Ratten Testberichte
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- Futterkosten: gering
- Pflegeaufwand: durchschnittlich
- Spielbereitschaft: durchschnittlich
Pro & Kontra
Vorteile
- man hat Spaß kann sich mit jemandem beschäftigen hat einen neuen Freund und Spielgefährten
- Ratten:meist lieb und aktiv,brauchen nicht so viel Aufmerksamkeit Zubehör: günstig Spielzeug und Käfiggestaltung selber gemacht
- wirklich tolle Haustiere, es wird nie langweilig und der Kuschelfaktor auf einer Skala 1-10 ist 10
- Alles bis auf
- Unterhaltungswert, Anhänglichkeit
Nachteile / Kritik
- eventuel Geld und Zeitaufwand
- Ratten: scharfe Krallen, beim Freilauf sehr aktiv, schnell und neugierig Zubehör: es bedarf einigen Zeitaufwandes!
- die kurze Lebenserwartung
- die kurze lebensdauer
- Lebenserwartung, Nagetrieb
Tests und Erfahrungsberichte
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Die Ratte – ein wohl sehr intelligenter Nager
5- Futterkosten: durchschnittlich
- Pflegeaufwand: durchschnittlich
- Spielbereitschaft: hoch
Pro:
man hat Spaß kann sich mit jemandem beschäftigen hat einen neuen Freund und Spielgefährten
Kontra:
eventuel Geld und Zeitaufwand
Empfehlung:
Ja
Über das Tier selbst:
Ratten sind sehr intelligent und lernfähig, ich kenne eigentlich keinen Nager der viel schlauer ist - Degus werden beispielsweise genauso zutraulich und lernen ebenfalls...
Man muss sich mit Ratten sehr wohl beschäftigen, und das regelmäßig - es sind kontakfreudige Tiere die Aufmerksamkeit brauchen. Man darf also nicht denken: "Ich kauf's ma und dann soll's im Käfig hocken. Wenn i Lust hab, darf's halt mal außi..." Denn dann wird Ihre Ratte nich lange leben, und schon gleich gar nicht freudig oder zutraulich werden!
Sie sollten sich mit einer eizelgehaltenen Ratte täglich ca. 4 bis 6 Stunden beschäftigen - also ziemlich lange. Weshalb es auch besser wäre sich 2 Ratten zu halten. So haben sie den ganzen Tag Kontakt mit jemandem und sie brauchen sich nicht zu Sorgen, dass ihr fad wird - oder zu mindest nicht viel.
Allgemeine Angaben:
Alter: 1 bis max. 3 Jahre (nicht allzu lange)
Gewicht: variiert (auch bei männlich, weiblich), rund 300g
Farben: weiß, bege, grau, schwarz, naturfarben(grau-braun), schwarz-weiß
am besten wäre es, wenn Sie sich bei Interesse an Ratten ein Bcuh über sie kaufen würden, da darin genauere Angaben zum Beispiel über den Käfig oder auch über den Nachwuchs sind!
Die Frage ob männlich oder weiblich kann ich Ihnen nicht beantworten, aber Männchen markieren gerne, also sie pinckeln das an, was ihnen unter die Pfoten gerät. Doch ansonsten sind keine großen Unteschiede. Doch wenn sie 2 oder mehr Ratten nehmen, was ich empfehle, sollten sie gleichgeschlechtliche aussuchen, sonst haben sie innerhalb einiger Wochen einen rießigen "Wusselhaufen" haben.... =)
Der Käfig sollte jede Woche gereinigt und das Einstrau sowie Tücher in den Häusern gewechselt werden. Trinkwasser sollte alle 2 - 3 Tage gewechselt werden (am besten in einer Spender zu reichen) Frisches Futter je nach Bedarf, aber nicht länger als 1 Woche und auch schauen, dass es Ihrem Haustier schmeckt!
Sie sollten ihr auch Nagerstängel oder -steine zur Verfügung stellen, da ihre Zähne dadurch gekürzt werden. Trockenes Brot oder Semmeln mögen die meisten Ratten auch, aber nicht zu viel geben.
Wenn Sie eine zutrauliche Ratte wollen, die auf ihren Namen hört, müssen Sie sich mit ihr beschäftigen und sie immer wieder rufen und ihr eine Belohnung geben, etwas, dass sie nicht oft bekommt und gern hat - bei manchen Ratten beispielsweise Käse oder auch Wurst.
Nach einiger Zeit und Übung wird sie schon kommen wenn sie die Käfigtür öffnen, ihren Namen rufen oder bestimmte Geräusche machen.
Meine eigene Erfahrung mit Ratten:
Ich selber habe momentan eine Ratte, wobei sie schon meine 5. ist. Ratten sind interessante Tiere, denen man aber auch einiges beibringen kann. Meine erste Ratte, die ich mit meiner Schwester gemeinsam hatte, hörte auf ihren Namen, fand von allein in und aus ihrem Käfig (der auf einer ca. 80 cm hohen Kommode stand), ging über Stufen nach draußen und lief (schon unter Aufsicht) auch im Hof herum.
Diese Ratte hielten wir einzeln, was vielleicht der Grund für seine Zutraulichkeit war. Aber er (er war männlich) war von seiner Färbung her ein „Naturtyp“ - hatte also grau-braunes Haar – was vielleicht auch ein Kriterium ist, was ich aber eher nicht glaube.
Meine jetzige Ratte heißt Jill und sie halte ich mit einer zweiten (die meiner Schwester gehört). Ich habe sie jetzt seit ca. 1,5 Monat und sie hört schon auf ihren Namen, wobei sie sich wie schon erwähnt dafür eine Belohnung verspricht =).
Ich trainiere natürlich mit ihr so oft ich Zeit habe, doch mit z.B.: Meerschweinchen ist das Ganze nicht in möglich, da ihnen dafür die Intelligenz fehlt. Auch mit Mäusen ist es nicht so leicht, doch unmöglich ist gar nichts - oder zumindest fast nichts! :o) weiterlesen schließenProduktfotos & Videos
Jill, meine jetzige Ratte auf unserem Sofa. von Ratsfrats
am 15.11.2006Sheila zu Weihnachten letztes Jahr - Schocko hat ihr gesc... von Ratsfrats
am 15.11.2006Kommentare & Bewertungen
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topfmops, 16.11.2006, 16:24 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Und was haben Ratte, Schwein und Mensch gemeinsam??
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anonym, 15.11.2006, 23:49 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
sh :o)
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** Ich und meine Liebsten **
5- Futterkosten: gering
- Pflegeaufwand: gering
- Spielbereitschaft: sehr gering
Pro:
Alles bis auf
Kontra:
die kurze lebensdauer
Empfehlung:
Ja
~°~°~ Rattiges Vorwort ~°~°~
Nun hatte ich euch in den letzten Berichten nur über Elektro- Sachen erzählt, so dass ich gemeint habe, es wäre noch mal Zeit für etwas anderes. Und da dachte ich mir, erzähle ich euch von meiner großen Liebe, meinen Ratten. Oder besser gesagt, gebe ich mein wissen über Ratten an euch weiter. Vielleicht kann ich auch einige Vorurteile über Ratten bei manchen aus der Welt schaffen, da viele ein falsches Bild über diese Tiere haben. Ich wünsche euch viel spaß beim lesen und hoffe, euch gefällt der Bericht.
~°~°~ Meine Ratten Geschichte ~°~°~
Alles begann im Jahre 2001. Ich war mit meiner Schwester in bergisch Gladbach und wir wollten uns in der Stadt die Füße vertreten. Irgendwie kamen wir dann, wo wir am Bahnhof waren, darauf, in die Tierhandlung zu gehen. Dort wollten wir eigentlich nur für unsere Hunde ein paar Sachen holen, bis wir dann an den Ratten vorbei kamen. Wir hatten sofort eine Ratte ins Herz geschlossen und haben unüberlegt uns dann eine geholt. Das war unsere erste Ratte, der Feivel. Es war eine Bunt Ratte, die gerade mal 6 Wochen alt war. Sie war Braun Grau Weiß. Wir hatten noch nicht viel Ahnung, hatten sie aber immer dabei. Mit ihr konnte man spazieren gehen und eigentlich alles machen. Sie war eine so liebe und süße Ratte. Wir hatten sie knapp 4 Monate, als sie plötzlich krank wurde. Sie bewegte sich nicht mehr, wollte nicht essen oder trinken. Sie hatte einen Tumor und wir konnten ihr nicht mehr helfen. Kurz darauf starb sie. Sehr traurig über den Verlust, kauften wir keine neue. Nach Knapp 3 Monaten, war ich soweit, dass ich mir neue holen ging. Dies auch wieder in Begleitung von meiner Schwester. Wir gingen in die Tier Handlung und kauften 2 Ratten. Diese waren gerade knapp 5 Wochen alt, also noch sehr jung. Im Gegensatz zu Feivel, habe ich diese bei mir zu Hause aufgenommen. Es waren zwei Weibschen. Die eine war Milchkaffe Braun, die andere hatte ein sehr helles Grau. Ich brachte die beiden nach Hause und führte sie in ihr neues Heim. Namen hatte ich zu dem zeit punkt noch keine. Irgendwann haben die Ratten dann folgende Namen erhalten: Die Graue hieß kleines Scheißerschen und die Braune hieß Großes Scheißerschen. Ist zwar ein seltsamer Name, aber irgendwie passte es. Beide waren vielleicht gerade mal mit Schwanz 7 cm groß. Sie waren sehr scheu und es brauchte viel Arbeit bis ich sie zahm hatte. Aber als sie dann soweit waren, konnte ich alles mit ihnen machen. Da waren sie in etwa 8 Wochen alt. Draußen war es warm und ich ging mit ihnen auf die Heide bei uns in Köln. Anfangs hatte ich sie immer in der Jacke, irgendwann waren sie neugierig und wollten immer auf die Schulter. Als sie sich sicher fühlten bei mir und vertrauen zu mir hatten, was ab der 10 Woche der Fall war konnte ich sie schon laufen lassen. Sie tobten auf der Wiese und hatten vor nichts Angst. Sie spielten mit den Hunden wie es ihnen gefiel. Aber sie versuchten die weg zu laufen. Wenn sie dann müde waren, sprangen sie an mir hoch und legten sich bei mir in den Nacken zum schlafen. Dann wusste ich, dass es Heim geht. Wenn sie auf den Klo mussten, liefen sie immer runter auf die Straße, da ich dies lange mit ihnen trainiert hatte. Sie waren traurig, wenn sie mal nicht mit durften. Aber sie waren die liebsten Ratten, die ich hatte. Ich konnte sie laufen lassen, sie gingen nur in den Käfig auf den Klo, sie hatten sich abgewöhnt Kable anzufressen, was für einen Nager sehr unwahrscheinlich ist. Sie wuchsen und wuchsen, und mit ihnen, meine liebe zu ihnen. Sie waren mir zu dem Zeitpunkt mit das wichtigste, und ich ließ nichts an sie dran kommen. Irgendwann war ich bei einer bekannten, die eine völlig verwahrloste Ratte bei sich hatte, die sie gefunden hatte. Es war eine Husky Ratte. Natürlich nahm ich sie auf und pflegte sie. Sie war mein sorgen Kind. Sie wuchs nicht und bleibte sehr klein. Aber sie wurde Zahm wie die anderen, die sich rührend um sie kümmerten. Und so wuchs meine Familie. Es waren zwar nur 3 Weibschen bis jetzt, aber dann kam meine Schwester mit einer schwarzen Ratte, ein Männchen, der Devil. Natürlich ging es nicht lange gut und die erste Ratte wurde Schwanger. Knapp 3 Wochen Später warf sie Junge. Es waren 7 kleine Rosa Babys. Ich zog sie auf so gut ich konnte und unterstütze meine Ratte in allem. Die Babys wurden groß und gingen auch alle weg. Dann wurde die nächste Schwanger. Und so ging es immer weiter. Ich wurde zu einer Ratten Züchterin, aber es machte mir spaß. Am Anfang wusste ich nicht, wie paarungsbereit Ratten doch sind. Nun schon. Aber es war kein Problem für mich, da ich viele Käufer hatte und es mir spaß machte und ich lernte, das ganze im Zaun zu halten. Ein paar kleine habe ich behalten, viele Verkauft und Verschenkt und viele Starben nach der Geburt, weil sie zu schwach waren. Ich trennte sie und setze sie zusammen, wenn der letzte Wurf weg war. Dabei ständig auf der Hut die Inzucht zu vermeiden. So ging es weiter und weiter. Bis ich plötzlich Schwierigkeiten bekam. Mein Männchen, der Devil, wurde bissig und ich konnte ihn nicht Zähmen. Ich wusste auch nicht was mit ihm los war. Ob es Überanstrengung war.. Nein das glaube ich nicht. Ich weiß nicht was war. Es führte dazu, dass ich ihn abgeben musste, was mein größter Fehler. Als ich im Tschöö sagen wollte, wusste er was los war. Er sprang hoch und versteckte sich bei mir, um mitgeholt zu werden. Er war nicht bissig oder so in dem Moment, aber irgendwie hatte er das Gefühl, dass was passieren würde. Ich konnte nicht riskieren, dass er mir meine Weibschen tötet und ließ ihn schweren Herzens da. 1 Woche später habe ich erfahren, dass er getötet wurde. Das war es, dass hatte er gemerkt. Ich war sehr traurig und das sehr lange Zeit. Nach und nach hörte ich auf, Ratten zu züchten. Ich Hatte meine Zwei farb Ratten, das kleine und große Scheißerchen nun schon zwei Jahre und sie sollten auch das einzige sein, was mir bleibt, mit meinem Husky Weibschen. Ich ging mit ihnen weg und ließ ihnen ein paar Kinder. Ein paar Ratten hatte ich immer da, aber nie mehr wie die Drei Großen und 7-10 Babys. Irgendwann klingte es dann aus. Mein erstes Weibschen Starb, das kleine Scheißerschen, im alter von Knapp Drei Jahren. Verdacht auch ein Geschwür. Kurz darauf starb auch die zweite, mein großes Scheißerschen, aus Kummer, die Schwester verloren zu haben. Ich konnte ihr auch nicht helfen. Die einzige die mir geblieben war, war mein Sorgenkind, die Husky Ratte. Ich hatte ihr nie einen Namen gegeben, irgendwann hieß sie Valle. Sie war immer noch so klein und mittlerweile auch schon über Zwei, aber sie lebt heute noch, im Alter von über 4 Jahren. Zu manchen der Ratten Babys habe ich noch Kontakt, sie sind bei Freunden und Verwandten untergekommen und erinnern mich alle, an die schöne Zeit, die ich mit ihnen hatte. Diese Geschichte klingt zwar recht traurig, aber dass war sie eigentlich nicht. Es hat mir sehr viel spaß gemacht sie auf zu ziehen und ich hatte immer sehr viel Freude mit ihnen. Besonders schön, aber auch gleichzeitig anstrengend war es, Ratten Babys von hand auf zu ziehen, wenn sie verstoßen wurden. Zwar hatten viele Babys keine Chance zu überleben, aber bei den anderen war die Freude dann umso größer. Solche Erfahrungen mit einem Tier zu machen ist mit das schönste was man erleben kann. So nah an einem Tier zu sein, so viel mit zu erleben. Es sind viele Emotionen, wenn es auch eigentlich nur ein Tier ist. Es ist aber eine Wunderschöne Erfahrung, die jeder in seiner Weise mal gemacht haben sollte.
