Sega Virtua Fighter 4 (PS2 Spiel) Testberichte
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- Grafik: sehr gut
- Sound: gut
- Bedienung: sehr einfach
- Wird langweilig: nie
- Suchtfaktor: hoch
- Spielanleitung: gut
Pro & Kontra
Vorteile
- Sehr gute Grafik für ein Kampfspiel
- Unmengen an Varianten, erstaunlich viel Tiefgang, extrem hoher Anspruch durch taktische Note (Ausweichen und Kontern das A und O), grundverschiedene Charaktere, hochinteressante Modi, sehr innovativ, großer Spielumfang, enorme hohe Langzeitmotivation
- Phasenweise rattenscharfe Grafik, erstaunliche Spieltiefe, teils krachender Sound, nette Sprachausgabe, Langzeitmotivation für den echten Prügelfreak
Nachteile / Kritik
- Zu wenig kämpfer meiner Meinung
- „Nur gute“ Optik und Soundkulisse im Vergleich zu Konkurrenztiteln, sehr lange Eingewöhnungsphase aufgrund des komplexen Gameplays zwingend erforderlich, ganz sicher kein Zuckerschlecken für Anfänger und Gelegenheitszocker
- Leider auch mit grafischen Schwächen, null Handlung, keine individuellen Abspänne, hoher Preis (außer bei eBay)
Tests und Erfahrungsberichte
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Tolles Kampfspiel
4- Grafik: gut
- Sound: gut
- Bedienung: einfach
- Wird langweilig: nach wenigen Wochen
- Suchtfaktor: durchschnittlich
- Spielanleitung: gut
- Altersbeschränkung: ab 16 Jahren
- Schwierigkeitsgrad: Einsteiger
Pro:
Spielmodie, Preis
Kontra:
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Empfehlung:
Ja
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Bei Virtua Fighter 4 handelt es sich um die Fortsetzung der schon auf den Sega Saturn und Sega Dreamcast bekannten teilen. Auch diesmal hat Star Entwickler Yu Suzuki (Shenmue) den virtuellen Kampfsport mit VF4 perfektioniert.
Spielmodi
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Als Spielmodi stehen euch die folgenden bei VF 4 zur Auswahl.
Arcade: Hierbei handelt es sich um die 1:1 Spielhallen Umsetzung
VS: Hier könnt ihr gegen einen Menschlichen Mitspieler antreten
Kumite: Der Kumite Modus ist das Herzstück von VF 4. Hier wählt ihr euch einen Character den ihr gegen eine unbegrenzte Anzahl von Computer- Gegnern antreten lasst. Dabei erhaltet ihr beim Sieg Erfahrungspunkte, wie dies normalerweise bei einem Rollenspiel typisch ist, um euern Kumite Rang zu verbessern. Des weiten spielt ihr dort eine große Vielzahl von ITEMs frei.
Training: Im Training Mode werden euch die Grundzüge des Spiels beigebracht
K.I- System: Der K.I Modus ist genau wie der Kumite Modus sehr herausfordernt. Ihr wählt eine Character der keinerlei Kamptechnik beherrscht. Diesen müsst ihr antrainieren indem ihr ihm Video vorspielt oder ihm die Kampftechnik anhand von Kämpfen beibringen.
Grafik
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Die Grafik ist sehr gut und läuft flüssig. Auch die Hintergründe sind mit netten Details wie Vogelschwärmen usw. verziert. das einzige negative ist das Kantenflimmern.
Sound
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Der Sound ist ebenfalls sehr gut. Die Musik orientiert sich mehr an den fernöstlichen Flair des Spiels passt aber sehr gut.
Die Handhabung
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Die Handhabung von VF4 ist sehr gut. Ihr habt auf den Controller eine Block en Punch und eine Kick taste. Anfangs fällt es schwer die Tastencombos zu kombinieren hat man aber den Dreh raus ist es durch die gute Form des PS2 Controller ein leichtes zu gewinnen.
Mein Persönliches Fazit
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Ich kann jeden Prügel Fan nur VF4 entfehlen. Es ist durch den Kumite Modus und den AI System sehr herausfordernd und fesselt den Spieler Monate um die zahlreichen Items freizuspielen und die Combos zu beherrschen. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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morak90, 16.11.2007, 00:08 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
ganz klar sehr hilfreich, schau doch mal bei mir vorbei LG morak90
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SuicideToday, 21.07.2006, 21:22 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
~*~ sehr hilfreich ~*~ man liest sich ~*~
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Anspruchsvollstes PS2-Prügelspektakel
09.06.2006, 10:31 Uhr von
sinfortuna
Wer nicht Sehr Hilfreich bewertet, darf geblockt werden? Und das bei einem MEINUNGSFORUM? Muahaha...5- Grafik: gut
- Sound: gut
- Bedienung: einfach
- Wird langweilig: nie
- Suchtfaktor: sehr hoch
- Spielanleitung: sehr gut
- Altersbeschränkung: ab 12 Jahren
- Schwierigkeitsgrad: Profis
Pro:
Unmengen an Varianten, erstaunlich viel Tiefgang, extrem hoher Anspruch durch taktische Note (Ausweichen und Kontern das A und O), grundverschiedene Charaktere, hochinteressante Modi, sehr innovativ, großer Spielumfang, enorme hohe Langzeitmotivation
Kontra:
„Nur gute“ Optik und Soundkulisse im Vergleich zu Konkurrenztiteln, sehr lange Eingewöhnungsphase aufgrund des komplexen Gameplays zwingend erforderlich, ganz sicher kein Zuckerschlecken für Anfänger und Gelegenheitszocker
Empfehlung:
Ja
Klöpperspiele gibt es ja schon seit Urzeiten reichlich, seit gut zwei Jahrzehnten haben die Beat em Ups ihren einstigen großen Automatenvorbildern aus den Spielhallen den Rang abgelaufen. In erster Linie möchten die Prügelspiele dabei durch ihre Grafikpracht beeindrucken, neben bekannten Serien wie „Tekken“ oder „Dead or Alive“ ist mir im Hinblick auf vorzügliche Optik in Verbindung mit rasanten Kamerafahrten und einem mächtigen Soundtrack speziell „Soul Calibur“ sehr gut in Erinnerung geblieben. Während Games wie „Rumble Roses“ eher nur durch das spektakuläre Hervorheben der weiblichen Reize - wogegen wir grundsätzlich natürlich überhaupt nichts haben – und weniger durch ein packendes Gameplay punktet, weist dabei eine Prügelspielserie erstaunlich viel Anspruch auf: die Rede ist von „Virtua Fighter“. Wer massig taktische Elemente in Verbindung mit unzähligen „nicht mal so eben auf die Schnelle“ erlernten Kombos in einem Beat em Up vorfinden möchte, der ist zum Beispiel bei „Virtua Fighter 4“ für die Sony Playstation 2 genau richtig gelandet. Von einer kurzen Eingewöhnungsphase kann hier jedenfalls nicht die Rede sein, um langfristig überhaupt dauerhaft eine Chance haben zu können, müsst Ihr einige Stunden in die jeweiligen Charaktere investieren, um deren Möglichkeiten voll ausschöpfen zu können. Ein blindes Drauflosschlagen oder Treten bringt Euch überhaupt nicht weiter, Anfänger und Gelegenheitszocker werden demzufolge ihr blaues Wunder erleben.
Es erwarten uns in „Virtua Fighter 4“ insgesamt dreizehn Charaktere, die unterschiedlicher kaum sein könnten und die über jeweils Unmengen an individuellen Talenten verfügen, die sich komplett allerdings erst nach Stunden erschließen dürften. Habt Ihr im Arcademodus mit sämtlichen Figuren die CPU-Gegner in die Schranken verwiesen, wartet eine biestige Endgegnerin auf uns. Das Hundsgemeine daran ist, dass Ihr nicht – wie oft so üblich – mehrfach gegen diese antreten bzw. beliebig oft diese zum Duell herausfordern könnt, sondern diese im ersten Anlauf bezwingen müsst, ansonsten müsst Ihr mit Eurem Charakter Euch erst wieder einmal komplett von vorne bis zu ihr durchwurschteln. Ehrlich gesagt halte ich diese eingebaute Strapaze für unnötig und nicht sonderlich begrüßenswert, angesichts des ohnehin schon hohen Schwierigkeitsgrades hätte dieses zweifelhafte Feature auch ruhig außen vorgelassen werden können. Nun ja, wie dem auch sei, Fakt ist, dass Ihr mit der von Euch auserkorenen Spielfigur sämtliche Tricks drauf haben solltet und diese nachher praktisch wie im Schlaf abrufen könnt, am Besten bis zur Perfektion, wenn möglich. Das hört sich etwas überzogen an, bringt es aber letztlich doch ziemlich genau auf den Punkt, wer sich eine Stunde lang am Stück blaue Augen abgeholt hat, weiß, wovon ich rede, ein sehr ausgiebiges Training ist hier absolut Pflicht, auch für die fortgeschrittene Prügelfreaks unter uns.
Abschließend zu bewerten, welches der Vorziege-Prügelspiele denn nun die Nummer 1 sei, ist ähnlich kindisch wie das ewige Stammtisch-Gequatsche über Mercedes und BMW, Real Madrid oder FC Barcelona oder auch Sony PS3 oder Microsoft X-Box 360, so einen kindischen Blödsinn erspare ich mir doch lieber. Tatsache ist jedenfalls, dass auch „Virtua Fighter 4“ einen absoluten Spitzentitel darstellt, der seinen herausragenden Schwerpunkt in einem unglaublich variantenreichen Repertoire an Manövern und dem Implementieren einer starken taktischen Note hat. Während beispielsweise „Soul Calibur“ durch tolle Optiken, Kamerafahrten, krachende Soundkulisse und einen langzeitmotivierenden Story-Modus (in SC2) zu bieten hat, bringen hier bei „Virtua Fighter 4“ packende und vor allem niemals langweilig werdende Kämpfe von und mit Akira, Lei Fei, Vanessa, Wolf, Jacky, Shun, Pau, Sarah & Co. die Stimmung zum Überkochen. Die unzähligen Möglichkeiten an Schlag-, Tritt- und Wurfmanövern im Einzelnen aufzuzählen, würde den Rahmen dieses Berichts sprengen, auf Wunsch könnt Ihr Euch in einem entsprechenden Spezialmodus sämtliche Kombos vorführen lassen und diese somit Schritt für Schritt erlernen und natürlich üben, üben und üben. Praktisch nichts ist auf Zufall aufgebaut, die teils sehr komplexen Kombinationen werden nur äußerst selten von Euch „rein zufällig“ ausgelöst, Glück und Zufall spielen somit hier bei „Virtua Fighter 4“ eine stark untergeordnete Rolle. Im Trial-Modus lernt Ihr in knapp zwanzig zu absolvierenden Prüfungen das komplexe Kampfsystem ziemlich genau kennen, wobei das Hauptaugenmerk hier eindeutig auf den Ausweichmanövern in Verbindung mit Konterattacken liegt. Es ist sehr motivierend, den wild drauflosprügelnden Kontrahenten cool und sachlich auszutempieren, dessen Angriffe möglichst ins Leere laufen zu lassen und ihm anschließend mehr als nur einen Satz heiße Ohren verpassen zu können. Phasenweise ist es erniedrigend - nicht zuletzt für einen menschlichen Widersacher - wieder und wieder und immer wieder wie vor eine Wand zu laufen, eiskalt geblockt und ausgekontert zu werden, zwei Gleichgesinnten bietet sich hier jedenfalls ein Prügelspaß für viele Wochen und auch Monate.
