Paris Testberichte
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Pro & Kontra
Vorteile
- Mit gutem Stadtplan kein Problem
- Eine neu und völlig andere Sichtweise der Stadt zu erleben.
- tolle Sehenswürdigkeiten, wunderschöne Architektur, meist besseres Wetter als in Deutschland, nette Bewohner, lecker Essen (besonders in den Cafés), der Louvre, Stadt der Liebe, Métro fahren macht soviel Spaß
- schöne stadt, viele sehenswürdigkeien, mode
- Da muss man einfach mal hin
Nachteile / Kritik
- Nichts für zaghafte Autofahrer
- Soll jeder selber definieren
- zum Teil recht teuer, mein französisch ist recht schlecht
- schmutzig, zum teil sehr teuer
- Saufen und Rauchen kann teuer werden
Tests und Erfahrungsberichte
-
Paris hautnah...
4Pro:
schöne stadt, viele sehenswürdigkeien, mode
Kontra:
schmutzig, zum teil sehr teuer
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Leserinnen und Leser. Da ich ja vor kurzem einen Städtetrip nach Paris machte, möchte ich euch in Form eines Berichtes daran teilhaben lassen.
Im Frühjahr beschloss ich mit einer Freundin uns doch mal Paris anzusehen und warteten daher auf ein günstiges Angebot. Schließlich ergatterten wir ein super Angebot und schlugen sofort zu.
***Wie kam ich auf Paris***
Nun ja, da ich gerne Städte auf eigene Faust erkunde und ich immer schon mal nach Paris wollte und auch eine sehr gute Freundin von mir meine Meinung teilte, beschlossen wir im Frühjahr mal nach Angeboten zu suchen und siehe da, wir wurden fündig. Da diese Freundin im Juni ihren 25. Geburtstag feierte, beschloss die Clique, ihr einen Reisegutschein zu schenken und ich ihre Begleitperson sein sollte, da ich ja unbedingt mitwollte. So haben wir das dann auch gemacht und ihre Freude war natürlich riesig.
Wir mussten dann nur noch das Datum ausmachen und die Reise fixieren. Wir entschieden uns für den Termin 15. bis 18. September 2005, da der Herbst für Städtereisen sehr gut geeignet ist und es auch vom Urlaub her bei uns beiden kein Problem darstellte.
***Einleitung***
Paris ist die Hauptstadt von Frankreich, hat 2,1 Millionen Einwohner und gehört zu den größten Metropolen Europas. Jährlich zieht es 27 Millionen Besucher in die Stadt der Liebe.
Die Stadt hat eine Fläche von rund 105 km². Paris ist in 20 Stadtteile und 80 Viertels unterteilt.
Paris ist auch eine wichtige Modemetropole und viele bekannte Modeschöpfer haben dort ihre Geschäfte.
***Anreise***
Gebucht haben wir über das Reisebüro OPTIMUNDUNS. Diese Reise beinhaltete den Flug von Wien nach Paris, 3 Nächte inklusive Frühstück in einem 3 Sterne Hotel namens MIRIFIC OPERA Hotel. Auf das Hotel möchte ich jedoch jetzt nicht näher eingehen, da dies in eine andere Kategorie gehört. Gekostet hat dies pro Person € 302 Euro. Dieses Angebot fand ich total in Ordnung.
Geflogen sind wir mit der AIR FRANCE.
Am Abflugtag fuhren wir mit dem Zug nach Wien (Westbahnhof) und anschließend mit dem Airport Bus zum Flughafen Wien Schwechat und um 15.30 Uhr startete unser Flug nach Paris (Charles de Gaulle)
Die Flugzeit betrug 1 Stunde und 40 Minuten.
Am Flughafen in Paris angekommen, nahmen wir den Airport Bus, der direkt vom Flughafen wegfuhr. Dieser brachte uns direkt ins Zentrum genauer gesagt zum Triumpfbogen. Der Airportbus kostete uns € 12 Euro pro Person und die Fahrzeit betrug in etwa eine Stunde, da sehr viel Verkehr war.
Vom Triumpfbogen fuhren wir dann per Metro zu unserem Hotel. Dies war nicht sonderlich weit, wir mussten nur einmal umsteigen. Benötigt haben wir ca. ein halbe Stunde.
Als wir bei der Metrostation angekommen war kauften wir uns 10 Einzelfahrscheine für € 10,70 pro Person.
Dies taten wir, weil mir vorher ein Arbeitskollege gesagt hat, dass wir uns kein 3 Tagesticket kaufen sollten, da dies ziemlich teuer ist und wir mit 10 Ticket bestimmt auskommen würden. So war es dann auch.
So, nun möchte ich euch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Paris vorstellen. Ich werde versuchen mich halbwegs kurz zu halten und nur das Wichtigste dazuschreiben, damit das Lesen nicht zu langweilig wird.
***Sehenswürdigkeiten***
*Eiffelturm*
Der Eiffelturm wurde 1889 von Gustav Eiffel erbaut und er ist das wichtigste Wahrzeichen von Paris. Er ist 320 m hoch und von der obersten Plattform (290 m) des Eiffelturms beträgt die Sichtweite bei klarer Sicht ca. 70 km. Der Turm hat ein Gesamtgewicht von ganzen 10000 Tonnen. Wahnsinn, oder??!!
Bereits mehr als 200 Millionen Menschen haben den Eiffelturm bereits besucht und es kommen jährlich 5,6 Millionen Besucher hinzu.
Als der Eiffelturm 1889 eröffnet wurde, war er bei der Bevölkerung ganz und gar nicht beliebt und war den meisten ein Dorn im Auge, doch heute kann man sich den Eiffelturm von Paris nicht mehr wegdenken- denn ohne Eiffelturm wäre Paris wohl nicht Paris.
Wenn man Paris besucht, muss man einfach den Eiffelturm besuchen und wenn schönes Wetter ist, die Gelegenheit nutzen um die tolle Aussicht zu genießen.
Die oberste Plattform erreicht man mit dem Lift und kostet ganze € 10,70- jedoch ist es das Geld allemal wert, denn die Aussicht ist gigantisch.
In der zweiten Etage befindet sich das Restaurant JULES VERNE, dies besitzt einen eigenen Aufzug. Wir kehrten jedoch nicht ein, da wir erst kurz zuvor gefrühstückt hatten und es sollte ja auch nicht gerade günstig sein.
Bei einem Besuch des Eiffelturmes sollte man etwas mehr Zeit einrechnen, da es schon mal zu längeren Wartezeiten am Eingang kommen kann, da sich sehr, sehr viele Touristen dort aufhalten. Deshalb waren wir gleich um 9.00 Uhr dort und mussten nur eine ¾ Stunde Wartezeit in Kauf nehmen.
Der Eiffelturm hat täglich von 9.00 bis 24.00 Uhr geöffnet
Den Eiffelturm erreicht man am besten mit der RER Station Champ de Mars- Tour Eiffel oder mit der Metro- Station Bir-Hakheim.
*Sacre Coeur*
Die Sacre Coeur befindet sich auf dem 130 m hohen Hügel von Montmartre und ist ein Denkmal der romanisch-byzantinischen Bauweise. 1875 wurde mit dem Bau begonnen und erst nach Ende des 2. Weltkrieges fertiggestellt. Die Sacre Coeur erreicht man durch Treppen. Von oben hat man einen wunderschönen Ausblick auf Paris.
Die Kirche sollte man am Besten am Morgen oder am Abend besuchen, denn zu diesen Zeiten ist der Besucheransturm nicht ganz so groß.
Das Fotografieren ist in der Kirche leider verboten, aber verständlich. Der Eintritt ist frei.
Die Sacre Coeur erreicht man mit der Metro- Station Anvers.
*Arc de Triomphe*
Der Triumpfbogen wurde in den Jahren 1806 bis 1836 zu Ehren der französischen Armee errichtet und befindet sich in der Mitte des Place Charles de Gaulle.
Gebaut wurde der Triumpfbogen von den Architekten Chalgrin und Raymond und in Auftrag gegeben wurde das Bauwerk von Napoleon.
Er ist 50 m hoch und 45 m breit. Der Bogen hat eine Höhe von 29 m.
Unterhalb der Terrasse befindet sich ein Museum, dass sich mit der französischen Geschichte und Armee auseinandersetzt.
Die Terrasse des Bogens kann man ebenfalls besuchen, allerdings weiß ich nicht wie viel dies kostet, da wir nicht oben waren, da sich so viele Leute anstellten. Aber der Preis dürfte laut Internet an die € 8 Euro betragen.
*Notre Dame*
Ich denke „Notre Dame“ ist jedem ein Begriff- alleine schon aus dem Film „Der Glöckner von Notre Dame“.
Hier wurden Könige und Königinnen gekrönt.
Der Stil von Notre Dame ist Früh -und Hochgotik und der Bau dauerte von 1163-1345.
Die Kathedrale wurde schon sehr oft restauriert und wenn „Der Glöckner von Notre Dame“ sie nicht zu neuem Leben erweckt hätte, wäre sie vielleicht gar nicht so bekannt geworden.
Der Innenraum der Kathedrale ist 130 m lang, 48 m breit und 35 m hoch.
Das Fotografieren ist im Innenraum eigentlich verboten, aber als wir Notre Dame besuchten, hielt sich niemand daran und fast jeder fotografierte und auch meine Freundin und ich konnten einige Bilder schießen.
Die Kathedrale hat täglich von 8.00 bis 18.45 Uhr geöffnet
Notre Dame erreicht man mit der Metro- Station Cite oder Station St-Michel Notre Dame- von da sind es nur noch wenige Meter zu Fuß.
*Champs Elysees*
Die Champs Elysees ist eine der schönsten Straßen der Welt. Sie beginnt am Place de la Concorde und endet am Triumpfbogen. Sie ist 2 km lang und 71 m breit und es ist immer total viel Verkehr, alleine schon wegen den Besichtigungsbussen.
Wegen ihrer Breite finden auch Paraden zum Nationalfeiertag statt.
Die Bebauung der Champs Elysees begann 1830. Sie ist wohl die bekannteste Adresse, was Nobelrestaurants und Nobelgeschäfte betrifft. Hier findet man Hugo Boss, Luis Vitton, Chanel, Dior,... Aber es sind auch durchaus günstigere Geschäfte zu finden wie zB. Promod, Zara, Morgan,.. und auch einige Frittenbuden sind auf der Champs Elysess zu finden unter anderem auch Mc Donalds.
Die Champs Elysees erreicht man ebenfalls am besten mit der Metro- Station Charles de Gaulle, Place de la Concorde, Franklin Roosevelt und Champs Elysees Clemenceau.
*Galeries Lafayette*
Für Shopping Liebhaber ist das Lafayette ein unbedingtes Muss. Hier ist jedoch das Shoppen ziemlich teuer, da hier meist nur teure Designermode vertreten ist. Aber gesehen muss man es hald haben.
Wer aber das Shopping nicht so gerne mag (die Männer) können auch auf die Aussichtsterrasse gehen und sich einen kleinen Snack genehmigen um da auf ihre einkaufslustigen Frauen zu warten.
*Louvre*
Der Louvre ist ein nationales Kunstmuseum und er wurde ursprünglich als Palast der französischen Könige erbaut.
Im Louvre sind die wichtigsten Kunstsammlungen der Welt gesammelt.
Der Louvre selbst ist in 7 verschiedene Abteilungen unterteilt.
Am bekanntesten ist die Gemäldeabteilung. Hier hängt die berühmte MONA LISA (von Leonardo da Vinci), aber auch Werke von Rubens und Rembrandt.
In den anderen Abteilungen stehen ägyptische und orientalische Altertümer sowie auch römische, griechische und etruskische Kunstschätze.
In einer anderen Abteilung kann man sich Einrichtungsgegenstände des 18. Jahrhunderts ansehen, dass ebenfalls sehr interessant ist.
Um sich im Louvre zurecht zu finden, gibt es natürlich Broschüren, die in verschiedenen Sprachen erhältlich sind.
Die Öffnungszeiten wechseln im Louvre öfters und es gibt auch Ruhetage, aber wie es momentan aussieht, weiß ich leider nicht, da wir unter Tags dort waren und so viele Besucher da waren, dass wir darauf nicht geachtet haben.
Wenn man sich für gewissen Abteilungen interessiert sollte man sich vorher überlegen, welche man sehen möchte, dann kann man die Ticket bereits vorbestellen und das verhindert dann oft sehr lange Wartezeiten.
Man kann sich daher entweder einen Museumspass kaufen oder ein Ticket in einer FNAC-Filiale kaufen. Ich denke, wer sich alle Abteilungen ansehen möchte, muss mehr als einen Tag rechnen, da der Louvre so groß ist und man sollte sich ja dann doch Zeit nehmen.
Wir persönlich waren in keiner Abteilung, da wir nur 2 ½ Tage Zeit für Paris hatten und ich muss ehrlich gestehen so interessieren tut es mich dann auch nicht wirklich und uns waren andere Sachen wichtiger, aber drinnen waren wir- im Hauptgebäude.
Erreichen kann man den Louvre mit der Metro- Station Palais-Royal Musee du Louvre, Louvre Rivoli.
*Invalidendom*
Der Invalidendom ist ein Denkmal der französischen Armee. Hier ist Napoleon beigesetzt.
Gegründet und auch erbaut wurde der Dom vom König Ludwig den 14..
Auf 10 000 m² sind Waffen, Geschütze sowie persönliche Gegenstände von Napoleon ausgestellt.
Der Besuch des Invalidendoms ist kostenlos. Man muss nur bezahlen, wenn man das Grab Napoleons betrachten möchte. Wie viel es kostet, weiß ich allerdings nicht, da wir uns es nicht angesehen haben, sondern nur die Waffen betrachtet haben.
Erreichen kann man den Invalidendom mit der RER Invalides oder mit der Metro Station Varenne.
*Pont-Neuf*
Die Pont-Neuf ist die bekannteste Brücke von Paris. Und sie stammt aus dem Jahre 1607. Übersetzt bedeutet Pont-Neuf- NEUE BRÜCKE, sie ist jedoch die älteste von Paris.
Da die Brücke schon so alt ist, wurden gewisse Teile schon restauriert.
Erreichen kann man die Brücke mit der Metro- Station Pont Neuf am Place de l´Ecole.
*Place de la Conorde*
In der Mitte des Platzes steht der 3000 Jahre alte Obelisk aus Luxor (Ägypten). Er stand einst vor dem Tempel Ramses dem II und er hat eine Höhe von 23 m. An den Seiten befindet sich 2 Bronzebrunnen.
*Moulin Rouge*
Sehr bekannt ist auch das Moulin Rouge. Übersetzt bedeutet es „Rote Mühle. Das Moulin Rouge ist in Montmartre beheimatet und in diesem Viertel sind mehrere Sexshops und andere einschlägige Etablissements zu finden.
Jedoch ist der Eintritt und die Teilnahme an diversen Shows sehr teuer. Als wir dort waren kostete der Eintritt mit einem Glas Champagner € 119. Wir haben uns daher das Moulin Rouge nur von heraußen angesehen, außerdem ist am Abend die Schlange der Menschen immer sehr, sehr lange.
Erreichen kann man das Moulin Rouge mit der Metro- Station Maubert-Mutualite, Anvers-Sacre Coeur oder Abbesses-Butte-Montmartre.
*Disneyland*
Das Disneyland Paris liegt ca. 30 km außerhalb von Paris.
Wir haben das Disneyland nicht besucht, weil es uns eigentlich weniger interessiert hat und weil die Zeit auch zu knapp gewesen wäre und mit nur einen Tag kommt man so oder so nicht aus, denn wenn man schon dort ist, möchte man dann doch alles oder soviel wie möglich sehen und das Disneyland Paris sehr gut besucht ist, gibt es natürlich auch dort teilweise sehr lange Wartezeiten bei den einzelnen Achterbahnen und sonstigen Attraktionen. Aber einen kurzen Überblick möchte ich euch trotzdem geben.
Das Disneyland Paris wurde am 11. April 1992 eröffnet. Es gibt dort einige Achterbahnen und viele sonstige Attraktionen für jung und alt.
Auch die Disney Studios wurden 2002 nach 3-jähriger Bauzeit eröffnet. Hier erfährt man Interessantes über diverse Produktionen.
Preise:
1-Tag / 1 Park -Ticket 41 Euro 33 Euro
2-Tages-Park-Hopper-Ticket 90 Euro 72 Euro
3-Tages-Park-Hopper-Ticket 109 Euro 89 Euro
Preis der Eintrittskarten vom 7. November 2005 bis zum 31. März 2006
Erwachsene Kinder*
1-Tag / 1 Park -Ticket 42 Euro 34 Euro
1-Tag-Park-Hopper-Ticket 51 Euro 43 Euro
2-Tages-Park-Hopper-Ticket 93 Euro 77 Euro
3-Tages-Park-Hopper-Ticket 113 Euro 92 Euro
·Kinder von 3 bis 11 Jahren einschl. Frei für Kinder unter 3 Jahren.
