sehr gemütlich. Man konnte auch in einen Wintergarten ausweichen, der uns aber wegen Regenwetters etwas zu kühl war.
Die Rezeption ist modern ausgestattet (PC, Fax, Telefonanlage, Kartenlesegerät) und das Personal ist freundlich (oho!). Die Übernachtung im Doppelzimmer kostet 90.- EUR p.P., alleinreisende Personen zahlen fürs Einzelzimmer ebenfalls 90.- EUR. Infos: www.timhotel.fr, E-Mail: [email protected].
Fazit
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Paris hat viele interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten. Aber das hat wohl jedes Land und jede Stadt. Da mich weder das Frankreich-Fieber noch das pariser Flair gepackt hat, würde ich einem Städtereisenden empfehlen: Schau dir Wien an, schau dir Berlin an, schau dir meinetwegen Köln an... und wenn du irgendwann mal zuviel Zeit und Geld übrig hast, dann schau dir von mir aus auch noch Paris an. Aber was Paris zu bieten hat, haben Wien, Berlin und Köln schon lange. Wer dennoch einen Abstecher nach Paris machen möchte, sollte sich auf eigene Faust durch die Stadt machen und sich nicht einer Reisegesellschaft unterjochen. Allein sieht und erlebt man mehr!
P.S.: Entschuldigung
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Bei allen Frankreich- und Paris-Fans möchte ich mich für meine negative Bewertung entschuldigen. Ich konnte weder zu diesem Land (da lobe ich mir Italien), noch zu dieser Stadt (eine Müllhalde besuchen macht nun mal keinen Spaß), noch zu den Menschen (ich lächle nun mal gerne und werde gerne angelächelt) einen Zugang finden. Das mag vielleicht an meiner Einstellung („Ein Lächeln am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen*), an meiner Reinlichkeit (*Ich schmeiße keinen Kaugummi weg, ich Spucke nicht aus, ich benütze die Mülleimer*) oder an meinem Entgegenkommen (*Mit Händen und Füßen kommunizieren*) liegen, oder einfach nur an Paris... weiterlesen schließen -
Selbst für eine Jugendherberge sehr spartanisch
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Im vorigen Herbst machte sich kerlimaus99 mit einigen Freunden auf zu einem mehrtägigen Ausflug nach Paris, man gönnt sich ja sonst nicht und die "Stadt der Liebe" ist wirklich sehenswert und immer eine Reise wert.
Da einige von uns nicht so reichlich über finanzielle Mittel verfügten (Student bzw. Auszubildender) entschlossen wir uns in einer Art Jugendherberge, dem Cité Universitaire zu nächtigen. Dies ist zwar eigentlich für Jugendlich oder Studenten gedacht, aber mit einem internationalen Jugendherbergsausweis kommt man auch hier hinein.
Nachteil dieser Unterkunft ist aber, daß sie sehr außerhalb liegt. Auch wenn sie mit dem Pendelzug zwischen den Flughäfen Charles de Gaulle und Orly und auch per Metro zu erreichen ist, so nervt dies doch etwas, zumal mal auch relativ weit von den Unterkünften entfernt parken muß.
Aber nun waren wir einmal hier und mußten das beste daraus machen.
Den Übernachtungspreis von etwa 25,- ? pro Nacht hielten wir für eine Weltmetropole als angemessen, aber die Ausstattung der Zimmer ließ doch sehr zu wünschen übrig.
Zwar stellt man an eine Jugendherberge eh keine großen Ansprüche, aber dieses war eindeutig zu spartanisch. In den Einzelzimmer waren die Betten wohl nur ca. 80 cm breit und in vielen Zimmern war nicht einmal ein Stuhl vorhanden, auf den man sich hätte setzen können oder über den man mal hätte Kleidung legen können. Der Kleiderschrank enthielt zwar ein Stange aber ohne Bügel nützt einem die auch recht wenig und wer nimmt schon Kleiderbügel mit in den Urlaub. Ein Schloß hatte dieser Schrank zwar aber es funktionierte nicht. Das hätte mich persönlich noch nicht einmal so sehr gestört, aber die Türen schlossen auch so nicht, so daß sie ständig aufschwangen und demnach offen standen, was ja nun nicht unbedingt sein muß.
Auch die Reinlichkeit und Hygiene ließen etwas zu wünschen übrig, so daß sich auch in einigen der von uns gemieteten Zimmer unübersehbar Schimmel zeigte, was ja nicht so toll ist.
