Weihnachten Testberichte
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Pro & Kontra
Vorteile
- 3 Tage frei - Geschenke - Familienfest
- Weihnachten lässt sich noch feieren, romantisch, als Mittwinter, und durchaus traditionell. Weihnachten ja!
- Feiertage
- Da hat jeder seine eigene Meinung
Nachteile / Kritik
- Für mich Trauer (Todestag meiner Mutter)
- Es missrät immer mehr zu einem sinnleeren, austauschbaren Reklamefestival ohne eigenen Charakter. X-mass nein danke!
- Nichts
- Das Produkt ist nicht das Fest als solches, sondern diese elenden Sprachpanscher
Tests und Erfahrungsberichte
-
Gibt es Hier auch wie bei CIAO Weihnachtswichteln ???
3Pro:
Der Nikolaus
Kontra:
?????
Empfehlung:
Ja
Hallo Leute groß und klein...
Dieser Fragebogen ist doch Jetzt Ideal um die Frage zu stellen ..... Gibt es Hier auch wie bei CIAO Weihnachtswichteln ???
Leider habe ich die Zeit nicht , aber währe doch eine nette Idee .
1.) Mal so im Allgemeinen: Freust du dich auf Weihnachten?
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Ja
2.) Hast du schon begonnen deine Wohnung/ dein Zimmer weihnachtlich zu schmücken, oder wann hast du vor ?
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Nein, dies fange ich erst mitte November an .
3.) Wirst du dir dieses Jahr einen Weihnachtsbaum zulegen? Und wenn ja welche Art von Weihnachtsbaum?
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Nein, habe einen guten Künstlichen
4.) Wie findest du es, dass man in den Läden schon seit September/Oktober weihnachtliche Süßwaren kaufen kann?
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Nicht gut
5.) Mit wem wirst du Weihnachten dieses Jahr feiern und wo?
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Mit meiner Familie
6.) Wie sieht ein typischer "Heiliger Abend" bei dir aus?
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Sehr ruhig
7.) Was gibt es an "Heilig Abend" bei dir zu essen?
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Ganz und Sauerbraten
8.) Und was an den Weihnachtsfeiertagen?
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Die Reste oder Kartoffelsalat mit würstchen
9.) Kennst du die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel?
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Natürlich
10.) Feierst du Weihnachten weil es ein christlicher Feiertag ist und dir viel bedeutet, oder aus welchen Gründen sonst?
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Eigentlich ja
11 Gehst du in die Kirche ?
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Nein
12.) Weißt du schon was du dieses Jahr zu Weihnachten schenkst. Wenn du möchtest, erzähl bitte was dies sein wird.
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Das Verat ich nichtb
13.) Gehst du in der Weihnachtszeit gerne auf Weihnachtsmärkte?
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Ja
14.) Wenn du dich an deine Kindheit erinnerst, was fällt dir dann zum Thema Weihnachten ein?
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Geschenke und ein geschmückter Baum
15.) Hast du früher an den Weihnachtsmann oder das Christkind geglaubt?
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Ja
16.) Hast du Kinder?
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Ja
17. Glauben diese an oben genannte Weihnachtsfiguren?
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Früher ja
18.) Noch mal zum Thema Weihnachten im Allgemeinen: Würdest du sagen, dass die Vorweihnachtszeit eher stressig ist, oder dass sie in dir ein Gefühl von Ruhe auslöst?
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Nein, ich genieße sie
19.) Bastelst du gerne Deko für Weihnachten oder kaufst du dir die Sachen?
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Heute nicht mehr.
20.) Bäckst du Plätzchen oder bäckt in deinem Haushalt jemand Plätzchen?
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Ja
21.) Was wünschst du dir dieses Jahr zu Weihnachten (Materiell)?
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Das meine Familie noch lange Lebt
22.) Hast du besondere Wünsche für Weihnachten (familiär, Wünsche für die Zukunft?)
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Gesundheit
23. Kommt der werihnachtsman zu dir ?
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Ja, wir bestellen einen
24.) Hast / Hattest du Angst vor ihm?
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Nein nie , habe mich gefreut das er kam
25.) Könntest du dir vorstellen Weihnachten in der Karibik zu feiern?
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Ja, gerne
26.) Eine Frage noch zum Schluss: Wenn du die Möglichkeit hättest Weihnachten abzuschaffen, würdest du es tun?
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Nein auf keinen Fall
Das Aussfüllen hat mir einen riesen Spaß gemacht.
Bis bald -- VIELEICHT GIBT ES JA AUCH JEMAND DER HIER DAS WEIHNACHTSWICHTELN MACHT .
Dann laßt es mich wissen
by by weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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anonym, 17.11.2008, 18:39 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
schönen abend und lieben gruss
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Meyerhoffsche, 12.11.2008, 13:56 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Goldene Herbstgrüße von der Meyerhoffschen :)
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Frohe Weihnachten!!!
Pro:
Fest der Liebe
Kontra:
Fest des Kommerzes
Empfehlung:
Nein
Es ist wieder so weit, Weihnachten steht vor der Tür. Doch welchen Stellenwert hat dieses Fest eigentlich heute noch? Ist es ein Fest des Kommerzes oder doch noch ein Fest der Liebe? Welcher Sinn liegt in diesem Fest?
Ich bin der festen Überzeugung, dass es noch Menschen gibt, die dieses Fest, als Fest der Liebe sehen und darauf verzichten Geschenke zu schenken. Andere Menschen sehen aber in diesem Fest den Anlass Geschenke zu verschenken, um anderen Menschen eine Freude zu machen.
Aber kaufe ich so nicht nur die Liebe? Warum schenken Menschen wertvolle Dinge an Weihnachten? Warum tun sie das nicht auch zu anderen Gelegenheiten?
Ich bin der Meinung, das viele Menschen nur schenken, wenn sie einen Anlass sehen, aber ist nicht jeder Tag ein Anlass?
Also stellt sich immer noch die Frage, ist dies nun ein Fest der Liebe, oder ein Fest der Geschenke?
Wer schenkt was?
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Der Manager:
Dieser Typ Mensch hat wohl Geld und muss dieses meist auch zeigen. So erhält die Mutter eine Kreuzfahrt, der Vater bekommt einen Kindheitstraum erfüllt, eine Modeleisenbahn.
Die Geschwister erhalten Nettigkeiten, wie Kühlschrank, Fernseher oder sonstigen häuslichen Bedarf. Aber auch die restliche Verwandtschaft muss von diesem Geldbesitz wissen und erhalten ebenfalls alle Nettigkeiten, die das tägliche Leben einfacher machen. Die Familie steht natürlich bei dem Geschenkepaket an oberster Stelle.
Die Frau erhält ein Auto, Schmuck und neue Kleider, damit sie den Reichtum dem Umfeld gut präsentieren kann. Die Kinder dürfen aber auch nicht zu kurz kommen, schließlich ist man (Kind) heute nur noch etwas, wenn man (Kind) etwas zu bieten hat.