Die Preise hab ich mir vom Internet der Vollständigkeit halber geholt.
*Metropolitan-Metro*
Wer in Paris unterwegs ist, ist mehr oder weniger dazu gezwungen mit der Metro zu fahren. Die Verbindungen sind klasse und es geht super schnell da unter Tags die Metro alle 3 bis Minuten fährt.
Metro fahren ist nicht schwer, vorausgesetzt man besitzt einen Metroplan, damit man weiß in welche Richtung man fahren muss und bei welcher Station man aussteigen muss, also überhaupt kein Problem.
Ein Einzelfahrschein für die Metro kostet € 1,40 und 10 Tickets kosten € 10,70, die man jeweils beim betreten in einen Automaten stecken muss, bevor man das Drehkreuz drehen kann. So erschwert es den „Schwarzfahren“ den Zugang und es wird in der Metro selbst so gut wie nie kontrolliert, da man ja ohne Ticket das Drehkreuz nicht bewegen kann, außer man krabbelt unten durch, aber an den meisten Metroeingängen befindet sich ein Schalter, wo man Tickets kaufen kann und wo dann auch jemand sitzt.
Es gibt auch Metrotickets für mehrere Tage. Wie viel die kosten weiß ich allerdings nicht, da wir uns 10 Tickets gekauft haben und einmal noch einen Einzelfahrschein.
Mit einem Fahrschein kann man immer eine Strecke fahren, wie weit ist egal- also man kann so oft umsteigen wie man möchte. Sobald man das Metrogelände verlässt und man es erneut betritt muss man wieder ein Ticket lösen.
Die Metros selbst sind optisch in einem einwandfreiem Zustand. Innen sowohl auch außen, wie es technisch aussieht, kann ich leider nicht sagen, da ich mich da überhaupt nicht auskenne.
Als wir Paris besuchten, bekamen wir nur selten einen Sitzplatz, da die Metros meist gesteckt voll waren, egal zu welcher Zeit und egal an welchen Tag, aber man ist so schnell überall, dass es nicht tragisch ist, keinen Sitzplatz zu haben.
*Franzosen*
Den Franzosen wird ja nachgesagt, dass sie nicht gerade die Freundlichsten Menschen sind und dass sie auf keinen Fall englisch sprechen obwohl die meisten es können. Ich habe das von einigen Leuten gehört und habe dies auch aus Erfahrungs- bzw. Reiseberichten entnommen unter anderem auch von Ciao, aber muss sagen, ich kann mich da absolut nicht anschließen. Wir wurden überall sehr freundlich aufgenommen und es sprach fast jeder Englisch mit uns oder bemühten sich zumindest, weil sie nicht so gut englisch konnten. Egal wo wir waren, ob es nun in einem Restaurant, bei einer Frittenbude, oder sonst wo unterwegs und nach etwas fragten, wurden wir überall sehr freundlich behandelt.
Was ich über die Franzosen noch sagen möchte, ist- und zwar kennt man die Pariser sehr deutlich heraus, da sie alle sehr schick und elegant gekleidet sind- egal ob Mann oder Frau. Die Kleidung ist top, die Frisur sitzt und das Make up ist auch perfekt. Das hat mich sehr beeindruckt.
*Essen und Trinken*
Da Paris ja bekanntlich sehr teuer ist- gerade beim Essen und Trinken, sollte man sich bevor man ein Restaurant betritt, die Speisekarten ansehen, die bei den meisten vor dem Eingang angeschlagen sind- wer nicht zuviel Geld ausgeben möchte.
Wir waren unter Tags entweder bei Mc Donalds, Frittenbuden oder an verschiednen Ständen und aßen Baguettes.
Abend haben wir uns immer ein kleines hübsches Restaurant gesucht um gemütlich essen zu gehen. Einmal waren wir Pizza essen und für eine Pizza bezahlten wir € 7, was auf keinen Fall teuer ist- dazu eine halbe Flasche Rotwein die kostet zwischen € 6 und 9 Euro- je nachdem welchen man wollte.
Wir schauten uns, bevor wir ein Restaurant betraten, immer die Speisekarte an und teilweise waren die Preise nicht bzw. nicht viel teurer als bei uns. Natürlich gab es auch Restaurants wo man für einen Salat, Pizza, Nudelgerichte um die € 15 bezahlen musste. Das ist hald dann doch schon etwas nobler.
Relativ teuer in Paris sind die Getränke. Einmal waren wir in einem Cafe, da kostete der Capuccino € 5,40. Das muss dann wirklich nicht sein, denn um das Geld bekomme ich bei uns 2.
Aber das ist Paris.
*Sonstiges*
Kriminalität: Paris und die großen französischen Städte sind von Taschendiebstählen besonders betroffen. Man sollte besonders am Flughafen und in der Metro auf Taschendiebe achten. Man sollte daher auch nicht allzu viel Bargeld mitführen.
Es sollten auch keine Wertgegenstände im Auto gelassen werden.
Stromspannung: Die übliche elektrische Spannung ist 230 Volt.
Botschaft Paris: 6, Rue Fabert, F- 75007 Paris, Tel.: (+33) 140 63 30 63, Fax: (+33) 145 55 63 65.
Busrundfahrt: Das möchte ich euch auch unbedingt noch sagen und zwar haben wir eine Stadtrundfahrt mit einem Bus gemacht. Es gibt mehrere Busunternehmen, mit denen man solch eine Rundfahrt machen kann- ich weiß jetzt auch leider nicht mehr, wie unserer hieß, da ich blöder Weise den Prospekt im Hotelzimmer liegen gelassen habe. Man kann sie aber nicht verfehlen, da sie eh den ganzen Tag umherfahren und man erkennt sie sofort. Auf jeden Fall kostete dies € 22 für 2 Tage. Der Bus war oben offen, so war es noch besser, alles zu besichtigen ,sofern es das Wetter zuließ (da hatten wir gott sei dank Glück).
Der Bus fuhr insgesamt 9 Stationen an, an denen man ein- und aussteigen konnte so oft und wann wir wollten. Die Stationen waren unter anderem Louvre, Triumpfbogen, Oper + La Fayette, Eiffelturm, Notre Dame. Alle weiß ich leider nicht mehr.
Der Bus fuhr in etwa alle 4-8 Minuten. Man musste also nicht lange warten, wenn man wo ausstieg und danach wieder zusteigen wollte.
Man bekam Kopfhörer, die man auf die jeweilige Sprache einstellen konnte und man hörte dazu dann eine Sprachführerin, die Schrittweise alles erklärte, wo der Bus gerade vorbei fuhr.
Auf jeden Fall hat man hier die Gelegenheit die Stadt kennen zulernen und ich würde dies jedem Paris Besucher empfehlen.
*Fazit*
Ich kann Paris nur jedem Städteliebhaber empfehlen. Es ist eine wunderschöne Stadt mit vielerlei Sehenswürdigkeiten. Es ist bestimmt für jeden etwas dabei, auch die, die nicht so auf Geschichte und Kultur stehen, kommen bestimmt auf ihre Kosten und gewisses muss man einfach gesehen haben.
Die Metroverbindungen sind genial und man kommt sehr leicht überall hin, vorausgesetzt man besitzt einen Metroplan (ohne den ich so wieso keine Bahn betreten würde).
Das einzig negative, was ich auch unbedingt loserden möchte ist folgendes- die Straßen sind zum teil sehr stark verschmutzt und verdreckt, da die Leute ihren Müll einfach auf den Gehsteig bzw. auf die Straßen werfen- ich muss ehrlich sagen, so schmutzige Straßen hab ich noch nirgendwo gesehen.
Und nicht so positiv sind natürlich die teilweise sehr unverschämten Preise, aber da dies nicht in allen Cafes und Restaurants so ist, muss man sich hald ein paar Minuten mehr Zeit nehmen um sich die Speisekarten anzusehen, aber ich hätte es mir schlimmer vorgestellt.
Noch etwas habe ich anzumerken,- wer vor hat mit dem eigenen Auto Paris zu besuchen, dem würde ich dringend davon abraten, weil dies ein einziges Chaos ist. Ob die Ampel nun rot oder grün macht nicht wirklich einen Unterschied, weder bei den Autofahrern noch bei den Fußgängern. Teilweise sind die Straßen mehrspurig und sich da irgendwo einzuordnen um abbiegen zu können ist sehr schwer, darum töten in Paris ständig die Hupen auf den Straßen- für mich wäre es der blanke Horror.
So, ich denke ihr musstest schon genug lesen (wer sich bis hier durchgerungen hat) und ich komme nun schön langsam mal zum Ende.
Ich denke, ich habe alles wichtige in diesem Bericht verpackt, falls ich jedoch etwas vergessen habe sollte, dann gebt mir in Form eines Kommentars Bescheid oder schreibt mir ins GB.
Paris bekommt von mir alle 5 Sterne und ich kann nur jedem empfehlen sich Paris einmal anzusehen. Es lohnt sich wirklich!!!
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Paris muss man gesehen haben!
Pro:
Weltstadt, Sehenswürdigkeiten, öffentliches Verkehrsnetz
Kontra:
Schmutzig, Verständigungsprobleme, Teuer
Empfehlung:
Ja
Nachdem ich vor Kurzem erst aus Paris zurückgekehrt bin, muss ich jetzt gleich meine Erfahrungen niederschreiben. Ich war das erste Mal in Paris, überhaupt in Frankreich. Hier mal ein paar Eckdaten zu meiner Reise:
Dauer: 12. Mai - 15. Mai 2005
Flug: Mit FlyNiki von Wien nach Paris Charles de Gaulle (CDG), Hinflug am Nachmittag (ca. 14 Uhr), Rückflug ebenfalls Nachmittag (ca. 16:30 Uhr). Buchung des Fluges über www.airberlin.de, Kosten pro Person:
Flug € 131
Zuschläge wie Kerosin, Taxen, Sitzplatzreservierung ca. € 69
daher Flugpreis pro Person: 200 €
Der Flug war echt angenehm, Niki hat ja ziemlich neue Maschinen, und obwohl ich nicht unbedingt ein Fan vom Fliegen bin, hab ich mich sehr wohl gefühlt. Wir haben Zeitungen bekommen (Krone, Kurier, News, Seitenblicke usw.), Getränke und einen Snack. Unterhaltungsprogramm gab es auch (Kurzvideos, Audiokanäle). Alles in allem war ich sehr zufrieden mit dem Flug.
Mein Erfahrungen in Paris
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*Vom Flughafen zum Hotel*
Die erste Schwierigkeit, die wir überwinden mussten, war der Weg vom Flughafen zum Hotel. Ich hatte zwar in der Schule 5 Jahre lang französisch gelernt, aber irgendwie ist das auch schon länger her. Ich verstehe zwar die meisten Sachen, wenn ich sie lese, aber verständigen kann ich mich nur bei sehr einfachen Dingen.
In zahlreichen Reiseführern habe ich gelesen, dass man sich einen Einzelfahrschein oder einen 10er-Block Tickets kaufen kann. Allerdings war bei uns das Problem, dass am Ticketschalter total viele Leute angestellt waren, also haben wir uns gedacht, wir probierens bei einem Automaten. Da konnte man allerdings nur Karten mit einem bestimmten Reiseziel (zB Paris-Stadt) auswählen, also haben wir so eine gekauft (Kosten: € 7,50). Danach sind wir mit der RER bis in die Stadt hineingefahren und dort in die Metro umgestiegen - das ging alles ganz problemlos. Es ist allerdings etwas mühsam, da in Paris die U-Bahn-Stationen sehr weitläufig sind, aber darüber werde ich später noch berichten.
Übrigens, man kann auch mit dem Bus vom Flughafen in die Stadt fahren, aber da wo wir angekommen sind (Terminal 3), haben wir den Bus nicht gefunden. Ich glaube allerdings, dass das bei den anderen beiden Terminals einfacher ist, weil das irgendwie die Haupterminals sein dürften.
*Die Metro*
Das Pariser U-Bahn-System ist ziemlich weitläuftig, allerdings liegen die U-Bahn-Stationen ziemlich nah beeinander, also kann man manchmal auch zu Fuß gehen. Die Stationen selber liegen ziemlich tief, und es gibt sehr sehr viele Stiegen. Besonders in den Knotenpunkten wie Chatelet oder Gare du Nord legt man sehr weite Strecken zurück, wenn man zB umsteigen oder die Linie wechseln möchte.
Grundsätzlich sind die Stationen gut beschriftet, man bekommt auch überall Metro-Pläne. Wichtig ist, dass man weiß, mit welcher Linie man fahren will und in welche Richtung (Endstation). Dann hält man einfach immer nach Wegweisern Ausschau. "Sortie" heißt übrigens Ausgang - es gibt allerdings meist mehrere, daher muss man wissen, auf welche Straße man raus will, und in den größeren Stationen heißen die Wege zu den Umsteigeverbindungen "Correspondance".
Achja, für Behinderte sind nur manche Stationen geeignet, weil es nicht überall Rolltreppen bzw. Aufzüge gibt (nur in den größeren Stationen, manchmal gibt es auch so Transportbänder) oder die sehr schwer zu finden sind.
Die Züge selbt sind teilweise modern, aber es gibt in allen so runterklappbare Sitze, die sind sehr praktisch (allerdings darf man die nicht benutzen, wenn der Zug sehr voll ist). Viel Platz ist ja nicht in den Zügen, also mit Gepäck kann es sehr eng werden (lieber am Ende des Waggons einsteigen und einen Klappsitz benutzen).
Bezüglich der Fahrkarten: Es ist so, dass man am Eingang der Stationen so Durchgangssperren hat, wo man die Fahrkarte reinsteckt, dann wird sie abgestempelt und man kann die Sperre passieren (Achtung - für Gepäck gibt es eine Durchgangspunkte, wo man den Koffer durchschieben kann - sonst wirds etwas anstrengend).
Man kann Einzelkarten kaufen, damit kann man so oft in beliebig viele Richtungen und mit verschiedenen Linien fahren, so lange man die Station nicht verlässt. Man kann auch gleich 10er Tickets kaufen, das ist beim Sehenswürdigkeitenanschauen praktisch. Wir hatten allerdings eine 3-Tages-Karte, die "Paris Visite" (Kosten: ca. € 18 pro Person), mit der man so oft mit allen Verkehrsmitteln (Metro, RER, Bus) fahren kann. Das einzige Problem, das wir hatten, war die Anzahl der Zonen. Paris ist in Zonen unterteilt, und wenn man die Karte kauft, muss man sagen, für wieviele Zonen - danach richtet sich auch der Preis. Wenn man nur die Stadt anschauen will (Innenstadt), reicht die Zone 1. Wir hatten sicherheitshalber die Zonen 1 - 3, weil unser Hotel etwas außerhalb war. Aber für diese Tarife gibts eh auch überall einen Informationsfolder. Man könnte für einen längeren Aufenthalt auch eine Wochen- oder Monatskarte kaufen, dafür braucht man allerdings ein Passfoto (es gibt überall Automaten, Kosten für 4 Bilder ca € 4).
Es gibt teilweise in den Stationen sehr viele Bettler, aber die sind meist harmlos, die wollen nur Geld verdienen, aber sie sagen nichts Böses oder so, wenn man ihnen nichts gibt. Die Stationen sind meist sehr dreckig und oft regnet es auch rein - wir haben auch Mäuse gesehen, aber damit muss man leben.
*Sehenswürdigkeiten*
Über die Sehenswürdigkeiten könnte man ja sehr viel schreiben, aber ich werde versuchen, mich kurz zu halten (werde nur die beschreiben, die ich auch selbst besucht habe).
**Eiffelturm
Dazu kann ich nur eines sagen: WOW!!!!! Der war das Beeindruckendste für mich an der Stadt! Wir haben ihn schon beim Anflug gesehen, aber dann live davor zu stehen war einfach überwältigend. Vor dem Turm gibt es ja einen Park, den "Champs de Mars". Dort sind die ganzen Touristen, liegen in der Wiese und machen Fotos (man bekommt den ganzen Turm drauf, wenn man ganz zurück geht).
Natürlich waren wir auch am Turm oben, allerdings nur auf der 1. und 2. Plattform, da man nur auf die Spitze fahren sollte, wenn klare Sicht ist. Ich kann empfehlen, abends hinzufahren (ca. 19 - 20 Uhr). Wir mussten überhaupt nicht waren, haben die Karte gekauft (Aufzug zur 2. Plattform ca. € 7 pro Person) und sind sofort mit dem nächsten Aufzug zur zweiten Plattform gefahren. Oben gibt es ein paar Souvenirgeschäfte und ein kleines Geschäft, wo man Essen und Trinken kaufen kann. Außerdem kann man die Aussicht genießen.