~°~°~ Alles Rund um die Ratte~°~°~
Augen:
Ratten haben einen Rundumblick. Das heißt sie haben keinen Räumlichen Blick. Die Augen einer Ratte gucken leicht hervor und sind wir kleine Schwarze Perlen. Sie haben aber keine sehr guten Augen. Zudem können sie Farben nicht wirklich erkennen. Sie sehen die Welt eher in Grau und dies sehr Verschwommen. Auch Höhen können sie nicht gut abschätzen, nehmen aber trotzdem jede Bewegung war.
Ohren:
Die Ohren von Ratten sind sehr gut. Sie sind meist klein und Rund, aber könne sehr viel aufnehmen. Ratten hören Töne und Geräusche, die wir gar nicht war nehmen. Um es so zu sagen sind ihre Ohren besser ausgeprägt wie unsere, was aber auch von Nöten ist, da sich Ratten auch über Ultraschall verständigen.
Nase:
Ratten haben einen sehr ausgeprägten Geruchssinn und nehmen schon die leichtesten Gerüche war. Aber nicht nur dazu ist die Nase gut. Die Nase dient auch zu Partnerwahl, bei denen sich die Ratten am Geruch orientieren. Besonders wichtig ist es auch für Ratten Mütter, denn diese prägen sich den Geruch jedes einzelnen Babys ein, um zu wissen ob es ihres ist und es auch wieder zu finden, wenn es mal verloren gegangen ist.
Mund:
Der Mund dient natürlich zum essen. Jedoch haben sie sehr feine Geschmackssinne. So können die kleinsten veränderrungen im essen wahrnehmen.
Zähne:
Ratten besitzen Vorne Oben und Unten Zwei Zähne und 12 Backenzähne. Die Vorderen Zähne wachsen ständig nach, im Gegensatz zu den Backenzähnen, die nicht nachwachsen. Auf den Zähnen haben sie einen sehr dicken Zahnschmelz, der elf bis Orange ist. Dieser Schützt die Zähne.
Füße:
Die Vorderen Füße sind viel kleiner als die hinteren. Vorne haben Ratten 4 Zehen und meist einen kleinen verkümmerten, hinten sind es 5. Manche finden es ekelhaft, dass Ratten so große Füße hinten haben, aber die brauchen sie nun mal auch. An den Füßen sind Krallen, die nicht sehr lang werden. Zudem sind die Füße fast Nackt und nicht mit sehr viel Fell bedeckt.
Der Schwanz:
Ich denke, vor diesem Ekeln sich die meisten. Er ist lang und kahl und sieht nicht schön aus. Der Schwanz einer Ratte wird so groß wie sie selber, wenn nicht noch größer. Er ist sehr blass und hat kein Fell. Wenn man von der spitze zum Anfang an ihm entlang streicht, ist er sehr borstig. Viele mögen dies nicht, aber das ist Geschmackssache. Ratten brauchen ihn nun mal, womit wir beim nächsten Thema wären.
Gleichgewichtssinn:
Ratten haben einen ausgezeichneten Gleichgewichtssinn, der im Schwanz liegt. Ratten können auf dünnen Seilen und eigentlich allem balancieren, was bestimmt jeder schon mal gesehen hat. Wenn sie nur noch mit den vorder Ärmchen irgendwo hängen, kann man beobachten, wie sie anfangen mit dem Schwanz zu rudern, um ihr Gleichgewicht zu halten. Ausgezeichnet, was die Natur sich da ausgesucht hat.
Größe:
Es heißt, Ratten könne bis zu 30 cm groß werden, was auch war ist, aber ich hatte auch schon größere fälle. Diese Größe ist nur vom Körper, nicht mit Schwanz. Mit Schwanz könnte man dann von einem Meter ausgehen, aber ich hatte auch schon Ratten, die über 1 Meter groß waren. Aber in den meisten fällen werden sie natürlich nicht so große. Meine Weibschen die ich hatte, waren ungefähr zwischen 20-25 cm groß, meine kleine Husky Ratte war nur ungefähr 17 cm groß. Es hängt immer von der Ratte ab. Männchen werden in den meisten Fällen größer als die Weibschen.
Gewicht:
Das Gewicht kann auch sehr unterschiedlich sein. Dies hängt immer von der Größe ab. Sie können unter 1000 Gramm wiegen, aber auch über. Ich hatte mal eine Ratte, die ich fortbegeben hatte, die knapp an die 3 Kilo wog. Diese war zwar auch ohne Schwanz 47 cm groß, aber trotzdem war es recht viel. Ein festes gewicht gibt es bei Ratten genauso wenig, wie bei uns Menschen.
Alter:
Nun das ist ein Punkt, der bestimmt vielen nicht so gut gefällt. Das kurze Leben einer Ratte. Meist werden sie zwischen 1 ½ und 2 ½ Jahren Alt. Wie gesagt es gibt hier auch Ausnahmen, wie meine Husky Ratte, die schon Über 4 Jahre alt ist, was eigentlich bei uns so wäre, als wären wir 150. Ich bin sehr froh dass sie noch lebt. Die meisten Ratten sterben aber nicht an Altersschwäche, sondern an Geschwüren und Tumoren, wozu ich aber später noch komme.
Tierische Daten:
Körper Temperatur: 36,5 bis 37.9 °
Atemzüge pro Minute: 80 bis 140
Herzschläge pro Minute: 280 bis 450
Die Arten:
Die meisten kennen bestimmt die Farb Ratten, die Husky Ratten, die Albino Ratten und die Bisam Ratten. Bei Husky, Albino und Bisam Ratten gibt es keine größere Artenvielfalt, aber bei Farb Ratten um so mehr. Es ist beinah wie bei Katzen und Hunden. Nur das es bei Ratten meist der unterschied nicht so auffällt und kaum einer was über die verschiedenen Arten gehört hat. Eigentlich sehen sie ja alle gleich aus, bis auf die Fell Farbe. Aber das ist so nicht ganz richtig. Sie haben verschiedene Staturen, manchmal sind es nur die Ohren, die sie zu ihren Namen bringt. Es gibt z.B. die Russian Blue Ratte. Jeder hat bestimmt mal was von einer Russisch Blauen Katze gehört, und genauso sieht die Ratte aus, vom Fell versteht sich. Beide Arten sehen nicht sehr anders aus, bis auf die Fell Farbe. Und die ist was Besonderes. Dann gibt es die Dumbo Ratte, die ihren Namen ihren Ohren verdankt. Und so geht es immer weiter. Also auch bei Ratten kann man zwischen Rassen wählen und das nicht zu knapp. Hier die schönsten Arten meiner Meinung nach:
Russian Blue
Dumbo
Champagner Self
Topaz Self
Agouti Bergshire
Black Hooded
Und natürlich die normalen Husky und Albino Ratten. Für Bisam Ratten kann ich mich nicht begeistern.
Die Anschaffung:
Ratten kriegt man eigentlich überall. Im Tiermarkt oder Heim, in Zoo Geschäften und auch über Zeitungen und Internet. Man sollte die Ratten vorher gründlich untersuchen, ob Pilze an den Füßen sind, ob sie Milben oder Flöhe haben und wie die Statur ist. Fühlt man die Knochen ist sie unterernährt. Wenn Ratten Beulen am Körper aufweisen, sind sie Krank. Wenn aber alles in Ordnung ist, kann es endlich losgehen.
Der Käfig:
Nun muss ich sagen, dass Ratten ziemlich hohe Ansprüche haben. Aber dazu komme ich gleich. Wenn man sich gerade eine oder mehrere Ratten angeschafft hat, sollte man sie zunächst in einen sterilen Käfig machen. Und zwar, weil wenn zu viel drin ist, es eine hetzjagt werden würde, wenn man sie raus holen würde. Und dadurch wird die Ratte ängstlich und könnte kein Vertrauen aufbauen. Wenn man sie schon eine Zeitlang hat, ist es wichtig, dass er hoch genug ist. Ratten stellen sich sehr gerne auf die Hinter Beine. Und dabei dürfen sie nicht von einem zu kleinen Käfig gestört sein. Er muss auf jeden fall über 30 cm hoch sein. Zudem leben Ratten eigentlich in Höhlen mit vielen Gängen und verstecken. Es wäre sehr von Vorteil, wenn es verschiedene eben geben würde, sowie ein Haus und auch vielleicht ein kleiner Baumstamm, mit einen loch, wo sie durch gehen könne. So was ist alles in der Tier Handlung zu erhalten. Die verschiedenen eben sollten am besten aus Holz sein, und nicht aus Stäben, weil die Ratten darin hängen bleiben können. Laufräder sind nicht so das Ding von Ratten. Eher kleine Kugeln mit denen sie spielen könne. Es sollten auch keine Spiegel im Käfig sein. Er sollte nicht zu voll gepackt sein. Ein Haus, 1 bis 3 kleine Ebenen, wo die Ratte hin gehen kann und noch eine Kleinigkeit zum spielen. Das lang voll kommen. Zudem sollte eine Trinkflasche da sein. Trinkschalen bringen nicht viel, weil sie schnell dreckig sind. Flaschen wären optimal. Zudem natürlich noch eine Fressschale. Für 1 bis 3 Ratten wäre ein Käfiglänge zwischen 60 und 80 cm optimal.
Der erste Schritt
Am ersten tag der Anschaffung sollte man die Ratte ruhen lassen und sie nicht belasten. Die nächsten Tage, sollte man sie vermehrt streicheln und ihnen die Hand in den Käfig halten, damit sie einen untersuchen können. Dabei aber eine faust machen, damit sie nicht zwicken. Man sollte nicht warten, bis die Ratte von selber kommt, da sie meistens nie den ersten schritt machen. Mal einen kleinen stubs gegeben und auf die hand geholt. Aber nicht hektisch sein, sondern weiter streicheln. Die Ratte wird sich aufstellen und einen untersuchen. Wenn man dies öfters macht, krabbelt sie nachher an einem rum und erkundet alles. Nach und nach gewinnt sie vertrauten.
Das ist allerdings nicht bei jeder Ratte der Fall. Wenn die Ratten aus schlechter Umgebung kommen, sind sie meist verstört wenn nicht noch ein wenig böse. Hierbei muss man es ruhiger angehen lassen. Man soll sie auf keinen Fall von selber berühren, sondern warten bis sie kommt. Erst wenn man merkt, dass die Ratte ruhiger wird mit der Zeit und auch keine Angst vor einem zeigt, oder sonstiges, sie versuchen zu holen. Junge Ratten kann man am schnellsten an einen gewöhnen, bei normalen älteren Ratten ist dies aber auch kein Problem. Es kommt immer auf die Ratte an. Sehr Verstörte Ratten hingegen kann man zwar retten, aber es dauert lange bis sie vertrauen gewinnt. Manchmal auch nie..
Dressieren:
Ratten sind sehr schlaue Tiere, auch wenn manche es nicht glauben. Sie lernen genauso gut und schnell wie ein Hund. Auf Kommandos aber auch anderes. Man kann Ratten dazu bringen, dass sie nur an eine bestimmte Stelle hin machen, dass sie Männchen machen und all diese Dinge. Bei ihnen ist es nicht aufwendiger wie bei einem Hund. Diese Übungen kann man mit ihr zwischen der 3 und 8 Woche machen. Und dies am besten mehrmals täglich. Immer mit einen leckerli belohnen, wenn sie fortschritte machen. Aber auch wenn sie es gelernt haben, ab und zu noch belohnen. Man kann ihnen sehr gut beibringen, bei Fuß zu laufen. Alles in allem bringt es viel Zeit mit sich, aber es lohnt sich. Wenn sie erstmal alles können, ist es umso besser.
Auslauf:
Hierbei ist es am wichtigsten, dass die Ratte richtig und gut erzogen wurde. Da sie ein Nager ist, frisst sie normal alles an. Dies kann man ihnen bis zu einem gewissen Grad abgewöhnen. Auch das, wenn sie in der Wohnung frei rumlaufen, in den Käfig gehen und dort ihr Geschäft machen. Wenn man sich ältere Ratten zulegt, sollte man einen gewissen Bereich abgrenzen und sie dort laufen lassen. Der Auslauf ist sehr wichtig für eine Ratte und man sollte diesen ihnen auch oft genug bieten. Am allerbesten ist es, wenn man mit ihnen raus geht. Sei es in den garten, in den Park oder auf eine große Wiese. Dazu müssen die Ratten aber gelernt haben, nicht abzuhauen und immer noch mal wieder zu kommen. Am besten immer nach und nach mit ihr trainieren dafür und sie öfters mal absetzen und ihr hinter her gehen und sie dabei festhalten. Aber Vorsicht, Ratten sind flink. Es braucht seine Zeit, aber irgendwann laufen sie ihre runden auf der Wiese und kommen dann wieder. Auch neben sich auf der Straße, kann man sie wie einen Hund laufen lassen. Das finden zwar die meisten irgendwie bescheuert, aber ich meine, warum nur mit einem Hund?? Sie sollten 2-4-mall und wenn es geht noch mehr Auslauf haben, damit sie fit bleiben. Aber, es ist ja kein Problem die Tür vom Käfig zu öffnen, den Rest machen die kleinen ganz von selber.
Die Ernährung:
Ratten sind bekanntlich alles Fresser. Aber dies ist nicht gut für die Tiere. Sie sollten an eine Trockenfutter Mischung gewöhnt sein und wenn es geht, sollte dies auch nicht zu oft geändert werden, da es nicht gut ist und den Ratten auf den Magen schlagen kann. Dazu sollte desöfteren Obst und Gemüse in den Käfig gelegt werden, da es für Ratten genauso wichtig ist wie für und. Aber auf keinen Fall Zitrus Früchte und Kohlsorten, da diese nicht für Ratten geeignet sind und auch nicht für andere Nager!!! Nun gibt es ja noch die ganzen Leckerlis. Man sollte darauf achten, es nicht zu übertreiben. Gemüse und Obst ist immer noch ein besseres Leckerli als die Zuckerversetzen Dinger die man zu kaufen bekommt. Von den Drops die es gibt, sollten nicht mehr als 2 am Tag gefüttert werden. Die Knabber Stangen sollten erst immer neu gemacht werden, wenn der Käfig gesäubert wird. Auch wenn die Stangen vorher leer sind, zuviel muss nicht sein. Auch die anderen Leckereien sollten in Maßen gefüttert werden. Wie gesagt, eine ausgewogene Trockenfutter Mischung (Vitakraft Menü oder beim Zoo Händler zusammenstellen) und etwas Obst und Gemüse ist optimal. Und ein paar leckerlis zur Belohnung und für zwischen durch.