Je nach Alter und Geschlecht haben die Kinder auch Wünsche, die man mit Geld ohne Probleme erfüllen kann. So haben wir die Kinder über 18, die Wünsche nach Geschlecht sind da nicht mehr sonderlich unterschiedlich. Man möchte etwas sein und am besten geht dieses mit einem netten Auto, vielleicht ein Cabrio, vielleicht von BMW oder ein netten Stadtflitzer, der alle Augen auf sich zieht, vielleicht ein Smart. Oder eine eigene Wohnung, mit Geld doch kein Problem und die Einrichtung kann es ja dann wohl zu Weihnachten auch sein.
Kinder, die in ihrer Jugendlichen Phasen sind, möchten doch hier schon etwas haben, was ihren Status unter mauert. Wie wäre es doch mit Markenklamotten, neue Schuhe, und natürlich Technik. Ob dies nun ein Laptop, ein PC, eine Anlage oder ein Fernseher ist, sollte mit dicker Geldbörse ja kein Problem sein.
Kleinere Kinder geben sich dann doch mit vielen Spielzeugen zu frieden. Mädchen mit Barbie und Jungs sind doch voll auf Pokemon, Digimon, Lego oder Playmobil. Schließlich fördert der Papa hier die Kreativität des Kindes!!! Diese Wünsche müssen aber dann bei mehreren Kindern individuell abgestimmt werden.
Der Angestellte:
Das Geld ist da, doch muss man trotzdem haushalten. So bekommen die Mutter und der Vater eine kleine Aufmerksamkeit. Der Vater einen Weinbrand, die Mutter Pralinen.
Andere Verwandten gehen bei diesem Typ auch nicht leer aus, doch müssen sich diese mit einer Karte begnügen, die ab und an auch mal einen Euro-Schein beinhalten darf.
Die Frau ist bei diesem Typ doch auch ein Hauptobjekt des Weihnachtsfestes. Sie bekommt dann Schmuck, Kleider oder etwas Nützliches für ihre nähere Umgebung, für die Küche oder das Büro.
Die Kinder stellen auch bei diesem Typ das Hauptaugenmerk da, schließlich möchte man den Kindern auch eine gute Kindheit gewährleisten. Je nach Alter und Geschlecht können sich die Kinder dann über Klamotten, Bücher für die Zukunft oder Technik freuen. Aber auch hier steht bei den Jugendlichen Markensachen hoch im Kurs, um den Gleichaltrigen zu zeigen, dass Mutter und Vater gut im Brot stehen. So bekommt die Tochter ein Handy, ein Diskman oder sonstigen technischen Kram, damit sie ihre Position in der Gruppe stärken kann. Der Junge erhält ähnliches Zeug, doch legt auch Wert auf ein Fahrrad, natürlich neuster Stand und nicht für unter 500 €uro. Aber auch ein PC oder Laptop sollte dann noch unter dem Weihnachtsbaum liegen. Kleine Kinder, die nicht wissen, welche Bedeutung Geld hat, wünschen sich dann Barbie, Lego, Playmobil oder anderen Spielkram.
Der Arbeiter:
Geld ist knapp, es reicht um Kindern und nahen Verwandten Kleinigkeiten zu schenken. Die Mutter und der Vater erhalten, Wein und Weinbrand, um zu zeigen, dass man sie nicht vergessen hat.
Die nahem Verwanden bekommen besten Falls eine Karte und auch diese nur, wenn dafür Geld da ist. An sonsten muss ein Telefonat reichen.
Die Frau erhält eine Kleinigkeit, schließlich weiß man, was man an einander hat. So bekommt die Frau etwas, was sie auch wirklich nur braucht.
Die Kinder, stehen, wie bei allen anderen Typen auch an oberster Stelle. Je nach Alter versucht dieser Typ alles in seiner Macht stehende, um den Kindern die erhofften Weihnachtsgeschenke zu geben. Autos und Wohnungseinrichtungen sind da meist nicht drin, so versucht dieser Typ für seine volljährigen Kinder diverse Sachen zu regeln. Die Tochter erhält ein neues Outfit und der Sohn bekommt eine Aufrüstung seines Computers. Die Jugendlichen werden dann aber auch mit Klamotten erfreut, die zwar nicht wirklich Marke sind, aber den noch sehr schön aussehen. Je nach Gehalt und Masse der Kinder ist dann auch mal etwas Technisches möglich. Vielleicht ein Handy, eine PC-Aufrüstung, ein DVD-Player oder ein Diskman. Und auch hier sind die Wünsche der Kleinen unabhängig von dem Einkommen der Eltern. Hoch im Kurs auch hier Lego, Barbie, Pokemon, Digimon und sonstige Nettigkeiten, die einem das langweilige Leben interessanter gestalten können.
Der Arbeitslose:
Dieser Mensch versucht sein möglichstes. Doch ist sein Engagement damit beschäftigt, den Familienangehörigen nur das zu schenken, was er auch finanzieren kann und was auch nur wirklich notwendig ist.
Aus Anstand bekommt die Mutter eine Packung Pralinen, der Vater eine Flasche Weinbrand.
Andere Verwandte werden lediglich mit einem Telefonat bedacht, was aber doch wirklich ausreicht, da diese zumeist noch nicht einmal die zu Stande bekommen hätten.
Die Frau erhält eine Kleinigkeit, doch bekommt die Frau vor allem Liebe, was ihr anscheinend auch wichtiger ist.
Die Kinder, die schon älter sind und die Situation des Vaters kennen, verzichten von sich aus, doch erhalten auch hier Kleinigkeiten, um zu zeigen, das man an sie gedacht hat. Jugendlichen sind die finanziellen Möglichkeiten dieses Typen von Mensch eher egal, sie möchten nicht den Anschluss verlieren und erhoffen sich Markensachen und werden meist dann enttäuscht, wenn diese dann nicht unter dem Baum liegen. Auch technischer Schnickschnack wie Handy etc. ist hier nicht zu finden. Aber die Jugendlichen erhalten ein besonderes Geschenk, ihre Eltern sind nur für sie da, können sich mal von ihren eigenen Sorgen lösen um ihren Kindern sich selber zu schenken. Kleine Kinder erhalten dann auch ein paar Spielsachen, vielleicht nicht gerade eine Riesen Kollektion an Barbie Puppen, Lego oder Playmobil. Doch versucht dieser Typ dem Kind ein Leuchten in den Augen ab Zugewinnen.
Von wem bekommt man was
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Oma & Opa:
Wer kennt dies nicht, Oma schenkt Socken, Unterhemd oder Unterwäsche. In meinem Falle fällt diese Variante aus, da ich ohne diese Familienmitglieder auskommen muss. Wo bei ich sagen kann, dass mein Opa (Vater) schon früh gestorben ist, seit dem ist meine Oma (Vater) immer bei uns gewesen, bis sie gestorben ist. Ich war damals 14 und hatte sie richtig dolle lieb, weil sie immer originelle Ideen für mich und meine Geschwister hatte. Heute sind auch leider mein Opa (Mutter) und Oma (Mutter) nicht mehr unter uns.