Danach sind wir zu Fuß über die Stiegen zur 1. Plattform gegangen - das kann ich nur empfehlen, wenn man wirklich schwindelfrei ist!!!!! Ansonsten würd ich empfehlen, auf den Aufzug zu warten. Die erste Plattform ist echt schön, es gibt ein Restaurant, das Altitude 95 - lt. Reiseführer ist es nicht allzu teuer. Dann gibt es eine Art Museum über Eiffel selbst, da waren wir aber nicht drinnen. Weiters gibt es so einen schön ausgebauten Raum, wo man sich Filme über den Turm ansehen kann, zB wie er gestrichen wurde. Und ein Kino mit einem Film über die Erbauung gibt es auch. Dann gibt es so eine kleine Snackbar und ein paar Tische. Die erste Plattform ist auch von der Aussicht her schöner, man hat rundherum immer so eine Art Wegweiser, wo eingezeichnet ist, welche anderen Sehenswürdigkeiten von dem Punkt aus grad sehen kann, und eine kurze Beschreibung zu diesen.
Sehenswert ist der Eiffelturm auch in der Nacht, da ist er wunderschön beleuchtet, und zu jeder vollen Stunde gibt es für ca. 10 Minuten so ein Lichtspiel, wo es aussieht, als würde der Turm glitzern.
**Notre Dame
Also Notre Dame ist wirklich eine schöne Kirche, sie ist aber mehr Touristenanziehungspunkt als Gottesstätte. Vor der Kirche ist ein großer Platz, wo immer massenhaft Leute sind, wo man aber die besten Fotos machen kann. Der Eintritt in die Kirche ist frei, man darf auch fotografieren und kann sich am Eingang Audiführer oder so Heftchen kaufen. Es ist nicht wirklich ruhig oder andächtig in der Kirche, da meist sehr sehr viele Touristen sind. Die Rosettenfenster sind auch das ein oder andere Foto wert.
Natürlich kann man auch Kerzen anzünden, diese kleinen Teelichter kosten allerdings € 2, die großen glaub ich so um die € 6. Einen Souvenirshop gibt es auch (sehr teuer).
Man kann auch den Turm besteigen, allerdings weiß ich nicht mehr, wieviel das kostet.
**Quartier Latin
Nach dem Besuch in Notre Dame haben wir einen kurzen Abstecher ins Quartier Latin, das Viertel der Intelektuellen und Studenten gemacht. Es gibt dort gleich in der Nähe von Notre Dame kleine Bäckereien, zB für einen Mittagssnack. Wir haben dort auch Postkarten gekauft, aber Achtung - man sollte unbedingt Preise vergleichen!!!! Die ersten Karten, die wir gesehen haben, kosteten € 0,50, aber etwas weiter gab es welche um € 0,20, und das ist schon ein gewaltiger Unterschied! Es waren auch wirklich schöne Karten.
Im Quartier Latin gibt es auch kleine Geschäfte, wo man zB günstig wirklich schönen Modeschmuck kaufen kann.
**Bootsfahrt auf der Seine
Das ist jetzt keine Sehenswürdigkeit für sich, aber bei gutem Wetter kann ich sie nur empfehlen. Wir sind mit den Bateaux Parisiennes gefahren, Abfahrtspunkt ist gleich unter der Brücke bei Notre Dame. Die Boote fahren jede Stunde, die Fahrt dauert ca. 50 Minuten und kostet € 10 für Erwachsene. Achtung - bei der Metrokarte "Paris Visite" ist ein Gutscheinheft dabei, wo ein Ermäßigungsgutschein für diese Boote drin ist. Allerdings gilt dieser nur, wenn man vom Eiffelturm wegfährt!
Die Bootsfahrt selbst war schön, die Audiokommentare sind live, allerdings nur in Französisch und Englisch, manchmal auch in Deutsch (der Führer hat uns zu Beginn gefragt, woher wir sind, also hat er teilweise probiert, auch in Deutsch zu kommentieren, allerdings habe ich da noch weniger verstanden als auf Englisch). Wie gesagt - die Fahrt ist nur bei relativ schönem Wetter - kein Regen, kein Wind - zu empfehlen, da man dann draußen nicht erfriert und wirklich schöne Fotos machen kann. Man fährt an den tollen Sehenswürdigkeiten, die an der Seine liegen, vorbei, zB Notre Dame, Louvre, Musee d´Orsay, Eiffelturm usw.
Leider hat mich eines gestört, und zwar konnte man während der Fahrt nicht aussteigen, zB am Louvre. Bei anderen Bootsfirmen, ich glaube das heißt Batobus, hat man so ein Hop on-Hop off-Ticket, da kann man raus wenn man will. Hat alles seine Vor- und Nachteile!
**Maison de l´air
Nachdem es einen Tag nicht so tolles Wetter gab, und wir nicht in den Louvre gehen wollten (da wir nicht so kunstinteressiert sind und weil so viele Leute waren), haben wir beschlossen, das Maison de l´air zu besuchen. Im Internet habe ich diesen Tipp gefunden, also haben wir uns auf den Weg dorthin gemacht. Es liegt etwas abseits im Osten der Stadt, ist aber per U-Bahn zu erreichen, nachher muss man ca. 5 Minuten bergauf gehen. Leider hatte das Museum geschlossen, aber der Blick auf die Stadt und der angrenzende Park waren echt atemberaubend!!! Es war ein sehr ruhiger Park (am Eingang waren leider einige finster aussehende Jugendliche) und die Pflanzen standen in voller Blüte. Diesen Park kann ich jedem empfehlen, der Abwechslung von den Touristenmassen sucht!
**Montmatre und Sacre Coeur
Wir wollten natürlich unbedingt Sacre Coeur, die Zuckerbäckerkirche, anschauen, nachdem wir sie so ziemlich in der ganzen Stadt sehen kann, weil sie auf einem Hügel liegt. Nachdem das Viertel, Montmatre, in dem die Kirche liegt, sehr hügelig ist, haben wir uns vorher informiert und im Reiseführer gelesen, dass vom Place Pigalle (Metro: Pigalle, dort wo das Moulin Rouge ist) ein kleiner Zug fährt, der einen direkt zur Kirche bringt (Montmatrain). Als wir dort waren, wären wir aber fast verzweifelt, da die Place Pigalle ziemlich groß ist, und weit und breit keine Haltestelle für den Zug angeschrieben ist. Also fiel diese Möglichkeit einmal aus.
Die zweite Möglichkeit war der Montmatrebus, der jede 1/4 Stunde ebenfalls von der Place Pigalle fährt. Er ist leicht zu finden, man braucht nur nach dem Bushaltestellenschild für eben diesen Bus Ausschau halten. Der Vorteil bei dem Bus ist, dass man nicht extra zahlen muss, sondern das Metroticket benutzen kann. Der Nachteil ist, dass er einen nicht direkt bist zur Kirche bringt, sondern ca. 300 m weiter unterhalb aussteigen lässt. Aber das war garnicht so schlimm (bis auf das, dass wir zuerst nicht genau wussten, in welche Richtung wir gehen sollten), denn man kommt an vielen kleinen (und günstigen) Souvenirgeschäften und Künstlern bei der Arbeit vorbei. Es gibt auch viele kleine Cafes und Bistros dort.
Sacre Coeur selbst ist umwerfend wenn man davor steht!!!! An dem Tag, an dem wir dort waren, war die Kirche ganz besonders schön, weil der Kalkstein, aus dem sie gebaut ist, bei Regen noch mehr Kalk absondert und dadurch die Kirche noch viel weißer aussieht. Von dem Platz vor der Kirche sieht man herrlich über Paris (der Eiffelturm ist übrigens rechter Hand). Wenn man die Stiegen runtergeht, kann man auch echt tolle Fotos von der Kirche machen.
Leider ist diese Kirche nicht so touristen"freundlich" wie Notre Dame. Man zahlt zwar auch keinen Eintritt, aber man muss drinnen absolut ruhig sein und fotografieren ist verboten. Informationsbroschüren gibt es auch nicht. Die Kerzen kosten ebenfalls € 2 bzw. € 6. Die Kirche ist auch schön, aber mir gefällt sie außen fast besser als innen. Man kann auch die Krypta besuchen (außen, links neben dem Eingang wenn man vor der Kirche steht), aber laut Reiseführer ist die nicht so interessant.
Nun zurück zum Montmatrain: der fährt nämlich direkt vor der Kirche ab. Das ist so ein lieber kleiner Bummelzug, der mit einem durch das ganze Viertel fährt. Er kostet € 5 pro Erwachsenem für ca. 40 Minuten fahrt, allerdings ist in dem Gutscheinheft der Metrofahrkarte wieder ein Ermäßigungsbon drinnen, also wenn 2 Erwachsene fahren muss nur einer bezahlen. Es gibt auch wieder Audikommentare (vom Band), allerdings sehr schnell gesprochen und wieder nur auf Englisch und Französisch. Irgendwie war die Fahrt schon schön, allerdings kann man in Montmatre nicht sehr viel sehen (einen Weinberg, ein kleines Theater, den Friedhof, viele Stiegen...). Also man könnte es auch zu Fuß erkunden. Der Nachteil von dem Zug ist auch, dass man nirgends aussteigen kann, sondern wieder nach Sacre Coeur zurückfahren muss.
Danach sind wir zu Fuß zur Metro gegangen -jedem, der das vorhat, würde ich dringend empfehlen, einen Stadtplan mitzunehmen!!!! Wir haben uns nämlich ziemlich verlaufen und sind total im Kreis gerannt, bis wir endlich die nächste Metrostation gefunden haben (wäre mit Plan nicht so schwierig gewesen). Wir hätten auch wieder in den Montmatrebus einsteigen können.
**Les Halles (UBahn: Les Halles - Chatelet)
Das ist eigentlich auch keine Sehenswürdigkeit, da es ein riesiges, unterirdisches Einkaufszentrum ist. Es ist glaub ich auch ein Kunstforum, aber das haben wir nicht gefunden.
Leider sind wir beim falschen Ausgang raus, und irgendwie haben wir dann ziemlich lange den Eingang zum Einkaufszentrum nicht gefunden. Also sind wir rundherum gegangen, und dann endlich haben wir die Rolltreppe gefunden (wie gesagt, es ist unterirdisch). Es hat 3 Stockwerke, und es gibt sowohl kleinere Boutiquen als auch große Ketten (H & M - 3stöckig!!!, Zara, Bijou Brigitte, McDonalds, Starbucks usw.). Den Preis kann ich jetzt nur von H & M sagen, dort ist er ca. gleich wie bei uns in Österreich (Bluse ca. € 19,90). Ich war auch in einigen Schmuckgeschäften - es gibt wirklich sehr schönen und günstigen Modeschmuck in Frankreich. Schuhe sind allerdings echt teuer dort.
Das Einkaufszentrum selbst ist ziemlich verwirrend, aber es hängen eh überall Pläne. Es gibt auch sehr viele Securities, eigentlich bei jedem Geschäft. Achja, eine Schwimmhalle gibt es auch dort unten, allerdings weiß ich nicht, ob die öffentlich zugänglich ist.
**Arc de Triomphe - Champs Elysees
Leider hat es echt seeeehr viel geregnet, also waren wir nur kurz dort. Eigentlich hatte ich mir den Triumphbogen ja größer vorgestellt... Soweit ich weiß ist oben eine Aussichtsplattform, dort kommt man allerdings nur über Stiegen hin. Ob es was kostet weiß ich leider auch nicht. Die Champs Elysees ist bei Regen auch nicht so wirklich beeindruckend - einfach eine große Straße mit sehr vielen Touristen. Es werden übrigens an jeder Ecke Regenschirme verkauft.
Wir waren dann noch beim großen McDonalds, der ist wirklich schön, Essen ist aber gleich wie bei uns. ;)
Tipps
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Nachdem ich das erste Mal in Paris war, kann ich nur ein paar Tipps geben:
* Die Hotelkategorie sagt nicht unbedingt viel über die Ausstattung aus. Man sollte sich auf jeden Fall vorher die Kritiken auf Websites wie CIAO durchlesen, um eine Auswahl zu treffen. Ich tat mir ziemlich schwer, da ich nicht wirklich wusste, ob ein Hotel, das lt. Beschreibung "außerhalb" liegt, auch wirklich so weit außerhalb liegt, dass es Probleme gibt.
* Grundsätzlich würde ich sagen, man sollte schauen, dass das Hotel eine Anbindung an die Öffis hat. Die Metrostationen sind ja in Paris nicht wirklich weit voneinander entfernt, aber es gibt ja zB auch noch Busse usw.
* Zu den Fahrkarten: nur wenn man wirklich viel fährt, sollte man sich eine 3-Tages-Karte kaufen, da sie doch relativ teuer ist. Für die 18 € der 3-Tages-Karte hätte ich schon ca. 15 Einzelfahrscheine bekommen, und nachdem man ja so weit fahren kann, solange man die Station nicht verlässt, sollte man sich das gut überlegen. Natürlich ist man mit so einer Komplettkarte eher "freier".
* Ihr solltet euch vorher einen Plan machen, was ihr ca. wann ansehen sollt. Ich glaube, dass ist bei solchen Städtereisen überhaupt sinnvoll, damit man nichts Wichtiges verpasst. Ein guter Reiseführer ist zB der Spiralo, dort sind auch Touren vorgeschlagen. Allerdings kommt es immer drauf an, ob ihr sehr kulturinteressiert seid oder eher nicht.
* Geld: Es gibt überall Bankomaten, und im Hotel und in den Geschäften kann man auch mit Visa bzw. teilweise auch mit Bankomatkarte zahlen. Allerdings muss man bedenken, dass zB im Supermarkt die Rechnung mindestens 15 Euro betragen muss, damit man mit Karte zahlen kann. Wir haben für unsere 3 1/2 Tage zu zweit ohne Hotel ca. 200 Euro gebraucht, da haben wir es uns aber wirklich gut gehen lassen und auch Souvenirs gekauft.
* Trinkgeld: Im Restaurant ist das Trinkgeld schon im Rechnungspreis inkludiert, da es gesetzlich vorgeschrieben ist. Ich finde aber den Anteil ziemlich hoch, zB war bei einer Rechnung über ca. € 30 das Trinkgeld bereits 4 €. So viel würde ich zu Hause nie geben (bin vielleicht geizig). Manchmal haben wir noch 20 - 50 Cent extra gegeben - wenn man kein Trinkgeld gibt, schauen sie dich schon auch komisch an.
* Einkaufen: Wir waren in zwei verschiedenen Supermärkten in Paris. Das war sehr interessant, weil manche Sachen gleich sind wie zu Hause, aber anders heißen. Manche Sachen sind auch sehr viel billiger (zB Kosmetikartikel kosten die Hälfte im Vergleich zu Österreich). Supermarkt ist zB Franprix oder Champion (hat mir besser gefallen). Enttäuscht war ich nur, dass die Supermärkte sehr schmutzig sind und deshalb einen unhygienischen Eindruck machen. Für zu Hause könnte man zB Marmelade, Wein, oder Senf mitnehmen. Die Supermärkte haben von Mo - Sa bis ca. 21:30 Uhr geöffnet, Sonntags sind sie geschlossen.
Schmuck oder Gewand einkaufen sollte man eher außerhalb der Touristenzentren, dort ist es billiger (außer man kauft bei H & M oder ähnlichen Ketten). Einen Besuch wert sind auf jeden Fall die kleinen Schmuckboutiquen, da kann man echt schöne Stücke ergattern.
* Souvenirs: Natürlich ist ein Eiffelturm vom Eiffelturm schon toll, aber auch sehr teuer (mittlere Größe ca. € 7). Günstiger kaufen kann man diese Souvenirs in Montmatre, eher weiter weg von Sacre Coeur. Dort gibt es die kleine Eiffelturm-Figuren ab € 1, die mittleren kosten ca. € 4. Es gibt auch Schlüsselanhänger usw., die kosten ca. € 0,80. Man muss halt ein bisschen Preise vergleichen. Es gibt dort auch handgemalte Bilder oder T-Shirts von Paris, eben diese typischen Souvenirs.
Wie bereits gesagt, bei Postkarten sollte man auch unbedingt verlgeichen. Unsere kosteten € 0,20, aber wir haben auch welche um € 0,50 gesehen. Briefmarken bekommt man bei der Post ("La Poste"), das Stück kostet glaub ich innerhalb Europas € 0,55. Die Post hat übrigens unter der Woche und samstag bis ca. 19 Uhr offen, sonntags geschlossen.