Somit bleibt es Euch überlassen, ob Ihr Euch gleich zu Beginn des Kampfes selbstbewusst in die Offensive wagt oder eiskalt auf Eure (Konter-)Chance lauert, zum Beispiel eignen sich Vanessa und Akira sehr gut für eine abwartende und zunächst verhaltene Kampfstratege, hingegen es sich mit Pai oder Lau ganz hervorragend ins Getümmel stürzen lässt. Jeder Kämpfer und natürlich auch jede Kämpferin verfügt über ganz spezielle Stärken und Schwächen, so dass es sich für echte Prügelfreaks natürlich über alle Maßen lohnt, mit sämtlichen Charakteren über Monate zu zocken, für realistisch halte ich es jedoch, bis zu drei Spielfiguren richtig gut zu beherrschen. Nett ist im Übrigen, dass tatsächlich drei unterschiedliche Schwierigkeitsgrade vorhanden sind, um die Neueinsteiger oder Gelegenheitszocker nicht direkt zu Beginn abzuschrecken, schließlich soll eine möglichst große Zielgruppe gewährleistet sein. Insgesamt wird es aber spätestens auf dem mittleren Niveau auf Dauer unangenehm knackig für diese, es ist also keine Schande, erst einmal ganz „easy“ anzufangen und sich im Laufe der Tage und Wochen (vielleicht) langsam aber sicher zu steigern. Übernehmt Euch also nicht, sondern lasst es ruhig angehen, dann kann sich der Spielspaß vol entfalten. Für Motivation ist auf jeden Fall ausreichend gesorgt, schließlich legt Ihr ein spezielles Profil für einen Charakter an und verewigt dieses auf der Memory Card, von nun an wird alles, aber auch wirklich alles, was in statistischer Hinsicht irgendwie verwertbar ist, festgehalten. Der Clou ist schließlich, dass das Game selber in den zahlreichen Trainingseinheiten Eure Leistungen bewertet, schnell erfahrt Ihr, wie der CPU Eure Fähigkeiten mit dem jeweiligen Charakter speziell im Hinblick auf Schlagverhalten, Würfe und Konterattacken einschätzt. Das hat was, gar keine Frage.
Des Weiteren wird die Motivation im Solospielermodus durch eine Art Karrieremodus gefördert, in welchem Ihr gegen eine große Anzahl an CPU-Haudegen antreten dürft bzw. müsst, per Zufallsgenerator werden diese ausgewählt, bezwingt Ihr diese, erhaltet Ihr wertvolle Erfahrungspunkte. Mit dieser frisch gewonnen Erfahrung arbeitet Ihr Euch nach und nach vorwärts, so dass es schließlich zu einem sogenannten „Ranking Match“ kommt, gestaltet Ihr dieses siegreich, werdet Ihr befördert und erreicht einen höheren Rang. Interessant ist hierbei, dass Euch im umgekehrten Falle eine Degradierung droht, insofern dürft Ihr Euch kein länger anhaltendes Zwischentief erlauben, wollt Ihr nicht wieder eine Stufe zurückfallen. Ehrgeizige Spielernaturen – und dies dürften schätzungsweise alle sein, die sich länger als zehn Stunden mit diesem PS2-Titel beschäftigen wollen – streben „selbstverständlich mächtige Großmeistertitel an, um diese Fortschritte stolz auf der Memory Card verewigen zu können. Um frischen Wind in das Ganze zu bringen, warten zahlreiche Boni auf uns, so zum Beispiel spezielle Siegerposen und natürlich auch gänzlich andere Outfits. Und als ob dies nicht eigentlich schon genug wäre, gibt es die Möglichkeit, einen (ursprünglichen) CPU-Kämpfer zu trainieren, diesen dann in die Kämpfe zu schicken und dann zuzuschauen, wie er sich in diesen schlägt. Das ist meines Wissens nach völlig neu und hat sich definitiv ein Sonderlob verdient. Anfangs verhält sich unser Schützling wirklich selten dämlich und es schmerzt schon allein beim Zuschauen, was diesem im Kampf so widerfährt, doch nach und nach wird dieser durch dass Erhalten der Erfahrungspunkte „schlauer“ und darf sich schließlich in der Tat in sämtlichen Spielmodi (!) austoben, in denen Ihr auch „direkt“ aktiv mitgemischt hattet. Während eines Kampfes dürfen wir dann nur insoweit eingreifen, als wir ihn mit Lob oder Tadel entsprechend bei Laune halten. Ihr merkt, dass sowohl für den Solospieler extrem viel Motivation vorhanden sein dürfte als auch der Multiplayerspaß nahezu grenzenlos hoch sein kann, vorausgesetzt, dass sich zwei Prügelspielfans zusammen finden. Sowohl Kameraführung als auch Steuerung sind hervorragend gelungen: die komplexe Steuerung verlangt zwar eine extrem lange Eingewöhnung, ist aber in punkto Variantenreichtum und Präzision tadellos, zudem Ihr aufgrund der gelungenen Perspektive stets den Überblick behaltet, aber Euch trotzdem mittendrin im Kampfgeschehen fühlt. Die Unmengen an zur Verfügung stehenden Manöver, der hohe Anspruch, der gewaltig große Spielumfang und nicht zuletzt die Intelligenz der CPU-Kontrahenten sorgen für ein grandioses Gameplay.
Keine Sorge, auch im Hinblick auf die Präsentation gibt sich dieser Vorzeige-Klöpper keine Blöße, sowohl Grafik als auch Soundkulisse erreichen ein vorzügliches PS2-Niveau. Objektiv gesehen kann die Grafik zwar nicht mit „Soul Calibur 2“ mithalten, doch gut bis sehr gut ist sie allemal, nicht dass wir uns jetzt hier falsch verstehen. Die Figuren sind groß gezeichnet, die Animationen sind größtenteils sehr gelungen und der ein oder andere sehr nette Spezialeffekt ist unübersehbar. Trotzdem haben wir es hier nicht mit derart rasanten Kamerafahrten und einem grandiosen Feuerwerk an Lichteffekten zu tun wie zum Beispiel bei „Soul Calibur 2“ oder auch „Dead or Alive 3“. Zudem sehen manche (weibliche) Figuren nicht ganz so knackig aus wie bei den obengenannten Konkurrenztiteln, um es einmal etwas salopp auszudrücken. Zu guter letzt müssen wir doch nicht gerade selten ein Kantenflimmern registrieren und die Tatsache, dass die Hintergründe nicht gerade über alle Maßen detailliert gezeichnet daherkommen, zuweilen sehen diese sogar etwas trist aus. Nichtsdestotrotz – damit bloß kein falscher Eindruck entsteht – ist die Optik richtig gut, aber eben nur nicht herausragend top. Bei der Soundkulisse sieht es ähnlich aus, ein gelungener abwechslungsreicher Soundtrack mit stets passenden Soundeffekten bzw. Kampfgeräuschen sorgen für die gewünscht dichte Spielatmosphäre. Aber – jetzt kommt wieder das „aber“ – das Prädikat „sehr gut“ erlangt sie nicht, derart krachende Soundeffekte und einpeitschende Rhythmen wie eben bei „Soul Calibur 2“ erwarten Euch hier nicht, zumindest nur ansatzweise. Falsch gemacht in soundtechnischer Hinsicht wird hier bei „Virtua Fighter 4“ nichts, das überragende Plus liegt aber eindeutig nicht beim „nur guten“ Design, sondern im Gameplay, was ja auch nicht gerade unwichtig ist.
Eines muss jedem von Euch klar sein: „Virtua Fighter 4“ ist eben kein unterhaltsames Party-Geklöppe für mal so eben zwischendurch. „Virtua Fighter 4“ möchte nicht primär durch eine wunderhübsche Fassade blenden, der Schwerpunkt liegt nicht darin, die Grafikpower der PS2 zu untermauern. Hier wird eindeutig der ernsthaft ambitionierte Beat’em-Up-Fetischist, ja im Grunde auch Perfektionist angesprochen, der sich auch gerne mehr als dreißig oder gar vierzig Stunden zur Not auch ganz alleine durch die Szenarien bzw. die unterschiedlichen Modi mit teils grundverschiedenen Charakteren prügelt. Das Hauptaugenmerk liegt hier bei „Virtua Fighter 4“ nicht darin, irgendeiner Polygon-Schönheit bei einer Attacke möglichst lange unter den Rock zu gucken und die Farbe der Unterhose bewundern zu können, sondern in erster Linie darin, das Schlag-, Wurf- und Trittrepertoire zuzüglich reaktionsschneller Ausweichmanöver nebst anschließender Konterattacken zu perfektionieren. Der Nachteil ist (für einige von Euch) die zwingend erforderliche sehr lange Eingewöhnungsphase, denn das Kennenlernen und Trainieren der komplexen Manöver dauert viele Stunden. Wollt Ihr mehr als nur eine Spielfigur am Rande der Perfektion beherrschen, vervielfacht sich die Spieldauer entsprechend. Ein klarer Vorteil ist, dass hier selbst dem Solospieler auf Wunsch – genügend Geduld und Ausdauer vorausgesetzt – ein Festival an Kampfhandlungen geboten wird, angesichts der vielen zeitintensiven Spielmodi inklusive der erspielbaren Boni dürfte die 50-Studnen-Grenze leicht und locker überschritten werden, Perfektionisten werden im Fall des intensiven Ausprobierens sämtlicher Charaktere sogar die magische 100-Stunden-Marke durchbrechen, nicht zu vergessen der langzeitmotivierende Zweispielermodus, welcher eben aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten durch die Charakterauswahl Spielraum für Monate eröffnet und zwei Gleichgesinnte dementsprechend lange bei der Stange halten kann.
Nicht von der Hand zu weisen ist, dass „Virtua Fighter 4“ die ernsthafteste aller (mir untergekommenen) Prügelgames darstellt, dafür sich aber „nur“ ein „Gut“ im Hinblick auf Grafik und Soundkulisse abstaubt, das können Games wie „Soul Calibur 2“ oder „Dead or Alive 3“ noch mehr als nur einen Tick besser. Größtenteils gut aussehen und nett anhören tut „Virtua Fighter 4“ für die PS2 trotzdem, trotzdem muss jeder Einzelne von Euch entscheiden, worauf er bzw. worauf sie persönlich bei einem Klöpperspiel besonders viel Wert legt: auf Hochglanz-Design, einen krachenden Soundtrack und überhaupt mittels rasanter Kamera kinoreife Präsentation oder auf einen besonderen Tiefgang, mit viel Taktik und einem hohen Anspruch, einem großen Spielumfang und einer hohen Langzeitmotivation auch (!) für den Solospieler. Zugegebenermaßen reizen Games wie „Soul Calibur 2“ nach Monaten so richtig eigentlich nur noch im Multiplayermodus, nur der Hardcore-Fan probiert alle Charaktere im (auf Dauer etwas monotonen) Story-Modus aus, ewig dran „sattsehen und satthören“ kann man sich allerdings dort an der bombastischen Präsentation, kein Zweifel. Der Beat’em-Up-Fetischist – insbesondere der Einzelgänger – welcher die Perfektion liebt, wird hingegen hier bei „Virtua Fighter 4“ geradezu süchtig nach diesem Game, denn auch mutterseelenallein gegen den CPU lässt sich dieses Klöpperspiel vortrefflich auch noch nach Wochen zocken, der vorhandene Tiefgang und nicht zuletzt der ausgiebige Karrieremodus machen es möglich. Habt Ihr die grundlegenden Unterschiede in der „Prügelszene“ angesichts der vorhandenen Top-Titel verstanden, werdet Ihr erkennen, dass sich „Virtua Fighter 4“ eine sehr hohe Spielspaßwertung verdient hat, man aber trotzdem nicht definitiv sagen kann, welcher Beat’em-Up-Titel denn nun „der Beste“ sei. Meine Wertung fällt jedenfalls im vorliegenden Fall mit 87% überragend gut aus.