Tante & Onkel:
Nun gut, mein Bruder, der 10 ist, erhält immer etwas von ihnen. Er freut sich dann auch, zumale es meist immer Sachen sind, die er gebrauchen kann, aber irgendwie kann er fast alles gebrauchen. Meine Schwester (27) bekommt genauso wenig, wie ich etwas. Aber sie melden sich immer und das finde ich die Hauptsache.
Mutter & Vater:
Na ja, man hat einen Wunsch und auch mit 22 bekommt von diesen noch einige erfüllt. Aber alles in einem bestimmten Rahmen. So habe ich bisher eine Hose bekommen, war wirklich nötig, und ich weiß von einer Strickjacke, die ich mit selber ausgesucht habe. An sonsten ist es mir wichtiger, meinen kleinen Bruder glücklich zu sehen, als das ich mich nun von Geschenken überhäufen lassen muss. Und Mutters freut sich nun einfach mehr, wenn ihr kleiner Sohnemann das Fest gut in Erinnerung behält.
Geschwister:
Je nach Alter, kann man dann auch etwas von seinen Geschwistern erhalten. Dies ist zumeist eine Kleinigkeit, die man selber auch benötigt hätte. Also sinnvoll. Nun ja, das größte Geschenk ist wohl das, das man sich mal nicht in den Haaren hat.
Wie geht so ein Weihnachten ab
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24. Dezember:
An diesem Tag ist neben der Bescherung auch ein wirkliches Fest der Liebe bei uns. SO machen wir in der Familie etwas. Dieses Jahr gehen wir nach dem Mittag essen ins Kino. Es ist Familientag dort und so kann man sich dann auch mal mit mehreren Personen preiswert etwas anschauen. Letztes Jahr war es der 1.Teil und dieses Jahr der 2.Teil von Herr der Ringe. Das Mittagessen ist klassisch. Es gibt immer hausgemachten Kartoffelsalat, entweder mit Fisch oder mit Würstchen. Abends, gegen 18 Uhr ist dann Bescherung, auf drängen meines kleineren Bruders schon so früh. Dann sitzt man zusammen und freut sich einfach, dass alle zusammen sind.
25. Dezember:
In diesem Jahr werden an diesem Tag die älteren Kinder, ich und meine Schwester, zum Mittag mit den Partnern auftauchen. So erscheine ich mit meiner lieben Freundin und meine Schwester mit Ihrem Freund beim Mittag essen. Eigentlich sollte es an diesem Tag Pute mit Rohkostsalat geben, aber durch einen besonderen Umstand kann ich nicht sagen, was es an diesem Tag zu essen gibt. Danach sitzt man noch gemütlich in der Runde und erzählt.
26. Dezember:
An diesem Tag werde ich mit meiner Freundin bei Ihrer Mutter auftauchen und dort köstlich essen. Meine Eltern werden an diesem Tag mit meinem Bruder zu meinen Onkel in die nähe der holländischen Grenze fahren. Sein Hauptgeschenk für dieses Jahr ist ein Fußballtraining für mehrere Tage. Bei diesem DFB-Training treffen auch namenhafte Persönlichkeiten auf ein paar Kinder, die sicher dieses Training in Erinnerung behalten werden. Ansonsten stellt dieser Tag das Ende des Weihnachtens da.
Das habe ich (& mit meiner Freundin) geschenkt
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Freundin:
Digitalkamera, und mal sehen, was sie noch so bekommt, man muss ja nicht alles sofort ausplaudern :-), zu male sie auch Mitglied bei Ciao ist.
Schwester:
Sie bekommt eine Selbstgebrannte CD und ein Buch über Ihr Lieblingsland - Ägypten, damit sie die gerade angeeigneten Erfahrungen noch einmal mit diesem Buch in Erinnerung bringen kann.
Bruder:
Nun gut, mit dem Fußballtraining hat er schon etwas geschenkt bekommen, was nicht jeder bekommt. Nun erhält er halt noch ein Fußballspiel, damit er dann auch nebenbei noch seinem größten Hobby nachgehen kann.
Mutter:
Was schenkt man seiner Mutter? Ich weiß es nicht, diesmal war es ein schöner Terminplaner, damit sie das nächste Jahr schön geplant erleben kann.
Vater:
Es muss mal ein Tapetenwechsel her, er bekommt eine neue Uhr.
Das war es eigentlich, was ich verschenke. Ansonsten müssen halt alle mit mir vorlieb nehmen.
So sehe ich Weihnachten
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Mir persönlich ist der ganze Weihnachtstrubel zu viel, ich schenke ungern und möchte auch eigentlich nichts haben. Ich finde es blöd, das ich nicht die notwendigen Sachen kaufen kann, da alle im Weihnachtsrausch sind und die Einkaufsläden stürmen. Ich bin der Meinung, das die Familie lieber einen selber unbeschadet sehen möchten. Meine Mutter ist auch einfach nur froh, dass ich da bin.
Doch muss jeder selber wissen, was er aus diesem Fest macht. Einer möchte halt lieber sich schenken, andere schenken den Inhalt ihrer Geldbörse oder EC-Karte.
Somit wünsche ich allen eine Frohe Weihnacht und das dieses Fest den Ablauf nimmt, der auch gewünscht ist.
23.12.2002 P R O M O L O T S E weiterlesen schließen -
Warum ich Weihnachten hassen könnte
03.12.2002, 20:22 Uhr von
suwesmile
Ich liebe Gummibärchen, gelungene Kurzgeschichten, Humor, Ironie. Ich mag neues, interessantes un...Pro:
glauben und sich etwas vorstellen können
Kontra:
?
Empfehlung:
Nein
Zu früh für das Thema Weihnachten? Ganz meine Meinung, aber da man/ frau bedingt durch Kinder dem Thema nicht ausweichen kann, ein paar Gedanken dazu...
Unglaublich, aber Weihnachten taucht immer dann auf, wenn bei mir Ebbe in der Kasse ist. Just, bevor es auf die heiße Zeit zugeht, um Geschenke zu kaufen, hat mich mit Sicherheit irgendein Kauf, der einiges gekostet hat, in leichte Liquiditätsschwierigkeiten gebracht.
Wenn ich im Sommer ausnahmsweise in der Süßigkeiten-Schublade wühle, dann halte ich garantiert einen alten Schokoladenweihnachtsmann in der Hand. Aber wenn schon weihnachtliche Süßigkeiten, dann bitte Honigprinten! Ich liebe dieses Zeug, aber dummerweise habe ich es mir im Vorjahr verkniffen, sie zu verschlingen. So liegen sie noch immer original verpackt im Spätsommer in besagter Schublade. Aber ungenießbar, weil hart und einfach zu alt. Da kann einem doch nur schlecht werden.
