Paris Testberichte
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Tests und Erfahrungsberichte
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Verliebt in der und in die Stadt der Liebe
5Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Gerade hab ich meine Bilder eingeklebt und da dachte ich mir, ich schreib euch, was ich dort erlebt habe.
Zu Weihnachten bekam ich von meinem Freund einen Gutschein geschenkt. Ich hatte wohl lange genug seine Ohren vollgejammert. Er hatte mich endlich erhört. Ich muss dazu sagen, dass ich nie zuvor dort war. Ich kannte lediglich diverse Fotos von anderen und die Orientierungen aus dem Französisch-Lehrbuch in der 11. und 12. Klasse. Soweit zu meinen Vorkenntnissen... Aber der Wunsch, die Stadt life zu erleben war halt schon immer da.
REISEZEIT
Wir waren über ein verlängertes Wochenende im Februar dort. Insgesamt vier Nächte. Zum Wetter: wir hatten 2 ½ Tage wunderschönes Wetter und 2 ½ Tage lang musste man immer mal wieder den Regenschirm aufspannen. Die Temperaturen sind vergleichbar mit denen hier in Deutschland. Ich denke, Paris ist zu jeder Jahreszeit schön.
ANREISE
Gestartet gegen 10:00 Uhr fuhren wir von Frankfurt über Mainz, Kaiserslautern, Saarbrücken, Verdun, Reims nach Paris, und waren gegen 16:30 Uhr im Hotel. Nachteil dieser Strecke ist, dass sie in Frankreich teils gebührenpflichtig ist. Außerdem ist die Geschwindigkeit begrenzt auf 130 km/h bzw. 110 km/h bei Regen. Auf dem Rückweg sind wir ein Stück Landstraße gefahren – wir mussten unsere Weinvorräte aufstocken. Es kommt also immer darauf an, wie weit man auf dem jeweiligen Teilstück fährt – kennt man aus anderen Ländern. Insgesamt haben wir für Hin- und Rückreise ungefähr 60 € gezahlt. Clevererweise kann man an allen Kontrollstellen mit Kreditkarte (alle Arten) zahlen, was sehr viel schneller geht als die Barzahlung.
UNTERKUNFT
Wir hatten über Internet ein Ibis-Hotel gebucht. Ausgesucht nach den Kriterien
-keine horrenden Preise
-gute Erreichbarkeit mit dem Auto – sprich: nicht erst quer durch die Stadt und sämtliche Straßen, bei dem berühmt berüchtigten Verkehr
-dennoch Zentrumsnähe.
Fündig sind wir geworden bei dem Hotel Ibis Bastille, zwei Sterne. Für zwei Nächte haben wir je 75 € und für die beiden anderen Nächte jeweils 85 € gezahlt. Wie der Name schon sagt, liegt das Hotel in der Nähe der Bastille, ca. 500 Meter. Die Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr (sprich Metro) war super gut. Bis zur Metro-Station waren es nur 300 Meter. Und bei der Bastille gab es schon die nächste, wo auch mehrere Linien verkehren. Nebenbei bemerkt: die Metro ist sehr günstig und man kommt wirklich überall hin damit.
Die Zimmer waren sehr sauber aber nicht groß. Doch man ist ja nicht zum schlafen in Paris! Das Bad war ausreichend. Frühstück kostete pro Person und Tag noch mal 6 € extra. War aber recht üppig. Die scheinen sich dort den europäischen Verhältnissen angepasst zu haben. Angeboten wurden nicht nur lecker Croissants und Pain de Chocolat.
Das Publikum im Hotel war absolut international und ging quer durch alle Generationen. Am auffälligsten waren laut telefonierende Japaner am Frühstückstisch.
INDIVIDUELLE BESICHTIGUNGSTOUR
Natürlich hatte ich mich auch hier gut vorbereitet. Ich wusste also, was ich alles unbedingt sehen wollte. Das Ganze ist aber Dank der vielen Zeit die wir hatten, nicht in Stress ausgeartet.
-- 1. Tag --
Am Abend fuhren wir als erstes zum EIFFELTURM. Als wir dort ankamen war es bereits dunkel. Ich war überwältigt von dem Anblick, habe glatt weiche Knie bekommen. Vorbei an aufdringlichen Straßenverkäufern stellten wir uns in die Schlagen an, um Tickets für den Aufzug zu bekommen. Wenn ich schon mal da bin, wollte ich auch bis ganz oben rauf. Ist zwar etwas teuer (9,90 € für Erwachsene, die anderen Etagen sind günstiger), aber der Ausblick entschädigt alles. Als wir auf den Fahrstuhl warteten, stand vor uns ein Pärchen. Die Frau war mächtig eingeschnappt. Der Grund: die beiden hatten ihre Reisegruppe verpasst. Als sie hochwollten, kann die Gruppe runter. Das war dann wohl nichts mit der Aussicht. Tja, so sind sie, die Frauen.
-- 2. Tag --
Am nächsten Morgen sind wir zu Fuß vom Hotel gestartet zum Place des Vosges im MARAIS-Viertel. Hier lebte eine zeitlang Victor Hugo. Und früher wurden sich hier bevorzugt Duelle geliefert. Heute scheint der Park ein Jogger-Domizil zu sein.
Weiter ging es zur ILE SAINT-LOUIS. Ein Angler hatte gerade einen fetten Wels aus der Seine gefischt und wurde von Japanern bewundert. Schade, dass der gute Mensch den Fisch so lange zappeln ließ, bis er krepierte. Wäre netter gewesen, er hätte ihn nicht gequält.
Wer auf der ILE DE LA CITÉ landet, kommt nicht vorbei, einen Blick auf bzw. in NOTRE DAME zu werfen. Es wurde gerade Sonntagsmesse gehalten, so dass wir nicht allzu viel von innen gesehen haben. Aber ich hatte den Eindruck dass es sehr dunkel und ziemlich überladen war von Intarsien. Außerdem eine typische Touristenanlaufstelle und übrigens der einzige Ort, an dem ich richtige Bettler gesehen habe.
Weiter ging es zum LOUVRE. Nein, wir waren nicht drin. Dafür war uns die Zeit zu kostbar. Für den Louvre selbst sollte man schon ein bis zwei Tage einplanen, sofern man alles besichtigen möchte. Wir haben uns lediglich den Innenhof mit der tollen Glaspyramide (eigentlich sind es ja mehrere: die eine große und zwei oder drei kleine) angesehen und es uns an der Hauswand gemütlich gemacht um im strahlenden Sonnenschein lecker Baguette zu genießen.
Mit der Metro sind wir rausgefahren in das Viertel LA DEFENSE im Westen von Paris. Der Potsdamer Platz in Berlin ist ein Baby dagegen. Das Viertel besteht aus unzähligen Balkonklötzen und dient hauptsächlich als Geschäftsviertel. Wahrzeichen ist die Grande Arche ein moderner Triumphbogen, riesengroß. Man muss schon sehr weit zurückgehen, um das Gebilde in der gesamten Größe aufs Foto zu bekommen. Wir waren an einem Sonntag dort. Wäre nicht eine Eisbahn und Hüpfburg aufgebaut gewesen, hätten wir wohl kaum Menschen getroffen.
Auf dem Rückweg sind wir am richtigen TRIUMPHBOGEN ausgestiegen und die CHAMPS ELYSEE entlangflaniert. Dort ist es zwar nett, doch habe ich nichts von dem Charme verspürt, den der Boulevard angeblich so sehr verströmen soll. Ich fand es einfach nur elendig voll. Vorteil war der Disney-Store auf halber Höhe. Hier gibt es im Kellergeschoss eine Stelle an der man Karten für Disney-Land kaufen kann. Die Tickets sind nicht an einen bestimmten Tag gebunden, nur an die jeweilige Saison.
Im JARDIN DES TUILLERIES (zwischen Champs Elysee und Louvre) haben wir dann in der Sonne die Seele baumeln und den Tag ausklingen lassen.
-- 3. Tag --
Am nächsten Tag sind wir begleitet von einem irrelauten Straßenmusiker ins Euro-Disney-Land gefahren. Pro Person kostete uns der Spaß 27 € Eintritt. Hier nur in aller Kürze, weil ich einen extra Bericht darüber schreiben werde: Für einen Tag lohnt sich der Park schon. Dank der Jahreszeit hatten wir meist nicht allzu lange Warteschlangen. Ich möchte nicht wissen, was dort im Sommer für Trubel herrscht.
-- 4. Tag --
Da wir am ersten Abend noch keine Fotos vom Eiffelturm gemacht hatten, sind wir nochmals dorthin gefahren. Einen ganzen Film haben wir nicht verknippst, aber ein paar sind es schon geworden. Wenn man weit genug weg ist, kann man den Turm (zumindest auf dem Foto) auf den Händen tragen. Vorausgesetzt man folgt den genauen Regieangaben des Fotografierenden und hat genügend Geduld. *g*
Wir haben zunächst das andere Seine-Ufer erkundet: Den INVALIDENDOM (von außen, da die Grabkammer Napoleons geschlossen war), das QURTIER LATIN (Studentenviertel) mit der SORBONNE und das PANTHéON. Im Panthéon findet man das – muss mal schnell nachschlagen wie der Herr geschrieben wird – ja: Foucault. Also hier hängt das Foucaultsche Pendel. Damit hat der gute Mann die Erdrotation nachgewiesen. Ansonsten ist das Panthéon die Gedenk- und Ruhestätte berühmter Franzosen, zum Beispiel sind hier Voltaire, Marie Curie, Rousseau, und und und aufgebahrt.
Anschließend sind wir ins Viertel MONTMARTRE gefahren und zur SACRÉ-COEUR aufgestiegen. Sieht zwar nicht aus wie eine Kirche, ist aber eine. Hat mir persönlich viel besser gefallen als Notre Dame. Zumindest innen ist die Kirche sehr viel schlichter und heller gestaltet. Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Ist auf jeden Fall sehenswert. Schon allein wegen des tollen Ausblicks, den man von diesem Hügel über weite Teile der Stadt hat.
Wer übrigens im Montmartre Briefmarken für diverse Postkarten kaufen möchte, sollte nicht erwähnen, dass die für Deutschland bestimmt sind (andere europäische Länder kosten das gleiche). Nachdem wir die Frage „Für welches Land?“ wahrheitsgemäß beantwortet hatten, wurden wir nämlich immer zur Post gewiesen, die sich „ganz in der Nähe“ befindet. Haha.
Nachdem der Kaffe vom Frühstück unbedingt einen Weg nach draußen finden musste, haben wir noch einen Abstecher ins sagenumwobene Kaufhaus La Fayette gemacht. Nun ja, wem das gefällt. Ist ganz nett eingerichtet und in der oberen Etage gibt es eine Abteilung mit witzigen Einrichtungsideen, aber ansonsten nicht so ganz mein Geschmack. Viel zu üppig.
Am Abend haben wie eine LICHTERFAHRT auf der Seine gemacht. So herrlich kitschig und romantisch. Kann ich jedem nur empfehlen. Anlegestellen gibt es an der Pont Neuf und an der Metro-Haltestelle Pont de l´ Alma. Pro Person kostete es 9 €. Zum Abschluss waren wir noch mal im Quartier Latin zum lecker Abendessen.
-- 5. Tag --
Leider hieß es Abschied nehmen. Schade dass es in Strömen geregnet hat, sonst hätten wir zumindest den Vormittag noch für ein zwei Dinge nutzen können. Ins Wasser fiel auch ein Besuch von Reims, das an der Strecke liegt.
Fazit:
Paris ist immer eine Reise wert. Und da mein Schatzi nicht darauf bestanden hat, den Gutschein zu entwerten, darf ich ihn bei Gelegenheit wieder einlösen. *g* Es gibt noch so viel zu sehen.
Und Mädels, wenn ihr unbedingt auch mal nach Paris wollt, nervt euren Freund so lange, bis er euch erhört. Lasst immer mal wieder den Namen fallen und schwärmt in den höchsten Tönen. Muss ja nicht gleich die Hochzeitsreise sein.
Vielleicht sieht man sich mal in Paris. weiterlesen schließen -
Schon eine Idee für Sylvester ??!!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Es war im Dezember, im Dezember des Jahres 2001. Und wie jedes Jahr musste diese Frage kommen: Was machen wir eigentlich Sylvester ??
Kurz entschlossen fragten wir im Freundes- und Bekanntenkreis herum, was dort geplant war. Tja, viel kam dabei nicht heraus, eigentlich gar nichts.
Evt. wollte man mal zu Hause bleiben, oder aber mit den Kindern feiern (!!) oder ab in die Disco gehen. Nun, darauf hatten wir eigentlich keine Lust.
Ein Altstadtbesuch in Düsseldorf, ja, das war schon mal gut, also wäre das ja durchaus eine Idee. Aber zu zweit ? Nein, das bringt´s wohl nicht.
Liebe Leser, nicht, dass ich was gegen „Ältere“ habe, aber ich finde, gerade an SYLVESTER merkt man, dass jeder irgendwie älter wird. Plötzlich sind Kinder da und es heißt....“nein, Sylvester möchten wir mit den kleinen feiern, sonst geben wir die gerne mal zu Oma und Opa (sogar Weihnachten !).....aber Sylvester ?? NEIIIIIIIIIIN“ Oder aber.........“och, Altstadt...nö, das ist immer so voll an Sylvester dort......nö, mag nicht.“.
Nun werde ich ja langsam auch älter, aber naja.......irgendwie will man ja doch noch irgendwas unternehmen.
Nach einer grummeligen Nacht frühstückte ich am nächsten erst mal im Büro und las Zeitung.
URBAN REISEN bot eine Sylvesterreise nach Berlin oder Paris an. Berlin, da waren wir Sylvester schon mal, also eher zweitrangig. Aber Paris......hm,da waren wir ja noch nie !
Das wär´s......
Ab ins Reisebüro und gebucht. Prima.
Zwei Tage später kam die schriftl. Bestätigung. Ab zur Bank und Geld überwiesen. Kaum bin ich zu Hause klingelt das Telefon: URBAN REISEN. „Leider müssen wir mangels Teilnehmerzahl die Reise absagen !!!“.
Ja spinn ich denn ?????
Ein Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen bestätigen meinen Verdacht: Der Reiseveranstalter durfte das sogar. MIST.
Also, am nächsten Tag wieder ins Reisebüro.........kurz und gut, am 21.12.2001 haben wir dann über den Veranstalter HAFERMANN REISEN eine 3 Tages (bzw. Nächte-)reise nach Paris gebucht.
Busfahrt mit Unterbringung im „Hotel Libertel de suede“ (vgl. ggfs. gesonderten Bericht). Preis: 429,- DM p.P. inkl. Stadtrundfahrt.
Wir wurden in unserem Wohnort Oberhausen per Taxi abgeholt und dann nach Duisburg gebracht, dort stiegen wir in den Bus ein. Ab gings nach Kölle. Dort trafen sich mehrere Hafermann Busse und die Passagiere wurden je nach Paris-Hotel auf die Hotel aufgeteilt. So wurden große Kurvereien in Paris vermieden. Gut durchdacht.
Nach insgesamt ca. 8,5 Stunden Fahrt ( mit Stau und Schneefall) kamen wir am 29.12.01 um ca. 15 Uhr in Paris an.
Das Hotel gefiel uns gut, wir packten die Tasche aus und marschierten ab in Richtung Zentrum. Auch wenns langsam dunkel wurde, wir wollten jedenfalls die Stunden nutzen. Außerdem mussten wir ja noch Franz.Francs holen, in Deutschland war nichts mehr aufzutreiben. Und bis zum 1.1.02 (EUROLAND ;-) ) war es ja noch etwas hin *g*.
Also, ab zum nächsten Geldautomaten...mal lieber nicht zu wenig holen, Freunde sagten, Paris sei sehr teuer.
Das konnten wir uns gut vorstellen, denn im Herbst 2001 hatten wir die Preise von London (vgl. ggf. entsprechenden Bericht) kennengelernt und somit war für uns alles vorstellbar ! ! !
Aber ich kann es vorweg nehmen........Paris ist gar nicht so teuer. Eintrittspreise sind annehmbar, wenn überhaupt welche anfallen. In London mussten wir teilweise 15,- DM p.P. zahlen, nur um in eine Kirche (!!) zu kommen. In Paris gibt´s das zum Nulltarif. Notre Dame und Sacre Cour.......KOSTENLOS ! Wow, wer hätte das gedacht.