Gemütlichkeit:
Nun sollen Ratten es in ihrem Käfig ja auch gemütlich haben. Ich denke jeder weiß, dass man für den Boden zu belegen Einweg Streu holt. Man sollte darauf achten, dass die Säge Flocken nicht zu klein sind, weil sie sonst zu hart werden. Sie sollten ruhig größer und weicher sein. Zudem kann man immer noch ein wenig Heu rein machen, dass sie zwar meist fressen, was für sie aber auch gemütlich ist und eben gewohnt.
Säuberung:
Hier hängt es von der Anzahl der Ratten ab. Bei Zwei sollte man sie 1- 2- Mal in der Woche sauber machen. Das Streu sollte immer noch schön hell sein und es sollte nicht zu nass werden oder zu viel Kot drin liegen. Das ist unhygienisch und riecht sehr streng. Die meisten sagen immer, dass Ratten stinken. Dann kann man davon ausgehen, das sie nicht oft sauber gemacht werden, weil im normal fall stinken sie nicht. Wenn man den Ratten beigebracht hat in eine Ecke zu gehen, sollte man die alle 1 bis 2 Tage sauber machen und den Käfig dann nach 1 bis 1 ½ Wochen sauber machen. Wenn man dies einhält stinken sie nun gar nicht und ich finde, Tier und Mensch fühlen sich doch viel wohler, wenn der Käfig Sauber ist.
Pflege:
Auch wenn es Ratten sind, brauchen sie ihre Pflege. Sie putzen sich sehr oft selber und betreiben gründlich Fellpflege. Aber wenn man mit ihnen raus geht, machen sie sich gerne schmutzig. Dann heißt es: Ab in die Wanne. Allerdings nicht zu oft. Im höchst fall 1- bis 2-Mal im Monat. Ratten können sehr gut schwimmen und dies ist auch sehr gut für die Muskeln. Man sollte vermeiden, Shampoo oder so zu holen, damit sie es nicht schlucken oder in die Augen kriegen, da es für sich schädlich ist. Lauwarmes Wasser reicht. Dann leicht antrocknen und das regt die Ratten dazu an, sich mal richtig gründlich zu putzen. Und dann bleibt meist kein Dreck übrig. Auch für die Zähne muss was getan werden. Hierzu eignen sich die Kalksteine, aber ein Ast von einem Baum tut es genauso gut. Dies ist wichtig für sie. An Kalksteine wollen sie manchmal nicht ran. Dann holt man besten welche, wo Leckerlis drin sind, dann haben sie da viel mehr spaß dran. Aber wie gesagt, ein einfacher ast tut es hier auch. Man sollte aufpassen, dass die Krallen nicht zu lang werden. Das ist zwar eigentlich nicht der fall, aber es kann bei manchen passieren, dass die Krallen Krumm wachsen und sie sich diese nicht mehr ablaufen können. Hierfür gibt es extra Scheren, aber man sollte nur ein kleines Stück abschneiden. Die Nägel ins Licht halten, dann sieht man wo die Adern und Sehnen durch laufen, und kurz davor abschneiden.
Plagegeister:
Nun kann es vorkommen, dass die Tiere sich Ungeziefer einfangen, wenn sie draußen sind, aber auch durch das Streu. Das könne Milben sein, oder aber auch Flöhe usw. Hierbei muss man dann in Tiergeschäften oder beim Arzt nachfragen, was zu tun ist. Für alles gibt es ein gegenmittel, womit die kleinen Plage Geister verschwinden. Man sollte aber nie versuchen, sie von selber weg zu bekommen, da dies so gut wie unmöglich ist. Immer Fachberatung hinzu ziehen, damit es den kleinen Nagern auch bald noch mal gut geht.
Andere Tiere:
Ratten verstehen sich eigentlich mit allen Tieren, wenn sie mit ihnen groß geworden sind, aber auch wenn ein Tier hinzukommt, wenn sie schon groß sind. Sei es Hunde, Katzen oder auch andere Tiere. Meist hängt es von den anderen Tieren ab, wie sie sich miteinander verstehen. Ratten spielen sehr gerne mit anderen Tieren, suchen aber auch einfach so gerne ihre nähe. Mann muss nur aufpassen das es nicht zu wild wird, da die meisten Tiere größer sind und nicht wissen, wie weit sie bei einem so kleinen Tier gehen können. Aber das zusammen leben mit anderen Tieren ist eigentlich überhaupt kein Problem.
Ratten unter sich:
Man sollte Ratten nie ohne einen Partner kaufen, da es sehr gesselige Tiere sind und die Aufmerksamkeit eines Menschen nicht die eines anderen Gefährten ersetzen kann. Ratten suchen sich meist ihre Gruppe aus, die aus 2 bis 3 Ratten besteht. Man sollte nachfragen, wenn man sich eine Ratte ausgesucht hat, mit welchen Tieren sie am liebsten zusammen ist und diese auch mit ihren Geschwistern holen, aber darauf achten das es gleichgeschlechtliche sind. Ratten alleine zu halten ist in Anführungszeichen Tierquälerei, weil das Tier ohne gesellen nicht leben kann, oder nur sehr schwer. Am besten ist es immer, die ganze Gruppe zu holen, die meist auch gleichgeschlechtlich ist.
Zum Tode Verurteilt:
Diese Überschrift klingt sehr hart, aber es ist so. Die meisten Ratten sind schon von Geburt an zum Tode verurteilt. Warum?? Ratten sind überzüchtet. Dadurch tragen sie das schwere Leid, dass sie kaum an Altersschwäche sterben, sondern viel mehr an Krankheiten, wie Geschwüre, Tumore und Blutgerinnsel. Ich bin auf dem Gebiet kein Experte und kann auch nichts genau erklären, ich habe nur gelesen, dass die davon kommt, dass die Ratten völlig überzüchtet sind und ich kann mir dies auch gut vorstellen. Es ist ein sehr schweres leid was sie Tragen und es ist eigentlich unfair, so zum Tode verurteilt zu werden. Man kann dies zwar behandeln lassen, aber das ist bei so einem Tier nicht zu einfach. Wenn z.B. Geschwüre außen liegen, können sie abgebunden werden. Wenn etwas Innen liegt, kann es mit Medikamenten behandelt werden im kleinen Stadion, aber auch raus geschnitten werden. Nur ein solche Operation ist sehr anstrengend für so kleine Tiere, und die Sterberate ist sehr groß. Man kann die zeit mir den Ratten genießen, nur meist endet sie viel zu früh. Das ist dasselbe, wie bei Hunden die Überzüchtet sind. Schäferhunde kriegen meist einen Hüft Fehler, Kokaspaniels werden meist sehr früh blind. Das sind alles folgen von Überzüchtungen und das ist eine sehr traurige Angelegenheit. Allerdings gibt es sogar noch etwas, wodurch die Lebenserwartung verkürzt wird. Ratten tragen ein defektes Gen in sich. Dieses verursacht, dass Ratten oftmals Krebs bekommen und daran über kurz oder lang sterben. Welche Art von Krebs weiß ich nicht. Eigentlich sind es alles Gründe, sich keine zu holen, aber es zählt nicht für alle Ratten, wie ihr an meiner sieht, die schon Uralt ist. Es sind zwar auch keine Ausnahme fälle, aber wenn man sich mehrere holt, gibt es immer eine, mit der man ein langes vergnügen hat, vielleicht auch mehr.
Ratten und Kinder:
Ratten sind genau wie alle anderen Tiere gerne in Familien, da besonders die kleinen sich gerne mit ihnen beschäftigen. Es ist kein Problem Ratten zu halten, wenn man Kinder hat. Sie gehen nicht gegen sie oder andere Sachen. Auch wenn Kinder mal am Schwanz oder an den Ohren zupfen, bleiben sie ruhig und machen nichts. Meist gehen sie dann weg, wenn es ihnen nicht gefällt, aber sie würden nie bösartig gegen Kinder werden. Ratten sind wie kleine Hund und absolut Familien Tiere.
Wenn die kleinen mal krank sind:
Ratten werden eigentlich so selten Krank. Nur es ist bei den kleinen zu beachten, dass sich bei ihnen Krankheiten viel schlimmer auswirken wie bei uns Menschen, da sie schon an einer ganz normalen Grippe sterben können, wenn sie nicht entsprechend behandelt wird. Ratten sind nicht sehr Kälte empfindlich, man sollte aber immer gucken das sie es schön warm haben und man sollte im Regen nicht mit ihnen raus gehen. Bei Schnee kann man sie raus lassen, aber nicht zu lange und danach sollte sie abgetrocknet werden und sie sollte einen warmen Platz haben. Wenn die Ratten aber mal Krank sind, die Krankheit nicht einfach so auskurieren lassen, sondern um- bedingt zum Arzt gehen, weil sie wie gesagt empfindlicher wie wir Menschen sind.
Zweisamkeit:
Es ist wichtig, dass Ratten die nähe vom Menschen fühlen, da sie sehr nachtragend sind wenn man sie mal eine Zeit lang nicht beachtet. Sie werden dann oft zickig und drehen einen den Rücken zu. Nach Möglichkeit sollte man sie einmal am tag raus holen und ein wenig verwöhnen mit Streicheleinheiten so dass sie sich auch wirklich wohl fühlen. Eigentlich ist eine Ratte pflege leichter wie ein Hund, weil sie nicht immer unbedingt Gassi gehen muss, aber sie brauchen doch schon viel Zuwendung von einem.
Kämpfen:
Wenn man sich Zwei Männchen geholt hat, kann es vorkommen, dass diese ab und zu kämpfen. Dies ist kein Bösartiges kämpfen und man sollte sie dabei in ruhe lassen. Das liegt bei ihnen in der Natur, mal ab und zu einen kleinen Kampf zu veranstalten. Es kann auch vorkommen, wenn z.B. noch ein Weibschen dabei ist, dass der Kampf ausatmen kann. Dann sollte man am besten nicht mit der Hand dazwischen gehen, sondern mit einem Stock oder so, weil sie dann sehr giftig sind, was aber auf keinen Fall nicht bösartig ist, sondern normal. Ratten kämpfen ab und zu auch gerne mit dem Herrschen. Sie springen dann auf einem rum und veranstalten alles Mögliche. Man sollte dann aber mit machen. So einen kleinen Kampf mit ihnen, dass macht schon spaß.
Wenn mal eine stirbt:
Wenn mal eine Ratte aus der Gruppe stirbt, kann dies für beide Seiten sehr traurig sein. Wenn man nur Zwei Ratten hatte, ist die eine dann alleine. Und je nach dem wie nahe sie sich standen, kann die eine Ratte sehr zurückhaltend werden und brauch besonders viel Aufmerksamkeit, weil den kleinen geht das noch näher als uns. Man sollte sie aber nicht alleine lassen mit ihrer Trauer, weil sie unter umständen daran sterben können, aus Einsamkeit und Traurigkeit. Man sollte versuchen, sie mit einem neuen Partner zusammen zu bringen, was meist auch kein Problem ist. Man sollte nach dem Tod allerdings ein Paar Tage warten. Die meisten wollen keine neue Ratte, wenn man eine Tod ist, aber man sollte an die übrig gebliebene Ratte denken, weil es ihr noch schlechter geht. In den meisten fällen wird die neue Ratte angenommen und wenn sie noch was kleiner ist wird sich auch rührend um sie gekümmert. Es kann aber in wenigen Fällen passieren, dass sie den neuen Partner nicht akzeptieren oder sogar gegen diesen gehen. Dann sollte man keine neue Ratte kaufen, weil dies darauf hinweist, dass die Ratte durch den Tod der anderen verstört geworden ist. Dies gilt aber nur, wenn eine Ratte dann alleine ist. Wenn man Drei Ratten hatte und eine stirbt, kann man zum Ausgleich einen neuen Partner holen, muss man aber nicht.
Monatliche kosten:
Ich gehe jetzt mal von 2-3 Ratten aus. Wenn man Futter, Streu, Heu und alles zusammen rechnet kommt man im Monat auf ungefähr 10- 15 Euro. Dies ist aber noch recht viel. Es kommt auf die Käfig Größe wegen dem Streu an, und wie viel die kleinen denn essen. Also normalerweise braucht man für 2-3 Ratten Zwei Kilo Futter, das sind bei billig Futter 2 Euro im Monat, beim teuren 6 Euro. Das teure ist aber besser für die Tiere. Bei Obst kommt man auch in etwa auf 2 Euro und bei dem Streu höchsten auf 2.50- 3 Euro. Also alles in allem recht billig.
VdRD:
Dies sind nicht irgendwelche Wörter, sondern es bedeutet:
Der Verband der Rattenfreunde Deutschland. Dies ist ein Verband, bei dem sich alles rund um die Ratte dreht. Eine Mitgliedschaft ist nicht sehr teuer und für jeden Ratten Liebhaber ein muss. Hier erfährt man alles rund um die Ratte und kann viele Dinge für sie tun. Man kriegt monatlich Ratten Zeitschriften, mit vielen Infos und Neuigkeiten rund um die Ratte. Dies ist sehr gut, für Neueinsteiger, aber auch für die die noch lernen und helfen wollen. Das Geld was man bezahlt, kommt den Tieren sehr zu gute. Es gibt z.B. einen Rattennotfalldienst. Hier werden Ratten, die Pflege brauchen, oder einfach nur von denen sich die Herrschen nicht mehr um sie kümmern werden zur Pflege Angeboten. Man kann sie aufpeppen und ihnen einfach nur Helfen. Hier dreht sich wirklich alles nur um die Ratte und ich finde diesen Verein klasse, denn man weiß wo sein Geld hin geht und hier kann man alles für den kleinen Nager machen und ihm helfen. Dadurch das ich aber nicht mehr viel zeit für Ratten habe, und besonders nicht für Weisenkinder auf zu nehmen, weiß ich im Moment nicht über veränderrungen bescheid, ich weiß aber, das jeden tag neue Ratten ein zu Hause suchen, und das 365 Tage im Jahr und das eine alternative wäre, zu Ratten die man im Geschäft kauft, weil diese es nötiger haben!