Wenn ich zwei Monate vor Weihnachten anfange, meine Kinder zu nötigen, einen Wunschzettel zu schreiben; sie das denn letztendlich auch tun, ich aber in der Zwischenzeit schon Geschenke besorgt habe weil günstig erstanden und sich diese nun nicht im entferntesten mit den Wünschen decken... da tauchen Probleme auf!!!
Ich muss mir daraufhin fantasiereiches einfallen lassen, um dem Weihnachtsmann gerecht zu werden, weil der nun was ganz anderes zu bringen gedenkt. Und das unter der Erschwernis, dass keines meiner Kinder an das Vorhandensein eines solchen glaubt.
Auch wenn abgemacht ist, dass wir uns unter Erwachsenen nichts mehr schenken, weil "wir sind doch raus aus dem Alter" und können das Geld im übrigen ganz anders verwerten... so laufe ich dann doch herum, weil ich es einfach nicht okay finde, mich irgendwo durch zu futtern und keine Aufmerksamkeit in der Hand zu halten.
Auch wenn es bequemer ist in seinen alltäglichen Klamotten einen ganzen Nachmittag und einen ganzen Abend zu verbringen, so kann ich es immer noch nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, an Weihnachten leger aufzulaufen. Also nerve ich die ganze Familie sich schick zu machen, werde dafür mehr als schief angesehen, weiß genau, dass die Argumente nicht auf meiner Seite liegen und setze mich trotz allem durch. Mit dem Resultat, dass ich in irgendeinem Fummel stecke, der zwar schick ist, aber ich nur froh bin, wenn ich ihn mir abends wieder vom Körper reißen kann.
Ich finde es toll, wenn wir zum Essen mit Gans und allem drum und dran eingeladen werden. Bin fasziniert von dem hervorragendem Essen, auch wenn es immer zu reichlich ist. Bewundere die einfallsreiche Tischdekoration und den festlichen Rahmen, in dem es statt findet. Und? Plötzlich erhascht mich das schlechte Gewissen, weil ich ja vielleicht auch mal sagen müsste: "Kommt doch alle zu mir im nächsten Jahr." Aber ich weiß ganz genau, dass weder meine Kochkünste, noch mein kreatives Talent dazu reichen würde, sich dem Level anzupassen.
Noch schlimmer finde ich denn die Erkenntnis, dass das wohl auch gar nicht von mir erwartet wird, ich aber auch gerne mal auftrumpfen würde und den Gedanken schon im Keim ersticke, da er nicht realisierbar ist.
Oder Thema Kirche: Gehört dazu, ich finde es beeindruckend abends zur Christmette zu erscheinen und beim ersten weihnachtlichen Lied eine Gänsehaut zu spüren. Ich weiß aber auch, dass ich tagelang reden muss, um zu überzeugen, dass wir da hingehen und gerne hingehen. Und letztendlich landen wir dann in der Kinderchristmette, die von Lärm und Aufregung geprägt ist. Jedes weihnachtliche Gefühl wird durch erzwungene Geduld ersetzt. Das Verständnis für aufgeregte Kinder schwindet und der Gedanke im Kopf formt sich: Ach, was hätten wir es gemütlich zu Hause.
Oder dieses fotografieren! Sicherlich ist jeder im Nachhinein ganz neugierig auf die Bilder. Aber wenn sie gemacht werden sollen, gibt es nur lange Gesichter. "Du schon wieder mit deiner Kamera! Muss das jetzt sein? Na gut, stellen wir uns lächelnd vor den Weihnachtsbaum."
Am schlimmsten ist, dass ich mir zu Weihnachten immer die Frage stelle, wie ich das als Kind erlebt habe; dass ich einsehen müsste, dass ich das so nicht in die heutige Zeit übertragen kann und dass ich auch nicht aufgeben mag.
Geht das denn anderen nicht so? Bin ich die einzige, die Weihnachten hassen könnte, es aber nicht tut?
Weil, das tut man nicht, gell?! Dann lässt man es wirklich bleiben.
Ach übrigens habe ich gestern bei Karstadt total knuffiges Geschenkpapier entdeckt. Das ist so toll, dass ich gleich mehrere Rollen gekauft habe, da werde ich gleich die Weihnachtsgeschenke einpacken... ;))
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-12 20:39:42 mit dem Titel Das Weihnachtswürstchen - eine etwas andere Weihnachtsgeschichte?
Manche Geschichten entstehen, weil ich nicht gewillt bin, eine normale Geschichte zu schreiben. Und da es mir in dem Jahr, als ich diese Geschichte schrieb, widerstrebte, eine "normale" Weihnachtsgeschichte zu schreiben, driftete meine Fantasie ein wenig ab ;)
Das Weihnachtswürstchen
Wer kennt schon die Geschichte vom Weihnachtswürstchen? Keiner? Nun, ich muss zugeben, dass sie selten erzählt wurde. Schließlich kommt es nicht oft vor, dass in einer Weihnachtsgeschichte ein Würstchen die Hauptrolle spielt. :)
Doch ich möchte von vorne anfangen. Es war in einem Jahr, in dem der Sommer keine Lust hatte, ein Sommer zu sein. Er schickte Kälte, Wind und Regen vorbei und schaute nur sehr selten um die Ecke. Keiner wusste so recht was er davon halten sollte und schließlich begnügte man sich damit, dass der Sommer nicht da war.
Aber damit nicht genug. Alles was so allgemein im Sommer veranstaltet wurde, wurde vernachlässigt. Wer hatte schon Lust ins Freibad zum schwimmen zu gehen, wenn es draußen bitterkalt war? Und wer mochte sich ins Eiscafe setzen, wenn einem eher nach heißem Tee oder Glühwein zumute war?
Am schlimmsten war aber, dass niemand sich traute, den Grill in Gang zu setzen. Dieses Vergnügen, das jeden Sommer von vielen, vielen Menschen genossen wurde, machte keinen Spaß. So blieben Grill und Holzkohle dort, wo sie sonst den Winter verbrachten.
Und nun komme ich auf das Weihnachtswürstchen zu sprechen. Denn wer dachte schon daran, dass es in der Kühltruhe eine düstere, wenn nicht gar depressive Stimmung gab? Etliche Koteletts, Steaks und Würstchen warteten auf ihren Einsatz. Doch kein Grillen, kein Fleisch. Es wurde gequengelt und geschimpft. Niemand, der in der Kühltruhe hauste, war es gewohnt, lange auf seinen Einsatz zu warten.
Der sogenannte Sommer ging vorüber, die Kühltruhe wurde irgendwann entfrostet und das Fleisch entweder in die Pfanne gehauen oder weggeworfen.
Doch ein Würstchen zeigte sich störrisch. Es wollte zu einem Grill! Und so entschlüpfte es heimlich, stahl sich davon und machte sich auf den Weg, um einen Grill zu suchen. Es ging durch einen Wald, kam in einen fremden Ort und gesellte sich unauffällig unter die Menschen. Es ist Spätsommer, dachte es sich, vielleicht fängt ja doch noch die Grillsaison an. Doch so lange es auch tapfer ausharrte, es tat sich nichts.