P.S.: Ach ja, wieder einmal 0€Cent pro Lesung hier bei Yopi..... gähn..... muss wohl wieder einmal in acht (oder neun) Zeilen über das aktuellste Duschgel schreiben;-) weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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anonym, 05.11.2006, 22:22 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
sh :o)
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sigrid9979, 09.06.2006, 14:09 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Klasse Bericht !!Ein schönes WE wünsch ich dir! Gruß Sigi
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Trainieren,kämpfen,siegen!
5- Grafik: sehr gut
- Sound: gut
- Bedienung: einfach
- Wird langweilig: nach wenigen Monaten
- Suchtfaktor: hoch
- Spielanleitung: durchschnittlich
- Altersbeschränkung: ab 12 Jahren
- Schwierigkeitsgrad: Fortgeschrittene
Pro:
Sehr gute Grafik für ein Kampfspiel
Kontra:
Zu wenig kämpfer meiner Meinung
Empfehlung:
Ja
Virtua Fighter 4
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Im Spiel
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Wie schon in der Zeile ''Pro'' gesagt, hat jeder der insgesamt 13 Fighter 70-80 Attacken. Viele davon muss man erst in sorgfältigem Training erlernen denn die sind so kompliziert, dass das nur Könner können. ''Einfach auf die Tasten hauen'' geht bei diesem Spiel nicht, man muss intelligent und durchdacht kämpfen sonst hat man zumindest gegen seine Computer-Gegner keine Chance. Wie immer gibt es ganz besondere Greif-/Wurfattacken und die einfachen Sachen wie Schlagen und Treten. Nur kann man diese noch zu sehr eindrucksvollen Kombos verbinden durch zusätzliches Drücken der Richtungstasten u.s.w.. Abwehren gibt es natürlich auch für die nicht so Harten ;-). Leider gibt es in diesem Spiel keinen Tag-Modus, in dem jeder Spieler jeweils zwei Kämpfer hat wie etwa bei Tekken Tag Tournament. Die Spielmodi werden gleich noch genauer erklärt. Wieder ein Minuspunkt ist, dass man sich keine Kämpfer freispielen kann. Die Matches können durch K.O., Unentschieden (im Suddendeath wird dann so lange weitergespielt bis einer gewinnt), Ring Out (wenn man von der Kampfplattform gestoßen wird) und Time Out entschieden werden. Man kann leider nicht die Ebene wechseln.
Grafik
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Die Grafik ist hammerstark. Eine so realistische Grafik hat kein anderes Kampfspiel. Garantiert nicht! Auf lockerem Boden wie Schnee oder Sand bleiben nach dem Hinfallen Kuhlen oder einfach beim Drüberlaufen bleiben Fusstritte. Wenn man tritt, werden sogar Wasser, Schnee, Blätter oder Sand aufgewirbelt. Schatten von Scheinwerfern etwa sind realistischer, dass man sie kaum besser machen könnte. Die Figuren sind sowieso super animiert. Ihre Haare und Kleider bewegen sich im Wind. Sie bewegen sich sowieso verblüffend realistisch. Die Hintergründe in den vielen Leveln sind auch sehr detaillreich. Im Hintergrund fallen Gebäude zusammen, Vögel fliegen umher, Hubschrauber kreisen, Menschen jubeln und klatschen, Fische schwimmen im Wasser, Blätter fallen von dem Bäumen, es schneit oder Platten am Boden zersplittern. WOW!!! Die Kameraposition ist wie bei jedem Fightspiel, nur besonders toll ist, dass besondere Hiebe von der Kamera in einer Nahaufnahme eingefangen werden.
Story
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Wenn mich die Story interessieren würde, wär sie sicher ein Grund um VF4 eine wesentlich schlechtere Bewertung zu geben.
Das vierte "World Grapple Tournament" findet statt und 13 merkwürdig zusammengewürfelte Charaktere nehmen teil, u.a. ein Rennfahrer, ein Mönch (Hobby: Beten), ein Naturarzt und seine Tochter, die Actionfilmstar ist nehmen teil. Einfach nur Schwachsinn, wer was zu lachen haben will lese das Handbuch.
Technik
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Virtua Fighter 4 auf der Playstation2 ist das bisher optisch schönste Beat’em Up auf dieser Hardware. Die Charaktere begeistern mit vielen Details, sie sind liebevoll modelliert. Auch die Animationen sind Sega-AM2 wieder einmal perfekt gelungen, selten hat man Kämpfer geschmeidiger über den Bildschirm laufen sehen. Doch damit hört es noch nicht auf: Auch die Arenen sind liebevoll gestaltet, animierte Objekte wie ein Hubschrauber, der über die Arena fliegt oder Fische, die hinter einer Glasscheibe an euch vorbeischwimmen zeugen erwecken diese zum Leben. Besonders schön in der Schneestage ist, dass die Kontrahenten den Schnee mit ihren Füßen plätten und somit Spuren darin hinterlassen. Allerdings flimmert die Grafik leider etwas, und die Texturen sind teilweise etwas verpixelt, dem sehr guten Gesamteindruck schadet dies aber nicht.
Kämpfer
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In VF4 gibt es 13 Kämpfer die sich in ihrer Kampfart und Proportionen unterscheiden. Ich liste mal alle Kämpfer und ihre Kampfart auf.
Name : LAU CHAN Herkunft : China
Geschlecht: M
Kampfstil : Koen-Ken
Name : WOLF HAWKFIELD
Herkunft : Kanada
Geschlecht: M
Kampfstil : Pro-Wrestling
Name : AKIRA YUKI Herkunft : Japan
Geschlecht: M
Kampfstil : Hakkyoku-Ken
Name : PAI CHAN
Herkunft : China
Geschlecht: W
Kampfstil : Ensei-Ken
Name : JEFFRY McWILD
Herkunft : Australien
Geschlecht: M
Kampfstil : Pancratium
Name : KAGE-MARU
Herkunft : Japan
Geschlecht: M
Kampfstil : Hagakure-Ryu Ju-Jutsu
Name : SARAH BRYANT Herkunft : U.S.A.
Geschlecht: W
Kampfstil : Jeet Kune Do
Name : JACKY BRYANT
Herkunft : U.S.A.
Geschlecht: M
Kampfstil : Jeet Kune Do
Name : SHUN-DI
Herkunft : China
Geschlecht: M
Kampfstil : Drunken Kung-Fu
Name : LION RAFALE
Herkunft : Frankreich
Geschlecht: M
Kampfstil : Tourou-Ken
Name : AOI UMENOKOUJI Herkunft : Japan
Geschlecht: W
Kampfstil : Aiki ju-jutsu
Name : LEI FEI
Herkunft : China
Geschlecht: M
Kampfstil : Shaolin-Style
Name : VANESSA LEWIS Herkunft : ----
Geschlecht: W
Kampfstil : Vale Tudo
Zur Steuerung
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Eigentlich brauch man nur drei Knöpfe mit denen man die Kick, Box und Block Befehle ausgibt. Mit den Richtungstasten steuert man den Kämpfer in diverse Geh und Sprungrichtungen und drückt dann zusätzlich noch die Kick/Box Tasten so das von mir schon etliche gute Angriffe gegen Männlein im VS-Modus gestartet wurden.
Das ich trotzdem gegen den immer verlier liegt daran das immer mehrere Schlag/Tritt-Kombinationen von Ihm hintereinander folgen. Die Tritte und Schläge sind natürlich bei jedem Kämpfer (in) anders und bieten somit sehr viel Abwechslung.
Gamplay und Spielmodi
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Die Steuerung funktioniert über lediglich drei Knöpfe (Schlag, Tritt, Block) und deren Kombinationen. Mit den Ausfallschritten können sie gegnerischen Angriffen ausweichen, was durch Begrenzungen auch taktisch notwendig ist. Wände können für spezielle Combos genutzt werden, bei Ringen ohne Wandbegrenzung droht ihnen hingegen der bekannte Ring-out. In manchen Arenen ist beides möglich, wenn eine Wand durch den Aufprall eines Kämpfers zusammenbricht. Wer Würfe seines Gegners vorausahnt, kann sich durch identische Eingabe des Kommandos aus einem Griff befreien. Die Movepalette jedes einzelnen Kämpfers ist beachtlich. Der Wechsel von hohen, mittleren und niedrigen Angriffen sowie Würfen auf der Offensiv-Seite und Blocks, Kontern, Ausfallschritten, Wurf-Kontern oder direkten Gegenschlägen in der Defensive sorgt für immer neue Spielsituationen. In „VF 4“ steckt Motivation über Monate. Nun zu den Spielmodi. Wie in jedem Beat´em Up, gibt es auch in „VF 4“ ein „Arcade-Modus“ ein „Versus-Modus“ und einen Trainingsmodus (oben beschrieben). Außerdem gibt es noch den sogenannten Kumite-Modus und einen A.I-Modus.
Arcade
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Mit seinem gewähltem Kämpfer fightet ihr euch durch 13 immer schwerer werdenden Stages. Ihr müsst sogar dann noch gegen euren eigenen Kämpfer kämpfen, der aber natürlich Computergeseuert ist. Bei K.O. gehen könnt ihr so oft ihr wollt den Stage wiederholen. Das finde ich für Anfänger ziemlich hilfreich. Am Ende des Arcades müsst ihr gegen ne geheime Figur kämpfen. Selber könnt ihr leider nicht mit ihr Spielen. Das finde ich total dumm. Gegen diese Figur habt ihr nur einen Versuch. Wenn ihr es nicht schafft dann könnt ihr den Arcade noch mal spielen. Wenn man aber durch kommt, dann könnt ihr euch in die Highscore eintragen ( Ich hab mir nen richtigen Abstand verschafft, da mein Kumpel auch nicht schlecht in dem Game ist, und er mich nicht über bietet ). weiterlesen schließen -
Virtua Fighter - sammelt Belohnungen ein
5- Grafik: sehr gut
- Sound: durchschnittlich
- Bedienung: sehr einfach
- Wird langweilig: nie
- Suchtfaktor: hoch
- Spielanleitung: sehr gut
- Altersbeschränkung: ab 12 Jahren
- Schwierigkeitsgrad: Fortgeschrittene
Pro:
Mir gefällt besonders gut die Items zum einsammeln für Erweiterungen(Bekleidung)
Kontra:
Die Musik sagt mir nicht so zu.Ist aber auch bekanntermaßen Geschmacksache
Empfehlung:
Ja
In den 90ern erfand Sega mit dem ersten Virtua Fighter das Genre der der 3D-Beat `em ups - und nach dem verfrühten Exodus des Dreamcast erscheint der mittlerweile vierte Teil (Spin Offs nicht mitgerechnet) auf Sonys PS2 - vor 2 Jahren wären die Fans bei dieser Vorstellung in schallendes Gelächter ausgebrochen...Doch eines muß man Yu Suzuki und seinem AM-2Team lassen:Die Umsetzung kann sich mehr als sehen lassen.Klar,mit der sündhaften teuren Automatenhardware kann sich die PS-Variante nicht messen,dennoch haben wir hier das unzweifelhaft schönste Prügelspiel jenseits von TECMOS DEAD OR ALIVE 3 (X-Box)vor uns.Hervorragend animierte Kämpfer,liebevolles flattern der Kleidund und faszinierende Hintergrund-Details wie die sich verändernde Schneedecke in der Schloß-Stage ziehen den Spieler magisch ins Martial Arts-Geschehen.Und da zeigt Sega,wer der Herr im dreidimensionalen Ring ist:Gegen die Spielbarkeit und Move-Vielfalt ziehen sowohl Tekken,als auch DEAD OR ALIVE gnadenlos den kürzeren - die Grundlagen sind dankt der einfach Drei-Tasten Steuerung(Punch,Kick,Block)schnell erlernt,an den Feinheiten der einzelnen Charaktere könnt ihr jahrelang feilen.(ich bin heute noch damit beschäftigt)Um es klar auszudrücken:Ein erfahrener DOA-Spieler kann sein gegenüber besiegen - ein erfahrener Virtua Fighter erniedrigt sein Gegenüber regelrecht...Zu der brillianten Spielbarkeit kommt der innovative Kumite-Modus:Hier trainiert ihr mit dem Schützling Eurer Wahl und kassiert als Belohnung immer neue Kleidungsstücke,so
dürft ihr Karatelehrer Akira,Shaolin-Mönch Lei Fei,Kung Fu-Expertin Pai und all die anderen illustren Gestalten nach Belieben einkleiden - so zeigt ihr dem Gegenüber schon optisch,dass ihr ordentlich was auf dem Kasten habt.Auch wenn ihr bisher auf Tekken geschworen habt (was bei den meisten deutschen Spielern der Fall ist) - nach ein paar Runden VF4 werdet ihr nur schwerlich zu den ungelenken NAMCO-Marionetten zurückfinden.Zum Glück hat die Pal-Version einen 60Hz-Modus-Geschwindigkeitsverlust ade!Also,schlagt noch heute beim Händler Eures Vertauens zu!Es ist sehr sehr preiswert für so eine hohe Qualität.Schätzungsweise für 20€.Schaut doch mal bei Amazon vorbei. weiterlesen schließen -
Caramba, Caracho, olé!!