Aber ich will mal der Reihe nach anfangen:
Unsere Zeit war beschränkt, also wollten wir das Optimale rausholen:
29.12.01:
Ab ins halbdunkle Paris....Notre Dame beleuchtet, das hat schon was. Das Centre Pompidu sieht abends besser aus als tagsüber, aber das ganze Gebäude (ein modernes Museum) ist ohnehin Geschmackssache.
In der Ferne sah man den Eiffelturm, zumindest für den ersten tag unerreichbar weit weg. Naja, es musste ja nicht alles auf einmal erledigt werden.
Ein wenig um das Rathaus (samt Schlittschuhbahn) gebummelt, den Louvre beleuchtet angeguckt.......ja, das hatte alles schon was. Die Seine wurde farbig angestrahlt, ebenso dortige Brücken.......SCHÖN.
Dann gings Pizza essen. Mit 15,- DM für die Champ.Pizza war es nur unerheblich teuer als hier. Wir waren verwundert.
30.12.01:
Vormittags war die Stadtrundfahrt angesagt. Recht gekonnt fuhr uns der Busfahrer quer durch die Stadt: Wir sahen sämtliche Highlights.....das Moulin Rouge, Notre Dame, Champs Elysee, den Triumpfbogen, den Place de la Concorde, das Pantheon, den Invalidenpalast und und und und...........unser Reiseführer war klasse. Er lebte einige Jahre in Paris und hatte prima Hintergrundwissen. Sowas ist viel wert, kann ich euch sagen.
Die Rundfahrt endete am Eiffelturm. Dort begann unser „freier Nachmittag“. Für den Abend wurde für einen Aufpreis von 10,- DM eine sog. „Lichterfahrt“ angeboten: Mit dem Bus durch das dunkle, aber beleuchtete Paris. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen.
Ok, da standen wir nun am Wahrzeichen von Paris, dem Eiffelturm. Nicht ganz so mächtig wie man sich das vorstellt, aber schon beeindruckend. Natürlich wollten wir raus. Klar, wenn man schon mal dort ist......HOPPLA, die Menschenschlangen vor den 4 Kassen waren unendlich lang. Aber, höhö, dort war eine Schlange......die war nur halb so lang wie die anderen, sind die Menschen denn blöd ?? Wieso stellen die sich dort an, wo sie länger warten müssen ?????????????? Kapier´ich nicht. OK, bereits nach 40 Min kamen wir in die Sichtweite des „Ticketverkaufsschalters“. Ohje.....was steht denn da ??? Schnell den Übersetzer rausgeholt und der Wahrheit ins Auge geblickt:
Kein Wunder, dass die Schlange so kurz war: HIER KONNTE MAN NUR EINRITTSKARTEN FÜR DEN TREPPENAUFSTIEG KAUFEN, nicht für die Fahrstühle.
*schluck*.
OK, kurz mit der Frau beratschlagt und es war beschlossen: WIR BLIEBEN und wollten hochlaufen. Für umgerechnet 6,- DM wurde uns Einlass gewährt und es begann......aber es endete auch bald. Sooooooooooo hoch kann man da gar nicht laufen, nur bis zur zweiten von insgesamt 3 Plattformen. Bis zur Dritten konnte man fahren, wenn man warten und zahlen wollte. Wollten wir nicht, denn wir waren vormittags schon auf einem Hochhaus, das uns einen herrlichen Überblick auf Paris gewährte.
OK, Eiffelturm war damit erledigt. Und nun ? Zur Lichterrundfahrt wollte man sich an der Anlegestelle der Ausflugsboote treffen.
Also mussten wir zur City. Zu Fuß ? nein, wir holten Tickets und fuhren mit der Metro.
Ein tolles und preisgünstiges System...man fragt sich, wieso man sowas nicht in Deutschland hinbekommt.
Angekommen in der City holten wir uns erst einmal ein Baquette. MITTAGSPAUSE.
Anschließen bummelten wir nochmal über den Place de la Concorde, gingen zum Triumpfbogen und zum Louvre. TOLL.
Die Zeit verging schnell, abends traf man sich und die Lichterfahrt begann. Schön, sehr schön, auch das lohnte sich. Tolle alte Gebäude, in bunten Farben angestrahlt, beleuchtete Cafés.........einfach toll.
31.12.01
Putzmunter genossen wir unser reichhaltiges Frühstück und los gings. Der Tag war frei, wir wollten auf eigene Faust die Stadt erkunden. Wir schlenderten durch Montmartre und ließen es uns gut gehen. Wir schauten uns die großen Kaufhäuser an und staunten immer und immer wieder darüber, dass paris nur aus alten schönen Häusern zu bestehen schien. Kein Wunder, Paris hat nie irgendwelche Bombenangriffe erlebt.
Der Tag verging, der Abend kam: SYLVESTER !
Wir gingen Essen, zum Pizza Hut, das weiß man, was man hat *g*.
Auch dortige Preise waren nur geringfügig höher als in Deutschland.
DOCH HALT, eines hab ich vergessen: Wir waren nachmittags in der Innenstadt einen Cappuccino trinken: 9,- DM p.P. !!!!!!!!! Ohne weiteren Kommentar ! Offenbar wird man in totaler Citylage doch abgezockt !
Zur Jahreswende wollten wir eigentlich zum Eiffelturm, aber wir erfuhren, dass von dort um 0:30 Uhr die letzte Metro Richtung Hotel fuhr. Entfernung zu Fuß: ca. 9 KM ! Zu weit. Taxi ? Wohl kaum zu bekommen und wenn: ZU TEUER. Also hörten wir auf den Reiseführer und wir gingen zu Sacre Couer. Einen tollen Überblick über die Stadt, sollte man –von Paris´ höchster Erhebung- haben. Stimmte, bis um 23:30 Uhr Nebel aufzog :-( . Egal, die Stimmung war trotzdem gut. Wir hatten Sekt und Baguette dabei und schauten uns das Treiben an. Hauptsächlich Touristen tummelten sich dort um mit recht kleinem Feuerwerk das Jahr 2002 zu begrüßen.
Und eisekalt wars auch. Aber egal, wir hatten Spaß, lernten andere Länder und andere Sitten kennen.
01.01.2002
Wir konnten ausschlafen....danach die Tasche packen und wurden am späten Vormittag abgeholt. Mit dem Bus ging es dann erneut nach Notre Dame, diesmal mit Innenbesichtigung.
Anschließend gings mit dem Bus gen Heimat.
Auch auf der Rückfahrt traf man sich mit anderen Bussen und die Organisation schien sehr vernünftig zu sein.
FAZIT:
Paris ist eine tolle, wunderschöne Stadt. Wir werden bestimmt nochmal hinfahren, das steht fest. 3 Tage sind zu wenig, um all die netten kleinen Straßen kennenzulernen, all die Sehenswürdigkeit angemessen zu begutachten.
Aber für den Anfang war das schon mal optimal.
Auch ein Kompliment an Hafermann Reisen.
Durchdachte Organisation und ein engagierter Reiseleiter rundeten den Kurztrip ab.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-02-13 07:36:37 mit dem Titel Hotel Libertel de suede - Ein Schwede in Paris
Zum Ende des letzten Jahres stellte sich –wiedereinmal- die Frage: Was machen wir an Sylvester ?? Nun, ohne ins Detail gehen zu wollen.....irgendwie gefielen uns die Planungen von Freunden und Bekannten nicht so richtig, um mitmachen zu wollen.
Wir entschlossen uns also wegzufahren. Vor Jahren waren wir Sylvester in Berlin, am Brandenburger Tor. Das war toll. Ok, aber das kannten wir nun also. London ? Nein, da waren wir erst im Herbst. Aber HALT, PARIS, die Stadt der Liebe. Da waren wir noch nie.
Kurz entschlossen gingen wir ins Reisebüro und buchten eine Busreise. Warum eine Busreise ?
Na, das werde ich vielleicht in einem anderen Bericht erklären, zum Hotel gehört das ja jedenfalls nicht.
RÄUME UND MAHLZEITEN
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Als wir am 29.12.01 am Nachmittag ankamen, setzte uns der Bus auf dem Boulevard de Magenta, Haus Nr. 106, 7510 Paris, ab. Schnell rannten wir mit unseren Taschen auf die andere Straßenseite und marschierten rein, in das Hotel LIBERTEL DE SUEDE. Der erste Eindruck war gut: Ein nettes, unauffälliges Gebäude mit großen Fenstern im Erdgeschoss, einer schmucken kleinen Lobby mit Rezeption und einer kleinen Sesselecke.
Wir bekamen unseren Zimmerschlüssel (die Dame an der Rezeption verstand sogar ein paar wenige Brocken Englisch), und stiegen in den recht kleinen Fahrstuhl.
Schnell wurde die „2“ gedrückt und ab ging´s.
Es empfing uns ein Flur in warmen Farben und unterhaltsamen „Tim und Struppi“ Bildern an der Wand.
Ah, dort war unser Zimmer für die nächsten 3 Nächte.
Schlüssel rein, Tür auf.....die Spannung stieg...und ...positive Überraschung ! Freunde und Arbeitskollegen erzählten, dass gerade in Paris gute Hotels nicht ganz billig sind. Und so erwarteten wir das schlimmste. Aber nein.....abgesehen von recht heftigem Geruch von Desinfektionsmitteln ging das in Ordnung. Natürlich war´s kein Tanzsaal, eher ein Raum für ein Doppelbett, 2 Nachtschränke, ein Schreibtisch und ein Kleiderschrank. Viel Bewegungsfreiheit war nicht vorhanden.
Die Tapeten waren schön, die Bilder liebevoll ausgewählt.
Und nun erst mal das Fenster auf....HUCH ! Ca.2 Meter vom Fenster entfernt stand direkt die nächste Hauswand gegenüber. Naja, was soll´s.....wir sind ja nicht hier, um aus dem Fenster zu gaffen *g*.
Das Badezimmer enthielt Waschbecken, Toilette, Heizung und Dusche. Alles sauber und praktisch.
Ok, andere Länder, andere Sitten. Wasserleitungen waren hier eben „über Putz“ verlegt worden, nicht „unter Putz“, wie es schöner wäre.
Was soll´s.......3 Nächte.....die sind schnell vorüber.
Am nächsten Morgen ging’s dann zum Frühstück. Auch hier ein wenig voreingenommen durch Hinweise von Freunden („Frühstück ist in Paris nichts besonderes, Toast und Marmelade, das war´s!“) gingen wir ins Untergeschoss.
Es empfing uns ein absolut gemütlicher Raum, mit Platz für ca. 15-20 Personen. Und dann ein Frühstücksbuffet!
Croissants, Brötchen, Baquettes, Wurst, Käse, Marmelade, Kaffee, Tee, O-Saft, Multivitaminsaft, Heißer Kakao, Cappuccino, Obst, Yoghurt, Müsli, verschiedene Kelloggs.....und alles was so dazu gehört.
Wir waren echt platt. Es war zwar nicht riesengroß, doch die Auswahl stimmte absolut.
PRIMA PRIMA. Und das war jeden Morgen so.
Das Personal war durchgehend freundlich, man versuchte sogar Englisch zu sprechen. Und das soll in Paris schon was heißen !
Kommen wir nun zur
HOTELLAGE
°°°°°°°°°°°
Anschrift: Boulevard de Magenta, Nr. 106, 7510 Paris,
In der Nähe sind zu Fuß gut erreichbar der Gare du Nord und der Gare de l'Est. Beides sind Bahnhöfe, von denen man aus prima per Metro Ausflüge starten kann.
Zu Fuß zur Stadt ist´s etwas weiter, aber bis zum Rathaus braucht man ca. 25 Minuten, was auch noch vertretbar ist.
Wir wollten Sylvester eigentlich am Eiffelturm verbringen, doch der war weit weg! Und die letzte Metro fuhr um 0:30 Uhr zurück. Nein, das war zu früh und zu weit zum Laufen (ca.7 KM!!). der Reiseführer empfahl Montmartre, eine nettes Stadtviertel in ca. 15 Min. Gehzeit-Entfernung. Dort oben, aber der höchsten Erhebung Paris´steht Sacre Couer, eine Kirche. Vor diesem Gebäude wird auch Sylvester gefeiert, wegen des Stadtpanoramas. Wäre nicht dummerweise Nebel aufgezogen, hätte das auch gestimmt.
Ich würde die Lage des Hotels als In Ordnung bezeichnen. Es war zwar nicht absolut Zentrumsnah, dafür aber ruhig und vielleicht etwas schöner als vergleichbare in der City.
PREISE
°°°°°°°
Tja, ich könnte ja jetzt den Pauschalpreis nennen, aber das bringt euch wohl nicht weiter.
Das Doppelzimmer kosten laut http://www.parisreisen.com/de/prix/0/2/300113/0/hotel.htm momentan 105 €. Pro Zimmer , inkl.Frühstück.
Meiner Meinung nach geht das in Ordnung. Man wohnt dann nun mal in einer Metropole und dort ist´s eben teuer als sonst wo.
FAZIT:
°°°°°°
Ein absolut empfehlenswertes Hotel zu einem fairen Preis. Und auch das Frühstück geht voll in Ordnung ;-) .
Ich würde es jederzeit wieder buchen.
Wieso ist in der Überschrift von einem Schweden die Rede ?
=====================================
Nun, der Hotelname ist schuld dran.......SUEDE heisst „Schwede“...übersetzt also : Hotel des Schweden.
Aber wieso das Hotel so benannt wurde ??? Keine Ahnung ;-)
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-03 08:11:21 mit dem Titel Ein Schwede in Paris: "Libertel Suede"
Zum Ende des letzten Jahres stellte sich –wiedereinmal- die Frage: Was machen wir an Sylvester ?? Nun, ohne ins Detail gehen zu wollen.....irgendwie gefielen uns die Planungen von Freunden und Bekannten nicht so richtig, um mitmachen zu wollen.
Wir entschlossen uns also wegzufahren. Vor Jahren waren wir Sylvester in Berlin, am Brandenburger Tor. Das war toll. Ok, aber das kannten wir nun also. London ? Nein, da waren wir erst im Herbst. Aber HALT, PARIS, die Stadt der Liebe. Da waren wir noch nie.
Kurz entschlossen gingen wir ins Reisebüro und buchten eine Busreise. Warum eine Busreise ?
Na, das werde ich vielleicht in einem anderen Bericht erklären, zum Hotel gehört das ja jedenfalls nicht.
RÄUME UND MAHLZEITEN
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Als wir am 29.12.01 am Nachmittag ankamen, setzte uns der Bus auf dem Boulevard de Magenta, Haus Nr. 106, 7510 Paris, ab. Schnell rannten wir mit unseren Taschen auf die andere Straßenseite und marschierten rein, in das Hotel LIBERTEL DE SUEDE. Der erste Eindruck war gut: Ein nettes, unauffälliges Gebäude mit großen Fenstern im Erdgeschoss, einer schmucken kleinen Lobby mit Rezeption und einer kleinen Sesselecke.
Wir bekamen unseren Zimmerschlüssel (die Dame an der Rezeption verstand sogar ein paar wenige Brocken Englisch), und stiegen in den recht kleinen Fahrstuhl.
Schnell wurde die „2“ gedrückt und ab ging´s.
Es empfing uns ein Flur in warmen Farben und unterhaltsamen „Tim und Struppi“ Bildern an der Wand.
Ah, dort war unser Zimmer für die nächsten 3 Nächte.
Schlüssel rein, Tür auf.....die Spannung stieg...und ...positive Überraschung ! Freunde und Arbeitskollegen erzählten, dass gerade in Paris gute Hotels nicht ganz billig sind. Und so erwarteten wir das schlimmste. Aber nein.....abgesehen von recht heftigem Geruch von Desinfektionsmitteln ging das in Ordnung. Natürlich war´s kein Tanzsaal, eher ein Raum für ein Doppelbett, 2 Nachtschränke, ein Schreibtisch und ein Kleiderschrank. Viel Bewegungsfreiheit war nicht vorhanden.
Die Tapeten waren schön, die Bilder liebevoll ausgewählt.
Und nun erst mal das Fenster auf....HUCH ! Ca.2 Meter vom Fenster entfernt stand direkt die nächste Hauswand gegenüber. Naja, was soll´s.....wir sind ja nicht hier, um aus dem Fenster zu gaffen *g*.
Das Badezimmer enthielt Waschbecken, Toilette, Heizung und Dusche. Alles sauber und praktisch.
Ok, andere Länder, andere Sitten. Wasserleitungen waren hier eben „über Putz“ verlegt worden, nicht „unter Putz“, wie es schöner wäre.