Da wir aber hier eh nur übernachten wollten, denn tagüber hatten wir anderes zu tun als uns hier aufzuhalten und nachts waren wir in der Regel viel zu erschossen, um uns über diese Mängel aufzuregen, ließen wir es auf sich bewenden, kamen aber zu der Einsicht, dieses Etablissement nicht noch einmal nutzen zu wollen, zumal es, wie wir leider erst viel später erfuhren auch in der City von Paris selbst Jugendherbergen gibt, die qualitätsmäßig aber wohl auch nicht viel besser sind.
Wer also nach paris fährt und Geld sparen will, sollte sich vielleicht überlegen, ob er nicht lieber in einer kleinen Pension Unterschlupf sucht, auch wenn diese etwas teurer ist, denn zumindest die Jugendherberge in der wir waren, ist nicht zu empfehlen, aber Paris lohnt sich auf jeden Fall und man sollte es schon einmal gesehen haben.
Zusammenfassend muß man allerdings noch bemerken, daß angesicht der mehr als spartanischen Ausstattung und der mangelnden Sauberkeit und im nachhinein sekbst die bezahlten 25,- ? pro Nacht als zuviel erschienen, da hätten wir wohl lieber gezeltet oder so.
Danke für Euer Interesse und fürs Lesen.
Liebe Grüße und einen schönen Tag
Euer kerlimaus99 weiterlesen schließen -
Geschichte von Paris
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Im Jahre 508 wurde Paris Haupstadt des Merowingerreiches unter Chlodwig I.
Die Haupstadt wurde währned der Karolingerherrschaft mehrmals von den Normannen überfallen.
Paris wurde durch die Kapetinger zur Hauptstadt Frankreichs.
1301 wurde auf der île de la cité ein Königspalast gebaut. Philipp II. August ließ die Stadt befestigen.
1811 wurde die erste überdachte Markthalle eröffnet.
Philipp II. ließ den Louvre am westlichen Stadtrand errichten.
Am linken Seinenufer wurde eine Mauer zum Schutz der Stadt vor den Engländern errichtet.
1370 wurde dann am rechten Ufer ebenfalls eine Mauer errichtet.
Von 1420 bis 1436 fiel Paris, während des Hundertjährigen Krieges, den Engländern in die Hände.
Die Stadt blieb während der Hugenottenkriege(1562)in katholischen Händen. Am 24.August 1572 wurden während der Bartholomäusnacht, Tausende von Hugenotten ermordet.
Ludwig XIV. ließ die Stadtmauern abtragen und an deren Stelle die großen Boulevards errichten. Die Residenz des Königs wurde nach Versailles verlegt. Durch die hohe Bevölkerungszahl blieb Paris dennoch politisches Zentrum.
Die Pariser Bevölkerung bestand 1789, als die Französische Revolution aussbrach, auf die Abschaffung der Monarchie und zur Einführung der ersten Französischen Republik.
1844 wurde zu Verteidigungszwecken eine Stadtbefestigung errichtet, die 39 Kilometer lang war.
Durch die Besetzung der Stadt durch deutsche Truppen und nach dem Niedergang des zweiten Kaiserreiches erhob sich 1871 die Kommune von Paris, die sich aus Arbeitern, Handwerkern und Kleinbürgern zusammensetze, gegen die konservative provisorische Regierung der Republik.
In der belle époque, zwischen 1871 und 1914, erlebte Paris seine Blütezeit.
Auf dem ältesten Teil der Stadt, der île de la cité, befinden sich drei architektonische bedeutende Werke des Mittelalters: der trapezförmige Place Dauphine, die Sainte-Chapelle und die Kathedrale Notre-Dame.
Seit 1793 wird der Louvre, der zuerst ein Königsschloss war als Museum verwendet. Dort sind im Laufe der Jahrhunderte die bedeutensten Kunstsammlungen zu Stande gekommen.
Seit 1989 bildet eine gläserne Pyramide den Haupteingang.
Seit 1861 befindet sich im Invalidendom, den Ludwig XIV als Kaserne erbauen ließ, Napoleons Grabmal.
1836 wurde in der Mitte des Place de la Concorde der Obelisk von Luxor errichtet.
1889 wurde der Eiffelturm, anlässlich der Weltausstellung fertiggestellt. Heute ist er das Wahrzeichen der Stadt.
Grand und Petit Palais, Palais Royal, Palais de l'Élysée(Sitz des französischen Präsidenten), Palais Bourbonund das Panthéon sind weitere berühmte Bauwerke.
Vor allem Büroviertel sind vor ein paar Jahren in den Vororten entstanden. La Défense, la grande Arche, ein Bürohaus ähnlich einem Triumphbogen, sind Beispiele dafür.
Die alten Markthallen(Les Halles) hat man aus dem überfüllten Stadtkern verlegt. Ein mehrstöckiges Einkaufszentrum wurde an ihrer Stelle errichtet.
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Das MIJE bietet viel für wenig Geld...
