Pro:
macht mal Spaß
Kontra:
Preis, keine wirklichen Neuerungen
Empfehlung:
Nein
Monopoly Weltreise funktioniert vom Prinzip her eigentlich genauso wie das herkömmliche Spiel. Es gibt zwar einige kleine Veränderungen, die sich aber nicht unbedingt erheblich auf den Spielverlauf auswirken müssen.
Inhalt:
1 Spielbrett,
8 Spielfiguren,
28 Besitzrechtkarten,
16 Ereigniskarten,
16 Gemeinschaftskarten,
1 Sortiereinsatz für den Bankhalter,
1 Satz Monopoly - Geld,
32 Herbergen,
12 Hotels,
6 Reisepässe,
2 abwischbare Stifte,
1 Reinigungstuch,
2 Würfel,
1 Spieleanleitung.
Unterschiede zum herkömmlichen Monopoly:
- statt der herkömmlichen Spielfiguren wird diesmal mit historischen Fahrzeugen (Doppeldecker, Heißluftballon, Pferdegespann u. ä.) gespielt,
- statt der gewohnten Straßen erwirbt man bei Monopoly Weltreise die verschiedensten Sehenswürdigkeiten der ganzen Welt (zum Beispiel: Eiffelturm, Kolosseum, Pyramiden von Gizeh),
- gezahlt wird in Euro,
- die Beträge sind kleiner als beim herkömmlichen Spiel: die billigste Sehenswürdigkeit (Niagarafälle) kostet 60 Euro, die teuerste (Pyramiden von Gizeh) kostet 400 Euro,
- ganz neu ist, dass jeder Spiel einen Reisepass führt. Auf diesem kreuzt er jede neue Sehenswürdigkeit an, die er mit seiner Spielfigur besucht. Beendet ist das Spiel laut Anleitung, wenn der erste Spieler alle 22 Sehenswürdigkeiten besucht hat. Dieser erhält einen Bonus von 1500 Euro. Der Spieler, der das meiste Geld besitzt, gewinnt das Spiel. Dieses Spiel - Ende durch den Reisepass kommt natürlich nur zustande, wenn vorher keiner bankrott geht;)
Das waren eigentlich alle Veränderungen, der Rest lässt sich genauso spielen wie beim herkömmlichen Monopoly auch: Wer an der Reihe ist, würfelt, zieht seine Figur und handelt dann je nach Feld (Sehenswürdikeit kaufen, Miete zahlen, Karte ziehen usw.). Auch beim Gefängnis hat sich nichts geändert. Zieht man über Los, gibt es nach wie vor Geld. Alles in allem hat sich also vom Spielverlauf her nicht viel verändert.
Meine Einschätzung:
Die Neuerung mit den Reisepässen ist nicht wirklich sinnvoll. Zuerst dachte ich, dass damit das Spiel viel früher zu Ende sein würde - aber das war nicht der Fall: wir haben bis zum Bankrott gespielt. Die Idee mit den Reisepässen finde ich überhaupt nicht gut. Zum einen muss man bei jedem Zug ans Ankreuzen denken. Zum anderen kann man dann auch mal 20 Züge lang nichts ankreuzen, weil man auf kein neues Feld kommt, und dann, wenn man beim 21. Zug endlich auf dem Feld ist, das man noch bräuchte, vergisst man es, weil man nicht mehr ans Ankreuzen gewohnt ist ;) Also, kurzum das mit dem Reisepass hat uns überhaupt keinen Spaß gemacht. Ist aber auch nicht weiter schlimm, denn man kann die Reisepässe auch einfach weglassen und spielt es dann wie gewohnt (also, einfach bis einer der Spieler nicht mehr mag;)).
Ich hatte das herkömmlich Spiel nie in eigenem Besitz. Zu dem Zeitpunkt, als ich Monopoly Weltreise kaufte, hatte ich bestimmt schon 10 Jahre nicht mehr Monopoly gespielt. An dem Abend hats mir echt tierisch Spaß gemacht. Wir spielen es auch nach wie vor noch so 1-2 mal im Jahr, aber ich muss sagen so richtig zur Sucht ist es auf keinen Fall geworden. Im Endeffekt hat man beim Kauf von Monopoly Weltreise nichts anderes als ein herkömmliches Monopoly mit einem anderen Gesicht - also, was ich sagen will, das Spiel hat sich nur rein äußerlich verändert. Für mich persönlich war das jetzt nicht so tragisch, weil ich ja wie gesagt, das herkömmliche Spiel nicht hatte. Aber für alle, die das "Normale" schon haben, wäre es echt Geldverschwendung. Schließlich ist der Preis von 35 - 45 Euro jetzt auch nicht gerade niedrig.
Fazit: Würde ich allerhöchstens denen empfehlen, die das herkömmliche Monopoly noch nicht haben. weiterlesen schließen
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