4- Grafik: gut
- Sound: gut
- Bedienung: sehr einfach
- Wird langweilig: nach wenigen Monaten
- Suchtfaktor: hoch
- Spielanleitung: durchschnittlich
- Altersbeschränkung: ab 12 Jahren
- Schwierigkeitsgrad: Fortgeschrittene
Pro:
Phasenweise rattenscharfe Grafik, erstaunliche Spieltiefe, teils krachender Sound, nette Sprachausgabe, Langzeitmotivation für den echten Prügelfreak
Kontra:
Leider auch mit grafischen Schwächen, null Handlung, keine individuellen Abspänne, hoher Preis (außer bei eBay)
Empfehlung:
Ja
Okidoki, nun habe ich aber die Faxen dicke. Genug geschwafelt, genug gejammert, genug gewartet und gewartet, genug nächtelang bitterlich geweint über das Nichtvorhandensein brauchbarer Rollenspiele. Nenee, das ist jetzt aus und vorbei, nun ist Schluß mit lustig. Ab sofort schalte ich meinen Geist vollständig aus und demnach schnell ab mit mir ins Getümmel und zwar ins Land der Prügelspiele. Nix wie los und hinein in die Glückseligkeit, nämlich ins Reich der Beat’em-Ups. Yippieyayeah.
Version
Virtua Fighter 4 erschien hierzulande als lupenreine deutsche PAL-Version, so ist’s fein.
Wie die ganz hellen Köpfchen unter Euch möglicherweise schon gemerkt haben, riecht es förmlich beim Namen „Virtua Fighter 4“ danach, als hätte es in der Vergangenheit doch tatsächlich Vorgänger gegeben. Vorbild der gesamten Klöpper-Reihe waren die guten alten Automaten, zu jener Zeit, in welcher der einst knackig-junge Denny seine ganze Knete in den Spielhallen verzockte. Sowohl auf SEGAs Saturn (Virtua Fighter 1 und 2, Virtua Fighter Kids), der Dreamcast-Konsole (Virtua Fighter 3), dem PC als auch der Playstation gab es Versionen von Virtua Fighter in Hülle und Fülle mehr oder weniger zu bestaunen. Des weiteren existiert neben dieser Variante auch noch „Virtua Fighter 4 Evolution“ für die Playstation 2 und „Virtua Fighter Cyber Generation“ für Nintendos Gamecube nebst „Virtua Fighter X“ für Microsofts X-Box. Das Videospiel „Virtua Fighter 4“ erschien allerdings einzig und allein für Sonys Playstation 2, klaro?? Okay, setzen. Mir ist auch schon ganz schwindlig geworden.
Preis
Ich habe dieses Game damals im Sommer 2002 geschenkt bekommen, gelöhnt habe ich also nada. So gehört sich das. Was es jetzt (nur noch) kostet?? Schaun mer mal. Bevor ich Euch gleich wieder von ebay vorschwärme, schraddel ich doch gleich einmal brav bei der Konkurrenz vorbei, so z.B. bei amazon.de... und!? Oha, nur noch ein einziges Exemplar ist dort vorrätig und 59.99€ soll der Spaß kosten. Da kommt Ihr ja mittlerweile sogar im Handel billiger bei weg, schätze ich. Und tschüss.
Bei bol.de sieht es auch nicht besser aus, ebenfalls 59.99€ müsst Ihr dort berappen. Da lächel ich einfach mal ganz müde und sage Euch, was Ihr derzeit für ein neues oder zumindest neuwertiges Spiel bei ebay löhnen müsst: inklusive Versand 25 bis maximal 30€. Noch Fragen?? So oder so, extrem billig werdet Ihr Virtua Fighter im Jahr 2004 wohl so schnell nicht erblicken.
[ Preis = 4 / 10 ]
Genre
Wie eingangs schon zart angedeutet, handelt es sich bei Virtua Fighter 4 nicht unbedingt um ein Spiel, welches nur Nobelpreisträger begreifen und demzufolge in diesem erfolgreich sein könnten. Nein, nein, weit gefehlt, selbst Ihr habt dort eine Chance zu bestehen:-)) Richtig geraten, bei diesem Prügelspiel wird getreten, geschlagen und sich in den Staub geworfen, bis auch die allerletzte Gehirnzelle das Zeitliche gesegnet hat. Ein typisches Beat’em-Up also, kein Zweifel.
Handlung
Tja, diese ist natürlich außerordentlich komplex, sehr vielschichtig und lässt uns nachts kaum ruhig schlafen, soviel Tiefgang ist dort vorhanden. Hüstel.
Okay, es ist in Virtua Fighter 4 praktisch keine vorhanden. Macht aber auch nix.
In diesem Punkt unterscheidet sich die Virtua-Fighter-Reihe wie gewohnt von den anderen Prügelspielen. Es wird nämlich null Wert auf eine Story gelegt, sondern sich allein auf die Spielbarkeit („Gameplay“) konzentriert. Diese legt Wert auf Realismus, wobei der Glücksfaktor deutlich weniger eine Rolle spielen soll, hingegen steht der Erfolg durch dosierte, wohlüberlegte Kampfhandlungen im Vordergrund. Dazu später mehr. Eine Geschichte wird Euch somit nicht präsentiert, auch nicht zu Beginn des Spiels in einem etwaigen Vorspann. Dieser besteht lediglich aus einzelnen Kampfszenen und das war’s dann auch schon. Der Schwerpunkt von Virtua Fighter 4 liegt hier jedenfalls nicht.
[ Handlung = 2 / 10 ]
Spielverlauf bzw. Spielmodi
Was die Anzahl der anwählbaren Charaktere angeht, so dürft Ihr zwischen 13 (plus 1 geheimen Charakter) verschiedenen Helden wählen, was sich verglichen mit Konkurrenztiteln nicht als besonders viel erweist. Aber auch dies macht meiner Ansicht nach wenig, denn erst nach vielen Stunden, Tagen und sogar Wochen solltet Ihr zwei bis drei Figuren richtig gut bzw. nahezu perfekt beherrschen können. Und genau an solche Perfektionisten wendet sich Virtua Fighter 4, genau diese wackeren Kämpfer stellen die Zielgruppe dar. „Schönwetterdaddler“, die sich eben nur mal so zwischendurch für ein, zwei Stündchen verdreschen lassen wollen, sind zwar auch nicht fehl am Platz, aber ihnen entgeht i.d.R. die gewaltige Spieltiefe, welche in der Tat vorhanden ist. Aber okay, ein kleiner Minuspunkt ist die etwas geringe Anzahl an Charakteren schon. Selbstverständlich unterscheiden sich die Protagonisten nicht nur in ihrem Aussehen, sondern auch in der Art und Weise des Kämpfens. Dies im Einzelnen zu erläutern, würde Euch (und mich) sicherlich ermüden; es ist allerdings ganz bestimmt für jeden Prügelfan von Euch die passende Figur dabei. Das Geklöppe findet übrigens statt auf insgesamt 15 verschiedenen Schauplätzen, das ist völlig okay.
Wie üblich stehen Euch mehrere Spielmodi zur Verfügung, wobei neben dem üblichen Trainingsmodus (welcher hier auch wirklich von Bedeutung ist) und dem gewohnten Mehrspielermodus auch der Arcade-Modus erneut vertreten ist. In diesem Solo-Abenteuer (ohne Story allerdings) enttäuschte mich allerdings das Fehlen von Zwischensequenzen. Keine netten Filmchen zwischendurch und kein individueller Abspann, der auf den jeweiligen Kämpfer bzw. die Kämpferin zugeschnitten ist. Das war mir dann doch etwas zu spartanisch und führte somit auch zu einer kleinen Abwertung.
Nett ist allerdings so eine Art Survival-Modus, der sich hier „Kumite“ nennt. Vorher könnt Ihr Eure eigenen Profile schaffen und seid im Falle einer schmerzlichen Niederlage noch nicht sofort aus dem Rennen (wie ansonsten bei Survival-Modi ja üblich). Stattdessen gibt es Statistiken satt, doch viel Schweiß wird vergossen sein, bis Ihr Eurem Lieblingsrecken endlich den erspielten Bonusgegenstand anziehen könnt. Ja, Ihr habt richtig gelesen, Ihr zieht die Helden an, nicht etwas umgekehrt. Tss, tss, also sowas :-))
[ Spielverlauf und Spielmodi = 6.5 / 10 ]
Steuerung und Kamera
Die Steuerung gestaltet sich überraschend leicht, selbst Einsteigern dürfte sie schon nach kurzer Zeit zusagen. Das ändert natürlich nichts an dem (später) doch stark ansteigenden Schwierigkeitsgrad, was allerdings eindeutig an der Intelligenz der Computergegner liegt und nicht an womöglichen Problemen mit der Steuerung. Diese ist in der Tat schnell durchschaut, der schon erwähnte Trainingsmodus (mit deutschen Texten!) hilft Euch zudem dabei. Jeder Taste ist eine Schlag-, Tritt- oder Blocktechnik zugewiesen, der Clou liegt natürlich im Detail bzw. im guten Timing. Unzählige beeindruckende Kombinationen werdet Ihr im weiteren Verlauf von Virtua Fighter 4 erblicken dürfen, so hoffe ich jedenfalls. Die Kamera ist ebenfalls trotz der sehr hohen Geschwindigkeit, mit welcher die Kämpfe vonstatten gehen, immer voll auf der Höhe, ich fand zumindest nix zu meckern.
[ Steuerung und Kamera = 9.5 / 10 ]
Grafik
Ohne Zweifel ist die Grafik zunächst ein echter Hingucker von Virtua Fighter 4, was bei einem Beat’em-Up ja auch von extremer Wichtigkeit ist. Da kommt selbst so ein emotionsloser, abgebrühter Hund wie meine Wenigkeit fast ins Schwärmen. Hier wird phasenweise ein so hoher Grad an Realismus erreicht, dass ich zuweilen fast das Gefühl hatte, ich wäre richtig „mittendrin statt nur dabei“. Fehlt eigentlich nur noch das Verspüren von Schmerzen bzw. der Freude und Lust beim Zufügen derselben. Oh, das hab’ ich jetzt natürlich nicht gesagt. Pfeiff.