Was soll´s.......3 Nächte.....die sind schnell vorüber.
Am nächsten Morgen ging’s dann zum Frühstück. Auch hier ein wenig voreingenommen durch Hinweise von Freunden („Frühstück ist in Paris nichts besonderes, Toast und Marmelade, das war´s!“) gingen wir ins Untergeschoss.
Es empfing uns ein absolut gemütlicher Raum, mit Platz für ca. 15-20 Personen. Und dann ein Frühstücksbuffet!
Croissants, Brötchen, Baquettes, Wurst, Käse, Marmelade, Kaffee, Tee, O-Saft, Multivitaminsaft, Heißer Kakao, Cappuccino, Obst, Yoghurt, Müsli, verschiedene Kelloggs.....und alles was so dazu gehört.
Wir waren echt platt. Es war zwar nicht riesengroß, doch die Auswahl stimmte absolut.
PRIMA PRIMA. Und das war jeden Morgen so.
Das Personal war durchgehend freundlich, man versuchte sogar Englisch zu sprechen. Und das soll in Paris schon was heißen !
Kommen wir nun zur
HOTELLAGE
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Anschrift: Boulevard de Magenta, Nr. 106, 7510 Paris,
In der Nähe sind zu Fuß gut erreichbar der Gare du Nord und der Gare de l'Est. Beides sind Bahnhöfe, von denen man aus prima per Metro Ausflüge starten kann.
Zu Fuß zur Stadt ist´s etwas weiter, aber bis zum Rathaus braucht man ca. 25 Minuten, was auch noch vertretbar ist.
Wir wollten Sylvester eigentlich am Eiffelturm verbringen, doch der war weit weg! Und die letzte Metro fuhr um 0:30 Uhr zurück. Nein, das war zu früh und zu weit zum Laufen (ca.7 KM!!). der Reiseführer empfahl Montmartre, eine nettes Stadtviertel in ca. 15 Min. Gehzeit-Entfernung. Dort oben, aber der höchsten Erhebung Paris´steht Sacre Couer, eine Kirche. Vor diesem Gebäude wird auch Sylvester gefeiert, wegen des Stadtpanoramas. Wäre nicht dummerweise Nebel aufgezogen, hätte das auch gestimmt.
Ich würde die Lage des Hotels als In Ordnung bezeichnen. Es war zwar nicht absolut Zentrumsnah, dafür aber ruhig und vielleicht etwas schöner als vergleichbare in der City.
PREISE
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Tja, ich könnte ja jetzt den Pauschalpreis nennen, aber das bringt euch wohl nicht weiter.
Das Doppelzimmer kosten laut http://www.parisreisen.com/de/prix/0/2/300113/0/hotel.htm momentan 105 €. Pro Zimmer , inkl.Frühstück.
Meiner Meinung nach geht das in Ordnung. Man wohnt dann nun mal in einer Metropole und dort ist´s eben teuer als sonst wo.
FAZIT:
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Ein absolut empfehlenswertes Hotel zu einem fairen Preis. Und auch das Frühstück geht voll in Ordnung ;-) .
Ich würde es jederzeit wieder buchen.
Wieso ist in der Überschrift von einem Schweden die Rede ?
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Nun, der Hotelname ist schuld dran.......SUEDE heisst „Schwede“...übersetzt also : Hotel des Schweden.
Wieso das so heisst ??? Keine Ahnung ;-)
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-03 09:42:20 mit dem Titel Schon eine Idee für Sylvester ?? :-)
Es war im Dezember, im Dezember des Jahres 2001. Und wie jedes Jahr musste diese Frage kommen: Was machen wir eigentlich Sylvester ????
Kurz entschlossen fragten wir im Freundes- und Bekanntenkreis herum, was dort geplant war. Tja, viel kam dabei nicht heraus, eigentlich gar nichts.
Evt. wollte man mal zu Hause bleiben, oder aber mit den Kindern feiern (!!!!) oder ab in die Disco gehen. Nun, darauf hatten wir eigentlich keine Lust.
Ein Altstadtbesuch in Düsseldorf, ja, das war schon mal gut, also wäre das ja durchaus eine Idee. Aber zu zweit ? Nein, das bringt´s wohl nicht.
Liebe Leser, nicht, dass ich was gegen „Ältere“ habe, aber ich finde, gerade an SYLVESTER merkt man, dass jeder irgendwie älter wird. Plötzlich sind Kinder da und es heißt......“nein, Sylvester möchten wir mit den kleinen feiern, sonst geben wir die gerne mal zu Oma und Opa (sogar Weihnachten !).....aber Sylvester ?? NEIIIIIN“ Oder aber......“och, Altstadt...nö, das ist immer so voll an Sylvester dort....nö, mag nicht.“.
Nun werde ich ja langsam auch älter, aber naja......irgendwie will man ja doch noch irgendwas unternehmen.
Nach einer grummeligen Nacht frühstückte ich am nächsten erst mal im Büro und las Zeitung.
URBAN REISEN bot eine Sylvesterreise nach Berlin oder Paris an. Berlin, da waren wir Sylvester schon mal, also eher zweitrangig. Aber Paris....hm,da waren wir ja noch nie !
Das wär´s.... .
Ab ins Reisebüro und gebucht. Prima.
Zwei Tage später kam die schriftl. Bestätigung. Ab zur Bank und Geld überwiesen. Kaum bin ich zu Hause klingelt das Telefon: URBAN REISEN. „Leider müssen wir mangels Teilnehmerzahl die Reise absagen !!!“.
Ja spinn ich denn ???
Ein Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen bestätigen meinen Verdacht: Der Reiseveranstalter durfte das sogar. MIST.
Also, am nächsten Tag wieder ins Reisebüro......kurz und gut, am 21.12.2001 haben wir dann über den Veranstalter HAFERMANN REISEN eine 3 Tages (bzw. Nächte-)reise nach Paris gebucht.
Busfahrt mit Unterbringung im „Hotel Libertel de suede“ (vgl. ggfs. gesonderten Bericht). Preis: 429,- DM p.P. inkl. Stadtrundfahrt.
Wir wurden in unserem Wohnort Oberhausen per Taxi abgeholt und dann nach Duisburg gebracht, dort stiegen wir in den Bus ein. Ab gings nach Kölle. Dort trafen sich mehrere Hafermann Busse und die Passagiere wurden je nach Paris-Hotel auf die Hotel aufgeteilt. So wurden große Kurvereien in Paris vermieden. Gut durchdacht.
Nach insgesamt ca. 8,5 Stunden Fahrt ( mit Stau und Schneefall) kamen wir am 29.12.01 um ca. 15 Uhr in Paris an.
Das Hotel gefiel uns gut, wir packten die Tasche aus und marschierten ab in Richtung Zentrum. Auch wenns langsam dunkel wurde, wir wollten jedenfalls die Stunden nutzen. Außerdem mussten wir ja noch Franz.Francs holen, in Deutschland war nichts mehr aufzutreiben. Und bis zum 1.1.02 (EUROLAND ;-) ) war es ja noch etwas hin *g*.
Also, ab zum nächsten Geldautomaten...mal lieber nicht zu wenig holen, Freunde sagten, Paris sei sehr teuer.
Das konnten wir uns gut vorstellen, denn im Herbst 2001 hatten wir die Preise von London (vgl. ggf. entsprechenden Bericht) kennengelernt und somit war für uns alles vorstellbar ! ! !
Aber ich kann es vorweg nehmen.....Paris ist gar nicht so teuer. Eintrittspreise sind annehmbar, wenn überhaupt welche anfallen. In London mussten wir teilweise 15,- DM p.P. zahlen, nur um in eine Kirche (!!) zu kommen. In Paris gibt´s das zum Nulltarif. Notre Dame und Sacre Cour........KOSTENLOS ! Wow, wer hätte das gedacht.
Aber ich will mal der Reihe nach anfangen:
Unsere Zeit war beschränkt, also wollten wir das Optimale rausholen:
29.12.01:
Ab ins halbdunkle Paris....Notre Dame beleuchtet, das hat schon was. Das Centre Pompidu sieht abends besser aus als tagsüber, aber das ganze Gebäude (ein modernes Museum) ist ohnehin Geschmackssache.
In der Ferne sah man den Eiffelturm, zumindest für den ersten tag unerreichbar weit weg. Naja, es musste ja nicht alles auf einmal erledigt werden.
Ein wenig um das Rathaus (samt Schlittschuhbahn) gebummelt, den Louvre beleuchtet angeguckt......ja, das hatte alles schon was. Die Seine wurde farbig angestrahlt, ebenso dortige Brücken....SCHÖN.
Dann gings Pizza essen. Mit 15,- DM für die Champ.Pizza war es nur unerheblich teuer als hier. Wir waren verwundert.
30.12.01:
Vormittags war die Stadtrundfahrt angesagt. Recht gekonnt fuhr uns der Busfahrer quer durch die Stadt: Wir sahen sämtliche Highlights.....das Moulin Rouge, Notre Dame, Champs Elysee, den Triumpfbogen, den Place de la Concorde, das Pantheon, den Invalidenpalast und und und und...........unser Reiseführer war klasse. Er lebte einige Jahre in Paris und hatte prima Hintergrundwissen. Sowas ist viel wert, kann ich euch sagen.
Die Rundfahrt endete am Eiffelturm. Dort begann unser „freier Nachmittag“. Für den Abend wurde für einen Aufpreis von 10,- DM eine sog. „Lichterfahrt“ angeboten: Mit dem Bus durch das dunkle, aber beleuchtete Paris. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen.
Ok, da standen wir nun am Wahrzeichen von Paris, dem Eiffelturm. Nicht ganz so mächtig wie man sich das vorstellt, aber schon beeindruckend. Natürlich wollten wir raus. Klar, wenn man schon mal dort ist....HOPPLA, die Menschenschlangen vor den 4 Kassen waren unendlich lang. Aber, höhö, dort war eine Schlange....die war nur halb so lang wie die anderen, sind die Menschen denn blöd ?? Wieso stellen die sich dort an, wo sie länger warten müssen ???????????? Kapier´ich nicht. OK, bereits nach 40 Min kamen wir in die Sichtweite des „Ticketverkaufsschalters“. Ohje.....was steht denn da ??? Schnell den Übersetzer rausgeholt und der Wahrheit ins Auge geblickt:
Kein Wunder, dass die Schlange so kurz war: HIER KONNTE MAN NUR EINRITTSKARTEN FÜR DEN TREPPENAUFSTIEG KAUFEN, nicht für die Fahrstühle.
*schluck*.
OK, kurz mit der Frau beratschlagt und es war beschlossen: WIR BLIEBEN und wollten hochlaufen. Für umgerechnet 6,- DM wurde uns Einlass gewährt und es begann......aber es endete auch bald. Sooooooooooo hoch kann man da gar nicht laufen, nur bis zur zweiten von insgesamt 3 Plattformen. Bis zur Dritten konnte man fahren, wenn man warten und zahlen wollte. Wollten wir nicht, denn wir waren vormittags schon auf einem Hochhaus, das uns einen herrlichen Überblick auf Paris gewährte.
OK, Eiffelturm war damit erledigt. Und nun ? Zur Lichterrundfahrt wollte man sich an der Anlegestelle der Ausflugsboote treffen.
Also mussten wir zur City. Zu Fuß ? nein, wir holten Tickets und fuhren mit der Metro.
Ein tolles und preisgünstiges System...man fragt sich, wieso man sowas nicht in Deutschland hinbekommt.
Angekommen in der City holten wir uns erst einmal ein Baquette. MITTAGSPAUSE.
Anschließen bummelten wir nochmal über den Place de la Concorde, gingen zum Triumpfbogen und zum Louvre. TOLL.
Die Zeit verging schnell, abends traf man sich und die Lichterfahrt begann. Schön, sehr schön, auch das lohnte sich. Tolle alte Gebäude, in bunten Farben angestrahlt, beleuchtete Cafés.........einfach toll.
31.12.01
Putzmunter genossen wir unser reichhaltiges Frühstück und los gings. Der Tag war frei, wir wollten auf eigene Faust die Stadt erkunden. Wir schlenderten durch Montmartre und ließen es uns gut gehen. Wir schauten uns die großen Kaufhäuser an und staunten immer und immer wieder darüber, dass paris nur aus alten schönen Häusern zu bestehen schien. Kein Wunder, Paris hat nie irgendwelche Bombenangriffe erlebt.
Der Tag verging, der Abend kam: SYLVESTER !
Wir gingen Essen, zum Pizza Hut, das weiß man, was man hat *g*.
Auch dortige Preise waren nur geringfügig höher als in Deutschland.
DOCH HALT, eines hab ich vergessen: Wir waren nachmittags in der Innenstadt einen Cappuccino trinken: 9,- DM p.P. !!!!!! Ohne weiteren Kommentar ! Offenbar wird man in totaler Citylage doch abgezockt !
Zur Jahreswende wollten wir eigentlich zum Eiffelturm, aber wir erfuhren, dass von dort um 0:30 Uhr die letzte Metro Richtung Hotel fuhr. Entfernung zu Fuß: ca. 9 KM ! Zu weit. Taxi ? Wohl kaum zu bekommen und wenn: ZU TEUER. Also hörten wir auf den Reiseführer und wir gingen zu Sacre Couer. Einen tollen Überblick über die Stadt, sollte man –von Paris´ höchster Erhebung- haben. Stimmte, bis um 23:30 Uhr Nebel aufzog :-( . Egal, die Stimmung war trotzdem gut. Wir hatten Sekt und Baguette dabei und schauten uns das Treiben an. Hauptsächlich Touristen tummelten sich dort um mit recht kleinem Feuerwerk das Jahr 2002 zu begrüßen.
Und eisekalt wars auch. Aber egal, wir hatten Spaß, lernten andere Länder und andere Sitten kennen.
01.01.2002
Wir konnten ausschlafen....danach die Tasche packen und wurden am späten Vormittag abgeholt. Mit dem Bus ging es dann erneut nach Notre Dame, diesmal mit Innenbesichtigung.
Anschließend gings mit dem Bus gen Heimat.
Auch auf der Rückfahrt traf man sich mit anderen Bussen und die Organisation schien sehr vernünftig zu sein.
FAZIT:
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Paris ist eine tolle, wunderschöne Stadt. Wir werden bestimmt nochmal hinfahren, das steht fest. 3 Tage sind zu wenig, um all die netten kleinen Straßen kennenzulernen, all die Sehenswürdigkeit angemessen zu begutachten.
Aber für den Anfang war das schon mal optimal.
Auch ein Kompliment an Hafermann Reisen.
Durchdachte Organisation und ein engagierter Reiseleiter rundeten den Kurztrip ab. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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LosGatos, 19.04.2002, 15:22 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
ich habe auch mal - ist wohl schon 25 Jahre her - Sylvester in Paris verbracht, allerdings auf privater Feier. Salut
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guardien, 03.04.2002, 11:51 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
massiv text, oder?;) hey... "YOPIUSER- WIE SIND SIE WIRLICH?" auf le-guardien-TV. viel spaß:)
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Die schönste Stadt der Welt
30.03.2002, 17:57 Uhr von
sili74
Ich bin lebensfroh, versuche immer positiv eingestellt zu bleiben und lache gerne.Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
PARIS, die Stadt der Liebe. Ja, unbestritten! Paris ist die Stadt der Liebe. Paris kann wirklich sehr romantisch sein. Und doch ist dies nicht der Grund warum es mich immer wieder nach Paris zieht. Bis jetzt war ich nämlich „nur“ mit Freunden und meinem Bruder dort. 3 x war ich schon in Paris und es war bestimmt noch nicht das letzte Mal. Es war jedes Mal wunderschön. Paris hat ein ganz besonderes Flair, das man (fast) überall wo man geht und steht wahrnimmt.
Seite Tagen schreibe ich jetzt schon an diesem Bericht und immer wieder fällt mir noch etwas ein was ich euch unbedingt sagen möchte. Aus diesem Grund hat mein Bericht inzwischen eine sehr zeitaufwendige Länge. Ich habe den Bericht deshalb in „Kapitel“ eingeteilt, damit nicht jeder von euch alles lesen muss (obwohl mich das natürlich freuen würde *gg*), sondern sich das aus meinem Bericht herausholen kann, was ihn besonders interessiert.