* Essen gehen: Es ist absolut kein Problem, wenn man vor Betreten eines Lokals die Speisekarten, die meist in den Fenstern ausgehängt sind, studiert. Man bekommt oft Menüs, zB eine Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise um ca. 15 Euro. Einzelspeisen kosten so zwischen 6 und 15 Euro, kommt drauf an, ob man in der Stadt ist oder eher außerhalb. Getränke: Cola 0,33 ca. € 3, Flasche Bier (zb 1664), € 3 - 4.
Die meisten Kellner verstehen ein bisschen Englisch oder auch Deutsch, zumindest die Zahlen. Es wäre natürlich gut, wenn man ein bisschen französisch kann. Ich möchte heißt zB "Je voudrais...". Es hilft auch, wenn man auf die Speise in der Karte zeigt.
Sehr empfehlen kann ich zB das Steak House "Buffalo Grill". Das ist zwar sehr amerikanisch und nicht französisch, aber die Rippchen kosten ca. € 12 und die Steaks ca. € 14 (250 g), und das Essen war ausgezeichnet.
Zu Mittag ist man übrigens am besten ein Baguette, das bekommt man an jeder Ecke. Der billigste Preis war ca. € 2,50, der teuerste € 4,50. Man sollte also zB nicht in den Metrostationen kaufen, dort ist es meist teurer. Gut sind die Baguettes mit Schinken (jambon) oder Hühnchen (poulet). Getränke dazu sollte man eher im Supermarkt kaufen, da sie dort auf jeden Fall billiger als zB bei den Automaten sind.
Frühstück isst man am besten in einem Cafe. Auch hier gibt es meist so Kombinationen, da bekommt man eine Tartine (halbes Baguette mit Butter), ein Croissant, Marmelade und eine heiße Schokolade oder eine Kaffee um ca. € 6. Ich finde, das ist für ein Frühstück vollkommen ausreichen. Man kann auch zum Bäcker gehen und sich dort was holen.
Empfehlen würde ich auch unbedingt, eine "tarte" aus einer Patisserie zu probieren. Das sind so kleine Mürbteigtörtchen, meist mit Früchten drauf (zB Himbeeren, Erdbeeren, Äpfel usw.). Meist is auch noch Vanillepudding drauf. So ein Törtchen kostet ca. € 2,50 - 3, ist aber wirklich sehr gut!
* Nehmt auf jeden Fall ein Wörterbuch mit, das kann echt sehr hilfreich sein!!!!
* Bettler: Es gibt in jeder UBahn-Station und oft auch auf den Straßen Bettler. So lange sie nicht betrunken sind, sind sie ganz okay, und gehen einen auch nicht irgendwie blöd an, wenn man ihnen nichts gibt. Nachts und bei Betrunkenen sollte man eher ausweichen, da haben uns einige ziemlich fies beschimpft.
Tja, das wars eigentlich. Mein Bericht ist doch etwas länger geworden, als geplant, aber Paris ist einfach eine so große Stadt, da könnt ich tagelang erzählen!!!! :))))
©muzi2002 für Ciao und Yopi weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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anonym, 27.09.2006, 20:04 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Lieben Gruß :-)) Marianne
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Schatzy81, 20.07.2005, 23:13 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
die stadt der liebe. ich will da auch hin.
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nele83, 20.07.2005, 17:55 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
träum ja schon immer von Paris und der Bericht, weckt die Träume wieder.
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Mit dem Auto in die Mega-Metropole
Pro:
Mit gutem Stadtplan kein Problem
Kontra:
Nichts für zaghafte Autofahrer
Empfehlung:
Ja
Ich bin gerade von meinem Paris-Urlaub zurück und will meine Erfahrungen gleich weitergeben: Mein Freund und ich haben die letzten Tage in Frankreich verbracht. Da wir beide eher spontan sind, haben wir uns keinen fixen Plan gemacht, wann wir was machen. Für uns stand nur eines fest: Wir wollen Paris sehen und uns im Disney-Resort vergnügen...
Da jeder Reiseführer davon abrät, mit dem Auto nach Paris zu fahren, stand für uns fest, wir nehmen ein Hotel außerhalb der Stadt. Da wir auch das Disney-Resort sehen wollten und von dem Disney-Areal ein Zug direkt nach Paris geht war für uns klar, dass wir ein Disney-Hotel buchen.
Da wir mit dem Auto unterwegs waren, und wir bereits eine längere Autofahrt hinter uns hatten, haben wir uns entschlossen, am ersten Tag den Disney-Park zu besuchen. Als wir das Disney-Areal betraten sahen wir gleich neben dem Eingang, das riesige Bahnhofsgebäude von dem aus wir am nächsten Tag unsere Reise nach Paris antreten wollten...
Verpatze Pläne
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Als wir am nächsten Morgen das Bahnhofsgebäude im Disney-Areal betraten, wunderten wir uns, warum da nicht mehr Leute sind. Nachdem wir durch das halbe Gebäude gelaufen sind, haben wir eine Informatinstafel entdeckt auf der geschrieben stand, dass die Bahn und U-Bahn streiken... was sollten wir jetzt machen?
Zu wenig Zeit, zum Warten
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Man teilte uns zwar mit, dass der Streik in den nächsten Tagen beigelegt wird, doch darauf konnten wir nicht warten und wir haben uns kurzerhand dazu entschlossen, Paris mit dem Auto zu "erobern".
Das Abenteuer beginnt
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Das Disney-Resort ist ca. 40 Kilometer von Paris entfernt. Also fuhren wir mit einem etwas mulmigen Gefühl im Magen auf die gut beschilderte Autobahn (A4) in Richtung Paris auf.
Da weder mein Freund noch ich französisch sprechen konntn wir die Überkopf-Warntafeln auf der Autobahn, die uns wie sich später herausstellte einen Stau ankündigten, nicht lesen. Wir setzten also unsere Fahrt ins "Ungewisse" fort.
Während ich beim Fahren war, startete mein Freund auf seinem Laptop den Autorooter und suchte einen Stadtplan von Paris. Da dieses Computerprogramm sehr aktuell ist und man darauf so gut wie jede kleine Seitenstraße und jedes Parkhaus findet, hat er sich für ein Parkhaus am Stadtrand von Paris entschieden.
Wir verließen die A4 am Stadtrand von Paris ("Porte de Bercy") in Richtung Zentrum und parkten unser Auto 2 Straßen weiter im Parkhaus des "Musèe Des Arts Forains".
Bezahlbare Parkgebühren
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Ehrlich gesagt hatte ich bedenken, das Auto in dem Parkhaus abzustellen, denn wenn ich daran denke, was man bei uns in einem Parkhaus bezahlt... und schließlich waren wir ja in Paris. Doch mein Freund beruhigte mich und meinte schau mal da links. Dort stand eine Tafel der ich entnehmen konnte, dass die maximale Pargebühr 20,- Euro beträgt.
20,- Euro erschienen mir bezahlbar und wir fuhren in die Tiefgarage ein. Gleich nach dem Schranken, an dem man sein Parkticket erhält hat man die Möglichkeit sein Auto putzen und polieren zu lassen. Diese Idee fand ich ganz witztig und die Franzosen, die dort Parkten schienen den Service zu schätzen, denn es standen einige Autos an.
Das Parkhaus selbst war riesig und gut beleuchtet. Doch wie es in Parkhäusern eben so ist, die Parkplätze waren ziemlich eng. Wir parkten unser Auto zwischen einem aufgrund des angesetzen Stubes schon länger in der Garage abgestellten Wagen und einer Mauer. Um überhaupt in die Parklücke zu kommen, musste ich die Spiegel meines Wagens einklappen. Aber keine Angst, nicht alle Parkplätze waren so schlecht zum Einparken - wir hatten nur keine Lust ewig nach einem freien Platz zu suchen!
Unbedingt Farbe merken
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Da die Parkplätze in den Pariser Parkhäusern nicht nummeriert sind, empfiehlt es sich das Geschoß und den Buchstaben mit der dazügehörigen Farbe zu merken, um sien Auto dann auch relativ schnell wieder zu finden. Merkt man sich das nicht, geht es einem so, wie den beiden Männern, die wir im Parkhaus ziemlich entnerft herumirren sahen.
Der Weg in die Innenstadt
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Gleich in der Nähe der Parkgarage befindet sich eine U-Bahn-Station ("Cour St. Emilion"). Da die U-Bahnen bei uns leider streikten, machten wir uns zu Fuß auf den doch sehr weiten Weg in die Stadt (nur für Abenteuerlustige und Wanderfans zu empfehlen *g*).
Fazit
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Da in jedem Reiseführer davon abgeraten wird, Paris mit dem Auto zu erkunden hatte ich erst Bedenken, doch im Nachhinein bin ich froh, dass wir mit dem Auto gefahren sind, sonst wär uns ein toller Tag in Paris entgangen!
Die Autofahrt ist für geübte Stadtfahrer und mit einem aktuellen und guten Stadtplan überhaupt kein Problem. Für zaghafte oder ängstliche Autofahrer oder für solche mit wenig Stadt-Erfahrung ist von dem Trip mit dem Auto aber abzuraten, denn auch in Paris gilt beim Autofahren: Frechheit siegt! weiterlesen schließen -
Von der Wasserpumpe zum Luxus...
15.11.2002, 12:31 Uhr von
Drogybaer
Ich versuche meine Erfahrungen, sei es positiv oder auch negativ, den Usern hier von yopi.de zu v...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
..oder auch "Shopping mit Panorama" könnte das Motto für dieses Pariser "Grand Magazin" lauten. Am rechten Seineufer gelegen trägt dieses Kaufhaus den Namen eines Brunnens, der unter Heinrich dem IV gebaut wurde um den Louvre und die Tuilerien mit Wasser zu versorgen. Motiv der Fontaine: Die biblische Szene von der samarischen Frau, die Jesus Wasser aus dem Brunnen schöpft.
1869 entstand an dieser Stelle ein Kaufhaus, das letzte im Reigen der traditionsreichen "Grand Magazins" des zweiten Kaiserreiches. Die Gebäude die heute zu sehen sind entstanden aber später und so präsentiert das Samaritaine an der Seineseite eine eindrucksvolle Art-Deco-Fassade mit streng geometrischer Gliederung, großen Glasflächen und zurückweichenden Terrassen der oberen Stockwerke. Vom Quai des Grands Augustins auf der linken Seineseite kann man bei Sonnenuntergang wunderbar beobachten, wie die Glasflächen in verschiedenen Rot-, Orange- und Goldtönen scheinbar von selber leuchten. Die der Rue de la Monnaie zugewandte Seite fasziniert durch gold-bunte (Emaille? Kacheln?) Friese. Vermutlich unbemerkt von den meisten Einkäufern.... Nicht weniger faszinierend das Innere des Hauptgebäudes: Säulen und Treppen mit gußeisernen Geländern und vegetalen Dekoren zeigen, wie auch die Fassade, zugleich Schlichtheit und Eleganz. Von der Parfumerieabteilung im Erdgeschoß kann man nach oben zu einer (vor ca drei Jahren restaurierten) Galerie im fünften Stock blicken, wo an den Wänden ebenfalls Gold mit floralen Jugendstilmotiven dominiert. Edel, aber dennoch schlicht und ohne die Zierschnörkel, die man von Barock oder Rokkoko kennt. Rolltreppe und Aufzug sollte man verschmähen und stattdessen die alte, breite Treppe mit dem dunkeltürkisblauen Geländer (akzentuiert von ein wenig Gold) hinaufsteigen. Von jedem Stockwerk aus bekommt man eine etwas andere Perspektive auf den Innenraum.
Ach so, einkaufen kann man natürlich auch... das Angebot ist das Übliche: Von Parfum über Handtaschen bis zu Kleidung, Haushaltswaren und Möbeln bekommt man alles. Da es sich größtenteils um Markenartikel handelt sind die Preise natürlich nicht wirklich billig. (Billige(re) Ware bekommt man an den Verkaufsständen vor dem Kaufhaus, die meist ebenfalls die "offiziellen" Samaritaine Plastiktüten verwenden. Gedruckte Seidenfoulards in durchaus guter Qualität bekommt man hier auch schon ab etwa 50 DM (wenn ich mich recht erinnere, wie gesagt, die Qualität ist stabil und damit muß so ein Tuch nicht so oft erneuert werden... ;-).) Die Aufteilung der Waren ist, wie in den französischen Kaufhäusern üblich, nach Marken gegliedert. Dies ist oft irritierend und etwas lästig, wenn man z.B. einen blauen Pulli sucht, muß man eben bei jeder Marke nach blauen Pullis suchen und der Vergleich zwischen einzelnen Artikeln wird so in den großen Abteilungen erschwert. (Bei Make-Up und Parfum ist ein Vergleich zwischen verschiedenen Marken auf diese Weise sogar beinahe unmöglich.) Alltagsgegenstände für den Haushalt oder auch lebensmittel haben zum großen Teil aber die parisüblichen "Innenstadt- Preise" und auch für Marken-Kleidung kann man gerade in kleinen Boutiquen auch noch mehr ausgeben. Wer also gerne ein Souvenir aus Paris nach Hause mitnehmen möchte, der kann im Samaritaine ohne all zu schlechtes Gewissen zugreifen. Und Paris wäre nicht Paris, wenn es nicht Artikel gäbe, die im Samaritaine billiger wären, als im Supermarkt vor den Toren der Stadt... Plastikmappen für Bewerbungen und große Briefumschläge zum Beispiel... (braucht man als Tourist allerdings eher selten... ;-). Auch in der Buchabteilung kann man den einen oder anderen netten Bildband ergattern (Buchpreisbindung scheint Frankreich allerdigs keine zu kennen.)
Teuer und exklusiv geht es dagegen in der Möbelabteilung zu. Dafür bekommt man hier aber auch ein Schlafzimmer im "Louis XY-Stil", ganz neu und bei bedarf auch maßgeschreinert für die eigene Wohnung. Wer ein kleine Wohnung sein eigen nennt, kann sich hier (und in anderen Paris Läden) übrigens Anregungen für pfiffige Stauraum-Lösungen holen. Denn nicht jeder Pariser wohnt in einem Herrschaftshaus.
Ein weiterer dreistöckiger Bau, der Rue Rivoli zugewandt, ist der Herrenmode gewidmet. Wo sich Hemden über ein halbes Stockwerk breit machen dürfen, sollte für jeden etwas dabei sein und das Personal ist freundlich und kompetent (wie gesagt, die Artikel sind nach Marken sortiert... "ein blaues Hemd" erfordert größere Sucharbeit...). In der Photo- und Hifi-Abteilung hingegen kann sich die Suche nach zuständigem Personal hingegen schon mal schwierig gestalten. Aber die drahtlosen Kopfhörer in der gewünschten Qualität waren nun mal billiger als bei FNAC... (Und zugegeben, es war der 23. Dezember...)
Der dritte, keilförmige Bau beherbergte früher Sportartikel (auch eine Kletterwand) und eine Zoohandlung. Bei meinem letzten Besuch in der Gegend (Ende 2000 oder Anfang 2001) war er allerdigs geschlossen und eingerüstet, angeblich soll ein anderes Geschäft hineinkommen. Auch die Zoohandlung war sehenswert, denn hier verkaufte man süße kleine Wuschelhunde und Rassekätzchen. Ob die sich in ihren gläsernen Käfigen mit weißer Papiereinstreu allerdings so wohlfühlten wage ich mal zu bezweifeln.... traurigen Blickes verkaufen sie sich vielleicht leichter...
Doch das Kaufhaus Samaritaine bietet nicht nur einen attraktiven Anblick, sondern auch einen aparten Ausblick: Im fünften Stock steigt man in einen Aufzug, der einen ohne Stop an den Verwaltungsstockwerken vorbei nach oben in die neunte Etage bringt. Eine Etage weiter findet man im Sommer (genaue Öffnungsdauer ist mir nicht bekannt, vermutlich so von Ostern bis Allerheiligen, denn das sind in Frankreich häufige Eckdaten) eine Terrasse mit Selbstbedienungstheke und einem Blick über Paris, die Ile de la Cite, Notre Dame,.... der den Preis für ein Bier oder einen Cafe durchaus wert ist. (Das Bier lag, wenn ich mich recht erinnere, bei den parisüblichen FF 24 für 250 ml - die Franzosen haben nun mal eine phantasievolle Vorstellung von "eine Halbe Bier"....) Vorausgesetzt man schafft es, einen Platz an der Brüstung zu ergattern. Oder überhaupt einen Platz...