So lief es weiter. Als es im nächsten Ort ankam, war es bereits Herbst geworden. Mitunter hat der Herbst noch schöne Tage, dachte es sich, Altweibersommer - sehnsüchtig schaute das Würstchen zum Himmel. Aber auch diesmal musste es mit einer Enttäuschung fertig werden. Was soll ich nur tun? Verzweifelt machte es sich wieder auf den Weg. Ich kann doch nicht für immer und ewig durch die Weltgeschichte ziehen.
Schon wollte es aufgeben, sich einem Hund vor die Schnauze werfen und sein Leben verwirken. Da erstrahlte plötzlich ein helles Licht und es hörte eine Stimme, die zu ihm sprach: "Du bist ein auserwähltes Würstchen. So tapfer bist du durch die Lande gezogen, hast nicht aufgegeben. Auf dich wartet eine besondere Aufgabe. Ziehe weiter bis zum nächsten Ort. Dort wirst du auf einen Platz treffen, an dem viele Buden stehen."
Das Würstchen wusste gar nicht so recht, wie ihm geschah. Aber es schöpfte wieder Mut, zog weiter und kam bald darauf wirklich auf einen Marktplatz. Köstliche Gerüche stiegen ihm in die Nase. Es roch nach Mandeln und Zuckerwatte.
Ein zartes Glücksgefühl durchströmte das Würstchen. Es kam zu einer Bude aus hellen Holzbrettern. Geschmückt mit Tannengrün und herrlicher Weihnachtsbeleuchtung. Das Würstchen sprang auf eine Ablage und sah einen Grill, auf dem viele seiner Artgenossen lagen. Knusprig braun ließen sie sich ständig von einer Holzgabel umdrehen. Stießen wohlige Laute aus. Wenn ein Mann oder eine Frau herantrat, wurden sie in warme, frische Brötchen gehüllt und über den Tresen gereicht.
Nur glückliche Gesichter rund herum. Das Würstchen war beeindruckt. Es wollte sich dazu gesellen. Doch bevor es auf den Grill springen konnte, wurde es von einem Mann hochgehoben. Ängstlich lugte es zu ihm hervor. Was würde nun geschehen?
Der Mann rief: "Hey, seht euch das einmal an! Dies ist das Weihnachtswürstchen!" Zärtlich nahm der Mann das Würstchen zwischen seine breiten Hände und liebkoste es. "Habt ihr noch nie davon gehört?" erzählte er seinen Kollegen weiter. "Es soll ein Würstchen geben, das seit dem Sommer durch die Welt reist, um einen Grill zu finden. Und wenn es jemand entdeckt, der soll es gut behandeln. Denn es bringt Glück."
Das Würstchen war verwirrt. Sollte es wirklich wahr sein, dass es etwas besonders war? Nur weil es sich auf den weiten Weg gemacht hatte, einen Grill zu finden, anstatt aufzugeben?
Doch es ist wirklich wahr. Sicherlich glaubt es mir niemand. Aber von da ab hieß das Würstchen Weihnachtswürstchen. Es durfte jeden Tag zuschauen, wie gegrillt wurde, bekam einen Ehrenplatz in der Bude und zeit seines Lebens war es nie wieder deprimiert. Denn eines hatte es gelernt, das Weihnachtswürstchen:
man soll nie aufgeben, auch wenn weit und breit kein Grill ist.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-11-14 20:51:52 mit dem Titel Job ist Job - oder wenn der Weihnachtsmann mit dem Osterhasen...
Und wieder wollte ich keine "normale" Weihnachtsgeschichte schreiben ;)) Aber es musste ein Text her... also liess ich meiner Fantasie freien Lauf und schob meinem Querdenken keinen Riegel vor... ;))
Job ist Job
Als sich der Weihnachtsmann den Fuß brach, fluchte er zwar laut und hemmungslos, doch der Tragweite seiner Verletzung war er sich erst nicht bewusst. Erst als er versuchte, zu laufen, schlich sich Panik ein. Es war kurz vor Weihnachten und gar nicht daran zu denken, dass er Geschenke verteilen konnte. So rief er seinen Kumpel, den Osterhasen an. "Hör zu, Junge, du musst mich vertreten. Ich kann doch Weihnachten nicht ausfallen lassen. Bin echt in Bedrängnis. Und so auf die Schnelle fällt mir keine andere Lösung ein."
Der Osterhase war nicht gerade begeistert, so unverhofft aus seinem Winterschlaf geweckt zu werden. Aber er versprach es. Nicht unbedingt aus purer Nächstenliebe, doch wohl aber weil ihm der Weihnachtsmann vor Jahren auch einmal aus der Patsche geholfen hatte. Da hatte der Osterhase nämlich ein leichtes "Techtelmechtel" mit der Tochter von Frau Holle. Diese traf damals bei einem Kurzausflug auf die Erde den Osterhasen, die beiden schauten sich in die Augen... na ja... und wie gesagt, der Weihnachtsmann verriet die beiden nicht. Denn die Tochter von Frau Holle war mit dem Nikolaus liiert. Und der durfte natürlich nichts davon erfahren.
Alles schon lange her und beide, Hollinchen sowie Hase, waren schon ewig nicht mehr zusammen. Doch als der Weihnachtsmann anrief, fiel dem Langohr ein, dass er noch in der Schuld dieses Mannes stand.
So hoppelte er denn am Heiligen Abend los. Er war sehr müde, weil er das Arbeiten um diese Jahreszeit nicht gewohnt war. Doch zügig ging er die Liste durch, die er mitbekam und in wahrer Rekordzeit lieferte er die Geschenke ab. Er rutschte galant durch Schornsteine und verhedderte sich nur ein einziges mal aufgrund der ungewohnten roten Bekleidung in einer Hecke, als er durch einen verschneiten Garten lief.
Als er fast fertig war, klingelte sein Handy. Der Weihnachtsmann. "Hey, Osterhase..." rief dieser, "du hast das kleine Haus in der Schneiderstraße vergessen. Ich verfolge dich per Webcam genau und sah, dass du einfach daran vorbeigelaufen bist." Unangenehm, diese Internetüberwachung, dachte der Hase.
"Ja," antwortete dieser. "Ich weiß, aber die Kinder dort sind wirklich nicht artig gewesen und ehrlich gesagt, habe ich keinen Bock, noch einmal zurückzufahren." "Das glaube ich ja wohl nicht!" donnerte der Weihnachtsmann. Osterhase hielt das Handy einen halben Meter vorm Ohr entfernt. Krach mochte er schon gar nicht. Und überhaupt wollte er nur fertig sein, weiter schlafen und in Ruhe gelassen werden. Doch es half alles nichts, er musste versprechen, noch einmal umzukehren und das Geschenk abzuliefern.