Kapitel 1 „Die Ankunft“
Kapitel 2 „Die Landpomeranze in der Großstadt“
oder „Wie mir die Metro half mich in Paris zurecht zu finden“
Kapitel 3 „In den Bann gezogen“
Kapitel 4 „Von den Tiroler Bergen zu Eiffelturm und Seine“ oder „Paris und seine beeindruckenden Bauten und Gärten“
Kapitel 5 „Das Fazit“ oder „Ich komme bestimmt wieder“
Beginnen wir also ganz am Anfang wie es sich gehört bei
Kapitel 1
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Ich und meine Begleiter landeten also in Paris - auf dem bekannteren der beiden Flughäfen, Charles de Gaulle. Kaum hatten wir unser Reisegepäck vom Laufband geholt, versuchten wir gleich uns mal zu orientieren – was auf genanntem Flughafen wirklich nicht schwer ist. Eilig zum nächsten Informationsstand, gab man uns bereitwillig (auf Englisch) Auskunft darüber, dass direkt vor dem Flughafengebäude die sogenannten Roissy-Busse alle 15 Minuten ins Zentrum von Paris fahren würden.
Hier machte man uns auch gleich mit dem Paris Visitor Ausweis bekannt. Der ist eine feine Sache. Mit dieser Karte ist es möglich für eine bestimmte Zeit (in meinem Fall 5 Tage) alle öffentlichen Verkehrsmittel in Paris zu benutzen, ohne immer wieder Fahrkarten zu lösen. Kostenpunkt umgerechnet EUR 35,00 – die haben wir doch gleich investiert, was wir nicht bereut haben. Rein in den nächsten Roissy-Bus und ab ins Zentrum.
Kapitel 2
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So da standen wir nun. Haltestelle Paris Etoile Ecke Av. Carnot und mussten in die Rue irgendwas in unsere bescheidene Unterkunft. Wir zogen also unseren Stadtplan heraus auf der wir während des Fluges schon die Straße, wo unser Hotel war, markiert hatten. Im nächst besten Geschäft fragten wir nun wie wir wohl dorthin kommen würden. Die Dame sagte uns wir müssten nur ein paar Meter die Strasse runter, zur nächsten Metrostation gehen. Sie nannte uns die Linie und die Richtung in die wir fahren mussten. Klang einfach. Und zu unserer Überraschung war es das auch. Die Metro ist einfach ein Hit!
An dieser Stelle möchte ich nun aber zuerst eine Lanze für die Pariser brechen. So gut wie jeder hat uns (entgegen aller Voraussagen) auf englisch Auskunft gegeben, und war bestrebt uns zu helfen. Sogar als wir einmal nicht um Hilfe baten sondern einfach nur so dastanden und die Köpfe ratlos in unseren Stadtplan und den Metro-Plan steckten, blieb ein freundlicher älterer Herr stehen, und fragte ob er uns helfen könne. Echt nett!
Nun aber zurück zur Metro. Was ist die Metro eigentlich? Und wie geht es da unten zu?
Die Metro – eigentlich Metropolitain – ist nichts anderes als eine U-Bahn, die unterirdisch das Zentrum von Paris bis hinaus in die Außenbezirke verbindet. Sie ist das schnellste, billigste und sicherste Verkehrsmittel in Paris. Kein Punkt in Paris ist weiter als 500 Meter von der nächsten Metro-Station entfernt. Es gibt ganz kleine und schmuddelige Metro-Stationen. Aber auch ganz große, gut ausgebaute mit reichlich Einkaufsmöglichkeiten. Manche Stationen sind künstlerisch gestaltet. Besonders die Metro-Stationen der bekanntesten Sehenswürdigkeiten, lassen sofort erkennen, dass man sein Ziel – die jeweilige Sehenswürdigkeit erreicht hat, da sie dem entsprechend dekoriert und gestaltet sind.
In den Metro-Stationen und Zügen trifft man die verschiedensten Leute. Das hat mir auch sehr gefallen. Die verschiedensten Kulturen, die verschiedensten Menschen mit den verschiedensten Zielen. Ein Bettler, der durch das Spielen auf seiner Gitarre ein paar Franc verdienen will, der Banker mit Krawatte und Aktenkoffer; sie alle warten miteinander auf die Metro und sitzen nebeneinander in den Zügen. Sehr interessant zu beobachten!
Es gibt 14 Metro-Linien, die durch Nummern und die jeweiligen Endstationen gekennzeichnet sind. Genau diese Nummern sind dann auch in allen Straßenkarten und Stadtplänen verzeichnet. Man erhält auch überall ganz einfach kostenlos einen Metro-Plan, auf dem alle Lienen und deren Endpunkte bezeichnet sind. Um ein bestimmtes Ziel zu erreichen richtet man sich immer nach der Endstation der Metro-Linie, um nicht in die falsche Richtung zu fahren – was uns am Anfang ein oder zwei Mal passiert ist. Peinlich!
Die Metro-Züge verkehren je nach Tageszeit im Zwei- bis Sieben-Minuten-Takt und fahren von 5.30 Uhr bis 1 Uhr. Aber nicht alle Linien. Hier ist etwas Vorsicht geboten. Im schlimmsten Fall kann man sich ja aber auch mal ein Taxi nehmen.
Kapitel 3
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Im Handumdrehen fanden wir uns in Paris zurecht und fühlten uns total wohl.
Paris übte auf mich von Anfang an einen ganz besonderen Reiz aus. Wie gesagt – obwohl ich noch nie in dieser Stadt war, eigentlich überhaupt noch nie vorher in einer so großen Stadt, fühlte ich mich auf Anhieb wohl.
Selbstverständlich war ich, wie wahrscheinlich die meisten Touristen, zuerst einmal von den bekannten Sehenswürdigkeiten fasziniert, von denen ich euch einige in der Folge kurz beschreiben möchte. Ja, ich wurde von Eindrücken geradezu überschüttet. Die geheimnisvollen Welten von Paris, blieben mir bei meinem ersten Besuch noch mehr verborgen. Und doch - die Stadt der Lebensfreude und des Abenteuers, der Kunst und Kultur, der exquisiten Küche und der architektonischen Meisterwerke zog mich sofort in seinen Bann.
Die Sehenswürdigkeiten, die ich euch jetzt kurz vorstelle, sind nur ein ganz kleiner Abriss von all dem, was es in Paris zu sehen gibt. Und auch meine Informationen und Eindrücke dazu, sind nur ein Bruchteil, dessen was ich zu erzählen hätte. Aber ich will ja kein Buch schreiben sondern einen Bericht. Und ich will euch beim Lesen ja auch nicht ermüden. Deshalb versuche ich mich wirklich kurz zu fassen.
DER EIFELTURM
Der nach zweijähriger Bauzeit, am 6. Mai 1889 eingeweihte Eiffelturm ist das Wahrzeichen von Paris. Obwohl Gustave Eiffel, nach damaliger Meinung, mit der 300 m hohen, nackten Dame aus Stahl das Stadtbild von Paris verschandelte, kann man sich Paris heute ohne den Eiffelturm nicht mehr vorstellen. 7175 Tonnen Eisen wurden für den Turm verbaut. Der Eiffelturm ist mit Aufzügen ausgestattet, sodass man die mehreren hundert Stufen nicht zu Fuß hinaufgehen muss. Auf der zweiten von drei Plattformen gibt es auch ein Restaurant mit sehr guter Küche und traumhaft schöner Aussicht. Am Abend ist der Eifelturm wunderschön und romantisch beleuchtet.
Auf dem Eiffelturm war ich insgesamt glaub ich mindesten 6 mal. Einfach nur um hinunter zu sehen, die Aussicht zu genießen und zu träumen.
Ja, Paris ohne Eifelturm wäre nur halb so schön.
ARC DE TRIOMPHE
Mit seinen 50 Metern Höhe und 45 Metern Breit kann man den protzigen Bau zur Verherrlichung der Siege Napoleons am oberen Ende der Prachtstrasse Champs-Elysées nicht übersehen. Der Triumphbogen, ist eine Art Nationalheiligtum. Von oben hat man einen schönen Blick auf den Wahnsinnsverkehr der Place de l´Eltoile, wo zwölf Avenuen, darunter die Champs-Elysées, sternförmig zusammenlaufen.
Der nächtliche Blick vom Arc de Triomphe auf die Champs-Elysees und den dahinterliegenden, beleuchteten Eifelturm ist atemberaubend schön.
VERSAILLES
Sonnenkönig Ludwig XIV hat sein ganzes Leben lang an Schloss, Gärten und Gartenschlösschen bauen lassen. Er hat einen Großteil der Staatsfinanzen dafür verwendet. Das französische Königtum war damals auf dem Höhepunkt seiner Macht und Versailles war sein glanzvoller Ausdruck.
Im Schloss sind meiner Meinung nach die sehenswertesten Bereichte:
die Prunkgemächer, der Spiegelsaal und die privaten Gemächer von Ludwig XIV.
Im Versailles ist immer extrem viel Andrang, deshalb ist es sinnvoll schon sehr früh zu kommen, wenn man das Schloss mit einer Führung besichtigen will.
Wunderschön sind auch die Parkanlagen. Die mehr als 100 Hektar Park und Gärten mit herrlichen Durchblicken auf das Schloss, die Wasserbecken und die Statuen sind ein wahrer Genuss.
NOTRE-DAME
Victor Hugo hat dieses Meisterwerk der Gotik weltberühmt gemacht. Hier wurden Könige und Königinnen gekrönt. Besonders schön ist die Fassade mit den drei Portalen und den beiden stumpfen Türmen sowie den drei Rosettenfenstern.
Schöner als das Innere von Notre-Dame, der etwas sehr düster ist, ist der Aufstieg auf den 68 Meter hohen Turm, weil man dann die interessanten Wasserspeier und das ganze Bauwerk sieht, aber auch wegen des Blicks auf die Seine-Inseln und die Dächer von Paris.
SACRÉ-COEUR und MONTMARTRE
Der schneeweiße Dom wurde Ende des 19. Jahrhunderts als Zeichen der Sühne und Symbol patriotischer Erneuerung erreichtet. Das romano-byzantinische Kuppelwerk, das an eine Torte mit Puderzucker erinnert, gehört zu Paris fast wie der Eifelturm. Das Innere der Kirch bietet wenig Interessantes. Für mich ist das Innere von Sacré-Coeur jedoch bei weitem schöner als das von Notre-Dame. Es ist niederer, heller und einfach freundlicher.
Wer die 237 Stufen nicht scheut, hat von dem auf dem 130 Meter hohen Hügel Montmartre gelegenen Sacré-Coeur eine herrliche Aussicht auf das gesamte Künstlerviertel. Von dort obern kann man auf der anderen Seite von Montmartre romantische, „verwunschene“ Gärten und Gassen entdecken.
Kapitel 5
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Obwohl es noch eine Vielzahl von Dingen zu berichten gäbe – von der Oper, Grande Arche, la Défense, dem Dom de Invalides, den Katakomben, dem Centre Pompidou, Pont Neuf, Montpranasse, den Museen und Galerien, den Parks und Gärten und nicht zuletzt dem Disneyland möchte ich meinen Rundgang hier beenden.
Paris ist eine magische Stadt. Sie zieht mich an wie ein Magnet. Und auch wenn mein letzter Besuch schon 3 Jahre zurückliegt, werde ich doch so bald wie möglich wiederkommen.
Vielleicht sehen wir uns ja einmal – in der schönsten Stadt der Welt.
Ein Besucht lohnt sich! weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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cosima:-), 30.05.2002, 14:22 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Die schönste Stadt der Welt- mit Abstand!!!
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smudo1, 22.04.2002, 16:44 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Ich fahr Mai inzwischen auch schon zum dritten Mal nach Paris, diesmal zwar nur für drei Tage, aber die sind vollgepackt mit den letzten Sehenswürdigkeiten, die ich noch nicht bestaunt hab! Nur den Eiffelturm tu ich mir nicht noch mal an ;-)
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anonym, 15.04.2002, 22:55 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Ich liebe Paris und bin jedes Jahr mindestens ein verlängertes Wochenende da.
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Spocht in Gefahr: PARIS!
05.03.2002, 21:26 Uhr von
Spocht
Spaß an drögen Berichten? Mit ellenlangen Inhaltsangaben? Ohne Humor? Dann seid Ihr bei mir genau...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Spocht in Gefahr: Paris!
Ganz Gallien ist bekannt. Ganz Gallien? Nein, ein kleines Dorf an der Seine ist mir noch weitgehgend unbekannt. Zeit, das Völkchen, das da lebt, ein wenig besser kennenzulernen. Und zwar live- Reiseführer lesen kann doch jeder. Daher ein kleiner Bericht mit ein paar Tips.
Also- die Anfahrt. Eigentlich relativ simpel, A5, A66, dreimal um Mainz und Wiesbaden drumherum, Richtung Saarbrücken, und ab gehts über die Grenze.
Mit Spocht reisen heißt clever reisen: Höhö, von kurzen Frankreich-Trips (Elsass) war mir bekannt, daß der Sprit in Gallien teuer ist. Also kurz vorher in Deutschland nochmal raus und vollgetankt.
Mit Spocht reisen heißt aber auch teuer reisen: kurz hinter der Grenze runter von der Autobahn, um zum Mittagessen was einzukaufen. Und was muß ich festestellen?
1.) Oh, auch in Frankreich gilt der Euro.
2.) Oh, man sieht hier deutlich daß der Sprit hier weniger kostet als in Deutschland. Scheiße. Aber eine Garantie darauf geb ich keine *g*
Dann gings weiter auf der Autobahn. Und die erste brenzlige Situation: Kleine Gefahrenhinweisschilder ("PEAGE"). Hier ist Vorsicht geboten! Denn kurz darauf kommen feste Straßenkontrollpunkte, und man wird immer -IMMER-! rüde angehalten und muß Geld bezahlen. Und zwar nur bezahlen- denn was man falsch gemacht hat, sagt einem keiner, so daß man auch bei der nächsten Gefahrenwarntafel zahlen muß- auch wenn man noch so vorsichtig und vorschriftsgemäß fährt.
(Wer's bis eben noch nicht gerafft hat: "PEAGE" bedeutet Autobahngebühr, ein weitverbreitetes Übel in Frankreich - Tschuldigung, Spocht.)
So, die Route führte also an Reims, Metz und Verdun vorbei (für die Reihenfolge möchte ich jetzt auch nicht die Hand ins Feuer legen), und irgendwann nähert man sich Paris. Woran man das merkt? Die GEschwindigkeit wird auf 110 begrenzt, es werden mehr Spuren, mehr Autos, und wer genau aufpaßt, sieht es auch an den Entfernungsschildern.
Wir hatten Glück, da die französische A4 genau an da auf den Peripherique (Stadtautobahn) stößt, wo wir auch abfahren mußten- ab da konnten wir uns also in den Stadtverkehr stürzen. Hurra!
Und das ist in der Tat eine weitere Gefahr; Beulen sind nicht weiter schlimm (zumindest in den Augen derer, die sie reinfahren; auch die anderen scheinen sich nicht gar so drüber aufzuregen wie wir Teutonen), es wird etwas enger gefahren, und entgegen allen Gerüchten wurde erstaunlich wenig gehupt. Und wenn man denkt, gleich knallt man an den Außenspiegel des Nachbarn, fährt eben noch mal ein Moped vorbei.
Die spinnen, die Gallier!
Naja, das Hotel haben wir dann relativ schnell gefunden (IBIS in der Nähre des Place de la Bastille) und Plan B ausbaldowert: Parkplatz suchen, einchecken, zurück zum Auto, Gepäck holen. Soviel zur Theorie.
Praxis: GEFÄHRLICH wenig Parkplätze. Und oft noch mit Parkschein! Ergo: Ehrenrunde gedreht, das Viertel begutachtet und sofort in die Tiefgarage. Sicher- und kostenpflichtig- aber das ist die Sache wert, ehrlich.
Das Hotel war soweit gut, ordentliches Zimmer, ordentlich möbliert, sogar ein deutscher Sender (RTL), nur etwas klein.
Das Frühstück (in Frankreich selten inbegriffen): 6 Euro pro Nase, Buffet mit Croissants, und Pain au Chocolat (GEFAHR! Kalorien!!), Baguette, Kaffee, Saft- kurzum, alles, was satt macht.