Haus vs. Straßenratte:
Viele mache den Fehler und vergleichen Haus Ratten mit Straßen Ratten. Aber hier kann man nicht wie bei einem Hund oder wie bei einer Straßen Katze sagen, dass es dasselbe ist. Aber Straßen Katzen oder Hunde, sind meist ausgesetzte Tiere und mit Straßen Ratten nicht zu vergleichen. Haus Ratten wurden gezüchtet und stammen nicht von der Straßen Ratte ab, wie manche denken. Straßen Ratten sind gefährlich und sollten auf keinen fall gehalten werden. Haus Ratten haben zwar mit den Straßen Ratten einiges gemeinsam, sind mit ihnen aber nicht zu vergleichen. Haus Ratten sind friedliche und Zahme Tiere und nicht aggressiv und Giftig wie Straßen Ratten.
Versuchobjekte:
Das ist glaube ich mit einer der schlimmsten Themen. Ratten als Versuchs Tiere. Ratten werden gerne als wissenschaftliche Tiere benutzt, weil sie gut zum versuchs- Kaninchen geeignet sind. Sie werden schlimmen Qualen ausgesetzt und auch großen Schmerzen und die meisten bezahlen ihr leben sofort mit einem Qual vollen Tod. Sie werden zu Hunderten sind einem kleinen Käfig gehalten und müssen das schlimmste durch machen. So was ist grausam. Menschen sagen, dass die Tiere nicht so intelligent sind wie wir und es deswegen nicht schlimm ist, wenn sie durch so etwas sterben. Dabei ist jedes Lebe wesen auf seine Art Intiligent, und an Lebewesen Sachen zu versuchen, ist einfach grausam und gehört verboten. So was sollte man mit den Menschen mal machen, die dieses Leid den Ratten zufügen. Es gibt schon viele Organisationen, die dagegen ankämpfen, aber leider bis jetzt ohne erfolg. Wenige Tiere konnten bist jetzt gerietet werden, aber nicht genug. Nicht nur Ratten sind das Opfer, sondern auch Hunde und alle anderen Tiere. Die Tiere müssen solche Qualen erleiden bei den versuchen und es gibt einfach zu wenige Menschen die dagegen ankämpfen. Ich möchte einen kleinen Ausruf an euch alle starten, und vielleicht entscheidet sich jemand von euch, den Tieren zu helfen, die gequält und ohne Grund getötet werden. Und meist nur, damit wir ein neues Make Up haben. Ist es das den wirklich wird, dass wir schöner aussehen können, und die Tiere dafür sterben müssen?? Ich glaube, dass das kaum ein Mensch so will und jeder auf ein neues Make Up verzichten würde, wenn die Tiere dafür weiter leben könnten… Ich hoffe es zumindest.
So, jetzt habe ich alles rund um die Ratte geschrieben, bin aber noch nicht fertig, denn jetzt schneide ich das Thema Ratten Babys an. Ratten Babys sind schnell da und wenn sie dann da sind, was man nicht weiter. Ich denke, dass es viele interessieren würde, wie die kleinen Babys sich so entwickeln und wie man sich um sie am besten kümmert. Also geht es los mit den kleinen süßen Babys =O)
~°~°~ Ratten Babys ~°~°~
Wenn Ratten Weibschen heiß sind, paaren sie sich in dieser Zeit zwischen 200 und 500 mal. Also genug Zeit, für ein paar Babys zu machen. Sie werden alle 4 bis 5 tage heiß und das für 6 Stunden. Es kommt oft vor, dass man sich Zwei Weibschen geholt hat, und am ende ein Weibschen und ein Mannchen und ein haufen Babys da sind. Ratten werfen im Schnitt zwischen 8 und 12 Ratten Babys pro Wurf, es könne aber auch 20 werden. Sie Tragen um die 21 Tage aus. Man sieht ob die Ratte heiß ist, wenn man ihr über den Rücken streichelt und sie einen Buckel macht und den Arsch hoch stellt. Die Jungen entwickeln sich so:
1. Tag:
Ratten Babys könne schon ab der Geburt an riechen.Bei der Geburt haben sie noch kein Fell. Sie sind Rosa und man sieht die inneren Organe komplett. Augen und Ohren sind noch zu.
3. Tag.
Am Dritten Tag erkennt man schon wie das Fell Muster später aussehen wird und die ersten Barthaare sind zu sehen. Ansonsten keine Veränderrungen.
Ab den 5. Tag:
Ab dem 5 Tag bildet sich schon ein leichtes Fell. Man sollte sie zwei mal täglich holen und streicheln. Am besten fährt man eicht mir den Fingern unter den Bauch und hebt sie an, das sie noch sehr empfindlich sind. Hinzu kommt, dass man mit ihnen reden sollte, die Ohren sind noch zu, sie hören aber schon. Das hilft dabei, dass die Ratten sich an den Menschen gewöhnen.
Ab den 8. Tag:
Am 8. Tag bilden sich schon sitzen und man sieht die Ansätze, ob es Weibschen oder Mannchen ist. Das Fell wird dichter und sie fangen an wie wild durch den Käfig zu karbbeln.
12. Tag:
Um den 12 Tag öffnen sich die Ohren. Die Babys sind schon sehr Munter und fangen an zu spielen. Das Fell ist sehr weit ausgebildet.
Ab 14 Tagen: Um den 14 tag rum, also wenn sie Zwei Wochen sind, öffnen sie ihre kleinen runden Augen. Das Fell ist dicht u. Sie fangen an richtig Kess zu werden und spielen die meiste Zeit.
Ab dem 22 Tag:
Ab dem 22 Tag fangen sie an, feste Nahrung zu sich zu nehmen. Sie werden allerdings rund 30 Tage von der Mutter gestillt. Dann sind sie eigen ständig und könne alleine fressen. Um den 30 Tag ist das Fell Komplett ausgebildet.
Ab dem 32 Tag:
Mannchen werden zwischen dem 32 und 35 tag geschlechtsreif und sollten bis da hin von der Mutter getrennt sein. Sie haben alles von der Mutter gelernt und sind nun bereit, alleine durch das leben zu gehen. Weibschen sollten bis zu 6 Wochen bei der Mutter bleiben, weil sie nicht so weit wie die Mannchen sind und mehr zu lernen haben.
Das Nest:
Man sollte gucken, dass wenn man merkt, dass ein Weibschen Schwanger ist (An den Seiten von Bauch beulen zu sehen) das man eine Hütte bekommt, die nur von oben begehbar ist, damit die Babys nicht zu früh raus karbbeln können. Ratten bauen sich, wenn es nicht vorhanden ist, den Eingang zu mit Streu. So eine Art Festung. Man sollte ihr Küchenrolle oder Klopapier als Nistmaterial in den Käfig legen. Den Rest macht sie schon von alleine. Man kann auch Hamster Watte nehmen. Wenn dies dreckig ist, kann man es vorsichtig entfernen und einfach neues reinlegen. Die Ratten Mutter holt es sich dann und baut um.
Anfassen:
Man sollte die Babys erst anfassen, wenn sie Fell bekommen. Vorher auf keinen Fall, denn die Mutter prägt sich den Geruch der Kinder ein, und wenn der nicht mehr da ist oder ein anderer Geruch da ist, verstößt sie die Kinder, kann sie sogar auffressen. Man kann die kleinen nur anfassen, wenn die Mutter einen genaustens kennt und auch seinen Geruch genau kennt.
Ernährung der Mutter während Schwangerschaft:
Die Ratten Mutter solle Dinge wie Magerquark, Kohlenhirse und viel Obst und Gemüse zu sich nehmen, da es für die Babys gut ist.
Käfigsäuberung:
Der Käfig sollte nach der Geburt der kleinen erst 5 bis 7 Tage später noch mal sauber gemacht werden, da die Mutter und die kleinen in der Zeit Ruhe brauchen und man die Babys nicht anfassen sollte.
Nicht noch ein Wurf:
Wenn die Ratte Schwanger ist, sollte das Ratten Mannchen innerhalb der nächsten 18 Tage entfernt werden aus dem Käfig, da eine Ratte innerhalb von 18 tagen nach der Geburt schon wieder werfen kann. Es sollte ein Zweiter Kleinkäfig gekauft werden.
Kanibalen:
Es kommt oft vor, dass die Babys von der Mutter gefressen werden. Aber nicht weil sie ein kanibale ist. Dies kann verschiedene Gründe haben. Wenn die Ratte unter zu großen druck gesetzt wird und der Mensch ihr keine ruhe lässt, frisst sie die Babys aus Überforderung. Auch wenn die Ratte allgemein mit den Kindern überfordert ist. Zudem, wenn die Ratten fremde Gerüche an ihren Babys entdecken, wie den eines Menschen. Deswegen ist es noch mal wichtig von den Babys fern zu bleiben und sie wirklich nur anzupacken, wenn großes Vertrauen zwischen einem und der Ratte herrscht.
Geburtshilfe:
Ratten soll man bei der Geburt völlig in ruhe lassen, weil sie wissen was zu tun ist. Manchmal kann's allerdings vorkommen, das die Babys stecken blieben. Zwar nur in sehr wenigen fällen, aber dies hatte ich auch schon. Wichtig ist es, die Ratte jetzt nicht alleine zu lassen, da es für sie schlimm ausgehen könnte. Am besten ist es immer noch, wenn man zum Arzt eilt. Aber was ist, wenn der Tierarzt in Urlaub ist oder schon zu hat und kein Notfalldienst da ist?? Nun, so genau kann man dies nicht sagen. Ich bin immer hin gegangen, und habe ihr ein wenig den Bauch massiert und sie gestreichelt. Es ist wichtig, die Ratte nicht unter druck zu setzen. Ich habe ihr dann meisten, den Bauch ein wenig von oben nach unten gedrückt, aber auf keinen fall feste. Dies kann man in abschnitten mehrmals wiederholen. Dies ist aber auch das einzige was man machen sollte, bzw. das einzige was ich kenne.
Verstoßen:
Es kommt manchmal vor, das Babys von der Mutter nicht angeholt werden, womit sie schon so gut wie Tod sind. Man kann sich zwar um sie kümmern und sie versuchen aufzuziehen, aber das ist sehr schwer. Ratten müssen bedings ihrer Beschaffung alle 2 Stunden essen, bzw. haben spätestens alle 2 Stunden Hunger. Ratten Babys kann man Katzenmilch, allerdings mit Wasser verdünnt zu essen geben. Dies füttert man am besten mit einer Pimpette. Und das auch wirklich alle 2 Stunden! Dazu müssen sie es immer warm haben. Auf eine Decke gelegt mit streu und darin wie in einer Höhle eingegraben mit einer Rotlicht Lampe. Es ist dann nur gewiss. Das man die nächsten 2-3 Wochen jede Nacht alle 2 Stunden aufstehen kann. Also das ist nur etwas, für Leute die ansonsten nichts machen, ansonsten ist dies nicht zu schaffen. Ich hatte es damals bei 2 von 3 Würfen geschafft, danach ist man aber auch wirklich nur noch total kaputt.
Ratten Babys ins Geschäft geben:
Wenn man Ratten z.B. in eine Zoo Handlung geben möchte, ist folgendes zu beachten:
1. Wie ist der Zustand der Tiere dort.
2. Wie sauber sind die Käfige und ist nicht einfach nur frisches Streu auf dem alten.
3. Ist genug essen und Trinken da.
4. Wie gehen die Leute mit den Tieren um.
Wenn dies alles positiv ist, gibt man sie in gute Hände.
So, ich denke, das dies jetzt alles war, was ich euch rund um die Ratte erzählen kann. Nun folgt zum Schluss aber noch meine Meinung! =O)
~°~°~ Meine Meinung/Erfahrung ~°~°~
Also ich denke, jeder hat seine eigene Meinung zu Ratten. Manche haben Angst vor ihnen wie manche vor Spinnen, was auch völlig Ok ist. Aber manche mögen sie nicht aus vorurteilen, was ich nicht ganz verstehe. Vielleicht konnte ich ja einigen die kleinen süßen Tiere etwas näher bringen, was mich sehr freuen würde. Ich habe gut, traurige und schlechte Erfahrungen mit ihnen gemacht, aber die macht man auch bei jedem anderen Tier. Sie sind sehr leicht zu halten und nicht so anstrengend wie ein Hund. Sie sind Familien freundlich und verstehen sich sehr gut mit anderen Tieren. Natürlich brauchen sie auch Aufmerksamkeit, aber die schenkt doch wohl jeder seinem Tier gerne. Ich habe eigentlich nichts schlechtes an ihnen auszusetzen, bis auf das sie oftmals viel zu früh sterben, aber ich bereue meine Erfahrungen mit ihnen nicht und würde es immer wieder so machen. Mir sind sie sehr stark ans herz gewachsen. Vielleicht sind es nicht die süßesten Tiere, und haben einen langen kahlen Schwanz, aber sie sind wie kleine Kinder. Man kann mit ihnen spielen, sie gesund Pflegen, mit ihnen streiten und alles. Man kann eigentlich alles mit ihnen machen und sie überall mit hin nehmen. Sie lernen sehr schnell und sind sehr intiligent. Es ist schwer in Worte zu fassen, was dies Tiere so faszinierend für mich machen. Vielleicht, die Zuneigung die sie einem schenken, vielleicht das sie wie Kinder für mich sind und waren, ich weiß es nicht. Auf jeden Fall kann man mit ihnen eine wunderschöne Zeit haben. Ich will die Leute nicht umstimmen, die keine Ratten mögen, ich will ihnen nur sagen, das sie keine schlechten Tiere. Also ich würde jedem so ein kleines Tier raten, der sich ein Tier holen wollte, weil man an ihnen viel hat. Und ich würde mich freuen, wenn manche drüber nach denken würden, die Tierversuche mit Ratten zu stoppen bzw. etwas dagegen zu unternehmen, denn es sind wundervolle Tiere, süß, zahm, intiligent, herzlich und riesige spaßkanonen =O) Sie sind nicht so schlimm wie manch einer denkt. Auf jeden fall keine Tiere, über die man schimpfen sollte, zumindest über Haus Ratten nicht. Die Kanal Ratten würden mir auch nicht ins Haus kommen *grins* Vielleicht hatten manche von euch schon welche und können mir zustimmen, andere, werden jetzt vielleicht drüber nach denken, sich eine zu holen. Das ist das schönste daran, seine Erfahrungen Preis zu geben. Anderen zu helfen und umzustimmen, stimmts meine kleine Ratte? *Quiiiikkk* =O) hehe
Ich hoffe euch hat der bericht gefallen und er war interessant für euch
Vielen lieben dank für lesen, bewerten und kommentieren
Eure Sarah1509 @ Oktober
Bis zum nächsten mal…! weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Turbotisl1, 26.03.2008, 14:01 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
toller bericht, aber ratten sind nicht ganz mein fall
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Marie_Johanna3972, 24.03.2008, 16:43 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Ich hab Häschen - das sind auch Ratten nur in niedlichen Kostümen :-)
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Ratten sind
5- Futterkosten: gering
- Pflegeaufwand: gering
- Spielbereitschaft: sehr gering
Pro:
liebe Wesen, lernen schnell und viel, nicht sehr hohe Futterkosten, sehr intelligent (kann auch ein Kontra sein), sehr gesellige Tierchen
Kontra:
brauchen Artgenossen, sehr intelligent (ist auch ein Pro), muss sich viel mit ihnen beschäftigen, hohe Tumorwahrscheinlichkeit
Empfehlung:
Ja
Ich habe seit mehreren Jahren schon Ratten in meine Familie aufgenommen.