Von der grafischen Darstellung gehört dieser Prügler meines Erachtens genreübergreifend bislang zu den TOP10 der Playstation2-Geschichte. Da lege ich mich jetzt einfach einmal drauf fest. So. Dabei beziehe ich mich aber besonders auf das Aussehen der Kämpfer und der gesamten Animationen. Die Haare wehen dermaßen im Wind, die Muskel zucken, das Röckchen... ähm... jedenfalls sieht alles wunderprächtig aus:-))
Demgegenüber fallen die Kampfarenen leider etwas ab, daher relativiert sich der Gesamteindruck zumindest ein bisschen. Es hat fast den Anschein, als hätten die Entwickler die gesamte Energie in die Kämpfer gesteckt und nicht mehr so wahnsinnig viel Ressourcen für die Gestaltung der Umgebung übrig gehabt. Dies äußert sich in temporärem Flimmern, groben Texturen und oft detailarmen Komplexen im Hintergrund. Doch versteht mich nicht falsch, die Arenen sind im Großen und Ganzen noch nett anzuschauen, sie fallen nur im Vergleich zu den Kämpfern ab. Schöne Effekte im Sand, Wasser oder Schnee sind nichtsdestotrotz manchmal zu bestaunen, ganz verhungern werdet Ihr in dieser Hinsicht also auch nicht. Es wäre allerdings schön, wenn Euer Fernseher des 60Hz-Modus mächtig wäre, denn ansonsten dürft Ihr im (lediglich) 50-Hz-Modus schwarze PAL-Balken „bestaunen“ und müsst einen leichten Geschwindigkeitsverlust hinnehmen. Ich habe beide Modi an meinem Fernseher laufen lassen, der Unterschied ist nicht zu übersehen. Irgendwann bekommen die Videospielhersteller die Anpassung an die europäische PAL-Norm noch gebacken. Irgendwann.
[ Grafik = 8.5 / 10 ]
Musik und Soundeffekte
Angenehm, dass die zarten Begleitmelodien und insbesondere die krachenden Soundeffekte da locker mithalten können. Die Sprachausgabe unserer wackeren Helden ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern und verstärkt die gesamte Kampfatmosphäre durchaus positiv. Klar ist, dass Ihr die Begleitkommentare Eurer Figur irgendwann in- und auswendig könnt, aber dann wagt Ihr Euch eben an einen neuen Charakter. Spektakuläres wird bei den Schlaggeräuschen geboten, daran konnte ich mich zu Beginn gar nicht satthören. Mjam.
[ Musik und Soundeffekte = 8 / 10 ]
Urteil
Alles in allem ist Virtua Fighter ein Beat’em-Up der Oberklasse. Eine phasenweise unglaublich schöne Grafik, welche das hohe Niveau leider nicht durchweg (insbesondere bei den Landschaften) halten kann. Dazu gesellt sich ein knackiger Sound, wobei sich die krachenden Schlaggeräusche hervortun. Die Steuerung ist gut durchdacht und eigentlich simpel; um allerdings alle Finessen drauf zu haben, braucht Ihr „ewig“. Und so soll’s ja schließlich auch sein.
Eine hervorragende Spielbarkeit ist jedenfalls gewährleistet, die Spieltiefe zumindest für ein Prügelspiel mehr als beachtlich. Die Kamera ist ebenfalls voll auf der Höhe und von der Anzahl her sind insgesamt 14 Charaktere und 15 Kampfschauplätze noch im „Grünen Bereich“, auch hier gibt es also nix zu meckern. Der Preis im Handel und bei den meisten Anbietern im Internet ist unverschämt, da hilft Euch einzig und allein eBay weiter, sonst niemand.
Eine Geschichte ist leider überhaupt nicht vorhanden, so sieht’s aus. Grafische Patzer wie ein phasenweise auftretendes Flimmern, detailarme Texturen und unschöne schwarze PAL-Balken im 50-Hz-Modus vermiesen leider den ursprünglich tollen Eindruck von der Präsentation. Die vorhandenen Spielmodi sorgen hingegen auch im Solo-Modus für eine erfreulich hohe Langzeitmotivation; solltet Ihr es tatsächlich darauf anlegen, eine Spielfigur möglichst perfekt zu beherrschen, wird viel Zeit vergehen. Ganz wichtig ist, dass Virtua Fighter 4 ein Beat’em-Up darstellt, welches eine Kampfsimulation darstellen soll; wildes Drauflosorgeln auf dem Joypad bringt Euch hier meistens nicht weiter. Letzteres ist eher bei anderen Prügelspielen der Fall, welche wiederum deutlich mehr Wert auf zumindest eine kleine Geschichte und eingespielte Filme als Zwischensequenzen sowie individuelle Abspänne legen.
Den Prügelfans unter Euch rate ich unbedingt zu einem ausgedehnten Probespielen; entscheidet Euch wirklich erst danach zum jeweiligen Kauf von entweder Dead Or Alive 2, Tekken 4 oder eben Virtua Fighter 4 beziehungsweise wenn Ihr mich fragt: kauft sie Euch alle:-))
[ Urteil = 7.5 / 10 ] weiterlesen schließen -
Es gibt nur eine alles entscheidende Schlacht...die Letzte !!
Pro:
s.T.
Kontra:
s.T.
Empfehlung:
Ja
...die Letzte !!!
Heute schreibe ich mal über eines meiner vielen Lieblingsspielen :o) „Virtua Fighter 4“
Ein Muss für jeden Playstation 2 Besitzer :o)
1. Einleitung
Nach den ersten beiden Teilen und einem glatten Flop auf der Dreamcast nun ein Meisterwerk auf der Playstation 2. Und die, die eine PS2 können sogar mit größtem Vergnügen vor jedem anderen prahlen, denn Virtua Fighter 4 kommt exklusive für die Playstation 2 raus und ist einer der besten Titel auf dieser Plattform. Spiele, wie Tekken 4 oder jegliche andere Kampfsimulationstitel werden durch diesen Titel weit in den Schatten gestellt. Aber nun zum Wesentlichen :o)
Inhaltsverzeichnis:
1. Einleitung
2. Story
3. Spielmodus
4. Lernen richtig zu kämpfen
5. Charaktere
6. Vergleich mit anderen Fightspielen
7. Steuerung
8. Grafik
9. Sound
10. Eigene Meinung
11. Fazit
2. Story
Die Story ist so etwas was im Spiel eigentlich nicht existiert. Das Einzige, was man als Story mit diesem Spiel in einen Zusammenhang bringen kann, ist in Wirklichkeit nur das was im Handbuch steht... Hier wird zu jedem Spieler eine kleine Geschichte geschrieben und zwar über die unwichtigsten Sachen, die man sich überhaupt nur vorstellen kann. Ich schreibe mal so ein kleines Beispiel von einem Spieler hier in meinen Bericht. Dann habt ihr was zum Lachen :o) Es ist übrigens der Text von meinem absolutem Lieblingscharakter (the Drunken Kung Fu Master: SHUN-DI :o)) :
„Obwohl er nur deshalb an dem Turnier teilgenommen hatte, um seinen Schüler zu finden, war Shuns Suche nicht erfolgreich. Wieder zu Hause angekommen fand er einen Brief seines Schülers, worin dieser erklärte, dass Shun ihn retten müsse, falls er es nicht schaffen sollte, der Organisation zu entkommen. Nachdem Monate vergangen waren. Ohne das sein Schüler zurückgekommen war, entschloss sich Shun, mit dem Training für die 4. Kampfsport-Weltmeisterschaft zu beginnen, sich in die Organisation einzuschleichen und seinen Schüler mit Gewalt zu gewinnen.“
So das war’s....*Sprachlosigkeit*...... Es gibt nicht mal eine Organisation im Spiel, bzw. man bekommt nicht mal ein bisschen von dieser Organisation mit. Am Ende dieses Textes steht doch, dass Shun seinen Schüler mit Gewalt retten will. Im Spiel schleicht sich niemand auch nur irgendwie in einem Geschichtsmodus in ein Lager ein um dort Organisationsmitglieder zu bekämpfen. Nicht mal ANSATZWEIßE, stattdessen gibt es nur einen Arcademodus. Der sich ein wenig auf die Geschichte eines Ninja Charakters bezieht. Echt schwache Leistung von Sega. Schade....., aber egal. Wer braucht schon Geschichte? Ich nicht, immerhin habe ich hier eine Legende vor mir liegen :o) Wer also auf Geschichte verzichten kann, ist bei der richtigen Adresse, wer nicht, dem rate ich Kong-Fu-Fighting für die X-Box. Hier gibt es nämlich einen Modus, in dem man einen Regisseur beeindrucken muss um dann irgendwann mal einen Film zu drehen :o) Finde ich schon ne Klasse Idee für ein Kampfspiel.....
3. Spielmodus
Als ich mir vor einiger Zeit den zweiten Teil der Reihe geholt hatte, gab es nur den Arcade Mode und schon zu dieser Zeit war eine Menge Spielspaß von vorne herein garantiert. Jetzt gibt es sogar noch mehr Spielmodi, genauer gesagt sind es ganze vier Stück mit denen man lange Spaß haben kann. Die Spielmodi will ich hier ein wenig beschreiben will:
A.I Modus:
Das Neueste von allen Features ist der A.I. Charakter. Diese A.I. ist dein Schüler, das heißt diese Person kann nichts ausführen, bevor er es nicht selbst von dir erlernt hat. Man kann ihn also den eigenen Kampfstil erlernen lassen, das geht entweder im A.I. Sparring oder einfach gleich im VS Modus. Besonders genial finde ich, dass man mit der A.I. Videos anschauen kann, die man davor einfach mal so nach einem Fight abgespeichert hat. Bevor man allerdings richtig mit seinem neuen Schüler loslegen und diesen auch mächtig verprügeln will, sollte erst selber mal etwas auf dem Kasten haben. Es ist also nicht schlecht, wenn man erst selber mal Erfahrungen mit dem Spiel macht, gleich nachdem man diese gemacht hat kann man ja versuchen, diese gleich an deinen neuen Schüler weiterzugeben. Begriffen wie der A.I. Modus funktioniert habe ich erst ganz spät, da ich nicht verstanden habe, wie dies gehen soll und da mir die Gebrauchsanleitung wenig sagen konnte, vergas ich die Erstellung eines eigenen Schülers schnell. Nur durch glatten Zufall habe ich dann doch kapiert, wie das mit dem A.I. System funktioniert. Wenn man es dann aber kapiert hat, findet man es mördereinfach und unkompliziert programmiert. Hätte man also von Anfang an für ein besseres Handbuch gesorgt, wäre das Spiel von Anfang an (für mich) perfekt gewesen.
Kumitee:
Hier trittst du auf viele verschiedene Gegner. Alle diese Gegner werden vom Computer gesteuert und besitzen einen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad. Dieser wird in Gürteln oder Rängen angezeigt. Und davon gibt es Sage und Schreibe 46 Stück. Erst fängt jeder kleine Kämpfer klein an und zwar mit den 10 Kup, dann arbeitet man sich bis zum ersten Dan hoch und um weiterzukommen muss man dann 5 Kämpfe hintereinander gewinnen. Gewinnt man diese erscheint wieder ein Ranking Match, falls du dieses gewinnen solltest kannst du dich dann mit einem neuen Anzug beschmücken und bist promoted worden zum jeweiligen nächsten Gürtel bzw. Rang, am Ende nach dem 10 Dan geht es dann mit Titeln weiter bis zum Drachenkrieger kann es dann gehen.... . Natürlich spielt man nicht umsonst....jeder Charakter bekommt, wenn man mit ihm spielt (Vorraussetzung ist allerdings: Der Charakter ist eine erstellte Datei (mehr dazu unten)) bekommt Items freigeschaltet, wenn man mit ihm einen Rang höher steigt. Der Ninja zum Beispiel bekommt irgendwann mal Schwerter, die er sich auf seinen Rücken schnallen kann. Leider kann man diese nicht benutzen, aber das wäre auch nur zu schön gewesen :o). Jeder A.I. oder von dir selbsterstellter Charakter kann gegen diese Computergegner antreten und man kann unendlich viele Kämpfe mit diesem Charakter hintereinander ablegen (Langspielspaß ist also vorprogrammiert :o)). Das wollte ich dann noch mal zum Schluss erwähnen :o).....