So dann, ausgepackt, und los gings: zur nahgelgegenen Metro. Hier lauerte die nächste Gefahr: die Tickets. Zur Sache:
Mit Spocht reisen heißt clever reisen: Einzelne Fahrscheine kaufen? Viel zu teuer! Daher sofort zwei Wochenkarten am Automaten (Toll: die akzeptieren die Eurocard, da kann sich der Scheiß-RMV mal ein Scheibchen abschneiden- glaube ich)
Mit Spocht reisen ... s.o. : Die Wochenkarten gelten natürlich nicht einfach die nächsten 7 Tage, sondern von Montag bis Sonntag. Heißt: Wer wie wir Samstags die Karte kauft, hat zwei Tage verschenkt. TIP: Lieber zehn Karten auf einmal kaufen; die sind dann etwas billiger, und wer sich auch ein paar SAchen mal zu Fuß anschaut, kommt so ungefähr mit dem selben Geld aus.
Sehenswert: der Verkehr. Aber auch: die Metro. So verschachtelte Gänge erinnern einen unwillkürlich an diesen doofen Ford-Spot: Rein-Rauf-Runter-Raus. Noch ein paar mal mehr "Runter" und "Rauf" und "links" und "rechts", so muß man sich das vorstellen.
Jaja, die Metro: Etwas ungewohnt die Personenvereinzelungsanlagen, aber ansonsten sehr verläßlich. Wenn ich die Taktfrequenzen mit denen in Frankfurt (Sch.. - halt, hatten wir ja oben schon mal) vergleiche, und zwar spätabends- absolut klasse. Lustig auch: jede Menge 3-4 Mann-Combos, die live in der Bahn spielen. Waren gar nicht schlecht. Bis auf den gefährlich lauten Saxophon-Spieler, der unbedingt noch Hintergrund-Musik, Mikro und Verstärker braucht. Lief dann eher auf Guten-Morgen-Gute-Laune-Hotel-Frühstückszimmer-Berieselungsmusik raus; nicht ganz mein Fall. Naja.
Wo waren wir? Ach so, ja: Sehenswert. Also der Verk- weiter. Der Eifelturm: es geht nicht ohne. Nicht ohne? Warten natürlich. Drollig die fliegenden Händler. Und die (man verzeihe es mir) japanischen Reisegruppen, die wie in allen schlechten Vorurteilen alles fotografieren- und zum Teil für den Mitteleuropäer ungewohnte OP-Masken tragen ("Salü, Missjöh le Schapanois, mäh die Lüft ißi in Pari et tre tre gut- no Mündschütz, silwuplait!" Mal sehen, ob sich das rumspricht...)
Also- Eifelturm. Wer ihn geshen hat, Paris auch noch von oben sehen will, sollte sich überlegen, ob er nicht vielleicht auch hochlaufen kann- doch, doch, das geht; es ist auch gesünder, billiger, und die Schlangen sind kürzer. Und noch n Tipp: Von der Höhe her vergleichbar ist auch ein Hochhaus, dessen Name mir jetzt nicht einfaällt (Montparanass oder so)- viel weniger Schlangen.
Lustig auch eine Fahrt auf der Seine mit dem Schiffscheböötsche: direkt gegenüber vom Turm gehts los. Nicht so empfehlenswert Boote der Linie "Bateau Mouche" oder so; hier werden die Sehenswürdigkeiten nicht in Deutsch angesagt, sondern nur in Französisch, English, Spanisch und natürlich Japanisch. Aber wofür gibts Reiseführer? Noch n Tip: Abends fahren. Ist einfach netter!
Der Louvre: Nein, ich war nicht drin. Aber allein schon der Innenhof ist nett: die Glaspyramiden sehen schon toll aus.. Und groß ist das Ding.... Hölle, Hölle.
Weiter klasse: La Defense. Ein futuristisch anmutendes Büroviertel, nach hinten abgegrenzt durch den großen Bogen (So ne Art Hohler Würfel, nett.) Von dort aus kann man auch über die verlängerte Champs Elysees bis zum Triumphbogen schauen. Etwas lästig: der Bahnhof hat zwar Toiletten, diese waren auch ausgeschildert, aber alle zu. Doof, das, wird man doch so genötigt, ein Mc-D-Restaurant (Burger King: Fehlanzeige. Schade!) aufzusuchen, um sich zu erleichtern- und wenn man da ist, kann man auch gleich was Essen. GEFAHR!
Zurück fährt man dann wieder ein bis sieben Stationen mit der Metro. Am besten am Triumphbogen aussteigen und ein paar Meter die Schohsälli- Champig- Chompsl- die Hauptstraße flanieren. Ruhig mal in die Geschäfte schauen und sich freuen: Zumindest billiger scheint es in Deutschland zu sein. Tip: im DisneyStore (auf der linke Seite, Stadteinwärts gesehen) am besten schon die Tickets für Eurodisney besorgen- dann steht man da nicht mehr so lange an und kann schon zur zweiten Schlange vorrücken.
Sehenswert auch: Sacre Coeur in Montmatre. Toller Blick über die Stadt- und von unten auf den Hügel hoch. Die Kirche hat mir persönlich besser gefallen als Notre Dame. Geschmackssache. GEFAHR: Fliegende nette Menschen, die einem unbedingt ein Bändhcen um die Hand flechten wollen.
Und wer da schon in der Nähe ist: Das Pantheon sollte man sich auch mal anschauen. Da hängt nämlich das Focaultsche Pendel- hat schon was... doch, doch. Und Außerdem liegen da prominente tote Franzosen, in deren Grabkammern man reinschauen kann; ab und zu liegen da auch noch ein paar Blumen. Sehr feierlich.
Lustig anzusehen auch die vielen Touri-GEschäfte mit viel Kitsch, manchmal sogar Kunsthandwerk; nicht unbedingt alles gut, aber unterhaltsam.
Und wer Briefmarken braucht und die nirgendwo bekommt: an der Metro-Station "Abysse" ist die Post.
Wo man auch mal durchgehen sollte: Die "Fressgass" von Paris. Vor Notre Dame stehend nach rechts über die Brücke gehen und die erste Querstraße nach der Hauptstraße rechts rein. Lokale, Lokale, Lokale, besonders griechische. Aber auch nicht schlech: "La Brasserade". Gemütlich eingerichtet, lecker Fresschen, Koch bzw. Chef mit deutscher Schwiegermutter (aus Koblenz, sagte er).
Disneyland? Na klar. FastPass? Nette Sache, nur blöd, wenn bei manchen Attraktionen schon vormittags Zeiten kurz vor Schließung des Parks angezeigt werden. Fahrenswert: SpaceMountain. Und GEFAHR: Indiana Jones und der Tempel des Todes. Rückwärtsachterbahn mit Looping! Ob Disneyland gut ist? Ich finde, ja, zumindest bei akzeptablem Wetter in der Nebensaison. Weitere Infos: bitte irgendne Meinung zu dem Thema lesen, vielleicht gibt's ja schon (wieder- kleiner Seitenhieb auf yopi!) welche.
Schnitt. Es gibt einfach so viel in Paris zu sehen, daß es eine Zeitverschwendung ist, zuhause vor dem Compi zu sitzen. So. Also los, raus mit Euch- es lohnt sich!
Noch ein paar TIPS:
- Mitte Februar ist es zwar kalt, aber: Nebensaison, relativ leer (Paris & Eurodisney) und etwas billiger.
- Laßt um Gottes willen das Auto in Paris stehen- lauft oder nehmt die Metro (GEFAHR!)
- Die Flics sind etwas unlustiger als die Deutschen Polizisten.
- Die Fahrkarten nach dem einsteigen nicht wegschmeißen!
Und zuguterletzt: Keinen gelben Schnee essen und schön rechts fahren!
Bis bald aus dem aktuellen Spochtstudio
Spocht. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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susperia, 23.06.2003, 16:51 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
klasse ausführlicher Bericht!!! Bye, bye Deine Susperia
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Paris per pedes
03.03.2002, 09:57 Uhr von
new_siveritas
nachdem siveritas in die ewigen Jagdgründe des Datentotalverlustes eingegangen ist, wurde nun new...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
... Paris zu Fuß. Nicht machbar? Nein, natürlich nicht die ganze Stadt, aber so viel wie möglich! So sieht man am meisten. Nachdem sich klein siveritas vom Gard du Nord zu seiner Absteige in der Rue des Messageries im 10. Bezirk (nich gerade Nobelgegend) durchgekämpft und dort sein Gepäck abgeladen hatte, konnte der Spaß auch schon weitergehen. Was sollte ich in einem heruntergekommenen Hotelzimmer?
Also ab die Post. Über den Boulevard Poisonnerie und den Boulevard Haussmann Richtung Arc de Triomphe. Zwischendurch noch ne Pizza und n Glas Rotwein reingezogen - und ich war noch positiv überrascht von den Preisen, nachdem ich Horrorstories en Masse gehört hatte. Klar, höher als in D-land waren sie, aber kein Vergleich mit New York oder London, wo einem der schwache Euro mittlerweile des Portefeulle leer macht.
Vorbei an der Galerie Lafayette - naja, ETWAS größer dimensioniert als in der Friedrichstraße, aber shoppen gehört nun wahrlich nicht zu meinen Hobbies - dann der Arc de Triomphe: amazing! In und unter diesem Riesenbogen erinnern viele viele Gedenktafeln an die Siege der Franzosen in diversen Kriegen, unter anderem gegen Deutschland. Unter mangelndem Nationalbewußtsein leiden die nicht, die Jungs.
Es war bereits abend und dunkel, also weiter auf der Avenue Kleber Richtung Eiffelturm. Bombastisch - zumal dieser 307 Meter hohe, 1889 von Gustav Eiffel erbaute Turm mit im vergangenen Frühjahr mit einer riesigen Leuchtschrift "L'annee 2000" dekoriert war.
Lassen wir's mal gut sein für heute und laufen langsam zurück.
Am nächsten Morgen ab zum Montmatre, erstmal Sacre Coeur anschaun. Dieses im Zuckerbäckerstil erbaute Gotteshaus wurde erst 1910 fertiggestellt. Über Geschmack lässt sich streiten, aber imposant ist es allemal. Dann weiter über den Montmatre: Nicht so touristisch, wie ich befürchtet hatte. WIE BITTE???
Ja, wenn mensch sich ein wenig von Sacre Coeur entfernt, hat er sogar die Chance, auf dem Montmarte einen Kaffee zu bekommen, der unter 10 Mark kostet, und in einem CafÈ zu sitzen, das von deutlich unter 50 Prozent Touris bevölkert ist. Nutzt síe.
Einer meiner Abendspaziergänge führte mich ebenfalls zum Montmatre, an den Boulevard de Clichy, wo auch das Moulin Rouge ist. Leute, wenn ihr zu mehreren seid, geht dort zu mehreren hin! Gerade für jüngere Leute, egal ob Mann oder Frau (vermute ich mal) ist es das reinste Spießrutenlaufen! Mich, damals 26, hat man ständig versucht, in irgendwelche Puffs und Sexshops reinzuziehen, Frauen müssen vermutlich mit einer blöden Anmache rechnen - das Rotlichtviertel von Paris eben... vielmehr: EINS der Rotlichviertel.
Für meine Exkursionen zum Louvre und in Quartier Latin habe ich denn doch die Metro präferiert, billiger als in Berlin ist sie allemal - keine Kunst.
Über weitere Sehenswürdigkeiten berichte ich später, in separaten Berichten, einer kann das nicht gewährleisten.
Tip: Wenn ihr nicht arm werden wollt und ein schmales Portemonaie habt, esst abseits der Tourigegenden. Ich habe tatsächlich die Erfahrung gemacht, das Paris nicht so teuer sein muss wie sein Ruf! weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Spocht, 05.03.2002, 22:49 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Jou, warum nicht mal laufen? Vielleicht, weil es geschifft hat wie blöde, aber da kann ja Paris nix für... Netter BEricht; Du scheinst wirklich dagewesen zu sein ;-) Gruß Spocht
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ute161, 03.03.2002, 10:47 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Das erinnert mich stark an meine damalige Tour "Paris per pedes" - mir tun jetzt noch die Füße weh, wenn ich daran denke! Grüße, Ute
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Caver, 03.03.2002, 10:44 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Interessanter und sehr nützlicher Bericht ! Das mit
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Truckerman, 03.03.2002, 10:05 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Zu Fuß durch Paris? Naja, wenn man bedenkt, dass man nicht mal den Eifelturm von Norden aus sehen kann und mit dem LKW anderthalb Stunden braucht um quer durchzufahren.... Viel Spass! Gruß Truckerman
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Paris - Weltstadt an der Seine ! Sehenswürdigkeiten Einfach geil
25.02.2002, 22:49 Uhr von
Nokia183
Naja was soll ich sagen ? Ich bin nun 19 und arbeite als Koch in einem 4* Hotel ! Ich Bin Holländ...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Halihalo ihr !!
Ich war letzte woche mit der klasse in Paris und wollte euch nur sagen wie tol es dort ist und ich werde nun meinen beitrag den ich der klasse geschrieben habe auch euch veröffentlichen ich hoffe das es euch gefält !! MFG David
Also :
Paris ist eine zu jeder Zeit und auf jede Weise abwechslungsreiche Stadt. Die Kultur- und Kunsthauptstadt Frankreichs besitzt jede Menge historische Bauten und Museen und hat bis heute ihren legendären Charme bewahrt. Das Gesicht der Stadt ändert sich beinahe mit jedem Straßenwechsel.
Entdecken Sie das historische Paris, welches das moderne Paris harmonisch in sich aufgenommen hat, und jene Sehenswürdigkeiten, die zum Ruf von Paris beigetragen haben: der Louvre, die Champs-Elysées, der Arc de Triomphe, die Basilika Sacré-Cœur, das Château de Versailles...
Besuchen Sie auch einige der unzähligen Pariser Museen, die sich meist in wunderbaren historischen Gebäuden befinden.
Paris kommt nie zur Ruhe. Mehr als 300 Veranstaltungen pro Abend, zig Ausstellungen, Straßen und Nächte voller Leben sollten es Ihnen unmöglich machen, sich in Paris zu langweilen. Und sollten Ihnen einmal Bedürfnis nach Ruhe haben, können Sie sich in einem der zahlreichen Pariser Gärten und Parks ausruhen und von der Sonne wärmen lassen.
Romantisches Paris, historisches Paris, kulturelles Paris,
Während Ihres Aufenthaltes in Paris sollten Sie die berühmten Pariser Bauwerke nicht verpassen. Die folgende Route ist natürlich nicht umfassend, da die Zahl der Pariser Sehenswürdigkeiten viel zu groß ist.
Der Louvre
Der Louvre, der ursprünglich ein Königspalast war, beherbergt bereits seit 1793 ein Museum, das heute international einen hervorragenden Ruf hat. Dies verdankt der Louvre u.a. Ausstellungstücken wie der Mona Lisa oder der Venus von Milo. Neben diesen "Klassikern" beinhaltet der Louvre ein reichhaltige Sammlung von Kunstgegenständen aus allen Epochen bis zum 19. Jahrhundert: z.B. orientalische, griechische und römische Kunst, Skulpturen, etc. Die ägyptische Sammlung beansprucht einen großen Teil des Museums, ebenso wie die Malerei mit französischen Malern des 14. bis 19. Jahrhunderts, italienischen Malern und der Flandrischen Schule. Für den Besuch des Louvre sollten Sie sich schon ein bis zwei ganze Tage Zeit nehmen, andernfalls können Sie nur einen Bruchteil des Museums besichtigen.
Vom Museum abgesehen ist der Louvre natürlich auch ein schönes historisches Gebäude und ein Stück französisches Kulturerbe.
Ganz in der Nähe befindet sich der Jardin des Tuileries, der sich für schöne, entspannende Spaziergänge eignet. Im 17. Jahrhundert beauftragte Colbert (u.a. Oberintendant der königl. Bauten unter Ludwig XIV.) den Gartenarchitekten André Le Nôtre mit den Verschönerungsarbeiten dieses Parks. Die damalige Gestalt hat der Garten bis heute bewahrt.
Wenn Sie den Park durchqueren, gelangen Sie zur Place de la Concorde mit dem ursprünglich von Ramses II. in Luxor errichteten Obelisken und, etwas später, zur Place Vendôme mit ihren vielen Juweliergeschäften.
Der Palais Royal und seine Gärten
Der Palais Royal wurde im Jahre 1632 im Auftrag des Kardinals Richelieu erbaut. Während der Pariser Kommune wurde der Palais 1871 in Brand gesteckt. 1875 begann man mit der Wiederherstellung, seit welcher der Palais den Conseil d'Etat (oberstes Verwaltungsgericht und Beratungsorgan für die Legislative) beherbergt.