Ich möchte darauf hinweisen, das Ratten sehr soziale Tiere sind und dementsprechend auch NIEMALS alleine gehalten werden sollten. Genausowenig ist es zu empfehlen diese mit anderen Tierarten (sozusagen als Rattenersatz) zu halten. Das ist kein Ersatz für andere Ratten. Ratten leben in "Riesengemeinschaften". Das ist natürlich nie nachzubilden, aber wenn wenigstens 2 Ratten zusammenleben könnten, wäre das schon gut. Besser wären, habe ich gemerkt, so um die vier, aber da müssen die finanziellen Möglichkeiten vorhanden sein und der Zeitfaktor ist zu beachten. Auch muss ein entsprechend großer Käfig oder Raum für mehrere Ratten zur Verfügung stehen. Doch wenn man die Möglichkeit nicht hat, mehr als eine Ratte in seine Familie aufzunehmen, sollte man sich keine anschaffen. Das sollte man der Ratte nicht antun. Wer von uns möchte schon ein Leben lang ohne einen Menschen sein??? Das sollte man sich immer vor Augen halten!!! weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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NancyNoack, 25.09.2005, 14:16 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
selber mehrere jahre Ratten gehabt und gezüchtet. Aber ich finde du hättest zu den niedlichen Nagern noch einiges mehr schreiben können. Lg, nancy
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klezmatix, 25.09.2005, 02:03 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
bei Yopi. Dein erster Bericht ist nicht unbedingt schlecht. Er könnt jedoch durchaus umfangreicher sein. Schau dir einfach mal andere Berichte an. Diesen Fehler habe ich am Anfang auch gemacht und die Bewertungen waren eher dürftig. Die Mühe
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Vorurteile gegen Ratten!
5- Futterkosten: durchschnittlich
- Pflegeaufwand: sehr hoch
- Spielbereitschaft: hoch
Pro:
Sehr anhänglich, mit ihnen hat man nie Langeweile, liebenswerte kleine Nager
Kontra:
Kurzlebig, Nager, dass heißt dass schon mal das eine oder andere kaputt gehen kann, Missachtung mancher Leute, ohner Zeitaufwand, brauchen Platz, müssen beschäftigt werden und dürfen nie alleine gehalten werden... Geruchstierer, dass heißt sie riechen, we
Empfehlung:
Ja
Tja, nun möchte ich doch hier auch mal meinen Senf dazugeben, und etwas über meine Nager erzählen!
Vorab muss ich gleich etwas sagen. Ratten sind keine Einzeltiere und sollten nicht und niemals alleine gehalten werden, es sind Rudeltiere, die das Rudel brauchen, der Mensch kann niemals dem Tier einen Partner ersetzen!!!!!
Ok, nun zu den Nagern, die sich bei mir die Zeit vertreiben.
Ich habe zu Hause seit ungefähr einem Jahr Ratten, angefangen hat es mit einer, namens Speedy, er war meine erste Ratte ist inszwischen fast 1 1/2 Jahre alt und ein lieber Kerl. Als ich mit Ratten anfing, wuste ich nichts über sie, doch, dass sie Nager sind wuste ich, ich wuste weder, wie man sie hält noch was sie fressen und wie ihr sozial Verhalten ist. Also belaß ich mich, in den Bücher wurde oft gemahnt immer mindestens zwei Ratten zu halten, doch daraus machte ich mir nichts, ich wollte ihn zahm haben, um ihn überall mit hin zu nehmen.
Ich beschäftigte mich täglich meherer Stunden mit dem kleinen Kerl, ließ ihn viel rumlaufen, was meine Tapete zu spüren bekam, denn er liebte es die von der Wand zu reißen. Ich hielt ihn in einem 1m Aquarium, mein Vater hatte sogar eine Abdeckung gebaut. Doch irgendwann musste ich feststellen, dass ich nicht der richtige Ersatz für ihn war, er tat mir leid, also beschloss ich ihm ein Weibchen zu besorgen, viele denken jetzt, oh gott, nun wird er Nachwuchs zeugen ohne Ende, naja dumm bin ich nicht, also habe ich ihn vorher kastrieren lassen, denn ich möchte nicht noch mehr Ratten in die Tierheime bringen, wo sie eh nur als Futter enden, nein danke.
Als er kastiert war, habe ich ihm ein kleines Mädchen besorgt, Laila, alle beide liebten sich von Anfang an, und die ruhige Zeit war vorbei, denn Laila war alles andere als nett und lieb, und sie lies den Nager in sich voll raushängen, sie nagte alles an was nicht Nied und Nagel fest war, sogar meine Füße mussten daran glauben, ja denn manche von ihnen finden es super Lustig in Füße zu beißen... Naja, und dann gingen beide super gerne auf Wanderschaft, nachdem sie meine Plastik Tür zerbissen hatten, sie waren mal dort mal dort, aber das erstaunliche war, das beide immer wursten, dass sie abens wieder in den Käfig mussten, damit sie noch was leckeres zu fressen bekommen würden.
Meines erachtens ging es ihnen gut, aber mir ging das kleine Aquarium auf die Nerven, nichts konnte man damit machen, weder ordentlich umbauen, noch abwechslung bieten, also wünschte ich mir zu meinem Geburtstag eine Voliere. Und wenn schon dann eine richtig große. Ihr Maße sind 165cm x 120cm x 70cm, und es sollten laut Berechnung ca. 10 Ratten Platz haben, aber sie sollte nur für meine zwei sein. Dachte ich zumindest.
Unter Rattenfreunden erzählt man sich über die Arbeiten und die Vorhaben die man macht, also ließ es auch nicht lange auf sich warten, dass alle wusten, dass ich eine Voliere hatte. Und so bekam ich noch 3 weiter Rattenweibchen dazu. Ally (ca. 2 Jahre) ihre Tochter Stella (ca. 3/4 Jahr) und deren Spielgefährtin Tippi (ca. 3/4 Jahr). Die Voliere war gerade rechtzeitig für die 5 fertig.
Und als sich alle kennenlernten, war es liebe auf den ersten Blick, selten sah ich so ein harmonisches Zusammentreffen, den bei Ratten ist das nicht gerade selbstverständlich, aber hier war alles von Anfang an klar und so zogen sie in die Voliere ein. Und heute leben sie immer noch darin, sie bekommen nun immer im Bad auslauf, da können sie nicht so viel kaputt machen und haben genug Auslauf.
Das erstmal zu meinen Ratten. Nun noch ein paar Allgemeine Dinge zu ihnen.
Erstmal was für die Allgemeinheit: Man sollte die Farbratten, oder Hausratten nicht mit ihren in Freiheit lebenden Verwanten vergleichen, diese Tiere sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht und haben weitgehenst nicht mehr viel miteinander zu tun.
Außerdem ist die Ratte kein Tier, was man sich halten sollte um andere damit zu schocken, das ist nicht der Sinn dieser Tiere!!
Wie schon gesagt sind Ratten keine Tiere, die es lieben einzeln gehalten zu werden, der Mensch ist für sie lediglich ein Klettergerüst und Kuschelplatz, wenn man mal ausruhen möchte, oder einfach die Ersatztoilette.
Man bedenke, dass Ratten Krallen haben, die auf der Haut ganz schön weh tun, außderdem können sie beißen, was aber bei zahmen Ratten selten vorkommt, aber es kommt vor, meine sind auch zahm und beißen, wenn sie denken sie werden bedroht, oder es fast jemand durch die Gitter.
Ratten sind auf keinen Fall Tiere, die man, wenn es einem passt einfach so mal links liegen lässt, sie brauchen ständig Aufmerksamkeit und Abwechslung, meine zum Bleistift lieben es, die von mir erdachten Spiele zu spielen oder kaputt zu machen, meißt mit der Aussicht auf Belohnung. Genauso ist eine Abwechslungsreiche Einrichtung des Käfigs, der 1m nicht unterschreiten sollte, Pflicht, dies bedarf Kreativität und Lust für die ständige Veränderung!
Obendrein brauchen Ratten viel Abwegslung, im Futterplan, es ist nicht damit getan, ihnen nur Rattenfutter zu geben, nein sie freuen sich auch über Obst, Gemüse, Eier, Nudeln, Käse, meine fressen mit Leidenschaft, Weintrauben, Nüsse, Wurst, ja sogar Milchschnitte in Maßen, denn sie sollen ja nicht verfetten... Manche Ratten lieben sogar Erdnussbuttter, oder Kekse, was aber nicht gut für die Zähne ist und nur als Belohnung gegeben werden sollte, wenn überhaupt. Meine fressen sogar Frolic... Oder Grünfutter....
Also auch ein ausgewogener Speiseplan muss berücksichtigt werden.
Die Ratte ist also für Kleinkinder und Kinder nicht geeignet, sie sollte ab einem Alter von 13-14 gehalten, werden, wenn man schon die Reife für diese Tiere hat, und sich bewust ist, was für Arbeit mit diesen Tieren zusammen hängt.
Obendrein sollte man dieses alter haben um sich bewust zu machen, dass diese Tiere auf Grund von Laborforschungen nicht älter als max. 4 Jahre werden, wenn überhaupt, das normale Alter einer Ratte liegt zwischen 2-3 Jahren und man sollte sich darauf einstellen, dass diese Freundschaft zu diesen tollen und intelligenten Tieren nicht lange währt.
Wer sich darüber im klaren ist, der wird an diesen Tieren viel Spaß haben... So wie ich sie haben mit meinen fünf Rackern... weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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anonym, 16.08.2005, 14:30 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
tierchen auch putzig.
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NancyNoack, 16.08.2005, 14:08 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
hatte schon seit klein auf Ratten als Haustiere. Ich kann nicht verstehen, warum soviele Menschen Angst vor ihnen haben. Lg, Nancy
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BaBy1987, 16.08.2005, 13:52 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
die waren wirklich süß..für mich sind sie eher wie hamster oder ähnliches! die wilden ratten allerdings verbreiten krankheiten,das darf man nicht vergessen! lg Pia
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Käfige und Spielzeug für Kleintiere
5- Futterkosten: gering
- Pflegeaufwand: durchschnittlich
- Spielbereitschaft: sehr gering
Pro:
Ratten:meist lieb und aktiv,brauchen nicht so viel Aufmerksamkeit Zubehör: günstig Spielzeug und Käfiggestaltung selber gemacht
Kontra:
Ratten: scharfe Krallen, beim Freilauf sehr aktiv, schnell und neugierig Zubehör: es bedarf einigen Zeitaufwandes!
Empfehlung:
Ja
Piep...piep...- was ist das?
Das ist unser neuer Mitbewohner!
Vor einem Monat hat sich meine Schweter eine Ratte gekauft!
Alle dachte erst "uahh- wie kann man sich sowas kaufen?". Aber mit der Zeit ist sie uns ans HErz gewachsen.
------ Am besten ist der "Freilauf" -------
Wenn Ratten genug Bewegung haben - genau wie alle anderen Kleintiere auch- sind sie ausgeglichen und bleiben fit.
Doch für diese Bewegung muss man nicht den besten Käfig kaufen, es reicht bei weitem, wenn man die Tierchen öfter in der Wohnung rumlaufen lässt, dafür entweder ein bestimmtes Terrain "absteckt" oder vielleicht sogar einen kleinen Raum zur Verfügung hat (wie den Flur o.ä.).
--------- Käfig selbst- gemacht ------------
Allerdings kann man einen Käfig auch prima selber machen!
Ich möchte euch einige Tipps und Anregungen geben, wie ihr es eurem kleinen Freund so richtig gemütlich machen könnt:
MATERIAL
- Käfig an sich: ein ausgedientes Aquarium, ein Gitterkäfig
oder einfach ein transparenter, größerer Behalter reichen
schon
- Drahtgeflecht
- Schnüre, Seile, Papierrollen, Plastikrohre- alles, was
rumliegt, kann gebraucht werden!
MUSTERKÄFIG
- wir haben unserer Ratte direkt eine ganze Suite gebastelt: Wir haben zwei alte (natürlich saubere) Aquarien übereinandergestellt (leicht versetzt zur Seite) und diese mit einem Plastikrohr aus dem Baumarkt (ca. 3 Euro) miteinander verbunden. Dabei haben wir den oberen Käfig mit dem Drahtgeflecht (praktisch eine Eisenfläche mit Löchern/ ein kleiner Zaun) abgedeckt- das Drahtgeflecht muss an den Längsenden eingeknickt sein, damit das Gitter nicht verrutscht. Hierbei ist zu beachten, dass man das Gitter später an einer Seite anheben können sollte- die kleineren Querseiten des Gitters können also anstelle des Abknickens auch mit einem Nagel, den man durch ein Loch steckt in einer Käfigecke befestigt werden, so dass man dieses nun wirklich nicht mehr verrücken kann.
DAS VERBINDUNGSROHR
In das oben montierte Gitter ist ein Loch zu schneiden, das der Rundung des Rohrs entspricht- aber Vorsicht: passt auf, dass ihr keine Spitzen Kanten zurücklasst!!Falls beim Zerchneiden welche entstehen, solltet ihr sie abfeilen!
Da das Rohr nach unten in den zweiten Käfig gehen soll, müsst ihr natürlich daran denken, dass ihr ein "Winkelrohr" kauft! Unten wird das Rohr mit derselben Methode "abgedichtet", wie oben: Ihr nehmt wieder ein Gitter/ Drahtgeflecht (kann auch z.B. ein Basteldrahtgitter sein, kostet aber mehr!), knickt es wieder an der Stelle ab, an der die Längsseiten des Aquaroums sind und stabilisiert das Ganze mit zwei kleinen Schrauben in den Ecken. Schneidet ihr in dieses Gitter wieder ein Loch rein, könnt ihr das Rohr wunderbar hindurch in den unteren Käfig leiten! - Und fertig ist die Verbindung zwischen beiden Käfigen!
Kleiner Tipp: Ihr solltet ein Seil durch das Rohr laufen lassen, welches ihr per Faden im ovberen Käfig am Gitter festbindet- sonst kommt euer kleiner Nager nicht mehr rauf, wenn er runtergeplumpst ist! ;D
---------- Spielzeug --------------
Auch Spielzeug könnt ihr wunderbar selbermachen!