Vs. Mode:
Ich kann von vorne herein sagen, dass man diesen Modus nicht anwählen kann, bevor man keine zwei Controller besitzt und kann somit gleich sagen, dass das Spiel euch garantiert nach einer Zeit langweilen wird, wenn ihr keinen Spielkameraden habt, mit dem ihr „Virtua Fighter 4“spielen könnt. Also müsst ihr euch einen zweiten Controller kaufen und euch am Besten bei ebay einen kleinen Bruder ersteigern... :o) Wenn ihr dann einen Partner habt, kann das Zocken auch schon losgehen. Ihr wählt schnell einen von euren Lieblingscharakteren aus (insgesamt könnt ihr alle Charaktere anwählen, also genau 12). Besonders toll finde ich, dass man auch gegen seinen eigenen A.I. Charakter kämpfen kann. Zwar bekommt er keine Experience Punkte, aber er bekommt Kämpfe gutgeschrieben (Erklärung unten), außerdem erlernt er neue Techniken, wenn er gegen seinen eigenen Charakter kämpft. Wenn dieser eigene Charakter (also sein Spiegelbild) du selbst bist verbessert er gleichzeitig noch seinen eigenen Kampfstil !!! Anwählen kann man diesen A.I. Charakter durch einen Druck auf Select, nun wird die Memory Card aktiviert, worauf deine Charaktere gespeichert sind. Und man kann wirklich etliche Stunden in diesem Modus verbringen. Besonders viel Spaß macht es natürlich, wenn man seine Werte hochschraubt (z.B.: die Lebensenergie oder die Rundenzahlen (werden, falls man es will im Optionsmenü verändert)) und richtig lange kämpfen kann.
Arcade:
Den Modus „Arcade“ dürfte jedem bekannt sein, der die vorherigen Title gespielt hat. Für alle, die noch nicht wissen, was so alles in Arcade passiert / steckt, dem will ich es trotzdem noch mal erklären :o)...Also, man kämpft gegen eine Reihe von Gegnern die in allen Kampfstages auf dich warten. Der Unterschied zum Kumitee ist folgender: In diesem Modus gibt es nämlich keine Kups oder ähnliches. Die Kämpfe werden einfach nur nach absolvierter Stage schwerer... Nachdem man alle Charaktere besiegt hat, kann man gegen Dural kämpfen. Aber wer ist eigentlich Dural? Das wird einem nie im Spiel erzählt, allerdings in der Gebrauchsanweisung :o) Gebrauchsanweisung? Warum gerade dort ? Ganz einfach die Spielgeschichte wird in der Gebrauchsanweisung erzählt ...:o) Jetzt erfährt man auch, wenn man unter dem Charakter Kage Maru schaut, dass dieser Gleichzeitig der Sohn von Dural ist, welche einmal seine Mutter war und irgendwie verwandelt wurde....Nun versucht er sie zu retten :o) Die Story ist schon ein wenig wirr, aber passt schon ein wenig zum Modus „Arcade“, das allerdings diese Story nicht „richtig“ in das Spiel eingebaut wurde, ist schon ein wenig schade. Nachdem man Dural besiegt hat kann man sich dann in eine Rangliste eintragen, und noch mal anfangen, um sich noch mal eintragen zu lassen :o) Übrigens bewertet und sortiert wird nach der Zeit, in der man den „Arcade“ Modus schafft.
4. Lernen richtig zu kämpfen
Wer will den nicht der absolute Meister sein und so schnell, wie nur irgendwie möglich alle Kniffe, Tritte und Schläge kennen und Fähig sein sie gegen seinen nächsten Herausforderer anzuwenden. Da man die vielen Tritte und Kombinationen Schläge Removes und so weiter, nicht einfach mal so schnell herausfinden kann, hat sich Sega, was perfektes einfallen lassen. Noch im zweiten Teil hatte man keine Ahnung von Spezialtritten oder Kampffeinheiten. Endlich in diesem Teil kann man Techniken erlernen, in dem man....
-Den Befehlsmodus (Steuerung)
In diesem Modus kannst du sowohl die Eingabe von grundlegenden Befehlen, als auch die Eingabe der Spezialbefehle, die jedem einzelnen Charakter zur Verfügung stehen, trainieren. Im Befehlsmodus gibt es keinen Bezug auf Zeit oder Energie, da dich der Gegner nicht angreift, der in diesem Fall eine Punching Puppe ist...:o) Oben werden dir alle Befehlsmöglichkeiten, sortiert nach Würfen, Tritten, Schlagkombos oder ähnlichem, nach der Reihe allesamt aufgelistet. Der Tornado Punch (Jeder Tritt oder Schlag hat übrigens seinen eigenen Namen, oft sind es aber nur Chinesische oder so :o)), den Jeffrey (ein ziemlich starker Charaktere) beherrscht, wird so P eingegeben. Diese Aufeinanderfolgung von Tasten wird oben links in einem Blauen Fenster angegeben darüber steht natürlich der Name „Tornado Punch“. Wenn man eine Kombi mal nicht hinbekommt sollte man mal „Start“ drücken und sich den Tritt unter „Vorschau“ anschauen, meist ist es ganz hilfreich, weil man weiß, wie der Tritt funktionieren könnte. Dann gibt es noch verschiedene Statistiken oder Protokolle die über die Tasten, die man drückt, Protokoll führt. Dann sieht man noch links unten der Schaden, der angerichtet wurde in Zahlen ausgedrückt. Jetzt weiß man immerhin auch, welche Attacke besonders viel Schaden verursacht. Noch zu erwähnen wäre die Funktionen der einzelnen Tasten. Mit X oder dem Dreieck Schlägt man, mit dem Viereck Blockt man angriffe ab und mit dem Kreis tritt man. Mehr dazu aber unter Spielsteuerung.... (unten).
-Trial (Lernen von Tricks)
Warum stehen eigentlich die Computergegner auf nachdem sie hingefallen sind und warum steht mein dummer Charakter nicht einfach sofort auf, das finde ich unfair :o(. Na ja, jetzt weiß ich ja, wie das geht. Man lernt das nämlich alles erst im Trial. Natürlich lernt man auch viele andere Tricks z.B.: nach einem richtig starken Wurf sich wieder auffangen und auf dem Boden korrekt abrollen, oder eine Abwehrmauer durchbrechen....Im Trial Menü ist es wieder dasselbe, wie im Befehlsmenü: du kannst nicht daran teilnehmen, wenn du nicht einen eigenen Charakter erstellt hast. Wenn du den erstellt hast kannst du ihn auswählen und du kannst mit ihm alle Lektionen von vorne bis hinten bearbeiten. Nachdem du eine gestartet hast wird dir kurz erklärt, (in einem blauen Kästchen links oben) was du alles zu machen hast. Die Aufgaben sind gut beschrieben, denn während diese von einem gelesen werden bekommt man ein Beispiel von den zwei gegenüberstehenden Kämpfern geboten. Wenn du alle Lektionen abgeschlossen hast und du sie alle gut beherrscht und sie einwandfrei im Kampf anwenden kannst, dann bist du einem guten Kämpfer ein gutes Stück näher gekommen.
-Free (Verstellen von Einstellungen)
In diesem Modus kannst die verschiedene Einstellungen verändern und frei trainieren. Bevor du startest wählst du einen Charakter mit dem du trainieren möchtest und dann noch einen gegen den du kämpfen möchtest. Im Modus kann man dann „Start“ drücken und zum Beispiel die Geschwindigkeit verändern, um Attacken besser zu trainieren und eventuell besonders gute Combos zu entwickeln. Natürlich kann man auch noch etliche andere Einstellungen verändern. Dieser Modus eignet sich gut zum Training und ist wirklich eine schöne Idee von Sega :o)
5.Charaktere
Es stehen einem ganz genau 13 Charaktere zur Verfügung. Statt jetzt dumm alle Namen aufzuzählen erzähl ich euch mal ein wenig über die Charaktere und welche neu sind. Was sie sind und wie schön und Realitätsnah sie gestaltet wurden. Es gibt seit dem Dritten Teil 3 neue Charaktere, die in die wirre Geschichte mit eingebunden wurden. Einen Mönchen, eine Polizistin (sieht übrigens sehr sexy aus :o) und eine weitere hübsche „Dame“. Erwähnen möchte ich nur mal vorne weg, dass man nicht den Körper, das Gesicht oder jegliche anderen Körperteile von einem Spieler erstellen kann. Wenn man einen neuen Spieler erstellt, dann kann man sich nur einen von den zwölf schon vorgegebenen Charakteren entscheiden :o). Es gibt einen Charakter ich glaube ich habe ihn schon mal erwähnt, der heißt Shun. Er ist manchmal (sagen wir immer) komplett betrunken und genau hier liegt seine Stärke, umso mehr Schlücke er von seinem wahrscheinlich stärksten Getränk aus seiner Flasche nimmt, umso besser ist Shun gelaunt und umso bessere Attacken kann er ausführen... Das ist so eine von so vielen Kleinigkeiten, die mich besonders in diesem Spiel imponiert haben. Natürlich gefällt es mir meine eigenen Charaktere im Kumitee Modus immer besser werden zu lassen. Wenn das geschieht steht einem in der Kleiderauswahl nichts mehr im Weg. Man kann seinen eh schon richtig verrückten Charakter noch verrückter machen. Mit lila Drachenschuhen, grünen Hosen und knallbunten chinesisch, mit viel Gold und schnick schnack verzierten Jacken kann man seinen Charakter bekleiden. Selbst mit Extras, wie Motorhelmen und kleinen Papageien, die einem ununterbrochen auf der Schulter sitzen, kann man seinen neuen Helden verzieren. Natürlich bekommt jeder Charakter seine eigene ,persönlich für ihn gestaltete, Kleidung. Jeffrey, ein Inselbewohner, der einen großen Fisch angeln will (wieder einmal ein Beispiel der wirklich dummen Story), bekommt nach kurzer Zeit eine richtig schöne knallbunte Hawaiihose....:o) Wenn ihr dann irgendwann mal sehen wollt, was aus eurem A.I. geworden ist, oder wenn ihr wissen wollt, wie schnell er ist und wie gern er euch mag, was für Attacken er oft und gerne ausführt, dann solltet ich mal unbedingt im Spieleroptionsmenü umschauen. Hier könnt ihr natürlich auch die Statistiken, der Spieler ansehen, die ihr selbst lenkt und nicht lenken lässt. Es ist übrigens dasselbe Menü, welches ihr benutzen müsst, falls ihr euren Spieler vom Aussehen gestalten möchtet, um ihn noch schöner Aussehen zu lassen.