Trotz schlich sich in des Hasens Gesicht. "So ein Scheiß!" schimpfte er vor sich hin. "Das kostet mich mindestens zwei Stunden." Er holte seinen Laptop hervor und suchte sich die Mailadresse von der Tochter von Frau Holle heraus. Auch sie konnte schließlich froh sein, dass der "Zwischenfall" von damals nicht herausgekommen war und einspringen.
Er mailte ihr, dass sie zügig herfliegen sollte und das Geschenk, das noch in der Kutsche lag, zur Schneiderstraße bringen sollte. Kurz danach bekam er Rückantwort, dass sie das machen würde. Man verabredete sich im nächsten Ort. Gut gelaunt pfiff der Osterhase vor sich hin. Rudolph, das Rentier, muhte verächtlich vor sich hin. "Halt du dich da raus!" rief der Hase. "Ich will hier schließlich fertig werden und außerdem ist mein Akku vom Handy gleich leer. Somit kann ich dem Weihnachtsmann nur noch dann eine SMS schicken, dass alles zu seiner Zufriedenheit erledigt ist, wenn ich innerhalb kürzester Zeit fertig bin."
"Wer es glaubt, wird selig..." meinte Rudolph. Er war schon alt und bekam eine Menge mit. Er unterstellte dem Osterhasen, dass der nur nach einer Gelegenheit suchte, die Affäre von damals mit der Tochter von Frau Holle noch einmal aufleben zu lassen. So geschwind, wie der Hase die Geschenke verteilt hatte: er warf sie unter die Christbäume und nahm sich keine Zeit für irgendwelche Gespräche mit den Kindern, geschweige denn, darauf zu achten, dass etwas zerbrechliches dabei sein konnte - somit glaubte Rudolph nicht an des Hasens Müdigkeit, sondern, dass er auf eine Gelegenheit lauerte, sich mit Hollinchen zu treffen.
Der Osterhase pfiff immer noch vor sich hin, kümmerte sich nicht darum, dass Rudolph schlecht gelaunt war und steuerte das nächste Dorf an. Ein lüsternes Lächeln schlich sich in sein Gesicht, als er sich vorstellte, mit Hollinchen zusammen zu treffen. Er fühlte sich völlig sicher, da er das Weihnachtsfest gerettet hatte und rechnete sich aus, dass er für seinen "großen" Einsatz noch etwas gut hatte.
Doch er hatte die Rechnung ohne den Weihnachtsmann gemacht. Dieser hatte sehr wohl mitbekommen, dass die Webcam vom Hasen kurzfristig außer Betrieb gesetzt worden war, damit nicht alles zu beobachten war; aber er hatte ja schließlich noch seine Engel, die für ihn spionierten. Er schickte einen seiner besten vor Ort.
Als die Tochter von Frau Holle, der Osterhase, gefolgt von Rudolph und der Kutsche, und der Engel zeitgleich am Treffpunkt ankamen, schauten alle etwas verwundert. Hollinchen nahm zügig das Geschenk unter den Arm und entschwand, der Hase grüßte übertrieben freundlich und Rudolph lächelte schadenfroh.
Hollinchen flog zur Schneiderstraße und danach über einen Umweg heimlich zu dem Ort zurück, in dem der Osterhase auf sie warten sollte. Indessen schnaubte der Weihnachtsmann vor Wut und fluchte, dass die Wolken wackelten. "Ihr entweiht mir das Weihnachtsfest!" Er stampfte mit seinem Gipsfuß auf, schrie auf vor Schmerz und humpelte zum Computer. Eine Meldung von Frau Holle erschien. Sie war online im Chat und schrieb ihn an: "Was ist hier eigentlich los? Meine Tochter hilft dir in Notlagen, der Osterhase hoppelt durch Schnee und Kälte für dich und du schreist herum, dass mir die Federn in meinen Betten grau werden."
"Verzeih mir, Liebste..." antwortete der Weihnachtsmann. Er mochte die gute Frau und wollte wahrlich nicht, dass sie mitbekam, welche Verbindung zwischen ihrer Tochter und dem Osterhasen bestand. Dass sie überhaupt von der Aktion am heutigen Hl. Abend etwas mitbekommen hatte, konnte nur daran liegen, dass er so laut sprach. Sicherlich hatte man ihn noch drei Wolkenhäuser weiter vernommen. Er bat Frau Holle auf einen Tee vorbei zu kommen, beeilte sich, den Rechner mit der Webcam auszuschalten und legte lieber ein wehleidiges Gesicht auf, um auf seinen verletzten Fuß hinzuweisen.
Er redete sich ein, dass schon alles gut verlaufen würde und er sich den Hasen immer noch "krallen" konnte, wenn der Hl. Abend vorbei war. Schließlich bekam er nicht oft so netten Besuch und schließlich war Weihnachten...
Indessen auf der Erde trafen sich der Hase und Hollinchen in einer Nebenstraße, Rudolph wartete in einer Scheune, wo er unverhofft auf ein sympathisches Schaf traf und die Kinder freuten sich darüber, dass die Geschenke dieses Jahr besonders früh unter dem Tannenbaum lagen.
Nur der Engel, der spionieren sollte, kam sich überflüssig vor. Er war ja selber nicht abgeneigt, was "Spontanitäten" betraf; somit flog er in das Wolkenhaus Nr. 7, in dem immer so bezaubernde Engelchen warteten und ging davon aus, dass er Zeit genug hatte, bis er Bericht erstatten musste.
Eventuell... grinste er noch.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-12-03 19:22:24 mit dem Titel Weihnachtsspaziergang
"Stell Dir mal vor, der Vogel dort oben würde uns mitnehmen, Mama. Dann würden wir mit ihm in den Himmel fliegen. Ganz weit. Kannst Du Dir das vorstellen?"
"Wie kommst Du denn darauf, dass der Vogel uns mitnehmen würde?"
"Du musst nur daran denken. Es muss ja nicht wirklich sein, denn er ist schon zu weit weg."
"Meinst Du denn so ein kleiner Vogel hat die Kraft, einen Menschen mitzunehmen bei seinem Flug?"
"Wenn man den richtigen Vogel nimmt, ja." meinte das kleine Mädchen mit einem ernsthaften Nicken und zog die Mutter am Ärmel weiter in Richtung der Bäume. Sie waren kahl. Vom Herbst gebeutelt und warteten sehnsüchtig auf den Winter, damit er ihnen ein weißes Kleid gab. Damit sie nicht so nackt aussehen. Denn bis zum Frühling dauerte es noch eine Weile. Es war genau eine Woche vor HI. Abend und das Wetter ließ nicht darauf schließen, dass der Winter darauf lauerte, einzuziehen.
"Schau, Mama, jeder Vogel fliegt in den Himmel. Was dort oben wohl ist, dass sie alles nachschauen."
"Wer schaut nach?" gedankenverloren folgte die Mutter dem Mädchen und schüttelte ihre Haare ein wenig.
"Na die Vögel. Sie schauen nach, ob im Himmel alles in Ordnung ist."
Ein zärtliches Streicheln über den Kopf des Kindes enthob die Mutter einer Antwort.