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Die MIJE Hotels liegen mitten im Zentrum von Paris, nur wenige Meter von der Metro Station Hotel de Ville entfernt. Es gibt drei Häuser, die alle voneinander 250m entfernt sind: Le Fauconnier, Fourcy und Maubuisson. Fourcy ist das wichtigste, da dort das Restaurant Table d'Hôte liegt, indem es (bei Halbpension) das Abendessen gibt (weiteres zum Essen folgt weiter unten...).
Ich war im Maubuisson, gelegen in der kleinen Rue des Barres, ca. 450m vom Pariser Rathaus entfernt. Die Rue des Barres ist eine ruhige Straße ohne jeglichem Verkehr. Gegenüber ist eine Kirche gelegen.
Das Haus ist vierstöckig, es gibt allerdings einen Fahrstuhl, der aber leider schon knapp 20 Jahre alt ist und dementsprechend klapperig ist (also nicht mit zuvielen Leuten reingehen oder hüpfen ;-)).
Beim Betreten unseres Zimmer im obersten Stockwerk war ich zuerst überrascht, wieviel Platz 6 Leuten für knapp 22 €/Nacht geboten wird. Die 6er Zimmer sind einer Treppe und zwei Etagen, mit jeweils drei Betten oben und unten.
Nachteil der Zimmer sind zweifelslos die sogenannten Sanitäranlagen. Der Schimmel wuchert in der Dusche und es ist nur ein WC für das gesamte Stockwerk vorgesehen. Da man allerdings beides (mit Reinigunsmitteln)beseitigen kann und die Zimmer ruhig gelegen sind und genügend Platz bieten kann ich das MIJE trotzdem empfehlen, denn in Frankreich sind die Sanitäranlagen selten so gut wie in Deutschland.
Bei den Viererzimmern war der Platz aber deutlich enger, da es keine zweite Etage gab, so dass hier vereinzelt Platznot auftrat...
Zu öffnen waren die Zimmer mit einer Zimmerkarte mit Magnetstreifen. Eigentlich sind nur 2 Karten pro Zimmer vorgesehen, aber wenn man an der Rezeption fragt bekommt man auch weitere Karten ausgehändigt. Bei Verlust (ist einigen in 7 Tagen 5mal passiert ;-)) wird man zwar unten böse angeguckt aber bekommt neue Karten.
Im Erdgeschoss ist ansonsten noch eine Cafeteria in der es jeden Morgen Frühstück gibt. Dies ist leider typisch französisch, denn man bekommt nur ein viertel Baguette mit Marmelade und Butter, dazu noch Kakao/Tee/Kaffee und ein Glas Orangensaft (mit 40% Fruchtanteil...).
Abendessen gibt es im 150m entfernten Table d'Hôte. Das Essen ist eigentlich ganz akzeptabel, man ist aus deutschen Jugendherbergen auch schlimmeres gewohnt. Jeden Abend gibt es ein Menü mit Vorspeise, Hauptgang und Dessert, wobei letzteres zumeist aus Obst besteht. Großer Nachteil an diesem Essen ist das Getränk: Es wird nur ein französischer Tee angeboten, der eigentlich niemandem geschmeckt hat und der meistens von uns mit Pfeffer oder Salz "verfeinert" wurde ;-))
Ein anderer Nachteil ist die Mittagspause im MIJE: Von halb 2 bis 3 kann wegen Putzarbeiten niemand in sein Zimmer. Darauf wird penibel geachtet, ein Angestellter namens Gérard hat mir z.B. um 14:56 (die Putzfrauen waren schon unten) den Zutritt verweigert!!
Da die Metrostation nicht weit vom Hotel entfernt ist kann man binnen weniger Minuten fast jedes Ziel in Paris erreichen...
Des weiteren ist Rauchen und Trinken strikt untersagt, Nachtruhe ist ab 22:00 Uhr. Um alle drei Hürden zu umgehen gibt es aber nur 200m entfernt die Seine mit einer schönen Brücke, vorallem nachts empfehlenswert ;-))
Ansonsten haben wir am letzten Abend um halb drei auch Bekanntschaft mit dem Nachtportier gemacht, der uns wg. zu großer Lautstärke aus dem Hotel verweisen wollte.
Als letztes möchte ich noch auch die Geschäfte in der Nähe des MIJE Maubisson zu sprechen kommen: Man findet dort japanische Läden, indenen man Kimonos u.ä. kaufen kann ohne Ende (z.B. Kimonoya, Kaze, Ikat), aber keinen Tabakladen, indem man sich eine L'Équipe für etwaige Fußballergebnisse kaufen kann.
Wer sich für die MIJE-Hotels interessiert hat, eventl. für Klassenfahrten o.ä.:
http://www.mije.com weiterlesen schließen
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