Eine enge Wendeltreppe führt dann ganz nach oben, auf die Dachterrasse. (Die Treppe ist nichts für Klaustrophobiker und den Gedanken einen Kinderwagen oder gar einen Rollstuhl hinaufzubekommen sollte man ganz schnell vergessen. Der Verkahr auf der Treppe erfolgt schubweise: solange noch Leute herunterkommen, kann niemand hinauf und umgekehrt. Doch oben wird man mit einem atemberaubenden Blick über Paris belohnt! Die Architektur von Notre-Dame oder den Aufbau von Louvre oder der Conciergerie kann man von hier oben viel besser würdigen, auch die große Sichtachse vom Louvre entlang der Champs Elysee bis zum Arc de Trioumphe erkennt man von oben sehr gut. An schönen Tagen sieht man auch ihre Verlängerung bis zum Grand Arche in La Defense. Die weiße Basilika Sacre Coer thront über dem Pariser Norden,.... Panorama zum sattsehen. (Das im Gegensatz zu den meisten anderen erhöhten Aussichtspunkten in Paris keinen Pfennig Eintritt kostet!) Und wer Paris nicht gut genug kennt, um alles aus der ungewohnten Vogelperspektive zu erkennen, dem helfen die Markierungen an der Brüstung. allerdings funktionieren die nur, wenn man wirklich ganz gerade vor einer dieser Markierungen steht. Schon eine leichte Verschiebung der Sichtachse hat bei den Entfernungen zur Folge, daß man etwas ganz anderes anschaut...
Nach aller Begeisterung noch ein paar praktische Hinweise: Das Samaritaine befindet sich am Seinufer, direkt am Pont Neuf im ersten Arrondissement; die Postadresse lautet 19, Rue de la Monnaie. Geöffnet hat es Montag bis Samstag von 9.30 Uhr bis 19.00 Uhr, Donnerstags bis 22.00 Uhr. (Die Terrasse ist meines Wissens nur bis zum Einbruch der Dunkelheit und bei gutem Wetter geöffnet.) Von der Metrolinie 7 (Station Pont-Neuf) kann man direkt in das Untergeschoß des Kaufhauses gelangen, was zumindest bei Regen ein sehr gutes Argument ist. Wer ohnehin über die Station Chatelet-Les Halles fährt sollte sich bei gutem Wetter das Umsteigen dort sparen und stattdessen die letzten Meter zu Fuß zurücklegen, was einen Blick auf die Kirche St. Eustache und den davorliegenden Park ermöglicht. (Dann links in die Rue des Prouvaires und immer geradeaus bis zum Samaritaine.)
(Die Schlange an der Toilette im neunten Stock ist gewöhnlich mörderisch, weil hier alle Touristen nach Restaurantbesuch und Panoramablick einfallen; ungeduldige Seelen fahren hinunter in den fünften Stock und benutzen dort die etwas versteckte Kundentoilette in der Bastelabteilung.) weiterlesen schließen -
Das MIJE bietet viel für wenig Geld...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Die MIJE Hotels liegen mitten im Zentrum von Paris, nur wenige Meter von der Metro Station Hotel de Ville entfernt. Es gibt drei Häuser, die alle voneinander 250m entfernt sind: Le Fauconnier, Fourcy und Maubuisson. Fourcy ist das wichtigste, da dort das Restaurant Table d'Hôte liegt, indem es (bei Halbpension) das Abendessen gibt (weiteres zum Essen folgt weiter unten...).
Ich war im Maubuisson, gelegen in der kleinen Rue des Barres, ca. 450m vom Pariser Rathaus entfernt. Die Rue des Barres ist eine ruhige Straße ohne jeglichem Verkehr. Gegenüber ist eine Kirche gelegen.
Das Haus ist vierstöckig, es gibt allerdings einen Fahrstuhl, der aber leider schon knapp 20 Jahre alt ist und dementsprechend klapperig ist (also nicht mit zuvielen Leuten reingehen oder hüpfen ;-)).
Beim Betreten unseres Zimmer im obersten Stockwerk war ich zuerst überrascht, wieviel Platz 6 Leuten für knapp 22 €/Nacht geboten wird. Die 6er Zimmer sind einer Treppe und zwei Etagen, mit jeweils drei Betten oben und unten.
Nachteil der Zimmer sind zweifelslos die sogenannten Sanitäranlagen. Der Schimmel wuchert in der Dusche und es ist nur ein WC für das gesamte Stockwerk vorgesehen. Da man allerdings beides (mit Reinigunsmitteln)beseitigen kann und die Zimmer ruhig gelegen sind und genügend Platz bieten kann ich das MIJE trotzdem empfehlen, denn in Frankreich sind die Sanitäranlagen selten so gut wie in Deutschland.
Bei den Viererzimmern war der Platz aber deutlich enger, da es keine zweite Etage gab, so dass hier vereinzelt Platznot auftrat...
Zu öffnen waren die Zimmer mit einer Zimmerkarte mit Magnetstreifen. Eigentlich sind nur 2 Karten pro Zimmer vorgesehen, aber wenn man an der Rezeption fragt bekommt man auch weitere Karten ausgehändigt. Bei Verlust (ist einigen in 7 Tagen 5mal passiert ;-)) wird man zwar unten böse angeguckt aber bekommt neue Karten.
Im Erdgeschoss ist ansonsten noch eine Cafeteria in der es jeden Morgen Frühstück gibt. Dies ist leider typisch französisch, denn man bekommt nur ein viertel Baguette mit Marmelade und Butter, dazu noch Kakao/Tee/Kaffee und ein Glas Orangensaft (mit 40% Fruchtanteil...).
Abendessen gibt es im 150m entfernten Table d'Hôte. Das Essen ist eigentlich ganz akzeptabel, man ist aus deutschen Jugendherbergen auch schlimmeres gewohnt. Jeden Abend gibt es ein Menü mit Vorspeise, Hauptgang und Dessert, wobei letzteres zumeist aus Obst besteht. Großer Nachteil an diesem Essen ist das Getränk: Es wird nur ein französischer Tee angeboten, der eigentlich niemandem geschmeckt hat und der meistens von uns mit Pfeffer oder Salz "verfeinert" wurde ;-))
Ein anderer Nachteil ist die Mittagspause im MIJE: Von halb 2 bis 3 kann wegen Putzarbeiten niemand in sein Zimmer. Darauf wird penibel geachtet, ein Angestellter namens Gérard hat mir z.B. um 14:56 (die Putzfrauen waren schon unten) den Zutritt verweigert!!
Da die Metrostation nicht weit vom Hotel entfernt ist kann man binnen weniger Minuten fast jedes Ziel in Paris erreichen...
Des weiteren ist Rauchen und Trinken strikt untersagt, Nachtruhe ist ab 22:00 Uhr. Um alle drei Hürden zu umgehen gibt es aber nur 200m entfernt die Seine mit einer schönen Brücke, vorallem nachts empfehlenswert ;-))
Ansonsten haben wir am letzten Abend um halb drei auch Bekanntschaft mit dem Nachtportier gemacht, der uns wg. zu großer Lautstärke aus dem Hotel verweisen wollte.
Als letztes möchte ich noch auch die Geschäfte in der Nähe des MIJE Maubisson zu sprechen kommen: Man findet dort japanische Läden, indenen man Kimonos u.ä. kaufen kann ohne Ende (z.B. Kimonoya, Kaze, Ikat), aber keinen Tabakladen, indem man sich eine L'Équipe für etwaige Fußballergebnisse kaufen kann.
Wer sich für die MIJE-Hotels interessiert hat, eventl. für Klassenfahrten o.ä.:
http://www.mije.com weiterlesen schließen -
Ein Schweizer im Geschwindigkeitsrausch
08.04.2002, 15:33 Uhr von
Panda
ich surfe gern den lieben langen Abend (oder Tag, je nachdem wann keine Arbeit angesagt ist...) i...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Hallöchen zusammen
Nach den Ostertagen, wo ich leider arbeiten musste, wollte ich die beiden freien Tage nutzen und ne "kleine" Rundreise machen.
Diese führte mich von Olten mit dem TGV "Lyria" nach Paris, von dort gings weiter mit dem Thalys nach Köln und anschliessend mit der CityNightLine zurück in die Schweiz.
TGV "Lyria"
Unter diesem Namen versteckt sich die ehemalige "Ligne de Coeur" (Linie des Herzens), welche die TGV-Linien von Zürich/Bern und Lausanne nach Paris zusammenfasst.
Ab Zürich fahren täglich zwei TGVs, einer davon mit Halt in Aarau und Olten, via Neuchâtel - Pontarlier - Frasne - Dijon nach Paris-Gare de Lyon.
Ab Lausanne verkehren sogar deren 5 Züge pro Tag.
Die Fahrt im TGV kann nur antreten, wer eine Reservation für diesen Zug vorweisen kann. Auf demselben Fahrschein sind übrigens Billett+Reservation zusammen drauf. Die Preiskategorien sind, ähnlich wie bei Flugreisen, kontingentiert, das heisst wer früh reserviert, kann unter Umständen von einen günstigeren Tarif profitieren. Für mein Junior-Ticket zahlte ich CHF 90.--, was ca. EUR 60.-- entspricht.
Zufälligerweise landete ich in dem Wagen, der zur Hälfte aus der Bordbar und zur anderen aus 2.Klasse-Sitzplätze besteht. Das war praktisch, denn so konnte ich mir meine Croissants und den Kaffee besorgen, ohne durch den halben Zug watscheln zu müssen :-)
Andererseits war es dann mit der Zeit störend, dass die ganze Zeit die Türe auf und zu ging, weil hungrige Mitreisende die Bar aufsuchen wollten...
Über die Mittagszeit kann man hier auch warme Speisen/Snacks zu sich nehmen.
Die Beinfreiheit ist eindeutig mangelhaft, wenn man überdurchschnittlich lange Beine hat. Immer wieder musste ich die Füsse querstellen, Sitzposition verändern etc., damit mir nicht alles einschlief ;-)
In der ersten Klasse wäre dieses Problem weniger vorhanden, mehr als einmal probesitzen konnte ich mir aber nicht leisten...
Zwischen Neuchâtel und Pontarlier wird die Bar rund 45 Minuten lang geschlossen, da hier die Zollformalitäten im Zug erliedigt werden. Befürchten muss man hier selten was, ausser die übliche Fragen nach zu Verzollenden Waren. Höchstens bei Passagieren mit erkennbarer Herkunft von anderen Kontinenten werden Pässe/Visa genauer kontrolliert...
Beim nächsten Bahnhof, Frasne, folgt ein ca. 10minütiger Aufenthalt, da hier die beiden TGV aus Lausanne und Zürich zu einem einzigen Zug vereinigt werden.
Bis Dijon fragt man sich, wieso dieser Zug eigentlich TGV (Train à grande vitesse; Hochgeschwindigkeitszug) heisst, denn wirklich schnell gehts nirgends vorwärts. Zeitweise wars eher ein TPV (Train à petite vitesse)...
In der Schweiz fährt man (momentan zumindest noch) allerhöchstens 160 km/h, auf der französischen Seite siehts nicht anders aus...
Erst auf dem letzten Teilstück gibt der Zug richtig Gas. Handgestoppt ca. 270 km/h bringt der TGV hier hin, für einen nicht tempoverwöhnten Schweizer ein Geschwindigkeitsrausch sondergleichen :-)))
An Bord des Zuges gibt es übrigens auch ein Telefon, über dessen Preise kann ich leider keine Auskunft geben, da ich auch Handy-Besitzer bin und mich daher nicht sonderlich für diese Installation interessierte *gg*
Nach fünfeinhalb Stunden Fahrzeit püntklich in Paris-Lyon angekommen machte ich mich auf zum "Forum des Halles", welches sich auf dem Weg zum Gare du Nord befindet. Hier genoss ich ein wenig Shopping, das herrliche Wetter und die tolle Stimmung im obendran liegenden Park.
Da ich Paris sonst schon recht gut kenne, machte ich hier nur einen Zwischenstopp und begab mich zum Gare du Nord, wo der Thalys nach Köln bereits auf mich wartete.
Thalys
Der Thalys unterscheidet sich von den anderen TGV vorallem durch seine Form und Farbe (weinrot). Er verkehrt vom Pariser Gare du Nord nach Bruxelles - Oostende / Amsterdam / Köln oder Düsseldorf, sowie nach Namur und von Genève zum Eurodisneyland und Bruxelles.
Die Fahrzeit nach Köln beträgt bloss 4 Stunden, der Zug erreicht eine (handgemessene) Höchstgeschwindigkeit von gegen 300 km/h...
In Paris fanden viele der Reisenden trotz Reservationspflicht keinen Platz. Grund: Probleme mit der Zollabfertigung für den Eurostar-Zug nach london. Deshalb wurden viele Passagiere via Bruxelles umgeleitet, was zu einer hoffnungslosen Überfüllung des Zuges führte. Der freundliche, aber bestimmte Schaffner konnte die Aufregung allerdings mindern und fand schlussendlich für fast alle einen (Not-)Sitzplatz.
Das Fahrkartensystem ist übrigens das gleiche wie schon oben beim TGV geschrieben. Als Junior legte ich hier 56 Fränkli, bzw. ca 37 € aus.
Auch hier gibt es eine Bar und ein Bordtelefon, also ähnlich wie oben beschrieben.
Die Hochgeschwindigkeitsstrecke endete hier in Brüssel, allerdings waren einige Bauwerke zu sehen, welche auf eine Verlängerung der Hochgeschwindigkeitsstrecke bis Lüttich hindeuten. Dann wird die Fahrzeit nochmals um ein beachtliches Stück gesenkt werden können.
Im Zug war übrigens ein buntes Nationengemisch. Amerikaner, Deutsche, Schweizer, Franzosen, Belgier, Engländer, Niederländer, Japaner, kaum eine Nation war hier nicht vertreten.
Dies führt zu kuriosen Situationen. Ein amerikanischer Passagier regte sich fürchterlich über eine Französin auf, die ihm sein schönes Jacket zerknitterte. Die Französin fluchte auf Französisch zurück, was aber der Ami nicht verstand. Ein kurioses Sprachenmischmasch war die Folge, welches den ganzen Wagen unterhielt :-)
Die Durchsagen werden in Deutsch, Französisch, Englisch und Flämisch (?) ausgerufen.
Vor Aachen passiert man die Deutsche Grenze, der Bundesgrenzschutz beehrte uns mit einem Besuch und punktueller Passkontrolle. Danach setzten wir die Fahrt fort und erreichten mit bloss fünfminütiger Verspätung Köln Hbf.
Über die Reise mit der CityNightLine werde ich dann schreiben, sobald die entsprechende Kategorie eröffnet wurde :-) weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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larshermanns, 08.04.2002, 17:08 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Du gehst leider nur auf den TGV und Thalys ein. Ein bisschen wenig...immerhin sollte es um den SNCF selbst gehen! Man kann ja auch nicht nur einen Bericht ueber den ICE schreiben, wenn es um die DB allgemein gehen soll!
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Schon eine Idee für Sylvester ??!!!
Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Es war im Dezember, im Dezember des Jahres 2001. Und wie jedes Jahr musste diese Frage kommen: Was machen wir eigentlich Sylvester ??
Kurz entschlossen fragten wir im Freundes- und Bekanntenkreis herum, was dort geplant war. Tja, viel kam dabei nicht heraus, eigentlich gar nichts.
Evt. wollte man mal zu Hause bleiben, oder aber mit den Kindern feiern (!!) oder ab in die Disco gehen. Nun, darauf hatten wir eigentlich keine Lust.
Ein Altstadtbesuch in Düsseldorf, ja, das war schon mal gut, also wäre das ja durchaus eine Idee. Aber zu zweit ? Nein, das bringt´s wohl nicht.
Liebe Leser, nicht, dass ich was gegen „Ältere“ habe, aber ich finde, gerade an SYLVESTER merkt man, dass jeder irgendwie älter wird. Plötzlich sind Kinder da und es heißt....“nein, Sylvester möchten wir mit den kleinen feiern, sonst geben wir die gerne mal zu Oma und Opa (sogar Weihnachten !).....aber Sylvester ?? NEIIIIIIIIIIN“ Oder aber.........“och, Altstadt...nö, das ist immer so voll an Sylvester dort......nö, mag nicht.“.
Nun werde ich ja langsam auch älter, aber naja.......irgendwie will man ja doch noch irgendwas unternehmen.
Nach einer grummeligen Nacht frühstückte ich am nächsten erst mal im Büro und las Zeitung.
URBAN REISEN bot eine Sylvesterreise nach Berlin oder Paris an. Berlin, da waren wir Sylvester schon mal, also eher zweitrangig. Aber Paris......hm,da waren wir ja noch nie !
Das wär´s......
Ab ins Reisebüro und gebucht. Prima.
Zwei Tage später kam die schriftl. Bestätigung. Ab zur Bank und Geld überwiesen. Kaum bin ich zu Hause klingelt das Telefon: URBAN REISEN. „Leider müssen wir mangels Teilnehmerzahl die Reise absagen !!!“.