6.Vergleich mit anderen Fightspielen
Man kann diesen Fighttitel eigentlich mit kaum einem Fightspiel Vergleichen. Das Spiel, welches diesem Titel wirklich nahe kommen könnte wäre Tekken 4. Allerdings macht doch dem einen oder anderen die umständliche Steuerung von Tekken 4 zu schaffen (ich zähle mich übrigens auch zu diesen Personen), leider gibt es nicht so eine große „Virtua Fighter4“ Community und wenn es so eine gibt dann höchstens in Japan, dagegen ist die Tekken 4 Community riesig groß :o(. Man kann aber doch sagen, dass dieses Spiel das Beste seiner Art ist und das kann ich sogar auch beweißen. Sega hatte zwar viel Pech in der Vergangenheit (man darf auf die „Dreamcast“ zurückblicken), aber Sega hatte einen revolutionären Fortschritt in der Spielwelt gemacht. Sega ist nämlich die erste Spielentwicklungsfirma gewesen, die es zu Stande gebracht hatte einen Fighttitel in 3D- Grafik zu programmieren (siehe Virtua Fighter PC und Virtua Fighter 2, die auf jeden Fall mal einen Blick wert sind, da man sie für unter 5 Euro im Saturn bekommt). Jetzt natürlich nach fast oder schon längst über 10 !!! Jahren kommt man in den Genuss von einer wirklich prächtigen Atmosphäre und Grafik...:o) Wer eine Xbox hat, kennt vielleicht bestimmt das Spiel Kong-Fu-Fighting. Hier hat man es geschafft eine richtig gute Hintergrundstory ins Spiel einzubauen, außerdem gibt es hier viele Spezialeffekt oder Gegenstände, die man herumwerfen kann, glaube ich. Wenn man in Virtua Fighter 4 es geschafft hätte in Cowboy Salons zu kämpfen, wäre das Spiel vielleicht nochmals genialer geworden, als es jetzt schon ist. Ansonsten kann ich noch mal so sagen, dass es keinen anderen Fighttitel gibt, der es mit Virtua Fighter 4 aufnehmen könnte. Der Controller ist einfach zu geschaffen für dieses Spiel. Apropro Controller......
7. Steuerung
Steuern tut man mit allen Tasten :o) Das ist schwieriger gesagt als getan, denn die Steuerung in diesem Spiel ist sehr einfach. Klar ist wahrscheinlich, dass jetzt jeder denkt:“ Wie kann man seine Konzentration auf diese insgesamt 7 Tasten bringen PLUS die Richtungstasten....???“
Ganz einfach oben (ich meine jetzt L1,L2,R1 und R2) sind die Tasten für Würfe Spezialkick besondere Attacken und die Ausweich-Kontertasten. Diese Tasten oben sind alle eigentlich relativ einfach zu bedienen. Vorraussetzung natürlich ist, das du schon gute Erfahrungen mit dem Controller gemacht. Sonst wird ein Einstieg in das Spiel ein wenig schwer. Besonders schwer wird es wahrscheinlich für die, die überhaupt kein Talent mit diesem Controller gemacht haben. Die Basistasten sind die Symboltasten, wie Kreis Dreieck oder Viereck, natürlich auch das Kreuz, allerdings hat dies dieselbe Funktion, wie das Dreieck. Die vielen verschiedenen Tritte, die eine Person kann. Es sind ja immerhin bis zu stolzen 80 Stück + noch etlichen Varianten, die zum Herausfinden sind, da man diese 80 und mehr Attacken verknüpfen kann :o) Die einfachen Attacken werden in einfachen Kombinationen (Richtungstaste mit Symbol oder Kopftasten) eingegeben.
Man kann die Steuerung zwar noch umstellen will, das würde aber nicht empfehlen, da diese Steuerungsvariante doch die Einfachste und Beste ist. Man kann es also nur nochmals wiederholen, die Steuerung ist Sega gelungen und wurde vom PC („Virtua Fighter2“) zur Konsole superleicht und supergut umgesetzt...:o)
8. Grafik
Die Grafik ist beeindruckend und stellt wirklich jedes andere Fightspiel in den Schatten. herausgekommene Titel wie Tekken 4 oder Dead or Alive 2 bzw. 3 können sich warm anziehen, denn ich glaube nicht, dass ein anderes Spiel diese Grafik toppen kann.
Kämpfer:
Ich glaube nicht, das viel arbeit hinter diesen Kämpfern steckt. Es steckt nämlich gewaltig viel Arbeit in diesen Charakteren. Man erkennt schon gleich am Anfang im Intro Video, den gewaltigen Unterschied zwischen dem ersten Teil und dem neuesten. Genial kann man da nur sagen. Kleider wehen im Wind oder während man geschlagen wird. Kleider !! Das ist es auch, was das Spiel ausmacht man kann seine wirklich super aussehenden Charakter in viele verschiedene Kleider stecken. Und das nach belieben. Es stehen dir mindestens zehn Schuhe zur Verfügung (pro Charakter) mindestens 200 Kleider und Hüte, Hosen, Gürtel, Masken, dummes sinnloses aber lustig aussehendes Zeug, wie Karnevalsmasken oder Papageien, die einem ständig und „steif“ auf deiner Schulter hocken und „Motorhelme“....richtige Motorhelme :o). Vor kurzem erst habe ich doch tatsächlich einen Pferdekopf, als Kopfbedeckung gesehen.... Allerdings um an solche Sachen heranzukommen, muss man viel und hart im Kumitee Modus kämpfen und das sind mal noch lange nicht kleine Happen. Kommen wir zurück zu den Kämpfern :o) Schauen wir uns mal Akira an. Er ist der wahrscheinlich Stärkste und gutaussehendste Charakter im ganzen Spiel. Sein Karate Kampfanzug mit seinem Stirnband sind wirklich so realitätsnah gemacht worden....Boah!! So weiß und glänzend mit den vielen (wirklich vielen) Schatteneffekten sieht er sooo Gut aus.... man glaubt es kaum :o) Ein Mängel habe ich aber trotzdem bei den vielen Kämpfern mitbekommen...:o( Ist zwar kein bedeutenswerter Mängel, sondern eher Ansichtssache, aber ich finde, dass manchen Flächen besonders Oberschenkel ziemlich glänzend Aussehen. Und Muskel am Oberarm auch. Manchmal wenn auch noch licht drauf scheint, glaubt man, dass sie sich eingecremt hätten. Vielleicht soll das ja so sein. Persönlich finde ich es aber nicht so schön :o) Es sehen aber trotzdem meine Lieblingskämpfer klasse aus. Besonders die Haare wären noch mal zu betrachten, zwar sehen die Barthärchen von einem alten Opa ziemlich durchsichtig aus aber die wirklichen Kopfhaare sehen so perfekt aus, man glaubt es kaum. Wahrscheinlich bekommt man im kompletten Kämpfer und Kämpferinnen Team jegliche Art von Haarschnitte geboten von kurzen, glatten Haaren (Frauen) bis zu stylisch hoch gegellten Haaren bei den Männern :o) KLASSE !!!
Stages:
Kommen wir nun zu dem Level selbst. Zu aller erst will ich auch hier die ungeheure Grafik an ein paar Böden euch verdeutlichen. Es wurde doch tatsächlich Schnee in ein Level mit eingebaut, welches irgendwo in Moskau oder so liegt. Auf jeden Fall in und auf einem großen Schloss. In diesem Level fällt sogar Schnee, das heißt: „ Ein großer Haufen Schnee liegt auf dem Kampffeld und unsere zwei Spieler stehen mitten drinnen. Schneehöhe = ungefähr bis zu den Knien !! Wo man sich jetzt auch hinbewegt, wird der Schnee naturgemäß genau so verrückt, wie er auch in der Realität verrücken würde :o) Im Ernst, einmal bin ich auf einem leeren Feld K.O. gegangen, also dort, wo man noch nicht zuvor gekämpft hatte. Schnee wirbelte beim Aufprall auf den Boden auf und der Körper lag regungslos da. Normalerweise zoomt die Kamera ein wenig weg, was sie auch tat... und man sah jetzt den kompletten Körper haargenau im Schnee liegen ohne das, was rundherum von Schnee berührt wurde. Ultragenial !! Wirklich Schön Gemacht !! Das gleiche gibt es noch mal in Form von Sand und Wasser. Auch sehr schön aufgefallen sind mir Blätter, die in einem Tempellevel, welches in der Nähe von einem Wald liegen muss :o), herumfliegen. Natürlich gibt es noch drei Arenenlevel (Eine Schule ein Kolosseum und noch eines :o)).
Jede Stage hat eigentlich seine eigenen Grafik. Und d was für eine. Man kann sagen, dass jedes Level eine Besonderheit ist. Noch ein Beispiel: Wie schon eben gesagt kämpft man auch in einem Kolosseum. Um den Ring sind viele Statuen Sitzplätze auf denen keiner sitz, weil sie im Spiel zusammenbrechen. Ja, wirklich die ganze Arena bricht während eines Gewitters zusammen :o). Besonders gut gefiel mir außerdem noch das Aquarium Level. Hinten schwimmen ununterbrochen richtig schöne Fische und mir hat noch der Wrestlingring gefallen. Diesmal hüpfen im Hintergrund andauernd viele Menschen auf und ab, das motiviert :o) In der Schule kann man auch sehen, dass sich Sega besonders viel Mühe mit Lichteffekten gegeben hat, denn hier wechselt zwischen den Einzelkämpfen die Tageszeit. Bei Abend werden also Fackeln angemacht und die sehen so was von... am Besten wäre es natürlich, wenn ihr es euch selber mal anschaut...Ansonsten kann ich nur noch mal zum Schluss sagen, das sich seit dem zweiten Teil vieles zum positiven (sagen wir mal alles) verändert hat und einfach nur die Spielstimmung und die Atmosphäre gewaltig hebt bzw. verbessert :o)
Sonstiges also Menü und so was.
Das Menü wurde sehr übersichtlich gestaltet. Eigentlich sieht man richtig silberne Buttons daneben ist nichts :o). Buttons, wie bei einer Homepage es solche sind. Dann wurde auch noch ein kleines Extra hineinprogrammiert, welches mich auch sehr positiv beeindruckt, nämlich wenn man auf einen Button mit seinem Controller fährt, dann spricht eine hübsche, weibliche Stimme den Namen des Menüs aus. Das macht man dann auch :o).....nachdem man das Menü gewählt hat (nehmen wir mal an, es war der VS. Mode, dann sind unten kleine Bilder von allen Kämpfern (13), welche dann über den kleinen Bildern groß dargestellt werden, falls man sich auf einen der Kämpfer/Kämpferin mit dem Controller bewegt. Sehr schön gelungen, hat mir gefallen :o)
9. Sound
Ich meine, dass die Hintergrundmusik nicht ganz richtig getroffen wurde. Es wäre viel besser gewesen und vielleicht sogar „noch passender“, wenn man richtige Schlagzeuger und Elektrogitarren 20 Stunden hätte spielen lassen und dann das als Hintergrundsound verwendet hätten müssen, an statt das macht nur solche doofen Rhythmen, die einem nach einer kurzen Spieldauer auf den Geist gehen und das Speziell in einem Modus, dem Trainingsmodus. Hier wird irgend so ein enormes Quietschen verwendet...Grässlich Schlecht. So schlecht, dass man (also ich) diesen Sound einfach stumm stellt/e, wenn mal trainiert werden muss. :o(. Allerdings ist der Rhythmus im Kumitee und im VS. Mode oder im Arkade Modus enorm besser, als dieser eine im Training. Ich weiß jetzt, ob das gerade gepasst hätte, aber vielleicht hätte man mal auch lustige Musik verwenden können, wie Kong-Fu-Fighting von Carl Douglas, oder ? :o)
10.Eigene Meinung (pro)
Besonders gut ist mir jetzt aufgefallen um es mal zusammenzufassen, der VS. Modus, in dem man wirklich mit Freunden eine Ewigkeit spielen kann, da man meist komplett die Zeit vergisst. Es ist natürlich klar, das mich der Kumitee Modus und der Arcade Modus genauso faszinieren, wie der VS. Modus. Die Grafik ist natürlich genial. Ich habe es ja schon oben glaube ich einmal erwähnt. Manchmal glaubt man wirklich, dass man Fernseher schaut. Die Atmung der Spieler, die einzigartige Kampfarenen beeindrucken den Spieler bis ins Letzte. Es fehlt nicht mal Spaß bei einem solchen Titel, denn Pferdekopfhüte, Motorhelme oder Papageien gehören noch lange nicht zum Alltag dieses fantastischen Spieles...:o)
Apropos anziehen. Eines der tollsten Features ist, dass man seinen Kämpfer in die tollsten Gewänder stecken kann. Ein weiteres der tollen Features ist der A.I. Modus, der Einzigartig in diesem Spiel vertreten ist. Man kann seinen eigenen Schüler ausbilden und ihm sagen, was gut ist und was schlecht. Diese A.I. kann man dann so stark trainieren lassen, dass es alle Computergegner auf einen Schlag vernichten kann. Es gibt viele Varianten, seinem Schüler den perfekten Kampfstil beizubringen. Man kann dem A.I. Videos zeigen und ihn sogar verkloppen. Man kann ihn aber auch gleich ohne Basiswissen in den Kumitee schicken und ihn dort so lange verprügeln lassen bis er sich zu wehren weiß....Das finde ich die lustigste Methode :o)
Und wer nicht die vorherigen Teile gespielt hat und nicht einfach sinnlos auf die Tasten hauen will, der sollte sich mal ein bisschen im Trainingsgebiet umschauen. Hier kann man sich unter anderem auch zum Champ Hochtrainieren, denn die 80 Attacken „pro“ Charakter kann man nicht so schnell auf Anhieb alle ohne den Command Modus lernen oder herausfinden.