Das Mädchen erzählte weiter: "Hier unten ist es nicht so interessant. Es ist kalt und ich muss mich dick anziehen, wenn ich nach draußen will. Wäre ich aber ein Vogel, dann würde ich jeden Tag in den Himmel fliegen. Wenn es zu kalt ist, schaue ich nach der Sonne, die wärmt mich. Ist es windig, dann lasse ich mich ein Stück tragen, um zu sehen, in welche Richtung der Wind weht. Und wenn alles in Ordnung ist, dann versuche ich, die Engel zu überraschen."
"Die Engel?"
"Na, zu einem richtigen Himmel gehören doch auch Engel. Und die schauen bestimmt durch die Wolken hindurch, um die Vögel abzupassen. Weißt Du, warum sie die Vögel abpassen?"
"Nein, das weiß ich nicht."
"Weil sie ihnen erzählen, ob die Kinder auf der Erde lieb sind. Denn es ist ja bald Weihnachten und da muss man sich Mühe geben, damit die Vögel den Engeln nur Gutes erzählen."
"Die Engeln hören sich also alles an?"
"Ja, und dann geben sie das weiter. Damit es auch Geschenke gibt."
"Dann sind die Vögel ja richtig wichtige Wesen." folgerte die Mutter und ging mit dem Kind an der Hand über die kleine Brücke, damit sie den Bach überqueren konnten.
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In Anlehnung an ein Gespräch, das ich mit meiner Tochter führte, als sie noch klein war. Lange her...
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Stress, Streit und das Magengeschwür !!!!
Pro:
s.t
Kontra:
s.t
Empfehlung:
Nein
Jetzt geht es nur noch einige Wochen und wir haben wieder das besinnliche Fest der Liebe, nämlich Weihnachten.
Die Vorfreude darauf wächst durch Plätzchen backen, den Adventskalender für die Kinder, das weihnachtliche Schmücken der Wohnung und natürlich dem Adventskranz.
Ausser den besinnlichen Dingen gibt es dann noch die Weihnachtseinkäufe. Wem könnte ich denn was schenken? Diese Frage spukt schon Wochen vor Weihnachten in den Köpfen herum. Hat man sich endlich entschieden was vielleicht das " Richtige " für die lieben Verwandten sein könnte, geht es an die Weihnachtseinkäufe. Überfüllte Kaufhäuser und ausverkaufte Artikel lassen uns den Schweiss auf die Stirn treiben. Hat man endlich seine Weihnachtseinkäufe erledigt geht es an das Verpacken derer. Massenweise Geschenkpapier für massenweise Geschenke. Natürlich muss auf jedes Geschenk noch ein Geschenkanhänger, denn wie wollen wir denn sonst noch wissen wer was geschenkt bekommt.
Nun naht der heilige Abend. Schnell vormittags den Weihnachtsbaum schmücken, denn es ist bald Zeit die Dinge für das Abendessen zuzubereiten. Meist fällt an der Lichterkette irgendeine Birne aus, naja, die lagen ja auch 1 Jahr im Keller. Mit etwas Pech geht auch noch der Weihnachtsbaumständer in die Brüche und wir müssen noch schnell einen holen gehen. Leider gibt es am heiligen Abend nicht mehr viele davon, da alle ausverkauft sind. Steht er endlich, der Weihnachtsbaum, bereitet sich kurz so etwas wie Ehrfucht in unserem Inneren aus. Ist er nicht schön unser Weihnachtsbaum. Von alles Seiten wird er betrachtet, damit auch ja alles schön geschmückt ist und der Baum auch gerade steht. Lange Zeit bleibt dafür aber nicht. Jetzt muss solangsam einmal gekocht werden. Ins Bad wollte ich es diese Weihnachten aber wirklich einmal schaffen. Es wird geschnibbelt was das Zeug hält, der Tisch wird festlich gedeckt. Nun dürfen die Verwandten solangsam eintrudeln, das machen sie auch, meist 1 Std. zu früh. Ach mit dem Bad wars diesmal wieder nichts. Natürlich passt auch nicht jedem die Wahl des mit viel Mühe zubereiteten Weihnachtsesses.
Ein Spaziergang nach dem essen wäre doch schön. Leider regnet es anstatt es wie es sich gehört schneit. Ausserdem haben eh wieder nicht alle Lust spazieren zu gehen. Ok, machen wir Beschehrung. Darauf freuen sich ja die Kinder so. Ein Wildes zerreissen des Geschenkpapiers, das nun überall herumliegt. Staunendes Betrachten der Geschenke die auch gleich ausprobiert werden wollen. Jetzt geht es daran Puppen anzuziehen, Batterien einzulegen oder gar schwierige Bausätze zusammenzubauen. So geht der von allen herbeigesehnte Tag endlich zuende. Abends fällt man dann wie gerädert ins Bett und ist froh das Weihnachten vorbei ist. Nächstes Jahr wird das aber alles anders.
So ungefähr spielt sich Weihnachten tatsächlich für mich ab. Nur dieses Jahr wird es wirklich anders. WIr werden dieses Jahr nur rein familär feiern. Das heisst 2 Erwachsene und die Kinder. Mittags gibt es dann Kaffee mit Kuchen, Abends Fondue das nicht soviel Arbeit macht. Und ich freue mich dieses Jahr daher wirklich auf Weihnachten.
Grüssle, Daniela weiterlesen schließen -
Wenn der Christbaum brennt...
Pro:
Es gibt was umsonst!
Kontra:
Man muß auch was hergeben
Empfehlung:
Nein
Servus Leute!
In den letzten Tagen habe ich hier bereits mehrere Berichte zum Thema Weihnachten zu lesen bekommen. Allein daß bereits zu diesen Zeitpunkt dieses Fest in aller Munde ist, frustriert mich. Deshalb werde ich hier mal etwas meinen Senf dazugeben.
Waren das noch Zeiten, als wir noch kleine Kinder waren. Die Vorweihnachtszeit war da immer was besonderes. Als die Mama schon zwei Monate vorher anfing, Plätzchen zu backen, kannte die Vorfreude keine Grenzen mehr. Meistens artete das soweit aus, daß diese Plätzchen mindestens bis Ostern reichten *g*. Auch wenn die Oma anfing, einen Adventskranz zu basteln, gab es kein halten mehr. Meistens bekamen wir Kinder auch einen Adventskalender geschenkt, der aber meistens schon nach einer Woche leergegessen war. Zu einen Ritual artete auch meistens das Wunschzettelschreiben aus. Der wurde dann zu Hause in den Briefkasten geworfen und es wurde jeden Tag 20 mal nachgeschaut, ob ihn das Christkind denn schon abgeholt hat. Die Freude war natürlich unendlich groß, wenn er denn endlich weg war. Nun konnte das Christkind in Ruhe seine Einkäufe machen.