Die schönen Arkaden des Palais Royal laden zum flanieren zwischen den Antiquitätenhändlern ein, welche sich um die 252 gestreiften Säulen des Künstlers Daniel Buren niedergelassen haben. Im ebenfalls von Kardinal Richelieu angelegte Garten, der mit Louis Philippe d'Orléans erbauten Gebäuden umgeben ist, kann man herrlich entspannen.
Der Eiffelturm
Der als veritabler Höhepunkt der Pariser Weltausstellung von 1889 errichtete Eiffelturm ist schon lange zu dem Wahrzeichen von Paris, wenn nicht ganz Frankreichs, geworden.
Von der Spitze des 307 m hohen Turmes hat man einen herrlichen Rundumblick auf Paris. Allerdings gelangt man zu Fuß über 350 bzw. 700 Stufen nur bis zur ersten (57 m) und zweiten Plattform (115 m). Vorzuziehen ist allerdings die Benutzung der Aufzüge. Von der 2. Plattform geht ein einziger Aufzug hinauf zur 3. Plattform in 247 m Höhe.
Zu den Füßen des Eiffelturms befindet sich der ehemalige Truppenübungsplatz Champ-de-Mars, ein geschichtsträchtiger, heute aber erholsamer Park, der zu den Hauptschauplätzen der Französischen Revolution gehörte.
Ganz in der Nähe befindet sich das Hôtel des Invalides (17. Jahrhundert, mit Armeemuseum) und die Grabkirche Napoleons, der prachtvolle, im Stil der französischen Klassik erbaute Dôme des Invalides (1675-1706), sowie die Ecole Militaire (1759-82).
Champs-Elysées
Die Champs-Elysées sind ebenfalls ein Wahrzeichen von Paris. Die "schönste Avenue der Welt" ist jedoch nicht nur eine Einkaufs- und Vergnügungsstraße, an welcher sich ein Luxusgeschäft ans andere reiht. Der untere Teil zur Place de la Concorde hin wird vielmehr von parkähnlichen Anlagen gesäumt, in denen sich Museen, Theater und einige Restaurants befinden.
In die andere Richtung enden die Champs-Elysées am Arc de Triomphe, welcher ab 1806 im Auftrage Napoleons zum Ruhm der siegreichen französischen Armeen errichtet wurde. Seine Vollendung (1836) erlebte Napoleon allerdings nicht mehr.
1920 wurde zu Füßen des Triumphbogens das Grabmal des unbekannten Soldaten angelegt. Der Komplex ist 50 m hoch und 45 m breit und trägt an seiner Außenseite riesige Skulpturen und Friese, die den Auszug, die Siege und die glorreiche Rückkehr der Armeen wiedergeben. An den Innenseiten findet man die Namen der Generäle und weiterer Schlachten.
Von der Aussichtsplattform kann man hat man einen schönen Ausblick über die Stadt. Übrigens ist Fußgängern das oberirdische Überqueren der verkehrsreichen Place de l'Etoile, in deren Mitte sich der Triumphbogen erhebt, verboten.
Das Panthéon
Das Panthéon (1756-1790) steht an der Stelle einer früheren Kirche, die der heiligen Geneviève geweiht war, der Schutzpatronin von Paris, und war selbst ursprünglich als Kirche geplant. Dann brach jedoch die Französische Revolution herein und man beschloss, das klassizistische Bauwerk zu einer Huldigungsstätte für ruhmreiche Franzosen zu machen. (ein "Pantheon" war im Altertum ein Tempel, der allen nationalen Gottheiten gewidmet war). Die 42 Fenster des Baus wurden zugemauert. So entstand außen der etwas kalte, innen der düstere Eindruck eines Mausoleums, der seitdem das Gebäude charakterisiert. Auch heute noch ist das Panthéon ein "Dom der großen Männer" Frankreichs.
Die links hinter dem Panthéon in der Rue Clovis gelegene Kirche Saint Etienne du Mont ist eines der reizvollsten Bauwerke von Paris, da sie aufgrund der langen Bauzeit (1492 bis 1622) die verschiedensten Baustile in sich vereint. Berühmt ist die Kirche für ihren Lettner (1530-41, Mittelstück aus Marmor; der letzte erhaltene in Paris) mit den Wendeltreppen an den Seiten. Rechts davon, am Eingang der Marienkapelle, befinden sich die Grabinschriften für den Philosophen Blaise Pascal und den Dramatiker Jean Baptiste Racine, die in der Kirche bestattet sind.
Nicht weit entfernt befindet sich der sehr schöne Jardin du Luxembourg, eine Oase der Entspannung inmitten der Pariser Hektik. Der mittlere Teil des Parks mit dem achteckigen Wasserbecken und Springbrunnen ist nach dem Muster der französischen Klassik gestaltet, die äußeren Partien sind hingegen den aufgelockerten englischen Gärten nachempfunden.
An der nördlichen Seite erhebt sich der 1615-31 für Maria von Medici im florentinischen Stil erbaute Palais du Luxembourg, der seit 1800 Sitz des Senats ist. Er ist leider nur in Teilen und nur sonntags für die Öffentlichkeit zugänglich.
Das Marais-Viertel
Das Marais, das - wie der Name bereits sagt - ursprünglich einmal ein Moor war, ist heute eines der schönsten Viertel in Paris. Hinter jeder Straßenecke erwarten Sie neue Eindrücke und architektonische Sehenswürdigkeiten.
Hier liegt auch der vielleicht schönste Platz von Paris, die Place des Vosges. Mit der Fertigstellung des Platzes unter Heinrich IV. entstand eine großartige Festkulisse, die ein unbekannter Architekt im Renaissance-Stil symmetrisch angeordnet hatte. Auf dem Platz fanden Turnierspiele, königliche Empfänge, Hochzeiten und auch Duelle statt.
Der viereckige ehemalige "Königsplatz" ist vollständig umbaut. Im Norden (Pavillon de la Reine) und im Süden (Pavillon du Roi) befinden sich die königlichen Wohnhäuser, die in die einheitliche Fassade eingegliedert und gleichzeitig Torbauten sind. Heute ist der Platz mit seinen Springbrunnen und Bäumen eine Erholungsstätte. Die Arkaden laden zum Flanieren ein.
Auf dem Weg von der Rue Vielle du Temple (hier hatte einst der Templerorden seinen Sitz) zur Rue des Francs Bourgeois kommen Sie am Marché Saint Paul vorbei, ein magischer Ort, an dem sich unter den Portalvorbauten Antiquitäten- und Trödlergeschäfte aneinanderreihen.
Im Marais, z.B. in der Rue des Rosiers, ist eigentlich immer etwas los. Es gibt hier zahlreiche Cafés und Bars, welche von Parisern und Touristen frequentiert werden.
Das Marais ist auch das Zentrum des jüdischen Lebens in Paris. In den letzten Jahren hat es sich zudem zum Zentrum der Homosexuellen-Szene entwickelt, die das Viertel in gewisser Weise wiederbelebt hat. Sie sollten dieses abwechslungsreiche, stimmungsvolle Viertel also unter gar keinen Umständen verpassen.
So das war er mein Fachafsatz !!
MFG David weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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anonym, 25.02.2002, 23:22 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Schöner Bericht !!! Ich liebe Paris und bin ca. 2-mal pro Jahr dort. Gruß
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Breton, 25.02.2002, 23:07 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Nicht Afsatz sondern Aufsatz, Du echter Franzose... ;-) Gruß aus Berlin!
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gOtNoPhEaR, 25.02.2002, 22:55 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Pari ist wirklich eine sehr schöne Stadt und vor allem im Sommer, wenn es wieder richtig dicken Smog gibt! H3H3, gReetz, gOtNoPhEaR! à la prochaine fois
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Insider Tipps und Tricks zu Paris
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
So... nachdem ich die letzen zwei Wochen ziemlich viel Stress hatte, hab ich jetzt endlich wieder etwas mehr Zeit und kann endlich mal anfangen, die ganzen Meinungen zu schreiben, die ich schon auf der Liste stehen habe.
Anfangen möchte ich mit einem Bericht über Paris... Nein, hört jetzt nicht gleich wieder auf zu lesen... "Och Paris, da hab ich schon so viel drüber gelesen... Louvre, Sacre-Coeur, etc... ", "Steht doch eh immer wieder das gleiche drin", etc... Ich habe nämlich gar nicht vor, wie die meisten Kurztrip nach Paris-Beschreibungen, hier eine Sehenswürdigkeit nach der anderen kurz darzustellen... Wer also darüber was lesen will, der sollte vielleicht wirklich einen anderen Bericht lesen.
Nein... ich hab letztes Jahr knapp 2 Monate in Paris gelebt und möchte Euch einfach einige von den Erfahrungen, die ich dort gemacht habe, hier zuteil werden lassen... Sozusagen, "Insider-Tips zu Paris"...
Rumkommen in Paris
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Wer viel laufen will und es nicht eilig hat, irgendwo hin zu kommen, dem reichen eigentlich Carnets (Einzelkarten – am günstigsten im 10er Pack zu kaufen) für die U-Bahn (la Metro)... Ich glaub aber ca. 2-3 U-Bahnfahrten pro Tag lohnt sich eine Carte Orange – eine Monatskarte also... (Passfoto nicht vergessen)... Für Kurzbesuche gibt es natürlich noch die Carte Paris Visite (3 oder 5 Tage), die gewährt dann auch kostenlosen Eintritt oder Ermäßigungen für Museen.
Abends wird die Fortbewegung in Paris schon schwieriger da die Metro meist nur bis eins fährt. Dafür gibt es dann das Noctabus-System, was eigentlich recht praktisch ist, wenn man es denn mal durchschaut hat. Wichtig ist, dass die Zentrale Haltestelle Châtelet ist. Man sollte also grundsätzlich erst mal versuchen dort hin zu kommen (nicht aus Versehen mit dem Bus der richtigen Nummer in die falsche Richtung fahren – das kann sehr abenteuerlich werden, insbesondere wenn der Busfahrer plötzlich beschließt anzuhalten und alle Insassen rausschmeisst *g*). Von Châtelet aus fahren dann die Busse in so ziemlich jede Richtung. Im Grunde muss man einfach die 2-3 Parallelstrassen dort ablaufen um zu sehen, welcher der vielen Busse der richtige ist. Ab da ist es dann recht einfach, man sollte nur ein wenig die Augen offen halten (was zu der Tages- bzw. Nachtzeit schon schwieriger sein könnte), damit man nicht vergisst, an der entsprechenden Haltestelle einen Stop zu bestellen.
Alternative zum "Unter-der-Brücke-Schlafen"
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Günstige Unterkünfte für längere Zeit gibt es auch über den C.R.O.U.S.: Die haben ein Faltblatt mit massenweise Adressen und Telefonnummern von Foyers (private Wohnheime). Sind meist recht einfach gehalten, Mehrbettzimmer, Dusche auf dem Gang, oft nur für Frauen oder Männer, zum Teil auch mit Alterbeschränkung, aber gerade wenn man nur für einige Monate in Paris ist eigentlich ideal, da man dort auch recht schnell Leute kennenlernt. (Adresse vom C.R.O.U.S.: 39, av. George Bernanos, 75231 Paris Cedex 05, Tel: 01 40 51 36 00; www.crous-paris.fr).
Ich selber habe damals im Foyer U.C.J.F. gewohnt (22, rue de Naples 75008 Paris; 0153043747, Fax: 0453043754) Das war von der Lage her super (15 Minute zu Fuß zur Champs Elysees (und dem Chesterfield Cafe ;-)) und auch so ansonsten ganz O.K. aber eben sehr einfach... Wenn man keine 4 Sterne Ansprüche hat aber für einige Wochen durchaus annehmbar. Das einzige was man beachten sollte, ist dass die dort eine komische Art und Weise der Abrechnung dort ist... Es gibt zwar Monats und halb Monatstarife, diese richten sich aber nach dem Kalendermonat, so dass man ansonsten wenn man in der Mitte eines Monats kommt und Mitte des nächsten fährt, sehr viel mehr zahlt, als man es tun würde, wenn man einen vollen Kalendermonat da ist... Ich selber habe mich damals wahnsinnig geärgert, hätte im Endeffekt nur 50 FF mehr bezahlt, wenn ich noch bis zum Ende des Monats (eine Woche länger) geblieben wäre... Naja... sollte man vielleicht einfach versuchen sonst irgendwie im voraus zu klären. Auch sehr empfehlenswert und von der Art her ähnlich ist wohl der Foyer Porta (14, rue Pierre Demours; 75017 Paris) – hier sprechen die Leute auch Deutsch und nehmen auch bevorzugt Deutsche auf... was natürlich nicht sonderlich viel fürs Französisch lernen bringt, trotzdem aber ganz angenehm sein kann...
Essen und Trinken
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Paris ist ja bekanntlich ein teures Pflaster, aber wenn man weiß, wo man schauen muss, kommt man auch mit beschränktem Budget aus, ohne zu verhungern:
Hier ein paar Tips:
Crepes – muss man einfach mal gegessen haben, wenn man in Paris war. Crepestände gibt es fast an jeder Ecke und die Auswahl ist eigentlich immer recht groß – von süß, über mächtig zu salzig... Hier sollte man aber auch ein wenig auf die Preise achten, da gibt es von Crepestand zu Crepestand riesen Unterschied. Meines Erachtens der Beste: direkt an der Ecke des La Samaritaine (eines der drei großen Nobelkaufhäuser) - Quai du Louvre: M° Pont Neuf. Meine Lieblingsvariante: Crèpe Chocolât Banane – da wird man richtig satt von, als Mahlzeit-Ersatz bieten sich natürlich auch die deftigeren Varianten an – Käse, Schinken, Salami... kann man alles haben. Auch unbedingt mal ausprobieren: Crème du Maron!
Bagels – eigentlich nicht wirklich französisch sondern importiert, trotzdem gut, und in den größeren Varianten auch guter Ersatz einer größeren Mahlzeit – hier gibt’s natürlich auch eine Riesenauswahl, sowohl an den Bagelarten, wie auch an Belagen... Klassich, gut und nicht so sättigend: Bagels mit Cream Cheese, ansonsten im Grunde alle möglichen Sandwichvarianten... (Achtung: zum Teil sind die so dick belegt, dass man sie fast nicht mehr in den Mund kriegt...) "The Bagel°Place" gibt’s verschiedenerorts in Paris:
Les Halles: 6, Place Saint Opportune (1. Quartier)
Montorgeuil: 3, rue Mardar (2. Quartier)
Opera: 51-53 Passage de Choiseul (2. Quartier)
Marais: 5, rue du Bourg Tibourg (4. Q.)
St. Germain: 24, rue St. André des Arts (6. Q.)
Dort unbedingt nach der "Bonus Bagel Card Paris" fragen... sollte man öfters dort vorbeischauen, könnte es sich lohnen, der 11. Bagel ist nämlich dann umsonst!!!
Sparvariante – am günstigsten ist es natürlich, wenn man sich selber eindeckt... Und in Paris sind ja Baguettes ja schon wieder richtig stilecht. Ich fands jedenfalls immer schön, mir einfach in irgendeinem Laden ein Baguette und ein Stück Käse zu holen (Abends gerne noch ne Flasche Rotwein dazu) und sich dann einfach irgendwo damit hinzusetzen... Es muss ja nicht immer Kaviar sein, gelle?
Günstig kann man in Paris auch chinesisch essen. Hier aber darauf achten, dass es ein sogenannter chinois traiteur ist... Das ist dann nicht ganz so nobel, wie ein "normales" Restaurant, aber für den Geldbeutel sehr viel angenehmer. Läuft dann so ab, dass vorne eine Theke ist, in der man die ganzen Speisen sieht... Man sagt dann wieviel man von was haben will, zahlt dann meist auch gleich und setzt sich dann. Die Schälchen werden zwischenzeitig in der Mikrowelle aufgewärmt und dann an den Tisch gebracht.
Für jüngere Parisreisende biete sich auch der Besuch einer der diversen Restaurants Universitaires an. Die sind recht günstig (so um die 14,90 FF) und haben eine recht gute Auswahl. Adressen bekommt man eigentlich in jedem deutschen Studentenwerk, wo man sich dann auch den (hierzu erforderlichen) Deutsch- Französischen Studentenausweis machen lassen kann.