Beinahe jeder wird seinem Nager- wenn es eine Maus ist- wahrscheinlich schon PAPIER zum Knabbern gegeben haben! Hierbei müsst ihr nur aufpassen, dass das Papier ohne Druckerschwärze ist! - Die ist giftig für den Kleinen!
natürlich freuen sie sich auch über jede Art von Kartons!
KLETTERSPIELZEUG
- Im geschäft könnnt ihr günstig ein Stück Tau kaufen (oder andere billige Seile), die ihr mit Fäden an denm Gitter festbindet.
- Etwas weiteres sind Naturhölzer (entweder auch aus dem
Baumarkt- unlackiert und undbehandelt! oder aus der
Natur!- oder auch Äste für Aquarien)
- Hier müsst ihr allerdings aufpassen: Holz kann
Parasiten etc. beinhalten! Vorsicht also, wenn ihr nicht
wollt, dass euer kleiner Nager krank wird!
- Generell Holzreste aus dem Baumarkt sind ein schönes
Spielzeug- hierbei solltet ihr allerdings nachfragen, ob
das Holz leicht splittert etc. - denn eure Kleinen
könnten Splitter in den Mund oder ins Auge kriegen!
ANDERES SPIELZEUG
- Nähbegabte können auch kleine Stofftiere basteln (sie
müssen ja keine bestimmte Form haben!), sollten aber auch
hier am besten frablose bzw. naturfarbene Stoffe
verwenden
- Besonders für Ratten und Mäuse sind auch größere
Holzkugeln sehr schön- nicht alle kleinen Charaktere
spielen damit, aber wenn sie es machen, ist es eine
Augenweide, ihen dabei zuzusehen, wie sie mit der Kugel
durch den Käfig rollen (vorraugesetzt ihr gebt ihnen
keine Eisenkugel ;D)
- vielleicht kennt ihr kleine #-Vogelhäuschen-# aus Bast
oder
einer Art Seil, in denen nur einseitig ein kleines
Eingangsloch ist! Kauft ihr so eins, könnt ihr es schön
an der Decke befestigen, indem ihr einen Faden durch die
Spitze zieht (Nähnadel) und ihn an der Käfigdecke
befestigt!
- Wenn ihr gerne mit Ton umgeht, könnt ihr eurem Nager auch
ein #-Tonhäuschen-# selber machen!
- LAUFRAD! Achtung- wenn ihr ein #-Laufrad-# kauft, dann
klebt
außen herum Paketband, so dass eure Tiere nicht zwischen
die einzelnen "Sprossen" des Rades können- dadurch können
sie einen sogenannten Klumpfuß bekommen! Der wird dann
dick, weil sie ein solches Gelände normalerweise nicht
vorfinden!
- für bastler mit Geduld: Nehmt eine dickere Schnur (ca.
0,5cm dick und wickelt sie wie ein Garnknäuel auf- das
Ende gut befestigen (am besten geschickt in das Knäuel
reinstecken oder mit einem anderen Stück des Käuels
verknoten)- die so entstandene Kugel könnte ihr ebenfalls
im Käfig aufhängen- macht ihr mehrere davon, könnt ihr
sie in einer Reihe aufhängen und an den Seiten
Schaschlikstäbe durchstecken- so habt ihr eine zweite
Etage/ #-PLATTFORM -#im Käfig geschaffen oder aber eine
Art #- BRÜCKE-#!
(das klappt übrigens auch mit gekauften Bällchen aus
Schnüren ;D)
- #-Futternapf-# Natürlich kann man auch einen Futternapf
selber machen- entweder aus Ton, oder durch eine
geschickte Korbtechnik. Für die letztere Variante nehmt
ihm- je nachdem wie viel wert ihr auf Stabilität legt-
entweder eine dickere Pappe, in die ihr den Rand entlang
etwa alle 0,5 cm einen Zahnstocher, oder etwas stabileres
, reinsteckt, oder aber ihr nehmt z.B. einen Kalkstein,
inden ihr ebenfalls den Rand entlang Löcher bohrt oder
"reinporkelt".
Anschließend nehmt ihr die 0,5 -1 cm dicke Kordel und
wickelt sie in folgendem Schema um die Stäbchen: Erst vor
einem Stäbchen vorbei, dann dahinter, wieder davor,
dahinter,; so , dass ihr eine Art Korb erstellt. Zu guter
letzt solltet ihr das Näpfchen ggf. beschweren
(beispielsweise und drunterkleben eines flachen Steines
o.ä.) und von innen verstärken: steckt innen entweder
einen Holzring rein (was eleganter ist), oder aber steckt
ein paar Stäbchen quer durch die Mitte und legt dort eine
weitere Platte (oder Pappstück) drauf, damit das Futter
nicht drunterfällt!
-------- NOCH WÜNSCHE?? --------
Hab ich etwas nicht angesprochen, was ihr gerne wissen wollt? Irgendeine Art Spielzeug oder anderes, was ich nicht erwähnt habe? Mailt mir, oder schreibt in mein Gästebuch- ich werde mir auch dafür eine Lösung einfallen lassen!!
Viel Spaß und eine lange Zeit mit euren kleinen Nagern!
LG, Cashi weiterlesen schließen -
Weit mehr als nur \"Ungeziefer\"
5- Futterkosten: gering
- Pflegeaufwand: durchschnittlich
- Spielbereitschaft: hoch
Pro:
Unterhaltungswert, Anhänglichkeit
Kontra:
Lebenserwartung, Nagetrieb
Empfehlung:
Ja
Zunächst vorab: Der Bericht ist leider recht lang geworden. Das liegt daran, dass es über Ratten sehr viel zu sagen und viele Vorurteile auszuräumen gibt. Ich habe mich daher bemüht, möglichst eindeutige Überschriften zu finden, damit sich jeder das raussuchen kann, was er braucht.
Wie ich zu Ratten gekommen bin
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Vor einigen Jahren habe ich bei Freunden von mir ein paar zahme Ratten kennen gelernt. Die kleinen Biester haben mir von Anfang an gut gefallen. Eine grundsätzliche Abneigung gegen Ratten, wie sie viele Menschen aufgrund von Horrorgeschichten über wilde Ratten haben, gab es bei mir nie. Natürlich hatte ich nie das Bedürfnis, wilde Ratten einzufangen und sie anzufassen, aber das Bedürfnis habe ich auch bei den wenigsten anderen Wildtieren. Wohingegen ich bei den Käfigtieren mit den niedlichen Knopfaugen (die nachweislich frei von ansteckenden Krankheiten sind) schon dieses Bedürfnis verspürte. Nachdem ich mich über die grundsätzlichen Charaktereigenschaften von Ratten (dazu später mehr) informiert hatte, war mir klar, dass ich irgendwann mal welche davon haben wollte. Und dieses „Irgendwann“ ist letzten Oktober endlich eingetreten:
Der Mann einer Kollegin züchtet Ratten und Mäuse als Schlangenfutter (für mich absolut unverständlich, aber wenigstens werden die Tiere schnell mit einem Genickschlag getötet und müssen nicht vorher noch lange Ängste durchstehen) und als er mal wieder einen Wurf hatte, der nicht durch Inzucht zustande kam, habe ich schnell 2 der kleinen Gesellen im zarten Alter von 5 Wochen vor ihrem sicheren Tod gerettet. Und diese Entscheidung habe ich nicht bereut.
Männchen oder Weibchen?
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Lt. meinen Rattenbüchern sind Männchen zutraulicher und verschmuster als Weibchen. Dafür markieren sie ihr Revier deutlicher und haben daher einen stärkeren Eigengeruch. Weibchen sind etwas quirliger und klettern besser. Wir haben uns aufgrund des geringeren Markierverhaltens für Weibchen entschieden. Und zutraulich und zum Teil auch verschmust sind die mittlerweile auch.
Die richtige Haltung
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Da Ratten sehr soziale Tiere sind, immer mindestens zu zweit (gleichgeschlechtlich, am besten Wurfgeschwister) gehalten werden. Es kursiert immer wieder der Irrglaube, dass Ratten in Einzelhaltung zahmer werden als andere, doch das ist absoluter Quatsch. Die Tiere brauchen den Kontakt zu ihren Artgenossen und werden eher verhaltensgestört, wenn ihnen dieser Kontakt fehlt. Es ist auch ein wunderschönes Bild zu sehen, in welch unmöglichen Verrenkungen die kleinen Kröten übereinanderliegen und dabei sogar noch schlafen.
Käfig
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Der Käfig sollte geräumig und möglichst über mehrere Etagen gehen (für 2 Tiere mind. 70x50x80 cm). Abstände zwischen Gitterstäben sollten nicht zu groß (max. 2 cm) sein, da sich Ratten durch die unmöglichsten Engen zwängen. Kletter- und Spielmöglichkeiten wie ein dickes Seil, Äste, eine Hängematte aus einer alten Jeans oder einem Handtuch (wird schnell zum Lieblingsplatz, aber auch genauso schnell von den kleinen Biestern zerlegt), alte Blumentöpfe, Holzhäuschen, etc. dürfen natürlich auf keinen Fall fehlen. Achtet nur darauf, dass die Kleinen nicht in einem Anfall von Übermut tief abstürzen und sich dabei verletzen können. Auch buddeln Ratten unheimlich gerne. Zu diesem Zweck haben meine Mädels immer eine Ecke und ihre Häuschen voll mit Zeitungsschnipseln aus dem Schredder. Mit besonderer Vorliebe zerreißen sie sich auch die Zeitung, die eigentlich zum Schutz des Bodens gedacht war, selber und dekorieren damit kurzerhand etwas um.
Mein erstes Rattenhaus war ein Badezimmerschrank, bei dem ich die Türen ausgesägt und mit Gitter betackert, sowie Löcher in die Zwischenböden gesägt hatte. Die Zwischenböden selber habe ich mit Klebefolie ausstaffiert, damit das Urin nicht ins Holz zieht. Leider war das nicht von langem Nutzen, da die Kleinen sehr schnell Spaß daran gefunden haben, die Folie von den Brettern abzukauen. Gefressen haben sie sie nicht, einzig das Knabbern und kaputtmachen war schön!
Der 2. Rattenhaus ist aus USB-Platten aus dem Baumarkt zusammengezimmert. Die Zwischenböden habe ich mit Wachs behandelt, in der Hoffnung, dass tägliches Durchwischen das Einziehen von Urin ins Holz verhindern würde. War aber leider auch nicht so. Beim nächsten Mal werde ich es mit richtigem Lack versuchen. Ich denke auch nicht, dass das den Ratzen schaden würde, selbst wenn sie – wie sie das bei der Wand schon mit viel Vergnügen machen – wieder alles anknabbern würden. Denn sie sind sehr wählerisch in ihrer Futterauswahl und Holzreste mit Lack gehören definitiv nicht zu ihrer bevorzugten Nahrungsquelle.
Meine Mädels haben immer eine Kloschale in ihrem Käfig, die sie für ihr großes Geschäft von alleine benutzen. (Falls Eure Ratten das nicht machen, kann es evtl. helfen, die Köttel regelmäßig in der vorgesehenen Kloschüssel zu platzieren. Da viele Ratten einen angeborenen Instinkt haben, ihr Heim sauber zu halten, klappt das wohl auch bei vielen. Doch offensichtlich ist bei einigen domestizierten Tieren dieser Instinkt verlorengegangen.) Leider konnte ich es ihnen noch nicht abgewöhnen, den Rest des Käfigs vollzupieseln. Allerdings beschränken sie sich dabei meistens auch auf die Ecken ihrer Lieblingsetage. Ich suche immer noch nach einer Möglichkeit, die Stellen pipidicht zu machen, bis jetzt habe ich aber leider nichts narrensicheres gefunden. Zeitungspapier reißen sie immer raus und Einstreu verteilen sie überall hin, nur nicht dahin, wo es sein soll. Vielleicht lege ich demnächst Fliesen...
Standort des Käfigs
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Ratten haben gerne Anteil am Leben ihrer Menschen uns sind sehr neugierig. Sie sollten also nicht in irgendeine Abstellkammer abgeschoben werden, sondern nach Möglichkeit in eine durchzugsichere und vor starker Sonneneinstrahlung geschützte Ecke des Wohnzimmer gestellt werden. Unsere beiden sitzen abends gerne auf einem Stein und schauen uns voller Interesse bei unserer Abendbeschäftigung (auch wenn wir nur vor dem Fernseher sitzen) zu, was diesem Stein den Namen „Fernsehfelsen“ eingebracht hat.
Ratten und Rattengeruch
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Die Ratten selber haben einen sehr dezenten und – wie ich finde – sogar angenehmen Eigengeruch. Das was an ihnen stinkt, sind ihre Ausscheidungen (ist ja bei uns auch nicht anders). Ratten putzen sich selber mehrmals täglich (unsere sogar mehrmals stündlich). Nur den Käfig können sie eben nicht selber sauber machen. Darum ist es notwendig, den Käfig am besten 2x pro Woche gründlich zu reinigen. Dabei sollte eigentlich auf stark riechende Reinigungssubstanzen verzichtet werden, da Ratten sehr feine Nasen haben, doch ich konnte bei meinen noch keine Abneigung gegen irgendwelche Putzmittel erkennen. Sie schauen zwar nach der Reinigung manchmal ein bisschen seltsam, verlassen ihre Lieblingsecke aber trotzdem nicht, auch wenn es da etwas „komisch“ riecht.
Das schnelle Durchwischen gestaltet sich allerdings oft etwas schwierig, weil die kleinen Kröten sich einen Spaß daraus machen, hinter dem Lappen herzujagen und ihn mir stückchenweise aus der Hand zu reißen. Das sieht dann aus wie ein Hund, der an einem alten Lappen oder Seil zieht. Nur eben viel kleiner Ein sehr schöner Anblick!
Eingewöhnung
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Hier kann ich leider keine allgemeinen Hinweise, sondern nur meine noch nicht sehr umfangreichen Erfahrungen wiedergeben: Als die Kleinen bei uns eingezogen sind, haben wir uns viel Zeit für sie genommen. D.h. wir haben sie auch immer wieder mal aus ihrem Käfig genommen, um ihnen zu zeigen, dass ihnen von uns keine Gefahr droht. Als Belohnung für ihre „Tapferkeit“ gab es dann hinterher auch immer ein Leckerchen. Wir haben uns dann mit ihnen ins Badezimmer gesetzt und sie einfach mal schauen lassen. Aber wichtig: Am Anfang hier keine Versteckmöglichkeiten bieten, sonst kommen sie da den ganzen Abend nicht mehr raus. Unsere haben uns in den ersten Tagen dabei gerne vor Angst aufs Hemd gepieselt. Darum also am Anfang immer alte Klamotten tragen! Nach einiger Zeit wurden sie dann tapferer, haben ein wenig ihre Umgebung erkundet und sind dann immer wieder zu uns zurück gekommen. Oft haben wir sie auch einfach unter unsere Pullover gelegt. Da konnten sie sich dann verstecken und haben sich gleichzeitig an unseren Geruch gewöhnt.