Ja spinn ich denn ?????
Ein Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen bestätigen meinen Verdacht: Der Reiseveranstalter durfte das sogar. MIST.
Also, am nächsten Tag wieder ins Reisebüro.........kurz und gut, am 21.12.2001 haben wir dann über den Veranstalter HAFERMANN REISEN eine 3 Tages (bzw. Nächte-)reise nach Paris gebucht.
Busfahrt mit Unterbringung im „Hotel Libertel de suede“ (vgl. ggfs. gesonderten Bericht). Preis: 429,- DM p.P. inkl. Stadtrundfahrt.
Wir wurden in unserem Wohnort Oberhausen per Taxi abgeholt und dann nach Duisburg gebracht, dort stiegen wir in den Bus ein. Ab gings nach Kölle. Dort trafen sich mehrere Hafermann Busse und die Passagiere wurden je nach Paris-Hotel auf die Hotel aufgeteilt. So wurden große Kurvereien in Paris vermieden. Gut durchdacht.
Nach insgesamt ca. 8,5 Stunden Fahrt ( mit Stau und Schneefall) kamen wir am 29.12.01 um ca. 15 Uhr in Paris an.
Das Hotel gefiel uns gut, wir packten die Tasche aus und marschierten ab in Richtung Zentrum. Auch wenns langsam dunkel wurde, wir wollten jedenfalls die Stunden nutzen. Außerdem mussten wir ja noch Franz.Francs holen, in Deutschland war nichts mehr aufzutreiben. Und bis zum 1.1.02 (EUROLAND ;-) ) war es ja noch etwas hin *g*.
Also, ab zum nächsten Geldautomaten...mal lieber nicht zu wenig holen, Freunde sagten, Paris sei sehr teuer.
Das konnten wir uns gut vorstellen, denn im Herbst 2001 hatten wir die Preise von London (vgl. ggf. entsprechenden Bericht) kennengelernt und somit war für uns alles vorstellbar ! ! !
Aber ich kann es vorweg nehmen........Paris ist gar nicht so teuer. Eintrittspreise sind annehmbar, wenn überhaupt welche anfallen. In London mussten wir teilweise 15,- DM p.P. zahlen, nur um in eine Kirche (!!) zu kommen. In Paris gibt´s das zum Nulltarif. Notre Dame und Sacre Cour.......KOSTENLOS ! Wow, wer hätte das gedacht.
Aber ich will mal der Reihe nach anfangen:
Unsere Zeit war beschränkt, also wollten wir das Optimale rausholen:
29.12.01:
Ab ins halbdunkle Paris....Notre Dame beleuchtet, das hat schon was. Das Centre Pompidu sieht abends besser aus als tagsüber, aber das ganze Gebäude (ein modernes Museum) ist ohnehin Geschmackssache.
In der Ferne sah man den Eiffelturm, zumindest für den ersten tag unerreichbar weit weg. Naja, es musste ja nicht alles auf einmal erledigt werden.
Ein wenig um das Rathaus (samt Schlittschuhbahn) gebummelt, den Louvre beleuchtet angeguckt.......ja, das hatte alles schon was. Die Seine wurde farbig angestrahlt, ebenso dortige Brücken.......SCHÖN.
Dann gings Pizza essen. Mit 15,- DM für die Champ.Pizza war es nur unerheblich teuer als hier. Wir waren verwundert.
30.12.01:
Vormittags war die Stadtrundfahrt angesagt. Recht gekonnt fuhr uns der Busfahrer quer durch die Stadt: Wir sahen sämtliche Highlights.....das Moulin Rouge, Notre Dame, Champs Elysee, den Triumpfbogen, den Place de la Concorde, das Pantheon, den Invalidenpalast und und und und...........unser Reiseführer war klasse. Er lebte einige Jahre in Paris und hatte prima Hintergrundwissen. Sowas ist viel wert, kann ich euch sagen.
Die Rundfahrt endete am Eiffelturm. Dort begann unser „freier Nachmittag“. Für den Abend wurde für einen Aufpreis von 10,- DM eine sog. „Lichterfahrt“ angeboten: Mit dem Bus durch das dunkle, aber beleuchtete Paris. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen.
Ok, da standen wir nun am Wahrzeichen von Paris, dem Eiffelturm. Nicht ganz so mächtig wie man sich das vorstellt, aber schon beeindruckend. Natürlich wollten wir raus. Klar, wenn man schon mal dort ist......HOPPLA, die Menschenschlangen vor den 4 Kassen waren unendlich lang. Aber, höhö, dort war eine Schlange......die war nur halb so lang wie die anderen, sind die Menschen denn blöd ?? Wieso stellen die sich dort an, wo sie länger warten müssen ?????????????? Kapier´ich nicht. OK, bereits nach 40 Min kamen wir in die Sichtweite des „Ticketverkaufsschalters“. Ohje.....was steht denn da ??? Schnell den Übersetzer rausgeholt und der Wahrheit ins Auge geblickt:
Kein Wunder, dass die Schlange so kurz war: HIER KONNTE MAN NUR EINRITTSKARTEN FÜR DEN TREPPENAUFSTIEG KAUFEN, nicht für die Fahrstühle.
*schluck*.
OK, kurz mit der Frau beratschlagt und es war beschlossen: WIR BLIEBEN und wollten hochlaufen. Für umgerechnet 6,- DM wurde uns Einlass gewährt und es begann......aber es endete auch bald. Sooooooooooo hoch kann man da gar nicht laufen, nur bis zur zweiten von insgesamt 3 Plattformen. Bis zur Dritten konnte man fahren, wenn man warten und zahlen wollte. Wollten wir nicht, denn wir waren vormittags schon auf einem Hochhaus, das uns einen herrlichen Überblick auf Paris gewährte.
OK, Eiffelturm war damit erledigt. Und nun ? Zur Lichterrundfahrt wollte man sich an der Anlegestelle der Ausflugsboote treffen.
Also mussten wir zur City. Zu Fuß ? nein, wir holten Tickets und fuhren mit der Metro.
Ein tolles und preisgünstiges System...man fragt sich, wieso man sowas nicht in Deutschland hinbekommt.
Angekommen in der City holten wir uns erst einmal ein Baquette. MITTAGSPAUSE.
Anschließen bummelten wir nochmal über den Place de la Concorde, gingen zum Triumpfbogen und zum Louvre. TOLL.
Die Zeit verging schnell, abends traf man sich und die Lichterfahrt begann. Schön, sehr schön, auch das lohnte sich. Tolle alte Gebäude, in bunten Farben angestrahlt, beleuchtete Cafés.........einfach toll.
31.12.01
Putzmunter genossen wir unser reichhaltiges Frühstück und los gings. Der Tag war frei, wir wollten auf eigene Faust die Stadt erkunden. Wir schlenderten durch Montmartre und ließen es uns gut gehen. Wir schauten uns die großen Kaufhäuser an und staunten immer und immer wieder darüber, dass paris nur aus alten schönen Häusern zu bestehen schien. Kein Wunder, Paris hat nie irgendwelche Bombenangriffe erlebt.
Der Tag verging, der Abend kam: SYLVESTER !
Wir gingen Essen, zum Pizza Hut, das weiß man, was man hat *g*.
Auch dortige Preise waren nur geringfügig höher als in Deutschland.
DOCH HALT, eines hab ich vergessen: Wir waren nachmittags in der Innenstadt einen Cappuccino trinken: 9,- DM p.P. !!!!!!!!! Ohne weiteren Kommentar ! Offenbar wird man in totaler Citylage doch abgezockt !
Zur Jahreswende wollten wir eigentlich zum Eiffelturm, aber wir erfuhren, dass von dort um 0:30 Uhr die letzte Metro Richtung Hotel fuhr. Entfernung zu Fuß: ca. 9 KM ! Zu weit. Taxi ? Wohl kaum zu bekommen und wenn: ZU TEUER. Also hörten wir auf den Reiseführer und wir gingen zu Sacre Couer. Einen tollen Überblick über die Stadt, sollte man –von Paris´ höchster Erhebung- haben. Stimmte, bis um 23:30 Uhr Nebel aufzog :-( . Egal, die Stimmung war trotzdem gut. Wir hatten Sekt und Baguette dabei und schauten uns das Treiben an. Hauptsächlich Touristen tummelten sich dort um mit recht kleinem Feuerwerk das Jahr 2002 zu begrüßen.
Und eisekalt wars auch. Aber egal, wir hatten Spaß, lernten andere Länder und andere Sitten kennen.
01.01.2002
Wir konnten ausschlafen....danach die Tasche packen und wurden am späten Vormittag abgeholt. Mit dem Bus ging es dann erneut nach Notre Dame, diesmal mit Innenbesichtigung.
Anschließend gings mit dem Bus gen Heimat.
Auch auf der Rückfahrt traf man sich mit anderen Bussen und die Organisation schien sehr vernünftig zu sein.
FAZIT:
Paris ist eine tolle, wunderschöne Stadt. Wir werden bestimmt nochmal hinfahren, das steht fest. 3 Tage sind zu wenig, um all die netten kleinen Straßen kennenzulernen, all die Sehenswürdigkeit angemessen zu begutachten.
Aber für den Anfang war das schon mal optimal.
Auch ein Kompliment an Hafermann Reisen.
Durchdachte Organisation und ein engagierter Reiseleiter rundeten den Kurztrip ab.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-02-13 07:36:37 mit dem Titel Hotel Libertel de suede - Ein Schwede in Paris
Zum Ende des letzten Jahres stellte sich –wiedereinmal- die Frage: Was machen wir an Sylvester ?? Nun, ohne ins Detail gehen zu wollen.....irgendwie gefielen uns die Planungen von Freunden und Bekannten nicht so richtig, um mitmachen zu wollen.
Wir entschlossen uns also wegzufahren. Vor Jahren waren wir Sylvester in Berlin, am Brandenburger Tor. Das war toll. Ok, aber das kannten wir nun also. London ? Nein, da waren wir erst im Herbst. Aber HALT, PARIS, die Stadt der Liebe. Da waren wir noch nie.
Kurz entschlossen gingen wir ins Reisebüro und buchten eine Busreise. Warum eine Busreise ?
Na, das werde ich vielleicht in einem anderen Bericht erklären, zum Hotel gehört das ja jedenfalls nicht.
RÄUME UND MAHLZEITEN
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Als wir am 29.12.01 am Nachmittag ankamen, setzte uns der Bus auf dem Boulevard de Magenta, Haus Nr. 106, 7510 Paris, ab. Schnell rannten wir mit unseren Taschen auf die andere Straßenseite und marschierten rein, in das Hotel LIBERTEL DE SUEDE. Der erste Eindruck war gut: Ein nettes, unauffälliges Gebäude mit großen Fenstern im Erdgeschoss, einer schmucken kleinen Lobby mit Rezeption und einer kleinen Sesselecke.
Wir bekamen unseren Zimmerschlüssel (die Dame an der Rezeption verstand sogar ein paar wenige Brocken Englisch), und stiegen in den recht kleinen Fahrstuhl.
Schnell wurde die „2“ gedrückt und ab ging´s.
Es empfing uns ein Flur in warmen Farben und unterhaltsamen „Tim und Struppi“ Bildern an der Wand.
Ah, dort war unser Zimmer für die nächsten 3 Nächte.
Schlüssel rein, Tür auf.....die Spannung stieg...und ...positive Überraschung ! Freunde und Arbeitskollegen erzählten, dass gerade in Paris gute Hotels nicht ganz billig sind. Und so erwarteten wir das schlimmste. Aber nein.....abgesehen von recht heftigem Geruch von Desinfektionsmitteln ging das in Ordnung. Natürlich war´s kein Tanzsaal, eher ein Raum für ein Doppelbett, 2 Nachtschränke, ein Schreibtisch und ein Kleiderschrank. Viel Bewegungsfreiheit war nicht vorhanden.
Die Tapeten waren schön, die Bilder liebevoll ausgewählt.
Und nun erst mal das Fenster auf....HUCH ! Ca.2 Meter vom Fenster entfernt stand direkt die nächste Hauswand gegenüber. Naja, was soll´s.....wir sind ja nicht hier, um aus dem Fenster zu gaffen *g*.
Das Badezimmer enthielt Waschbecken, Toilette, Heizung und Dusche. Alles sauber und praktisch.
Ok, andere Länder, andere Sitten. Wasserleitungen waren hier eben „über Putz“ verlegt worden, nicht „unter Putz“, wie es schöner wäre.
Was soll´s.......3 Nächte.....die sind schnell vorüber.
Am nächsten Morgen ging’s dann zum Frühstück. Auch hier ein wenig voreingenommen durch Hinweise von Freunden („Frühstück ist in Paris nichts besonderes, Toast und Marmelade, das war´s!“) gingen wir ins Untergeschoss.
Es empfing uns ein absolut gemütlicher Raum, mit Platz für ca. 15-20 Personen. Und dann ein Frühstücksbuffet!
Croissants, Brötchen, Baquettes, Wurst, Käse, Marmelade, Kaffee, Tee, O-Saft, Multivitaminsaft, Heißer Kakao, Cappuccino, Obst, Yoghurt, Müsli, verschiedene Kelloggs.....und alles was so dazu gehört.
Wir waren echt platt. Es war zwar nicht riesengroß, doch die Auswahl stimmte absolut.
PRIMA PRIMA. Und das war jeden Morgen so.
Das Personal war durchgehend freundlich, man versuchte sogar Englisch zu sprechen. Und das soll in Paris schon was heißen !
Kommen wir nun zur
HOTELLAGE
°°°°°°°°°°°
Anschrift: Boulevard de Magenta, Nr. 106, 7510 Paris,
In der Nähe sind zu Fuß gut erreichbar der Gare du Nord und der Gare de l'Est. Beides sind Bahnhöfe, von denen man aus prima per Metro Ausflüge starten kann.
Zu Fuß zur Stadt ist´s etwas weiter, aber bis zum Rathaus braucht man ca. 25 Minuten, was auch noch vertretbar ist.
Wir wollten Sylvester eigentlich am Eiffelturm verbringen, doch der war weit weg! Und die letzte Metro fuhr um 0:30 Uhr zurück. Nein, das war zu früh und zu weit zum Laufen (ca.7 KM!!). der Reiseführer empfahl Montmartre, eine nettes Stadtviertel in ca. 15 Min. Gehzeit-Entfernung. Dort oben, aber der höchsten Erhebung Paris´steht Sacre Couer, eine Kirche. Vor diesem Gebäude wird auch Sylvester gefeiert, wegen des Stadtpanoramas. Wäre nicht dummerweise Nebel aufgezogen, hätte das auch gestimmt.
Ich würde die Lage des Hotels als In Ordnung bezeichnen. Es war zwar nicht absolut Zentrumsnah, dafür aber ruhig und vielleicht etwas schöner als vergleichbare in der City.
PREISE
°°°°°°°
Tja, ich könnte ja jetzt den Pauschalpreis nennen, aber das bringt euch wohl nicht weiter.
Das Doppelzimmer kosten laut http://www.parisreisen.com/de/prix/0/2/300113/0/hotel.htm momentan 105 €. Pro Zimmer , inkl.Frühstück.
Meiner Meinung nach geht das in Ordnung. Man wohnt dann nun mal in einer Metropole und dort ist´s eben teuer als sonst wo.
FAZIT:
°°°°°°
Ein absolut empfehlenswertes Hotel zu einem fairen Preis. Und auch das Frühstück geht voll in Ordnung ;-) .
Ich würde es jederzeit wieder buchen.
Wieso ist in der Überschrift von einem Schweden die Rede ?
=====================================
Nun, der Hotelname ist schuld dran.......SUEDE heisst „Schwede“...übersetzt also : Hotel des Schweden.
Aber wieso das Hotel so benannt wurde ??? Keine Ahnung ;-)
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-03 08:11:21 mit dem Titel Ein Schwede in Paris: "Libertel Suede"
Zum Ende des letzten Jahres stellte sich –wiedereinmal- die Frage: Was machen wir an Sylvester ?? Nun, ohne ins Detail gehen zu wollen.....irgendwie gefielen uns die Planungen von Freunden und Bekannten nicht so richtig, um mitmachen zu wollen.
Wir entschlossen uns also wegzufahren. Vor Jahren waren wir Sylvester in Berlin, am Brandenburger Tor. Das war toll. Ok, aber das kannten wir nun also. London ? Nein, da waren wir erst im Herbst. Aber HALT, PARIS, die Stadt der Liebe. Da waren wir noch nie.
Kurz entschlossen gingen wir ins Reisebüro und buchten eine Busreise. Warum eine Busreise ?
Na, das werde ich vielleicht in einem anderen Bericht erklären, zum Hotel gehört das ja jedenfalls nicht.