Wer dann doch mal Lust hat auf ein gescheites Menu, sollte unbedingt in die rue de la Huchette gehen (Quartier Latin, M° St. Michel, dann links halten). Dort reiht sich ein Restaurant an das andere, und alle haben ein günstige Menu du Jour (von ca. 49FF bis 119FF) im Angebot. Hier sollte man sich auf keinen Fall gleich ins erste Restaurant setzen (Wobei man von den Angestellten dort natürlich immer gleich fast reingelockt wird) , sondern erst mal die Straße durchgehen und die Parallelstraße zurück. Von Chinesen über Mexikaner und Griechen gibt es hier fast alles und natürlich fehlen auch nicht die traditionell französischen Restaurants. Hat man sich dann ein Restaurant ausgesucht sollte man sich unbedingt Zeit beim Essen lassen... Die Geschäftsidee dort liegt einfach darin, dass sie versuchen die Leute möglichst schnell durch das 3-4 gängige Essen zu schleußen und wieder raus damit die nächsten Gäste den Tisch haben können. Das heißt man sitzt kaum da steht schon der Salat vor einem und sobald man die Gabel hingelegt hat kommt schon der Hauptgang... Schön wenn man Hunger hat und keine Lust hat lange aufs essen zu warten... ansonsten – solange man vor dem Salat oder der Suppe sitzt, wird auch der nächste Gang noch nicht gebracht, also einfach Zeit lassen... dann kann man dort auch gut mal 2 Stunden gemütlich sitzen. ;-)
Leitungswasser, bzw. stilles Wasser bekommt man übrigens in den meisten (allen?) Restaurants umsonst, wenn man also nicht unbedingt gerade Lust auf ein Glas Wein oder ein Bier hat, kann man an Getränken recht gut sparen.
Bummeln
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Eine Seltenheit für uns aus Deutschland mit seinen Ladenöffnungszeitengesetzen kommende: In Paris haben die Läden, insb. an der Champs-Ellysees zum Teil bis nachts um 23:00 auf... Sehr angenehm da die Geschäfte doch deutlich leerer sind. Tip für die Kosmetika-Tester: Auch der Sephora – ein riesen großer Palast der Düfte (man findet so ziemlich jedes denkbare Parfüm dort, und natürlich auch jede Kosmetika-Marke) hat so lange auf... Es wurde für uns fast zum Ritual, vor dem Weggehen noch mal schnell dort vorbei zu schauen... Mal schnell einen Duft aufgesprüht (oder auch etwas von dem glitzernden Lidschatten ausprobiert) – beste Gelegenheit zu testen, ob man sich mit einem bestimmten Duft auch wohl fühlt... ;-)
Souvenirs, Postkarten etc... bekommt man am günstigsten bei den Bouquinisten am Quai du Louvre... auch hier am besten nicht gleich auf den ersten Stand stürzen, sondern ein wenig um schauen... wenn man sich am ersten Stand gleich über das 8 Postkarten für 10 FF Angebot freut, wird man sich nachher ärgern, wenn es drei Stände weiter 12 Stück für den gleichen Preis gibt. Freunde antiquarischer Bücher sollten sich hier sehr viel Zeit nehmen, hier kann man sicherlich auch das ein oder andere Schnäppchen machen.
Apropos Bücher: Unbedingt mal vorbeischauen sollte man im Buchladen "Shakespeare & Co." (Quartier Latin – 37, rue de la Bûcherie – gegenüber Notre Dame, nur halt auf der anderen Seite der Seine) – unten im Grunde ein normaler (total verwinkelter) Buchladen – oben (total urige schmale steile Treppe hoch) dann eine Art Bücherei – super viele Couchen, super viele (auch alte, seltene) Bücher, die dann aber nicht zum Verkauf sondern zum dort lesen bestimmt sind... In jeder Ecke sitzen dann auch ein paar Leute am schmökern...
Für Musiker lohnt sich die Rue dem Rome (nähe Gare St. Lazare M° St. Lazare oder Villiers) – dort reiht sich ein Musikgeschäft ans nächste... Auf der Straße stehen auch immer Kisten mit Sonderangeboten antiquarischer Musik... (aber bei Noten ist das ja relativ egal, wie alt sie sind)...
Super schön fand ich auch die rue Mouffetard (hinter dem Pantheon im 5. Quartier) – etwas ethnisch angehaucht mit super vielen kleinen Läden, Cafés und Restaurants... Studentenviertel, daher ist auch das Publikum dort generell etwas jünger.
Und abends
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Was das Abends ausgehen angeht, kann ich Euch leider nicht allzu viele Tips an die Hand geben. Das liegt nicht daran, dass wir nicht wegwaren, sondern eher daran, dass wir recht schnell unsere absolute Lieblingskneipe gefunden haben und dann fast immer dort waren:
Chesterfield Cafe (123, rue la Boétie). Wirbt mit Food, Drinks und Live Music und alles ist ziemlich gut. Die Speisekarte ist mexikanisch, spanisch angehaucht... Tacos, Tortillas, Fajitas, Nachos... Nicht unbedingt billig, aber an Pariser Verhältnissen gemessen stimmt das Preis-Leistungsverhältnis definitiv. Drinks sind teuer (Bier für umgerechnet 9 Mark). Dafür die Cocktails aber um so leckerer... Unbedingt probieren: Pina Colada – meines Erachtens der beste der Welt. Fast jeden Abend ist live Music, wobei sich das auf ca. 60-90 Minuten zwischen Mitternacht und ein Uhr beschränkt. Sehr unterschiedliche Bands, oft aus den Staaten, die dann jeweils über ein bis zwei Wochen mehrmals die Woche spielen. Montags oder Dienstags war immer so eine Art Open Stage mit Jungbands aus der Umgebung. Die coole Stimmung im Chesterfield wird sicher nicht unwesentlich von der Besatzung dort beeinflusst. Sind fast alles Leute zwischen 20 und 30, die für einige Monate in Paris sind und jetzt eben im Chesterfield jobben... Scheinen einen Wahnsinnsspaß bei der Arbeit zu haben, auch wenn es dort sicherlich nie stressfrei zugeht... Eine wahre Freude, den Barkeepern beim Shaken und Mixen der Cocktails zuzuschauen (insbesondere wenn Antonello da war *g*). Besonderes Highlight jeden Abend war wenn das Lied YMCA gespielt wurde.... Dann sprang nämlich die gesamte Besatzung auf die Theke und fing an dort zu tanzen... (Ich weiß, das gehört sicher alles zum Konzept der Kneipe und ist von vornerein so geplant, aber egal... es war auf jeden Fall jedes Mal wieder eine Mordsgaudi!)
Letztes Frühjahr war Salsa und Latino Music der Beat in Paris und so wurden wir auch eines Abends in eine entsprechende Diskothek mitgeschleift: Latina Café (Ecke rue de Washington, Champs-Elysées), war von der Musik her nicht schlecht, aber super teuer (100 Francs Eintritt, dafür war dann aber ein Getränk dabei (sonst kann man die sich auch nicht leisten). Zu erwähnen ist noch, das für die Pariser(innen) das abendliche Weggehen eine regelrechte Modenschau ist... Während man in Kneipen noch "normal" gekleidet reinkommt, ist das in vielen Clubs und Diskotheken nicht mehr der Fall... Jeans sollte man also lieber im Schrank hängen lassen... wobei man als Frau mit einem Lächeln sich auch manchmal an den Türstehern vorbeimogeln kann... ;-)
Ansonsten sollte natürlich noch das Viertel rund um die Bastille (insbesondere die rue de Lappe) erwähnt werden – dort sammeln sich abends die Menschenmassen... eine Kneipe neben der nächsten, dazwischen noch ein paar Restaurants, Clubs und Diskotheken...
Wer den Abend etwas ruhiger angehen möchte, sollte unbedingt mal abends einen Spaziergang durchs Montmartre machen... Insbesondere der place du tertre ist immer ein allgemeiner Treffpunkt (da sollte man sich aber vorher drüber im Klaren sein, ob man sich malen lassen will, sonst bekommt man ein Portrait schneller aufgeschwatzt und angefertigt bevor man sich umdrehen kann...). Super schön ist es auch, abends dann auf den Treppenstufen vor Sacre-Coeur zu sitzen. Dort ist auch immer recht viel los... Erinnerte mich ein wenig an die Spanische Treppe in Rom... Viele Leute, die dort sitzen, gemeinsam plaudern oder auch einfach nur die Aussicht über Paris genießen... Im Gegensatz zur italienischen Metropole herrscht hier kein Speisen und Getränkeverbot... also unbedingt noch eine Flasche Rotwein mitnehmen und einfach die Stimmung dort genießen... Irgendwer hat meist auch immer eine Gitarre dabei, so dass auch für die musikalische Untermalung gesorgt ist...
Doch noch ein paar Sight-Seeing Tips:
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Weiß nicht, ob es noch so ist, aber als ich dort war, wurde der Eiffelturm abends ab 7 zu jeder vollen Stunde mit tausenden kleinen Lichtern "erleuchtet". Egal, ob man nun direkt davor auf dem Place de Trocadero sitzt und gleichzeitig den tausenden von Kindern und Jugendlichen beim Rollerbladen- und skaten zuschaut, oder vom Sacre-Coeur aus rübergeschaut – ist auf jeden Fall ein sehr schöner Anblick, dieser funkelnde Eiffelturm.
Wer es sich irgendwie zeitlich einrichten kann, sollte einen Besuch nach Paris unbedingt so planen, dass er/sie an einem ersten Sonntag im Monat dort ist. An diesen 12 Tagen im Jahr herrscht nämlich "tarif gratuit" in allen Museen und Sehenswürdigkeiten. Das wissen natürlich dort auch fast alle, so dass man sich einen Besuch im Louvre lieber gleich sparen sollte (erst mal lange Schlangen vor der Pyramide und drinnen dann auch ziemlich voll). Lohnenswerter ist es vielmehr, so die ganzen kleineren Sachen anzuschauen, bei denen einem sonst meist der Eintritt zu teuer ist. Sainte-Chapelle, Invalidendom, etc...
Was mir sonst noch so einfällt
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Abhilfe gegen mögliche Langeweile schaffen die beiden Pariser Veranstaltungskalender pariscope und l'officiel des spectacles. Beide erscheinen wöchentlich, sind an jedem Zeitungskiosk zu erhalten, kosten 2 bzw. 3 FF und enthalten Seitenweise Veranstaltungstipps zu Parties, Kinofilmen, Vorträgen, Konzerten und so ziemlich allem was es sonst noch so gibt.
So... also jetzt also nichts wie hin ins Reisebüro und dann ab nach Paris!!!
Viel Spaß und schreibt mir ne Postkarte!
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sexygirlie84, 19.02.2002, 18:17 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
dein bericht gefällt. mir.die tipps hätte ich vor ner woche gebraucht. schau ma bei meinem paris bericht vorbei.greetinx
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~° 23 Schüler in Paris °~
19.02.2002, 17:14 Uhr von
sexygirlie84
Hey, schön das du ma vorbei schaust!! Ich hoffe du hast Spaß beim Lesen meiner Berichte!Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Hallo Leutz,
Da bin ich mal wieder mit einem neuen Bericht. Okay und worum geht es?! Na um meine Klassenfahrt nach Paris. Ich will euch auch gar nicht weiter warten lassen, sondern fange gleich mal an euch von meinen Erlebnissen zu erzählen.
~~~~~~~~~~~~~~ Vorbereitungen~~~~~~~~~~~~~~~~~
Ehrlich gesagt kann ich dazu nicht viel sagen, da es ein paar Girls aus meiner Klasse geregelt haben. Aber mal sehen was ich so zusammen bekomme.
Da wir auf Klassenfahrt fahren wollten, kam unsere Lehrerin auf die Idee, das in den Unterricht mit einzubeziehen. So sollte jede Gruppe sich ein Zielaussuchen und darüber eine Präsentation halten. Das heißt man musste auch so gut wie alles planen, nur halt nicht buchen.
Am Ende nach dem alle ihre Ziele präsentiert hatten, haben wir abgestimmt wohin es gehen sollte. Die Entscheidung fiel also auf Paris.
Den Rest hat dann ein Girl aus meiner Klasse geklärt, die Kontakte zu einem Reisebüro hat.
Wir anderen mussten dann nur noch das Geld bezahlen und so ne Einverständniserklärung unterschreiben lassen.
~~~~~~~~~~~~~~ Reiseunternehmen ~~~~~~~~~~~~~~~~
Gefahren sind wir mit Rainbow Tours von Hannover aus. Rainbow Tours hat auch ein komplettes Programm für die 3 Tage erstellt. An dem man teilnehmen konnte. Was wir aber nicht getan haben.
~~~~~~~~~~~~~~~~ Hotel ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Unser Hotel „Hotel Angletterre“ befand sich im 18. Viertel in Paris.
Wir persönlich fanden die Gegend nicht so schön. Sie bekam von uns den Namen GHETTO. Als Mädchen bzw. Frau kann man schon sagen das es gefährlich ist abends alleine auf die Straße zu gehen. Da stehen die Männer reihenweise an der Straße und begaffen einen. Besonders blonde Mädchen sind dort wohl sehr begehrt. Das hat auch eine französische Klassenkameradin bestätigt. Einige Mädchen von uns wurden sogar von der Straße gezogen. Also rate ich euch geht immer mit männlicher Begleitung dort durch die Straßen!
Aber zurück zum Hotel. Es war ein sehr einfaches Hotel. Das Hotel hatte einen Stern. Ich hatte mit einer Freundin ein 2-Bett-Zimmer. Dort standen 2 Betten, 1kleiner Tisch mit 2 Stühlen und ein Schrank drin. Es waren weiche Betten. Die Betten hatten ein Lacken als Decke dazu dann noch 2 Wolldecken. Da die Heizung nicht funktionierte habe ich auch noch die Tagesdecke als Decke benutzt. Dann hatten wir in unsrem Zimmer ein eigenes Badezimmer. In dem befanden sich ein Waschbecken mit Spiegel, eine Toilette und eine Dusche. Die Dusche war aber schon recht klein. Aber wir hatten warmes, fließendes Wasser. :o)
In dem Hotel gab es auch einen Fahrstuhl, doch ich rate euch benutzt in nicht.2 Mädchen aus meiner Klasse sind in dem Fahrstuhl stecken geblieben. Und das nur weil die eine ausgerutscht ist. Unsere Zimmerschlüssel mussten wir unten an der Rezeption abgeben wenn wir das Hotel verlassen hatten. Das Frühstück war auch nicht so toll. Erst mal war der Raum sehr klein. Wir 23 Leute haben gerade so reingepasst. Dann bekam man 1 halbes Baguette, das auch nicht sehr groß war. Dazu bekam man Marmelade und Butter. Das waren aber nur kleine Portionen. Ihr kennt doch bestimmt diese Dinger die man auf Raststätten bekommt (Marmelade, Nutella etc.) So was war das. Dann durfte man sich noch aussuchen ob man Tee, Cafe au Lait oder Kakao haben möchte. Das war’s dann auch schon. Gefrühstückt wurde bei uns um 8:30Uhr.zurückimhotelmussten wir unter 18-jährigen um 24h die anderen...hmhm weiß ich gar nicht, ich glaube 2h, aber da einige erst um 4h oder so da waren weiß ich es nicht. gg
So viel zu unserem Hotel.
~~~~~~~~~~~~~~~~ Abreise ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Am 6.2 haben wir haben uns Abends ab 19h am Busbahnhof in Hannover getroffen. Um 19h30 sollten alle da sein. Gegen 19:45h kam unser Bus und wir konnten unsere Koffer einladen. Für uns war der hintere Teil gebucht. 20h war dann die Abfahrt Richtung Paris. Doch unser erstes Ziel war Köln. Köln haben wir um ca. 24h. Dort hatten wir dann 45min Aufenthalt am Bahnhof, da wir auf eine andere Gruppe warten mussten die zugestiegen sind. Um 1h ging es dann endlich Richtung Paris. Nachdem wir anfangs doch sehr laut waren, wurden wir am Ende ruhiger da die meisten geschlafen haben. Ach ja, zum Anfang haben wir von unserem Reiseleiter Rene ein Quiz über Paris bekommen das wir machen sollten. Es gab sogar was zu gewinnen. Eine aus unserer Klasse hat es gewonnen. Sie bekam eine Flasche Sekt und ne riesen Packung Erdnüsse.
~~~~~~~~~~~~~~~ Anreise ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Um ca. 8h kamen wir in unserem Hotel an. Doch die Freude war nur kurz. Denn wir durften nur unser Gepäck abstellen. Denn die Zimmer durften wir erst um 13h beziehne. Was wir ziemlich doof fanden, denn alle waren ko von der Reise und wollten sich ausruhen. Wir durften dann bis 13 h durch Paris laufen und damit begann auch der erste Tag.