Mittlerweile haben sie uns voll akzeptiert und lassen so ziemlich alles mit sich machen. Gebissen haben sie uns noch nie, selbst wenn wir sie arg bedrängt haben. Nur manchmal, wenn das Futter zu lecker anmutet, sollte man seine Finger rechtzeitig in Sicherheit bringen. Allerdings beißen sie auch dann noch recht behutsam.
Futterwahl und Futterplatz
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Wilde Ratten legen sich ihr Heim ähnlich an wie Menschen. D.h. sie haben einen Platz, an dem sie Fressen, einen an dem sie Schlafen und einen, an dem sie ihre Notdurft verrichten. Darum sollte für unsere Heimtiere auch immer ein fester Futterplatz zur Verfügung stehen. Das bedeutet allerdings nicht, dass sie auch immer alles da fressen. Im Gegenteil werden sie versuchen, möglichst viel Futter in irgendwelchen Ecken zu horten, damit sie für schlechte Zeiten auch noch was haben oder eben als Snack beim Fernsehen oder so... Damit Frischfutter nicht in irgendeiner Ecker vergessen wird und verfault, sollte der Käfig regelmäßig nach verwesenden Futterresten durchsucht werden. Das tut auch dem Aroma in Eurer Wohnung durchaus ganz gut.
Als Futterschalen habe ich mir bei Knauber einfach 2 kleine glasierte Tonuntertöpfe für Blumen geholt. Die kosten nur ein Bruchteil der Futterschalen und leisten bisher hervorragende Dienste.
Als Trockenfutter für die Tiere empfehle ich Rattima (erhältlich unter www.zooplus.de). Das schmeckt den Ratzis gut und enthält alle wesentlichen Nährstoffe. Zusätzlich sollte auch immer wieder Frischfutter gegeben werden. Die Auswahl hängt vom Geschmack der Tiere ab. Unsere mögen am liebsten Mais, Erbsen, Bananen, Gurken, Wassermelone, etc. Einige Sachen haben sie beim ersten Mal anbieten auf Deutsch gesagt mit dem Arsch nicht angeschaut und einige Zeit später waren sie davon total begeistert (Bananen z.B.). Dafür war es bei einigen Keimlingen (Bockshornklee) genau andersherum. Also ruhig mehrmals probieren! Gerne fressen meine z.B. die Keime von Alfalfa (gibt´s bei Knauber, im Reformhaus „oder bei Obi“) oder ganz frische Weizenkeime. Die sind noch dazu sehr gesund. Außerdem mögen sie auch gerne frischen Löwenzahn von der Wiese (doch möglichst nicht direkt von der Straße oder vom Wegesrand, wo viele Hunde ihr Geschäft drauf erledigt haben).
Alle 2 Wochen bekommen die beiden auch mal ein ganzes gekochtes (!) Ei in der Schale. Da drehen sie dann total ab. Erst mal brauchen sie furchtbar lange, bis sie die Schale auf haben. Und dabei kommt schon mal der erste Ringkampf um die Frage, wer als erster an der Schale kratzen darf, zustande und sobald das Ei dann auf ist, geht es so richtig los. Es ist ja nicht so, als ob ein ganzes Hühnerei nicht ausreichend für zwei 400gr Ratten wäre. Da wird dann auch gerne mal geschoben und gedrückt (vorzugsweise ins Gesicht der Schwester), damit man als erste was abbekommt. Doch meistens beruhigen sie sich schnell wieder, sobald das erste Stück Ei die Rattenkehle hinunter gleitet und fressen friedlich vor sich hin, bis sie satt sind. Der Rest des Eis kann ja dann auch ruhig bis morgen liegen bleiben.
Ab und zu können als Lecherchen auch mal ein paar Nüsse (am besten in der Schale, da haben sie dann auch gleich was zu Nagen) oder ein Stückchen Käse gereicht werden. Meine schlecken am liebsten Joghurtreste vom Finger ab (natürlich vorzugsweise mit „Geschmack“, purer Joghurt ist aber auch in Ordnung und vor allem besser für die Zähne). Darum habe ich mir die teuren und vor allem stark zuckerhaltigen Joghurtdrops aus dem Zoohandel immer gespart.
Grundsätzlich besteht das Futter von Ratten zum größten Teil aus Kohlenhydraten und nur zu geringem Anteil aus Eiweiß (und da vor allem pflanzliches) und noch weniger Fett.
Freilauf
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Man sollte seinen Ratten regelmäßig Freilauf gönnen. Da meine Kleinen – wie wohl auch die meisten anderen – dabei gern Pipi verlieren, habe ich mich darauf beschränkt, sie im Badezimmer laufen zu lassen. Das lässt sich nach Herzenslust mit Ästen, Rohren, Buddelkisten, etc. für die Rattis verschönern. Allerdings ist der tollste Spielplatz meistens doch Herrchen oder Frauchen. Vor allem, wenn sie viele Kleider tragen, unter denen man sich verstecken kann.
Achtet im Freilauf immer darauf, dass sich die Kröten nicht verletzen können. Sie nagen gerne alles Mögliche an. Unsere haben jetzt begonnen, die Silikonfugen auszukauen. In einem gewissen Maße kann man sie dazu erziehen, nicht alles anzuknabbern (durch laute Pfui-Rufe z.B.), doch oft machen sie einfach weiter, wenn sie sich unbeobachtet fühlen. Also lieber immer unter Kontrolle halten.
Erziehung
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Aufgrund ihrer vielbesungenen Intelligenz soll man Ratten sehr gut erziehen können. Leider habe ich davon bisher noch nicht allzu viel gemerkt. Das liegt aber wohl auch daran, dass ich in eine Erziehung wesentlich mehr Zeit investieren müßte, als nur ab und zu eine halbe Stunde. Grundsätzlich kann man aber schon feststellen, dass sie meistens sehr genau wissen, was man von ihnen will und sie daher gut erziehbar sein müßten.
Wasserratten: Wohl kaum!
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Immer wieder habe ich gelesen, dass Ratten Wasser über alles lieben und gerne schwimmen (nicht umsonst gibt es ja den Begriff „Wasserratte“) Das gilt jedoch nicht für meine und wie ich gehört habe für einige andere noch weniger. Ich habe jedoch versucht, meine Mädels so früh wie möglich an Wasser zu gewöhnen, damit ein evtl. notwendiges Bad nicht zur Tortur wird. Anfangs habe ich unsere Badewanne nur wenig mit Wasser voll laufen lassen und die Kleinen hineingesetzt. Zunächst sind sie voller Panik durch die Gegend gelaufen und haben nach der nächstbesten Fluchtmöglichkeit gesucht. Die eine (Ylvi) ist sogar im zarten Alter von 9 Wochen mit einem Satz aus der Wanne auf den Wannenrand gesprungen!!! Allerdings konnte sie dieses Kunststück nicht mehr wiederholen. Danach habe ich ihnen immer mal wieder eine kleine Schüssel mit Wasser hingestellt und darin ein paar ihrer geliebten Maiskörner und Erbsen versenkt. Nachdem ich sie dezent auf den leckeren Inhalt hingewiesen hatte (d.h. ich musste sie mehrmals in die Schüssel reinsetzen), haben sie auch bald damit angefangen, nach den Leckerchen zu angeln. Die eine hat immer mit den Vorderfüßchen durch das Wasser gegriffen, bis sich etwas in ihren Händchen verfangen hatte und die andere ist sogar mit dem ganzen Kopf untergetaucht und hat dabei versucht, den Mais direkt in ihren Mund gleiten zu lassen. Ein wunderbares Bild! Seitdem hat sich ihre Abneigung gegen Wasser deutlich gebessert. Mittlerweile schwimmen sie sogar schon. Und wenn ich ihnen ein Rohr in die Wanne dazu lege, sind sie aus dem Wasser schon fast gar nicht mehr herauszubekommen. Und wenn ich sie jetzt mal baden muss, weil sie sich wieder in der Pipiecke gewälzt haben, geht das ohne große Panikkratzer vonstatten.
Die unbegründete Abneigung mancher Zeitgenossen
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Ich kann nicht verstehen, dass Menschen, selbst wenn sie Angst vor wilden Ratten haben, auch alle domestizierten Ratten „ekelig“ und beängstigend finden. Natürlich stammen alle Ratten von der gleichen Art ab, aber das tun Wolf und Hund auch und trotzdem sieht nicht jeder in einem vorbeilaufenden Dackel eine blutrünstige Bestie (versteht mich nicht falsch: Ich sehe in Wölfen keine blutrünstige Bestien. Ich wollte nur einen mehr oder weniger passenden Vergleich anstellen). Die eigentliche Angst vor Ratten beruht bei den meisten Menschen auf dem Argument, dass diese Tiere dreckig seien, Krankheiten übertragen und Mensch wie Tier bei lebendigem Leibe auffressen. Doch das ist vor allem in Bezug auf unsere Heimtierratten völliger Unsinn. Denn erst mal haben z.B. die Pest gar nicht die Ratten übertragen, sondern die Flöhe, die sich auf den Ratten eingenistet hatten, und zweitens kommen unsere Haustiere überhaupt nicht mit irgendwelchen Krankheitserregern außer durch uns selber in Kontakt, so dass wir für sie gefährlichere Krankheitsüberträger sind, als sie für uns. Und Lebewesen fressen selbst Wilde Ratten auch nur dann an, wenn sie kurz vor dem Verhungern sind. Das kommt bei meinen Kleinen eigentlich eher selten vor.
Ich stoße auch jetzt noch immer wieder bei Leuten auf ungläubige Blicke, wenn ich ihnen erzähle, dass wir uns Ratten halte. Und meistens kommt dann auch die übliche Begründung (s.o.). Doch wenn ich sie erst mal überzeugt habe, das sie sich keine Sorgen machen müssen und sie sich bereit erklären, den Ratten eine Chance zu geben, sind die meisten schnell hin und weg von den niedlichen Tieren. Meine Mutter z.B. kommt mich oft nur noch besuchen, weil sie die Ratzis sehen will. Zwar stößt der (eigentlich gar nicht so) nackte Schwanz immer noch viele ab, aber damit können sie sich meistens abfinden, wenn sie erst einmal in die hübschen Gesichtchen geschaut haben. Außerdem ist es auch sehr faszinierend zu sehen, wie gekonnt sie ihren Schwanz einsetzen können. Teilweise halten sie sich richtig damit fest, indem sie ihn um den nächstbesten Gegenstand wickeln, der ihnen Halt verspricht.
Anschaffung und Kosten
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Ratten sind in der Anschaffung nicht teuer. Oft bekommt man sie sogar umsonst. Auch die Kosten für Futter und Einstreu halten sich in Grenzen. Ich schätze, mit 2 Ratten komme ich im Monat kaum über 5 EUR heraus. Was ein Tierarzt kostet, musste ich bisher zum Glück noch nicht herausfinden.
In manchen Zoofachgeschäften bekommt man tatsächlich Ratten zu kaufen, doch leider sind das oft nur Tiere, die als Schlangenfutter gedacht waren und dadurch evtl. Inzuchtgeschädigt sind (was macht es der Schlange schon, wenn das Tier einen leichten Schatten hatte). Darum vor dem Kauf genau nachfragen. Ich würde allerdings sowieso eher empfehlen, Tierheimratten eine Chance zu geben, bevor man die Zucht noch weiter ankurbelt. So niedlich Rattenbabys auch sind: Es gibt genug (auch kleine) Ratten, die ein neues zu Hause suchen. Überlegt Euch daher bitte gut, ob Ihr womöglich selber noch neue Ratten züchten wollt.
Lebenserwartung
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Unsere Farbratten (so werden unsere Haustiere übrigens genannt. Hausratten (Rattus Rattus) ist eine Unterart wild lebender Ratten, die sich hauptsächlich in Häusern und Scheunen aufhält, mittlerweile aber fast ausgestorben ist. Die Farbratten stammen eigentlich von der Wanderratte (Rattus Norwegicus) ab.) werden in der Regeln nicht älter als 2-3 Jahre alt. Ich habe allerdings auch schonmal von einem Altersrekord von 7,4 Jahren gelesen. Darauf arbeite ich hin!!!
Da unsere Heimtier-Ratten ursprünglich als Laborratten gezüchtet wurden, sind sie auch entsprechend krankheits- und vor allem krebsanfälliger als andere. Darum entwickeln sich oft schon in jungem Alter Geschwüre, die man so früh wie möglich erkennen und ggf. behandeln lassen sollte. Daher ist es unverzichtbar, die Ratten regelmäßig auf Veränderungen abzutasten. Dass die Tierarztkosten dann die Anschaffungskosten bei weitem übersteigen werden, sollte jedem klar sein. Die Entscheidung, ob es sich noch lohnt (hinsichtlich der weiteren Lebenserwartung), das Tier operieren oder lieber einschläfern zu lassen, kann ich leider keinem abnehmen. Grundsätzlich sollte aber doch immer das Wohl des Tieres und nicht der Geldbeutel im Vordergrund stehen.
Und was habe ich jetzt eigentlich von Ratten, oder: Fazit
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Meine beiden Kleinen haben mein Leben wirklich angenehmer gemacht. Selbst wenn ich gestresst von der Arbeit nach Hause komme, brauche ich nur einen Blick auf meine Mädchen zu werfen und mir geht im wahrsten Sinne des Wortes das Herz auf. Natürlich machen sie auch Arbeit, aber das hält sich für meinen Geschmack in Grenzen. Auch, dass sie gerne mitten in der Nacht anfangen, ihr Haus lautstark klein zu nagen oder Zeitungspapier zu zerreißen, verzeihe ich ihnen schnell, wenn ich sie ein wenig beobachte. Es macht Spaß, ihnen einfach zuzuschauen, wenn sie ihr Futter, wie ein Eichhörnchen, zwischen den Pfötchen halten und es 20x drehen, bevor sie endlich alles aufgefressen haben, oder wenn sie sich beim Klettern mal wieder überschätzen und nur noch an einem Arm vom Seil herunterhängen und darauf warten, dass ihr Mensch sie rettet, oder wenn sie versuchen, an den Badezimmerfliesen hochzuklettern und merken, dass ein beherzter Sprung zur ersten Fuge nicht ausreicht, um die Wand hochzukommen, oder wenn sie meinen Finger mit aller Macht in beiden Händen festhalten und versuchen zu drehen, damit sie auch noch an den letzten Rest Joghurt kommen und und und.