RÄUME UND MAHLZEITEN
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Als wir am 29.12.01 am Nachmittag ankamen, setzte uns der Bus auf dem Boulevard de Magenta, Haus Nr. 106, 7510 Paris, ab. Schnell rannten wir mit unseren Taschen auf die andere Straßenseite und marschierten rein, in das Hotel LIBERTEL DE SUEDE. Der erste Eindruck war gut: Ein nettes, unauffälliges Gebäude mit großen Fenstern im Erdgeschoss, einer schmucken kleinen Lobby mit Rezeption und einer kleinen Sesselecke.
Wir bekamen unseren Zimmerschlüssel (die Dame an der Rezeption verstand sogar ein paar wenige Brocken Englisch), und stiegen in den recht kleinen Fahrstuhl.
Schnell wurde die „2“ gedrückt und ab ging´s.
Es empfing uns ein Flur in warmen Farben und unterhaltsamen „Tim und Struppi“ Bildern an der Wand.
Ah, dort war unser Zimmer für die nächsten 3 Nächte.
Schlüssel rein, Tür auf.....die Spannung stieg...und ...positive Überraschung ! Freunde und Arbeitskollegen erzählten, dass gerade in Paris gute Hotels nicht ganz billig sind. Und so erwarteten wir das schlimmste. Aber nein.....abgesehen von recht heftigem Geruch von Desinfektionsmitteln ging das in Ordnung. Natürlich war´s kein Tanzsaal, eher ein Raum für ein Doppelbett, 2 Nachtschränke, ein Schreibtisch und ein Kleiderschrank. Viel Bewegungsfreiheit war nicht vorhanden.
Die Tapeten waren schön, die Bilder liebevoll ausgewählt.
Und nun erst mal das Fenster auf....HUCH ! Ca.2 Meter vom Fenster entfernt stand direkt die nächste Hauswand gegenüber. Naja, was soll´s.....wir sind ja nicht hier, um aus dem Fenster zu gaffen *g*.
Das Badezimmer enthielt Waschbecken, Toilette, Heizung und Dusche. Alles sauber und praktisch.
Ok, andere Länder, andere Sitten. Wasserleitungen waren hier eben „über Putz“ verlegt worden, nicht „unter Putz“, wie es schöner wäre.
Was soll´s.......3 Nächte.....die sind schnell vorüber.
Am nächsten Morgen ging’s dann zum Frühstück. Auch hier ein wenig voreingenommen durch Hinweise von Freunden („Frühstück ist in Paris nichts besonderes, Toast und Marmelade, das war´s!“) gingen wir ins Untergeschoss.
Es empfing uns ein absolut gemütlicher Raum, mit Platz für ca. 15-20 Personen. Und dann ein Frühstücksbuffet!
Croissants, Brötchen, Baquettes, Wurst, Käse, Marmelade, Kaffee, Tee, O-Saft, Multivitaminsaft, Heißer Kakao, Cappuccino, Obst, Yoghurt, Müsli, verschiedene Kelloggs.....und alles was so dazu gehört.
Wir waren echt platt. Es war zwar nicht riesengroß, doch die Auswahl stimmte absolut.
PRIMA PRIMA. Und das war jeden Morgen so.
Das Personal war durchgehend freundlich, man versuchte sogar Englisch zu sprechen. Und das soll in Paris schon was heißen !
Kommen wir nun zur
HOTELLAGE
°°°°°°°°°°°
Anschrift: Boulevard de Magenta, Nr. 106, 7510 Paris,
In der Nähe sind zu Fuß gut erreichbar der Gare du Nord und der Gare de l'Est. Beides sind Bahnhöfe, von denen man aus prima per Metro Ausflüge starten kann.
Zu Fuß zur Stadt ist´s etwas weiter, aber bis zum Rathaus braucht man ca. 25 Minuten, was auch noch vertretbar ist.
Wir wollten Sylvester eigentlich am Eiffelturm verbringen, doch der war weit weg! Und die letzte Metro fuhr um 0:30 Uhr zurück. Nein, das war zu früh und zu weit zum Laufen (ca.7 KM!!). der Reiseführer empfahl Montmartre, eine nettes Stadtviertel in ca. 15 Min. Gehzeit-Entfernung. Dort oben, aber der höchsten Erhebung Paris´steht Sacre Couer, eine Kirche. Vor diesem Gebäude wird auch Sylvester gefeiert, wegen des Stadtpanoramas. Wäre nicht dummerweise Nebel aufgezogen, hätte das auch gestimmt.
Ich würde die Lage des Hotels als In Ordnung bezeichnen. Es war zwar nicht absolut Zentrumsnah, dafür aber ruhig und vielleicht etwas schöner als vergleichbare in der City.
PREISE
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Tja, ich könnte ja jetzt den Pauschalpreis nennen, aber das bringt euch wohl nicht weiter.
Das Doppelzimmer kosten laut http://www.parisreisen.com/de/prix/0/2/300113/0/hotel.htm momentan 105 €. Pro Zimmer , inkl.Frühstück.
Meiner Meinung nach geht das in Ordnung. Man wohnt dann nun mal in einer Metropole und dort ist´s eben teuer als sonst wo.
FAZIT:
°°°°°°
Ein absolut empfehlenswertes Hotel zu einem fairen Preis. Und auch das Frühstück geht voll in Ordnung ;-) .
Ich würde es jederzeit wieder buchen.
Wieso ist in der Überschrift von einem Schweden die Rede ?
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Nun, der Hotelname ist schuld dran.......SUEDE heisst „Schwede“...übersetzt also : Hotel des Schweden.
Wieso das so heisst ??? Keine Ahnung ;-)
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-03 09:42:20 mit dem Titel Schon eine Idee für Sylvester ?? :-)
Es war im Dezember, im Dezember des Jahres 2001. Und wie jedes Jahr musste diese Frage kommen: Was machen wir eigentlich Sylvester ????
Kurz entschlossen fragten wir im Freundes- und Bekanntenkreis herum, was dort geplant war. Tja, viel kam dabei nicht heraus, eigentlich gar nichts.
Evt. wollte man mal zu Hause bleiben, oder aber mit den Kindern feiern (!!!!) oder ab in die Disco gehen. Nun, darauf hatten wir eigentlich keine Lust.
Ein Altstadtbesuch in Düsseldorf, ja, das war schon mal gut, also wäre das ja durchaus eine Idee. Aber zu zweit ? Nein, das bringt´s wohl nicht.
Liebe Leser, nicht, dass ich was gegen „Ältere“ habe, aber ich finde, gerade an SYLVESTER merkt man, dass jeder irgendwie älter wird. Plötzlich sind Kinder da und es heißt......“nein, Sylvester möchten wir mit den kleinen feiern, sonst geben wir die gerne mal zu Oma und Opa (sogar Weihnachten !).....aber Sylvester ?? NEIIIIIN“ Oder aber......“och, Altstadt...nö, das ist immer so voll an Sylvester dort....nö, mag nicht.“.
Nun werde ich ja langsam auch älter, aber naja......irgendwie will man ja doch noch irgendwas unternehmen.
Nach einer grummeligen Nacht frühstückte ich am nächsten erst mal im Büro und las Zeitung.
URBAN REISEN bot eine Sylvesterreise nach Berlin oder Paris an. Berlin, da waren wir Sylvester schon mal, also eher zweitrangig. Aber Paris....hm,da waren wir ja noch nie !
Das wär´s.... .
Ab ins Reisebüro und gebucht. Prima.
Zwei Tage später kam die schriftl. Bestätigung. Ab zur Bank und Geld überwiesen. Kaum bin ich zu Hause klingelt das Telefon: URBAN REISEN. „Leider müssen wir mangels Teilnehmerzahl die Reise absagen !!!“.
Ja spinn ich denn ???
Ein Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen bestätigen meinen Verdacht: Der Reiseveranstalter durfte das sogar. MIST.
Also, am nächsten Tag wieder ins Reisebüro......kurz und gut, am 21.12.2001 haben wir dann über den Veranstalter HAFERMANN REISEN eine 3 Tages (bzw. Nächte-)reise nach Paris gebucht.
Busfahrt mit Unterbringung im „Hotel Libertel de suede“ (vgl. ggfs. gesonderten Bericht). Preis: 429,- DM p.P. inkl. Stadtrundfahrt.
Wir wurden in unserem Wohnort Oberhausen per Taxi abgeholt und dann nach Duisburg gebracht, dort stiegen wir in den Bus ein. Ab gings nach Kölle. Dort trafen sich mehrere Hafermann Busse und die Passagiere wurden je nach Paris-Hotel auf die Hotel aufgeteilt. So wurden große Kurvereien in Paris vermieden. Gut durchdacht.
Nach insgesamt ca. 8,5 Stunden Fahrt ( mit Stau und Schneefall) kamen wir am 29.12.01 um ca. 15 Uhr in Paris an.
Das Hotel gefiel uns gut, wir packten die Tasche aus und marschierten ab in Richtung Zentrum. Auch wenns langsam dunkel wurde, wir wollten jedenfalls die Stunden nutzen. Außerdem mussten wir ja noch Franz.Francs holen, in Deutschland war nichts mehr aufzutreiben. Und bis zum 1.1.02 (EUROLAND ;-) ) war es ja noch etwas hin *g*.
Also, ab zum nächsten Geldautomaten...mal lieber nicht zu wenig holen, Freunde sagten, Paris sei sehr teuer.
Das konnten wir uns gut vorstellen, denn im Herbst 2001 hatten wir die Preise von London (vgl. ggf. entsprechenden Bericht) kennengelernt und somit war für uns alles vorstellbar ! ! !
Aber ich kann es vorweg nehmen.....Paris ist gar nicht so teuer. Eintrittspreise sind annehmbar, wenn überhaupt welche anfallen. In London mussten wir teilweise 15,- DM p.P. zahlen, nur um in eine Kirche (!!) zu kommen. In Paris gibt´s das zum Nulltarif. Notre Dame und Sacre Cour........KOSTENLOS ! Wow, wer hätte das gedacht.
Aber ich will mal der Reihe nach anfangen:
Unsere Zeit war beschränkt, also wollten wir das Optimale rausholen:
29.12.01:
Ab ins halbdunkle Paris....Notre Dame beleuchtet, das hat schon was. Das Centre Pompidu sieht abends besser aus als tagsüber, aber das ganze Gebäude (ein modernes Museum) ist ohnehin Geschmackssache.
In der Ferne sah man den Eiffelturm, zumindest für den ersten tag unerreichbar weit weg. Naja, es musste ja nicht alles auf einmal erledigt werden.
Ein wenig um das Rathaus (samt Schlittschuhbahn) gebummelt, den Louvre beleuchtet angeguckt......ja, das hatte alles schon was. Die Seine wurde farbig angestrahlt, ebenso dortige Brücken....SCHÖN.
Dann gings Pizza essen. Mit 15,- DM für die Champ.Pizza war es nur unerheblich teuer als hier. Wir waren verwundert.
30.12.01:
Vormittags war die Stadtrundfahrt angesagt. Recht gekonnt fuhr uns der Busfahrer quer durch die Stadt: Wir sahen sämtliche Highlights.....das Moulin Rouge, Notre Dame, Champs Elysee, den Triumpfbogen, den Place de la Concorde, das Pantheon, den Invalidenpalast und und und und...........unser Reiseführer war klasse. Er lebte einige Jahre in Paris und hatte prima Hintergrundwissen. Sowas ist viel wert, kann ich euch sagen.
Die Rundfahrt endete am Eiffelturm. Dort begann unser „freier Nachmittag“. Für den Abend wurde für einen Aufpreis von 10,- DM eine sog. „Lichterfahrt“ angeboten: Mit dem Bus durch das dunkle, aber beleuchtete Paris. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen.
Ok, da standen wir nun am Wahrzeichen von Paris, dem Eiffelturm. Nicht ganz so mächtig wie man sich das vorstellt, aber schon beeindruckend. Natürlich wollten wir raus. Klar, wenn man schon mal dort ist....HOPPLA, die Menschenschlangen vor den 4 Kassen waren unendlich lang. Aber, höhö, dort war eine Schlange....die war nur halb so lang wie die anderen, sind die Menschen denn blöd ?? Wieso stellen die sich dort an, wo sie länger warten müssen ???????????? Kapier´ich nicht. OK, bereits nach 40 Min kamen wir in die Sichtweite des „Ticketverkaufsschalters“. Ohje.....was steht denn da ??? Schnell den Übersetzer rausgeholt und der Wahrheit ins Auge geblickt:
Kein Wunder, dass die Schlange so kurz war: HIER KONNTE MAN NUR EINRITTSKARTEN FÜR DEN TREPPENAUFSTIEG KAUFEN, nicht für die Fahrstühle.
*schluck*.
OK, kurz mit der Frau beratschlagt und es war beschlossen: WIR BLIEBEN und wollten hochlaufen. Für umgerechnet 6,- DM wurde uns Einlass gewährt und es begann......aber es endete auch bald. Sooooooooooo hoch kann man da gar nicht laufen, nur bis zur zweiten von insgesamt 3 Plattformen. Bis zur Dritten konnte man fahren, wenn man warten und zahlen wollte. Wollten wir nicht, denn wir waren vormittags schon auf einem Hochhaus, das uns einen herrlichen Überblick auf Paris gewährte.
OK, Eiffelturm war damit erledigt. Und nun ? Zur Lichterrundfahrt wollte man sich an der Anlegestelle der Ausflugsboote treffen.
Also mussten wir zur City. Zu Fuß ? nein, wir holten Tickets und fuhren mit der Metro.
Ein tolles und preisgünstiges System...man fragt sich, wieso man sowas nicht in Deutschland hinbekommt.
Angekommen in der City holten wir uns erst einmal ein Baquette. MITTAGSPAUSE.
Anschließen bummelten wir nochmal über den Place de la Concorde, gingen zum Triumpfbogen und zum Louvre. TOLL.
Die Zeit verging schnell, abends traf man sich und die Lichterfahrt begann. Schön, sehr schön, auch das lohnte sich. Tolle alte Gebäude, in bunten Farben angestrahlt, beleuchtete Cafés.........einfach toll.
31.12.01
Putzmunter genossen wir unser reichhaltiges Frühstück und los gings. Der Tag war frei, wir wollten auf eigene Faust die Stadt erkunden. Wir schlenderten durch Montmartre und ließen es uns gut gehen. Wir schauten uns die großen Kaufhäuser an und staunten immer und immer wieder darüber, dass paris nur aus alten schönen Häusern zu bestehen schien. Kein Wunder, Paris hat nie irgendwelche Bombenangriffe erlebt.
Der Tag verging, der Abend kam: SYLVESTER !
Wir gingen Essen, zum Pizza Hut, das weiß man, was man hat *g*.
Auch dortige Preise waren nur geringfügig höher als in Deutschland.
DOCH HALT, eines hab ich vergessen: Wir waren nachmittags in der Innenstadt einen Cappuccino trinken: 9,- DM p.P. !!!!!! Ohne weiteren Kommentar ! Offenbar wird man in totaler Citylage doch abgezockt !
Zur Jahreswende wollten wir eigentlich zum Eiffelturm, aber wir erfuhren, dass von dort um 0:30 Uhr die letzte Metro Richtung Hotel fuhr. Entfernung zu Fuß: ca. 9 KM ! Zu weit. Taxi ? Wohl kaum zu bekommen und wenn: ZU TEUER. Also hörten wir auf den Reiseführer und wir gingen zu Sacre Couer. Einen tollen Überblick über die Stadt, sollte man –von Paris´ höchster Erhebung- haben. Stimmte, bis um 23:30 Uhr Nebel aufzog :-( . Egal, die Stimmung war trotzdem gut. Wir hatten Sekt und Baguette dabei und schauten uns das Treiben an. Hauptsächlich Touristen tummelten sich dort um mit recht kleinem Feuerwerk das Jahr 2002 zu begrüßen.
Und eisekalt wars auch. Aber egal, wir hatten Spaß, lernten andere Länder und andere Sitten kennen.
01.01.2002
Wir konnten ausschlafen....danach die Tasche packen und wurden am späten Vormittag abgeholt. Mit dem Bus ging es dann erneut nach Notre Dame, diesmal mit Innenbesichtigung.
Anschließend gings mit dem Bus gen Heimat.
Auch auf der Rückfahrt traf man sich mit anderen Bussen und die Organisation schien sehr vernünftig zu sein.
FAZIT:
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Paris ist eine tolle, wunderschöne Stadt. Wir werden bestimmt nochmal hinfahren, das steht fest. 3 Tage sind zu wenig, um all die netten kleinen Straßen kennenzulernen, all die Sehenswürdigkeit angemessen zu begutachten.
Aber für den Anfang war das schon mal optimal.