Auch wurde es meistens zu einen halben Festakt, als der Papa losging und voller Stolz mit einen Christbaum zurückkam. Der wurde dann auch immer feierlich geschmückt ( der Christbaum, nicht der Papa! ) Am Heilig Abend schleppte uns die Oma immer in die Kindermette. Dafür brauchte es auch nicht viel Überredungskünste, denn das Christkind soll schließlich in Ruhe die Geschenke bringen können. Sprich, als Kind ist Weihnachten echt was besonderes.
Doch jeder wird älter mit der Zeit, so auch ich. So mit 13, 14 Jahren war mir dieses Fest ehrlich gesagt scheißegal. Trotzdem war ich noch mit vollem Eifer dabei, denn die Geschenke wollte ich mir doch nicht entgehen lassen *g*. Da ich zu der Zeit auch Kochunterricht in der Schule hatte, fing ich an, zu Hause Plätzchen zu backen. Meistens allerdings Rumkugeln mit ganz viel Rum. Denn Rumkugeln sind zum Rum- kugeln *g*.
Ich wurde schließlich noch älter und dieses Fest nervte einfach nur noch. Ich verdiente mein eigenes Geld und ich kam nun nicht mehr davon. Ich ging los, kaufte Geschenke für Mama, Papa, Schwester, Bruder, Oma, und Hund, Katze, Maus. Die überreichte ich dann mit meinen freundlichsten lächeln und nahm meine Geschenke mit einen noch freundlicheren Lächeln entgegen. Dieser fröhliche Geschenketausch dauerte eine Weile, dann wurde es langweilig. Dann wurde gemacht was eine typische Familie aus Bayern immer macht: Fernsehen. Siehe dazu auch meinen Witze- Bericht „Hunde, wollt ihr ewig leben?“ Nur mal so als Werbung nebenbei.
Ich wurde immer älter ( Verdammt, muß ich alt sein! ) und ich nutzte dieses Fest zusammen mit meinen Freunden zur allgemeinen Bierumsatzsteigerung in Bayern. Unsere damalige Stammkneipe gehörte einen Türken, und die haben bekanntermaßen mit Weihnachten recht wenig am Hut. Deshalb war diese Kneipe für Weihnachtenhasser immer geöffnet.
Speziell erinnere ich mich hier an das Jahr 1996. Kurz vor Weihnachten wurde ich damals arbeitslos. Keine Sorge, bereits im Februar hatte ich einen anderen Job. Aber ich hatte keinen Bock mir vor Weihnachten noch eine neue Stelle zu suchen. So kam es, daß wir am 24.Dezember uns bereits zur Mittagszeit in unserer Kneipe trafen. Am Abend trudelte ich dann ziemlich angetrunken zu Hause ein, holte meine Geschenke ab und verschwand wieder zurück in die Kneipe. Ein Kumpel schoß dabei aber den Vogel ab. Seine Frau mußte ihn regelrecht aus der Kneipe prügeln, damit sie ihm sein Geschenk überreichen kann. Inzwischen sind sie geschieden. Ob es wohl daran lag?
Das Jahr 1999 versuchte ich Weihnachten zu nutzen, um mich mit meinen Eltern wieder zu versöhnen. Die hatten mich Mitte des Jahres regelrecht hinausgeworfen, als ich meine heutige Frau kennenlernte, denn „Eine Ausländerin, geschweige denn eine Schwarze kommt uns nicht ins Haus!“ Der Versuch scheiterte und ich ging in meine Stammkneipe um mich sinnvoll zu besaufen. So blieb ich in diesen Jahr ohne Geschenke, obwohl die normalerweise immer fest eingeplant sind. *g*
Im Jahr 2000 feierte ich das erste mal zusammen mit meiner Frau dieses Fest. Wir verzichteten dabei aber völlig auf den ganzen Trubel und es gab keine Geschenke und keinen Weihnachtsbaum. So haben wir dieses Fest richtig genießen können.
Dieses Jahr werde ich Weihnachten ohne meine Frau verbringen müssen. Sie wird zwar ihre Therapie noch vor diesen Fest beendet haben, aber wir haben beschlossen, daß wir den Winter abwarten werden, bevor sie zurückkommt. Da es unsere verblödete Gesellschaft schafft, einen der alleine ohne Familie und Freunde ist, total zu frustrieren, habe ich beschlossen, an den Festtagen zurück in meine alte Heimat nach Bayern zu fahren. Dort treffe ich mich mit einigen Kumpels und auch mit meinen Eltern. Die haben nämlich vor einiger Zeit den ersten Schritt gemacht, so daß wir uns heute wieder vertragen.
Ich habe mir aber einige allgemeine Gedanken zu diesen Fest gemacht, die ich nun preisgeben will. Der 25.Dezember ist doch der Geburtstag von Jesus Christus. Wer von euch ein braver Christ ist, kennt die Geschichte dieses Typen. Ich selber bezeichne mich schon lange nicht mehr als solcher, denn in der Kirche war ich schon lange nicht mehr und vor etwa einen Jahr bin ich aus diesen Verein ausgetreten. Zu Hause gebetet habe ich auch nie, nur wenn ich stinkbesoffen nach Hause kam: „Gott sei Dank bin ich heil angekommen“ *g*
Also sollte dieser Tag doch ein Freudentag sein. Und Geburtstage feiern wir doch normalerweise mit einen rauschenden Fest. Deshalb verstehe ich nicht, warum plötzlich alle Kneipen zusperren und sich jeder zu Hause verkriecht.
Das soll aber hier nicht mein Hauptärgernis sein. Es geht hier vielmehr darum, daß unsere Kinder regelrecht zum Kaufrausch erzogen werden. Nicht jetzt allein durch die Eltern. Die Gesellschaft und die Medien, sprich die Werbung, sind hier die Hauptschuldigen. Ich finde es jedenfalls nicht normal, daß zum Beispiel im Oktober bereits Schokoladennikoläuse in den Supermärkten zu finden sind. Irgendwie geht hier der ganze Sinn dieses Festes komplett verloren.
Des weiteren finde ich es scheinheilig, daß wir an diesen Tagen uns plötzlich an alle möglichen Erbtanten und Omas und Opas anfangen, zu erinnern. Scheinheilig traben wir mit einen möglichst billigen Geschenk an und kochen innerlich vor Wut, weil die immer noch am Leben sind und das Erbe auf sich warten läßt.
Leider hatte ich noch nie das Vergnügen, Weihnachten in der Heimat meiner Frau, in Kenia, zu verbringen. Irgendwann wird es aber soweit sein und ich bin schon mal ganz gespannnt, was da so abgeht.
Zum Schluß möchte ich euch noch mein bestes Gedicht präsentieren, das ich jemals verfaßt habe:
Advent, Advent,
Ein Christbaum brennt!
Brennt dann der ganze Hof,
Schau´n wir alle recht doof
Die Feuerwehr kann nicht kommen,
Denn die sitzen in der Kneipe, stockbesoffen
Ist das Haus dann abgebrannt,
Besorg ich mir einen Weinbrand
Oh, seht nur alle her,
es weihnachtet sehr
MFG Werner weiterlesen schließen
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