Bleiben wir mal gleich bei den vielen Attacken, denn die kann man immerhin zu etlichen Combos entwickeln, welche zerstörerische Kräfte verbergen und gleichzeitig alle miteinander Hammergeil aussehen. Ich finde diese Vielzahl von Attacken einfach Genial. Das Einzige unreelle ist, dass die Gegner nach einem Angriff überleben und nicht halbtot und verletzt zu Boden sinken *grins*.
Ich finde es auch sehr schön, dass das Menü sehr unkompliziert gehalten ist. Außerdem ist das Anfangsvideo ist genial und die vielen Statistiken und ewig langen Tabellen bzw. Ranglisten erfreuen einem Spieler immer wieder aufs Neue :o)
Eigene Meinung Kontra
Es gibt eigentlich ziemlich wenig unter dieser Kategorie zu erwähnen, aber das was zu erwähnen ist, führt dazu, dass ich diesem Spiel leider keine 5 Sterne geben kann. Es ist zwar deutlich besser, als Spiele die einen weniger lange Spielspaß haben, wie dieses, weil man die anderen zu schnell durchgezockt hat, wie Herr der Ringe die zwei Türme, aber, in manchen Spielmodi, wie der Trainingsmodus ist die Hintergrundmusik (bzw. der Rhythmus) erbärmlich. Das heißt jetzt nicht, dass der Sound im Großen schlecht ist, nur der Sound in einigen Unterkategorien ist halt nicht so gut...
Dann finde ich noch doof, das am Ende des Arcade Modus nicht gezeigt wird, was mit Ural passiert. Ich glaube sogar, dass wir das nie erfahren werden, denn auch in den letzten Teilen wurde immer kurz vor der Auflösung das Video abgebrochen...
Dann finde ich noch das Handbuch schlecht. Hier ist eigentlich nicht viel gemacht worden. Außer ein paar kurze Texte zu den eizelnen Modi gibt es keinerlei Einleitung oder ähnliches.
Das wohl schlechteste am Spiel ist die Story. Wie ich schon oben gesagt habe, gibt es keine Story. Nur im Handbuch wurde etwas über die einzelnen Charaktere und die Vorgeschichte des Tuniers erwähnt, aber im Spiel kommt nichts von dieser fast versprochenen Story rüber.
11.Fazit
Wenn ihr eine Playstation 2 besitzt, dann kauft euch das Spiel. Es ist das realistischste Kampfspiel der Welt. Außerdem ist es das Geld, welches man investiert, in jedem Falle wert. Um euch jetzt nochmals entgültig zu versichern, dass das Spiel supergut und die 60 Euro wert ist, habe ich mal wieder in meinen etlichen Screenfun Heften geblättert und die folgenden Bewertung gefunden ...:o)
Ausgezeichnet mit dem Screenfun Award (Grafik = 1 ; Sound = 1; Dauerspaß = 1)
Vielen Dank für das Lesen und Kommentieren
MVG: Ottifand :o) weiterlesen schließen -
Bruce Lee lebt und Ihr könnt seine Rolle übernehmen!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Speziell unsere jüngere Leserschaft möchte es vielleicht nicht für möglich halten, doch bereits vor der Playstation gab es eine Videogame Geschichte. Bevor Sony sich die Marktführerschaft im Heimkonsolenbereich eroberte, buhlten Nintendo und Sega um die Gunst der Käufer. Auch wenn Sega in Freakkreisen stets für qualitativ hochwertige Games und innovative Ideen in Hülle und Fülle stand, den Massenmarkt konnten sie leider nie für sich gewinnen. So entpuppte sich nach dem Sega Saturn auch der Dreamcast als Verkaufsflop und man entschied sich fortan für andere, erfolgreichere, Plattformen zu entwickeln. Dies dürfte nun besonders Playstation 2 Besitzer freuen, hat Sega doch bereits angekündigt an einer Umsetzung ihres VIRTUA FIGHTER 4 Automaten zu arbeiten!
Als sich in den Spielhallen noch ein 2-D Beat`em Up Automat an den anderen reihte, SNK`s „King of Fighter`s“ neben Capcom`s „Streetfighter“ oder Midways „Mortal Kombat“ stand, läutete Sega 1994 mit VIRTUA FIGHTER das Zeitalter der dreidimensionalen Kampfeskunst ein! Erstmals gingen Polygon-Kämpfer mit einer vergleichsweise riesigen Movevielfalt aufeinander los und entfachten echtes Martial Arts Feeling. VIRTUA FIGHTER 2 perfektionierte das Kampfsystem und kleidete die Charaktere in chice Texture-Mapping Kostüme. Der dritte Teil der Serie konnte leider nur mit wenig sinnvollen Innovationen aufwarten und so sind die Erwartungen an VIRTUA FIGHTER 4, sowohl in Sachen Grafik, wie Gameplay, sehr hoch gesteckt.
Auch wenn TEKKEN oder DEAD OR ALIVE dank spektakulärer Optik oder ihrem, wesentlich einsteigerfreundlicheren, Kampfsystem die Beat`em Up Fans für sich gewinnen konnten, stellen beide Serien nur einen Abklatsch des Originals. Echte Freaks jedoch schätzen seit jeher das tiefgründige Gameplay der VIRTUA FIGHTER Reihe, das es ermöglicht seinen komplett eigenen Kampfstil zu entwickeln und diesen kontinuierlich zu verbessern. Nur wer sich hartnäckig und geduldig mit der Engine auseinander zu setzen vermag, kombiniert die unzähligen Special-Moves, Combos, Konter und Würfe zu tödlichen Kung Fu Choreographien! Buttonmashern bleibt das einzigartige Spielgefühl weitgehend vorenthalten und VIRTUA FIGHTER zeigt sich für diese Klientel lediglich als ein Beat`em Up unter vielen.
Die komplexe Kampfeskunst gipfelte in VIRTUA FIGHTER 3 mit dem umständlichen Evade Button, zum Ausweichen in die dritte Dimension. Der intuitiven Steuerung war dies nicht sonderlich dienlich, was auch das AM2 Entwicklerteam erkannte. So heißt es nun wieder „back to the roots“, mit dem bekannten Drei-Tasten-Layout für Punch, Kick und Block. Bisherige Running-Demos zeigen die Kontrahenten im Kampf zwar stets auf einer Linie, absolute Bewegungsfreiheit in den weitläufigen Arenen scheint für Stardesigner Yu Suzuki allerdings weiterhin ein Thema zu sein.
Das neue Kontersystem steckt die Defensivtechniken eines DEAD OR ALIVE 2 locker in die Tasche. VIRTUA FIGHTER ermöglicht es mit speziellen Tastenkombinationen nicht nur Angriffe zu kontern, sondern mit einem erneut angebrachten Konter den Spieß wieder umzudrehen. Dies alles mit atemberaubenden Kamerafahrten, die den Eindruck erwecken sich mitten im Geschehen eines Eastern Movies zu befinden.
Offensiv orientierte Spieler freuen sich über spezielle Stagger Moves, welche den Gegner selbst dann ins Wanken bringen können, wenn sein Block steht. Ein durchbrochener Guard wird in der Folge dafür genützt, durchschlagende Combos oder einen besonders vernichtenden Special Move nachzulegen. Wie in allen Situationen hält VIRTUA FIGHTER aber auch hier ein probates Gegenmittel für versierte Joypad Artisten parat. Durch rechtzeitiges drücken aller drei Action Tasten erholen sich die Kämpfer blitzschnell um herein prasselnden Angriffen nicht hilflos gegenüber zu stehen.
Die Kampfschauplätze sind nicht nur schön anzusehen, sondern können interaktiv in den Kampf mit einbezogen werden. Vor dem Hintergrund eines bayerischen Schlosses, karibischen Palmen Stränden oder Antiken Ruinen stapfen die Kontrahenten durch Schnee bzw. Sand und hinterlassen dabei ihre (Fuß) Spuren. In anderen Arenen können Gegenstände und Mobiliar nach Herzenslust zerdeppert werden. Besonders beeindruckend zeigten sich zum einen die Rooftop-Stage, inklusive Helikopter der mit seinem Spotlight für beeindruckende Lichteffekte sorgt, sowie ein weiterer Level mit einem riesigen Aquarium im Hintergrund. Die zahlreich umher schwimmenden Meeresbewohner weisen dabei, mit individuellen Animationen, eine ungeheure Detailfülle auf. Das selbe trifft in anderen Spots auf herumwirbelnde Schneeflocken, Vogelschwärme, Boden- oder Wasseroberflächen zu. Die gesamte Umgebung zeigt sich mit Leben gefüllt und bietet Eye Candy an allen Ecken und Enden.
Ring Outs werden sich zukünftig wohl nicht mehr so häufig ergeben. In den meisten Stages kann der Gegner nur mittels kräftiger Powermoves durch Wände oder Mauern ins virtuelle Nirwana befördert werden. Selbige Ringbegrenzungen können allerdings auch für Konter- oder Fluchtaktionen geschickt genützt werden, was den Positionen erneut große Bedeutung beikommen lässt.
Die vertrauten VIRTUA FIGHTER Charaktere geben sich auch im vierten Aufeinandertreffen die Ehre und so kommt es zum Wiedersehen mit dem jungen Lion Rafael, Ninja Kage, Blondine Sarah Bryant, Wrestler Wolf, Karatelehrer Akira, Drunkenmaster Shun Di, Pai Chan und Altmeister Lau. Ihre Animationen wurden gehörig aufpoliert und lassen die aktuelle Prügelkost, beispielsweise eines TEKKEN TAG TOURNAMENT, einem polygonalem Marionettenspiel gleichkommen. Besonders zu beeindrucken wissen die einzeln animierten Muskelstränge, welche sich parallel zu den jeweiligen Kampfaktionen realistisch anspannen. Mit Vanessa Lewis und dem Shaolin Mönch Lei Fei erweitert sich endlich auch die Riege im Auswahlbildschirm um zwei zusätzliche Fighter.
VIRTUA FIGHTER 4 weiß vollauf zu beeindrucken und kann ohne Einschränkungen als neue Beat`em Up „State of the Art“ gefeiert werden. Sega lässt den Geist von Bruce Lee aufleben und ihr schlüpft in seine Rolle! weiterlesen schließen
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