Auch ein Kompliment an Hafermann Reisen.
Durchdachte Organisation und ein engagierter Reiseleiter rundeten den Kurztrip ab. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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LosGatos, 19.04.2002, 15:22 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
ich habe auch mal - ist wohl schon 25 Jahre her - Sylvester in Paris verbracht, allerdings auf privater Feier. Salut
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guardien, 03.04.2002, 11:51 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
massiv text, oder?;) hey... "YOPIUSER- WIE SIND SIE WIRLICH?" auf le-guardien-TV. viel spaß:)
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~° 23 Schüler in Paris °~
19.02.2002, 17:14 Uhr von
sexygirlie84
Hey, schön das du ma vorbei schaust!! Ich hoffe du hast Spaß beim Lesen meiner Berichte!Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Hallo Leutz,
Da bin ich mal wieder mit einem neuen Bericht. Okay und worum geht es?! Na um meine Klassenfahrt nach Paris. Ich will euch auch gar nicht weiter warten lassen, sondern fange gleich mal an euch von meinen Erlebnissen zu erzählen.
~~~~~~~~~~~~~~ Vorbereitungen~~~~~~~~~~~~~~~~~
Ehrlich gesagt kann ich dazu nicht viel sagen, da es ein paar Girls aus meiner Klasse geregelt haben. Aber mal sehen was ich so zusammen bekomme.
Da wir auf Klassenfahrt fahren wollten, kam unsere Lehrerin auf die Idee, das in den Unterricht mit einzubeziehen. So sollte jede Gruppe sich ein Zielaussuchen und darüber eine Präsentation halten. Das heißt man musste auch so gut wie alles planen, nur halt nicht buchen.
Am Ende nach dem alle ihre Ziele präsentiert hatten, haben wir abgestimmt wohin es gehen sollte. Die Entscheidung fiel also auf Paris.
Den Rest hat dann ein Girl aus meiner Klasse geklärt, die Kontakte zu einem Reisebüro hat.
Wir anderen mussten dann nur noch das Geld bezahlen und so ne Einverständniserklärung unterschreiben lassen.
~~~~~~~~~~~~~~ Reiseunternehmen ~~~~~~~~~~~~~~~~
Gefahren sind wir mit Rainbow Tours von Hannover aus. Rainbow Tours hat auch ein komplettes Programm für die 3 Tage erstellt. An dem man teilnehmen konnte. Was wir aber nicht getan haben.
~~~~~~~~~~~~~~~~ Hotel ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Unser Hotel „Hotel Angletterre“ befand sich im 18. Viertel in Paris.
Wir persönlich fanden die Gegend nicht so schön. Sie bekam von uns den Namen GHETTO. Als Mädchen bzw. Frau kann man schon sagen das es gefährlich ist abends alleine auf die Straße zu gehen. Da stehen die Männer reihenweise an der Straße und begaffen einen. Besonders blonde Mädchen sind dort wohl sehr begehrt. Das hat auch eine französische Klassenkameradin bestätigt. Einige Mädchen von uns wurden sogar von der Straße gezogen. Also rate ich euch geht immer mit männlicher Begleitung dort durch die Straßen!
Aber zurück zum Hotel. Es war ein sehr einfaches Hotel. Das Hotel hatte einen Stern. Ich hatte mit einer Freundin ein 2-Bett-Zimmer. Dort standen 2 Betten, 1kleiner Tisch mit 2 Stühlen und ein Schrank drin. Es waren weiche Betten. Die Betten hatten ein Lacken als Decke dazu dann noch 2 Wolldecken. Da die Heizung nicht funktionierte habe ich auch noch die Tagesdecke als Decke benutzt. Dann hatten wir in unsrem Zimmer ein eigenes Badezimmer. In dem befanden sich ein Waschbecken mit Spiegel, eine Toilette und eine Dusche. Die Dusche war aber schon recht klein. Aber wir hatten warmes, fließendes Wasser. :o)
In dem Hotel gab es auch einen Fahrstuhl, doch ich rate euch benutzt in nicht.2 Mädchen aus meiner Klasse sind in dem Fahrstuhl stecken geblieben. Und das nur weil die eine ausgerutscht ist. Unsere Zimmerschlüssel mussten wir unten an der Rezeption abgeben wenn wir das Hotel verlassen hatten. Das Frühstück war auch nicht so toll. Erst mal war der Raum sehr klein. Wir 23 Leute haben gerade so reingepasst. Dann bekam man 1 halbes Baguette, das auch nicht sehr groß war. Dazu bekam man Marmelade und Butter. Das waren aber nur kleine Portionen. Ihr kennt doch bestimmt diese Dinger die man auf Raststätten bekommt (Marmelade, Nutella etc.) So was war das. Dann durfte man sich noch aussuchen ob man Tee, Cafe au Lait oder Kakao haben möchte. Das war’s dann auch schon. Gefrühstückt wurde bei uns um 8:30Uhr.zurückimhotelmussten wir unter 18-jährigen um 24h die anderen...hmhm weiß ich gar nicht, ich glaube 2h, aber da einige erst um 4h oder so da waren weiß ich es nicht. gg
So viel zu unserem Hotel.
~~~~~~~~~~~~~~~~ Abreise ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Am 6.2 haben wir haben uns Abends ab 19h am Busbahnhof in Hannover getroffen. Um 19h30 sollten alle da sein. Gegen 19:45h kam unser Bus und wir konnten unsere Koffer einladen. Für uns war der hintere Teil gebucht. 20h war dann die Abfahrt Richtung Paris. Doch unser erstes Ziel war Köln. Köln haben wir um ca. 24h. Dort hatten wir dann 45min Aufenthalt am Bahnhof, da wir auf eine andere Gruppe warten mussten die zugestiegen sind. Um 1h ging es dann endlich Richtung Paris. Nachdem wir anfangs doch sehr laut waren, wurden wir am Ende ruhiger da die meisten geschlafen haben. Ach ja, zum Anfang haben wir von unserem Reiseleiter Rene ein Quiz über Paris bekommen das wir machen sollten. Es gab sogar was zu gewinnen. Eine aus unserer Klasse hat es gewonnen. Sie bekam eine Flasche Sekt und ne riesen Packung Erdnüsse.
~~~~~~~~~~~~~~~ Anreise ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Um ca. 8h kamen wir in unserem Hotel an. Doch die Freude war nur kurz. Denn wir durften nur unser Gepäck abstellen. Denn die Zimmer durften wir erst um 13h beziehne. Was wir ziemlich doof fanden, denn alle waren ko von der Reise und wollten sich ausruhen. Wir durften dann bis 13 h durch Paris laufen und damit begann auch der erste Tag.
~~~~~~~~~~~~~~~~ 1. Tag ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wie gesagt haben wir uns dann auf den Weg gemacht die Zeit totzuschlagen. Als erstes haben wir mit unserer Klassenlehrerin die Kirche Sacre Coer angeschaut. Dort haben wie die schöne Aussicht auf Paris am Morgen genossen. Danach gingen wir zum Montmartre gegangen, wo wir uns in ein Café gesetzt haben. Wir sind dann noch ein bisschen rumgegangen, danach durften wir uns dann trennen. Wir sind zurück in die nähe des Hotels gegangen, da wir da ein McDonalds gesehen hatten. Dort aßen wir dann erst mal, doch zu empfehlen ist es nicht. Wir haben einen McChicken gegessen doch der schmeckte wie Gummi. *bäh* Geht lieber zu Quick. :o) Um 13uhr haben wir uns dann wieder im Hotel getroffen. Als dann endlich unser toller Rene kam und das mit den Zimmern geklärt hatte, konnten wir sie beziehen. Meine Freundin und ich hatten wie schon erwähnt ein Doppelzimmer. Wir haben dann ausgepackt und ich bin duschen gegangen. Dann waren wir noch bei den Jungs im Zimmer und haben etwas gequatscht. Dann sind wir einkaufen gegangen. Gegen 22h bin ich dann mit den anderen aus meiner Klasse in eine nahe gelegene Bar gegangen, wo wir Cocktails getrunken haben. Ich habe einen LONG ISLAND ICE TEA für 7,50€ getrunken (es war ein recht großes Glas). Danach sind ein paar noch in eine Disco gegangen. Wir anderen sind zurück ins Hotel, da wir schon ziemlich fertig waren.
~~~~~~~~~~~~~~~~ 2. Tag ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Um halb 8h war für uns die Nacht zu Ende. Wir mussten um 8.30 Uhr beim Frühstück sein. Als alle fertig waren haben wir uns auf zur U-Bahnstation „Barbés Rochechouart“ gemacht. Von dort aus sind wir mit der 4 bis „Gare de l’Est“ gefahren, dort sind wir in die 7 gestiegen bis „Louvre Rivoli“. Und wo waren wir da? Ja genau, am Louvre. Es dauerte eine Zeit bis unsere Lehrerin endlich die passende Kasse gefunden hatte. Ach ja, Jugendliche bis 18 zahlen keinen Eintritt!!!! Dann hatten wir 2 Stunden oder 2 1/2 Std. Zeit durch das Museum zu streifen. Empfohlen hat sie uns die MONA LISA und die GEMÄCHER NAPOLEONS. Meine Freundin und ich haben uns beides angeschaut. Auf dem Weg zur Monalisa sind wir an schönen Bildern vorbei gegangen. Es war italienische Kunst und französische, so weit ich mich erinnern kann. Wir sind auch an den weißen Staturen vorbei gegangen. Den fehlten meist die Geschlechtsteile. Unsere Lehrerin erklärte uns dann das die katholische Kirche diese Freizügigkeit nicht gut fand und daher veranlasste die Geschlechtsteile abzuschlagen. Nun gingen wir weiter zu den Gemächern Napoleons. Man kam in einen Saal der mit 5 Kronleuchtern. Es war echt atemberaubend. In dem Raum standen grüne Pflanzen und schöne Sofa. Wenn mein weiter ging kam man zu der Tafel wo er gespeist hat. Über dem großen Tisch hingen weitere 3 Kronleuchter. Danach kam das Bett. Es war meiner Meinung nach ziemlich klein und es war blau. Ich habe im Laufe des Tages noch erfahren das Napoleon auch nicht viel größer als 1,50m war. :o)
Nach dem Louvre durften wir wieder machen was wir wollten. Unsere Lehrerin hat angeboten das man mit einige Sachen besichtigt. Leider waren meine Freundin und ich aber sooooooo müde das wir mit nochein paar anderen Girl zurück ins Hotel gefahren sind. Vorher wollten wir aber noch was essen. Da McDonalds in Frankreich ja nicht so das Wahre ist, haben wir beschlossen zu quick zu gehen.
Quick ist auch eine Fast Food - Kette. Ich habe mir ein Chicken Dip Menü bestellt. Das Menü bestand aus 1 Cola, 1 Portion Pommes und ca. 7 Chicken Dips mit Currysauce. Natürlich kann man sich die Größe des Menüs und die Sauce aussuchen. Bezahlt habe ich 5,20€ (gr. kostet 5,40€). Es sieht teuer aus doch in Paris war alles teurer auch McDonalds.
Zurück im Hotel haben wir uns ins Bett gelegt und bis 19 Uhr geschlafen. Eigentlich wollten wir dann abends zur Champs Elyseés gehen. Doch alleine fanden wir es zu gefährlich. So saßen wir den Abend bei Klassenkameraden im Zimmer.
~~~~~~~~~~~~~~~~ 3. Tag ~~~~~~~~~~~~~~~~
Nun war er da, der letzte Tag in der Stadt der Liebe. Wir mussten wieder um 7:30 Uhr aufstehen, da unser Bus um 8:45 Uhr kam und unsere Koffer abgeholt hat. Doch einsteigen durften wir nicht. Unser Frühstücksraum war überfüllt mit fremden Leuten, so kam ich erst um 9:10 Uhr dazu zu frühstücken. Um 9:45 waren die Letzten dann fertig (ich auch) und wir konnten los zur U-Bahn. Heute stand Notre Dame auf dem Programm. Leider weiß ich nicht mehr mit welchen U-Bahn Stationen wir gefahren sind, wir sind auf jeden Fall ein paar Mal umgestiegen. Was Notre Dame ist müssten die meisten eigentlich wissen. Es ist eine katholische Kirche in der früher angeblich mal Quasimodo gelabt hat. :o) Die Kirche ist echt hübsch. Auch wenn ich finde das solche alten Kirche fast immer gleich ausschauen.
Danach hatten wir wieder Freizeit bis 21.30 Uhr. Wir haben uns diesmal überlegt mit unserer Lehrerin mit zu gehen.
Da es echt viel war was wir uns angeschaut haben zähle ich die Sachen nur auf und schreibe einen Satz dazu.
1. An der seine gibt es die Bukimisten. Das sind kleine Stände die immer da stehen. Leider waren nur sehr wenige da, so sahen wir fast nur verschlossene. Unsere Lehrerin meinte dort findet man alles was man über Literatur wissen will.
2. Wir sind in Cartier Latin rumgegangen. Wenn ich mich nicht irre, wohnen da viele lateinamerikanische Leute.
3. Dann sind wir ins Studentenviertel „Saint German“ rumgegangen.
4. Wir haben uns auch die Kirche „Saint German du Prés“ angeschaut.
5. Danach sind wir mit der Metro nach „Montpernasse“ gefahren.
6. Wir haben uns auf dem Boulevard „Raspaile“ die vielen Schulen angesehen, auf eine von ihnen ging unsere Lehrerin. Und haben einen Café getrunken.
7. Dann gingen wir weiter in das Shopping Center beim Montpernasse. Ich weiß gar nicht was das Montpernasse ist. Ich weiß nur das es sehr groß war und man mit einem Fahrstuhl hoch fahren konnte.
8. Wir gingen dann die „Rue de Rennes“ entlang auf der suche nach einem Fast Food Laden, doch der Einzigste den wir fanden war total voll.
9. Also fuhren wir zurück ins „Ghetto“ und haben was bei Quick gegessen.
10. Wir überlegten uns was wir nun machen könnten. Dann beschlossen wir zu den „Les Halles“ zu fahren. Es war ein großes überdachtes Einkaufszentrum.
11. Danach kamen wir an einer Kirche vorbei die wir auch besichtigt haben. An einer Ecke setzten wir uns in ein Café und tranken eine Cola.
12. Dann gingen wir ins Pompidou gegangen. Es ist sehr modern und es gibt dort auch eine Galerie. Da es aber was gekostet hat sind wir dort nicht hingegangen. Von da aus ging es weiter zur „Rue Rivoli“.
13. wir fuhren dann mit der Bahn zur Galerie „La Fayette“.
14. Da wir nach all diesen Sachen noch ca. 2 Stunden Zeit hatten fuhren wir zum Bahnhof „Gar de l’Est“, setzten uns dort in ein Café und tranken Cola.
Um 21:45 haben wir uns mit den anderen getroffen. doch wir waren alle schon 20:30 auf der „Champs Elyseés“.
Um 21.45 kam endlich unser Bus. Wir fuhren los zur Lichterrundfahrt. Paris bei Nacht. :o)
Gegen 22:45 Uhr machte es rums, ein Auto raste voll in die Seite unseres Busses. Unser Reiseleiter und unser Busfahrer stiegen aus und konnten ganz normal mit den Franzosen reden. die fahren ja eh wie die bescheuerten und waren wohl daran gewöhnt. gg.
~~~~~~~~~~~~~~~~ Abreise ~~~~~~~~~~~~~~~~
Um ca. 23.2 Uhr ging es endlich Richtung Heimat. Von der Rückfahrt habe ich persönlich nicht sehr viel mit bekommen, da ich geschlafen habe. das haben aber eigentlich alle von uns gemacht. Um 8:45 Uhr kamen wir wieder in Hannover an und wurden von Eltern und anderen Familienmitgliedern oder Freunden freudig empfangen.
~~~~~~~~~~~~~~ Meine Meinung ~~~~~~~~~~~~
Also, mir hat die Klassenfahrt persönlich ganz gut gefallen.
Paris ist nicht unbedingt meine Lieblingsstadt. Ich finde sie doch sehr dreckig und teuer. Aber gut, trotzdem ist Paris immer noch ein Besuch wert. Diese Stadt hat wirklich schöne
Sehenswürdigkeiten. Die Franzosen selber sind auch sehr kontaktfreudig und helfen einen gerne wenn man eine Frage hat. Was mir noch nicht an den Franzosen gefällt ist, das sie wir die Säue fahren. :o) Manchmal habe ich mich auch gefragt wozu es dort Ampel gibt, die werden eh selten gebraucht.
Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in meine Klassenfahrt und Paris geben.
Ich habe den bericht nur auf meine eigene Erfahrung geschrieben.
Greetinx
Euer
SexyGirlie84 weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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