Pro:
Stets gut gelaunte Menschen,tolle Strände
Kontra:
Lange Flugzeit
Empfehlung:
Ja
Während einer Aida-Kreuzfahrt kamen wir am 30.1.2004 im Hafen von Ocho Rios an. Gleich nach dem Aussteigen bemerkte man schon das die Uhren hier anderst laufen, so wie in den meisten Länder der Karibik.
Auf Jamaika gibt es keine Hektik bzw. keinen Zeitdruck!
Wir mieteten uns zu siebt eine Art Kleinbus um ins Bob Marley Mausoleum in Nine Miles bei St.Ann zu kommen. Aus dem Radio spielte die ganze Zeit Musik von Bob Marley, wir fühlten uns richtig gut auf der Fahrt, trotz etwas holpriger Strecke, bemerkten wir gar nicht wie lange wir überhaupt unterwegs waren, da wir uns einfach "treiben ließen" von der Musik , der Sonne und der Landschaft,
man spürte das Jamaika - Feeling!
Ankunft in Nine Miles:
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Als wir in Nine Miles ankamen, umzingelten unser Fahrzeug einige Jamaikaner und der Fahrer riet uns, ihnen möglichst aus dem Weg zu gehen, da sie uns nur Ganja (Marijuana) andrehen wollten.
Nach dem wir auf dem Mausoleumparkplatz waren, wurde das Tor gleich wieder zugemacht damit, diese Dealer nicht rein zu uns konnten.
Um zum Eingang zu gelangen, musste man durch den Souvenirladen gehen, da der Eingang sich dahinter befand .
Der Eintritt war ganz schön happig (leider weis ich nicht mehr wie viel Geld es war, ich glaube so waren um die 20Dollar).
Vor dem Laden diskutierten wir, ob wir es nicht doch lieber lassen sollten mit dem Reingehen.
Mir war das eigentlich auch zu teuer, nur dachte ich,
jetzt sind wir extra hier her gefahren und ich werde wohl nie wieder in meinem Leben nach Jamaika kommen und ein Fan, wenn auch nur ein Kleiner, von Bob Marley war ich doch,
also beschloss ich den Eintritt zu bezahlen und mir "das Ganze"
mal anzusehen.
Nach dem Eingang musste man eine kleine Steigung hochgehen, auf dem Weg nach oben, traf ich 2Museumswärter die total zugedröhnt waren vom Ganja (nicht vom Alkohol, denn Alkohol ist bei Rastafaris verboten).
Einer erklärte mir was es zu sehen gab, da war ein altes Wohnhaus mit seinem orginallem Bett, ein paar Bilder an der Wand und eine Holzliege, angeblich hat Bob Marley in dem Bett geschlafen.
Dann sah man die ehemalige Küche von den Marleys, die sich außerhalb des Wohnhauses befand und die grün, rot, gelb angestrichen war. Außerdem lag auf dem Boden ein riesiger Stein, der mit den selben 3Farben angemalt war.
Der Museumstyp zeigte mir, in dem er sich auf den Boden legte wozu Bob Marley den Stein nutzte, er legte seinen Kopf auf den Stein und breitete seine Dreadlooks (enggeflochtene Zöpfe oder verfilzte Haarsträhnen) darüber aus, dann erklärte er mir so auf dem Rücken liegend habe sich Bob Marley seine Texte ausgedacht.
Das Highlight:
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Danach gingen wir zum eigentlichen Highlight, dem Mausoleum selber, wir zogen die Schuhe aus und gingen über eine kleine Treppe ins Mausoleum rein. Als erstes sah man eine Büste von Bob Marley stehen, in der ein Joint steckte, diesen Joint nahm der Museumsheini zündete ihn an und steckte ihn in den Mund der Büste.
Im Mausoleum selber sah man viele Bilder aus Bob Marleys Leben hängen und kleinere Geschenke von Fans.
Bob Marley wurde am 21.5.1981 angeblich mit einer Bibel, seiner Gitarre und einem Joint im Mund bestattet, nach dem er mit nur 36 Jahren am 11.5.1981 an Krebs verstorben war.
Bereut habe ich den hohen Eintritt nicht, trotz der wenigen Dinge die man sehen konnte, allein das Erlebnis wie der Museumswärter den Joint für Bob Marleys Büste angezündet hat war es wert , das Geld zu zahlen, denn so was hätte ich sonst nie geglaubt, wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte.
Nach der Mausoleumsbesichtigung fuhren wir noch zu den
Dunn`s River Falls.
Dunn`s River Falls:
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Die sind auf alle Fälle eine Reise wert, denn die liegen nicht weit weg vom Hafen Ocho Rios und der Wasserfall führt über mehrere
"Stufen" hinunter ins mehr, somit kann man von unten vom Meer aus den Wasserfall zu Fuß hochsteigen.
Bevor der Weg nach unten führt, gibt es ein paar Schließfächer, aber leider keine Umkleidekabinen, so das Einem nur die Möglichkeit bleibt sich einfach so verbotener Weise vor
allen Leuten umzuziehen, oder den Weg hinunter zu laufen zum Strand, denn dort gibt es Umkleidekabinen.
Da wir unsere Badesachen ja schon unter den Klamotten hatten, entschlossen wir uns, unsere Sachen in den Schließfächer zu belassen und in Richtung Strand zu laufen.
Unten angekommen, stiegen wir dann langsam den Wasserfall hoch. Die Steine waren sehr rutschig, ich bin immer mal wieder ausgerutscht, es ist aber nichts passiert, da die Steine ziemlich abgerundet sind durch das Wasser, das ständig darüber fließt.
Wer sich nicht traut von ganz unten den Wasserfall hochzuklettern, der hat auch weiter oben die Möglichkeit noch rein zu gehen und nur die Hälfte hochzuklettern, das hat einen Vorteil, denn
ab da an ist der Wasserfall nicht mehr so steil, wie ganz unten.
Nach dem wir oben ankamen, zogen wir einfach unsere nassen Sachen ohne Umkleidekabinen aus, da wir keine Lust hatten, noch mal runter zum Strand zu gehen. "Gott sei Dank" haben wir keinen Ärger bekommen.
Wer wie wir auch keine Lust hat noch mal runter zu laufen, zwecks Umzieherrei, hat auch die Möglichkeit sich in die Wiese zu legen und einfach abzuwarten bis man trocken ist.
In der Nähe des Dunn`s River Falls war ein kleiner Basar für Touristen, wo man allerlei Krimskrams kaufen konnte.
Mitbringsel:
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Ich habe mir dort eine Mütze mit Rastazöpfe gekauft, da ich geflochtene Rastazöpfe so toll finde.
Als 2. Andenken habe ich mir eine Flasche Jamaika Rum gekauft, leider ist die Flasche inzwischen schon ausgetrunken, denn der Rum war sehr lecker. weiterlesen schließen
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