~~~~~~~~~~~~~~~~ 1. Tag ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wie gesagt haben wir uns dann auf den Weg gemacht die Zeit totzuschlagen. Als erstes haben wir mit unserer Klassenlehrerin die Kirche Sacre Coer angeschaut. Dort haben wie die schöne Aussicht auf Paris am Morgen genossen. Danach gingen wir zum Montmartre gegangen, wo wir uns in ein Café gesetzt haben. Wir sind dann noch ein bisschen rumgegangen, danach durften wir uns dann trennen. Wir sind zurück in die nähe des Hotels gegangen, da wir da ein McDonalds gesehen hatten. Dort aßen wir dann erst mal, doch zu empfehlen ist es nicht. Wir haben einen McChicken gegessen doch der schmeckte wie Gummi. *bäh* Geht lieber zu Quick. :o) Um 13uhr haben wir uns dann wieder im Hotel getroffen. Als dann endlich unser toller Rene kam und das mit den Zimmern geklärt hatte, konnten wir sie beziehen. Meine Freundin und ich hatten wie schon erwähnt ein Doppelzimmer. Wir haben dann ausgepackt und ich bin duschen gegangen. Dann waren wir noch bei den Jungs im Zimmer und haben etwas gequatscht. Dann sind wir einkaufen gegangen. Gegen 22h bin ich dann mit den anderen aus meiner Klasse in eine nahe gelegene Bar gegangen, wo wir Cocktails getrunken haben. Ich habe einen LONG ISLAND ICE TEA für 7,50€ getrunken (es war ein recht großes Glas). Danach sind ein paar noch in eine Disco gegangen. Wir anderen sind zurück ins Hotel, da wir schon ziemlich fertig waren.
~~~~~~~~~~~~~~~~ 2. Tag ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Um halb 8h war für uns die Nacht zu Ende. Wir mussten um 8.30 Uhr beim Frühstück sein. Als alle fertig waren haben wir uns auf zur U-Bahnstation „Barbés Rochechouart“ gemacht. Von dort aus sind wir mit der 4 bis „Gare de l’Est“ gefahren, dort sind wir in die 7 gestiegen bis „Louvre Rivoli“. Und wo waren wir da? Ja genau, am Louvre. Es dauerte eine Zeit bis unsere Lehrerin endlich die passende Kasse gefunden hatte. Ach ja, Jugendliche bis 18 zahlen keinen Eintritt!!!! Dann hatten wir 2 Stunden oder 2 1/2 Std. Zeit durch das Museum zu streifen. Empfohlen hat sie uns die MONA LISA und die GEMÄCHER NAPOLEONS. Meine Freundin und ich haben uns beides angeschaut. Auf dem Weg zur Monalisa sind wir an schönen Bildern vorbei gegangen. Es war italienische Kunst und französische, so weit ich mich erinnern kann. Wir sind auch an den weißen Staturen vorbei gegangen. Den fehlten meist die Geschlechtsteile. Unsere Lehrerin erklärte uns dann das die katholische Kirche diese Freizügigkeit nicht gut fand und daher veranlasste die Geschlechtsteile abzuschlagen. Nun gingen wir weiter zu den Gemächern Napoleons. Man kam in einen Saal der mit 5 Kronleuchtern. Es war echt atemberaubend. In dem Raum standen grüne Pflanzen und schöne Sofa. Wenn mein weiter ging kam man zu der Tafel wo er gespeist hat. Über dem großen Tisch hingen weitere 3 Kronleuchter. Danach kam das Bett. Es war meiner Meinung nach ziemlich klein und es war blau. Ich habe im Laufe des Tages noch erfahren das Napoleon auch nicht viel größer als 1,50m war. :o)
Nach dem Louvre durften wir wieder machen was wir wollten. Unsere Lehrerin hat angeboten das man mit einige Sachen besichtigt. Leider waren meine Freundin und ich aber sooooooo müde das wir mit nochein paar anderen Girl zurück ins Hotel gefahren sind. Vorher wollten wir aber noch was essen. Da McDonalds in Frankreich ja nicht so das Wahre ist, haben wir beschlossen zu quick zu gehen.
Quick ist auch eine Fast Food - Kette. Ich habe mir ein Chicken Dip Menü bestellt. Das Menü bestand aus 1 Cola, 1 Portion Pommes und ca. 7 Chicken Dips mit Currysauce. Natürlich kann man sich die Größe des Menüs und die Sauce aussuchen. Bezahlt habe ich 5,20€ (gr. kostet 5,40€). Es sieht teuer aus doch in Paris war alles teurer auch McDonalds.
Zurück im Hotel haben wir uns ins Bett gelegt und bis 19 Uhr geschlafen. Eigentlich wollten wir dann abends zur Champs Elyseés gehen. Doch alleine fanden wir es zu gefährlich. So saßen wir den Abend bei Klassenkameraden im Zimmer.
~~~~~~~~~~~~~~~~ 3. Tag ~~~~~~~~~~~~~~~~
Nun war er da, der letzte Tag in der Stadt der Liebe. Wir mussten wieder um 7:30 Uhr aufstehen, da unser Bus um 8:45 Uhr kam und unsere Koffer abgeholt hat. Doch einsteigen durften wir nicht. Unser Frühstücksraum war überfüllt mit fremden Leuten, so kam ich erst um 9:10 Uhr dazu zu frühstücken. Um 9:45 waren die Letzten dann fertig (ich auch) und wir konnten los zur U-Bahn. Heute stand Notre Dame auf dem Programm. Leider weiß ich nicht mehr mit welchen U-Bahn Stationen wir gefahren sind, wir sind auf jeden Fall ein paar Mal umgestiegen. Was Notre Dame ist müssten die meisten eigentlich wissen. Es ist eine katholische Kirche in der früher angeblich mal Quasimodo gelabt hat. :o) Die Kirche ist echt hübsch. Auch wenn ich finde das solche alten Kirche fast immer gleich ausschauen.
Danach hatten wir wieder Freizeit bis 21.30 Uhr. Wir haben uns diesmal überlegt mit unserer Lehrerin mit zu gehen.
Da es echt viel war was wir uns angeschaut haben zähle ich die Sachen nur auf und schreibe einen Satz dazu.
1. An der seine gibt es die Bukimisten. Das sind kleine Stände die immer da stehen. Leider waren nur sehr wenige da, so sahen wir fast nur verschlossene. Unsere Lehrerin meinte dort findet man alles was man über Literatur wissen will.
2. Wir sind in Cartier Latin rumgegangen. Wenn ich mich nicht irre, wohnen da viele lateinamerikanische Leute.
3. Dann sind wir ins Studentenviertel „Saint German“ rumgegangen.
4. Wir haben uns auch die Kirche „Saint German du Prés“ angeschaut.
5. Danach sind wir mit der Metro nach „Montpernasse“ gefahren.
6. Wir haben uns auf dem Boulevard „Raspaile“ die vielen Schulen angesehen, auf eine von ihnen ging unsere Lehrerin. Und haben einen Café getrunken.
7. Dann gingen wir weiter in das Shopping Center beim Montpernasse. Ich weiß gar nicht was das Montpernasse ist. Ich weiß nur das es sehr groß war und man mit einem Fahrstuhl hoch fahren konnte.
8. Wir gingen dann die „Rue de Rennes“ entlang auf der suche nach einem Fast Food Laden, doch der Einzigste den wir fanden war total voll.
9. Also fuhren wir zurück ins „Ghetto“ und haben was bei Quick gegessen.
10. Wir überlegten uns was wir nun machen könnten. Dann beschlossen wir zu den „Les Halles“ zu fahren. Es war ein großes überdachtes Einkaufszentrum.
11. Danach kamen wir an einer Kirche vorbei die wir auch besichtigt haben. An einer Ecke setzten wir uns in ein Café und tranken eine Cola.
12. Dann gingen wir ins Pompidou gegangen. Es ist sehr modern und es gibt dort auch eine Galerie. Da es aber was gekostet hat sind wir dort nicht hingegangen. Von da aus ging es weiter zur „Rue Rivoli“.
13. wir fuhren dann mit der Bahn zur Galerie „La Fayette“.
14. Da wir nach all diesen Sachen noch ca. 2 Stunden Zeit hatten fuhren wir zum Bahnhof „Gar de l’Est“, setzten uns dort in ein Café und tranken Cola.
Um 21:45 haben wir uns mit den anderen getroffen. doch wir waren alle schon 20:30 auf der „Champs Elyseés“.
Um 21.45 kam endlich unser Bus. Wir fuhren los zur Lichterrundfahrt. Paris bei Nacht. :o)
Gegen 22:45 Uhr machte es rums, ein Auto raste voll in die Seite unseres Busses. Unser Reiseleiter und unser Busfahrer stiegen aus und konnten ganz normal mit den Franzosen reden. die fahren ja eh wie die bescheuerten und waren wohl daran gewöhnt. gg.
~~~~~~~~~~~~~~~~ Abreise ~~~~~~~~~~~~~~~~
Um ca. 23.2 Uhr ging es endlich Richtung Heimat. Von der Rückfahrt habe ich persönlich nicht sehr viel mit bekommen, da ich geschlafen habe. das haben aber eigentlich alle von uns gemacht. Um 8:45 Uhr kamen wir wieder in Hannover an und wurden von Eltern und anderen Familienmitgliedern oder Freunden freudig empfangen.
~~~~~~~~~~~~~~ Meine Meinung ~~~~~~~~~~~~
Also, mir hat die Klassenfahrt persönlich ganz gut gefallen.
Paris ist nicht unbedingt meine Lieblingsstadt. Ich finde sie doch sehr dreckig und teuer. Aber gut, trotzdem ist Paris immer noch ein Besuch wert. Diese Stadt hat wirklich schöne
Sehenswürdigkeiten. Die Franzosen selber sind auch sehr kontaktfreudig und helfen einen gerne wenn man eine Frage hat. Was mir noch nicht an den Franzosen gefällt ist, das sie wir die Säue fahren. :o) Manchmal habe ich mich auch gefragt wozu es dort Ampel gibt, die werden eh selten gebraucht.
Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in meine Klassenfahrt und Paris geben.
Ich habe den bericht nur auf meine eigene Erfahrung geschrieben.
Greetinx
Euer
SexyGirlie84 weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Der Klassiker unter den Städten
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Jeder will es gesehen haben:
Louvre, Arc de Triophe, Eiffelturm, Champs – Elysées.... und wer einmal in Paris war, kommt immer wieder, weil man alles noch mal sehen kann und die Stadt einfach nie langweilig wird.
Der Louvre, einst Königspalast, besitzt über 30.000 Exponate, das wohl bekannteste ist die Monalisa.
Auf der Camps – Elysées flanieren Menschen aus allen Herren Ländern.
Und den schönsten Blick hat man bei Nacht vom Eiffelturm. Abends sollte man auch beim Centre Pompidou vorbeischauen, auf dem Platz davor zeigen Feuerschlucker und Jongleure ihr können.
Was wäre die Stadt Paris ohne ihre großen Revuen, Shows und Varietés? Die besten gibt es im Moulin Rouge, Crazy Horse, Lido oder Paradis Latin.
Interessiert sich jemand für Bilder, sollte er unbedingt durch das Künstlerviertel, Montmartre gehen es liegt direkt beim Sacré Coeur. Dort können günstig Ölgemälde oder auch andere Bilder gekauft werden.
Wer das neue Paris sehen möchte muß in Richtung Grand Arche gehen. Anschauen muß man sich auf alle Fälle auch Notre Dame und Dome des Invalides mit dem Grab vom Kaiser Napoléon.
Und wer noch etwas Zeit hat, kann eine Rundfahrt auf der Seine machen oder einen Abstecher ins Euro Disney. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Andreas1501, 13.02.2002, 20:57 Uhr
Bewertung: weniger hilfreich
Etwas ausführlicher dürfte es schon sein, Paris hat doch soooo viel zu bieten... Gruß Andreas
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Paris - die romantische Metropole...
12.02.2002, 19:04 Uhr von
astrosoft
Ich bin ein naturverbundener Musikliebhaber, der sich viel mit EDV beschäftigt und gerne ins fern...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Paris ist eine überwältigende Stadt. Viele Sehenswürdigkeiten kann man bequem an einem oder zwei Tagen zu Fuß erreichen. Die besten Reisezeiten sind Mai, Juni, September und Oktober, wenn es meist weder schwül noch nasskalt ist. Für die Einreise aus den Staaten der EU genügt ein gültiger Reisepass. Bürger der Schweiz benötigen einen Reisepass.
Da es in Frankreich keine verbindlichen Ladenschlusszeiten gibt, kann man sich hier nur nach groben Richtwerten halten. Die meisten größeren Geschäfte haben werktags so meist von 9.30 bis 18.30 Uhr geöffnet. Banken haben oft von 12.00 bis 14.30 Mittagspause und sind auch abends nur bis 16.00 Uhr geöffnet. Montags haben sie oft Ruhetag. Bessere Restaurants und viele Einzelhandelsgeschäfte akzeptieren die gängigen Kreditkarten. Geld wechseln kann man in amtlichen Wechselstuben und Banken.
Telefonieren kann man in den meisten Telefonzellen nur noch mit Télecartes, die es in Postämtern oder Tabakläden zu 50 und 120 Einheiten gibt. Offiziell ist es übrigens seit 1992 verboten, in öffentlichen Gebäuden, Restaurants, Hotels und überdachten Plätzen zu rauchen.
Wohnt man nicht in der Innenstadt, was wegen der hohen Hotelpreise auch nicht jedem zu empfehlen ist, ist es das Beste, mit der hervorragend ausgebauten Métro zu fahren. Am besten holt man sich an einem Schalter gleich zehn Fahrscheine ("Carnet"), die dann im Vergleich zu den Einzelbillets ca. 40% billiger sind. Taxis sind prinzipiell etwas günstiger als in Deutschland. Mit dem Mietwagen in der Stadt herumzufahren ist jedenfalls nicht anzuraten. Man sehe sich nur mal den chaotischen Verkehr am und um den Triumphbogen an!
Sehenswürdigkeiten gibt es in der Seinemetropole genügend. Es empfehlen sich zwei bis drei größere Spaziergänge durch die Innenstadt sowie Abstecher zur Kirche Sacre Coeur, dem Montparnasse Gebäude (auf die Aussichtsplattform hochfahren!), Versailles und Disneyland Paris.
In der Innenstadt bietet sich ein - in Etappen aufgliederbarer - Spaziergang an, der an der Bastille nordöstlich der Ile de la Cité beginnt. Von hier aus gelangt man am sehr schönen Place des Vosges vorbei zum Hotel de Ville, dem Rathhaus. Von hier aus begibt man sich am besten auf die Ile de la Cité mit seiner Hauptattraktion der Notre Dame sowie der Saint-Chapelle. Etwas nördlich liegt das Kulturzentrum Centre Pompidou und weiter westlich die ehemaligen Lagerhallen Les Halles. Wieder zurück zur Seine erreicht man gleich das beeindruckende Schloss des Louvre mit seiner gläsernen Pyramide im Innenhof. Anschließend gelangt man automatisch in der Schlossgarten Jardin des Tuileries. Etwas nördlich befindet sich der sehenswerte Place Vendome und noch weiter dann die Oper. Weiter Richtung südwesten gelangt man zur "La Madeleine" und zu dem großen Platz von Paris, dem Place de la Concorde. Nun, da man schon den Triumphbogen sehen kann schlendert man gemütlich die Prachtstraße Champs Elysée entlang, zuerst duch die Allee, dann gesäumt von den bekannten edlen Geschäften.
Wer Zeit hat, kann von hier aus in die "neue Welt", zur Bürostadt La Defense rausfahren, die man vom Triumphbogen schon in der Verlängerung sieht. Ansonsten geht man weiter Richtung Süden und gelangt zum Palais Chaillot, von dem man aus einen bombastischen Blick auf den nun nahen Eiffelturm hat. Es bietet sich nun an, die Seine zu überqueren und die 60 FF für eine Fahrt auf die oberste Plattform des 1889 erbauten Turmes zu erübrigen.
Südlich der Seine kann man nun über das Hotel des Invalides, den Palais Bourbon, das Musée d'Orsay und den Palais de Justice letztlich in den Stadtteil Saint-Germain-des-Prés gelangen. Hier sollte man sich in eines der vielen Cafés setzen und die Atmosphäre geniessen...
Weitere Informationen und Bilder finden sich bei
http://www.astrosoft.de/paris/ weiterlesen schließen
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