Außerdem freut es mich zu sehen, wie sehr sie mir mittlerweile vertrauen. Wenn Fremde da sind, flüchten sie so schnell es geht zu Frauchen und wenn sie nicht gerade in Erkundungsstimmung sind, schlafen sie mittlerweile auch schon mal unter meinem Pullover ein.
Es lohnt sich wirklich, allein bei dem Namen Ratten nicht gleich „ihh“ zu schreien und wegzurennen, sondern ihnen erst mal eine Chance zu geben!!!
So, das ist jetzt tatsächlich sehr viel geworden und ich habe immer noch das Gefühl, nicht genug gesagt zu haben. Doch ich kann ja schlecht hier ein ganzes Buch schreiben. Sollte ich dennoch etwas Wesentliches vergessen habe, bin ich gerne bereit, noch etwas nachzulegen. Vielen Dank fürs Durchhalten und ich freue mich über jeden (möglichst positiven) Kommentar! weiterlesen schließen -
Unser neues Familienmitglied
Pro:
wirklich tolle Haustiere, es wird nie langweilig und der Kuschelfaktor auf einer Skala 1-10 ist 10
Kontra:
die kurze Lebenserwartung
Empfehlung:
Ja
Unser neues Familienmitglied
Ich habe meinen Freund nur begleiten wollen, denn ich bin gern in Tiergeschäften unterwegs. Gern schau ich mir die zahlreich verschiedenen Fische an und auch die süßen Kaninchen sind allerliebst.
Da stand der verhängnisvolle Käfig. Drinnen lag völlig verschüchtert eine kleine Ratte.
Irgendwie konnte ich nicht vorbei gehen. Sie schaute mich so traurig an, mit ihren wunderschönen schwarzen Kulleraugen.
Ich habe mit meinen Freund schon öfter über diese wundervollen Tierchen geredet, denn er selbst hatte mal zwei davon. Leider sind sie vor nicht so langer Zeit gestorben. Sie werden ja leider im Durchschnitt nur 2-3 Jahre alt.
Daher erfuhr ich auch, dass es sehr selten Weibchen zu kaufen gab. Angeblich sollen sie sehr viel schwerer zahm werden als die Böcke. Deshalb werden sie nur sehr selten zu finden sein. Es sei denn in Tierheimen.
Nun ja, ich hockte also die ganze Zeit an diesem Käfig und redete mit der kleinen Ratte und gab ihr sogar einen Namen… „Paulchen“ fand ich absolut passend. Warum auch immer…
Die Ratte schaute mich unentwegt an und schien auch zu antworten. Sie bewegte ihr kleines Schnäuzchen, wie ich redete. Das war so possierlich. Ja…ich hab mich verliebt…
Mein Freund war inzwischen fertig mit seinen Einkäufen und beobachtete mich eine kleine Weile. Auch er fand „Paulchen“ nett.
Ich verabschiedete mich von „Paulchen“ und wir fuhren nach Hause.
Den Rest des Tages redete ich unentwegt von der Ratte. Sie ging mir nicht aus dem Kopf. Mein Freund meinte: „Ja, ja hat sie gesagt „nimm mich mit“?!“
Ich antwortete nur, dass fast alle Tiere so etwas zu mir sagen und lachte.
Sogar nachts träumte ich von „Paulchen“ und erzählte es morgens meinem Freund.
Während er an der Arbeit war, war ich im Netz unterwegs und wollte alles wissen, was über diese Nager zu wissen gibt.
Sie sind äußerst soziale Tiere und sie kuscheln unglaublich gern. Schnell werden sie zahm und lassen sich sehr gern auf der Schulter durch die Gegend tragen.
Man muss sich intensiv mit ihnen beschäftigen, anders als bei Katzen, die ja schon ganz gern mal ihre eigenen Wege gehen und bestimmen, wann und wie sie „kommunizieren“ möchten.
Ratten sollte man langsam an den eigenen Geruch gewöhnen, indem man langsam die Hand reicht und sie daran schnüffeln. Es kann passieren, dass sie mal knabbern wollen, an dem ihnen entgegen gestreckten Finger aber sie beißen im allgemeinen nicht zu, wenn sie merken, dass es sich nicht um einen „Möhre“ handelt sondern um einen Finger. Bald schon, manchmal auch gleich am ersten tag, lassen sie sich unter etwas Protest auf den Arm nehmen. Manchmal quieken sie munter, weil sie ja noch nicht wissen, was auf sie zukommt. Ratten sind äußerst sensibel. Es passiert auch, dass sie sich dann auf Frauchen oder Herrchen erleichtern, aber das ist nicht so schlimm. Einmal auf dem Arm, genießen sie in vollen Zügen die Streicheleinheiten.
Später sitzen sie gern auf der Schulter und schauen sich intensiv ihre Umgebung an. Sie genießen den Ausblick.
Man sollte Ratten nicht allein halten. Mindestens 2 sollten es sein, da sie sonst sehr einsam sind. Sie brauchen die sozialen Kontakte und alles kann Frau/Herrchen eben nicht ersetzen.
Der Käfig sollte groß genug sein. 220 Liter Fassungsvermögen für 2-4 Ratten sollten es sein. Sehr gut eignen sich große Vogelkäfige, weil sie hoch sind und viel Platz für den Bau des Kletterparadieses bieten.
Es ist nicht notwendig, teures Zubehör im Zoogeschäft zu kaufen. Am besten ist eigentlich ein Baumarkt. Ein paar Bretter in verschiedenen Höhen, Ein paar Äste und sogar ein abgeschnittenes Hosenbein mit einigen Haken befestigt kann als Tunnel dienen. Auch ein ausgedientes Abflussrohr (natürlich gesäubert) bringt den Ratten Spaß. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ratten brauchen einen Abenteuerspielplatz, da ihre Intelligenz gefördert werden möchte. Es sollte ihnen nie langweilig werden. Als Hütte kann ganz gut ein Schuhkarton dienen.
Bei der Auswahl der Tiere sollte man darauf achten gleichgeschlechtliche Ratten zusammen zu tun, denn sie sind sehr vermehrungsfreudig. Im Durchschnitt kann ein Weibchen 15-20 Junge bekommen und das ganz schnell noch mal. Sollte es dennoch sein, dass man ein Pärchen hat und Nachwuchs da ist, sollte man nach 5 Wochen die Männchen von den Weibchen trennen, denn dann sind sie geschlechtsreif und der Wahnsinn beginnt.
Die Ernährung ist ebenfalls ganz unkompliziert. Bei Fertigmischungen sollte man erst einmal ausprobieren. Auf alles, was in den Geschäften angeboten wird, sind sie nicht „rattenscharf“. Sehr gern mögen sie Gurken und Tomaten. Möhren natürlich und älteres hartes Brot um ihre Zähne kürzen zu können. Alle Gemüse und Obstsorten nur keine Avocado und Kohlsorten. Diese können sogar zum Tot führen.
Als Leckerli mögen sie ganz gern mal einen Löffel Joghurt. Maiskolben sind auch ganz gern gesehen. Es eignet sich sogar Vogel und Hamsterfutter, da das ja auch Körnerfutter ist und Ratten das natürlich gern mögen. Zum trinken eignet sich Wasser. Man muss nicht dieses überteuerte „Nagergetränk“ aus dem Tierfutterregal nehmen. Auf Vitamine sollte man immer achten aber das bekommen sie ja durch das frische Obst und Gemüse.
Als Streu eignet sich Stroh (mit dem können sie fantastisch Nester bauen) und auch Sägespäne.
Man kann auch Zeitungspapier zu einer Kugel knüllen und ihnen in den Käfig legen. Das finden sie ganz toll und sie nutzen es auch zum Nestbau. Küchenrolle ist auch sehr beliebt.
Man sollte sich mehrmals am Tag mit ihnen beschäftigen, streicheln und auch reden. Wenn sie zutraulich genug sind, sich also problemlos hochnehmen und einfangen lassen ist der Auslauf sehr wichtig. Täglich ein bis zwei Stunden, sollte man sie wenigstens in einen Zimmer laufen lassen. Wichtig ist, Kabel und giftige Sachen wie Medikamente u.ä. , sollten weggetan werden bzw. unzugänglich gemacht werden. Angekippte Fenster sind auch ein Risiko. Ratten sind Kletterkünstler und sind ganz schnell verschwunden.
Man sollte sich während der Auslaufzeit auch vorsichtig in dem Raum in dem Raum bewegen. Sie verstecken sich ganz gern mal und somit besteht die Gefahr, dass sie totgetreten werden. Auch kann es sein, dass sie sich unter einer decke zurückziehen und dann hat man sich schnell auf sie gesetzt. Deshalb aufpassen!
Der Käfig sollte während der Auslaufzeit zugänglich sein, damit sich die Kleinen bei Durst oder auch einfach nur um sich in ihre Hütte zurückziehen wollen, jederzeit in ihr Domizil gehen können.
Soviel zu den Informationen zu der Haltung von Ratten. Es gibt sicher noch sehr viel zu erfahren aber das ist das, was ich innerhalb ein paar Tagen gelernt habe.
Es wurde Nachmittag und mein Freund kam von der Arbeit nach Hause. Er hatte einen kleinen Karton in der hand und bat mich, mit ihm in den Keller zu kommen und ihm tragen zu helfen. Da ich neugierig auf den Karton schaute und ich auch ahnte was darin war, sagte er mir, dass er die Rufe der Ratte bis zur Arbeit gehört hatte und sie einfach holen musste. Im Übrigen sollte ich über den Namen „Paulchen“ nachdenken, denn ich hätte natürlich wieder das Seltenste ausgesucht, nämlich ein Rattenmädchen.
Und so bekam sie den Namen „Flöckchen“. Sie ist weiß, der kopf schwarz mit einem schwarzen Streifen über den Rücken. Außerdem nenne ich sie manchmal Berner Sennen Ratte, da sie wie bei diesen Hunden üblich, eine weiße Schwanzspitze hat.
Ach ja, aus dem Keller holten wir übrigens den Käfig der beiden Ratten, die mein Freund hatte.
Somit hatte „Flöckchen“ auch schon ihr zu Hause.
Inzwischen habe ich ihr auch schon einige Kletterattraktionen gebaut.
Sie ist unheimlich verschmust und das vom ersten tag an. Wenn ich an ihren Käfig bin und rede kommt sie in diese Ecke. Sie kennt meine Stimme und ist auch darauf fixiert und das von Anfang an.
Auch ist sie unheimlich schüchtern und ruhig.
Trotzdem sie nun eigentlich soviel tolle Sachen hat, ist sie sehr einsam. Wie ich oben schon schrieb, können Ratten nicht ohne einen „Lebenspartner“ sein. Also haben wir, mein Freund und ich, gestern beschlossen, dass wir eine zweite Ratte aus dem Tierheim holen werden. Auf der Internetseite des hier ansässigen Tierheimes, habe ich gestern Abend gelesen, dass dort um die 50 Rattenbabys auf ein zu Hause warten, darunter auch weibliche Ratten.
Ich werde heute Nachmittag eine Spielgefährtin für Flöckchen holen. Sie wird sicher ganz glücklich darüber sein.
In ein paar tagen werde ich Euch darüber berichten.
Also, Ratten sind keineswegs „eklige“ Haustierchen. Meist denken Leute wegen des nackten langen Schwanzes so. Ratten sind sehr possierlich und wunderschön anzusehen. Man kann sie stundenlang beobachten und erfährt immer wieder Neues. Sie sind äußerst intelligent und zum Schmusen sehr gut geeignet.
Da die Lebenserwartung einer Ratte nicht so hoch ist, sollte man sich mit dem Gedanken vertraut machen, sie allerhöchstens 3 Jahre bei sich zu haben.
Sollte sich nun jemand dazu entschließen, sich eine Ratte anzuschaffen, wünsche ich ihm viel Spaß und eine aufregende nie langweilig werdende Zeit mit dem Nager.
Danke für Eure Lesungen
diewicca weiterlesen schließen -
Genauso gut wie jeder Hund
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich halte mir seit 6 Jahren Ratten und ich kann mit sicherheit sagen das sie Hunden in nichts nachstehen. Wenn ich mittags nach hause komme stehen sie am käfiggitter und wollen raus,sie wissen ganz genau wann ich nach hause komme! Ich kann mit meinen Ratten genauso spatzieren gehen wie mit meinem Hund und wenn ich sie rufe kommen sie genauso. Also ich kann jedem der gerne ein Tier aber nicht genug zeit für einen hund hat und nicht nur etwas zum angucken wie hamster oder Fische möchte,eine bzw.wenn nicht alzuviel Zeit zwei Ratten empfehlen. Auch wenn sie klein sind ihr werdet genauso eure freude daran haben wie an einem Hund oder einer Katze! Diese Tiere sind so anhänglich und vor allem intelligent, es ist einfach eine Freude mit ihnen zu spielen und ihnen zuzugucken. Allerdings sind Ratten ganz und garnicht für Kinder geeignet, sie mögen nicht rumgedrückt, mit Freunden spielen und den ganzen Tag wachgehalten werden, Ratten sind Nachtaktive Tiere, also Kindern würde ich frühestens ab 10 Jahren eine Ratte empfehlen denn sie haben ihren eigenen Kopf und wenn es nicht so passiert können sie ganz ecklig zubeissen und wer mal von einer Ratte gebissen wurde weiß das es lange anhält und tierisch weh tut. Meine 10 Monate alte Tochter versucht auch mitlerweile immer mal wieder den Finger reinzustecken aber kommt zum Glück noch nicht an den Käfig dran, obwohl ich festgestellt habe das Ratten (genau wie Hase und Meerschwein) merken das es ein Baby ist und das offenbar auch sowas wie Welpenschutz hat denn wenn ich den Finger reinhalte glauben sie es währe Futter, bei der kleinen schnuppern sie nur und keiner Beist zu!!!!
Also wer einmal eine Ratte hatte wird nie davon loskommen!!!I weiterlesen schließen -
Die Ratte als Haustier
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vor geraumer Zeit hatte ich eine Ratte als Haustier. Ich muss dazu folgendes beitragen. Eine Ratte kann ein sehr lieber und zutraulicher gefährte sein, aber nur wenn man sich ausgibig mit dem Tier befast. Man kann weder eine Ratte noch irgend ein anderes Tier nur im Käfig halten und anschauen. Die Ratte kann man sehr zutraulich machen wenn man sich mit Ihr beschäftigt.
Ich hatte meine zum Beispiel fast überall dabei, sie sahs mir auf der Schulter und krappelte in meinen Jackeärmel. Aber wie gesagt das erreicht man nur wenn man sich ausgibig mit dem Tier befasst. und vorallem sollte man auch gedult mitbringen
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